Rechtssatz für 4Ob542/92

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0064124

Geschäftszahl

4Ob542/92

Entscheidungsdatum

29.09.1992

Norm

KO §14 Abs2

Rechtssatz

An einem Verzicht der Gemeinschuldnerin auf Fälligstellung der Restkaufpreisforderung ändert auch die spätere Konkurseröffnung nicht, betrifft er doch eine Aktivforderung der Masse und nicht eine Konkursforderung.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 542/92
    Entscheidungstext OGH 29.09.1992 4 Ob 542/92

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0064124

Dokumentnummer

JJR_19920929_OGH0002_0040OB00542_9200000_002

Rechtssatz für 4Ob542/92

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0083436

Geschäftszahl

4Ob542/92

Entscheidungsdatum

29.09.1992

Rechtssatz

Auf eine allfällige Rechtsunwirksamkeit des vereinbarten Wiederkaufsrechtes gemäß Paragraph 24, Absatz eins, Ziffer 3, WEG muß sich die Partei im Prozeß berufen, eine solche Rechtsunwirksamkeit kann von Amts wegen nicht aufgegriffen werden.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 542/92
    Entscheidungstext OGH 29.09.1992 4 Ob 542/92

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0083436

Dokumentnummer

JJR_19920929_OGH0002_0040OB00542_9200000_006

Rechtssatz für 8Ob510/86 3Ob544/89 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0077061

Geschäftszahl

8Ob510/86; 3Ob544/89; 8Ob674/90; 4Ob542/92; 2Ob534/94; 4Ob199/00v

Entscheidungsdatum

13.09.2000

Norm

IPRG §35 Abs1

Rechtssatz

Für die Frage, ob die Parteien eine bestimmte Rechtsordnung als maßgebend angenommen haben, ist entscheidend, ob die Parteien bei der Gestaltung wesentlicher Teile ihres Vertragsverhältnisses von konkreten Vorschriften oder Usancen einer bestimmten Rechtsordnung ausgegangen sind und wo sie bestimmte charakteristische Wirkungen ihres Vertragsverhältnisses lokalisiert haben.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 510/86
    Entscheidungstext OGH 06.06.1986 8 Ob 510/86
  • 3 Ob 544/89
    Entscheidungstext OGH 28.06.1989 3 Ob 544/89
    Vgl auch; Veröff: JBl 1990,592 = IPRax 1991,123 = ZVR 1990/122 S 314
  • 8 Ob 674/90
    Entscheidungstext OGH 29.11.1990 8 Ob 674/90
    Auch; Beisatz: Die für ein Rechtsverhältnis geltende Kollisionsnorm beherrscht demnach dieses in vollem Umfang. (T1)
  • 4 Ob 542/92
    Entscheidungstext OGH 29.09.1992 4 Ob 542/92
    Vgl auch
  • 2 Ob 534/94
    Entscheidungstext OGH 26.05.1994 2 Ob 534/94
    Auch
  • 4 Ob 199/00v
    Entscheidungstext OGH 13.09.2000 4 Ob 199/00v
    Auch; Veröff: SZ 73/142

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0077061

Dokumentnummer

JJR_19860606_OGH0002_0080OB00510_8600000_003

Rechtssatz für 4Ob542/92 4Ob533/94 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0018186

