Rechtssatz für 8ObA11/09i 9ObA87/15g

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0124660

Geschäftszahl

8ObA11/09i; 9ObA87/15g

Entscheidungsdatum

27.08.2015

Norm

ABGB §1293
GlBG §12 Abs1
GlBG §17
GlBG §26
GlBG §35
  1. GlBG § 12 heute
  2. GlBG § 12 gültig ab 01.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 107/2013
  3. GlBG § 12 gültig von 01.03.2011 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 7/2011
  4. GlBG § 12 gültig von 01.08.2008 bis 28.02.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2008
  5. GlBG § 12 gültig von 01.07.2004 bis 31.07.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2005
  6. GlBG § 12 gültig von 01.07.2004 bis 30.06.2004
  1. GlBG § 26 heute
  2. GlBG § 26 gültig ab 01.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 107/2013
  3. GlBG § 26 gültig von 01.03.2011 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 7/2011
  4. GlBG § 26 gültig von 01.08.2008 bis 28.02.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2008
  5. GlBG § 26 gültig von 01.07.2004 bis 31.07.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2005
  6. GlBG § 26 gültig von 01.07.2004 bis 30.06.2004
  1. GlBG § 35 heute
  2. GlBG § 35 gültig ab 01.03.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 7/2011
  3. GlBG § 35 gültig von 01.08.2008 bis 28.02.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2008
  4. GlBG § 35 gültig von 01.01.2006 bis 31.07.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2005
  5. GlBG § 35 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2005
  6. GlBG § 35 gültig von 01.07.2004 bis 30.06.2004

Rechtssatz

In dem in Paragraph 12, Absatz eins, Ziffer 2, GlBG vorgesehenen Betrag von 500 EUR kann auch eine gewisse Orientierung für die Bewertung der Rechtsgutbeeinträchtigung in Fällen gesehen werden, in denen es „nur" um die „persönliche Beeinträchtigung" geht und diese nur in der Beeinträchtigung des Rechts liegt, sich diskriminierungsfrei zu bewerben.

Entscheidungstexte

  • 8 ObA 11/09i
    Entscheidungstext OGH 23.04.2009 8 ObA 11/09i
    Veröff: SZ 2009/54
  • 9 ObA 87/15g
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 9 ObA 87/15g
    Auch; Beisatz: Im Fall einer Beendigungsdiskriminierung ist eine Beeinträchtigung jedoch schon deshalb typischerweise massiver, weil sie mit dem Verlust der Stelle einhergeht, die der diskriminierte Arbeitnehmer bereits innehat. (T1); Veröff: SZ 2015/86

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0124660

Im RIS seit

23.05.2009

Zuletzt aktualisiert am

12.04.2018

Dokumentnummer

JJR_20090423_OGH0002_008OBA00011_09I0000_002

Rechtssatz für 9ObA87/15g 9ObA49/16w

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0130287

Geschäftszahl

9ObA87/15g; 9ObA49/16w

Entscheidungsdatum

29.09.2016

Norm

GlBG §3 Z7
GlBG §12 Abs14
  1. GlBG § 12 heute
  2. GlBG § 12 gültig ab 01.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 107/2013
  3. GlBG § 12 gültig von 01.03.2011 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 7/2011
  4. GlBG § 12 gültig von 01.08.2008 bis 28.02.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2008
  5. GlBG § 12 gültig von 01.07.2004 bis 31.07.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2005
  6. GlBG § 12 gültig von 01.07.2004 bis 30.06.2004

Rechtssatz

Erste Anhaltspunkte für die Festlegung der Höhe der Entschädigung bei einer Beendigungsdiskriminierung bieten die im Gesetz für die Fälle einer Einstellungs- oder Beförderungsdiskriminierung und einer Belästigung vorgesehenen Beträge. Im Fall einer Beendigungsdiskriminierung ist eine Beeinträchtigung jedoch schon deshalb typischerweise massiver, weil sie mit dem Verlust der Stelle einhergeht, die der diskriminierte Arbeitnehmer bereits innehat. Darüber hinaus kommt einer mit der Schwangerschaft einer Dienstnehmerin begründeten Diskriminierung besonderes Gewicht zu. Der Entschädigung hat nach dem expliziten gesetzlichen Auftrag des Paragraph 12, Absatz 14, GlBG auch präventive Funktion zuzukommen.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 87/15g
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 9 ObA 87/15g
    Beisatz: Die persönliche Beeinträchtigung aus der Beendigung während und wegen der Schwangerschaft wird nicht schon mit dem Ersatz des Vermögensschadens (Verdienstentgangs) abgegolten. (T1)
    Beisatz: Die Festlegung des Entschädigungsbetrags kann stets nur nach den Umständen des Einzelfalls erfolgen. In jedem Einzelfall bleibt es einer diskriminierten Person natürlich unbenommen, konkret darzulegen, worin gerade in ihrem Fall – über das für jeden Offensichtliche hinaus – die besonderen Umstände liegen, die die Schwere und Dauer ihrer erlittenen persönlichen Beeinträchtigung ausmachen. (T2)
    Beisatz: Hier: Diskriminierende Auflösung des Lehrverhältnisses in der Probezeit wegen der Schwangerschaft; Entschädigungsbetrag von 1.700 EUR. (T3); Veröff: SZ 2015/86
  • 9 ObA 49/16w
    Entscheidungstext OGH 29.09.2016 9 ObA 49/16w
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0130287

