Rechtssatz für 9ObA601/90 8ObA19/06m 8...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0021383

Geschäftszahl

9ObA601/90; 8ObA19/06m; 8ObA53/06m

Entscheidungsdatum

19.06.2006

Norm

ABGB §1152 F1
  1. ABGB § 1152 heute
  2. ABGB § 1152 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Mangels eines Verstoßes gegen ein generalisierbares Prinzip ist die zeitliche Differenzierung zwischen aktiven Dienstnehmer und Pensionisten sowie die sachlich begründete Unterscheidung zwischen Neupensionisten und Altpensionisten nicht gleichheitswidrig.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 601/90
    Entscheidungstext OGH 19.12.1990 9 ObA 601/90
  • 8 ObA 19/06m
    Entscheidungstext OGH 11.05.2006 8 ObA 19/06m
    Vgl
  • 8 ObA 53/06m
    Entscheidungstext OGH 19.06.2006 8 ObA 53/06m
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0021383

Dokumentnummer

JJR_19901219_OGH0002_009OBA00601_9000000_002

Rechtssatz für 9ObA125/98f 8ObA197/98y...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0110426

Geschäftszahl

9ObA125/98f; 8ObA197/98y; 8ObA19/06m; 8ObA53/06m

Entscheidungsdatum

19.06.2006

Rechtssatz

Der Kollektivvertrag ist ein Instrument kollektiver Rechtssetzung und steht sohin nicht für Einzelfallregelungen zur Verfügung. Kollektive Rechtssetzung bedeutet aber nur, daß es sich um Regelungen handelt, die für eine Mehrheit von Arbeitnehmern (Arbeitsverhältnissen) Bedeutung haben, die die Beziehungen zwischen dem Arbeitgeber und der Belegschaft regeln.

Hier: Die Geltungsbereichsfestsetzung durch die Gehaltstafel f (KollV für die Handelsangestellten) auf nur einige namentlich genannte große Unternehmen stellt daher keine unzulässige Einzelfallregelung dar.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 125/98f
    Entscheidungstext OGH 08.07.1998 9 ObA 125/98f
    Veröff: SZ 71/122
  • 8 ObA 197/98y
    Entscheidungstext OGH 18.05.1999 8 ObA 197/98y
    Auch; Beisatz: Einzelfallregelungen in kollektiven Rechtsquellen (hier Betriebsvereinbarung) sind unzulässig. (T1); Veröff: SZ 72/86
  • 8 ObA 19/06m
    Entscheidungstext OGH 11.05.2006 8 ObA 19/06m
    nur: Der Kollektivvertrag ist ein Instrument kollektiver Rechtssetzung und steht sohin nicht für Einzelfallregelungen zur Verfügung. (T2)
  • 8 ObA 53/06m
    Entscheidungstext OGH 19.06.2006 8 ObA 53/06m
    nur T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110426

Dokumentnummer

JJR_19980708_OGH0002_009OBA00125_98F0000_001

Rechtssatz für 8ObA19/06m 8ObA53/06m

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0120900

Geschäftszahl

8ObA19/06m; 8ObA53/06m

Entscheidungsdatum

19.06.2006

Rechtssatz

Regelungen eines Kollektivvertrags, in denen keine konkreten Arbeitnehmer genannt werden, sondern auf allgemeine Kriterien abgestellt wird, sind auch dann keine Einzelfallregelungen, wenn dabei letztlich auch bestimmbar ist, welche Arbeitnehmer daraus Ansprüche ableiten können. So bedeuten etwa Stichtagsregelungen, bei denen für in den Geltungsbereich der alten Regelung fallende Arbeitnehmer bestimmte Ansprüche weiter aufrecht erhalten werden, immer, dass diese Arbeitnehmergruppe auch bestimmbar und abgeschlossen ist, wie es etwa auch bei gesetzlichen Übergangsbestimmungen der Fall wäre. Das ändert aber schon deshalb nichts am generellen Charakter solcher Regelungen, wenn die Kriterien nicht nur eindeutig generell abstrakt abgefasst sind, sondern auch als Fortwirken der vormals abstrakt abgefassten begünstigenden Regelungen verstanden werden können und auch ganz allgemeinen Grundprinzipien bei der Überleitung zu neuen Regelungssystemen entsprechen (hier: Kollektivvertrag zwischen Wirtschaftskammer Österreichs, Fachverband Luftfahrtunternehmen, und der österreichische Gewerkschaftsbund, Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr für das Bordpersonal sowohl der Austrian Airlines AG als auch der Lauda Air GmbH).

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0120900

Dokumentnummer

JJR_20060511_OGH0002_008OBA00019_06M0000_001

Rechtssatz für 9ObA128/04w 9ObA127/04y...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0120297

Geschäftszahl

9ObA128/04w; 9ObA127/04y; 8ObA19/06m; 8ObA52/06m; 8ObA20/06h; 9ObA15/07g; 9ObA159/08k; 9ObA123/09t; 8ObA40/12h; 9ObA109/14s; 8ObA68/16g

Entscheidungsdatum

16.12.2016

Rechtssatz

Der Bankenverband ist für Sparkassen-Aktiengesellschaften, die nach ihrer Geschäftstätigkeit als „Bank" zu klassifizieren sind, kollektivvertragsfähig. Wechselt die Sparkassen-Aktiengesellschaft wirksam vom Sparkassenverband zum Bankenverband, ist daher mit sofortiger Wirkung jener Kollektivvertrag anzuwenden, der sich aus der aktuellen Verbandsmitgliedschaft ergibt. Da der ursprünglich in Geltung gestandene Sparkassen-Kollektivvertrag durch den Verbandswechsel unanwendbar geworden ist, fällt die auf Grund dessen Ermächtigung abgeschlossene Betriebsvereinbarung ersatzlos und ohne Nachwirkungen weg. Beruht der Wechsel des freien Berufsverbands allerdings - wie hier - auf freier, nicht durch eine Änderung der Geschäftstätigkeit erzwungener, Entscheidung des Arbeitgebers und wird dadurch ein Kollektivvertragswechsel mit beträchtlichen Folgen für die Arbeitnehmer bewirkt, entspricht es dem Grundsatz des Vertrauensschutzes, dass - in analoger Anwendung des Paragraph 4, Absatz 2, Satz 1 AVRAG - trotz Anwendbarkeit des Banken-Kollektivvertrags das den vor dem Verbandswechsel beschäftigten Angestellten bis zu diesem Zeitpunkt für die regelmäßige Arbeitsleistung in der Normalarbeitszeit gebührende Entgelt des ursprünglichen Kollektivvertrags nicht geschmälert werden darf. Dieser Vertrauensschutz und das daraus abgeleitete Verbot der Entgeltschmälerung gilt auch für die auf der kollektivvertraglichen Ermächtigung beruhende, durch den Kollektivvertragswechsel außer Kraft getretene, Betriebsvereinbarung.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 128/04w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2005 9 ObA 128/04w
    Veröff: SZ 2005/169
  • 9 ObA 127/04y
    Entscheidungstext OGH 23.11.2005 9 ObA 127/04y
  • 8 ObA 19/06m
    Entscheidungstext OGH 11.05.2006 8 ObA 19/06m
    Vgl auch
  • 8 ObA 52/06m
    Entscheidungstext OGH 19.06.2006 8 ObA 52/06m
    Vgl auch
  • 8 ObA 20/06h
    Entscheidungstext OGH 23.11.2006 8 ObA 20/06h
    Vgl auch; Beisatz: Die Kollektivvertragsfähigkeit des Verbandes der Österreichischen Banken und Bankiers ergibt sich aus § 4 Abs 2 ArbVG. (T1)
  • 9 ObA 15/07g
    Entscheidungstext OGH 07.05.2008 9 ObA 15/07g
    Vgl auch; Beisatz: In 9 ObA 128/04w = SZ 2005/169 und 9 ObA 127/04y wurde ausdrücklich dargelegt, dass durch den Kollektivvertragswechsel der Beklagten sowohl die Anwendbarkeit des Sparkassenkollektivvertrags als auch der nur darauf beruhenden Betriebsvereinbarungen weggefallen ist. (T2)
  • 9 ObA 159/08k
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 9 ObA 159/08k
    Vgl
  • 9 ObA 123/09t
    Entscheidungstext OGH 26.01.2010 9 ObA 123/09t
    Vgl; Beisatz: Auch im Falle eines Kollektivvertragswechsels kraft Betriebsübergangs ist eine vollständige Ablösung des Veräußererkollektivvertrags durch den Erwerberkollektivvertrag anzunehmen. (T3)
  • 8 ObA 40/12h
    Entscheidungstext OGH 28.05.2013 8 ObA 40/12h
    Vgl auch; Beisatz: Ist beim Erwerber ein anderer KV als beim Veräußerer anzuwenden, so gilt grundsätzlich der KV des Erwerbers, es kommt also zu einem Kollektivvertragswechsel. (T4)
  • 9 ObA 109/14s
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 9 ObA 109/14s
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 8 ObA 68/16g
    Entscheidungstext OGH 16.12.2016 8 ObA 68/16g
    Vgl; Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2005:RS0120297

Im RIS seit

23.12.2005

Zuletzt aktualisiert am

18.01.2017

Dokumentnummer

JJR_20051123_OGH0002_009OBA00128_04W0000_001

Rechtssatz für 9ObA201/94 (9ObA202/94); ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0038765

Geschäftszahl

9ObA201/94 (9ObA202/94); 9ObA2182/96i; 9ObA125/98f; 9ObA195/99p; 8ObA30/00w; 9ObA229/02w; 8ObA8/05t; 8ObA19/06m; 8ObA53/06m; 9ObA66/07g; 9ObA80/11x; 8ObA98/11m; 8ObA72/12i; 9ObA146/12d; 8ObA12/17y; 9ObA93/17t; 9ObA88/19k; 8ObA67/22v; 8ObS6/23z

Entscheidungsdatum

11.01.2024

Norm

ABGB §879 Abs1 CIIo1
B-VG Art7
KollV für Versicherungsangestellte im Innendienst §25 Abs6
RAO §8
  1. ABGB § 879 heute
  2. ABGB § 879 gültig ab 01.07.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 275/1992
  1. B-VG Art. 7 heute
  2. B-VG Art. 7 gültig ab 01.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.2004 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 7 gültig von 16.05.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/1998
  5. B-VG Art. 7 gültig von 14.08.1997 bis 15.05.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  6. B-VG Art. 7 gültig von 01.07.1988 bis 13.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  7. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.1975 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  8. B-VG Art. 7 gültig von 19.12.1945 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 7 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. RAO § 8 heute
  2. RAO § 8 gültig ab 01.07.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2008
  3. RAO § 8 gültig von 01.01.2008 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2007
  4. RAO § 8 gültig von 01.06.1999 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/1999

