Rechtssatz für 10Os267/63 (10Os268/63)...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0096187

Geschäftszahl

10Os267/63 (10Os268/63); 10Os199/70 (10Os200/70); 10Os88/74; 10Os132/74; 9Os28/75; 13Os79/75; 15Os126/06b (15Os127/06z); 15Os29/07i

Entscheidungsdatum

30.05.2007

Norm

StPO §3
StPO §41 Abs2
StPO §268
  1. StPO § 41 heute
  2. StPO § 41 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2014
  3. StPO § 41 gültig von 01.06.2009 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  4. StPO § 41 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  5. StPO § 41 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  6. StPO § 41 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  7. StPO § 41 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  8. StPO § 41 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 268 heute
  2. StPO § 268 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  3. StPO § 268 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  4. StPO § 268 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Das Gericht ist nach Verkündung eines verurteilenden Erkenntnisses verpflichtet, den Angeklagten nicht nur über die ihm zustehenden Rechtsmittel, sondern auch - soferne nicht offenkundig ist, daß die Veraussetzungen des Paragraph 41, Absatz 2, StPO nicht gegeben sind - darüber zu belehren, daß er berechtigt sei, sich bei Zutreffen dieser Voraussetzungen zur Ausführung der Rechtsmittel eines Armenvertreters zu bedienen.

Entscheidungstexte

  • 10 Os 267/63
    Entscheidungstext OGH 07.11.1963 10 Os 267/63
    Veröff: SSt XXXIV/63 = EvBl 1964/216 S 301 = RZ 1964,72
  • 10 Os 199/70
    Entscheidungstext OGH 16.10.1970 10 Os 199/70
    Vgl; Beisatz: Sofern nach der Aktenlage und den Verfahrensergebnissen begründete Zweifel bestehen, ob der Angeklagte die Mittel für die Bestellung eines Wahlverteidigers. (T1)
  • 10 Os 88/74
    Entscheidungstext OGH 02.07.1974 10 Os 88/74
    Beisatz: Verteidiger gemäß § 41 Abs 2 StPO (VerfahrenshilfeG). (T2) Veröff: RZ 1974/106 S 177
  • 10 Os 132/74
    Entscheidungstext OGH 29.10.1974 10 Os 132/74
    Beis wie T2
  • 9 Os 28/75
    Entscheidungstext OGH 21.05.1975 9 Os 28/75
    Beis wie T2; Veröff: SSt 46/25
  • 13 Os 79/75
    Entscheidungstext OGH 30.06.1975 13 Os 79/75
    Beis wie T2
  • 15 Os 126/06b
    Entscheidungstext OGH 22.01.2007 15 Os 126/06b
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Hier: Belehrung über die Möglichkeit, zur Ausführung der Berufung gegen ein Abwesenheitsurteil die Beigebung eines Verteidigers gemäß § 41 Abs 2 StPO zu beantragen. (T3)
  • 15 Os 29/07i
    Entscheidungstext OGH 30.05.2007 15 Os 29/07i
    Auch; Beisatz: Hier: Unterlassene Belehrung anlässlich der zu Protokoll gegebenen Berufungsanmeldung. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1963:RS0096187

Dokumentnummer

JJR_19631107_OGH0002_0100OS00267_6300000_001

Rechtssatz für 15Os126/06b (15Os127/06z)...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0121691

Geschäftszahl

15Os126/06b (15Os127/06z); 15Os29/07i; 15Os101/07b; 11Os27/19m

Entscheidungsdatum

02.04.2019

Norm

StPO §467 Abs4
  1. StPO § 467 heute
  2. StPO § 467 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2014
  3. StPO § 467 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 467 gültig von 01.11.2000 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2000
  5. StPO § 467 gültig von 01.01.1994 bis 31.10.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  6. StPO § 467 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Die in Paragraph 467, Absatz 4, StPO geregelte Anmeldung der Berufung im Verfahren vor den Bezirksgerichten hat vor dem Richter und nicht gegenüber einer anderen Gerichtsperson zu erfolgen. Unter Angabe der Beschwerdepunkte in Paragraph 467, Absatz 4, StPO ist nicht bloß die Bezeichnung der kritisierten (Urteils-)Aussprüche (über die Schuld, die Sanktionen oder die privatrechtlichen Aussprüche) zu verstehen, sondern vielmehr auch die deutliche und bestimmte Bezeichnung geltend gemachter Nichtigkeitsgründe. Diese Unterweisung des Richters ist mit einer Belehrung über die Rechtsfolgen der Unterlassung dieser Angaben zu verbinden (WK-StPO Paragraph 467, Rz 6).

