Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 92/06/0228

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

92/06/0228

Entscheidungsdatum

17.06.1993

Index

L85008 Straßen Vorarlberg

Norm

LStG Vlbg 1969 §5;

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 92/06/0267 17. Juni 1993

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 83/06/0096 E 4. Juli 1985 VwSlg 11822 A/1985 RS 1

Stammrechtssatz

Aus Paragraph 5, Vlbg StraßenG und dem weiteren Gesetzeszusammenhang ergibt sich, dass der Bau einer Landesstraße das Vorliegen einer Verordnung voraussetzt, in welcher nicht nur die Straße mit einem Namen und einer fortlaufenden Nummer zu bezeichnen, sondern auch ihr Verlauf kurz zu beschreiben und ihre ungefähre Länge in km anzugeben ist.

Schlagworte

Trassenverordnung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1993:1992060228.X01

Im RIS seit

28.11.2001

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1992060228_19930617X01

Rechtssatz für 92/06/0228

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

92/06/0228

Entscheidungsdatum

17.06.1993

Index

L85008 Straßen Vorarlberg
10/10 Grundrechte

Norm

LStG Vlbg 1969 §44;
LStG Vlbg 1969 §5;
StGG Art5;

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 92/06/0267 17. Juni 1993

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 87/17/0164 E 22. September 1989 RS 1

Stammrechtssatz

Die Erklärung einer zu errichtenden Straße als Landesstraße setzt voraus, dass die Herstellung der Straße im öffentlichen Interesse gelegen ist. (Hinweis auf E vom 1.7.1977, B 0431/77, VfSlg 8358 aus 1977,). Die EinreihungsV hat den Verlauf der Straßentrasse in groben Zügen festzulegen; insofern durch die EinreihungsV eine Detailfestlegung des Verlaufes der Straßentrasse nicht erfolgt, steht den von der Enteignung betroffenen Personen im Enteignungsverfahren - das Vlbg StraßenG sieht ein besonderes Genehmigungsverfahren für den Bau einer Straße nicht vor - das Recht zu, unter dem Gesichtspunkt des Vorliegens den Enteignungsvoraussetzungen die Zweckmäßigkeit der Trassenführung in Frage zu stellen. (Hinweis auf E vom 27.3.1973, 1860/71, VwSlg 8388 A/1973)

Schlagworte

Trassenverordnung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1993:1992060228.X02

Im RIS seit

28.11.2001

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1992060228_19930617X02

Rechtssatz für 92/06/0228

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

92/06/0228

Entscheidungsdatum

17.06.1993

Index

L85008 Straßen Vorarlberg

Norm

LStG Vlbg 1969 §44 Abs1;
LStG Vlbg 1969 §5;

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 92/06/0267 17. Juni 1993

Rechtssatz

Die Behörde hat das Vorliegen der Enteignungsvoraussetzungen und damit auch die Zweckmäßigkeit der Trassenführung nur in bezug auf das beantragte Teilstück des jeweiligen Projektes zu prüfen, nicht jedoch in Abstimmung auf das gesamte Projekt hinsichtlich geänderter Planungsvoraussetzungen und damit

verbundener Aussicht zur Realisierung des Gesamtkonzepts (Hinweis E 6.10.1989, 87/17/0170).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1993:1992060228.X03

Im RIS seit

28.11.2001

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1992060228_19930617X03

Rechtssatz für 92/06/0228

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

92/06/0228

Entscheidungsdatum

17.06.1993

Index

L85008 Straßen Vorarlberg

Norm

LStG Vlbg 1969 §44 Abs1;

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 92/06/0267 17. Juni 1993

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 88/06/0006 E 20. September 1990 RS 2

Stammrechtssatz

Paragraph 44, Absatz eins, Vlbg LStG läßt eine Enteignung nur unter der Voraussetzung zu, daß die konkrete Trassenführung die unter den Gesichtspunkten des Verkehrs, der Wirtschaftlichkeit und des Landschaftsschutzes zweckmäßigste ist. Dieses Abstellen auf einen alle diese Umstände berücksichtigenden Zweckmäßigkeitsgesichtspunkt schließt es aus, einem der drei Kriterien einen absoluten Vorrang gegenüber den anderen einzuräumen; dies gilt auch für den Landschaftsschutz. Die Behörde hat vielmehr jedem einzelnen dieser Gesichtspunkte (nur) insoweit zum Durchbruch zu verhelfen, als dies bei der geringsten Beeinträchtigung der jeweils anderen beiden möglich ist und ihre diesbezüglichen Erwägungen in der Begründung ihres Bescheides nachvollziehbar darzulegen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1993:1992060228.X04