Rechtssatz

Auch die Kollektivvertragsparteien sind bei der Gestaltung des KollV an den verfassungsrechtlichen Gleichheitsgrundsatz gebunden, wobei von einer mittelbaren Drittwirkung auszugehen ist. Den Kollektivvertragsparteien ist es daher verwehrt, einem Disziplinarbeschuldigten normativ ein Recht abzuerkennen, das unter sonst gleichen Verhältnissen nach der uneingeschränkten Fassung des Paragraph 8, Absatz eins und 2 RAO jedermann zusteht (JBl 1932,68), oder etwa eine Verfahrensordnung festzulegen, die den elementaren Grundsätzen eines fairen Verfahrens widerspricht. Paragraph 25, Absatz 6, KollV für Versicherungsangestellte im Innendienst ist demnach verfassungskonform auszulegen.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 201/94
    Entscheidungstext OGH 16.11.1994 9 ObA 201/94
    Veröff: SZ 67/203
  • 9 ObA 2182/96i
    Entscheidungstext OGH 16.10.1996 9 ObA 2182/96i
    nur: Auch die Kollektivvertragsparteien sind bei der Gestaltung des KollV an den verfassungsrechtlichen Gleichheitsgrundsatz gebunden, wobei von einer mittelbaren Drittwirkung auszugehen ist. (T1)
  • 9 ObA 125/98f
    Entscheidungstext OGH 08.07.1998 9 ObA 125/98f
    nur T1; Beisatz: Beachtung des sich aus dem Gleichheitsgebot ergebenden Sachlichkeitsgebotes. (T2)
    Beisatz: Hier: Geltungsbereichsfestsetzung durch die Gehaltstafel f (KollV für die Handelsangestellten) auf nur einige namentlich genannte große Unternehmen - sachlich gerechtfertigt. (T3)
    Veröff: SZ 71/122
  • 9 ObA 195/99p
    Entscheidungstext OGH 26.01.2000 9 ObA 195/99p
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: § 22 DO.B (T4)
  • 8 ObA 30/00w
    Entscheidungstext OGH 09.11.2000 8 ObA 30/00w
    nur T1
  • 9 ObA 229/02w
    Entscheidungstext OGH 19.03.2003 9 ObA 229/02w
    nur: Auch die Kollektivvertragsparteien sind bei der Gestaltung des KollV an den verfassungsrechtlichen Gleichheitsgrundsatz gebunden. (T5)
  • 8 ObA 8/05t
    Entscheidungstext OGH 30.06.2005 8 ObA 8/05t
    nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Diese gilt zufolge der mittelbaren Grundrechtsbindung auch für die Betriebsparteien. (T6)
  • 8 ObA 19/06m
    Entscheidungstext OGH 11.05.2006 8 ObA 19/06m
    Auch; nur T1; Beis wie T2
  • 8 ObA 53/06m
    Entscheidungstext OGH 19.06.2006 8 ObA 53/06m
    Auch; nur T1; Beis wie T2
  • 9 ObA 66/07g
    Entscheidungstext OGH 20.08.2008 9 ObA 66/07g
    nur: Auch die Kollektivvertragsparteien sind bei der Gestaltung des KollV an den verfassungsrechtlichen Gleichheitsgrundsatz gebunden. (T7)
    Beisatz: Hier: DBO der Bediensteten der Österreichischen Privatbahnen. (T8)
  • 9 ObA 80/11x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 9 ObA 80/11x
    Vgl auch; nur T5; Beisatz: In Anbetracht der Interessenwahrungspflicht der Kollektivvertragsparteien ist von einer „abgeschwächten“ Grundrechtsbindung auszugehen. (T9)
    Beisatz: Im Rahmen des Gleichheitssatzes haben die Parteien des Kollektivvertrags bei ihren Vereinbarungen über die Einstufung innerhalb des ihnen zur Verfügung stehenden Gestaltungsspielraums die wirtschaftliche Absicherung der Arbeitnehmer durch die Bewertung ihrer Arbeitsleistung in Beziehung zur Lohnkostenbelastung der Arbeitgeber zu setzen und so ein Synallagma zwischen den Parteien des Arbeitsvertrags herzustellen. (T10)
  • 8 ObA 98/11m
    Entscheidungstext OGH 26.07.2012 8 ObA 98/11m
    nur T5
  • 8 ObA 72/12i
    Entscheidungstext OGH 27.11.2012 8 ObA 72/12i
    Auch; nur T5
  • 9 ObA 146/12d
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 9 ObA 146/12d
    Vgl auch
  • 8 ObA 12/17y
    Entscheidungstext OGH 28.09.2017 8 ObA 12/17y
    Auch
  • 9 ObA 93/17t
    Entscheidungstext OGH 30.10.2017 9 ObA 93/17t
    Auch
  • 9 ObA 88/19k
    Entscheidungstext OGH 27.08.2019 9 ObA 88/19k
    nur T7
  • 8 ObA 67/22v
    Entscheidungstext OGH 24.10.2022 8 ObA 67/22v
    nur T5
  • 8 ObS 6/23z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 11.01.2024 8 ObS 6/23z
    vgl; Beisatz: Hier: Auslegung von Art XIII Punkt 6 des Kollektivvertrags für Arbeiter im Güterbeförderungsgewerbe („Unglücksfall“). (T11)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0038765

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.03.2024

Dokumentnummer

JJR_19941116_OGH0002_009OBA00201_9400000_001

Rechtssatz für 9ObA602/92; 9ObA133/93; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0038552

Geschäftszahl

9ObA602/92; 9ObA133/93; 9ObA802/94; 9ObA255/97h; 8ObA61/97x; 8ObA20/99w; 9ObA106/00d; 8ObA170/00h; 8ObA236/01s; 8ObA288/01p; 9ObA246/02w; 8ObA52/03k; 9ObA31/05g; 9ObA30/05k; 9ObA68/04x; 9ObA57/05f; 8ObA19/06m; 8ObA53/06m; 8ObA29/06g; 9ObA84/07d; 8ObA47/08g; 9ObA66/07g; 9ObA42/09f; 8ObA32/11f; 9ObA80/11x; 8ObA98/11m; 9ObA118/12m; 9ObA146/12d; 9ObA104/13d; 9ObA88/19k; 8ObA53/19f; 9ObA140/21k; 9ObA113/21i; 8ObA59/22t; 9ObA74/22f; 8ObS6/23z; 9ObA76/23a

