Rechtssatz für 1Ob568/89 1Ob241/13t 1O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0057938

Geschäftszahl

1Ob568/89; 1Ob241/13t; 1Ob266/15x; 1Ob262/15h; 1Ob188/16b; 1Ob133/17s; 1Ob44/18d; 1Ob70/19d

Entscheidungsdatum

30.04.2019

Norm

EheG §91 Abs1
  1. EheG § 91 heute
  2. EheG § 91 gültig ab 01.01.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/1999
  3. EheG § 91 gültig von 01.07.1978 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 280/1978

Rechtssatz

Wer behauptet, dass die Verringerung von Gebrauchsvermögen oder Ersparnissen eine Maßnahme gewesen sei, die nach den Umständen vermutlich auch bei aufrechter ehelicher Lebensgemeinschaft nicht anders getroffen worden wäre, dem obliegt der Beweis hiefür.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 568/89
    Entscheidungstext OGH 14.06.1989 1 Ob 568/89
  • 1 Ob 241/13t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2014 1 Ob 241/13t
    Vgl
  • 1 Ob 266/15x
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 1 Ob 266/15x
  • 1 Ob 262/15h
    Entscheidungstext OGH 31.03.2016 1 Ob 262/15h
    Veröff: SZ 2016/43
  • 1 Ob 188/16b
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 1 Ob 188/16b
    Auch
  • 1 Ob 133/17s
    Entscheidungstext OGH 15.11.2017 1 Ob 133/17s
    Veröff: SZ 2017/129
  • 1 Ob 44/18d
    Entscheidungstext OGH 30.04.2018 1 Ob 44/18d
    Beisatz: Dass non-liquet-Feststellungen zu den Tatbestandselementen des § 91 Abs 1 EheG zu Lasten dessen gingen, der die Einbeziehung des Werts des Fehlenden in die Aufteilungsmasse begehrte, ist in dieser Allgemeinheit vom Gesetz nicht gedeckt. (T1)
  • 1 Ob 70/19d
    Entscheidungstext OGH 30.04.2019 1 Ob 70/19d

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0057938

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.06.2021

Dokumentnummer

JJR_19890614_OGH0002_0010OB00568_8900000_001

Rechtssatz für 5Ob776/82 (5Ob777/82) 1O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0057918

Geschäftszahl

5Ob776/82 (5Ob777/82); 1Ob525/84; 3Ob624/85; 2Ob547/86 (2Ob548/86); 7Ob661/87; 2Ob629/87; 7Ob645/88; 8Ob503/88; 8Ob695/89 (8Ob696/89); 7Ob530/93; 1Ob2104/96k; 4Ob11/03a; 1Ob266/15x; 1Ob141/21y (1Ob144/21i)

Entscheidungsdatum

07.09.2021

Norm

EheG §83 Abs1
  1. EheG § 83 heute
  2. EheG § 83 gültig ab 01.07.1978 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 280/1978

Rechtssatz

Bei der Regelung der Rechtsverhältnisse an der Ehewohnung und der Zuteilung des Hausrates muß das Wohl der Kinder eine wichtige Rolle spielen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 776/82
    Entscheidungstext OGH 01.03.1983 5 Ob 776/82
  • 1 Ob 525/84
    Entscheidungstext OGH 04.04.1984 1 Ob 525/84
    Auch
  • 3 Ob 624/85
    Entscheidungstext OGH 18.12.1985 3 Ob 624/85
    Veröff: EvBl 1986/112 S 403
  • 2 Ob 547/86
    Entscheidungstext OGH 02.12.1986 2 Ob 547/86
    Auch
  • 7 Ob 661/87
    Entscheidungstext OGH 24.09.1987 7 Ob 661/87
  • 2 Ob 629/87
    Entscheidungstext OGH 22.12.1987 2 Ob 629/87
  • 7 Ob 645/88
    Entscheidungstext OGH 20.10.1988 7 Ob 645/88
  • 8 Ob 503/88
    Entscheidungstext OGH 06.04.1989 8 Ob 503/88
  • 8 Ob 695/89
    Entscheidungstext OGH 29.01.1991 8 Ob 695/89
    Veröff: JBl 1991,458
  • 7 Ob 530/93
    Entscheidungstext OGH 09.03.1994 7 Ob 530/93
    Veröff: SZ 67/38
  • 1 Ob 2104/96k
    Entscheidungstext OGH 25.06.1996 1 Ob 2104/96k
    Auch; Beisatz: Das Wohl erziehungsbedürftiger und noch nicht selbsterhaltungsfähiger Kinder ist zu beachten. Zu berücksichtigen ist aber auch, daß Gegenstand des Aufteilungsverfahrens die endgültige Zuordnung des ehelichen Vermögens ist, die über die Dauer der Minderjährigkeit ehelicher Kinder fortwirkt (T1)
  • 4 Ob 11/03a
    Entscheidungstext OGH 21.01.2003 4 Ob 11/03a
    Auch; Beisatz: Die Berücksichtigung des Kindeswohls kann aber nicht dazu führen, nicht nur die Ehewohnung dem die Kinder betreuenden Ehegatten zuzuweisen, sondern darüber hinaus dem anderen Ehegatten Lasten aufzubürden (Kreditrückzahlung), die im Verhältnis zwischen den Ehegatten in keiner Weise gerechtfertigt sind. So hat der Ehemann nicht nur selbst an der Sanierung des Hauses wesentlich mitgearbeitet, er hat auch während aufrechter Ehe die Kreditrückzahlungen geleistet. (T2)
  • 1 Ob 266/15x
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 1 Ob 266/15x
    Vgl auch
  • 1 Ob 141/21y
    Entscheidungstext OGH 07.09.2021 1 Ob 141/21y

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0057918

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.11.2021

Dokumentnummer

JJR_19830301_OGH0002_0050OB00776_8200000_001

Rechtssatz für 8Ob653/86; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0057915

Geschäftszahl

8Ob653/86; 7Ob514/88 (7Ob515/88); 7Ob1597/95 (7Ob1598/95); 7Ob129/05d; 7Ob74/09x; 1Ob241/13t; 1Ob266/15x; 1Ob262/15h; 1Ob133/17s; 1Ob58/18p; 1Ob44/18d; 1Ob180/23m

Entscheidungsdatum

09.02.2024

Norm

EheG §91
  1. EheG § 91 heute
  2. EheG § 91 gültig ab 01.01.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/1999
  3. EheG § 91 gültig von 01.07.1978 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 280/1978

Rechtssatz

In Ermangelung einer ausdrücklichen oder stillschweigenden Zustimmung des anderen Ehegatten wird jede Umschichtung von ehelichen Ersparnissen von der Bestimmung des Paragraph 91, Absatz eins, EheG erfasst. Der daraus entstehende Anspruch auf Einbeziehung des Fehlenden führt zu der Fiktion, das Fehlende - und zwar nach dem Wert zur Zeit der Aufteilung - sei dem Antragsgegner schon durch Aufteilung zugekommen.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 653/86
    Entscheidungstext OGH 26.03.1987 8 Ob 653/86
  • 7 Ob 514/88
    Entscheidungstext OGH 14.04.1988 7 Ob 514/88
    Beisatz: Hier: Umschichtung durch Verkauf einer Wohnung und Einbringung des Erlöses in das Unternehmen des Antragstellers. (T1)
  • 7 Ob 1597/95
    Entscheidungstext OGH 14.06.1995 7 Ob 1597/95
    nur: Der daraus entstehende Anspruch auf Einbeziehung des Fehlenden führt zu der Fiktion, das Fehlende - und zwar nach dem Wert zur Zeit der Aufteilung - sei dem Antragsgegner schon durch Aufteilung zugekommen. (T2)
  • 7 Ob 129/05d
    Entscheidungstext OGH 28.09.2005 7 Ob 129/05d
  • 7 Ob 74/09x
    Entscheidungstext OGH 08.07.2009 7 Ob 74/09x
    Auch; Beisatz: Das von dem einen Ehepartner nach der Aufhebung der ehelichen Gemeinschaft erworbene Eigentum an einer während der aufrechten ehelichen Gemeinschaft gepachteten Liegenschaft (hier: Kleingarten) kann das aufgegebene Pachtrecht nicht surrogieren. (T3)
  • 1 Ob 241/13t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2014 1 Ob 241/13t
    Auch
  • 1 Ob 266/15x
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 1 Ob 266/15x
    Vgl auch
  • 1 Ob 262/15h
    Entscheidungstext OGH 31.03.2016 1 Ob 262/15h
    Vgl auch; Veröff: SZ 2016/43
  • 1 Ob 133/17s
    Entscheidungstext OGH 15.11.2017 1 Ob 133/17s
    Beisatz: Hier: Übertragung der Ehewohnung im Rahmen der Übertragung der Landwirtschaft. (T4)
    Beisatz: Wenn die Ausgleichszahlung so zu bemessen ist, als ob das Vermögen noch vorhanden wäre, so kann dies nicht anders verstanden werden, als dass die Ausgleichspflicht nach § 91 Abs 1 EheG nicht durch das tatsächliche Vermögen begrenzt wird. Im Rahmen des § 91 Abs 1 EheG kann daher die festzusetzende Ausgleichszahlung den Wert der tatsächlich noch vorhandenen Aufteilungsmasse auch übersteigen. (T5)
    Bem.: Mit ausführlicher Begründung der Ablehnung der Meinung Gitschthalers (mwN), dass auch im Anwendungsbereich des § 91 Abs 1 EheG eine Ausgleichszahlung nur in Höhe der tatsächlich vorhandenen Aufteilungsmasse festgesetzt werden dürfe. (T6)
    Veröff: SZ 2017/129
  • 1 Ob 58/18p
    Entscheidungstext OGH 30.04.2018 1 Ob 58/18p
    nur T2
  • 1 Ob 44/18d
    Entscheidungstext OGH 30.04.2018 1 Ob 44/18d
    nur T2
  • 1 Ob 180/23m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 09.02.2024 1 Ob 180/23m
    nur T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0057915

