Rechtssatz für 5Ob2199/96k

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0106106

Geschäftszahl

5Ob2199/96k

Entscheidungsdatum

29.10.1996

Norm

GBG §27 Abs1
GBG §32

Rechtssatz

Macht die Einverleibungsbewilligung den Wortlaut des Grundbuchsantrages zu ihrem Inhalt, ist sie ausreichend genau und deutlich formuliert. Der Umstand, daß dabei auf den "nachfolgenden" Wortlaut des Grundbuchsantrages verwiesen wird, schadet dann nicht, wenn durch Form und Inhalt der Urkunde nach den Kriterien des Paragraph 27, Absatz eins, GBG sichergestellt ist, daß die (erforderlichenfalls beglaubigte) Unterschrift des verfügenden auch den Wortlaut des Grundbuchsantrages deckt.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 2199/96k
    Entscheidungstext OGH 29.10.1996 5 Ob 2199/96k
    Veröff: SZ 69/242

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106106

Dokumentnummer

JJR_19961029_OGH0002_0050OB02199_96K0000_002

Rechtssatz für 5Ob2199/96k

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0106108

Geschäftszahl

5Ob2199/96k

Entscheidungsdatum

29.10.1996

Rechtssatz

Auch eine bloße "Dienststelle" (hier: Finanzprokuratur der Republik kann als deren Vertreter fungieren, soweit ihr das Gesetz eine Vertretungsbefugnis zuweist. Im Rahmen dieser Vertretungsbefugnis wird die Trennung von Machtgeber und Machthaber fingiert, sodaß kein Grund zu finden ist, warum jene Vertretungsregeln, die für den Normalfall der Vertretung einer Rechtsperson durch eine andere konzipiert wurden, hier nicht angewendet werden sollen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 2199/96k
    Entscheidungstext OGH 29.10.1996 5 Ob 2199/96k
    Veröff: SZ 69/242

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106108

Dokumentnummer

JJR_19961029_OGH0002_0050OB02199_96K0000_004

Rechtssatz für 5Ob2199/96k

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0106110

Geschäftszahl

5Ob2199/96k

Entscheidungsdatum

29.10.1996

Rechtssatz

Eine Vollmacht zum Abschluß von Rechtsgeschäften für die Republik Österreich, etwa zum Verkauf einer Liegenschaft (und genau darum geht es bei der Abgabe einer Aufsandungserklärung), ist dieser Vorschrift nicht zu entnehmen. Für den Verkauf der im BIG-Gesetz aufgelisteten Liegenschaften ist in Paragraph 3, Absatz 4, leg cit die diesbezügliche Vertretungskompetenz sogar ausdrücklich dem Bundesminister für Finanzen im Einvernehmen mit dem Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten zugewiesen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 2199/96k
    Entscheidungstext OGH 29.10.1996 5 Ob 2199/96k
    Veröff: SZ 69/242

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106110

Dokumentnummer

JJR_19961029_OGH0002_0050OB02199_96K0000_006

Rechtssatz für 5Ob2199/96k

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0106111

Geschäftszahl

5Ob2199/96k

Entscheidungsdatum

29.10.1996

Norm

ABGB §431
BIG-Gesetz §2 Abs2
GBG §31
GBG §136 Abs1
  1. ABGB § 431 heute
  2. ABGB § 431 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. Art. 1 § 2 gültig von 18.07.1992 bis 31.12.2000 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 141/2000

Rechtssatz

Im Paragraph 2, Absatz 2, BIG-Gesetz ist nicht der Eigentumserwerb des Liegenschaftskäufers, der nach dem Intabulationsprinzip sehr wohl der Einverleibung bedarf (Paragraph 431, ABGB) normiert, sondern (erkennbar zur Vermeidung von Problemen, die das Intabulationsprinzip im Zusammenhang mit Paragraph 1120, ABGB auswirft) lediglich der Eintritt des Erwerbers in bestehende Rechtsverhältnisse des Veräußerers mit Dritten, etwa in Bestandverträge; unter dem Gesichtspunkt des Paragraph 2, Absatz 2, BIG-Gesetz kommen daher die Eintragungserleichterungen des Paragraph 136, Absatz eins, GBG nicht in Betracht.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 2199/96k
    Entscheidungstext OGH 29.10.1996 5 Ob 2199/96k
    Veröff: SZ 69/242

