Rechtssatz für 9Os69/81 13Os79/82 13Os...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0091440

Geschäftszahl

9Os69/81; 13Os79/82; 13Os144/83; 10Os27/85; 11Os162/86; 14Os114/88 (14Os115/88); 11Os16/89; 13Os147/90; 13Os69/92; 11Os10/93; 15Os62/94; 15Os25/95; 15Os20/96; 14Os53/03

Entscheidungsdatum

21.10.2003

Rechtssatz

Eine straflose Vortat setzt voraus, daß ihre Folgen ganz in jenen der Haupttat aufgehen.

Entscheidungstexte

  • 9 Os 69/81
    Entscheidungstext OGH 06.10.1981 9 Os 69/81
  • 13 Os 79/82
    Entscheidungstext OGH 16.09.1982 13 Os 79/82
    Beisatz: Und daß sie (folglich) gegen dasselbe Rechtsgut gerichtet ist. (T1) Veröff: JBl 1983,162 = EvBl 1983/60 S 220
  • 13 Os 144/83
    Entscheidungstext OGH 13.10.1983 13 Os 144/83
    Beis wie T1; Veröff: SSt 54/76
  • 10 Os 27/85
    Entscheidungstext OGH 16.04.1985 10 Os 27/85
    Beis wie T1
  • 11 Os 162/86
    Entscheidungstext OGH 27.01.1987 11 Os 162/86
    Vgl; Beis wie T1
  • 14 Os 114/88
    Entscheidungstext OGH 07.09.1988 14 Os 114/88
    Beis wie T1; Veröff: SSt 59/62
  • 11 Os 16/89
    Entscheidungstext OGH 21.03.1989 11 Os 16/89
  • 13 Os 147/90
    Entscheidungstext OGH 20.02.1991 13 Os 147/90
    Beis wie T1
  • 13 Os 69/92
    Entscheidungstext OGH 16.09.1992 13 Os 69/92
    Vgl auch; Beisatz: Unabdingbare Voraussetzung für die Konsumtion einer Vortat durch die spätere Haupttat ist, daß sich beide Taten gegen dasselbe Rechtsgut richten und der durch die Vortat herbeigeführte Schaden nicht über denjenigen der Haupttat hinausgeht. (T2)
  • 11 Os 10/93
    Entscheidungstext OGH 02.03.1993 11 Os 10/93
    Beis wie T1
  • 15 Os 62/94
    Entscheidungstext OGH 26.05.1994 15 Os 62/94
    Beis wie T1; Beisatz: Beide Erfordernisse müssen kumulativ gegeben sein. (T3)
  • 15 Os 25/95
    Entscheidungstext OGH 11.05.1995 15 Os 25/95
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 15 Os 20/96
    Entscheidungstext OGH 18.04.1997 15 Os 20/96
    Beis wie T2
  • 14 Os 53/03
    Entscheidungstext OGH 21.10.2003 14 Os 53/03
    Vgl auch; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0091440

Dokumentnummer

JJR_19811006_OGH0002_0090OS00069_8100000_006

Rechtssatz für 13Os137/87 14Os53/03 3O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht, Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0053233

Geschäftszahl

13Os137/87; 14Os53/03; 3Ob64/04i

Entscheidungsdatum

21.07.2004

Norm

BAO §48a
FinStrG §251
StPO §151 Z2
  1. BAO § 48a heute
  2. BAO § 48a gültig ab 01.09.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2025
  3. BAO § 48a gültig von 23.01.2021 bis 31.08.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2021
  4. BAO § 48a gültig von 13.04.2017 bis 22.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2017
  5. BAO § 48a gültig von 26.03.2009 bis 12.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2009
  6. BAO § 48a gültig von 21.08.2003 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  7. BAO § 48a gültig von 30.12.2000 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  8. BAO § 48a gültig von 19.04.1980 bis 29.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 151/1980
  1. FinStrG Art. 2 § 251 gültig von 01.01.2008 bis 31.08.2025 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 50/2025
  2. FinStrG Art. 2 § 251 gültig von 01.01.1986 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 571/1985
  1. StPO § 151 heute
  2. StPO § 151 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  3. StPO § 151 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  4. StPO § 151 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  5. StPO § 151 gültig von 01.01.1998 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  6. StPO § 151 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1997

Rechtssatz

Gemäß Paragraph 48, a Absatz 4, Litera b, BAO ist die Offenbarung oder Verwertung von Verhältnissen oder Umständen eines Abgabenverfahrens, Monopolverfahrens und Finanzstrafverfahrens unter anderem befugt, wenn sie im zwingenden öffentlichen Interesse liegt. Die Aufklärung gerichtlich strafbarer Handlungen ist stets im zwingenden öffentlichen Interesse gelegen, denn sie ist eine vordringliche Aufgabe des Staatswesens. Für die gerichtlich von Amts wegen strafbaren Handlungen kann das jedenfalls aus dem kategorischer Gebot des Paragraph 84, Absatz eins, StPO abgelesen werden (Harbich, Akteneinsicht, Amtshilfe und Auskunftspflicht, AnwBl 1 aus 1988, S 21; derselbe in FinStrG MTA S 259, Anmerkung 3 zu Paragraph 251, FinStrG, derselbe in FinStrG MGA 52 S 711, Anmerkung 4 zu Paragraph 251, FinStrG).

Entscheidungstexte

  • 13 Os 137/87
    Entscheidungstext OGH 19.05.1988 13 Os 137/87
    Veröff: SSt 59/32 = RZ 1989/71 S 193
  • 14 Os 53/03
    Entscheidungstext OGH 21.10.2003 14 Os 53/03
  • 3 Ob 64/04i
    Entscheidungstext OGH 21.07.2004 3 Ob 64/04i
    Vgl auch; nur: Gemäß § 48 a Abs 4 lit b BAO ist die Offenbarung oder Verwertung von Verhältnissen oder Umständen eines Abgabenverfahrens, Monopolverfahrens und Finanzstrafverfahrens unter anderem befugt, wenn sie im zwingenden öffentlichen Interesse liegt. (T1); Beisatz: Dies ist auch für das Exekutionsverfahren zu bejahen. (T2); Veröff: SZ 2004/109

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0053233

Dokumentnummer

JJR_19880519_OGH0002_0130OS00137_8700000_001

Rechtssatz für 11Os73/84 11Os206/85 13...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht, Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0094587

Geschäftszahl

11Os73/84; 11Os206/85; 13Os42/87; 1Ob665/88; 12Os152/94; 14Os53/03; 11Os52/05i

Entscheidungsdatum

13.06.2006

Norm

StGB §156
StGB §159
StGB §161
  1. StGB § 156 heute
  2. StGB § 156 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  3. StGB § 156 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  4. StGB § 156 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  5. StGB § 156 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StGB § 159 heute
  2. StGB § 159 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  3. StGB § 159 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  4. StGB § 159 gültig von 01.08.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2000
  5. StGB § 159 gültig von 01.07.1982 bis 31.07.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1982

Rechtssatz

  1. Ziffer eins
    Die Verantwortlichkeit leitender Angestellter einer Gesellschaft (hier Geschäftsführer) ist von der Eintragung im Handelsregister unabhängig.
  2. Ziffer 2
    Die Geschäftsführer einer GmbH können eine Verteilung der Geschäfte nur unter Beibehaltung ihrer Verantwortung für den gesamten Geschäftsbereich vornehmen.
  3. Ziffer 3
    Auch die Führung der erforderlichen Bücher der Gesellschaft gehört zu den jedem Geschäftsführer obliegenden gesetzlich zwingenden Pflichten, bei deren Erfüllung an die Überwachungspflicht besonders strenge Anforderungen zu stellen sind.