Im RIS seit

29.10.2015

Zuletzt aktualisiert am

12.04.2018

Dokumentnummer

JJR_20150827_OGH0002_009OBA00087_15G0000_001

Rechtssatz für 2Ob52/56; 2Ob73/62; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0027364

Geschäftszahl

2Ob52/56; 2Ob73/62; 6Ob15/64; 2Ob30/66; 8Ob259/66; 2Ob312/67; 2Ob377/68; 2Ob384/68; 2Ob20/69; 2Ob41/69; 2Ob61/69; 2Ob170/69; 2Ob292/69; 2Ob310/69; 2Ob235/69; 2Ob290/69; 2Ob421/70; 2Ob423/70; 2Ob422/70; 2Ob328/70; 2Ob414/70; 1Ob208/71; 2Ob44/71; 2Ob12/72; 2Ob282/71; 2Ob110/72; 2Ob17/72; 2Ob196/72; 1Ob246/72; 2Ob216/72; 2Ob72/72 (2Ob75/72); 2Ob101/73; 2Ob164/73; 2Ob199/73; 8Ob38/74; 2Ob144/74; 2Ob123/74; 8Ob175/74; 8Ob229/74; 8Ob7/75; 2Ob359/74; 1Ob7/75; 2Ob11/76; 2Ob43/76; 2Ob284/76; 2Ob17/77; 8Ob68/77; 2Ob59/77; 5Ob573/77; 8Ob160/77; 4Ob3/78; 2Ob249/77; 6Ob760/77; 8Ob38/78; 2Ob15/78; 2Ob83/78; 2Ob95/78; 2Ob101/78; 6Ob651/78; 8Ob122/78; 2Ob230/78 (2Ob231/78); 2Ob222/78; 2Ob43/79; 2Ob42/79; 2Ob38/79; 8Ob50/79; 8Ob94/79; 5Ob653/79; 7Ob591/79 (7Ob592/79); 8Ob224/79; 8Ob28/80; 5Ob508/80; 8Ob40/80 (8Ob41/80); 2Ob83/80; 8Ob91/80; 8Ob240/80; 2Ob158/80; 8Ob147/80; 8Ob196/80; 8Ob234/80; 8Ob262/80; 2Ob223/80; 8Ob280/80; 2Ob204/80; 8Ob17/81; 1Ob35/80; 8Ob99/81; 8Ob118/81; 8Ob223/81; 1Ob46/81; 8Ob293/81; 8Ob76/81; 2Ob1/82; 2Ob89/82; 8Ob60/82; 2Ob122/82; 8Ob93/82; 8Ob167/82; 7Ob568/82; 8Ob256/82; 8Ob288/82; 2Ob209/82 (2Ob210/82); 2Ob71/83; 2Ob197/82; 8Ob71/83; 8Ob38/83; 8Ob515/83; 8Ob216/83; 8Ob192/83; 8Ob145/83; 2Ob104/83; 2Ob8/85; 8Ob58/85; 3Ob512/86; 8Ob2/86; 8Ob20/86; 8Ob82/86; 8Ob649/86; 2Ob49/86 (2Ob50/86); 2Ob31/87; 8Ob532/87; 8Ob60/87; 3Ob571/86; 8Ob71/87; 2Ob39/88; 2Ob28/87; 2Ob52/88; 5Ob627/88; 2Ob566/88; 2Ob97/89; 2Ob141/89; 2Ob14/91; 2Ob21/92; 2Ob42/93 (2Ob43/93); 2Ob61/98d; 2Ob70/98b; 4Ob355/98d; 7Ob196/99w; 1Ob272/99b; 2Ob17/03v; 6Ob54/04s; 6Ob12/05s; 6Ob119/05a; 4Ob52/06k; 9ObA143/07f; 2Ob87/08w; 2Ob154/08y; 8Ob115/09h; 2Ob41/10h; 9ObA87/15g; 2Ob117/16v; 6Ob147/18p; 5Ob229/20t; 2Ob61/22t; 8ObA4/25h

Entscheidungsdatum

26.05.2025

Rechtssatz

Wer nach Paragraph 1311, ABGB wegen Verletzung einer Schutzvorschrift haftet, kann sich von der Haftung nur durch den Beweis befreien, dass der Schaden auch eingetreten wäre, wenn er sich vorschriftsmäßig verhalten hätte.