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106111

Dokumentnummer

JJR_19961029_OGH0002_0050OB02199_96K0000_007

Rechtssatz für 5Ob2199/96k 5Ob2352/96k

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0106105

Geschäftszahl

5Ob2199/96k; 5Ob2352/96k

Entscheidungsdatum

16.09.1997

Norm

ZPO §30 Abs2
BIG-Gesetz §7
GBG §77
ProkG §2 Abs2
ProkG §4 Abs1
  1. ZPO § 30 heute
  2. ZPO § 30 gültig ab 26.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2017
  3. ZPO § 30 gültig von 01.01.1998 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  4. ZPO § 30 gültig von 01.05.1983 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983
  1. Art. 1 § 7 gültig von 18.07.1992 bis 31.12.2000 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 141/2000

Rechtssatz

Die Vollmacht zum Einschreiten der Finanzprokuratur beruht auf Paragraph 7, BIG-Gesetz - und ist damit in ausreichender Weise dargetan. Einer zusätzlichen Bekräftigung der Einschreiterbefugnis, etwa durch die Berufung auf die erteilte Bevollmächtigung, bedarf es nicht. Daß dies auch der Gesetzgeber so sieht, ergibt sich daraus, daß er der Finanzprokuratur durch Artikel römisch drei, BGBl 1992/763 (im neuen Absatz 2 des Paragraph 2, ProkG) zusätzliche, und zwar fakultative Vertretungsbefugnisse zugewiesen hat, ohne Paragraph 4, Absatz eins, ProkG zu ändern.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 2199/96k
    Entscheidungstext OGH 29.10.1996 5 Ob 2199/96k
    Veröff: SZ 69/242
  • 5 Ob 2352/96k
    Entscheidungstext OGH 16.09.1997 5 Ob 2352/96k
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106105

Dokumentnummer

JJR_19961029_OGH0002_0050OB02199_96K0000_001

Rechtssatz für 5Ob2199/96k 5Ob2352/96k

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0106109

Geschäftszahl

5Ob2199/96k; 5Ob2352/96k

Entscheidungsdatum

16.09.1997

Norm

ABGB §433
GBG §31 Abs1
GBG §31 Abs6
GBG §32 Abs2
GBG §77
ProkG §1 Abs1 Z1
ProkG §2

Rechtssatz

Das Prokuraturgesetz gewährt der Finanzprokuratur primär die Befugnis, die Republik Österreich (und andere in Paragraph 2, ProkG genannte Rechtsträger) vor allen Gerichten und Verwaltungsbehörden zu vertreten (Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer eins, leg cit). Diese Einschreiterbefugnis vergleiche Paragraph 77, GBG) ist von der Verfügungsbefugnis vergleiche Paragraph 31, Absatz 6, GBG) streng zu trennen. Aus der gesetzlichen Vertretungsmacht der Finanzprokuratur, für die Republik Österreich ein Grundbuchsgesuch einzubringen und alle für dieses Verfahren relevanten Prozeßerklärungen abzugeben, ist daher nicht zu folgern, daß sie auch zur Abgabe einer Aufsandungserklärung befugt wäre.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 2199/96k
    Entscheidungstext OGH 29.10.1996 5 Ob 2199/96k
    Veröff: SZ 69/242
  • 5 Ob 2352/96k
    Entscheidungstext OGH 16.09.1997 5 Ob 2352/96k
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106109

Dokumentnummer

JJR_19961029_OGH0002_0050OB02199_96K0000_005

Rechtssatz für 5Ob2199/96k 5Ob75/02v 5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0106112

Geschäftszahl

5Ob2199/96k; 5Ob75/02v; 5Ob19/06i

Entscheidungsdatum

30.05.2006

Norm

BIG-Gesetz §3 Abs4
GBG §31 Abs1
  1. Art. 1 § 3 gültig von 13.03.1999 bis 31.12.2000 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 141/2000
  2. Art. 1 § 3 gültig von 01.01.1997 bis 12.03.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 113/1997
  3. Art. 1 § 3 gültig von 01.05.1996 bis 31.12.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  4. Art. 1 § 3 gültig von 15.03.1996 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 120/1996
  5. Art. 1 § 3 gültig von 18.07.1992 bis 14.03.1996

