Rechtssatz für 7Ob39/63 2Ob146/72 6Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0081498

Geschäftszahl

7Ob39/63; 2Ob146/72; 6Ob288/98s

Entscheidungsdatum

22.04.1999

Rechtssatz

Die Kenntnis des Bevollmächtigten (Versicherers) ist der Kenntnis des Vollmachtgebers (Versicherungsnehmers) gleichzustellen (Paragraph 1017, ABGB), soweit es sich um Angelegenheiten handelt, die in die Versicherungspflicht fallen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 39/63
    Entscheidungstext OGH 13.02.1963 7 Ob 39/63
    Veröff: SZ 36/25 = EvBl 1963/271 S 392 = VersR 1964,1059 (mit Anmerkung von Wahle)
  • 2 Ob 146/72
    Entscheidungstext OGH 19.10.1972 2 Ob 146/72
    Beisatz: Ablehnung der diesbezüglichen Kritik Wahles. (T1) Veröff: SZ 45/109 = EvBl 1973/164 S 355 = RZ 1973/19 S 17
  • 6 Ob 288/98s
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 288/98s
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1963:RS0081498

Dokumentnummer

JJR_19630213_OGH0002_0070OB00039_6300000_001

Rechtssatz für 4Ob557/87 (4Ob558/87) 6O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0038715

Geschäftszahl

4Ob557/87 (4Ob558/87); 6Ob740/87; 1Ob516/89; 6Ob288/98s

Entscheidungsdatum

22.04.1999

Norm

ABGB §1299 C
RAO §9
  1. RAO § 9 heute
  2. RAO § 9 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2024
  3. RAO § 9 gültig von 22.03.2020 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2020
  4. RAO § 9 gültig von 01.08.2019 bis 21.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2019
  5. RAO § 9 gültig von 25.05.2018 bis 31.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2018
  6. RAO § 9 gültig von 01.09.2013 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 159/2013
  7. RAO § 9 gültig von 01.07.2010 bis 31.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2010
  8. RAO § 9 gültig von 29.12.2007 bis 30.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2007
  9. RAO § 9 gültig von 29.10.2003 bis 28.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2003
  10. RAO § 9 gültig von 01.07.1996 bis 28.10.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 304/1996

Rechtssatz

Der Rechtsanwalt hat seinen Klienten nur über jene Umstände zu belehren, von denen er annehmen muß, sie seien diesem unbekannt. Die Belehrungspflicht entfällt dann, wenn der Rechtsanwalt mit Grund, insbesonders im Hinblick auf die Vorbildung der Partei, annehmen kann, daß sie die Rechtslage vollständig erfaßt hat. Ein juristischer Laie ist eingehender zu belehren als ein Fackkundiger.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 557/87
    Entscheidungstext OGH 20.10.1987 4 Ob 557/87
  • 6 Ob 740/87
    Entscheidungstext OGH 24.03.1988 6 Ob 740/87
    Vgl auch; Beisatz: Der Rechtsanwalt muß auch bestrebt sein, den Mandanten zur Ermittlung des maßgeblichen Sachverhalts zu befragen, weil keineswegs erwartet werden darf, daß der juristische Laie die relevanten Umstände von sich aus mitteilt. (T1)
  • 1 Ob 516/89
    Entscheidungstext OGH 01.03.1989 1 Ob 516/89
    Veröff: RdW 1989,220 = AnwBl 1990,49
  • 6 Ob 288/98s
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 288/98s
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0038715

Dokumentnummer

JJR_19871020_OGH0002_0040OB00557_8700000_001

Rechtssatz für 5Ob530/89 6Ob288/98s

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0026317

Geschäftszahl

5Ob530/89; 6Ob288/98s

Entscheidungsdatum

22.04.1999

Rechtssatz

Eine generelle Verpflichtung zur umfassenden Kontrolle eines von einem Haftpflichtversicherer im Schadenersatzprozeß beauftragten Rechtsanwalts durch den Schadensreferenten des Versicherers besteht nicht. Dies könnte nur angenommen werden, wenn sich für den Referenten schon bei flüchtiger Befassung mit der Sache ergibt, daß der Rechtsanwalt Fehler macht.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 530/89
    Entscheidungstext OGH 11.04.1989 5 Ob 530/89
    Veröff: JBl 1989,727 = ecolex 1991,306
  • 6 Ob 288/98s
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 288/98s
    Vgl auch

Schlagworte

RA

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0026317

Dokumentnummer

JJR_19890411_OGH0002_0050OB00530_8900000_001

Rechtssatz für 2Ob301/68 5Ob140/70 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0047957

Geschäftszahl

2Ob301/68; 5Ob140/70; 2Ob27/71; 8Ob35/71; 8Ob13/74; 8Ob313/71 (8Ob314/71, 8Ob315/71); 1Ob7/76; 7Ob691/76; 8Ob94/77; 8Ob111/77; 4Ob521/77; 8Ob84/79 (8Ob85/79); 8Ob230/79; 8Ob281/79; 1Ob561/80 (1Ob562/80, 1Ob563/80); 1Ob38/80; 8Ob45/81; 8Ob86/82; 3Ob583/87; 5Ob550/89; 6Ob525/90; 6Ob549/90; 6Ob604/90; 8Ob612/90; 9ObA2266/96t; 6Ob288/98s; 1Ob99/99m; 7Ob75/01g; 8ObA4/03a; 9ObA89/04k; 6Ob237/04b; 7Ob252/08x; 1Ob25/15f

Entscheidungsdatum

23.04.2015

Norm

ABGB §143
ABGB §1327 a
ZPO §228 B1aa
AngG §20 III
  1. ABGB § 143 heute
  2. ABGB § 143 gültig ab 01.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2013
  3. ABGB § 143 gültig von 01.01.1978 bis 31.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 403/1977
  1. ABGB § 1327 heute
  2. ABGB § 1327 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. AngG Art. 1 § 20 heute
  2. AngG Art. 1 § 20 gültig ab 01.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2017
  3. AngG Art. 1 § 20 gültig von 01.01.1993 bis 31.12.2017 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 833/1992

Rechtssatz

Bedingte Rechte sind schon vor Eintritt der Bedingung unter der Voraussetzung feststellungsfähig, dass der ganze rechtserzeugende Sachverhalt vorliegt, die Bedingung festgesetzt und beides erweislich ist und nur mehr der Eintritt der Bedingung offensteht (hier: subsidiäre Unterhaltspflicht).

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 301/68
    Entscheidungstext OGH 14.11.1968 2 Ob 301/68
    Veröff: SZ 41/153 = EvBl 1969/185 S 271 = JBl 1970,154 = ZVR 1969/299 S 271
  • 5 Ob 140/70
    Entscheidungstext OGH 26.08.1970 5 Ob 140/70
  • 2 Ob 27/71
    Entscheidungstext OGH 18.02.1971 2 Ob 27/71
    Vgl aber; Veröff: SZ 44/16 = EvBl 1971/340 S 658 = JBl 1972,268 = RZ 1971,142 = ZVR 1971/225 S 303
  • 8 Ob 35/71
    Entscheidungstext OGH 16.03.1971 8 Ob 35/71
  • 8 Ob 13/74
    Entscheidungstext OGH 05.02.1974 8 Ob 13/74
    Veröff: ZVR 1974/252 S 336
  • 8 Ob 313/71
    Entscheidungstext OGH 14.12.1971 8 Ob 313/71
    Vgl
  • 1 Ob 7/76
    Entscheidungstext OGH 24.03.1976 1 Ob 7/76
  • 7 Ob 691/76
    Entscheidungstext OGH 03.02.1977 7 Ob 691/76
    Beisatz: Ebenso, wenn die Bedingung zwar nicht ausdrücklich vereinbart wurde, aber der Eintritt eines Schadens und damit die Ersatzpflicht des Beklagten von einem noch ungewissen Ereignis abhängig ist. (T1)
  • 8 Ob 94/77
    Entscheidungstext OGH 29.06.1977 8 Ob 94/77
    Vgl auch; Veröff: ZVR 1978/160 S 207
  • 8 Ob 111/77
    Entscheidungstext OGH 06.07.1977 8 Ob 111/77
    Vgl auch
  • 4 Ob 521/77
    Entscheidungstext OGH 13.06.1978 4 Ob 521/77
  • 8 Ob 84/79
    Entscheidungstext OGH 13.09.1979 8 Ob 84/79
    Beisatz: Dürftigkeit des Witwers (alte Rechtslage). (T2) Veröff: ZVR 1980/161 S 160
  • 8 Ob 230/79
    Entscheidungstext OGH 08.11.1979 8 Ob 230/79
    Ähnlich; Beisatz: Dürftigkeit der Witwe, die auf Beistandsleistungen ihres Gatten angewiesen wäre. (T3) Veröff: EFSlg 34397
  • 8 Ob 281/79
    Entscheidungstext OGH 31.01.1980 8 Ob 281/79
    Ähnlich; Beis wie T3
  • 1 Ob 561/80
    Entscheidungstext OGH 17.09.1980 1 Ob 561/80
    Beisatz: Dies gilt besonders auch für Regressfrage (SZ 42/172) und sonstige vom Eintritt einer Bedingung abhängige Ersatzpflichten. (T4)
  • 1 Ob 38/80
    Entscheidungstext OGH 18.03.1981 1 Ob 38/80
    Beis wie T1
  • 8 Ob 45/81
    Entscheidungstext OGH 23.04.1981 8 Ob 45/81
    Vgl auch
  • 8 Ob 86/82
    Entscheidungstext OGH 27.05.1982 8 Ob 86/82
    Beis wie T3
  • 3 Ob 583/87
    Entscheidungstext OGH 09.09.1987 3 Ob 583/87
    Beisatz: Erhebung einer Feststellungsklage nur für den Fall des Eintrittes außerprozessualer Bedingungen ist jedoch unzulässig, sofern nicht ausnahmsweise der Schadenersatzanspruch vor Befriedigung eines Dritten zu verjähren droht. (T5)
  • 5 Ob 550/89
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 5 Ob 550/89
    Auch; Beis wie T4
  • 6 Ob 525/90
    Entscheidungstext OGH 22.02.1990 6 Ob 525/90
  • 6 Ob 549/90
    Entscheidungstext OGH 10.05.1990 6 Ob 549/90
  • 6 Ob 604/90
    Entscheidungstext OGH 12.07.1990 6 Ob 604/90
  • 8 Ob 612/90
    Entscheidungstext OGH 28.06.1990 8 Ob 612/90
  • 9 ObA 2266/96t
    Entscheidungstext OGH 01.10.1997 9 ObA 2266/96t
    Auch; Beisatz: Hier: Gewährung eines laut Kollektivvertrag von der Zuerkennung einer Berufsunfähigkeitspension abhängigen Altersversorgungszuschusses, wobei hinsichtlich Gewährung der Berufsunfähigkeitspension noch ein Verfahren anhängig ist. (T6)
  • 6 Ob 288/98s
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 288/98s
    Vgl auch; Beisatz: Feststellungsfähig sind auch bedingte Rechtsverhältnisse. (T7)
  • 1 Ob 99/99m
    Entscheidungstext OGH 05.08.1999 1 Ob 99/99m
    Beis wie T1; Beisatz: Das gilt auch für die Regressfrage und sonstige vom Eintritt einer Bedingung abhängige Ersatzpflichten. (T8)
  • 7 Ob 75/01g
    Entscheidungstext OGH 27.04.2001 7 Ob 75/01g
  • 8 ObA 4/03a
    Entscheidungstext OGH 13.02.2003 8 ObA 4/03a
    Beisatz: Hier: Die Feststellung des aufrechten Bestandes des Dienstverhältnisses der Arbeitnehmerin unter der Bedingung, dass sie im ersten Anfechtungsverfahren obsiegt. (T9)
    Beisatz: Ungeachtet einer späteren vor Entscheidung über die erste Kündigung erfolgte Eventualkündigung. (T10)
  • 9 ObA 89/04k
    Entscheidungstext OGH 13.10.2004 9 ObA 89/04k
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T10
  • 6 Ob 237/04b
    Entscheidungstext OGH 21.04.2005 6 Ob 237/04b
    Auch; Beisatz: Hier: Regress der Bank gegen die Anleger im Zusammenhang mit der KESt. Dass die Klägerin gegen den Abgabenbescheid Berufung eingelegt hat, steht ihrem Feststellungsinteresse nicht entgegen, weil die Beklagte nicht die allenfalls mögliche Haftpflicht der Klägerin für die Abgabenschuld bestritt, sondern, dass sie im Fall der Rechtskraft des Abgabenbescheids der Klägerin gegenüber regresspflichtig sei. (T11)
  • 7 Ob 252/08x
    Entscheidungstext OGH 13.05.2009 7 Ob 252/08x
    Auch; Beisatz: Solange sich der rechtserzeugende Sachverhalt noch nicht vollständig konkretisiert hat, ist eine Feststellungsklage nicht gerechtfertigt. (T12)
    Beisatz: Das Fehlen einer gesetzlichen Anspruchsvoraussetzung kann nicht schlechthin mit dem Vorhandensein einer Bedingung gleichgesetzt werden. (T13)
  • 1 Ob 25/15f
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 25/15f
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0047957

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

23.07.2020

Dokumentnummer

JJR_19681114_OGH0002_0020OB00301_6800000_002

Rechtssatz für 5Ob664/80 6Ob591/89 (6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0018858

Geschäftszahl

5Ob664/80; 6Ob591/89 (6Ob592/89); 5Ob536/89; 2Ob597/89; 7Ob612/94; 3Ob520/94 (3Ob559/95); 7Ob211/97y; 4Ob332/97w; 1Ob166/98p; 6Ob288/98s; 4Ob158/01s; 6Ob28/02i; 5Ob231/02k; 3Ob227/05m; 8Ob66/13h; 6Ob47/14a; 6Ob81/15b; 10Ob51/15w; 3Ob153/16w; 3Ob180/16s; 3Ob72/20i

Entscheidungsdatum

23.09.2020

Norm

ABGB §933 Abs1 I
ZPO §228 A1
ZPO §235 Abs3 D
ZPO §235 Abs3 F
  1. ABGB § 933 heute
  2. ABGB § 933 gültig ab 01.01.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 175/2021
  3. ABGB § 933 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2001
  4. ABGB § 933 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ZPO § 235 heute
  2. ZPO § 235 gültig ab 01.05.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983
  1. ZPO § 235 heute
  2. ZPO § 235 gültig ab 01.05.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983

Rechtssatz

Auch die Klage auf Feststellung der Gewährleistungspflicht ist gerichtliche Geltendmachung des Rechtes im Sinne des Paragraph 933, Absatz eins, ABGB. Die Gewährleistungsfristen bezwecken eine rasche Klärung von Streitigkeiten über die zureichende Qualität erbrachter Leistungen. Entscheidend ist also, dass über das Vorhandensein des behaupteten Mangels also über den Tatbestand der der Gewährleistung Gewissheit verschafft wird, aber es kommt nicht darauf an, auch schon die daraus ableitbare Rechtsfolge mit Leistungsklage gerichtlich geltend zu machen. Nur auf diese Weise lässt sich die Ansicht rechtfertigen, dass nach fristgerecht überreichter Klage der darin geltend gemachte Gewährleistungsanspruch (zum Beispiel Preisminderung) auch nach Ablauf der Frist des Paragraph 933, ABGB im Wege der Klagsänderung durch einen anderen (zum Beispiel Wandelung) ersetzt werden kann (SZ 9/149).

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 664/80
    Entscheidungstext OGH 14.07.1981 5 Ob 664/80
    Veröff: EvBl 1982/32 S 103
  • 6 Ob 591/89
    Entscheidungstext OGH 18.05.1989 6 Ob 591/89
    nur: Auch die Klage auf Feststellung der Gewährleistungspflicht ist gerichtliche Geltendmachung des Rechtes im Sinne des § 933 Abs 1 ABGB. Die Gewährleistungsfristen bezwecken eine rasche Klärung von Streitigkeiten über die zureichende Qualität erbrachter Leistungen. (T1)
    Beisatz: Die Erhebung einer Feststellungsklage wahrt die Gewährleistungsfrist nur bezüglich der konkret behaupteten Mängel. (T2)
  • 5 Ob 536/89
    Entscheidungstext OGH 06.02.1990 5 Ob 536/89
    nur: Auch die Klage auf Feststellung der Gewährleistungspflicht ist gerichtliche Geltendmachung des Rechtes im Sinne des § 933 Abs 1 ABGB. Die Gewährleistungsfristen bezwecken eine rasche Klärung von Streitigkeiten über die zureichende Qualität erbrachter Leistungen. Entscheidend ist also, dass über das Vorhandensein des behaupteten Mangels also über den Tatbestand der der Gewährleistung Gewissheit verschafft wird, aber es kommt nicht darauf an, auch schon die daraus ableitbare Rechtsfolge mit Leistungsklage gerichtlich geltend zu machen. (T3)
  • 2 Ob 597/89
    Entscheidungstext OGH 14.03.1990 2 Ob 597/89
    nur T3; Beis wie T2
    Veröff: ecolex 1990,408
  • 7 Ob 612/94
    Entscheidungstext OGH 29.11.1995 7 Ob 612/94
    nur: Entscheidend ist also, dass über das Vorhandensein des behaupteten Mangels also über den Tatbestand der der Gewährleistung Gewissheit verschafft wird, aber es kommt nicht darauf an, auch schon die daraus ableitbare Rechtsfolge mit Leistungsklage gerichtlich geltend zu machen. (T4)
  • 3 Ob 520/94
    Entscheidungstext OGH 30.08.1995 3 Ob 520/94
    Auch; nur: nach fristgerecht überreichter Klage der darin geltend gemachte Gewährleistungsanspruch (zum Beispiel Preisminderung) auch nach Ablauf der Frist des § 933 ABGB im Wege der Klagsänderung durch einen anderen (zum Beispiel Wandelung) ersetzt werden kann. (T5)
    Veröff: SZ 68/152
  • 7 Ob 211/97y
    Entscheidungstext OGH 23.07.1997 7 Ob 211/97y
    Vgl auch; Beisatz: Ein Interesse an der Feststellung von Gewährleistungsansprüchen ist insbesondere dann bejaht worden, wenn der Berechtigte einen bestimmten Gewährleistungsanspruch noch nicht mit Leistungsklage verfolgen kann, weil er entweder die Beschaffenheit (Ursache) von Mängeln noch nicht genau kennt oder die Möglichkeit der Mängelbehebung noch nicht beurteilen kann (ecolex 1990, 346), also Inhalt und Umfang von Gewährleistungsansprüchen noch nicht geklärt sind. Sind aber Art und Umfang der Mängel bekannt und fehlen nur Angaben über die Höhe etwa von Verbesserungskosten, dann besteht kein rechtliches Interesse an der alsbaldigen Feststellung eines konkreten Gewährleistungsanspruchs. (T6)
  • 4 Ob 332/97w
    Entscheidungstext OGH 25.11.1997 4 Ob 332/97w
    Auch
  • 1 Ob 166/98p
    Entscheidungstext OGH 25.08.1998 1 Ob 166/98p
    Vgl auch; nur: Die Gewährleistungsfristen bezwecken eine rasche Klärung von Streitigkeiten über die zureichende Qualität erbrachter Leistungen. Entscheidend ist also, dass über das Vorhandensein des behaupteten Mangels also über den Tatbestand der der Gewährleistung Gewissheit verschafft wird, aber es kommt nicht darauf an, auch schon die daraus ableitbare Rechtsfolge mit Leistungsklage gerichtlich geltend zu machen. Nur auf diese Weise lässt sich die Ansicht rechtfertigen, dass nach fristgerecht überreichter Klage der darin geltend gemachte Gewährleistungsanspruch (zum Beispiel Preisminderung) auch nach Ablauf der Frist des § 933 ABGB im Wege der Klagsänderung durch einen anderen (zum Beispiel Wandelung) ersetzt werden kann. (T7)
    Beisatz: Es soll über das Vorliegen eines Gewährleistungstatbestands - unabhängig von der daraus durch Leistungsklage ableitbaren Rechtsfolge - rasch Klarheit geschaffen werden. (T8)
  • 6 Ob 288/98s
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 288/98s
    Vgl
  • 4 Ob 158/01s
    Entscheidungstext OGH 10.07.2001 4 Ob 158/01s
    nur T3
  • 6 Ob 28/02i
    Entscheidungstext OGH 10.10.2002 6 Ob 28/02i
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T6; Beisatz: Hat der Gewährleistungsgläubiger das volle Entgelt bereits entrichtet, so liegt es an ihm, die Rückzahlung des Minderungsbetrages aufgrund eigener Einschätzung zu fordern. (T9)
  • 5 Ob 231/02k
    Entscheidungstext OGH 03.12.2002 5 Ob 231/02k
    Auch; nur: Es kommt nicht darauf an, auch schon die daraus ableitbare Rechtsfolge mit Leistungsklage gerichtlich geltend zu machen. (T10)
    Beis ähnlich T6 nur: Ein Interesse an der Feststellung von Gewährleistungsansprüchen ist insbesondere dann bejaht worden, wenn der Berechtigte einen bestimmten Gewährleistungsanspruch noch nicht mit Leistungsklage verfolgen kann, weil er entweder die Beschaffenheit (Ursache) von Mängeln noch nicht genau kennt oder die Möglichkeit der Mängelbehebung noch nicht beurteilen kann. (T11)
  • 3 Ob 227/05m
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 227/05m
    nur T1; Beis wie T6; Beisatz: Die Feststellungsklage dient neben dem Ausschluss der Verjährungsgefahr auch der Vermeidung späterer Beweisschwierigkeiten sowie der Klarstellung der Haftungsfragen dem Grunde nach, wenn ein eingetretener Schaden (noch) nicht bezifferbar ist. Die Rechtsprechung lässt solche Klagen auch deshalb zu, weil der Gewährleistungsgläubiger aufgrund seiner mangelnden Kenntnis der Ursachen einer unzureichenden Leistungsqualität und deren technischen beziehungsweise wirtschaftlichen Behebbarkeit nicht immer in der Lage ist, die daraus ableitbare Rechtsfolge (Wandlung, Preisminderung, Verbesserung, Nachtrag des Fehlenden oder Ersatz des Mangelschadens) mittels Leistungsklage geltend zu machen. Soweit soll daher über das Vorliegen eines Gewährleistungstatbestands - unabhängig von der daraus durch Leistungsklage ableitbaren Rechtsfolge - rasch Klarheit geschaffen werden. (T12)
  • 8 Ob 66/13h
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 8 Ob 66/13h
    Auch; Beis wie T11
  • 6 Ob 47/14a
    Entscheidungstext OGH 15.05.2014 6 Ob 47/14a
    Vgl auch; Beis wie T6
  • 6 Ob 81/15b
    Entscheidungstext OGH 27.05.2015 6 Ob 81/15b
    Vgl auch; Beisatz: Hingegen ist es nicht Aufgabe des Feststellungsbegehrens, ohne jede Konkretisierung des Mangels eine massive Ausdehnung der Gewährleistungsfrist herbeizuführen. Dies gilt insbesondere dann, wenn ‑ wie im vorliegenden Fall ‑ nicht einmal Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass zusätzlich von den von der Klägerin behaupteten Mängeln noch weitere Mängel vorliegen. (T13)
  • 10 Ob 51/15w
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 10 Ob 51/15w
    Auch; Beis wie T6
  • 3 Ob 153/16w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 153/16w
    Auch; Beis wie T11
  • 3 Ob 180/16s
    Entscheidungstext OGH 13.12.2016 3 Ob 180/16s
    Vgl; Beis wie T6; Beis wie T11; Beis wie T12; Beis wie T13
  • 3 Ob 72/20i
    Entscheidungstext OGH 23.09.2020 3 Ob 72/20i
    Vgl; Beis wie T11; Beisatz: Oder wenn dem Werkbesteller die Erhebung von Schadenersatzansprüchen nach § 933a ABGB noch offen steht, er jedoch die Entwicklung des Mangelschadens und deshalb die notwendigen Sanierungsmaßnahmen und -kosten noch nicht beurteilen und deshalb künftige Mangelfolgeschäden nicht ausschließen kann. (T14)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0018858

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

30.11.2020

Dokumentnummer

JJR_19810714_OGH0002_0050OB00664_8000000_004

Rechtssatz für 8Ob66/75; 8Ob168/76; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032045

