Rechtssatz für 9Os122/81 10Os8/85 10Os...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0099197

Geschäftszahl

9Os122/81; 10Os8/85; 10Os70/85; 14Os19/94

Entscheidungsdatum

26.04.1994

Norm

StPO §281 Abs1 Z1
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Der durch einen Verteidiger vertretene Angeklagte kann sich nicht darauf berufen, daß er eine sofortige Rüge im Sinne des letzten Satzteiles der genannten Gesetzesstelle nur deswegen unterlassen habe, weil er sich infolge Rechtsunkundigkeit der Relevanz des ihm bekannten Umstandes der Teilnahme eines gemäß Paragraph 68, Absatz 2, StPO ausgeschlossenen Richters an der Verhandlung und Entscheidung nicht bewußt war.

Entscheidungstexte

  • 9 Os 122/81
    Entscheidungstext OGH 15.12.1981 9 Os 122/81
  • 10 Os 8/85
    Entscheidungstext OGH 21.05.1985 10 Os 8/85
    Vgl auch
  • 10 Os 70/85
    Entscheidungstext OGH 02.07.1985 10 Os 70/85
    Vgl; Beisatz: Nichtigkeit, wenn der diese begründende Umstand (§ 68 Abs 2 StPO: Vorsitzender hatte als Journalrichter mündlich Haftdurchsuchungsbefehl und Hausdurchsuchungsbefehl erlassen) dem Beschwerdeführer erst bei der Akteneinsicht seines Verteidigers anläßlich der Rechtsmittelausführungen zur Kenntnis gelangte. (T1)
  • 14 Os 19/94
    Entscheidungstext OGH 26.04.1994 14 Os 19/94
    Vgl auch; Beisatz: Unkenntnis der Besetzungsvorschrift des § 28 Abs 2 JGG. (T2) Veröff: EvBl 1994/165 S 780

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0099197

Dokumentnummer

JJR_19811215_OGH0002_0090OS00122_8100000_001

Rechtssatz für 11Os77/93 11Os139/93 14...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0086975

Geschäftszahl

11Os77/93; 11Os139/93; 14Os19/94; 15Os3/97; 15Os9/97

Entscheidungsdatum

24.04.1997

Norm

JGG 1988 §9

Rechtssatz

Die Erfordernisse des Paragraph 9, JGG für die vorläufige Einstellung des Strafverfahrens müssen kumulativ vorliegen.

Entscheidungstexte

  • 11 Os 77/93
    Entscheidungstext OGH 15.06.1993 11 Os 77/93
  • 11 Os 139/93
    Entscheidungstext OGH 19.10.1993 11 Os 139/93
  • 14 Os 19/94
    Entscheidungstext OGH 26.04.1994 14 Os 19/94
    Veröff: EvBl 1994/165 S 780
  • 15 Os 3/97
    Entscheidungstext OGH 13.02.1997 15 Os 3/97
  • 15 Os 9/97
    Entscheidungstext OGH 24.04.1997 15 Os 9/97

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0086975

Dokumentnummer

JJR_19930615_OGH0002_0110OS00077_9300000_004

Rechtssatz für 14Os19/94 1Ob18/98y

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht, Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0075874

Geschäftszahl

14Os19/94; 1Ob18/98y

Entscheidungsdatum

09.06.1998

Norm

Türkisches ZGB Art146

Rechtssatz

Nach türkischem Recht wird eine türkische Ehefrau Alleineigentümerin der ihr anläßlich von Heirat und Verlobung gemachten persönlichen Geschenke (zB Schmuck). Sie kann ihre eigenen Vermögensinteressen selbständig und unabhängig von ihrem türkischen Ehemann wahrnehmen. Selbst nach der Scheidung der Ehegatten besteht kein Anspruch auf Herausgabe von Schmuckstücken, die der Ehefrau anläßlich der Hochzeit vom Ehemann bzw dessen Verwandten geschenkt wurden vergleiche dFamRZ 1992,1437; 1993,198).

Entscheidungstexte

  • 14 Os 19/94
    Entscheidungstext OGH 26.04.1994 14 Os 19/94
    Veröff: EvBl 1994/165 S 780
  • 1 Ob 18/98y
    Entscheidungstext OGH 09.06.1998 1 Ob 18/98y
    nur: Nach türkischem Recht wird eine türkische Ehefrau Alleineigentümerin der ihr anläßlich von Heirat und Verlobung gemachten persönlichen Geschenke (zB Schmuck). Selbst nach der Scheidung der Ehegatten besteht kein Anspruch auf Herausgabe von Schmuckstücken, die der Ehefrau anläßlich der Hochzeit vom Ehemann bzw dessen Verwandten geschenkt wurden. (T1)

