Rechtssatz für 13Os110/96 (13Os111/96)...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0105932

Geschäftszahl

13Os110/96 (13Os111/96); 13Os10/97 (13Os11/97); 13os124/97; 15Os13/03; 14Os93/04; 14Os20/06g; 11Os146/07s; 14Os104/08p; 12Os189/10a

Entscheidungsdatum

29.03.2011

Norm

StPO §152 Abs1 Z4
StPO §152 Abs1 Z5
StPO §152 Abs2
StPO §157
  1. StPO § 152 heute
  2. StPO § 152 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  3. StPO § 152 gültig von 01.05.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2003
  4. StPO § 152 gültig von 01.01.2001 bis 30.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2000
  5. StPO § 152 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/1999
  6. StPO § 152 gültig von 01.10.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/1998
  7. StPO § 152 gültig von 01.01.1994 bis 30.09.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  8. StPO § 152 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 152 heute
  2. StPO § 152 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  3. StPO § 152 gültig von 01.05.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2003
  4. StPO § 152 gültig von 01.01.2001 bis 30.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2000
  5. StPO § 152 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/1999
  6. StPO § 152 gültig von 01.10.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/1998
  7. StPO § 152 gültig von 01.01.1994 bis 30.09.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  8. StPO § 152 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 152 heute
  2. StPO § 152 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  3. StPO § 152 gültig von 01.05.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2003
  4. StPO § 152 gültig von 01.01.2001 bis 30.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2000
  5. StPO § 152 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/1999
  6. StPO § 152 gültig von 01.10.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/1998
  7. StPO § 152 gültig von 01.01.1994 bis 30.09.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  8. StPO § 152 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 157 heute
  2. StPO § 157 gültig ab 01.11.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2016
  3. StPO § 157 gültig von 01.01.2015 bis 31.10.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  4. StPO § 157 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  5. StPO § 157 gültig von 31.12.1975 bis 30.06.1980 aufgehoben durch BGBl. Nr. 529/1979

Rechtssatz

Das Entschlagungsrecht der im Paragraph 152, Absatz eins, Ziffer 5, (auch Absatz 2,) StPO bezeichneten Personen (hier: Mitarbeiter einer anerkannten Einrichtung zur psychosozialen Beratung und Betreuung) steht nicht zur alleinigen Disposition des Angeklagten. Es kann daher durch eine im Gesetz (hier) gar nicht vorgesehene "Entbindung von der Verschwiegenheitspflicht" das Recht (siehe Absatz 3,) der Person, sich des Zeugnisses zu entschlagen, nicht beseitigt werden. Beseitigt doch nur ein Verzicht der in Paragraph 152, Absatz eins und 2 StPO erwähnten Personen die Nichtigkeit ihrer etwaigen Aussage (Absatz 5,).

Entscheidungstexte

  • 13 Os 110/96
    Entscheidungstext OGH 06.11.1996 13 Os 110/96
  • 13 Os 10/97
    Entscheidungstext OGH 07.05.1997 13 Os 10/97
    nur: Das Entschlagungsrecht der im § 152 Abs 1 Z 5 (auch Abs 2) StPO bezeichneten Personen (hier: Mitarbeiter einer anerkannten Einrichtung zur psychosozialen Beratung und Betreuung) steht nicht zur alleinigen Disposition des Angeklagten. (T1)
  • 13 Os 124/97
    Entscheidungstext OGH 24.09.1997 13 Os 124/97
    Vgl auch; Beisatz: Das Entschlagungsrecht der im § 152 Abs 1 Z 5 StPO bezeichneten Personen ist als Recht der dort Genannten (Abs 3 leg. cit) höchstpersönlicher Natur und unterliegt nicht der Disposition anderer. (T2)
  • 15 Os 13/03
    Entscheidungstext OGH 13.02.2003 15 Os 13/03
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 14 Os 93/04
    Entscheidungstext OGH 10.08.2004 14 Os 93/04
    Vgl; Beisatz: Auf eine Entbindung der Zeugen von ihrer Verschwiegenheitspflicht kommt es nicht an. (T3)
  • 14 Os 20/06g
    Entscheidungstext OGH 11.07.2006 14 Os 20/06g
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 11 Os 146/07s
    Entscheidungstext OGH 18.12.2007 11 Os 146/07s
    Auch; Beisatz: Nur ein Verzicht der in § 152 Abs 1 und Abs 2 StPO erwähnten Personen auf ihr dort genanntes Recht beseitigt die sonstige Nichtigkeit ihrer Aussage (§ 152 Abs 5 StPO; WK-StPO § 152 Rz 38). (T4); Beisatz: Hier: Verschwiegenheitspflicht eines Wirtschaftstreuhänders. (T5)
  • 14 Os 104/08p
    Entscheidungstext OGH 23.09.2008 14 Os 104/08p
    Vgl; Beis ähnlich wie T3; Beisatz: Hier: Zur Verschwiegenheitspflicht nach § 15 Psychotherapiegesetz. (T6)
  • 12 Os 189/10a
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 12 Os 189/10a
    Auch; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Hier: § 157 Abs 1 Z 2 StPO. (T7)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0105932

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.06.2011

Dokumentnummer

JJR_19961106_OGH0002_0130OS00110_9600000_001

Rechtssatz für 15Os42/92; 14Os80/00; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0100172

Geschäftszahl

15Os42/92; 14Os80/00; 15Os110/01; 13Os34/01; 14Os69/03; 13Os90/06v; 12Os105/07v; 11Os27/08t; 15Os80/08s; 13Os107/08x (13Os108/08v; 13Os109/08s; 13Os130/08d); 14Os104/08p; 13Os71/10f; 15Os102/11f; 13Os131/12g; 28Os15/14m; 13Os4/15k; 14Os57/15m; 15Os88/15b; 13Os82/15f; 15Os54/17f; 20Ds3/18y; 13Os106/18i; 12Os13/19g; 12Os137/18s; 14Os112/18d; 15Os34/19t; 15Os68/20v; 14Os135/22t; 13Os42/25p; 15Os142/25h

Entscheidungsdatum

25.02.2026

Norm

GRBG §3 Abs1
StPO §41 Abs6
StPO §285 Abs1
  1. StPO § 41 heute
  2. StPO § 41 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2014
  3. StPO § 41 gültig von 01.06.2009 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  4. StPO § 41 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  5. StPO § 41 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  6. StPO § 41 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  7. StPO § 41 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  8. StPO § 41 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 285 heute
  2. StPO § 285 gültig ab 01.01.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  3. StPO § 285 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 285 gültig von 01.07.2001 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2000
  5. StPO § 285 gültig von 01.07.2001 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2000
  6. StPO § 285 gültig von 01.11.2000 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2000
  7. StPO § 285 gültig von 01.01.1994 bis 31.10.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  8. StPO § 285 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Die Prozessgesetze sehen nur eine Ausführung der Nichtigkeitsbeschwerde vor, in der die Nichtigkeitsgründe durch deutliche und bestimmte Bezeichnung geltend zu machen sind; Verweisungen auf andere Schriftsätze sind demnach unbeachtlich (Mayerhofer - Rieder StPO 3. Auflage Paragraph 285, E 33 f, 36 f, 41).