Geschäftszahl

4Ob542/92; 4Ob533/94; 3Ob67/15x

Entscheidungsdatum

17.06.2015

Norm

ABGB §916 B
KO §21 Abs1
  1. ABGB § 916 heute
  2. ABGB § 916 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Haben die Parteien zwar mehrere Leistungen in verschiedenen Vertragswerken geregelt, stehen diese aber in einem so engen sachlichen und auch zeitlichen Zusammenhang, daß sie als rechtliche Einheit mit unteilbarem Vertragsinhalt anzusehen sind, ist dadurch allein ein Teilrücktritt des Masseverwalters im Sinne des Paragraph 21, Absatz eins, KO von einem einzigen dieser mehreren Verträge noch nicht ausgeschlossen, doch liegen die Voraussetzungen auch nur für einen Teilrücktritt jedenfalls dann nicht vor, wenn die gekoppelten Verträge allesamt Umgehungsgeschäfte sind, deren wirtschaftlicher Zweck zur Zeit der Konkurseröffnung bereits längst erreicht worden war, so daß insoweit eine vollständige Erfüllung vorliegt.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 542/92
    Entscheidungstext OGH 29.09.1992 4 Ob 542/92
  • 4 Ob 533/94
    Entscheidungstext OGH 12.07.1994 4 Ob 533/94
  • 3 Ob 67/15x
    Entscheidungstext OGH 17.06.2015 3 Ob 67/15x
    Auch; Beisatz: Hier Lieferung und Montage einerseits von Fenstern und Türen und andererseits von Außenraffstores. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0018186

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.08.2015

Dokumentnummer

JJR_19920929_OGH0002_0040OB00542_9200000_001

Rechtssatz für 4Ob542/92 1Ob264/98z 5O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0076712

Geschäftszahl

4Ob542/92; 1Ob264/98z; 5Ob199/05h; 5Ob281/05t; 6Ob34/11k; 5Ob261/15s; 5Ob120/16g; 5Ob22/20a

Entscheidungsdatum

19.05.2020

Rechtssatz

Das Sachstatut des Paragraph 31, Absatz eins, IPRG gilt nur für den sachenrechtlichen Erwerb und Verlust dinglicher Rechte; das einer grundbücherlichen Eintragung zugrunde liegende Titelgeschäft folgt jedoch dem nach Paragraphen 35, ff IPRG zu ermittelnden Vertragsstatut.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 542/92
    Entscheidungstext OGH 29.09.1992 4 Ob 542/92
  • 1 Ob 264/98z
    Entscheidungstext OGH 23.03.1999 1 Ob 264/98z
    Auch; Veröff: SZ 72/48
  • 5 Ob 199/05h
    Entscheidungstext OGH 20.09.2005 5 Ob 199/05h
    Vgl; Beisatz: Es entscheidet das Registerrecht, also das Recht am Registerort, über die notwendige Form der die Eintragungsgrundlage bildenden Urkunden. (T1)
  • 5 Ob 281/05t
    Entscheidungstext OGH 07.02.2006 5 Ob 281/05t
    Beisatz: Schuld- und Sachenrechtsfragen sind kollisionsrechtlich getrennt zu beurteilen. (T2)
  • 6 Ob 34/11k
    Entscheidungstext OGH 24.02.2011 6 Ob 34/11k
    Auch
  • 5 Ob 261/15s
    Entscheidungstext OGH 14.06.2016 5 Ob 261/15s
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 120/16g
    Entscheidungstext OGH 22.11.2016 5 Ob 120/16g
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 22/20a
    Entscheidungstext OGH 19.05.2020 5 Ob 22/20a
    Vgl; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0076712

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.07.2020

Dokumentnummer

JJR_19920929_OGH0002_0040OB00542_9200000_005

Rechtssatz für 4Ob542/92 2Ob513/94 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0064545

