Rechtssatz für 13Os51/03 15Os53/03 15O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0117727

Geschäftszahl

13Os51/03; 15Os53/03; 15Os51/03; 15Os70/03; 13Os76/03; 14Os132/03; 11Os160/03; 13Os34/04

Entscheidungsdatum

07.04.2004

Norm

ARHG §33 Abs5
GRBG allg
MRK Art13 IV8

Rechtssatz

Infolge Aufhebung des ein Rechtsmittel gegen den Beschluss des Oberlandesgerichtes über die Zulässigkeit der Auslieferung (Paragraph 33, ARHG) ausdrücklich ausschließenden zweiten Satzes in Paragraph 33, Absatz 5, ARHG durch den Verfassungsgerichtshof besteht in Hinsicht auf die Frage nach der Möglichkeit einer Anfechtung von Beschlüssen des Oberlandesgerichtes über die Zulässigkeit der Auslieferung eine planwidrige Gesetzeslücke. Diese lässt sich durch Gesetzesanalogie schließen. Das Grundrechtsbeschwerdegesetz, BGBl 1992/864, ist im Hinblick auf seinen auch hier aktuellen Zweck, demjenigen, der durch eine strafgerichtliche Entscheidung (oder Verfügung) in einem Grundrecht (nämlich auf persönliche Freiheit) verletzt zu sein behauptet, eine wirksame Beschwerde zu gewähren (Artikel 13, EMRK; vergleiche JAB GRBG), für eine Analogie zur Sicherung des nach dem Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes erforderlichen Grundrechtsschutzes durch den Obersten Gerichtshof geeignet.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 51/03
    Entscheidungstext OGH 30.04.2003 13 Os 51/03
  • 15 Os 53/03
    Entscheidungstext OGH 12.06.2003 15 Os 53/03
    Vgl auch
  • 15 Os 51/03
    Entscheidungstext OGH 12.06.2003 15 Os 51/03
  • 15 Os 70/03
    Entscheidungstext OGH 12.06.2003 15 Os 70/03
  • 13 Os 76/03
    Entscheidungstext OGH 02.07.2003 13 Os 76/03
    Auch
  • 14 Os 132/03
    Entscheidungstext OGH 21.10.2003 14 Os 132/03
    Auch
  • 11 Os 160/03
    Entscheidungstext OGH 19.02.2004 11 Os 160/03
    Auch
  • 13 Os 34/04
    Entscheidungstext OGH 07.04.2004 13 Os 34/04
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117727

Im RIS seit

30.05.2003

Zuletzt aktualisiert am

22.03.2012

Dokumentnummer

JJR_20030430_OGH0002_0130OS00051_0300000_001

Rechtssatz für 12Os111/03 13Os34/04 14...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0118200

Geschäftszahl

12Os111/03; 13Os34/04; 14Os30/04; 14Os128/12y; 14Os145/13z; 14Os28/15x; 13Os27/15t (13Os30/15h); 14Os60/15b (14Os73/15i); 15Os110/15p; 12Os154/15m; 14Os10/16a (14Os11/16y); 15Os3/16d; 13Os80/16p (13Os92/16b); 14Os53/17a; 14Os58/19i; 11Os142/19w; 13Os44/21g

Entscheidungsdatum

14.07.2021

Rechtssatz

Die Möglichkeit von Übergriffen, die auch in jedem Rechtsstaat vorkommen, macht die Auslieferung nicht unzulässig.

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0118200

Im RIS seit

13.12.2003

Zuletzt aktualisiert am

30.08.2021

Dokumentnummer

JJR_20031113_OGH0002_0120OS00111_0300000_001

Rechtssatz für 11Os139/98; 13Os69/03; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0111531

Geschäftszahl

11Os139/98; 13Os69/03; 11Os123/03; 14Os30/03; 14Os132/03; 14Os111/03; 11Os160/03; 13Os34/04; 14Os30/04; 14Os41/12d; 12Os77/23z (12Os78/23x); 15Os17/24z (15Os18/24x; 15Os19/24v)

Entscheidungsdatum

17.04.2024

Norm

ARHG §1
ARHG §22
Eur Auslieferungsübk Art1
MRK Art6 Abs1 II1b
MRK Art6 V4
MRK Art6 VI3
MRK Art8 IV3f
ARHG §70

