Rechtssatz für 2Ob388/38; 6Ob6/18b; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032410

Geschäftszahl

2Ob388/38; 6Ob6/18b; 6Ob88/19p; 6Ob97/22s; 4Ob138/22f; 6Ob86/25b

Entscheidungsdatum

26.05.2026

Norm

ABGB §1330 Abs2 BII
  1. ABGB § 1330 heute
  2. ABGB § 1330 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Zum Begriff der Gefährdung zählt nicht die Nachweisbarkeit eines Schadenseintrittes, sondern nur der Nachweis der Eignung der Äußerung, solche Nachteile herbeizuführen. Die Äußerung über die Ware des Klägers "was ist das für ein Dreck" ist hiezu geeignet.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 388/38
    Entscheidungstext OGH 10.06.1938 2 Ob 388/38
    Veröff: DREvBl 1938/246
  • 6 Ob 6/18b
    Entscheidungstext OGH 28.02.2018 6 Ob 6/18b
    Auch; nur: Zum Begriff der Gefährdung zählt nicht die Nachweisbarkeit eines Schadenseintrittes, sondern nur der Nachweis der Eignung der Äußerung, solche Nachteile herbeizuführen. (T1)
  • 6 Ob 88/19p
    Entscheidungstext OGH 27.06.2019 6 Ob 88/19p
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 97/22s
    Entscheidungstext OGH 14.09.2022 6 Ob 97/22s
  • 4 Ob 138/22f
    Entscheidungstext OGH 22.11.2022 4 Ob 138/22f
    Vgl; Beisatz: Hier: Nicht erforderlich ist, dass der Betroffene durch die Äußerung einen konkreten Schaden erlitten hat; ausreichend ist daher der Nachweis der Eignung der Äußerung, solche Nachteile herbeizuführen. (T2)
  • 6 Ob 86/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.05.2026 6 Ob 86/25b
    vgl; Beisatz wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1938:RS0032410

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.06.2026

Dokumentnummer

JJR_19380610_OGH0002_0020OB00388_3800000_002

Rechtssatz für 1Ob346/54; 8Ob110/65; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0042418

Geschäftszahl

1Ob346/54; 8Ob110/65; 8Ob283/67; 5Ob59/71; 8Ob95/73; 6Ob158/73; 2Ob514/77; 5Ob533/79; 4Ob119/80; 3Ob689/82; 7Ob1515/85; 3Ob110/88; 6Ob148/00h; 3Ob198/05x; 3Ob7/06k; 3Ob38/06v; 6Ob221/06b; 3Ob138/06z; 2Ob82/08k; 4Ob180/08m; 6Ob46/08w; 6Ob164/09z; 4Ob43/10t; 6Ob112/10d; 3Ob154/11k; 4Ob8/13z; 6Ob6/14x; 3Ob100/14y; 7Ob166/14h; 6Ob63/16g; 7Ob138/16v; 6Ob230/16s; 6Ob53/17p; 6Ob204/18w; 6Ob127/20z; 6Ob134/20d; 6Ob138/20t; 6Ob180/21w; 21Ds4/23k; 6Ob211/23g; 4Ob157/23a; 6Ob121/25z; 6Ob86/25b; 3Ob42/26m

Entscheidungsdatum

26.05.2026

Norm

ZPO §500 Abs2 IIA1
ZPO §502 Abs3 Dh
ZPO §526 Abs3 G
  1. ZPO § 500 heute
  2. ZPO § 500 gültig ab 19.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2013
  3. ZPO § 500 gültig von 01.07.2009 bis 18.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  4. ZPO § 500 gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  5. ZPO § 500 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  6. ZPO § 500 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 526 heute
  2. ZPO § 526 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Eine Bewertung nach Paragraph 500, Absatz 2, ZPO hat nur dann zu erfolgen, wenn der Streitgegenstand einen Geldeswert besitzt. Die vom Berufungsgericht dennoch vorgenommene Bewertung ist jedenfalls gegenstandslos.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 346/54
    Entscheidungstext OGH 19.05.1954 1 Ob 346/54
  • 8 Ob 110/65
    Entscheidungstext OGH 13.04.1965 8 Ob 110/65
    Beisatz: Daher nicht in Ehesachen, Abstammungssachen und Vaterschaftssachen. (T1)
  • 8 Ob 283/67
    Entscheidungstext OGH 17.10.1967 8 Ob 283/67
    Beisatz wie T1
    Anm: Veröff: EFSlg 8940
  • 5 Ob 59/71
    Entscheidungstext OGH 24.03.1971 5 Ob 59/71
    Beisatz: Also nicht in Abstammungssachen. (T2)
  • 8 Ob 95/73
    Entscheidungstext OGH 11.09.1973 8 Ob 95/73
    Beisatz wie T1
    Beisatz: Auch keine Bewertung des Streitgegenstandes im Sinne des § 500 Abs 2 Satz 2 ZPO (idF BGBl 1971/291) bei einer gänzlichen oder teilweisen abändernden Entscheidung des Berufungsgerichtes, wenn es sich um einen solchen handelt, der keinen Geldeswert hat. (T3)
    Anm: Veröff: RZ 1974/54 S 98
  • 6 Ob 158/73
    Entscheidungstext OGH 20.09.1973 6 Ob 158/73
    Beisatz: Vaterschaftssache (T4)
  • 2 Ob 514/77
    Entscheidungstext OGH 03.03.1977 2 Ob 514/77
    vgl auch; Beisatz wie T4
  • 5 Ob 533/79
    Entscheidungstext OGH 06.03.1979 5 Ob 533/79
    nur: Eine Bewertung nach § 500 Abs 2 ZPO hat nur dann zu erfolgen, wenn der Streitgegenstand einen Geldeswert besitzt. (T5)
    Beisatz: Scheidung (T6)
    Anm: Veröff: EFSlg 34481
  • 4 Ob 119/80
    Entscheidungstext OGH 18.09.1980 4 Ob 119/80
    nur T5
    Beisatz: Darf nicht erfolgen in Statussachen oder bei höchstpersönlichen Ansprüchen, die ihrem Wesen nach keine Bewertung in Geld zulassen. (T7)
  • 3 Ob 689/82
    Entscheidungstext OGH 01.12.1982 3 Ob 689/82
    Beisatz wie T7
    Anm: Veröff: SZ 55/186
  • 7 Ob 1515/85
    Entscheidungstext OGH 30.07.1985 7 Ob 1515/85
    Beisatz: Bei Klagen auf Unterlassung ehrenrühriger Behauptungen, denen in der Regel in Geld bewertbare Interessen zugrundeliegen, ist eine Bewertung durch den Kläger vorzunehmen. (T8)
  • 3 Ob 110/88
    Entscheidungstext OGH 07.09.1988 3 Ob 110/88
    auch; nur T5; Beisatz wie T7
  • 6 Ob 148/00h
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 6 Ob 148/00h
    vgl auch; Beisatz: Bei der Verletzung von höchstpersönlichen Rechten, die einer Bewertung durch Geld unzugänglich sind, hat ein Bewertungsausspruch des Gerichtes zweiter Instanz zu entfallen. (T9)
    Anm: Veröff: SZ 73/105
  • 3 Ob 198/05x
    Entscheidungstext OGH 24.08.2005 3 Ob 198/05x
    nur T5; Beisatz wie T9
  • 3 Ob 7/06k
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 3 Ob 7/06k
    nur T5
  • 3 Ob 38/06v
    Entscheidungstext OGH 30.05.2006 3 Ob 38/06v
    vgl auch; nur T5; Beisatz wie T7
  • 6 Ob 221/06b
    Entscheidungstext OGH 12.10.2006 6 Ob 221/06b
    Beisatz: Hier: Anspruch des Klägers auf Unterlassung jeglichen Kontakts des Beklagten mit ihm. (T10)
  • 3 Ob 138/06z
    Entscheidungstext OGH 19.10.2006 3 Ob 138/06z
    auch
  • 2 Ob 82/08k
    Entscheidungstext OGH 28.04.2008 2 Ob 82/08k
    auch; Beisatz wie T9; Beisatz wie T10
  • 4 Ob 180/08m
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 180/08m
    vgl auch
  • 6 Ob 46/08w
    Entscheidungstext OGH 13.03.2008 6 Ob 46/08w
    Beisatz wie T8
  • 6 Ob 164/09z
    Entscheidungstext OGH 18.09.2009 6 Ob 164/09z
    vgl auch; Beisatz wie T8
  • 4 Ob 43/10t
    Entscheidungstext OGH 20.04.2010 4 Ob 43/10t
    vgl; Beisatz: Bewertungsausspruch vorzunehmen bei Eingriff in Recht am eigenen Bild; siehe dazu RS0125855. (T11)
  • 6 Ob 112/10d
    Entscheidungstext OGH 11.10.2010 6 Ob 112/10d
    vgl; Beisatz wie T9
    Beisatz: Bei den Ansprüchen nach dem DSG handelt es sich um höchstpersönliche Ansprüche. (T12)
  • 3 Ob 154/11k
    Entscheidungstext OGH 12.10.2011 3 Ob 154/11k
    vgl; Beisatz wie T8
    Beisatz: Das Bewertungserfordernis gilt auch für auf § 1330 ABGB gestützte Widerrufsbegehren. (T13)
  • 4 Ob 8/13z
    Entscheidungstext OGH 12.02.2013 4 Ob 8/13z
    vgl; Beisatz wie T9
    Beisatz: Bei einem Antrag auf (Löschung der) Anmerkung einer vermögensrechtlichen Klage liegt ein Entscheidungsgegenstand vermögensrechtlicher Natur vor, der zu bewerten ist, wenn sich der Geldeswert nicht unmittelbar aus dem Klagebegehren ergibt. (T14)
    Beisatz: Hier: Anmerkung im Patentregister nach § 45 PatG. (T15)
  • 6 Ob 6/14x
    Entscheidungstext OGH 15.05.2014 6 Ob 6/14x
    auch; nur T5; Beisatz wie T7; Beisatz wie T12
  • 3 Ob 100/14y
    Entscheidungstext OGH 23.07.2014 3 Ob 100/14y
    auch; Beisatz wie T7; Beisatz wie T8; Beisatz wie T9; Beisatz wie T12
    Beisatz: Bei Ansprüchen nach § 1330 ABGB (vgl 7 Ob 1515/85; 6 Ob 46/08w; 6 Ob 164/09z; 3 Ob 154/11k) oder nach § 78 UrhG (4 Ob 180/08m; 4 Ob 43/10t), wird wegen der Verfolgbarkeit im Geld bewertbarer Interessen eine Bewertung verlangt. Dies trifft auch auf die höchstpersönlichen Ansprüche nach dem DSG (vgl aber 6 Ob 112/10d) zu. (T16)
  • 7 Ob 166/14h
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 7 Ob 166/14h
    auch; Beisatz wie T9; Beisatz wie T10
  • 6 Ob 63/16g
    Entscheidungstext OGH 26.04.2016 6 Ob 63/16g
    vgl; Beisatz wie T2
  • 7 Ob 138/16v
    Entscheidungstext OGH 03.08.2016 7 Ob 138/16v
    vgl; Beisatz wie T9; Beisatz wie T10
  • 6 Ob 230/16s
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 6 Ob 230/16s
    vgl; Beisatz wie T8
  • 6 Ob 53/17p
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 6 Ob 53/17p
    vgl; Beisatz wie T8
  • 6 Ob 204/18w
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 6 Ob 204/18w
    vgl; Beisatz wie T8
  • 6 Ob 127/20z
    Entscheidungstext OGH 10.08.2020 6 Ob 127/20z
    Beisatz wie T7; Beisatz wie T9; Beisatz wie T12
    Beisatz: Bei einer Verletzung im Grundrecht auf Datenschutz ist – im Unterschied zur Kreditschädigung nach § 1330 ABGB – ein Bewertungsausspruch nicht vorzunehmen (Ablehnung von 3 Ob 110/14y). (T17)
    Anm: Veröff: SZ 2021/10
  • 6 Ob 134/20d
    Entscheidungstext OGH 10.08.2020 6 Ob 134/20d
    Beisatz wie T7; Beisatz wie T9; Beisatz wie T12; Beisatz wie T17
  • 6 Ob 138/20t
    Entscheidungstext OGH 17.12.2020 6 Ob 138/20t
    vgl; Beisatz wie T17
    Anm: Veröff: SZ 2020/121
  • 6 Ob 180/21w
    Entscheidungstext OGH 02.02.2022 6 Ob 180/21w
    vgl; Beisatz wie T12; Beisatz wie T17
    Beisatz: Hier: Das Auskunftsbegehren nach § 18 Abs 4 ECG ist nicht rein vermögensrechtlicher Natur, weshalb gemäß § 59 Abs 2 AußStrG ein Bewertungsausspruch jedenfalls zu unterbleiben hat. (T18)
  • 21 Ds 4/23k
    Entscheidungstext OGH 29.11.2023 21 Ds 4/23k
    vgl; nur T12; nur T16
  • 6 Ob 211/23g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 20.11.2023 6 Ob 211/23g
    Beisatz wie T7; Beisatz wie T9; Beisatz wie T17
  • 4 Ob 157/23a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung aus anderen Gründen 21.11.2023 4 Ob 157/23a
    vgl; Beisatz wie T7
    Beisatz wie T8: Ansprüche nach dem BGStG sind nicht von vornherein einer in Geld ausgedrückten Bewertung entzogen, zumal auch der Umstand, dass das Gesetz einen Anspruch auf Unterlassung des schadensverursachenden Verhaltens einräumt, hier nichts daran ändert, dass auch jenem Anspruch im Vordergrund stehende in Geld bewertbare Interessen zugrunde liegen, , nämlich nach dem klaren Gesetzeswortlaut der Zugang zu und die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen und die diesbezüglichen (Privat-)Rechtsverhältnisse.
    Anmerkung: die E bezieht sich auf die Rechtslage VOR dem durch die ZVN 2022, BGBl I 2022/61, eingeführten § 502 Abs 6 ZPO. (T19); Beisatz wie T9; Beisatz wie T12; Beisatz wie T16
  • 6 Ob 121/25z
    Entscheidungstext OGH 13.08.2025 6 Ob 121/25z
    Beisatz wie T7; Beisatz wie T9
    Beisatz wie T17: Wird allerdings nicht der Schutz oder die Durchsetzung des Rechts auf Datenschutz an sich, etwa in Form eines Unterlassungs-, Löschungs- oder Auskunftsanspruchs, oder die Feststellung dessen Verletzung verfolgt, sondern ausschließlich der vermögensrechtliche (Geld-)Ausgleich für einen bereits erfolgten Eingriff, so besteht der Entscheidungsgegenstand des Gerichts zweiter Instanz ausschließlich in einem Geldbetrag. (T20)
  • 6 Ob 86/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.05.2026 6 Ob 86/25b
    Beisatz wie T13; Beisatz wie T17; Beisatz wie T20
  • 3 Ob 42/26m
    Entscheidungstext OGH 12.05.2026 3 Ob 42/26m

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0042418

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.07.2026

Dokumentnummer

JJR_19540519_OGH0002_0010OB00346_5400000_002

Rechtssatz für 1Ob208/57; 6Ob58/58; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032294

Geschäftszahl

1Ob208/57; 6Ob58/58; 6Ob611/87; 1Ob96/15x; 6Ob97/22s; 4Ob138/22f; 6Ob48/24p; 6Ob86/25b

Entscheidungsdatum

26.05.2026

Norm

ABGB §1330 Abs2 BII
  1. ABGB § 1330 heute
  2. ABGB § 1330 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Nach Paragraph 1330, Absatz 2, ABGB wird nicht verlangt, daß eine tatsächliche Schädigung des Kredites, des Erwerbers oder des Fortkommens eingetreten ist, sondern es genügt die bloße "Gefährdung". Eine ungerechte Beurteilung wahrer Tatsachen fällt nicht unter Paragraph 1330, ABGB. Durch die Vorlage der Abschrift eines Briefes und dessen Verlesung in öffentlicher Gerichtsverhandlung ist das Moment der Verbreitung bereits verwirklicht, weil damit der Inhalt des Briefes einem größeren Kreis von Menschen bekannt wird oder (und) bekannt werden kann.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 208/57
    Entscheidungstext OGH 25.09.1957 1 Ob 208/57
  • 6 Ob 58/58
    Entscheidungstext OGH 26.03.1958 6 Ob 58/58
    nur: Nach § 1330 Abs 2 ABGB wird nicht verlangt, daß eine tatsächliche Schädigung des Kredites, des Erwerbers oder des Fortkommens eingetreten ist, sondern es genügt die bloße "Gefährdung". Eine ungerechte Beurteilung wahrer Tatsachen fällt nicht unter § 1330 ABGB. (T1)
  • 6 Ob 611/87
    Entscheidungstext OGH 09.07.1987 6 Ob 611/87
    Auch; Beisatz: Gefährdung darf nicht zu eng verstanden werden. (T2)
    Veröff: SZ 60/138 = EvBl 1988/32 S 209 = MR 1987,171
  • 1 Ob 96/15x
    Entscheidungstext OGH 08.07.2015 1 Ob 96/15x
    Auch
  • 6 Ob 97/22s
    Entscheidungstext OGH 14.09.2022 6 Ob 97/22s
  • 4 Ob 138/22f
    Entscheidungstext OGH 22.11.2022 4 Ob 138/22f
    Vgl; Beisatz: Hier: Nicht erforderlich ist, dass der Betroffene durch die Äußerung einen konkreten Schaden erlitten hat; ausreichend ist daher der Nachweis der Eignung der Äußerung, solche Nachteile herbeizuführen. (T3)
  • 6 Ob 48/24p
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.04.2024 6 Ob 48/24p
    vgl; Beisatz wie T3
  • 6 Ob 86/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.05.2026 6 Ob 86/25b
    Beisatz wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1957:RS0032294