Entscheidungstexte

  • 15 Os 126/06b
    Entscheidungstext OGH 22.01.2007 15 Os 126/06b
  • 15 Os 29/07i
    Entscheidungstext OGH 30.05.2007 15 Os 29/07i
  • 15 Os 101/07b
    Entscheidungstext OGH 22.11.2007 15 Os 101/07b
    Auch; Beisatz: Ebenso wie eine Rechtsmittelanmeldung kann auch ein Rechtsmittelverzicht außerhalb der Gerichtssitzung, in welcher die Urteilsverkündung stattfand, zu Protokoll erklärt werden, wobei dies gegenüber dem Richter, nicht aber einem nichtrichterlichen Bediensteten zu erfolgen hat. (T1); Beisatz: Es schadet nicht, wenn die Erklärung gegenüber einem geschäftsverteilungsmäßig nicht zuständigen Richter (des zuständigen Gerichts) abgegeben wird. (T2)
  • 11 Os 27/19m
    Entscheidungstext OGH 02.04.2019 11 Os 27/19m
    Vgl; Beisatz: Mündliche Rechtsmittelanmeldung zu einem späteren Zeitpunkt innerhalb der dreitägigen Frist außerhalb der zum Urteil führenden Gerichtssitzung entfaltet keine Wirkung. (T3)
    Beisatz: Die in einem – wenn auch allenfalls vom Verteidiger (mit-)unterfertigten – Kanzleivermerk festgehaltene mündliche Erklärung, Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung anzumelden, stellt keine wirksame Rechtsmittelanmeldung iSv § 84 Abs 2 StPO (§ 81 GOG, § 58 Geo) dar. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0121691

Im RIS seit

21.02.2007

Zuletzt aktualisiert am

24.05.2019

Dokumentnummer

JJR_20070122_OGH0002_0150OS00126_06B0000_001

Rechtssatz für 13Os190/76; 9Os54/81; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0101785

Geschäftszahl

13Os190/76; 9Os54/81; 13Os77/02; 15Os126/06b (15Os127/06z); 13Os136/11s; 11Os26/13b; 14Os24/18p; 15Os168/18x; 11Os26/19m; 15Os125/20a; 14Os153/21p; 14Os5/22z; 13Os42/25p