Entscheidungstexte

  • 11 Os 73/84
    Entscheidungstext OGH 20.12.1984 11 Os 73/84
    Veröff: RdW 1985,275
  • 11 Os 206/85
    Entscheidungstext OGH 08.04.1986 11 Os 206/85
    nur: Die Geschäftsführer einer GmbH können eine Verteilung der Geschäfte nur unter Beibehaltung ihrer Verantwortung für den gesamten Geschäftsbereich vornehmen. Auch die Führung der erforderlichen Bücher der Gesellschaft gehört zu den jedem Geschäftsführer obliegenden gesetzlich zwingenden Pflichten, bei deren Erfüllung an die Überwachungspflicht besonders strenge Anforderungen zu stellen sind. (T1) Beisatz: Pflicht jedes Geschäftsführers einer GmbH ist die Überwachung des gesamten Betriebes. (T2) Veröff: RdW 1986,372
  • 13 Os 42/87
    Entscheidungstext OGH 10.09.1987 13 Os 42/87
    nur: Die Verantwortlichkeit leitender Angestellter einer Gesellschaft (hier Geschäftsführer) ist von der Eintragung im Handelsregister unabhängig. (T3) Beisatz: Für die strafrechtliche Verantwortung des Geschäftsführers kommt es nicht auf einen formellen Bestellungsakt oder die Eintragung im Handelsregister an, sondern bloß auf die faktische Geschäftsführung. (T4) Veröff: JBl 1987,798
  • 1 Ob 665/88
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 1 Ob 665/88
    nur: Die Geschäftsführer einer GmbH können eine Verteilung der Geschäfte nur unter Beibehaltung ihrer Verantwortung für den gesamten Geschäftsbereich vornehmen. (T5)
  • 12 Os 152/94
    Entscheidungstext OGH 16.03.1995 12 Os 152/94
    Vgl auch; nur T3; Beis wie T4
  • 14 Os 53/03
    Entscheidungstext OGH 21.10.2003 14 Os 53/03
    Auch; nur T3; Beis wie T4
  • 11 Os 52/05i
    Entscheidungstext OGH 13.06.2006 11 Os 52/05i
    Auch; Beisatz: Jedes Vorstandsmitglied hat - neben nicht beschränkbaren, insbesondere dem Gläubigerschutz dienenden Verpflichtungen, wie der rechtzeitigen Konkursanmeldung - trotz Geschäftsverteilung eine Kontrolle der übrigen Geschäftsbereiche vorzunehmen. Zur Erfüllung dieser Aufsichtspflicht reicht es aus, wenn sich ein Organmitglied bei den Sitzungen des Kollegiums über die Tätigkeiten und Vorkommnisse in den anderen Geschäftsbereichen Gewissheit verschafft, bei Auftauchen eines Verdachtes von Missständen im Arbeitsbereich eines anderen sich allerdings sofort in diesen einschaltet. (T6); Beisatz: Hier: Vorstandsmitglieder eines großunternehmerisch agierenden Profifußballvereins mit einem Wirtschaftsvolumen im dreistelligen Millionen-Schilling-Bereich. (T7)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0094587

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.05.2013

Dokumentnummer

JJR_19841220_OGH0002_0110OS00073_8400000_002

Rechtssatz für 11Os158/95 14Os53/03 14...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht, Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0096108

Geschäftszahl

11Os158/95; 14Os53/03; 14Os143/04; 11Os52/05i; 2Ob238/09b

Entscheidungsdatum

15.09.2010

Norm

StGB §161
StGB §309 Abs2
  1. StGB § 309 heute
  2. StGB § 309 gültig ab 01.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2012
  3. StGB § 309 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 109/2007

Rechtssatz

Maßgebend für die Haftung der in Paragraph 309, Absatz 2, zweiter Satz StGB angeführten Personen als unmittelbare Täter ist deren Organfunktion als solche, bei Geschäftsführern einer GmbH (auch) die faktische Geschäftsführung, unabhängig von ihrer Stellung als Gesellschafter, Angestellte, Angehörige oder Außenstehende bzw ungeachtet des Vorliegens oder Nichtvorliegens eines formellen Bestellungsaktes oder der Eintragung im Handelsregister (gemeint: Firmenbuch). Daraus ergibt sich, dass bei einem De-facto-Geschäftsführer und Handlungsbevollmächtigten das Bestehen eines Angestelltenverhältnisses nicht entscheidend ist; ein solches wird lediglich bei Dienstnehmern unterhalb der Geschäftsführerebene vom Gesetz gefordert (Paragraph 161, Absatz eins, Satz 1 in Verbindung mit Paragraph 309, Absatz 2, Satz 1 StGB).

Entscheidungstexte

  • 11 Os 158/95
    Entscheidungstext OGH 12.12.1995 11 Os 158/95
  • 14 Os 53/03
    Entscheidungstext OGH 21.10.2003 14 Os 53/03
    Vgl auch
  • 14 Os 143/04
    Entscheidungstext OGH 15.02.2005 14 Os 143/04
    Auch; Beisatz: Auch de-facto-Geschäftsführer sind Geschäftsführer im Sinn des § 309 Abs 2 StGB. (T1)
  • 11 Os 52/05i
    Entscheidungstext OGH 13.06.2006 11 Os 52/05i
    Auch
  • 2 Ob 238/09b
    Entscheidungstext OGH 15.09.2010 2 Ob 238/09b
    Vgl; Veröff: SZ 2010/110

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0096108

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.02.2013

Dokumentnummer

JJR_19951212_OGH0002_0110OS00158_9500000_002

Rechtssatz für 14Os53/03 15Os31/04 11O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0118271

Geschäftszahl

14Os53/03; 15Os31/04; 11Os139/07m; 13Os187/08m (13Os155/09g); 11Os149/11p; 11Os103/12z; 14Os125/14k

Entscheidungsdatum

16.06.2015

Rechtssatz

Durch Paragraph 22, Absatz 2, FinStrG scheidet nach dem Wortlaut nur Idealkonkurrenz von (betrügerischen) Finanzvergehen mit Betrugstatbeständen und Täuschungstatbeständen aus.

Entscheidungstexte

  • 14 Os 53/03
    Entscheidungstext OGH 21.10.2003 14 Os 53/03
  • 15 Os 31/04
    Entscheidungstext OGH 07.04.2005 15 Os 31/04
    Auch; Beisatz: Finanzvergehen und Betrug an Exporteuren können jedoch zueinander im Verhältnis der Realkonkurrenz stehen. (T1)
  • 11 Os 139/07m
    Entscheidungstext OGH 26.02.2008 11 Os 139/07m
    Vgl auch; Beisatz: § 22 Abs 2 FinStrG schafft eine Privilegierung von Betrugs- und Täuschungshandlungen, die Mittel zur Begehung von Finanzvergehen sind. Durch diese Bestimmung scheidet Idealkonkurrenz von (betrügerischen) Finanzvergehen mit Betrugs- und Täuschungstatbeständen aus (WK-StGB - 2 § 146 Rz 185). (T2)
  • 13 Os 187/08m
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 13 Os 187/08m
    Auch
  • 11 Os 149/11p
    Entscheidungstext OGH 12.12.2011 11 Os 149/11p
    Vgl auch
  • 11 Os 103/12z
    Entscheidungstext OGH 09.10.2012 11 Os 103/12z
    Vgl; Beisatz: Hier: Betrügerisches Herauslocken von Gutschriften durch einen Scheinunternehmer. (T3)
  • 14 Os 125/14k
    Entscheidungstext OGH 16.06.2015 14 Os 125/14k
    Auch; Beisatz: Daher nicht das Verbrechen der betrügerischen Krida nach § 156 StGB. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0118271

Im RIS seit

20.11.2003

Zuletzt aktualisiert am

11.08.2015

Dokumentnummer

JJR_20031021_OGH0002_0140OS00053_0300000_002

Rechtssatz für 12Os59/76 9Os190/81 11O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0094747

Geschäftszahl

12Os59/76; 9Os190/81; 11Os62/84; 13Os195/83; 9Os3/86; 11Os59/86 (11Os60/86); 15Os5/91; 14Os61/93; 15Os132/93; 14Os174/93; 15Os91/94; 14Os133/94; 14Os125/02; 14Os53/03; 14Os92/03; 15Os67/14p; 12Os113/14f; 12Os115/16b; 14Os88/17y (14Os115/17v)

Entscheidungsdatum

13.02.2018

Norm

StGB §156
  1. StGB § 156 heute
  2. StGB § 156 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  3. StGB § 156 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  4. StGB § 156 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  5. StGB § 156 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Das Wesen liegt in der vorsätzlichen Verletzung der Gläubigerrechte durch die wirkliche oder scheinbare Verringerung des zur Befriedigung der Gläubiger bestimmten Vermögens. Die Vermögensverringerung muß kausal für die Verletzung der Befriedigungsrechte der Gläubiger sein.

