OGH
RS0086500
24.01.2024
12Os107/62; 12Os89/81; 12Os91/82; 14Os17/05i; 13Os19/08f; 13Os105/09d; 13Os102/10i; 13Os83/11x; 13Os153/11s; 13Os39/12b; 13Os64/14g; 13Os88/23z
FinStrG §37 Abs1 lita
Für den Tatbestand der Abgabenhehlerei genügt in objektiver Richtung die Feststellung, dass es sich um die Verhehlung einer Sache handelt, hinsichtlich der eine Verkürzung von Abgaben begangen wurde. Näherer Feststellungen über die Person desjenigen, der zur Entrichtung der Abgaben verpflichtet gewesen wäre, bedarf es nicht. In subjektiver Richtung genügt die Kenntnis des Täters, dass eine Verkürzung der Abgaben begangen wurde.
TE OGH 1962-06-13 12 Os 107/62
TE OGH 1981-11-26 12 Os 89/81
Vgl auch; nur: In subjektiver Richtung genügt die Kenntnis des Täters, dass eine Verkürzung der Abgaben begangen wurde. (T1)
Beisatz: Dolus eventualis genügt; Dem (hier: Abgabenhehler) Hehler braucht die Vortat nicht in allen Einzelheiten bekannt zu sein. (T2)
TE OGH 1982-09-09 12 Os 91/82
Vgl auch, Beis wie T2 nur: Dem (hier: Abgabenhehler) Hehler braucht die Vortat nicht in allen Einzelheiten bekannt zu sein. (T3)
TE OGH 2005-05-10 14 Os 17/05i
Vgl auch; nur T1; Beis wie T2
TE OGH 2009-10-15 13 Os 19/08f
Auch; Beisatz: Die Vortat muss in dem wegen Abgabenhehlerei nach Paragraph 37, Absatz eins, Litera a, FinStrG schuldig sprechenden Urteil als vollendet festgestellt sein. (T4)
TE OGH 2010-06-17 13 Os 105/09d
Auch; Beis wie T4
TE OGH 2010-11-18 13 Os 102/10i
Auch; Beis wie T4
TE OGH 2011-11-17 13 Os 83/11x
Auch; Beis wie T4
TE OGH 2012-04-05 13 Os 153/11s
Vgl auch; Beisatz: Der Tatbestand setzt somit eine Vortat voraus, die im Fall eines Schuldspruchs nach Paragraph 37, Absatz eins, Litera a, FinStrG als vollendet festgestellt sein muss. (T5)
TE OGH 2012-07-05 13 Os 39/12b
Vgl auch; Auch Beis wie T5
TE OGH 2014-12-18 13 Os 64/14g
Auch; Beis wie T5
TE OGH 2024-01-24 13 Os 88/23z
vgl; Beisatz wie T4; Beisatz wie T5
ECLI:AT:OGH0002:1962:RS0086500