Geschäftszahl

8Ob66/75; 8Ob168/76; 5Ob676/76; 7Ob811/76; 2Ob246/76; 7Ob639/77; 8Ob198/78; 7Ob19/80; 7Ob557/81; 7Ob601/81; 3Ob679/80; 8Ob298/81; 5Ob565/81; 8Ob263/81 (8Ob264/81); 1Ob527/82; 8Ob275/82; 8Ob154/83; 1Ob784/83; 8Ob180/83; 8Ob216/83; 8Ob212/83 (8Ob213/83); 7Ob576/84; 8Ob559/84; 8Ob50/85; 8Ob57/85; 7Ob603/86; 4Ob547/87; 7Ob56/87; 2Ob36/88; 5Ob622/88; 2Ob139/88; 2Ob35/89; 2Ob57/89; 2Ob28/89; 2Ob566/89; 1Ob602/89; 2Ob45/91; 4Ob561/91; 1Ob1/92; 8Ob647/92; 7Ob564/94; 1Ob32/94; 3Ob509/95; 1Ob620/95; 4Ob578/95; 1Ob16/98d; 1Ob17/98a; 1Ob391/97z; 6Ob288/98s; 1Ob269/00s; 6Ob19/02s; 1Ob169/02p; 7Ob247/02b; 7Ob201/03i; 2Ob86/06w; 2Ob188/07x; 1Ob190/10p; 2Ob211/10h; 1Ob62/11s; 1Ob188/12x; 7Ob55/13h; 8Ob60/14b; 7Ob68/15y; 8Ob93/14f; 7Ob195/15z; 2Ob148/15a; 2Ob99/16x; 7Ob44/17x; 7Ob95/17x; 2Ob167/17y; 5Ob11/18f; 2Ob185/17w; 9Ob94/18s; 1Ob78/19f; 7Ob83/24t

Entscheidungsdatum

28.08.2024

Rechtssatz

Das Mitverschulden des Geschädigten an der Herbeiführung seines eigenen Schadens im Sinne des Paragraph 1304, ABGB (Paragraph 7, Absatz eins, EKHG) setzt nicht die Rechtswidrigkeit seines Verhaltens voraus, sondern nur die Sorglosigkeit gegenüber den eigenen Gütern.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 66/75
    Entscheidungstext OGH 16.04.1975 8 Ob 66/75
    Veröff: ZVR 1976/105 S 116
  • 8 Ob 168/76
    Entscheidungstext OGH 27.10.1976 8 Ob 168/76
    Beisatz: Doch darf der anlegende Sorgfaltsmaßstab nicht überspannt werden (EvBl 1976/104). (T1)
    Veröff: EvBl 1977/110 S 238
  • 5 Ob 676/76
    Entscheidungstext OGH 29.11.1976 5 Ob 676/76
    Beisatz: Beschädigung einer Ölleitung, deren genaue Lage dem Beschädigten nicht bekannt ist. (T2)
  • 7 Ob 811/76
    Entscheidungstext OGH 02.12.1976 7 Ob 811/76
    Veröff: ZVR 1978/111 S 181
  • 2 Ob 246/76
    Entscheidungstext OGH 20.01.1977 2 Ob 246/76
  • 7 Ob 639/77
    Entscheidungstext OGH 03.11.1977 7 Ob 639/77
    Auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 198/78
    Entscheidungstext OGH 20.12.1978 8 Ob 198/78
    Veröff: ZVR 1979/282 S 338
  • 7 Ob 19/80
    Entscheidungstext OGH 13.11.1980 7 Ob 19/80
    Vgl; Veröff: JBl 1982,213
  • 7 Ob 557/81
    Entscheidungstext OGH 26.03.1981 7 Ob 557/81
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Sorglosigkeit gegenüber bissigen Hund. (T3)
  • 7 Ob 601/81
    Entscheidungstext OGH 21.05.1981 7 Ob 601/81
    Beisatz: Diese führt dazu, daß der Geschädigte weniger schutzwürdig erscheint und daher dem Schädiger nicht mehr der Ersatz des ganzen Schadens auferlegt werden kann. (T4)
    Veröff: SZ 54/85
  • 3 Ob 679/80
    Entscheidungstext OGH 11.11.1981 3 Ob 679/80
    Auch
  • 8 Ob 298/81
    Entscheidungstext OGH 17.12.1981 8 Ob 298/81
  • 5 Ob 565/81
    Entscheidungstext OGH 09.02.1982 5 Ob 565/81
    Auch; Beis wie T4
  • 8 Ob 263/81
    Entscheidungstext OGH 15.04.1982 8 Ob 263/81
    Auch; Beisatz: Hier: Verschuldensteilung 3 : 1 zu Lasten des unaufmerksamen und mit überhöhter Geschwindigkeit fahrenden Autolenkers gegenüber gegen die Bestimmung des § 76 Abs 1 StVO kraß verstoßendem Fußgeher. (T5)
  • 1 Ob 527/82
    Entscheidungstext OGH 21.04.1982 1 Ob 527/82
    Auch
  • 8 Ob 275/82
    Entscheidungstext OGH 21.04.1983 8 Ob 275/82
  • 8 Ob 154/83
    Entscheidungstext OGH 06.10.1983 8 Ob 154/83
    Veröff: ZVR 1984/320 S 341
  • 1 Ob 784/83
    Entscheidungstext OGH 30.11.1983 1 Ob 784/83
    Beis wie T4; Veröff: ZVR 1984/122 S 116
  • 8 Ob 180/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 180/83
    Veröff: ZVR 1984/207 S 219
  • 8 Ob 216/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 216/83
    Veröff: ZVR 1985/28 S 47
  • 8 Ob 212/83
    Entscheidungstext OGH 01.03.1984 8 Ob 212/83
    Veröff: ZVR 1985/9 S 17
  • 7 Ob 576/84
    Entscheidungstext OGH 20.06.1984 7 Ob 576/84
    Beis wie T4
  • 8 Ob 559/84
    Entscheidungstext OGH 06.09.1984 8 Ob 559/84
  • 8 Ob 50/85
    Entscheidungstext OGH 10.10.1985 8 Ob 50/85
    Beis wie T1; Beisatz: Hier: Umstürzen eines Faschingwagens auf Grund für den Mitfahrer nicht vorhersehbarer fahrlässiger Fahrweise. (T6)
  • 8 Ob 57/85
    Entscheidungstext OGH 24.10.1985 8 Ob 57/85
  • 7 Ob 603/86
    Entscheidungstext OGH 02.10.1986 7 Ob 603/86
    Beis wie T4; Beisatz: Beurteilung des Mitverschuldens unter Zugrundelegung des in § 1297 ABGB beschriebenen objektiven Sorgfaltsmaßstabes. (T7)
  • 4 Ob 547/87
    Entscheidungstext OGH 29.09.1987 4 Ob 547/87
    Beisatz: Hier: Mitverschulden bei Stromabschaltung. (T8)
    Veröff: SZ 60/190
  • 7 Ob 56/87
    Entscheidungstext OGH 10.12.1987 7 Ob 56/87
    Auch; Veröff: VersRdSch 1989,55
  • 2 Ob 36/88
    Entscheidungstext OGH 27.04.1988 2 Ob 36/88
    Vgl auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Beifahrer, der sich nach dem unmittelbar vorher erfolgten Unfall nur mit Schwierigkeiten aus dem Personenkraftwagen befreien konnte und dem nach dem Aussteigen aus dem Fahrzeug bis zum Anstoß eines Personenkraftwagens nur zwei Sekunden blieben, trifft kein für eine Schadensteilung hinreichendes Mitverschulden. (T9)
  • 5 Ob 622/88
    Entscheidungstext OGH 08.11.1988 5 Ob 622/88
    Veröff: GesRZ 1989,102
  • 2 Ob 139/88
    Entscheidungstext OGH 22.11.1988 2 Ob 139/88
    Veröff: ZVR 1989/130 S 220
  • 2 Ob 35/89
    Entscheidungstext OGH 12.04.1989 2 Ob 35/89
    Beis wie T1
  • 2 Ob 57/89
    Entscheidungstext OGH 10.05.1989 2 Ob 57/89
    Beis wie T4
  • 2 Ob 28/89
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 2 Ob 28/89
    Beis wie T7
  • 2 Ob 566/89
    Entscheidungstext OGH 30.08.1989 2 Ob 566/89
  • 1 Ob 602/89
    Entscheidungstext OGH 06.09.1989 1 Ob 602/89
    Beis wie T4
  • 2 Ob 45/91
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 2 Ob 45/91
  • 4 Ob 561/91
    Entscheidungstext OGH 22.10.1991 4 Ob 561/91
    Veröff: SZ 64/144 = ecolex 1992,16
  • 1 Ob 1/92
    Entscheidungstext OGH 29.01.1992 1 Ob 1/92
    Auch
  • 8 Ob 647/92
    Entscheidungstext OGH 12.11.1992 8 Ob 647/92
    Beis wie T1; Beisatz: Sturz eines Rauchfangkehrers in einen offenen - infolge Abdeckung mit Kunststoffisolierplatten - nicht sichtbaren Schacht. (T10)
  • 7 Ob 564/94
    Entscheidungstext OGH 05.10.1994 7 Ob 564/94
    Auch
  • 1 Ob 32/94
    Entscheidungstext OGH 25.10.1994 1 Ob 32/94
    Auch
  • 3 Ob 509/95
    Entscheidungstext OGH 22.02.1995 3 Ob 509/95
  • 1 Ob 620/95
    Entscheidungstext OGH 05.12.1995 1 Ob 620/95
    Auch; Veröff: SZ 68/230
  • 4 Ob 578/95
    Entscheidungstext OGH 07.11.1995 4 Ob 578/95
    Auch
  • 1 Ob 16/98d
    Entscheidungstext OGH 24.03.1998 1 Ob 16/98d
    Vgl auch; Beisatz: Anlehnen eines Grundwehrdieners an den Schlagbaum einer Schrankenanlage, bei welcher die bergabseitige untere Hälfte der Halbschale am Schrankensteher fehlte. (T11)
  • 1 Ob 17/98a
    Entscheidungstext OGH 09.06.1998 1 Ob 17/98a
    Auch; nur: Das Mitverschulden des Geschädigten an der Herbeiführung seines eigenen Schadens im Sinne des § 1304 ABGB setzt die Sorglosigkeit gegenüber den eigenen Gütern voraus. (T12)
  • 1 Ob 391/97z
    Entscheidungstext OGH 09.06.1998 1 Ob 391/97z
    Auch; nur T12; Beisatz: Diese kann auch derart überwiegen, daß sie den Anspruch zum Erlöschen bringt. (T13)
    Veröff: SZ 71/98
  • 6 Ob 288/98s
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 288/98s
    Vgl auch; nur T12; Beisatz: Diese Gesetzesbestimmung erfordert keine Rechtswidrigkeit im technischen Sinn. (T14)
  • 1 Ob 269/00s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 269/00s
    Beisatz: Hier: Kostümierung von Krampus in hohem Maß latent brandgefährlich, sodass sein Kostüm durch den Gasofen Feuer fing. (T15)
  • 6 Ob 19/02s
    Entscheidungstext OGH 21.02.2002 6 Ob 19/02s
    Auch; Beis wie T14
  • 1 Ob 169/02p
    Entscheidungstext OGH 30.09.2002 1 Ob 169/02p
    Ähnlich; Beis wie T13; Beisatz: Hier: § 11 PHG. (T16)
    Beisatz: Ein solcher krasser Fall eines Eigenverschuldens des Klägers liegt hier nicht vor. (T17)
  • 7 Ob 247/02b
    Entscheidungstext OGH 13.11.2002 7 Ob 247/02b
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 201/03i
    Entscheidungstext OGH 01.10.2003 7 Ob 201/03i
    Beis wie T16
  • 2 Ob 86/06w
    Entscheidungstext OGH 05.10.2006 2 Ob 86/06w
    Auch
  • 2 Ob 188/07x
    Entscheidungstext OGH 18.10.2007 2 Ob 188/07x
  • 1 Ob 190/10p
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 190/10p
  • 2 Ob 211/10h
    Entscheidungstext OGH 30.05.2011 2 Ob 211/10h
    Beis wie T1
  • 1 Ob 62/11s
    Entscheidungstext OGH 28.04.2011 1 Ob 62/11s
  • 1 Ob 188/12x
    Entscheidungstext OGH 13.12.2012 1 Ob 188/12x
    Auch
  • 7 Ob 55/13h
    Entscheidungstext OGH 17.09.2013 7 Ob 55/13h
    Vgl auch
  • 8 Ob 60/14b
    Entscheidungstext OGH 25.06.2015 8 Ob 60/14b
    Auch; nur T12
  • 7 Ob 68/15y
    Entscheidungstext OGH 20.05.2015 7 Ob 68/15y
    Auch
  • 8 Ob 93/14f
    Entscheidungstext OGH 29.09.2015 8 Ob 93/14f
    Auch; nur T12; Veröff: SZ 2015/105
  • 7 Ob 195/15z
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 195/15z
    Beis wie T13
  • 2 Ob 148/15a
    Entscheidungstext OGH 31.08.2016 2 Ob 148/15a
    Bem: Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 219/10k. (T18); Veröff: SZ 2016/85
  • 2 Ob 99/16x
    Entscheidungstext OGH 27.04.2017 2 Ob 99/16x
    Auch; nur T12; Veröff: SZ 2017/53
  • 7 Ob 44/17x
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 44/17x
    Auch
  • 7 Ob 95/17x
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 95/17x
    Auch
  • 2 Ob 167/17y
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 2 Ob 167/17y
  • 5 Ob 11/18f
    Entscheidungstext OGH 15.05.2018 5 Ob 11/18f
  • 2 Ob 185/17w
    Entscheidungstext OGH 29.11.2018 2 Ob 185/17w
    Auch
  • 9 Ob 94/18s
    Entscheidungstext OGH 15.05.2019 9 Ob 94/18s
    Vgl auch
  • 1 Ob 78/19f
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 1 Ob 78/19f
    Auch
  • 7 Ob 83/24t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.08.2024 7 Ob 83/24t

Schlagworte

Auto

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0032045

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.10.2024

Dokumentnummer

JJR_19750416_OGH0002_0080OB00066_7500000_001

Rechtssatz für 1Ob544/83; 1Ob26/83; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0038909

Geschäftszahl

1Ob544/83; 1Ob26/83; 6Ob626/87; 1Ob54/87; 4Ob26/89; 1Ob4/90; 1Ob25/91; 1Ob24/92; 6Ob288/98s; 4Ob307/00a; 6Ob205/02v; 6Ob295/03f; 7Ob278/06t; 1Ob4/09h; 7Ob91/14d; 1Ob210/14k; 1Ob162/15b; 5Ob235/21a; 6Ob192/21k; 4Ob229/23i; 8Ob13/24f; 4Ob109/24v

Entscheidungsdatum

22.10.2024

Rechtssatz

Haben sich schadensträchtige Vorfälle, durch die konkreter Schaden eintreten konnte, bereits ereignet und können sie sich leicht wiederholen, ist eine Klage auf Feststellung der Haftung zuzulassen, auch wenn noch kein feststellbarer Schaden eingetreten ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 544/83
    Entscheidungstext OGH 09.03.1983 1 Ob 544/83
    Veröff: SZ 56/38
  • 1 Ob 26/83
    Entscheidungstext OGH 21.09.1983 1 Ob 26/83
    Beisatz: Oder in Zukunft ein Schaden auch ohne weiteres Zutun des Schädigers eintreten kann. (T1)
  • 6 Ob 626/87
    Entscheidungstext OGH 08.10.1987 6 Ob 626/87
  • 1 Ob 54/87
    Entscheidungstext OGH 24.02.1988 1 Ob 54/87
    Beis wie T1; Veröff: NZ 1989,95
  • 4 Ob 26/89
    Entscheidungstext OGH 04.04.1989 4 Ob 26/89
    Beis wie T1; Veröff: MR 1989,132 (Zanger) = JBl 1989,786
  • 1 Ob 4/90
    Entscheidungstext OGH 20.06.1990 1 Ob 4/90
    Auch
  • 1 Ob 25/91
    Entscheidungstext OGH 30.10.1991 1 Ob 25/91
    Auch
  • 1 Ob 24/92
    Entscheidungstext OGH 25.08.1992 1 Ob 24/92
    Auch
  • 6 Ob 288/98s
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 288/98s
  • 4 Ob 307/00a
    Entscheidungstext OGH 13.02.2001 4 Ob 307/00a
    Auch
  • 6 Ob 205/02v
    Entscheidungstext OGH 29.08.2002 6 Ob 205/02v
    Auch
  • 6 Ob 295/03f
    Entscheidungstext OGH 14.07.2005 6 Ob 295/03f
    Auch; Beisatz: Unter bestimmten Umständen ist es für die Annahme eines rechtlichen Interesses nicht erforderlich, dass ein Schade bis zum Schluss der Verhandlung eingetreten ist, und zwar dann, wenn sich das schädigende Ereignis, das den konkreten Schaden hatte auslösen können, bereits ereignet hat und der Schade auch ohne weiteres Zutun des Schädigers in der Zukunft eintreten kann. (T2)
  • 7 Ob 278/06t
    Entscheidungstext OGH 11.12.2006 7 Ob 278/06t
    Auch; Beisatz: Ein „vorbeugendes Rechtschutzbegehren" wird für zulässig erachtet, wenn aufgrund des bestreitenden Verhaltens des Beklagten eine erhebliche Ungewissheit über den Bestand der Ersatzpflicht entstanden ist und diese Ungewissheit durch die Rechtskraftwirkung eines Feststellungsurteils beseitigt werden kann, die Feststellungsklage also der Klarstellung der Haftungsfrage dem Grunde nach dient. (T3)
  • 1 Ob 4/09h
    Entscheidungstext OGH 31.03.2009 1 Ob 4/09h
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 91/14d
    Entscheidungstext OGH 10.09.2014 7 Ob 91/14d
    Auch; Beisatz: Während die frühere Judikatur das Interesse an der Feststellung für die Haftung künftiger Schäden nur dann zuerkannte, wenn bereits ein (Teil‑)Schaden eingetreten war, lässt die nunmehr herrschende Judikatur unter bestimmten Voraussetzungen auch die Feststellung einer (allfälligen) Ersatzpflicht für künftige Schäden aus einem bestimmten (zumindest potentiell schädigenden) Ereignis zu, wenn noch kein feststellbarer Schaden eingetreten ist. (T4)
  • 1 Ob 210/14k
    Entscheidungstext OGH 23.12.2014 1 Ob 210/14k
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T4
  • 1 Ob 162/15b
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 1 Ob 162/15b
    Beis wie T4
  • 5 Ob 235/21a
    Entscheidungstext OGH 20.01.2022 5 Ob 235/21a
  • 6 Ob 192/21k
    Entscheidungstext OGH 06.04.2022 6 Ob 192/21k
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 4 Ob 229/23i
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.03.2024 4 Ob 229/23i
    Beisatz wie T4
  • 8 Ob 13/24f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.04.2024 8 Ob 13/24f
    Beisatz wie T1
  • 4 Ob 109/24v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.10.2024 4 Ob 109/24v
    Beisatz wie T4

Schlagworte

Recht oder Rechtsverhältnis, Schadenersatzansprüche, künftiger Schaden

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0038909

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.11.2024

Dokumentnummer

JJR_19830309_OGH0002_0010OB00544_8300000_001

Rechtssatz für 6Ob595/81; 5Ob613/82; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0038724

Geschäftszahl

6Ob595/81; 5Ob613/82; 4Ob557/87 (4Ob558/87); 1Ob620/87; 6Ob740/87; 1Ob516/89; 5Ob530/89; 1Ob1647/95; 1Ob250/97i; 7Ob164/98p; 6Ob288/98s; 6Ob196/01v; 3Ob35/02x; 7Ob302/03t; 6Ob247/04y; 1Ob270/04v; 9Ob37/05i; 2Ob133/06g; 6Ob264/06a; 7Ob60/07k; 2Ob266/08v; 4Ob145/11v; 9Ob61/13f; 9Ob15/15v; 8Ob102/15f; 9Ob11/17h; 3Ob188/20y; 6Ob60/22z; 5Ob233/23k; 7Ob157/24z

Entscheidungsdatum

21.05.2025

Norm

ABGB §1002
ABGB §1299 C
ABGB §1304 allg
RAO §9
  1. RAO § 9 heute
  2. RAO § 9 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2024
  3. RAO § 9 gültig von 22.03.2020 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2020
  4. RAO § 9 gültig von 01.08.2019 bis 21.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2019
  5. RAO § 9 gültig von 25.05.2018 bis 31.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2018
  6. RAO § 9 gültig von 01.09.2013 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 159/2013
  7. RAO § 9 gültig von 01.07.2010 bis 31.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2010
  8. RAO § 9 gültig von 29.12.2007 bis 30.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2007
  9. RAO § 9 gültig von 29.10.2003 bis 28.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2003
  10. RAO § 9 gültig von 01.07.1996 bis 28.10.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 304/1996

Rechtssatz

Wer einen Rechtsanwalt betraut, darf davon ausgehen, dass dieser im besonderen Maße geeignet ist, ihn vor Nachteilen zu schützen und alle nach der Rechtsordnung erforderlichen Schritte zur Verwirklichung des ihm bekannten Geschäftszweckes zu unternehmen.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 595/81
    Entscheidungstext OGH 18.11.1981 6 Ob 595/81
  • 5 Ob 613/82
    Entscheidungstext OGH 19.04.1983 5 Ob 613/82
    Beisatz: Haftung für einen Mangel des besonderen Fleißes und der besonderen Kenntnisse bei der Ausführung des übernommenen Geschäftes. (T1)
  • 4 Ob 557/87
    Entscheidungstext OGH 20.10.1987 4 Ob 557/87
  • 1 Ob 620/87
    Entscheidungstext OGH 23.09.1987 1 Ob 620/87
    Veröff: NZ 1988,200
  • 6 Ob 740/87
    Entscheidungstext OGH 24.03.1988 6 Ob 740/87
  • 1 Ob 516/89
    Entscheidungstext OGH 01.03.1989 1 Ob 516/89
    Veröff: RdW 1989,291 = AnwBl 1990,49
  • 5 Ob 530/89
    Entscheidungstext OGH 11.04.1989 5 Ob 530/89
    Beisatz: Dies gilt grundsätzlich auch für einen sachkundigen und rechtskundigen Mandanten. (T2)
    Veröff: JBl 1989,727 = ecolex 1991,306
  • 1 Ob 1647/95
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 1647/95
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 250/97i
    Entscheidungstext OGH 15.12.1997 1 Ob 250/97i
  • 7 Ob 164/98p
    Entscheidungstext OGH 23.12.1998 7 Ob 164/98p
    Auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 288/98s
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 288/98s
    Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Dies gilt aber nicht, wenn deutliche Indizien für ein Fehlverhalten des Anwaltes sprechen, die dem Klienten iVm der nach § 1304 ABGB aufzuwendenden Sorgfalt in die Augen fallen müssten. (T3)
  • 6 Ob 196/01v
    Entscheidungstext OGH 16.05.2002 6 Ob 196/01v
    Beisatz: Hier: Haftung eines Testamentsvollstreckers. (T4)
  • 3 Ob 35/02x
    Entscheidungstext OGH 19.09.2002 3 Ob 35/02x
    Beisatz: Hier: Notare. (T5)
  • 7 Ob 302/03t
    Entscheidungstext OGH 24.02.2004 7 Ob 302/03t
    Auch
  • 6 Ob 247/04y
    Entscheidungstext OGH 21.10.2004 6 Ob 247/04y
  • 1 Ob 270/04v
    Entscheidungstext OGH 24.05.2005 1 Ob 270/04v
    Vgl aber; Beis ähnlich wie T3
  • 9 Ob 37/05i
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 9 Ob 37/05i
  • 2 Ob 133/06g
    Entscheidungstext OGH 13.07.2006 2 Ob 133/06g
  • 6 Ob 264/06a
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 6 Ob 264/06a
    Auch
  • 7 Ob 60/07k
    Entscheidungstext OGH 09.05.2007 7 Ob 60/07k
  • 2 Ob 266/08v
    Entscheidungstext OGH 16.07.2009 2 Ob 266/08v
  • 4 Ob 145/11v
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 145/11v
    Beisatz: Hier: Nicht auftragskonforme Sicherstellung einer Forderung. (T5a)
    Anm: Änderung der versehentlich ein zweites Mal vergebenen T-Nummer T5 auf T5a - April 2023
  • 9 Ob 61/13f
    Entscheidungstext OGH 29.01.2014 9 Ob 61/13f
    Auch
  • 9 Ob 15/15v
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 Ob 15/15v
    Auch
  • 8 Ob 102/15f
    Entscheidungstext OGH 17.08.2016 8 Ob 102/15f
  • 9 Ob 11/17h
    Entscheidungstext OGH 20.04.2017 9 Ob 11/17h
    Auch
  • 3 Ob 188/20y
    Entscheidungstext OGH 20.01.2021 3 Ob 188/20y
    Beis wie T3
  • 6 Ob 60/22z
    Entscheidungstext OGH 24.03.2023 6 Ob 60/22z
    vgl; Beisatz: Hier: Unterlassenes Vorbringen zum Widerruf möglicherweise als geschenkt qualifizierter Beträge. (T6)
  • 5 Ob 233/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 29.07.2024 5 Ob 233/23k
  • 7 Ob 157/24z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.05.2025 7 Ob 157/24z