Entscheidungstexte

  • 12 Os 59/76
    Entscheidungstext OGH 14.09.1976 12 Os 59/76
    Veröff: SSt 47/47 = EvBl 1977/77 S 163
  • 9 Os 190/81
    Entscheidungstext OGH 09.03.1982 9 Os 190/81
    Veröff: EvBl 1982/157 S 499 = RZ 1982/60 S 221
  • 11 Os 62/84
    Entscheidungstext OGH 03.07.1984 11 Os 62/84
    Vgl auch; nur: Das Wesen liegt in der vorsätzlichen Verletzung der Gläubigerrechte durch die wirkliche oder scheinbare Verringerung des zur Befriedigung der Gläubiger bestimmten Vermögens. (T1)
  • 13 Os 195/83
    Entscheidungstext OGH 08.11.1984 13 Os 195/83
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Eine scheinbare Vermögensverringerung durch Anerkennen nicht bestehender Verbindlichkeiten reicht aus. (T2)
  • 9 Os 3/86
    Entscheidungstext OGH 19.03.1986 9 Os 3/86
  • 11 Os 59/86
    Entscheidungstext OGH 04.11.1986 11 Os 59/86
    Beisatz: Der Vorsatz des Täters muß auf die Vereitelung bzw Schmälerung eines Befriedigungsanspruchs gerichtet sein. (T3)
  • 15 Os 5/91
    Entscheidungstext OGH 17.10.1991 15 Os 5/91
    nur T1
  • 14 Os 61/93
    Entscheidungstext OGH 29.06.1993 14 Os 61/93
  • 15 Os 132/93
    Entscheidungstext OGH 11.11.1993 15 Os 132/93
    nur T1
  • 14 Os 174/93
    Entscheidungstext OGH 26.04.1994 14 Os 174/93
    Beisatz: Vermögensverringerung und (eine daraus resultierende) Gläubigerbenachteiligung sind sohin in objektiver Beziehung unabdingbare Voraussetzungen einer betrügerischen Krida. (T4)
  • 15 Os 91/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 15 Os 91/94
    nur T1
  • 14 Os 133/94
    Entscheidungstext OGH 07.02.1995 14 Os 133/94
  • 14 Os 125/02
    Entscheidungstext OGH 11.03.2003 14 Os 125/02
    Auch; nur T1; Beis ähnlich T3
  • 14 Os 53/03
    Entscheidungstext OGH 21.10.2003 14 Os 53/03
  • 14 Os 92/03
    Entscheidungstext OGH 14.04.2004 14 Os 92/03
    Auch; nur T1
  • 15 Os 67/14p
    Entscheidungstext OGH 27.08.2014 15 Os 67/14p
  • 12 Os 113/14f
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 12 Os 113/14f
  • 12 Os 115/16b
    Entscheidungstext OGH 04.11.2016 12 Os 115/16b
    Auch
  • 14 Os 88/17y
    Entscheidungstext OGH 13.02.2018 14 Os 88/17y
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0094747

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.03.2018

Dokumentnummer

JJR_19760914_OGH0002_0120OS00059_7600000_002

Rechtssatz für 14Os129/99 (14Os130/99; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0112524

Geschäftszahl

14Os129/99 (14Os130/99; 14Os131/99); 12Os10/00; 13Os161/01; 15Os23/02; 12Os37/02; 14Os32/02; 11Os28/02; 11Os160/01; 15Os115/02; 13Os68/02; 13Os102/02; 15Os10/03; 13Os137/02; 15Os86/03; 14Os53/03; 13Os40/04; 11Os36/04; 12Os126/04; 13Os143/04; 14Os39/05z; 12Os98/05m; 11Os124/05b; 13Os4/06x; 12Os17/06a (12Os18/06y); 15Os82/06g; 13Os107/06v (13Os108/06s; 13Os109/06p; 13Os110/06k); 11Os120/06s; 13Os132/06w; 1Bkd7/08; 13Os57/11y (13Os58/11w); 12Os169/11m; 13Os29/13h; 11Os115/13s; 15Os61/14f; 12Os139/13b; 22Os5/14x; 12Os150/14x; 22Os9/15m; 12Os29/17g; 14Os89/17w; 12Os56/18d; 15Os93/18t; 14Os122/18z; 12Os7/20a; 14Os4/21a; 12Os134/20b; 12Os41/21b; 23Ds5/22w; 23Ds3/22a; 26Ds10/21a; 14Os23/23y; 14Os26/24s

Entscheidungsdatum

08.10.2024

Norm

StGB §31 Abs1
StGB §39
StRegG §5 Abs1
TilgG §4 Abs5

Rechtssatz

Liegen zwischen Tatbegehung und Aburteilung mehrere bestrafende Urteile, ist nur dann auf alle Bedacht zu nehmen, wenn sämtliche Taten vor dem ersten Urteil liegen, somit alle Vor-Urteile durch das in Paragraph 31, Absatz eins, StGB beschriebene Verhältnis verknüpft sind vergleiche SSt 29/44, ÖJZ-LSK 1980/51, Leukauf/Steininger Komm3 Paragraph 31, RN 15 unter Ablehnung von EvBl 1975/97, Ratz WK Paragraph 31, Rz 5). Ist dies nicht der Fall, sondern liegt (wie hier) nach dem Urteil im ersten Verfahren - in dem die frühere Tat nach der Zeit ihrer Begehung hätte abgeurteilt werden können - weiteres strafbares Verhalten, das zu einer zweiten Verurteilung geführt hat, trifft auf diese die in Paragraph 31, Absatz eins, StGB normierte Voraussetzung einer Bedachtnahme in einem dritten Urteil schon nach dem Gesetzeswortlaut nicht zu, weil die in Rede stehende (vor dem ersten Urteil begangene) Tat im zweiten Verfahren nicht abermals hätte abgeurteilt werden können. Im Fall mehrerer nicht gemäß Paragraph 31, Absatz eins, StGB verbundener Vor-Urteile ist demnach nur auf das erste (tatnächste) Bedacht zu nehmen (idS Faseth, ÖJZ 1968, 458).