Entscheidungsdatum

16.12.2024

Norm

ABGB §879 BI
ABGB §879 BIIo
B-VG Art7
StGG Art5
1.ZPMRK Art1 II2
1.ZPMRK Art1 V2
  1. ABGB § 879 heute
  2. ABGB § 879 gültig ab 01.07.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 275/1992
  1. ABGB § 879 heute
  2. ABGB § 879 gültig ab 01.07.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 275/1992
  1. B-VG Art. 7 heute
  2. B-VG Art. 7 gültig ab 01.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.2004 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 7 gültig von 16.05.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/1998
  5. B-VG Art. 7 gültig von 14.08.1997 bis 15.05.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  6. B-VG Art. 7 gültig von 01.07.1988 bis 13.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  7. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.1975 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  8. B-VG Art. 7 gültig von 19.12.1945 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 7 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Mittelbare Drittwirkung der Grundrechte im Wege der Konkretisierung der Generalklausel des Paragraph 879, ABGB auf den normativen Teil des KollV. Bei einem Eingriff in auf KollV beruhenden Anwartschaften kommt vor allem der Eigentumsschutz und der Gleichheitssatz in Betracht. Das Sachlichkeitsgebot ist bei Vorliegen von berücksichtigungswürdigen Interessen des Betriebes und der Arbeitnehmer erfüllt; Wegfall der Anwartschaft auf Administrativpension bei Aufrechterhaltung der Anwartschaft auf Zuschusspension berührt nicht den Wesenskern der betrieblichen Altersversorgung. Verhältnismäßigkeit des Eingriffes ist bei kollektivvertraglicher Regelung grundsätzlich anzunehmen. Der Gleichheitsgrundsatz ist nur gewahrt, wenn bei Einschränkung der Anwartschaften auf die durch die unterschiedliche Dauer der Berufsausübung bedingten unterschiedlichen Vertrauenspositionen Bedacht genommen wird. Dies ist jedenfalls bei der generellen Einstellung des Erwerbs künftiger Anwartschaften der Fall.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 602/92
    Entscheidungstext OGH 16.12.1992 9 ObA 602/92
    Veröff: SZ 65/163 = DRdA 1993,369 (R. Resch)
  • 9 ObA 133/93
    Entscheidungstext OGH 11.08.1993 9 ObA 133/93
    Vgl auch; nur: Mittelbare Drittwirkung der Grundrechte im Wege der Konkretisierung der Generalklausel des § 879 ABGB auf den normativen Teil des KollV. Bei einem Eingriff in auf KollV beruhenden Anwartschaften kommt vor allem der Eigentumsschutz und der Gleichheitssatz in Betracht. (T1); Beisatz: Hier: Betriebsvereinbarung (T2)
  • 9 ObA 802/94
    Entscheidungstext OGH 11.01.1995 9 ObA 802/94
    Auch; nur T1
  • 9 ObA 255/97h
    Entscheidungstext OGH 22.10.1997 9 ObA 255/97h
    Vgl auch; Beisatz: Keine Grundrechtsverletzung durch die in die Befugnisse der Kollektivvertragsparteien fallende Änderung von Pensionsansprüchen bereits ausgeschiedener Arbeitnehmer durch Verschlechterung von kollektivvertraglichen Regelungen. Eigentumsbeschränkungen sind zulässig, wenn sie sachlich gerechtfertigt sind, nicht den Wesensgehalt des Grundrechtes berühren und nicht unverhältnismäßig sind. Der Schutz gilt nämlich nicht für Eingriffe jeder Art und Intensität. (T3); Beisatz: Hier: Streichung der Haushaltszulage. (T4)
  • 8 ObA 61/97x
    Entscheidungstext OGH 06.07.1998 8 ObA 61/97x
    Vgl auch; nur T1; Beis wie T2; Beis wie T3 nur: Eigentumsbeschränkungen sind zulässig, wenn sie sachlich gerechtfertigt sind, nicht den Wesensgehalt des Grundrechtes berühren und nicht unverhältnismäßig sind. (T5); Beisatz: Bei Eingriff in einzelvertragliche Regelungen wird darüber hinaus zu beachten sein, dass der aus einem im Rahmen der Privatautonomie geschlossenen Vertrag berechtigte noch weniger als der seine Rechte aus einem Kollektivvertrag ableitende Arbeitnehmer mit einer nachträglichen Verschlechterung seiner Rechtsstellung durch die Kollektivvertragsparteien rechnen muss. Ein Eingriff - sofern man ihn bezüglich bereits bestehender einzelvertraglicher Regelungen überhaupt für zulässig erachtet - wird daher nur dann aus dem Gesichtspunkt der Verhältnismäßigkeit sachlich zu rechtfertigen sein, wenn ansonsten der Fortbestand des Betriebes gefährdet wäre. (T6)
  • 8 ObA 20/99w
    Entscheidungstext OGH 24.06.1999 8 ObA 20/99w
    nur: Gleichheitsgrund ist nur gewahrt, wenn bei Einschränkung der Anwartschaften auf die durch die unterschiedliche Dauer der Berufsausübung bedingten unterschiedlichen Vertrauenspositionen Bedacht genommen wird. (T7); Beis wie T2
  • 9 ObA 106/00d
    Entscheidungstext OGH 06.09.2000 9 ObA 106/00d
    Vgl auch; nur: Das Sachlichkeitsgebot ist bei Vorliegen von berücksichtigungswürdigen Interessen des Betriebes und der Arbeitnehmer erfüllt. Verhältnismäßigkeit des Eingriffes ist grundsätzlich anzunehmen. Gleichheitsgrund ist nur gewahrt, wenn bei Einschränkung der Anwartschaften auf die durch die unterschiedliche Dauer der Berufsausübung bedingten unterschiedlichen Vertrauenspositionen Bedacht genommen wird. (T8); Beis wie T5; Beisatz: Eine schematische Gleichbehandlung der von der plötzlichen Kürzung der Ruhegeldanwartschaften Betroffenen ohne Rücksicht auf die Dauer der Berufsausübung und die dadurch bedingten unterschiedlichen Vertrauenspositionen widerspricht schon grundsätzlich dem Gleichbehandlungsgrundsatz. Es ist vielmehr eine Differenzierung nach der Dauer der erworbenen Beitragszeiten geboten. Durch eine einschränkende Regelung wird das Sachlichkeitsgebot erst bei Vorliegen berücksichtigungswürdiger erheblicher betrieblicher Interessen und solcher der Arbeitnehmer erfüllt. (T9); Beisatz: Es sind Übergangsfristen zu fordern, damit nicht plötzlich und unerwartet in die Rechtspositionen und Vertrauenspositionen eingegriffen wird. (T10)
  • 8 ObA 170/00h
    Entscheidungstext OGH 21.12.2000 8 ObA 170/00h
    Vgl; nur T8; Beisatz: Wurde eine Betriebspension auf Grund einer zulässigen Betriebsvereinbarung zuerkannt, so steht es den Betriebsparteien auch grundsätzlich frei, diese für die Arbeitnehmer des Betriebes wieder zu verändern. Dabei haben aber die Partner der Betriebsvereinbarung genauso wie die Kollektivvertragsparteien zu berücksichtigen, dass bei einmal geschaffenen Rechtspositionen der Gestaltungsspielraum unter der Einschränkung der sachlichen Begründbarkeit und Verhältnismäßigkeit steht, wobei die vom unmittelbar an die Grundrechte gebundenen Bundesgesetzgeber im ASVG und im Pensionsrecht der Beamten vorgenommenen Änderungen für diese Beurteilung beachtliche Wertungen darstellen. (T11); Veröff: SZ 73/212
  • 8 ObA 236/01s
    Entscheidungstext OGH 28.03.2002 8 ObA 236/01s
    Auch; Beis wie T9; Beis wie T10; Beisatz: Bei Einschnitten in Versorgungsleistungen ist auf die Dauer der Zugehörigkeit zum Alterssicherungssystem Rücksicht zu nehmen. Je länger die Zugehörigkeit besteht, desto maßvoller sollte der Eingriff sein. (T12)
  • 8 ObA 288/01p
    Entscheidungstext OGH 13.06.2002 8 ObA 288/01p
    Vgl auch; Veröff: SZ 2002/83
  • 9 ObA 246/02w
    Entscheidungstext OGH 23.04.2003 9 ObA 246/02w
    nur: Mittelbare Drittwirkung der Grundrechte im Wege der Konkretisierung der Generalklausel des § 879 ABGB auf den normativen Teil des KollV. (T13); Beisatz: Hier: Neufassung der Entlassungsgründe gemäß § 39 Abs 2 "Dienst- und Besoldungsordnung für die Bediensteten österreichischer Privatbahnen DBO". (T14)
  • 8 ObA 52/03k
    Entscheidungstext OGH 24.06.2004 8 ObA 52/03k
    Vgl auch; Beis wie T11 nur: Wurde eine Betriebspension auf Grund einer zulässigen Betriebsvereinbarung zuerkannt, so steht es den Betriebsparteien auch grundsätzlich frei, diese für die Arbeitnehmer des Betriebes wieder zu verändern. (T15)
  • 9 ObA 31/05g
    Entscheidungstext OGH 11.05.2005 9 ObA 31/05g
    Vgl auch; nur T13; Veröff: SZ 2005/74
  • 9 ObA 30/05k
    Entscheidungstext OGH 11.05.2005 9 ObA 30/05k
    Vgl auch; nur T13
  • 9 ObA 68/04x
    Entscheidungstext OGH 06.06.2005 9 ObA 68/04x
    nur: Das Sachlichkeitsgebot ist bei Vorliegen von berücksichtigungswürdigen Interessen des Betriebes erfüllt. Gleichheitsgrund ist nur gewahrt, wenn auf die durch die unterschiedliche Dauer der Berufsausübung bedingten unterschiedlichen Vertrauenspositionen Bedacht genommen wird. (T16); Beisatz: Die Verhältnismäßigkeit des Eingriffs hat auf Grund der Gegenüberstellung der Interessen der Arbeitnehmer mit den betrieblichen Interessen zu erfolgen und kann daher immer nur unter Beachtung der konkreten Umstände des Einzelfalls erfolgen. Es kann aber nicht zweifelhaft sein, dass dann, wenn das Unternehmen „konkursreif" bzw ein „Sanierungsfall" ist, auch schmerzhafte Eingriffe als verhältnismäßig gewertet werden müssen. (T17)
  • 9 ObA 57/05f
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 9 ObA 57/05f
    Vgl auch; Beisatz: Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs, dass Betriebsvereinbarungen, die Betriebspensionen regeln, auch zu Lasten der Dienstnehmer des Betriebs abgeändert werden können, dass die Partner der Betriebsvereinbarung dabei aber verschiedene Grenzen der Sachlichkeit und der Verhältnismäßigkeit beachten müssen. Dies fußt nach ständiger Rechtsprechung auf der mittelbaren Drittwirkung der Grundrechte (Eigentumsschutz und Gleichheitssatz), die im Weg der Konkretisierung der Generalklausel des § 879 ABGB auch auf den normativen Teil von Betriebsvereinbarungen einwirken. Es ist daher davon auszugehen, dass eine ablösende Betriebsvereinbarung gegenüber aktiven Dienstnehmern im Vergleich zur früher geltenden Betriebsvereinbarung grundsätzlich eine Verschlechterung des Entgelts und der Pensionsanwartschaften wirksam vornehmen kann, sofern diese dem Sachlichkeitsgebot und der Verhältnismäßigkeit genügt. (T18); Veröff: SZ 2006/9
  • 8 ObA 19/06m
    Entscheidungstext OGH 11.05.2006 8 ObA 19/06m
    Auch
  • 8 ObA 53/06m
    Entscheidungstext OGH 19.06.2006 8 ObA 53/06m
    Auch
  • 8 ObA 29/06g
    Entscheidungstext OGH 22.02.2007 8 ObA 29/06g
    Auch; nur T13
  • 9 ObA 84/07d
    Entscheidungstext OGH 07.05.2008 9 ObA 84/07d
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 8 ObA 47/08g
    Entscheidungstext OGH 10.07.2008 8 ObA 47/08g
    Vgl auch; Beisatz: Es entspricht der ständigen Judikatur des Obersten Gerichtshofs, dass Betriebsvereinbarungen, die Betriebspensionen regeln, auch zu Lasten der Arbeitnehmer des Betriebs abgeändert werden können, dass die Partner der Betriebsvereinbarung dabei aber verschiedene Grenzen der Verhältnismäßigkeit und der Begründbarkeit beachten müssen. Dies fußt nach ständiger Judikatur auf der mittelbaren Drittwirkung der Grundrechte (Eigentumsschutz und Gleichheitssatz), die im Wege der Konkretisierung der Generalklausel des § 879 ABGB auch auf den normativen Teil von Betriebsvereinbarungen und Kollektivverträgen durchschlagen und einwirken (RIS-Justiz RS0038552). Die Verhältnismäßigkeit des Eingriffs ist bei kollektivrechtlichen Änderungen grundsätzlich zu vermuten, da sie ja nur unter Mitwirkung der zur Wahrung der Interessen der Arbeitnehmer berufenen Gewerkschaft bzw des Betriebsrats erfolgen können. (T19)
  • 9 ObA 66/07g
    Entscheidungstext OGH 20.08.2008 9 ObA 66/07g
    Auch; nur: Verhältnismäßigkeit des Eingriffes ist bei kollektivvertraglicher Regelung grundsätzlich anzunehmen. (T20)
  • 9 ObA 42/09f
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 9 ObA 42/09f
    Vgl auch; nur T1; nur T20; Beis wie T18 nur: Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs, dass Betriebsvereinbarungen, die Betriebspensionen regeln, auch zu Lasten der Dienstnehmer des Betriebs abgeändert werden können, dass die Partner der Betriebsvereinbarung dabei aber verschiedene Grenzen der Sachlichkeit und der Verhältnismäßigkeit beachten müssen. (T21)
    Beis wie T19 nur: Die Verhältnismäßigkeit des Eingriffs ist bei kollektivrechtlichen Änderungen grundsätzlich zu vermuten, da sie ja nur unter Mitwirkung der zur Wahrung der Interessen der Arbeitnehmer berufenen Gewerkschaft bzw des Betriebsrats erfolgen können. (T22)
  • 8 ObA 32/11f
    Entscheidungstext OGH 29.06.2011 8 ObA 32/11f
    Auch; nur T13
  • 9 ObA 80/11x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 9 ObA 80/11x
    Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Unterschiedlicher Vorrückungszeitraum nach § 28 KV‑BAGS, KollV für Arbeitnehmerinnen, die bei Mitgliedern der Berufsvereinigung von Arbeitgebern für Gesundheits‑ und Sozialberufe beschäftigt sind. (T23)
  • 8 ObA 98/11m
    Entscheidungstext OGH 26.07.2012 8 ObA 98/11m
    Vgl auch; nur T1
  • 9 ObA 118/12m
    Entscheidungstext OGH 29.01.2013 9 ObA 118/12m
    Vgl; Beisatz: Hier: Sachlichkeitsgebot für Sonderverträge. (T24)
  • 9 ObA 146/12d
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 9 ObA 146/12d
    Auch
  • 9 ObA 104/13d
    Entscheidungstext OGH 27.09.2013 9 ObA 104/13d
    Auch; nur T20; Beis ähnlich wie T18; Beis wie T19; Beis wie T22
  • 9 ObA 88/19k
    Entscheidungstext OGH 27.08.2019 9 ObA 88/19k
    Auch; nur T20; Beis wie T19; Beisatz: Bei der Prüfung, ob eine Kollektivvertragsbestimmung gegen den Gleichheitssatz verstößt, ist zu berücksichtigen, dass den Kollektivvertragsparteien ein weiter rechtspolitischer Gestaltungsspielraum sowohl hinsichtlich der angestrebten Ziele als auch der zur Zielerreichung eingesetzten Mittel zusteht. (T25)
  • 8 ObA 53/19f
    Entscheidungstext OGH 24.04.2020 8 ObA 53/19f
    Vgl; Beis wie T21; Beis wie T22
  • 9 ObA 140/21k
    Entscheidungstext OGH 15.12.2021 9 ObA 140/21k
    Vgl; Beis nur wie T20; Beisatz: Hier: Zu § 20 DO.B iVm § 12a DO.B und zu § 13 Abs 1 Z 3 DO.B.; Nichtberücksichtigung der Zeiten des Sonderurlaubs für die Einstufung ins Gehaltsschema. (T26)
  • 9 ObA 113/21i
    Entscheidungstext OGH 24.03.2022 9 ObA 113/21i
    Vgl; Beis wie T19
  • 8 ObA 59/22t
    Entscheidungstext OGH 30.08.2022 8 ObA 59/22t
    Vgl; Beis wie T25; Beisatz: Hier: § 238 DO.B. (T27)
  • 9 ObA 74/22f
    Entscheidungstext OGH 16.02.2023 9 ObA 74/22f
    Vgl; Beis wie T25; Beis wie T27; Anm: So bereits 8 ObA 59/22t. (T28)
  • 8 ObS 6/23z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 11.01.2024 8 ObS 6/23z
    vgl; Beisatz: Hier: Auslegung von Art XIII Punkt 6 des Kollektivvertrags für Arbeiter im Güterbeförderungsgewerbe („Unglücksfall“). (T29)
  • 9 ObA 76/23a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 16.12.2024 9 ObA 76/23a