Rechtssatz

Dem Europäischen Auslieferungsübereinkommen BGBl 1983/297 ist ein dem Paragraph 22, ARHG entsprechendes Auslieferungshindernis fremd. Vertragsparteien, die sich das Recht vorbehalten wollen, eine Auslieferung aus humanitären Gründen abzulehnen, haben die Möglichkeit der Abgabe eines entsprechenden Vorbehalts zu Artikel eins, des EurAuslÜbk. Von dieser Möglichkeit haben etwa die Skandinavischen Staaten, die Niederlande und Ungarn Gebrauch gemacht. Österreich hat hingegen keinen entsprechenden Vorbehalt zu Artikel eins, des Übereinkommens erklärt. Da zwischenstaatliche Vereinbarungen nach Paragraph eins, ARHG Vorrang gegenüber den Bestimmungen dieses Gesetzes haben, und vertragliche Auslieferungspflichten grundsätzlich zu erfüllen sind (Artikel eins, EurAuslÜbk), kann die Härteklausel des Paragraph 22, ARHG hier nicht zur Anwendung gelangen.

Entscheidungstexte

  • 11 Os 139/98
    Entscheidungstext OGH 15.12.1998 11 Os 139/98
  • 13 Os 69/03
    Entscheidungstext OGH 04.06.2003 13 Os 69/03
    Vgl; nur: Da zwischenstaatliche Vereinbarungen nach § 1 ARHG Vorrang gegenüber den Bestimmungen dieses Gesetzes haben, kann die Härteklausel des § 22 ARHG hier nicht zur Anwendung gelangen. (T1); Beisatz: Hier: Ein aus Art 8 MRK erfließendes Auslieferungshindernis ist den im Verhältnis zur Italienischen Republik in Geltung stehenden Auslieferungsverträgen nicht bekannt. (T2)
  • 11 Os 123/03
    Entscheidungstext OGH 13.10.2003 11 Os 123/03
    nur: Dem Europäischen Auslieferungsübereinkommen BGBl 1983/297 ist ein dem § 22 ARHG entsprechendes Auslieferungshindernis fremd. Österreich hat keinen entsprechenden Vorbehalt zu Art 1 des Übereinkommens erklärt. Da zwischenstaatliche Vereinbarungen nach § 1 ARHG Vorrang gegenüber den Bestimmungen dieses Gesetzes haben und vertragliche Auslieferungspflichten grundsätzlich zu erfüllen sind (Art 1 EurAuslÜbk), kann die Härteklausel des § 22 ARHG hier nicht zur Anwendung gelangen. (T3); Beisatz: Grundsätze des zwingenden Völkerrechtes können einer Auslieferung entgegenstehen. (T4)
  • 14 Os 30/03
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 09.09.2003 14 Os 30/03
    Vgl; nur T1; Beisatz: Hier: Ein aus Art 8 MRK erfließendes Auslieferungshindernis ist dem Auslieferungsvertrag mit den Vereinigten Staaten von Amerika nicht bekannt. (T5)
  • 14 Os 132/03
    Entscheidungstext OGH 21.10.2003 14 Os 132/03
    Vgl; Beisatz: Ein aus Art 6 EMRK erfließendes Auslieferungshindernis ist dem im Verhältnis zur Bundesrepublik Deutschland in Geltung stehenden Auslieferungsvertrag nicht bekannt. (T6)
  • 14 Os 111/03
    Entscheidungstext OGH 21.10.2003 14 Os 111/03
    Vgl; nur T1; Beisatz: Ein aus Art 8 EMRK erfließendes Auslieferungshindernis ist den im Verhältnis zur Bundesrepublik Deutschland in Geltung stehenden Auslieferungsverträgen nicht bekannt. (T7)
  • 11 Os 160/03
    Entscheidungstext OGH 19.02.2004 11 Os 160/03
    Vgl; Beisatz: Der die Verletzung von in Art 6 EMRK garantierten Verfahrensrechten relevierende Einwand der Parteilichkeit der an der Entscheidung über den Auslieferungsantrag beteiligten Richter und der Beeinträchtigung von Verteidigungsrechten durch die Abweisung eines Vertagungsantrages ist unzulässig, weil die behaupteten Grundrechtsverletzungen nach dem Europäischen Auslieferungsübereinkommen kein Auslieferungshindernis darstellen. (T8)
  • 13 Os 34/04
    Entscheidungstext OGH 07.04.2004 13 Os 34/04
    Auch; nur: Dem Europäischen Auslieferungsübereinkommen BGBl 1983/297 ist ein dem § 22 ARHG entsprechendes Auslieferungshindernis fremd. Österreich hat keinen Vorbehalt zu Art 1 des Übereinkommens erklärt. (T9)
  • 14 Os 30/04
    Entscheidungstext OGH 14.04.2004 14 Os 30/04
    nur: Dem Europäischen Auslieferungsübereinkommen BGBl 1983/297 ist ein dem § 22 ARHG entsprechendes Auslieferungshindernis fremd. Da zwischenstaatliche Vereinbarungen nach § 1 ARHG Vorrang gegenüber den Bestimmungen dieses Gesetzes haben und vertragliche Auslieferungspflichten grundsätzlich zu erfüllen sind (Art 1 EurAuslÜbk), kann die Härteklausel des § 22 ARHG hier nicht zur Anwendung gelangen. (T10)
  • 14 Os 41/12d
    Entscheidungstext OGH 16.05.2012 14 Os 41/12d
    Vgl auch; Beisatz: Da der Auslieferungsvertrag mit den USA in Bezug auf Verjährung eine (abschließende) Regelung trifft, kommt die subsidiäre Vorschrift des § 18 ARHG nicht zur Anwendung. (T11)
  • 12 Os 77/23z
    Entscheidungstext OGH 07.09.2023 12 Os 77/23z
    vgl
  • 15 Os 17/24z
    Entscheidungstext OGH 17.04.2024 15 Os 17/24z
    vgl; Beisatz: Art 14 des Europäischen Auslieferungsübereinkommens regelt den Spezialitätsgrundsatz für vor der Übergabe begangene Handlungen abschließend, sodass in dessen Anwendungsbereich ein ergänzender Rückgriff auf § 70 ARHG nicht stattfindet. (T12)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0111531

