Rechtssatz für 13Os173/80 (13Os10/81) 1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0086489

Geschäftszahl

13Os173/80 (13Os10/81); 12Os138/81; 13Os116/83; 14Os40/91; 13Os153/11s

Entscheidungsdatum

05.04.2012

Norm

FinStrG §37 Abs1
  1. FinStrG Art. 1 § 37 heute
  2. FinStrG Art. 1 § 37 gültig ab 23.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2019
  3. FinStrG Art. 1 § 37 gültig von 01.01.2011 bis 22.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2010
  4. FinStrG Art. 1 § 37 gültig von 13.01.1999 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/1999
  5. FinStrG Art. 1 § 37 gültig von 01.01.1995 bis 12.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 681/1994
  6. FinStrG Art. 1 § 37 gültig von 01.01.1976 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 335/1975

Rechtssatz

Subjekt der Abgabenhehlerei kann begrifflich stets nur eine vom Vortäter (im Sinne einer der Beteiligungsformen des Paragraph 11, FinStrG) verschiedene Person sein.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 173/80
    Entscheidungstext OGH 15.10.1981 13 Os 173/80
  • 12 Os 138/81
    Entscheidungstext OGH 10.12.1981 12 Os 138/81
    Vgl; Beisatz: Gesetzeskonkurrenz (T1) Veröff: EvBl 1982/122 S 404
  • 13 Os 116/83
    Entscheidungstext OGH 08.09.1983 13 Os 116/83
    Vgl auch
  • 14 Os 40/91
    Entscheidungstext OGH 17.09.1991 14 Os 40/91
  • 13 Os 153/11s
    Entscheidungstext OGH 05.04.2012 13 Os 153/11s
    Vgl; Beisatz: Im Fall eines Schuldspruchs wegen des als Beitragstäter (§ 11 dritter Fall FinStrG) begangenen Finanzvergehens nach § 44 Abs 1 lit a FinStrG idF vor BGBl I 2010/104 infolge Ankaufs der von den Lieferanten importierten Zigaretten wäre eine ‑ allenfalls durch deren (vollendete oder versuchte) Weiterveräußerung verwirklichte ‑ Monopolhehlerei (§ 46 Abs 1 FinStrG) als straflose Nachtat konsumiert. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0086489

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.07.2012

Dokumentnummer

JJR_19811015_OGH0002_0130OS00173_8000000_001

Rechtssatz für 12Os107/05k 15Os14/06g...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0120331

Geschäftszahl

12Os107/05k; 15Os14/06g; 15Os25/06z; 15Os56/06h; 15Os117/06d; 15Os50/07b; 13Os8/08p; 13Os27/09h; 13Os105/09d; 13Os108/11y; 13Os153/11s; 13Os137/11p; 13Os46/12g

Entscheidungsdatum

22.11.2012

Norm

FinStrG §44 Abs1 lita
FinStrG §46 Abs1 lita
TabMG §5
  1. FinStrG Art. 1 § 44 heute
  2. FinStrG Art. 1 § 44 gültig ab 01.01.2027 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2026
  3. FinStrG Art. 1 § 44 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2010
  4. FinStrG Art. 1 § 44 gültig von 21.08.1996 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 421/1996
  5. FinStrG Art. 1 § 44 gültig von 01.01.1995 bis 20.08.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 681/1994
  6. FinStrG Art. 1 § 44 gültig von 01.01.1986 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 571/1985
  1. FinStrG Art. 1 § 46 heute
  2. FinStrG Art. 1 § 46 gültig ab 01.01.2027 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2026
  3. FinStrG Art. 1 § 46 gültig von 23.07.2019 bis 31.12.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2019
  4. FinStrG Art. 1 § 46 gültig von 12.01.2013 bis 22.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013
  5. FinStrG Art. 1 § 46 gültig von 01.01.1995 bis 11.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 681/1994
  6. FinStrG Art. 1 § 46 gültig von 01.01.1976 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 335/1975

Rechtssatz

Die Übergabe von nach Österreich geschmuggelten Monopolgegenständen vom Schmuggler an einen Dritten (der sie verwerten soll) kann gewerbsmäßiges Inverkehrbringen von Tabakerzeugnissen im Monopolgebiet (Paragraph 5, Absatz 4, TabMG) und somit Handel mit Monopolgegenständen nach Paragraph 44, Absatz eins, Litera a, FinStrG in Verbindung mit Paragraph 5, TabMG sein. Da Inverkehrbringen jedoch in der Übertragung von Verfügungsgewalt an den Übernehmer besteht vergleiche zum Inverkehrsetzen des Paragraph 28, Absatz 2, vierter Fall SMG Foregger et al SMG Paragraph 28, AnmV.2.), fehlt es dabei an der Anknüpfungsmöglichkeit für die Tathandlungen des Paragraph 46, Absatz eins, FinStrG, weil diese eine abgeschlossene Vortat erfordern (Dorazil-Harbich, FinStrG Paragraph 37, Anmerkung 5, E 30 f), was in diesem Fall des Monopoleingriffes eben (noch) nicht vorliegt. Der erste Übernehmer käme vielmehr als Täter nach Paragraph 11, 3.Fall FinStrG in Betracht, Folgeübernehmer indes sehr wohl als Monopolhehler vergleiche 11 Os 74/05z).

Entscheidungstexte

  • 12 Os 107/05k
    Entscheidungstext OGH 17.11.2005 12 Os 107/05k
  • 15 Os 14/06g
    Entscheidungstext OGH 16.03.2006 15 Os 14/06g
    Vgl; Beisatz: Auch dann, wenn zweifelsfreie Feststellungen zu einem Eingriff in Monopolrechte durch gewerbsmäßiges Inverkehrbringen von nach Österreich geschmuggelten Tabakerzeugnissen im Monopolgebiet (§ 5 Abs 4 TabMG) als Vortat fehlen, besteht kein Anlass für ein Vorgehen nach § 290 Abs 1 zweiter Satz StPO, wenn das nachfolgende gewerbsmäßige Inverkehrbringen der (auch) vom Tatbestand des § 46 Abs 1 lit a FinStrG umfassten Zigarettenmengen durch den Angeklagten dem - mit der gleichen Strafe wie das Finanzvergehen der Monopolhehlerei bedrohten - Tatbestand des § 44 Abs 1 lit a FinStrG zu unterstellen gewesen wäre. (T1)
  • 15 Os 25/06z
    Entscheidungstext OGH 18.05.2006 15 Os 25/06z
    Auch
  • 15 Os 56/06h
    Entscheidungstext OGH 12.12.2006 15 Os 56/06h
    Auch; nur: Die Übergabe von nach Österreich geschmuggelten Monopolgegenständen vom Schmuggler an einen Dritten (der sie verwerten soll) kann gewerbsmäßiges Inverkehrbringen von Tabakerzeugnissen im Monopolgebiet (§ 5 Abs 4 TabMG) und somit Handel mit Monopolgegenständen nach § 44 Abs 1 lit a FinStrG iVm § 5 TabMG sein. Da Inverkehrbringen jedoch in der Übertragung von Verfügungsgewalt an den Übernehmer besteht (vgl zum Inverkehrsetzen des § 28 Abs 2 vierter Fall SMG Foregger et al SMG § 28 AnmV.2.), fehlt es dabei an der Anknüpfungsmöglichkeit für die Tathandlungen des § 46 Abs 1 FinStrG, weil diese eine abgeschlossene Vortat erfordern (Dorazil-Harbich, FinStrG § 37 Anm 5, E 30 f), was in diesem Fall des Monopoleingriffes eben (noch) nicht vorliegt. (T2)
  • 15 Os 117/06d
    Entscheidungstext OGH 29.03.2007 15 Os 117/06d
    Beisatz: Verurteilung wegen § 46 Abs 1 lit a FinStrG anstatt wegen §§ 11 3. Fall, 44 Abs 1 lit a FinStrG iVm § 5 Abs 4 TabMG gereicht im Hinblick auf die gleich hohe Strafdrohung nicht zum Nachteil. (T3)
  • 15 Os 50/07b
    Entscheidungstext OGH 22.11.2007 15 Os 50/07b
    Vgl auch; Beisatz: Die Zigaretten wurden in den vom Angeklagten bereitgestellten Lagerhallen jeweils in Klein-LKW umgeladen und in der Folge am österreichischen Schwarzmarkt verkauft oder ins Ausland weitertransportiert. §§ 11 dritter Fall, 44 Abs 1 lit a FinStrG. (T4)
  • 13 Os 8/08p
    Entscheidungstext OGH 11.06.2008 13 Os 8/08p
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Die Tathandlungen des § 46 Abs 1 FinStrG erfordern eine abgeschlossene Vortat. Das erste gewerbsmäßige Inverkehrbringen im Monopolgebiet stellt aber gerade erst jenen Handel mit Monopolgegenständen nach § 44 Abs 1 lit a FinStrG iVm § 5 TabMG dar, an den die Strafbarkeit weiterer Übernehmer (in einer Absatzkette) nach § 46 Abs 1 lit a FinStrG anknüpft. (T5)
  • 13 Os 27/09h
    Entscheidungstext OGH 23.07.2009 13 Os 27/09h
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Eine Beteiligung (§ 11 dritter Fall FinStrG) des Übernehmers an der vom Schmuggler durch Verkauf der Zigaretten an den ersteren allenfalls verwirklichten Monopolverletzung nach § 44 Abs 1 lit a FinStrG ist - ungeachtet der Gleichsetzung der Begriffe „Handel" als „gewerbsmäßiges Inverkehrbringen" (§ 5 Abs 3 und 4 TabMG) und „Inverkehrsetzen" nach § 28 SMG (bzw § 28 Abs 2 vierter Fall SMG [aF]) - möglich, weil es sich beim Abnehmer geschmuggelter Zigaretten im Gegensatz zu jenem von Suchtgift um keine vom Schutz der verletzten Strafnorm (§ 44 Abs 1 lit a FinStrG iVm § 5 Abs 3 und 4 TabMG) unmittelbar erfasste Person handelt. (T6)
  • 13 Os 105/09d
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 13 Os 105/09d
    Auch
  • 13 Os 108/11y
    Entscheidungstext OGH 08.03.2012 13 Os 108/11y
    Vgl; Beisatz: Der Begriff „Inverkehrbringen“ in § 5 Abs 4 TabMG ist nach der Judikatur inhaltsgleich mit dem des „Inverkehrsetzens“ nach § 28 Abs 1 SMG, also der Übertragung des Gewahrsams auf einen anderen. Diese muss gewerbsmäßig, demnach in der Absicht erfolgen, sich durch wiederkehrendes Inverkehrbringen eine fortlaufende Einnahme zu verschaffen. Die strafrechtliche Definition der Gewerbsmäßigkeit (vgl § 70 StGB, § 38 Abs 1 FinStrG) kann hier zwanglos sinngemäß angewendet werden, weil sie im allgemeinen Sprachgebrauch Deckung findet und Gründe für eine rechtskreisspezifische Differenzierung insoweit nicht vorliegen. (T7)
  • 13 Os 153/11s
    Entscheidungstext OGH 05.04.2012 13 Os 153/11s
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T6; Beisatz: Hier: § 44 Abs 1 lit a FinStrG idF vor BGBl I 2010/104. (T8)
  • 13 Os 137/11p
    Entscheidungstext OGH 10.05.2012 13 Os 137/11p
    Vgl auch; Beisatz: Ein Verstoß gegen das Verbot des Handels mit Tabakerzeugnissen (§ 5 Abs 3 TabMG) setzt das (zumindest versuchte) gewerbsmäßige Inverkehrbringen von Tabakerzeugnissen im Monopolgebiet (vgl § 5 Abs 4 TabMG) voraus. (T9)
  • 13 Os 46/12g
    Entscheidungstext OGH 22.11.2012 13 Os 46/12g
    Vgl auch; Vgl auch Beis wie T7