Im RIS seit

28.11.2001

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1992060228_19930617X04

Rechtssatz für 92/06/0228

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

92/06/0228

Entscheidungsdatum

17.06.1993

Index

L85008 Straßen Vorarlberg
10/07 Verwaltungsgerichtshof
10/10 Grundrechte
19/05 Menschenrechte

Norm

LStG Vlbg 1969 §44 Abs1;
MRK Art6 Abs1;
MRKZP 01te Art1;
StGG Art5;
VwGG §41 Abs1;

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 92/06/0267 17. Juni 1993

Rechtssatz

Die Enteignung von Grundeigentum betrifft zivilrechtliche Ansprüche im Sinne des Artikel 6, Absatz eins, MRK. Die nachprüfende Kontrolle durch den Verwaltungsgerichtshof genügt dem Artikel 6, MRK. Sie ist nicht bloß theoretisch und abstrakt, sondern gibt auch im Ergebnis dem VwGH wirksam Gelegenheit, sich von der Richtigkeit der Lösung sowohl der Tatfrage wie der Rechtsfrage zu überzeugen und sein Urteil über die Sache durchzusetzen, wie dies bei einem an der Verfassung orientiertem Verständnis des VwGG dem österreichischen VwGH aufgetragen ist (Hinweis E VfSlg 11500 aus 1987,).

Schlagworte

Beschwerdepunkt Beschwerdebegehren Entscheidungsrahmen und Überprüfungsrahmen des VwGH Allgemein Sachverhalt Beweiswürdigung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1993:1992060228.X05

Im RIS seit

28.11.2001

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1992060228_19930617X05

Rechtssatz für 92/06/0228

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

6

Geschäftszahl

92/06/0228

Entscheidungsdatum

17.06.1993

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §7 Abs1;
  1. AVG § 7 heute
  2. AVG § 7 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 7 gültig von 01.01.2008 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 7 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.2007

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 92/06/0267 17. Juni 1993

Rechtssatz

Befangenheit einer Behörde, deren Rechtsträger im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung am Verfahren beteiligt sind, kennt das Gesetz nicht (Hinweis E 26.4.1990, 90/06/0011).

Schlagworte

Abgrenzung der Begriffe Behörde und Organwalter

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1993:1992060228.X06

Im RIS seit

28.11.2001

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1992060228_19930617X06

Rechtssatz für 92/06/0228

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

7

Geschäftszahl

92/06/0228

Entscheidungsdatum

17.06.1993

Index

L82000 Bauordnung
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §7 Abs1;
BauRallg;
VwGG §42 Abs2 Z3 litc;
  1. AVG § 7 heute
  2. AVG § 7 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 7 gültig von 01.01.2008 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 7 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.2007
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 92/06/0267 17. Juni 1993

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie VwGH E 1990/04/26 90/06/0011 1

Stammrechtssatz

Hat an einer Entscheidung ein befangenes Verwaltungsorgan mitgewirkt, stellt dies allenfalls einen Verfahrensmangel dar, der vom VwGH nur im Falle seiner Wesentlichkeit im Sinne des Paragraph 42, Absatz 2, Ziffer 3, Litera c, VwGG aufgegriffen werden kann, was jedoch im Falle der rechtlichen Unbedenklichkeit des angefochtenen Bescheides auszuschließen ist (Hinweis E 22.1.1952, 2489/49, VwSlg 2422 A/1952).

Schlagworte

Abgrenzung der Begriffe Behörde und Organwalter Verhältnis zu anderen Materien und Normen VwGG

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1993:1992060228.X07

Im RIS seit

28.11.2001

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1992060228_19930617X07

Rechtssatz für 92/06/0228

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

8

Geschäftszahl

92/06/0228

Entscheidungsdatum

17.06.1993

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §7 Abs1;
  1. AVG § 7 heute
  2. AVG § 7 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 7 gültig von 01.01.2008 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 7 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.2007

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 92/06/0267 17. Juni 1993

Rechtssatz

Das Du-Wort ist noch kein Indiz für eine Befangenheit (hier: Duz-Bruderschaft zwischen dem Abteilungsleiter und dem Verhandlungsleiter).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1993:1992060228.X08

