Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 84/01/0087

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 11772 A/1985

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

84/01/0087

Entscheidungsdatum

22.05.1985

Index

Pressewesen (Verfassungsrecht)
16/01 Medien

Norm

MedienG §24 Abs1
MedienG §27 Abs1
  1. MedienG § 24 heute
  2. MedienG § 24 gültig ab 01.07.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 49/2005
  1. MedienG § 27 heute
  2. MedienG § 27 gültig ab 01.05.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 21/2026
  3. MedienG § 27 gültig von 01.01.2023 bis 30.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/2022
  4. MedienG § 27 gültig von 01.09.2012 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2012
  5. MedienG § 27 gültig von 01.07.2012 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 131/2011
  6. MedienG § 27 gültig von 01.07.2005 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 49/2005

Rechtssatz

Der von der Behörde zitierten Bestimmung des Paragraph 45, Absatz eins, MedienG ist eine Regelung über die zu verhängende Strafe nicht zu entnehmen, während der im Spruch der Bescheide nicht genannte Paragraph 45, Absatz 2, MedienG die bei Verletzung der Bestimmung des Paragraph 43, MedienG zu verhängende Strafe vorsieht, sodass der Ausspruch, dass über den Bfr eine gemäß Absatz eins, bestimmte Strafe verhängt wurde, inhaltlich rechtswidrig ist.(Hinweis auf E vom 15.6.1982, 82/05/0040

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1985:1984010087.X01

Im RIS seit

22.05.1985

Zuletzt aktualisiert am

14.02.2023

Dokumentnummer

JWR_1984010087_19850522X01

Rechtssatz für 84/01/0087

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 11772 A/1985

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

84/01/0087

Entscheidungsdatum

22.05.1985

Index

Pressewesen (Verfassungsrecht)
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §66 Abs4
VStG §9
  1. VStG § 9 heute
  2. VStG § 9 gültig ab 05.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/2008
  3. VStG § 9 gültig von 01.01.2002 bis 04.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  4. VStG § 9 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. VStG § 9 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Die Rechtswidrigkeit des Bescheides ist bereits dadurch gegeben, wenn die belangte Behörde die Eigenschaft des Beschwerdeführers, in welcher er strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wird, bei Wiedergabe des erstinstanzlichen Straferkenntnisses aktenwidrig bezeichnet hat.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1985:1984010087.X02

Im RIS seit

22.05.1985

Zuletzt aktualisiert am

14.02.2023

Dokumentnummer

JWR_1984010087_19850522X02

Rechtssatz für 84/01/0087

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 11772 A/1985

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

84/01/0087

Entscheidungsdatum

22.05.1985

Index

Pressewesen (Verfassungsrecht)
40/01 Verwaltungsverfahren

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2009/56 E 28. Februar 1958 RS 2

Stammrechtssatz

Der Vorschrift des Paragraph 44 a, Litera a, VStG, demzufolge der Spruch eines Straferkenntnisses die als erwiesen angenommene Tat zu enthalten hat, ist nur dann entsprochen, wenn dies so genau als möglich unter Angabe des Tatortes und der Tatzeit geschieht.

Schlagworte

"Die als erwiesen angenommene Tat" Begriff Tatort "Die als erwiesen angenommene Tat" Begriff Tatzeit

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1985:1984010087.X03

Im RIS seit

22.05.1985

Zuletzt aktualisiert am

14.02.2023

Dokumentnummer

JWR_1984010087_19850522X03

Rechtssatz für 84/01/0087

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 11772 A/1985

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

84/01/0087

Entscheidungsdatum

22.05.1985

Index

Pressewesen (Verfassungsrecht)
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

VStG §16 Abs1 implizit
VwGG §42 Abs2 lita
VwGG §42 Abs2 Z1 implizit
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Beachte


Siehe jedoch:
87/02/0202 E 21.01.1988 VwSlg 12613 A/1988 RS 1;

Rechtssatz

Das Fehlen eines Abspruches über die Ersatzfreiheitsstrafe im Berufungsbescheid wie auch im Straferkenntnis erster Instanz zieht die Aufhebung des angefochtenen Bescheides wegen inhaltlicher Rechtswidrigkeit nach sich.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1985:1984010087.X04

Im RIS seit

22.05.1985

Zuletzt aktualisiert am

14.02.2023

Dokumentnummer

JWR_1984010087_19850522X04

Rechtssatz für 84/01/0087

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 11772 A/1985

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

84/01/0087

Entscheidungsdatum

22.05.1985

Index

Pressewesen (Verfassungsrecht)
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §18 Abs4
AVG §58 Abs3
  1. AVG § 18 heute
  2. AVG § 18 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  3. AVG § 18 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  4. AVG § 18 gültig von 01.01.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  5. AVG § 18 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  6. AVG § 18 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 18 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1817/78 E 31. Oktober 1979 VwSlg 5423 F/1979 RS 1

Stammrechtssatz

Die Unterschrift ist ein Gebilde aus Buchstaben einer üblichen Schrift, aus der ein Dritter, der den Namen des Unterzeichnenden kennt, diesen Namen aus dem Schriftbild noch herauslesen kann. Es ist nicht zu verlangen, daß die Unterschrift lesbar ist. Es muß aber ein die Identität des Unterschreibenden ausreichend kennzeichnender, individueller Schriftzug sein, der entsprechende charakteristische Merkmale aufweist und sich als Unterschrift eines Namens darstellt. Es ist als zulässig anzusehen, daß bei einem im Vervielfältigungsverfahren ausgefertigten Bescheid die Unterschrift oder die Beglaubigung gleichfalls vervielfältigt ist, sofern die Ausfertigungen einwandfrei erkennen lassen, daß der betreffende Namenszug im Original auf dem Vervielfältigungsträger (Matrize) angebracht worden ist. Bei dieser Vorgangsweise kann nämlich davon ausgegangen werden, daß die Abzüge der Matrize von derselben nicht abweichen können und solcherart die schutzwürdigen Belange der Partei nicht beeinträchtigt sind.

Schlagworte

Unterschrift

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1985:1984010087.X05

Im RIS seit

22.05.1985

Zuletzt aktualisiert am

14.02.2023

Dokumentnummer

JWR_1984010087_19850522X05