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.02.2024

Dokumentnummer

JJR_19870326_OGH0002_0080OB00653_8600000_003

Rechtssatz für 7Ob670/83; 4Ob552/91; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0057919

Geschäftszahl

7Ob670/83; 4Ob552/91; 7Ob530/92; 7Ob74/09x; 1Ob244/14k; 1Ob40/15m; 1Ob266/15x; 1Ob262/15h; 1Ob221/16f; 1Ob133/17s; 1Ob70/19d; 1Ob48/24a

Entscheidungsdatum

24.10.2024

Norm

EheG §91
  1. EheG § 91 heute
  2. EheG § 91 gültig ab 01.01.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/1999
  3. EheG § 91 gültig von 01.07.1978 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 280/1978

Rechtssatz

Eine einseitige Disposition eines Ehegatten über eheliche Ersparnisse zum Nachteil des anderen ohne dessen ausdrückliche oder stillschweigende Zustimmung widerspricht der Zielsetzung des Gesetzes.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 670/83
    Entscheidungstext OGH 22.09.1983 7 Ob 670/83
  • 4 Ob 552/91
    Entscheidungstext OGH 10.09.1991 4 Ob 552/91
    Auch
  • 7 Ob 530/92
    Entscheidungstext OGH 19.03.1992 7 Ob 530/92
    Auch
  • 7 Ob 74/09x
    Entscheidungstext OGH 08.07.2009 7 Ob 74/09x
    Beisatz: Das von dem einen Ehepartner nach der Aufhebung der ehelichen Gemeinschaft erworbene Eigentum an einer während der aufrechten ehelichen Gemeinschaft gepachteten Liegenschaft (hier: Kleingarten) kann das aufgegebene Pachtrecht nicht surrogieren. (T1)
  • 1 Ob 244/14k
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 244/14k
    Auch
  • 1 Ob 40/15m
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 40/15m
    Auch
  • 1 Ob 266/15x
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 1 Ob 266/15x
  • 1 Ob 262/15h
    Entscheidungstext OGH 31.03.2016 1 Ob 262/15h
    Veröff: SZ 2016/43
  • 1 Ob 221/16f
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 221/16f
  • 1 Ob 133/17s
    Entscheidungstext OGH 15.11.2017 1 Ob 133/17s
    Vgl; Veröff: SZ 2017/129
  • 1 Ob 70/19d
    Entscheidungstext OGH 30.04.2019 1 Ob 70/19d
  • 1 Ob 48/24a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.10.2024 1 Ob 48/24a
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0057919

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.01.2025

Dokumentnummer

JJR_19830922_OGH0002_0070OB00670_8300000_001

Rechtssatz für 1Ob756/83; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0057299

Geschäftszahl

1Ob756/83; 7Ob514/88 (7Ob515/88); 4Ob552/91; 8Ob255/99d; 8Ob202/02t; 1Ob9/14a; 1Ob244/14k; 1Ob40/15m; 1Ob266/15x; 1Ob262/15h; 1Ob188/16b; 1Ob221/16f; 1Ob133/17s; 1Ob130/20d; 1Ob200/20y; 1Ob129/23m; 1Ob69/25s

Entscheidungsdatum

31.07.2025

Norm

EheG §81
EheG §91 Abs1
EheG §93
  1. EheG § 81 heute
  2. EheG § 81 gültig ab 01.07.1978 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 280/1978
  1. EheG § 91 heute
  2. EheG § 91 gültig ab 01.01.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/1999
  3. EheG § 91 gültig von 01.07.1978 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 280/1978
  1. EheG § 93 heute
  2. EheG § 93 gültig ab 01.07.1978 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 280/1978

Rechtssatz

Ein der Aufteilung unterliegendes eheliches Gebrauchsvermögen besteht nur dann, wenn es zum Zeitpunkt der gerichtlichen Anordnung noch vorhanden oder dessen Wert nach der Bestimmung des Paragraph 91, Absatz eins, EheG in die Aufteilung einzubeziehen ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 756/83
    Entscheidungstext OGH 25.01.1984 1 Ob 756/83
  • 7 Ob 514/88
    Entscheidungstext OGH 14.04.1988 7 Ob 514/88
  • 4 Ob 552/91
    Entscheidungstext OGH 10.09.1991 4 Ob 552/91
  • 8 Ob 255/99d
    Entscheidungstext OGH 09.03.2000 8 Ob 255/99d
    Veröff: SZ 73/45
  • 8 Ob 202/02t
    Entscheidungstext OGH 19.09.2002 8 Ob 202/02t
    Auch
  • 1 Ob 9/14a
    Entscheidungstext OGH 27.03.2014 1 Ob 9/14a
    Auch
  • 1 Ob 244/14k
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 244/14k
    Auch
  • 1 Ob 40/15m
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 40/15m
    Auch
  • 1 Ob 266/15x
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 1 Ob 266/15x
  • 1 Ob 262/15h
    Entscheidungstext OGH 31.03.2016 1 Ob 262/15h
    Vgl; Veröff: SZ 2016/43
  • 1 Ob 188/16b
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 1 Ob 188/16b
  • 1 Ob 221/16f
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 221/16f
  • 1 Ob 133/17s
    Entscheidungstext OGH 15.11.2017 1 Ob 133/17s
    Beisatz: Wenn die Ausgleichszahlung so zu bemessen ist, als ob das Vermögen noch vorhanden wäre, so kann dies nicht anders verstanden werden, als dass die Ausgleichspflicht nach § 91 Abs 1 EheG nicht durch das tatsächliche Vermögen begrenzt wird. Im Rahmen des § 91 Abs 1 EheG kann daher die festzusetzende Ausgleichszahlung den Wert der tatsächlich noch vorhandenen Aufteilungsmasse auch übersteigen. (T1)
    Bem.: Mit ausführlicher Begründung der Ablehnung der Meinung Gitschthalers (mwN), dass auch im Anwendungsbereich des § 91 Abs 1 EheG eine Ausgleichszahlung nur in Höhe der tatsächlich vorhandenen Aufteilungsmasse festgesetzt werden dürfe. (T2)
    Beisatz: Hier: Übertragung der Ehewohnung im Rahmen der Übertragung der Landwirtschaft. (T3)
    Veröff: SZ 2017/129
  • 1 Ob 130/20d
    Entscheidungstext OGH 22.07.2020 1 Ob 130/20d
  • 1 Ob 200/20y
    Entscheidungstext OGH 27.11.2020 1 Ob 200/20y
  • 1 Ob 129/23m
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 20.09.2023 1 Ob 129/23m
  • 1 Ob 69/25s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 31.07.2025 1 Ob 69/25s

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0057299

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.09.2025

Dokumentnummer

JJR_19840125_OGH0002_0010OB00756_8300000_002

Rechtssatz für 3Ob657/81; 7Ob662/82; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0057933

Geschäftszahl

3Ob657/81; 7Ob662/82; 7Ob614/83; 3Ob559/84; 1Ob551/85; 1Ob522/86; 3Ob513/86; 5Ob549/85; 6Ob677/87; 7Ob514/88 (7Ob515/88); 1Ob568/89; 1Ob655/89; 4Ob552/91; 8Ob590/92; 8Ob519/93; 7Ob74/09x; 1Ob73/12k; 1Ob244/14k; 1Ob26/15b; 1Ob40/15m; 1Ob266/15x; 1Ob262/15h; 1Ob221/16f; 1Ob120/17d; 1Ob133/17s; 1Ob48/24a; 1Ob147/25m

Entscheidungsdatum

16.12.2025

Norm

EheG §91 Abs1
  1. EheG § 91 heute
  2. EheG § 91 gültig ab 01.01.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/1999
  3. EheG § 91 gültig von 01.07.1978 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 280/1978