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.06.2026

Dokumentnummer

JJR_19570925_OGH0002_0010OB00208_5700000_002

Rechtssatz für 4Ob320/77; 4Ob23/83; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0031781

Geschäftszahl

4Ob320/77; 4Ob23/83; 1Ob36/89; 4Ob31/92; 4Ob84/92; 4Ob52/93; 4Ob59/93; 4Ob94/93; 4Ob132/93; 3Ob34/95; 6Ob2071/96v; 4Ob2250/96b; 4Ob2205/96k; 6Ob220/01y; 3Ob261/03h; 6Ob224/04s; 6Ob97/06t; 6Ob178/04a; 6Ob112/09b; 6Ob166/14a; 6Ob162/17t; 6Ob86/25b

Entscheidungsdatum

26.05.2026

Norm

ABGB §1330 Abs2 BII
  1. ABGB § 1330 heute
  2. ABGB § 1330 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Unter den Begriff des "Verbreitens" fällt jede Mitteilung einer Tatsache, mag sie im Einzelfall als eigene Überzeugung hingestellt werden oder als bloße Weitergabe einer fremden Behauptung auftreten.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 320/77
    Entscheidungstext OGH 14.06.1977 4 Ob 320/77
    Veröff: SZ 50/86 = EvBl 1978/38 S 121 = ÖBl 1978,3 (mit Anmerkung von Schönherr)
  • 4 Ob 23/83
    Entscheidungstext OGH 08.03.1983 4 Ob 23/83
    nur: Unter den Begriff des "Verbreitens" fällt jede Mitteilung einer Tatsache. (T1) Beisatz: Auch wenn diese nur an eine einzige Person weitergegeben wird. (T2) Veröff: ÖBl 1983,142
  • 1 Ob 36/89
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 10.04.1991 1 Ob 36/89
    Beisatz: Auch das "technische Verbreiten", etwa durch Zeitung, Rundfunk und Fernsehen wird grundsätzlich durch § 1330 ABGB erfaßt. (T3) Veröff: JBl 1991,796 = ÖBl 1991,161 = SZ 64/36
  • 4 Ob 31/92
    Entscheidungstext OGH 26.05.1992 4 Ob 31/92
    nur T1; Beisatz: Sowohl die Mitteilung eigener Überzeugung als auch die Weitergabe der Behauptung eines Dritten, ohne daß sich der Äußernde mit ihr identifiziert. (T4) Veröff: WBl 1992,377 = MR 1992,203
  • 4 Ob 84/92
    Entscheidungstext OGH 20.10.1992 4 Ob 84/92
    Auch; Veröff: MR 1992,250 (Korn) = ÖBl 1992,278 = WBl 1993,97
  • 4 Ob 52/93
    Entscheidungstext OGH 04.05.1993 4 Ob 52/93
  • 4 Ob 59/93
    Entscheidungstext OGH 08.06.1993 4 Ob 59/93
    Beis wie T3; Beis wie T4; Beisatz: Eine intellektuelle Beziehung des Verbreiters zum weitergegebenen Gedankeninhalt ist nicht erforderlich. (T5)
  • 4 Ob 94/93
    Entscheidungstext OGH 29.06.1993 4 Ob 94/93
  • 4 Ob 132/93
    Entscheidungstext OGH 21.09.1993 4 Ob 132/93
    Beis wie T4
  • 3 Ob 34/95
    Entscheidungstext OGH 29.03.1995 3 Ob 34/95
  • 6 Ob 2071/96v
    Entscheidungstext OGH 23.05.1996 6 Ob 2071/96v
    Beis wie T3
  • 4 Ob 2250/96b
    Entscheidungstext OGH 17.09.1996 4 Ob 2250/96b
    Auch; nur T1; Beis wie T2
  • 4 Ob 2205/96k
    Entscheidungstext OGH 17.09.1996 4 Ob 2205/96k
    Beis wie T4; Beisatz: Auch das bloße Weitergeben der kreditschädigenden Behauptung eines Dritten, ohne sich mit dessen Äußerung zu identifizieren, fällt unter § 1330 Abs 2 ABGB und § 7 Abs 1 UWG. (T6)
  • 6 Ob 220/01y
    Entscheidungstext OGH 18.10.2001 6 Ob 220/01y
    Auch; Beis wie T6
  • 3 Ob 261/03h
    Entscheidungstext OGH 25.02.2004 3 Ob 261/03h
    Auch; Beis wie T3; Beis ähnlich T4; Beis wie T5
  • 6 Ob 224/04s
    Entscheidungstext OGH 17.02.2005 6 Ob 224/04s
    Auch
  • 6 Ob 97/06t
    Entscheidungstext OGH 24.05.2006 6 Ob 97/06t
    nur T1; Beis wie T2
  • 6 Ob 178/04a
    Entscheidungstext OGH 21.12.2006 6 Ob 178/04a
    Auch; Beis ähnlich wie T3; Beis wie T4; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Online-Gästebuch. (T7)
  • 6 Ob 112/09b
    Entscheidungstext OGH 02.07.2009 6 Ob 112/09b
    Auch; Beisatz: Gibt der Beklagte die Behauptung eines Dritten wieder, trifft ihn nicht nur die Beweislast hinsichtlich der wahrheitsgetreuen Wiedergabe der fremden Äußerungen, sondern auch hinsichtlich der Richtigkeit der - selbst in Vermutungsform - geäußerten Vorwürfe, weil unter Verbreiten jede Weitergabe fremder Behauptungen - auch wenn diese nur in Vermutungsform einen Tatverdacht aussprechen - anzusehen ist (6 Ob 2071/96v; 6 Ob 220/01y). (T8)
  • 6 Ob 166/14a
    Entscheidungstext OGH 19.11.2014 6 Ob 166/14a
    Auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 162/17t
    Entscheidungstext OGH 17.01.2018 6 Ob 162/17t
  • 6 Ob 86/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.05.2026 6 Ob 86/25b

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0031781

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.06.2026

Dokumentnummer

JJR_19770614_OGH0002_0040OB00320_7700000_003

Rechtssatz für 6Ob560/79; 6Ob559/83; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0034226

Geschäftszahl

6Ob560/79; 6Ob559/83; 8Ob555/86; 3Ob72/14f; 7Ob152/18f (7Ob204/18b); 5Ob119/19i; 6Ob96/21t; 7Ob101/24i; 6Ob86/25b

Entscheidungsdatum

26.05.2026

Rechtssatz

Es ist Sache des Beklagten, die Unmöglichkeit der von ihm verlangten Leistung zu behaupten und zu beweisen.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 560/79
    Entscheidungstext OGH 09.05.1979 6 Ob 560/79
  • 6 Ob 559/83
    Entscheidungstext OGH 26.04.1984 6 Ob 559/83
    Veröff: SZ 57/81
  • 8 Ob 555/86
    Entscheidungstext OGH 28.08.1986 8 Ob 555/86
  • 3 Ob 72/14f
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 3 Ob 72/14f
  • 7 Ob 152/18f
    Entscheidungstext OGH 30.01.2019 7 Ob 152/18f
  • 5 Ob 119/19i
    Entscheidungstext OGH 27.11.2019 5 Ob 119/19i
    Vgl
  • 6 Ob 96/21t
    Entscheidungstext OGH 23.06.2021 6 Ob 96/21t
  • 7 Ob 101/24i
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.08.2024 7 Ob 101/24i
    vgl
  • 6 Ob 86/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.05.2026 6 Ob 86/25b
    Beisatz: Hier: Unmöglichkeit eines Widerrufes gemäß § 1330 Abs 2 ABGB (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0034226

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.06.2026

Dokumentnummer

JJR_19790509_OGH0002_0060OB00560_7900000_002

Rechtssatz für 4Ob572/79 (4Ob573/79; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0034223

Geschäftszahl

4Ob572/79 (4Ob573/79; 4Ob574/79); 4Ob566/87; 1Ob23/00i; 5Ob282/00g; 6Ob307/00s; 7Ob165/05y; 8Ob86/06i; 2Ob290/06w; 4Ob151/07w; 6Ob212/12p; 2Ob254/12k; 8Ob108/12h; 3Ob72/14f; 10Ob75/16a; 7Ob95/17x; 7Ob152/18f (7Ob204/18b); 6Ob15/19b; 5Ob119/19i; 6Ob96/21t; 2Ob39/21f; 2Ob123/22k; 7Ob150/23v; 7Ob101/24i; 9Ob47/25i; 6Ob86/25b

Entscheidungsdatum

26.05.2026

Rechtssatz

Der sich auf die Unmöglichkeit gemäß Paragraph 1447, ABGB Berufende hat die Unmöglichkeit der von ihm verlangten Leistung zu behaupten und zu beweisen (6 Ob 531/78). Die bloße Behauptung, der Dritte stimme nicht zu, reicht nicht aus.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 572/79
    Entscheidungstext OGH 11.12.1979 4 Ob 572/79
  • 4 Ob 566/87
    Entscheidungstext OGH 15.09.1987 4 Ob 566/87
    auch; Beisatz: Unmöglichkeit der Leistung, die auch bei schuldhafter Verletzung der Vertragspflichten durch den Schuldner an sich nicht ausgeschlossen ist, kann nicht angenommen werden, wenn der Beklagte nicht einmal behauptet und zu beweisen versucht hat, dass er alles unternommen habe, den Dritten zu einer die Erfüllung ermöglichenden Handlung zu bewegen (EvBl 1954/132). (T1)
    Anm: Veröff: JBl 1987,783
  • 1 Ob 23/00i
    Entscheidungstext OGH 28.03.2000 1 Ob 23/00i
    Beis wie T1
  • 5 Ob 282/00g
    Entscheidungstext OGH 21.11.2000 5 Ob 282/00g
    Auch; nur: Der sich auf die Unmöglichkeit gemäß § 1447 ABGB Berufende hat die Unmöglichkeit der von ihm verlangten Leistung zu behaupten und zu beweisen. (T2)
    Beisatz: Er hat zu beweisen, alles unternommen zu haben, um mögliche Leistungshindernisse aus dem Weg zu räumen. (T3)
  • 6 Ob 307/00s
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 307/00s
    Vgl auch; Beisatz: Im Provisorialverfahren ist nicht zu untersuchen, ob ein Dritter die erforderliche Mitwirkung endgültig verweigert. (T4)
    Beisatz: Hier: Unterlassungsbegehren nach § 1330 ABGB bei mittelbarer Täterschaft im Zusammenhang mit einer Verbreitung im Internet. (T5)
  • 7 Ob 165/05y
    Entscheidungstext OGH 31.08.2005 7 Ob 165/05y
    Beis wie T3
  • 8 Ob 86/06i
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 8 Ob 86/06i
    Vgl
  • 2 Ob 290/06w
    Entscheidungstext OGH 14.06.2007 2 Ob 290/06w
  • 4 Ob 151/07w
    Entscheidungstext OGH 02.10.2007 4 Ob 151/07w
    nur T2
  • 6 Ob 212/12p
    Entscheidungstext OGH 16.11.2012 6 Ob 212/12p
    Vgl; Beis wie T3
  • 2 Ob 254/12k
    Entscheidungstext OGH 04.04.2013 2 Ob 254/12k
    Auch; Auch Beis wie T1; Beisatz: Dass der Beklagte zur Erfüllung des ihm auferlegten Gebots der Mitwirkung eines Dritten bedarf, steht der Schaffung des diesbezüglichen Exekutionstitels nicht entgegen. (T6)
  • 8 Ob 108/12h
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 8 Ob 108/12h
    Beis wie T1; Beisatz: Die bloße Behauptung, der Dritte sei nicht bereit auf seine Rechte zu verzichten, genügt nicht, um die behauptete Unmöglichkeit der Leistung darzutun. Es müsste vielmehr vorgebracht und bewiesen werden, dass alles redlich Zumutbare unternommen wurde, um den Dritten zur Mitwirkung zu bewegen, dies allenfalls durch ein - noch nicht übermäßiges - finanzielles Angebot. (T7)
  • 3 Ob 72/14f
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 3 Ob 72/14f
  • 10 Ob 75/16a
    Entscheidungstext OGH 25.11.2016 10 Ob 75/16a
    Auch; Beis ähnlich wie T6
  • 7 Ob 95/17x
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 95/17x
    Auch
  • 7 Ob 152/18f
    Entscheidungstext OGH 30.01.2019 7 Ob 152/18f
    Auch
  • 6 Ob 15/19b
    Entscheidungstext OGH 27.02.2019 6 Ob 15/19b
    Auch; nur T2
  • 5 Ob 119/19i
    Entscheidungstext OGH 27.11.2019 5 Ob 119/19i
    Vgl
  • 6 Ob 96/21t
    Entscheidungstext OGH 23.06.2021 6 Ob 96/21t
    Beis wie T1; Beis wie T3
  • 2 Ob 39/21f
    Entscheidungstext OGH 05.08.2021 2 Ob 39/21f
    Beisatz: Hier: Auskunftspflicht und Demenz des Auskunftspflichtigen. (T8)
    Anm: Veröff: SZ 2021/75
  • 2 Ob 123/22k
    Entscheidungstext OGH 27.09.2022 2 Ob 123/22k
    Beisatz: Hier: Erfüllung eines Vermächtnisses. (T9)
  • 7 Ob 150/23v
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.09.2023 7 Ob 150/23v
  • 7 Ob 101/24i
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.08.2024 7 Ob 101/24i
    Beisatz wie T3
  • 9 Ob 47/25i
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.10.2025 9 Ob 47/25i
  • 6 Ob 86/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.05.2026 6 Ob 86/25b
    Beisatz: Hier: Unmöglichkeit eines Widerrufes gemäß § 1330 Abs 2 ABGB (T10)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0034223

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.06.2026

Dokumentnummer

JJR_19791211_OGH0002_0040OB00572_7900000_002

Rechtssatz für 3Ob505/80; 1Ob688/82; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0037899

Geschäftszahl

3Ob505/80; 1Ob688/82; 1Ob709/83; 1Ob768/83; 7Ob508/83 (7Ob509/83); 6Ob558/84; 7Ob668/84; 1Ob712/85; 7Ob666/85 (7Ob667/85-7Ob669/85); 1Ob1505/86; 1Ob724/85; 7Ob1511/87; 1Ob700/87; 10Ob1518/88; 1Ob673/90; 8Ob1657/91 (8Ob1658/91); 6Ob540/92; 1Ob15/92; 1Ob513/94; 4Ob521/95; 3Ob2084/96h; 1Ob2056/96a; 1Ob2295/96y; 3Ob520/95; 3Ob119/97i; 1Ob202/97f; 3Ob387/97a; 6Ob79/98f; 3Ob161/98t; 3Ob166/98b; 3Ob169/98v; 3Ob170/98s; 3Ob168/98x; 3Ob171/98p; 1Ob173/98t; 2Ob137/99g; 1Ob199/00x; 6Ob283/99g; 7Ob261/00h; 6Ob158/01f; 3Ob91/01f; 3Ob169/01a; 7Ob84/02g; 9Ob50/03y; 3Ob184/03k; 8Ob105/03d; 6Ob55/04p; 7Ob57/04i; 7Ob222/04d; 3Ob52/08f; 8Ob118/08y; 8Ob108/08b; 3Ob276/08x; 6Ob199/09x; 3Ob148/09z; 3Ob244/09t; 4Ob79/10m; 7Ob127/10t; 17Ob22/10z; 3Ob2/11g; 4Ob67/11y; 4Ob110/11x; 3Ob154/11k; 3Ob1/12m; 3Ob14/12y; 2Ob13/12v; 4Ob132/12h; 4Ob147/12i; 7Ob137/12s; 3Ob158/13a; 1Ob162/13z; 6Ob186/12i; 4Ob184/13g; 1Ob53/14x; 5Ob217/13t; 1Ob110/14d; 7Ob125/14d; 5Ob169/13h; 8Ob128/14b; 1Ob205/14z; 4Ob59/15b; 4Ob96/15v; 1Ob182/15v; 7Ob173/15i; 4Ob238/15a; 3Ob214/15i; 4Ob52/16z; 1Ob84/16h; 6Ob33/16w; 7Ob145/16y; 1Ob134/16m; 4Ob171/16z; 6Ob163/16p; 5Ob243/16w; 1Ob236/16m; 5Ob13/17y; 4Ob66/17k; 1Ob106/17w; 7Ob155/17w; 7Ob187/17a; 7Ob106/18s; 1Ob95/18d; 8Ob146/18f; 1Ob185/18i; 8Ob168/18s; 8Ob162/18h; 7Ob28/20y; 5Ob154/20p; 8Ob28/21g; 9Ob58/22b; 1Ob264/22p; 2Ob64/23k; 6Ob206/22w; 10Ob16/24m; 7Ob202/24t; 7Ob162/24k; 1Ob93/25w; 6Ob86/25b

Entscheidungsdatum

26.05.2026

Norm

JN §55
ZPO §227 II
ZPO §500 Abs2 IIG
ZPO §502 Abs2 Bb
ZPO §502 Abs3 De1
  1. JN § 55 heute
  2. JN § 55 gültig ab 01.01.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  3. JN § 55 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  4. JN § 55 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 227 heute
  2. ZPO § 227 gültig ab 01.05.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  3. ZPO § 227 gültig von 01.05.1983 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983
  1. ZPO § 500 heute
  2. ZPO § 500 gültig ab 19.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2013
  3. ZPO § 500 gültig von 01.07.2009 bis 18.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  4. ZPO § 500 gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  5. ZPO § 500 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  6. ZPO § 500 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Ein innerer tatsächlicher oder rechtlicher Zusammenhang besteht nicht, wenn jeder der mehreren Ansprüche ein ganz verschiedenes rechtliches und tatsächliches Schicksal haben kann; in einem solchen Fall ist jeder gesondert zu beurteilen, es findet also keine Zusammenrechnung statt.