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0038724

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.07.2025

Dokumentnummer

JJR_19811118_OGH0002_0060OB00595_8100000_002

Rechtssatz für 7Ob236/62; 2Ob330/62; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0039018

Geschäftszahl

7Ob236/62; 2Ob330/62; 7Ob350/63; 2Ob390/65; 2Ob345/66; 8Ob363/66; 2Ob4/67; 2Ob319/67; 2Ob398/67; 2Ob88/68; 2Ob66/68; 2Ob129/68; 2Ob98/68; 2Ob139/68; 2Ob116/68; 2Ob251/68; 2Ob301/68; 6Ob338/68; 5Ob344/68; 2Ob391/68; 2Ob284/69; 1Ob16/70; 2Ob70/70; 2Ob122/70; 5Ob219/70; 2Ob358/70; 2Ob354/70 (2Ob355/70); 8Ob74/71; 8Ob191/71; 8Ob196/71; 4Ob64/71; 5Ob269/71 (5Ob270/71-5Ob274/71); 2Ob296/71; 2Ob299/71; 7Ob70/72; 2Ob272/71; 6Ob102/72; 2Ob124/72; 2Ob177/72 (2Ob178/72); 2Ob33/73; 2Ob184/73; 2Ob197/73; 2Ob190/74; 8Ob112/74; 8Ob8/75; 2Ob317/74; 8Ob67/75; 8Ob168/75; 2Ob155/75; 2Ob277/75; 2Ob13/76; 6Ob178/75; 5Ob257/75; 2Ob149/76; 8Ob196/76; 8Ob193/76; 4Ob505/78; 2Ob9/78; 8Ob157/79; 8Ob214/79; 8Ob277/79; 2Ob220/79; 8Ob110/80; 4Ob501/80; 8Ob5/81; 8Ob171/81; 8Ob286/81; 8Ob17/82; 3Ob511/82; 1Ob21/82; 8Ob71/82 (8Ob72/82); 4Ob126/82; 6Ob543/82; 2Ob256/82; 4Ob528/82; 1Ob26/83; 8Ob118/83; 6Ob878/82; 8Ob63/83; 8Ob28/84; 8Ob11/85; 2Ob615/85; 7Ob642/86; 7Ob555/87; 1Ob648/87; 1Ob54/87; 4Ob26/89; 5Ob550/89; 2Ob116/89; 7Ob537/90; 6Ob525/90; 6Ob549/90; 1Ob16/91; 1Ob25/91; 1Ob24/92; 1Ob628/92; 8Ob514/93; 2Ob602/94; 2Ob99/95; 2Ob2165/96p; 1Ob2227/96y; 9Ob411/97z; 2Ob74/98s; 2Ob239/97d; 4Ob107/99k; 6Ob288/98s; 9Ob78/99g; 2Ob187/00i; 6Ob78/00i; 7Ob66/01h; 1Ob124/01v; 2Ob119/04w; 4Ob111/05k; 2Ob40/04b; 4Ob241/05b; 7Ob149/06x; 2Ob232/06s; 10Ob79/05y; 7Ob278/06t; 6Ob48/07p; 7Ob87/07f; 2Ob58/07d; 2Ob30/08p; 7Ob13/08z; 2Ob7/08f; 2Ob184/08k; 1Ob4/09h; 2Ob150/08k; 2Ob277/08m; 1Ob218/09d; 2Ob157/09s; 1Ob213/09v; 7Ob211/09v; 9ObA22/10s; 17Ob29/11f; 2Ob113/11y; 2Ob212/12h; 2Ob123/12w; 8Ob53/14y; 7Ob31/15g; 7Ob96/16t; 3Ob153/16w; 4Ob208/17t; 8Ob138/17b; 4Ob202/18m; 8Ob68/19m; 2Ob50/19w; 2Ob58/21z; 5Ob235/21a; 9Ob41/22b; 4Ob172/22f; 2Ob210/22d; 6Ob158/22m; 1Ob146/23m; 7Ob83/24t; 4Ob109/24v; 3Ob11/25a

Entscheidungsdatum

28.05.2025

Rechtssatz

Dem Feststellungsbegehren kann durch eine Feststellung in der Richtung der Boden entzogen werden, dass weitere Schäden aus dem schädigenden Ereignis nicht mehr zu erwarten sind; bleibt jedoch die Möglichkeit offen, dass das schädigende Ereignis einen künftigen Schadenseintritt verursachen könnte, dann kann dem Geschädigten ein Feststellungsinteresse nicht abgesprochen werden.

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 236/62
    Entscheidungstext OGH 21.11.1962 7 Ob 236/62
    Veröff: ZVR 1963/102 S 109
  • 2 Ob 330/62
    Entscheidungstext OGH 10.01.1963 2 Ob 330/62
  • 7 Ob 350/63
    Entscheidungstext OGH 10.01.1964 7 Ob 350/63
  • 2 Ob 390/65
    Entscheidungstext OGH 16.12.1965 2 Ob 390/65
  • 2 Ob 345/66
    Entscheidungstext OGH 19.01.1967 2 Ob 345/66
  • 8 Ob 363/66
    Entscheidungstext OGH 31.01.1967 8 Ob 363/66
    Veröff: EFSlg 8898
  • 2 Ob 4/67
    Entscheidungstext OGH 02.02.1967 2 Ob 4/67
    nur: Bleibt jedoch die Möglichkeit offen, dass das schädigende Ereignis einen künftigen Schadenseintritt verursachen könnte, dann kann dem Geschädigten ein Feststellungsinteresse nicht abgesprochen werden. (T1)
  • 2 Ob 319/67
    Entscheidungstext OGH 20.10.1967 2 Ob 319/67
    nur T1
  • 2 Ob 398/67
    Entscheidungstext OGH 16.02.1968 2 Ob 398/67
    nur T1; Veröff: LwBetr 1968,157
  • 2 Ob 88/68
    Entscheidungstext OGH 29.03.1968 2 Ob 88/68
    nur T1
  • 2 Ob 66/68
    Entscheidungstext OGH 25.03.1968 2 Ob 66/68
    nur T1
  • 2 Ob 129/68
    Entscheidungstext OGH 09.05.1968 2 Ob 129/68
    nur T1
  • 2 Ob 98/68
    Entscheidungstext OGH 24.05.1968 2 Ob 98/68
    nur T1
  • 2 Ob 139/68
    Entscheidungstext OGH 06.06.1968 2 Ob 139/68
    nur T1
  • 2 Ob 116/68
    Entscheidungstext OGH 06.06.1968 2 Ob 116/68
    nur T1
  • 2 Ob 251/68
    Entscheidungstext OGH 12.09.1968 2 Ob 251/68
    nur T1; Beisatz: "In der Regel" bedeutet keinen Ausschluss. (T2)
  • 2 Ob 301/68
    Entscheidungstext OGH 14.11.1968 2 Ob 301/68
    nur T1; Veröff: SZ 41/153 = EvBl 1969/185 S 271 = ZVR 1969/299 S 271
  • 6 Ob 338/68
    Entscheidungstext OGH 18.12.1968 6 Ob 338/68
    nur T1
  • 5 Ob 344/68
    Entscheidungstext OGH 08.01.1969 5 Ob 344/68
  • 2 Ob 391/68
    Entscheidungstext OGH 14.02.1969 2 Ob 391/68
    nur T1; Beisatz: Feststellungsinteresse auch dann, wenn keine Dauerfolgen zurückgeblieben sind. (T3)
  • 2 Ob 284/69
    Entscheidungstext OGH 23.10.1969 2 Ob 284/69
    nur T1; Beis wie T3; Veröff: ZVR 1970/122 S 164
  • 1 Ob 16/70
    Entscheidungstext OGH 12.03.1970 1 Ob 16/70
    nur T1; Veröff: MietSlg 22208
  • 2 Ob 70/70
    Entscheidungstext OGH 02.04.1970 2 Ob 70/70
    nur T1
  • 2 Ob 122/70
    Entscheidungstext OGH 23.04.1970 2 Ob 122/70
  • 5 Ob 219/70
    Entscheidungstext OGH 04.11.1970 5 Ob 219/70
    nur T1
  • 2 Ob 358/70
    Entscheidungstext OGH 19.11.1970 2 Ob 358/70
    Beisatz: Bejahung des Feststellungsinteresses, wenn Spätfolgen zwar mit einer "der Gewissheit nahen Wahrscheinlichkeit" nicht eintreten werden, jedoch nicht auszuschließen sind. (T4)
  • 2 Ob 354/70
    Entscheidungstext OGH 12.12.1970 2 Ob 354/70
    nur T1
  • 8 Ob 74/71
    Entscheidungstext OGH 30.03.1971 8 Ob 74/71
    nur T1; Beisatz: Spätfolgen hier wegen der erst nach Abschluss des Wachstumsalters des Verletzten gegebenen sicheren Feststellungsmöglichkeit nicht mit absoluter Sicherheit auszuschließen. (T5)
    Veröff: ZVR 1972/36 S 56
  • 8 Ob 191/71
    Entscheidungstext OGH 29.06.1971 8 Ob 191/71
    nur T1
  • 8 Ob 196/71
    Entscheidungstext OGH 06.07.1971 8 Ob 196/71
    nur T1; Veröff: ZVR 1972/85 S 150
  • 4 Ob 64/71
    Entscheidungstext OGH 21.09.1971 4 Ob 64/71
    nur T1; Veröff: SozM IA/e,973
  • 5 Ob 269/71
    Entscheidungstext OGH 01.02.1972 5 Ob 269/71
    nur T1; Veröff: Arb 8954
  • 2 Ob 296/71
    Entscheidungstext OGH 27.01.1972 2 Ob 296/71
    Veröff: ZVR 1973/72 S 84
  • 2 Ob 299/71
    Entscheidungstext OGH 24.02.1972 2 Ob 299/71
    Veröff: ZVR 1973/45 S 54
  • 7 Ob 70/72
    Entscheidungstext OGH 15.03.1972 7 Ob 70/72
  • 2 Ob 272/71
    Entscheidungstext OGH 18.05.1972 2 Ob 272/71
  • 6 Ob 102/72
    Entscheidungstext OGH 25.05.1972 6 Ob 102/72
    nur T1
  • 2 Ob 124/72
    Entscheidungstext OGH 06.07.1972 2 Ob 124/72
    Veröff: SZ 45/78 = RZ 1972,206 = ZVR 1973/175 S 235
  • 2 Ob 177/72
    Entscheidungstext OGH 11.01.1973 2 Ob 177/72
    Veröff: ZVR 1973/110 S 144
  • 2 Ob 33/73
    Entscheidungstext OGH 15.03.1973 2 Ob 33/73
  • 2 Ob 184/73
    Entscheidungstext OGH 15.11.1973 2 Ob 184/73
  • 2 Ob 197/73
    Entscheidungstext OGH 06.12.1973 2 Ob 197/73
  • 2 Ob 190/74
    Entscheidungstext OGH 04.07.1974 2 Ob 190/74
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 112/74
    Entscheidungstext OGH 09.07.1974 8 Ob 112/74
    nur T1; Beisatz: Hier: Nicht mit Sicherheit ausgeschlossen. (T6)
  • 8 Ob 8/75
    Entscheidungstext OGH 12.02.1975 8 Ob 8/75
    nur T1
  • 2 Ob 317/74
    Entscheidungstext OGH 13.03.1975 2 Ob 317/74
    Beisatz: Rente gemäß § 1327 ABGB Möglichkeit einer Vermehrung der Bedürfnisse durch Alter oder Schicksalsschläge. (T7)
  • 8 Ob 67/75
    Entscheidungstext OGH 09.04.1975 8 Ob 67/75
  • 8 Ob 168/75
    Entscheidungstext OGH 27.08.1975 8 Ob 168/75
    nur T1
  • 2 Ob 155/75
    Entscheidungstext OGH 11.09.1975 2 Ob 155/75
    Beisatz: Nur wenn die Möglichkeit eines Folgeschadens mit Bestimmtheit ausgeschlossen werden kann, ist das Feststellungsbegehren unberechtigt. (T8)
    Veröff: ZVR 1976/113 S 119 = JBl 1976,315
  • 2 Ob 277/75
    Entscheidungstext OGH 15.01.1976 2 Ob 277/75
    nur T1; Beis wie T7
  • 2 Ob 13/76
    Entscheidungstext OGH 19.02.1976 2 Ob 13/76
    nur T1
  • 6 Ob 178/75
    Entscheidungstext OGH 19.02.1976 6 Ob 178/75
    nur T1; Beis wie T8
  • 5 Ob 257/75
    Entscheidungstext OGH 09.03.1976 5 Ob 257/75
    nur T1; Veröff: ZVR 1977/105 S 149 = RZ 1976/92 S 179
  • 2 Ob 149/76
    Entscheidungstext OGH 09.09.1976 2 Ob 149/76
  • 8 Ob 196/76
    Entscheidungstext OGH 10.11.1976 8 Ob 196/76
    Vgl; nur T1
  • 8 Ob 193/76
    Entscheidungstext OGH 24.11.1976 8 Ob 193/76
    nur T1; Veröff: ZVR 1978/30 S 27
  • 4 Ob 505/78
    Entscheidungstext OGH 07.03.1978 4 Ob 505/78
  • 2 Ob 9/78
    Entscheidungstext OGH 16.03.1978 2 Ob 9/78
    Beis wie T8
  • 8 Ob 157/79
    Entscheidungstext OGH 13.09.1979 8 Ob 157/79
    nur T1
  • 8 Ob 214/79
    Entscheidungstext OGH 22.11.1979 8 Ob 214/79
    nur T1; Veröff: ZVR 1980/289 S 298
  • 8 Ob 277/79
    Entscheidungstext OGH 06.12.1979 8 Ob 277/79
    Auch; Veröff: EFSlg 34395
  • 2 Ob 220/79
    Entscheidungstext OGH 26.02.1980 2 Ob 220/79
    nur T1; Beisatz: Volle Höhe des Schadens steht derzeit noch nicht fest. (T9)
    Veröff: ZVR 1980/340 S 370
  • 8 Ob 110/80
    Entscheidungstext OGH 11.09.1980 8 Ob 110/80
    nur T1
  • 4 Ob 501/80
    Entscheidungstext OGH 04.11.1980 4 Ob 501/80
    nur T1
  • 8 Ob 5/81
    Entscheidungstext OGH 09.04.1981 8 Ob 5/81
    nur T1
  • 8 Ob 171/81
    Entscheidungstext OGH 01.10.1981 8 Ob 171/81
    nur T1
  • 8 Ob 286/81
    Entscheidungstext OGH 28.01.1982 8 Ob 286/81
    nur T1
  • 8 Ob 17/82
    Entscheidungstext OGH 11.03.1982 8 Ob 17/82
    nur T1
  • 3 Ob 511/82
    Entscheidungstext OGH 14.04.1982 3 Ob 511/82
    nur T1; Beisatz: Ob die Dauerfolgen mehr oder weniger schwerwiegend sind, ist für die Berechtigung des Feststellungsbegehrens nicht entscheidend (so schon JBl 1976,315). (T10)
  • 1 Ob 21/82
    Entscheidungstext OGH 07.07.1982 1 Ob 21/82
    nur: Dem Feststellungsbegehren kann durch eine Feststellung in der Richtung der Boden entzogen werden, dass weitere Schäden aus dem schädigenden Ereignis nicht mehr zu erwarten sind. (T11)
    Veröff: EvBl 1983/126 S 465 = MietSlg 34030
  • 8 Ob 71/82
    Entscheidungstext OGH 16.09.1982 8 Ob 71/82
    nur T1; Beis wie T10; Beisatz: Allenfalls infolge einer ungenügenden Mitwirkung des Verletzten an seiner Heilung. (T12)
  • 4 Ob 126/82
    Entscheidungstext OGH 11.01.1983 4 Ob 126/82
    Auch
  • 6 Ob 543/82
    Entscheidungstext OGH 13.01.1983 6 Ob 543/82
    nur T1
  • 2 Ob 256/82
    Entscheidungstext OGH 01.02.1983 2 Ob 256/82
    nur T1; Beis wie T8
  • 4 Ob 528/82
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 4 Ob 528/82
  • 1 Ob 26/83
    Entscheidungstext OGH 21.09.1983 1 Ob 26/83
  • 8 Ob 118/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 118/83
    Auch; nur T11
  • 6 Ob 878/82
    Entscheidungstext OGH 22.12.1983 6 Ob 878/82
    nur T1
  • 8 Ob 63/83
    Entscheidungstext OGH 10.05.1984 8 Ob 63/83
    nur T1; Beisatz: Hier: Wenn auch Art 243 des Gesetzes der Teilrepublik Bosnien - Herzegowina vom 29. 05. 1979 über die Familie, dem Gericht die Möglichkeit einräumt, den auf Zuspruch von Unterhalt gerichteten Antrag eines Ehegatten bei Vorliegen der dort umschriebenen Voraussetzungen abzuweisen, handelt es sich aber bei dieser Norm bloß um eine Ermessensbestimmung, sodass im Vorhinein nicht mit Sicherheit gesagt werden kann, dass der Unterhaltsanspruch erloschen ist und ihm im Notfall nicht doch ein Unterhaltsanspruch zugebilligt werden könnte. (T13)
  • 8 Ob 28/84
    Entscheidungstext OGH 20.06.1984 8 Ob 28/84
    nur T1
  • 8 Ob 11/85
    Entscheidungstext OGH 19.06.1985 8 Ob 11/85
    Auch; nur T1; Beis wie T9
  • 2 Ob 615/85
    Entscheidungstext OGH 28.10.1986 2 Ob 615/85
    Auch; Veröff: SZ 59/190 = RdW 1987,50
  • 7 Ob 642/86
    Entscheidungstext OGH 11.12.1986 7 Ob 642/86
    nur T1
  • 7 Ob 555/87
    Entscheidungstext OGH 15.05.1987 7 Ob 555/87
    nur T1
  • 1 Ob 648/87
    Entscheidungstext OGH 23.09.1987 1 Ob 648/87
    nur T1; Veröff: SZ 60/180
  • 1 Ob 54/87
    Entscheidungstext OGH 24.02.1988 1 Ob 54/87
    nur T1; Veröff: SZ 61/43 = NZ 1989,95
  • 4 Ob 26/89
    Entscheidungstext OGH 04.04.1989 4 Ob 26/89
    nur T1; Veröff: MR 1989,132 (Zanger) = JBl 1989,786
  • 5 Ob 550/89
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 5 Ob 550/89
    nur T1
  • 2 Ob 116/89
    Entscheidungstext OGH 17.10.1989 2 Ob 116/89
    nur T1; Beisatz: Es genügt, dass in Zukunft ein Schaden auch ohne weiteres Zutun des Schädigers eintreten kann. (T14)
  • 7 Ob 537/90
    Entscheidungstext OGH 22.03.1990 7 Ob 537/90
    nur T1
  • 6 Ob 525/90
    Entscheidungstext OGH 22.02.1990 6 Ob 525/90
    nur T1; Beis wie T14
    Veröff: ecolex 1990,406
  • 6 Ob 549/90
    Entscheidungstext OGH 10.05.1990 6 Ob 549/90
    nur T1; Beis wie T14
  • 1 Ob 16/91
    Entscheidungstext OGH 05.06.1991 1 Ob 16/91
    nur T1
  • 1 Ob 25/91
    Entscheidungstext OGH 30.10.1991 1 Ob 25/91
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 24/92
    Entscheidungstext OGH 25.08.1992 1 Ob 24/92
    Auch; Beis wie T8
  • 1 Ob 628/92
    Entscheidungstext OGH 23.02.1993 1 Ob 628/92
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 514/93
    Entscheidungstext OGH 03.02.1994 8 Ob 514/93
    Auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 602/94
    Entscheidungstext OGH 12.01.1995 2 Ob 602/94
    nur T1; Veröff: SZ 68/5
  • 2 Ob 99/95
    Entscheidungstext OGH 21.12.1995 2 Ob 99/95
    Auch
  • 2 Ob 2165/96p
    Entscheidungstext OGH 05.09.1996 2 Ob 2165/96p
    Auch; nur T1; Beisatz: Auch aus den in der Entscheidung 1 Ob 601/93 angestellten Erwägungen zum Verjährungsbeginn ergibt sich nicht die Verneinung eines Feststellungsinteresses. (T15)
  • 1 Ob 2227/96y
    Entscheidungstext OGH 25.10.1996 1 Ob 2227/96y
    Auch; nur T1; Beis wie T8; Beis wie T10
  • 9 Ob 411/97z
    Entscheidungstext OGH 25.02.1998 9 Ob 411/97z
    Beisatz: Es ist dabei auf die objektive Vorhersehbarkeit abzustellen. (Hier: Unterhaltsausfälle durch den bei einem Verkehrsunfall verursachten Tod des Vaters beziehungsweise Ehegatten.) (T16)
  • 2 Ob 74/98s
    Entscheidungstext OGH 19.03.1998 2 Ob 74/98s
    Auch; Beis wie T14
  • 2 Ob 239/97d
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 2 Ob 239/97d
    Auch; nur T1; Beisatz: Der Unterhaltsberechtigte kann die Haftung des Schädigers im Wege einer Feststellungsklage geltend machen, wenn die Möglichkeit besteht, dass die Voraussetzungen eines Unterhaltsanspruches eines Tages vorliegen werden. (T17)
  • 4 Ob 107/99k
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 4 Ob 107/99k
    Auch; nur T1; Beis wie T14
  • 6 Ob 288/98s
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 288/98s
    Vgl
  • 9 Ob 78/99g
    Entscheidungstext OGH 03.11.1999 9 Ob 78/99g
    Vgl auch; Veröff: SZ 72/165
  • 2 Ob 187/00i
    Entscheidungstext OGH 02.08.2000 2 Ob 187/00i
    Vgl auch
  • 6 Ob 78/00i
    Entscheidungstext OGH 05.10.2000 6 Ob 78/00i
    Auch; Beisatz: Hier: § 1330 ABGB. (T18)
  • 7 Ob 66/01h
    Entscheidungstext OGH 18.04.2001 7 Ob 66/01h
    Vgl auch
  • 1 Ob 124/01v
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 1 Ob 124/01v
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 119/04w
    Entscheidungstext OGH 04.06.2004 2 Ob 119/04w
    Auch; Beis wie T4
  • 4 Ob 111/05k
    Entscheidungstext OGH 04.10.2005 4 Ob 111/05k
    nur T1; Beis wie T4; Beis wie T14; Beisatz: Hier: Unsachgemäße Verlegung von Rohrleitungen. (T19)
  • 2 Ob 40/04b
    Entscheidungstext OGH 01.12.2005 2 Ob 40/04b
    Auch; Beisatz: Aus der bloßen Feststellung, dass „mit zukünftig eintretenden Schäden nicht zu rechnen ist", ergibt sich nicht mit Sicherheit, dass künftige Schäden nicht (doch) eintreten werden. (T20)
  • 4 Ob 241/05b
    Entscheidungstext OGH 14.03.2006 4 Ob 241/05b
    Auch; nur T1; Beis wie T16 nur: Es ist dabei auf die objektive Vorhersehbarkeit abzustellen. (T21)
  • 7 Ob 149/06x
    Entscheidungstext OGH 05.07.2006 7 Ob 149/06x
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis ähnlich wie T20; Beisatz: Hier: Feststellungsinteresse bei Dauerfolgen nach einem ärztlichen Kunstfehler. (T22)
  • 2 Ob 232/06s
    Entscheidungstext OGH 19.10.2006 2 Ob 232/06s
    Vgl aber; Beis wie T8; Beis wie T20; Beisatz: Die bloße Feststellung, es wären weitere Schmerzen, ja sogar Spätfolgen oder Dauerfolgen, „nicht zu erwarten", rechtfertigt nicht den für eine Abweisung des Feststellungsbegehrens erforderlichen Ausschluss von künftigen Unfallschäden. (T23)
  • 10 Ob 79/05y
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 10 Ob 79/05y
    Auch; Beis wie T20
  • 7 Ob 278/06t
    Entscheidungstext OGH 11.12.2006 7 Ob 278/06t
    Auch; Beisatz: Ein „vorbeugendes Rechtsschutzbegehren" wird für zulässig erachtet, wenn aufgrund des bestreitenden Verhaltens des Beklagten eine erhebliche Ungewissheit über den Bestand der Ersatzpflicht entstanden ist und diese Ungewissheit durch die Rechtskraftwirkung eines Feststellungsurteils beseitigt werden kann, die Feststellungsklage also der Klarstellung der Haftungsfrage dem Grunde nach dient. (T24)
  • 6 Ob 48/07p
    Entscheidungstext OGH 16.03.2007 6 Ob 48/07p
    Vgl aber; Beis ähnlich wie T23; Beisatz: Der Oberste Gerichtshof vertritt nunmehr in ständiger Rechtsprechung, dass der bloße Umstand, dass Spät- bzw Dauerfolgen „nicht zu erwarten" sind, zur Verneinung des Feststellungsinteresses im Sinne des § 228 ZPO nicht ausreicht. (T25)
  • 7 Ob 87/07f
    Entscheidungstext OGH 09.05.2007 7 Ob 87/07f
    Auch; Beis wie T20
  • 2 Ob 58/07d
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 2 Ob 58/07d
    Auch; nur T1; Beis auch wie T8; Beis wie T20; Beis wie T23; Beis wie T25
  • 2 Ob 30/08p
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 30/08p
    Auch; nur T11; Beis wie T8; Beisatz: Dauerfolgen und Spätfolgen können mit der in der Medizin möglichen Sicherheit ausgeschlossen werden: Feststellungsinteresse verneint. (T26)
  • 7 Ob 13/08z
    Entscheidungstext OGH 23.04.2008 7 Ob 13/08z
  • 2 Ob 7/08f
    Entscheidungstext OGH 29.05.2008 2 Ob 7/08f
    Auch; nur T1; Auch Beis wie T8
  • 2 Ob 184/08k
    Entscheidungstext OGH 13.11.2008 2 Ob 184/08k
    Auch; Auch Beis wie T8
  • 1 Ob 4/09h
    Entscheidungstext OGH 31.03.2009 1 Ob 4/09h
    Vgl aber; Beisatz: In Fällen, in denen das Auftreten einer Erkrankung als Folge des schädigenden Ereignisses nicht mit der in der Medizin möglichen Sicherheit ausschließbar ist, besteht grundsätzlich ein rechtliches Interesse an der alsbaldigen Feststellung einer (potentiellen) Haftung für zukünftige Schäden. (T27)
  • 2 Ob 150/08k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 2 Ob 150/08k
    Auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T8; Beisatz: Ein schadenersatzrechtliches Feststellungsbegehren ist stets zulässig, solange der Eintritt künftiger Schäden nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann. (T28)
    Beisatz: Für das rechtliche Interesse sind konkrete Angaben über die Art der zu erwartenden Schäden nicht erforderlich. (T29)
  • 1 Ob 218/09d
    Entscheidungstext OGH 17.11.2009 1 Ob 218/09d
    nur T1; Beis wie T4; Beis wie T26
  • 2 Ob 157/09s
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 2 Ob 157/09s
    Auch; nur T1; Beis wie T28
  • 1 Ob 213/09v
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 1 Ob 213/09v
    nur T1
  • 7 Ob 211/09v
    Entscheidungstext OGH 03.03.2010 7 Ob 211/09v
    Auch
  • 9 ObA 22/10s
    Entscheidungstext OGH 22.12.2010 9 ObA 22/10s
    Beis wie T25; Beis wie T28
  • 17 Ob 29/11f
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 17 Ob 29/11f
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T29
  • 2 Ob 113/11y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 2 Ob 113/11y
    Vgl; Beis wie T28
  • 2 Ob 212/12h
    Entscheidungstext OGH 29.11.2012 2 Ob 212/12h
    nur T1; Beisatz: Diese Judikatur betrifft Fälle, in denen beim Geschädigten der Eintritt weiterer zukünftiger Schäden nicht ausgeschlossen werden kann; sie ist jedoch nicht auf einen Fall anwendbar, bei dem die klagende Partei zur Begründung des rechtlichen Interesses ihres Feststellungsbegehrens Umstände geltend macht, die darauf beruhen, dass sie von Dritten als Schädiger bzw Haftpflichtiger aus dem betreffenden Verkehrsunfall in Anspruch genommen werden könnte. (T30)
  • 2 Ob 123/12w
    Entscheidungstext OGH 30.07.2013 2 Ob 123/12w
    Auch; Beis wie T29
  • 8 Ob 53/14y
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 8 Ob 53/14y
    Auch; Beis ähnlich wie T28; nur: Die Einbringung einer schadenersatzrechtlichen Feststellungsklage, die nicht nur dem Ausschluss der Gefahr der Anspruchsverjährung, sondern auch der Vermeidung späterer Beweisschwierigkeiten und der Klarstellung der Haftungsfrage dem Grunde und dem Umfang nach dient, ist zulässig, wenn künftige Ersatzansprüche, insbesondere gesundheitliche Spät- oder Dauerfolgen, nicht ausgeschlossen werden können. (T31)
  • 7 Ob 31/15g
    Entscheidungstext OGH 30.04.2015 7 Ob 31/15g
    Auch
  • 7 Ob 96/16t
    Entscheidungstext OGH 28.09.2016 7 Ob 96/16t
    Auch; Beis wie T28
  • 3 Ob 153/16w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 153/16w
    Auch; Beis wie T28
  • 4 Ob 208/17t
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 4 Ob 208/17t
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 2018/24
  • 8 Ob 138/17b
    Entscheidungstext OGH 23.02.2018 8 Ob 138/17b
    nur T1; Beis wie T26; Beis wie T27
  • 4 Ob 202/18m
    Entscheidungstext OGH 27.11.2018 4 Ob 202/18m
    Auch
  • 8 Ob 68/19m
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 8 Ob 68/19m
    Vgl; Beis wie T8
  • 2 Ob 50/19w
    Entscheidungstext OGH 17.12.2019 2 Ob 50/19w
    Beis wie T28
  • 2 Ob 58/21z
    Entscheidungstext OGH 05.08.2021 2 Ob 58/21z
    Beisatz: Hier: Negativfeststellung zu zukünftigen Schäden. (T32)
  • 5 Ob 235/21a
    Entscheidungstext OGH 20.01.2022 5 Ob 235/21a
  • 9 Ob 41/22b
    Entscheidungstext OGH 31.08.2022 9 Ob 41/22b
    Vgl; Beis wie T23; Beis wie T28
  • 4 Ob 172/22f
    Entscheidungstext OGH 18.10.2022 4 Ob 172/22f
    Vgl; Beis wie T2; Beis wie T20; Beis wie T23; Beis wie T25; Beis wie T27; Beis wie T28; Beisatz. Hier: Bejahung des Feststellungsinteresses wenn mit Spät- und Dauerfolgen „aus medizinischer Sicht […] nicht zu rechnen sei“. (T33)
  • 2 Ob 210/22d
    Entscheidungstext OGH 22.11.2022 2 Ob 210/22d
    Vgl
  • 6 Ob 158/22m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.10.2023 6 Ob 158/22m
    Beisatz wie T14: Hier: Feststellungsbegehren der Haftung für einen im PKW eingebauten Motor integrierte Software, welche darauf abzielte, dass die Abgaswerte am Rollprüfstand dergestalt manipuliert wurden, dass eine EG-Betriebserlaubnis erlangt wurde, während die Abgaswerte im Echtbetrieb die zulässigen Grenzwerte überschritten werden, wurde abgewiesen, wobei der KFZ-Käufer das angebotene Software-Update nicht durchführen ließ. (T34)
  • 1 Ob 146/23m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.10.2023 1 Ob 146/23m
    Beisatz: Diese Rechtsprechung kann auch auf ein Feststellungsbegehren auf künftigen Verdienstentgang infolge rechtswidriger Abschiebung übertragen werden. (T35)
  • 7 Ob 83/24t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.08.2024 7 Ob 83/24t
    Beisatz wie T2; Beisatz wie T20; Beisatz wie T23; Beisatz wie T25; Beisatz wie T27; Beisatz wie T28
  • 4 Ob 109/24v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.10.2024 4 Ob 109/24v
  • 3 Ob 11/25a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.05.2025 3 Ob 11/25a