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2005:RS0120331

Im RIS seit

17.12.2005

Zuletzt aktualisiert am

17.01.2013

Dokumentnummer

JJR_20051117_OGH0002_0120OS00107_05K0000_001

Rechtssatz für 12Os107/62; 12Os89/81; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0086500

Geschäftszahl

12Os107/62; 12Os89/81; 12Os91/82; 14Os17/05i; 13Os19/08f; 13Os105/09d; 13Os102/10i; 13Os83/11x; 13Os153/11s; 13Os39/12b; 13Os64/14g; 13Os88/23z

Entscheidungsdatum

24.01.2024

Norm

FinStrG §37 Abs1 lita
  1. FinStrG Art. 1 § 37 heute
  2. FinStrG Art. 1 § 37 gültig ab 23.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2019
  3. FinStrG Art. 1 § 37 gültig von 01.01.2011 bis 22.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2010
  4. FinStrG Art. 1 § 37 gültig von 13.01.1999 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/1999
  5. FinStrG Art. 1 § 37 gültig von 01.01.1995 bis 12.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 681/1994
  6. FinStrG Art. 1 § 37 gültig von 01.01.1976 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 335/1975

Rechtssatz

Für den Tatbestand der Abgabenhehlerei genügt in objektiver Richtung die Feststellung, dass es sich um die Verhehlung einer Sache handelt, hinsichtlich der eine Verkürzung von Abgaben begangen wurde. Näherer Feststellungen über die Person desjenigen, der zur Entrichtung der Abgaben verpflichtet gewesen wäre, bedarf es nicht. In subjektiver Richtung genügt die Kenntnis des Täters, dass eine Verkürzung der Abgaben begangen wurde.

Entscheidungstexte

  • 12 Os 107/62
    Entscheidungstext OGH 13.06.1962 12 Os 107/62
  • 12 Os 89/81
    Entscheidungstext OGH 26.11.1981 12 Os 89/81
    Vgl auch; nur: In subjektiver Richtung genügt die Kenntnis des Täters, dass eine Verkürzung der Abgaben begangen wurde. (T1)
    Beisatz: Dolus eventualis genügt; Dem (hier: Abgabenhehler) Hehler braucht die Vortat nicht in allen Einzelheiten bekannt zu sein. (T2)
  • 12 Os 91/82
    Entscheidungstext OGH 09.09.1982 12 Os 91/82
    Vgl auch, Beis wie T2 nur: Dem (hier: Abgabenhehler) Hehler braucht die Vortat nicht in allen Einzelheiten bekannt zu sein. (T3)
  • 14 Os 17/05i
    Entscheidungstext OGH 10.05.2005 14 Os 17/05i
    Vgl auch; nur T1; Beis wie T2
  • 13 Os 19/08f
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 13 Os 19/08f
    Auch; Beisatz: Die Vortat muss in dem wegen Abgabenhehlerei nach § 37 Abs 1 lit a FinStrG schuldig sprechenden Urteil als vollendet festgestellt sein. (T4)
  • 13 Os 105/09d
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 13 Os 105/09d
    Auch; Beis wie T4
  • 13 Os 102/10i
    Entscheidungstext OGH 18.11.2010 13 Os 102/10i
    Auch; Beis wie T4
  • 13 Os 83/11x
    Entscheidungstext OGH 17.11.2011 13 Os 83/11x
    Auch; Beis wie T4
  • 13 Os 153/11s
    Entscheidungstext OGH 05.04.2012 13 Os 153/11s
    Vgl auch; Beisatz: Der Tatbestand setzt somit eine Vortat voraus, die im Fall eines Schuldspruchs nach § 37 Abs 1 lit a FinStrG als vollendet festgestellt sein muss. (T5)
  • 13 Os 39/12b
    Entscheidungstext OGH 05.07.2012 13 Os 39/12b
    Vgl auch; Auch Beis wie T5
  • 13 Os 64/14g
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 13 Os 64/14g
    Auch; Beis wie T5
  • 13 Os 88/23z
    Entscheidungstext OGH 24.01.2024 13 Os 88/23z
    vgl; Beisatz wie T4; Beisatz wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1962:RS0086500

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.02.2024

Dokumentnummer

JJR_19620613_OGH0002_0120OS00107_6200000_001

Rechtssatz für 13Os110/88 (13Os111/88); ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0100168

Geschäftszahl

13Os110/88 (13Os111/88); 11Os153/93 (11Os154/93; 11Os155/93); 11Os187/96; 14Os176/03; 12Os18/08a (12Os19/08y); 12Os154/07z; 14Os62/10i (14Os66/10b); 12Os130/10z; 15Os143/10h; 14Os30/11k; 12Os72/11x; 13Os153/11s; 15Os19/13b; 11Os29/14w (11Os37/14x); 14Os36/15y; 12Os104/18p; 14Os76/20p; 12Os144/25f

Entscheidungsdatum

24.03.2026

Rechtssatz

Wird in der Anmeldung kein Nichtigkeitsgrund bezeichnet und die Ausführung verspätet überreicht, so ist die Nichtigkeitsbeschwerde gemäß Paragraph 285 a, Ziffer 2, StPO (nicht Ziffer eins,) zurückzuweisen, weil sie wohl rechtzeitig "angemeldet", aber auf die in der verspäteten Ausführung geltend gemachten Gründe nicht Bedacht zu nehmen ist (wie SSt 4/39, 8/73, 9/69 ua).