Schlagworte

*TR*

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0075874

Dokumentnummer

JJR_19940426_OGH0002_0140OS00019_9400000_001

Rechtssatz für 9Os52/82 12Os164/83 10O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0101233

Geschäftszahl

9Os52/82; 12Os164/83; 10Os149/84; 10Os16/85; 12Os177/84; 13Os23/86; 10Os6/86; 13Os140/86; 14Os80/87; 15Os73/93; 14Os19/94; 14Os203/96; 11Os96/98; 15Os86/99; 13Os169/99

Entscheidungsdatum

07.06.2000

Rechtssatz

Der Bestimmung des Paragraph 365, Absatz 2, StPO wird entsprochen, wenn sich der Verteidiger des Angeklagten im Schlußvortrag zu den geltend gemachten Privatbeteiligtenansprüchen äußert und keine zusätzliche Aufklärung über Tatumstände durch Vernehmung des Angeklagten geboten ist.

Entscheidungstexte

  • 9 Os 52/82
    Entscheidungstext OGH 23.04.1982 9 Os 52/82
    Veröff: SSt 53/19 = EvBl 1982/186 S 606
  • 12 Os 164/83
    Entscheidungstext OGH 12.01.1984 12 Os 164/83
    Vgl auch
  • 10 Os 149/84
    Entscheidungstext OGH 13.11.1984 10 Os 149/84
    Vgl auch
  • 10 Os 16/85
    Entscheidungstext OGH 19.03.1985 10 Os 16/85
    Vgl auch
  • 12 Os 177/84
    Entscheidungstext OGH 25.04.1985 12 Os 177/84
    Vgl auch
  • 10 Os 6/86
    Entscheidungstext OGH 22.04.1986 10 Os 6/86
    Vgl auch; Beisatz: Es genügt, dem Verteidiger Gelegenheit zur Stellungnahme zum Privatbeteiligtenanspruch zu bieten. (T1)
  • 13 Os 23/86
    Entscheidungstext OGH 24.04.1986 13 Os 23/86
    Vgl auch
  • 13 Os 140/86
    Entscheidungstext OGH 09.04.1987 13 Os 140/86
    Beisatz: So schon ÖJZ-LSK 1981/164. (T2)
  • 14 Os 80/87
    Entscheidungstext OGH 21.10.1987 14 Os 80/87
    Vgl auch
  • 15 Os 73/93
    Entscheidungstext OGH 26.08.1993 15 Os 73/93
  • 14 Os 19/94
    Entscheidungstext OGH 26.04.1994 14 Os 19/94
    Vgl auch
  • 14 Os 203/96
    Entscheidungstext OGH 15.04.1997 14 Os 203/96
  • 11 Os 96/98
    Entscheidungstext OGH 15.12.1998 11 Os 96/98
    Vgl; Beisatz: Die Tatsache, daß dem Verteidiger und/oder dem Angeklagten gemäß § 255 Abs 3 StPO das Recht auf einen Schlußvortrag eingeräumt wurde, vermag für sich allein die nach § 365 Abs 2 StPO zwingende Vernehmung zu den privatrechtlichen Ansprüchen - ohne einer (von der Judikatur als ausreichend erachteten) ausdrücklichen Aufforderung zu einer solchen Stellungnahme - nicht zu ersetzen. (T3)
  • 15 Os 86/99
    Entscheidungstext OGH 12.08.1999 15 Os 86/99
    Vgl auch; Beisatz: Einer derartigen vom Gesetz geforderten Prozeßerklärung ist jedoch nur entweder eine vom Gericht - allenfalls über Anregung des Privatbeteiligten(vertreters) veranlaßte - an den Beschuldigten (Angeklagten) bzw an dessen Verteidiger gerichtete ausdrückliche Aufforderung zu einer diesbezüglichen Stellungnahme oder die zumindest explizit eingeräumte Möglichkeit zur Abgabe einer solchen Äußerung gleichzuhalten. (T4)
  • 13 Os 169/99
    Entscheidungstext OGH 07.06.2000 13 Os 169/99
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0101233

Dokumentnummer

JJR_19820423_OGH0002_0090OS00052_8200000_002

Rechtssatz für 15Os105/90; 15Os148/90; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0086967

Geschäftszahl

15Os105/90; 15Os148/90; 15Os13/92; 15Os106/92; 14Os116/92; 13Os188/93; 14Os19/94; 15Os3/97; 15Os9/97; 11Os107/97; 13Os111/00; 13Os2/01; 14Os38/02 (14Os39/02)

Entscheidungsdatum

07.05.2002

Norm

JGG 1988 §9
StPO §90a Abs2 Z2
StPO §90b
  1. StPO § 90a gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 19/2004
  1. StPO § 90b gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 19/2004

Rechtssatz

1. Die Schwere der Schuld ist nach Strafzumessungsgrundsätzen (Paragraph 32, StGB) zu bewerten. 2. Eine schwere Schuld setzt keineswegs ein Überwiegen der Erschwerungsgründe voraus.