Rechtssatz

Paragraph 91, Absatz eins, EheG gilt auch für Verringerungen ehelichen Gebrauchsvermögens oder ehelicher Ersparnisse, die erst nach der Auflösung der ehelichen Lebensgemeinschaft stattfanden.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 657/81
    Entscheidungstext OGH 24.03.1982 3 Ob 657/81
  • 7 Ob 662/82
    Entscheidungstext OGH 16.12.1982 7 Ob 662/82
    Veröff: SZ 55/192 = JBl 1983,648 (zustimmend Huber)
  • 7 Ob 614/83
    Entscheidungstext OGH 26.05.1983 7 Ob 614/83
  • 3 Ob 559/84
    Entscheidungstext OGH 10.10.1984 3 Ob 559/84
  • 1 Ob 551/85
    Entscheidungstext OGH 17.04.1985 1 Ob 551/85
  • 1 Ob 522/86
    Entscheidungstext OGH 19.02.1986 1 Ob 522/86
  • 3 Ob 513/86
    Entscheidungstext OGH 05.03.1986 3 Ob 513/86
    Vgl
  • 5 Ob 549/85
    Entscheidungstext OGH 09.09.1986 5 Ob 549/85
  • 6 Ob 677/87
    Entscheidungstext OGH 08.10.1987 6 Ob 677/87
    Auch
  • 7 Ob 514/88
    Entscheidungstext OGH 14.04.1988 7 Ob 514/88
  • 1 Ob 568/89
    Entscheidungstext OGH 14.06.1989 1 Ob 568/89
  • 1 Ob 655/89
    Entscheidungstext OGH 15.11.1989 1 Ob 655/89
  • 4 Ob 552/91
    Entscheidungstext OGH 10.09.1991 4 Ob 552/91
  • 8 Ob 590/92
    Entscheidungstext OGH 25.03.1993 8 Ob 590/92
    Auch
  • 8 Ob 519/93
    Entscheidungstext OGH 13.05.1993 8 Ob 519/93
    Auch
  • 7 Ob 74/09x
    Entscheidungstext OGH 08.07.2009 7 Ob 74/09x
    Beisatz: Das von dem einen Ehepartner nach der Aufhebung der ehelichen Gemeinschaft erworbene Eigentum an einer während der aufrechten ehelichen Gemeinschaft gepachteten Liegenschaft (hier: Kleingarten) kann das aufgegebene Pachtrecht nicht surrogieren. (T1)
  • 1 Ob 73/12k
    Entscheidungstext OGH 01.08.2012 1 Ob 73/12k
    Auch
  • 1 Ob 244/14k
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 244/14k
    Auch
  • 1 Ob 26/15b
    Entscheidungstext OGH 03.03.2015 1 Ob 26/15b
    Auch
  • 1 Ob 40/15m
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 40/15m
    Auch
  • 1 Ob 266/15x
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 1 Ob 266/15x
  • 1 Ob 262/15h
    Entscheidungstext OGH 31.03.2016 1 Ob 262/15h
    Auch; Veröff: SZ 2016/43
  • 1 Ob 221/16f
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 221/16f
  • 1 Ob 120/17d
    Entscheidungstext OGH 12.07.2017 1 Ob 120/17d
    Vgl
  • 1 Ob 133/17s
    Entscheidungstext OGH 15.11.2017 1 Ob 133/17s
    Beisatz: Hier: Übertragung der Ehewohnung im Rahmen der Übertragung der Landwirtschaft. (T2); Veröff: SZ 2017/129
  • 1 Ob 48/24a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.10.2024 1 Ob 48/24a
  • 1 Ob 147/25m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 16.12.2025 1 Ob 147/25m

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0057933

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

29.01.2026

Dokumentnummer

JJR_19820324_OGH0002_0030OB00657_8100000_002

Rechtssatz für 5Ob176/07d; 5Ob58/08b; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0123011

Geschäftszahl

5Ob176/07d; 5Ob58/08b; 5Ob179/08x; 8Ob153/08w; 5Ob34/09z; 5Ob119/09z; 5Ob155/10w; 5Ob154/10y; 1Ob230/10w; 5Ob189/10w; 5Ob77/11a; 5Ob73/12i; 1Ob160/12d; 1Ob46/13s; 1Ob9/14a; 5Ob88/14y; 5Ob143/14m; 5Ob3/15z; 1Ob244/14k; 5Ob225/14w; 5Ob47/15w; 5Ob205/15f; 1Ob266/15x; 1Ob262/15h; 1Ob11/17z; 1Ob58/17m; 1Ob44/18d; 1Ob89/18x; 5Ob66/18v; 1Ob167/18t; 5Ob38/19b; 1Ob97/19z; 5Ob112/19k; 5Ob172/19h; 6Ob141/20h; 6Ob229/20z; 1Ob189/21g; 10Ob43/22d; 1Ob215/22g; 1Ob84/24w; 5Ob42/24y; 5Ob180/24t; 1Ob171/25s; 5Ob88/25i

Entscheidungsdatum

10.03.2026

Norm

AußStrG 2005 §78 Abs1
MRG §37 Abs3 Z17
WEG 2002 §52 Abs2
WGG 1979 §22 Abs4
ZPO §52 Abs1
  1. MRG § 37 heute
  2. MRG § 37 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2025
  3. MRG § 37 gültig von 01.08.2018 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  4. MRG § 37 gültig von 01.04.2009 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2009
  5. MRG § 37 gültig von 01.10.2006 bis 31.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2006
  6. MRG § 37 gültig von 01.01.2005 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 113/2003
  7. MRG § 37 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2001
  8. MRG § 37 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  9. MRG § 37 gültig von 01.07.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2000
  10. MRG § 37 gültig von 01.01.1998 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  11. MRG § 37 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/1997
  12. MRG § 37 gültig von 21.02.1997 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/1997
  13. MRG § 37 gültig von 01.03.1994 bis 20.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 800/1993
  14. MRG § 37 gültig von 01.03.1991 bis 28.02.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 68/1991
  1. WEG 2002 § 52 heute
  2. WEG 2002 § 52 gültig ab 01.01.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 222/2021
  3. WEG 2002 § 52 gültig von 01.08.2018 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  4. WEG 2002 § 52 gültig von 01.05.2011 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  5. WEG 2002 § 52 gültig von 01.10.2006 bis 30.04.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2006
  6. WEG 2002 § 52 gültig von 01.01.2005 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 113/2003
  7. WEG 2002 § 52 gültig von 01.07.2002 bis 31.12.2004

Rechtssatz

Werden in einem Msch-Verfahren in Stattgebung eines Revisionsrekurses die Beschlüsse der Vorinstanzen aufgehoben und dem Erstgericht die Einleitung des gesetzmäßigen Verfahrens über den Sachantrag unter Abstandnahme vom gebrauchten Zurückweisungsgrund aufgetragen, dann ist gemäß Paragraph 78, Absatz eins, 2. Satz AußStrG in Verbindung mit Paragraph 52, Absatz 2, WEG 2002 und Paragraph 37, Absatz 3, MRG ein Kostenvorbehalt zu machen. Über die Kosten ist erst in dem die Sache erledigenden Beschluss zu entscheiden.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 176/07d
    Entscheidungstext OGH 11.12.2007 5 Ob 176/07d
  • 5 Ob 58/08b
    Entscheidungstext OGH 14.07.2008 5 Ob 58/08b
    Vgl; Beisatz: Die nach § 37 Abs 3 Z 17 MRG maßgeblichen Billigkeitserwägungen können erst in dem die Sache erledigenden Sachbeschluss angestellt werden. (T1)
    Beisatz: Hier: Kostenvorbehalt nach Abänderung der vorinstanzlichen Zwischensachbeschlüsse durch den Obersten Gerichtshof im abweisenden Sinn; Verfahren nach § 22 Abs 1 Z 6, 10 und 11 WGG. (T2)
  • 5 Ob 179/08x
    Entscheidungstext OGH 26.08.2008 5 Ob 179/08x
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 153/08w
    Entscheidungstext OGH 19.05.2009 8 Ob 153/08w
    Auch
  • 5 Ob 34/09z
    Entscheidungstext OGH 01.09.2009 5 Ob 34/09z
    Vgl; Beis wie T1
  • 5 Ob 119/09z
    Entscheidungstext OGH 10.11.2009 5 Ob 119/09z
    Vgl; Beisatz: Hier: Teilsachbeschluss; Billigkeitserwägungen erst im Endsachbeschluss. (T3)
  • 5 Ob 155/10w
    Entscheidungstext OGH 21.10.2010 5 Ob 155/10w
    Vgl; Beis wie T1
  • 5 Ob 154/10y
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 154/10y
    Vgl; Beis wie T1; Veröff: SZ 2011/15
  • 1 Ob 230/10w
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 1 Ob 230/10w
    Vgl auch
  • 5 Ob 189/10w
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 189/10w
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 77/11a
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 5 Ob 77/11a
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Zurückweisung des Rekurses durch das Rekursgericht; Auftrag zur meritorischen Entscheidung durch das Rekursgericht unter Abstandnahme des gebrauchten Zurückweisungsgrundes. (T4)
  • 5 Ob 73/12i
    Entscheidungstext OGH 26.07.2012 5 Ob 73/12i
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 160/12d
    Entscheidungstext OGH 06.09.2012 1 Ob 160/12d
    Vgl
  • 1 Ob 46/13s
    Entscheidungstext OGH 11.04.2013 1 Ob 46/13s
    Vgl auch; Bem: Hier: Aufteilungsverfahren. (T5)
  • 1 Ob 9/14a
    Entscheidungstext OGH 27.03.2014 1 Ob 9/14a
    Vgl auch; Bem wie T5
  • 5 Ob 88/14y
    Entscheidungstext OGH 25.07.2014 5 Ob 88/14y
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 143/14m
    Entscheidungstext OGH 18.11.2014 5 Ob 143/14m
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 3/15z
    Entscheidungstext OGH 27.01.2015 5 Ob 3/15z
    Auch
  • 1 Ob 244/14k
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 244/14k
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 5 Ob 225/14w
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 5 Ob 225/14w
    Vgl; Beis wie T1
  • 5 Ob 47/15w
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 5 Ob 47/15w
    Auch
  • 5 Ob 205/15f
    Entscheidungstext OGH 30.10.2015 5 Ob 205/15f
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 266/15x
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 1 Ob 266/15x
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 1 Ob 262/15h
    Entscheidungstext OGH 31.03.2016 1 Ob 262/15h
    Vgl auch; Beis wie T5; Veröff: SZ 2016/43
  • 1 Ob 11/17z
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 1 Ob 11/17z
    Auch; Beis wie T5
  • 1 Ob 58/17m
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 58/17m
    Vgl; Beis wie T5
  • 1 Ob 44/18d
    Entscheidungstext OGH 30.04.2018 1 Ob 44/18d
    Vgl auch; Bem wie T5
  • 1 Ob 89/18x
    Entscheidungstext OGH 19.06.2018 1 Ob 89/18x
  • 5 Ob 66/18v
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 66/18v
    Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 2018/58
  • 1 Ob 167/18t
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 1 Ob 167/18t
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 5 Ob 38/19b
    Entscheidungstext OGH 21.05.2019 5 Ob 38/19b
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 97/19z
    Entscheidungstext OGH 25.06.2019 1 Ob 97/19z
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 5 Ob 112/19k
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 5 Ob 112/19k
    Vgl; Beisatz: Hier: Unterhaltsverfahren. (T6)
  • 5 Ob 172/19h
    Entscheidungstext OGH 27.11.2019 5 Ob 172/19h
    Vgl; Beis wie T1
  • 6 Ob 141/20h
    Entscheidungstext OGH 16.09.2020 6 Ob 141/20h
    Vgl
  • 6 Ob 229/20z
    Entscheidungstext OGH 15.04.2021 6 Ob 229/20z
    Vgl; Beisatz: Hier: Verfahren wegen Unterhalt Volljähriger. (T7)
  • 1 Ob 189/21g
    Entscheidungstext OGH 16.11.2021 1 Ob 189/21g
    Vgl; Beis wie T5
  • 10 Ob 43/22d
    Entscheidungstext OGH 13.12.2022 10 Ob 43/22d
    Vgl; Beis ähnlich wie T7; Beisatz: Hier: Sinngemäße Anwendung des § 52 Abs 1 ZPO. (T8)
  • 1 Ob 215/22g
    Entscheidungstext OGH 20.12.2022 1 Ob 215/22g
    Vgl; Bem wie T5
  • 1 Ob 84/24w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.07.2024 1 Ob 84/24w
    Beisatz wie T5
  • 5 Ob 42/24y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.12.2024 5 Ob 42/24y
    vgl; Beisatz wie T1
  • 5 Ob 180/24t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.09.2025 5 Ob 180/24t
    Beisatz nur wie T1
  • 1 Ob 171/25s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 10.03.2026 1 Ob 171/25s
    vgl; Beisatz nur wie T5
  • 5 Ob 88/25i
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 29.01.2026 5 Ob 88/25i
    Beisatz nur wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0123011