Entscheidungstexte

  • 15 Os 42/92
    Entscheidungstext OGH 26.11.1992 15 Os 42/92
  • 14 Os 80/00
    Entscheidungstext OGH 29.08.2000 14 Os 80/00
    Auch; Beisatz: Die Nichtigkeitsbeschwerde ist bereits in nichtöffentlicher Beratung zurückzuweisen, wenn bei ihrer Anmeldung keiner der in § 281 Abs 1 Z 1 bis 11 StPO angegebenen Nichtigkeitsgründe deutlich und bestimmt bezeichnet wurde und ihre Ausführung unterblieb. (T1)
  • 15 Os 110/01
    Entscheidungstext OGH 06.09.2001 15 Os 110/01
    nur: Die Prozessgesetze sehen nur eine Ausführung der Nichtigkeitsbeschwerde vor, in der die Nichtigkeitsgründe durch deutliche und bestimmte Bezeichnung geltend zu machen sind; Verweisungen auf andere Schriftsätze sind demnach unbeachtlich. (T2) Beisatz: Da das Gesetz auch bei Zusammenwirken mehrerer Verteidiger (hier: des gewählten Verteidigers), der die Nichtigkeitsbeschwerde ausgeführt hat, und des innerhalb offener Rechtsmittelfrist beantragten und gemäß § 41 Abs 2 StPO bestellten Verteidigers nur eine einzige Rechtsmittelschrift zulässt, war die vom gemäß § 41 Abs 2 StPO bestellten Verteidiger nachträglich übermittelte "Ergänzung der Nichtigkeitsbeschwerde" als unzulässig zurückzuweisen. (T3)
  • 13 Os 34/01
    Entscheidungstext OGH 26.09.2001 13 Os 34/01
    nur: Die Prozessgesetze sehen nur eine Ausführung der Nichtigkeitsbeschwerde vor, in der die Nichtigkeitsgründe durch deutliche und bestimmte Bezeichnung geltend zu machen sind. (T4)
    Beisatz: Hier: Undifferenzierte Bezugnahme des Beschwerdeführers auf "zahlreiche Anträge". (T5)
  • 14 Os 69/03
    Entscheidungstext OGH 27.01.2004 14 Os 69/03
    Auch; nur: Die Prozessgesetze sehen nur eine Ausführung der Nichtigkeitsbeschwerde vor. (T6)
  • 13 Os 90/06v
    Entscheidungstext OGH 13.09.2006 13 Os 90/06v
    Auch; nur T6; Beisatz: Da die Bestellung eines Verfahrenshilfe- oder Amtsverteidigers mit dem Einschreiten eines gewählten Verteidigers erlischt (§ 41 Abs 6 StPO), war die von der gemäß § 41 Abs 2 StPO beigegebenen Verteidigerin ausgeführte, nach jener des Wahlverteidigers beim Erstgericht eingelangte Nichtigkeitsbeschwerde, unbeachtlich. (T7)
  • 12 Os 105/07v
    Entscheidungstext OGH 18.10.2007 12 Os 105/07v
    Auch; nur T6; Beisatz: Hier: Ein zur Ergänzung der Nichtigkeitsbeschwerde nach dieser eingebrachter Schriftsatz. (T8)
  • 11 Os 27/08t
    Entscheidungstext OGH 01.04.2008 11 Os 27/08t
    Auch; nur T6; Beisatz: Hier: Ein der Nichtigkeitsbeschwerde angeschlossenes persönliches Schreiben des Angeklagten. (T9)
  • 15 Os 80/08s
    Entscheidungstext OGH 26.06.2008 15 Os 80/08s
    Beis wie T1
  • 13 Os 107/08x
    Entscheidungstext OGH 27.08.2008 13 Os 107/08x
    Auch; Beisatz: Vom Angeklagten überreichte eigene Aufsätze sind auch dann unbeachtlich, wenn der Verteidiger in der Ausführung der Nichtigkeitsbeschwerde seinem Mandanten notwendig erscheinendes Vorbringen (hier zu den Nichtigkeitsgründen der Z 5 und 5a des § 281 Abs 1 StPO) gegen dessen Willen unterlassen hat. (T10)
  • 14 Os 104/08p
    Entscheidungstext OGH 23.09.2008 14 Os 104/08p
    Vgl; nur T6
  • 13 Os 71/10f
    Entscheidungstext OGH 19.08.2010 13 Os 71/10f
    Auch
  • 15 Os 102/11f
    Entscheidungstext OGH 16.11.2011 15 Os 102/11f
    Auch; Beisatz: Hier: Nachträgliche Ergänzung der Nichtigkeitsbeschwerde durch den Angeklagten persönlich. (T11)
  • 13 Os 131/12g
    Entscheidungstext OGH 02.07.2013 13 Os 131/12g
    nur T6; Auch Beis wie T8
  • 28 Os 15/14m
    Entscheidungstext OGH 25.06.2015 28 Os 15/14m
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Disziplinarverfahren nach dem DSt (§ 77 DSt). (T12)
  • 13 Os 4/15k
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 13 Os 4/15k
    nur T6
  • 14 Os 57/15m
    Entscheidungstext OGH 04.08.2015 14 Os 57/15m
    Auch; nur T6
  • 15 Os 88/15b
    Entscheidungstext OGH 26.08.2015 15 Os 88/15b
    Auch; Beisatz: Unzulässig ist auch ein Verweis in der Nichtigkeitsbeschwerde auf eine vom Angeklagten selbst verfasste Stellungnahme. (T13)
  • 13 Os 82/15f
    Entscheidungstext OGH 09.03.2016 13 Os 82/15f
  • 15 Os 54/17f
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 15 Os 54/17f
    Auch; Beisatz: Eigene Rechtsmittelausführungen des Betroffenen sind unabhängig davon, ob sie über dessen ausdrücklichen Wunsch überreicht werden und in welcher Form dies geschieht, nicht Teil der von der Verteidigung eingebrachten Beschwerdeschrift und jedenfalls unbeachtlich. (T14)
  • 20 Ds 3/18y
    Entscheidungstext OGH 22.05.2018 20 Ds 3/18y
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T8; Beis wie T12
  • 13 Os 106/18i
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 13 Os 106/18i
    Auch; Beis wie T14
  • 12 Os 13/19g
    Entscheidungstext OGH 13.02.2019 12 Os 13/19g
    Auch; Beisatz: Ein Verweis der Grundrechtsbeschwerde auf das Vorbringen in der Haftbeschwerde ist unzulässig. (T15)
  • 12 Os 137/18s
    Entscheidungstext OGH 09.05.2019 12 Os 137/18s
  • 14 Os 112/18d
    Entscheidungstext OGH 21.05.2019 14 Os 112/18d
    Auch
  • 15 Os 34/19t
    Entscheidungstext OGH 10.07.2019 15 Os 34/19t
    Vgl; Beisatz: Verweis auf die Anklageschrift. (T16)
  • 15 Os 68/20v
    Entscheidungstext OGH 10.08.2020 15 Os 68/20v
    Vgl
  • 14 Os 135/22t
    Entscheidungstext OGH 24.01.2023 14 Os 135/22t
    vgl
  • 13 Os 42/25p
    Entscheidungstext OGH 04.06.2025 13 Os 42/25p
    vgl
  • 15 Os 142/25h
    Entscheidungstext OGH 25.02.2026 15 Os 142/25h
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0100172

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.04.2026

Dokumentnummer

JJR_19921126_OGH0002_0150OS00042_9200000_025

Rechtssatz für 11Os152/03; 14Os175/03; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0118444