Entscheidungstexte

  • 15 Os 105/90
    Entscheidungstext OGH 20.11.1990 15 Os 105/90
  • 15 Os 148/90
    Entscheidungstext OGH 07.03.1991 15 Os 148/90
    Veröff: JBl 1992,197
  • 15 Os 13/92
    Entscheidungstext OGH 02.04.1992 15 Os 13/92
    nur: Die Schwere der Schuld ist nach Strafzumessungsgrundsätzen (§ 32 StGB) zu bewerten. (T1)
  • 15 Os 106/92
    Entscheidungstext OGH 24.09.1992 15 Os 106/92
  • 14 Os 116/92
    Entscheidungstext OGH 20.10.1992 14 Os 116/92
  • 13 Os 188/93
    Entscheidungstext OGH 02.03.1994 13 Os 188/93
  • 14 Os 19/94
    Entscheidungstext OGH 26.04.1994 14 Os 19/94
    Veröff: EvBl 1994/165 S 780
  • 15 Os 3/97
    Entscheidungstext OGH 13.02.1997 15 Os 3/97
  • 15 Os 9/97
    Entscheidungstext OGH 24.04.1997 15 Os 9/97
    Beisatz: Die im § 207 Abs 1 StGB vorgesehene Strafdrohung weist darauf hin, daß der Gesetzgeber den Unwert des in Rede stehenden Verbrechens an sich hoch veranschlagt (15 Os 3/97). (T2)
  • 11 Os 107/97
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 11 Os 107/97
    Beisatz: Die in § 12 Abs 1 SGG vorgesehene Strafdrohung weist darauf hin, daß der Gesetzgeber den Unwert des in Rede stehenden Verbrechens an sich hoch veranschlagt. (T3)
  • 13 Os 111/00
    Entscheidungstext OGH 11.10.2000 13 Os 111/00
    Beisatz: Einerseits weisen schon die Strafdrohungen der §§ 206 Abs 1 und 207 Abs 1 StGB darauf hin, dass der Gesetzgeber das Unrecht dieser Verbrechen an sich hoch veranschlagt hat, was auch auf eine an sich große Schuld hinweist; andererseits kommt hier hinzu, dass der Angeklagte die sexuellen Missbrauchshandlungen wiederholt hat. Demgegenüber kommt dem Umstand, dass er die gegenständlichen Straftaten in einem Fall erst etwa fünf und in den anderen (schwereren) Fällen ca 17 Monate nach Ablauf der "Alterstoleranz" gemäß §§ 206 Abs 4, 207 Abs 4 StGB beging und dadurch den persönlichen Strafausschließungsgrund verfehlte, keine wesentliche Bedeutung zu. (T4)
  • 13 Os 2/01
    Entscheidungstext OGH 25.04.2001 13 Os 2/01
    Vgl auch; nur T1
  • 14 Os 38/02
    Entscheidungstext OGH 07.05.2002 14 Os 38/02
    Auch; Beisatz: Beim Versuch eines schweren Betruges (mit einem die Wertgrenze des § 147 Abs 2 StGB eklatant übersteigenden Schaden), der unter Bruch der besonderen Vertrauensstellung begangen wurde, die einem Rechtsanwalt (auch) als für das Strafverfahren bevollmächtigtem Verteidiger zukommt, kann keinesfalls mehr von bloß durchschnittlichem Handlungs- und Gesinnungsunwert gesprochen werden.(T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0086967

Im RIS seit

20.11.1990

Zuletzt aktualisiert am

10.10.2024

Dokumentnummer

JJR_19901120_OGH0002_0150OS00105_9000000_001

Rechtssatz für 3Os64/50 7Ob377/65 10Os...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht, Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0096860

Geschäftszahl

3Os64/50; 7Ob377/65; 10Os31/82; 12Os153/85; 14Os19/94; 15Os12/99; 13Os43/03

Entscheidungsdatum

24.09.2003

Norm

StPO §47 Ac

Rechtssatz

Form (Verletzter muß deutlich zum Ausdruck bringen, daß er als Privatbeteiligter angesehen und behandelt werden will) und Zeitpunkt (noch vor Schluß des Beweisverfahrens) der Erklärung des Privatbeteiligten.