Entscheidungstexte

  • 14 Os 129/99
    Entscheidungstext OGH 28.09.1999 14 Os 129/99
  • 12 Os 10/00
    Entscheidungstext OGH 17.02.2000 12 Os 10/00
  • 13 Os 161/01
    Entscheidungstext OGH 16.01.2002 13 Os 161/01
  • 15 Os 23/02
    Entscheidungstext OGH 04.04.2002 15 Os 23/02
    Vgl auch
  • 12 Os 37/02
    Entscheidungstext OGH 04.06.2002 12 Os 37/02
    nur: Liegen zwischen Tatbegehung und Aburteilung mehrere bestrafende Urteile, ist nur dann auf alle Bedacht zu nehmen, wenn sämtliche Taten vor dem ersten Urteil liegen, somit alle Vor-Urteile durch das in § 31 Abs 1 StGB beschriebene Verhältnis verknüpft sind. Im Fall mehrerer nicht gemäß § 31 Abs 1 StGB verbundener Vor-Urteile ist demnach nur auf das erste (tatnächste) Bedacht zu nehmen (idS Faseth, ÖJZ 1968, 458). (T1)
  • 14 Os 32/02
    Entscheidungstext OGH 07.05.2002 14 Os 32/02
    Auch; Beisatz: Treffen die Voraussetzungen des § 31 Abs 1 StGB, isoliert betrachtet, auf mehrere - nicht ihrerseits zueinander in diesem Verhältnis stehende - Verurteilungen zu, so ist nur auf die tatnächste Bedacht zu nehmen, weil das Gesetz nur einmalige Bedachtnahme kennt. § 4 Abs 5 TilgG, wonach solche Verurteilungen tilgungsrechtlich nicht gesondert gelten, stellt auf das tatsächliche Verhältnis von Verurteilungen zueinander, also auf die tatsächliche Voraussetzung für und nicht die Tatsache der Anwendung des § 31 StGB (§ 260 Abs 1 Z 4 StPO) ab. Nimmt eine Verurteilung demnach zu Unrecht auf ein weiteres Urteil (Vorurteil) durch Verhängung einer Zusatzstrafe Bedacht und gelangt dies einem Strafgericht zur Kenntnis, hat es der Bundespolizeidirektion Wien von dieser Tatsache gemäß § 5 Abs 1 StRegG Mitteilung zu machen. (T2)
  • 11 Os 28/02
    Entscheidungstext OGH 25.06.2002 11 Os 28/02
    Auch; Beisatz: Der in der Strafregisterauskunft bei der Eintragung des dritten Urteiles enthaltene rechtsfehlerhafte Hinweis auf eine Zusatzstrafe steht der selbständigen Beurteilung des Vorliegens eines nach §§ 31, 40 StGB als Einheit zu behandelnden Strafurteils ebensowenig entgegen wie der Umstand, dass im Urteil die verhängte Strafe rechtsirrig als Zusatzstrafe bezeichnet wurde. (T3); Beisatz: Hier: Die beiden Urteile sind daher als zwei Verurteilungen zu Freiheitsstrafen wegen auf der gleichen schädlichen Neigung beruhender Taten anzusehen, welche auch verbüßt wurden und damit die Voraussetzungen für eine Strafschärfung nach § 39 StGB verwirklichen. (T4)
  • 11 Os 160/01
    Entscheidungstext OGH 25.06.2002 11 Os 160/01
    Auch; Beis wie T2 nur: Treffen die Voraussetzungen des § 31 Abs 1 StGB, isoliert betrachtet, auf mehrere - nicht ihrerseits zueinander in diesem Verhältnis stehende - Verurteilungen zu, so ist nur auf die tatnächste Bedacht zu nehmen, weil das Gesetz nur einmalige Bedachtnahme kennt. (T5)
  • 15 Os 115/02
    Entscheidungstext OGH 10.10.2002 15 Os 115/02
    Auch; nur: Liegen zwischen Tatbegehung und Aburteilung mehrere bestrafende Urteile, ist nur dann auf alle Bedacht zu nehmen, wenn sämtliche Taten vor dem ersten Urteil liegen, somit alle Vor-Urteile durch das in § 31 Abs 1 StGB beschriebene Verhältnis verknüpft sind. (T6)
  • 13 Os 68/02
    Entscheidungstext OGH 16.10.2002 13 Os 68/02
    Vgl; Beis wie T2 nur: § 4 Abs 5 TilgG stellt auf das tatsächliche Verhältnis von Verurteilungen zueinander, also auf die tatsächliche Voraussetzung für und nicht die Tatsache der Anwendung des § 31 StGB (§ 260 Abs 1 Z 4 StPO) ab. Gelangt dies einem Strafgericht zur Kenntnis, hat es der Bundespolizeidirektion Wien von dieser Tatsache gemäß § 5 Abs 1 StRegG Mitteilung zu machen. (T7)
  • 13 Os 102/02
    Entscheidungstext OGH 13.11.2002 13 Os 102/02
    Vgl auch
  • 15 Os 10/03
    Entscheidungstext OGH 06.03.2003 15 Os 10/03
    Auch; nur T6
  • 13 Os 137/02
    Entscheidungstext OGH 04.06.2003 13 Os 137/02
    Vgl auch
  • 15 Os 86/03
    Entscheidungstext OGH 26.06.2003 15 Os 86/03
    Auch; nur T6
  • 14 Os 53/03
    Entscheidungstext OGH 21.10.2003 14 Os 53/03
    Vgl auch; nur T1
  • 13 Os 40/04
    Entscheidungstext OGH 19.05.2004 13 Os 40/04
    Vgl auch
  • 11 Os 36/04
    Entscheidungstext OGH 25.05.2004 11 Os 36/04
    Auch; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: Hier zu § 21 Abs 3 FinStrG. (T8)
  • 12 Os 126/04
    Entscheidungstext OGH 16.12.2004 12 Os 126/04
    Vgl auch; nur T6
  • 13 Os 143/04
    Entscheidungstext OGH 12.01.2005 13 Os 143/04
    Auch; nur T6
  • 14 Os 39/05z
    Entscheidungstext OGH 10.05.2005 14 Os 39/05z
    Auch; nur: Im Fall mehrerer nicht gemäß § 31 Abs 1 StGB verbundener Vor-Urteile ist nur auf das erste (tatnächste) Bedacht zu nehmen. (T9)
  • 12 Os 98/05m
    Entscheidungstext OGH 17.11.2005 12 Os 98/05m
    nur T1
  • 11 Os 124/05b
    Entscheidungstext OGH 31.01.2006 11 Os 124/05b
    Vgl auch
  • 13 Os 4/06x
    Entscheidungstext OGH 22.03.2006 13 Os 4/06x
    Auch; nur T6; Beis wie T5
  • 12 Os 17/06a
    Entscheidungstext OGH 01.06.2006 12 Os 17/06a
    Auch; Beisatz: Nach dem Wortlaut des § 31 Abs 1 StGB kommt es nicht nur auf einen vor dem früheren Urteil gelegenen Tatzeitpunkt an, sondern auch darauf, ob diese Tat „in dem früheren Verfahren" schon hätte abgeurteilt werden können. (T10)
  • 15 Os 82/06g
    Entscheidungstext OGH 07.09.2006 15 Os 82/06g
    Auch; Beis wie T5
  • 13 Os 107/06v
    Entscheidungstext OGH 08.11.2006 13 Os 107/06v
    Auch
  • 11 Os 120/06s
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 11 Os 120/06s
    Auch; nur T1
  • 13 Os 132/06w
    Entscheidungstext OGH 24.01.2007 13 Os 132/06w
    Auch; nur T6; Beisatz: Nichtigkeit nach § 281 Abs 1 Z 11 erster Fall. (T11)
  • 1 Bkd 7/08
    Entscheidungstext OGH 15.06.2009 1 Bkd 7/08
    Auch; Beisatz: Die Bedachtnahme auf ein Vorerkenntnis, womit bereits auf ein (noch) früheres Erkenntnis Bedacht genommen wurde, ist nur möglich, wenn die nunmehr abgeurteilte Tat nach der Zeit ihrer Begehung auch schon im früheren Verfahren hätte abgeurteilt werden können. (T12)
  • 13 Os 57/11y
    Entscheidungstext OGH 14.07.2011 13 Os 57/11y
    Auch; nur T6
  • 12 Os 169/11m
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 12 Os 169/11m
    nur T6
  • 13 Os 29/13h
    Entscheidungstext OGH 16.05.2013 13 Os 29/13h
    Auch; Beisatz: Die Bedachtnahme auf ein Vor-Urteil gemäß § 31 StGB kommt nur dann in Betracht, wenn sämtliche der nachträglichen Verurteilung zugrunde liegenden Taten vor dem Vor-Urteil erster Instanz verübt wurden. (T13)
  • 11 Os 115/13s
    Entscheidungstext OGH 29.10.2013 11 Os 115/13s
    Auch
  • 15 Os 61/14f
    Entscheidungstext OGH 27.05.2014 15 Os 61/14f
    Vgl
  • 12 Os 139/13b
    Entscheidungstext OGH 08.05.2014 12 Os 139/13b
    Auch; nur T6
  • 22 Os 5/14x
    Entscheidungstext OGH 11.11.2014 22 Os 5/14x
    Auch
  • 12 Os 150/14x
    Entscheidungstext OGH 07.05.2015 12 Os 150/14x
    Vgl
  • 22 Os 9/15m
    Entscheidungstext OGH 18.05.2016 22 Os 9/15m
    Auch
  • 12 Os 29/17g
    Entscheidungstext OGH 18.05.2017 12 Os 29/17g
    Auch
  • 14 Os 89/17w
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 14 Os 89/17w
    Auch
  • 12 Os 56/18d
    Entscheidungstext OGH 13.09.2018 12 Os 56/18d
    Auch
  • 15 Os 93/18t
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 15 Os 93/18t
    Auch
  • 14 Os 122/18z
    Entscheidungstext OGH 11.12.2018 14 Os 122/18z
    Auch
  • 12 Os 7/20a
    Entscheidungstext OGH 27.02.2020 12 Os 7/20a
    Vgl; Beis wie insb T13
  • 14 Os 4/21a
    Entscheidungstext OGH 23.03.2021 14 Os 4/21a
    Vgl
  • 12 Os 134/20b
    Entscheidungstext OGH 25.03.2021 12 Os 134/20b
    Vgl; Beis wie T13
  • 12 Os 41/21b
    Entscheidungstext OGH 29.07.2021 12 Os 41/21b
    Vgl
  • 23 Ds 5/22w
    Entscheidungstext OGH 18.10.2022 23 Ds 5/22w
    Vgl
  • 23 Ds 3/22a
    Entscheidungstext OGH 07.12.2022 23 Ds 3/22a
    Vgl
  • 26 Ds 10/21a
    Entscheidungstext OGH 06.12.2022 26 Ds 10/21a
    Vgl
  • 14 Os 23/23y
    Entscheidungstext OGH 27.06.2023 14 Os 23/23y
    vgl; Beisatz wie T10; Beisatz wie T12; Beisatz wie T13
  • 14 Os 26/24s
    Entscheidungstext OGH 08.10.2024 14 Os 26/24s
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112524