Entscheidungsdatum

04.06.2025

Norm

StPO 284 Abs1 B
StPO §294 Abs1
StPO §466 Abs1
StPO §467 Abs4
  1. StPO § 294 heute
  2. StPO § 294 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 294 gültig von 05.04.2020 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2020
  4. StPO § 294 gültig von 01.01.2017 bis 04.04.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/2016
  5. StPO § 294 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2014
  6. StPO § 294 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  7. StPO § 294 gültig von 01.11.2000 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2000
  8. StPO § 294 gültig von 01.01.1994 bis 31.10.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  9. StPO § 294 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 466 heute
  2. StPO § 466 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 466 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 466 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  5. StPO § 466 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993
  1. StPO § 467 heute
  2. StPO § 467 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2014
  3. StPO § 467 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 467 gültig von 01.11.2000 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2000
  5. StPO § 467 gültig von 01.01.1994 bis 31.10.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  6. StPO § 467 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Die Rechtswirksamkeit der Rechtsmittelanmeldung hängt nicht von der Einhaltung einer besonderen Formvorschrift, etwa der Aufnahme eines Protokolls, ab; auch eine nach Beendigung der Hauptverhandlung vom Verteidiger gegenüber dem Verhandlungsrichter abgegebene, von diesem in einem Amtsvermerk festgehaltene Erklärung, Berufung wegen Nichtigkeit, Schuld und Strafe anzumelden, genügt.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 190/76
    Entscheidungstext OGH 27.01.1977 13 Os 190/76
    Veröff: EvBl 1977/202 S 446 = SSt 48/4 = RZ 1977/43 S 82
  • 9 Os 54/81
    Entscheidungstext OGH 05.05.1981 9 Os 54/81
  • 13 Os 77/02
    Entscheidungstext OGH 17.07.2002 13 Os 77/02
    Auch; nur: Die Rechtswirksamkeit der Rechtsmittelanmeldung hängt nicht von der Einhaltung einer besonderen Formvorschrift ab. Sie muss nur deutlich und bestimmt erfolgen. (T1)
  • 15 Os 126/06b
    Entscheidungstext OGH 22.01.2007 15 Os 126/06b
    Vgl; Beisatz: Unter Angabe der Beschwerdepunkte in § 467 Abs 4 StPO ist nicht bloß die Bezeichnung der kritisierten (Urteils-)Aussprüche (über die Schuld, die Sanktionen oder die privatrechtlichen Aussprüche) zu verstehen, sondern vielmehr auch die deutliche und bestimmte Bezeichnung geltend gemachter Nichtigkeitsgründe. Diese Unterweisung des Richters ist mit einer Belehrung über die Rechtsfolgen der Unterlassung dieser Angaben zu verbinden. (T2)
  • 13 Os 136/11s
    Entscheidungstext OGH 15.12.2011 13 Os 136/11s
    Auch; Beisatz: Die Anmeldung der „vollen Berufung“ und die nachfolgende Zurückziehung der Berufung (bloß) wegen der Aussprüche über die Schuld und die Strafe genügt der Anforderung deutlicher und bestimmter Anmeldung einer Nichtigkeitsbeschwerde. (T3)
  • 11 Os 26/13b
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 11 Os 26/13b
    Auch; Beis ähnlich wie T3
  • 14 Os 24/18p
    Entscheidungstext OGH 06.03.2018 14 Os 24/18p
    Auch
  • 15 Os 168/18x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2019 15 Os 168/18x
  • 11 Os 26/19m
    Entscheidungstext OGH 02.04.2019 11 Os 26/19m
    Vgl; Beisatz: Mündliche Rechtsmittelanmeldung zu einem späteren Zeitpunkt innerhalb der dreitägigen Frist außerhalb der zum Urteil führenden Gerichtssitzung entfaltet keine Wirkung. (T4)
    Beisatz: Die in einem – wenn auch allenfalls vom Verteidiger (mit-)unterfertigten – Kanzleivermerk festgehaltene mündliche Erklärung, Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung anzumelden, stellt keine wirksame Rechtsmittelanmeldung iSv § 84 Abs 2 StPO (§ 81 GOG, § 58 Geo) dar. (T5)
  • 15 Os 125/20a
    Entscheidungstext OGH 14.12.2020 15 Os 125/20a
    Vgl
  • 14 Os 153/21p
    Entscheidungstext OGH 22.02.2022 14 Os 153/21p
    Vgl
  • 14 Os 5/22z
    Entscheidungstext OGH 31.03.2022 14 Os 5/22z
    Vgl
  • 13 Os 42/25p
    Entscheidungstext OGH 04.06.2025 13 Os 42/25p
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0101785

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.07.2025

Dokumentnummer

JJR_19770127_OGH0002_0130OS00190_7600000_002

Rechtssatz für 12Os91/02; 14Os18/04; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0117012