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 52/56
    Entscheidungstext OGH 04.04.1956 2 Ob 52/56
    Veröff: ZVR 1956/132 S 183
  • 2 Ob 73/62
    Entscheidungstext OGH 09.03.1962 2 Ob 73/62
  • 6 Ob 15/64
    Entscheidungstext OGH 22.04.1964 6 Ob 15/64
  • 2 Ob 30/66
    Entscheidungstext OGH 03.03.1966 2 Ob 30/66
    Veröff: ZVR 1966/244 S 240
  • 8 Ob 259/66
    Entscheidungstext OGH 11.10.1966 8 Ob 259/66
    Beisatz: Schadenersatzpflicht bei Böllerschießen ohne die vorgeschriebene Anzeige. (T1)
  • 2 Ob 312/67
    Entscheidungstext OGH 12.10.1967 2 Ob 312/67
    Veröff: ZVR 1968/149 S 263
  • 2 Ob 377/68
    Entscheidungstext OGH 16.12.1968 2 Ob 377/68
    Beisatz: Eine Ungewissheit geht zu Lasten des Normübertreters (Hier: § 7 StVO) (T2)
    Veröff: ZVR 1969/255 S 232
  • 2 Ob 384/68
    Entscheidungstext OGH 23.01.1969 2 Ob 384/68
  • 2 Ob 20/69
    Entscheidungstext OGH 13.02.1969 2 Ob 20/69
  • 2 Ob 41/69
    Entscheidungstext OGH 27.02.1969 2 Ob 41/69
    Veröff: ZVR 1969/316 S 290
  • 2 Ob 61/69
    Entscheidungstext OGH 17.04.1969 2 Ob 61/69
  • 2 Ob 170/69
    Entscheidungstext OGH 27.06.1969 2 Ob 170/69
    Veröff: ZVR 1970/69 S 100
  • 2 Ob 292/69
    Entscheidungstext OGH 13.11.1969 2 Ob 292/69
  • 2 Ob 310/69
    Entscheidungstext OGH 20.11.1969 2 Ob 310/69
    Veröff: ZVR 1970/86 S 126
  • 2 Ob 235/69
    Entscheidungstext OGH 25.09.1969 2 Ob 235/69
    Veröff: ZVR 1970/113 S 155
  • 2 Ob 290/69
    Entscheidungstext OGH 12.12.1969 2 Ob 290/69
    Veröff: ZVR 1970/111 S 153
  • 2 Ob 421/70
    Entscheidungstext OGH 09.12.1970 2 Ob 421/70
  • 2 Ob 423/70
    Entscheidungstext OGH 25.03.1971 2 Ob 423/70
  • 2 Ob 422/70
    Entscheidungstext OGH 24.06.1971 2 Ob 422/70
    Beisatz: In gleicher Weise und im gleichen Umfang. (T3)
  • 2 Ob 328/70
    Entscheidungstext OGH 03.06.1971 2 Ob 328/70
    Veröff: JBl 1973,152
  • 2 Ob 414/70
    Entscheidungstext OGH 24.06.1971 2 Ob 414/70
  • 1 Ob 208/71
    Entscheidungstext OGH 26.08.1971 1 Ob 208/71
  • 2 Ob 44/71
    Entscheidungstext OGH 13.01.1972 2 Ob 44/71
    Beis wie T3
  • 2 Ob 12/72
    Entscheidungstext OGH 24.02.1972 2 Ob 12/72
    Veröff: ZVR 1973/113 S 146
  • 2 Ob 282/71
    Entscheidungstext OGH 25.05.1972 2 Ob 282/71
  • 2 Ob 110/72
    Entscheidungstext OGH 22.06.1972 2 Ob 110/72
  • 2 Ob 17/72
    Entscheidungstext OGH 06.10.1972 2 Ob 17/72
  • 2 Ob 196/72
    Entscheidungstext OGH 09.11.1972 2 Ob 196/72
  • 1 Ob 246/72
    Entscheidungstext OGH 22.11.1972 1 Ob 246/72
  • 2 Ob 216/72
    Entscheidungstext OGH 30.11.1972 2 Ob 216/72
  • 2 Ob 72/72
    Entscheidungstext OGH 28.12.1972 2 Ob 72/72
    Beis wie T3; Veröff: ZVR 1973/101 S 134
  • 2 Ob 101/73
    Entscheidungstext OGH 13.09.1973 2 Ob 101/73
    Veröff: ZVR 1974/242 S 331
  • 2 Ob 164/73
    Entscheidungstext OGH 08.11.1973 2 Ob 164/73
  • 2 Ob 199/73
    Entscheidungstext OGH 20.12.1973 2 Ob 199/73
    Beisatz: Zu beweisen ist, dass die Übertretung keinen Einfluss auf das Unfallsgeschehen gehabt hat. (T4)
  • 8 Ob 38/74
    Entscheidungstext OGH 12.03.1974 8 Ob 38/74
  • 2 Ob 144/74
    Entscheidungstext OGH 16.05.1974 2 Ob 144/74
  • 2 Ob 123/74
    Entscheidungstext OGH 04.07.1974 2 Ob 123/74
  • 8 Ob 175/74