Anmerkung

Anm: Dieser Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen. September 2020

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 505/80
    Entscheidungstext OGH 09.04.1980 3 Ob 505/80
  • 1 Ob 688/82
    Entscheidungstext OGH 15.09.1982 1 Ob 688/82
  • 1 Ob 709/83
    Entscheidungstext OGH 31.08.1983 1 Ob 709/83
    Beisatz: Zwischen der Zinsenforderung aus einer Ausgleichsbürgschaft und der Forderung aus einer Bürgschaft für den Ausfall im Ausgleichsverfahren besteht kein innerer tatsächlicher oder rechtlicher Zusammenhang. (T1)
  • 1 Ob 768/83
    Entscheidungstext OGH 14.12.1983 1 Ob 768/83
    Veröff: SZ 56/186
  • 7 Ob 508/83
    Entscheidungstext OGH 12.01.1984 7 Ob 508/83
  • 6 Ob 558/84
    Entscheidungstext OGH 12.04.1984 6 Ob 558/84
    Auch
  • 7 Ob 668/84
    Entscheidungstext OGH 07.11.1985 7 Ob 668/84
  • 1 Ob 712/85
    Entscheidungstext OGH 28.01.1986 1 Ob 712/85
  • 7 Ob 666/85
    Entscheidungstext OGH 19.12.1985 7 Ob 666/85
  • 1 Ob 1505/86
    Entscheidungstext OGH 28.01.1986 1 Ob 1505/86
  • 1 Ob 724/85
    Entscheidungstext OGH 05.03.1986 1 Ob 724/85
  • 7 Ob 1511/87
    Entscheidungstext OGH 16.04.1987 7 Ob 1511/87
    Auch
  • 1 Ob 700/87
    Entscheidungstext OGH 10.02.1988 1 Ob 700/87
  • 10 Ob 1518/88
    Entscheidungstext OGH 20.06.1989 10 Ob 1518/88
  • 1 Ob 673/90
    Entscheidungstext OGH 24.10.1990 1 Ob 673/90
    Veröff: SZ 63/188 = ÖBA 1991,384
  • 8 Ob 1657/91
    Entscheidungstext OGH 12.12.1991 8 Ob 1657/91
  • 6 Ob 540/92
    Entscheidungstext OGH 14.05.1992 6 Ob 540/92
    Veröff: WBl 1992,335
  • 1 Ob 15/92
    Entscheidungstext OGH 24.06.1992 1 Ob 15/92
    Auch; Veröff: SZ 65/94 = JBl 1993,399
  • 1 Ob 513/94
    Entscheidungstext OGH 29.03.1994 1 Ob 513/94
  • 4 Ob 521/95
    Entscheidungstext OGH 25.04.1995 4 Ob 521/95
  • 3 Ob 2084/96h
    Entscheidungstext OGH 27.03.1996 3 Ob 2084/96h
  • 1 Ob 2056/96a
    Entscheidungstext OGH 26.07.1996 1 Ob 2056/96a
    Auch
  • 1 Ob 2295/96y
    Entscheidungstext OGH 26.11.1996 1 Ob 2295/96y
  • 3 Ob 520/95
    Entscheidungstext OGH 26.02.1997 3 Ob 520/95
  • 3 Ob 119/97i
    Entscheidungstext OGH 23.04.1997 3 Ob 119/97i
  • 1 Ob 202/97f
    Entscheidungstext OGH 27.08.1997 1 Ob 202/97f
  • 3 Ob 387/97a
    Entscheidungstext OGH 28.01.1998 3 Ob 387/97a
  • 6 Ob 79/98f
    Entscheidungstext OGH 02.04.1998 6 Ob 79/98f
    Beisatz: Hier: Mehrere Ansprüche aus einer Eigentumsfreiheitsklage nach § 523 ABGB, die sich auf verschiedene Eingriffshandlungen des Beklagten stützen. (T2)
  • 3 Ob 161/98t
    Entscheidungstext OGH 15.07.1998 3 Ob 161/98t
  • 3 Ob 166/98b
    Entscheidungstext OGH 15.07.1998 3 Ob 166/98b
  • 3 Ob 169/98v
    Entscheidungstext OGH 15.07.1998 3 Ob 169/98v
  • 3 Ob 170/98s
    Entscheidungstext OGH 15.07.1998 3 Ob 170/98s
  • 3 Ob 168/98x
    Entscheidungstext OGH 15.07.1998 3 Ob 168/98x
  • 3 Ob 171/98p
    Entscheidungstext OGH 15.07.1998 3 Ob 171/98p
  • 1 Ob 173/98t
    Entscheidungstext OGH 28.07.1998 1 Ob 173/98t
    Auch; Beisatz: Ein tatsächlicher Zusammenhang liegt vor, wenn allen Ansprüchen derselbe Klagegrund zugrunde liegt und keiner der Ansprüche die Behauptung eines ergänzenden Sachverhalts erfordert. Ein rechtlicher Zusammenhang ist zu bejahen, wenn die Ansprüche aus demselben Vertrag oder derselben Rechtsnorm abgeleitet werden. (T3)
    Veröff: SZ 71/129
  • 2 Ob 137/99g
    Entscheidungstext OGH 20.05.1999 2 Ob 137/99g
  • 1 Ob 199/00x
    Entscheidungstext OGH 29.08.2000 1 Ob 199/00x
  • 6 Ob 283/99g
    Entscheidungstext OGH 30.08.2000 6 Ob 283/99g
    Beisatz: In einem solchen Fall ist jeder Anspruch gesondert zu beurteilen, ohne dass eine Zusammenrechnung stattfände. (T4)
  • 7 Ob 261/00h
    Entscheidungstext OGH 14.12.2000 7 Ob 261/00h
  • 6 Ob 158/01f
    Entscheidungstext OGH 05.07.2001 6 Ob 158/01f
    Auch; Beis ähnlich wie T3; Beisatz: Entscheidend sind der vom Kläger behauptete Sachverhalt und die Rechtsgrundlage der Ansprüche. (T5)
  • 3 Ob 91/01f
    Entscheidungstext OGH 20.06.2001 3 Ob 91/01f
    Beisatz: Hier: Mehrere Werbeaufträge; gemeinsame Fakturierung kann nicht erforderlichen Zusammenhang herstellen. (T6)
  • 3 Ob 169/01a
    Entscheidungstext OGH 11.07.2001 3 Ob 169/01a
    Auch
  • 7 Ob 84/02g
    Entscheidungstext OGH 22.05.2002 7 Ob 84/02g
  • 9 Ob 50/03y
    Entscheidungstext OGH 07.05.2003 9 Ob 50/03y
    Beis wie T3
  • 3 Ob 184/03k
    Entscheidungstext OGH 21.08.2003 3 Ob 184/03k
    Auch; Beis wie T3 nur: Ein rechtlicher Zusammenhang ist zu bejahen, wenn die Ansprüche aus demselben Vertrag oder derselben Rechtsnorm abgeleitet werden. (T7)
    Beis ähnlich wie T2
  • 8 Ob 105/03d
    Entscheidungstext OGH 18.09.2003 8 Ob 105/03d
    Auch; Beisatz: Ein solcher Zusammenhang folgt nicht schon aus mehreren Aufträgen über die Lieferung gleichartiger Sachen und dem Bestehen einer ständigen Geschäftsverbindung. (T8)
  • 6 Ob 55/04p
    Entscheidungstext OGH 25.03.2004 6 Ob 55/04p
    Auch
  • 7 Ob 57/04i
    Entscheidungstext OGH 26.05.2004 7 Ob 57/04i
    Beiw wie T7
  • 7 Ob 222/04d
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 222/04d
    Auch; Beis wie T7
  • 3 Ob 52/08f
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 3 Ob 52/08f
    Auch; Beis wie T3
    Veröff: SZ 2008/50
  • 8 Ob 118/08y
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 8 Ob 118/08y
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Ob die Voraussetzungen für eine Zusammenrechnung vorliegen, ist nach den Klagebehauptungen zu beurteilen. (T9)
    Beisatz: Keine Zusammenrechnung, wenn Klage auf zwei datum- und betragsmäßig verschiedene Zeichnungsvereinbarungen samt dazu geleisteten Zahlungen gestützt wurde. (T10)
  • 8 Ob 108/08b
    Entscheidungstext OGH 23.02.2009 8 Ob 108/08b
    Veröff: SZ 2009/20
  • 3 Ob 276/08x
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 3 Ob 276/08x
    Beisatz: Für die Servitutenklage, die - wie hier - ebenfalls auf zeitlich, sachlich und räumlich getrennte Eingriffe in eine Servitut gestützt wird, kann für die Zusammenrechnung nichts anderes gelten. (T11)
  • 6 Ob 199/09x
    Entscheidungstext OGH 16.10.2009 6 Ob 199/09x
    Vgl auch; Beis wie T3; Bem: Hier: Anfechtung von sechs in der selben Generalversammlung gefassten Beschlüssen mit den selben Anfechtungsgründen - Zusammenrechnung bejaht. (T12)
  • 3 Ob 148/09z
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 3 Ob 148/09z
  • 3 Ob 244/09t
    Entscheidungstext OGH 28.04.2010 3 Ob 244/09t
  • 4 Ob 79/10m
    Entscheidungstext OGH 08.06.2010 4 Ob 79/10m
    Vgl; Beisatz: Hier: Drei Wettbewerbsverstöße der Beklagten. (T13)
  • 7 Ob 127/10t
    Entscheidungstext OGH 14.07.2010 7 Ob 127/10t
  • 17 Ob 22/10z
    Entscheidungstext OGH 18.01.2011 17 Ob 22/10z
    Auch
  • 3 Ob 2/11g
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 2/11g
    Auch
  • 4 Ob 67/11y
    Entscheidungstext OGH 10.05.2011 4 Ob 67/11y
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T3; Beis wie T9; Beisatz: Ein rechtlicher und sachlicher Zusammenhang iSd § 55 Abs 1 JN besteht zwischen einem wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsanspruch und einem diesbezüglichen Veröffentlichungsbegehren, nicht aber zwischen auf verschiedene Sachverhalte und Anspruchsgrundlagen gestützten Wettbewerbsverstößen. (T14)
  • 4 Ob 110/11x
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 4 Ob 110/11x
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T3; Beis wie T9; Beis ähnlich wie T14
  • 3 Ob 154/11k
    Entscheidungstext OGH 12.10.2011 3 Ob 154/11k
    Vgl; Beisatz: Hier: Erfordernis einer Bewertung des Berufungsgerichts nicht nur bezüglich jedes einzelnen Anspruchs auf Widerruf, dessen Erlöschen die Oppositionsklägerin behauptet hat, sondern auch einer Bewertung in Ansehung jedes einzelnen Widerrufsadressaten. (T15)
  • 3 Ob 1/12m
    Entscheidungstext OGH 18.01.2012 3 Ob 1/12m
  • 3 Ob 14/12y
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 14/12y
    Vgl; Auch Beis wie T3
  • 2 Ob 13/12v
    Entscheidungstext OGH 08.03.2012 2 Ob 13/12v
  • 4 Ob 132/12h
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 132/12h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T3; Beis wie T9; Beis ähnlich wie T14
  • 4 Ob 147/12i
    Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 147/12i
    Beis wie T3
  • 7 Ob 137/12s
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 7 Ob 137/12s
  • 3 Ob 158/13a
    Entscheidungstext OGH 21.08.2013 3 Ob 158/13a
    Beisatz: Hier: Schulgeld für vier Kinder. (T16)
  • 1 Ob 162/13z
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 1 Ob 162/13z
    Vgl auch; Beisatz: Der bloße Umstand, dass alle Forderungen des Beklagten im Rahmen der ihm übertragenen Sachwalterschaft gestellt wurden, reicht nicht aus; sind doch zehn unterschiedliche Anträge auf Bestimmung von Belohnungen und Entschädigungen an das Pflegschaftsgericht zu beurteilen, die sich auf jeweils in unterschiedlichen Zeiträumen erbrachte Leistungen als Sachwalter beziehen. (T17)
  • 6 Ob 186/12i
    Entscheidungstext OGH 16.12.2013 6 Ob 186/12i
    Vgl; Beisatz: Hier: Aus einem Kartellrechtsverstoß abgeleitete Schadenersatzansprüche beruhen nicht auf demselben tatsächlichen und rechtlichen Grund, sondern werden lediglich aus gleichartigen Verträgen abgeleitet, die unterschiedlich beurteilt werden können. (T18)
  • 4 Ob 184/13g
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 4 Ob 184/13g
    Auch; Veröff: SZ 2013/124
  • 1 Ob 53/14x
    Entscheidungstext OGH 24.04.2014 1 Ob 53/14x
    Vgl auch; Beis wie T6; Beis wie T13; Beisatz: Hier: Bloß gleichartige Ansprüche aus mehreren Gewinnzusagen im Sinne des § 5j KSchG sind getrennt zu behandeln und nicht zusammenzurechnen. (T19)
  • 5 Ob 217/13t
    Entscheidungstext OGH 30.06.2014 5 Ob 217/13t
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 110/14d
    Entscheidungstext OGH 24.07.2014 1 Ob 110/14d
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T17
  • 7 Ob 125/14d
    Entscheidungstext OGH 10.09.2014 7 Ob 125/14d
    Beisatz: Hier: Gesonderte Transportaufträge iZm einem Transportunternehmervertrag. (T20)
  • 5 Ob 169/13h
    Entscheidungstext OGH 30.06.2014 5 Ob 169/13h
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Hat die Klägerin für alle Ansprüche den Rechtsgrund der Eigentumsfreiheit (§ 523 ABGB) für sich in Anspruch genommen und auf diesen den für alle Ansprüche gleichermaßen gültigen Sachverhalt gestützt, dass die Beklagten einen Balkon in ihre Wohnung einbezogen und dadurch in das Eigentumsrecht der Klägerin eingegriffen hat, besteht hinsichtlich Störungsobjekt und Störungshandlung Identität. Die Zusammenrechnungsvoraussetzungen nach § 55 Abs 1 Z 1 JN liegen somit vor. (T21)
  • 8 Ob 128/14b
    Entscheidungstext OGH 19.12.2014 8 Ob 128/14b
    Beis wie T3; Beis wie T8; Beisatz: Hier: Verschiedene, wenn auch gleichartige Verträge zu gesonderten Bauvorhaben. Keine Zusammenrechnung. (T22)
    Beisatz: Der Umstand, dass zwei (gesonderte) Kostenvoranschläge in Form und Art „deckungsgleich“ seien, führt nicht zu einem inneren tatsächlichen Zusammenhang. (T23)
    Beisatz: Ein rechtlicher Zusammenhang kann nicht daraus abgeleitet werden, dass in den beiden unterschiedlichen Fällen die gleiche Rechtsfrage zu lösen sei. (T24)
  • 1 Ob 205/14z
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 205/14z
    Vgl auch
  • 4 Ob 59/15b
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 4 Ob 59/15b
    Beisatz: Für die Zusammenrechnung genügt es nicht, dass alle Forderungen aus dem Vollmachtsverhältnis zwischen den Parteien entstanden sind. (T25)
  • 4 Ob 96/15v
    Entscheidungstext OGH 16.06.2015 4 Ob 96/15v
    Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T5; Beisatz: Der Zusammenhang liegt auch dann nicht vor, wenn einzelne, voneinander unabhängige Störungshandlungen verschiedene körperliche Teile der Liegenschaft betreffen, auch wenn diese in einer physischen Nähe zueinander stehen. (T26)
  • 1 Ob 182/15v
    Entscheidungstext OGH 17.09.2015 1 Ob 182/15v
    Vgl auch; Beis wie T17
  • 7 Ob 173/15i
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 173/15i
  • 4 Ob 238/15a
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 238/15a
    Beis wie T2; Beis wie T3
  • 3 Ob 214/15i
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 3 Ob 214/15i
    Auch; Beisatz: Hier: Anfechtung mehrerer Zahlungen ‑ Zusammenhang verneint. (T27)
  • 4 Ob 52/16z
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 4 Ob 52/16z
  • 1 Ob 84/16h
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 1 Ob 84/16h
    Auch
  • 6 Ob 33/16w
    Entscheidungstext OGH 20.07.2016 6 Ob 33/16w
    Beis wie T7; Beisatz: Dass alle geltend gemachten Ansprüche ein einziges „Rechtsschutzziel“ verfolgen, ist kein ausreichendes Kriterium für eine Zusammenrechnung. (T28)
    Beisatz: Hier: Gesellschaftsrecht. (T29)
  • 7 Ob 145/16y
    Entscheidungstext OGH 31.08.2016 7 Ob 145/16y
  • 1 Ob 134/16m
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 134/16m
    Auch; Beisatz: Hier: Ersatzanspruch nach dem AHG für Kosten der Bekämpfung mehrerer Bescheide. (T30)

