Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für Ra 2020/07/0065

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

Ra 2020/07/0065

Entscheidungsdatum

06.07.2021

Index

E000 EU- Recht allgemein
E3D E11306000
E3D E15104000
E3D E15202000
E3L E15202000
E6J
10/07 Verwaltungsgerichtshof
89/07 Umweltschutz

Norm

EURallg
VwGG §42 Abs2 Z1
32003L0004 Umweltinformationen-RL Art2 Z1 litb
32003L0004 Umweltinformationen-RL Art4 Abs2
32003L0004 Umweltinformationen-RL Art4 Abs2 litd
32005D0370 AarhusKonvention
62013CJ0673 Kommission / Stichting Greenpeace Nederland
62014CJ0442 Bayer CropScience und Stichting De Bijenstichting VORAB
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Nach der Rechtsprechung des EuGH ermöglicht Artikel 4, Absatz 2, UAbs. 2 letzter Satz Umweltinformations-RL, dem zur Folge Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisse der Bekanntgabe von Informationen über Emissionen in die Umwelt nicht entgegengehalten werden können, eine konkrete Umsetzung des - insbesondere aus der Aarhus-Konvention abgeleiteten - Ziels der Umweltinformations-RL, wonach die Bekanntgabe von Informationen der Regelfall sein muss und ein möglichst umfassender Zugang zu Umweltinformationen, die bei Behörden vorhanden sind oder für diese bereitgehalten werden, zu gewähren ist. Daher dürfen die Begriffe "Emissionen in die Umwelt" bzw. "Informationen über Emissionen in die Umwelt" im Sinn des Artikel 4, Absatz 2, UAbs. 2 letzter Satz Umweltinformations-RL nicht eng ausgelegt werden. Folglich ist zwischen dem Begriff "Emissionen in die Umwelt" und den Begriffen "Ableitungen" und "sonstigem Freisetzen" in die Umwelt nach Artikel 2, Ziffer eins, Litera b, Umweltinformations-RL nicht zu unterscheiden, weil eine solche Unterscheidung nicht mit dem Ziel der Umweltinformations-RL und dem Wortlaut des Artikel 2, Ziffer eins, Litera b, der Richtlinie in Einklang steht vergleiche EuGH 23.11.2016, Bayer CropScience und Stichting De Bijenstichting, C-442/14; EuGH 23.11.2016, Kommission/Stichting Greenpeace Nederland und PAN Europe, C-673/13 P).

Gerichtsentscheidung

EuGH 62014CJ0442 Bayer CropScience und Stichting De Bijenstichting VORAB

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete Gemeinschaftsrecht Auslegung Allgemein EURallg3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2021:RA2020070065.L01

Im RIS seit

31.08.2021

Zuletzt aktualisiert am

14.09.2021

Dokumentnummer

JWR_2020070065_20210706L01

Rechtssatz für Ra 2020/07/0065

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

Ra 2020/07/0065

Entscheidungsdatum

06.07.2021

Index

E000 EU- Recht allgemein
E1E
E1M
E6J
10/07 Verwaltungsgerichtshof
59/04 EU - EWR

Norm

EURallg
VwGG §42 Abs2 Z1
11997E010 EG Art10
11997E249 EG Art249
12010E288 AEUV Art288 Abs3
12010M004 EUV Art4 Abs3
61999CJ0462 Connect Austria VORAB
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2010/03/0051 B 30. September 2010 RS 10