Geschäftszahl

12Os91/02; 14Os18/04; 14Os25/04; 11Os35/04; 14Os88/04; 14Os114/04; 15Os42/05y; 11Os130/05k; 14Os39/06a; 11Os62/06m; 13Os112/06d; 13Os107/06v (13Os108/06s; 13Os109/06p; 13Os110/06k); 15Os126/06b (15Os127/06z); 12Os129/06x; 14Os158/07b (14Os159/07z); 12Os51/08d; 12Os24/10m (12Os59/10h; 12Os60/10f; 12Os61/10b); 15Os80/10v (15Os109/10h); 13Os80/10d (13Os81/10a; 13Os82/10y; 13Os83/10w; 13Os84/10t); 14Os179/10w (14Os180/10t; 14Os181/10i; 14Os182/10m); 14Os27/11v (14Os28/11s); 15Os41/11k (15Os42/11g; 15Os43/11d; 15Os44/11a); 11Os30/11p (11Os31/11k; 11Os32/11g; 11Os33/11d; 11Os34/11a; 11Os35/11y; 11Os36/11w; 11Os56/11m); 15Os57/11p (15Os58/11k; 15Os59/11g; 15Os60/11d; 15Os61/11a); 14Os148/11p; 11Os9/12a (11Os10/12y; 11Os11/12w); 12Os58/12i (12Os86/12g); 15Os104/12a (15Os105/12y; 15Os106/12w); 11Os35/13a (11Os36/13y; 11Os37/13w; 11Os38/13t); 14Os56/13m (14Os57/13h; 14Os58/13f; 14Os59/13b; 14Os60/13z; 14Os61/13x); 15Os37/13z (15Os38/13x); 14Os184/13k (14Os16/14f); 14Os23/14k (14Os24/14g); 14Os130/14w (14Os131/14t; 14Os132/14i; 14Os133/14m; 14Os134/14h; 14Os135/14f); 12Os160/14t; 15Os56/15x; 12Os64/15a (12Os65/15y; 12Os66/15w); 15Os183/15y (15Os184/15w; 15Os185/15t; 15Os186/15i); 12Os33/17w (12Os34/17t; 12Os35/17i); 15Os52/17m (15Os53/17h); 13Os37/17s (13Os38/17p); 14Os112/17b; 13Os16/18d (13Os62/18v); 14Os86/18f (14Os87/18b; 14Os88/18z; 14Os89/18x); 15Os33/20x (15Os34/20v; 15Os35/20s); 14Os123/21a (14Os124/21y; 14Os125/21w); 14Os121/21g (14Os25/22s; 14Os26/22p); 11Os54/23k (11Os55/23g; 11Os56/23d; 11Os57/23a); 11Os89/23g (11Os90/23d; 11Os91/23a; 11Os92/23y); 12Os24/26k (12Os25/26g; 12Os26/26d; 12Os27/26a; 12Os28/26y)

Entscheidungsdatum

28.04.2026

Norm

StPO §252 Abs1 Z4
StPO §252 Abs2a
StPO §459
  1. StPO § 252 heute
  2. StPO § 252 gültig ab 17.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 182/2023
  3. StPO § 252 gültig von 01.01.2008 bis 16.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 252 gültig von 01.03.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2004
  5. StPO § 252 gültig von 01.10.2002 bis 28.02.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  6. StPO § 252 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 252 gültig von 01.01.1998 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  8. StPO § 252 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  9. StPO § 252 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993
  1. StPO § 252 heute
  2. StPO § 252 gültig ab 17.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 182/2023
  3. StPO § 252 gültig von 01.01.2008 bis 16.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 252 gültig von 01.03.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2004
  5. StPO § 252 gültig von 01.10.2002 bis 28.02.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  6. StPO § 252 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 252 gültig von 01.01.1998 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  8. StPO § 252 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  9. StPO § 252 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993
  1. StPO § 459 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 93/2007

Rechtssatz

Aus dem Nichterscheinen eines gesetzeskonform geladenen (unvertretenen) Beschuldigten zur Hauptverhandlung kann sein Einverständnis zur Verlesung einer (ihn noch dazu belastenden) Zeugenaussage nicht abgeleitet werden.