  • 4 Ob 171/16z
    Entscheidungstext OGH 25.10.2016 4 Ob 171/16z
    Auch; Beisatz: Hier: Mehrere Wettbewerbsverstöße (Vermarktung neun verschiedener Produkte mit jeweils unterschiedlichen vom Kläger beanstandeten Angaben). (T31)
  • 6 Ob 163/16p
    Entscheidungstext OGH 22.12.2016 6 Ob 163/16p
    Auch; Beis wie T8
  • 5 Ob 243/16w
    Entscheidungstext OGH 23.01.2017 5 Ob 243/16w
    Auch
  • 1 Ob 236/16m
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 236/16m
    Beis wie T30
  • 5 Ob 13/17y
    Entscheidungstext OGH 04.04.2017 5 Ob 13/17y
    Vgl auch; Beisatz: Hier: „Verschiedene Änderungsbegehren nach § 16 Abs 2 WEG“. (T32)
  • 4 Ob 66/17k
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 4 Ob 66/17k
    Auch; Beis wie T14; Beis wie T31
  • 1 Ob 106/17w
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 106/17w
  • 7 Ob 155/17w
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 155/17w
    Beis wie T3
  • 7 Ob 187/17a
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 187/17a
  • 7 Ob 106/18s
    Entscheidungstext OGH 20.06.2018 7 Ob 106/18s
  • 1 Ob 95/18d
    Entscheidungstext OGH 19.06.2018 1 Ob 95/18d
    Beis wie T3; Beisatz: Hier: Mehrere im Rahmen einer Lebensgemeinschaft hingegebene Darlehen - (teilweise) keine Zusammenrechnung. (T33)
  • 8 Ob 146/18f
    Entscheidungstext OGH 26.02.2019 8 Ob 146/18f
  • 1 Ob 185/18i
    Entscheidungstext OGH 05.03.2019 1 Ob 185/18i
    Beisatz: Ein tatsächlicher Zusammenhang ist zu bejahen, wenn allen Ansprüchen derselbe Klagsgrund zugrunde liegt und keiner der Ansprüche die Behauptung eines ergänzenden Sachverhalts – zumindest zum Grund des Anspruchs – erfordert. (T34)
  • 8 Ob 168/18s
    Entscheidungstext OGH 29.04.2019 8 Ob 168/18s
    Auch; Beis wie T8
  • 8 Ob 162/18h
    Entscheidungstext OGH 25.01.2019 8 Ob 162/18h
    Auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 28/20y
    Entscheidungstext OGH 19.02.2020 7 Ob 28/20y
    Beisatz: Hier: Mehrere von einem Transportunternehmen durchgeführte Transporte. (T35)
  • 5 Ob 154/20p
    Entscheidungstext OGH 07.10.2020 5 Ob 154/20p
    Beis wie T26; Beisatz: Hier: Anfechtung von zwei Beschlüssen einer Eigentümergemeinschaft. (T36)
  • 8 Ob 28/21g
    Entscheidungstext OGH 25.01.2022 8 Ob 28/21g
    Vgl; Beis wie T8; Beisatz: Hier: Zahlreiche Kaufverträge über Kraftfahrzeuge. (T37)
  • 9 Ob 58/22b
    Entscheidungstext OGH 31.08.2022 9 Ob 58/22b
    Vgl; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 1 Ob 264/22p
    Entscheidungstext OGH 27.01.2023 1 Ob 264/22p
  • 2 Ob 64/23k
    Entscheidungstext OGH 16.05.2023 2 Ob 64/23k
    vgl; Beisatz: Hier: Rückforderung von Anwaltshonorar und Vorstandsvergütung. (T38)
  • 6 Ob 206/22w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.10.2023 6 Ob 206/22w
    Beisatz: Allein der Umstand, dass die Beklagten als Gesellschafter einer OG nach § 128 UGB in Anspruch genommen werden, vermag den für die Zusammenrechnung nach § 55 Abs 1 Z 1 JN erforderlichen Zusammenhang nicht herzustellen. (T39); Beisatz wie T3
  • 10 Ob 16/24m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 04.06.2024 10 Ob 16/24m
    vgl; Beisatz wie T8
  • 7 Ob 202/24t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung aus anderen Gründen 18.12.2024 7 Ob 202/24t
    Beisatz wie T8
  • 7 Ob 162/24k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.10.2024 7 Ob 162/24k
  • 1 Ob 93/25w
    Entscheidungstext OGH 24.06.2025 1 Ob 93/25w
  • 6 Ob 86/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.05.2026 6 Ob 86/25b
    Beisatz wie T3
    Beisatz wie T34: Hier: Kein rechtlicher oder tatsächlicher Zusammenhang zwischen dem geltend gemachten Geldanspruch auf Ersatz des immateriellen Schadens wegen Beteiligung an von Dritten begangenen Bildnisschutzverletzungen nach §§ 78, 87 Abs 2 UrhG und Datenschutzverletztungen nach Art 82 DSGVO, § 29 Abs 1 DSG („Shitstorm“) einerseits und den auf § 1330 Abs 2 ABGB gestützten Ansprüchen auf Widerruf und Veröffentlichung des Widerrufs eigener kreditschädigender Äußerungen der Beklagten andererseits. (T40)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0037899

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.06.2026

Dokumentnummer

JJR_19800409_OGH0002_0030OB00505_8000000_003

Rechtssatz für 3Ob172/79; 2Ob588/82; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0004655

Geschäftszahl

3Ob172/79; 2Ob588/82; 4Ob35/92; 4Ob91/92; 9ObA16/95; 6Ob2334/96w; 6Ob95/97g; 6Ob211/97s; 6Ob295/97v; 6Ob316/97g; 6Ob14/99y; 6Ob328/00d; 6Ob137/03w; 6Ob244/03f; 3Ob270/05k; 6Ob51/14i; 6Ob161/14s; 6Ob135/15v; 6Ob100/17z; 6Ob207/18m; 6Ob188/19v; 4Ob55/24b; 6Ob86/25b

Entscheidungsdatum

26.05.2026

Norm

ABGB §1330 BIV
EO §353 IA
EO §353 III
  1. ABGB § 1330 heute
  2. ABGB § 1330 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. EO § 353 heute
  2. EO § 353 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021
  3. EO § 353 gültig von 01.08.1989 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. EO § 353 heute
  2. EO § 353 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021
  3. EO § 353 gültig von 01.08.1989 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Der Widerruf durch Zurücknahme der wahrheitswidrigen Behauptung hat in gleich wirksamer Form wie die Verbreitung zu geschehen.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 172/79
    Entscheidungstext OGH 30.07.1980 3 Ob 172/79
    Veröff: ÖBl 1980,164
  • 2 Ob 588/82
    Entscheidungstext OGH 01.02.1983 2 Ob 588/82
  • 4 Ob 35/92
    Entscheidungstext OGH 07.04.1992 4 Ob 35/92
    Veröff: ÖBl 1992,146
  • 4 Ob 91/92
    Entscheidungstext OGH 24.11.1992 4 Ob 91/92
    Beisatz: Dabei sind die in der Klage beanstandeten Kreditschädigenden Mitteilungen ausdrücklich als unwahr zu bezeichnen, und es ist ihnen der in der Klage behauptete Sachverhalt als richtig gegenüberzustellen. (T1) Veröff: MR 1993,55
  • 9 ObA 16/95
    Entscheidungstext OGH 22.02.1995 9 ObA 16/95
    Beisatz: § 48 ASGG (T2)
  • 6 Ob 2334/96w
    Entscheidungstext OGH 27.02.1997 6 Ob 2334/96w
    Veröff: SZ 70/38
  • 6 Ob 95/97g
    Entscheidungstext OGH 26.05.1997 6 Ob 95/97g
  • 6 Ob 211/97s
    Entscheidungstext OGH 17.07.1997 6 Ob 211/97s
  • 6 Ob 295/97v
    Entscheidungstext OGH 17.12.1997 6 Ob 295/97v
    Veröff: SZ 70/267
  • 6 Ob 316/97g
    Entscheidungstext OGH 17.12.1997 6 Ob 316/97g
  • 6 Ob 14/99y
    Entscheidungstext OGH 20.05.1999 6 Ob 14/99y
  • 6 Ob 328/00d
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 328/00d
    Auch; Beisatz: Dies gilt zweifelsfrei für die Fälle, wo die Ehrverletzung in einem Medium veröffentlicht wurde, sodass der Widerruf in diesem Medium oder in einem gleichartigen, dasselbe Publikum ansprechenden Medium zu erfolgen hat. (T3)
  • 6 Ob 137/03w
    Entscheidungstext OGH 10.07.2003 6 Ob 137/03w
    Beis wie T3
  • 6 Ob 244/03f
    Entscheidungstext OGH 27.11.2003 6 Ob 244/03f
  • 3 Ob 270/05k
    Entscheidungstext OGH 24.11.2005 3 Ob 270/05k
    Beisatz: Die danach gebotene Veröffentlichung hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Sie muss jedenfalls in einem angemessenen Verhältnis zur Wirkung des Verstoßes stehen (6Ob95/97g), ist es doch das Ziel des Widerrufs, die durch die veröffentlichte unwahre Tatsachenbehauptung entstandene abträgliche Meinung über den Verletzten zu beseitigen. (T4)
  • 6 Ob 51/14i
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 6 Ob 51/14i
    Beis wie T4; Beisatz: § 13 Abs 3 und 4 MedienG sind nicht analog heranzuziehen, sondern es hängt von den Umständen des Einzelfalls ab, welche Veröffentlichung des Widerrufs geboten ist. (T5)
  • 6 Ob 161/14s
    Entscheidungstext OGH 19.03.2015 6 Ob 161/14s
    Beis wie T4
  • 6 Ob 135/15v
    Entscheidungstext OGH 31.07.2015 6 Ob 135/15v
    Beis wie T4; Beis wie T5
  • 6 Ob 100/17z
    Entscheidungstext OGH 07.07.2017 6 Ob 100/17z
    Vgl; Beisatz: Der Widerruf hat in zweifelsfreier, unbedingter Form zu erfolgen und muss jedenfalls in einem angemessenen Verhältnis zur Wirkung des Verstoßes stehen. (T6)
  • 6 Ob 207/18m
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 6 Ob 207/18m
    Beis wie T4; Beis wie T5; Beisatz: Es ist keineswegs ausgeschlossen, dass ein Gericht die Veröffentlichung mit demselben Veröffentlichungswert (oder im Sinne des § 13 Abs 3 und 4 MedienG) aufträgt, wenn es diese Form der Veröffentlichung nach den Umständen des Einzelfalls für angemessen erachtet. Die Formulierung „mit dem gleichen Veröffentlichungswert“ im Urteils­spruch ist dabei ausreichend bestimmt. (T7)
  • 6 Ob 188/19v
    Entscheidungstext OGH 23.04.2020 6 Ob 188/19v
    Beis wie T4; Beisatz: Hier: Widerruf in jenen Medien, die über die Pressekonferenz mit den getätigten Äußerungen berichteten. (T8)
  • 4 Ob 55/24b
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.10.2024 4 Ob 55/24b
    Beisatz wie T4
    Beisatz wie T6 nur: Der Widerruf muss jedenfalls in einem angemessenen Verhältnis zur Wirkung des Verstoßes stehen. (T9)
  • 6 Ob 86/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.05.2026 6 Ob 86/25b
    Beisatz wie T4; Beisatz wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0004655

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.06.2026

Dokumentnummer

JJR_19800730_OGH0002_0030OB00172_7900000_001

Rechtssatz für 8Ob642/84; 6Ob524/86; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0016423

Geschäftszahl

8Ob642/84; 6Ob524/86; 1Ob674/86; 10Ob511/88; 8Ob628/91; 5Ob134/91; 6Ob510/93 (6Ob1518/93); 7Ob607/95; 6Ob2238/96b; 3Ob150/97y; 6Ob33/97i; 5Ob127/99h; 1Ob23/00i; 8Ob324/99a; 5Ob275/03g; 7Ob165/05y; 4Ob151/07w; 8Ob150/08d; 2Ob93/09d; 1Ob106/11m; 6Ob104/11d; 8Ob69/12y; 2Ob254/12k; 8Ob108/12h; 5Ob117/13m; 6Ob58/14v; 8Ob26/14b; 3Ob72/14f; 1Ob206/14x; 7Ob118/16b; 10Ob75/16a; 7Ob95/17x; 5Ob203/18s; 3Ob244/19g; 6Ob96/21t; 2Ob123/22k; 2Ob81/23k; 7Ob101/24i; 1Ob83/25z; 5Ob168/24b; 6Ob86/25b