Entscheidungstexte

  • 3 Os 64/50
    Entscheidungstext OGH 13.03.1950 3 Os 64/50
    Veröff: SSt XXI/37 = EvBl 1950/542 S 553
  • 7 Ob 377/65
    Entscheidungstext OGH 12.01.1966 7 Ob 377/65
    Ähnlich; Beisatz: Selbst wenn der Privatbeteiligte bis zum Schluß der Hauptverhandlung keinen Anspruch auf Bezahlung geltend gemacht, verliert er seine Eigenschaft als Privatbeteiligter nicht (SSt VI/31). (T1) Veröff: SZ 39/5
  • 10 Os 31/82
    Entscheidungstext OGH 25.05.1982 10 Os 31/82
    Vgl; nur: Zeitpunkt (noch vor Schluß des Beweisverfahrens) der Erklärung des Privatbeteiligten. (T2) Beisatz: Im Rechtsmittelverfahren kann sich der Geschädigte jedenfalls nicht mehr als Privatbeteiligter ausschließen (gesonderte beschlußmäßige Zurückweisung durch den OGH). (T3)
  • 12 Os 153/85
    Entscheidungstext OGH 19.12.1985 12 Os 153/85
    Vgl auch; nur: Form (Verletzter muß deutlich zum Ausdruck bringen, daß er als Privatbeteiligter angesehen und behandelt werden will). (T4) Beisatz: Ausscheidung eines ohne (zumindest konkludente) Anschlußerklärung erfolgten Zuspruchs. (T5)
  • 14 Os 19/94
    Entscheidungstext OGH 26.04.1994 14 Os 19/94
    Vgl auch; nur T4; Beisatz: Förmliche Anschlußerklärung hinsichtlich aller Angeklagten nicht erforderlich. (T6)
  • 15 Os 12/99
    Entscheidungstext OGH 11.03.1999 15 Os 12/99
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Die Erklärung des Vertreters einer Versicherungsanstalt, sich dem Strafverfahren als Privatbeteiligte anzuschließen, ist im Rechtsmittelverfahren verspätet. (T7)
  • 13 Os 43/03
    Entscheidungstext OGH 24.09.2003 13 Os 43/03
    Vgl; Beisatz: Dass ein erst im Zuge der Vernehmung als Zeuge in der Hauptverhandlung erfolgtes Erklären, sich dem Strafverfahren als Privatbeteiligter anzuschließen, verspätet wäre, ergibt sich aus § 47 Abs 1 StPO nicht (vgl § 248 Abs 1 erster Satz iVm § 172 Abs1 StPO). (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0096860

Dokumentnummer

JJR_19500313_OGH0002_0030OS00064_5000000_001

Rechtssatz für 11Os77/93 11Os139/93 15...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0086966

Geschäftszahl

11Os77/93; 11Os139/93; 15Os141/93; 14Os19/94; 11Os145/96; 15Os9/97; 13Os116/99; 12Os9/00; 13Os135/03; 15Os128/07y

Entscheidungsdatum

22.11.2007

Norm

JGG 1988 §9
StPO §90a Abs2
  1. StPO § 90a gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 19/2004

Rechtssatz

Die Entscheidung der Frage, ob die Schuld als nicht schwer anzusehen ist, orientiert sich primär an der gesetzlichen Strafdrohung, in welcher der Gesetzgeber die generelle Vorbewertung des Unrechtsgehaltes und Schuldgehaltes des betreffenden Deliktstyps zum Ausdruck bringt. Schon die im Paragraph 142, Absatz eins, wie auch Absatz 2, StGB vorgesehenen Strafdrohungen zeigen die entsprechend massive Einstufung des Unwertes von Raubtaten, umso mehr jene des Paragraph 143, StGB.