Rechtssatz

Um das nach Paragraph 3, Absatz 4, BIG-Gesetz vom Bundesminister für Finanzen beim Verkauf der im erwähnten Gesetz angeführten Liegenschaften geforderte herzustellende Einvernehmen mit dem Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten ordnungsgemäß nachzuweisen, bedarf es - sofern dies eine Eintragungsgrundlage darstellt - einer Erklärung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten, die gemäß Paragraph 31, Absatz eins, GBG der Beglaubigung der Unterschrift des Bundesministers oder der Beisetzung des Amtssiegels bedarf.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 2199/96k
    Entscheidungstext OGH 29.10.1996 5 Ob 2199/96k
    Veröff: SZ 69/242
  • 5 Ob 75/02v
    Entscheidungstext OGH 09.04.2002 5 Ob 75/02v
    Vgl
  • 5 Ob 19/06i
    Entscheidungstext OGH 30.05.2006 5 Ob 19/06i
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106112

Dokumentnummer

JJR_19961029_OGH0002_0050OB02199_96K0000_008

Rechtssatz für 5Ob2199/96k 5Ob214/09w...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0106107

Geschäftszahl

5Ob2199/96k; 5Ob214/09w; 5Ob24/13k; 5Ob96/15a; 5Ob261/15s; 5Ob172/18g; 5Ob145/19p

Entscheidungsdatum

24.09.2019

Norm

ABGB §433
GBG §31 Abs1
GBG §31 Abs6
GBG §32 Abs2
  1. ABGB § 433 heute
  2. ABGB § 433 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Gemäß Paragraph 32, Absatz 2, GBG kann die Aufsandungserklärung desjenigen, der über bücherliche Rechte verfügt, zwar auch im Grundbuchsgesuch abgegeben werden, doch muss in einem solchen Fall das Grundbuchsgesuch mit den Erfordernissen zur Einverleibung versehen sein. Folgerichtig muss derjenige, der in Vertretung des Veräußerers bücherlicher Rechte eine Aufsandungserklärung abgibt, zur Abgabe rechtsgeschäftlicher Erklärungen bevollmächtigt sein. Paragraph 31, Absatz 6, GBG verlangt hiefür sogar eine besondere Vollmacht: sie muss entweder auf das bestimmte Geschäft lauten oder darf nicht früher als drei Jahre vor dem Ansuchen um die Einverleibung ausgestellt sein. Soll die Einverleibung auf Grund einer Privaturkunde erfolgen, bedarf es außerdem noch der beglaubigten Unterschrift des Machtgebers auf der Vollmacht (Paragraph 31, Absatz eins, GBG), weil die Vollmacht selbst zu den Eintragungsgrundlagen gehört.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 2199/96k
    Entscheidungstext OGH 29.10.1996 5 Ob 2199/96k
    Veröff: SZ 69/242
  • 5 Ob 214/09w
    Entscheidungstext OGH 13.10.2009 5 Ob 214/09w
    Vgl; Beisatz: Wird eine Aufsandungserklärung iSd § 32 Abs 2 lit b GBG durch einen Bevollmächtigten abgegeben, gehört die Vollmacht selbst zu den Eintragungsgrundlagen. (T1)
    Veröff: SZ 2009/140
  • 5 Ob 24/13k
    Entscheidungstext OGH 16.07.2013 5 Ob 24/13k
    Vgl; Beis wie T1; Veröff: SZ 2013/68
  • 5 Ob 96/15a
    Entscheidungstext OGH 19.06.2015 5 Ob 96/15a
    Vgl; Veröff: SZ 2015/59
  • 5 Ob 261/15s
    Entscheidungstext OGH 14.06.2016 5 Ob 261/15s
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 172/18g
    Entscheidungstext OGH 13.12.2018 5 Ob 172/18g
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 145/19p
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 5 Ob 145/19p
    Vgl; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106107

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.10.2019

Dokumentnummer

JJR_19961029_OGH0002_0050OB02199_96K0000_003

Rechtssatz für 5Ob79/83; 5Ob80/83; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0035804

Geschäftszahl

5Ob79/83; 5Ob80/83; 5Ob81/83; 5Ob82/83; 5Ob83/83; 5Ob7/84 (5Ob13/84); 6Ob657/84; 5Ob13/85; 3Ob27/85; 5Ob49/85; 5Ob72/85; 5Ob82/85; 6Ob666/86; 5Ob25/92; 5Ob26/92; 5Ob1004/93; 5Ob1020/93; 5Ob48/93; 5Ob109/95; 5Ob1022/96; 5Ob2199/96k; 5Ob2223/96i; 5Ob2409/96t; 5Ob227/99i; 5Ob119/00m; 5Ob295/01w; 5Ob10/02k; 5Ob120/02m; 5Ob20/02f; 5Ob242/05g; 5Ob58/07a; 5Ob16/08a; 5Ob139/08i; 5Ob172/08t; 5Ob5/11p; 5Ob130/11w; 5Ob182/18b; 5Ob226/20a; 5Ob125/21z; 5Ob98/22f; 5Ob24/22y; 5Ob136/23w