Entscheidungsdatum

26.05.2026

Rechtssatz

Nach nunmehr überwiegender Lehre und Rechtsprechung kann eine Verurteilung zur Leistung selbst im Falle der nachträglichen selbstverschuldeten subjektiven Leistungsunmöglichkeit nicht mehr erfolgen, wenn sich der Dritte endgültig weigert die für die ordnungsgemäße Erfüllung erforderlichen Mitwirkungshandlungen zu setzen. Eine Verurteilung zur Leistung setzt jedenfalls eine ernst zu nehmende, irgendwie ins Gewicht fallende Chance voraus, dass die Leistung (wenigstens) später erbracht werden kann. Steht dagegen nach der Beurteilung des Verkehrs praktisch mit Sicherheit ("mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit") fest, dass die Leistung auch in Zukunft nicht mehr wird erbracht werden können, so kann der Gläubiger nicht auf dem Erfüllungsanspruch beharren.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 642/84
    Entscheidungstext OGH 21.03.1985 8 Ob 642/84
    Veröff: JBl 1985,742
  • 6 Ob 524/86
    Entscheidungstext OGH 27.02.1986 6 Ob 524/86
    Auch; nur: Steht dagegen nach der Beurteilung des Verkehrs praktisch mit Sicherheit ("mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit") fest, dass die Leistung auch in Zukunft nicht mehr wird erbracht werden können, so kann der Gläubiger nicht auf dem Erfüllungsanspruch beharren. (T1)
    Veröff: SZ 59/42
  • 1 Ob 674/86
    Entscheidungstext OGH 16.12.1986 1 Ob 674/86
    Auch
  • 10 Ob 511/88
    Entscheidungstext OGH 10.05.1988 10 Ob 511/88
    Beisatz: Besteht jedoch kein Grund zur Annahme, dass es der beklagten Partei unmöglich wäre die Mitwirkung des Dritten an der geschuldeten Leistung zu erreichen, steht auch eine mangelnde Vollstreckbarkeit des Begehrens gem § 354 Abs 1 EO einem stattgebenden Urteil nicht entgegen (JBl 1985,742). (T2)
    Veröff: SZ 61/113
  • 8 Ob 628/91
    Entscheidungstext OGH 21.03.1991 8 Ob 628/91
    Veröff: JBl 1992,517
  • 5 Ob 134/91
    Entscheidungstext OGH 10.03.1992 5 Ob 134/91
    nur T1; Veröff: WBl 1992,208 (Call)
  • 6 Ob 510/93
    Entscheidungstext OGH 11.03.1993 6 Ob 510/93
    Auch
  • 7 Ob 607/95
    Entscheidungstext OGH 21.02.1996 7 Ob 607/95
    Beis wie T2
  • 6 Ob 2238/96b
    Entscheidungstext OGH 21.11.1996 6 Ob 2238/96b
  • 3 Ob 150/97y
    Entscheidungstext OGH 23.04.1997 3 Ob 150/97y
  • 6 Ob 33/97i
    Entscheidungstext OGH 19.06.1997 6 Ob 33/97i
  • 5 Ob 127/99h
    Entscheidungstext OGH 11.05.1999 5 Ob 127/99h
    Vgl auch; nur: Eine Verurteilung zur Leistung setzt jedenfalls eine ernst zu nehmende, irgendwie ins Gewicht fallende Chance voraus, dass die Leistung (wenigstens) später erbracht werden kann. (T3)
  • 1 Ob 23/00i
    Entscheidungstext OGH 28.03.2000 1 Ob 23/00i
    nur T1; nur T3
  • 8 Ob 324/99a
    Entscheidungstext OGH 30.03.2000 8 Ob 324/99a
    Auch; nur T3
  • 5 Ob 275/03g
    Entscheidungstext OGH 09.12.2003 5 Ob 275/03g
    Vgl auch; Beisatz: Bei offenkundiger Unmöglichkeit ist nicht zur Leistung zu verurteilen. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass der Schuldner die Leistung vereitelt hat. (T4)
  • 7 Ob 165/05y
    Entscheidungstext OGH 31.08.2005 7 Ob 165/05y
  • 4 Ob 151/07w
    Entscheidungstext OGH 02.10.2007 4 Ob 151/07w
    nur T1
  • 8 Ob 150/08d
    Entscheidungstext OGH 23.02.2009 8 Ob 150/08d
    Vgl auch; Beisatz: Nur dann, wenn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit feststünde, dass ein für die Rückstellungsverpflichtung erforderliches Mitwirken des Dritten von diesem endgültig verweigert wird, ist von einer Unmöglichkeit der Leistung (im Anlassfall: Rückstellung des Fahrzeugs samt Fahrzeugpapieren) auszugehen. (T5)
  • 2 Ob 93/09d
    Entscheidungstext OGH 25.03.2010 2 Ob 93/09d
    Auch
  • 1 Ob 106/11m
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 1 Ob 106/11m
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 104/11d
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 6 Ob 104/11d
    Vgl; nur T3; Beisatz: Nur bei offenkundiger oder mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit feststehender Unmöglichkeit ist nicht zur Leistung zu verurteilen. (T6)
    Veröff: SZ 2011/114
  • 8 Ob 69/12y
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 8 Ob 69/12y
    Vgl; nur T3; Beis wie T6
  • 2 Ob 254/12k
    Entscheidungstext OGH 04.04.2013 2 Ob 254/12k
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Dass der Beklagte zur Erfüllung des ihm auferlegten Gebots der Mitwirkung eines Dritten bedarf, steht der Schaffung des diesbezüglichen Exekutionstitels nicht entgegen. (T7)
  • 8 Ob 108/12h
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 8 Ob 108/12h
    Beisatz: Die bloße Behauptung, der Dritte sei nicht bereit auf seine Rechte zu verzichten, genügt nicht, um die behauptete Unmöglichkeit der Leistung darzutun. Es müsste vielmehr vorgebracht und bewiesen werden, dass alles redlich Zumutbare unternommen wurde, um den Dritten zur Mitwirkung zu bewegen, dies allenfalls durch ein - noch nicht übermäßiges - finanzielles Angebot. (T8)
  • 5 Ob 117/13m
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 5 Ob 117/13m
    nur T1; nur T3; Beis wie T8
  • 6 Ob 58/14v
    Entscheidungstext OGH 10.04.2014 6 Ob 58/14v
    Vgl; Beisatz: Hier: Auskunftsbegehren nach § 18 Abs 4 ECG. (T9)
  • 8 Ob 26/14b
    Entscheidungstext OGH 28.04.2014 8 Ob 26/14b
    Vgl; Beisatz: Der Gläubiger darf dann nicht auf seinem Erfüllungsanspruch (Leistungsanspruch) beharren, wenn nach der Verkehrsauffassung praktisch mit Sicherheit feststeht, dass die Leistung auch in Zukunft nicht mehr erbracht werden kann, der Leistungsanspruch also unmöglich ist. Ab diesem Zeitpunkt ist der geschädigte Vertragspartner auf die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen beschränkt, der Primärschaden ist eingetreten. (T10)
  • 3 Ob 72/14f
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 3 Ob 72/14f
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T8
  • 1 Ob 206/14x
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 206/14x
    Auch
  • 7 Ob 118/16b
    Entscheidungstext OGH 06.07.2016 7 Ob 118/16b
    Auch
  • 10 Ob 75/16a
    Entscheidungstext OGH 25.11.2016 10 Ob 75/16a
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Geschuldete grundbücherliche Vorrangeinräumung, die der Mitwirkung der zurücktretenden Pfandgläubigerin bedarf. (T11)
  • 7 Ob 95/17x
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 95/17x
    Auch; Beis wie T8
  • 5 Ob 203/18s
    Entscheidungstext OGH 20.03.2019 5 Ob 203/18s
    Auch; Beis wie T8
  • 3 Ob 244/19g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2020 3 Ob 244/19g
    Vgl
  • 6 Ob 96/21t
    Entscheidungstext OGH 23.06.2021 6 Ob 96/21t
    Vgl; Beis wie T4
  • 2 Ob 123/22k
    Entscheidungstext OGH 27.09.2022 2 Ob 123/22k
    Beisatz: Hier: Erfüllung eines Vermächtnisses. (T12)
  • 2 Ob 81/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.06.2023 2 Ob 81/23k
    vgl; Beisatz nur wie T2
  • 7 Ob 101/24i
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.08.2024 7 Ob 101/24i
    vgl; nur T3
  • 1 Ob 83/25z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.06.2025 1 Ob 83/25z
    Beisatz wie T2; Beisatz wie T6; Beisatz wie T7
    Beisatz: Solange nur eine ernstzunehmende Chance einer Anspruchsverwirklichung besteht, also nicht auszuschließen ist, dass er seine Pflicht zur Entfernung der störenden Anlage erfüllen kann, bleibt der Anspruch bestehen. (T13)
  • 5 Ob 168/24b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.09.2025 5 Ob 168/24b
    Beisatz wie T5
  • 6 Ob 86/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.05.2026 6 Ob 86/25b
    nur T6

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0016423

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.06.2026

Dokumentnummer

JJR_19850321_OGH0002_0080OB00642_8400000_001

Rechtssatz für 4Ob598/87; 6Ob184/03g; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0031697

Geschäftszahl

4Ob598/87; 6Ob184/03g; 6Ob235/02f; 6Ob81/04m; 6Ob220/10m; 6Ob88/19p; 6Ob74/20f; 6Ob48/24p; 6Ob86/25b

Entscheidungsdatum

26.05.2026

Norm

ABGB §1330 BI
  1. ABGB § 1330 heute
  2. ABGB § 1330 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Unter Paragraph 1330, Absatz 2, ABGB fällt jede Gefährdung wirtschaftlich bedeutsamer Beziehungen oder Verhältnisse. Tatsachenbehauptungen, die überhaupt keinen Bezug zur wirtschaftlichen Wertschätzung des Betroffenen aufweisen, wird zwar die Schädigungseignung im Sinne des Paragraph 1330, ABGB abzusprechen sein; zur Schädigung geeignet sind aber auch solche Behauptungen, die sich nicht unmittelbar mit der Wirtschaftslage des Betroffenen befassen. Eine Gefährdung, die mittelbar wirtschaftliche Nachteile zur Folge haben kann, reicht für den Tatbestand des Paragraph 1330, Absatz 2, ABGB hin.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 598/87
    Entscheidungstext OGH 30.11.1987 4 Ob 598/87
    Veröff: SZ 60/255 = MR 1988,11 = JBl 1988,174 = ÖBl 1989,80
  • 6 Ob 184/03g
    Entscheidungstext OGH 11.09.2003 6 Ob 184/03g
    nur: Eine Gefährdung, die mittelbar wirtschaftliche Nachteile zur Folge haben kann, reicht für den Tatbestand des § 1330 Abs 2 ABGB hin. (T1)
  • 6 Ob 235/02f
    Entscheidungstext OGH 29.01.2004 6 Ob 235/02f
  • 6 Ob 81/04m
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 6 Ob 81/04m
    Auch
  • 6 Ob 220/10m
    Entscheidungstext OGH 17.12.2010 6 Ob 220/10m
    nur: Unter § 1330 Abs 2 ABGB fällt jede Gefährdung wirtschaftlich bedeutsamer Beziehungen oder Verhältnisse. Eine Gefährdung, die mittelbar wirtschaftliche Nachteile zur Folge haben kann, reicht aus. (T2)
  • 6 Ob 88/19p
    Entscheidungstext OGH 27.06.2019 6 Ob 88/19p
    Beisatz: Gerade bei öffentlich exponierten Personen kann auch dem Ansehen in der Öffentlichkeit (gewissermaßen sein „good will“) ein Einfluss auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung dieser Person nicht abgesprochen werden. (T3)
  • 6 Ob 74/20f
    Entscheidungstext OGH 20.05.2020 6 Ob 74/20f
    nur T1
  • 6 Ob 48/24p
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.04.2024 6 Ob 48/24p
    vgl; nur T2
  • 6 Ob 86/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.05.2026 6 Ob 86/25b
    nur T2: Beim unselbständig Beschäftigten kann etwa das Arbeitseinkommen oder der Bestand des Dienstverhältnisses gefährdet sein. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0031697

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.06.2026

Dokumentnummer

JJR_19871130_OGH0002_0040OB00598_8700000_001

Rechtssatz für 1Ob36/89; 6Ob2071/96v; ...

Gericht

OGH, AUSL EGMR

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0031976

Geschäftszahl

1Ob36/89; 6Ob2071/96v; 4Ob213/99y; 6Ob119/99i; 6Ob249/01p; 6Ob224/04s; 6Ob178/04a; 6Ob86/25b

Entscheidungsdatum

26.05.2026

Norm

ABGB §1330 BI
RFG §2
  1. ABGB § 1330 heute
  2. ABGB § 1330 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Rundfunk und Fernsehen müssen sich Tatsachenbehauptungen von Teilnehmern einer Live - Sendung dann nicht zurechnen lassen, wenn sich schon aus der Art der Sendung ergibt, daß das Medium nur Diskussionsforum und Meinungsforum ist. Selbst dadurch, daß es Äußerungen Dritter ausstrahlt, ohne sich von ihnen zu distanzieren, identifiziert es sich noch nicht mit diesen Ansichten; auch der Fernsehteilnehmer ordnet solche Äußerungen nicht dem Medium, sondern dem Gesprächsteilnehmer zu. Anderes gilt aber dann, wenn solche Tatsachenbehauptungen erkennbar zur eigenen Sicht der Dinge gemacht - und damit eigenständig verbreitet werden. Dies trifft nicht nur bei eigenen Beiträgen des Moderators der Sendung zu, sondern auch dann, wenn kritische Beträge von Diskussionsteilnehmern in die eigene kritische Stellungnahme derart eingebettet werden, daß insgesamt von einer eigenen kritischen Darstellung des Mediums gesprochen werden muß.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 36/89
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 10.04.1991 1 Ob 36/89
    Veröff: JBl 1991,796 = ÖBl 1991,161 = SZ 64/36
  • 6 Ob 2071/96v
    Entscheidungstext OGH 23.05.1996 6 Ob 2071/96v
    Auch
  • 4 Ob 213/99y
    Entscheidungstext OGH 19.10.1999 4 Ob 213/99y
    Vgl auch; nur: Rundfunk und Fernsehen müssen sich Tatsachenbehauptungen von Teilnehmern einer Live - Sendung dann nicht zurechnen lassen, wenn sich schon aus der Art der Sendung ergibt, daß das Medium nur Diskussionsforum und Meinungsforum ist. Selbst dadurch, daß es Äußerungen Dritter ausstrahlt, ohne sich von ihnen zu distanzieren, identifiziert es sich noch nicht mit diesen Ansichten; auch der Fernsehteilnehmer ordnet solche Äußerungen nicht dem Medium, sondern dem Gesprächsteilnehmer zu. (T1)
  • 6 Ob 119/99i
    Entscheidungstext OGH 29.09.1999 6 Ob 119/99i
    Vgl auch; Beisatz: Wenn aber unwahre Tatsachenbehauptungen im wesentlichen kommentarlos wiedergegeben werden, tritt das Unternehmen in solchen Fällen nur als "Markt" verschiedener Ansichten und Richtungen in Erscheinung. (T2); Veröff: SZ 72/144
  • 6 Ob 249/01p
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 20.12.2001 6 Ob 249/01p
    Vgl auch; Beisatz: Die Haftung des Medieninhabers für rufschädigende Äußerungen Dritter, die einem Massenmedium im Rahmen eines sogenannten Meinungsforums verbreitet werden, kann unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls bei Vorliegen von Rechtfertigungsgründen verneint werden. (T3); Veröff: SZ 74/204
  • 6 Ob 224/04s
    Entscheidungstext OGH 17.02.2005 6 Ob 224/04s
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 6 Ob 178/04a
    Entscheidungstext OGH 21.12.2006 6 Ob 178/04a
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Haftung des Betreibers eines Online-Gästebuchs für Beiträge von Usern - Umfang einer Prüfungspflicht. (T4)
  • 6 Ob 86/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.05.2026 6 Ob 86/25b
    vgl; Beisatz: Sobald die Äußerungen Dritter erkennbar zur eigenen Sicht der Dinge gemacht werden, liegt eigenständige Verbreitung vor und es kann auch gegen den Zitierenden vorgegangen werden. (T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0031976

Im RIS seit

10.04.1991

Zuletzt aktualisiert am

25.06.2026

Dokumentnummer

JJR_19910410_OGH0002_0010OB00036_8900000_001

Rechtssatz für 6Ob32/95; 6Ob265/00i; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0085174

Geschäftszahl

6Ob32/95; 6Ob265/00i; 6Ob14/01d; 6Ob190/03i; 6Ob205/08b; 6Ob265/08a; 6Ob40/09i; 6Ob86/25b

Entscheidungsdatum

26.05.2026

Norm

ABGB §1330 A
ABGB §1330 BI
ABGB §1490
  1. ABGB § 1330 heute
  2. ABGB § 1330 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1330 heute
  2. ABGB § 1330 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1490 gültig von 01.04.1916 bis 16.02.2024 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 182/2023

Rechtssatz

Für die zivilrechtliche Ehrenbeleidigung nach Paragraph 1330, Absatz eins, ABGB gilt, insoweit sie nicht gleichzeitig auch eine rufschädigende Tatsachenbehauptung nach Absatz 2, leg cit darstellt, eine einjährige Verjährungsfrist (Paragraph 1490, Absatz eins, ABGB). Für Schadenersatzklagen nach Paragraph 1330, Absatz 2, ABGB gilt die dreijährige Verjährungsfrist des Paragraph 1489, ABGB (Paragraph 1490, Absatz 2, ABGB).

