Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0057923

Entscheidungsdatum

24.06.2026

Geschäftszahl

5Ob669/81; 1Ob804/82; 2Ob547/86 (2Ob548/86); 7Ob683/87; 7Ob645/88; 2Ob586/89; 7Ob267/98k; 7Ob47/99h; 6Ob65/05k; 1Ob25/12a; 1Ob46/13s; 1Ob9/14a; 1Ob33/15g; 1Ob245/15h; 1Ob266/15x; 1Ob64/18w; 1Ob140/20z; 1Ob200/20y; 1Ob26/21m; 1Ob6/21w; 1Ob72/21a; 1Ob230/21m; 1Ob166/22a; 1Ob98/23b; 1Ob178/25w; 1Ob46/26k

Norm

EheG §83 Abs1

Rechtssatz

Die Aufteilung hat quantitativ in erster Linie und hauptsächlich nach dem Gewicht und Umfang des Beitrages jedes Ehegatten zu erfolgen; bei der Art der Aufteilung hingegen sich auch die für das Wohl der ehelichen Kinder notwendigen Sachbedürfnisse, wie etwa die Art und Größe der Wohnung, die Haushaltsgegenstände und andere notwendige Einrichtungen, zu berücksichtigen. Für die Sicherung eines angemessenen Lebensstandards der Kinder hingegen sind die Unterhaltspflichten beider Ehegatten, die "nach ihren Kräften" dazu beitragen müssen, bestimmt.

Entscheidungstexte

TE OGH 1982-03-30 5 Ob 669/81

Veröff: SZ 55/45 = EvBl 1982/106 S 355 = JBl 1983,598

TE OGH 1982-12-01 1 Ob 804/82

nur: Die Aufteilung hat quantitativ in erster Linie und hauptsächlich nach dem Gewicht und Umfang des Beitrages jedes Ehegatten zu erfolgen; bei der Art der Aufteilung hingegen sich auch die für das Wohl der ehelichen Kinder notwendigen Sachbedürfnisse zu berücksichtigen. (T1)

Beisatz: Hier: Zuweisung eines Wochenendhauses. (T2)

Veröff: JBl 1983,488

TE OGH 1986-12-02 2 Ob 547/86

nur T1

TE OGH 1987-09-24 7 Ob 683/87

nur T1; Beisatz: Fehlt jeder solcher Beitrag, so ist zwar aufzuteilen, jedoch nur mehr nach Billigkeit schlechthin unter Bedachtnahme auf die weiteren in Paragraph 83, Absatz eins, EheG genannten Kriterien. (T3)

TE OGH 1988-10-20 7 Ob 645/88

TE OGH 1989-11-28 2 Ob 586/89

nur: Die Aufteilung hat quantitativ in erster Linie und hauptsächlich nach dem Gewicht und Umfang des Beitrages jedes Ehegatten zu erfolgen. (T4)

TE OGH 1999-05-28 7 Ob 267/98k

nur: Die Aufteilung hat in erster Linie nach dem Gewicht und Umfang des Beitrages jedes Ehegatten zu erfolgen. (T5)

Beisatz: Es entspricht der ständigen Rechtsprechung, dass die Haushaltsführung und die Kinderbetreuung sowie der Konsumverzicht im weitesten Sinn, also auch Verzicht auf einen angemessenen Unterhalt, veranschlagt werden muss. (T6)

TE OGH 2000-05-29 7 Ob 47/99h

Auch

TE OGH 2005-06-23 6 Ob 65/05k

Auch; Beisatz: Ob aus Gründen der Billigkeit auch eine etwas andere Bemessung der Ausgleichszahlung zu rechtfertigen wäre, hat keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung (so schon 4 Ob 2272/96p). (T7)

TE OGH 2012-03-01 1 Ob 25/12a

nur T4

TE OGH 2013-04-11 1 Ob 46/13s

nur T5

TE OGH 2014-03-27 1 Ob 9/14a

Auch

TE OGH 2015-04-23 1 Ob 33/15g

nur T5

TE OGH 2016-02-25 1 Ob 245/15h

nur T5; Beis ähnlich wie T6

TE OGH 2016-02-25 1 Ob 266/15x

nur T5

TE OGH 2018-04-30 1 Ob 64/18w

Auch; nur T4

TE OGH 2020-09-23 1 Ob 140/20z

nur T4

TE OGH 2020-11-27 1 Ob 200/20y

nur T4; Beis wie T6

TE OGH 2021-03-02 1 Ob 26/21m

nur T5

TE OGH 2021-03-23 1 Ob 6/21w

nur T4

TE OGH 2021-04-21 1 Ob 72/21a

Vgl

TE OGH 2022-02-21 1 Ob 230/21m

nur T4

TE OGH 2022-10-12 1 Ob 166/22a

Beis wie T7

TE OGH 2023-06-27 1 Ob 98/23b

vgl; Beisatz: Hier: Keine Beanstandung der Aufteilungsquote 1:1 bei besser verdienendem Mann und berufstätiger Frau, der zudem die ausschließliche Haushaltsführung und überwiegende Kinderbetreuung zukam. (T8)

Beisatz: Wenn der Mann die Wohnung des gemeinsamen Sohnes finanziert, verringern sich dadurch die ehelichen Ersparnisse, wodurch die Ehefrau weniger erhält und dadurch einen Beitrag zur Ausstattung leistet. (T9)

TE OGH 2025-12-16 1 Ob 178/25w

vgl; nur T5

TE OGH 2026-06-24 1 Ob 46/26k

Beisatz wie T5

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0057923