    Entscheidungstext OGH 01.10.1974 8 Ob 175/74
    Beis wie T3
  • 8 Ob 229/74
    Entscheidungstext OGH 12.11.1974 8 Ob 229/74
    Beisatz: Die Zugehörigkeit des Unfalls und des aus ihm eingetretenen Schadens zum Schutzbereich wird vermutet. (T5)
    Veröff: ZVR 1975/195 S 275
  • 8 Ob 7/75
    Entscheidungstext OGH 28.01.1975 8 Ob 7/75
  • 2 Ob 359/74
    Entscheidungstext OGH 06.03.1975 2 Ob 359/74
  • 1 Ob 7/75
    Entscheidungstext OGH 19.03.1975 1 Ob 7/75
    Auch; Veröff: SZ 48/29
  • 2 Ob 11/76
    Entscheidungstext OGH 30.01.1976 2 Ob 11/76
    Veröff: ZVR 1977/42 S 50
  • 2 Ob 43/76
    Entscheidungstext OGH 12.03.1976 2 Ob 43/76
    Veröff: ZVR 1976/301 S 312
  • 2 Ob 284/76
    Entscheidungstext OGH 13.01.1977 2 Ob 284/76
    Vgl; Beisatz: Doch keine Umkehrung der Beweislast hinsichtlich der Kausalität an sich. (T6)
    Veröff: EvBl 1977/246 S 583 = ZVR 1978/89 S 147
  • 2 Ob 17/77
    Entscheidungstext OGH 03.03.1977 2 Ob 17/77
  • 8 Ob 68/77
    Entscheidungstext OGH 27.04.1977 8 Ob 68/77
  • 2 Ob 59/77
    Entscheidungstext OGH 29.04.1977 2 Ob 59/77
    Veröff: ZVR 1978/174 S 213
  • 5 Ob 573/77
    Entscheidungstext OGH 14.06.1977 5 Ob 573/77
  • 8 Ob 160/77
    Entscheidungstext OGH 23.11.1977 8 Ob 160/77
    Veröff: ZVR 1979/120 S 136
  • 4 Ob 3/78
    Entscheidungstext OGH 07.02.1978 4 Ob 3/78
  • 2 Ob 249/77
    Entscheidungstext OGH 09.02.1978 2 Ob 249/77
  • 6 Ob 760/77
    Entscheidungstext OGH 02.02.1978 6 Ob 760/77
  • 8 Ob 38/78
    Entscheidungstext OGH 29.03.1978 8 Ob 38/78
    Beis wie T3; Veröff: ZVR 1978/314 S 367
  • 2 Ob 15/78
    Entscheidungstext OGH 30.03.1978 2 Ob 15/78
    Beisatz: Wenngleich auf anderem Wege und in anderer Weise. (T7)
  • 2 Ob 83/78
    Entscheidungstext OGH 08.06.1978 2 Ob 83/78
  • 2 Ob 95/78
    Entscheidungstext OGH 08.06.1978 2 Ob 95/78
    Beis wie T7
  • 2 Ob 101/78
    Entscheidungstext OGH 29.06.1978 2 Ob 101/78
    Vgl; Beisatz: Bei Nachweis der Übertretung eines Schutzgesetzes kann ein prima facie Beweis dafür sprechen, dass der von dieser Norm zu verhindernde Schaden durch dieses Verhalten verursacht wurde. (T8)
  • 6 Ob 651/78
    Entscheidungstext OGH 22.06.1978 6 Ob 651/78
  • 8 Ob 122/78
    Entscheidungstext OGH 12.07.1978 8 Ob 122/78
    Auch; Veröff: ZVR 1979/178 S 204
  • 2 Ob 230/78
    Entscheidungstext OGH 30.01.1979 2 Ob 230/78
    Beis wie T3
  • 2 Ob 222/78
    Entscheidungstext OGH 30.01.1979 2 Ob 222/78
    Veröff: ZVR 1979/204 S 269
  • 2 Ob 43/79
    Entscheidungstext OGH 03.04.1979 2 Ob 43/79
    Beis wie T3
  • 2 Ob 42/79
    Entscheidungstext OGH 24.04.1979 2 Ob 42/79
  • 2 Ob 38/79
    Entscheidungstext OGH 24.04.1979 2 Ob 38/79
  • 8 Ob 50/79
    Entscheidungstext OGH 10.05.1979 8 Ob 50/79
  • 8 Ob 94/79
    Entscheidungstext OGH 21.05.1979 8 Ob 94/79
    Veröff: ZVR 1980/121
  • 5 Ob 653/79
    Entscheidungstext OGH 28.08.1979 5 Ob 653/79
    Beisatz: Hier: Organ einer juristischen Person, das ohne erforderliche Zustimmung eines anderen Organs dieser juristischen Person unter Verletzung der Satzung (Schutznorm) handelt. (T9)
  • 7 Ob 591/79
    Entscheidungstext OGH 13.09.1979 7 Ob 591/79
  • 8 Ob 224/79
    Entscheidungstext OGH 06.12.1979 8 Ob 224/79
    Beisatz: Rechtmäßiges Alternativverhalten. (T10)