Im RIS seit

28.10.1999

Zuletzt aktualisiert am

27.11.2024

Dokumentnummer

JJR_19990928_OGH0002_0140OS00129_9900000_001

Rechtssatz für 14Os53/03; 12Os91/08m; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0118270

Geschäftszahl

14Os53/03; 12Os91/08m; 12Os176/11s; 14Os167/13k; 14Os88/17y (14Os115/17v); 12Os12/18h; 14Os52/18f; 12Os76/21z (12Os104/21t); 14Os39/25d

Entscheidungsdatum

12.06.2025

Norm

StGB §156
  1. StGB § 156 heute
  2. StGB § 156 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  3. StGB § 156 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  4. StGB § 156 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  5. StGB § 156 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Paragraph 156, StGB erfordert nur das Vorhandensein einer Mehrzahl von Gläubigern, nicht aber auch eine Mehrzahl von Geschädigten. Daher genügt es zur Tatbestandsverwirklichung, wenn vorsätzlich die Befriedigung nur eines von mehreren Gläubigern vereitelt oder geschmälert wird, wobei es nach dieser Gesetzesstelle keinen Unterschied macht, ob es sich um Privatpersonen, privatrechtliche Unternehmen oder öffentlich rechtliche Körperschaften handelt.

Entscheidungstexte

  • 14 Os 53/03
    Entscheidungstext OGH 21.10.2003 14 Os 53/03
  • 12 Os 91/08m
    Entscheidungstext OGH 19.02.2009 12 Os 91/08m
    Vgl; Beisatz: Täter der betrügerischen Krida kann (schon) derjenige sein, der Schuldner mehrerer, das heißt mindestens zweier Gläubiger ist. (T1)
    Beisatz: Dies gänzlich unabhängig davon, ob ein Gläubiger seine Forderung bereits -in welcher Form auch immer - „geltend" gemacht hat und ob ein Konkursverfahren behängt. (T2)
    Beisatz: Gläubiger der KG sind auch Gläubiger des persönlich haftenden Gesellschafters (= des Komplementärs) selbst (vgl 11 Os 65/01). (T3)
  • 12 Os 176/11s
    Entscheidungstext OGH 12.04.2012 12 Os 176/11s
    Auch
  • 14 Os 167/13k
    Entscheidungstext OGH 28.01.2014 14 Os 167/13k
    Vgl; Beisatz: Für die Gläubigerstellung im Sinn des § 156 StGB ist die Fälligkeit einer Forderung (vgl § 210 Abs 1 BAO) ebenso wenig von Bedeutung wie die Teilnahme (des Finanzamts) am Abschöpfungsverfahren. (T4)
    Beisatz: Hier: Da der Beschwerdeführer die in Form eines Werklohns erzielten Einkünfte auch vor dem Finanzamt verheimlichte, ist das angelastete Verhalten auch im Hinblick auf die aus dem erzielten Einkommen resultierende Steuerschuld tatbildlich. (T5)
  • 14 Os 88/17y
    Entscheidungstext OGH 03.06.2018 14 Os 88/17y
    Auch
  • 12 Os 12/18h
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 12 Os 12/18h
    Auch; Be8is wie T2
  • 14 Os 52/18f
    Entscheidungstext OGH 11.09.2018 14 Os 52/18f
    Auch; Beis wie T4
  • 12 Os 76/21z
    Entscheidungstext OGH 27.01.2022 12 Os 76/21z
    Vgl
  • 14 Os 39/25d
    Entscheidungstext OGH 12.06.2025 14 Os 39/25d
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0118270

Im RIS seit

20.11.2003

Zuletzt aktualisiert am

10.07.2025

Dokumentnummer

JJR_20031021_OGH0002_0140OS00053_0300000_001

Rechtssatz für 10Os123/78; 13Os4/79; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0091453

Geschäftszahl

10Os123/78; 13Os4/79; 13Os4/82; 13Os79/82; 11Os10/83; 12Os67/86; 11Os57/87; 14Os114/88 (14Os115/88); 15Os38/91 (15Os39/91-15Os42/91); 12Os76/91 (12Os77/91); 13Os84/92; 11Os77/93; 15Os17/94; 15Os192/94; 14Os53/03; 14Os76/08w; 12Os133/14x; 11Os94/14d; 14Os78/14y; 12Os14/18b; 11Os121/19g; 11Os126/19t; 14Os9/24s; 13Os52/25h

Entscheidungsdatum

02.07.2025

Rechtssatz

Eine Begleittat ist (im Gegensatz zur Deckungshandlung) nur dann straflos, wenn sie für die Haupttat typisch ist (weil in der Regel mit deren Verwirklichung einhergehend) und zu dieser einen wesentlich geringeren Unrechtsgehalt aufweist (dies ist im Verhältnis Paragraph 223, StGB zu Paragraph 302, StGB nicht der Fall).