Entscheidungstexte

  • 11 Os 77/93
    Entscheidungstext OGH 15.06.1993 11 Os 77/93
  • 11 Os 139/93
    Entscheidungstext OGH 19.10.1993 11 Os 139/93
    nur: Die Entscheidung der Frage, ob die Schuld als nicht schwer anzusehen ist, orientiert sich primär an der gesetzlichen Strafdrohung, in welcher der Gesetzgeber die generelle Vorbewertung des Unrechtsgehaltes und Schuldgehaltes des betreffenden Deliktstyps zum Ausdruck bringt. (T1) Beisatz: Hier: Vergewaltigung und Beischlaf mit Unmündigen. (T2)
  • 15 Os 141/93
    Entscheidungstext OGH 28.10.1993 15 Os 141/93
    nur T1
  • 14 Os 19/94
    Entscheidungstext OGH 26.04.1994 14 Os 19/94
    Vgl auch; Beisatz: § 142 Abs 1 StGB. (T3) Veröff: EvBl 1994/165 S 780
  • 11 Os 145/96
    Entscheidungstext OGH 05.11.1996 11 Os 145/96
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 15 Os 9/97
    Entscheidungstext OGH 24.04.1997 15 Os 9/97
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Die im § 207 Abs 1 StGB vorgesehene Strafdrohung weist darauf hin, dass der Gesetzgeber den Unwert des in Rede stehenden Verbrechens an sich hoch veranschlagt (15 Os 3/97). (T3)
  • 13 Os 116/99
    Entscheidungstext OGH 15.09.1999 13 Os 116/99
    Beisatz: Hier: Das Gewicht des rechtsfehlerhaften Verhaltens des Beschwerdeführers, der nicht nur eine an sich mit hohem Unwert belastete Verbrechenstat (§ 169 Abs 1 StGB), sondern darüber hinaus noch mehrere unprovozierte, einen hohen sozialen Störwert aufweisende Aggressionsakte (§§ 83 Abs 1, 105 Abs 1 u. 107 Abs 1 StGB) zu verantworten hat, steht nach Abwägung aller relevanten Tatumstände der Annahme nicht schwerer Schuld entgegen. (T4)
  • 12 Os 9/00
    Entscheidungstext OGH 16.03.2000 12 Os 9/00
    nur T1
  • 13 Os 135/03
    Entscheidungstext OGH 06.10.2004 13 Os 135/03
    nur T1
  • 15 Os 128/07y
    Entscheidungstext OGH 22.11.2007 15 Os 128/07y
    Vgl auch; Beisatz: Bei der Bewertung des Grades der Schuld als „schwer" ist von jenem Schuldbegriff auszugehen, der nach §§32ff StGB die Grundlage für die Strafbemessung bildet, wobei stets nach Lage des konkreten Falles eine ganzheitliche Abwägung aller unrechts- und schuldrelevanten Tatumstände vorzunehmen ist. Demnach müssen sowohl das Handlungs- als auch das Gesinnungsunrecht insgesamt eine Unwerthöhe erreichen, die im Wege einer überprüfenden Gesamtwertung als auffallend und ungewöhnlich zu beurteilen ist. Dabei kommt auch der vom Gesetzgeber in der Strafdrohung zum Ausdruck gebrachten Vorbewertung des deliktstypischen Unrechts- und Schuldgehaltes eine Indizwirkung für die Schuldabwägung zu (WK-StPO §90a Rz13 f, 16, 21f und 27ff). (T5); Beisatz: Hier: Verkehrsunfall mit Fußgänger auf Schutzweg. Beim Vergehen der fahrlässigen Körperverletzung nach §88 Abs1 StGB (mit einer Strafobergrenze von dreiMonaten Freiheitsstrafe) kommt demnach eine diversionelle Erledigung aufgrund Erreichens des in Rede stehenden Schuldgrades überhaupt nur in Ausnahmefällen nicht in Betracht. (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0086966

Dokumentnummer

JJR_19930615_OGH0002_0110OS00077_9300000_003

Rechtssatz für 14Os19/94 12Os61/12f 12...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0087020

Geschäftszahl

14Os19/94; 12Os61/12f; 12Os75/17x

Entscheidungsdatum

15.02.2018

Norm

JGG 1988 §28 Abs2
StPO §281 Abs1 Z1
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Dass dem Jugendschöffensenat entgegen der Vorschrift des Paragraph 28, Absatz 2, JGG kein Schöffe des Geschlechtes des jugendlichen Angeklagten angehört, ist als offenkundiger Mangel sofort zu rügen. Dass der Verteidiger eine sofortige Rüge deshalb unterließ, weil er diese Besetzungsvorschrift nicht kannte, ändert nichts am Verlust der formellen Voraussetzungen zur Geltendmachung dieser Nichtigkeit nach Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer eins, StPO.

Entscheidungstexte

  • 14 Os 19/94
    Entscheidungstext OGH 26.04.1994 14 Os 19/94
    Veröff: EvBl 1994/165 S 780
  • 12 Os 61/12f
    Entscheidungstext OGH 09.08.2012 12 Os 61/12f
    Auch
  • 12 Os 75/17x
    Entscheidungstext OGH 15.02.2018 12 Os 75/17x

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0087020

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.04.2018

Dokumentnummer

JJR_19940426_OGH0002_0140OS00019_9400000_002

Rechtssatz für 12Os56/77 (12Os79/77); ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0097452

Geschäftszahl

12Os56/77 (12Os79/77); 10Os124/78; 12Os50/85; 10Os8/85; 10Os70/85; 13Os148/85; 11Os107/85 (11Os108/85); 13Os139/85; 11Os178/85; 11Os41/86; 12Os94/87; 12Os123/88; 14Os54/89; 12Os63/89; 13Os86/89; 11Os23/89; 14Os76/90; 14Os19/94; 14Os146/93; 15Os4/94; 15Os13/95; 13Os48/95 (13Os49/95); 15Os57/96; 13Os64/96; 15Os102/00; 12Os104/07x; 13Os151/08t; 13Os153/09p; 12Os42/10h; 15Os110/12h (15Os144/12h); 12Os107/16a; 15Os18/17m (15Os19/17h); 11Os25/17m (11Os26/17h); 11Os134/17s; 17Os15/17k; 14Os98/19x; 12Os39/18d; 15Os62/20m; 14Os51/23s; 15Os59/23z; 21Ds14/22d; 12Os82/24m; 14Os36/24m (14Os82/24a; 14Os83/24y); 11Os122/24m; 14Os72/24f; 14Os61/23m