Geschäftszahl

11Os152/03; 14Os175/03; 15Os15/04; 14Os170/03; 12Os20/04; 14Os92/03; 15Os22/04; 14Os40/04; 11Os28/04; 14Os57/04; 14Os93/04; 11Os82/04; 11Os76/04; 14Os107/04; 13Os135/03; 15Os89/04; 14Os117/04; 13Os110/04; 14Os100/04; 15Os150/04; 15Os37/05p; 13Os16/05k; 15Os25/05y; 14Os47/05a; 14Os60/05p; 13Os15/05p; 11Os109/05x; 12Os124/05k; 12Os90/05k; 11Os12/06h; 13Os10/06d; 11Os34/06v; 12Os53/06w; 14Os33/06v; 15Os48/06g; 13Os61/07f; 14Os111/07s; 13Os91/07t; 13Os101/07p; 12Os11/08x; 15Os63/07i; 13Os68/08m; 13Os84/08i; 14Os104/08p; 15Os168/08g; 15Os44/09y; 13Os31/09x; 13Os35/09k; 1Bkd2/09; 14Os55/08g; 13Os180/08g; 12Os71/09x; 13Os84/09s; 15Os24/10h; 13Os40/10x; 14Os10/10t (14Os11/10i); 15Os136/10d; 15Os142/10m; 11Os130/10t; 15Os28/10x; 13Os12/11f; 12Os4/11x; 11Os46/11s; 15Os55/11v; 15Os65/11i; 11Os6/12k; 12Os188/11f; 12Os17/12k; 12Os7/12i; 15Os99/12s; 14Os95/12w; 11Os39/13i; 15Os20/13z; 15Os1/13f; 15Os28/13a; 13Os47/13f; 13Os44/13i; 13Os46/13h; 12Os98/13y; 14Os148/13s; 15Os7/14i; 11Os27/14a; 15Os59/14m; 25Os8/14k; 17Os7/14d; 14Os117/14h; 14Os22/15i; 12Os42/16t; 12Os62/16h; 15Os83/16v (15Os84/16s); 14Os62/17z; 14Os102/17g; 15Os125/17x; 13Os82/18k; 13Os109/18f; 11Os149/19z; 13Os13/20s; 13Os35/20a; 11Os126/20v; 14Os110/20p; 24Ds1/21p; 11Os16/22w; 15Os8/23z; 15Os38/22k; 21Ds3/23p; 14Os100/24y; 14Os8/25w; 15Os7/26g

Entscheidungsdatum

25.02.2026

Norm

StPO §55 B
StPO §238
StPO §281 Abs1 Z4 A
StPO §345 Abs1 Z5
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 345 heute
  2. StPO § 345 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 345 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 345 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 345 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 345 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 345 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 345 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 345 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Einem Beweisantrag muss neben Beweismittel und Beweisthema stets zu entnehmen sein, warum die beantragte Beweisaufnahme das vom Antragsteller behauptete Ergebnis erwarten lasse (WK-StPO Paragraph 281, Rz 330) und inwieweit dieses für die Schuldfrage und Subsumtionsfrage von Bedeutung ist.