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 32/95
    Entscheidungstext OGH 09.11.1995 6 Ob 32/95
  • 6 Ob 265/00i
    Entscheidungstext OGH 23.11.2000 6 Ob 265/00i
  • 6 Ob 14/01d
    Entscheidungstext OGH 15.03.2001 6 Ob 14/01d
    Auch; nur: Für die zivilrechtliche Ehrenbeleidigung nach § 1330 Abs 1 ABGB gilt, insoweit sie nicht gleichzeitig auch eine rufschädigende Tatsachenbehauptung nach Abs 2 leg cit darstellt, eine einjährige Verjährungsfrist (§ 1490 Abs 1 ABGB). (T1); Beisatz: Für die Beschimpfung (§ 1330 Abs 1 ABGB; § 115 StGB) gilt die kurze Verjährungsfrist des § 1490 ABGB. (T2)
  • 6 Ob 190/03i
    Entscheidungstext OGH 19.02.2004 6 Ob 190/03i
    Auch; nur: Für Schadenersatzklagen nach § 1330 Abs 2 ABGB gilt die dreijährige Verjährungsfrist des § 1489 ABGB (§ 1490 Abs 2 ABGB). (T3)
  • 6 Ob 205/08b
    Entscheidungstext OGH 01.10.2008 6 Ob 205/08b
    Vgl; nur T3
  • 6 Ob 265/08a
    Entscheidungstext OGH 14.05.2009 6 Ob 265/08a
    Beisatz: Nach den im jeweiligen Kontext zu sehenden Ausführungen in den Entscheidungen 6 Ob 32/95, 6 Ob 265/00i und 6 Ob 190/03i betrachtet der Oberste Gerichtshof Unterlassungsansprüche in Verbindung mit § 1330 ABGB in Bezug auf die Verjährung als Schadenersatzansprüche. (T4); Beisatz: Ein Unterlassungsanspruch aufgrund einer Ehrenbeleidigung unterliegt der kurzen Verjährungsfrist des § 1490 Abs 1 Satz 1 ABGB nur dann, wenn die Ehrenbeleidigung im Sinn des § 1330 Abs 1 ABGB nicht gleichzeitig auch eine rufschädigende Tatsachenbehauptung nach § 1330 Abs 2 ABGB ist. (T5); Beisatz: Für Unterlassungsansprüche aufgrund unwahrer kreditschädigender (rufschädigender) Tatsachenbehauptungen (§ 1330 Abs 2 ABGB), mögen sie zugleich auch Ehrenbeleidigungen im Sinn des § 1330 Abs 1 ABGB sein, gilt gemäß § 1490 Abs 2 ABGB die dreijährige Verjährungsfrist des § 1489 ABGB. (T6)
  • 6 Ob 40/09i
    Entscheidungstext OGH 26.03.2009 6 Ob 40/09i
    Vgl; Beisatz: Hier: Beschimpfungen des Prozessgegners bzw dessen Rechtsanwalts. (T7); Beisatz: Für den Fristbeginn gilt Kenntnis im Sinn des § 1489 ABGB. (T8)
  • 6 Ob 86/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.05.2026 6 Ob 86/25b
    nur T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0085174

Im RIS seit

09.11.1995

Zuletzt aktualisiert am

25.06.2026

Dokumentnummer

JJR_19951109_OGH0002_0060OB00032_9500000_001

Rechtssatz für 6Ob2334/96w; 6Ob295/97v; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0107663

Geschäftszahl

6Ob2334/96w; 6Ob295/97v; 6Ob78/99k; 6Ob328/00d; 6Ob50/01y; 6Ob80/01k; 6Ob137/01t; 6Ob312/01b; 3Ob215/02t (3Ob321/02f); 6Ob235/02f; 6Ob295/03f; 9ObA32/06f; 4Ob32/07w; 6Ob21/13a; 6Ob17/14i; 1Ob96/15x; 6Ob100/17z; 4Ob236/19p; 6Ob86/25b

Entscheidungsdatum

26.05.2026

Norm

ABGB §1330 Abs2 BIV
  1. ABGB § 1330 heute
  2. ABGB § 1330 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Beim Widerrufsanspruch nach Paragraph 1330, Absatz 2, ABGB handelt es sich um einen Schadenersatzanspruch, der den Täter zur Wiederherstellung des vorigen Zustands durch Beseitigung des rufschädigenden schlechten Bildes über den Verletzten verpflichtet. Der Täter hat seine unwahren Tatsachenmitteilungen als unwahr zu widerrufen. Der Verletzte hat aber keinen Anspruch auf Widerruf in der Form, dass den zurückgenommenen Tatsachenbehauptungen der vom Kläger behauptete Sachverhalt als richtig gegenübergestellt wird. Eine derartige Gegendarstellung sieht das Gesetz nur unter den im Mediengesetz normierten Voraussetzungen gegenüber dem Medieninhaber vor. Mangels planwidriger Gesetzeslücke kann das im Mediengesetz vorgesehene Recht auf Gegendarstellung (Paragraph 9, MedG) auf den Widerrufsanspruch nach Paragraph 1330, ABGB nicht analog angewendet werden (abweichend von EvBl 1957/188, ÖBl 1992, 146 und MR 1993, 55).

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 2334/96w
    Entscheidungstext OGH 27.02.1997 6 Ob 2334/96w
    Veröff: SZ 70/38
  • 6 Ob 295/97v
    Entscheidungstext OGH 17.12.1997 6 Ob 295/97v
    nur: Beim Widerrufsanspruch nach § 1330 Abs 2 ABGB handelt es sich um einen Schadenersatzanspruch, der den Täter zur Wiederherstellung des vorigen Zustands durch Beseitigung des rufschädigenden schlechten Bildes über den Verletzten verpflichtet. (T1) Veröff: SZ 70/267
  • 6 Ob 78/99k
    Entscheidungstext OGH 20.01.2000 6 Ob 78/99k
    Vgl auch; nur: Beim Widerrufsanspruch nach § 1330 Abs 2 ABGB handelt es sich um einen Schadenersatzanspruch. (T2)
  • 6 Ob 328/00d
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 328/00d
    Auch; nur: Beim Widerrufsanspruch nach § 1330 Abs 2 ABGB handelt es sich um einen Schadenersatzanspruch, der den Täter zur Wiederherstellung des vorigen Zustands durch Beseitigung des rufschädigenden schlechten Bildes über den Verletzten verpflichtet. Der Täter hat seine unwahren Tatsachenmitteilungen als unwahr zu widerrufen. (T3)
  • 6 Ob 50/01y
    Entscheidungstext OGH 15.03.2001 6 Ob 50/01y
    Auch; nur T1; Beisatz: Der Widerrufsanspruch ist kein Strafanspruch. (T4)
  • 6 Ob 80/01k
    Entscheidungstext OGH 16.05.2001 6 Ob 80/01k
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 137/01t
    Entscheidungstext OGH 23.08.2001 6 Ob 137/01t
    nur T3
  • 6 Ob 312/01b
    Entscheidungstext OGH 14.03.2002 6 Ob 312/01b
    Auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 215/02t
    Entscheidungstext OGH 18.12.2002 3 Ob 215/02t
    Auch; nur T3; Veröff: SZ 2002/178
  • 6 Ob 235/02f
    Entscheidungstext OGH 29.01.2004 6 Ob 235/02f
    Vgl; Beisatz: Der Anspruch auf Widerruf nach § 1330 Abs 2 Satz 2 ABGB ist verschuldensabhängig. (T5)
  • 6 Ob 295/03f
    Entscheidungstext OGH 14.07.2005 6 Ob 295/03f
    Vgl auch; Beisatz: Der in § 1330 Abs 2 ABGB normierte Anspruch auf Widerruf und dessen Veröffentlichung steht nur zu, wenn eine unwahre, kreditschädigende Tatsachenbehauptung im Sinn dieser Gesetzesstelle vorliegt und den Täter ein Verschulden trifft. Wiederholungsgefahr ist für diesen Anspruch nicht erforderlich. Der Widerruf von Äußerungen, die auf ihren Wahrheitsgehalt im Beweisweg objektiv nicht überprüft werden können, weil sie nur eine subjektive Meinung, ein wertendes Urteil enthalten, kann nicht verlangt werden. (T6)
  • 9 ObA 32/06f
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 9 ObA 32/06f
    nur T1; Beisatz: Auch der Widerrufsanspruch setzt die Rechtswidrigkeit des Eingriffs voraus. (T7)
  • 4 Ob 32/07w
    Entscheidungstext OGH 23.04.2007 4 Ob 32/07w
    Auch; ähnlich nur T2; Beisatz: Der Widerrufsanspruch ist nach Lehre und Rechtsprechung ein gesetzlich geregelter Sonderfall des allgemeinen Beseitigungsanspruchs, der - als eine Art der Naturalherstellung - die Wirkungen einer unwahren Äußerung beseitigen soll. (Hier: Anspruch nach UWG.) (T8)
  • 6 Ob 21/13a
    Entscheidungstext OGH 08.05.2013 6 Ob 21/13a
    Vgl; Beisatz: Nach ständiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs steht einem Geschädigten nach § 1330 Abs 2 ABGB zwar ein Anspruch auf Widerruf der Äußerungen und auf Veröffentlichung dieses Widerrufs zu. Zwischen diesen Veröffentlichungsansprüchen ist strikt zu unterscheiden, sie stehen zueinander in einem Aliud-Verhältnis. (T9)
  • 6 Ob 17/14i
    Entscheidungstext OGH 19.11.2014 6 Ob 17/14i
    Vgl auch; Beisatz: Zieht man die Wertungen des historischen Gesetzgebers heran, widerspricht eine analoge Anwendung der Bestimmungen des MedienG, die die Freiheit der Medien einschränken, dem Gesetzeszweck, wonach die volle Freiheit der Medien zur Sicherung der Meinungsäußerungsfreiheit gewährleistet wird. Die Verpflichtung des § 46 MedienG kann daher nicht für eine Verpflichtung zur Veröffentlichung eines Widerrufs herangezogen werden. (T10); Veröff: SZ 2014/108
  • 1 Ob 96/15x
    Entscheidungstext OGH 08.07.2015 1 Ob 96/15x
    Vgl; Beis wie T5
  • 6 Ob 100/17z
    Entscheidungstext OGH 07.07.2017 6 Ob 100/17z
    Auch; nur: Der Verletzte hat aber keinen Anspruch auf Widerruf in der Form, dass den zurückgenommenen Tatsachenbehauptungen der vom Kläger behauptete Sachverhalt als richtig gegenübergestellt wird. (T11)
    Beisatz: Aus dem Charakter des Widerrufs als Naturalrestitutionsanspruch folgt, dass der Täter selbst die Naturalrestitution zu bewirken hat; der Verletzte muss sich nicht mit einer Ermächtigung zur Veröffentlichung des Widerrufs begnügen, sondern kann die Veröffentlichung durch den Beklagten selbst verlangen. (T12)
  • 4 Ob 236/19p
    Entscheidungstext OGH 28.01.2020 4 Ob 236/19p
    Vgl; Beisatz: Auch der Urteilsveröffentlichungsanspruch nach § 25 UWG ist sowohl von einem Beseitigungsanspruch nach § 15 UWG als auch von einem Widerrufsanspruch samt Anspruch auf Veröffentlichung dieses Widerrufs (im Sinn eines Schadenersatzanspruchs) nach § 7 UWG und § 1330 Abs 2 ABGB streng zu unterscheiden; sie stehen zueinander in einem Aliud-Verhältnis. (T13)
  • 6 Ob 86/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.05.2026 6 Ob 86/25b
    nur T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107663

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.06.2026

Dokumentnummer

JJR_19970227_OGH0002_0060OB02334_96W0000_001

Rechtssatz für 6Ob322/98s; 4Ob119/99z; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0111733

Geschäftszahl

6Ob322/98s; 4Ob119/99z; 6Ob222/99m; 6Ob270/99w; 6Ob12/00h; 6Ob75/00y; 6Ob291/00p; 6Ob95/01s; 6Ob14/01d; 6Ob114/01k; 6Ob123/02k; 6Ob237/02z; 6Ob329/02d; 6Ob22/03h; 6Ob40/03f; 6Ob3/04s; 6Ob287/04f; 6Ob274/05w; 6Ob273/05y; 6Ob128/06a; 6Ob86/07a; 6Ob81/07s; 6Ob91/07m; 6Ob15/10i; 6Ob5/10v; 6Ob243/10v; 15Os151/10k; 6Ob232/10a; 6Ob245/11i; 6Ob53/12f; 6Ob27/15m; 6Ob50/18y; 6Ob164/19i; 6Ob74/20f; 6Ob146/22x; 6Ob86/25b

Entscheidungsdatum

26.05.2026

Norm

ABGB §1330 BI
ZPO §502 I2
MedienG §6 Abs2 Z4
  1. ABGB § 1330 heute
  2. ABGB § 1330 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. MedienG § 6 heute
  2. MedienG § 6 gültig ab 01.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. MedienG § 6 gültig von 01.07.2005 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 49/2005

Rechtssatz

Unter der Voraussetzung, dass das bekämpfte Zitat in einer wahrheitsgetreuen Wiedergabe der Äußerung des Dritten besteht und keine Identifikation des Verbreiters mit der veröffentlichten Meinung des Zitierten stattfand, ist zu prüfen, ob sich aus der gebotenen Interessensabwägung ein Rechtfertigungsgrund ergibt. Die Weiterverbreitung ist dann gerechtfertigt, also nicht rechtswidrig, wenn das Interesse der Öffentlichkeit an der Kenntnis der Äußerung die Interessen des Verletzten überwiegt, etwa wegen der besonderen Stellung des Zitierten in der Öffentlichkeit oder wegen der aktuellen, besonderen Wichtigkeit des Themas (so schon 6 Ob 2018/96z = SZ 69/113).

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 322/98s
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 6 Ob 322/98s
  • 4 Ob 119/99z
    Entscheidungstext OGH 18.05.1999 4 Ob 119/99z
    Vgl auch; Beisatz: Die Verletzungshandlung kann auch in der Weitergabe der Behauptungen eines Dritten bestehen, ohne daß sich der Verbreiter mit der Äußerung identifizieren müßte; Täter ist in diesem Fall jeder Verbreiter der Tatsachenbehauptungen. (T1)
  • 6 Ob 222/99m
    Entscheidungstext OGH 29.09.1999 6 Ob 222/99m
    Vgl auch; nur: Unter der Voraussetzung, daß das bekämpfte Zitat in einer wahrheitsgetreuen Wiedergabe der Äußerung des Dritten besteht und keine Identifikation des Verbreiters mit der veröffentlichten Meinung des Zitierten stattfand, ist zu prüfen, ob sich aus der gebotenen Interessensabwägung ein Rechtfertigungsgrund ergibt. (T2) Beisatz: Die Rechtsprechung setzt weiters voraus, daß der Betroffene gegen den Urheber der zitierten Äußerung vorgehen kann. (T3)
  • 6 Ob 270/99w
    Entscheidungstext OGH 25.11.1999 6 Ob 270/99w
    Vgl auch; Beisatz: Hat die Beklagte den Inhalt der behördlichen Erklärung des Pressesprechers der Staatsanwaltschaft Wien richtig wiedergegeben, fehlte es schon am gesetzlichen Tatbestandsmerkmal der Unwahrheit der behaupteten Tatsache, es sei denn die Wiedergabe im Artikel vermittelte einen völlig falschen Eindruck über den Inhalt der behördlichen Erklärung. (T4)
  • 6 Ob 12/00h
    Entscheidungstext OGH 20.01.2000 6 Ob 12/00h
    Beisatz: Ob nun eine Identifikation des Verbreiters mit der veröffentlichten Meinung des Zitierten stattfand, richtet sich danach, wie die Aussagen von einem zumindest nicht unerheblichen Teil der angesprochenen Leser bei ungezwungener Auslegung verstanden werden. Dieses Verständnis des unbefangenen Durchschnittslesers ist demnach stets eine Frage des Einzelfalles, der keine darüber hinausgehende Bedeutung zukommt, hängt sie doch ausschließlich von den jeweiligen konkreten Formulierungen ab. In welche Richtung die Interessenabwägung ausfällt, entscheiden stets die Umstände des Einzelfalles. (T5)
  • 6 Ob 75/00y
    Entscheidungstext OGH 17.05.2000 6 Ob 75/00y
    Vgl; Beis ähnlich T5
  • 6 Ob 291/00p
    Entscheidungstext OGH 14.12.2000 6 Ob 291/00p
    Vgl auch; Beisatz: Der Rechtfertigungsgrund des § 6 Abs 2 Z 4 MedG kommt auch bei einer auf § 1330 ABGB gestützten Klage in Betracht, wenn keine Identifikation des Verbreiters mit der veröffentlichten Meinung des Zitierenden stattfand. (T6); Veröff: SZ 73/198
  • 6 Ob 95/01s
    Entscheidungstext OGH 26.04.2001 6 Ob 95/01s
    Auch; Beis ähnlich wie T5
  • 6 Ob 14/01d
    Entscheidungstext OGH 15.03.2001 6 Ob 14/01d
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Zitat aus der Begründung eines Berufungsurteils im Strafverfahren. (T7)
  • 6 Ob 114/01k
    Entscheidungstext OGH 16.05.2001 6 Ob 114/01k
    Auch; nur T2; Beis wie T5 nur: Ob nun eine Identifikation des Verbreiters mit der veröffentlichten Meinung des Zitierten stattfand, richtet sich danach, wie die Aussagen von einem zumindest nicht unerheblichen Teil der angesprochenen Leser bei ungezwungener Auslegung verstanden werden. Dieses Verständnis des unbefangenen Durchschnittslesers ist demnach stets eine Frage des Einzelfalles, der keine darüber hinausgehende Bedeutung zukommt, hängt sie doch ausschließlich von den jeweiligen konkreten Formulierungen ab. (T8)
  • 6 Ob 123/02k
    Entscheidungstext OGH 20.06.2002 6 Ob 123/02k
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 6 Ob 237/02z
    Entscheidungstext OGH 23.01.2003 6 Ob 237/02z
    Auch
  • 6 Ob 329/02d
    Entscheidungstext OGH 23.01.2003 6 Ob 329/02d
    Auch
  • 6 Ob 22/03h
    Entscheidungstext OGH 21.05.2003 6 Ob 22/03h
    Vgl
  • 6 Ob 40/03f
    Entscheidungstext OGH 02.10.2003 6 Ob 40/03f
    Auch
  • 6 Ob 3/04s
    Entscheidungstext OGH 04.03.2004 6 Ob 3/04s
    Auch
  • 6 Ob 287/04f
    Entscheidungstext OGH 15.12.2004 6 Ob 287/04f
    Auch; Beis wie T5
  • 6 Ob 274/05w
    Entscheidungstext OGH 26.01.2006 6 Ob 274/05w
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Die Betreiberin eines Geschäftslokals ist durch die Veröffentlichung der dort aufgenommenen Pornofilmszenen in ihrem Recht auf Ehre und wirtschaftlichen Ruf jedenfalls dann nicht verletzt, wenn sie zwar als Geschäftsinhaberin identifiziert werden kann, gleichzeitig aber klargestellt ist, dass sie mit den Sexszenen nicht einverstanden war. Ihr Interesse auf Anonymität tritt dann gegenüber dem Informationsinteresse an einer wahrheitsgemäßen Bildberichterstattung, die aufgrund der Thematik nur bei Veröffentlichung auch des Originalschauplatzes sinnhaft und möglich ist, in den Hintergrund. (T9)
  • 6 Ob 273/05y
    Entscheidungstext OGH 26.01.2006 6 Ob 273/05y
    Beisatz: Ob eine identifizierende Berichterstattung vorliegt, richtet sich danach, wie die Aussagen von einem zumindest nicht unerheblichen Teil der angesprochenen Leser bei ungezwungener Auslegung verstanden werden. (T10)
  • 6 Ob 128/06a
    Entscheidungstext OGH 29.06.2006 6 Ob 128/06a
    Auch; Beis ähnlich T3
  • 6 Ob 86/07a
    Entscheidungstext OGH 25.05.2007 6 Ob 86/07a
    Auch; Beis wie T8
  • 6 Ob 81/07s
    Entscheidungstext OGH 25.05.2007 6 Ob 81/07s
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T10
  • 6 Ob 91/07m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2007 6 Ob 91/07m
    Auch; nur T2; Beis wie T5
  • 6 Ob 15/10i
    Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 15/10i
    Auch; Beis ähnlich wie T5
  • 6 Ob 5/10v
    Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 5/10v
    Auch; Beis ähnlich wie T5
  • 6 Ob 243/10v
    Entscheidungstext OGH 17.12.2010 6 Ob 243/10v
    Vgl; Beis wie T5 nur: Auch die Frage, ob bei einem Zitat eine Identifikation des Verbreiters mit dem Inhalt des Zitats stattfand, ist stets eine Frage des Einzelfalls und bildet daher in der Regel keine erhebliche Rechtsfrage. (T11)
  • 15 Os 151/10k
    Entscheidungstext OGH 29.06.2011 15 Os 151/10k
    Vgl; Beisatz: Der Ausschlussgrund nach § 6 Abs 2 Z 4 MedienG setzt ein Zitat einer Äußerung eines Dritten, also einer vom Berichterstatter verschiedenen Person, voraus. (T12)
  • 6 Ob 232/10a
    Entscheidungstext OGH 18.07.2011 6 Ob 232/10a
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T5
  • 6 Ob 245/11i
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 6 Ob 245/11i
    Beis ähnlich wie T5
  • 6 Ob 53/12f
    Entscheidungstext OGH 19.04.2012 6 Ob 53/12f
    Auch; Beis wie T11
  • 6 Ob 27/15m
    Entscheidungstext OGH 27.04.2015 6 Ob 27/15m
  • 6 Ob 50/18y
    Entscheidungstext OGH 26.04.2018 6 Ob 50/18y
    Beis wie T5; Beisatz: In Betracht zu ziehen sind in erster Linie die Schwere des Vorwurfs, der wiedergegeben wird, und die abschätzbaren sozialen Folgen für den Betroffenen; dem ist die Gewichtigkeit des öffentlichen Interesses gegenüberzustellen, über die Äußerung des Dritten informiert zu werden. (T13)
  • 6 Ob 164/19i
    Entscheidungstext OGH 19.12.2019 6 Ob 164/19i
    Beis wie T5 nur: Ob nun eine Identifikation des Verbreiters mit der veröffentlichten Meinung des Zitierten stattfand, richtet sich danach, wie die Aussagen von einem zumindest nicht unerheblichen Teil der angesprochenen Leser bei ungezwungener Auslegung verstanden werden. (T14)
    Beisatz: Hat sich der Täter die Äußerungen zu eigen gemacht, dann ist seine Haftung auch dann zu bejahen, wenn die ehrenrührige Äußerung bloß in Verdachts- oder Vermutungsform erfolgte; der beweispflichtige Beklagte hat daher die Richtigkeit seiner Vorwürfe zu beweisen und nicht bloß den Umstand, dass auch andere solche Vorwürfe schon erhoben haben. (T15)
  • 6 Ob 74/20f
    Entscheidungstext OGH 20.05.2020 6 Ob 74/20f
    Vgl; Beis wie T8
  • 6 Ob 146/22x
    Entscheidungstext OGH 29.08.2022 6 Ob 146/22x
    Vgl; Beis wie T8; Beis wie T10
  • 6 Ob 86/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.05.2026 6 Ob 86/25b
    vgl; Beisatz wie T8; Beisatz wie T10
    Beisatz wie T15: Sobald die Äußerungen Dritter erkennbar zur eigenen Sicht der Dinge gemacht werden, liegt eigenständige Verbreitung vor und es kann auch gegen den Zitierenden vorgegangen werden. (T16)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0111733