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0038552

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.01.2025

Dokumentnummer

JJR_19921216_OGH0002_009OBA00602_9200000_002

Rechtssatz für 8Ob131/77 (8Ob132/77; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0053981

Geschäftszahl

8Ob131/77 (8Ob132/77; 8Ob133/77); 7Ob589/83; 4Ob573/83; 4Ob123/84; 8Ob512/87; 4Ob364/87; 10ObS359/89; 10ObS5/90; 10ObS66/90; 10ObS345/88; 10ObS229/90; 9ObA601/90; 10ObS61/91; 10ObS102/91; 1Ob33/91; 10ObS4/92; 10ObS278/94; 1Ob1/95; 10ObS260/95; 9ObA30/99y; 10ObS300/02v; 4Ob11/04b; 8ObA19/06m; 8ObA53/06m; 9ObA162/07z; 8ObA3/09p; 2Ob252/09m; 1Ob30/11k; 10ObS6/14a; 10ObS92/14y; 9ObA157/13y; 1Ob218/14m; 3Ob83/18d; 10ObS68/19a; 9ObA107/20f; 10ObS138/21y; 10ObS140/21t; 10ObS118/21g; 10ObS160/21h; 3Ob233/22v; 10ObS63/23x; 5Ob184/22b; 9Ob37/24t; 10Ob19/24b

Entscheidungsdatum

11.02.2025

Norm

B-VG Art7
PresseFG 2004 §2
  1. B-VG Art. 7 heute
  2. B-VG Art. 7 gültig ab 01.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.2004 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 7 gültig von 16.05.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/1998
  5. B-VG Art. 7 gültig von 14.08.1997 bis 15.05.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  6. B-VG Art. 7 gültig von 01.07.1988 bis 13.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  7. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.1975 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  8. B-VG Art. 7 gültig von 19.12.1945 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 7 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Der in Artikel 7, B-VG normierte Gleichheitsgrundsatz verbietet willkürliche, unsachliche Differenzierungen auf den Gebieten der Normsetzung und des Normvollzuges vergleiche VfSlg 3197 ua). Der Gleichheitsgrundsatz wird vom Gesetzgeber verletzt, wenn er Gleiches ungleich behandelt vergleiche VfSlg 5737 ua) (hier: keine Antragstellung wegen Paragraph 108, ASVG).

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 131/77
    Entscheidungstext OGH 23.11.1977 8 Ob 131/77
  • 7 Ob 589/83
    Entscheidungstext OGH 05.05.1983 7 Ob 589/83
    nur: Der Gleichheitsgrundsatz wird vom Gesetzgeber verletzt, wenn er Gleiches ungleich behandelt. (T1)
  • 4 Ob 573/83
    Entscheidungstext OGH 04.10.1983 4 Ob 573/83
    nur: Der in Art 7 B-VG normierte Gleichheitsgrundsatz verbietet willkürliche, unsachliche Differenzierungen auf den Gebieten der Normsetzung und des Normvollzuges (vgl VfSlg 3197 ua). (T2)
    Beisatz: Hier: Tarifgestaltung für Schlachtabfallentsorgung (vgl auch 7 Ob 589/83). (T3)
  • 4 Ob 123/84
    Entscheidungstext OGH 14.01.1986 4 Ob 123/84
    Auch; nur T2; Beisatz: Der VfGH hat schon mehrfach ausgesprochen (Slg 5481, 7040, 7705 ua), dass es dem Gesetzgeber nicht verwehrt ist, von einem einmal gewählten Ordnungsprinzip abzugehen, sofern nur die betreffende Regelung in sich sachlich begründbar ist. (T4)
    Veröff: Arb 10512
  • 8 Ob 512/87
    Entscheidungstext OGH 26.03.1987 8 Ob 512/87
    Beisatz: Hier: Tir SHG. (T5)
    Beisatz: Es bedeutet keine unzulässige unsachliche Differenzierung, wenn für die primären allgemein menschlichen Bedürfnisse des Lebensunterhaltes in einem weiteren Maße gesorgt erscheint, als für die zwar ebenfalls wichtigen aber nur in besonderen Lebenslagen zu gewährenden und demnach unter Berücksichtigung der verschiedensten Umstände des Einzelfalls gerechte und richtige Hilfe in besonderen Lebenslagen. (T6)
  • 4 Ob 364/87
    Entscheidungstext OGH 15.09.1987 4 Ob 364/87
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 60/172 = JBl 1988,50
  • 10 ObS 359/89
    Entscheidungstext OGH 05.12.1989 10 ObS 359/89
    nur T2; Beis wie T4
  • 10 ObS 5/90
    Entscheidungstext OGH 27.02.1990 10 ObS 5/90
    Auch; Beisatz: Wobei unter Sachlichkeit einer Regelung nicht eine "Zweckmäßigkeit" oder "Gerechtigkeit" zu verstehen ist. (T7) Veröff: SSV-NF 4/21
  • 10 ObS 66/90
    Entscheidungstext OGH 27.02.1990 10 ObS 66/90
  • 10 ObS 345/88
    Entscheidungstext OGH 29.05.1990 10 ObS 345/88
  • 10 ObS 229/90
    Entscheidungstext OGH 12.06.1990 10 ObS 229/90
    nur T2
  • 9 ObA 601/90
    Entscheidungstext OGH 19.12.1990 9 ObA 601/90
    Auch
  • 10 ObS 61/91
    Entscheidungstext OGH 12.03.1991 10 ObS 61/91
    Auch; Beis wie T4; Veröff: SSV-NF 5/26
  • 10 ObS 102/91
    Entscheidungstext OGH 09.04.1991 10 ObS 102/91
    Auch; Beis wie T4
  • 1 Ob 33/91
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 33/91
    Auch; Beisatz: Der Gleichheitsgrundsatz wird heute als umfassendes Willkürverbot verstanden. (T8)
    Veröff: JBl 1992,249 = ZVR 1992/57 S 119
  • 10 ObS 4/92
    Entscheidungstext OGH 28.01.1992 10 ObS 4/92
    Auch
  • 10 ObS 278/94
    Entscheidungstext OGH 19.12.1994 10 ObS 278/94
    Auch
  • 1 Ob 1/95
    Entscheidungstext OGH 27.07.1995 1 Ob 1/95
    Auch; Beis wie T8; Veröff: SZ 68/132
  • 10 ObS 260/95
    Entscheidungstext OGH 23.01.1996 10 ObS 260/95
    Auch
  • 9 ObA 30/99y
    Entscheidungstext OGH 02.06.1999 9 ObA 30/99y
    Auch; Beis wie T7; Beisatz: Dem Gesetzgeber ist es aber - außer im Falle eines Exzesses - durch den Gleichheitsgrundsatz nicht verwehrt, seine politischen Zielvorstellungen auf die ihm geeignet erscheinende Art zu verfolgen. (T9)
    Veröff: SZ 72/99
  • 10 ObS 300/02v
    Entscheidungstext OGH 22.10.2002 10 ObS 300/02v
    Vgl auch; nur T2
  • 4 Ob 11/04b
    Entscheidungstext OGH 30.03.2004 4 Ob 11/04b
    Vgl auch; Beisatz: Das Willkürverbot richtet sich an die Vollziehung und nicht den Gesetzgeber. (T10)
    Beisatz: Die Bindung des Gesetzgebers durch den Gleichheitssatz, mündet in der neueren Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofs in verstärktem Maß in ein allgemeines Sachlichkeitsgebot für Gesetze. (T11)
  • 8 ObA 19/06m
    Entscheidungstext OGH 11.05.2006 8 ObA 19/06m
    Vgl; nur T2
  • 8 ObA 53/06m
    Entscheidungstext OGH 19.06.2006 8 ObA 53/06m
    Vgl; nur T2
  • 9 ObA 162/07z
    Entscheidungstext OGH 09.07.2008 9 ObA 162/07z
    Auch; Beis wie T9; Beis wie T11
  • 8 ObA 3/09p
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 8 ObA 3/09p
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Auf Grundlage des § 38a Abs 2 des Steiermärkischen Krankenanstaltengesetzes 1999 (KALG, LGBl 1999/66) erlassene Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung LGBl1999/52 idF LGBl 2006/141 (Honorarpunkte-Verordnung); der Oberste Gerichtshof teilte die Bedenken des Rechtsmittelwerbers gegen die Gesetzes- und Verfassungskonformität der genannten Verordnung nicht. (T12)
  • 2 Ob 252/09m
    Entscheidungstext OGH 25.03.2010 2 Ob 252/09m
    Auch; nur: Der in Art 7 B-VG normierte Gleichheitsgrundsatz verbietet willkürliche, unsachliche Differenzierungen. (T13)
    Beisatz: Hier: § 25 Abs 3 GSpG. (T14)
  • 1 Ob 30/11k
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 30/11k
    Auch; Beis wie T8
  • 10 ObS 6/14a
    Entscheidungstext OGH 25.02.2014 10 ObS 6/14a
  • 10 ObS 92/14y
    Entscheidungstext OGH 30.09.2014 10 ObS 92/14y
    Beisatz: Hier: § 208 Satz 2 ASVG. (T15)
  • 9 ObA 157/13y
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 9 ObA 157/13y
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 218/14m
    Entscheidungstext OGH 23.12.2014 1 Ob 218/14m
    Vgl auch; Veröff: SZ 2014/134
  • 3 Ob 83/18d
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 3 Ob 83/18d
    Vgl auch; Veröff: SZ 2018/40
  • 10 ObS 68/19a
    Entscheidungstext OGH 25.06.2019 10 ObS 68/19a
  • 9 ObA 107/20f
    Entscheidungstext OGH 27.01.2021 9 ObA 107/20f
    vgl; Beisatz: Hier: Körperschaft öffentlichen Rechts und Stellenbesetzung. (T16)
    Anm: Veröff: SZ 2021/7
  • 10 ObS 138/21y
    Entscheidungstext OGH 19.10.2021 10 ObS 138/21y
    Beis wie T13; Beisatz: Hier: Anwendbarkeit des § 236 Abs 4b ASVG lediglich auf Pensionsanträge ab dem Stichtag 1.1.2020 nicht gleichheitswidrig. (T17)
  • 10 ObS 140/21t
    Entscheidungstext OGH 16.11.2021 10 ObS 140/21t
    nur T13; Beis wie T17
  • 10 ObS 118/21g
    Entscheidungstext OGH 16.11.2021 10 ObS 118/21g
    nur T13; Beis wie T17
  • 10 ObS 160/21h
    Entscheidungstext OGH 16.11.2021 10 ObS 160/21h
    nur T13; Beis wie T17
  • 3 Ob 233/22v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 15.03.2023 3 Ob 233/22v
  • 10 ObS 63/23x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.06.2023 10 ObS 63/23x
    vgl
  • 5 Ob 184/22b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.07.2023 5 Ob 184/22b
    Beisatz wie T4
  • 9 Ob 37/24t
    Entscheidungstext OGH 26.06.2024 9 Ob 37/24t
    Beisatz wie T9
  • 10 Ob 19/24b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 11.02.2025 10 Ob 19/24b
    vgl; Beisatz: Hier: Förderung nach § 1 Abs 1 Z 1 COVID-19-ZweckzuschussG, von der „privat-profitorientierte“ Pflegeheime ausgeschlossen sind. (T18)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0053981