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

Entscheidungstexte

  • 11 Os 152/03
    Entscheidungstext OGH 20.01.2004 11 Os 152/03
  • 14 Os 175/03
    Entscheidungstext OGH 17.02.2004 14 Os 175/03
    Auch
  • 15 Os 15/04
    Entscheidungstext OGH 19.02.2004 15 Os 15/04
    Auch
  • 14 Os 170/03
    Entscheidungstext OGH 16.03.2004 14 Os 170/03
    nur: Einem Beweisantrag muss stets zu entnehmen sein, warum die beantragte Beweisaufnahme das vom Antragsteller behauptete Ergebnis erwarten lasse (WK-StPO § 281 Rz 330). (T1)
  • 12 Os 20/04
    Entscheidungstext OGH 02.04.2004 12 Os 20/04
    Auch
  • 14 Os 92/03
    Entscheidungstext OGH 14.04.2004 14 Os 92/03
    nur: Einem Beweisantrag muss stets zu entnehmen sein, inwieweit das vom Antragsteller behauptete Ergebnis für die Schuldfrage und Subsumtionsfrage von Bedeutung ist. (T2)
  • 15 Os 22/04
    Entscheidungstext OGH 22.04.2004 15 Os 22/04
    Auch
  • 14 Os 40/04
    Entscheidungstext OGH 05.05.2004 14 Os 40/04
  • 11 Os 28/04
    Entscheidungstext OGH 27.04.2004 11 Os 28/04
    Auch
  • 14 Os 57/04
    Entscheidungstext OGH 25.05.2004 14 Os 57/04
    nur T1
  • 14 Os 93/04
    Entscheidungstext OGH 10.08.2004 14 Os 93/04
  • 11 Os 82/04
    Entscheidungstext OGH 24.08.2004 11 Os 82/04
    Auch
  • 11 Os 76/04
    Entscheidungstext OGH 24.08.2004 11 Os 76/04
    Auch; nur T2
  • 14 Os 107/04
    Entscheidungstext OGH 05.10.2004 14 Os 107/04
    Auch
  • 13 Os 135/03
    Entscheidungstext OGH 06.10.2004 13 Os 135/03
    Auch
  • 15 Os 89/04
    Entscheidungstext OGH 02.12.2004 15 Os 89/04
    nur T2; Beisatz: Nach (Jahrzehnte zurück reichender) gefestigter Rechtsprechung muss im Beweisantrag, soweit dies nicht auf der Hand liegt, angegeben werden, aus welchen Gründen zu erwarten ist, dass die Durchführung des begehrten Beweises das vom Antragsteller behauptete Ergebnis haben werde und inwieweit dieses - sofern es nicht offensichtlich ist - für die Schuld- oder Subsumtionsfrage von Bedeutung ist. (T3)
  • 14 Os 117/04
    Entscheidungstext OGH 16.11.2004 14 Os 117/04
    Auch; nur T2
  • 13 Os 110/04
    Entscheidungstext OGH 01.12.2004 13 Os 110/04
    Auch; nur T2
  • 14 Os 100/04
    Entscheidungstext OGH 15.02.2005 14 Os 100/04
    Auch; nur T1
  • 15 Os 150/04
    Entscheidungstext OGH 26.01.2005 15 Os 150/04
    Auch; Beis wie T3
  • 15 Os 37/05p
    Entscheidungstext OGH 21.04.2005 15 Os 37/05p
  • 13 Os 16/05k
    Entscheidungstext OGH 27.04.2005 13 Os 16/05k
    Auch; nur T1
  • 15 Os 25/05y
    Entscheidungstext OGH 21.04.2005 15 Os 25/05y
    Auch
  • 14 Os 47/05a
    Entscheidungstext OGH 09.08.2005 14 Os 47/05a
    Auch; nur T1
  • 14 Os 60/05p
    Entscheidungstext OGH 09.08.2005 14 Os 60/05p
    Auch
  • 13 Os 15/05p
    Entscheidungstext OGH 28.09.2005 13 Os 15/05p
    Auch
  • 11 Os 109/05x
    Entscheidungstext OGH 15.11.2005 11 Os 109/05x
    Auch
  • 12 Os 124/05k
    Entscheidungstext OGH 15.12.2005 12 Os 124/05k
    nur T1
  • 12 Os 90/05k
    Entscheidungstext OGH 12.01.2006 12 Os 90/05k
    nur T1
  • 11 Os 12/06h
    Entscheidungstext OGH 28.03.2006 11 Os 12/06h
    Auch
  • 13 Os 10/06d
    Entscheidungstext OGH 05.04.2006 13 Os 10/06d
    Vgl auch
  • 11 Os 34/06v
    Entscheidungstext OGH 20.06.2006 11 Os 34/06v
    Auch; nur T1
  • 12 Os 53/06w
    Entscheidungstext OGH 22.06.2006 12 Os 53/06w
    Vgl auch; nur T1
  • 14 Os 33/06v
    Entscheidungstext OGH 21.12.2006 14 Os 33/06v
    Ähnlich
  • 15 Os 48/06g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2007 15 Os 48/06g
    Auch; nur T1
  • 13 Os 61/07f
    Entscheidungstext OGH 01.08.2007 13 Os 61/07f
    Auch
  • 14 Os 111/07s
    Entscheidungstext OGH 16.10.2007 14 Os 111/07s
    Beisatz: Einem auf Beweisaufnahmen abzielenden Antrag muss neben Beweismittel und Beweisthema auch zu entnehmen sein, warum die beantragte Beweisaufnahme das vom Antragsteller behauptete Ergebnis erwarten lasse und inwieweit dieses für Schuld- und Subsumtionsfrage (im Fall analoger Anwendung der Z 4 im Rahmen einer Sanktionsrüge: für die Sanktionsfrage) von Bedeutung ist, sofern sich diese Umstände nicht unmissverständlich aus dem Zusammenhang ergeben (WK-StPO § 281 Rz 327). (T4)
  • 13 Os 91/07t
    Entscheidungstext OGH 03.10.2007 13 Os 91/07t
  • 13 Os 101/07p
    Entscheidungstext OGH 07.11.2007 13 Os 101/07p
    Auch; Beis wie T3
  • 12 Os 11/08x
    Entscheidungstext OGH 13.03.2008 12 Os 11/08x
    Auch
  • 15 Os 63/07i
    Entscheidungstext OGH 08.05.2008 15 Os 63/07i
  • 13 Os 68/08m
    Entscheidungstext OGH 11.06.2008 13 Os 68/08m
    Auch
  • 13 Os 84/08i
    Entscheidungstext OGH 23.07.2008 13 Os 84/08i
    Auch
  • 14 Os 104/08p
    Entscheidungstext OGH 23.09.2008 14 Os 104/08p
    Vgl
  • 15 Os 168/08g
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 15 Os 168/08g
    Auch; nur T1; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 15 Os 44/09y
    Entscheidungstext OGH 13.05.2009 15 Os 44/09y
    Beisatz: Hier: Der Antrag auf Vernehmung eines bestimmten Zeugen ließ nicht erkennen, weshalb dieser Beweis geeignet sein sollte, das behauptete Beweisthema zu klären. Spekulationen bilden keine tragfähige Grundlage für einen Beweisantrag. (T5)
  • 13 Os 31/09x
    Entscheidungstext OGH 07.05.2009 13 Os 31/09x
    Auch
  • 13 Os 35/09k
    Entscheidungstext OGH 07.05.2009 13 Os 35/09k
    Auch; nur T1; Beisatz: Ansonsten unzulässiger Erkundungsbeweis. (T6)
  • 1 Bkd 2/09
    Entscheidungstext OGH 15.06.2009 1 Bkd 2/09
    Auch
  • 14 Os 55/08g
    Entscheidungstext OGH 17.03.2009 14 Os 55/08g
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T4; Beisatz: Eine gegen die Missachtung von Beweisanträgen gerichtete Verfahrensrüge nur dann erfolgreich sein kann, wenn sie sich auf einen in der Hauptverhandlung gestellten entsprechenden Antrag bezieht, dem - unabhängig von der Person des Antragstellers - neben Beweismittel und Beweisthema zu entnehmen sein muss, warum die beantragte Beweisaufnahme das vom Antragsteller behauptete Ergebnis erwarten lasse und inwieweit dieses für Schuld- und Subsumtionsfrage (im Fall analoger Anwendung der Z 4 im Rahmen einer Sanktionsrüge: für die Sanktionsfrage) von Bedeutung ist, soweit dies nicht offensichtlich ist (§ 55 Abs 1 und Abs 2 StPO). (T7)
    Beisatz: Die Erheblichkeit fehlt einem Beweisantrag, wenn dafür die Richtigkeit einer vom Schöffengericht (Schwurgerichtshof) als unglaubwürdig abgelehnten Behauptung Voraussetzung wäre, wobei diese Einschätzung des erkennenden Gerichts sich naturgemäß nur auf den Urteilszeitpunkt beziehen kann, sodass jede davor getroffene Verfügung (§ 238 Abs 2 StPO) unter dieser auflösenden Bedingung steht. (T8)
    Beisatz: Wenn das Gesetz auch Prozessökonomie als Grund für die Abweisung eines Beweisantrags nur unter dem Gesichtspunkt der Undurchführbarkeit gelten lässt, wird vom Antragsteller (insbesonders von der Staatsanwaltschaft; vgl WK-StPO § 281 [2008] Rz 300) eine umso eingehendere Begründung dafür verlangt, warum das angestrebte Beweisergebnis erwartet werden kann, je mehr sein Verhalten eine bewusste Verfahrensverzögerung erkennen lässt und je fraglicher die Brauchbarkeit des geforderten Verfahrensschrittes im Lichte der übrigen Beweisergebnisse ist. (T9)
    Bem: Vgl zum Ganzen WK-StPO § 281 [2008] 330 ff, 342 ff). (T10)
  • 13 Os 180/08g
    Entscheidungstext OGH 23.07.2009 13 Os 180/08g
    Auch; Beis ähnlich wie T3; Beisatz: WK-StPO § 281 Rz 321. (T11)
  • 12 Os 71/09x
    Entscheidungstext OGH 02.07.2009 12 Os 71/09x
  • 13 Os 84/09s
    Entscheidungstext OGH 27.08.2009 13 Os 84/09s
    Auch; Beis wie T6; Beisatz: WK-StPO § 281 Rz 329. (T12)
  • 15 Os 24/10h
    Entscheidungstext OGH 17.03.2010 15 Os 24/10h
    Auch
  • 13 Os 40/10x
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 13 Os 40/10x
    Auch; nur T1; Beis wie T6
  • 14 Os 10/10t
    Entscheidungstext OGH 13.04.2010 14 Os 10/10t
  • 15 Os 136/10d
    Entscheidungstext OGH 10.11.2010 15 Os 136/10d
    nur T1; Beis wie T6
  • 15 Os 142/10m
    Entscheidungstext OGH 10.11.2010 15 Os 142/10m
    Auch; nur T1; Beis wie T6
  • 11 Os 130/10t
    Entscheidungstext OGH 16.11.2010 11 Os 130/10t
    Vgl auch
  • 15 Os 28/10x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 15 Os 28/10x
    Auch; nur T2
  • 13 Os 12/11f
    Entscheidungstext OGH 07.04.2011 13 Os 12/11f
    Auch
  • 12 Os 4/11x
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 12 Os 4/11x
    nur T1
  • 11 Os 46/11s
    Entscheidungstext OGH 19.05.2011 11 Os 46/11s
    Vgl auch; Beis wie T6
  • 15 Os 55/11v
    Entscheidungstext OGH 29.06.2011 15 Os 55/11v
    Auch; Beis ähnlich wie T4
  • 15 Os 65/11i
    Entscheidungstext OGH 21.09.2011 15 Os 65/11i
    Vgl auch; Beisatz: Dies gilt auch für Fragen der Beteiligten, deren Zusammenhang mit dem Prozessgegenstand nicht offensichtlich ist. (T13)
  • 11 Os 6/12k
    Entscheidungstext OGH 16.02.2012 11 Os 6/12k
    Auch
  • 12 Os 188/11f
    Entscheidungstext OGH 31.01.2012 12 Os 188/11f
  • 12 Os 17/12k
    Entscheidungstext OGH 12.04.2012 12 Os 17/12k
    Auch
  • 12 Os 7/12i
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 12 Os 7/12i
    Vgl auch
  • 15 Os 99/12s
    Entscheidungstext OGH 26.09.2012 15 Os 99/12s
    Auch; nur T1
  • 14 Os 95/12w
    Entscheidungstext OGH 20.11.2012 14 Os 95/12w
    Vgl; Beisatz: Hier: Die Ablehnung der begehrten Zeugenvernehmungen hat Verteidigungsrechte nicht beeinträchtigt. Es hätte eines Vorbringens bedurft, weshalb die Aussagen der Genannten geeignet sein sollten, die korrespondierenden Gutachten des Sachverständigen des Versicherungsunternehmens und des gerichtlich beeideten Sachverständigen, die auf einer genauen Untersuchung basieren, zu entkräften. (T14)
  • 11 Os 39/13i
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 11 Os 39/13i
    Auch
  • 15 Os 20/13z
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 15 Os 20/13z
  • 15 Os 1/13f
    Entscheidungstext OGH 22.05.2013 15 Os 1/13f
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T9
  • 15 Os 28/13a
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 15 Os 28/13a
    Auch; Beis wie T5
  • 13 Os 47/13f
    Entscheidungstext OGH 02.07.2013 13 Os 47/13f
    Auch
  • 13 Os 44/13i
    Entscheidungstext OGH 16.05.2013 13 Os 44/13i
    Auch
  • 13 Os 46/13h
    Entscheidungstext OGH 02.07.2013 13 Os 46/13h
    Vgl auch
  • 12 Os 98/13y
    Entscheidungstext OGH 17.10.2013 12 Os 98/13y
    Vgl auch
  • 14 Os 148/13s
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 14 Os 148/13s
    Vgl; Beisatz: Hier: Das Verlangen nach Vernehmung von namentlich nicht genannten Justizwachbeamten zu angeblichen - nicht näher bezeichneten - Beschuldigungen nicht namentlich genannter Häftlinge ist auf eine unzulässige Erkundungsbeweisführung gerichtet. (T15)
  • 15 Os 7/14i
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 15 Os 7/14i
    Auch; Beis wie T6
  • 11 Os 27/14a
    Entscheidungstext OGH 13.05.2014 11 Os 27/14a
    Auch
  • 15 Os 59/14m
    Entscheidungstext OGH 27.05.2014 15 Os 59/14m
  • 25 Os 8/14k
    Entscheidungstext OGH 05.08.2014 25 Os 8/14k
    Vgl
  • 17 Os 7/14d
    Entscheidungstext OGH 13.10.2014 17 Os 7/14d
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T7
  • 14 Os 117/14h
    Entscheidungstext OGH 16.12.2014 14 Os 117/14h
    Auch; Beisatz: Das Vorhandensein verwertbarer DNA-Spuren auf benutzten Gegenständen ist nach empirischen Erfahrungssätzen keineswegs selbstverständlich. (T16)
  • 14 Os 22/15i
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 14 Os 22/15i
  • 12 Os 42/16t
    Entscheidungstext OGH 22.09.2016 12 Os 42/16t
    Auch
  • 12 Os 62/16h
    Entscheidungstext OGH 22.09.2016 12 Os 62/16h
    Auch; Beis wie T5
  • 15 Os 83/16v
    Entscheidungstext OGH 15.02.2017 15 Os 83/16v
    Auch
  • 14 Os 62/17z
    Entscheidungstext OGH 07.11.2017 14 Os 62/17z
    Auch
  • 14 Os 102/17g
    Entscheidungstext OGH 12.12.2017 14 Os 102/17g
    Auch; Beisatz: Hier: Fehlende Angaben zur Wahrnehmungsgrundlage des beantragten Zeugen. (T17)
  • 15 Os 125/17x
    Entscheidungstext OGH 22.11.2017 15 Os 125/17x
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 13 Os 82/18k
    Entscheidungstext OGH 10.10.2018 13 Os 82/18k
    Auch
  • 13 Os 109/18f
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 13 Os 109/18f
    Auch; Beis wie T17
  • 11 Os 149/19z
    Entscheidungstext OGH 10.12.2019 11 Os 149/19z
    Vgl; Beisatz: Hier: Im Zusammenhang mit einem Antrag auf Fortführung des Ermittlungsverfahrens nach § 195 Abs 1 Z 3 StPO. (T18)
  • 13 Os 13/20s
    Entscheidungstext OGH 28.04.2020 13 Os 13/20s
    Vgl
  • 13 Os 35/20a
    Entscheidungstext OGH 09.12.2020 13 Os 35/20a
    Vgl
  • 11 Os 126/20v
    Entscheidungstext OGH 01.02.2021 11 Os 126/20v
    Vgl; nur T1; Beis wie T6
  • 14 Os 110/20p
    Entscheidungstext OGH 18.02.2021 14 Os 110/20p
    Vgl; Beis wie T5; Beis wie T17
  • 24 Ds 1/21p
    Entscheidungstext OGH 18.10.2021 24 Ds 1/21p
    Vgl
  • 11 Os 16/22w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2022 11 Os 16/22w
    Vgl; Beis wie T16
  • 15 Os 8/23z
    Entscheidungstext OGH 08.03.2023 15 Os 8/23z
    vgl
  • 15 Os 38/22k
    Entscheidungstext OGH 08.03.2023 15 Os 38/22k
    vgl; Beisatz: Hier: In Bezug auf den Antrag auf Beiziehung eines Sachverständigen. (T19)
  • 21 Ds 3/23p
    Entscheidungstext OGH 17.06.2024 21 Ds 3/23p
    vgl
  • 14 Os 100/24y
    Entscheidungstext OGH 05.11.2024 14 Os 100/24y
    vgl; Beisatz wie T6; Beisatz wie T9
  • 14 Os 8/25w
    Entscheidungstext OGH 17.04.2025 14 Os 8/25w
    vgl; nur T2; Beisatz wie T4
  • 15 Os 7/26g
    Entscheidungstext OGH 25.02.2026 15 Os 7/26g
    vgl; Beisatz wie T6