Im RIS seit

27.03.1999

Zuletzt aktualisiert am

25.06.2026

Dokumentnummer

JJR_19990225_OGH0002_0060OB00322_98S0000_001

Rechtssatz für 6Ob307/00s; 6Ob190/03i; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0114804

Geschäftszahl

6Ob307/00s; 6Ob190/03i; 3Ob261/03h; 3Ob47/04i; 6Ob178/04a; 3Ob132/18k; 6Ob86/25b

Entscheidungsdatum

26.05.2026

Norm

ABGB §1330 Abs2 BII
  1. ABGB § 1330 heute
  2. ABGB § 1330 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Die Aufnahme von Tatsachen in eine Homepage beziehungsweise in deren Unterverzeichnisse, die von dieser aus abgefragt werden können, erfüllt den Tatbestand der Verbreitung im Sinn des Paragraph 1330, Absatz 2, ABGB.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 307/00s
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 307/00s
  • 6 Ob 190/03i
    Entscheidungstext OGH 19.02.2004 6 Ob 190/03i
    Auch; Beisatz: Ein Artikel bleibt selbst nach der bloßen "Verschiebung" aus der jeweils aktualisierten Seite einer Website in deren "Archiv" verbreitet und veröffentlicht im Sinn des §1 MedienG und des § 1330 ABGB, auch wenn sich dadurch die Aufmachung und die Zugriffsmodalitäten für die Besucher der Internetseite etwas anders darstellen. (T1); Beisatz: Hier: Online-Archive. (T2)
  • 3 Ob 261/03h
    Entscheidungstext OGH 25.02.2004 3 Ob 261/03h
    Auch
  • 3 Ob 47/04i
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 3 Ob 47/04i
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 6 Ob 178/04a
    Entscheidungstext OGH 21.12.2006 6 Ob 178/04a
    Auch; Beisatz: Hier: Online-Gästebuch. (T3)
  • 3 Ob 132/18k
    Entscheidungstext OGH 21.09.2018 3 Ob 132/18k
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Bereitstellung zum kostenpflichtigen Download. (T4)
  • 6 Ob 86/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.05.2026 6 Ob 86/25b
    vgl; Beisatz: Hier: Veröffentlichung auf einem Facebook-Profil (T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0114804

Im RIS seit

24.03.2001

Zuletzt aktualisiert am

25.06.2026

Dokumentnummer

JJR_20010222_OGH0002_0060OB00307_00S0000_001

Rechtssatz für 4Ob198/07g; 3Ob261/07i; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0122950

Geschäftszahl

4Ob198/07g; 3Ob261/07i; 3Ob276/07w; 3Ob52/08f; 8Ob118/08y; 8Ob108/08b; 1Ob47/12m; 1Ob1/14z; 5Ob169/13h; 8Ob116/14p; 7Ob85/15y; 5Ob45/16b; 9Ob66/16w; 7Ob155/17w; 1Ob14/19v; 1Ob185/18i; 5Ob215/19g; 7Ob28/20y; 1Ob217/21z; 6Ob119/22a; 2Ob64/23k; 7Ob195/23m; 6Ob125/24m; 7Ob131/24a; 6Ob98/24s; 6Ob136/24d; 7Ob202/24t; 5Ob123/24k; 5Ob72/25m; 6Ob86/25b

Entscheidungsdatum

26.05.2026

Norm

JN §55 Abs1
  1. JN § 55 heute
  2. JN § 55 gültig ab 01.01.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  3. JN § 55 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  4. JN § 55 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Paragraph 55, Absatz eins, JN ist als Ausnahme vom Grundsatz der Nichtzusammenrechnung anzusehen. Daher scheidet eine Zusammenrechnung im Zweifel aus.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 198/07g
    Entscheidungstext OGH 11.12.2007 4 Ob 198/07g
  • 3 Ob 261/07i
    Entscheidungstext OGH 27.02.2008 3 Ob 261/07i
    Auch
  • 3 Ob 276/07w
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 3 Ob 276/07w
    Auch
  • 3 Ob 52/08f
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 3 Ob 52/08f
    Veröff: SZ 2008/50
  • 8 Ob 118/08y
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 8 Ob 118/08y
    Veröff: SZ 2009/20
  • 8 Ob 108/08b
    Entscheidungstext OGH 23.02.2009 8 Ob 108/08b
  • 1 Ob 47/12m
    Entscheidungstext OGH 23.03.2012 1 Ob 47/12m
  • 1 Ob 1/14z
    Entscheidungstext OGH 23.01.2014 1 Ob 1/14z
    Auch
  • 5 Ob 169/13h
    Entscheidungstext OGH 30.06.2014 5 Ob 169/13h
    Vgl aber; Beisatz: Tatsächlich betreffen die in RIS-Justiz RS0122950 genannten Entscheidungen ‑ ausgenommen 3 Ob 52/08f (SZ 2008/50; Zuständigkeit) ‑ Fragen der Rechtsmittelzulässigkeit im Zusammenhang mit Zweifeln über das Vorliegen der Zusammenrechnungsvoraussetzungen des § 55 Abs 1 JN. Eine grundsätzliche Auseinandersetzung insbesondere mit der vom Gesetzgeber gedachten Reichweite des § 55 JN erfolgte in diesen Entscheidungen nicht. (T1)
  • 8 Ob 116/14p
    Entscheidungstext OGH 25.11.2014 8 Ob 116/14p
  • 7 Ob 85/15y
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 7 Ob 85/15y
  • 5 Ob 45/16b
    Entscheidungstext OGH 20.04.2016 5 Ob 45/16b
    Auch
  • 9 Ob 66/16w
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 9 Ob 66/16w
  • 7 Ob 155/17w
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 155/17w
  • 1 Ob 14/19v
    Entscheidungstext OGH 05.03.2019 1 Ob 14/19v
  • 1 Ob 185/18i
    Entscheidungstext OGH 05.03.2019 1 Ob 185/18i
    Auch
  • 5 Ob 215/19g
    Entscheidungstext OGH 16.01.2020 5 Ob 215/19g
  • 7 Ob 28/20y
    Entscheidungstext OGH 19.02.2020 7 Ob 28/20y
    Beisatz: Hier: Mehrere von einem Transportunternehmen durchgeführte Transporte. (T2)
  • 1 Ob 217/21z
    Entscheidungstext OGH 14.12.2021 1 Ob 217/21z
  • 6 Ob 119/22a
    Entscheidungstext OGH 29.08.2022 6 Ob 119/22a
    Vgl
  • 2 Ob 64/23k
    Entscheidungstext OGH 16.05.2023 2 Ob 64/23k
    vgl
  • 7 Ob 195/23m
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.01.2024 7 Ob 195/23m
  • 6 Ob 125/24m
    Entscheidungstext OGH 27.08.2024 6 Ob 125/24m
  • 7 Ob 131/24a
    Entscheidungstext OGH 23.10.2024 7 Ob 131/24a
  • 6 Ob 98/24s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 06.11.2024 6 Ob 98/24s
  • 6 Ob 136/24d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 11.12.2024 6 Ob 136/24d
  • 7 Ob 202/24t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung aus anderen Gründen 18.12.2024 7 Ob 202/24t
  • 5 Ob 123/24k
    Entscheidungstext OGH 06.03.2025 5 Ob 123/24k
  • 5 Ob 72/25m
    Entscheidungstext OGH 29.01.2026 5 Ob 72/25m
  • 6 Ob 86/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.05.2026 6 Ob 86/25b
    Beisatz: Hier: Kein rechtlicher oder tatsächlicher Zusammenhang zwischen dem geltend gemachten Geldanspruch auf Ersatz des immateriellen Schadens wegen Beteiligung an von Dritten begangenen Bildnisschutzverletzungen nach §§ 78, 87 Abs 2 UrhG und Datenschutzverletztungen nach Art 82 DSGVO, § 29 Abs 1 DSG („Shitstorm“) einerseits und den auf § 1330 Abs 2 ABGB gestützten Ansprüchen auf Widerruf und Veröffentlichung des Widerrufs eigener kreditschädigender Äußerungen der Beklagten andererseits. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122950

Im RIS seit

10.01.2008

Zuletzt aktualisiert am

25.06.2026

Dokumentnummer

JJR_20071211_OGH0002_0040OB00198_07G0000_001

Rechtssatz für 4Ob43/10t; 3Ob100/14y; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0125855

Geschäftszahl

4Ob43/10t; 3Ob100/14y; 4Ob157/23a; 6Ob86/25b

Entscheidungsdatum

26.05.2026

Norm

ZPO §500 Abs2
ZPO §502 Abs3
  1. ZPO § 500 heute
  2. ZPO § 500 gültig ab 19.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2013
  3. ZPO § 500 gültig von 01.07.2009 bis 18.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  4. ZPO § 500 gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  5. ZPO § 500 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  6. ZPO § 500 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Ein Eingriff in das Recht am eigenen Bild kann nach den Wertungen des UrhG (auch) vermögensrechtliche Folgen haben, weshalb ein Bewertungsausspruch nach Paragraph 500, Absatz 2, Ziffer eins, ZPO zu erfolgen hat.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 43/10t
    Entscheidungstext OGH 20.04.2010 4 Ob 43/10t
  • 3 Ob 100/14y
    Entscheidungstext OGH 23.07.2014 3 Ob 100/14y
    Auch; Beisatz: Hier: Unterlassungsanspruch nach dem DSG. (T1)
  • 4 Ob 157/23a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung aus anderen Gründen 21.11.2023 4 Ob 157/23a
  • 6 Ob 86/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.05.2026 6 Ob 86/25b

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0125855

Im RIS seit

05.07.2010

Zuletzt aktualisiert am

25.06.2026

Dokumentnummer

JJR_20100420_OGH0002_0040OB00043_10T0000_001

Rechtssatz für 7Ob607/90; 1Ob15/91; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0031798

Geschäftszahl

7Ob607/90; 1Ob15/91; 4Ob31/92; 4Ob48/92; 4Ob91/92; 4Ob82/92; 4Ob84/92; 8Ob589/91; 4Ob6/93; 4Ob73/93; 4Ob19/93; 4Ob40/93; 4Ob132/93; 4Ob131/93; 4Ob171/93; 6Ob21/94; 4Ob134/94; 9ObA240/94; 6Ob1007/95; 6Ob22/95; 6Ob31/95; 6Ob5/96; 6Ob2105/96v; 6Ob2060/96a; 6Ob2177/96g; 6Ob2225/96s; 6Ob2197/96y; 4Ob2269/96x; 6Ob2381/96g; 6Ob11/97d; 6Ob148/97a; 6Ob218/98x; 6Ob173/98d; 6Ob212/98i; 6Ob304/98v; 4Ob316/98v; 6Ob208/98a; 6Ob10/99k; 4Ob142/99g; 6Ob90/99z; 6Ob164/98f; 4Ob213/99y; 6Ob22/00d; 6Ob308/99h; 6Ob328/99z; 6Ob78/00i; 6Ob246/00w; 6Ob320/00b; 6Ob69/01t; 6Ob192/01f; 4Ob15/02p; 6Ob158/02g; 6Ob38/03m; 6Ob114/04i; 6Ob211/05f; 4Ob71/06d; 6Ob184/04h; 6Ob46/08w; 6Ob99/12w; 6Ob45/14g; 6Ob115/14a; 4Ob233/14i; 3Ob97/14g; 6Ob105/17k; 6Ob102/17v; 6Ob149/17f; 6Ob226/16b; 6Ob193/17a; 6Ob164/19i; 6Ob101/20a; 6Ob15/21f; 6Ob79/21t; 6Ob149/21m; 6Ob239/21x; 6Ob184/21h; 4Ob138/22f; 6Ob120/23z; 6Ob86/25b; 6Ob192/25s