Geschäftszahl

4Ob542/92; 2Ob513/94; 4Ob533/94; 2Ob305/97k; 2Ob278/97i; 17Ob14/22s

Entscheidungsdatum

24.11.2022

Norm

KO §21 Abs1

Rechtssatz

Ein Rücktritt von einem der Gemeinschuldnerin bereits eingeräumten einseitigen Gestaltungsrecht (hier: Wiederkaufsrecht) ist nicht möglich; der Masseverwalter könnte erst von dem durch die Ausübung des Gestaltungsrechts geschaffenen, dann aber beiderseits noch nicht erfüllten Rechtsverhältnis zurücktreten.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 542/92
    Entscheidungstext OGH 29.09.1992 4 Ob 542/92
  • 2 Ob 513/94
    Entscheidungstext OGH 24.03.1994 2 Ob 513/94
  • 4 Ob 533/94
    Entscheidungstext OGH 12.07.1994 4 Ob 533/94
  • 2 Ob 305/97k
    Entscheidungstext OGH 04.12.1997 2 Ob 305/97k
    nur: Ein Rücktritt von einem der Gemeinschuldnerin bereits eingeräumten einseitigen Gestaltungsrecht ist nicht möglich; der Masseverwalter könnte erst von dem durch die Ausübung des Gestaltungsrechts geschaffenen, dann aber beiderseits noch nicht erfüllten Rechtsverhältnis zurücktreten. (T1)
    Beisatz: Hier: Option. (T2)
  • 2 Ob 278/97i
    Entscheidungstext OGH 02.09.1999 2 Ob 278/97i
    Auch; Beisatz: Hier: Im Übergabsvertrag eingeräumtes Wiederkaufsrecht. (T3)
  • 17 Ob 14/22s
    Entscheidungstext OGH 24.11.2022 17 Ob 14/22s
    Vgl; Beisatz: Hier: Kaufoption in einem Miet- und Kaufoptionsvertrag. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0064545

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.01.2023

Dokumentnummer

JJR_19920929_OGH0002_0040OB00542_9200000_004

Rechtssatz für 5Ob174/73; 7Ob293/74; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0043610

Geschäftszahl

5Ob174/73; 7Ob293/74; 6Ob629/78; 7Ob569/80; 4Ob167/82; 7Ob780/82; 6Ob568/82; 2Ob552/83; 6Ob1510/85; 1Ob708/85; 2Ob730/86; 8Ob620/87; 1Ob555/89; 1Ob608/89; 4Ob503/91; 6Ob570/91; 4Ob542/92; 3Ob572/92; 8Ob2301/96g; 1Ob123/98i; 1Ob58/02i; 10ObS207/03v; 4Ob250/04z; 6Ob105/05t; 6Ob151/07k; 8Ob164/09i; 1Ob95/10t; 2Ob185/14s; 9ObA132/17b; 4Ob66/22t; 10ObS96/24a

Entscheidungsdatum

11.02.2025

Norm

ZPO §503 Z4 E4c10
ZPO §503 Z4 E4c11
  1. ZPO § 503 heute
  2. ZPO § 503 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 503 heute
  2. ZPO § 503 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Die Frage, ob ein Scheinvertrag vorliegt, ob also Willenserklärungen im Einverständnis der Erklärenden bloß zum Schein abgegeben wurden oder ob sie dem wahren Willen entsprechen, fällt in das Gebiet der Tatsachenfeststellung. Ob es sich bei einem Vertrag um ein Scheingeschäft handelt oder ob die Parteien vielmehr gerade das miteinander vereinbart haben, was im Vertrag festgehalten erscheint, ist also eine Feststellung tatsächlicher "Art".