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2004:RS0118444

Im RIS seit

19.02.2004

Zuletzt aktualisiert am

09.04.2026

Dokumentnummer

JJR_20040120_OGH0002_0110OS00152_0300000_001

Rechtssatz für 13Os98/95; 14Os83/01; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0098297

Geschäftszahl

13Os98/95; 14Os83/01; 12Os52/03; 13Os82/04; 12Os128/05y; 11Os112/05p; 13Os84/07p; 15Os76/08b; 14Os104/08p; 11Os27/09v; 15Os84/09f; 11Os110/10a; 15Os38/11v; 11Os132/11p; 15Os72/12w; 15Os64/13w; 15Os108/13s; 15Os111/13g; 15Os137/14g; 14Os144/15f; 11Os68/17k; 13Os115/18p; 14Os12/19z; 12Os150/18b (12Os151/18z); 12Os93/19x; 14Os135/19p (14Os4/20z); 14Os24/20s; 14Os1/20h; 14Os20/20b; 12Os80/20m; 11Os33/23x; 14Os47/23b; 15Os84/23a; 15Os68/23y; 14Os41/26z

Entscheidungsdatum

30.06.2026

Norm

StPO §258 Abs2 Ba
  1. StPO § 258 heute
  2. StPO § 258 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  3. StPO § 258 gültig von 01.03.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2004
  4. StPO § 258 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.2005 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  5. StPO § 258 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993