Entscheidungstexte

  • 13 Os 110/88
    Entscheidungstext OGH 04.08.1988 13 Os 110/88
    Veröff: SSt 59/53
  • 11 Os 153/93
    Entscheidungstext OGH 26.11.1993 11 Os 153/93
    Vgl auch
  • 11 Os 187/96
    Entscheidungstext OGH 04.03.1997 11 Os 187/96
  • 14 Os 176/03
    Entscheidungstext OGH 27.01.2004 14 Os 176/03
  • 12 Os 18/08a
    Entscheidungstext OGH 21.02.2008 12 Os 18/08a
    Vgl auch
  • 12 Os 154/07z
    Entscheidungstext OGH 21.02.2008 12 Os 154/07z
  • 14 Os 62/10i
    Entscheidungstext OGH 18.05.2010 14 Os 62/10i
  • 12 Os 130/10z
    Entscheidungstext OGH 07.10.2010 12 Os 130/10z
    Vgl
  • 15 Os 143/10h
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 15 Os 143/10h
    Vgl
  • 14 Os 30/11k
    Entscheidungstext OGH 24.05.2011 14 Os 30/11k
  • 12 Os 72/11x
    Entscheidungstext OGH 05.07.2011 12 Os 72/11x
    Auch
  • 13 Os 153/11s
    Entscheidungstext OGH 05.04.2012 13 Os 153/11s
    Auch
  • 15 Os 19/13b
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 15 Os 19/13b
  • 11 Os 29/14w
    Entscheidungstext OGH 17.06.2014 11 Os 29/14w
  • 14 Os 36/15y
    Entscheidungstext OGH 16.06.2015 14 Os 36/15y
    Auch
  • 12 Os 104/18p
    Entscheidungstext OGH 11.10.2018 12 Os 104/18p
  • 14 Os 76/20p
    Entscheidungstext OGH 19.08.2020 14 Os 76/20p
    Vgl
  • 12 Os 144/25f
    Entscheidungstext OGH 24.03.2026 12 Os 144/25f
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0100168

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.05.2026

Dokumentnummer

JJR_19880804_OGH0002_0130OS00110_8800000_001

Rechtssatz für 13Os83/08t; 12Os10/09a; ...

Gericht

OGH, AUSL EGMR

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0124172

Geschäftszahl

13Os83/08t; 12Os10/09a; 13Os67/09s (13Os96/09f); 13Os183/08y; 13Os24/10v; 14Os1/10v; 11Os129/08t; 14Os30/10h; 11Os51/10z; 14Os28/10i; 11Os59/10a; 11Os90/10k; 15Os133/10p; 12Os154/10d; 11Os130/10t; 13Os106/10b; 15Os158/10i; 11Os168/10f; 14Os80/10m; 13Os28/11h; 13Os11/11h; 14Os35/11w; 11Os24/11f; 15Os162/10b; 12Os69/11f; 14Os73/11h; 12Os146/11d; 15Os166/11t; 13Os150/11z; 13Os140/11d; 13Os23/12z; 13Os153/11s; 11Os119/11a; 15Os51/12g; 12Os181/11a; 12Os35/12g; 13Os25/12v; 13Os17/12t; 14Os53/12v; 11Os61/12y; 12Os77/12h; 11Os4/13t; 13Os9/13t; 15Os83/13i; 17Os4/13m (17Os5/13h); 15Os53/13b; 11Os8/14g; 11Os3/14x; 15Os153/18s; 12Os117/12s (12Os118/12p); 15Os167/13t; 13Os55/13g (13Os56/13d); 15Os41/14i; 14Os30/14i; 14Os111/14a (14Os112/14y); 14Os97/14t; 15Os5/15x; 14Os30/15s; 13Os44/15t; 13Os34/15x; 12Os56/15z; 11Os39/15t; 15Os17/14k; 12Os100/15w; 14Os88/15w; 17Os15/15g; 13Os93/15y; 13Os71/15p; 11Os52/15d; 14Os112/15z; 14Os93/15f; 15Os156/15b; 13Os142/14b; 13Os143/14z; 13Os95/15t; 12Os122/15f; 12Os74/15x; 12Os77/15p; 13Os127/15y; 13Os123/15k; 15Os196/15k; 11Os93/14g; 11Os157/15w; 14Os1/16b; 13Os82/15f; 13Os137/15v; 13Os98/15h; 13Os134/15b (13Os135/15z; 13Os136/15x); 11Os106/15w (11Os107/15t; 11Os110/15h; 11Os121/15a); 11Os73/15t; 13Os120/15v; 13Os12/16p; 13Os154/15v; 12Os18/16p; 12Os22/16a; 14Os46/16w; 12Os75/16w; 13Os77/16x; 13Os86/16w; 13Os18/16w; 13Os105/15p (13Os106/15k); 13Os84/16a; 11Os64/16w; 14Os72/16v; 14Os144/15f; 13Os97/16p; 12Os110/16t; 14Os74/16p; 11Os103/16f; 12Os155/16k; 13Os120/16w; 13Os69/16w; 14Os130/16y; 11Os154/16f; 12Os22/17b; 13Os3/17s; 13Os123/16m; 13Os111/16x; 13Os40/17g; 11Os7/17i; 12Os132/16b; 13Os115/16k; 14Os128/16d (14Os129/16a); 13Os127/16z (13Os52/17x); 12Os45/17k; 12Os32/17y; 12Os56/17b; 14Os60/17f; 13Os72/17p; 13Os51/17z; 14Os52/17d; 12Os85/17t; 13Os130/17t; 12Os140/17f; 14Os118/17k; 13Os111/17y; 14Os24/19i; 14Os112/18d; 13Os4/20t; 13Os35/20a; 14Os137/21k; 11Os125/21y; 13Os141/21s; 15Os13/22h (15Os14/22f); 11Os2/23p; 13Os110/22h; 13Os111/22f; 14Os108/23y; 15Os28/24t; 13Os54/24a; 13Os86/24g; 14Os61/23m; 13Os110/25p; 15Os47/26i; 11Os57/26f

Entscheidungsdatum

30.06.2026

Norm

StPO §281 Abs1 Z2
StPO §281 Abs1 Z3
StPO §281 Abs1 Z4 A
StPO §281 Abs1 Z5 A
StPO §281 Abs1 Z5a
StPO §345 Abs1 Z3
StPO §345 Abs1 Z4
StPO §345 Abs1 Z5
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
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  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 281 heute
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  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
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  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 345 heute
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  3. StPO § 345 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
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  7. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 345 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 345 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 345 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 345 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 345 heute
  2. StPO § 345 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 345 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 345 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 345 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 345 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 345 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 345 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 345 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 345 heute
  2. StPO § 345 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 345 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 345 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 345 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 345 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 345 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 345 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 345 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Bei umfangreichem Aktenmaterial bedarf es zu prozessförmiger Ausführung einer Verfahrensrüge der genauen Angabe der Fundstelle des kritisierten Vorgangs beziehungsweise von Antragstellung oder Widerspruch.