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 174/73
    Entscheidungstext OGH 14.11.1973 5 Ob 174/73
  • 7 Ob 293/74
    Entscheidungstext OGH 09.01.1975 7 Ob 293/74
  • 6 Ob 629/78
    Entscheidungstext OGH 13.07.1978 6 Ob 629/78
    Auch
  • 7 Ob 569/80
    Entscheidungstext OGH 24.04.1980 7 Ob 569/80
    Auch
  • 4 Ob 167/82
    Entscheidungstext OGH 09.11.1982 4 Ob 167/82
    nur: Die Frage, ob ein Scheinvertrag vorliegt, ob also Willenserklärungen im Einverständnis der Erklärenden bloß zum Schein abgegeben wurden oder ob sie dem wahren Willen entsprechen, fällt in das Gebiet der Tatsachenfeststellung. (T1) Veröff: JBl 1983,441
  • 7 Ob 780/82
    Entscheidungstext OGH 17.02.1983 7 Ob 780/82
    nur T1
  • 6 Ob 568/82
    Entscheidungstext OGH 17.03.1983 6 Ob 568/82
    Auch; Beisatz: Ausführungen zum subjektiven Willen der Parteien bei Vertragsabschluß sind Tatsachenfeststellungen (vgl JBl 1968,520, ZVR 1968,103). (T2)
  • 2 Ob 552/83
    Entscheidungstext OGH 30.10.1984 2 Ob 552/83
    Auch
  • 6 Ob 1510/85
    Entscheidungstext OGH 28.03.1985 6 Ob 1510/85
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 708/85
    Entscheidungstext OGH 15.01.1986 1 Ob 708/85
  • 2 Ob 730/86
    Entscheidungstext OGH 26.05.1987 2 Ob 730/86
    Auch; nur T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 620/87
    Entscheidungstext OGH 27.08.1987 8 Ob 620/87
  • 1 Ob 555/89
    Entscheidungstext OGH 26.04.1989 1 Ob 555/89
    nur T1
  • 1 Ob 608/89
    Entscheidungstext OGH 06.09.1989 1 Ob 608/89
    nur T1; Beis wie T2; Veröff: RZ 1991/7 S 46
  • 4 Ob 503/91
    Entscheidungstext OGH 26.02.1991 4 Ob 503/91
    nur T1
  • 6 Ob 570/91
    Entscheidungstext OGH 04.07.1991 6 Ob 570/91
    Veröff: ÖBA 1992,172
  • 4 Ob 542/92
    Entscheidungstext OGH 29.09.1992 4 Ob 542/92
  • 3 Ob 572/92
    Entscheidungstext OGH 16.12.1992 3 Ob 572/92
    nur T1
  • 8 Ob 2301/96g
    Entscheidungstext OGH 13.03.1997 8 Ob 2301/96g
    nur T1
  • 1 Ob 123/98i
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 123/98i
    nur T1; Beisatz: Die Auslegung abgegebener Willenserklärungen ist rechtliche Beurteilung. (T3)
  • 1 Ob 58/02i
    Entscheidungstext OGH 30.09.2002 1 Ob 58/02i
  • 10 ObS 207/03v
    Entscheidungstext OGH 16.09.2003 10 ObS 207/03v
    Veröff: SZ 2003/108
  • 4 Ob 250/04z
    Entscheidungstext OGH 21.12.2004 4 Ob 250/04z
  • 6 Ob 105/05t
    Entscheidungstext OGH 14.07.2005 6 Ob 105/05t
    Beisatz: Hier: Zession. (T4)
  • 6 Ob 151/07k
    Entscheidungstext OGH 13.07.2007 6 Ob 151/07k
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 164/09i
    Entscheidungstext OGH 22.04.2010 8 Ob 164/09i
    Auch; nur: Ob im Einzelfall ein Scheinvertrag vorliegt, die Willenserklärungen der Vertragspartner also im beiderseitigen Einverständnis nur zum Schein abgegeben wurden, oder ob die Vereinbarung dem wahren Willen der Parteien entspricht, ist keine Rechtsfrage, sondern eine Feststellung tatsächlicher Art. (T5)
  • 1 Ob 95/10t
    Entscheidungstext OGH 10.08.2010 1 Ob 95/10t
  • 2 Ob 185/14s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 185/14s
    Auch; nur T1
  • 9 ObA 132/17b
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 9 ObA 132/17b
    Auch
  • 4 Ob 66/22t
    Entscheidungstext OGH 23.09.2022 4 Ob 66/22t
    Vgl; Beis wie T3
  • 10 ObS 96/24a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 11.02.2025 10 ObS 96/24a
    nur T1; Beisatz wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0043610

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

31.03.2025

Dokumentnummer

JJR_19731114_OGH0002_0050OB00174_7300000_001

Rechtssatz für 5Ob30/89; 5Ob528/90; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0016792