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.04.2025

Dokumentnummer

JJR_19771123_OGH0002_0080OB00131_7700000_002

Rechtssatz für 10ObS72/89; 10ObS359/89; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0053889

Geschäftszahl

10ObS72/89; 10ObS359/89; 10ObS5/90; 9ObA601/90; 10ObS229/92; 10ObS2354/96s; 10ObS159/98z; 10ObS167/98a; 10ObS261/98z; 10ObS289/98t; 10ObS292/98h; 10ObS291/98m; 10ObS298/98s; 10ObS290/98i; 1Ob151/98g; 10ObS312/98z; 10ObS81/02p; 10ObS360/01s; 10ObS205/02y; 10ObS360/02t; 10ObS393/02w; 10ObS51/03b; 10ObS69/04a; 10ObS19/05z; 10ObS120/05b; 8ObA19/06m; 8ObA53/06m; 10ObS61/08f; 10ObS194/08i; 9ObA41/08g; 8ObA32/09b; 5Ob271/09b; 2Ob33/10g; 5Ob50/10d; 5Ob124/10m; 8ObS5/10h; 10ObS179/10m; 5Ob29/11t; 8ObA32/11f; 10ObS13/12b; 10ObS71/12g; 8ObA98/11m; 9ObA66/13s; 5Ob125/14i; 7Ob201/14f; 5Ob42/15k; 10ObS68/17y; 10ObS38/19i; 10ObS47/21s; 10ObS138/21y; 10ObS141/21i; 10ObS140/21t; 10ObS118/21g; 10ObS160/21h; 10ObS175/21i; 10ObS26/22d; 8ObA59/22t; 10ObS47/22t; 10Obs124/22s; 10ObS87/23a; 10ObS1/25g; 10ObS72/25y; 9ObA102/24a; 10ObS92/25i