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 83/08t
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 27.08.2008 13 Os 83/08t
  • 12 Os 10/09a
    Entscheidungstext OGH 26.03.2009 12 Os 10/09a
    Bem: Vgl WK-StPO § 281 Rz 303. (T1)
  • 13 Os 67/09s
    Entscheidungstext OGH 19.11.2009 13 Os 67/09s
    Auch; Beisatz: WK-StPO § 281 Rz 302. (T2)
  • 13 Os 183/08y
    Entscheidungstext OGH 17.12.2009 13 Os 183/08y
    Auch; Beisatz: Das gilt auch für die Tatsachenrüge (Z 5a). (T3)
  • 13 Os 24/10v
    Entscheidungstext OGH 08.04.2010 13 Os 24/10v
    Auch; Beis wie T3
  • 14 Os 1/10v
    Entscheidungstext OGH 02.03.2010 14 Os 1/10v
    Auch; Beis wie T3
  • 11 Os 129/08t
    Entscheidungstext OGH 04.11.2008 11 Os 129/08t
  • 14 Os 30/10h
    Entscheidungstext OGH 13.04.2010 14 Os 30/10h
    Vgl; Beisatz: Die gesetzliche Anordnung, die Nichtigkeitsgründe bestimmt zu bezeichnen (§ 285 Abs 1 zweiter Satz StPO), schließt in den Fällen, in denen die eingewendete Nichtigkeit nach dem Gesetz aus den Akten zu entwickeln ist (hier Z 5 zweiter Fall), als logisch ersten Schritt bestimmter Bezeichnung die Notwendigkeit ein, die diesbezüglichen Fundstellen zu nennen. Demnach muss stets - unabhängig vom Umfang der Akten - die Aktenseite, auf der insoweit die argumentative Basis der Nichtigkeitsbeschwerde zu finden ist, exakt bezeichnet werden. (T4)
    Beisatz: Hier: § 281 Abs 1 Z 5 StPO. (T5)
  • 11 Os 51/10z
    Entscheidungstext OGH 18.05.2010 11 Os 51/10z
  • 14 Os 28/10i
    Entscheidungstext OGH 13.04.2010 14 Os 28/10i
    Vgl; Beis wie T4
  • 11 Os 59/10a
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 11 Os 59/10a
    Auch
  • 11 Os 90/10k
    Entscheidungstext OGH 17.08.2010 11 Os 90/10k
    Auch; Beis wie T3
  • 15 Os 133/10p
    Entscheidungstext OGH 13.10.2010 15 Os 133/10p
    Vgl auch
  • 12 Os 154/10d
    Entscheidungstext OGH 11.11.2010 12 Os 154/10d
    Vgl auch
  • 11 Os 130/10t
    Entscheidungstext OGH 16.11.2010 11 Os 130/10t
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T5
  • 13 Os 106/10b
    Entscheidungstext OGH 18.11.2010 13 Os 106/10b
    Auch
  • 15 Os 158/10i
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 15 Os 158/10i
    Vgl auch
  • 11 Os 168/10f
    Entscheidungstext OGH 20.01.2011 11 Os 168/10f
    Auch
  • 14 Os 80/10m
    Entscheidungstext OGH 01.03.2011 14 Os 80/10m
    Auch
  • 13 Os 28/11h
    Entscheidungstext OGH 07.04.2011 13 Os 28/11h
    Vgl
  • 13 Os 11/11h
    Entscheidungstext OGH 07.04.2011 13 Os 11/11h
    Vgl; Beis wie T3
  • 14 Os 35/11w
    Entscheidungstext OGH 24.05.2011 14 Os 35/11w
    Auch
  • 11 Os 24/11f
    Entscheidungstext OGH 19.05.2011 11 Os 24/11f
    Auch; Beisatz: Hier: Fragenrüge (Z 6). (T6)
  • 15 Os 162/10b
    Entscheidungstext OGH 25.05.2011 15 Os 162/10b
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T3; Beis ähnlich wie T4
  • 12 Os 69/11f
    Entscheidungstext OGH 05.07.2011 12 Os 69/11f
    Auch
  • 14 Os 73/11h
    Entscheidungstext OGH 08.11.2011 14 Os 73/11h
    Auch
  • 12 Os 146/11d
    Entscheidungstext OGH 15.11.2011 12 Os 146/11d
    Auch
  • 15 Os 166/11t
    Entscheidungstext OGH 29.02.2012 15 Os 166/11t
  • 13 Os 150/11z
    Entscheidungstext OGH 08.03.2012 13 Os 150/11z
    Auch
  • 13 Os 140/11d
    Entscheidungstext OGH 19.01.2012 13 Os 140/11d
    Vgl auch
  • 13 Os 23/12z
    Entscheidungstext OGH 10.05.2012 13 Os 23/12z
    Vgl auch
  • 13 Os 153/11s
    Entscheidungstext OGH 05.04.2012 13 Os 153/11s
    Vgl auch
  • 11 Os 119/11a
    Entscheidungstext OGH 19.04.2012 11 Os 119/11a
    Vgl auch
  • 15 Os 51/12g
    Entscheidungstext OGH 30.05.2012 15 Os 51/12g
    Auch
  • 12 Os 181/11a
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 12 Os 181/11a
  • 12 Os 35/12g
    Entscheidungstext OGH 26.06.2012 12 Os 35/12g
    Vgl
  • 13 Os 25/12v
    Entscheidungstext OGH 05.07.2012 13 Os 25/12v
    Vgl auch
  • 13 Os 17/12t
    Entscheidungstext OGH 10.05.2012 13 Os 17/12t
    Vgl auch
  • 14 Os 53/12v
    Entscheidungstext OGH 25.09.2012 14 Os 53/12v
    Beisatz: Vage Hinweise auf die „vorliegenden Akten“ und „Unterlagen“, „insbesonders“ die „Rechnungslegungsberichte“ reichen nicht aus. (T7)
  • 11 Os 61/12y
    Entscheidungstext OGH 09.10.2012 11 Os 61/12y
  • 12 Os 77/12h
    Entscheidungstext OGH 10.10.2012 12 Os 77/12h
    Vgl auch; Auch Beis wie T4
  • 11 Os 4/13t
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 11 Os 4/13t
  • 13 Os 9/13t
    Entscheidungstext OGH 04.04.2013 13 Os 9/13t
    Vgl auch
  • 15 Os 83/13i
    Entscheidungstext OGH 21.08.2013 15 Os 83/13i
    Auch; Beis wie T4
  • 17 Os 4/13m
    Entscheidungstext OGH 30.09.2013 17 Os 4/13m
  • 15 Os 53/13b
    Entscheidungstext OGH 02.10.2013 15 Os 53/13b
  • 11 Os 8/14g
    Entscheidungstext OGH 11.02.2014 11 Os 8/14g
  • 11 Os 3/14x
    Entscheidungstext OGH 11.02.2014 11 Os 3/14x
  • 15 Os 153/18s
    Entscheidungstext OGH 27.02.2019 15 Os 153/18s
  • 12 Os 117/12s
    Entscheidungstext OGH 30.01.2014 12 Os 117/12s
    Auch; Beis wie T4
  • 15 Os 167/13t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 15 Os 167/13t
    Auch
  • 13 Os 55/13g
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 13 Os 55/13g
    Auch; Beisatz: Hier: § 281 Abs 1 Z 5 zweiter Fall StPO und § 281 Abs 1 Z 5 fünfter Fall StPO. (T8)
  • 15 Os 41/14i
    Entscheidungstext OGH 27.05.2014 15 Os 41/14i
    Auch
  • 14 Os 30/14i
    Entscheidungstext OGH 12.08.2014 14 Os 30/14i
    Auch
  • 14 Os 111/14a
    Entscheidungstext OGH 16.12.2014 14 Os 111/14a
  • 14 Os 97/14t
    Entscheidungstext OGH 16.12.2014 14 Os 97/14t
    Auch
  • 15 Os 5/15x
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 15 Os 5/15x
    Beis wie T3
  • 14 Os 30/15s
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 14 Os 30/15s
  • 13 Os 44/15t
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 13 Os 44/15t
    Auch; Beisatz: Verlangt das Gesetz von der Mängelrüge einen Vergleich der angefochtenen Entscheidung mit Verfahrensergebnissen (Z 5 zweiter Fall und Z 5 fünfter Fall), ist der entsprechende Aktenbezug herzustellen. (T9)
  • 13 Os 34/15x
    Entscheidungstext OGH 15.06.2015 13 Os 34/15x
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T5
  • 12 Os 56/15z
    Entscheidungstext OGH 09.07.2015 12 Os 56/15z
    Vgl
  • 11 Os 39/15t
    Entscheidungstext OGH 25.06.2015 11 Os 39/15t
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T5
  • 15 Os 17/14k
    Entscheidungstext OGH 22.07.2015 15 Os 17/14k
    Auch
  • 12 Os 100/15w
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 12 Os 100/15w
  • 14 Os 88/15w
    Entscheidungstext OGH 15.09.2015 14 Os 88/15w
  • 17 Os 15/15g
    Entscheidungstext OGH 22.09.2015 17 Os 15/15g
    Auch
  • 13 Os 93/15y
    Entscheidungstext OGH 28.10.2015 13 Os 93/15y
    Auch
  • 13 Os 71/15p
    Entscheidungstext OGH 23.09.2015 13 Os 71/15p
  • 11 Os 52/15d
    Entscheidungstext OGH 20.10.2015 11 Os 52/15d
  • 14 Os 112/15z
    Entscheidungstext OGH 17.11.2015 14 Os 112/15z
  • 14 Os 93/15f
    Entscheidungstext OGH 17.11.2015 14 Os 93/15f
  • 15 Os 156/15b
    Entscheidungstext OGH 09.12.2015 15 Os 156/15b
  • 13 Os 142/14b
    Entscheidungstext OGH 25.11.2015 13 Os 142/14b
  • 13 Os 143/14z
    Entscheidungstext OGH 25.11.2015 13 Os 143/14z
  • 13 Os 95/15t
    Entscheidungstext OGH 25.11.2015 13 Os 95/15t