Geschäftszahl

5Ob30/89; 5Ob528/90; 5Ob1051/91; 4Ob542/92; 7Ob515/93 (7Ob516/93); 4Ob535/95; 1Ob84/97b; 6Ob108/98w; 6Ob287/00z; 7Ob37/09f; 8Ob89/09k; 3Ob212/09m; 5Ob52/24v

Entscheidungsdatum

02.04.2025

Norm

ABGB §879 CIIl1
ABGB §916 B
  1. ABGB § 879 heute
  2. ABGB § 879 gültig ab 01.07.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 275/1992
  1. ABGB § 916 heute
  2. ABGB § 916 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Es ist unter Beachtung der Grenzen des Normzwecks zu entscheiden, ob und inwieweit ein Gesetzesverbot auch gegenüber Rechtsgeschäften gilt, die gegen das Verbot zwar nicht "dem Buchstaben des Gesetzes nach" verstoßen, im Ergebnis aber den Zweck des Gesetzesverbots vereiteln. Gesetzesverletzung genügt, auf eine spezielle Umgehungsabsicht der Parteien kommt es nicht an.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 30/89
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 5 Ob 30/89
    Veröff: WoBl 1989,138 = MietSlg XLI/23
  • 5 Ob 528/90
    Entscheidungstext OGH 06.03.1990 5 Ob 528/90
    Veröff: ImmZ 1990,370
  • 5 Ob 1051/91
    Entscheidungstext OGH 05.07.1991 5 Ob 1051/91
    Veröff: WoBl 1991,255
  • 4 Ob 542/92
    Entscheidungstext OGH 29.09.1992 4 Ob 542/92
    Vgl auch
  • 7 Ob 515/93
    Entscheidungstext OGH 03.03.1993 7 Ob 515/93
  • 4 Ob 535/95
    Entscheidungstext OGH 27.06.1995 4 Ob 535/95
    Beisatz: Es kommt nur darauf an, ob die Parteien ihre Rechtsverhältnisse so gestalten, dass sie den vom Gesetz verpönten Erfolg (weitgehend) erreichen. (T1) Veröff: SZ 68/120
  • 1 Ob 84/97b
    Entscheidungstext OGH 24.02.1998 1 Ob 84/97b
    Auch
  • 6 Ob 108/98w
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 108/98w
    Vgl auch; Veröff: SZ 72/72
  • 6 Ob 287/00z
    Entscheidungstext OGH 27.09.2001 6 Ob 287/00z
    Vgl auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 74/167
  • 7 Ob 37/09f
    Entscheidungstext OGH 13.05.2009 7 Ob 37/09f
    Vgl auch; Beisatz: Vereinbarung einer Betriebspflicht für den 8. Dezember, sofern er an einen Wochentag fällt, ist nicht sittenwidrig. (T2)
  • 8 Ob 89/09k
    Entscheidungstext OGH 30.07.2009 8 Ob 89/09k
    Vgl auch; Beisatz: Vereinbarung einer Betriebspflicht für den 8. Dezember zulässig. (T3)
  • 3 Ob 212/09m
    Entscheidungstext OGH 24.02.2010 3 Ob 212/09m
    Auch
  • 5 Ob 52/24v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 02.04.2025 5 Ob 52/24v
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0016792

Im RIS seit

23.05.1989

Zuletzt aktualisiert am

13.05.2025

Dokumentnummer

JJR_19890523_OGH0002_0050OB00030_8900000_001

Rechtssatz für 4Ob542/92; 17Ob6/25v

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0064404

Geschäftszahl

4Ob542/92; 17Ob6/25v

Entscheidungsdatum

26.06.2025

Norm

KO §21
IO §21
  1. IO § 21 heute
  2. IO § 21 gültig ab 27.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2021
  3. IO § 21 gültig von 01.07.2010 bis 26.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2010
  4. IO § 21 gültig von 01.10.1997 bis 30.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/1997
  5. IO § 21 gültig von 01.01.1983 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 370/1982