Im RIS seit

28.11.2001

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1992060228_19930617X08

Rechtssatz für 92/06/0228

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

9

Geschäftszahl

92/06/0228

Entscheidungsdatum

17.06.1993

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §7 Abs1 Z4;
AVG §7 Abs1;
  1. AVG § 7 heute
  2. AVG § 7 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 7 gültig von 01.01.2008 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 7 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.2007
  1. AVG § 7 heute
  2. AVG § 7 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 7 gültig von 01.01.2008 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 7 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.2007

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 92/06/0267 17. Juni 1993

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1491/79 E 29. Mai 1980 RS 3

Stammrechtssatz

Der Umstand, dass ein Amtssachverständiger des Landes in einem Verfahren, in welchem das Land als Partei beteiligt ist, auftritt, stellt, wenn nicht besondere Umstände hervorkommen, keinen wichtigen Grund im Sinne des Paragraph 7, Absatz eins, Ziffer 4, AVG dar, der geeignet ist, die volle Unbefangenheit des Amtssachverständigen in Zweifel zu setzen. Gemäß Paragraph 52, Absatz eins, AVG hat aber die Behörde dann, wenn die Beweisaufnahme durch Sachverständige notwendig ist, die ihr beigegebenen oder zur Verfügung stehenden amtlichen Sachverständigen beizuziehen.

Schlagworte

Befangenheit von Sachverständigen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1993:1992060228.X09

Im RIS seit

28.11.2001

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1992060228_19930617X09

Rechtssatz für 92/06/0228

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

10

Geschäftszahl

92/06/0228

Entscheidungsdatum

17.06.1993

Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §52;
AVG §7 Abs1;
B-VG Art20 Abs1;
VwRallg;
  1. AVG § 52 heute
  2. AVG § 52 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 52 gültig von 01.01.2002 bis 27.11.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  4. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 52 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 52 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. AVG § 7 heute
  2. AVG § 7 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 7 gültig von 01.01.2008 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 7 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.2007
  1. B-VG Art. 20 heute
  2. B-VG Art. 20 gültig ab 01.09.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2024
  3. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2023 bis 31.08.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 141/2022
  4. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. B-VG Art. 20 gültig von 01.10.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  6. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2008 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  7. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.1988 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 285/1987
  8. B-VG Art. 20 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  9. B-VG Art. 20 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  10. B-VG Art. 20 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 92/06/0267 17. Juni 1993

Rechtssatz

Die Weisungsgebundenheit des Amtssachverständigen stellt keinen besonderen Umstand dar, seine Unbefangenheit in Zweifel zu ziehen, da sich schon aus Artikel 20, Absatz eins, B-VG die grundsätzliche Weisungsgebundenheit von Amtsorganen ergibt und es dem Bf frei steht, ein Gutachten eines Sachverständigen seines Vertrauens beizubringen.

Schlagworte

Befangenheit von Sachverständigen Organisationsrecht Diverses Weisung Aufsicht VwRallg5/4 Sachverständiger Weisungsgebundenheit

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1993:1992060228.X10

Im RIS seit

28.11.2001

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1992060228_19930617X10

Rechtssatz für 92/06/0228

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

11

Geschäftszahl

92/06/0228

Entscheidungsdatum

17.06.1993

Index

L85008 Straßen Vorarlberg

Norm

LStG Vlbg 1969 §44 Abs1;
LStG Vlbg 1969 §5;

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 92/06/0267 17. Juni 1993

Rechtssatz

Ein Straßenbauprojekt kann nicht allein aus der Sicht einzelner Personen beurteilt werden, sondern ist vor allem das Gemeinwohl zu beachten.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1993:1992060228.X11

Im RIS seit

28.11.2001

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1992060228_19930617X11

Rechtssatz für 92/06/0228

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

12

Geschäftszahl

92/06/0228

Entscheidungsdatum

17.06.1993

Index

L85008 Straßen Vorarlberg

Norm

LStG Vlbg 1969 §29;

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 92/06/0267 17. Juni 1993

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 87/17/0170 E 6. Oktober 1989 RS 9

Stammrechtssatz

Das in Paragraph 29, Vlbg StraßenG vorgesehene Anklageverfahren ist eine Voraussetzung - uzw als Verpflichtung des Straßenerhalters - für den Bau einer öff. Straße. Die Enteignungsbehörde hat nicht von Amts wegen zu prüfen, ob das in Paragraph 29, Vlbg StraßenG vorgesehene Verfahren eingehalten wurde.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1993:1992060228.X12