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1962:RS0039018

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.07.2025

Dokumentnummer

JJR_19621121_OGH0002_0070OB00236_6200000_001

Rechtssatz für 8Ob74/71; 2Ob23/73; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0038976

Geschäftszahl

8Ob74/71; 2Ob23/73; 8Ob93/73; 2Ob184/73; 2Ob317/74; 8Ob32/75 (8Ob33/75; 8Ob34/75); 1Ob45/75; 2Ob155/75; 6Ob178/75; 2Ob159/76; 8Ob118/76; 8Ob129/76; 8Ob89/76 (8Ob90/76); 8Ob196/76; 2Ob566/76; 7Ob691/76; 2Ob102/77; 8Ob94/77; 8Ob111/77; 7Ob49/77; 8Ob166/77; 8Ob550/77; 8Ob45/78; 8Ob194/78; 8Ob71/79 (8Ob72/79); 2Ob73/79; 8Ob157/79; 8Ob228/79; 8Ob214/79; 8Ob277/79; 4Ob501/80; 8Ob184/80; 7Ob753/80; 8Ob45/81; 8Ob127/81; 8Ob178/81; 8Ob17/82; 8Ob61/82; 6Ob684/82; 8Ob235/82; 1Ob544/83; 6Ob715/82; 1Ob26/83; 8Ob223/83; 8Ob28/87; 3Ob534/87; 1Ob54/87; 4Ob26/89; 2Ob116/89; 7Ob537/90; 8Ob504/89; 6Ob549/90; 1Ob25/91; 9ObA21/92; 2Ob590/91; 1Ob628/92; 2Ob602/94; 9Ob1547/95; 1Ob1030/95; 2Ob2165/96p; 2Ob213/97f; 2Ob79/97z; 1Ob2201/96z; 2Ob197/97b; 2Ob2087/96t; 4Ob332/97w; 9Ob411/97z; 1Ob166/98p; 6Ob288/98s; 2Ob187/00i; 6Ob335/00h; 1Ob124/01v; 1Ob58/01p; 1Ob246/01k; 7Ob36/02y; 5Ob231/02k; 9Ob53/03i; 8Ob89/03a; 7Ob137/04d; 2Ob29/05m; 2Ob30/05h; 2Ob162/05w; 4Ob241/05b; 4Ob46/06b; 7Ob149/06x; 8ObA23/06z; 2Ob232/06s; 4Ob232/06f; 10Ob79/05y; 7Ob278/06t; 9ObA18/06x; 6Ob48/07p; 7Ob87/07f; 8Ob73/07d; 2Ob58/07d; 2Ob30/08p; 7Ob13/08z; 2Ob7/08f; 1Ob237/08x; 2Ob184/08k; 1Ob4/09h; 2Ob150/08k; 2Ob277/08m; 2Ob83/09h; 7Ob245/09v; 8ObA66/09b; 2Ob103/10a; 9ObA22/10s; 6Ob92/11i; 17Ob29/11f; 8Ob129/10v; 1Ob227/11f; 2Ob113/11y; 7Ob207/12k; 8Ob66/12g; 4Ob23/14g; 7Ob28/14i; 7Ob91/14d; 3Ob28/15m; 7Ob31/15g; 6Ob81/15b; 2Ob108/15v; 10Ob51/15w; 1Ob181/15x; 1Ob219/16m; 8Ob138/17b; 4Ob202/18m; 1Ob230/18g; 8Ob68/19m; 2Ob50/19w; 8ObA111/20m; 9ObA52/21v; 2Ob146/21s; 7Ob83/24t; 4Ob109/24v; 3Ob11/25a

Entscheidungsdatum

28.05.2025

Rechtssatz

Die bloße Möglichkeit künftiger Unfallschäden rechtfertigt die Erhebung einer Feststellungsklage, die nicht nur dem Ausschluss der Gefahr der Verjährung, sondern auch der Vermeidung späterer Beweisschwierigkeiten und der Klarstellung der Haftungsfrage dem Grunde und dem Umfang nach dient.

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 74/71
    Entscheidungstext OGH 30.03.1971 8 Ob 74/71
  • 2 Ob 23/73
    Entscheidungstext OGH 01.03.1973 2 Ob 23/73
  • 8 Ob 93/73
    Entscheidungstext OGH 19.06.1973 8 Ob 93/73
    nur: Die bloße Möglichkeit künftiger Unfallschäden rechtfertigt die Erhebung einer Feststellungsklage. (T1)
  • 2 Ob 184/73
    Entscheidungstext OGH 15.11.1973 2 Ob 184/73
  • 2 Ob 317/74
    Entscheidungstext OGH 13.03.1975 2 Ob 317/74
  • 8 Ob 32/75
    Entscheidungstext OGH 16.04.1975 8 Ob 32/75
    nur T1; Veröff: JBl 1975,605
  • 1 Ob 45/75
    Entscheidungstext OGH 30.04.1975 1 Ob 45/75
  • 2 Ob 155/75
    Entscheidungstext OGH 11.09.1975 2 Ob 155/75
    Beisatz: Unabhängig von einem schon gegebenen Leistungsanspruch. (T2)
    Veröff: ZVR 1976/113 S 119 = JBl 1976,315
  • 6 Ob 178/75
    Entscheidungstext OGH 19.02.1976 6 Ob 178/75
  • 2 Ob 159/76
    Entscheidungstext OGH 08.07.1976 2 Ob 159/76
    Beis wie T2
  • 8 Ob 118/76
    Entscheidungstext OGH 14.07.1976 8 Ob 118/76
    Vgl auch
  • 8 Ob 129/76
    Entscheidungstext OGH 22.09.1976 8 Ob 129/76
    Vgl auch; Beisatz: Die Feststellungsklage dient insbesondere auch der abschließenden Klärung der Verschuldensfrage. (T3)
  • 8 Ob 89/76
    Entscheidungstext OGH 22.09.1976 8 Ob 89/76
  • 8 Ob 196/76
    Entscheidungstext OGH 10.11.1976 8 Ob 196/76
  • 2 Ob 566/76
    Entscheidungstext OGH 04.02.1977 2 Ob 566/76
    nur T1
  • 7 Ob 691/76
    Entscheidungstext OGH 03.02.1977 7 Ob 691/76
    Beisatz: Schaden aus Vertragserrichtung. (T4)
  • 2 Ob 102/77
    Entscheidungstext OGH 16.06.1977 2 Ob 102/77
    nur T1
  • 8 Ob 94/77
    Entscheidungstext OGH 29.06.1977 8 Ob 94/77
    Beis wie T3; Veröff: ZVR 1978/160 S 207
  • 8 Ob 111/77
    Entscheidungstext OGH 06.07.1977 8 Ob 111/77
    Beis wie T3; Veröff: ZVR 1978/161 S 207
  • 7 Ob 49/77
    Entscheidungstext OGH 15.09.1977 7 Ob 49/77
    Veröff: ZVR 1978/200 S 234
  • 8 Ob 166/77
    Entscheidungstext OGH 23.11.1977 8 Ob 166/77
  • 8 Ob 550/77
    Entscheidungstext OGH 30.11.1977 8 Ob 550/77
    Beis wie T2; Beisatz: § 1330 Abs 2 ABGB (T5)
    Veröff: ÖBl 1978,37
  • 8 Ob 45/78
    Entscheidungstext OGH 14.03.1978 8 Ob 45/78
  • 8 Ob 194/78
    Entscheidungstext OGH 05.12.1978 8 Ob 194/78
    Beis wie T3
  • 8 Ob 71/79
    Entscheidungstext OGH 25.05.1979 8 Ob 71/79
    Beis wie T3
  • 2 Ob 73/79
    Entscheidungstext OGH 12.06.1979 2 Ob 73/79
    nur T1; Veröff: ZVR 1980/151 S 153
  • 8 Ob 157/79
    Entscheidungstext OGH 13.09.1979 8 Ob 157/79
    nur T1
  • 8 Ob 228/79
    Entscheidungstext OGH 18.10.1979 8 Ob 228/79
    Veröff: ZfRV 1981,24 (Anmerkung von Schwind)
  • 8 Ob 214/79
    Entscheidungstext OGH 22.11.1979 8 Ob 214/79
    Beisatz: Künftige Ansprüche sind nur solche, die im Zeitpunkt der Einbringung der Feststellungsklage noch nicht fällig sind. (T6) Veröff: ZVR 1980/289 S 298
  • 8 Ob 277/79
    Entscheidungstext OGH 06.12.1979 8 Ob 277/79
    Veröff: EFSlg 34394
  • 4 Ob 501/80
    Entscheidungstext OGH 04.11.1980 4 Ob 501/80
    Beisatz: Auch, um einen allfälligen Mitverschuldenseinwand für alle Zukunft abzuschneiden. (T7)
  • 8 Ob 184/80
    Entscheidungstext OGH 20.11.1980 8 Ob 184/80
  • 7 Ob 753/80
    Entscheidungstext OGH 05.03.1981 7 Ob 753/80
    nur: Feststellungsklage, die nicht nur dem Ausschluss der Gefahr der Verjährung, sondern auch der Vermeidung späterer Beweisschwierigkeiten und der Klarstellung der Haftungsfrage dem Grunde und dem Umfang nach dient. (T8)
  • 8 Ob 45/81
    Entscheidungstext OGH 23.04.1981 8 Ob 45/81
    nur T8
  • 8 Ob 127/81
    Entscheidungstext OGH 02.07.1981 8 Ob 127/81
  • 8 Ob 178/81
    Entscheidungstext OGH 05.11.1981 8 Ob 178/81
    nur T1; Veröff: ZVR 1982/269 S 240
  • 8 Ob 17/82
    Entscheidungstext OGH 11.03.1982 8 Ob 17/82
  • 8 Ob 61/82
    Entscheidungstext OGH 02.09.1982 8 Ob 61/82
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T7
  • 6 Ob 684/82
    Entscheidungstext OGH 17.11.1982 6 Ob 684/82
    Vgl auch; Beisatz: Ist es derzeit nicht möglich, über die wegen eines nicht auszuschließenden künftigen Vermögensnachteiles möglicherweise aktuell werdende Haftungsfrage unter einer bindenden Abwägung von Verschulden und Mitverschulden der Streitteile nach Grund und Umfang abschließend zu entscheiden, ist dem Feststellungsbegehren seine Funktion genommen. (T9)
  • 8 Ob 235/82
    Entscheidungstext OGH 02.12.1982 8 Ob 235/82
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Beispiel für Fassung eines Spruches mit Berücksichtigung eines Mitverschuldens durch Verstoß gegen Gurtenanlegungspflicht im Feststellungsurteil. (T10)
  • 1 Ob 544/83
    Entscheidungstext OGH 09.03.1983 1 Ob 544/83
    Auch; Beis wie T2; Veröff: SZ 56/38
  • 6 Ob 715/82
    Entscheidungstext OGH 14.07.1983 6 Ob 715/82
    Vgl; nur T8
  • 1 Ob 26/83
    Entscheidungstext OGH 21.09.1983 1 Ob 26/83
    nur T8
  • 8 Ob 223/83
    Entscheidungstext OGH 16.02.1984 8 Ob 223/83
    nur T1
  • 8 Ob 28/87
    Entscheidungstext OGH 03.09.1987 8 Ob 28/87
    Beis wie T3; Beisatz: Auch dann, wenn die Streitteile im vorliegenden Rechtsstreit die hier vorgenommene Schadensteilung im Verhältnis 1 : 1 unbekämpft ließen. (T11)
  • 3 Ob 534/87
    Entscheidungstext OGH 02.09.1987 3 Ob 534/87
    Beisatz: Möglicherweise Geburtsschäden. (T12)
  • 1 Ob 54/87
    Entscheidungstext OGH 24.02.1988 1 Ob 54/87
    Veröff: NZ 1989,95
  • 4 Ob 26/89
    Entscheidungstext OGH 04.04.1989 4 Ob 26/89
    nur T8; Veröff: JBl 1989,786 = ÖBl 1990,91 = MR 1989,132 (Zanger)
  • 2 Ob 116/89
    Entscheidungstext OGH 17.10.1989 2 Ob 116/89
  • 7 Ob 537/90
    Entscheidungstext OGH 22.03.1990 7 Ob 537/90
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Die konkrete Möglichkeit des Eintritts bestimmter Schäden ist eine ausreichende Interessengrundlage. (T13)
  • 8 Ob 504/89
    Entscheidungstext OGH 29.03.1990 8 Ob 504/89
    nur T8; Veröff: SZ 63/51
  • 6 Ob 549/90
    Entscheidungstext OGH 10.05.1990 6 Ob 549/90
  • 1 Ob 25/91
    Entscheidungstext OGH 30.10.1991 1 Ob 25/91
    Auch; Veröff: JBl 1992,253
  • 9 ObA 21/92
    Entscheidungstext OGH 26.02.1992 9 ObA 21/92
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 590/91
    Entscheidungstext OGH 05.02.1992 2 Ob 590/91
  • 1 Ob 628/92
    Entscheidungstext OGH 23.02.1993 1 Ob 628/92
    Auch
  • 2 Ob 602/94
    Entscheidungstext OGH 12.01.1995 2 Ob 602/94
    Veröff: SZ 68/6
  • 9 Ob 1547/95
    Entscheidungstext OGH 12.07.1995 9 Ob 1547/95
    Auch
  • 1 Ob 1030/95
    Entscheidungstext OGH 04.10.1995 1 Ob 1030/95
    nur T8
  • 2 Ob 2165/96p
    Entscheidungstext OGH 05.09.1996 2 Ob 2165/96p
    Auch; nur T1; Beisatz: Auch aus den in der Entscheidung 1 Ob 601/93 angestellten Erwägungen zum Verjährungsbeginn ergibt sich nicht die Verneinung eines Feststellungsinteresses. (T14)
  • 2 Ob 213/97f
    Entscheidungstext OGH 26.05.1997 2 Ob 213/97f
    Beis wie T3; Beis wie T7; Beisatz: Aus diesen Prämissen folgt für jene Verfahren, in denen die insgesamt mögliche Ersatzpflicht eines Schädigers Gegenstand des Feststellungsbegehrens ist, dass auf dem festgestellten Rechtsverhältnis oder Recht beruhende Leistungsklagen im Falle eines festgestellten Mitverschuldens nur im Rahmen der den Schädiger treffenden Verschuldensquote Erfolg haben können, weil durch das rechtskräftige Feststellungsurteil für Nachfolgeprozesse zwischen den Parteien bindend das Rechtsverhältnis festgestellt ist. (T15)
  • 2 Ob 79/97z
    Entscheidungstext OGH 26.05.1997 2 Ob 79/97z
    nur T1
  • 1 Ob 2201/96z
    Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 2201/96z
    Auch; Beisatz: Die Feststellungsklage ist aber schon dann zulässig, wenn sie der Klarstellung der Haftungsfrage dem Grunde nach dient. (T16)
    Veröff: SZ 70/84
  • 2 Ob 197/97b
    Entscheidungstext OGH 10.07.1997 2 Ob 197/97b
    Auch; nur T1; Beis wie T14
  • 2 Ob 2087/96t
    Entscheidungstext OGH 04.09.1997 2 Ob 2087/96t
    Auch
  • 4 Ob 332/97w
    Entscheidungstext OGH 25.11.1997 4 Ob 332/97w
    Auch
  • 9 Ob 411/97z
    Entscheidungstext OGH 25.02.1998 9 Ob 411/97z
  • 1 Ob 166/98p
    Entscheidungstext OGH 25.08.1998 1 Ob 166/98p
    Auch; nur T8
  • 6 Ob 288/98s
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 288/98s
  • 2 Ob 187/00i
    Entscheidungstext OGH 02.08.2000 2 Ob 187/00i
  • 6 Ob 335/00h
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 335/00h
    Auch; Beisatz: Klagen auf Feststellung der Ersatzpflicht für künftige Schäden sind selbst dann zulässig, wenn noch kein feststellbarer Schade eingetreten ist und nur die Möglichkeit besteht, dass das schädigende Ereignis einen künftigen Schadenseintritt ermöglichen kann. In diesen Fällen wird das Feststellungsinteresse aus prozessökonomischen Gründen bejaht, obwohl streng genommen ein gegenwärtiges Rechtsverhältnis noch nicht vorliegt. (T17)
  • 1 Ob 124/01v
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 1 Ob 124/01v
  • 1 Ob 58/01p
    Entscheidungstext OGH 07.08.2001 1 Ob 58/01p
    nur T8
  • 1 Ob 246/01k
    Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 246/01k
    Auch; nur T1; Beisatz: Dies jedoch nur dann, wenn durch das (potentiell) schädigende Ereignis noch kein Schaden verursacht wurde. (T18)
  • 7 Ob 36/02y
    Entscheidungstext OGH 29.04.2002 7 Ob 36/02y
    nur T8
  • 5 Ob 231/02k
    Entscheidungstext OGH 03.12.2002 5 Ob 231/02k
    Auch; nur T8
  • 9 Ob 53/03i
    Entscheidungstext OGH 08.10.2003 9 Ob 53/03i
    Beis wie T17
  • 8 Ob 89/03a
    Entscheidungstext OGH 29.04.2004 8 Ob 89/03a
    Auch; nur T1; Beisatz: Selbst dann, wenn noch kein feststellbarer Schaden eingetreten ist. (T19)
  • 7 Ob 137/04d
    Entscheidungstext OGH 06.07.2004 7 Ob 137/04d
  • 2 Ob 29/05m
    Entscheidungstext OGH 17.02.2005 2 Ob 29/05m
    Beisatz: Es ist immer dann zulässig, wenn unfallbedingte, jedoch erst künftig entstehende Ersatzansprüche nicht auszuschließen sind, also die Möglichkeit künftiger Unfallschäden besteht; insbesondere weil die Unfallfolgen noch nicht abgeklungen sind und eine weitere ärztliche Behandlung notwendig ist; Dauerfolgen bestehen oder wenn die Möglichkeit von Spätfolgen nicht gänzlich und mit Bestimmtheit ausgeschlossen werden kann. (T20)
    Beisatz: Hier: Die Feststellung, dass Dauerfolgen „nicht zu erwarten" sind, rechtfertigt Feststellungsklage. (T21)
  • 2 Ob 30/05h
    Entscheidungstext OGH 14.06.2005 2 Ob 30/05h
    Beis wie T21
  • 2 Ob 162/05w
    Entscheidungstext OGH 19.12.2005 2 Ob 162/05w
    Auch; Beisatz: Bei der Feststellung, dass zwar bestimmte Dauerschäden vorhanden, Spätfolgen derartiger Verletzungen aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschließen sind, ist Feststellungsinteresse zu verneinen. (T22)
  • 4 Ob 241/05b
    Entscheidungstext OGH 14.03.2006 4 Ob 241/05b
  • 4 Ob 46/06b
    Entscheidungstext OGH 20.04.2006 4 Ob 46/06b
    nur T1; Beis wie T20; Beisatz: Hier: „Spätfolgen oder Dauerfolgen des Unfalls sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zu erwarten" - Feststellungsinteresse bejaht. (T23)
  • 7 Ob 149/06x
    Entscheidungstext OGH 05.07.2006 7 Ob 149/06x
    Auch; nur T1; Beis wie T23; Beisatz: Hier: Feststellungsinteresse bei Dauerfolgen nach einem ärztlichen Kunstfehler. (T24)
  • 8 ObA 23/06z
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 8 ObA 23/06z
    Auch; Beisatz: Die Feststellungsklage dient nicht nur dem Ausschluss der Gefahr der Anspruchsverjährung, sondern auch der Vermeidung späterer Beweisschwierigkeiten und der Klarstellung der Haftungsfrage. (T25)
    Beisatz: Hier: Verletzung vertraglicher Aufklärungspflicht. (T26)
  • 2 Ob 232/06s
    Entscheidungstext OGH 19.10.2006 2 Ob 232/06s
    Auch; Beis wie T21; Beis wie T22; Beis wie T23
  • 4 Ob 232/06f
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 4 Ob 232/06f
    Auch; Beisatz: Die mangelnde Vorhersehbarkeit weiterer Teilschäden schließt nicht aus, dass ein rechtliches Interesse an der alsbaldigen Feststellung zu bejahen ist, weil es dafür genügt, dass weitere Schäden nicht mit Sicherheit (oder mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) auszuschließen sind. (T27)
  • 10 Ob 79/05y
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 10 Ob 79/05y
    Auch; nur T1; Beis wie T20
  • 7 Ob 278/06t
    Entscheidungstext OGH 11.12.2006 7 Ob 278/06t
    Auch
  • 9 ObA 18/06x
    Entscheidungstext OGH 01.02.2007 9 ObA 18/06x
    Vgl auch; nur T1
  • 6 Ob 48/07p
    Entscheidungstext OGH 16.03.2007 6 Ob 48/07p
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T21; Beisatz: Der Oberste Gerichtshof vertritt nunmehr in ständiger Rechtsprechung, dass der bloße Umstand, dass Spät- beziehungsweise Dauerfolgen „nicht zu erwarten" sind, zur Verneinung des Feststellungsinteresses im Sinne des § 228 ZPO nicht ausreicht. (T28)
  • 7 Ob 87/07f
    Entscheidungstext OGH 09.05.2007 7 Ob 87/07f
    nur T1; Beis wie T21
  • 8 Ob 73/07d
    Entscheidungstext OGH 22.11.2007 8 Ob 73/07d
    Ähnlich; Beisatz: Die Feststellungsklage bezweckt nicht nur den Ausschluss der Verjährung, sondern auch die Vermeidung späterer Beweisschwierigkeiten und die Klarstellung der Haftungsfrage dem Grunde nach. (T29)
  • 2 Ob 58/07d
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 2 Ob 58/07d
    Auch; Beis wie T20; Beis wie T27; Beis wie T28
  • 2 Ob 30/08p
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 30/08p
    Vgl; nur T1; Beis wie T22; Beisatz: Dauerfolgen und Spätfolgen können mit der in der Medizin möglichen Sicherheit ausgeschlossen werden: Feststellungsinteresse verneint. (T30)
  • 7 Ob 13/08z
    Entscheidungstext OGH 23.04.2008 7 Ob 13/08z
  • 2 Ob 7/08f
    Entscheidungstext OGH 29.05.2008 2 Ob 7/08f
    Vgl; Beis wie T22; Beisatz: Feststellungsinteresse gegeben, wenn zwar kausale Spätfolgen medizinischerseits, nicht aber alle zukünftigen Schäden und Auslagen aus dem Unfall - vor allem in finanzieller Hinsicht - auszuschließen sind. (T31)
  • 1 Ob 237/08x
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 1 Ob 237/08x
    Auch; Beisatz: Das vom Gesetz geforderte rechtliche Interesse an einer alsbaldigen Feststellung liegt in diesem Zusammenhang insbesondere vor, wenn ohne gerichtliche Geltendmachung die Verjährung zukünftiger Schadenersatzansprüche droht, ausnahmsweise auch dann, wenn - ohne Verjährungsrisiko - eine zeitnahe Klärung bestimmter Umstände, die für denkbare zukünftige Schadenersatzansprüche von Bedeutung sein können, objektiv zweckmäßig erscheint. (T32)
  • 2 Ob 184/08k
    Entscheidungstext OGH 13.11.2008 2 Ob 184/08k
  • 1 Ob 4/09h
    Entscheidungstext OGH 31.03.2009 1 Ob 4/09h
    Auch; Beis wie T32
  • 2 Ob 150/08k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 2 Ob 150/08k
    Auch; Vgl Beis wie T3
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Vgl Beis wie T26
  • 2 Ob 83/09h
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 2 Ob 83/09h
    nur T1; Beis wie T21; auch Beis wie T22; auch Beis wie T23;
    auch Beis wie T17 nur: Klagen auf Feststellung der Ersatzpflicht für künftige Schäden sind selbst dann zulässig, wenn nur die Möglichkeit besteht, dass das schädigende Ereignis einen künftigen Schadenseintritt ermöglichen kann. (T33)
    Beisatz: Hier: Bei einer Feststellung dass sich „mit höchster medizinischer Wahrscheinlichkeit keine Komplikationen ergeben werden", Spätfolgen aber nicht auszuschließen sind, ist das Feststellungsinteresse zu bejahen. (T34)
    Veröff: SZ 2009/170
  • 7 Ob 245/09v
    Entscheidungstext OGH 03.03.2010 7 Ob 245/09v
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T7; Beis ähnlich wie T9; Beis ähnlich wie T15
  • 8 ObA 66/09b
    Entscheidungstext OGH 22.09.2010 8 ObA 66/09b
    Vgl auch; Beis wie T13
  • 2 Ob 103/10a
    Entscheidungstext OGH 17.02.2011 2 Ob 103/10a
    Vgl auch
  • 9 ObA 22/10s
    Entscheidungstext OGH 22.12.2010 9 ObA 22/10s
    Beis wie T22; Beis wie T28; Beis wie T33
  • 6 Ob 92/11i
    Entscheidungstext OGH 16.06.2011 6 Ob 92/11i
    nur T1; Beis wie T33
  • 17 Ob 29/11f
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 17 Ob 29/11f
    Auch; nur T8; Beis ähnlich wie T6; Beis wie T17; Beis wie T19
  • 8 Ob 129/10v
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 8 Ob 129/10v
    Auch
  • 1 Ob 227/11f
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 1 Ob 227/11f
    Auch; Vgl auch Beis wie T21; Beis wie T25 nur: Die Feststellungsklage dient auch der Vermeidung späterer Beweisschwierigkeiten und der Klarstellung der Haftungsfrage. (T35)
    Vgl auch Beis wie T26; Beis wie T29 nur: Die Feststellungsklage bezweckt auch die Vermeidung späterer Beweisschwierigkeiten und die Klarstellung der Haftungsfrage dem Grunde nach. (T36)
    Beis wie T32 nur: Das vom Gesetz geforderte rechtliche Interesse an einer alsbaldigen Feststellung liegt ausnahmsweise auch dann vor, wenn eine zeitnahe Klärung bestimmter Umstände, die für denkbare zukünftige Schadenersatzansprüche von Bedeutung sein können, objektiv zweckmäßig erscheint. (T37)
  • 2 Ob 113/11y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 2 Ob 113/11y
    Beis wie T20; Beisatz: Hier: Ein Feststellungsinteresse besteht auch dann, wenn einer Dauerfolge für sich allein die Eignung zur Herbeiführung künftiger Schadensfolgen aus dem Unfall zwar fehlt, sie aber doch im Zusammenwirken mit allfälligen künftigen Ereignissen von ähnlicher Bedeutung ein ursächlicher Beitrag für das Entstehen einer neuerlichen psychischen Erkrankung sein kann. (T38)
  • 7 Ob 207/12k
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 207/12k
    nur T1
  • 8 Ob 66/12g
    Entscheidungstext OGH 05.04.2013 8 Ob 66/12g
    Auch Beis wie T33; Veröff: SZ 2013/33
  • 4 Ob 23/14g
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 23/14g
    Auch; Beis wie T32
  • 7 Ob 28/14i
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 7 Ob 28/14i
    Auch; Beis ähnlich T32
  • 7 Ob 91/14d
    Entscheidungstext OGH 10.09.2014 7 Ob 91/14d
    Beisatz: In Fällen, in denen das Auftreten einer Erkrankung als Folge des schädigenden Ereignisses nicht mit der in der Medizin möglichen Sicherheit auszuschließen ist, wird von der Rechtsprechung nunmehr ein rechtliches Interesse an der alsbaldigen Feststellung einer „potentiellen“ Haftung für zukünftige Schäden bejaht. (T39)
  • 3 Ob 28/15m
    Entscheidungstext OGH 21.04.2015 3 Ob 28/15m
    Auch; Beis wie T21; Beis wie T28
  • 7 Ob 31/15g
    Entscheidungstext OGH 30.04.2015 7 Ob 31/15g
    Auch; Beis wie T19; Beis wie T32
  • 6 Ob 81/15b
    Entscheidungstext OGH 27.05.2015 6 Ob 81/15b
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T27; Beis wie T33
  • 2 Ob 108/15v
    Entscheidungstext OGH 09.09.2015 2 Ob 108/15v
    Auch; nur T1
  • 10 Ob 51/15w
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 10 Ob 51/15w
    Vgl auch
  • 1 Ob 181/15x
    Entscheidungstext OGH 22.10.2015 1 Ob 181/15x
    Vgl; Beis wie T32; Beis wie T37; Beisatz: Kein Feststellungsinteresse, wenn konkrete Umstände, die für denkbare zukünftige Schadenersatzansprüche von Bedeutung sein können und es objektiv zweckmäßig erscheinen lassen, sie schon vor Schadenseintritt zeitnah klären zu lassen, fehlen. (T40)
  • 1 Ob 219/16m
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 219/16m
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Feststellungsinteresse auf Feststellung der Haftung für künftige (bezifferbare) Schäden aus der mangelhaften Errichtung, sofern weitere Schäden nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden können. (T41)
  • 8 Ob 138/17b
    Entscheidungstext OGH 23.02.2018 8 Ob 138/17b
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T22; Beis wie T30
  • 4 Ob 202/18m
    Entscheidungstext OGH 27.11.2018 4 Ob 202/18m
  • 1 Ob 230/18g
    Entscheidungstext OGH 20.12.2018 1 Ob 230/18g
    Vgl
  • 8 Ob 68/19m
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 8 Ob 68/19m
    Vgl; Beis wie T30
  • 2 Ob 50/19w
    Entscheidungstext OGH 17.12.2019 2 Ob 50/19w
    Vgl
  • 8 ObA 111/20m
    Entscheidungstext OGH 18.12.2020 8 ObA 111/20m
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T7; Beis wie T9
  • 9 ObA 52/21v
    Entscheidungstext OGH 27.05.2021 9 ObA 52/21v
    Vgl; Beis wie T33
  • 2 Ob 146/21s
    Entscheidungstext OGH 16.09.2021 2 Ob 146/21s
    Vgl; Beis wie T22
  • 7 Ob 83/24t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.08.2024 7 Ob 83/24t
    Beisatz wie T22
  • 4 Ob 109/24v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.10.2024 4 Ob 109/24v
  • 3 Ob 11/25a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.05.2025 3 Ob 11/25a