Im RIS seit

14.01.1999

Zuletzt aktualisiert am

16.05.2024

Dokumentnummer

JJR_19981215_OGH0002_0110OS00139_9800000_001

Rechtssatz für 13Os51/03; 15Os53/03; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0117728

Geschäftszahl

13Os51/03; 15Os53/03; 15Os51/03; 15Os70/03; 13Os69/03; 13Os80/03; 13Os76/03; 13Os91/03; 14Os30/03; 12Os111/03; 14Os144/03; 13Os142/03; 14Os132/03; 14Os111/03; 12Os115/03; 11Os160/03; 13Os34/04; 14Os30/04; 13Os142/06s; 11Os42/07x; 11Os186/08z; 15Os178/09d; 11Os150/10h; 12Os160/10m; 11Os118/25z

Entscheidungsdatum

11.11.2025

Norm

ARHG §19 Z1
ARHG §20
ARHG §22
ARHG §33 Abs5
GRBG §1 Abs1
GRBG §2 Abs1
GRBG §3
GRBG §4
GRBG §5
GRBG §6
GRBG §10
MRK Art3 III7a
MRK Art6 V4
MRK Art6 VI3
MRK Art8 IV3f
6. ZPMRK Art1
OGHG §6
OGHG §7 Abs1 Z8

Rechtssatz

1.) Ein - sogleich mit Verkündung rechtskräftiger - Beschluss des Oberlandesgerichtes, mit dem die Auslieferung nicht für unzulässig erklärt wurde, kann in analoger Anwendung des Grundrechtsbeschwerdegesetzes mit dem außerordentlichen Rechtsmittel einer an den Obersten Gerichtshof gerichteten Grundrechtsbeschwerde angefochten werden.

2.) In der Beschwerde ist daher anzugeben und zu begründen, worin der Beschwerdeführer die Verletzung eines bestimmt zu bezeichnenden, als Auslieferungshindernis in Betracht kommenden Grundrechtes des Betroffenen - vergleiche Paragraph 19, Ziffer eins, (Artikel 3 und Artikel 6, MRK), Paragraph 20, ARHG (Artikel eins, 6.ZPMRK) und Paragraph 22, ARHG (Artikel 8, MRK) - erblickt. Die angefochtene Entscheidung ist genau zu bezeichnen. Die Beschwerde muss von einem Verteidiger unterschrieben sein vergleiche Paragraph 3, GRBG).