Entscheidungsdatum

23.10.2025

Norm

ASVG §251 Abs4
ASVG idF SRÄG 1991 BGBl 1991/157 §253 Abs1
ASVG §500
ASVG §551 Abs10
B-VG Art7
  1. ASVG § 251 heute
  2. ASVG § 251 gültig ab 01.01.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 67/2001
  3. ASVG § 251 gültig von 01.01.1990 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 642/1989
  1. ASVG § 500 heute
  2. ASVG § 500 gültig ab 01.01.1979 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 684/1978
  1. ASVG § 551 heute
  2. ASVG § 551 gültig ab 01.01.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 1/2002
  3. ASVG § 551 gültig von 01.08.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/1998
  4. ASVG § 551 gültig von 01.01.1995 bis 31.07.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 411/1996
  1. B-VG Art. 7 heute
  2. B-VG Art. 7 gültig ab 01.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.2004 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 7 gültig von 16.05.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/1998
  5. B-VG Art. 7 gültig von 14.08.1997 bis 15.05.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  6. B-VG Art. 7 gültig von 01.07.1988 bis 13.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  7. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.1975 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  8. B-VG Art. 7 gültig von 19.12.1945 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 7 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Dem Gesetzgeber steht ein Gestaltungsspielraum verfassungsrechtlich insoweit zu, als er in seinen rechtspolitischen und wirtschaftspolitischen Zielsetzungen frei ist. Gerade im Sozialversicherungsrecht ist eine durchschnittliche Betrachtungsweise erforderlich, die auf den Regelfall abstellt und damit Härten in Einzelfällen nicht ausschließen kann. Wenn daher der Gesetzgeber für die Bemessungsgrundlage begünstigter Zeiten, denen keinerlei Beiträge gegenüberstehen, in erster Linie an den tatsächlichen Arbeitsverdienst anknüpft und nur in jenen Fällen, in denen ein solcher nicht ermittelt werden kann, von Durchschnittssätzen ausgeht, so kann dies im Rahmen des begünstigten Personenkreises nicht als gleichheitswidrig angesehen werden. Der Gesetzgeber bleibt damit durchaus im Rahmen des von ihm gewählten Ordnungsprinzips. Dass sich dieses auf Grund der besonderen Umstände des Einzelfalles, also nur aus Unterschieden im Tatsächlichen, unterschiedlich auswirken kann und muss, liegt auf der Hand und ist verfassungsrechtlich nicht bedenklich.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 72/89
    Entscheidungstext OGH 18.04.1989 10 ObS 72/89
    Veröff: SSV-NF 3/44
  • 10 ObS 359/89
    Entscheidungstext OGH 05.12.1989 10 ObS 359/89
    nur: Dem Gesetzgeber steht ein Gestaltungsspielraum verfassungsrechtlich insoweit zu, als er in seinen rechtspolitischen und wirtschaftspolitischen Zielsetzungen frei ist. (T1)
  • 10 ObS 5/90
    Entscheidungstext OGH 27.02.1990 10 ObS 5/90
    nur: Dem Gesetzgeber steht ein Gestaltungsspielraum verfassungsrechtlich insoweit zu, als er in seinen rechtspolitischen und wirtschaftspolitischen Zielsetzungen frei ist. Gerade im Sozialversicherungsrecht ist eine durchschnittliche Betrachtungsweise erforderlich, die auf den Regelfall abstellt und damit Härten in Einzelfällen nicht ausschließen kann. (T2)
    Veröff: SSV-NF 4/21
  • 9 ObA 601/90
    Entscheidungstext OGH 19.12.1990 9 ObA 601/90
    Vgl auch
  • 10 ObS 229/92
    Entscheidungstext OGH 29.09.1992 10 ObS 229/92
    Auch; nur T2; Beisatz: Ob die gesetzliche Regelung in Einzelfällen zu Härten führen kann ist bei Prüfung der Gleichheitswidrigkeit ohne Belang. (T3)
  • 10 ObS 2354/96s
    Entscheidungstext OGH 05.11.1996 10 ObS 2354/96s
    Vgl auch; nur T2; Beis wie T3; Beisatz: Es liegt keine Verletzung des Gleichheitssatzes darin, dass Änderungen der Rechtslage allenfalls plötzlich und intensiv in erworbene Rechtspositionen eingreifen. Gerade in "dynamischen Rechtsgebieten" wie dem in immer kürzeren Abständen Novellen unterworfenen Sozialrecht ist nur das Vertrauen auf die "großen Linien" zu schützen, und sind daher Eingriffe des Gesetzgebers in sozialversicherungsrechtliche Positionen unter anderem etwa auch aus dem Ziel der Entlastung der Budgethaushalte auch vom Verfassungsgerichtshof durchaus anerkannt. (Hier. Übergangsregelungen im BPGG und in den Landes-Pflegegeldgesetzen hinsichtlich Ausgleichszahlungen). (T4)
  • 10 ObS 159/98z
    Entscheidungstext OGH 19.05.1998 10 ObS 159/98z
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 10 ObS 167/98a
    Entscheidungstext OGH 19.05.1998 10 ObS 167/98a
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 10 ObS 261/98z
    Entscheidungstext OGH 18.08.1998 10 ObS 261/98z
    nur: Gerade im Sozialversicherungsrecht ist eine durchschnittliche Betrachtungsweise erforderlich, die auf den Regelfall abstellt und damit Härten in Einzelfällen nicht ausschließen kann. (T5)
    Beis wie T3
  • 10 ObS 289/98t
    Entscheidungstext OGH 01.09.1998 10 ObS 289/98t
    nur T5; Beis wie T3
  • 10 ObS 292/98h
    Entscheidungstext OGH 01.09.1998 10 ObS 292/98h
    nur T5; Beis wie T3
  • 10 ObS 291/98m
    Entscheidungstext OGH 01.09.1998 10 ObS 291/98m
    nur T5; Beis wie T3
  • 10 ObS 298/98s
    Entscheidungstext OGH 01.09.1998 10 ObS 298/98s
    nur T5; Beis wie T3
  • 10 ObS 290/98i
    Entscheidungstext OGH 01.09.1998 10 ObS 290/98i
    nur T5; Beis wie T3
  • 1 Ob 151/98g
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 151/98g
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Diese Gestaltungsfreiheit unterliegt außer bei einem Exzess nicht der verfassungsgerichtlichen Kontrolle und ist insoweit auch nicht mit den aus dem Gleichheitsgrundsatz ableitbaren Maßstäben zu messen. Innerhalb der aufgezeigten Grenzen ist die Rechtskontrolle nicht zur Beurteilung der Rechtspolitik berufen. (T6)
    Beisatz: Dass das AHG den durch Art 23 Abs 1 B-VG eingeräumten Amtshaftungsanspruch in verschiedener Hinsicht einschränkt, ist grundsätzlich nicht zu beanstanden, weil die Einschränkung nicht schrankenlos ist. (T7)
  • 10 ObS 312/98z
    Entscheidungstext OGH 12.01.1999 10 ObS 312/98z
    Vgl auch; Veröff: SZ 72/1
  • 10 ObS 81/02p
    Entscheidungstext OGH 18.07.2002 10 ObS 81/02p
    Vgl auch; Beis wie T6; Beisatz: Der Gesetzgeber hat allerdings auch im Rahmen seiner Gestaltungsfreiheit den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz einzuhalten. Geringfügige Eingriffe gelten dabei allerdings nicht als unverhältnismäßig, sondern als zumutbar (vgl. VfSlg 14867, 14888, 15269 u.a.). (T8)
    Beisatz: Die Gestaltungsfreiheit des Gesetzgebers darf allerdings nicht zu unsachlichen Ungleichbehandlungen führen. (T9)
  • 10 ObS 360/01s
    Entscheidungstext OGH 17.09.2002 10 ObS 360/01s
    Vgl auch; nur T5
  • 10 ObS 205/02y
    Entscheidungstext OGH 12.11.2002 10 ObS 205/02y
    Vgl auch; Beisatz: Dem einfachen Gesetzgeber ist es durch den Gleichheitssatz nicht verwehrt, seine jeweiligen rechtspolitischen Vorstellungen im Rahmen vertretbarer Zielsetzungen auf die ihm geeignet erscheinende Art zu verwirklichen (VfSlg 13743; 7973 mwN ua). (T10)
    Beisatz: Der Gesetzgeber hat im Rahmen seiner Gestaltungsfreiheit den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz einzuhalten. Seine Anwendung setzt eine Abwägung zwischen der gesetzgeberischen Zielsetzung und der Betroffenheit des Normunterworfenen voraus. (T11)
    Veröff: SZ 2002/151
  • 10 ObS 360/02t
    Entscheidungstext OGH 12.11.2002 10 ObS 360/02t
    Vgl auch; Beis wie T10; Beis wie T11
  • 10 ObS 393/02w
    Entscheidungstext OGH 14.01.2003 10 ObS 393/02w
    Auch; nur T5
  • 10 ObS 51/03b
    Entscheidungstext OGH 18.02.2003 10 ObS 51/03b
    Vgl auch; Beisatz: Nicht jede subjektiv als ungerecht empfundene einfachgesetzliche Regelung verletzt den Gleichheitssatz. (T12)
  • 10 ObS 69/04a
    Entscheidungstext OGH 27.07.2004 10 ObS 69/04a
    Vgl auch; nur: Dass sich dieses auf Grund der besonderen Umstände des Einzelfalles, also nur aus Unterschieden im Tatsächlichen, unterschiedlich auswirken kann und muss, liegt auf der Hand und ist verfassungsrechtlich nicht bedenklich. (T13)
    Beisatz: Hier: § 254 Abs 6 ASVG. (T14)
  • 10 ObS 19/05z
    Entscheidungstext OGH 12.04.2005 10 ObS 19/05z
    Vgl auch; Beisatz: Der Verfassungsgerichtshof bringt in ständiger Rechtsprechung zum Ausdruck, dass der Gesetzgeber bei der Verfolgung familienpolitischer Zeile frei ist. Der dem Gesetzgeber grundsätzlich zustehende Gestaltungsspielraum wird durch das Gleichheitsgebot nur insofern beschränkt, als es ihm verwehrt ist, Regelungen zu treffen, für die eine sachliche Rechtfertigung nicht besteht. (T15)
    Beisatz: Hier: § 262 Abs 1 Satz 2 ASVG. (T16)
  • 10 ObS 120/05b
    Entscheidungstext OGH 24.01.2006 10 ObS 120/05b
    Auch; nur T13; Beis wie T10; Beis wie T12; Beisatz: Hier: Gesetzesprüfungsantrag an den VfGH betreffend § 148i Abs 1 Satz 1 und Satz 2 BSVG idF BGBl I 1998/140 und § 148j Abs 2 BSVG idF BGBl I 1998/140. (T17)
  • 8 ObA 19/06m
    Entscheidungstext OGH 11.05.2006 8 ObA 19/06m
    Vgl; nur T1; Beisatz: Hier: Kollektivvertragsparteien. (T18)
  • 8 ObA 53/06m
    Entscheidungstext OGH 19.06.2006 8 ObA 53/06m
    Vgl; nur T1; Beis wie T18
  • 10 ObS 61/08f
    Entscheidungstext OGH 10.06.2008 10 ObS 61/08f
    Vgl auch; Beisatz: Der Gleichheitsgrundsatz verbietet dem Gesetzgeber nur, Differenzierungen zu schaffen, die sachlich nicht begründet sind und verbietet ihm nicht, von einem einmalig gewählten Ordnungsprinzip abzugehen und Sachverhalte ab einem bestimmten Zeitpunkt nach anderen Grundsätzen zu behandeln, wenn innerhalb der Fallgruppen vor bzw nach der Änderung das Gebot der Sachlichkeit verletzende Unterschiede nicht bestehen. Unter diesen Gesichtspunkten liegt eine mit einem bestimmten Zeitpunkt eintretende Neuregelung im Rahmen der dem einfachen Gesetzgeber zustehenden rechtspolitischen Gestaltungsfreiheit. (T19)
    Beisatz: Hier: § 248c Abs 2 ASVG. (T20)
  • 10 ObS 194/08i
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 10 ObS 194/08i
    Vgl auch; Beisatz: Dem Gesetzgeber ist es nicht verwehrt, von einem einmal gewählten Ordnungsprinzip abzugehen, sofern die betreffende Regelung an sich sachlich begründbar ist und seine jeweiligen rechtspolitischen Vorstellungen im Rahmen vertretbarer Zielsetzungen auf die ihm geeignet erscheinende Art zu verwirklichen. (T21)
    Beisatz: Hier: Keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen § 149d Abs 1 BSVG idF BGBl I 2006/60. (T22)
  • 9 ObA 41/08g
    Entscheidungstext OGH 29.06.2009 9 ObA 41/08g
    Auch; nur T1; Beis wie T10; Beisatz: Der Gleichheitsgrundsatz setzt dem Gesetzgeber insofern verfassungsrechtliche Schranken, als er ihm verbietet, sachlich nicht begründbare Regelungen zu treffen. Er verbietet also willkürliche Differenzierungen, lässt aber unterschiedliche Regelungen dort zu, wo sie durch entsprechende Unterschiede im Tatsächlichen sachlich gerechtfertigt sind. (T23) Beisatz: Hier: Zu § 22a Abs 11 BEinstG. (T24)
  • 8 ObA 32/09b
    Entscheidungstext OGH 19.11.2009 8 ObA 32/09b
    Vgl; Beis wie T18
  • 5 Ob 271/09b
    Entscheidungstext OGH 11.02.2010 5 Ob 271/09b
    Vgl; nur ähnlich wie T1; Beisatz: Hier: Keine unverhältnismäßige Einschränkung der Eigentums‑ und Erwerbsfreiheit durch die Regelung über den Richtwertmietzins nach § 16 Abs 2 MRG. (T25)
  • 2 Ob 33/10g
    Entscheidungstext OGH 22.04.2010 2 Ob 33/10g
    Auch; nur T1; Auch Beis wie T8 nur: Der Gesetzgeber hat allerdings auch im Rahmen seiner Gestaltungsfreiheit den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz einzuhalten. (T26)
    Beisatz: Der Gleichheitssatz schließt einen rechtspolitischen Gestaltungsspielraum nicht aus. Unzulässig sind nur exzessive Regelungen. (T27)
    Beisatz: Kann ein „vernünftiger“ Grund (für eine Ungleichbehandlung) bejaht werden, ist eine Norm gleichheitsrechtlich unbedenklich, wenn sie dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entspricht. (T28)
  • 5 Ob 50/10d
    Entscheidungstext OGH 25.03.2010 5 Ob 50/10d
    nur T1; Beis wie T9; Beis ähnlich wie T25; Beisatz: Hier: Keine sachlich nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung durch die Regelung über den Richtwertmietzins nach § 16 Abs 2 MRG. (T29)
    Beisatz: Der EGMR hat bereits im Fall Mellacher ua gegen Österreich (Nr 13/1988/157/211-213 = ÖJZ 1990, 150) festgehalten, dass den Staaten im Bereich der Wohnungspolitik ein weiter Ermessensspielraum eingeräumt ist, welcher auch für die von ihnen vorgegebenen Richtwerte für die Bemessung und Herabsenkung des Mietzinses gilt. (T30)
  • 5 Ob 124/10m
    Entscheidungstext OGH 23.09.2010 5 Ob 124/10m
    Vgl; nur: Dem Gesetzgeber steht ein Gestaltungsspielraum verfassungsrechtlich insoweit zu, als er in seinen rechtspolitischen und wirtschaftspolitischen Zielsetzungen frei ist. (T31)
    Beis wie T9; Beis wie T28; Beisatz: Hier: Keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die Überwälzbarkeit der Grundsteuer auf die Mieter gemäß § 21 Abs 2 MRG. (T32)
  • 8 ObS 5/10h
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 8 ObS 5/10h
    Vgl auch; nur T5; Beisatz: Hier: IESG. (T33)
  • 10 ObS 179/10m
    Entscheidungstext OGH 01.02.2011 10 ObS 179/10m
    Auch; Veröff: SZ 2011/13
  • 5 Ob 29/11t
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 29/11t
    Auch; nur T1; nur T31; Beis wie T28; Beisatz: Hier: Keine unsachliche Ungleichbehandlung durch § 16 Abs 7 MRG, weil der Gesetzgeber im Interesse des Mieters auf Ausgleich der Nachteile durch eine Befristung eine Regelung schafft, die dem Vermieter einen Anreiz dafür bieten soll, unbefristet zu vermieten. (T34)
    Bem: So auch 5 Ob 240/10w. (T35)
  • 8 ObA 32/11f
    Entscheidungstext OGH 29.06.2011 8 ObA 32/11f
    Vgl auch; Beis wie T18; Beis wie T23
  • 10 ObS 13/12b
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 10 ObS 13/12b
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 10 ObS 71/12g
    Entscheidungstext OGH 05.06.2012 10 ObS 71/12g
    Auch; nur T1
  • 8 ObA 98/11m
    Entscheidungstext OGH 26.07.2012 8 ObA 98/11m
    Vgl auch
  • 9 ObA 66/13s
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 9 ObA 66/13s
    Vgl auch; Beis wie T10; Beis wie T24; Beis wie T27; Beisatz: Hier: Keine Bedenken gegen die Verfassungsmäßigkeit des § 24 Abs 9 VBG. (T36)
  • 5 Ob 125/14i
    Entscheidungstext OGH 25.07.2014 5 Ob 125/14i
    Auch; Beis wie T34
  • 7 Ob 201/14f
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 201/14f
    nur T1
  • 5 Ob 42/15k
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 5 Ob 42/15k
    Vgl auch
  • 10 ObS 68/17y
    Entscheidungstext OGH 14.11.2017 10 ObS 68/17y
    Auch; nur T2
  • 10 ObS 38/19i
    Entscheidungstext OGH 30.07.2019 10 ObS 38/19i
    Vgl auch
  • 10 ObS 47/21s
    Entscheidungstext OGH 27.04.2021 10 ObS 47/21s
    Auch; Beis wie T10
  • 10 ObS 138/21y
    Entscheidungstext OGH 19.10.2021 10 ObS 138/21y
    nur T31; Beisatz: Hier: Anwendbarkeit des § 236 Abs 4b ASVG lediglich auf Pensionsanträge ab dem Stichtag 1.1.2020 nicht gleichheitswidrig. (T38)
  • 10 ObS 141/21i
    Entscheidungstext OGH 19.10.2021 10 ObS 141/21i
    Vgl; Beis nur wie T1; Beis wie T8; Beis wie T9
  • 10 ObS 140/21t
    Entscheidungstext OGH 16.11.2021 10 ObS 140/21t
    nur T1; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Anwendbarkeit des § 236 Abs 4b ASVG lediglich auf Pensionsanträge ab dem Stichtag 1.1.2020 nicht gleichheitswidrig. (T39)
  • 10 ObS 118/21g
    Entscheidungstext OGH 16.11.2021 10 ObS 118/21g
    nur T1; Beis wie T9; Beis wie T39
  • 10 ObS 160/21h
    Entscheidungstext OGH 16.11.2021 10 ObS 160/21h
    nur T1; Beis wie T9; Beis wie T39
  • 10 ObS 175/21i
    Entscheidungstext OGH 22.02.2022 10 ObS 175/21i
    nur T2
  • 10 ObS 26/22d
    Entscheidungstext OGH 24.05.2022 10 ObS 26/22d
    Vgl; Beis nur wie T3
  • 8 ObA 59/22t
    Entscheidungstext OGH 30.08.2022 8 ObA 59/22t
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T12; Beis wie T19; Beisatz: Hier: § 238 DO.B. (T40)
  • 10 ObS 47/22t
    Entscheidungstext OGH 13.09.2022 10 ObS 47/22t
    Vgl; Beisatz: Hier: Keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen § 253 Abs 1 ASVG idF SRÄG 1991, BGBl 1991/157, iVm § 551 Abs 10 ASVG. (T41)
  • 10 Obs 124/22s
    Entscheidungstext OGH 25.04.2023 10 Obs 124/22s
    vgl; Beisatz wie T12
  • 10 ObS 87/23a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.07.2023 10 ObS 87/23a
    nur T2
  • 10 ObS 1/25g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.03.2025 10 ObS 1/25g
    vgl; Beisatz wie T12
  • 10 ObS 72/25y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 10.07.2025 10 ObS 72/25y
    nur T2
    Beisatz: Hier: § 131 ASVG (T42)
  • 9 ObA 102/24a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.10.2025 9 ObA 102/24a
    Beisatz wie T12; Beisatz wie T19; Beisatz wie T21
  • 10 ObS 92/25i
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.10.2025 10 ObS 92/25i
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0053889