  • 8 Ob 28/80
    Entscheidungstext OGH 06.03.1980 8 Ob 28/80
    Beis wie T3; Veröff: ZVR 1980/343 S 373
  • 5 Ob 508/80
    Entscheidungstext OGH 06.05.1980 5 Ob 508/80
    Zweiter Rechtsgang zu 5 Ob 573/77
  • 8 Ob 40/80
    Entscheidungstext OGH 08.05.1980 8 Ob 40/80
    Veröff: ZVR 1981/121 S 155
  • 2 Ob 83/80
    Entscheidungstext OGH 10.06.1980 2 Ob 83/80
  • 8 Ob 91/80
    Entscheidungstext OGH 26.06.1980 8 Ob 91/80
    Beis wie T3; Veröff: ZVR 1981/85 S 110
  • 8 Ob 240/80
    Entscheidungstext OGH 20.11.1980 8 Ob 240/80
    Veröff: ZVR 1981/206 S 274
  • 2 Ob 158/80
    Entscheidungstext OGH 04.11.1980 2 Ob 158/80
    Veröff: ZVR 1982/12 S 10
  • 8 Ob 147/80
    Entscheidungstext OGH 06.11.1980 8 Ob 147/80
    Beisatz: Die Zugehörigkeit des Schadens zum Zweckbereich der Schutznorm hat der Schädiger zu widerlegen. (T11)
  • 8 Ob 196/80
    Entscheidungstext OGH 15.01.1981 8 Ob 196/80
    Beis wie T3; Veröff: ZVR 1981/187 S 237
  • 8 Ob 234/80
    Entscheidungstext OGH 29.01.1981 8 Ob 234/80
  • 8 Ob 262/80
    Entscheidungstext OGH 12.02.1981 8 Ob 262/80
    Beisatz: Rechtsfahrgebot gemäß § 7 StVO. (T12)
  • 2 Ob 223/80
    Entscheidungstext OGH 17.02.1981 2 Ob 223/80
  • 8 Ob 280/80
    Entscheidungstext OGH 26.02.1981 8 Ob 280/80
    Beis wie T3; Veröff: ZVR 1982/373 S 327
  • 2 Ob 204/80
    Entscheidungstext OGH 10.03.1981 2 Ob 204/80
    Beis wie T10
  • 8 Ob 17/81
    Entscheidungstext OGH 09.04.1981 8 Ob 17/81
  • 1 Ob 35/80
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 15.07.1981 1 Ob 35/80
    Veröff: SZ 54/108 = EuGRZ 1981,573
  • 8 Ob 99/81
    Entscheidungstext OGH 21.05.1981 8 Ob 99/81
    Auch; Beis wie T3
  • 8 Ob 118/81
    Entscheidungstext OGH 02.07.1981 8 Ob 118/81
    Auch; Beis wie T3
  • 8 Ob 223/81
    Entscheidungstext OGH 19.11.1981 8 Ob 223/81
    Veröff: ZVR 1982/229 S 216
  • 1 Ob 46/81
    Entscheidungstext OGH 13.01.1982 1 Ob 46/81
    Beis wie T3; Beis wie T10
  • 8 Ob 293/81
    Entscheidungstext OGH 28.01.1982 8 Ob 293/81
  • 8 Ob 76/81
    Entscheidungstext OGH 25.02.1982 8 Ob 76/81
    Beis wie T2; Beisatz: Hier: Schleppflug (T13)
    Veröff: ZVR 1983/35 S 46
  • 2 Ob 1/82
    Entscheidungstext OGH 09.03.1982 2 Ob 1/82
    Beisatz: Hier: § 106 KFG (T14)
  • 2 Ob 89/82
    Entscheidungstext OGH 27.04.1982 2 Ob 89/82
    Auch
  • 8 Ob 60/82
    Entscheidungstext OGH 13.05.1982 8 Ob 60/82
  • 2 Ob 122/82
    Entscheidungstext OGH 15.06.1982 2 Ob 122/82
    Beis wie T2; Veröff: ZVR 1983/53 S 80
  • 8 Ob 93/82
    Entscheidungstext OGH 17.06.1982 8 Ob 93/82
    Veröff: ZVR 1983/232 S 280
  • 8 Ob 167/82
    Entscheidungstext OGH 02.09.1982 8 Ob 167/82
    Veröff: ZVR 1983/237 S 282
  • 7 Ob 568/82
    Entscheidungstext OGH 23.09.1982 7 Ob 568/82
  • 8 Ob 256/82
    Entscheidungstext OGH 20.01.1983 8 Ob 256/82
    Beis wie T3; Veröff: ZVR 1984/73 S 76
  • 8 Ob 288/82
    Entscheidungstext OGH 27.01.1983 8 Ob 288/82
    Auch; Beis wie T3; Veröff: ZVR 1983/227 S 277
  • 2 Ob 209/82
    Entscheidungstext OGH 08.03.1983 2 Ob 209/82
    Beisatz: Hier: § 6 Abs 2 EisbKrV. (T15)
  • 2 Ob 71/83
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 2 Ob 71/83
  • 2 Ob 197/82
    Entscheidungstext OGH 17.05.1983 2 Ob 197/82