  • 12 Os 122/15f
    Entscheidungstext OGH 17.12.2015 12 Os 122/15f
  • 12 Os 74/15x
    Entscheidungstext OGH 22.10.2015 12 Os 74/15x
  • 12 Os 77/15p
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 12 Os 77/15p
  • 13 Os 127/15y
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 13 Os 127/15y
  • 13 Os 123/15k
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 13 Os 123/15k
  • 15 Os 196/15k
    Entscheidungstext OGH 17.02.2016 15 Os 196/15k
    Auch; Beisatz: Keine Angabe der Fundstellen von Beweisanträgen bei einem 128 Seiten umfassenden und drei Verhandlungstage dokumentierenden Hauptverhandlungsprotokoll. (T10)
  • 11 Os 93/14g
    Entscheidungstext OGH 16.02.2016 11 Os 93/14g
    Auch; Beis wie T5
  • 11 Os 157/15w
    Entscheidungstext OGH 16.02.2016 11 Os 157/15w
  • 14 Os 1/16b
    Entscheidungstext OGH 08.03.2016 14 Os 1/16b
    Auch
  • 13 Os 82/15f
    Entscheidungstext OGH 09.03.2016 13 Os 82/15f
  • 13 Os 137/15v
    Entscheidungstext OGH 09.03.2016 13 Os 137/15v
    Auch
  • 13 Os 98/15h
    Entscheidungstext OGH 09.03.2016 13 Os 98/15h
    Auch
  • 13 Os 134/15b
    Entscheidungstext OGH 09.03.2016 13 Os 134/15b
  • 11 Os 106/15w
    Entscheidungstext OGH 19.05.2016 11 Os 106/15w
    Auch
  • 11 Os 73/15t
    Entscheidungstext OGH 19.05.2016 11 Os 73/15t
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T5
  • 13 Os 120/15v
    Entscheidungstext OGH 09.03.2016 13 Os 120/15v
    Beis wie T7
  • 13 Os 12/16p
    Entscheidungstext OGH 13.04.2016 13 Os 12/16p
    Auch; Beis wie T3
  • 13 Os 154/15v
    Entscheidungstext OGH 18.05.2016 13 Os 154/15v
    Auch
  • 12 Os 18/16p
    Entscheidungstext OGH 12.05.2016 12 Os 18/16p
  • 12 Os 22/16a
    Entscheidungstext OGH 12.05.2016 12 Os 22/16a
  • 14 Os 46/16w
    Entscheidungstext OGH 02.08.2016 14 Os 46/16w
    Auch
  • 12 Os 75/16w
    Entscheidungstext OGH 14.07.2016 12 Os 75/16w
  • 13 Os 77/16x
    Entscheidungstext OGH 25.07.2016 13 Os 77/16x
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T5
  • 13 Os 86/16w
    Entscheidungstext OGH 06.09.2016 13 Os 86/16w
    Auch; Beis wie T3
  • 13 Os 18/16w
    Entscheidungstext OGH 06.09.2016 13 Os 18/16w
    Auch
  • 13 Os 105/15p
    Entscheidungstext OGH 06.09.2016 13 Os 105/15p
    Auch; Beis wie T5
  • 13 Os 84/16a
    Entscheidungstext OGH 06.09.2016 13 Os 84/16a
    Auch; Beis wie T5
  • 11 Os 64/16w
    Entscheidungstext OGH 13.09.2016 11 Os 64/16w
    Auch
  • 14 Os 72/16v
    Entscheidungstext OGH 14.09.2016 14 Os 72/16v
    Auch
  • 14 Os 144/15f
    Entscheidungstext OGH 14.09.2016 14 Os 144/15f
    Auch
  • 13 Os 97/16p
    Entscheidungstext OGH 12.10.2016 13 Os 97/16p
    Auch
  • 12 Os 110/16t
    Entscheidungstext OGH 04.11.2016 12 Os 110/16t
    Auch
  • 14 Os 74/16p
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 14 Os 74/16p
  • 11 Os 103/16f
    Entscheidungstext OGH 13.12.2016 11 Os 103/16f
    Auch
  • 12 Os 155/16k
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 12 Os 155/16k
    Auch
  • 13 Os 120/16w
    Entscheidungstext OGH 25.01.2017 13 Os 120/16w
    Auch
  • 13 Os 69/16w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 13 Os 69/16w
    Auch
  • 14 Os 130/16y
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 14 Os 130/16y
    Auch
  • 11 Os 154/16f
    Entscheidungstext OGH 21.03.2017 11 Os 154/16f
    Auch; Beis wie T7
  • 12 Os 22/17b
    Entscheidungstext OGH 06.04.2017 12 Os 22/17b
    Auch
  • 13 Os 3/17s
    Entscheidungstext OGH 17.05.2017 13 Os 3/17s
    Auch; Beis wie T3
  • 13 Os 123/16m
    Entscheidungstext OGH 17.05.2017 13 Os 123/16m
    Auch
  • 13 Os 111/16x
    Entscheidungstext OGH 22.02.2017 13 Os 111/16x
    Auch
  • 13 Os 40/17g
    Entscheidungstext OGH 17.05.2017 13 Os 40/17g
    Auch; Beis wie T4
  • 11 Os 7/17i
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 11 Os 7/17i
    Auch
  • 12 Os 132/16b
    Entscheidungstext OGH 22.06.2017 12 Os 132/16b
    Auch
  • 13 Os 115/16k
    Entscheidungstext OGH 17.05.2017 13 Os 115/16k
    Auch
  • 14 Os 128/16d
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 14 Os 128/16d
    Auch
  • 13 Os 127/16z
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 13 Os 127/16z
    Auch; Beis wie T4
  • 12 Os 45/17k
    Entscheidungstext OGH 13.07.2017 12 Os 45/17k
    Auch
  • 12 Os 32/17y
    Entscheidungstext OGH 17.08.2017 12 Os 32/17y
    Auch
  • 12 Os 56/17b
    Entscheidungstext OGH 17.08.2017 12 Os 56/17b
    Auch
  • 14 Os 60/17f
    Entscheidungstext OGH 05.09.2017 14 Os 60/17f
    Auch
  • 13 Os 72/17p
    Entscheidungstext OGH 06.09.2017 13 Os 72/17p
    Auch
  • 13 Os 51/17z
    Entscheidungstext OGH 06.09.2017 13 Os 51/17z
    Auch
  • 14 Os 52/17d
    Entscheidungstext OGH 05.09.2017 14 Os 52/17d
    Auch
  • 12 Os 85/17t
    Entscheidungstext OGH 16.11.2017 12 Os 85/17t
    Auch
  • 13 Os 130/17t
    Entscheidungstext OGH 06.12.2017 13 Os 130/17t
    Auch
  • 12 Os 140/17f
    Entscheidungstext OGH 18.01.2018 12 Os 140/17f
    Auch; Beis wie T4
  • 14 Os 118/17k
    Entscheidungstext OGH 13.02.2018 14 Os 118/17k
    Auch
  • 13 Os 111/17y
    Entscheidungstext OGH 31.01.2018 13 Os 111/17y
    Auch
  • 14 Os 24/19i
    Entscheidungstext OGH 09.04.2019 14 Os 24/19i
  • 14 Os 112/18d
    Entscheidungstext OGH 21.05.2019 14 Os 112/18d
    Auch
  • 13 Os 4/20t
    Entscheidungstext OGH 07.04.2020 13 Os 4/20t
    Vgl
  • 13 Os 35/20a
    Entscheidungstext OGH 09.12.2020 13 Os 35/20a
    Vgl
  • 14 Os 137/21k
    Entscheidungstext OGH 18.01.2022 14 Os 137/21k
    Vgl; Beis wie T8
  • 11 Os 125/21y
    Entscheidungstext OGH 08.02.2022 11 Os 125/21y
    Vgl
  • 13 Os 141/21s
    Entscheidungstext OGH 16.02.2022 13 Os 141/21s
    Vgl; Beis nur wie T5
  • 15 Os 13/22h
    Entscheidungstext OGH 14.04.2023 15 Os 13/22h
    vgl; Beisatz wie T4: hier: Zur Notwendigkeit, in der Verfahrensrüge die Fundstellen dafür anzuführen, dass der von den Beschwerden ins Treffen geführte, im Ermittlungsverfahren von der Staatsanwaltschaft bestellte Sachverständige im Zeitpunkt der jeweiligen Antragstellung in der (insgesamt 17 Verhandlungstage umfassenden) Hauptverhandlung vom erkennenden Gericht als Sachverständiger beigezogen wurde. (T11)
  • 11 Os 2/23p
    Entscheidungstext OGH 13.06.2023 11 Os 2/23p
    vgl
  • 13 Os 110/22h
    Entscheidungstext OGH 28.06.2023 13 Os 110/22h
    vgl
  • 13 Os 111/22f
    Entscheidungstext OGH 28.06.2023 13 Os 111/22f
    vgl; Beisatz: Hier: Keine Angabe der Fundstellen von behaupteten Beweisanträgen bei einem mehr als 100 Seiten umfassenden und fünf Verhandlungstage dokumentierenden Hauptverhandlungsprotokoll (T12)
  • 14 Os 108/23y
    Entscheidungstext OGH 09.01.2024 14 Os 108/23y
    vgl
  • 15 Os 28/24t
    Entscheidungstext OGH 15.05.2024 15 Os 28/24t
    vgl; Beisatz wie T8; Beisatz wie T9
  • 13 Os 54/24a
    Entscheidungstext OGH 09.10.2024 13 Os 54/24a
    vgl; Beisatz nur wie T9
  • 13 Os 86/24g
    Entscheidungstext OGH 13.11.2024 13 Os 86/24g
    vgl; Beisatz wie T4
  • 14 Os 61/23m
    Entscheidungstext OGH 25.03.2025 14 Os 61/23m
  • 13 Os 110/25p
    Entscheidungstext OGH 19.11.2025 13 Os 110/25p
    vgl
  • 15 Os 47/26i
    Entscheidungstext OGH 11.06.2026 15 Os 47/26i
    vgl
  • 11 Os 57/26f
    Entscheidungstext OGH 30.06.2026 11 Os 57/26f
    vgl; Beisatz wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0124172

