Rechtssatz für 12Os65/12v (12Os66/12s, ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0128155

Geschäftszahl

12Os65/12v (12Os66/12s, 12Os67/12p, 12Os68/12k, 12Os69/12g, 12Os70/12d, 12Os71/12a, 12Os72/12y, 12Os73/12w); 15Os50/18v (15Os51/18s, 15Os52/18p, 15Os53/18k, 15Os54/18g, 15Os55/18d, 15Os56/18a)

Entscheidungsdatum

23.05.2018

Rechtssatz

Geht das Gericht gemäß Paragraph 201, Absatz eins, StPO in Verbindung mit Paragraph 199, StPO mit einer vorläufigen gerichtlichen Verfahrenseinstellung vor, hat der Beschluss eine Frist gemäß Paragraph 201, Absatz eins, StPO von höchstens sechs Monaten für die Erbringung der gemeinnützigen Leistungen sowie die gemäß Paragraph 201, Absatz 4, StPO gebotene grundsätzliche Bezeichnung der Art der gemeinnützigen Leistung zu enthalten.

Entscheidungstexte

  • 12 Os 65/12v
    Entscheidungstext OGH 09.08.2012 12 Os 65/12v
  • 15 Os 50/18v
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 15 Os 50/18v
    Auch; Beisatz: Fehlen der Konkretisierung der Art der – vom Ausmaß und der Frist her bestimmten – gemeinnützigen Leistung in einem Beschluss nach § 201 Abs 1 und 4 StPO hat zur Folge, dass jede Art gemeinnütziger Leistung den Anforderungen entspricht und die Art der Leistung nicht Grund für die Annahme einer Nichterfüllung oder einer nicht vollständigen Erfüllung iSd § 205 Abs 2 Z 1 StPO sein kann. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0128155

Im RIS seit

31.10.2012

Zuletzt aktualisiert am

19.07.2018

Dokumentnummer

JJR_20120809_OGH0002_0120OS00065_12V0000_002

Rechtssatz für 15Os50/18v (15Os51/18s, ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0132084

Geschäftszahl

15Os50/18v (15Os51/18s, 15Os52/18p, 15Os53/18k, 15Os54/18g, 15Os55/18d, 15Os56/18a)

Entscheidungsdatum

23.05.2018

Rechtssatz

Diversionelles Vorgehen durch das Gericht ist auch hinsichtlich einer Tat zulässig, die Gegenstand einer Ausdehnung der Anklage ist.

Entscheidungstexte

  • 15 Os 50/18v
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 15 Os 50/18v
    Beisatz: Dies gilt auch im Fall gleichzeitiger urteilsmäßiger Erledigung der ursprünglich angeklagten Tat. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2018:RS0132084

Im RIS seit

19.07.2018

Zuletzt aktualisiert am

19.07.2018

Dokumentnummer

JJR_20180523_OGH0002_0150OS00050_18V0000_001

Rechtssatz für 15Os50/18v (15Os51/18s, ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0132086

Geschäftszahl

15Os50/18v (15Os51/18s, 15Os52/18p, 15Os53/18k, 15Os54/18g, 15Os55/18d, 15Os56/18a)

Entscheidungsdatum

23.05.2018

Rechtssatz

Das Fehlen der Konkretisierung der Art der – vom Ausmaß und der Frist her bestimmten – gemeinnützigen Leistung in einem Beschluss nach Paragraph 201, Absatz eins und 4 StPO hat zur Folge, dass jede Art gemeinnütziger Leistung den Anforderungen entspricht und die Art der Leistung nicht Grund für die Annahme einer Nichterfüllung oder einer nicht vollständigen Erfüllung iSd Paragraph 205, Absatz 2, Ziffer eins, StPO sein kann.

Entscheidungstexte

  • 15 Os 50/18v
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 15 Os 50/18v
    Beisatz: Keine Anordnung konkreter Wirkung der Gesetzesverletzung (§ 292 letzter Satz StPO), weil der Angeklagte durch einen solcher Art fehlerhaften Einstellungsbeschluss nicht benachteiligt ist, sondern dies erst durch einen ‑ dem zuwider laufenden ‑ Beschluss über die nachträgliche Fortsetzung des Strafverfahrens wäre, und im konkreten Fall nach der Fortsetzung eine neuerliche vorläufige Verfahrenseinstellung erfolgte. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2018:RS0132086

Im RIS seit

19.07.2018

Zuletzt aktualisiert am

19.07.2018

Dokumentnummer

JJR_20180523_OGH0002_0150OS00050_18V0000_003

Rechtssatz für 15Os50/18v (15Os51/18s, ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0132085

Geschäftszahl

15Os50/18v (15Os51/18s, 15Os52/18p, 15Os53/18k, 15Os54/18g, 15Os55/18d, 15Os56/18a); 13Os72/21v