Entscheidungsdatum

24.08.2023

Norm

GBG §77 Abs1
GBG §77 Abs2
NO §5 Abs4a
RAO §8 Abs1
ZPO idF ZVN 1983 §30 Abs2
  1. NO § 5 heute
  2. NO § 5 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 190/2013
  3. NO § 5 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2007
  4. NO § 5 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  5. NO § 5 gültig von 01.06.1999 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 72/1999
  1. RAO § 8 heute
  2. RAO § 8 gültig ab 01.07.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2008
  3. RAO § 8 gültig von 01.01.2008 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2007
  4. RAO § 8 gültig von 01.06.1999 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/1999

Rechtssatz

Hinsichtlich der Einschreitervollmacht ist auch in Grundbuchssachen Paragraph 30, Absatz 2, ZPO in der Fassung ZVN 1983 anzuwenden.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 79/83
    Entscheidungstext OGH 20.12.1983 5 Ob 79/83
    Veröff: NZ 1984,33 (Auer, Hofmeister)
  • 5 Ob 80/83
    Entscheidungstext OGH 20.12.1983 5 Ob 80/83
  • 5 Ob 81/83
    Entscheidungstext OGH 20.12.1983 5 Ob 81/83
  • 5 Ob 82/83
    Entscheidungstext OGH 20.12.1983 5 Ob 82/83
  • 5 Ob 83/83
    Entscheidungstext OGH 20.12.1983 5 Ob 83/83
  • 5 Ob 7/84
    Entscheidungstext OGH 06.03.1984 5 Ob 7/84
  • 6 Ob 657/84
    Entscheidungstext OGH 04.10.1984 6 Ob 657/84
    Auch; Beisatz: Die Sonderregelung des § 77 Abs 1 GBG verdrängt die Anwendung der allgemeinen Bestimmung des § 2 Abs 2 Z 3 AußStrG. (T1)
  • 5 Ob 13/85
    Entscheidungstext OGH 05.03.1985 5 Ob 13/85
    Beisatz: Mit ausführlicher Begründung. (T2) Veröff: EvBl 1985/132 S 630 = NZ 1985,192; hiezu kritisch Hofmeister NZ 1985,196
  • 3 Ob 27/85
    Entscheidungstext OGH 08.05.1985 3 Ob 27/85
    Beis wie T2; Beisatz: Dies gilt nur für die Vollmacht zur Einbringung von Anträgen, auch Exekutionsanträgen, nicht aber für die Vollmacht zur Abgabe von Aufsandungserklärungen usw. (T3) Veröff: SZ 58/74 = RZ 1985/86 S 274 = NZ 1985,193; kritisch Hofmeister NZ 1985,197
  • 5 Ob 49/85
    Entscheidungstext OGH 11.06.1985 5 Ob 49/85
  • 5 Ob 72/85
    Entscheidungstext OGH 06.09.1985 5 Ob 72/85
  • 5 Ob 82/85
    Entscheidungstext OGH 15.10.1985 5 Ob 82/85
  • 6 Ob 666/86
    Entscheidungstext OGH 06.11.1986 6 Ob 666/86
    Vgl auch
  • 5 Ob 25/92
    Entscheidungstext OGH 24.03.1992 5 Ob 25/92
    Beisatz: Vgl nunmehr § 8 Abs 1 letzter Satz RAO idF BGBl 1990/474; und: Mit der Wendung "...durch..." oder "vertreten durch..." wäre dem Erfordernis des § 30 Abs 2 ZPO nicht Genüge getan. (T4) Veröff: NZ 1993/87 S 257 = NZ 1993,20; hiezu Hofmeister NZ 1993,23
  • 5 Ob 26/92
    Entscheidungstext OGH 24.03.1992 5 Ob 26/92
    Beisatz: Beim Einschreiten zum Nachteil des Vertretenen ist ein ausdrücklicher Hinweis auf die hiefür erforderliche besondere Vollmacht zu geben. Die durch Art II Z 3 des BGBl 474/1990 in § 8 Abs 1 RAO aufgenommene Bestimmung, wonach vor allen Gerichten und Behörden die Berufung des Rechtsanwalts auf die Bevollmächtigung deren urkundlichen Nachweis ersetzt, hat insofern keine Änderung der Rechtslage gebracht. (T5) Veröff: NZ 1993,21; hiezu Hofmeister NZ 1993,23