Rechtssatz

Die Beurteilung der Wahrheit und Richtigkeit der Aussage von Zeugen ist als Prüfung der Glaubwürdigkeit und Beweiskraft der im Verfahren vorgeführten Beweismittel ein Akt freier Beweiswürdigung, der ausschließlich dem Gericht zusteht (Paragraph 258, Absatz 2, StPO). Zwar soll nicht übersehen werden, dass die Beurteilung der Aussagen unmündiger Zeugen besonderer Gründlichkeit bedarf, aber auch in diesen Fällen steht die Beurteilung der Glaubwürdigkeit solcher Zeugenaussagen, selbst wenn ausnahmsweise ein Sachverständigengutachten über die Beobachtungsfähigkeit und Wiedergabefähigkeit dieser Zeugen eingeholt worden sein sollte, ausschließlich dem erkennenden Gericht zu.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 98/95
    Entscheidungstext OGH 16.08.1995 13 Os 98/95
  • 14 Os 83/01
    Entscheidungstext OGH 04.09.2001 14 Os 83/01
    Auch; Beisatz: Das Gutachten eines Kinder-(Jugend-)psychologen ist nur in besonders gelagerten Fällen einzuholen, wenn abwegige Veranlagungen in psychischer oder charakterlicher Hinsicht, Entwicklungsstörungen etc zu Tage treten und es deshalb geboten erscheint, Angaben dieses Zeugen unter einem dem Gericht nicht zugängigen Aspekt zu überprüfen. (T1)
  • 12 Os 52/03
    Entscheidungstext OGH 11.09.2003 12 Os 52/03
    Vgl auch; Beisatz: Die Beurteilung der Aussagetüchtigkeit eines Zeugen kommt gemäß § 258 StPO ausschließlich den Tatrichtern zu. (T2)
  • 13 Os 82/04
    Entscheidungstext OGH 06.10.2004 13 Os 82/04
    Auch
  • 12 Os 128/05y
    Entscheidungstext OGH 15.12.2005 12 Os 128/05y
    Auch
  • 11 Os 112/05p
    Entscheidungstext OGH 13.12.2005 11 Os 112/05p
    Auch; Beisatz: Die Beurteilung der Glaubwürdigkeit von Zeugen ist allein dem erkennenden Gericht vorbehalten (§ 258 Abs 2 StPO) und somit dem Sachverständigenbeweis schon grundsätzlich nicht zugänglich. (T3)
  • 13 Os 84/07p
    Entscheidungstext OGH 03.10.2007 13 Os 84/07p
    Auch; nur: Die Beurteilung der Wahrheit und Richtigkeit der Aussage von Zeugen ist als Prüfung der Glaubwürdigkeit und Beweiskraft der im Verfahren vorgeführten Beweismittel ein Akt freier Beweiswürdigung, der ausschließlich dem Gericht zusteht (§ 258 Abs 2 StPO). (T4)
    Beisatz: Nur in Ausnahmefällen, etwa bei Entwicklungsstörungen oder geistigen Defekten unmündiger oder jugendlicher Zeugen kommt insoweit die Hilfestellung durch einen Sachverständigen in Betracht (WK-StPO § 281 Rz 350). (T5)
  • 15 Os 76/08b
    Entscheidungstext OGH 21.08.2008 15 Os 76/08b
    nur T4; Beis wie T5
  • 14 Os 104/08p
    Entscheidungstext OGH 23.09.2008 14 Os 104/08p
    Auch; Beisatz: Die Beurteilung der Glaubwürdigkeit eines Zeugen ist allein Sache des erkennenden Gerichts. (T6)
  • 11 Os 27/09v
    Entscheidungstext OGH 24.03.2009 11 Os 27/09v
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T6; Beisatz: Das ebenfalls der freien Beweiswürdigung unterstehende Gutachten dient lediglich der Unterstützung des erkennenden Gerichts. (T7)
  • 15 Os 84/09f
    Entscheidungstext OGH 19.08.2009 15 Os 84/09f
    Beis wie T5; Beisatz: Anlässlich der Antragstellung wurden aber weder ein solcher seelischer oder geistiger Defektzustand noch Anhaltspunkte für habituelle Falschbezichtigungstendenzen der Zeugin konkret behauptet; sie waren auch durch die Verfahrensergebnisse nicht indiziert. (T8)
    Beisatz: Das erst im Rechtsmittel erstattete Vorbringen zur mangelnden Wahrnehmungs- und Wiedergabefähigkeit der Zeugin erweist sich wegen der auf den Antragszeitpunkt bezogenen Prüfung als unbeachtlich (Ratz, WK-StPO Rz 325). (T9)
  • 11 Os 110/10a
    Entscheidungstext OGH 28.09.2010 11 Os 110/10a
    Vgl auch
  • 15 Os 38/11v
    Entscheidungstext OGH 25.05.2011 15 Os 38/11v
    Vgl auch; nur ähnlich T4; Beis ähnlich wie T1; Beis ähnlich wie T5
  • 11 Os 132/11p
    Entscheidungstext OGH 17.11.2011 11 Os 132/11p
    Auch; Beis ähnlich wie T5
  • 15 Os 72/12w
    Entscheidungstext OGH 22.08.2012 15 Os 72/12w
    Auch; Beisatz: Die Frage der Schlüssigkeit einer Aussage ist Gegenstand der allein dem erkennenden Gericht zukommenden Beweiswürdigung. (T10)
  • 15 Os 64/13w
    Entscheidungstext OGH 26.06.2013 15 Os 64/13w
  • 15 Os 108/13s
    Entscheidungstext OGH 21.08.2013 15 Os 108/13s
    Beis wie T1
  • 15 Os 111/13g
    Entscheidungstext OGH 21.08.2013 15 Os 111/13g
    Beis wie T5
  • 15 Os 137/14g
    Entscheidungstext OGH 14.01.2015 15 Os 137/14g
    Auch; Beis ähnlich wie T1
  • 14 Os 144/15f
    Entscheidungstext OGH 14.09.2016 14 Os 144/15f
    Auch; Beisatz: Hier: Zur Beurteilung der Glaubwürdigkeit des Angeklagten. (T11)
  • 11 Os 68/17k
    Entscheidungstext OGH 08.08.2017 11 Os 68/17k
    Auch
  • 13 Os 115/18p
    Entscheidungstext OGH 16.01.2019 13 Os 115/18p
    Auch
  • 14 Os 12/19z
    Entscheidungstext OGH 21.05.2019 14 Os 12/19z
    Auch
  • 12 Os 150/18b
    Entscheidungstext OGH 27.06.2019 12 Os 150/18b
    nur T4
  • 12 Os 93/19x
    Entscheidungstext OGH 12.09.2019 12 Os 93/19x
    Vgl
  • 14 Os 135/19p
    Entscheidungstext OGH 25.02.2020 14 Os 135/19p
    Vgl
  • 14 Os 24/20s
    Entscheidungstext OGH 07.04.2020 14 Os 24/20s
    Vgl
  • 14 Os 1/20h
    Entscheidungstext OGH 17.03.2020 14 Os 1/20h
    Vgl
  • 14 Os 20/20b
    Entscheidungstext OGH 17.03.2020 14 Os 20/20b
    Vgl
  • 12 Os 80/20m
    Entscheidungstext OGH 10.09.2020 12 Os 80/20m
    Vgl
  • 11 Os 33/23x
    Entscheidungstext OGH 13.06.2023 11 Os 33/23x
    vgl; Beisatz wie T1; Beisatz wie T5
  • 14 Os 47/23b
    Entscheidungstext OGH 01.08.2023 14 Os 47/23b
    vgl
  • 15 Os 84/23a
    Entscheidungstext OGH 30.08.2023 15 Os 84/23a
    vgl
  • 15 Os 68/23y
    Entscheidungstext OGH 04.10.2023 15 Os 68/23y
    vgl
  • 14 Os 41/26z
    Entscheidungstext OGH 30.06.2026 14 Os 41/26z
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0098297

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.08.2026

Dokumentnummer

JJR_19950816_OGH0002_0130OS00098_9500000_001

Rechtssatz für 13Os30/89; 14Os128/88; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0099911