Entscheidungsdatum

13.05.2025

Norm

StPO §68 Abs2
StPO §281 Abs1 Z1
StPO §345 Abs1
StPO §345 Abs2
  1. StPO § 68 heute
  2. StPO § 68 gültig ab 28.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2019
  3. StPO § 68 gültig von 01.01.2008 bis 27.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  4. StPO § 68 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  5. StPO § 68 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  6. StPO § 68 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  7. StPO § 68 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 345 heute
  2. StPO § 345 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 345 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 345 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 345 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 345 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 345 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 345 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 345 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 345 heute
  2. StPO § 345 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 345 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 345 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 345 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 345 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 345 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 345 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 345 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Nach Paragraph 345, Absatz 2, StPO ist prozessuale Voraussetzung für die Geltendmachung des Nichtigkeitsgrundes des Paragraph 345, Absatz eins, Ziffer eins, StPO, dass der Beschwerdeführer den die Nichtigkeit begründenden Umstand gleich bei Beginn der Verhandlung oder wenn er ihm erst später bekanntgeworden ist, sogleich nach dem er ihm zur Kenntnis gekommen war, geltend gemacht hat.

Entscheidungstexte

  • 12 Os 56/77
    Entscheidungstext OGH 10.10.1977 12 Os 56/77
    Veröff: EvBl 1978/49 S 134 = SSt 48/74 = RZ 1977/138 S 265
  • 10 Os 124/78
    Entscheidungstext OGH 06.09.1978 10 Os 124/78
  • 12 Os 50/85
    Entscheidungstext OGH 25.04.1985 12 Os 50/85
    Beisatz: Einer ausdrücklichen Zustimmung des Angeklagten zur Mitwirkung eines ausgeschlossenen Richters in der Hauptverhandlung bedarf es nach dem Gesetz nicht. (T1)
  • 10 Os 8/85
    Entscheidungstext OGH 21.05.1985 10 Os 8/85
    Vgl auch
  • 10 Os 70/85
    Entscheidungstext OGH 02.07.1985 10 Os 70/85
    Vgl; Beisatz: Nichtigkeit, wenn der diese begründende Umstand (§ 68 Abs 2 StPO: Vorsitzender hatte als Journalrichter mündlich Haftbefehl und Hausdurchsuchungsbefehl erlassen) den Beschwerdeführer erst bei der Akteneinsicht seines Verteidigers anlässlich der Rechtsmittelausführungen zur Kenntnis gelangte. (T2)
  • 13 Os 148/85
    Entscheidungstext OGH 26.09.1985 13 Os 148/85
    Vgl; Beisatz: § 281 Abs 1 Z 1 StPO - "nicht gleich beim Beginn": verschwiegen! (T3)
  • 11 Os 107/85
    Entscheidungstext OGH 10.09.1985 11 Os 107/85
    Vgl; Beisatz: Zu § 281 Abs 1 Z 1, zweiter Halbsatz StPO: Wertung des Vorbringens mangelnder Kenntnis vom die Nichtigkeit begründenden Umstand als "nicht glaubwürdig". (T4) Veröff: SSt 56/68
  • 13 Os 139/85
    Entscheidungstext OGH 24.10.1985 13 Os 139/85
    Vgl; nur: Gleich bei Beginn der Verhandlung oder wenn er ihm erst später bekanntgeworden ist, sogleich nach dem er ihm zur Kenntnis gekommen war, geltend gemacht hat. (T5); Beisatz: Dem Gebot zu sofortiger Geltendmachung ist schon begrifflich mit einer einmaligen Erklärung Genüge getan, sie kann auch außerhalb der Hauptverhandlung erfolgen. (T6) Veröff: EvBl 1986/136 S 538 = SSt 56/84
  • 11 Os 178/85
    Entscheidungstext OGH 17.12.1985 11 Os 178/85
    Beisatz: Zu § 281 Abs 1 Z 1 StPO. (T7)
  • 11 Os 41/86
    Entscheidungstext OGH 11.03.1986 11 Os 41/86
    Beisatz: Verstoß (nur) gegen die Vorschrift des § 304 StPO. (T8)
  • 12 Os 94/87
    Entscheidungstext OGH 03.03.1988 12 Os 94/87
    Vgl auch
  • 12 Os 123/88
    Entscheidungstext OGH 01.12.1988 12 Os 123/88
    Vgl auch
  • 14 Os 54/89
    Entscheidungstext OGH 17.05.1989 14 Os 54/89
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 12 Os 63/89
    Entscheidungstext OGH 20.06.1989 12 Os 63/89
    Vgl auch; Beisatz: § 281 Abs 1 Z 1 zweiter Halbsatz StPO. (T9)
  • 13 Os 86/89
    Entscheidungstext OGH 17.08.1989 13 Os 86/89
    Vgl; Beis wie T2
  • 11 Os 23/89
    Entscheidungstext OGH 26.01.1990 11 Os 23/89
  • 14 Os 76/90
    Entscheidungstext OGH 07.08.1990 14 Os 76/90
    Beisatz: Diese Regelung (des § 281 Abs 1 Z 1 StPO) steht mit den Grundsätzen der MRK nicht im Widerspruch; kein Anlass zur Initiierung eines Gesetzesprüfungsverfahrens (Art 140 Abs 1 B-VG). (T10)