Schlagworte

Künftiger Schaden

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0038976

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.07.2025

Dokumentnummer

JJR_19710330_OGH0002_0080OB00074_7100000_001

Rechtssatz für 1Ob140/70; 5Ob92/72; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0040838

Geschäftszahl

1Ob140/70; 5Ob92/72; 2Ob155/75; 1Ob307/75 (1Ob308/75); 5Ob529/76; 8Ob550/77; 1Ob30/78; 8Ob522/80; 1Ob711/80; 3Ob69/81; 5Ob28/82; 1Ob544/83; 1Ob26/83; 4Ob337/85; 6Ob626/87; 1Ob648/87; 3Ob534/87; 4Ob54/88; 4Ob26/89; 2Ob91/89; 2Ob531/92; 1Ob24/92; 5Ob549/93; 6Ob288/98s; 6Ob6/00a; 6Ob78/00i; 6Ob335/00h; 3Ob237/00z; 9Ob53/03i; 5Ob232/03h; 8Ob89/03a; 7Ob120/04d; 7Ob245/03k; 7Ob137/04d; 6Ob295/03f; 9ObA174/05m; 9ObA87/05t; 8ObA23/06z; 7Ob278/06t; 8Ob30/07f; 1Ob4/09h; 5Ob229/09a; 3Ob39/11y; 6Ob83/11s; 9Ob38/11w; 1Ob203/11a; 1Ob227/11f; 7Ob48/12b; 4Ob23/14g; 7Ob91/14d; 1Ob210/14k; 1Ob181/15x; 1Ob206/15y; 7Ob140/16p; 3Ob170/16w; 1Ob181/18a; 9Ob40/21d; 6Ob192/21k; 4Ob20/22b; 4Ob118/24t; 3Ob103/25f

Entscheidungsdatum

23.07.2025

Rechtssatz

Feststellung der Ersatzpflicht für künftige Schäden setzt voraus, dass zumindest bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung ein Schaden bereits eingetreten ist und die Möglichkeit zukünftiger weiterer Schäden aus dem bereits eingetretenen Schadensereignis nicht ausgeschlossen werden kann. Ist dagegen ein Schaden bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung nicht entstanden, dann fehlt es an einem rechtlichen Interesse an der alsbaldigen Feststellung der Schadenersatzpflicht.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 140/70
    Entscheidungstext OGH 03.09.1970 1 Ob 140/70
  • 5 Ob 92/72
    Entscheidungstext OGH 18.04.1972 5 Ob 92/72
    Veröff: JBl 1973,87
  • 2 Ob 155/75
    Entscheidungstext OGH 11.09.1975 2 Ob 155/75
    Vgl; Veröff: ZVR 1976/113 S 119 = JBl 1976,315
  • 1 Ob 307/75
    Entscheidungstext OGH 03.12.1975 1 Ob 307/75
  • 5 Ob 529/76
    Entscheidungstext OGH 11.05.1976 5 Ob 529/76
    Veröff: SZ 49/66
  • 8 Ob 550/77
    Entscheidungstext OGH 30.11.1977 8 Ob 550/77
    Vgl; Beisatz: § 1330 Abs 2 ABGB (T1)
    Veröff: ÖBl 1978,37
  • 1 Ob 30/78
    Entscheidungstext OGH 10.01.1979 1 Ob 30/78
    Vgl auch; Beisatz: Eine solche Feststellung kommt wegen der Besonderheit der gesetzlichen Regelung keinesfalls für einen künftigen Rückersatzanspruch des Rechtsträgers gegen sein Organ nach § 3 Abs 1 AHG in Betracht. (T2)
    Veröff: SZ 52/2 = JBl 1980,100
  • 8 Ob 522/80
    Entscheidungstext OGH 11.09.1980 8 Ob 522/80
    Auch
  • 1 Ob 711/80
    Entscheidungstext OGH 31.10.1980 1 Ob 711/80
  • 3 Ob 69/81
    Entscheidungstext OGH 08.07.1981 3 Ob 69/81
    Auch
  • 5 Ob 28/82
    Entscheidungstext OGH 15.06.1982 5 Ob 28/82
    Veröff: SZ 55/87
  • 1 Ob 544/83
    Entscheidungstext OGH 09.03.1983 1 Ob 544/83
    Abweichend; Beisatz: Haben sich schadensträchtige Vorfälle, durch die konkreter Schaden eintreten konnte, bereits ereignet und können sie sich leicht wiederholen, ist eine Klage auf Feststellung der Haftung zuzulassen, auch wenn noch kein feststellbarer Schaden eingetreten ist. (T3)
    Veröff: SZ 56/38
  • 1 Ob 26/83
    Entscheidungstext OGH 21.09.1983 1 Ob 26/83
    Abweichend; Beis wie T3; Beisatz: Oder in Zukunft ein Schaden auch ohne weiteres Zutun des Schädigers eintreten kann. (T4)
  • 4 Ob 337/85
    Entscheidungstext OGH 04.06.1985 4 Ob 337/85
    Auch
  • 6 Ob 626/87
    Entscheidungstext OGH 08.10.1987 6 Ob 626/87
    Abweichend; Beis wie T3
  • 1 Ob 648/87
    Entscheidungstext OGH 23.09.1987 1 Ob 648/87
    Abweichend; Beis wie T3; Veröff: SZ 60/180
  • 3 Ob 534/87
    Entscheidungstext OGH 02.09.1987 3 Ob 534/87
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 4 Ob 54/88
    Entscheidungstext OGH 27.09.1988 4 Ob 54/88
    nur: Feststellung der Ersatzpflicht für künftige Schäden setzt voraus, dass zumindest bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung ein Schaden bereits eingetreten ist und die Möglichkeit zukünftiger weiterer Schäden aus dem bereits eingetretenen Schadensereignis nicht ausgeschlossen werden kann. (T5)
  • 4 Ob 26/89
    Entscheidungstext OGH 04.04.1989 4 Ob 26/89
    Veröff: MR 1989,132 (Zanger) = JBl 1989,786 = ÖBl 1990,91
  • 2 Ob 91/89
    Entscheidungstext OGH 31.10.1989 2 Ob 91/89
    nur T5
  • 2 Ob 531/92
    Entscheidungstext OGH 29.04.1992 2 Ob 531/92
    Abweichend; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 1 Ob 24/92
    Entscheidungstext OGH 25.08.1992 1 Ob 24/92
    Abweichend; Beis wie T3
  • 5 Ob 549/93
    Entscheidungstext OGH 30.08.1994 5 Ob 549/93
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 6 Ob 288/98s
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 288/98s
    Abweichend; Beisatz: Es ist nicht erforderlich, dass bis zum Schluss der Verhandlung bereits ein Schaden eingetreten wäre. Es genügt, dass sich ein solcher Vorfall, der einen konkreten Schaden hätte auslösen können, bereits ereignet hat und sich wiederholen kann bzw wenigstens ein Schaden auch ohne weiteres Zutun des Schädigers eintreten kann. (T6)
  • 6 Ob 6/00a
    Entscheidungstext OGH 24.02.2000 6 Ob 6/00a
    Abweichend; Beis wie T6
  • 6 Ob 78/00i
    Entscheidungstext OGH 05.10.2000 6 Ob 78/00i
    Abweichend; Beis wie T3; Beis wie T6
  • 6 Ob 335/00h
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 335/00h
    Abweichend; Beisatz: Klagen auf Feststellung der Ersatzpflicht für künftige Schäden sind selbst dann zulässig, wenn noch kein feststellbarer Schade eingetreten ist und nur die Möglichkeit besteht, dass das schädigende Ereignis einen künftigen Schadenseintritt ermöglichen kann. In diesen Fällen wird das Feststellungsinteresse aus prozessökonomischen Gründen bejaht, obwohl streng genommen ein gegenwärtiges Rechtsverhältnis noch nicht vorliegt. (T7)
  • 3 Ob 237/00z
    Entscheidungstext OGH 19.12.2001 3 Ob 237/00z
    nur T5
  • 9 Ob 53/03i
    Entscheidungstext OGH 08.10.2003 9 Ob 53/03i
    Abweichend; Beis wie T7
  • 5 Ob 232/03h
    Entscheidungstext OGH 07.10.2003 5 Ob 232/03h
    Abweichend; Beis wie T7 nur: Klagen auf Feststellung der Ersatzpflicht für künftige Schäden sind selbst dann zulässig, wenn noch kein feststellbarer Schade eingetreten ist und nur die Möglichkeit besteht, dass das schädigende Ereignis einen künftigen Schadenseintritt ermöglichen kann. (T8)
  • 8 Ob 89/03a
    Entscheidungstext OGH 29.04.2004 8 Ob 89/03a
    Abweichend; Beis wie T8
  • 7 Ob 120/04d
    Entscheidungstext OGH 16.06.2004 7 Ob 120/04d
    Abweichend; Beis wie T3; Beis wie T7
  • 7 Ob 245/03k
    Entscheidungstext OGH 16.06.2004 7 Ob 245/03k
    Abweichend; Beis wie T7; Beis wie T8
  • 7 Ob 137/04d
    Entscheidungstext OGH 06.07.2004 7 Ob 137/04d
    Abweichend; Beis wie T8
  • 6 Ob 295/03f
    Entscheidungstext OGH 14.07.2005 6 Ob 295/03f
    Abweichend; Beisatz: Unter bestimmten Umständen ist es für die Annahme eines rechtlichen Interesses nicht erforderlich, dass ein Schade bis zum Schluss der Verhandlung eingetreten ist, und zwar dann, wenn sich das schädigende Ereignis, das den konkreten Schaden hatte auslösen können, bereits ereignet hat und der Schade auch ohne weiteres Zutun des Schädigers in der Zukunft eintreten kann. (T9)
  • 9 ObA 174/05m
    Entscheidungstext OGH 16.12.2005 9 ObA 174/05m
    Auch
  • 9 ObA 87/05t
    Entscheidungstext OGH 07.06.2006 9 ObA 87/05t
    Abweichend; Beis wie T6; Beis wie T7; Beisatz: In jüngerer Zeit wurde ein Feststellungsinteresse auch ohne Vorliegen besonders schadensträchtiger Ereignisse - neben deliktischer Haftung nach § 1330 ABGB oder nach dem Urheberrechtsgesetz - auch bei Vertragspflichtverletzungen (Beratungsfehler: 6 Ob 288/98s; unberechtigter Vertragsrücktritt: 6 Ob 335/00h; Anraten der Beteiligung an einem Aktienfonds als „sichere Pensionsanlage" bei zunächst negativer aber nicht endgültig absehbarer Entwicklung: 9 Ob 53/03i) anerkannt. (T10)
  • 8 ObA 23/06z
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 8 ObA 23/06z
    Abweichend; Beis wie T9; Beisatz: In diesen Fällen bejahe die Rechtsprechung das Feststellungsinteresse aus prozessökonomischen Gründen, obwohl streng genommen ein gegenwärtiges Rechtsverhältnis noch nicht vorliege. Die Feststellungsklage dient nicht nur dem Ausschluss der Gefahr der Anspruchsverjährung, sondern auch der Vermeidung späterer Beweisschwierigkeiten und der Klarstellung der Haftungsfrage. (T11)
    Beisatz: Mit Darstellung der Judikaturentwicklung zu diesem Rechtssatz. (T12)
    Beisatz: Hier: Die Beklagte bestreitet die Verletzung der Aufklärungspflicht, durch die die noch arbeitende Klägerin der Übertragung ihrer Anwartschaften auf Betriebspension auf die Pensionskasse vorgenommen habe. Als aktueller Anlass würden bereits eingetretene Pensionsverluste anderer, bereits ausgeschiedener Mitarbeiter (aus mangelnden Veranlagungserfolgen) ausreichen, zumal es sich um eine Risikogemeinschaft handelt, der auch die Klägerin angehört. (T13)
  • 7 Ob 278/06t
    Entscheidungstext OGH 11.12.2006 7 Ob 278/06t
    Abweichend; Beis wie T8; Beisatz: Ein „vorbeugendes Rechtschutzbegehren" wird für zulässig erachtet, wenn aufgrund des bestreitenden Verhaltens des Beklagten eine erhebliche Ungewissheit über den Bestand der Ersatzpflicht entstanden ist und diese Ungewissheit durch die Rechtskraftwirkung eines Feststellungsurteils beseitigt werden kann, die Feststellungsklage also der Klarstellung der Haftungsfrage dem Grunde nach dient. (T14)
  • 8 Ob 30/07f
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 8 Ob 30/07f
    Abweichend; Beis wie T9; Beisatz: Das Ergebnis der gutachterlichen Tätigkeit eines Sachverständigen steht erst mit Abschluss des Verfahrens endgültig fest; davor fehlt es bereits an einer wesentlichen Voraussetzung für eine „vorbeugende Feststellungsklage", nämlich dass sich das schädigende Ereignis, das einen konkreten Schaden hätte auslösen können, bereits ereignet hat. (T15)
  • 1 Ob 4/09h
    Entscheidungstext OGH 31.03.2009 1 Ob 4/09h
    Abweichend; Beis wie T8
  • 5 Ob 229/09a
    Entscheidungstext OGH 27.05.2010 5 Ob 229/09a
    Abweichend; Beis wie T3; Beis wie T6
  • 3 Ob 39/11y
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 3 Ob 39/11y
    Auch; nur T5
  • 6 Ob 83/11s
    Entscheidungstext OGH 16.06.2011 6 Ob 83/11s
    Abweichend; Beis wie T6
  • 9 Ob 38/11w
    Entscheidungstext OGH 27.07.2011 9 Ob 38/11w
    Abweichend; Beis wie T6 nur: Es ist nicht erforderlich, dass bis zum Schluss der Verhandlung bereits ein Schaden eingetreten wäre. Es genügt, dass sich ein solcher Vorfall, der einen konkreten Schaden hätte auslösen können, bereits ereignet hat. (T16)
    Beis wie T15
  • 1 Ob 203/11a
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 203/11a
    Abweichend; Beis wie T15
  • 1 Ob 227/11f
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 1 Ob 227/11f
    Abweichend
  • 7 Ob 48/12b
    Entscheidungstext OGH 17.10.2012 7 Ob 48/12b
    nur T5
  • 4 Ob 23/14g
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 23/14g
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T8
  • 7 Ob 91/14d
    Entscheidungstext OGH 10.09.2014 7 Ob 91/14d
    Abweichend; Beisatz: Während die frühere Judikatur das Interesse an der Feststellung für die Haftung künftiger Schäden nur dann zuerkannte, wenn bereits ein (Teil‑)Schaden eingetreten war, lässt die nunmehr herrschende Judikatur unter bestimmten Voraussetzungen auch die Feststellung einer (allfälligen) Ersatzpflicht für künftige Schäden aus einem bestimmten (zumindest potentiell schädigenden) Ereignis zu, wenn noch kein feststellbarer Schaden eingetreten ist. (T17)
  • 1 Ob 210/14k
    Entscheidungstext OGH 23.12.2014 1 Ob 210/14k
    Abweichend; Beis wie T9
  • 1 Ob 181/15x
    Entscheidungstext OGH 22.10.2015 1 Ob 181/15x
    Auch; Beisatz: Kein Feststellungsinteresse, wenn konkrete Umstände, die für denkbare zukünftige Schadenersatzansprüche von Bedeutung sein können und es objektiv zweckmäßig erscheinen lassen, sie schon vor Schadenseintritt zeitnah klären zu lassen, fehlen. (T18)
  • 1 Ob 206/15y
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 206/15y
    Beis wie T6; Beis wie T9; Beis wie T17
  • 7 Ob 140/16p
    Entscheidungstext OGH 31.08.2016 7 Ob 140/16p
    Abweichend; Beis wie T15
  • 3 Ob 170/16w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 170/16w
    Auch; Beis wie T15
  • 1 Ob 181/18a
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 1 Ob 181/18a
    Beis wie T15
  • 9 Ob 40/21d
    Entscheidungstext OGH 28.07.2021 9 Ob 40/21d
    Abweichend; Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T15
  • 6 Ob 192/21k
    Entscheidungstext OGH 06.04.2022 6 Ob 192/21k
    Vgl; Beis wie T9
  • 4 Ob 20/22b
    Entscheidungstext OGH 22.11.2022 4 Ob 20/22b
    Vgl; Beis nur wie T16; Beis nur wie T17; Beisatz: Dieses Ereignis muss daher im Feststellungsbegehren konkret bezeichnet werden. Der hier vorgenommene Verweis auf das Unterlassungsbegehren ist nicht ausreichend, weil es keine konkreten Ereignisse in der Vergangenheit bezeichnet, sondern allgemein verpöntes Verhalten umschreibt. (T19)
  • 4 Ob 118/24t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.05.2025 4 Ob 118/24t
    vgl; Beisatz wie T16; Beisatz wie T17
  • 3 Ob 103/25f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.07.2025 3 Ob 103/25f
    vgl