3.) Die Beschwerde ist binnen vierzehn Tagen ab Zustellung der (im Fall mündlicher Verkündung der Entscheidung als Grundlage des weiteren Auslieferungsverfahrens gebotenen, vergleiche Paragraph 33, Absatz 6, ARHG) schriftlichen Beschlussausfertigung an den Betroffenen (falls er durch einen Verteidiger vertreten ist, an diesen - Paragraph 79, Absatz 2, StPO) beim Gerichtshof zweiter Instanz einzubringen, der die zur Entscheidung über die Beschwerde erforderlichen Akten unverzüglich dem Obersten Gerichtshof vorzulegen hat. Die Frist ist auch gewahrt, wenn die Beschwerde rechtzeitig beim Obersten Gerichtshof eingebracht wird vergleiche Paragraph 4, GRBG). Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung vergleiche Paragraph 5, GRBG).

4.) Über die Beschwerde entscheidet der Oberste Gerichtshof nach Anhörung des Generalprokurators in nichtöffentlicher Sitzung durch Erkenntnis. Insoweit lässt sich auch Paragraph 6, GRBG analog anwenden. Zur Entscheidung ist jedoch gemäß Paragraph 6, OGHG ein Senat aus fünf Mitgliedern berufen, weil kein von Paragraph 7, Absatz eins, Ziffer 8, OGHG angesprochenes "Erkenntnis nach dem Grundrechtsbeschwerdegesetz, BGBl Nr 35/1993" vorliegt.

5.) Im Grundrechtsbeschwerdeverfahren sind subsidiär die für den Obersten Gerichtshof und die für das gerichtliche Strafverfahren geltenden Vorschriften sinngemäß anzuwenden vergleiche Paragraph 10, GRBG).