Im RIS seit

28.11.2001

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1992060228_19930617X12

Rechtssatz für 92/06/0228

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

13

Geschäftszahl

92/06/0228

Entscheidungsdatum

17.06.1993

Index

L80008 Raumordnung Raumplanung Flächenwidmung Bebauungsplan
Vorarlberg
L82000 Bauordnung
L85008 Straßen Vorarlberg

Norm

BauRallg;
LStG Vlbg 1969 §5 Abs2;
RPG Vlbg 1973 §12 Abs2;

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 92/06/0267 17. Juni 1993

Rechtssatz

Die Gemeinde ist bei Änderung der überörtlichen Planung zur Anpassung ihrer Flächenwidmungspläne verpflichtet.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1993:1992060228.X13

Im RIS seit

28.11.2001

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1992060228_19930617X13

Rechtssatz für 92/06/0228

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

14

Geschäftszahl

92/06/0228

Entscheidungsdatum

17.06.1993

Index

L85008 Straßen Vorarlberg
20/13 Sonstiges allgemeines Privatrecht
40/01 Verwaltungsverfahren
40/02 Sonstiges Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §74 Abs2;
EisbEG 1954 §44;
LStG Vlbg 1969 §46 Abs1;
VEG 1925 Art13;

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 92/06/0267 17. Juni 1993

Rechtssatz

Das Vlbg LStG regelt den Ablauf des Enteignungsverfahrens abschließend, weshalb auch keine Möglichkeit einer ergänzenden Heranziehung des EisbEG 1954 besteht. Damit bleibt es mangels abweichender Regelung in den Verwaltungsvorschriften bei der allgemeinen Regelung des Paragraph 74, AVG, sodaß der Antrag auf Ersatz der Anwaltskosten abzuweisen ist (Hinweis E 29.4.1993, 93/06/0012).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1993:1992060228.X14

Im RIS seit

28.11.2001

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1992060228_19930617X14

Rechtssatz für 92/06/0228

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

15

Geschäftszahl

92/06/0228

Entscheidungsdatum

17.06.1993

Index

L85008 Straßen Vorarlberg
001 Verwaltungsrecht allgemein

Norm

LStG Vlbg 1969 §46 Abs1;
LStG Vlbg 1969 §47;
VwRallg;

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 92/06/0267 17. Juni 1993

Rechtssatz

Die Höhe der Entschädigung gem Paragraph 47, Vlbg LStG kann lediglich durch Anrufung der ordentlichen Gerichte bekämpft werden.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1993:1992060228.X15

Im RIS seit

28.11.2001

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1992060228_19930617X15

Rechtssatz für 92/06/0228

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

16

Geschäftszahl

92/06/0228

Entscheidungsdatum

17.06.1993

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 92/06/0267 17. Juni 1993

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie VwGH E 1990/06/21 89/06/0104 3

Stammrechtssatz

Offenkundig ist die Unrichtigkeit dann, wenn jene Personen, für die der Bescheid bestimmt ist (im wesentlichen die Behörden und die Parteien des Verfahrens) die Unrichtigkeit erkennen können und die Behörde nach der Aktenlage bei entsprechender Aufmerksamkeit den Fehler bereits bei der Erlassung des Bescheides hätte vermeiden können (Hinweis E 27.2.1957, 3240/53, VwSlg 4293 A/1957).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1993:1992060228.X16

Im RIS seit

28.11.2001

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1992060228_19930617X16

Rechtssatz für 92/06/0228

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

17

Geschäftszahl

92/06/0228

Entscheidungsdatum

17.06.1993

Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
40/01 Verwaltungsverfahren

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 92/06/0267 17. Juni 1993

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie VwGH E 1990/06/21 89/06/0104 5

Stammrechtssatz

Das Rechtsinstitut der Bescheidberichtigung dient vornehmlich der Bereinigung solcher textlicher Unstimmigkeiten, die den wahren Sinn des Bescheides nicht in Frage stellen können (Hinweis E 24.3.1980, 109 und 144/80).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1993:1992060228.X17

Im RIS seit

28.11.2001

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1992060228_19930617X17

Rechtssatz für 92/06/0228

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

18

Geschäftszahl

92/06/0228

Entscheidungsdatum

17.06.1993

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 92/06/0267 17. Juni 1993

Rechtssatz

Gemäß Paragraph 62, Absatz 4, AVG ist nicht nur eine einmalige Berichtigung erlaubt. Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann auch eine mehrmalige Berichtigung, insbesondere auch eine Berichtigung der Berichtigung erfolgen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1993:1992060228.X18

Im RIS seit

28.11.2001

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1992060228_19930617X18