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.02.2026

Dokumentnummer

JJR_19890418_OGH0002_010OBS00072_8900000_001

Rechtssatz für 4Ob27/83 (4Ob28/83); ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0060204

Geschäftszahl

4Ob27/83 (4Ob28/83); 4Ob158/83; 4Ob162/83 (4Ob163/83); 4Ob99/84; 4Ob157/83; 4Ob31/85; 9ObA37/87; 4Ob1526/87; 9ObA238/88; 9ObA222/88; 9ObA308/88; 9ObA513/88; 9ObA215/89 (9ObA216/89); 9ObA147/90; 9ObA128/90; 9ObA225/90; 9ObA236/90 (9ObA237/90); 9ObA601/90; 9ObA266/90; 9ObA16/91; 9ObA193/91; 9ObA2223/96v; 8ObA235/97k; 8ObA150/97k; 9ObA409/97f; 8ObA2052/96i; 9ObA217/98x; 9ObA196/99k; 9ObA112/00m; 9ObA182/00f; 9ObA221/00s; 9ObA2/01m; 8ObA281/00g; 9ObA228/01x; 9ObA24/02y; 8ObA170/02m; 9ObA21/04k; 9ObA18/04v; 8ObA19/06m; 8ObA53/06m; 9ObA82/06h; 9ObA49/06f; 9ObA21/06p; 9ObA99/06h; 9ObA78/10a; 8ObA77/11y; 9ObA135/11k; 9ObA122/11y; 9ObA25/12k; 9ObA106/12x; 8ObA60/12z; 9ObA5/12v; 9ObA28/12a; 9ObA9/13h; 8ObA36/13x; 9ObA36/14f; 9ObA157/13y; 9ObA122/14b; 9ObA102/15p; 9ObA86/16m; 9ObA145/16p; 8ObA43/16f; 8ObA52/16d; 9ObA40/17y; 8ObA12/17y; 9ObA93/17t; 8ObA35/17f; 8ObA29/17y; 9ObA41/19y; 9ObA129/21t; 8ObA62/22h; 8ObA14/23a; 8ObA30/23d; 9ObA37/23s; 9ObA29/25t; 9ObA8/26f

Entscheidungsdatum

19.02.2026

Norm

GleichbehandlungsG allg
VBG §10
  1. VBG § 10 heute
  2. VBG § 10 gültig ab 06.08.1971 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 281/1971