Schlagworte

Recht oder Rechtsverhältnis, Schadenersatzansprüche, künftiger Schaden

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0040838

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.12.2025

Dokumentnummer

JJR_19700903_OGH0002_0010OB00140_7000000_001

Rechtssatz für 4Ob563/74; 7Ob165/74; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0026584

Geschäftszahl

4Ob563/74; 7Ob165/74; 1Ob22/75; 4Ob549/76; 5Ob519/77; 3Ob518/77; 1Ob10/79; 5Ob538/80 (5Ob539/80); 1Ob516/81; 5Ob628/81; 5Ob664/81; 1Ob608/81; 5Ob584/81; 4Ob567/81; 5Ob715/82; 3Ob681/82 (3Ob682/82); 3Ob557/83; 4Ob505/83; 5Ob520/85; 8Ob659/85; 7Ob550/86; 7Ob534/87; 4Ob557/87 (4Ob558/87); 2Ob685/87; 8Ob593/87; 8Ob645/87; 5Ob556/88; 2Ob586/88; 2Ob44/89; 1Ob516/89; 7Ob568/89 (7Ob569/89; 7Ob570/89); 1Ob674/90; 2Ob555/90; 7Ob555/91; 8Ob555/91; 1Ob503/94; 9Ob508/94; 1Ob637/94; 4Ob1629/95; 7Ob2113/96b; 4Ob129/97t; 1Ob33/97b; 3Ob2034/96f; 9Ob327/97x; 4Ob264/98x; 2Ob303/98t; 6Ob288/98s; 6Ob82/99y; 2Ob67/01v; 10Ob297/00z; 7Ob177/03k; 7Ob302/03t; 6Ob247/04y; 3Ob230/04a; 9Ob37/05i; 7Ob23/06t; 3Ob87/05y; 2Ob133/06g; 7Ob60/07k; 7Ob198/07d; 9Ob38/07i; 9Ob34/08b; 5Ob31/08g; 6Ob260/08s; 7Ob104/10k; 9Ob37/12z; 3Ob159/12x; 7Ob189/12p; 7Ob121/13i; 2Ob34/14k; 4Ob183/14m; 1Ob82/15p; 3Ob89/15g; 9Ob15/15v; 9Ob11/17h; 7Ob218/17k; 6Ob234/17f; 10Ob59/18a; 6Ob193/18b; 8Ob112/18f; 8Ob136/18k; 9Ob85/18t; 1Ob236/18i; 1Ob47/20y; 17Ob14/20p; 2Ob196/19s; 9Ob9/21w; 6Ob95/21w; 6Ob53/21v; 1Ob156/21d; 7Ob173/23a; 1Ob160/23w; 6Ob35/24a; 7Ob38/24z; 5Ob62/24i; 4Ob131/24d; 1Ob114/24g; 6Ob25/24f; 10Ob52/24f; 9Ob121/24w; 9Ob28/25w; 1Ob84/25x

Entscheidungsdatum

09.09.2025

Rechtssatz

Die Anforderungen an die Sorgfaltspflicht eines Rechtsberaters dürfen nicht überspannt werden; es können von ihm nur der Fleiß und die Kenntnisse verlangt werden, die seine Fachgenossen gewöhnlich haben. Bei der Beurteilung dieser Frage müssen auch der Auftrag und das im Einzelfall davon betroffene Geschäft berücksichtigt werden.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 563/74
    Entscheidungstext OGH 24.09.1974 4 Ob 563/74
  • 7 Ob 165/74
    Entscheidungstext OGH 10.10.1974 7 Ob 165/74
    nur: Es können von ihm nur der Fleiß und die Kenntnisse verlangt werden, die seine Fachgenossen gewöhnlich haben. (T1)
  • 1 Ob 22/75
    Entscheidungstext OGH 09.04.1975 1 Ob 22/75
    Beisatz: Rechtsauskunft durch Sekretäre der Gewerkschaft. (T2)
    Veröff: DRdA 1977,93 (Stölzl) = Arb 9363 = NZ 1980,187
  • 4 Ob 549/76
    Entscheidungstext OGH 15.06.1976 4 Ob 549/76
    Auch; Beisatz: Notar (T3)
  • 5 Ob 519/77
    Entscheidungstext OGH 21.03.1977 5 Ob 519/77
    Ähnlich; Veröff: EvBl 1977/238 S 552
  • 3 Ob 518/77
    Entscheidungstext OGH 04.04.1978 3 Ob 518/77
    nur: Die Anforderung an die Sorgfaltspflicht eines Rechtsberaters dürfen nicht überspannt werden; es können von ihm nur der Fleiß und die Kenntnisse verlangt werden, die seine Fachgenossen gewöhnlich haben. (T4)
  • 1 Ob 10/79
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 10/79
    Auch; Veröff: EvBl 1979/190 S 493
  • 5 Ob 538/80
    Entscheidungstext OGH 08.07.1980 5 Ob 538/80
    nur: Die Anforderung an die Sorgfaltspflicht eines Rechtsberaters dürfen nicht überspannt werden. (T5)
  • 1 Ob 516/81
    Entscheidungstext OGH 04.03.1981 1 Ob 516/81
    nur T4
  • 5 Ob 628/81
    Entscheidungstext OGH 23.06.1981 5 Ob 628/81
    nur T1; Veröff: SZ 54/98
  • 5 Ob 664/81
    Entscheidungstext OGH 29.09.1981 5 Ob 664/81
    Vgl auch; nur T5; Beisatz: Insbesonders wenn der Auftraggeber selbst rechtskundig ist. (T6)
  • 1 Ob 608/81
    Entscheidungstext OGH 07.10.1981 1 Ob 608/81
    Auch
  • 5 Ob 584/81
    Entscheidungstext OGH 10.11.1981 5 Ob 584/81
    nur: Bei der Beurteilung dieser Frage müssen auch der Auftrag und das im Einzelfall davon betroffene Geschäft berücksichtigt werden. (T7)
  • 4 Ob 567/81
    Entscheidungstext OGH 15.12.1981 4 Ob 567/81
    nur T5
  • 5 Ob 715/82
    Entscheidungstext OGH 05.10.1982 5 Ob 715/82
    nur T5
  • 3 Ob 681/82
    Entscheidungstext OGH 09.03.1983 3 Ob 681/82
    nur T4
  • 3 Ob 557/83
    Entscheidungstext OGH 13.04.1983 3 Ob 557/83
    nur T4; Beisatz: Hier: Steuerberater (T8)
    Veröff: HS XIV/XV/7
  • 4 Ob 505/83
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 4 Ob 505/83
    nur T4
  • 5 Ob 520/85
    Entscheidungstext OGH 14.05.1985 5 Ob 520/85
    nur T5; nur T1
  • 8 Ob 659/85
    Entscheidungstext OGH 03.04.1986 8 Ob 659/85
    nur T4
  • 7 Ob 550/86
    Entscheidungstext OGH 24.04.1986 7 Ob 550/86
    Veröff: NZ 1987,148
  • 7 Ob 534/87
    Entscheidungstext OGH 05.03.1987 7 Ob 534/87
    Beisatz: Es ist nur für die Sorgfalt eines durchschnittlichen Fachmannes des jeweiligen Gebietes einzustehen. (T9)
    Veröff: WBl 1987,243 = NZ 1987,284
  • 4 Ob 557/87
    Entscheidungstext OGH 20.10.1987 4 Ob 557/87
    nur T5; Beis wie T6
  • 2 Ob 685/87
    Entscheidungstext OGH 11.12.1987 2 Ob 685/87
    Veröff: WBl 1988,205
  • 8 Ob 593/87
    Entscheidungstext OGH 26.01.1988 8 Ob 593/87
    nur T4
  • 8 Ob 645/87
    Entscheidungstext OGH 15.03.1988 8 Ob 645/87
    nur T4; Beisatz: Der vertragsverfassende Rechtsanwalt ist dann, wenn auch der Vertragspartner seines Klienten anwaltlich vertreten ist, nicht gehalten, diesen über rechtliche und wirtschaftliche Folgen des Vertragsabschlusses aufzuklären, von denen er mit Grund annehmen kann, dass sie vom Rechtsvertreter des Vertragspartners überblickt werden. (T10)
    Veröff: NZ 1989,247
  • 5 Ob 556/88
    Entscheidungstext OGH 31.05.1988 5 Ob 556/88
    nur T4
  • 2 Ob 586/88
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 2 Ob 586/88
  • 2 Ob 44/89
    Entscheidungstext OGH 25.04.1989 2 Ob 44/89
    nur T5
  • 1 Ob 516/89
    Entscheidungstext OGH 01.03.1989 1 Ob 516/89
    nur T5; Veröff: RdW 1989,221
  • 7 Ob 568/89
    Entscheidungstext OGH 27.04.1989 7 Ob 568/89
    nur T1; Beis wie T9
  • 1 Ob 674/90
    Entscheidungstext OGH 24.10.1990 1 Ob 674/90
    nur T1; Veröff: AnwBl 1991,118 = NZ 1992,107
  • 2 Ob 555/90
    Entscheidungstext OGH 21.11.1990 2 Ob 555/90
    Veröff: AnwBl 1991,120
  • 7 Ob 555/91
    Entscheidungstext OGH 25.07.1991 7 Ob 555/91
    nur T4; Beisatz: Die Erfassung und Überwachung des Fristenwesens zählt aber zu den wichtigsten Vorkehrungen in einer Rechtsanwaltskanzlei, für die der Rechtsanwalt persönlich Sorge zu tragen hat. (T11)
  • 8 Ob 555/91
    Entscheidungstext OGH 29.10.1992 8 Ob 555/91
    nur T1
  • 1 Ob 503/94
    Entscheidungstext OGH 30.05.1994 1 Ob 503/94
    Auch; nur T4
  • 9 Ob 508/94
    Entscheidungstext OGH 21.11.1994 9 Ob 508/94
    Auch; Veröff: SZ 67/206
  • 1 Ob 637/94
    Entscheidungstext OGH 23.11.1994 1 Ob 637/94
    Auch; Beisatz: Hier: Auskunftspflicht und Fürsorgepflicht des Steuerberaters (T12)
  • 4 Ob 1629/95
    Entscheidungstext OGH 10.10.1995 4 Ob 1629/95
    auch; nur T5; Beisatz: Die Belehrungspflicht und Beratungspflicht der Notare darf nicht überspannt werden. (T13)
  • 7 Ob 2113/96b
    Entscheidungstext OGH 16.04.1997 7 Ob 2113/96b
    Auch
  • 4 Ob 129/97t
    Entscheidungstext OGH 27.05.1997 4 Ob 129/97t
  • 1 Ob 33/97b
    Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 33/97b
    Auch; nur T4; Beis wie T12
  • 3 Ob 2034/96f
    Entscheidungstext OGH 28.08.1997 3 Ob 2034/96f
  • 9 Ob 327/97x
    Entscheidungstext OGH 26.11.1997 9 Ob 327/97x
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 4 Ob 264/98x
    Entscheidungstext OGH 20.10.1998 4 Ob 264/98x
    Auch; nur T5
  • 2 Ob 303/98t
    Entscheidungstext OGH 19.11.1998 2 Ob 303/98t
    Auch; nur T5; nur T7
  • 6 Ob 288/98s
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 288/98s
    Vgl auch; nur T5; Beis wie T6
  • 6 Ob 82/99y
    Entscheidungstext OGH 24.02.2000 6 Ob 82/99y
    nur T4; Beisatz: Die Auskunftspflicht und Fürsorgepflicht reicht soweit, als für den Steuerberater aus einem Fehlverhalten der Eintritt eines Schadens für seinen Mandanten beim gewöhnlichen Lauf der Dinge voraussehbar ist. (T14)
  • 2 Ob 67/01v
    Entscheidungstext OGH 29.03.2001 2 Ob 67/01v
    Auch; nur T5; nur T7
  • 10 Ob 297/00z
    Entscheidungstext OGH 28.06.2001 10 Ob 297/00z
    nur T7; Beisatz: Hier: Architekt. (T15)
  • 7 Ob 177/03k
    Entscheidungstext OGH 03.12.2003 7 Ob 177/03k
    nur T5
  • 7 Ob 302/03t
    Entscheidungstext OGH 24.02.2004 7 Ob 302/03t
    Auch; Beis wie T10; Beis ähnlich wie T13; Beisatz: Hier: Rechtsanwalt. (T16)
  • 6 Ob 247/04y
    Entscheidungstext OGH 21.10.2004 6 Ob 247/04y
  • 3 Ob 230/04a
    Entscheidungstext OGH 31.03.2005 3 Ob 230/04a
    Vgl auch
  • 9 Ob 37/05i
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 9 Ob 37/05i
  • 7 Ob 23/06t
    Entscheidungstext OGH 31.05.2006 7 Ob 23/06t
    Beis wie T9; Beis wie T15
  • 3 Ob 87/05y
    Entscheidungstext OGH 30.05.2006 3 Ob 87/05y
  • 2 Ob 133/06g
    Entscheidungstext OGH 13.07.2006 2 Ob 133/06g
    Auch; nur T4; Beisatz: Bei der Beurteilung dieses Sorgfaltsmaßstabes sind der konkrete Auftrag und die sonstigen Umstände des Einzelfalles maßgeblich und begründet daher regelmäßig keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung. (T17)
  • 7 Ob 60/07k
    Entscheidungstext OGH 09.05.2007 7 Ob 60/07k
    Auch; nur T4; Beis wie T17
  • 7 Ob 198/07d
    Entscheidungstext OGH 16.11.2007 7 Ob 198/07d
    Beisatz: Es gehört zu den allgemein zu erwartenden Sorgfaltspflichten des Anwaltes, seinen Mandanten vor der erkennbaren Gefahr der Verjährung seines Anspruchs zu schützen. Bei Verdacht, dass Umstände vorliegen könnten, die entgegen der bisherigen Annahmen für eine Gefahr der Verjährung sprechen könnten, hat der Rechtsanwalt bei seinem Klienten Erkundigungen einzuziehen, für eine Abklärung des Sachverhaltes zu sorgen, ihn zu belehren und erforderliche Maßnahmen vorsichtshalber rechtzeitig zu treffen, um die Verjährung eines Anspruches zu verhindern. (T18)
  • 9 Ob 38/07i
    Entscheidungstext OGH 08.02.2008 9 Ob 38/07i
  • 9 Ob 34/08b
    Entscheidungstext OGH 07.05.2008 9 Ob 34/08b
    nur T5; Beis wie T17
  • 5 Ob 31/08g
    Entscheidungstext OGH 14.07.2008 5 Ob 31/08g
    Vgl; Beisatz: Das Ausmaß der Belehrung richtet sich dabei unter anderem nach den offenbaren Kenntnissen der Parteien sowie einer allfälligen rechtskundigen Vertretung und hängt demnach von den jeweiligen Umständen des Einzelfalls ab, weshalb insoweit in der Regel keine erhebliche Rechtsfrage vorliegt. (T19)
  • 6 Ob 260/08s
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 6 Ob 260/08s
    Vgl; Beis wie T17; Beis wie T19
  • 7 Ob 104/10k
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 7 Ob 104/10k
    Auch
  • 9 Ob 37/12z
    Entscheidungstext OGH 26.11.2012 9 Ob 37/12z
    Auch; Beis wie T18 nur: Es gehört zu den allgemein zu erwartenden Sorgfaltspflichten des Anwaltes, seinen Mandanten vor der erkennbaren Gefahr der Verjährung seines Anspruchs zu schützen. (T20)
    Beisatz: Ob ein Rechtsanwalt im Einzelfall die gebotene Sorgfalt eingehalten hat, kann nur nach den Umständen des Einzelfalls geprüft werden und stellt regelmäßig keine Frage von erheblicher Bedeutung iSd § 502 Abs 1 ZPO dar. (T21)
  • 3 Ob 159/12x
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 3 Ob 159/12x
    Auch; nur T5; Beis wie T10
  • 7 Ob 189/12p
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 7 Ob 189/12p
    Auch; nur ähnlich T1; Veröff: SZ 2013/4
  • 7 Ob 121/13i
    Entscheidungstext OGH 04.09.2013 7 Ob 121/13i
    nur T4; Beis wie T14; Beis wie T17; Beisatz: Hier: Steuerberater hätte auffallen müssen, dass keine Sozialversicherungsbeiträge abgeführt wurden - Annahme schuldhaften Verhaltens im Einzelfall vertretbar. (T22)
  • 2 Ob 34/14k
    Entscheidungstext OGH 11.09.2014 2 Ob 34/14k
    Auch; Beisatz: Hier: Aufklärungspflicht eines Notars bei der Verfassung eines Scheidungsfolgenvergleichs, wenn die Parteien einen von ihnen bereits abgeschlossenen Vertrag nur mehr in die entsprechende juristische Form bringen wollen. (T23)
  • 4 Ob 183/14m
    Entscheidungstext OGH 21.10.2014 4 Ob 183/14m
    Auch; Beis wie T17; Beis wie T21
  • 1 Ob 82/15p
    Entscheidungstext OGH 21.05.2015 1 Ob 82/15p
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T21
  • 3 Ob 89/15g
    Entscheidungstext OGH 15.07.2015 3 Ob 89/15g
    Auch; Beis wie T17; Beis wie T21
  • 9 Ob 15/15v
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 Ob 15/15v
    Auch; nur T4; Beis wie T16; Beis wie T21
  • 9 Ob 11/17h
    Entscheidungstext OGH 20.04.2017 9 Ob 11/17h
    Auch; nur T4; Beis wie T16; Beis wie T21
  • 7 Ob 218/17k
    Entscheidungstext OGH 21.02.2018 7 Ob 218/17k
    Auch
  • 6 Ob 234/17f
    Entscheidungstext OGH 28.02.2018 6 Ob 234/17f
    Vgl auch
  • 10 Ob 59/18a
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 10 Ob 59/18a
    Vgl auch; Beis wie T8; Beis ähnlich wie T21
  • 6 Ob 193/18b
    Entscheidungstext OGH 25.10.2018 6 Ob 193/18b
    Auch; nur T4; Beis wie T21
  • 8 Ob 112/18f
    Entscheidungstext OGH 24.09.2018 8 Ob 112/18f
    Vgl; Beis wie T17; Beis wie T21; Beisatz: Hier: Verwalter nach WEG. (T24)
  • 8 Ob 136/18k
    Entscheidungstext OGH 26.11.2018 8 Ob 136/18k
    Beis wie T21
  • 9 Ob 85/18t
    Entscheidungstext OGH 24.01.2019 9 Ob 85/18t
    nur T5
  • 1 Ob 236/18i
    Entscheidungstext OGH 23.01.2019 1 Ob 236/18i
    nur T5; Beis wie T21
  • 1 Ob 47/20y
    Entscheidungstext OGH 16.04.2020 1 Ob 47/20y
    Beis wie T12; Beis wie T14; Beis wie T17; Beisatz: Hier: Unterlassene Aufklärung durch Steuerberatungsgesellschaft über die (Mindest-)Lohnansprüche von Hausangestellten. (T25)
  • 17 Ob 14/20p
    Entscheidungstext OGH 24.11.2020 17 Ob 14/20p
    Vgl; Beis wie T21
  • 2 Ob 196/19s
    Entscheidungstext OGH 27.11.2020 2 Ob 196/19s
    Vgl; Beisatz: Hier: Unmissverständliche Einschränkung des Auftrages an den Rechtsanwalt dahin, das Urteil hinsichtlich der Entscheidung über die Zinsen nicht zu überprüfen; keine Sorgfaltspflichtverletzung. (T26)
  • 9 Ob 9/21w
    Entscheidungstext OGH 27.05.2021 9 Ob 9/21w
    Vgl; Beis wie T19
  • 6 Ob 95/21w
    Entscheidungstext OGH 23.06.2021 6 Ob 95/21w
  • 6 Ob 53/21v
    Entscheidungstext OGH 06.08.2021 6 Ob 53/21v
    Vgl; Beis wie T14; Beis wie T17
  • 1 Ob 156/21d
    Entscheidungstext OGH 12.10.2021 1 Ob 156/21d
    Beis wie T14; Beis wie T17
  • 7 Ob 173/23a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 11.12.2023 7 Ob 173/23a
    nur T4
    Beisatz: Hier: Notar. (T27)
    Beisatz: Nicht jede Auslegungsbedürftigkeit einer Vertragsbestimmung kann zwingend zu einer Verletzung der §§ 52, 53 NO führen, würde dies doch gerade bei komplexen Vertragswerken eine Überspannung der Sorgfaltspflicht des Notars bedeuten. (T28)
  • 1 Ob 160/23w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 30.01.2024 1 Ob 160/23w
    vgl; Beisatz: Hier: Behauptung, die Rechtsanwälte hätten zu einer Überweisung nicht auf ein Konto des Investitionsfonds, sondern auf ein Konto des Submanagers veranlasst und darüber nicht aufgeklärt. Ob eine (spätere hypothetische) Überweisung auf ein nicht dem Fonds gehöriges Konto vertragskonform gewesen wäre oder nicht, sagt nichts darüber aus, ob die Beklagten die Klägerin vor der Überweisung über den Inhaber des Kontos aufklären hätten müssen. (T29)
  • 6 Ob 35/24a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 20.03.2024 6 Ob 35/24a
    nur T5
  • 7 Ob 38/24z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 17.04.2024 7 Ob 38/24z
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T21; Beisatz wie T27
  • 5 Ob 62/24i
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 03.09.2024 5 Ob 62/24i
    nur T14
  • 4 Ob 131/24d
    Entscheidungstext OGH 10.09.2024 4 Ob 131/24d
    nur T1
  • 1 Ob 114/24g
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.11.2024 1 Ob 114/24g
    vgl; Beisatz nur wie T20
  • 6 Ob 25/24f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 11.12.2024 6 Ob 25/24f
    Beisatz wie T21: Hier: Beurteilung der Haftung eines Notars wegen der Erstellung eines infolge eines unleserlichen Bekräftigungszusatzes iSv § 579 Abs 1 ABGB idF ErbRÄG 2015 formungültigen Testaments (T30)
  • 10 Ob 52/24f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 17.12.2024 10 Ob 52/24f
    vgl; Beisatz nur wie T8; Beisatz nur wie T17; Beisatz nur wie T21
  • 9 Ob 121/24w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 13.02.2025 9 Ob 121/24w
    Beisatz wie T3: Hier: Keine Haftung des Notars und Vertragserrichters wegen unterlassener Aufklärung der Liegenschaftskäuferin über den Umfang einer zugunsten der Kaufliegenschaft auf der Nachbarliegenschaft eingetragenen ungemessenen Servitut (T31)
  • 9 Ob 28/25w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 19.03.2025 9 Ob 28/25w
    Beisatz wie T21
  • 1 Ob 84/25x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 09.09.2025 1 Ob 84/25x
    nur T21