Im RIS seit

10.01.2008

Zuletzt aktualisiert am

07.05.2026

Dokumentnummer

JJR_20071211_OGH0002_0050OB00176_07D0000_003

Rechtssatz für 5Ob669/81; 1Ob804/82; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0057923

Geschäftszahl

5Ob669/81; 1Ob804/82; 2Ob547/86 (2Ob548/86); 7Ob683/87; 7Ob645/88; 2Ob586/89; 7Ob267/98k; 7Ob47/99h; 6Ob65/05k; 1Ob25/12a; 1Ob46/13s; 1Ob9/14a; 1Ob33/15g; 1Ob245/15h; 1Ob266/15x; 1Ob64/18w; 1Ob140/20z; 1Ob200/20y; 1Ob26/21m; 1Ob6/21w; 1Ob72/21a; 1Ob230/21m; 1Ob166/22a; 1Ob98/23b; 1Ob178/25w; 1Ob46/26k

Entscheidungsdatum

24.06.2026

Norm

EheG §83 Abs1
  1. EheG § 83 heute
  2. EheG § 83 gültig ab 01.07.1978 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 280/1978

Rechtssatz

Die Aufteilung hat quantitativ in erster Linie und hauptsächlich nach dem Gewicht und Umfang des Beitrages jedes Ehegatten zu erfolgen; bei der Art der Aufteilung hingegen sich auch die für das Wohl der ehelichen Kinder notwendigen Sachbedürfnisse, wie etwa die Art und Größe der Wohnung, die Haushaltsgegenstände und andere notwendige Einrichtungen, zu berücksichtigen. Für die Sicherung eines angemessenen Lebensstandards der Kinder hingegen sind die Unterhaltspflichten beider Ehegatten, die "nach ihren Kräften" dazu beitragen müssen, bestimmt.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 669/81
    Entscheidungstext OGH 30.03.1982 5 Ob 669/81
    Veröff: SZ 55/45 = EvBl 1982/106 S 355 = JBl 1983,598
  • 1 Ob 804/82
    Entscheidungstext OGH 01.12.1982 1 Ob 804/82
    nur: Die Aufteilung hat quantitativ in erster Linie und hauptsächlich nach dem Gewicht und Umfang des Beitrages jedes Ehegatten zu erfolgen; bei der Art der Aufteilung hingegen sich auch die für das Wohl der ehelichen Kinder notwendigen Sachbedürfnisse zu berücksichtigen. (T1)
    Beisatz: Hier: Zuweisung eines Wochenendhauses. (T2)
    Veröff: JBl 1983,488
  • 2 Ob 547/86
    Entscheidungstext OGH 02.12.1986 2 Ob 547/86
    nur T1
  • 7 Ob 683/87
    Entscheidungstext OGH 24.09.1987 7 Ob 683/87
    nur T1; Beisatz: Fehlt jeder solcher Beitrag, so ist zwar aufzuteilen, jedoch nur mehr nach Billigkeit schlechthin unter Bedachtnahme auf die weiteren in § 83 Abs 1 EheG genannten Kriterien. (T3)
  • 7 Ob 645/88
    Entscheidungstext OGH 20.10.1988 7 Ob 645/88
  • 2 Ob 586/89
    Entscheidungstext OGH 28.11.1989 2 Ob 586/89
    nur: Die Aufteilung hat quantitativ in erster Linie und hauptsächlich nach dem Gewicht und Umfang des Beitrages jedes Ehegatten zu erfolgen. (T4)
  • 7 Ob 267/98k
    Entscheidungstext OGH 28.05.1999 7 Ob 267/98k
    nur: Die Aufteilung hat in erster Linie nach dem Gewicht und Umfang des Beitrages jedes Ehegatten zu erfolgen. (T5)
    Beisatz: Es entspricht der ständigen Rechtsprechung, dass die Haushaltsführung und die Kinderbetreuung sowie der Konsumverzicht im weitesten Sinn, also auch Verzicht auf einen angemessenen Unterhalt, veranschlagt werden muss. (T6)
  • 7 Ob 47/99h
    Entscheidungstext OGH 29.05.2000 7 Ob 47/99h
    Auch
  • 6 Ob 65/05k
    Entscheidungstext OGH 23.06.2005 6 Ob 65/05k
    Auch; Beisatz: Ob aus Gründen der Billigkeit auch eine etwas andere Bemessung der Ausgleichszahlung zu rechtfertigen wäre, hat keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung (so schon 4 Ob 2272/96p). (T7)
  • 1 Ob 25/12a
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 25/12a
    nur T4
  • 1 Ob 46/13s
    Entscheidungstext OGH 11.04.2013 1 Ob 46/13s
    nur T5
  • 1 Ob 9/14a
    Entscheidungstext OGH 27.03.2014 1 Ob 9/14a
    Auch
  • 1 Ob 33/15g
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 33/15g
    nur T5
  • 1 Ob 245/15h
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 1 Ob 245/15h
    nur T5; Beis ähnlich wie T6
  • 1 Ob 266/15x
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 1 Ob 266/15x
    nur T5
  • 1 Ob 64/18w
    Entscheidungstext OGH 30.04.2018 1 Ob 64/18w
    Auch; nur T4
  • 1 Ob 140/20z
    Entscheidungstext OGH 23.09.2020 1 Ob 140/20z
    nur T4
  • 1 Ob 200/20y
    Entscheidungstext OGH 27.11.2020 1 Ob 200/20y
    nur T4; Beis wie T6
  • 1 Ob 26/21m
    Entscheidungstext OGH 02.03.2021 1 Ob 26/21m
    nur T5
  • 1 Ob 6/21w
    Entscheidungstext OGH 23.03.2021 1 Ob 6/21w
    nur T4
  • 1 Ob 72/21a
    Entscheidungstext OGH 21.04.2021 1 Ob 72/21a
    Vgl
  • 1 Ob 230/21m
    Entscheidungstext OGH 21.02.2022 1 Ob 230/21m
    nur T4
  • 1 Ob 166/22a
    Entscheidungstext OGH 12.10.2022 1 Ob 166/22a
    Beis wie T7
  • 1 Ob 98/23b
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.06.2023 1 Ob 98/23b
    vgl; Beisatz: Hier: Keine Beanstandung der Aufteilungsquote 1:1 bei besser verdienendem Mann und berufstätiger Frau, der zudem die ausschließliche Haushaltsführung und überwiegende Kinderbetreuung zukam. (T8)
    Beisatz: Wenn der Mann die Wohnung des gemeinsamen Sohnes finanziert, verringern sich dadurch die ehelichen Ersparnisse, wodurch die Ehefrau weniger erhält und dadurch einen Beitrag zur Ausstattung leistet. (T9)
  • 1 Ob 178/25w
    Entscheidungstext OGH 16.12.2025 1 Ob 178/25w
    vgl; nur T5
  • 1 Ob 46/26k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.06.2026 1 Ob 46/26k
    Beisatz wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0057923

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.07.2026

Dokumentnummer

JJR_19820330_OGH0002_0050OB00669_8100000_009

Rechtssatz für 8Ob653/86; 4Ob533/87; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0057644