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

Entscheidungstexte

  • 12 Os 91/02
    Entscheidungstext OGH 07.11.2002 12 Os 91/02
  • 14 Os 18/04
    Entscheidungstext OGH 16.03.2004 14 Os 18/04
  • 14 Os 25/04
    Entscheidungstext OGH 16.03.2004 14 Os 25/04
    Auch; Beisatz: Daraus, dass der Beschuldigte der gehörigen Vorladung ungeachtet zur bestimmten Stunde nicht erscheint (§ 459 erster Satz StPO), kann ein schlüssiges Einverständnis über die Vorlesung (§ 252 Abs 1 Z 4 StPO) nicht abgeleitet werden (so schon 14 Os 140/98 = RZ 1999/26). (T1)
  • 11 Os 35/04
    Entscheidungstext OGH 27.04.2004 11 Os 35/04
    Auch
  • 14 Os 88/04
    Entscheidungstext OGH 10.08.2004 14 Os 88/04
  • 14 Os 114/04
    Entscheidungstext OGH 05.10.2004 14 Os 114/04
    Auch
  • 15 Os 42/05y
    Entscheidungstext OGH 02.06.2005 15 Os 42/05y
    Auch; Beis wie T1
  • 11 Os 130/05k
    Entscheidungstext OGH 10.01.2006 11 Os 130/05k
    Auch
  • 14 Os 39/06a
    Entscheidungstext OGH 09.05.2006 14 Os 39/06a
  • 11 Os 62/06m
    Entscheidungstext OGH 01.08.2006 11 Os 62/06m
  • 13 Os 112/06d
    Entscheidungstext OGH 08.11.2006 13 Os 112/06d
    Beisatz: Hier: § 252 Abs 2a StPO. (T2)
  • 13 Os 107/06v
    Entscheidungstext OGH 08.11.2006 13 Os 107/06v
    Vgl auch; Beisatz: Bei Deliktsmehrheit in einem gemeinsam geführten Verfahren vermag der Umstand, dass sich die in Abwesenheit der Beschuldigten verlesenen Zeugenaussagen lediglich auf die die Schuldsprüche wegen einzelner Vergehen betreffenden Sachverhalte bezogen, eine Trennung der Auswirkungen der Gesetzesverletzung nach Schuldsprüchen nicht zu rechtfertigen, wenn die Einzelrichter unter Bezug auf diese gegen die Beschuldigte sprechenden Beweisergebnisse ihre insgesamt leugnende Verantwortung als widerlegt erachtete. (T3)
  • 15 Os 126/06b
    Entscheidungstext OGH 22.01.2007 15 Os 126/06b
  • 12 Os 129/06x
    Entscheidungstext OGH 28.06.2007 12 Os 129/06x
  • 14 Os 158/07b
    Entscheidungstext OGH 18.12.2007 14 Os 158/07b
    Auch; Beisatz: Aus dem Nichterscheinen eines Beschuldigten zur Hauptverhandlung kann nicht dessen Einverständnis iSd § 252 Abs 1 Z 4 StPO abgeleitet werden (WK-StPO § 252 Rz 103). (T4)
  • 12 Os 51/08d
    Entscheidungstext OGH 19.06.2008 12 Os 51/08d
  • 12 Os 24/10m
    Entscheidungstext OGH 08.04.2010 12 Os 24/10m
    Vgl; Beis wie T2
  • 15 Os 80/10v
    Entscheidungstext OGH 11.08.2010 15 Os 80/10v
    Vgl; Beis wie T4
  • 13 Os 80/10d
    Entscheidungstext OGH 19.08.2010 13 Os 80/10d
    Auch
  • 14 Os 179/10w
    Entscheidungstext OGH 25.01.2011 14 Os 179/10w
    Vgl
  • 14 Os 27/11v
    Entscheidungstext OGH 05.04.2011 14 Os 27/11v
  • 15 Os 41/11k
    Entscheidungstext OGH 04.05.2011 15 Os 41/11k
    Auch; Beis wie T2
  • 11 Os 30/11p
    Entscheidungstext OGH 14.04.2011 11 Os 30/11p
    Auch
  • 15 Os 57/11p
    Entscheidungstext OGH 29.06.2011 15 Os 57/11p
    Auch; Beis wie T4
  • 14 Os 148/11p
    Entscheidungstext OGH 13.12.2011 14 Os 148/11p
    Auch
