OGH
RS0057299
31.07.2025
1Ob756/83; 7Ob514/88 (7Ob515/88); 4Ob552/91; 8Ob255/99d; 8Ob202/02t; 1Ob9/14a; 1Ob244/14k; 1Ob40/15m; 1Ob266/15x; 1Ob262/15h; 1Ob188/16b; 1Ob221/16f; 1Ob133/17s; 1Ob130/20d; 1Ob200/20y; 1Ob129/23m; 1Ob69/25s
EheG §81
EheG §91 Abs1
EheG §93
Ein der Aufteilung unterliegendes eheliches Gebrauchsvermögen besteht nur dann, wenn es zum Zeitpunkt der gerichtlichen Anordnung noch vorhanden oder dessen Wert nach der Bestimmung des Paragraph 91, Absatz eins, EheG in die Aufteilung einzubeziehen ist.
TE OGH 1984-01-25 1 Ob 756/83
TE OGH 1988-04-14 7 Ob 514/88
TE OGH 1991-09-10 4 Ob 552/91
TE OGH 2000-03-09 8 Ob 255/99d
Veröff: SZ 73/45
TE OGH 2002-09-19 8 Ob 202/02t
Auch
TE OGH 2014-03-27 1 Ob 9/14a
Auch
TE OGH 2015-01-22 1 Ob 244/14k
Auch
TE OGH 2015-04-23 1 Ob 40/15m
Auch
TE OGH 2016-02-25 1 Ob 266/15x
TE OGH 2016-03-31 1 Ob 262/15h
Vgl; Veröff: SZ 2016/43
TE OGH 2016-11-23 1 Ob 188/16b
TE OGH 2017-01-31 1 Ob 221/16f
TE OGH 2017-11-15 1 Ob 133/17s
Beisatz: Wenn die Ausgleichszahlung so zu bemessen ist, als ob das Vermögen noch vorhanden wäre, so kann dies nicht anders verstanden werden, als dass die Ausgleichspflicht nach Paragraph 91, Absatz eins, EheG nicht durch das tatsächliche Vermögen begrenzt wird. Im Rahmen des Paragraph 91, Absatz eins, EheG kann daher die festzusetzende Ausgleichszahlung den Wert der tatsächlich noch vorhandenen Aufteilungsmasse auch übersteigen. (T1)
Bem.: Mit ausführlicher Begründung der Ablehnung der Meinung Gitschthalers (mwN), dass auch im Anwendungsbereich des Paragraph 91, Absatz eins, EheG eine Ausgleichszahlung nur in Höhe der tatsächlich vorhandenen Aufteilungsmasse festgesetzt werden dürfe. (T2)
Beisatz: Hier: Übertragung der Ehewohnung im Rahmen der Übertragung der Landwirtschaft. (T3)
Veröff: SZ 2017/129
TE OGH 2020-07-22 1 Ob 130/20d
TE OGH 2020-11-27 1 Ob 200/20y
TE OGH 2023-09-20 1 Ob 129/23m
TE OGH 2025-07-31 1 Ob 69/25s
ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0057299