Geschäftszahl

8Ob653/86; 4Ob533/87; 6Ob552/88; 8Ob613/88; 8Ob576/88; 8Ob1510/92; 6Ob522/92; 7Ob1642/92; 1Ob514/94; 5Ob503/96; 1Ob2245/96w; 4Ob208/01v; 8Ob202/02t; 3Ob187/07g; 1Ob36/09i; 7Ob74/09x; 9Ob49/10m; 1Ob57/11f; 1Ob191/12p; 1Ob158/12k; 1Ob233/12i; 1Ob241/13t; 1Ob187/14b; 1Ob266/15x; 1Ob182/16w; 1Ob188/16b; 1Ob53/17a; 1Ob58/17m; 1Ob120/17d; 1Ob44/18d; 1Ob64/18w; 1Ob167/18t; 1Ob112/18d; 1Ob238/21p; 1Ob85/22i; 1Ob113/23h; 1Ob183/23b; 1Ob9/24s; 1Ob84/24w; 1Ob48/24a; 1Ob147/25m; 1Ob46/26k

Entscheidungsdatum

24.06.2026

Norm

EheG §83
  1. EheG § 83 heute
  2. EheG § 83 gültig ab 01.07.1978 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 280/1978

Rechtssatz

Bewertungsstichtag für das zur Zeit der Aufhebung der ehelichen Lebensgemeinschaft vorhandene, der Aufteilung unterliegende Vermögen ist der Zeitpunkt der Entscheidung erster Instanz. Wertsteigerungen, die ohne besonderes Zutun eines der beiden Ehegatten eingetreten sind, müssen berücksichtigt werden, hingegen führen Wertvermehrungen, die auf die Tätigkeit eines Ehegatten zurückzuführen sind, zu keiner Aufwertung.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 653/86
    Entscheidungstext OGH 26.03.1987 8 Ob 653/86
  • 4 Ob 533/87
    Entscheidungstext OGH 30.06.1987 4 Ob 533/87
    Vgl auch; Beisatz: Hier: (Auch) Wertverminderung durch Benützung des Hausrates berücksichtigt. (T1)
  • 6 Ob 552/88
    Entscheidungstext OGH 14.04.1988 6 Ob 552/88
  • 8 Ob 613/88
    Entscheidungstext OGH 22.09.1988 8 Ob 613/88
    Auch; nur: Bewertungsstichtag für das zur Zeit der Aufhebung der ehelichen Lebensgemeinschaft vorhandene, der Aufteilung unterliegende Vermögen ist der Zeitpunkt der Entscheidung erster Instanz. (T2)
  • 8 Ob 576/88
    Entscheidungstext OGH 29.06.1989 8 Ob 576/88
  • 8 Ob 1510/92
    Entscheidungstext OGH 12.03.1992 8 Ob 1510/92
    nur T2; Beis wie T1
  • 6 Ob 522/92
    Entscheidungstext OGH 12.03.1992 6 Ob 522/92
  • 7 Ob 1642/92
    Entscheidungstext OGH 15.10.1992 7 Ob 1642/92
  • 1 Ob 514/94
    Entscheidungstext OGH 11.03.1994 1 Ob 514/94
    Auch
  • 5 Ob 503/96
    Entscheidungstext OGH 28.08.1996 5 Ob 503/96
    Vgl auch; Beisatz: Im Rahmen des Aufteilungsverfahrens ist von einem im Wege der Schätzung ermittelten Verkehrswert einer Liegenschaft und nicht von einem allenfalls im Rahmen eines Zwangsversteigerungsverfahrens erzielten Meistbot auszugehen; es ist zwar richtig, dass im Wege der Schätzung immer nur ein bloß annähernd richtiger Wert der geschätzten Sache erhoben werden kann. Der so ermittelte Schätzwert kommt - wenn man die sich aus mehreren Schätzgutachten ergebende kontinuierliche Wertsteigerung berücksichtigt - im Allgemeinen dem wahren Wert der Liegenschaft nicht weniger nahe als der bei einem tatsächlichen Verkauf oder gar bei einer Veräußerung im Wege der Zwangsversteigerung, bei der erfahrungsgemäß häufig nur unter dem wahren Wert liegende Meistbote erzielt werden, erreichbaren Preis. (T3)
  • 1 Ob 2245/96w
    Entscheidungstext OGH 28.01.1997 1 Ob 2245/96w
    Auch; nur T2; Beisatz: Maßgebender Zeitpunkt für die Feststellung des Verkehrswerts des ehelichen Gebrauchsvermögens ist jener der Aufteilung, somit hier des Schlusses der Verhandlung erster Instanz, weil die Ehegatten nur so angemessen an Wertveränderungen teilnehmen. (T4)
  • 4 Ob 208/01v
    Entscheidungstext OGH 25.09.2001 4 Ob 208/01v
    Vgl auch; Beis wie T4; Beisatz: Es ist zu unterscheiden, ob die Wertsteigerung des gemeinsamen Guts aus der Sache selbst (zum Beispiel durch Änderung der Marktverhältnisse und dadurch bedingte Preiserhöhungen), somit aus Umständen entstanden ist, die nicht auf Arbeitsleistungen oder Investitionen der Ehegatten zurückzuführen sind - in diesem Fall ist die Aufteilung des Werts (Mehrwerts) nach den Wertverhältnissen der von den Ehegatten jeweils eingebrachten Güter im Einbringungszeitpunkt vorzunehmen -, oder ob die Wertsteigerung ihre Ursache in Arbeitsleistungen (oder Investitionen) der Ehegatten hat, in welchem Fall es dann, wenn beide in gleicher Weise zur Werterhöhung beigetragen haben und eine andere Vereinbarung nicht getroffen wurde, sachgerecht ist, den aus der Arbeitsleistung (Investition) entstandenen Mehrwert auf beide Ehegatten zu gleichen Teilen aufzuteilen. Auf diese Weise wird erreicht, dass jener Ehegatte, der allein Sachgüter in die Gemeinschaft eingebracht hatte, nicht auch jenen Wertzuwachs erhält, der durch die Arbeitsleistung des anderen Ehegatten bewirkt wurde, und der andere (durch seine Arbeitsleistung, nicht aber durch Sacheinlage zum Vermögenszuwachs beitragende) Ehegatte im Umfang dieser Leistung auch am dadurch bewirkten Zugewinn angemessen teilnimmt. (T5)
  • 8 Ob 202/02t
    Entscheidungstext OGH 19.09.2002 8 Ob 202/02t
    nur T2; Beisatz: Ausgenommen sind Wertveränderungen, die nur einem Ehegatten zuzurechnen sind. (T6)
    Beisatz: Maßgeblich ist der Verkehrswert zum Zeitpunkt der Entscheidung und nicht der Verkaufspreis einer von einem Teil ohne Wissen des anderen Ehegatten veräußerten Liegenschaft. (T7)
  • 3 Ob 187/07g
    Entscheidungstext OGH 27.11.2007 3 Ob 187/07g
    Auch; nur T2
  • 1 Ob 36/09i
    Entscheidungstext OGH 31.03.2009 1 Ob 36/09i
    Auch; nur T2; Beis wie T4
  • 7 Ob 74/09x
    Entscheidungstext OGH 08.07.2009 7 Ob 74/09x
    Auch; nur T2
  • 9 Ob 49/10m
    Entscheidungstext OGH 28.02.2011 9 Ob 49/10m
    nur T2
  • 1 Ob 57/11f
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 57/11f
    Auch; Veröff: SZ 2011/44
  • 1 Ob 191/12p
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 191/12p
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 1 Ob 158/12k
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 158/12k
    Auch
  • 1 Ob 233/12i
    Entscheidungstext OGH 31.01.2013 1 Ob 233/12i
    Auch; nur T2; Veröff: SZ 2013/14
  • 1 Ob 241/13t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2014 1 Ob 241/13t
    Auch
  • 1 Ob 187/14b
    Entscheidungstext OGH 19.03.2015 1 Ob 187/14b
  • 1 Ob 266/15x
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 1 Ob 266/15x
    Vgl
  • 1 Ob 182/16w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 1 Ob 182/16w
    Vgl auch; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Verbindlichkeiten. (T8)
  • 1 Ob 188/16b
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 1 Ob 188/16b
  • 1 Ob 53/17a
    Entscheidungstext OGH 26.04.2017 1 Ob 53/17a
    Beisatz: Dies gilt gleichermaßen für solche Erträgnisse, die ohne nennenswerte Mühe aus der gemeinschaftlichen Sache von einem Ehegatten bezogen werden, wie etwa Früchte (Erträgnisse) einer während aufrechter ehelicher Lebensgemeinschaft erworbenen Liegenschaft (so schon 1 Ob 57/11f). (T9)
    Beisatz: Hier: Mieteinkünfte aus einer während der ehelichen Lebensgemeinschaft erworbenen und im Eigentum eines Ehegatten stehenden Liegenschaft, die im Zeitraum nach Aufhebung der ehelichen Gemeinschaft bezogen wurden und zur Rückzahlung konnexer Kreditverbindlichkeiten (§ 81 Abs 1 Satz 1 EheG) verwendet wurden. (T10)
  • 1 Ob 58/17m
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 58/17m
    nur T2
  • 1 Ob 120/17d
    Entscheidungstext OGH 12.07.2017 1 Ob 120/17d
    Auch
  • 1 Ob 44/18d
    Entscheidungstext OGH 30.04.2018 1 Ob 44/18d
    Beisatz: Hier: Liegenschaft, die mit Pfandrechten für konnexe Verbindlichkeiten belastet ist, welche sich zwischen Aufhebung der ehelichen Gemeinschaft und Aufteilungsentscheidung durch Rückzahlung vermindert haben. (T11); Bemerkung: Mit Darlegung der Berechnung der Ausgleichszahlung in einer solchen Konstellation. (T12)
  • 1 Ob 64/18w
    Entscheidungstext OGH 30.04.2018 1 Ob 64/18w
    nur T2
  • 1 Ob 167/18t
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 1 Ob 167/18t
  • 1 Ob 112/18d
    Entscheidungstext OGH 30.04.2019 1 Ob 112/18d
    Auch; Beisatz: Maßgeblicher Bewertungsstichtag ist der Zeitpunkt der Endentscheidung erster Instanz, mit der die Zuteilung erfolgt. (T13); Veröff: SZ 2019/37
  • 1 Ob 238/21p
    Entscheidungstext OGH 21.02.2022 1 Ob 238/21p
    Vgl; Beis wie T5
  • 1 Ob 85/22i
    Entscheidungstext OGH 22.06.2022 1 Ob 85/22i
    nur T2
  • 1 Ob 113/23h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.10.2023 1 Ob 113/23h
    Beisatz: Hier: Aufteilung einer mit Fremd- und Eigenmitteln finanzierten Ehewohnung und Yacht unter Darlegung der Berechnung in der konkreten Konstellation. (T14)
  • 1 Ob 183/23b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.01.2024 1 Ob 183/23b
    Beisatz wie T5
    Beisatz: Neben der Wertsteigerung der Liegenschaft, die mit erst während der Ehe aufgenommenen Kreditmitteln bewirkt wurde, sind auch diese Schulden in die Aufteilung miteinzubeziehen. (T15)
    Beisatz: Hier: Löschung eines Wohnungsgebrauchsrechts nach Zahlung einer durch gemeinsamen Kredit finanzierten Ablöse. (T16)
  • 1 Ob 9/24s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 05.03.2024 1 Ob 9/24s
    nur T2
  • 1 Ob 84/24w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.07.2024 1 Ob 84/24w
    Beisatz wie T6
  • 1 Ob 48/24a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.10.2024 1 Ob 48/24a
  • 1 Ob 147/25m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 16.12.2025 1 Ob 147/25m
    vgl; nur T2; Beisatz wie T4; Beisatz wie T13
  • 1 Ob 46/26k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.06.2026 1 Ob 46/26k