Entscheidungsdatum

29.09.2021

Norm

StPO §263
StPO §270 Abs4
StPO §271 Abs1a
  1. StPO § 270 heute
  2. StPO § 270 gültig ab 01.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  3. StPO § 270 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 270 gültig von 01.03.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2004
  5. StPO § 270 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.2005 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  6. StPO § 270 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 271 heute
  2. StPO § 271 gültig ab 01.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  3. StPO § 271 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 271 gültig von 01.03.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2004
  5. StPO § 271 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  6. StPO § 271 gültig von 01.01.1998 bis 28.02.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 271 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Die Abfassung eines Protokollvermerks setzt die rechtskräftige Erledigung der gesamten Anklage mit Urteil voraus.

Entscheidungstexte

  • 15 Os 50/18v
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 15 Os 50/18v
    Beisatz: Davon umfasst ist auch die Aburteilung einer Tat, wegen der die Anklage ausgedehnt wurde (§ 263 StPO). (T1)
  • 13 Os 72/21v
    Entscheidungstext OGH 29.09.2021 13 Os 72/21v
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2018:RS0132085

Im RIS seit

19.07.2018

Zuletzt aktualisiert am

23.11.2021

Dokumentnummer

JJR_20180523_OGH0002_0150OS00050_18V0000_002

Rechtssatz für 13Os89/92; 14Os24/05v; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0092363

Geschäftszahl

13Os89/92; 14Os24/05v; 12Os203/09h; 12Os49/10p (12Os50/10k; 12Os51/10g; 12Os52/10d); 13Os142/10x; 14Os70/11t; 13Os89/11d (13Os90/11a); 12Os144/13p; 15Os136/15m (15Os137/15h; 15Os138/15f; 15Os139/15b); 14Os23/16p; 15Os50/18v (15Os51/18s; 15Os52/18p; 15Os53/18k; 15Os54/18g; 15Os55/18d; 15Os56/18a); 11Os70/23p; 12Os108/23h

Entscheidungsdatum

23.11.2023

Norm

StGB §51 Abs2
StPO §90d
  1. StGB § 51 heute
  2. StGB § 51 gültig ab 01.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  3. StGB § 51 gültig von 01.06.2009 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2009
  4. StGB § 51 gültig von 01.03.1997 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  5. StGB § 51 gültig von 01.01.1975 bis 28.02.1997
  1. StPO § 90d gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 19/2004
  2. StPO § 90d gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999