Entscheidungstexte

  • 10 Os 123/78
    Entscheidungstext OGH 17.01.1979 10 Os 123/78
    Veröff: SSt 50/6
  • 13 Os 4/79
    Entscheidungstext OGH 19.04.1979 13 Os 4/79
    Vgl jedoch; Beisatz: § 302 StGB verdrängt § 233 StGB. (T1)
  • 13 Os 4/82
    Entscheidungstext OGH 18.03.1982 13 Os 4/82
    Vgl auch; Beisatz: Bezogen auf das konkrete Tatgeschehen. (T2)
    Veröff: EvBl 1982/165 S 522 = SSt 53/11 = JBl 1982/438
  • 13 Os 79/82
    Entscheidungstext OGH 16.09.1982 13 Os 79/82
    Vgl auch; nur: Eine Begleittat ist (im Gegensatz zur Deckungshandlung) nur dann straflos, wenn sie für die Haupttat typisch ist (weil in der Regel mit deren Verwirklichung einhergehend) und zu dieser einen wesentlich geringeren Unrechtsgehalt aufweist. (T3)
    Veröff: EvBl 1983/60 S 220 = JBl 1983,162
  • 11 Os 10/83
    Entscheidungstext OGH 23.02.1983 11 Os 10/83
    Vgl auch; nur T3; Veröff: EvBl 1984/19 S 53 = SSt 54/12
  • 12 Os 67/86
    Entscheidungstext OGH 06.06.1986 12 Os 67/86
    nur T3
  • 11 Os 57/87
    Entscheidungstext OGH 09.06.1987 11 Os 57/87
    Vgl auch
  • 14 Os 114/88
    Entscheidungstext OGH 07.09.1988 14 Os 114/88
    nur T3; Beisatz: Sodass sie dieser gegenüber nicht ins Gewicht fällt und insoweit kein Strafbedürfnis besteht. (T4)
    Veröff: SSt 59/62
  • 15 Os 38/91
    Entscheidungstext OGH 06.06.1991 15 Os 38/91
    Vgl; Beisatz: eine Deckungshandlung (Nötigung zur Unterlassung der Anzeige) kann ausnahmsweise jedoch während der Haupttat begangen werden. (T5)
  • 12 Os 76/91
    Entscheidungstext OGH 12.09.1991 12 Os 76/91
    Vgl auch
  • 13 Os 84/92
    Entscheidungstext OGH 16.09.1992 13 Os 84/92
    Vgl auch; nur T3
  • 11 Os 77/93
    Entscheidungstext OGH 15.06.1993 11 Os 77/93
    Vgl auch
  • 15 Os 17/94
    Entscheidungstext OGH 05.05.1994 15 Os 17/94
    Vgl auch; Beisatz: Typizität der Begleittat erforderlich. (T6)
  • 15 Os 192/94
    Entscheidungstext OGH 09.03.1995 15 Os 192/94
    nur T3
  • 14 Os 53/03
    Entscheidungstext OGH 21.10.2003 14 Os 53/03
    Vgl auch; Beisatz: Konsumtion scheidet jedoch aus, wenn das Tatgeschehen im Einzelfall den typischen Rahmen der Begleittat sprengt, sodass echtes Zusammentreffen der Delikte anzunehmen ist. (T7)
  • 14 Os 76/08w
    Entscheidungstext OGH 05.08.2008 14 Os 76/08w
    Auch; Beisatz: Eine typische Begleittat liegt vor, wenn die Verwirklichung eines bestimmten Deliktstypus regelmäßig mit der Erfüllung eines anderen Deliktstypus verbunden ist und die Begleittat im Verhältnis zur Haupttat einen wesentlich geringeren Unwertgehalt aufweist. Es ist nicht erforderlich, dass sich die Begleittat gegen dasselbe Rechtsgut richtet. Auch findet die Annahme einer Begleittat durch die formelle Vollendung der Haupttat keine starre Grenze. (T8)
    Bem: Siehe auch RS0124022. (T9)
  • 12 Os 133/14x
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 12 Os 133/14x
    Beisatz: Dies ist an den konkreten Umständen des Tatgeschehens zu messen. (T10)
    Beisatz: § 146 StGB wird als typische Begleittat von § 233 Abs 1 Z 2 StGB konsumiert. (T11)
  • 11 Os 94/14d
    Entscheidungstext OGH 25.11.2014 11 Os 94/14d
  • 14 Os 78/14y
    Entscheidungstext OGH 16.12.2014 14 Os 78/14y
    Auch; Beisatz: § 106 Abs 1 Z 3 StGB stellt keine typische "Begleittat" zu § 104a Abs 1 StGB dar. (T12)
  • 12 Os 14/18b
    Entscheidungstext OGH 15.03.2018 12 Os 14/18b
    Vgl; Beis wie T5
  • 11 Os 121/19g
    Entscheidungstext OGH 08.10.2019 11 Os 121/19g
    Vgl
  • 11 Os 126/19t
    Entscheidungstext OGH 10.12.2019 11 Os 126/19t
    Vgl
  • 14 Os 9/24s
    Entscheidungstext OGH 14.05.2024 14 Os 9/24s
    vgl; Beisatz wie T6
    Beisatz: Hier: Zum Verhältnis von § 177 Abs 1 zu § 88 Abs 3 StGB (echte Idealkonkurrenz). (T13)
  • 13 Os 52/25h
    Entscheidungstext OGH 02.07.2025 13 Os 52/25h
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0091453

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.07.2025

Dokumentnummer

JJR_19790117_OGH0002_0100OS00123_7800000_002

Rechtssatz für 14Os179/95; 15Os195/96; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0095308

Geschäftszahl

14Os179/95; 15Os195/96; 13Os79/00; 14Os141/01; 14Os125/02; 14Os53/03; 14Os92/03; 12Os37/04; 15Os68/06y; 11Os40/07b; 12Os106/07s; 14Os117/07y; 11Os123/07h; 13Os90/08x; 12Os31/07m; 14Os82/09d; 15Os148/10v; 14Os167/13k; 14Os46/16w; 12Os115/16b; 12Os150/16z; 15Os63/18f; 13Os108/18h; 11Os135/21v; 15Os88/25t; 11Os11/26s

Entscheidungsdatum

21.04.2026

Norm

StGB §156
  1. StGB § 156 heute
  2. StGB § 156 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  3. StGB § 156 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  4. StGB § 156 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  5. StGB § 156 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Betrügerische Krida erfordert weder die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens noch den Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder der Überschuldung des Gemeinschuldners oder auch nur das Vorliegen einer wirtschaftlichen Krisensituation.

Entscheidungstexte

  • 14 Os 179/95
    Entscheidungstext OGH 19.03.1996 14 Os 179/95
  • 15 Os 195/96
    Entscheidungstext OGH 03.07.1997 15 Os 195/96
    Vgl auch; Beisatz: Ebensowenig eine strafgerichtliche Verurteilung nach § 159 StGB. (T1)
  • 13 Os 79/00
    Entscheidungstext OGH 07.03.2001 13 Os 79/00
    Beisatz: § 156 StGB statuiert einen Gläubigerschutz. (T2)
  • 14 Os 141/01
    Entscheidungstext OGH 03.12.2002 14 Os 141/01
    Auch
  • 14 Os 125/02
    Entscheidungstext OGH 11.03.2003 14 Os 125/02
    Auch
  • 14 Os 53/03
    Entscheidungstext OGH 21.10.2003 14 Os 53/03
    Auch
  • 14 Os 92/03
    Entscheidungstext OGH 14.04.2004 14 Os 92/03
    Auch
  • 12 Os 37/04
    Entscheidungstext OGH 10.03.2005 12 Os 37/04
    Auch
  • 15 Os 68/06y
    Entscheidungstext OGH 05.10.2006 15 Os 68/06y
    Auch; nur: Betrügerische Krida erfordert weder die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens noch den Eintritt der Zahlungsunfähigkeit. (T3)
  • 11 Os 40/07b
    Entscheidungstext OGH 22.05.2007 11 Os 40/07b
    Auch
  • 12 Os 106/07s
    Entscheidungstext OGH 27.09.2007 12 Os 106/07s
    Auch
  • 14 Os 117/07y
    Entscheidungstext OGH 13.11.2007 14 Os 117/07y
    Vgl auch; Beisatz: Fehlende rechtliche Relevanz einer wirtschaftlichen Krisensituation zur Tatzeit. (T4)
  • 11 Os 123/07h
    Entscheidungstext OGH 29.01.2008 11 Os 123/07h
  • 13 Os 90/08x
    Entscheidungstext OGH 23.07.2008 13 Os 90/08x
    Vgl; Beisatz: Fehlende rechtliche Relevanz von „Liquiditätsschwierigkeiten". (T5)
  • 12 Os 31/07m
    Entscheidungstext OGH 15.05.2008 12 Os 31/07m
    Vgl; Beis wie T4
  • 14 Os 82/09d
    Entscheidungstext OGH 26.01.2010 14 Os 82/09d
    Vgl
  • 15 Os 148/10v
    Entscheidungstext OGH 04.05.2011 15 Os 148/10v
    Vgl auch; Beisatz: Der Eintritt einer Zahlungsunfähigkeit ist weder für die Subsumtion unter § 156 StGB noch den Strafrahmen relevant. (T6)
  • 14 Os 167/13k
    Entscheidungstext OGH 28.01.2014 14 Os 167/13k
    Vgl auch; Beisatz: Für die Gläubigerstellung im Sinn des § 156 StGB ist die Fälligkeit einer Forderung (vgl § 210 Abs 1 BAO) ebenso wenig von Bedeutung wie die Teilnahme (des Finanzamts) am Abschöpfungsverfahren. (T7)
    Beisatz: Hier: Da der Beschwerdeführer die in Form eines Werklohns erzielten Einkünfte auch vor dem Finanzamt verheimlichte, ist das angelastete Verhalten auch im Hinblick auf die aus dem erzielten Einkommen resultierende Steuerschuld tatbildlich. (T8)
  • 14 Os 46/16w
    Entscheidungstext OGH 02.08.2016 14 Os 46/16w
    Auch
  • 12 Os 115/16b
    Entscheidungstext OGH 04.11.2016 12 Os 115/16b
  • 12 Os 150/16z
    Entscheidungstext OGH 02.03.2017 12 Os 150/16z
  • 15 Os 63/18f
    Entscheidungstext OGH 27.06.2018 15 Os 63/18f
  • 13 Os 108/18h
    Entscheidungstext OGH 16.01.2019 13 Os 108/18h
    Auch
  • 11 Os 135/21v
    Entscheidungstext OGH 15.11.2022 11 Os 135/21v
    Vgl
  • 15 Os 88/25t
    Entscheidungstext OGH 15.10.2025 15 Os 88/25t
    vgl
  • 11 Os 11/26s
    Entscheidungstext OGH 21.04.2026 11 Os 11/26s
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0095308