Rechtssatz

Nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz ist der Arbeitgeber verpflichtet, einzelne Arbeitnehmer nicht willkürlich also ohne sachliche Rechtfertigung, schlechter zu behandeln als die übrigen. (Hier: Frage, ob der Anspruch auf Gewährung eines Überstundenpauschales aus dem Gleichbehandlungsgrundsatz abgeleitet werden kann.) Der Gleichbehandlungsgrundsatz hindert den Arbeitgeber jedoch nicht daran, in zeitlicher Hinsicht zu differenzieren und Vergünstigungen den ab einem bestimmten Zeitpunkt in Betracht kommenden Arbeitnehmer nicht mehr zu gewähren.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 27/83
    Entscheidungstext OGH 22.03.1983 4 Ob 27/83
    Veröff: JBl 1985,759 = ZAS 1984/14 S 103 (Holzer) = Arb 10241 = DRdA 1985,294 (M Binder)
  • 4 Ob 158/83
    Entscheidungstext OGH 20.12.1983 4 Ob 158/83
  • 4 Ob 162/83
    Entscheidungstext OGH 21.02.1984 4 Ob 162/83
    Auch; Beisatz: Kein Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz liegt vor, wenn die zum Vergleich herangezogenen Arbeitnehmer durch eine früher ausgeübte, höherwertige Tätigkeit einen Rechtsanspruch auf entsprechende Einstufung und Entlohnung erworben haben. (T1)
    Veröff: Arb 10318
  • 4 Ob 99/84
    Entscheidungstext OGH 25.09.1984 4 Ob 99/84
  • 4 Ob 157/83
    Entscheidungstext OGH 15.01.1985 4 Ob 157/83
    nur: Nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz ist der Arbeitgeber verpflichtet, einzelne Arbeitnehmer nicht willkürlich also ohne sachliche Rechtfertigung, schlechter zu behandeln als die übrigen. (T2)
    Beisatz: Eine, wenngleich willkürliche, Bevorzugung einzelner Arbeitnehmer oder kleinerer Gruppen von Arbeitnehmer ist aber dem Arbeitgeber nicht verwehrt. (T3)
    Veröff: DRdA 1986,127 (Schwarz)
  • 4 Ob 31/85
    Entscheidungstext OGH 19.03.1985 4 Ob 31/85
    nur: Der Gleichbehandlungsgrundsatz hindert den Arbeitgeber jedoch nicht daran, in zeitlicher Hinsicht zu differenzieren und Vergünstigungen den ab einem bestimmten Zeitpunkt in Betracht kommenden Arbeitnehmer nicht mehr zu gewähren. (T4)
    Veröff: SZ 58/40 = RdW 1985,189 = ZAS 1987,16 (Petrovic) = Arb 10434
  • 9 ObA 37/87
    Entscheidungstext OGH 15.07.1987 9 ObA 37/87
    nur T4; Veröff: DRdA 1989,104 (Runggaldier)
  • 4 Ob 1526/87
    Entscheidungstext OGH 30.11.1987 4 Ob 1526/87
    Vgl auch; nur T2; Veröff: JBl 1988,445
  • 9 ObA 238/88
    Entscheidungstext OGH 14.09.1988 9 ObA 238/88
    Vgl auch; Veröff: SZ 61/198
  • 9 ObA 222/88
    Entscheidungstext OGH 12.10.1988 9 ObA 222/88
    nur T4
  • 9 ObA 308/88
    Entscheidungstext OGH 11.01.1989 9 ObA 308/88
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Entscheidend ist, ob der Behandlung der bessergestellten Arbeitnehmer ein erkennbares und generalisierbares Prinzip zugrundeliegt. (T5)
  • 9 ObA 513/88
    Entscheidungstext OGH 11.01.1989 9 ObA 513/88
    Beisatz: Hier: Betriebspensionen (T6)
    Veröff: SZ 62/4
  • 9 ObA 215/89
    Entscheidungstext OGH 30.08.1989 9 ObA 215/89
    nur T4
  • 9 ObA 147/90
    Entscheidungstext OGH 11.07.1990 9 ObA 147/90
    nur T4
  • 9 ObA 128/90
    Entscheidungstext OGH 29.08.1990 9 ObA 128/90
    Vgl auch; Beisatz: § 48 ASGG (T7)
  • 9 ObA 225/90
    Entscheidungstext OGH 26.09.1990 9 ObA 225/90
    nur T2; Beis wie T7
  • 9 ObA 236/90
    Entscheidungstext OGH 19.12.1990 9 ObA 236/90
    nur T2; Beisatz: Diese zunächst gerade für Dienstgeber des öffentlichen Rechts entwickelte Gleichbehandlungspflicht schränkt zwar das Ermessen des Dienstgebers grundsätzlich nicht ein, verwehrt ihm aber insbesondere, die von ihm selbst zugrundegelegten Kriterien im Einzelfall willkürlich und ohne sachlichen Grund zu verlassen und einzelnen Dienstnehmern das vorzuenthalten, was er den anderen zubilligt (Hier: Vordienstzeitenanrechnung). (T8)
    Veröff: SZ 63/228
  • 9 ObA 601/90
    Entscheidungstext OGH 19.12.1990 9 ObA 601/90
  • 9 ObA 266/90
    Entscheidungstext OGH 05.12.1990 9 ObA 266/90
    nur T2; Beisatz: Dieser insbesondere für Leistungen des Dienstgebers mit Entgeltcharakter ausgebildete Grundsatz erfährt schon eine Einschränkung bei den Gestaltungsrechten des Dienstgebers und insbesondere bei der Einstellung von Dienstnehmern. (T9) Veröff: SZ 63/218 = RdW 1991,185 = WBl 1991,167
  • 9 ObA 16/91
    Entscheidungstext OGH 13.02.1991 9 ObA 16/91
    nur T2; Beis wie T8; Beis wie T7
  • 9 ObA 193/91
    Entscheidungstext OGH 06.11.1991 9 ObA 193/91
    Auch; nur T4; Beis wie T3; Beis wie T5; Veröff: WBl 1992,94
  • 9 ObA 2223/96v
    Entscheidungstext OGH 05.03.1997 9 ObA 2223/96v
    nur T2; Beisatz: Dem Arbeitgeber ist es aber nicht verwehrt, zulässige Vereinbarungen unterschiedlichen Inhaltes mit einzelnen Dienstnehmern zu treffen. (T10)
    Beisatz: Hier: Unterschiedliche Pensionswiderrufsvorbehalte. (T11)
  • 8 ObA 235/97k
    Entscheidungstext OGH 12.03.1998 8 ObA 235/97k
    nur T2; Beisatz: Hier: Von der nach § 2 Abs 2 des Zusatzkollektivvertrages über die Zeitvorrückung (der Angestellten der Industrie) in der Verwendungsgruppe während der ersten drei Beschäftigungsjahre zulässigen Ausnahme von Biennal-Triennalsprung der Istgehälter wurde nur bei wenigen weit überkollektivvertraglich entlohnten Angestellten Gebrauch gemacht, um das Lohnniveau anzugleichen. (T12)
  • 8 ObA 150/97k
    Entscheidungstext OGH 26.02.1998 8 ObA 150/97k
    Vgl auch; Beisatz: Kein Verstoß gegen den arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz, weil die Geltung (Weitergeltung) unterschiedlicher kollektivvertraglicher Bestimmungen für in dem selben Unternehmen tätige Dienstnehmer in der durch die Verschmelzung zweier Gesellschaften bedingten Universalsukzession ihre sachliche Rechtfertigung findet. (T13)
    Veröff: SZ 71/45
  • 9 ObA 409/97f
    Entscheidungstext OGH 15.04.1998 9 ObA 409/97f
    nur T2; nur T4; Beisatz: Eine zulässige Differenzierung ist gegeben, wenn eine bessere als im Kollektivvertrag vorgesehene Einstufung den Vorgängern eines Dienstnehmers, nicht jedoch diesem gewährt wurde, weil er nunmehr richtig eingestuft wurde (so bereits 4 Ob 158/83). (T14)
  • 8 ObA 2052/96i
    Entscheidungstext OGH 12.03.1998 8 ObA 2052/96i
    Auch; Beis wie T13
  • 9 ObA 217/98x
    Entscheidungstext OGH 25.11.1998 9 ObA 217/98x
    nur T2; Beisatz: Die praktische Anwendung des Gleichbehandlungsgrundsatzes erstreckt sich nicht nur auf die sachgerechte Gewährung von freiwilligen Leistungen, sondern auch auf vertraglich festgelegte Ansprüche sofern diese gemeinsam für Gruppen von Arbeitnehmern oder doch für mehrere, in vergleichbarer Position befindliche Arbeitnehmer vereinbart werden. (T15)
    Beisatz: Es ist dem Arbeitgeber verwehrt, bei der Gewährung von Leistungen, die über das Gesetz, den Kollektivvertrag oder eine Betriebsvereinbarung hinausgehen, von den zugrunde gelegten Kriterien - deren Bestimmung in seinem Ermessen liegt - willkürlich und damit ohne sachlichen Grund abzugehen. (T16)
  • 9 ObA 196/99k
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 9 ObA 196/99k
    nur T2; Beisatz: Hier: Einstufung gemäß § 35 DO.C. (T17)
  • 9 ObA 112/00m
    Entscheidungstext OGH 05.04.2000 9 ObA 112/00m
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 9 ObA 182/00f
    Entscheidungstext OGH 20.09.2000 9 ObA 182/00f
    nur T2; Beisatz: Hier: Erschwerniszulage gemäß § 39 Abs 2 DO.C. (T18)
  • 9 ObA 221/00s
    Entscheidungstext OGH 08.11.2000 9 ObA 221/00s
    Auch; nur T4; Beisatz: Oder bestehende Regelungen ab einem bestimmten Zeitpunkt zu ändern. (T19)
  • 9 ObA 2/01m
    Entscheidungstext OGH 28.03.2001 9 ObA 2/01m
    nur T2; Beisatz: Die Frage, ob eine Differenzierung zwischen den in Betracht kommenden Bediensteten willkürlich und sachfremd ist, kann nur im jeweiligen Einzelfall unter Beachtung der bei den betroffenen Arbeitnehmern oder Arbeitnehmergruppen gegebenen konkreten Umstände entschieden werden. (T20)
    Beisatz: Hier: Unterschiedliche Funktionszulagen gemäß § 44 Abs 1 Z 1 und DO.A. (T21)
  • 8 ObA 281/00g
    Entscheidungstext OGH 29.03.2001 8 ObA 281/00g
    nur T2; Beisatz: Hier: Gewährung von zusätzlichen Biennalvorrückungen. (T22)
  • 9 ObA 228/01x
    Entscheidungstext OGH 10.10.2001 9 ObA 228/01x
    nur T2; Beisatz: Hier: Pensionszuschüsse aufgrund einer Betriebsübung. (T23)
  • 9 ObA 24/02y
    Entscheidungstext OGH 04.09.2002 9 ObA 24/02y
    nur: Nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz ist der Arbeitgeber verpflichtet, einzelne Arbeitnehmer nicht willkürlich also ohne sachliche Rechtfertigung, schlechter zu behandeln als die übrigen. Der Gleichbehandlungsgrundsatz hindert den Arbeitgeber jedoch nicht daran, in zeitlicher Hinsicht zu differenzieren und Vergünstigungen den ab einem bestimmten Zeitpunkt in Betracht kommenden Arbeitnehmer nicht mehr zu gewähren. (T24)
    Beisatz: Bei dem maßgeblichen Zeitpunkt muss es sich keineswegs um einen solchen handeln, der vor der Einstellung der nicht mehr begünstigten Arbeitnehmer liegt beziehungsweise mit diesem Zeitpunkt zusammenfällt. (T25)
    Beis wie T5; Beis ähnlich wie T8; Beisatz: Willkür im Sinne einer sachlich nicht zu rechtfertigenden Unterscheidung wird immer dann zu verneinen sein, wenn sich die - im Zusammenhang mit zeitlicher Differenzierung grundsätzlich zulässige - Stichtagsregelung als Reaktion auf Veränderungen der Ertragslage, der Unternehmensstruktur oder auch der Unternehmensphilosophie darstellt. (T26)
  • 8 ObA 170/02m
    Entscheidungstext OGH 23.01.2003 8 ObA 170/02m
    Vgl auch; nur T24; Beis wie T25; Beis wie T26
  • 9 ObA 21/04k
    Entscheidungstext OGH 07.07.2004 9 ObA 21/04k
    Vgl auch; nur T2; Beisatz: Hier: ÖBB-Bediensteter. (T27)
    Beisatz: Der arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz verbietet es der Beklagten im Allgemeinen, den einzelnen Arbeitnehmer schlechter zu behandeln, als es dem in den Allgemeinen Vertragsbedingungen für Dienstverträge bei den Österreichischen Bundesbahnen (AVB) normierten und damit für alle Bediensteten geltenden Entlohnungsschema entspricht. Damit es es ihr aber auch verwehrt, dieses Verbot (und ihr Entlohnungsschema) zu umgehen, in dem sie eine Zustimmungs- oder Anerkennungserklärung des betroffenen Dienstnehmers zur ihr untersagten Schlechterstellung (hier: unrichtige, weil zu niedrige Einstufung) einholt. (T28)
  • 9 ObA 18/04v
    Entscheidungstext OGH 17.11.2004 9 ObA 18/04v
    nur T2; Beis wie T15
  • 8 ObA 19/06m
    Entscheidungstext OGH 11.05.2006 8 ObA 19/06m
    Auch; nur T2; nur T4; Beis wie T13; Beisatz: Hier: Sachlich gerechtfertigte Differenzierung und keine Diskriminierung des alten „Lauda Air" Stammpersonals im Kollektivvertrag zwischen Wirtschaftskammer Österreichs, Fachverband Luftfahrtunternehmen, und der österreichische Gewerkschaftsbund, Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr für das Bordpersonal sowohl der Austrian Airlines AG als auch der Lauda Air GmbH), wenn dieser Kollektivvertrag die „Mitnahme" der günstigeren Bestimmungen des alten AUA Kollektivvertrages für das alte AUA Stammpersonal vorsieht. (T29)
  • 8 ObA 53/06m
    Entscheidungstext OGH 19.06.2006 8 ObA 53/06m
    Auch; nur T24; Beis wie T13
  • 9 ObA 82/06h
    Entscheidungstext OGH 27.09.2006 9 ObA 82/06h
  • 9 ObA 49/06f
    Entscheidungstext OGH 27.09.2006 9 ObA 49/06f
    Auch; Beis wie T3, Beis wie T20
  • 9 ObA 21/06p
    Entscheidungstext OGH 02.03.2007 9 ObA 21/06p
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T8; Beisatz: Der betriebliche Gleichbehandlungsgrundsatz gilt auch für Vertragsbedienstete. (T30)
  • 9 ObA 99/06h
    Entscheidungstext OGH 28.11.2007 9 ObA 99/06h
    nur T2; Beis wie T3; Beis wie T5
  • 9 ObA 78/10a
    Entscheidungstext OGH 27.07.2011 9 ObA 78/10a
    nur T2
  • 8 ObA 77/11y
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 8 ObA 77/11y
    Auch; nur T24; Beis wie T5; Beis wie T15; Beis wie T25; Beis wie T26; Beis wie T27
  • 9 ObA 135/11k
    Entscheidungstext OGH 29.03.2012 9 ObA 135/11k
    Beis wie T5; Beis wie T25; Beis wie T26; Beis wie T27
  • 9 ObA 122/11y
    Entscheidungstext OGH 29.03.2012 9 ObA 122/11y
    Auch; Beis wie T25; Beis wie T26; Beisatz: Hier: Höherreihung von ÖBB-Mitarbeitern. (T31)
  • 9 ObA 25/12k
    Entscheidungstext OGH 29.03.2012 9 ObA 25/12k
    Beis wie T5; Beis wie T25; Beis wie T26; Beis wie T27; Beis wie T31
  • 9 ObA 106/12x
    Entscheidungstext OGH 24.09.2012 9 ObA 106/12x
    nur T2; Beis wie T14
  • 8 ObA 60/12z
    Entscheidungstext OGH 24.10.2012 8 ObA 60/12z
    Auch
  • 9 ObA 5/12v
    Entscheidungstext OGH 26.11.2012 9 ObA 5/12v
    nur T2
  • 9 ObA 28/12a
    Entscheidungstext OGH 29.01.2013 9 ObA 28/12a
    Vgl auch
  • 9 ObA 9/13h
    Entscheidungstext OGH 24.07.2013 9 ObA 9/13h
    Auch; nur T2
  • 8 ObA 36/13x
    Entscheidungstext OGH 29.11.2013 8 ObA 36/13x
  • 9 ObA 36/14f
    Entscheidungstext OGH 26.08.2014 9 ObA 36/14f
    Auch; Beis wie T5
  • 9 ObA 157/13y
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 9 ObA 157/13y
  • 9 ObA 122/14b
    Entscheidungstext OGH 28.05.2015 9 ObA 122/14b
    Auch
  • 9 ObA 102/15p
    Entscheidungstext OGH 28.10.2015 9 ObA 102/15p
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T20
  • 9 ObA 86/16m
    Entscheidungstext OGH 26.07.2016 9 ObA 86/16m
    Auch; Beis wie T30
  • 9 ObA 145/16p
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 9 ObA 145/16p
    nur T4
  • 8 ObA 43/16f
    Entscheidungstext OGH 27.01.2017 8 ObA 43/16f
    nur T4
  • 8 ObA 52/16d
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 8 ObA 52/16d
    Auch; Beis wie T20
  • 9 ObA 40/17y
    Entscheidungstext OGH 20.04.2017 9 ObA 40/17y
    Beis wie T5; Beis wie T20
  • 8 ObA 12/17y
    Entscheidungstext OGH 28.09.2017 8 ObA 12/17y
    Auch; Beis wie T5
  • 9 ObA 93/17t
    Entscheidungstext OGH 30.10.2017 9 ObA 93/17t
    Auch
  • 8 ObA 35/17f
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 8 ObA 35/17f
    nur T4
  • 8 ObA 29/17y
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 8 ObA 29/17y
    Auch; nur T4; Beis wie T5
  • 9 ObA 41/19y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2019 9 ObA 41/19y
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T20
  • 9 ObA 129/21t
    Entscheidungstext OGH 15.12.2021 9 ObA 129/21t
    Beisatz: Hier: Unterschiedliche Regelungen für „Stammarbeiter“ und neu eintretenden Arbeitnehmer im Zusammenhang mit einem Betriebsübergang nach AVRAG. (T32)
  • 8 ObA 62/22h
    Entscheidungstext OGH 25.01.2023 8 ObA 62/22h
    Vgl; Beis wie T32; Beisatz: Hier: Der Geltung des Stichtagsprinzips kann grundsätzlich nicht entgegengehalten werden, dass dem im Zuge eines Betriebsübergangs übergewechselten Arbeitnehmer auch beim Veräußerer eine gleichartige Leistung (hier Pensionskassenzusage) nach einer dort geltenden Betriebsvereinbarung zugestanden wäre, wie sie beim Erwerber nur mehr Stammarbeitnehmern zukommt. (T33)
  • 8 ObA 14/23a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.05.2023 8 ObA 14/23a
    vgl; Beisatz nur wie T1; Beisatz nur wie T10; Beisatz nur wie T16
  • 8 ObA 30/23d
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.05.2023 8 ObA 30/23d
    nur T2
  • 9 ObA 37/23s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.06.2023 9 ObA 37/23s
    Beisatz wie T5; Beisatz wie T10; Beisatz wie T19
  • 9 ObA 29/25t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.10.2025 9 ObA 29/25t
  • 9 ObA 8/26f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 19.02.2026 9 ObA 8/26f
    vgl; Beisatz wie T26

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0060204

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.03.2026

Dokumentnummer

JJR_19830322_OGH0002_0040OB00027_8300000_003