Geschäftszahl

13Os30/89; 14Os128/88; 11Os139/90; 15Os82/91; 13Os113/92; 11Os12/93; 15Os149/92; 14Os184/93 (14Os185/93); 15Os1/94; 12Os11/94; 11Os89/94; 14Os126/94 (14Os137/94); 11Os122/94; 14Os46/95; 13Os140/95; 15Os163/95; 15Os182/96; 11Os184/96; 13Os59/00; 14Os146/01; 14Os67/02; 14Os100/04; 14Os73/05z; 14Os91/05x; 12Os92/05d; 11Os13/05d; 14Os40/06y; 15Os81/06k; 11Os20/07m; 14Os88/07h; 15Os36/08w; 13Os107/08x (13Os108/08v; 13Os109/08s; 13Os130/08d); 13Os113/08d; 14Os104/08p; 14Os142/08a; 13Os33/09s; 13Os53/11k; 15Os91/11p; 12Os165/12z; 11Os11/13x; 12Os86/13h; 14Os29/15v; 13Os23/15d; 13Os129/15t; 13Os26/16x; 11Os40/16s; 12Os5/16a; 13Os19/16t; 11Os102/16h; 11Os144/16k; 14Os112/16a; 15Os66/17w; 14Os30/17v; 15Os90/17z; 11Os54/18b; 12Os25/19x; 11Os87/19g; 13Os89/19s; 14Os6/20v; 11Os54/20f; 14Os71/20b; 13Os110/20f; 12Os4/21m; 13Os86/21b; 13Os111/21d; 15Os99/21d; 15Os4/22k; 12Os27/22w; 15Os28/22i; 13Os34/22g; 15Os30/22h; 12Os20/22s; 15Os55/22k; 15Os141/23h; 13Os122/23z; 12Os82/24m; 12Os90/24p; 14Os133/24a; 12Os13/25s; 13Os8/25p; 12Os147/24w; 14Os53/25p; 13Os60/25k; 15Os59/25b; 11Os71/25p; 13Os95/25g; 12Os143/25h; 14Os125/25a; 13Os143/25s; 14Os30/26g; 12Os41/26k; 15Os38/26s; 15Os82/26m; 15Os68/26b