    Beisatz: Hier: § 9 Abs 4 StVO (T16)
  • 8 Ob 71/83
    Entscheidungstext OGH 09.06.1983 8 Ob 71/83
    Auch; Beis wie T3
  • 8 Ob 38/83
    Entscheidungstext OGH 23.06.1983 8 Ob 38/83
    Beis wie T3; Veröff: ZVR 1984/273 S 277
  • 8 Ob 515/83
    Entscheidungstext OGH 08.09.1983 8 Ob 515/83
  • 8 Ob 216/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 216/83
    Beisatz: In gleicher Weise und mit gleich schweren Folgen. (T17)
    Veröff: ZVR 1985/28 S 47
  • 8 Ob 192/83
    Entscheidungstext OGH 21.12.1983 8 Ob 192/83
    Veröff: ZVR 1984/340 S 370
  • 8 Ob 145/83
    Entscheidungstext OGH 01.03.1984 8 Ob 145/83
    Beis wie T2 nur: Eine Ungewissheit geht zu Lasten des Normübertreters. (T18)
    Beis wie T17
    Veröff: ZVR 1985/1 S 10
  • 2 Ob 104/83
    Entscheidungstext OGH 27.03.1984 2 Ob 104/83
    Beis wie T3 nur: Im gleichen Umfang. (T19)
    Beis wie T2
  • 2 Ob 8/85
    Entscheidungstext OGH 26.02.1985 2 Ob 8/85
  • 8 Ob 58/85
    Entscheidungstext OGH 18.09.1985 8 Ob 58/85
  • 3 Ob 512/86
    Entscheidungstext OGH 09.04.1986 3 Ob 512/86
    Auch
  • 8 Ob 2/86
    Entscheidungstext OGH 03.04.1986 8 Ob 2/86
    Beis wie T17 nur: In gleicher Weise. (T20)
  • 8 Ob 20/86
    Entscheidungstext OGH 10.07.1986 8 Ob 20/86
    Beis wie T3
  • 8 Ob 82/86
    Entscheidungstext OGH 12.02.1987 8 Ob 82/86
    Beis wie T3
  • 8 Ob 649/86
    Entscheidungstext OGH 12.03.1987 8 Ob 649/86
  • 2 Ob 49/86
    Entscheidungstext OGH 28.04.1987 2 Ob 49/86
  • 2 Ob 31/87
    Entscheidungstext OGH 30.06.1987 2 Ob 31/87
    Beis wie T3; Veröff: ZVR 1988/65 S 141
  • 8 Ob 532/87
    Entscheidungstext OGH 27.08.1987 8 Ob 532/87
  • 8 Ob 60/87
    Entscheidungstext OGH 21.10.1987 8 Ob 60/87
  • 3 Ob 571/86
    Entscheidungstext OGH 28.10.1987 3 Ob 571/86
    Veröff: SZ 60/224
  • 8 Ob 71/87
    Entscheidungstext OGH 05.11.1987 8 Ob 71/87
    Auch; Veröff: ZVR 1988/85 S 206
  • 2 Ob 39/88
    Entscheidungstext OGH 12.04.1988 2 Ob 39/88
  • 2 Ob 28/87
    Entscheidungstext OGH 17.05.1988 2 Ob 28/87
    Beisatz: Der Geschädigte hat im Sinne des § 1311 ABGB nur die Übertretung zu beweisen, dem Halter obliegt der Beweis, dass er sich vorschriftsmäßig verhalten hat oder dass der Schaden auch bei vorschriftsmäßigem Verhalten eingetreten wäre. (T21)
  • 2 Ob 52/88
    Entscheidungstext OGH 12.07.1988 2 Ob 52/88
  • 5 Ob 627/88
    Entscheidungstext OGH 29.11.1988 5 Ob 627/88
  • 2 Ob 566/88
    Entscheidungstext OGH 12.04.1989 2 Ob 566/88
  • 2 Ob 97/89
    Entscheidungstext OGH 30.08.1989 2 Ob 97/89
  • 2 Ob 141/89
    Entscheidungstext OGH 19.12.1989 2 Ob 141/89
    Beis wie T2; Veröff: ZVR 1990/119 S 310
  • 2 Ob 14/91
    Entscheidungstext OGH 26.04.1991 2 Ob 14/91
  • 2 Ob 21/92
    Entscheidungstext OGH 09.09.1992 2 Ob 21/92
    Veröff: ZVR 1993/122 S 276
  • 2 Ob 42/93
    Entscheidungstext OGH 26.08.1993 2 Ob 42/93
    Beis wie T2
  • 2 Ob 61/98d
    Entscheidungstext OGH 26.02.1998 2 Ob 61/98d
    Vgl auch; Beisatz: Hat der Beklagte einen Mitverschuldenseinwand erhoben, so hat der sich (ebenfalls) rechtswidrig verhaltende Kläger zu beweisen, dass der Schaden auch bei rechtmäßigem Verhalten eingetreten wäre. (T22)
  • 2 Ob 70/98b
    Entscheidungstext OGH 19.03.1998 2 Ob 70/98b