Im RIS seit

26.09.2008

Zuletzt aktualisiert am

21.08.2026

Dokumentnummer

JJR_20080827_OGH0002_0130OS00083_08T0000_011

Rechtssatz für 14Os34/00; 13Os61/00; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0113755

Geschäftszahl

14Os34/00; 13Os61/00; 12Os87/04; 14Os67/04; 11Os56/04; 14Os76/05s (14Os77/05p); 14Os108/05x; 14Os17/06s; 12Os73/06m; 15Os85/06y; 14Os84/06v; 13Os87/06b; 13Os139/06z; 11Os21/07h; 15Os46/07i; 11Os86/07t (11Os87/07i); 12Os5/07p; Ds5/07; 11Os108/07b; 12Os17/08d; 11Os32/08b; 11Os65/08f; 11Os106/09m (11Os108/09f); Bsw42780/98; 12Os133/09i; 14Os142/09b; 14Os161/09x; 13Os36/09g; 13Os54/10f; 15Os124/10i; 4Bkd1/10; 11Os56/10k (11Os93/10a; 11Os94/10y; 11Os95/10w); 11Os49/11g; 13Os153/11s; 11Os110/12d; 14Os103/12x; 15Os16/13m; 13Os121/13m; 11Os128/14d; 12Os43/15p; 14Os108/15m; 14Os120/15a; 11Os63/15x; 12Os67/15t; 14Os77/15b (14Os114/15v; 14Os136/15d); 15Os183/15y (15Os184/15w; 15Os185/15t; 15Os186/15i); 11Os20/16z; 13Os133/17h; 11Os117/17s; 12Os60/18t; 12Os116/19d; 11Os125/19w; 13Os32/20k; 14Os110/20p; 12Os18/21w; 11Os76/21t; 13Os89/22w; 15Os102/22x; 12Os127/22a; 11Os131/22g; 11Os54/23k (11Os55/23g; 11Os56/23d; 11Os57/23a); 15Os128/23x; 15Os37/24s; 15Os104/24v; 14Os72/24f; 14Os21/25g; 15Os133/25k; 15Os81/26i

Entscheidungsdatum

03.09.2026

Norm

MRK Art6 Abs3 litb IV2
StPO §262 A
StPO §263
StPO §267
StPO §281 Abs1 Z8 A
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Beurteilt ein Gericht nicht nur die im Anklagetenor genannte Tat in rechtlicher Hinsicht abweichend von der Anklage, spricht es den Angeklagten vielmehr - wenngleich ohne Abgehen von dem der Anklage (als Gesamtheit) zugrunde liegenden Sachverhalt - statt der im Anklagetenor genannten Tat einer anderen Tat schuldig, muss mit Blick auf die Fairness des Verfahrens zugunsten des Angeklagten dem Schutzzweck des Paragraph 262, StPO zuvor entsprochen worden sein. Dabei steht die strikte Einhaltung der von Paragraph 262, StPO beschriebenen Form als solche nicht unter der Nichtigkeitssanktion des Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 8, StPO. So wird etwa eine abweichende Beurteilung durch den Ankläger in der Hauptverhandlung dem grundrechtlich geschützten Ziel, über ausreichende Zeit und Gelegenheit zur Vorbereitung der Verteidigung zu verfügen (Artikel 6, Absatz 3, Litera b, MRK), durchaus gerecht, weil es dem Angeklagten solcherart offensteht, sich dazu zu äußern sowie Fragen und Anträge zu seiner Verteidigung zu stellen, deren Missachtung einen Verfahrensmangel (Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 4, StPO) begründen kann. Die in einer - danach mehrfach wegen Zeitablaufes und Richterwechsels (Paragraph 276 a, StPO) wiederholten - Hauptverhandlung gestellte Frage des Vorsitzenden (Paragraph 245, Absatz eins, erster Satz StPO): "Haben sie in Österreich Zigaretten erworben, bei denen die Eingangsabgaben nicht bezahlt waren?" für sich allein genügt aber nicht.