  • 14 Os 19/94
    Entscheidungstext OGH 26.04.1994 14 Os 19/94
    Vgl auch; Beisatz: Sofortige Rügepflicht bei offenkundigen Verstößen gegen Besetzungsvorschriften (§ 28 Abs 2 JGG). (T11) Veröff: EvBl 1994/165 S 780
  • 14 Os 146/93
    Entscheidungstext OGH 17.05.1994 14 Os 146/93
    Vgl auch; Beisatz: Die pflichtgemäße Ausschließungsanzeige (§ 70 Abs 1 StPO) des Vorsitzenden und die vom Präsidenten des Gerichtshofes getroffene Entscheidung hierüber standen der erforderlichen Rüge in der Hauptverhandlung keineswegs hinderlich entgegen. (T12)
  • 15 Os 4/94
    Entscheidungstext OGH 30.06.1994 15 Os 4/94
    Vgl auch; Veröff: EvBl 1994/164 S 776
  • 15 Os 13/95
    Entscheidungstext OGH 09.02.1995 15 Os 13/95
    Vgl auch
  • 13 Os 48/95
    Entscheidungstext OGH 26.04.1995 13 Os 48/95
    Vgl auch
  • 15 Os 57/96
    Entscheidungstext OGH 09.05.1996 15 Os 57/96
    Vgl auch
  • 13 Os 64/96
    Entscheidungstext OGH 07.08.1996 13 Os 64/96
    Vgl auch
  • 15 Os 102/00
    Entscheidungstext OGH 07.09.2000 15 Os 102/00
    Auch; nur T5
  • 12 Os 104/07x
    Entscheidungstext OGH 13.03.2008 12 Os 104/07x
    Beisatz: Die Geschäftsverteilung ist öffentlich zugänglich. Eine erst bei Verfassung des Rechtsmittels entdeckte nicht gehörige Besetzung des Schwurgerichtshofs hätte gleich zu Beginn der Verhandlung geltend gemacht werden müssen. (T13)
  • 13 Os 151/08t
    Entscheidungstext OGH 19.03.2009 13 Os 151/08t
    Auch; Beisatz: Rügeobliegenheiten dienen just dazu, unnötige zusätzliche Rechtsgänge, welche regelmäßig mit einer Verschlechterung der Beweismittel, Kostenfolgen, Verlängerung einer allfälligen Untersuchungshaft und sonstigen, mit erhöhter Verfahrensdauer verbundenen Nachteilen (vgl Art 6 Abs 1 MRK) einher gehen, hintanzuhalten, sowie Ankläger und Verteidiger zur Konzentration auf den Verfahrensgang zu verhalten, damit sich das Gericht ihrer berechtigten Anliegen auch bewusst werden und diesen erforderlichenfalls sogleich Rechnung tragen kann. (T14)
  • 13 Os 153/09p
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 08.04.2010 13 Os 153/09p
    Vgl; Beis wie T6
  • 12 Os 42/10h
    Entscheidungstext OGH 06.05.2010 12 Os 42/10h
    Vgl auch
  • 15 Os 110/12h
    Entscheidungstext OGH 27.02.2013 15 Os 110/12h
    Auch; Beis wie T6
  • 12 Os 107/16a
    Entscheidungstext OGH 15.12.2016 12 Os 107/16a
    Auch; Beisatz: Da in die vom Präsidenten des Landesgerichts zu führende Dienstliste für Geschworene und Schöffen (§ 13 Abs 1 GSchG) grundsätzlich von jedermann Einsicht genommen werden kann (§ 170 Geo), sind darauf bezogene Fehler – etwa der Umstand, dass die ursprünglich geladenen Ersatzgeschworenen nicht (ebenfalls) der Haupt‑, sondern der Ergänzungsliste entnommen wurden spätestens bei Beginn der Hauptverhandlung zugänglich. (T15)
    Beisatz: Eine Änderung der Zusammensetzung des Gerichts liegt bei teleologischer Auslegung der §§ 276a, 302 StPO dann nicht vor, wenn ein in einer früheren Verhandlung bereits anwesend gewesener (Ersatz‑)Geschworener in der neuen Verhandlung einen nunmehr verhinderten Laienrichter ersetzt. (T16)
  • 15 Os 18/17m
    Entscheidungstext OGH 05.04.2017 15 Os 18/17m
    Auch; Beis wie T13
  • 11 Os 25/17m
    Entscheidungstext OGH 25.04.2017 11 Os 25/17m
    Auch; Beis wie t6
  • 11 Os 134/17s
    Entscheidungstext OGH 13.03.2018 11 Os 134/17s
    Auch; Beisatz: Die Obliegenheit zu rechtzeitiger Rüge gilt auch für nichtigkeitsbegründende Fehler der Geschäftsverteilung. (T17)
  • 17 Os 15/17k
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 17 Os 15/17k
    Vgl auch; Beisatz: Zur Rügeobliegenheit betreffend den beisitzenden Richter. (T18)
  • 14 Os 98/19x
    Entscheidungstext OGH 14.01.2020 14 Os 98/19x
    Vgl; Beis wie T15
  • 12 Os 39/18d
    Entscheidungstext OGH 09.03.2020 12 Os 39/18d
    Vgl; Beis wie T13
  • 15 Os 62/20m
    Entscheidungstext OGH 28.07.2020 15 Os 62/20m
    Vgl
  • 14 Os 51/23s
    Entscheidungstext OGH 27.06.2023 14 Os 51/23s
    vgl; Beisatz wie T6
  • 15 Os 59/23z
    Entscheidungstext OGH 14.12.2023 15 Os 59/23z
    vgl
  • 21 Ds 14/22d
    Entscheidungstext OGH 27.03.2024 21 Ds 14/22d
    vgl; Beisatz wie T17
  • 12 Os 82/24m
    Entscheidungstext OGH 05.09.2024 12 Os 82/24m
    vgl; Beisatz wie T7
  • 14 Os 36/24m
    Entscheidungstext OGH 05.11.2024 14 Os 36/24m
    vgl; nur T6; Beisatz wie T7
  • 11 Os 122/24m
    Entscheidungstext OGH 21.01.2025 11 Os 122/24m
    vgl; Beisatz wie T6
  • 14 Os 72/24f
    Entscheidungstext OGH 13.05.2025 14 Os 72/24f
    vgl; Beisatz wie T6
  • 14 Os 61/23m
    Entscheidungstext OGH 25.03.2025 14 Os 61/23m
    vgl; Beisatz wie T6