Stammrechtssatz

Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofes der Europäischen Union obliegt die sich aus einer Richtlinie ergebende Verpflichtung der Mitgliedstaaten, das in dieser vorgesehene Ziel zu erreichen, sowie die Pflicht der Mitgliedstaaten gemäß Artikel 10, EG vergleiche nunmehr Artikel 4, Absatz 3, EUV), alle zur Erfüllung dieser Verpflichtung geeigneten Maßnahmen allgemeiner oder besonderer Art zu treffen, allen Trägern öffentlicher Gewalt in den Mitgliedstaaten, im Rahmen ihrer Zuständigkeiten auch den Gerichten. Das nationale Gericht hat, soweit es das nationale Recht bei der Anwendung einer Richtlinie auszulegen hat, seine Auslegung soweit wie möglich am Wortlaut und Zweck der Richtlinie auszurichten, um das mit der Richtlinie verfolgte Ziel zu erreichen und auf diese Weise Artikel 249, Absatz 3, EG (nunmehr Artikel 288, Absatz 3, AEUV) nachzukommen. Ist eine den Anforderungen der Richtlinie genügende Anwendung des nationalen Rechts nicht möglich, so ist das nationale Gericht verpflichtet, das Unionsrecht in vollem Umfang anzuwenden und die Rechte, die dieses dem Einzelnen einräumt, zu schützen, "indem es notfalls jene Bestimmung unangewendet lässt, deren Anwendung im konkreten Fall zu einem gegen diese Richtlinie verstoßenden Ergebnis führen würde, während die Nichtanwendung dieser Bestimmung das nationale Recht mit der Richtlinie in Einklang bringen würde" vergleiche zum Ganzen das bereits zitierte Urteil des Gerichtshofes vom 22. Mai 2003, Rs C-462/99, Connect Austria Gesellschaft für Telekommunikation GmbH, Rz 38, 40).

Gerichtsentscheidung

EuGH 61999CJ0462 Connect Austria VORAB

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete Gemeinschaftsrecht Anwendungsvorrang, partielle Nichtanwendung von innerstaatlichem Recht EURallg1 Gemeinschaftsrecht Auslegung Allgemein EURallg3 Gemeinschaftsrecht Richtlinie richtlinienkonforme Auslegung des innerstaatlichen Rechts EURallg4/3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2021:RA2020070065.L02

Im RIS seit

31.08.2021

Zuletzt aktualisiert am

14.09.2021

Dokumentnummer

JWR_2020070065_20210706L02

Rechtssatz für Ra 2020/07/0065

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

Ra 2020/07/0065

Entscheidungsdatum

06.07.2021

Index

E000 EU- Recht allgemein
E3L E15202000
E6J
10/07 Verwaltungsgerichtshof
83 Naturschutz Umweltschutz