Rechtssatz

Weisungen müssen klar und bestimmt sein; nur dann kann ihre Nichtbefolgung den Widerruf der bedingten Nachsicht oder Entlassung begründen. Ihrem Inhalt nach kann sich die Gutmachung des Schadens nach Kräften nur auf jenen Schaden beziehen, der aus der Tat des Verurteilten entstanden ist (Paragraph 51, Absatz 2, zweiter Satz StGB). Zwar muss Grundlage der Weisung nicht ein Adhäsionserkenntnis nach Paragraph 369, StPO sein, es kommt aber ausschließlich der aus der im betreffenden Strafurteil erfassten Tat entstandene Schaden in Betracht. Im Regelfall ist dieser schon aus dem Schuldspruch ableitbar.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 89/92
    Entscheidungstext OGH 16.09.1992 13 Os 89/92
  • 14 Os 24/05v
    Entscheidungstext OGH 05.04.2005 14 Os 24/05v
    Vgl; Beisatz: Hier zu § 90d StPO: Zur Klarstellung und effektiven Kontrolle ist es notwendig, die gemeinnützige Leistung (gegebenenfalls die Schadensgutmachung oder den sonstigen Tatfolgenausgleich) in der Entscheidung über die vorläufige Verfahrensbeendigung hinreichend zu umschreiben. Dazu genügt es, dass die Anzahl der Stunden präzise, die Art der Leistung und eine mögliche gemeinnützige Stelle, bei der die Leistung zu erbringen ist, hingegen nur dem Grunde nach festgelegt wird. (T1)
  • 12 Os 203/09h
    Entscheidungstext OGH 11.02.2010 12 Os 203/09h
    Vgl; Beisatz: Die Erteilung der Weisung, eine bestimmte Drogenambulanz aufzusuchen und sich im Sinne der dortigen Empfehlungen beraten und betreuen zu lassen, erweist sich im Umfang der auferlegten Verpflichtung, der ärztlichen Betreuungsempfehlung der Drogenambulanz nachzukommen, als zu unbestimmt und verstößt daher gegen § 51 Abs 1 StGB. (T2)
  • 12 Os 49/10p
    Entscheidungstext OGH 10.06.2010 12 Os 49/10p
    nur: Weisungen müssen klar und bestimmt sein; nur dann kann ihre Nichtbefolgung den Widerruf der bedingten Nachsicht oder Entlassung begründen. (T3)
  • 13 Os 142/10x
    Entscheidungstext OGH 17.02.2011 13 Os 142/10x
    Auch; Beisatz: Die Begriffe „Gebote“ und „Verbote“ stehen nach dem allgemeinen Sprachgebrauch für bindende Verhaltensanordnungen, aus welchem Grund hinreichende Konkretisierung Teil des Begriffsinhalts ist. (T4)
  • 14 Os 70/11t
    Entscheidungstext OGH 28.06.2011 14 Os 70/11t
    Auch; nur T3
  • 13 Os 89/11d
    Entscheidungstext OGH 25.08.2011 13 Os 89/11d
    Auch; Beis wie T4; Beisatz: Eine Verpflichtung des Gerichts, im Fall einer Therapieweisung den Therapeuten zu bestimmen, folgt aus dem Konkretisierungsgebot nicht (vgl 14 Os 24/05v, EvBl 2005/137, 639); ebensowenig ist es erforderlich, den Behandlungsablauf festzulegen. (T5)
    Beisatz: Hier: Die Weisung, binnen 14 Tagen nach der Enthaftung eine Psychotherapie (zum Thema Frauenbild und Alkohol) anzutreten und über den Antritt unverzüglich und sodann über den weiteren Verlauf in regelmäßigen Abständen von drei Monaten jeweils unaufgefordert zu berichten, entspricht dem Konkretisierungserfordernis. (T6)
  • 12 Os 144/13p
    Entscheidungstext OGH 23.01.2014 12 Os 144/13p
    Auch; Beisatz: Hier: „hausärztliche Kontrolle“, „fachärztliche“ Untersuchung und Halten von „regelmäßigem Kontakt mit einem psychosozialen Dienst“ zu unbestimmt. (T7)
  • 15 Os 136/15m
    Entscheidungstext OGH 13.01.2016 15 Os 136/15m
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Die (aufgrund Delinquenz im Zusammenhang mit Alkoholmissbrauch) als Anordnung, sich einer Entwöhnungsbehandlung zu unterziehen, zu verstehende Weisung, eine „Alkoholtherapie“ zu absolvieren und dem Gericht binnen einem Monat und sodann in weiteren zweimonatigen Abständen die Fortsetzung der Therapie nachzuweisen, entspricht dem Konkretisierungserfordernis. (T8)
  • 14 Os 23/16p
    Entscheidungstext OGH 12.04.2016 14 Os 23/16p
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 15 Os 50/18v
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 15 Os 50/18v
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Fehlen der Konkretisierung der Art der – vom Ausmaß und der Frist her bestimmten – gemeinnützigen Leistung in einem Beschluss nach § 201 Abs 1 und 4 StPO hat zur Folge, dass jede Art gemeinnütziger Leistung den Anforderungen entspricht und die Art der Leistung nicht Grund für die Annahme einer Nichterfüllung oder einer nicht vollständigen Erfüllung iSd § 205 Abs 2 Z 1 StPO sein kann. (T9)
  • 11 Os 70/23p
    Entscheidungstext OGH 11.07.2023 11 Os 70/23p
    vgl; Beisatz: Hier: Die Untersagung der Kontaktaufnahme. (T10)
  • 12 Os 108/23h
    Entscheidungstext OGH 23.11.2023 12 Os 108/23h
    vgl; Beisatz wie T2; nur T3; Beisatz wie T7

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0092363

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2024

Dokumentnummer

JJR_19920916_OGH0002_0130OS00089_9200000_001

Rechtssatz für 12Os65/12v (12Os66/12s; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0128156

Geschäftszahl

12Os65/12v (12Os66/12s; 12Os67/12p; 12Os68/12k; 12Os69/12g; 12Os70/12d; 12Os71/12a; 12Os72/12y; 12Os73/12w); 12Os33/17w (12Os34/17t; 12Os35/17i); 15Os50/18v (15Os51/18s; 15Os52/18p; 15Os53/18k; 15Os54/18g; 15Os55/18d; 15Os56/18a); 14Os123/21a (14Os124/21y; 14Os125/21w); 12Os108/23h; 14Os121/23k (14Os122/23g; 14Os123/23d)

Entscheidungsdatum

09.01.2024

Norm

StPO §199
StPO §201 Abs1
StPO §205 Abs2
  1. StPO § 205 heute
  2. StPO § 205 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2014
  3. StPO § 205 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 205 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  5. StPO § 205 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  6. StPO § 205 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993

Rechtssatz

Gemäß Paragraph 205, Absatz 2, Ziffer eins, StPO ist das Strafverfahren fortzusetzen, wenn die gemeinnützige Leistung samt Tatfolgenausgleich nicht vollständig und nicht rechtzeitig erbracht werden. Im Falle einer vorläufigen gerichtlichen Verfahrenseinstellung (Paragraph 201, Absatz eins, StPO in Verbindung mit Paragraph 199, StPO) ist ein Fortsetzungsbeschluss zu fassen.