  • 5 Ob 1004/93
    Entscheidungstext OGH 16.02.1993 5 Ob 1004/93
    Beis wie T5
  • 5 Ob 1020/93
    Entscheidungstext OGH 16.04.1993 5 Ob 1020/93
  • 5 Ob 48/93
    Entscheidungstext OGH 15.06.1993 5 Ob 48/93
    Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Die an sich auch in Grundbuchssachen mögliche Berufung eines Rechtsanwalts oder Notars auf die ihm erteilte Bevollmächtigung befreit den Einschreiter jedoch nicht von der Verpflichtung, seine besondere Vollmacht darzutun (also wenigstens auf sie hinzuweisen), wenn er nach den Vorschriften des materiellen Rechts im konkreten Fall mit einer allgemeinen Bevollmächtigung nicht das Auslangen findet. (T6) Veröff: SZ 66/72
  • 5 Ob 109/95
    Entscheidungstext OGH 26.09.1995 5 Ob 109/95
    Beis wie T6
  • 5 Ob 1022/96
    Entscheidungstext OGH 13.03.1996 5 Ob 1022/96
    Vgl; Beis wie T4
  • 5 Ob 2199/96k
    Entscheidungstext OGH 29.10.1996 5 Ob 2199/96k
    Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T6, Beisatz: Selbst unter der Annahme, dass sich die Finanzprokuratur gleich Rechtsanwälten und Notaren im Sinn des § 30 Abs 2 ZPO auf eine ihr erteilte Bevollmächtigung berufen könnte, bleibt zu beachten, dass eine solche Erklärung immer nur den Nachweis der Einschreitervollmacht, nicht aber auch den Nachweis der im konkreten Fall notwendigen Verfügungsvollmacht (hier: Abgabe einer Aufsandungserklärung) ersetzen kann. (T7) Veröff: SZ 69/242
  • 5 Ob 2223/96i
    Entscheidungstext OGH 26.11.1996 5 Ob 2223/96i
    Vgl auch; Beisatz: Der als Vertreter der Antragsteller einschreitende Rechtsanwalt, der sich gemäß § 8 RAO und § 30 Abs 2 ZPO sowie § 77 GBG auf die ihm erteilte Vollmacht zur Anbringung von Grundbuchsgesuchen berief, hat durch diese "Berufung" zwar seine Bevollmächtigung zur Anbringung des Grundbuchsgesuchs dargetan, nicht aber seine Bevollmächtigung zur Abgabe von anderen, für die Bewilligung der begehrten grundbücherlichen Eintragung materiellrechtlich erforderlichen Erklärungen. (T8); Beisatz: Hier: § 9 Abs 1 Z 2, § 9 Abs 5 OöBauO. (T9)
  • 5 Ob 2409/96t
    Entscheidungstext OGH 14.01.1997 5 Ob 2409/96t
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 5 Ob 227/99i
    Entscheidungstext OGH 28.09.1999 5 Ob 227/99i
    Beisatz: Der erleichterte Vollmachtsnachweis nach § 30 Abs 2 ZPO und § 8 Abs 1 Satz 2 RAO gilt im Grundbuchsverfahren nur für die Einschreitervollmacht, nicht jedoch für die in § 31 GBG geregelte Verfügungsvollmacht. (T10)
  • 5 Ob 119/00m
    Entscheidungstext OGH 16.05.2000 5 Ob 119/00m
    Auch; Beis wie T6
  • 5 Ob 295/01w
    Entscheidungstext OGH 15.01.2002 5 Ob 295/01w
    Auch; Veröff: SZ 2002/2
  • 5 Ob 10/02k
    Entscheidungstext OGH 12.02.2002 5 Ob 10/02k
    Beis wie T10; Beisatz: Wenn Zweifel an der Bevollmächtigung eines einschreitenden Rechtsanwalts bestehen, kann ihm die Vorlage der ihm erteilten Einschreitervollmacht im Sinn des auch in Grundbuchsachen geltenden § 37 ZPO aufgetragen werden. Bestehen aber im maßgeblichen Zeitpunkt keine gegründeten Bedenken gegen die Befugnis des Antragstellers zum Einschreiten im Sinn des § 94 Abs 1 Z 2 GBG, dann hat das Grundbuchsgericht das Ansuchen - bei Vorliegen der übrigen Voraussetzungen - zu bewilligen. (T11); Beisatz: Hier: Klagsanmerkung gemäß § 13c Abs 4 WEG; maßgeblicher Zeitpunkt für allfällige Bedenken gegen die Befugnis des Antragstellers zum Einschreiten ist der Entscheidungszeitpunkt. (T12)