  • 11 Os 9/12a
    Entscheidungstext OGH 16.02.2012 11 Os 9/12a
  • 12 Os 58/12i
    Entscheidungstext OGH 26.06.2012 12 Os 58/12i
    Auch
  • 15 Os 104/12a
    Entscheidungstext OGH 26.09.2012 15 Os 104/12a
  • 11 Os 35/13a
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 11 Os 35/13a
  • 14 Os 56/13m
    Entscheidungstext OGH 11.06.2013 14 Os 56/13m
    Vgl; Beisatz: Hier: Auch kein Verzicht auf die Wiederholung der Verhandlung nach § 276a StPO. (T5)
    Anm: Die hier ursprünglich doppelte vergebene Teilsatznummer T1 wurde geändert in T5. - März 2022
  • 15 Os 37/13z
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 15 Os 37/13z
  • 14 Os 184/13k
    Entscheidungstext OGH 28.01.2014 14 Os 184/13k
    Vgl; Beisatz: Ebenso wenig eine Zustimmung des Angeklagten zur durch § 252 Abs 2a StPO ermöglichten Abstandnahme von der Vorlesung oder Vorführung von Aktenstücken nach § 252 Abs 1 und Abs 2 StPO (vgl § 258 Abs 1 StPO) zugunsten eines zusammenfassenden Vortrags ihres Inhalts durch den die Verhandlung leitenden Richter. (T6) - Anm: Die hier ursprünglich doppelt vergebene Teilsatznummer T2 wurde geändert in T6. - März 2022
  • 14 Os 23/14k
    Entscheidungstext OGH 01.04.2014 14 Os 23/14k
    Vgl; Beis wie T2
  • 14 Os 130/14w
    Entscheidungstext OGH 16.12.2014 14 Os 130/14w
    Auch; Beis wie T4; Beisatz: Hier: schriftliches Sachverständigengutachten. (T7) - Anm: Die hier ursprünglich doppelt vergebene Teilsatznummer T3 wurde geändert in T7. - März 2022
  • 12 Os 160/14t
    Entscheidungstext OGH 15.01.2015 12 Os 160/14t
  • 15 Os 56/15x
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 15 Os 56/15x
    Beis wie T6
  • 12 Os 64/15a
    Entscheidungstext OGH 11.06.2015 12 Os 64/15a
    Beis ähnlich wie T6
  • 15 Os 183/15y
    Entscheidungstext OGH 17.02.2016 15 Os 183/15y
    Auch
  • 12 Os 33/17w
    Entscheidungstext OGH 18.05.2017 12 Os 33/17w
    Beis wie T2
  • 15 Os 52/17m
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 15 Os 52/17m
  • 13 Os 37/17s
    Entscheidungstext OGH 17.05.2017 13 Os 37/17s
    Beis wie T6
  • 14 Os 112/17b
    Entscheidungstext OGH 12.12.2017 14 Os 112/17b
    Beis wie T2
  • 13 Os 16/18d
    Entscheidungstext OGH 27.06.2018 13 Os 16/18d
    Auch
  • 14 Os 86/18f
    Entscheidungstext OGH 11.09.2018 14 Os 86/18f
    Auch
  • 15 Os 33/20x
    Entscheidungstext OGH 05.06.2020 15 Os 33/20x
    Vgl
  • 14 Os 123/21a
    Entscheidungstext OGH 22.02.2022 14 Os 123/21a
    Vgl
  • 14 Os 121/21g
    Entscheidungstext OGH 22.02.2022 14 Os 121/21g
    Vgl; Beis wie T2
  • 11 Os 54/23k
    Entscheidungstext OGH 13.06.2023 11 Os 54/23k
    vgl; Beisatz: Hier: § 247a StPO (T8)
  • 11 Os 89/23g
    Entscheidungstext OGH 03.10.2023 11 Os 89/23g
  • 12 Os 24/26k
    Entscheidungstext OGH 28.04.2026 12 Os 24/26k
    vgl; Beisatz wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0117012

Im RIS seit

07.12.2002

Zuletzt aktualisiert am

08.07.2026

Dokumentnummer

JJR_20021107_OGH0002_0120OS00091_0200000_001