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0057644

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.07.2026

Dokumentnummer

JJR_19870326_OGH0002_0080OB00653_8600000_002

Rechtssatz für 4Ob1630/95; 4Ob230/97w; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0079235

Geschäftszahl

4Ob1630/95; 4Ob230/97w; 1Ob237/98d; 1Ob256/97x; 2Ob290/98f; 6Ob322/99t; 9ObA201/01a; 2Ob143/07d; 7Ob105/09f; 1Ob138/11t; 1Ob25/12a; 1Ob73/12k; 1Ob111/12y; 8Ob125/13k; 1Ob46/14t; 1Ob216/14t; 1Ob40/15m; 1Ob187/14b; 1Ob33/15g; 1Ob266/15x; 1Ob83/16m; 1Ob49/17p; 1Ob58/17m; 1Ob132/17v; 1Ob150/17s; 1Ob17/18h; 1Ob26/21m; 1Ob72/21a; 1Ob190/21d; 1Ob166/22a; 1Ob97/23f; 1Ob175/25d; 1Ob46/26k

Entscheidungsdatum

24.06.2026

Norm

EheG §83
  1. EheG § 83 heute
  2. EheG § 83 gültig ab 01.07.1978 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 280/1978

Rechtssatz

Oberster Grundsatz bei der Aufteilung der Vermögenswerte ist die Billigkeit; sie fordert es, den auch auf der Mitarbeit des Ehegatten beruhenden Wertzuwachs zu berücksichtigen, der nur deshalb nicht in die Aufteilungsmasse fällt, weil er in einem Unternehmen entstanden ist.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 1630/95
    Entscheidungstext OGH 10.10.1995 4 Ob 1630/95
  • 4 Ob 230/97w
    Entscheidungstext OGH 09.09.1997 4 Ob 230/97w
    nur: Oberster Grundsatz bei der Aufteilung der Vermögenswerte ist die Billigkeit. (T1)
    Beisatz: Nach beispielsweise im Gesetz aufgezählten Kriterien, wobei die besonderen Verhältnisse des Einzelfalles zu berücksichtigen sind, damit eine durch die Vielgestaltigkeit der Lebensverhältnisse notwendige Differenzierung vorgenommen und eine dem natürlichen Gerechtigkeitsempfinden entsprechende Entscheidung gefällt werden kann (SZ 67/38 mwN). (T2)
  • 1 Ob 237/98d
    Entscheidungstext OGH 23.03.1999 1 Ob 237/98d
    nur T1; Beis wie T2
  • 1 Ob 256/97x
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 256/97x
    nur T1; Beis wie T2
  • 2 Ob 290/98f
    Entscheidungstext OGH 10.12.1999 2 Ob 290/98f
    nur T1; Beis wie T2
  • 6 Ob 322/99t
    Entscheidungstext OGH 20.01.2000 6 Ob 322/99t
    Vgl auch; nur T1
  • 9 ObA 201/01a
    Entscheidungstext OGH 20.02.2002 9 ObA 201/01a
    nur T1; Beis wie T2
  • 2 Ob 143/07d
    Entscheidungstext OGH 30.08.2007 2 Ob 143/07d
    nur T1
  • 7 Ob 105/09f
    Entscheidungstext OGH 27.01.2010 7 Ob 105/09f
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 138/11t
    Entscheidungstext OGH 01.09.2011 1 Ob 138/11t
    nur T1
  • 1 Ob 25/12a
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 25/12a
    nur T1
  • 1 Ob 73/12k
    Entscheidungstext OGH 01.08.2012 1 Ob 73/12k
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 111/12y
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 111/12y
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 125/13k
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 8 Ob 125/13k
    Auch
  • 1 Ob 46/14t
    Entscheidungstext OGH 27.03.2014 1 Ob 46/14t
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 216/14t
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 216/14t
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 40/15m
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 40/15m
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 187/14b
    Entscheidungstext OGH 19.03.2015 1 Ob 187/14b
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 33/15g
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 33/15g
    nur T1
  • 1 Ob 266/15x
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 1 Ob 266/15x
    nur T1
  • 1 Ob 83/16m
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 1 Ob 83/16m
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 49/17p
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 49/17p
    nur T1
  • 1 Ob 58/17m
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 58/17m
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 132/17v
    Entscheidungstext OGH 12.07.2017 1 Ob 132/17v
    nur T1
  • 1 Ob 150/17s
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 150/17s
    nur T1
  • 1 Ob 17/18h
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 1 Ob 17/18h
  • 1 Ob 26/21m
    Entscheidungstext OGH 02.03.2021 1 Ob 26/21m
    nur T1
  • 1 Ob 72/21a
    Entscheidungstext OGH 21.04.2021 1 Ob 72/21a
    nur T1
  • 1 Ob 190/21d
    Entscheidungstext OGH 14.12.2021 1 Ob 190/21d
    nur T1; Beisatz: Billigkeitserwägungen kommen aber nur dort zum Tragen, wo tatsächlich ein Konnex zur Aufteilungsmasse besteht. (T3)
  • 1 Ob 166/22a
    Entscheidungstext OGH 12.10.2022 1 Ob 166/22a
    nur T1
  • 1 Ob 97/23f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 16.11.2023 1 Ob 97/23f
    nur T1
  • 1 Ob 175/25d
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 16.12.2025 1 Ob 175/25d
    nur T1
  • 1 Ob 46/26k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.06.2026 1 Ob 46/26k
    Beisatz wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0079235

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.07.2026

Dokumentnummer

JJR_19951010_OGH0002_0040OB01630_9500000_001

Entscheidungstext 1Ob266/15x

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Fundstelle

EF‑Z 2016/93 S 197 (Gitschthaler) - EF‑Z 2016,197 (Gitschthaler) = EFSlg 150.375 = EFSlg 150.391 = EFSlg 150.392 = EFSlg 150.396 = EFSlg 150.400 = EFSlg 150.410 = EFSlg 152.061

Geschäftszahl

1Ob266/15x

Entscheidungsdatum

25.02.2016

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten Hon.-Prof. Dr. Sailer als Vorsitzenden sowie die Hofräte Univ.-Prof. Dr. Bydlinski, Mag. Wurzer, Mag. Dr. Wurdinger und die Hofrätin Dr. Hofer-Zeni-Rennhofer als weitere Richter in der Familienrechtssache der Antragstellerin B***** A*****, vertreten durch Mag. Stefan Traxler, Rechtsanwalt in Mödling, gegen den Antragsgegner Dr. M***** S*****, vertreten durch Mag. Marina Breitenecker und andere Rechtsanwälte in Wien, wegen Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens und der ehelichen Ersparnisse, über den Revisionsrekurs des Antragsgegners gegen den Beschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 22. Oktober 2015, GZ 43 R 509/15v-27, mit dem der Beschluss des Bezirksgerichts Leopoldstadt vom 24. August 2015, GZ 3 Fam 55/14v-17, teilweise bestätigt und teilweise abgeändert wurde, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Dem Revisionsrekurs wird Folge gegeben.