Rechtssatz

Paragraph 21, KO als Bestimmung des inländischen Konkursrechtes ist in jedem Inlandskonkurs anzuwenden und gilt daher auch für Verträge, die nach ausländischem Recht zu beurteilen sind.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 542/92
    Entscheidungstext OGH 29.09.1992 4 Ob 542/92
  • 17 Ob 6/25v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.06.2025 17 Ob 6/25v
    Beisatz: Hier: EuInsVO (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0064404

Im RIS seit

29.09.1992

Zuletzt aktualisiert am

08.08.2025

Dokumentnummer

JJR_19920929_OGH0002_0040OB00542_9200000_003

Rechtssatz für 4Ob324/76; 5Ob672/79; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0018173

Geschäftszahl

4Ob324/76; 5Ob672/79; 7Ob550/83; 1Ob644/87; 7Ob669/87; 4Ob542/92; 4Ob535/95; 2Ob89/13x; 4Ob252/14h; 2Ob145/16m; 9ObA31/16y; 6Ob179/18v; 1Ob62/25m; 5Ob225/24k; 6Ob183/24s; 10Ob43/25h

Entscheidungsdatum

16.10.2025

Norm

ABGB §916 B
  1. ABGB § 916 heute
  2. ABGB § 916 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Ein Umgehungsgeschäft liegt dann vor, wenn die Parteien die von einer Norm angeordneten Rechtsfolgen dadurch vermeiden, dass sie ein Rechtsgeschäft schließen, das dem Wortlaut nach nicht von dieser Norm betroffen wird, das jedoch den gleichen Zweck erfüllt wie das verbotene Geschäft (hier: Paragraph 30, UWG, "Konkursverkauf II").

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 324/76
    Entscheidungstext OGH 27.04.1976 4 Ob 324/76
  • 5 Ob 672/79
    Entscheidungstext OGH 11.12.1979 5 Ob 672/79
    Auch; Beisatz: "Konkursverkauf I" (T1)
    Veröff: ÖBl 1976,97
  • 7 Ob 550/83
    Entscheidungstext OGH 05.05.1983 7 Ob 550/83
    Auch
  • 1 Ob 644/87
    Entscheidungstext OGH 15.07.1987 1 Ob 644/87
    Auch
  • 7 Ob 669/87
    Entscheidungstext OGH 12.11.1987 7 Ob 669/87
    Auch
  • 4 Ob 542/92
    Entscheidungstext OGH 29.09.1992 4 Ob 542/92
    Auch
  • 4 Ob 535/95
    Entscheidungstext OGH 27.06.1995 4 Ob 535/95
    Auch; Veröff: SZ 68/120
  • 2 Ob 89/13x
    Entscheidungstext OGH 28.03.2014 2 Ob 89/13x
    Beisatz: Hier: Bei Vorkaufsrecht an einer Liegenschaft Tauschvertrag und sofortiger Rückkauf des Tauschobjektes zur Vermeidung des Vorkaufsfalls. (T2)
  • 4 Ob 252/14h
    Entscheidungstext OGH 22.09.2015 4 Ob 252/14h
  • 2 Ob 145/16m
    Entscheidungstext OGH 27.10.2016 2 Ob 145/16m
    Veröff: SZ 2016/111
  • 9 ObA 31/16y
    Entscheidungstext OGH 19.12.2016 9 ObA 31/16y
  • 6 Ob 179/18v
    Entscheidungstext OGH 25.10.2018 6 Ob 179/18v
  • 1 Ob 62/25m
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.05.2025 1 Ob 62/25m
  • 5 Ob 225/24k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 03.06.2025 5 Ob 225/24k
    vgl
  • 6 Ob 183/24s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 16.10.2025 6 Ob 183/24s
  • 10 Ob 43/25h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 16.09.2025 10 Ob 43/25h
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0018173

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.02.2026

Dokumentnummer

JJR_19760427_OGH0002_0040OB00324_7600000_002