Norm

EURallg
UIG 1993 §2
UIG 1993 §2 Z2
UIG 1993 §4 Abs2
UIG 1993 §4 Abs2 Z3
UIG 1993 §6 Abs1 idF 2005/I/006
UIG 1993 §6 Abs2 idF 2005/I/006
UIG 1993 §6 Abs2 Z4 idF 2005/I/006
VwGG §42 Abs2 Z1
32003L0004 Umweltinformationen-RL Art2 Z1
32003L0004 Umweltinformationen-RL Art2 Z1 litb
32003L0004 Umweltinformationen-RL Art4 Abs2
32003L0004 Umweltinformationen-RL Art4 Abs2 litd
62014CJ0442 Bayer CropScience und Stichting De Bijenstichting VORAB
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Nach Paragraph 6, Absatz 2, UIG 1993 sind "andere als die in Paragraph 4, Absatz 2, genannten Umweltinformationen" - unbeschadet der Mitteilungsschranken des Paragraph 6, Absatz eins, legcit. - mitzuteilen, sofern ihre Bekanntgabe keine negativen Auswirkungen auf die in Paragraph 6, Absatz 2, Ziffer eins bis 7 legcit. genannten Rechtsgüter hat. Zu diesen zählen nach Ziffer 4, legcit. Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisse, sofern diese durch innerstaatliches oder gemeinschaftliches Recht geschützt sind, um berechtigte wirtschaftliche Interessen, einschließlich des öffentlichen Interesses an der Wahrung der Geheimhaltung von statistischen Daten und des Steuergeheimnisses, zu schützen. Dabei handelt es sich um die Umsetzung des Ablehnungsgrunds nach Artikel 4, Absatz 2, Litera d, Umweltinformations-RL. Aus der Wendung "andere als die in Paragraph 4, Absatz 2, genannten Umweltinformationen" in Paragraph 6, Absatz 2, UIG 1993 erhellt, dass nach der innerstaatlichen Rechtslage aber nur der Bekanntgabe der in Paragraph 4, Absatz 2, UIG 1993 genannten Umweltinformationen Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisse iSd. Artikel 4, Absatz 2, Litera d, Umweltinformations-RL bzw. Paragraph 6, Absatz 2, Ziffer 4, UIG 1993 nicht entgegengehalten werden dürfen. Nun unterliegen nach Paragraph 4, Absatz 2, Ziffer 3, UIG 1993 dem freien Zugang Informationen über Emissionen gemäß Paragraph 2, Ziffer 2, UIG 1993 in die Umwelt "in zeitlich aggregierter oder statistisch dargestellter Form". Folglich dürften nach der ausdrücklichen Anordnung des Paragraph 6, Absatz 2, UIG 1993 einem Antrag auf Zugang zu Informationen über Emissionen in die Umwelt Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisse nur dann nicht entgegengehalten werden, wenn diese Informationen "in zeitlich aggregierter oder statistisch dargestellter Form" vorlägen. Artikel 4, Absatz 2, UAbs. 2 letzter Satz Umweltinformations-RL, wonach einem Antrag auf Zugang zu Informationen über "Emissionen in die Umwelt" Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse nicht entgegengehalten werden dürfen, sieht für den Zugang zu solchen Informationen aber keine solchen zusätzlichen Bedingungen vor. Die dieser Bestimmung immanenten Begriffe "Emissionen in die Umwelt" bzw. "Informationen über Emissionen in die Umwelt" dürfen vor dem Hintergrund des Ziels der Umweltinformations-RL auch nicht eng ausgelegt werden vergleiche EuGH 23.11.2016, Bayer CropScience und Stichting De Bijenstichting, C-442/14). Mit dem in Paragraph 2, UIG 1993 normierten Begriff der "Umweltinformation" wurde die unionsrechtliche Vorgabe durch Artikel 2, Ziffer eins, Umweltinformations-RL nahezu wörtlich übernommen vergleiche VwGH 30.3.2017, Ro 2017/07/0004). Demzufolge sind "Umweltinformationen" sämtliche Informationen in schriftlicher, visueller, akustischer, elektronischer oder sonstiger materieller Form über die dort angeführten Kategorien. Paragraph 4, Absatz 2, Ziffer 3, UIG 1993 macht aber den uneingeschränkten Zugang zu Informationen über Emissionen in die Umwelt von der zusätzlichen Voraussetzung abhängig, dass diese Informationen "in zeitlich aggregierter oder statistisch dargestellter Form" vorliegen müssen. Damit ist nach der innerstaatlichen Rechtslage der Zugang zu Informationen über Emissionen in die Umwelt aber einer Beschränkung unterworfen, die nicht mit der Vorschrift des Artikel 2, Ziffer eins,, dem Wortlaut des Artikel 4, Absatz 2, UAbs. 2 letzter Satz und dem Ziel der Umweltinformations-RL vereinbar ist. Die Umweltinformations-RL ist in Artikel 4, Absatz 2, UAbs. 2 letzter Satz auch inhaltlich unbedingt und hinreichend genau, sodass sich der Einzelne im Fall nicht richtlinienkonformer Umsetzung bei der Geltendmachung der damit eingeräumten Rechte gegenüber dem Staat unmittelbar darauf berufen kann.

Gerichtsentscheidung

EuGH 62014CJ0442 Bayer CropScience und Stichting De Bijenstichting VORAB

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete Gemeinschaftsrecht Anwendungsvorrang, partielle Nichtanwendung von innerstaatlichem Recht EURallg1 Gemeinschaftsrecht Richtlinie richtlinienkonforme Auslegung des innerstaatlichen Rechts EURallg4/3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2021:RA2020070065.L04

Im RIS seit

31.08.2021

Zuletzt aktualisiert am

14.09.2021

Dokumentnummer

JWR_2020070065_20210706L03

Rechtssatz für Ra 2020/07/0065

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

Ra 2020/07/0065

Entscheidungsdatum

06.07.2021

Index

E000 EU- Recht allgemein
E3L E15202000
10/07 Verwaltungsgerichtshof
83 Naturschutz Umweltschutz