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.05.2026

Dokumentnummer

JJR_19960319_OGH0002_0140OS00179_9500000_002

Rechtssatz für 10Os53/81; 9Os186/81; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0098671

Geschäftszahl

10Os53/81; 9Os186/81; 10Os58/84; 9Os33/85; 10Os51/85; 11Os206/85; 11Os54/86; 10Os30/87; 13Os40/90; 14Os15/92; 13Os200/94; 11Os20/02; 14Os156/02; 12Os32/03; 14Os53/03; 15Os108/06f; 11Os99/06b; 15Os92/07d; 13Os142/07t; 15Os47/08p; 11Os98/08h; 11Os122/08p; 14Os144/08w; 14Os100/08z; 12Os44/09a; 15Os112/09y; 12Os78/09a; 13Os103/09k; 13Os85/09p; 15Os9/10b; 14Os13/10h; 13Os42/10s; 11Os64/10m; 15Os5/11s; 13Os11/11h; 15Os26/11d; 11Os58/11f; 15Os151/11m; 12Os4/12y; 15Os53/12a; 15Os139/11x; 13Os41/12x; 11Os82/12m; 15Os70/12a; 14Os124/12k; 15Os8/13k; 12Os9/13k; 13Os30/13f; 13Os46/13h; 13Os10/13i; 15Os81/13w; 15Os52/13f; 11Os118/13g; 13Os75/13y; 15Os149/13w; 15Os133/13t; 13Os13/14g; 17Os28/13s; 15Os73/14w; 15Os98/13w; 12Os122/14d; 15Os140/14y; 11Os139/14x; 11Os99/14i; 15Os20/15b; 12Os23/15x; 14Os57/15m; 12Os115/16b; 14Os85/17g; 15Os82/18z; 13Os102/19b; 13Os1/20a; 14Os26/20k; 13Os16/20g; 12Os73/21h; 13Os78/21a; 13Os130/22z; 11Os64/23f; 15Os127/23z; 13Os9/24h; 13Os3/24a; 12Os22/25i; 15Os97/25s; 15Os4/26s; 15Os54/26v

Entscheidungsdatum

15.07.2026

Norm

StPO §270 Abs2 Z5
StPO §281 Abs1 Z5 C
  1. StPO § 270 heute
  2. StPO § 270 gültig ab 01.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  3. StPO § 270 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 270 gültig von 01.03.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2004
  5. StPO § 270 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.2005 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  6. StPO § 270 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Auch aus äußeren Umständen der Tat können durchaus Schlüsse auf die subjektive Tatseite gezogen werden.