Schlagworte

RA

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0026584

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.12.2025

Dokumentnummer

JJR_19740924_OGH0002_0040OB00563_7400000_002

Rechtssatz für 6Ob25/69; 4Ob318/69; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0038908

Geschäftszahl

6Ob25/69; 4Ob318/69; 5Ob169/69; 1Ob167/69 (1Ob177/69); 5Ob253/69; 5Ob220/70; 1Ob254/70; 8Ob223/70; 6Ob326/70; 4Ob540/71; 7Ob98/71 (7Ob100/71); 2Ob117/71; 4Ob568/71; 8Ob235/71; 8Ob85/72 (8Ob129/72); 4Ob21/73; 1Ob111/73; 6Ob188/73; 5Ob255/73; 7Ob79/74; 4Ob534/74; 4Ob70/74; 4Ob37/75; 5Ob242/75; 4Ob630/75; 7Ob769/76; 1Ob633/77; 1Ob531/78; 1Ob773/78; 1Ob549/79; 1Ob596/79; 4Ob513/79; 8Ob527/79; 5Ob572/80; 8Ob522/80; 7Ob753/80; 8Ob45/81; 5Ob707/82; 7Ob552/82; 3Ob579/82; 2Ob540/81; 7Ob628/83; 8Ob180/83; 8Ob206/83; 8Ob28/84; 8Ob570/84; 3Ob628/85; 7Ob627/86; 7Ob642/86; 6Ob626/87; 6Ob613/88 (6Ob614/88); 7Ob621/88; 8Ob586/88; 7Ob636/89 (7Ob637/89); 8Ob504/89; 9ObA109/90; 2Ob621/90; 2Ob590/91; 2Ob521/92; 6Ob626/92; 4Ob504/93; 9ObA55/94 (9ObA56/94); 1Ob566/94; 2Ob4/94; 2Ob559/95; 1Ob628/95; 2Ob585/95; 6Ob288/98s; 9ObA255/99m; 7Ob270/99b; 7Ob66/01h; 9ObA252/00z; 7Ob107/01p; 1Ob186/01m; 4Ob253/01m; 7Ob215/02x; 9ObA5/04g; 2Ob138/08w; 5Ob193/10h; 10Ob3/12g; 1Ob9/12y; 2Ob219/11m; 3Ob21/13d; 4Ob240/12s; 8Ob130/12v; 3Ob150/13z; 1Ob197/14y; 9ObA21/15a; 1Ob68/16f; 6Ob167/17b; 18OCg5/18m; 3Ob71/19s; 8Ob137/19h; 10Ob47/20i; 6Ob127/20z; 6Ob91/21g; 6Ob213/21y; 6Ob147/22v; 6Ob244/22h; 4Ob4/23a; 8Ob104/24p; 6Ob189/24y

Entscheidungsdatum

26.11.2025

Rechtssatz

Ein Interesse an der Feststellungsklage - sogar trotz möglicher Leistungsklage - ist zu bejahen, wenn das Feststellungsbegehren geeignet ist, über die Rechtsbeziehungen der Parteien ein für allemal Klarheit zu schaffen und einen künftigen Leistungsanspruch abzuschneiden (so schon EvBl 1956/236 = JBl 1956,370 = ArbSlg 6430, SZ 26/116 ua).

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 25/69
    Entscheidungstext OGH 05.02.1969 6 Ob 25/69
    Veröff: JBl 1969,399
  • 4 Ob 318/69
    Entscheidungstext OGH 22.04.1969 4 Ob 318/69
    Veröff: ÖBl 1969,112
  • 5 Ob 169/69
    Entscheidungstext OGH 27.08.1969 5 Ob 169/69
    Veröff: MietSlg 21808
  • 1 Ob 167/69
    Entscheidungstext OGH 02.10.1969 1 Ob 167/69
    Veröff: MietSlg 21804
  • 5 Ob 253/69
    Entscheidungstext OGH 03.12.1969 5 Ob 253/69
    Veröff: SZ 42/181
  • 5 Ob 220/70
    Entscheidungstext OGH 07.10.1970 5 Ob 220/70
  • 1 Ob 254/70
    Entscheidungstext OGH 29.10.1970 1 Ob 254/70
    Veröff: MietSlg 22610
  • 8 Ob 223/70
    Entscheidungstext OGH 03.11.1970 8 Ob 223/70
  • 6 Ob 326/70
    Entscheidungstext OGH 20.01.1971 6 Ob 326/70
    Vgl auch
  • 4 Ob 540/71
    Entscheidungstext OGH 04.05.1971 4 Ob 540/71
    Beisatz: Leistungsklage zur Durchsetzung des vom Masseverwalter bestrittenen Aussonderungsanspruches. (T1)
    Veröff: SZ 44/64 (falsch zitiert SZ 44/65) = EvBl 1971/334 S 631
  • 7 Ob 98/71
    Entscheidungstext OGH 14.07.1971 7 Ob 98/71
  • 2 Ob 117/71
    Entscheidungstext OGH 17.06.1971 2 Ob 117/71
    Veröff: ZVR 1973/46 S 54
  • 4 Ob 568/71
    Entscheidungstext OGH 07.09.1971 4 Ob 568/71
    Beisatz: Auch bei einem an sich unbestrittenen Rechtsverhältnis kann zu dessen näherer Aufklärung die Feststellung der sich aus ihm ergebenden einzelnen Rechte und Verbindlichkeiten, die einem Bestandverhältnis daher auch die Feststellung des geschuldeten Mietzinses, begehrt werden. (T2)
    Veröff: MietSlg 23646
  • 8 Ob 235/71
    Entscheidungstext OGH 28.09.1971 8 Ob 235/71
    Ähnlich
  • 8 Ob 85/72
    Entscheidungstext OGH 04.07.1972 8 Ob 85/72
  • 4 Ob 21/73
    Entscheidungstext OGH 20.03.1973 4 Ob 21/73
  • 1 Ob 111/73
    Entscheidungstext OGH 04.07.1973 1 Ob 111/73
  • 6 Ob 188/73
    Entscheidungstext OGH 04.10.1973 6 Ob 188/73
  • 5 Ob 255/73
    Entscheidungstext OGH 19.12.1973 5 Ob 255/73
  • 7 Ob 79/74
    Entscheidungstext OGH 09.05.1974 7 Ob 79/74
  • 4 Ob 534/74
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 14.05.1974 4 Ob 534/74
    Veröff: SZ 47/63 = JBl 1975,94 = NZ 1975,72
  • 4 Ob 70/74
    Entscheidungstext OGH 26.11.1974 4 Ob 70/74
    Beisatz: Einrechnung von Ruhegenussvordienstzeiten. (T3)
  • 4 Ob 37/75
    Entscheidungstext OGH 09.09.1975 4 Ob 37/75
    Beisatz: Abfertigungsanspruch im Liquidationsausgleich. (T4)
  • 5 Ob 242/75
    Entscheidungstext OGH 08.04.1976 5 Ob 242/75
    Vgl auch
  • 4 Ob 630/75
    Entscheidungstext OGH 04.11.1975 4 Ob 630/75
  • 7 Ob 769/76
    Entscheidungstext OGH 16.12.1976 7 Ob 769/76
  • 1 Ob 633/77
    Entscheidungstext OGH 31.08.1977 1 Ob 633/77
  • 1 Ob 531/78
    Entscheidungstext OGH 23.02.1978 1 Ob 531/78
  • 1 Ob 773/78
    Entscheidungstext OGH 10.01.1979 1 Ob 773/78
    Vgl; Beis wie T2
  • 1 Ob 549/79
    Entscheidungstext OGH 14.03.1979 1 Ob 549/79
    Veröff: JBl 1980,31
  • 1 Ob 596/79
    Entscheidungstext OGH 16.05.1979 1 Ob 596/79
  • 4 Ob 513/79
    Entscheidungstext OGH 12.11.1979 4 Ob 513/79
  • 8 Ob 527/79
    Entscheidungstext OGH 06.12.1979 8 Ob 527/79
    Auch
  • 5 Ob 572/80
    Entscheidungstext OGH 10.06.1980 5 Ob 572/80
  • 8 Ob 522/80
    Entscheidungstext OGH 11.09.1980 8 Ob 522/80
    nur: Ein Interesse an der Feststellungsklage ist zu bejahen, wenn das Feststellungsbegehren geeignet ist, über die Rechtsbeziehungen der Parteien ein für allemal Klarheit zu schaffen. (T5)
  • 7 Ob 753/80
    Entscheidungstext OGH 05.03.1981 7 Ob 753/80
    Auch; nur T5; Beisatz: Auch wenn eine Leistungsklage noch nicht erhoben werden kann, weil der Schaden (wie hier) erst im Entstehen begriffen und dessen Höhe vom Umfang eines anderen Verfahrens (hier: Steuerstrafverfahrens) abhängt, ist die Feststellungsklage zulässig. (T6)
  • 8 Ob 45/81
    Entscheidungstext OGH 23.04.1981 8 Ob 45/81
    nur T5
  • 5 Ob 707/82
    Entscheidungstext OGH 05.10.1982 5 Ob 707/82
    Auch; Beisatz: Wenn künftige Prozesse zufolge der die Vorfrage klärenden Rechtskraftwirkung des Feststellungsurteils abgekürzt werden. (T7)
    Veröff: SZ 55/139
  • 7 Ob 552/82
    Entscheidungstext OGH 21.10.1982 7 Ob 552/82
    Beisatz: Nach diesen Grundsätzen ist eine Klage auf Feststellung, dass ein Bestandverhältnis hinsichtlich der Zinsbildung zur Gänze oder zum Teil den Bestimmungen des MG oder des WWG unterliegt oder nicht, grundsätzlich zulässig. Es kommt nicht darauf an, dass bei Geltendmachung einzelner Ansprüche aus einem Dauerschuldverhältnis der Bestand des Rechtes oder Rechtsverhältnisses als Vorfrage geprüft werden kann. (T8)
  • 3 Ob 579/82
    Entscheidungstext OGH 17.11.1982 3 Ob 579/82
    nur T5
  • 2 Ob 540/81
    Entscheidungstext OGH 22.02.1983 2 Ob 540/81
    Beisatz: Beitragspflicht für Erhaltungsaufwand eines Hauses nach § 508 ABGB. (T9)
  • 7 Ob 628/83
    Entscheidungstext OGH 07.07.1983 7 Ob 628/83
    nur T5
  • 8 Ob 180/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 180/83
    Auch
  • 8 Ob 206/83
    Entscheidungstext OGH 21.12.1983 8 Ob 206/83
    Auch
  • 8 Ob 28/84
    Entscheidungstext OGH 20.06.1984 8 Ob 28/84
    Auch; Veröff: ZVR 1985/51 S 92
  • 8 Ob 570/84
    Entscheidungstext OGH 08.11.1984 8 Ob 570/84
  • 3 Ob 628/85
    Entscheidungstext OGH 18.12.1985 3 Ob 628/85
    Auch; Beisatz: Wegen der einem rechtskräftigen Feststellungsurteil zukommenden Bindungswirkung ist eine solche gerichtliche Entscheidung geeignet, insbesondere aus einem aktuellen Anlass zu befürchtenden künftigen Rechtsverletzungen vorzubeugen. (T10)
    Veröff: RdW 1986,81
  • 7 Ob 627/86
    Entscheidungstext OGH 02.10.1986 7 Ob 627/86
    nur T5
  • 7 Ob 642/86
    Entscheidungstext OGH 11.12.1986 7 Ob 642/86
    Auch
  • 6 Ob 626/87
    Entscheidungstext OGH 08.10.1987 6 Ob 626/87
    nur T5
  • 6 Ob 613/88
    Entscheidungstext OGH 06.09.1988 6 Ob 613/88
  • 7 Ob 621/88
    Entscheidungstext OGH 22.09.1988 7 Ob 621/88
    nur T5; Beisatz: Kriterium für die Zulässigkeit des Feststellungsbegehrens ist dass das Feststellungsurteil im konkreten Fall als ein geeignetes Mittel zur Beseitigung der Rechtsgefährdung des Klägers angesehen werden kann. (T11)
  • 8 Ob 586/88
    Entscheidungstext OGH 26.01.1989 8 Ob 586/88
  • 7 Ob 636/89
    Entscheidungstext OGH 07.09.1989 7 Ob 636/89
    Auch; Beisatz: Es ist kein allzustrenger Maßstab an die Frage der Klärungsbedürftigkeit eines Rechtes oder Rechtsverhältnisses anzulegen. (T12)
  • 8 Ob 504/89
    Entscheidungstext OGH 29.03.1990 8 Ob 504/89
    Auch; Veröff: SZ 63/51
  • 9 ObA 109/90
    Entscheidungstext OGH 13.06.1990 9 ObA 109/90
    Vgl auch; Beisatz: Will der Kläger hingegen mit seiner Feststellungsklage die Klarstellung erreichen, dass er zur Verrechnung der ihm - nach seinem Rechtsstandpunkt - aufgedrängten, von der Beklagten auf Grund seines Irrtums über die Rechtslage geleisteten, bisher nicht zurückgeforderten Zahlung berechtigt ist, ist eine Feststellungsklage zulässig. (T13)
    Veröff: ZAS 1991/3 S 21 (Marhold) = Arb 10864
  • 2 Ob 621/90
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 2 Ob 621/90
  • 2 Ob 590/91
    Entscheidungstext OGH 05.02.1992 2 Ob 590/91
    nur T5
  • 2 Ob 521/92
    Entscheidungstext OGH 25.03.1992 2 Ob 521/92
  • 6 Ob 626/92
    Entscheidungstext OGH 21.01.1993 6 Ob 626/92
  • 4 Ob 504/93
    Entscheidungstext OGH 26.01.1993 4 Ob 504/93
  • 9 ObA 55/94
    Entscheidungstext OGH 29.06.1994 9 ObA 55/94
    Auch; nur T5
  • 1 Ob 566/94
    Entscheidungstext OGH 22.06.1994 1 Ob 566/94
    Auch
  • 2 Ob 4/94
    Entscheidungstext OGH 24.11.1994 2 Ob 4/94
    nur T5
  • 2 Ob 559/95
    Entscheidungstext OGH 14.09.1995 2 Ob 559/95
    Auch
  • 1 Ob 628/95
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 628/95
    Auch; Beis wie T7
  • 2 Ob 585/95
    Entscheidungstext OGH 24.04.1997 2 Ob 585/95
    Auch; Beis wie T10; Beisatz: Diese Voraussetzungen sind zum Beispiel dann gegeben, wenn ein Vertragspartner einen vom anderen behaupteten, noch nicht fälligen Anspruch beziehungsweise das Rechtsverhältnis außerprozessual bestreitet, weil ein den bestrittenen Anspruch feststellendes Urteil den Schuldner regelmäßig zur Leistung bei Fälligkeit bewegen und damit eine Leistungsklage erübrigen wird. (T14)
  • 6 Ob 288/98s
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 288/98s
    Vgl auch; Beis wie T2 nur: Auch bei einem an sich unbestrittenen Rechtsverhältnis kann zu dessen näherer Aufklärung die Feststellung der sich aus ihm ergebenden einzelnen Rechte und Verbindlichkeiten begehrt werden. (T15)
  • 9 ObA 255/99m
    Entscheidungstext OGH 17.11.1999 9 ObA 255/99m
    Vgl auch; nur T5
  • 7 Ob 270/99b
    Entscheidungstext OGH 27.10.1999 7 Ob 270/99b
    Vgl; Beis ähnlich wie T15; Beisatz: Die Frage, ob das Rechtsverhältnis zwischen den Streitteilen dahin auszulegen ist, dass auch die Hinterlegung beim Notar eine Bezahlung darstellt, stellt eine im konkreten Fall feststellungsfähige Aufklärung des zwischen den Streitparteien bestehenden Rechtsverhältnisses dar. (T16)
  • 7 Ob 66/01h
    Entscheidungstext OGH 18.04.2001 7 Ob 66/01h
    Vgl auch
  • 9 ObA 252/00z
    Entscheidungstext OGH 07.06.2001 9 ObA 252/00z
    nur T5; Beisatz: Dies gilt auch für einen Zwischenantrag auf Feststellung gemäß § 236 ZPO. (T17)
  • 7 Ob 107/01p
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 107/01p
    Auch
  • 1 Ob 186/01m
    Entscheidungstext OGH 25.09.2001 1 Ob 186/01m
    Vgl; Beisatz: Feststellungsklagen werden häufig gerade deshalb erhoben, um die spätere Geltendmachung von Leistungsansprüchen zu erleichtern. (T18)
    Beisatz: Das Feststellungsinteresse im Sinne des § 228 ZPO ist nicht schon deshalb zu verneinen, weil die Geltendmachung von Leistungsansprüchen irgendwann möglich sein werde. (T19)
    Beisatz: Hier: Ein Feststellungsinteresse ist auch dann zu bejahen, wenn eine Klage auf Abgabe von Aufsandungserklärungen, die sich auf die in einem verbücherungsfähigen Teilungsplan bestimmt bezeichnete Grundflächen beziehen sollen, erst nach Erstellung eines solchen Plans Aussicht auf Erfolg hat. (T20)
  • 4 Ob 253/01m
    Entscheidungstext OGH 13.11.2001 4 Ob 253/01m
  • 7 Ob 215/02x
    Entscheidungstext OGH 30.10.2002 7 Ob 215/02x
    Auch; nur T5
  • 9 ObA 5/04g
    Entscheidungstext OGH 09.06.2004 9 ObA 5/04g
    Auch; Beis wie T19
  • 2 Ob 138/08w
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 138/08w
    Auch
  • 5 Ob 193/10h
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 193/10h
    Vgl auch; Beisatz: Wenn aus einem schuldhaften Verhalten erst einzelne vermögensrechtliche Ansprüche entstanden und weitere Konsequenzen nicht abschätzbar sind. (T21)
  • 10 Ob 3/12g
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 10 Ob 3/12g
    Auch
  • 1 Ob 9/12y
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 9/12y
  • 2 Ob 219/11m
    Entscheidungstext OGH 20.09.2012 2 Ob 219/11m
  • 3 Ob 21/13d
    Entscheidungstext OGH 15.05.2013 3 Ob 21/13d
    Auch; nur T5
  • 4 Ob 240/12s
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 4 Ob 240/12s
    nur T5; Beisatz: Hier: Behauptet der Beklagte ein Recht auf Nutzung bzw Übertragung des Eigentums an einem Liegenschaftsanteil, ist die begehrte Feststellung, der Kläger sei Alleineigentümer der Liegenschaft nicht geeignet, ein zwischen den Streitteilen strittiges Rechtsverhältnis zu klären. (T22)
  • 8 Ob 130/12v
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 8 Ob 130/12v
    Auch
  • 3 Ob 150/13z
    Entscheidungstext OGH 08.10.2013 3 Ob 150/13z
    Beis wie T12; Beisatz: Hier: Feststellungsklage, dass ein Kaufvertrag nicht (mehr) besteht: Das rechtliche Interesse an der Feststellung wurde verneint. (T23)
  • 1 Ob 197/14y
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 197/14y
    Auch; nur T5
  • 9 ObA 21/15a
    Entscheidungstext OGH 20.03.2015 9 ObA 21/15a
    Auch; nur T5
  • 1 Ob 68/16f
    Entscheidungstext OGH 28.04.2016 1 Ob 68/16f
    Vgl auch
  • 6 Ob 167/17b
    Entscheidungstext OGH 28.02.2018 6 Ob 167/17b
    Auch; nur T5; Beisatz: Wird eine Klage auf Feststellung der Nichtigkeit eines Vertrags nicht gegen sämtliche Vertragspartner erhoben, so könnte sich die Rechtskraft des Urteils nicht auch auf die am Verfahren nicht beteiligten weiteren Vertragsparteien erstrecken. In einem solchen Fall fehlt dann aber das für jedes Feststellungsbegehren erforderliche rechtliche Interesse. (T24)
    Bem: Siehe auch RS0083003. (T25)
    Veröff: SZ 2018/18
  • 18 OCg 5/18m
    Entscheidungstext OGH 30.11.2018 18 OCg 5/18m
    Auch; Beis wie T7
  • 3 Ob 71/19s
    Entscheidungstext OGH 23.05.2019 3 Ob 71/19s
    Vgl
  • 8 Ob 137/19h
    Entscheidungstext OGH 24.01.2020 8 Ob 137/19h
    Vgl; Beis wie T12; Beisatz: Der Kläger muss auf allfällige Schritte der Gegenseite auf gerichtliche Geltendmachung der behaupteten Ansprüche nicht warten, sondern kann durch Feststellungsklage die von der Beklagten geschaffene Rechtsunsicherheit beenden. (T26)
    Beisatz: Hier: Berühmung einer Forderung in Höhe von 10.548,46 EUR durch Fälligstellung im Rahmen eines Schreibens unter Klagsandrohung und Behauptung, der Kläger sei in diesem Umfang schadenersatzpflichtig geworden, wobei auch ein strafrechtlich relevantes Verhalten des Klägers in den Raum gestellt wurde. (T27)
  • 10 Ob 47/20i
    Entscheidungstext OGH 19.01.2021 10 Ob 47/20i
  • 6 Ob 127/20z
    Entscheidungstext OGH 18.02.2021 6 Ob 127/20z
    Beisatz wie T14
    Anm: Veröff: SZ 2021/10
  • 6 Ob 91/21g
    Entscheidungstext OGH 23.06.2021 6 Ob 91/21g
  • 6 Ob 213/21y
    Entscheidungstext OGH 02.02.2022 6 Ob 213/21y
    Vgl; nur T5
  • 6 Ob 147/22v
    Entscheidungstext OGH 18.11.2022 6 Ob 147/22v
    Vgl; Beis wie T14
  • 6 Ob 244/22h
    Entscheidungstext OGH 25.01.2023 6 Ob 244/22h
    Vgl; nur T5
  • 4 Ob 4/23a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.10.2024 4 Ob 4/23a
    vgl
  • 8 Ob 104/24p
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.09.2024 8 Ob 104/24p
    vgl; Beisatz wie T7
  • 6 Ob 189/24y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.11.2025 6 Ob 189/24y
    Beisatz wie T12: Hier: Beurteilung der Feststellungsfähigkeit der Wirksamkeit einer Einwilligung in die Verarbeitung personenbezogener Daten (T28)

Schlagworte

rechtliches Interesse

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0038908

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.02.2026

Dokumentnummer

JJR_19690205_OGH0002_0060OB00025_6900000_001

Rechtssatz für 4Ob534/74; 9ObA283/97a; ...