Entscheidungstexte

  • 14 Os 34/00
    Entscheidungstext OGH 06.06.2000 14 Os 34/00
  • 13 Os 61/00
    Entscheidungstext OGH 19.07.2000 13 Os 61/00
    Auch; Beisatz: Indem das Rechtsmittel mit dem Vorbringen, die zur Qualifizierung des Betruges nach § 147 Abs 1 Z 1 StGB führende Verwendung sogenannter Lugurkunden sei von der Anklage nicht erfasst, weder Verurteilung wegen einer weiteren als der angeklagten Taten, noch eine Verletzung des Schutzzwecks des § 262 StPO behauptet, wird der Ausspruch (§ 260 Abs 1 Z 2 StPO), wonach der Angeklagte zufolge der bei zwei der insgesamt drei Taten verwendeten, inhaltlich unrichtigen Bilanzen das Verbrechen des nach § 147 Abs 1 Z 1 StGB qualifizierten - auch sonst (Abs 3) schweren - Betruges begangen habe, aus Z 8 nicht prozessförmig kritisiert (§ 285d Abs 1 Z 1 StPO). (T1)
  • 12 Os 87/04
    Entscheidungstext OGH 23.09.2004 12 Os 87/04
    Auch; nur: Beurteilt ein Gericht nicht nur die im Anklagetenor genannte Tat in rechtlicher Hinsicht abweichend von der Anklage, spricht es den Angeklagten vielmehr - wenngleich ohne Abgehen von dem der Anklage (als Gesamtheit) zugrundeliegenden Sachverhalt - statt der im Anklagetenor genannten Tat einer anderen Tat schuldig, muss mit Blick auf die Fairness des Verfahrens zugunsten des Angeklagten dem Schutzzweck des § 262 StPO zuvor entsprochen worden sein. Dabei steht die strikte Einhaltung der von § 262 StPO beschriebenen Form als solche nicht unter der Nichtigkeitssanktion des § 281 Abs 1 Z 8 StPO. (T2)
  • 14 Os 67/04
    Entscheidungstext OGH 05.10.2004 14 Os 67/04
    nur: Beurteilt ein Gericht nicht nur die im Anklagetenor genannte Tat in rechtlicher Hinsicht abweichend von der Anklage, spricht es den Angeklagten vielmehr - wenngleich ohne Abgehen von dem der Anklage (als Gesamtheit) zugrundeliegenden Sachverhalt - statt der im Anklagetenor genannten Tat einer anderen Tat schuldig, muss mit Blick auf die Fairness des Verfahrens zugunsten des Angeklagten dem Schutzzweck des § 262 StPO zuvor entsprochen worden sein. Dabei steht die strikte Einhaltung der von § 262 StPO beschriebenen Form als solche nicht unter Nichtigkeitssanktion. (T3)
    Beisatz: Wurde dem Schutzzweck des § 262 StPO, dem Angeklagten ausreichend Zeit und Gelegenheit zur Vorbereitung seiner Verteidigung zu verschaffen (Art 6 Abs 3 lit b EMRK), nicht entsprochen, so ist eine neue Hauptverhandlung nicht zu vermeiden. (T4)
  • 11 Os 56/04
    Entscheidungstext OGH 28.09.2004 11 Os 56/04
    Auch; nur T2; Beisatz: Nichtigkeit nur, wenn der von § 262 StPO intendierte Schutzzweck der Wahrung von Verteidigungsrechten konkret verletzt wurde. (T5)
  • 14 Os 76/05s
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR, AUSL EKMR 29.07.2005 14 Os 76/05s
    Auch; Beisatz: Insbesondere dann, wenn sich die im Anklagetenor genannte Tathandlung von jener des Schuldspruchs in erheblichen Teilen unterscheidet, begründet eine Missachtung dieser Informationspflicht auch Nichtigkeit nach § 281 Abs 1 Z 8 StPO. (T6)
  • 14 Os 108/05x
    Entscheidungstext OGH 20.12.2005 14 Os 108/05x
    Vgl auch
  • 14 Os 17/06s
    Entscheidungstext OGH 04.04.2006 14 Os 17/06s
    Auch; nur T2; Beis wie T4
  • 12 Os 73/06m
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 12 Os 73/06m
    Vgl auch; Beisatz: Wird lediglich der Tatzeitraum ausgedehnt, ist eine ergänzend über dessen Schlussvortrag hinausgehende Anhörung des Angeklagten zur Ausdehnung nicht erforderlich, um eine praktische und wirksame Ausübung von Verteidigungsrechten zu ermöglichen. (T7)
  • 15 Os 85/06y
    Entscheidungstext OGH 09.11.2006 15 Os 85/06y
    Auch; nur T3; Beis wie T4
  • 14 Os 84/06v
    Entscheidungstext OGH 14.11.2006 14 Os 84/06v
    Vgl auch; Beisatz: Erfolgte der Schuldspruch nicht wegen einer gegenüber der Anklage anderen Tat im materiellen Sinn, bedarf es zur Darstellung des Nichtigkeitsgrundes der Z 8 weitergehenden Vorbringens, das plausibel macht, weshalb dem Beschwerdeführer durch die unterlassene Anhörung die Möglichkeit genommen worden sein soll, sich dazu näher oder anders zu verantworten und entsprechende Fragen oder Anträge zu formulieren, dass also mit Blick auf den veränderten rechtlichen Gesichtspunkt die Verteidigung eine andere gewesen wäre. Ein weitergehendes Vorbringen im aufgezeigten Sinn ist für die erfolgreiche Geltendmachung der Z 8 nur dann entbehrlich, wenn das erkennende Gericht den Angeklagten - wenngleich ohne Abgehen von dem der Anklage (als Gesamtheit) zugrunde liegenden Sachverhalt, also der Tat im prozessualen Sinn - statt der im Anklagetenor genannten Tat einer anderen (im materiellen Sinne) schuldig erkennt und zuvor mit Blick auf die Fairness des Verfahrens dem Schutzzweck des § 262 StPO nicht entsprochen hat. (T8)
    Beisatz: Hier: Verurteilung wegen des Vergehens der Körperverletzung nach § 83 Abs 1 StGB, welches bei anklagekonformer Verurteilung nach § 142 StGB verdrängt worden wäre. (T9)
  • 13 Os 87/06b
    Entscheidungstext OGH 08.11.2006 13 Os 87/06b
    Vgl auch; Beis wie T8; Beisatz: Hier: Verurteilung wegen § 212 Abs 1 Z 1 StGB bei Anklage wegen § 211 Abs 2 StGB (selber Lebenssachverhalt). (T10)
  • 13 Os 139/06z
    Entscheidungstext OGH 24.01.2007 13 Os 139/06z
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T8
  • 11 Os 21/07h
    Entscheidungstext OGH 24.04.2007 11 Os 21/07h
    Auch; nur: Beurteilt ein Gericht nicht nur die im Anklagetenor genannte Tat in rechtlicher Hinsicht abweichend von der Anklage, spricht es den Angeklagten vielmehr - wenngleich ohne Abgehen von dem der Anklage (als Gesamtheit) zugrunde liegenden Sachverhalt - statt der im Anklagetenor genannten Tat einer anderen Tat schuldig, muss mit Blick auf die Fairness des Verfahrens zugunsten des Angeklagten dem Schutzzweck des § 262 StPO zuvor entsprochen worden sein. (T11)
    Beisatz: Eine aufgrund der Urteilsfeststellungen prinzipiell mögliche Entscheidung des Obersten Gerichtshofes in der Sache selbst kann nicht erfolgen, weil die Einräumung der Gelegenheit einer prozessualen Reaktion im Nichtigkeitsverfahren nicht möglich ist. (T12)
  • 15 Os 46/07i
    Entscheidungstext OGH 08.08.2007 15 Os 46/07i
    Auch; Beis wie T8; Beisatz: Hier: Verurteilung wegen § 207 Abs 1 und § 212 Abs 1 Z 1 StGB bei Anklage wegen § 206 Abs 1 und § 212 Abs 1 Z 1 StGB. (T13)
    Beisatz: Indem das Erstgericht für die Unterstellung der gegenständlich inkriminierten Tathandlungen unter § 206 Abs 1 StGB erforderliche Feststellungen über die Durchführung von Oralverkehr, sohin einer dem Beischlaf gleichzusetzenden geschlechtlichen Handlung, nicht zu treffen vermochte, jedoch mehrfache Küsse auf den entblößten Penis des Kindes als erwiesen ansah und damit von - mit geringerer Strafe bedrohten - geschlechtlichen Handlungen iSd § 207 Abs 1 StGB ausging, erfolgte der Schuldspruch nicht wegen einer gegenüber der Anklage anderen Tat im materiellen Sinn. (T14)
  • 11 Os 86/07t
    Entscheidungstext OGH 21.08.2007 11 Os 86/07t
    Auch; Beisatz: Hier: Berufungsentscheidung in Betreff des Urteils eines Einzelrichters. (T15)
  • 12 Os 5/07p
    Entscheidungstext OGH 23.08.2007 12 Os 5/07p
    Auch; nur T2; Beisatz: Spätestens mit Rechtskraft der Anklage wurde der Angeklagte über die von der darin vertretenen Rechtsansicht abweichende Möglichkeit eines Schuldspruchs wegen des Verbrechens der Untreue als Beteiligter in Kenntnis gesetzt, wenn im Einspruch gegen die Anklageschrift darauf hingewiesen wird, dass der bestehende Tatverdacht auch im Lichte einer allfälligen „Mittäterschaft zur Untreue zu prüfen" sei und in der Entscheidung über den Anklageeinspruch ausgeführt wird, der Einspruchswerber könnte gegebenenfalls „als Beitragstäter zur Untreue angesehen werden". Durch diese - auch dem Verteidiger zugestellte - Entscheidung des Gerichtshofs zweiter Instanz wurde dem Schutzzweck des § 262 StPO und des Art 6 Abs 3 lit a und b MRK, dem Angeklagten die Ausrichtung seiner Verteidigung (auch) an geänderten rechtlichen Gesichtspunkten der Fallbeurteilung zu ermöglichen, uneingeschränkt entsprochen. (T16)
  • Ds 5/07
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 Ds 5/07
    Auch
  • 11 Os 108/07b
    Entscheidungstext OGH 01.04.2008 11 Os 108/07b
    Auch
  • 12 Os 17/08d
    Entscheidungstext OGH 13.03.2008 12 Os 17/08d
    Vgl auch
  • 11 Os 32/08b
