OGH
RS0131501
09.01.2024
12Os33/17w (12Os34/17t; 12Os35/17i); 15Os50/18v (15Os51/18s; 15Os52/18p; 15Os53/18k; 15Os54/18g; 15Os55/18d; 15Os56/18a); 14Os123/21a (14Os124/21y; 14Os125/21w); 11Os13/22d (11Os14/22a; 11Os15/22y); 15Os73/22g; 12Os108/23h; 14Os121/23k (14Os122/23g; 14Os123/23d)
StPO §199,StPO §203 Abs1
StPO §203 Abs2
StPO §205 Abs2
Eine Verfahrensfortsetzung ist nur dann zulässig, wenn hierüber ein den Bedingungen des Paragraph 86, Absatz eins und 2 StPO entsprechender Fortsetzungsbeschluss gefasst wird. Ein bloßer Beisatz auf einer Ladung zur Hauptverhandlung genügt dem nicht.
TE OGH 2017-05-18 12 Os 33/17w
TE OGH 2018-05-23 15 Os 50/18v
Auch; Beisatz: Über die Verfahrensfortsetzung hat das Gericht mit Beschluss zu entscheiden, der Spruch, Begründung und Rechtsmittelbelehrung zu enthalten hat, schriftlich auszufertigen und den zur Beschwerde Berechtigten – hier: dem Angeklagten (dem Verteidiger) und der Staatsanwaltschaft – zuzustellen ist. Eine mündliche Verkündung eines Fortsetzungsbeschlusses in der Hauptverhandlung ist im Gesetz nicht vorgesehen. (T1)
TE OGH 2022-02-22 14 Os 123/21a
Vgl
TE OGH 2022-03-01 11 Os 13/22d
Vgl; Beisatz: Kein „informelles“ Anbot. (T2)
TE OGH 2022-09-14 15 Os 73/22g
Vgl
TE OGH 2023-11-23 12 Os 108/23h
vgl
TE OGH 2024-01-09 14 Os 121/23k
vgl
ECLI:AT:OGH0002:2017:RS0131501