Die Entscheidungen der Vorinstanzen werden aufgehoben. Dem Erstgericht wird eine neuerliche Beschlussfassung nach Verfahrensergänzung aufgetragen.

Die Kosten des Revisionsrekursverfahrens sind weitere Verfahrenskosten.

Text

Begründung:

Im vorliegenden Aufteilungsverfahren ist - nach einem Teilvergleich über diverse Gegenstände - die Höhe der für eheliche Ersparnisse zu leistenden Ausgleichszahlung strittig.

Das Erstgericht stellte solche in Form von Guthaben auf Konten zum Zeitpunkt der Auflösung der ehelichen Lebensgemeinschaft im Februar 2010 fest. Trotz eines nach Abzügen und Anrechnungen verbleibenden aufzuteilenden Betrags von mehr als 50.000 EUR, wies es den Antrag auf Zuerkennung einer Ausgleichszahlung an die Antragstellerin aus Billigkeitserwägungen zur Gänze ab und teilte (bloß) ein Geschirrset zwischen den Parteien auf.

Es führte aus, der Antragstellerin stehe eine Ausgleichszahlung nicht zu, weil der Antragsgegner in Kombination von Geld- und Naturalunterhalt mehr an die Antragstellerin geleistet habe, als er hätte leisten müssen, wenn er nur rein den Geldunterhalt zahlen hätte müssen. Er habe zudem nicht nur hohe Kosten, deren genaue Höhe es aber nicht habe feststellen können, für die Therapien der Kinder der Streitteile getragen, sondern auch - anders als die Antragstellerin - in den nach Aufhebung der häuslichen Gemeinschaft geführten Verfahren (Scheidungs-, Unterhalts- und Pflegschaftsverfahren) erst nach Erschöpfung seiner Finanzmittel Verfahrenshilfe erhalten.

Das Rekursgericht änderte diese Entscheidung dahin ab, dass es das gesamte Geschirrset ins Alleineigentum der Antragststellerin übertrug und dem Antragsgegner eine Ausgleichszahlung von 23.200 EUR sA auferlegte. Es ging von einer Aufteilung im Verhältnis 1 : 1 aus, weil beide Ehegatten zu gleichen Teilen zu den ehelichen Aufwendungen beigetragen hätten. Der Erwägung des Erstgerichts, eine Ausgleichszahlung habe aus Billigkeitsgründen zu unterbleiben, trat es nicht bei. Das Aufteilungsverfahren berühre Fragen, die andere Rechtsbereiche als das eheliche Gebrauchsvermögen und die ehelichen Ersparnisse beträfen, nicht, so etwa Verfahrenshilfe oder andere Verfahren, die davon getrennt zu beurteilen seien. Bei den Kosten für Therapien für die gemeinsamen Kinder handle es sich um eine im Unterhaltsverfahren, nicht aber im Aufteilungsverfahren zu klärende Frage des allfälligen Vorliegens von Sonderbedarf. Dem Umstand, dass die Ersparnisse nicht mehr vorhanden seien und dem Antragsgegner Therapiekosten für die Kinder erwachsen seien, sei durch die Einräumung einer längeren Leistungsfrist Rechnung getragen worden. Das Rekursgericht erklärte den ordentlichen Revisionsrekurs für zulässig, weil der Oberste Gerichtshof „die Rechtsfrage des Umfangs der Billigkeitserwägungen noch nicht im Zusammenhang mit anderen Verfahren beurteilt“ habe.

Der Antragsgegner strebt in seinem Revisionsrekurs die Wiederherstellung des Beschlusses des Erstgerichts an und bemängelt, es sei nicht ausreichend auf die aufgelaufenen Verfahrenskosten, die hohen Therapiekosten für die gemeinsamen Kinder und den von ihm geleisteten Unterhalt Bedacht genommen worden, wie auch nicht darauf, ob er in der Lage sei, die Ausgleichszahlung aufzubringen.

Die Antragstellerin beantragt, den Revisionsrekurs zurück-, in eventu ihn abzuweisen. Dem Rekursgericht sei beizupflichten, dass die, etwa zu Verfahrenskosten oder Unterhalt, aufgeworfenen Fragen nicht im Aufteilungsverfahren zu klären seien. Die Antragstellerin könne zudem im Rahmen der Verfahrenshilfe gemäß Paragraph 71, ZPO zur Nachzahlung verpflichtet werden; bei ihr seien die Schulden für Unterhaltsvorschüsse zugunsten der Kinder zu berücksichtigen, deren Abdeckung aus ihrem Anteil an den Ersparnissen geplant sei. Die Therapiekosten hingen mit dem ehelichen Lebensaufwand nicht zusammen, weil die Zahlungen erst Jahre nach der Aufhebung der ehelichen Gemeinschaft erfolgt seien; überdies fehlten Feststellungen über die dafür konkret bezahlten (und unter Einrechnung der Refundierung durch die Krankenkasse zu berechnenden) Kosten.

Der Revisionsrekurs ist zulässig und im Sinne des in eventu gestellten Aufhebungsantrags auch berechtigt:

Rechtliche Beurteilung

1.1. Oberster Grundsatz bei der Aufteilung der Vermögenswerte nach den Paragraphen 81, ff EheG ist die Billigkeit (RIS-Justiz RS0079235 [T1]). Die Aufteilung hat in erster Linie nach dem Gewicht und Umfang des Beitrags jedes Ehegatten zu erfolgen (RIS-Justiz RS0057923 [T5]). Warum angesichts der festgestellten gleichteiligen Beiträge der Ehegatten die Aufteilung der Ersparnisse ebenso zu gleichen Teilen aus Billigkeitserwägungen unrichtig sein sollte, vermag der Revisionsrekurswerber nicht aufzuzeigen:

1.2. In der Entscheidung 7 Ob 614/83 (= EFSlg 43.795) hat der Oberste Gerichtshof bereits klargestellt, dass dem Standpunkt, die Verwendung des Erlöses für die Ehewohnung zur teilweisen Abdeckung von Anwaltskosten sei einer Verwendung entsprechend der ehelichen Lebensgemeinschaft gleichzusetzen, nicht gefolgt werden könne. Grundsätzlich entspreche eine Prozessführung oder eine sonstige Einschaltung eines Rechtsanwalts nicht einer üblichen Gestaltung der Lebensverhältnisse. Diese Auffassung hat er zu 1 Ob 551/85 zu ehelichen Ersparnissen wiederholt. Der erkennende Senat hat zu 1 Ob 19/12v ausgeführt, es bleibe überhaupt unerfindlich, wie (von der Gegenseite des Aufteilungsverfahrens) geschuldete Prozesskosten im Aufteilungsverfahren berücksichtigt werden könnten.

1.3. Zur vom Rekursgericht für die Zulässigerklärung herangezogenen Rechtsfrage nimmt der Antragsgegner nur insoweit Stellung, als er die Überlegung des Erstgerichts aufgreift, dass dann, wenn die Antragstellerin zum Zeitpunkt der Aufhebung der Lebensgemeinschaft bereits die Hälfte der Ersparnisse erhalten hätte, ihr erst zu einem späteren, ihm selbst aber schon zu einem früheren Zeitpunkt Verfahrenshilfe gewährt worden wäre. Gerade damit tritt aber offen zu Tage, dass es der Antragsgegner war, der der Antragstellerin den ihr zustehenden Anteil an den ehelichen Ersparnissen vorenthalten hat. Hätte er dies nicht getan, wäre ein Aufteilungsverfahren gar nicht oder jedenfalls zu einem wesentlich niedrigeren Streitwert geführt worden.

Er legt mit dieser Argumentation in keiner Weise dar, warum überhaupt in anderen Verfahren zu klärende Ansprüche und gegenüber dem Rechtsvertreter oder dem Gegner daraus erwachsene Kosten in eine Reduktion der Ausgleichszahlung einfließen sollten.

1.4. Auch das Aufteilungsverfahren selbst - wie etwa das Scheidungs- und Unterhaltsverfahren zwischen Ehegatten - zieht eine Kostenersatzpflicht des im Verfahren unterliegenden Teils nach sich. Es bleibt aber die Höhe dieser Verfahrenskosten bei der Ausmessung des Ausgleichsbetrags außer Betracht; diese Kosten sind vielmehr dessen Konsequenz.