Norm

EURallg
UIG 1993 §2 Z2
UIG 1993 §4 Abs2
UIG 1993 §4 Abs2 Z3
UIG 1993 §6 Abs2 idF 2005/I/006
UIG 1993 §6 Abs2 Z4 idF 2005/I/006
VwGG §42 Abs2 Z1
32003L0004 Umweltinformationen-RL Art2 Z1 litb
32003L0004 Umweltinformationen-RL Art4 Abs2
32003L0004 Umweltinformationen-RL Art4 Abs2 litd
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Eine den Anforderungen der Umweltinformations-RL genügende Anwendung des Paragraph 4, Absatz 2, Ziffer 3, UIG 1993 ist auf Grund der darin vorgesehenen, der Richtlinie jedoch widersprechenden Einschränkung nicht möglich, weshalb die nationalen Behörden und Gerichte verpflichtet sind, die Einschränkung "in zeitlich aggregierter oder statistisch dargestellter Form" unangewendet zu lassen. Nur die Nichtanwendung dieser Einschränkung führt zu dem richtlinienkonformen Ergebnis, dass es sich bei Informationen über Emissionen in die Umwelt nicht um "andere als die in Paragraph 4, Absatz 2, genannten Umweltinformationen" iSd. Paragraph 6, Absatz 2, UIG 1993 handelt und diese daher dem freien Zugang unterliegen.

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete Gemeinschaftsrecht Anwendungsvorrang, partielle Nichtanwendung von innerstaatlichem Recht EURallg1 Gemeinschaftsrecht Auslegung Allgemein EURallg3 Gemeinschaftsrecht Richtlinie richtlinienkonforme Auslegung des innerstaatlichen Rechts EURallg4/3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2021:RA2020070065.L03

Im RIS seit

31.08.2021

Zuletzt aktualisiert am

14.09.2021

Dokumentnummer

JWR_2020070065_20210706L04

Rechtssatz für Ra 2020/07/0065

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

Ra 2020/07/0065

Entscheidungsdatum

06.07.2021

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

AufwandersatzV VwGH 2014
VwGG §47
VwGG §48 Abs1 Z2
VwGG §49 Abs1
  1. VwGG § 47 heute
  2. VwGG § 47 gültig ab 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  3. VwGG § 47 gültig von 01.01.2014 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 47 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. VwGG § 47 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 47 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 47 gültig von 05.01.1985 bis 31.07.2004
  1. VwGG § 48 heute
  2. VwGG § 48 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 48 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  4. VwGG § 48 gültig von 01.01.1999 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. VwGG § 48 gültig von 01.09.1997 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  6. VwGG § 48 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997
  1. VwGG § 49 heute
  2. VwGG § 49 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 49 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 49 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 49 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 49 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  7. VwGG § 49 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie Ra 2015/05/0070 E 16. Oktober 2017 RS 2

Stammrechtssatz

Die Zuerkennung eines Einheitssatzes ist in den Paragraphen 47 f, f, VwGG und der VwGH-AufwandersatzV 2014 nicht vorgesehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2021:RA2020070065.L05

Im RIS seit

31.08.2021

Zuletzt aktualisiert am

14.09.2021

Dokumentnummer

JWR_2020070065_20210706L05

Rechtssatz für Ra 2020/07/0065

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

6

Geschäftszahl

Ra 2020/07/0065

Entscheidungsdatum

06.07.2021

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

AufwandersatzV VwGH 2014
VwGG §47
VwGG §48
VwGG §53 Abs1
  1. VwGG § 47 heute
  2. VwGG § 47 gültig ab 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  3. VwGG § 47 gültig von 01.01.2014 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 47 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. VwGG § 47 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 47 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 47 gültig von 05.01.1985 bis 31.07.2004
  1. VwGG § 48 heute
  2. VwGG § 48 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 48 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  4. VwGG § 48 gültig von 01.01.1999 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. VwGG § 48 gültig von 01.09.1997 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  6. VwGG § 48 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997
  1. VwGG § 53 heute
  2. VwGG § 53 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 53 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 53 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 53 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 53 gültig von 05.01.1985 bis 31.07.2004

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie Ro 2015/21/0043 E 15. September 2016 RS 1

Stammrechtssatz

Der Ersatz eines Streitgenossenzuschlages ist in den Paragraphen 47, ff VwGG, insbesondere Paragraph 53, Absatz eins, VwGG und der VwGH-Aufwandersatzverordnung 2014 nicht vorgesehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2021:RA2020070065.L06

Im RIS seit

31.08.2021

Zuletzt aktualisiert am

14.09.2021

Dokumentnummer

JWR_2020070065_20210706L06