    Beis wie T18
  • 4 Ob 355/98d
    Entscheidungstext OGH 26.01.1999 4 Ob 355/98d
    Vgl auch; Beis wie T22
  • 7 Ob 196/99w
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 7 Ob 196/99w
    Vgl auch
  • 1 Ob 272/99b
    Entscheidungstext OGH 28.03.2000 1 Ob 272/99b
  • 2 Ob 17/03v
    Entscheidungstext OGH 27.02.2003 2 Ob 17/03v
    Auch; Beis wie T10
  • 6 Ob 54/04s
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 6 Ob 54/04s
    Auch
  • 6 Ob 12/05s
    Entscheidungstext OGH 19.05.2005 6 Ob 12/05s
    Vgl
  • 6 Ob 119/05a
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 119/05a
    Vgl auch; Beisatz: Erwägungen zum rechtmäßigen Alternativverhalten eines in Betracht kommenden Rückersatzpflichtigen sind im Rückersatzverfahren nicht von Amts wegen anzustellen. Hier: § 21 UVG, § 22 UVG. (T23)
  • 4 Ob 52/06k
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 4 Ob 52/06k
    Ähnlich; Beisatz: Umgekehrt muss aber auch dem Geschädigten bei Vorliegen der sonstigen Anspruchsvoraussetzungen zugestanden werden, dass er einen von ihm (möglicherweise) rechtswidrig getätigten Aufwand ersetzt bekommt, wenn der vom Schädiger rechtswidrig und schuldhaft verursachte Aufwand bei einem rechtmäßigen Verhalten des Geschädigten jedenfalls weit höher gewesen wäre als der tatsächlich getätigte. Bei krass rechtswidrigem (zum Beispiel strafgesetzwidrigem) Verhalten wäre zwar möglicherweise anders zu entscheiden; dafür gibt es hier aber keinen Anhaltspunkt. (T24)
  • 9 ObA 143/07f
    Entscheidungstext OGH 05.06.2008 9 ObA 143/07f
  • 2 Ob 87/08w
    Entscheidungstext OGH 29.05.2008 2 Ob 87/08w
    Auch
  • 2 Ob 154/08y
    Entscheidungstext OGH 27.11.2008 2 Ob 154/08y
    Vgl; Beisatz: Die Beweislast dafür, dass der Schaden auch bei rechtmäßigem Alternativverhalten eingetreten wäre, trifft den Schädiger. (T25)
  • 8 Ob 115/09h
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 8 Ob 115/09h
    Auch
  • 2 Ob 41/10h
    Entscheidungstext OGH 07.10.2010 2 Ob 41/10h
    Auch; Auch Beis wie T21; Beis wie T25; Beisatz: Hat der Geschädigte die objektive Übertretung einer Schutznorm nachgewiesen, so trägt der Schädiger die Behauptungs- und Beweislast dafür, dass der Schaden auch im Fall vorschriftsmäßigen Verhaltens, das heißt ohne Verletzung der Schutznorm, eingetreten wäre. (T26)
  • 9 ObA 87/15g
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 9 ObA 87/15g
    Auch; Beisatz: Ebenso hat daher der Arbeitgeber, der das Dienstverhältnis in der Probezeit (auch) wegen der Schwangerschaft der Arbeitnehmerin beendet, zu behaupten und unter Beweis zu stellen, dass er das Arbeitsverhältnis auch ohne Berücksichtigung der Schwangerschaft innerhalb der Probezeit beendet hätte. (T27); Veröff: SZ 2015/86
  • 2 Ob 117/16v
    Entscheidungstext OGH 20.06.2017 2 Ob 117/16v
    Veröff: SZ 2017/69
  • 6 Ob 147/18p
    Entscheidungstext OGH 31.08.2018 6 Ob 147/18p
    Beis wie T4; Beis wie T25
  • 5 Ob 229/20t
    Entscheidungstext OGH 18.03.2021 5 Ob 229/20t
  • 2 Ob 61/22t
    Entscheidungstext OGH 27.06.2022 2 Ob 61/22t
    Beis wie T22
  • 8 ObA 4/25h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.05.2025 8 ObA 4/25h
    vgl; Beisatz wie T25; Beisatz wie T26