1.5. Billigkeitserwägungen beziehen sich in Paragraph 83, Absatz eins, EheG beispielhaft auf Gewicht und Beiträge der Ehegatten zur Anschaffung des ehelichen Gebrauchsvermögens und der Ansammlung ehelicher Ersparnisse sowie auf das Wohl der Kinder. Zu letzterem verweist aber die Rechtsprechung darauf, dass die Aufteilung quantitativ in erster Linie und hauptsächlich nach dem Gewicht und Umfang des Beitrags jedes Ehegatten zu erfolgen hat und bei der Art der Aufteilung auch die für das Wohl der ehelichen Kinder notwendigen Sachbedürfnisse, wie etwa die Art und Größe der Wohnung, die Haushaltsgegenstände und andere notwendige Einrichtungen, zu berücksichtigen sind. Für die Sicherung eines angemessenen Lebensstandards der Kinder hingegen sind die Unterhaltspflichten beider Ehegatten, die „nach ihren Kräften“ dazu beitragen müssen, bestimmt (RIS-Justiz RS0057923; vergleiche auch RS0057918). Die Entscheidung 5 Ob 669/81 = SZ 55/45 macht deutlich, dass das Aufteilungsverfahren beispielsweise nicht dem Zweck dient, das Absinken eines Kindes auf einen „niedrigeren sozialen Status“, nämlich auf den des (überwiegend) betreuenden Elternteils, zu verhindern. Ebenso wurde die Sicherung von Vermögen der geschiedenen Ehegatten für ihre aus der Ehe stammenden Kinder, insbesondere als Erben, oder das Aufbürden von auf Grund der von diesem Ehegatten erbrachten Vorleistungen für die Ehewohnung nicht angemessenen Lasten auch unter dem Gesichtspunkt des Kindeswohls abgelehnt (2 Ob 581/90; 4 Ob 11/03a; zust mit weiteren Nachweisen Hopf/Kathrein, Eherecht³ Paragraph 83, EheG Rz 10). Nach der Auffassung von Stabentheiner (in Rummel, ABGB³ Paragraph 84, EheG Rz 5) spielt das Wohl der Kinder zwar bei der Zuweisung der Ehewohnung eine Rolle, schon eine geringere bei der von sonstigem Gebrauchsvermögen und gar keine bei jener der Ersparnisse. Ebenso für eine Berücksichtigung des Kindeswohls bloß im Hinblick auf die qualitative Art der Aufteilung, nicht bei der Quote oder dem Ausgleichsbetrag tritt Deixler-Hübner ein (in Gitschthaler/Höllwerth, EuPR Paragraph 84, EheG Rz 15; dieselbe in Gitschthaler/Höllwerth, EheG Paragraph 84, EheG Rz 15; weitergehend offenbar Hopf/Kathrein aaO, die - allerdings ohne nähere Ausführungen - dessen noch weitergehende Berücksichtigung im Aufteilungsverfahren, etwa durch eine stärkere Bedachtnahme auf die mit der Alleinerziehung verbundene Belastung eines Ehegatten, als wünschenswert erachten).

1.5. Zutreffend hat daher das Rekursgericht bei der Ausmessung der Ausgleichszahlung deren Höhe nicht deshalb herabgesetzt, weil der Auflösung der ehelichen Gemeinschaft Scheidungs-, Unterhalts-, Pflegschafts- und andere Verfahren mit den daraus resultierenden Kosten folgten, wie dies immer wieder der Fall ist, oder weil dem Antragsgegner in diesen Verfahren - später als der Antragstellerin - Verfahrenshilfe bewilligt wurde, noch hat es gar pauschal unter Hinweis auf das Kindeswohl im Rahmen des billigen Ermessens von einer Ausgleichszahlung ganz abgesehen.

2. Warum der Antragsgegner als Arzt nicht „wohl bestehen“ können sollte, vermag er im Revisionsrekurs nicht schlüssig darzulegen. Dass wegen der (weder inhaltlich noch betreffend des Zeitrahmens näher konkretisierten) Therapiekosten der Kinder für ihn die Notwendigkeit einer Kreditaufnahme bestanden habe, hat er erstmals im Revisionsrekursverfahren behauptet; im Verfahren erster Instanz hatte er sich bloß darauf berufen, dass mehr als seine gesamten Ersparnisse in die Abdeckung von Verfahrenskosten geflossen seien und von seinem Vermögen sicher noch etwas übrig geblieben wäre, wenn sich die Antragstellerin mit ihm außergerichtlich geeinigt hätte. Die rechtzeitige - dh vor Verschuldung wegen Verfahrenskosten erfolgende - Stellung eines Verfahrenshilfeantrags liegt aber allein in der Sphäre des Antragsgegners.

3.1. Dem Standpunkt des Revisionsrekurswerbers, es sei bei Ausmessung der Ausgleichszahlung zu berücksichtigen, dass die ehelichen Ersparnisse nicht mehr vorhanden seien, könnte aber bei Anwendung der Bestimmung des Paragraph 91, Absatz eins, EheG im Zusammenhang mit der Zahlung von Therapiekosten für gemeinsame Kinder Berechtigung zukommen.

Zwar ist die von ihm vertretene Auffassung, es müsse eine Ausgleichszahlung schon allein deshalb entfallen, weil die ehelichen Ersparnisse zum Zeitpunkt der Entscheidung erster Instanz nicht mehr vorhanden gewesen seien, nicht zu teilen. Er argumentiert dabei mit Rechtsprechung zum Bewertungsstichtag und führt aus, es komme für die Frage des aufzuteilenden Vermögens wegen des Bewertungsstichtags auf den Zeitpunkt der Entscheidung erster Instanz an; zu diesem Zeitpunkt seien die ehelichen Ersparnisse eben nicht mehr vorhanden gewesen.

Richtig ist an diesen Ausführungen, dass Bewertungsstichtag im Aufteilungsverfahren der Zeitpunkt der Entscheidung erster Instanz ist. Es sollen Vermögensgegenstände (Sachen), deren (Geld-)Wert im Verlauf der Zeit Schwankungen unterliegen können, vor dem Hintergrund einer gerechten und billigen Aufteilung möglichst zeitnah zur Entscheidung über deren Zuteilung einer Einschätzung ihres Wertes unterzogen werden. Einer solchen Bewertung bedarf es bei Guthaben auf Konten gar nicht. Der Bewertungsstichtag bezieht sich überdies auf das zur Zeit der Aufhebung der ehelichen Lebensgemeinschaft vorhandene, der Aufteilung unterliegende Vermögen vergleiche RIS-Justiz RS0057644).

3.2. Ein solches der Aufteilung unterliegendes eheliches Gebrauchsvermögen besteht aber nicht nur dann, wenn es zum Zeitpunkt der gerichtlichen Anordnung noch vorhanden ist, sondern auch, wenn dessen Wert nach der Bestimmung des Paragraph 91, Absatz eins, EheG in die Aufteilung einzubeziehen ist (RIS-Justiz RS0057299). Damit könnte dem Einwand, die Ersparnisse seien zum Zeitpunkt der Entscheidung erster Instanz nicht mehr vorhanden gewesen, unter dem Blickwinkel der zuletzt genannten Bestimmung Bedeutung zukommen, nämlich soweit sie für eine Zahlung von erforderlichen Therapien für gemeinsame Kinder verbraucht wurden.

3.3. In der Regel ist der Wert von Verringerungen der ehelichen Ersparnisse nach Auflösung der ehelichen Lebensgemeinschaft als zum Zeitpunkt der Entscheidung im Verfahren erster Instanz Fehlendes nach Paragraph 91, EheG in die Aufteilung miteinzubeziehen (so schon 3 Ob 657/81 = EFSlg 41.415; RIS-Justiz RS0057933; vergleiche auch RS0057299). Eine einseitige Disposition eines Ehegatten über eheliche Ersparnisse zum Nachteil des anderen ohne dessen ausdrückliche oder stillschweigende Zustimmung widerspricht nämlich der Zielsetzung des Gesetzes (RIS-Justiz RS0057919; vergleiche auch RS0057915). Wer behauptet, dass die Verringerung von Gebrauchsvermögen oder Ersparnissen eine Maßnahme gewesen sei, die nach den Umständen vermutlich auch bei aufrechter ehelicher Lebensgemeinschaft nicht anders getroffen worden wäre, dem obliegt der Beweis hiefür (RIS-Justiz RS0057938).

3.4. Ob und inwieweit die Ersparnisse wegen des Therapiebedarfs von gemeinsamen Kindern aufgebraucht wurden, weil die Kosten dafür trotz Erforderlichkeit der therapeutischen Maßnahmen aus dem laufenden Einkommen der Eltern (- allerdings unter Außerachtlassung von Verfahrenskosten, die im Zusammenhang mit der Auflösung der ehelichen Gemeinschaft, wie Scheidung, Unterhalt oder Obsorge, stehen -) nicht (zur Gänze) finanziert werden konnten, ist bisher mit den Parteien, insbesondere dem bis zum Revisionsrekursverfahren unvertretenen, dazu aber behauptungs- und beweisbelasteten Antragsgegner nicht erörtert worden; ebensowenig, ob und bis zu welchem Betrag unter Abwägung der sonstigen Umstände vermutlich bei aufrechter ehelicher Lebensgemeinschaft in ihrer bisherigen Gestaltung auf Ersparnisse zurückgegriffen worden wäre. Dabei wird auch zu berücksichtigen sein, dass es um die Gesundheit der gemeinsamen Kinder geht, deren Wohl typischerweise beiden Elternteilen gleichermaßen am Herzen liegt.

4. Dies wird im weiteren Verfahren nachzuholen sein. Vom weiteren Sachvortrag der Parteien hängt es ab, ob eine Verbreiterung der Sachverhaltsgrundlage notwendig ist. Die Entscheidungen der Vorinstanzen sind deshalb aufzuheben und die Rechtssache ist an das Erstgericht zur neuerlichen Entscheidung zurückzuverweisen.

5. Da mit diesem Aufhebungsbeschluss die Rechtssache nicht im Sinne des Paragraph 78, Absatz eins, Satz 2 AußStrG erledigt wird, kommt der Ausspruch einer Kostenersatzpflicht nicht in Betracht, sondern ist ein Kostenvorbehalt auszusprechen vergleiche RIS-Justiz RS0123011 [T5]).

Textnummer

E114014

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2016:0010OB00266.15X.0225.000

Im RIS seit

04.04.2016

Zuletzt aktualisiert am

28.04.2021

Dokumentnummer

JJT_20160225_OGH0002_0010OB00266_15X0000_000