Gericht

OGH, AUSL EGMR

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0039053

Geschäftszahl

4Ob534/74; 9ObA283/97a; 7Ob100/98a; 6Ob288/98s; 9ObA119/99m; 1Ob99/99m; 7Ob270/99b; 8Ob27/00d; 6Ob335/00h; 4Ob231/06h; 9ObA180/08y; 1Ob215/16y; 5Ob99/17w; 2Ob61/19p; 6Ob147/22v; 9ObA94/23y; 4Ob14/24y; 8Ob151/24z; 17Ob13/25y; 6Ob189/24y; 6Ob36/25z

Entscheidungsdatum

30.06.2026

Rechtssatz

Unter einem "Rechtsverhältnis" ist eine bestimmte, durch den vorgetragenen Sachverhalt gegebene und konkretisierte, rechtlich geregelte Beziehung von Personen untereinander oder von einer Person zu einem Gegenstand, aber auch einzelne Rechtsfolgen einer solchen rechtlichen Beziehung zu verstehen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 534/74
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 14.05.1974 4 Ob 534/74
    Veröff: SZ 47/63 = EvBl 1974/274 S 601 = NZ 1975,72
  • 9 ObA 283/97a
    Entscheidungstext OGH 17.12.1997 9 ObA 283/97a
  • 7 Ob 100/98a
    Entscheidungstext OGH 15.09.1998 7 Ob 100/98a
  • 6 Ob 288/98s
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 288/98s
  • 9 ObA 119/99m
    Entscheidungstext OGH 16.06.1999 9 ObA 119/99m
  • 1 Ob 99/99m
    Entscheidungstext OGH 05.08.1999 1 Ob 99/99m
    Vgl auch
  • 7 Ob 270/99b
    Entscheidungstext OGH 27.10.1999 7 Ob 270/99b
    Vgl; Beisatz: Die Frage, ob das Rechtsverhältnis zwischen den Streitteilen dahin auszulegen ist, dass auch die Hinterlegung beim Notar eine Bezahlung darstellt, stellt eine im konkreten Fall feststellungsfähige Aufklärung des zwischen den Streitparteien bestehenden Rechtsverhältnisses dar. (T1)
  • 8 Ob 27/00d
    Entscheidungstext OGH 23.11.2000 8 Ob 27/00d
  • 6 Ob 335/00h
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 335/00h
    Vgl auch; Beisatz: Als Rechtsverhältnis wird eine bestimmte, durch den vorgetragenen Sachverhalt konkretisierte rechtlich geregelte privatrechtliche Beziehung zwischen den Streitteilen verstanden, die im Zeitpunkt der Entscheidung bereits bestehen muss, um "gegenwärtig" zu sein. (T2)
  • 4 Ob 231/06h
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 4 Ob 231/06h
  • 9 ObA 180/08y
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 9 ObA 180/08y
    nur: Unter einem "Rechtsverhältnis" ist eine bestimmte, durch den vorgetragenen Sachverhalt gegebene und konkretisierte, rechtlich geregelte Beziehung von Personen untereinander zu verstehen. (T3)
  • 1 Ob 215/16y
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 215/16y
    Vgl; Beisatz: Fehlt jedwede Konkretisierung des haftungsbegründenden Verhaltens im Urteilsbegehren wird es im fortgesetzten Verfahren zu präzisieren sein. (T4); Veröff: SZ 2017/35
  • 5 Ob 99/17w
    Entscheidungstext OGH 23.10.2017 5 Ob 99/17w
    Auch
  • 2 Ob 61/19p
    Entscheidungstext OGH 30.01.2020 2 Ob 61/19p
    Vgl; Beisatz: Auch einzelne rechtliche Beziehungen, die nur Ausfluss eines weitergehenden Rechtsverhältnisses sind oder einzelne rechtlichen Folgen einer solchen Rechtsbeziehung, wie etwa einzelne Forderungen oder daraus abgeleitete Ansprüche, können Gegenstand einer Feststellungsklage sein. (T5)
  • 6 Ob 147/22v
    Entscheidungstext OGH 18.11.2022 6 Ob 147/22v
    Vgl; Beis nur wie T5; Beisatz: hier: Vertragliche Vereinbarung über die künftige Bemessung der Höhe der geschuldeten Verdienstentgangszahlungen. (T6)
  • 9 ObA 94/23y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.03.2024 9 ObA 94/23y
  • 4 Ob 14/24y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 10.09.2024 4 Ob 14/24y
    Beisatz wie T5
  • 8 Ob 151/24z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 12.08.2025 8 Ob 151/24z
    Beisatz: Bei der Auslegung eines Urteils handelt es sich nicht um ein feststellungsfähiges Recht oder Rechtsverhältnis. (T7)
  • 17 Ob 13/25y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 15.12.2025 17 Ob 13/25y
    Beisatz: Bei einer Klage auf Feststellung der Wirksamkeit oder Unwirksamkeit nachträglicher Änderungen einer Stiftungserklärung (§ 33 Abs 2 S 1 PSG) ist eine Rechtsbeziehung zwischen mehreren Personen zu klären: den Personen, die die Stiftungserklärung geändert (oder zu ändern beabsichtigt) haben; der Privatstiftung, deren Stiftungserklärung geändert wurde (oder geändert werden sollte), deren Rechtsgrundlage also fraglich ist; und den Personen, deren Rechte und Pflichten gegenüber der Privatstiftung durch die (beabsichtigte) Änderung geändert wurden (oder geändert werden sollten). (T8)
  • 6 Ob 189/24y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.11.2025 6 Ob 189/24y
    Beisatz wie T5: Hier: Beurteilung der Feststellungsfähigkeit der Wirksamkeit einer Einwilligung in die Verarbeitung personenbezogener Daten (T9)
  • 6 Ob 36/25z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 30.06.2026 6 Ob 36/25z
    Beisatz wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0039053

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.07.2026

Dokumentnummer

JJR_19740514_OGH0002_0040OB00534_7400000_007

Entscheidungstext 6Ob288/98s

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

6Ob288/98s

Entscheidungsdatum

22.04.1999

Anmerkung

E53773 06A02888

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofes Dr. Schiemer als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Huber, Dr. Prückner, Dr. Schenk und Dr. Schaumüller als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1. Johannes B*****, und 2. Wilhelm M*****, beide vertreten durch Dr. Arnold Rechtsanwalts-Kommandit-Partnerschaft in Wien, wider die beklagte Partei Dr. Rudolf K*****, vertreten durch Dr. Roland Deissenberger, Rechtsanwalt in Wien, wegen Feststellung (Streitwert 2 Mio S, Revisionsinteresse je 1 Mio S), infolge außerordentlicher Revisionen beider Streitteile gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgerichtes vom 1. Juli 1998, GZ 17 R 59/98s-63, den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Die außerordentlichen Revisionen der Kläger und des Beklagten werden gemäß Paragraph 508 a, Absatz 2, ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).

Text

Begründung:

Die Kläger waren leitende Angestellte der P***** Handelsgesellschaft mbH. Zur Durchführung bzw Finanzierung eines Management-buy-out gründeten sie mit Dipl.-Ing. Thomas P***** eine Gesellschaft mbH, die mit der P***** Gesellschaft mbH verschmolzen und dann in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde. Der beklagte Rechtsanwalt war von den Klägern mit der rechtlichen Abwicklung, insbesondere der Errichtung der dafür notwendigen Verträge beauftragt. Dipl.-Ing. P***** wurde im Hinblick darauf, daß er, anders als die Kläger, die ihre Beteiligungen kreditfinanzierten, in der Lage und willens war, seinen Anteil von 37 % des gesamten Kaufpreises der Gesellschaftsanteile von 14 Mio S sofort bar aufzubringen, mit Syndikatsvertrag eine Vorzugsdividende eingeräumt. Ua darüber und betreffend die Ausschüttung der künftigen Gewinne wurde bereits im September 1989 eine Rahmenvereinbarung getroffen. Die vom Beklagten in Kontakt mit dem Erstkläger, dem die Entwürfe zugemittelt wurden, mit Dipl.-Ing. P***** bzw dessen Rechtsfreund ausgehandelten endgültigen Verträge (Satzung, Syndikatsvertrag) wichen in einigen Punkten von dieser Rahmenvereinbarung ab.

Mit der Behauptung, der Beklagte habe sie hinsichtlich zweier von der Rahmenvereinbarung abweichender Punkte, die für sie nachteilig seien, nicht entsprechend beraten, weil er die Tragweite der Abweichungen selbst gar nicht erkannt habe, begehren die Kläger die Feststellung der Haftung der Beklagten für die ihnen in Zukunft daraus entstehenden Schäden.

Die Vorinstanzen gaben - ausgehend von einer Verschuldensteilung 1 :

1 - dem (vom Erstgericht konkretisierten) Klagebegehren zur Hälfte statt.

Das von beiden Streitteilen mit Berufung angerufene Gericht zweiter Instanz bestätigte diese Entscheidung.

Die Revisionswerber vertreten die Meinung, daß entgegen der Ansicht des Gerichtes zweiter Instanz erhebliche Rechtsfragen im Sinne des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO vorlägen. Dies trifft aber nicht zu:

Rechtliche Beurteilung

1. Zur außerordentlichen Revision des Beklagten:

Der Beklagte meint, die Revision sei schon deshalb zulässig, weil die Kläger gar kein Feststellungsinteresse hätten. Das angestrebte bzw ergangene Feststellungsurteil sei nämlich nicht geeignet, "die Beseitigung der Unsicherheit für das Rechtsverhältnis zu garantieren". Ein Feststellungsinteresse sei auch deshalb zu verneinen, weil auch kein Schaden eingetreten sei.

Dem ist zu entgegnen:

Gemäß Paragraph 228, ZPO kann auf Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens eines Rechtsverhältnisses oder Rechtes Klage erhoben werden, wenn der Kläger ein rechtliches Interesse daran hat, daß jenes Rechtsverhältnis oder Recht durch eine gerichtliche Entscheidung festgestellt werde. Unter Rechtsverhältnis ist die bestimmte, durch die Klagebehauptungen konkretisierte rechtlich geregelte Beziehung von Personen untereinander (oder von Personen zu Sachen) zu verstehen. Darunter fallen auch die im Paragraph 228, ZPO gesondert genannten Rechte (Fasching, Zivilprozeßrecht2 Rz 1089 mwN). Feststellungsfähig sind auch bedingte Rechtsverhältnisse, soferne nur der gesamte rechtserzeugende Sachverhalt feststeht und lediglich die bereits bestimmt festgelegte Bedingung noch nicht eingetreten ist (SZ 41/153 ua). Auch bei einem unbestrittenen Rechtsverhältnis kann zu seiner näheren Aufklärung die Feststellung der sich daraus ergebenden einzelnen Rechte, Befugnisse und Verbindlichkeiten begehrt werden. Deshalb hat die Rechtsprechung sowohl die Feststellungsklage zur Wahrung von Gewährleistungsansprüchen zugelassen, als auch das Bestehen einer Schadenersatzpflicht als Rechtsverhältnis im Sinne des Paragraph 228, ZPO anerkannt (NZ 1989, 95; SZ 60/180 uva). Das Argument des Beklagten, die Kläger hätten als Vorstände und Aktionäre der P***** Handels AG wesentlichen Einfluß auf die Höhe des ausschüttbaren Gewinnes; durch diese mögliche Einflußnahme wäre in einem Folgeprozeß die Zurechenbarkeit eines allfälligen Schadens zum hier verfahrensgegenständlichen des Beklagten neuerlich zu prüfen, ist nicht stichhältig. Es trifft zwar zu, daß die Schadenshöhe von zukünftigen Gewinnen der P***** Handels AG abhängt. Ein Schaden kann allerdings nur dann entstehen, wenn Gewinne erzielt werden, die zumindest die jährliche Vorzugsdividende von 673.030,-- S übersteigen. Den Klägern im Hinblick auf das gegenständliche Feststellungsbegehren ein "schadensmanipulatives" Verhalten zuzusinnen, erscheint nicht recht verständlich; die Annahme, die Kläger könnten sich als Vorstände und Aktionäre der P***** Handels AG im Hinblick auf den Feststellungsanspruch gegenüber dem Beklagten von anderen als unternehmerischen Zielen leiten lassen, ist nicht gerechtfertigt.

Das rechtliche Interesse an der Feststellung, der Schädiger hafte für alle künftigen Nachteile aus dem Schadensereignis, wird von der Rechtsprechung regelmäßig dann bejaht, wenn die Möglichkeit offenbleibt, daß infolge dieses Ereignisses in Zukunft noch ein Schaden eintreten kann. Dagegen ist es nicht erforderlich, daß bis zum Schluß der Verhandlung bereits ein Schaden eingetreten wäre. Es genügt vielmehr, daß sich ein solcher Vorfall, der einen konkreten Schaden hätte auslösen können, bereits ereignet hat und sich wiederholen kann bzw wenigstens ein Schaden auch ohne weiteres Zutun des Schädigers eintreten kann (NZ 1989, 95; SZ 60/180; SZ 56/38; ÖBl 1978, 37 uva). Für das Feststellungsinteresse genügt es daher, daß das Schadensereignis für einen künftigen Schaden ursächlich sein könnte. Die Feststellungsklage dient neben dem Ausschluß der Gefahr der Verjährung auch der Vermeidung weiterer Beweisschwierigkeiten, somit der Klarstellung der Haftungsfrage dem Grunde nach (NZ 1989, 95, SZ 56/38 uva). Rechtsschutz soll im Falle konkreter Aktualisierung einer theoretischen Kollisionslage gewährt werden (6 Ob 549/90).

Demnach haben die Vorinstanzen das Feststellungsinteresse des Klägers im Sinne der zitierten oberstgerichtlichen Judikatur zutreffend bejaht.

Soweit sich der Beklagte weiters dagegen wendet, daß ihn der Zweitkläger konkludent beauftragt habe, und darzutun versucht, daß die Vorinstanzen Paragraph 863, ABGB verfehlt angewendet hätten, übersieht er die erstgerichtliche Feststellung, wonach ihn der Zweitkläger mündlich beauftragt hat, auch ihn bei der Durchführung des Management-buy-out zu vertreten.

Schließlich wird vom Beklagten auch die Ansicht vertreten, die Berufungsentscheidung stehe insoferne in Widerspruch zur oberstgerichtlichen Rechtsprechung, als die Beratungs- und Belehrungspflicht des Rechtsanwalts im Hinblick auf die Vorbildung des Klienten überhaupt entfallen kann, wenn der Anwalt annehmen darf, daß der Mandant die Rechtslage und deren Konsequenzen vollständig erfaßt hat. Davon, daß diese Voraussetzung im vorliegenden Fall zuträfe, kann aber nach den Feststellungen der Vorinstanzen keine Rede sein.

Der Beklagte vermag sohin einen Revisionsgrund nach Paragraph 502, Absatz eins, ZPO nicht aufzuzeigen.

2. Zur außerordentlichen Revision der Kläger:

Die Kläger verweisen zunächst auf die Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes ecolex 1998, 125 und ecolex 1998, 689, geben diese Entscheidungen aber unrichtig wieder. Sie besagen, daß ein bauausführender Werkunternehmer bei Verletzung der Bauaufsicht, mit der ein Architekt vom Bauherrn beauftragt wurde, kein seine Haftung minderndes Mitverschulden des Bauherrn geltend machen kann. Für den vorliegenden Fall läßt sich aus diesen Entscheidungen nichts gewinnen. Die Meinung der Kläger, zwischen der Haftung eines Anwalts und eines Architekten sei "im rechtlichen Sinne" nicht zu unterscheiden, kann in dieser Allgemeinheit nicht geteilt werden. Der beklagte Anwalt im vorliegenden Fall ist einem mit der Bauaufsicht beauftragten Architekten nicht vergleichbar. Der hier zu entscheidende Fall ist auch mit jenen Causen nicht ganz vergleichbar, in denen der Oberste Gerichtshof das Verschulden des Rechtsanwalts deshalb als erheblich gravierender angesehen hat, als die Sorglosigkeit seines Klienten in eigenen Angelegenheiten, weil es ja Aufgabe des Anwalts ist, seinen Mandanten zu belehren (RIS-Justiz RS0038682); oder etwa weil schon der Gesetzgeber verlangt, daß sich die Parteien durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen müssen, damit ihnen als im Gerichtsbetrieb Unerfahrenen kein Versehen unterläuft (8 Ob 594/89 = AnwBl 1991, 116). Der vorliegende Fall ist nämlich dadurch geprägt, daß der Beklagte nicht nur mit der Errichtung der Verträge beauftragt war, sondern bereits in die eigentlichen Vertragsverhandlungen eingebunden war, wobei die Vertragsziele im Detail noch nicht feststanden. Bei den Verhandlungen über die dem Vertragspartner der Kläger einzuräumende Vorzugsdividende waren aber auch (und sogar besonders) rein wirtschaftliche Überlegungen maßgebend. Daß der Beklagte dabei einer gewissen kontrollierenden Unterstützung der Kläger in der Richtung bedurfte, ob die von ihm ausgehandelten Vertragspunkte den Intentionen der Kläger entsprächen, liegt auf der Hand. Wie der Oberste Gerichtshof zu JBl 1989, 727 ausgesprochen hat, besteht eine Obliegenheit zur Kontrolle der Tätigkeit des Anwaltes, insbesondere während einer Prozeßführung, zwar grundsätzlich nicht, und zwar auch nicht durch den (mehr oder minder) Rechtskundigen; dies gelte aber nicht, wenn der Anwalt zB von sich aus eine Frage zur Diskussion stelle oder deutliche Indizien für ein Fehlverhalten des Anwaltes sprächen, die dem Klienten in Verbindung mit der nach Paragraph 1304, ABGB aufzuwendenden Sorgfalt in die Augen fallen müßten.

Im vorliegenden Fall durfte der Beklagte, der ja sämtliche Entwürfe dem Erstkläger vorgelegt hat, einerseits mit einer gewissen begleitenden Kontrolle rechnen; anderseits ist aber auch die Ansicht des Erstgerichtes zu teilen, daß sowohl dem Erstkläger als auch dem Beklagten "recht ähnliche, teilweise eigentlich unfaßbare Säumnisse und Fehler vorzuwerfen" seien. Der Erstrichter will damit zweifellos zutreffend zum Ausdruck bringen, daß die Fehler bei der Vertragsformulierung ins Auge fallend waren. Zutreffend haben die Vorinstanzen den Klägern (zum Zweitkläger gleich im folgenden) zum Vorwurf gemacht, insofern in eigenen Angelegenheiten sorglos gewesen zu sein. Diese Sorglosigkeit in eigenen Angelegenheiten bedeutet ein "Mitverschulden" im Sinne des Paragraph 1304, ABGB; diese Gesetzesbestimmung erfordert nach herrschender Meinung keine Rechtswidrigkeit im technischen Sinn (ZVR 1985/9; JBl 1990, 524; Reischauer in Rummel2 Rz 1 zu Paragraph 1304, mwN). In welchem Maße aber die Kläger im Hinblick auf die von ihnen zu verantwortende Sorglosigkeit in eigenen Angelegenheiten ihren Schaden selbst zu tragen haben, ist eine Frage der Einzelfallgerechtigkeit. Die Verschuldensteilung gemäß Paragraph 1304, ABGB stellt keine Rechtsfrage im Sinn des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO dar (RIS-Justiz RS0044262), es sei denn, es läge eine krasse Fehlbeurteilung vor. Dies ist hier aber nicht der Fall.

Die Revisionswerber wollen einen Revisionsgrund weiters auch daraus ableiten, daß mangelnde Kausalität für das "Verhalten danach" auf Klientenseite nicht nur dann gegeben sei, wenn ein Rechtsanwalt bereits eine verbindliche Vereinbarung zu Lasten seiner Klienten abgeschlossen habe, sondern auch dann, wenn er "einen in diese Richtung gehenden verantwortlichen Rechtsschein gesetzt hat, sodaß seine Klienten von einer verbindlich getroffenen Vereinbarung ausgehen mußten". Feststellungen, die dahin interpretiert werden könnten, der Beklagte habe einen derartigen "verantwortlichen Rechtsschein" gesetzt, wurden hier aber nicht getroffen, sodaß sich weitere Ausführungen dazu erübrigen.

Nicht recht verständlich, jedenfalls aber verfehlt, ist der zur Schadenskausalität des Verhaltens der Kläger von diesen erhobene Einwand, dem Beklagten seien ja die grundlegenden Zusammenhänge der Vereinbarung gar nicht klar gewesen und er habe die Kläger daher auch nicht entsprechend aufklären können. Ändert doch der Umstand, daß der Beklagte offenbar selbst die wirtschaftlichen Zusammenhänge "nicht zur Gänze durchblickte" (Ersturteil S 18 oben) nichts daran, daß die Kläger wegen der ihnen vorzuwerfenden Sorglosigkeit nicht selbst erkannt haben, daß die ihnen vorgelegten, von der Rahmenvereinbarung abweichenden Vertragsentwürfe für sie einen schädlichen Erfolg zeitigen könnten.

Die Kläger halten weiters ihre völlige Gleichbehandlung, "nämlich des an den Verhandlungen zT aktiv mitwirkenden Erstklägers und des bloß vertretenen Zweitklägers" "in einer revisionswürdigen Weise" für rechtswidrig. Es ist ihnen einzuräumen, daß die Vorinstanzen den Umstand, daß tatsächlich vorwiegend, ja fast ausschließlich der Erstkläger in die Vertragsverhandlungen eingebunden war bzw vom Beklagten darüber informiert wurde, nicht erörtert haben. Es steht aber fest, daß der Zweitkläger, der den Erstkläger schon seit rund 20 Jahren kannte, zu ihm absolutes Vertrauen hatte und daher "damit einverstanden war, daß der Erstkläger auch in seinem Namen sämtliche Verhandlungen im Zusammenhang mit der Durchführung des Management-buy-outs, insbesondere der Errichtung der hiezu erforderlichen Verträge mit Dipl.-Ing. P***** führte". Wenn aber der Zweitkläger sich nicht der Mühe unterzog, selbst aktiv an den Verhandlungen teilzunehmen, sondern den Erstkläger - für alle Beteiligten erkennbar - in jeder Weise für sich agieren ließ, muß er sich die dem Erstkläger vorzuwerfenden Versäumnisse und Sorglosigkeiten in gleicher Weise wie dieser, sein Vertreter, vorwerfen lassen vergleiche Apathy in Schwimann, ABGB2 Rz 12 zu Paragraph 1017, mwN:

fahrlässige Unkenntnis des Vertreters ist dem Vertretenen zurechenbar).

Soweit die Kläger auch bemängeln, daß in Ansehung beider Fakten "Thesaurierung" und "Wegfall der Anrechnungsbestimmungen" dieselbe Kürzung vorgenommen (dh in Ansehung der Schadensteilungsquote nicht differenziert) wurde, sind sie neuerlich darauf zu verweisen, daß die Verschuldensteilung im Einzelfall keinen Revisionsgrund darstellt. Warum die von den Vorinstanzen herangezogenen Gründe, wie die Kläger behaupten, "sachverhaltsbedingt überhaupt nur für das erste Faktum zur Debatte stehen" sollen, ist nicht verständlich.

Schließlich führen die Kläger noch ins Treffen, die Beiziehung eines Wirtschaftstreuhänders durch den Erstkläger sei für den vom Beklagten zu vertretenden Schaden völlig irrelevant und könne insbesondere nicht dazu führen, daß die Folgen der gesetzlichen Regelung aufgehoben würden, daß nur den Rechtsanwalt, nicht auch seinen Klienten ein gesteigerter Sorgfaltsmaßstab (Paragraph 1299, ABGB) treffe. Daß die Vorinstanzen bei der Gewichtung der Sorglosigkeit der Kläger auch auf ihre sachverständige Beratung Bedacht genommen haben, ist aus dem Blickwinkel jener Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes, die zwischen juristisch Gebildeten und Laien dahin differenzieren, daß letztere einer eingehenderen juristischen Belehrung bedürfen, als ein Fachkundiger (4 Ob 557/87; 6 Ob 740/87; 1 Ob 516/89 = RdW 1989, 220 = AnwBl 1990, 49), zu billigen.

Auch die außerordentliche Revision der Kläger ist daher zurückzuweisen. Einer weiteren Begründung bedarf dieser Beschluß nicht (Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:0060OB00288.98S.0422.000

Dokumentnummer

JJT_19990422_OGH0002_0060OB00288_98S0000_000