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0097452

Im RIS seit

24.05.2017

Zuletzt aktualisiert am

06.08.2025

Dokumentnummer

JJR_19771010_OGH0002_0120OS00056_7700000_007

Rechtssatz für 9Os35/84; 14Os19/94; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0098959

Geschäftszahl

9Os35/84; 14Os19/94; 13Os8/96; 14Os203/96; 15Os111/11d; 14Os30/19x; 11Os130/21h; 14Os26/25t

Entscheidungsdatum

13.05.2025

Norm

StPO §280
StPO §283 Abs6 D
StPO §366 Abs3 D
  1. StPO § 283 heute
  2. StPO § 283 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  3. StPO § 283 gültig von 01.07.1989 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 242/1989
  1. StPO § 366 heute
  2. StPO § 366 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  3. StPO § 366 gültig von 01.07.1978 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 169/1978

Rechtssatz

Die Entscheidung über privatrechtliche Ansprüche kann nur mit Berufung, nicht aber mit Nichtigkeitsbeschwerde angefochten werden.

Entscheidungstexte

  • 9 Os 35/84
    Entscheidungstext OGH 06.03.1984 9 Os 35/84
  • 14 Os 19/94
    Entscheidungstext OGH 26.04.1994 14 Os 19/94
    Veröff: EvBl 1994/165 S 780
  • 13 Os 8/96
    Entscheidungstext OGH 13.03.1996 13 Os 8/96
  • 14 Os 203/96
    Entscheidungstext OGH 04.03.1997 14 Os 203/96
    Beisatz: Mit der Bemängelung des Adhäsionserkenntnisses wird von vornherein kein Nichtigkeitsgrund bezeichnet (Mayerhofer StPO4 § 283 ENr 21). (T1)
  • 15 Os 111/11d
    Entscheidungstext OGH 21.09.2011 15 Os 111/11d
    Vgl auch
  • 14 Os 30/19x
    Entscheidungstext OGH 03.09.2019 14 Os 30/19x
    Auch
  • 11 Os 130/21h
    Entscheidungstext OGH 01.03.2022 11 Os 130/21h
    Vgl
  • 14 Os 26/25t
    Entscheidungstext OGH 13.05.2025 14 Os 26/25t
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0098959

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.06.2025

Dokumentnummer

JJR_19840306_OGH0002_0090OS00035_8400000_001