    Entscheidungstext OGH 01.04.2008 11 Os 32/08b
    Vgl auch
  • 11 Os 65/08f
    Entscheidungstext OGH 27.05.2008 11 Os 65/08f
    Vgl auch
  • 11 Os 106/09m
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR, AUSL_EGMR 13.10.2009 11 Os 106/09m
    Auch
  • Bsw 42780/98
    Entscheidungstext AUSL EGMR 20.04.2006 Bsw 42780/98
    nur T11; Veröff: NL 2006,95
  • 12 Os 133/09i
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 12 Os 133/09i
    Vgl
  • 14 Os 142/09b
    Entscheidungstext OGH 26.01.2010 14 Os 142/09b
    Vgl auch
  • 14 Os 161/09x
    Entscheidungstext OGH 02.03.2010 14 Os 161/09x
    Auch; Bem: Hier: Verurteilung wegen § 83 Abs 1 und § 105 Abs 1 StGB bei Anklage wegen § 142 Abs 1 StGB. (T17)
  • 13 Os 36/09g
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 13 Os 36/09g
    Auch; Beisatz: Hier: Erneuerungsantrag. (T18)
  • 13 Os 54/10f
    Entscheidungstext OGH 19.08.2010 13 Os 54/10f
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Z 8 zufolge Verletzung des § 263 Abs 1 zweiter Satz StPO. (T19)
  • 15 Os 124/10i
    Entscheidungstext OGH 13.10.2010 15 Os 124/10i
    Auch; Beisatz: Hier: Verurteilung wegen § 229 Abs 1 StGB bei Anklage wegen § 302 Abs 1 StGB. (T20)
  • 4 Bkd 1/10
    Entscheidungstext OGH 20.09.2010 4 Bkd 1/10
    Vgl; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Verfahren vor der Obersten Berufungs‑ und Disziplinarkommission für Rechtsanwälte. (T21)
  • 11 Os 56/10k
    Entscheidungstext OGH 16.11.2010 11 Os 56/10k
    Auch; Bem: Hier: Änderung der Beteiligungsform. (T22)
    Beisatz: Das Rechtsmittelgericht hat den geltend gemachten Nichtigkeitsgrund nicht nur dann aufzugreifen, wenn vom Angeklagten plausibel gemacht wird, dass die Verteidigung eine andere gewesen wäre, sondern auch dann, wenn die Plausibilität einer anderen Verteidigungsstrategie ohne näheres Vorbringen dazu auf der Hand liegt. (T23)
  • 11 Os 49/11g
    Entscheidungstext OGH 30.06.2011 11 Os 49/11g
    Vgl; Beisatz: Eine Verletzung des § 267 StPO kommt bei Abweichungen tatsächlicher, eine solche des § 262 StPO bei Abweichungen rechtlicher Natur in Frage. Gegenstand des Vergleichs von Anklage und Urteil ist dabei nicht die Form, sondern deren Inhalt. (T24)
    Beisatz: Hier: Verurteilung als Beitrags- statt als Mittäter. (T25)
  • 13 Os 153/11s
    Entscheidungstext OGH 05.04.2012 13 Os 153/11s
    Vgl
  • 11 Os 110/12d
    Entscheidungstext OGH 09.10.2012 11 Os 110/12d
    Auch; Beisatz: Hier: Abgrenzung zwischen § 142 Abs 1 und § 144 Abs 1 StGB. (T26)
  • 14 Os 103/12x
    Entscheidungstext OGH 20.11.2012 14 Os 103/12x
    Vgl; Beis wie T16
  • 15 Os 16/13m
    Entscheidungstext OGH 20.03.2013 15 Os 16/13m
    Vgl; Bem wie T22; Beis wie T23; Beis wie T25
  • 13 Os 121/13m
    Entscheidungstext OGH 16.05.2013 13 Os 121/13m
    Vgl
  • 11 Os 128/14d
    Entscheidungstext OGH 25.11.2014 11 Os 128/14d
    Vgl
  • 12 Os 43/15p
    Entscheidungstext OGH 09.07.2015 12 Os 43/15p
    Auch; nur T2; nur T3
  • 14 Os 108/15m
    Entscheidungstext OGH 17.11.2015 14 Os 108/15m
    Auch; Beisatz: Auch ein von der Verteidigung in Richtung der sodann vom Gericht angenommenen, geänderten rechtlichen Beurteilung erstattetes Vorbringen ändert nichts am Erfordernis einer § 262 StPO entsprechenden Information, weil Bezugspunkt der Verteidigung in der Hauptverhandlung immer nur der von der Staatsanwaltschaft erhobene Anklagevorwurf sein kann. (T27)
  • 14 Os 120/15a
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 14 Os 120/15a
    Auch
  • 11 Os 63/15x
    Entscheidungstext OGH 12.01.2016 11 Os 63/15x
    Auch; Beis wie T16
  • 12 Os 67/15t
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 12 Os 67/15t
    Auch
  • 14 Os 77/15b
    Entscheidungstext OGH 26.01.2016 14 Os 77/15b
    Auch; Beis wie T15
  • 15 Os 183/15y
    Entscheidungstext OGH 17.02.2016 15 Os 183/15y
    Auch
  • 11 Os 20/16z
    Entscheidungstext OGH 05.07.2016 11 Os 20/16z
    Auch; Beis ähnlich wie T8; Beisatz: Hier: Verurteilung wegen Nötigung bei Anklage auf Raub und Erpressung. (T28)
    Beisatz: Der Plausibilisierung einer anderen Verteidigungsstrategie bedarf es insbesondere dann, wenn der sich gänzlich leugnend verantwortende Angeklagte jede Beteiligung an der Tat abgestritten hat. (T29)
  • 13 Os 133/17h
    Entscheidungstext OGH 09.05.2018 13 Os 133/17h
    Auch; Beisatz: Der Zeitpunkt in der Hauptverhandlung, zu dem die entsprechende Information erfolgte, ist unter dem Aspekt der Z 8 irrelevant, weil es stets in der Hand des Angeklagten liegt, durch eine – durch den Nichtigkeitsgrund des § 281 Abs 1 Z 4 StPO geschützte – Antragstellung eine Vertagung der Hauptverhandlung zu erwirken. (T30)
  • 11 Os 117/17s
    Entscheidungstext OGH 13.03.2018 11 Os 117/17s
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T25
  • 12 Os 60/18t
    Entscheidungstext OGH 23.08.2018 12 Os 60/18t
    Auch; Beis wie T24
  • 12 Os 116/19d
    Entscheidungstext OGH 15.10.2019 12 Os 116/19d
    Vgl; Beis wie T24; Beis wie T25
  • 11 Os 125/19w
    Entscheidungstext OGH 18.02.2020 11 Os 125/19w
    Vgl; Beis wie T30
  • 13 Os 32/20k
    Entscheidungstext OGH 17.06.2020 13 Os 32/20k
    Beis wie T5; Beis wie T8; Beisatz: Hier: Anklage wegen eines Vergehens nach §§ 15, 127, 129 Abs 1 Z 1 StGB und Schuldspruch wegen eines Vergehens nach § 125 StGB. (T31)
  • 14 Os 110/20p
    Entscheidungstext OGH 18.02.2021 14 Os 110/20p
    Vgl; Beis wie T22; Beis wie T25; Beisatz: Hier: Verurteilung als Beitrags‑ statt als Bestimmungstäter. (T32)
    Beisatz: Die Plausibilität einer anderen Verteidigungsstrategie liegt bei bloß geänderter Beteiligungsform nur dann auf der Hand, wenn sich die Urteilsfeststellungen über die Tathandlungen und der Anklagevorwurf im Tatsächlichen nicht überdecken (so schon 14 Os 151/10b, 11 Os 56/10k). Bei Abweichungen bloß geringerer Relevanz bedarf es auch in einem solchen Fall eines entsprechenden Vorbringens. (T33)
  • 12 Os 18/21w
    Entscheidungstext OGH 29.07.2021 12 Os 18/21w
    Vgl; Beis wie T16
  • 11 Os 76/21t
    Entscheidungstext OGH 14.09.2021 11 Os 76/21t
    Vgl; Beis wie T12
  • 13 Os 89/22w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2022 13 Os 89/22w
    Vgl; Beis wie T8
  • 15 Os 102/22x
    Entscheidungstext OGH 05.12.2022 15 Os 102/22x
    Vgl; Beis wie T22; Beis wie T25
  • 12 Os 127/22a
    Entscheidungstext OGH 19.01.2023 12 Os 127/22a
    Vgl
  • 11 Os 131/22g
    Entscheidungstext OGH 14.03.2023 11 Os 131/22g
    vgl; nur T11; Beisatz wie T12
  • 11 Os 54/23k
    Entscheidungstext OGH 13.06.2023 11 Os 54/23k
    vgl; Beisatz: Hier: Verurteilung wegen §§ 127, 129 Abs 1 Z 3 StGB bei Anklage wegen § 148a Abs 1, Abs 3, § 15 StGB in Abwesenheit des Angeklagten. (T34)
  • 15 Os 128/23x
    Entscheidungstext OGH 11.03.2024 15 Os 128/23x
    vgl
  • 15 Os 37/24s
    Entscheidungstext OGH 15.05.2024 15 Os 37/24s
    vgl; Beisatz: Hier: Verurteilung wegen des Vergehens der Körperverletzung nach § 83 Abs 1 StGB, das bei anklagekonformer Verurteilung nach §§ 15, 201 Abs 1 StGB verdrängt worden wäre. (T35)
  • 15 Os 104/24v
    Entscheidungstext OGH 13.11.2024 15 Os 104/24v
    vgl; Beisatz wie T8
    Beisatz: Hier: Anklage wegen Raubes nach § 142 Abs 1 StGB und Verurteilung wegen gefährlicher Drohung nach § 107 Abs 1 StGB. (T36)
  • 14 Os 72/24f
    Entscheidungstext OGH 13.05.2025 14 Os 72/24f
    vgl; Beisatz wie T22; Beisatz wie T25
  • 14 Os 21/25g
    Entscheidungstext OGH 13.05.2025 14 Os 21/25g
    vgl
  • 15 Os 133/25k
    Entscheidungstext OGH 20.01.2026 15 Os 133/25k
    vgl; Beisatz wie T25
    Beisatz: Eine Information iSd § 262 StPO ist auch bei jeder Änderung der Beteiligungsform erforderlich. (T37)
    Beisatz: Bei der Änderung der Beteiligungsform bedarf es keines Vorbringens zur Plausibilisierung einer anderen Verteidigungsstrategie, wenn sich die Urteilsfeststellungen über die Tathandlungen und der Anklagevorwurf im Tatsächlichen nicht überdecken, weil dann die Plausibilität einer (möglichen) anderen Verteidigungsstrategie auf der Hand liegt. (T38)
  • 15 Os 81/26i
    Entscheidungstext OGH 03.09.2026 15 Os 81/26i
    vgl; Beisatz wie T30

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113755

Im RIS seit

06.07.2000

Zuletzt aktualisiert am

09.10.2026

Dokumentnummer

JJR_20000606_OGH0002_0140OS00034_0000000_002