Entscheidungsdatum

03.09.2026

Norm

StPO §281 Abs1 Z11
StPO §285a Z2
StPO §345 Abs1 Z13
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 345 heute
  2. StPO § 345 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 345 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 345 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 345 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 345 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 345 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 345 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 345 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Mit dem Vorbringen, das Erstgericht habe bestimmte Milderungsgründe nicht berücksichtigt, wird der Nichtigkeitsgrund des Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 11, StPO nicht zur gesetzmäßigen Darstellung gebracht, weil weder eine unrichtige rechtliche Beurteilung festgestellter Strafzumessungstatsachen noch ein Verstoß gegen allgemeine Strafbemessungsgrundsätze behauptet wird.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 30/89
    Entscheidungstext OGH 27.04.1989 13 Os 30/89
  • 14 Os 128/88
    Entscheidungstext OGH 29.09.1989 14 Os 128/88
    Vgl auch
  • 11 Os 139/90
    Entscheidungstext OGH 16.01.1991 11 Os 139/90
  • 15 Os 82/91
    Entscheidungstext OGH 22.08.1991 15 Os 82/91
    Vgl auch
  • 13 Os 113/92
    Entscheidungstext OGH 21.10.1992 13 Os 113/92
    Vgl auch
  • 11 Os 12/93
    Entscheidungstext OGH 06.04.1993 11 Os 12/93
    Vgl auch
  • 15 Os 149/92
    Entscheidungstext OGH 17.06.1993 15 Os 149/92
    Vgl auch
  • 14 Os 184/93
    Entscheidungstext OGH 21.12.1993 14 Os 184/93
    Vgl auch
  • 15 Os 1/94
    Entscheidungstext OGH 03.02.1994 15 Os 1/94
    Vgl auch
  • 12 Os 11/94
    Entscheidungstext OGH 10.02.1994 12 Os 11/94
    Vgl auch; Beisatz: Mit dem Aufzeigen zusätzlicher Milderungsgründe wird nur ein Berufungsgrund geltend gemacht. (T1)
  • 11 Os 89/94
    Entscheidungstext OGH 27.07.1994 11 Os 89/94
  • 14 Os 126/94
    Entscheidungstext OGH 06.09.1994 14 Os 126/94
    Vgl auch
  • 11 Os 122/94
    Entscheidungstext OGH 20.09.1994 11 Os 122/94
    Vgl auch
  • 14 Os 46/95
    Entscheidungstext OGH 16.05.1995 14 Os 46/95
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 13 Os 140/95
    Entscheidungstext OGH 18.10.1995 13 Os 140/95
    Vgl auch
  • 15 Os 163/95
    Entscheidungstext OGH 14.12.1995 15 Os 163/95
    Vgl auch
  • 15 Os 182/96
    Entscheidungstext OGH 16.01.1997 15 Os 182/96
    Vgl auch
  • 11 Os 184/96
    Entscheidungstext OGH 04.03.1997 11 Os 184/96
    Vgl auch
  • 13 Os 59/00
    Entscheidungstext OGH 07.06.2000 13 Os 59/00
    Auch; Beisatz: Die (übermäßige) Gewichtung eines allgemeinen Strafbemessungsgrundes ist nur ein Berufungsgrund. (T2)
  • 14 Os 146/01
    Entscheidungstext OGH 11.12.2001 14 Os 146/01
    Auch; Beis wie T1
  • 14 Os 67/02
    Entscheidungstext OGH 25.06.2002 14 Os 67/02
    Auch; Beis wie T1
  • 14 Os 100/04
    Entscheidungstext OGH 15.02.2005 14 Os 100/04
    Auch; Beis ähnlich wie T1
  • 14 Os 73/05z
    Entscheidungstext OGH 09.08.2005 14 Os 73/05z
    Auch; Beisatz: Die zu geringe Gewichtung des Milderungsumstandes des Geständnisses stellt lediglich einen Berufungsgrund dar. (T3)
  • 14 Os 91/05x
    Entscheidungstext OGH 20.09.2005 14 Os 91/05x
    Auch; Beis wie T1
  • 12 Os 92/05d
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 12 Os 92/05d
    Vgl auch
  • 11 Os 13/05d
    Entscheidungstext OGH 13.12.2005 11 Os 13/05d
    Vgl auch
  • 14 Os 40/06y
    Entscheidungstext OGH 13.06.2006 14 Os 40/06y
    Auch; Beis wie T1
  • 15 Os 81/06k
    Entscheidungstext OGH 07.09.2006 15 Os 81/06k
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1
  • 11 Os 20/07m
    Entscheidungstext OGH 27.03.2007 11 Os 20/07m
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Nichtberücksichtigung eines angeblichen Teilgeständnisses. (T4)
  • 14 Os 88/07h
    Entscheidungstext OGH 28.08.2007 14 Os 88/07h
    Auch; Beis wie T1
  • 15 Os 36/08w
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 15 Os 36/08w
    Auch; Beis wie T1
  • 13 Os 107/08x
    Entscheidungstext OGH 27.08.2008 13 Os 107/08x
    Auch; Beisatz: Hier: Behauptete Nichtberücksichtigung von § 35 StGB. (T5)
  • 13 Os 113/08d
    Entscheidungstext OGH 27.08.2008 13 Os 113/08d
    Auch
  • 14 Os 104/08p
    Entscheidungstext OGH 23.09.2008 14 Os 104/08p
    Vgl; Beis wie T1
  • 14 Os 142/08a
    Entscheidungstext OGH 04.11.2008 14 Os 142/08a
    Vgl; Beisatz: Mit dem Rügeeinwand, das Erstgericht habe die §§ 37, 43 und 43a StGB völlig außer Acht gelassen, wird kein unvertretbarer Verstoß gegen Bestimmungen über die Strafbemessung aufgezeigt, sondern lediglich ein Berufungsgrund geltend gemacht. (T6)
  • 13 Os 33/09s
    Entscheidungstext OGH 19.11.2009 13 Os 33/09s
    Vgl; Beisatz: Ob die Verantwortung des Angeklagten den Charakter eines Geständnisses hat, stellt eine Frage nach dem tatsächlichen Vorliegen eines Strafbemessungsumstands dar. Nichtigkeit wird damit nicht angesprochen (WK-StPO § 281 Rz 693). (T7)
  • 13 Os 53/11k
    Entscheidungstext OGH 14.07.2011 13 Os 53/11k
    Auch; Beis wie T2
  • 15 Os 91/11p
    Entscheidungstext OGH 17.08.2011 15 Os 91/11p
    Vgl auch; Beisatz: Mit der Forderung nach einem Entfall von Erschwerungs‑ und der Annahme weiterer Milderungsgründe werden nur Berufungsgründe geltend gemacht. (T8)
  • 12 Os 165/12z
    Entscheidungstext OGH 07.03.2013 12 Os 165/12z
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Nichtanwendung des § 13 Abs 1 JGG. (T9)
  • 11 Os 11/13x
    Entscheidungstext OGH 12.02.2013 11 Os 11/13x
    Auch; Beis wie T5
  • 12 Os 86/13h
    Entscheidungstext OGH 08.08.2013 12 Os 86/13h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T8
  • 14 Os 29/15v
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 14 Os 29/15v
    Auch
  • 13 Os 23/15d
    Entscheidungstext OGH 15.04.2015 13 Os 23/15d
    Auch; Beis wie T5
  • 13 Os 129/15t
    Entscheidungstext OGH 18.12.2015 13 Os 129/15t
  • 13 Os 26/16x
    Entscheidungstext OGH 13.04.2016 13 Os 26/16x
    Auch
  • 11 Os 40/16s
    Entscheidungstext OGH 14.06.2016 11 Os 40/16s
  • 12 Os 5/16a
    Entscheidungstext OGH 14.07.2016 12 Os 5/16a
  • 13 Os 19/16t
    Entscheidungstext OGH 18.05.2016 13 Os 19/16t
  • 11 Os 102/16h
    Entscheidungstext OGH 15.11.2016 11 Os 102/16h
    Beisatz:Hier zur Forderung, einen behaupteten „Verstoß gegen das Lockspitzelverbot“ mildernd zu berücksichtigen. (T10)
  • 11 Os 144/16k
    Entscheidungstext OGH 17.01.2017 11 Os 144/16k
  • 14 Os 112/16a
    Entscheidungstext OGH 23.05.2017 14 Os 112/16a
    Auch
  • 15 Os 66/17w
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 15 Os 66/17w
    Auch
  • 14 Os 30/17v
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 14 Os 30/17v
    Auch
  • 15 Os 90/17z
    Entscheidungstext OGH 23.08.2017 15 Os 90/17z
    Auch
  • 11 Os 54/18b
    Entscheidungstext OGH 19.07.2018 11 Os 54/18b
    Auch; Beisatz: Mit der Rüge, der Angeklagte habe vor der Tat noch keine Freiheitsstrafe verbüßt und es hätte auf sein zukünftiges Leben in der Gesellschaft sowie die untergeordnete Bedeutung seiner möglichen Mitwirkung Rücksicht genommen werden müssen, wird nur ein Berufungsvorbringen erstattet. (T11)
  • 12 Os 25/19x
    Entscheidungstext OGH 09.05.2019 12 Os 25/19x
  • 11 Os 87/19g
    Entscheidungstext OGH 03.09.2019 11 Os 87/19g
    Beis wie T7
  • 13 Os 89/19s
    Entscheidungstext OGH 03.11.2019 13 Os 89/19s
    Vgl
  • 14 Os 6/20v
    Entscheidungstext OGH 25.02.2020 14 Os 6/20v
    Vgl
  • 11 Os 54/20f
    Entscheidungstext OGH 13.07.2020 11 Os 54/20f
  • 14 Os 71/20b
    Entscheidungstext OGH 21.07.2020 14 Os 71/20b
    Vgl
  • 13 Os 110/20f
    Entscheidungstext OGH 17.02.2021 13 Os 110/20f
    Vgl
  • 12 Os 4/21m
    Entscheidungstext OGH 22.04.2021 12 Os 4/21m
    Vgl
  • 13 Os 86/21b
    Entscheidungstext OGH 29.09.2021 13 Os 86/21b
    Vgl; Beis nur wie T1
  • 13 Os 111/21d
    Entscheidungstext OGH 14.12.2021 13 Os 111/21d
    Vgl; Beis nur wie T1
  • 15 Os 99/21d
    Entscheidungstext OGH 01.12.2021 15 Os 99/21d
    Vgl
  • 15 Os 4/22k
    Entscheidungstext OGH 09.03.2022 15 Os 4/22k
    Vgl; Beis wie T8
  • 12 Os 27/22w
    Entscheidungstext OGH 28.04.2022 12 Os 27/22w
    Vgl; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 15 Os 28/22i
    Entscheidungstext OGH 27.04.2022 15 Os 28/22i
    Vgl
  • 13 Os 34/22g
    Entscheidungstext OGH 18.05.2022 13 Os 34/22g
    Vgl; Beis nur wie T1
  • 15 Os 30/22h
    Entscheidungstext OGH 27.04.2022 15 Os 30/22h
    Vgl
  • 12 Os 20/22s
    Entscheidungstext OGH 05.07.2022 12 Os 20/22s
    Vgl; Beis wie T2; Beis wie T8
  • 15 Os 55/22k
    Entscheidungstext OGH 27.07.2022 15 Os 55/22k
    Vgl
  • 15 Os 141/23h
    Entscheidungstext OGH 14.12.2023 15 Os 141/23h
    vgl; Beisatz wie T8
  • 13 Os 122/23z
    Entscheidungstext OGH 26.06.2024 13 Os 122/23z
    vgl
  • 12 Os 82/24m
    Entscheidungstext OGH 05.09.2024 12 Os 82/24m
    vgl; Beisatz wie T8
  • 12 Os 90/24p
    Entscheidungstext OGH 22.10.2024 12 Os 90/24p
    vgl; Beisatz wie T8
  • 14 Os 133/24a
    Entscheidungstext OGH 28.01.2025 14 Os 133/24a
    vgl
  • 12 Os 13/25s
    Entscheidungstext OGH 04.03.2025 12 Os 13/25s
    vgl
  • 13 Os 8/25p
    Entscheidungstext OGH 19.03.2025 13 Os 8/25p
    vgl
  • 12 Os 147/24w
    Entscheidungstext OGH 04.03.2025 12 Os 147/24w
    vgl; Beisatz: hier: Behauptung des Vorliegens der Voraussetzungen außerordentlicher Strafmilderung nach § 41 StGB. (T12)
  • 14 Os 53/25p
    Entscheidungstext OGH 12.06.2025 14 Os 53/25p
    vgl; Beisatz wie T1
  • 13 Os 60/25k
    Entscheidungstext OGH 02.07.2025 13 Os 60/25k
    vgl
  • 15 Os 59/25b
    Entscheidungstext OGH 16.07.2025 15 Os 59/25b
    vgl
  • 11 Os 71/25p
    Entscheidungstext OGH 09.09.2025 11 Os 71/25p
    vgl
  • 13 Os 95/25g
    Entscheidungstext OGH 15.10.2025 13 Os 95/25g
    vgl; Beisatz wie T12
  • 12 Os 143/25h
    Entscheidungstext OGH 12.01.2026 12 Os 143/25h
    vgl; Beisatz wie T1
  • 14 Os 125/25a
    Entscheidungstext OGH 13.01.2026 14 Os 125/25a
    vgl
  • 13 Os 143/25s
    Entscheidungstext OGH 18.03.2026 13 Os 143/25s
    vgl
  • 14 Os 30/26g
    Entscheidungstext OGH 19.05.2026 14 Os 30/26g
    vgl; Beisatz wie T8
  • 12 Os 41/26k
    Entscheidungstext OGH 20.05.2026 12 Os 41/26k
    vgl
  • 15 Os 38/26s
    Entscheidungstext OGH 15.07.2026 15 Os 38/26s
    vgl
  • 15 Os 82/26m
    Entscheidungstext OGH 03.09.2026 15 Os 82/26m
    vgl
  • 15 Os 68/26b
    Entscheidungstext OGH 03.09.2026 15 Os 68/26b
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0099911

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.10.2026

Dokumentnummer

JJR_19890427_OGH0002_0130OS00030_8900000_001