Entscheidungstexte

  • 12 Os 65/12v
    Entscheidungstext OGH 09.08.2012 12 Os 65/12v
  • 12 Os 33/17w
    Entscheidungstext OGH 18.05.2017 12 Os 33/17w
    Auch; Beisatz: Hier: § 203 Abs 1 und 2 StPO iVm § 199 StPO sowie § 7 Abs 1 Z 3 JGG. (T1)
    Beisatz: Ein Fortsetzungsbeschluss hat den Bedingungen des § 86 Abs 1 und 2 StPO zu entsprechen. Ein bloßer Beisatz auf einer Ladung zur Hauptverhandlung genügt dem nicht. (T2)
    Beisatz: Wird ein Fortsetzungsbeschluss nicht (gehörig) gefasst, steht der Aburteilung des sich darauf beziehenden Tatvorwurfs die vorläufige Einstellung des Verfahrens und somit ein – nur für den Fall rechtskräftig beschlossener Verfahrensfortsetzung auflösend bedingtes Verfolgungshindernis entgegen. (T3)
  • 15 Os 50/18v
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 15 Os 50/18v
    Auch; Beis wie T3
  • 14 Os 123/21a
    Entscheidungstext OGH 22.02.2022 14 Os 123/21a
    Vgl
  • 12 Os 108/23h
    Entscheidungstext OGH 23.11.2023 12 Os 108/23h
    vgl; Beisatz wie T3
  • 14 Os 121/23k
    Entscheidungstext OGH 09.01.2024 14 Os 121/23k
    vgl; Beisatz wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0128156

Im RIS seit

31.10.2012

Zuletzt aktualisiert am

05.03.2024

Dokumentnummer

JJR_20120809_OGH0002_0120OS00065_12V0000_003

Rechtssatz für 12Os33/17w (12Os34/17t; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0131501

Geschäftszahl

12Os33/17w (12Os34/17t; 12Os35/17i); 15Os50/18v (15Os51/18s; 15Os52/18p; 15Os53/18k; 15Os54/18g; 15Os55/18d; 15Os56/18a); 14Os123/21a (14Os124/21y; 14Os125/21w); 11Os13/22d (11Os14/22a; 11Os15/22y); 15Os73/22g; 12Os108/23h; 14Os121/23k (14Os122/23g; 14Os123/23d)

Entscheidungsdatum

09.01.2024

Norm

StPO §199,StPO §203 Abs1
StPO §203 Abs2
StPO §205 Abs2
  1. StPO § 205 heute
  2. StPO § 205 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2014
  3. StPO § 205 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 205 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  5. StPO § 205 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  6. StPO § 205 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993

Rechtssatz

Eine Verfahrensfortsetzung ist nur dann zulässig, wenn hierüber ein den Bedingungen des Paragraph 86, Absatz eins und 2 StPO entsprechender Fortsetzungsbeschluss gefasst wird. Ein bloßer Beisatz auf einer Ladung zur Hauptverhandlung genügt dem nicht.

Entscheidungstexte

  • 12 Os 33/17w
    Entscheidungstext OGH 18.05.2017 12 Os 33/17w
  • 15 Os 50/18v
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 15 Os 50/18v
    Auch; Beisatz: Über die Verfahrensfortsetzung hat das Gericht mit Beschluss zu entscheiden, der Spruch, Begründung und Rechtsmittelbelehrung zu enthalten hat, schriftlich auszufertigen und den zur Beschwerde Berechtigten – hier: dem Angeklagten (dem Verteidiger) und der Staatsanwaltschaft – zuzustellen ist. Eine mündliche Verkündung eines Fortsetzungsbeschlusses in der Hauptverhandlung ist im Gesetz nicht vorgesehen. (T1)
  • 14 Os 123/21a
    Entscheidungstext OGH 22.02.2022 14 Os 123/21a
    Vgl
  • 11 Os 13/22d
    Entscheidungstext OGH 01.03.2022 11 Os 13/22d
    Vgl; Beisatz: Kein „informelles“ Anbot. (T2)
  • 15 Os 73/22g
    Entscheidungstext OGH 14.09.2022 15 Os 73/22g
    Vgl
  • 12 Os 108/23h
    Entscheidungstext OGH 23.11.2023 12 Os 108/23h
    vgl
  • 14 Os 121/23k
    Entscheidungstext OGH 09.01.2024 14 Os 121/23k
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2017:RS0131501

Im RIS seit

28.07.2017

Zuletzt aktualisiert am

05.03.2024

Dokumentnummer

JJR_20170518_OGH0002_0120OS00033_17W0000_001