Entscheidungsdatum

30.06.2026

Norm

ABGB §1330 A
ABGB §1330 BI
  1. ABGB § 1330 heute
  2. ABGB § 1330 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1330 heute
  2. ABGB § 1330 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Ist eine Rufschädigung gleichzeitig Ehrenbeleidigung im Sinne des Paragraph 1330, Absatz eins, ABGB, so hat der Betroffene bezüglich der Ansprüche nach Absatz 2, nur die Tatsachenverbreitung zu beweisen. Die Richtigkeit der Tatsache (Wahrheitsbeweis) beziehungsweise das Fehlen der (objektiven beziehungsweise subjektiven) Vorwerfbarkeit der unrichtigen Verbreitung hat der Täter zu beweisen. Nur wenn die Rufschädigung nicht gleichzeitig auch eine Ehrenbeleidigung umfasst, trifft den Kläger nach allgemeinen Regeln die Beweislast, das heißt er hat die Tatsachenverbreitung und deren Ursächlichkeit für die Gefährdung oder Verletzung zu beweisen und darüber hinaus auch die Tatsachenunrichtigkeit.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 607/90
    Entscheidungstext OGH 27.09.1990 7 Ob 607/90
    Veröff: EvBl 1991/24 S 132 = MR 1991,18 = ÖBl 1991,90 = ecolex 1991,312 (Kletecka) = JBl 1991,724
  • 1 Ob 15/91
    Entscheidungstext OGH 05.06.1991 1 Ob 15/91
    Veröff: MR 1991,235 (Korn) = ÖBl 1992,136
  • 4 Ob 31/92
    Entscheidungstext OGH 26.05.1992 4 Ob 31/92
    nur: Ist eine Rufschädigung gleichzeitig Ehrenbeleidigung im Sinne des § 1330 Abs 1 ABGB, so hat der Betroffene bezüglich der Ansprüche nach Abs 2 nur die Tatsachenverbreitung zu beweisen. Die Richtigkeit der Tatsache (Wahrheitsbeweis) beziehungsweise das Fehlen der (objektiven beziehungsweise subjektiven) Vorwerfbarkeit der unrichtigen Verbreitung hat der Täter zu beweisen. (T1) Veröff: MR 1994,203
  • 4 Ob 48/92
    Entscheidungstext OGH 07.07.1992 4 Ob 48/92
    nur: Ist eine Rufschädigung gleichzeitig Ehrenbeleidigung im Sinne des § 1330 Abs 1 ABGB, so hat der Betroffene bezüglich der Ansprüche nach Abs 2 nur die Tatsachenverbreitung zu beweisen. (T2); Beisatz: Das muss jedenfalls dann gelten, wenn die Rufschädigung nach § 1330 Abs 2 ABGB den Tatbestand der üblen Nachrede nach § 111 StGB erfüllt, bei welcher der Täter gemäß § 112 StGB mit dem Wahrheitsbeweis oder dem Beweis des guten Glaubens belastet wird. (T3) Veröff: ÖBl 1992,213
  • 4 Ob 91/92
    Entscheidungstext OGH 24.11.1992 4 Ob 91/92
    nur T1; Beis wie T3; Beisatz: Bei Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen und / oder Ansprüchen auf Widerruf und dessen Veröffentlichung obliegt in diesen Fällen der Beweis für die fehlende Vorwerfbarkeit der Verbreitung (welcher beim verschuldensunabhängigen Unterlassungsanspruch entfällt), dem Beklagten. (T4) Veröff: MR 1993,55
  • 4 Ob 82/92
    Entscheidungstext OGH, AUSL_EGMR 24.11.1992 4 Ob 82/92
    Beis wie T4; Veröff: EvBl 1993/134 S 554 = ÖBl 1993,84 = MR 1993,17
  • 4 Ob 84/92
    Entscheidungstext OGH 20.10.1992 4 Ob 84/92
    nur T1; Veröff: ÖBl 1992,278 = MR 1992,250 (Korn)
  • 8 Ob 589/91
    Entscheidungstext OGH 28.01.1993 8 Ob 589/91
    Auch; nur T1
  • 4 Ob 6/93
    Entscheidungstext OGH 23.02.1993 4 Ob 6/93
    nur T1; Beisatz: Ergibt sich aber schon aus dem vom Kläger bescheinigten Sachverhalt, dass ehrenrührige Behauptungen des Beklagten wahr sind, dann ist dies jedenfalls zu berücksichtigen. (T5) Veröff: MR 1993,101
  • 4 Ob 73/93
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 04.05.1993 4 Ob 73/93
    nur T1
  • 4 Ob 19/93
    Entscheidungstext OGH 23.03.1993 4 Ob 19/93
    nur T1
  • 4 Ob 40/93
    Entscheidungstext OGH 04.05.1993 4 Ob 40/93
    nur T1
  • 4 Ob 132/93
    Entscheidungstext OGH 21.09.1993 4 Ob 132/93
    Auch; nur T1
  • 4 Ob 131/93
    Entscheidungstext OGH 28.09.1993 4 Ob 131/93
    nur T1
  • 4 Ob 171/93
    Entscheidungstext OGH 14.12.1993 4 Ob 171/93
    nur T1
  • 6 Ob 21/94
    Entscheidungstext OGH 10.08.1994 6 Ob 21/94
    nur T1
  • 4 Ob 134/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1994 4 Ob 134/94
    nur T1
  • 9 ObA 240/94
    Entscheidungstext OGH 11.01.1995 9 ObA 240/94
    nur T1
  • 6 Ob 1007/95
    Entscheidungstext OGH 09.03.1995 6 Ob 1007/95
    nur T1
  • 6 Ob 22/95
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 01.06.1995 6 Ob 22/95
    nur T1
  • 6 Ob 31/95
    Entscheidungstext OGH 25.10.1995 6 Ob 31/95
    nur T2
  • 6 Ob 5/96
    Entscheidungstext OGH 25.01.1996 6 Ob 5/96
    nur T1
  • 6 Ob 2105/96v
    Entscheidungstext OGH 04.07.1996 6 Ob 2105/96v
    nur T1
  • 6 Ob 2060/96a
    Entscheidungstext OGH 28.09.1996 6 Ob 2060/96a
  • 6 Ob 2177/96g
    Entscheidungstext OGH 26.09.1996 6 Ob 2177/96g
    nur T1
  • 6 Ob 2225/96s
    Entscheidungstext OGH 10.10.1996 6 Ob 2225/96s
  • 6 Ob 2197/96y
    Entscheidungstext OGH 26.09.1996 6 Ob 2197/96y
    nur T1
  • 4 Ob 2269/96x
    Entscheidungstext OGH 01.10.1996 4 Ob 2269/96x
    nur T1
  • 6 Ob 2381/96g
    Entscheidungstext OGH 12.03.1997 6 Ob 2381/96g
    nur T1; Beisatz: "Illegale Sondermülldeponie". (T6)
  • 6 Ob 11/97d
    Entscheidungstext OGH 24.04.1997 6 Ob 11/97d
    Beisatz: Hier: Vorwurf des Nepotismus. (T7)
  • 6 Ob 148/97a
    Entscheidungstext OGH 17.07.1997 6 Ob 148/97a
    nur: Wenn die Rufschädigung nicht gleichzeitig auch eine Ehrenbeleidigung umfasst, trifft den Kläger nach allgemeinen Regeln die Beweislast, das heißt er hat die Tatsachenverbreitung und deren Ursächlichkeit für die Gefährdung oder Verletzung zu beweisen und darüber hinaus auch die Tatsachenunrichtigkeit. (T8); Beisatz: Plagiatsvorwurf (T9)
  • 6 Ob 218/98x
    Entscheidungstext OGH 10.09.1998 6 Ob 218/98x
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 173/98d
    Entscheidungstext OGH 24.09.1998 6 Ob 173/98d
    nur T1
  • 6 Ob 212/98i
    Entscheidungstext OGH 10.09.1998 6 Ob 212/98i
    nur T1
  • 6 Ob 304/98v
    Entscheidungstext OGH 26.11.1998 6 Ob 304/98v
    Auch; nur T1; Beisatz: Unrichtige Behauptungen auf der Basis eines bestimmten Sachverhalts können nicht mit einem anderen, wenn auch richtigen Sachverhalt gerechtfertigt werden. (T10)
  • 4 Ob 316/98v
    Entscheidungstext OGH 15.12.1998 4 Ob 316/98v
    Vgl
  • 6 Ob 208/98a
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 6 Ob 208/98a
    nur T1
  • 6 Ob 10/99k
    Entscheidungstext OGH 11.03.1999 6 Ob 10/99k
    Auch; nur T8; Beisatz: Hier: Schulenstreit über Wirksamkeit eines Arzneimittels. (T11)
  • 4 Ob 142/99g
    Entscheidungstext OGH 01.06.1999 4 Ob 142/99g
    Auch; nur: Die Richtigkeit der Tatsache (Wahrheitsbeweis) beziehungsweise das Fehlen der (objektiven beziehungsweise subjektiven) Vorwerfbarkeit der unrichtigen Verbreitung hat der Täter zu beweisen. (T12); Veröff: SZ 72/97
  • 6 Ob 90/99z
    Entscheidungstext OGH 24.06.1999 6 Ob 90/99z
    Vgl auch; nur T1
  • 6 Ob 164/98f
    Entscheidungstext OGH 15.07.1999 6 Ob 164/98f
    Beisatz: Gegenstand des Wahrheitsbeweises ist nicht nur der vollständige Beweis der Richtigkeit der Tatsachenbehauptung, es genügt der Beweis der Richtigkeit des Tatsachenkerns. Eine Äußerung ist noch grundsätzlich als richtig anzusehen, wenn sie nur in unwesentlichen Details nicht der Wahrheit entspricht. Die Rechtswidrigkeit des Verhaltens besteht im Bereich des "Kennenmüssens" darin, dass die Unrichtigkeit der Tatsachen bei Einhaltung der objektiv gebotenen Sorgfalt erkennbar ist und die Tatsachen dennoch verbreitet werden. (T13)
  • 4 Ob 213/99y
    Entscheidungstext OGH 19.10.1999 4 Ob 213/99y
    Auch; nur: Die Richtigkeit der Tatsache (Wahrheitsbeweis) beziehungsweise das Fehlen der (objektiven beziehungsweise subjektiven) Vorwerfbarkeit der unrichtigen Verbreitung hat der Täter zu beweisen. (T14)
  • 6 Ob 22/00d
    Entscheidungstext OGH 24.02.2000 6 Ob 22/00d
    Vgl auch; nur T2
  • 6 Ob 308/99h
    Entscheidungstext OGH 09.03.2000 6 Ob 308/99h
    nur T14
  • 6 Ob 328/99z
    Entscheidungstext OGH 17.05.2000 6 Ob 328/99z
    Beisatz: Unwahr ist eine Äußerung nach ständiger Rechtsprechung dann, wenn ihr sachlicher Kern im Zeitpunkt der Äußerung nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmt. (T15)
  • 6 Ob 78/00i
    Entscheidungstext OGH 05.10.2000 6 Ob 78/00i
    Vgl auch; Beis wie T3 nur: Die Rechtswidrigkeit des Verhaltens besteht im Bereich des "Kennenmüssens" darin, dass die Unrichtigkeit der Tatsachen bei Einhaltung der objektiv gebotenen Sorgfalt erkennbar ist und die Tatsachen dennoch verbreitet werden. (T16)
  • 6 Ob 246/00w
    Entscheidungstext OGH 23.10.2000 6 Ob 246/00w
    Vgl auch; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Vorwurf des "Wortbruches". (T17)
  • 6 Ob 320/00b
    Entscheidungstext OGH 17.01.2001 6 Ob 320/00b
    Auch; Beisatz: Bei beleidigenden Werturteilen müssen die Tatsachen (der Tatsachenkern), auf denen sie beruhen, wahr sein; dies hat der Beklagte zu beweisen. (T18)
  • 6 Ob 69/01t
    Entscheidungstext OGH 26.04.2001 6 Ob 69/01t
    Auch; nur T8
  • 6 Ob 192/01f
    Entscheidungstext OGH 13.09.2001 6 Ob 192/01f
    Auch; Beis wie T15
  • 4 Ob 15/02p
    Entscheidungstext OGH 13.03.2002 4 Ob 15/02p
    Vgl auch
  • 6 Ob 158/02g
    Entscheidungstext OGH 29.08.2002 6 Ob 158/02g
    nur T1
  • 6 Ob 38/03m
    Entscheidungstext OGH 20.03.2003 6 Ob 38/03m
    Vgl
  • 6 Ob 114/04i
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 6 Ob 114/04i
    Vgl; Beis wie T15
  • 6 Ob 211/05f
    Entscheidungstext OGH 15.12.2005 6 Ob 211/05f
  • 4 Ob 71/06d
    Entscheidungstext OGH 20.06.2006 4 Ob 71/06d
    Auch; Beis wie T18
  • 6 Ob 184/04h
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 6 Ob 184/04h
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 46/08w
    Entscheidungstext OGH 02.07.2009 6 Ob 46/08w
    Vgl; Beisatz: In die Ehre oder den wirtschaftlichen Ruf des Prozessgegners eingreifende Parteienbehauptungen werden im Interesse einer ordnungsgemäßen Rechtspflege als gerechtfertigt angesehen, sofern sie nicht wider besseres Wissen erhoben wurden. (T19); Beisatz: Dass der Täter die Unrichtigkeit der Mitteilung kannte, hat der Betroffene zu beweisen (6 Ob 2133/96m; 6 Ob 60/97k; 6 Ob 233/01k). (T20)
  • 6 Ob 99/12w
    Entscheidungstext OGH 13.09.2012 6 Ob 99/12w
  • 6 Ob 45/14g
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 6 Ob 45/14g
    Auch; ähnlich nur T12; Beisatz: Ist die Rufschädigung (§ 1330 Abs ABGB) gleichzeitig Ehrenbeleidigung, so trifft den Beklagten die Beweislast für die Wahrheit der beanstandeten Behauptung. (T21)
  • 6 Ob 115/14a
    Entscheidungstext OGH 19.11.2014 6 Ob 115/14a
    Auch; Beis wie T15
  • 4 Ob 233/14i
    Entscheidungstext OGH 16.12.2014 4 Ob 233/14i
    Vgl auch
  • 3 Ob 97/14g
    Entscheidungstext OGH 27.01.2015 3 Ob 97/14g
    Auch; Beis wie T19
  • 6 Ob 105/17k
    Entscheidungstext OGH 07.07.2017 6 Ob 105/17k
    Vgl auch; Beis wie T16
  • 6 Ob 102/17v
    Entscheidungstext OGH 07.07.2017 6 Ob 102/17v
    Vgl; Beis wie T4
  • 6 Ob 149/17f
    Entscheidungstext OGH 29.08.2017 6 Ob 149/17f
    Auch; ähnlich nur T8
  • 6 Ob 226/16b
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 226/16b
    Auch; Beis wie T21
  • 6 Ob 193/17a
    Entscheidungstext OGH 21.12.2017 6 Ob 193/17a
    Vgl; Beisatz: Hier: Die Behauptung, ein mittlerweile Verstorbener sei an einem Mord beteiligt gewesen, beeinträchtigt grundsätzlich nicht nur dessen Ruf, sondern auch dessen Ehre. Durch diese Behauptung wird das Lebensbild des Verstorbenen nachhaltig negativ entstellt. (T22)
  • 6 Ob 164/19i
    Entscheidungstext OGH 19.12.2019 6 Ob 164/19i
  • 6 Ob 101/20a
    Entscheidungstext OGH 25.11.2020 6 Ob 101/20a
    Vgl
  • 6 Ob 15/21f
    Entscheidungstext OGH 15.03.2021 6 Ob 15/21f
    Vgl; Beis wie T18
  • 6 Ob 79/21t
    Entscheidungstext OGH 12.05.2021 6 Ob 79/21t
    Vgl
  • 6 Ob 149/21m
    Entscheidungstext OGH 22.12.2021 6 Ob 149/21m
    Vgl; Beis wie T15
  • 6 Ob 239/21x
    Entscheidungstext OGH 02.02.2022 6 Ob 239/21x
    Vgl
  • 6 Ob 184/21h
    Entscheidungstext OGH 18.05.2022 6 Ob 184/21h
    Vgl; nur T1; Beisatz: Dies gilt auch dann, wenn der Kläger sein Begehren lediglich auf § 1330 Abs 2 ABGB stützt. (T23)
  • 4 Ob 138/22f
    Entscheidungstext OGH 22.11.2022 4 Ob 138/22f
    Vgl; nur T8
  • 6 Ob 120/23z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.06.2024 6 Ob 120/23z
    nur T8
    Beisatz: Hier: Anonyme Sterne-Bewertung auf einer Bewertungsplattform. (T24)
  • 6 Ob 86/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.05.2026 6 Ob 86/25b
    Beisatz wie T1; Beisatz wie T4; Beisatz wie T12; Beisatz wie T14; Beisatz wie T23
  • 6 Ob 192/25s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 30.06.2026 6 Ob 192/25s
    nur: Bei rufschädigenden Behauptungen, die auch in die Ehre des anderen eingreifen, hat der beklagte Täter die Wahrheit seiner Behauptungen zu beweisen. (T25)
    Beisatz wie T13 nur: Der Nachweis der Richtigkeit des Tatsachenkerns genügt. (T26)

Schlagworte

Rufschädigung, Ehrenbeleidigung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0031798

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.07.2026

Dokumentnummer

JJR_19900927_OGH0002_0070OB00607_9000000_001