  • 5 Ob 120/02m
    Entscheidungstext OGH 28.05.2002 5 Ob 120/02m
    Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 5 Ob 20/02f
    Entscheidungstext OGH 23.04.2002 5 Ob 20/02f
    Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 5 Ob 242/05g
    Entscheidungstext OGH 07.03.2006 5 Ob 242/05g
    Beis wie T5; Beis wie T6; Beisatz: Eine RA-GmbH kann sich (auch) in Grundbuchsverfahren grundsätzlich auf § 30 Abs 2 ZPO berufen kann und zwar - vom Fall begründeter Zweifel abgesehen - ohne dabei die organschaftlichen Vertreter benennen und ohne für diese einen schriftlichen Vollmachtsnachweis vorlegen zu müssen. (T13)
  • 5 Ob 58/07a
    Entscheidungstext OGH 04.06.2007 5 Ob 58/07a
    Vgl; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 5 Ob 16/08a
    Entscheidungstext OGH 14.05.2008 5 Ob 16/08a
    Auch; Beisatz: Wird eine Eintragung zum Nachteil des Antragstellers verlangt, muss der Einschreiter gemäß § 77 Abs 1 GBG dartun, dass er zur Anbringung von (derartigen) Grundbuchsgesuchen befugt ist. Die bloß allgemeine Berufung auf § 30 Abs 2 ZPO reicht nicht. Auch eine bloße Berufung auf § 77 genügt nicht. (T14); Beisatz: Die Anmerkung der Rangordnung ist keine Eintragung, die dem Liegenschaftseigentümer zum Vorteil gereicht, sodass dafür eine allgemeine Vollmacht nicht ausreicht. (T15)
  • 5 Ob 139/08i
    Entscheidungstext OGH 14.07.2008 5 Ob 139/08i
    Auch; Beis wie T14; Beis wie T15
  • 5 Ob 172/08t
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 5 Ob 172/08t
    Auch; Beis wie T14; Veröff: SZ 2008/175
  • 5 Ob 5/11p
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 5 Ob 5/11p
    Vgl auch; Beisatz: Hier: § 30 Abs 2 ZPO, § 8 Abs 1 RAO und § 24 Abs 2 WEG 2002. (T16)
  • 5 Ob 130/11w
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 5 Ob 130/11w
    Vgl; Beisatz: Ein Notar kann sich (ebenso wie der Rechtsanwalt) ohne einen schriftlichen Vollmachtsnachweis vorlegen zu müssen, auch im Grundbuchsverfahren (vom Fall begründeter Zweifel abgesehen) hinsichtlich seiner Bevollmächtigung auf § 5 Abs 4a NO (für den Rechtsanwalt: § 30 Abs 2 ZPO) berufen. (T17)
  • 5 Ob 182/18b
    Entscheidungstext OGH 13.12.2018 5 Ob 182/18b
  • 5 Ob 226/20a
    Entscheidungstext OGH 04.02.2021 5 Ob 226/20a
  • 5 Ob 125/21z
    Entscheidungstext OGH 23.08.2021 5 Ob 125/21z
    Beis wie T8; Beis wie T17
  • 5 Ob 98/22f
    Entscheidungstext OGH 14.07.2022 5 Ob 98/22f
    Beis wie T8; Beis wie T17
  • 5 Ob 24/22y
    Entscheidungstext OGH 14.07.2022 5 Ob 24/22y
    Vgl; Beis wie T17
  • 5 Ob 136/23w
    Entscheidungstext OGH 24.08.2023 5 Ob 136/23w

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0035804

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.10.2023

Dokumentnummer

JJR_19831220_OGH0002_0050OB00079_8300000_001