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0027364

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.08.2025

Dokumentnummer

JJR_19560404_OGH0002_0020OB00052_5600000_003

Rechtssatz für 1Ob226/74; 1Ob15/81; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0022442

Geschäftszahl

1Ob226/74; 1Ob15/81; 2Ob102/81; 1Ob32/87; 1Ob43/89; 1Ob27/90 (1Ob28/90); 1Ob94/00f; 1Ob88/00y; 2Ob154/03s; 6Ob94/05z; 8ObA23/14m; 9ObA87/15g; 4Ob48/16m; 9ObA49/16w; 9ObA147/19m; 9ObA24/26h

Entscheidungsdatum

25.06.2026

Rechtssatz

Bei der Ermittlung des Ausmaßes des eine Genugtuungsfunktion besitzenden Ersatzanspruchs für immateriellen Schaden bilden Dauer und Intensität des erlittenen Ungemachs einen bestimmenden Faktor. Bei der Ausmessung dieser Genugtuungsleistung (Geldersatz) wird die psychophysische Situation des Betroffenen, die Beschaffenheit seiner Gefühlswelt, seine Empfindsamkeit, die Schwankungsbreite seiner Psyche gleichfalls zu berücksichtigen und überdies zu beachten sein, daß diese dem in seinem Recht auf Freiheit Verletzten nicht nur einen Ausgleich für die beeinträchtigte Lebensfreude bringen, sondern ihm auch das Gefühl der Verletzung nehmen und damit das gestörte Gleichgewicht in seiner Persönlichkeit wiederherstellen soll.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 226/74
    Entscheidungstext OGH 18.06.1975 1 Ob 226/74
    Veröff: SZ 48/69 = JBl 1975,645 (mit Anmerkung von R Strasser) = EUGRZ 1975,492 = EvBl 1976/30 S 66
  • 1 Ob 15/81
    Entscheidungstext OGH 20.05.1981 1 Ob 15/81
    nur: Bei der Ausmessung dieser Genugtuungsleistung (Geldersatz) wird die psychophysische Situation des Betroffenen, die Beschaffenheit seiner Gefühlswelt, seine Empfindsamkeit, die Schwankungsbreite seiner Psyche gleichfalls zu berücksichtigen und überdies zu beachten sein, daß diese dem in seinem Recht auf Freiheit Verletzten nicht nur einen Ausgleich für die beeinträchtigte Lebensfreude bringen, sondern ihm auch das Gefühl der Verletzung nehmen und damit das gestörte Gleichgewicht in seiner Persönlichkeit wiederherstellen soll. (T1) Veröff: EUGRZ 1981,571 = JBl 1982,263
  • 2 Ob 102/81
    Entscheidungstext OGH 30.11.1982 2 Ob 102/81
    nur: Bei der Ausmessung dieser Genugtuungsleistung (Geldersatz) wird die psychophysische Situation des Betroffenen, die Beschaffenheit seiner Gefühlswelt, seine Empfindsamkeit, die Schwankungsbreite seiner Psyche gleichfalls zu berücksichtigen sein. (T2) Beisatz: Schmerzengeld (T3)
  • 1 Ob 32/87
    Entscheidungstext OGH 15.07.1987 1 Ob 32/87
    Veröff: JBl 1988,46
  • 1 Ob 43/89
    Entscheidungstext OGH 15.11.1989 1 Ob 43/89
    Veröff: SZ 62/176 = JBl 1990,456
  • 1 Ob 27/90
    Entscheidungstext OGH 19.12.1990 1 Ob 27/90
    Veröff: SZ 63/223 = JBl 1992,49
  • 1 Ob 94/00f
    Entscheidungstext OGH 28.04.2000 1 Ob 94/00f
    Vgl; Beisatz: Den für die Ersatzbemessung bei konventionswidrigem Freiheitsentzug ableitbaren Grundsätzen ist weder ein Tagessatzsystem noch eine allgemeine Aussage darüber zu entnehmen, welcher Intensität körperlicher Schmerzen das durch eine konventionswidrige Haft bewirkte seelische Ungemach gleichzuhalten ist. Die Bemessungskriterien sind vielmehr als bewegliches System zu verstehen, innerhalb dessen Grenzen ein weiter Spielraum für die den Erfordernissen des Einzelfalls jeweils gerecht werdende Ermessensübung besteht. (T4)
  • 1 Ob 88/00y
    Entscheidungstext OGH 21.06.2000 1 Ob 88/00y
    nur: Bei der Ermittlung des Ausmaßes des eine Genugtuungsfunktion besitzenden Ersatzanspruchs für immateriellen Schaden bilden Dauer und Intensität des erlittenen Ungemachs einen bestimmenden Faktor. Bei der Ausmessung dieser Genugtuungsleistung (Geldersatz) wird die psychophysische Situation des Betroffenen, die Beschaffenheit seiner Gefühlswelt, seine Empfindsamkeit, die Schwankungsbreite seiner Psyche gleichfalls zu berücksichtigen. (T5) Beisatz: Eine hochschwangere Person empfindet eine Haft naturgemäß (noch) wesentlich unangenehmer als eine Frau, die einige Zeit nach der Entbindung einigermaßen vorbereitet die Haft antritt. (T6); Veröff: SZ 73/103
  • 2 Ob 154/03s
    Entscheidungstext OGH 10.07.2003 2 Ob 154/03s
    Ähnlich; Beisatz: Bei der Bemessung des Schmerzengeldes sind die Art und Schwere der Körperverletzung, die Art, Intensität und Dauer der Schmerzen sowie die Dauer der Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes des Verletzten überhaupt und die damit verbundenen Unlustgefühle zu berücksichtigen. (T7)
  • 6 Ob 94/05z
    Entscheidungstext OGH 23.06.2005 6 Ob 94/05z
    Vgl auch; Beisatz: Die mit der Verletzung der körperlichen Unversehrtheit einhergehenden Unlustgefühle sind mitzuberücksichtigen. (T8)
  • 8 ObA 23/14m
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 8 ObA 23/14m
    Auch; Beisatz: Im Allgemeinen ist bei der Entschädigung für erlittene Diskriminierung insbesondere auf deren Dauer und die Erheblichkeit der Beeinträchtigung Bedacht zu nehmen. Die Höhe der Entschädigung für die erlittene psychische Beeinträchtigung ist nach § 12 Abs 14 GlBG so zu bemessen, dass diese tatsächlich und wirksam ausgeglichen wird, die Entschädigung der erlittenen Beeinträchtigung angemessen ist und Diskriminierungen verhindert. (T9)
    Beisatz: Fragen dieser Bemessung hängen immer von den Umständen des Einzelfalls ab, sodass ihnen in der Regel keine über diesen hinausgehende Bedeutung zukommt, sofern keine auffallende Fehlbeurteilung, also eine krasse Verkennung der Auslegungsgrundsätze vorliegt, die im Interesse der Rechtssicherheit wahrgenommen werden muss. (T10)
  • 9 ObA 87/15g
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 9 ObA 87/15g
    Veröff: SZ 2015/86
  • 4 Ob 48/16m
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 4 Ob 48/16m
    Auch; Beisatz: Berücksichtigung des seelischen Ungemachs aufgrund einer abgebrochenen und im Körper verbliebenen Operationsschere, auch wenn daraus keine körperlichen Schmerzen resultieren. (T11)
  • 9 ObA 49/16w
    Entscheidungstext OGH 29.09.2016 9 ObA 49/16w
    nur T1
  • 9 ObA 147/19m
    Entscheidungstext OGH 26.02.2020 9 ObA 147/19m
    Vgl; Beis wie T9
  • 9 ObA 24/26h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.06.2026 9 ObA 24/26h
    Beisatz wie T9; Beisatz wie T10

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0022442

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.08.2026

Dokumentnummer

JJR_19750618_OGH0002_0010OB00226_7400000_001