Entscheidungstexte

  • 13 Os 51/03
    Entscheidungstext OGH 30.04.2003 13 Os 51/03
  • 15 Os 53/03
    Entscheidungstext OGH 12.06.2003 15 Os 53/03
    Auch
  • 15 Os 51/03
    Entscheidungstext OGH 12.06.2003 15 Os 51/03
    Beisatz: Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung (vergleiche § 5 GRBG) und hindert daher die Entscheidung des Bundesministers für Justiz nach § 34 ARHG nicht, sodass der Gerichtshof zweiter Instanz ungeachtet einer allfälligen Beschwerde nach § 33 Abs 6 ARHG vorzugehen hat; zur Vermeidung von Verzögerungen ist jedoch gegebenenfalls ein Kopienakt anzulegen (§ 4 Abs 2 GRBG) und mit der Beschwerde dem Obersten Gerichtshof vorzulegen. (T1)
  • 15 Os 70/03
    Entscheidungstext OGH 12.06.2003 15 Os 70/03
    Beis wie T1
  • 13 Os 69/03
    Entscheidungstext OGH 04.06.2003 13 Os 69/03
    nur: Ein Beschluss des Oberlandesgerichtes, mit dem die Auslieferung nicht für unzulässig erklärt wurde, kann in analoger Anwendung des Grundrechtsbeschwerdegesetzes mit einer an den Obersten Gerichtshof gerichteten Grundrechtsbeschwerde angefochten werden. In der Beschwerde ist anzugeben und zu begründen, worin der Beschwerdeführer die Verletzung eines bestimmt zu bezeichnenden, als Auslieferungshindernis in Betracht kommenden Grundrechtes des Betroffenen - vgl § 19 Z 1 (Art 3 und Art 6 MRK), § 20 ARHG (Art 1 6.ZPMRK) und § 22 ARHG (Art 8 MRK) - erblickt. (T2)
  • 13 Os 80/03
    Entscheidungstext OGH 02.07.2003 13 Os 80/03
    Auch
  • 13 Os 76/03
    Entscheidungstext OGH 02.07.2003 13 Os 76/03
    nur T2; Beisatz: Zu einer Anmeldung der Beschwerde besteht keine Obliegenheit (so schon 15 Os 53/03). (T3)
  • 13 Os 91/03
    Entscheidungstext OGH 23.07.2003 13 Os 91/03
    Auch; nur: Ein Beschluss des Oberlandesgerichtes, mit dem die Auslieferung nicht für unzulässig erklärt wurde, kann in analoger Anwendung des Grundrechtsbeschwerdegesetzes mit dem außerordentlichen Rechtsmittel einer an den Obersten Gerichtshof gerichteten Grundrechtsbeschwerde angefochten werden. Die Beschwerde ist binnen vierzehn Tagen ab Zustellung der schriftlichen Beschlussausfertigung an den Betroffenen (falls er durch einen Verteidiger vertreten ist, an diesen) beim Gerichtshof zweiter Instanz einzubringen. (T4)
  • 14 Os 30/03
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 09.09.2003 14 Os 30/03
    nur T2
  • 12 Os 111/03
    Entscheidungstext OGH 13.11.2003 12 Os 111/03
    Vgl auch; nur: Ein Beschluss des Oberlandesgerichtes, mit dem die Auslieferung nicht für unzulässig erklärt wurde, kann in analoger Anwendung des Grundrechtsbeschwerdegesetzes mit dem außerordentlichen Rechtsmittel einer an den Obersten Gerichtshof gerichteten Grundrechtsbeschwerde angefochten werden. (T5)
  • 14 Os 144/03
    Entscheidungstext OGH 18.11.2003 14 Os 144/03
    nur T2
  • 13 Os 142/03
    Entscheidungstext OGH 22.10.2003 13 Os 142/03
    nur: In der Beschwerde ist anzugeben und zu begründen, worin der Beschwerdeführer die Verletzung eines bestimmt zu bezeichnenden, als Auslieferungshindernis in Betracht kommenden Grundrechtes des Betroffenen - vgl § 19 Z 1 (Art 3 und Art 6 MRK), § 20 ARHG (Art 1 6.ZPMRK) und § 22 ARHG (Art 8 MRK) - erblickt. (T6)
  • 14 Os 132/03
    Entscheidungstext OGH 21.10.2003 14 Os 132/03
    Auch; nur T2
  • 14 Os 111/03
    Entscheidungstext OGH 21.10.2003 14 Os 111/03
    nur T2
  • 12 Os 115/03
    Entscheidungstext OGH 11.12.2003 12 Os 115/03
    Auch; nur T6
  • 11 Os 160/03
    Entscheidungstext OGH 19.02.2004 11 Os 160/03
    Auch; nur T4; nur T6; Beisatz: Hier: Art 2 Eur Auslieferungsübk in Verbindung mit Art 7 MRK. (T7); Beisatz: Eine Bekämpfung aus anderen Gründen ist mangels einer methodologisch vergleichbaren Verfahrensnorm auch per analogiam nicht zulässig. (T8)
  • 13 Os 34/04
    Entscheidungstext OGH 07.04.2004 13 Os 34/04
    Auch; nur T2; Beisatz: Soweit die Beschwerde eine Verletzung des Grundrechts auf persönliche Freiheit nach Art 5 MRK als Auslieferungshindernis moniert, erweist sie sich als unzulässig. (T9)
  • 14 Os 30/04
    Entscheidungstext OGH 14.04.2004 14 Os 30/04
    Vgl auch; nur T5
  • 13 Os 142/06s
    Entscheidungstext OGH 09.01.2007 13 Os 142/06s
    Gegenteilig; Beisatz: Analoge Anwendung des Grundrechtsbeschwerdegesetzes kommt seit der gesetzlichen Neuregelung des Auslieferungsverfahrens durch BGBl I 2004/15 infolge der damit eingeführten Anfechtbarkeit von Beschlüssen über die Zulässigkeit der Auslieferung nicht mehr in Betracht, weil die insoweit durch das Erkenntnis des VfGH vom 12. Dezember 2002, AZG 151, 152/02-15, entstandene Planwidrigkeit des ARHG dadurch beseitigt wurde. (T10)
  • 11 Os 42/07x
    Entscheidungstext OGH 24.04.2007 11 Os 42/07x
    Gegenteilig; Beisatz: Hier: OLG-Entscheidung über Zulässigkeit der Übergabe gemäß § 21 Abs 1 EU-JZG in Verbindung mit § 31 Abs 6 ARHG. (T11)
  • 11 Os 186/08z
    Entscheidungstext OGH 20.01.2009 11 Os 186/08z
    Gegenteilig; Beis wie T10
  • 15 Os 178/09d
    Entscheidungstext OGH 08.01.2010 15 Os 178/09d
    Gegenteilig; Beis wie T10
  • 11 Os 150/10h
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 11 Os 150/10h
    Gegenteilig; Beis ähnlich wie T10
  • 12 Os 160/10m
    Entscheidungstext OGH 11.11.2010 12 Os 160/10m
    Gegenteilig; Beis wie T10
  • 11 Os 118/25z
    Entscheidungstext OGH 11.11.2025 11 Os 118/25z
    vgl; Beisatz wie T10

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117728

Im RIS seit

30.05.2003

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2026

Dokumentnummer

JJR_20030430_OGH0002_0130OS00051_0300000_002