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

Entscheidungstexte

  • 10 Os 53/81
    Entscheidungstext OGH 19.05.1981 10 Os 53/81
  • 9 Os 186/81
    Entscheidungstext OGH 22.12.1981 9 Os 186/81
    Vgl auch
  • 10 Os 58/84
    Entscheidungstext OGH 11.04.1984 10 Os 58/84
    Vgl auch; Beisatz: In diesem Sinn schon EvBl 1961/71. (T1)
  • 9 Os 33/85
    Entscheidungstext OGH 12.06.1985 9 Os 33/85
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 10 Os 51/85
    Entscheidungstext OGH 18.06.1985 10 Os 51/85
    Vgl auch
  • 11 Os 206/85
    Entscheidungstext OGH 08.04.1986 11 Os 206/85
    Vgl auch
  • 11 Os 54/86
    Entscheidungstext OGH 13.05.1986 11 Os 54/86
  • 10 Os 30/87
    Entscheidungstext OGH 24.03.1987 10 Os 30/87
    Vgl auch
  • 13 Os 40/90
    Entscheidungstext OGH 17.05.1990 13 Os 40/90
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 14 Os 15/92
    Entscheidungstext OGH 10.03.1992 14 Os 15/92
    Vgl auch
  • 13 Os 200/94
    Entscheidungstext OGH 15.03.1995 13 Os 200/94
    Vgl auch; Beisatz: Der Schluss auf inneres Vorhaben kann meist nur aus den äußeren Umständen, vor allem dem Tatablauf gezogen werden. (T2)
  • 11 Os 20/02
    Entscheidungstext OGH 29.04.2003 11 Os 20/02
    Vgl auch; Beisatz: Mangels eines Geständnisses können Konstatierungen zum inneren Vorhaben des Täters nur durch eine lebensnahe Beurteilung seines äußeren Verhaltens getroffen werden. (T3)
  • 14 Os 156/02
    Entscheidungstext OGH 13.05.2003 14 Os 156/02
    Vgl auch
  • 12 Os 32/03
    Entscheidungstext OGH 03.07.2003 12 Os 32/03
    Auch
  • 14 Os 53/03
    Entscheidungstext OGH 21.10.2003 14 Os 53/03
    Vgl auch
  • 15 Os 108/06f
    Entscheidungstext OGH 09.11.2006 15 Os 108/06f
    Vgl auch
  • 11 Os 99/06b
    Entscheidungstext OGH 27.03.2007 11 Os 99/06b
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 15 Os 92/07d
    Entscheidungstext OGH 06.09.2007 15 Os 92/07d
    Auch; Beisatz: Hier: Die Konstatierungen zur subjektiven Tatseite wurden empirisch einwandfrei auch auf die objektive Vorgangsweise gestützt. (T4)
  • 13 Os 142/07t
    Entscheidungstext OGH 23.04.2008 13 Os 142/07t
    Auch; Beisatz: Der Schluss von einem gezeigten Verhalten auf ein zugrundeliegendes Wollen oder Wissen ist ohne weiteres rechtsstaatlich vertretbar, bei leugnenden Angeklagten in aller Regel methodisch gar nicht zu ersetzen (WK-StPO § 281 Rz 281 und 452). (T5)
  • 15 Os 47/08p
    Entscheidungstext OGH 26.06.2008 15 Os 47/08p
  • 11 Os 98/08h
    Entscheidungstext OGH 19.08.2008 11 Os 98/08h
    Auch; Beis wie T5
  • 11 Os 122/08p
    Entscheidungstext OGH 16.09.2008 11 Os 122/08p
    Auch; Beis wie T5
  • 14 Os 144/08w
    Entscheidungstext OGH 16.12.2008 14 Os 144/08w
    Beis wie T5
  • 14 Os 100/08z
    Entscheidungstext OGH 04.11.2008 14 Os 100/08z
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Zutreffend reklamiert die Mängelrüge unvollständige Begründung (Z 5 zweiter Fall) der Urteilsannahmen zu einem auf Verringerung des Gesellschaftsvermögens und auf Gläubigerschädigung gerichteten Vorsatz des Beschwerdeführers. Die Beweiswürdigung erschöpfte sich in der Formulierung „die Feststellungen zur subjektiven Tatseite ... sind darüber hinaus aus dem objektiven Tatgeschehen zwanglos abzuleiten". (T6)
  • 12 Os 44/09a
    Entscheidungstext OGH 28.05.2009 12 Os 44/09a
    Beis wie T5
  • 15 Os 112/09y
    Entscheidungstext OGH 19.08.2009 15 Os 112/09y
    Auch; Beis wie T5
  • 12 Os 78/09a
    Entscheidungstext OGH 02.07.2009 12 Os 78/09a
    Beis wie T5
  • 13 Os 103/09k
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 13 Os 103/09k
    Auch
  • 13 Os 85/09p
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 13 Os 85/09p
    Vgl
  • 15 Os 9/10b
    Entscheidungstext OGH 17.03.2010 15 Os 9/10b
    Auch; Beis wie T4
  • 14 Os 13/10h
    Entscheidungstext OGH 02.03.2010 14 Os 13/10h
    Auch; Beis wie T5
  • 13 Os 42/10s
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 13 Os 42/10s
    Auch
  • 11 Os 64/10m
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 11 Os 64/10m
    Auch; Beis wie T5
  • 15 Os 5/11s
    Entscheidungstext OGH 16.03.2011 15 Os 5/11s
    Auch
  • 13 Os 11/11h
    Entscheidungstext OGH 07.04.2011 13 Os 11/11h
    Auch; Beis wie T5
  • 15 Os 26/11d
    Entscheidungstext OGH 04.05.2011 15 Os 26/11d
    Auch; Beis wie T5
  • 11 Os 58/11f
    Entscheidungstext OGH 19.05.2011 11 Os 58/11f
    Auch; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: Andernfalls hätte es ein Straftäter in der Hand, einer Verurteilung durch bloßes Leugnen zu entgehen. (T7)
  • 15 Os 151/11m
    Entscheidungstext OGH 25.01.2012 15 Os 151/11m
    Vgl; Vgl Beis wie T5
  • 12 Os 4/12y
    Entscheidungstext OGH 31.01.2012 12 Os 4/12y
    Auch; Beis wie T5
  • 15 Os 53/12a
    Entscheidungstext OGH 30.05.2012 15 Os 53/12a
    Auch
  • 15 Os 139/11x
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 15 Os 139/11x
    Auch
  • 13 Os 41/12x
    Entscheidungstext OGH 05.07.2012 13 Os 41/12x
    Auch; Auch Beis wie T5
  • 11 Os 82/12m
    Entscheidungstext OGH 21.08.2012 11 Os 82/12m
    Auch
  • 15 Os 70/12a
    Entscheidungstext OGH 22.08.2012 15 Os 70/12a
    Vgl auch
  • 14 Os 124/12k
    Entscheidungstext OGH 29.01.2013 14 Os 124/12k
    Vgl
  • 15 Os 8/13k
    Entscheidungstext OGH 27.02.2013 15 Os 8/13k
    Auch; Beisatz: Die Feststellungen zur subjektiven Tatseite bedürfen jedenfalls einer ausdrücklichen Begründung im Urteil. (T8)
  • 12 Os 9/13k
    Entscheidungstext OGH 07.03.2013 12 Os 9/13k
    Vgl auch
  • 13 Os 30/13f
    Entscheidungstext OGH 16.05.2013 13 Os 30/13f
    Auch; Beis wie T5
  • 13 Os 46/13h
    Entscheidungstext OGH 02.07.2013 13 Os 46/13h
    Auch; Auch Beis wie T5
  • 13 Os 10/13i
    Entscheidungstext OGH 04.04.2013 13 Os 10/13i
    Auch; Beis wie T5
  • 15 Os 81/13w
    Entscheidungstext OGH 21.08.2013 15 Os 81/13w
    Auch; Beis wie T5
  • 15 Os 52/13f
    Entscheidungstext OGH 21.08.2013 15 Os 52/13f
  • 11 Os 118/13g
    Entscheidungstext OGH 12.11.2013 11 Os 118/13g
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 13 Os 75/13y
    Entscheidungstext OGH 19.11.2013 13 Os 75/13y
  • 15 Os 149/13w
    Entscheidungstext OGH 11.12.2013 15 Os 149/13w
    Auch; Beisatz: Die Feststellungen zur subjektiven Tatseite können einer über den bloßen Verweis auf den objektiven Hergang hinausgehenden Begründung im Urteil bedürfen. (T9)
  • 15 Os 133/13t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 15 Os 133/13t
  • 13 Os 13/14g
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 13 Os 13/14g
    Auch; Beis ähnlich wie T5
  • 17 Os 28/13s
    Entscheidungstext OGH 12.05.2014 17 Os 28/13s
  • 15 Os 73/14w
    Entscheidungstext OGH 08.07.2014 15 Os 73/14w
  • 15 Os 98/13w
    Entscheidungstext OGH 08.07.2014 15 Os 98/13w
  • 12 Os 122/14d
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 12 Os 122/14d
    Beis wie T5
  • 15 Os 140/14y
    Entscheidungstext OGH 03.12.2014 15 Os 140/14y
  • 11 Os 139/14x
    Entscheidungstext OGH 13.01.2015 11 Os 139/14x
  • 11 Os 99/14i
    Entscheidungstext OGH 25.11.2014 11 Os 99/14i
    Auch
  • 15 Os 20/15b
    Entscheidungstext OGH 25.03.2015 15 Os 20/15b
  • 12 Os 23/15x
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 12 Os 23/15x
    Beisatz: Auch hinsichtlich der Gewerbsmäßigkeit. (T10)
  • 14 Os 57/15m
    Entscheidungstext OGH 04.08.2015 14 Os 57/15m
    Auch
  • 12 Os 115/16b
    Entscheidungstext OGH 04.11.2016 12 Os 115/16b
    Auch; Beis wie T5
  • 14 Os 85/17g
    Entscheidungstext OGH 07.11.2017 14 Os 85/17g
  • 15 Os 82/18z
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 15 Os 82/18z
  • 13 Os 102/19b
    Entscheidungstext OGH 29.01.2020 13 Os 102/19b
  • 13 Os 1/20a
    Entscheidungstext OGH 26.02.2020 13 Os 1/20a
  • 14 Os 26/20k
    Entscheidungstext OGH 08.04.2020 14 Os 26/20k
    Vgl
  • 13 Os 16/20g
    Entscheidungstext OGH 15.04.2020 13 Os 16/20g
    Vgl
  • 12 Os 73/21h
    Entscheidungstext OGH 16.09.2021 12 Os 73/21h
    Vgl; Beis wie T9
  • 13 Os 78/21a
    Entscheidungstext OGH 19.10.2021 13 Os 78/21a
    Vgl
  • 13 Os 130/22z
    Entscheidungstext OGH 22.02.2023 13 Os 130/22z
    Vgl
  • 11 Os 64/23f
    Entscheidungstext OGH 11.07.2023 11 Os 64/23f
    vgl
  • 15 Os 127/23z
    Entscheidungstext OGH 31.01.2024 15 Os 127/23z
    vgl
  • 13 Os 9/24h
    Entscheidungstext OGH 06.03.2024 13 Os 9/24h
    vgl
  • 13 Os 3/24a
    Entscheidungstext OGH 06.03.2024 13 Os 3/24a
    vgl; Beisatz wie T5
  • 12 Os 22/25i
    Entscheidungstext OGH 02.04.2025 12 Os 22/25i
    vgl
  • 15 Os 97/25s
    Entscheidungstext OGH 17.12.2025 15 Os 97/25s
    vgl
  • 15 Os 4/26s
    Entscheidungstext OGH 25.02.2026 15 Os 4/26s
    vgl
  • 15 Os 54/26v
    Entscheidungstext OGH 15.07.2026 15 Os 54/26v
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0098671

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.09.2026

Dokumentnummer

JJR_19810519_OGH0002_0100OS00053_8100000_001