Rechtssatz für 10ObS72/89; 10ObS359/89; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0053889

Geschäftszahl

10ObS72/89; 10ObS359/89; 10ObS5/90; 9ObA601/90; 10ObS229/92; 10ObS2354/96s; 10ObS159/98z; 10ObS167/98a; 10ObS261/98z; 10ObS289/98t; 10ObS292/98h; 10ObS291/98m; 10ObS298/98s; 10ObS290/98i; 1Ob151/98g; 10ObS312/98z; 10ObS81/02p; 10ObS360/01s; 10ObS205/02y; 10ObS360/02t; 10ObS393/02w; 10ObS51/03b; 10ObS69/04a; 10ObS19/05z; 10ObS120/05b; 8ObA19/06m; 8ObA53/06m; 10ObS61/08f; 10ObS194/08i; 9ObA41/08g; 8ObA32/09b; 5Ob271/09b; 2Ob33/10g; 5Ob50/10d; 5Ob124/10m; 8ObS5/10h; 10ObS179/10m; 5Ob29/11t; 8ObA32/11f; 10ObS13/12b; 10ObS71/12g; 8ObA98/11m; 9ObA66/13s; 5Ob125/14i; 7Ob201/14f; 5Ob42/15k; 10ObS68/17y; 10ObS38/19i; 10ObS47/21s; 10ObS138/21y; 10ObS141/21i; 10ObS140/21t; 10ObS118/21g; 10ObS160/21h; 10ObS175/21i; 10ObS26/22d; 8ObA59/22t; 10ObS47/22t; 10Obs124/22s; 10ObS87/23a; 10ObS1/25g; 10ObS72/25y; 9ObA102/24a; 10ObS92/25i

Entscheidungsdatum

23.10.2025

Norm

ASVG §251 Abs4
ASVG idF SRÄG 1991 BGBl 1991/157 §253 Abs1
ASVG §500
ASVG §551 Abs10
B-VG Art7
  1. ASVG § 251 heute
  2. ASVG § 251 gültig ab 01.01.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 67/2001
  3. ASVG § 251 gültig von 01.01.1990 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 642/1989
  1. ASVG § 500 heute
  2. ASVG § 500 gültig ab 01.01.1979 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 684/1978
  1. ASVG § 551 heute
  2. ASVG § 551 gültig ab 01.01.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 1/2002
  3. ASVG § 551 gültig von 01.08.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/1998
  4. ASVG § 551 gültig von 01.01.1995 bis 31.07.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 411/1996
  1. B-VG Art. 7 heute
  2. B-VG Art. 7 gültig ab 01.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.2004 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 7 gültig von 16.05.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/1998
  5. B-VG Art. 7 gültig von 14.08.1997 bis 15.05.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  6. B-VG Art. 7 gültig von 01.07.1988 bis 13.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  7. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.1975 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  8. B-VG Art. 7 gültig von 19.12.1945 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 7 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Dem Gesetzgeber steht ein Gestaltungsspielraum verfassungsrechtlich insoweit zu, als er in seinen rechtspolitischen und wirtschaftspolitischen Zielsetzungen frei ist. Gerade im Sozialversicherungsrecht ist eine durchschnittliche Betrachtungsweise erforderlich, die auf den Regelfall abstellt und damit Härten in Einzelfällen nicht ausschließen kann. Wenn daher der Gesetzgeber für die Bemessungsgrundlage begünstigter Zeiten, denen keinerlei Beiträge gegenüberstehen, in erster Linie an den tatsächlichen Arbeitsverdienst anknüpft und nur in jenen Fällen, in denen ein solcher nicht ermittelt werden kann, von Durchschnittssätzen ausgeht, so kann dies im Rahmen des begünstigten Personenkreises nicht als gleichheitswidrig angesehen werden. Der Gesetzgeber bleibt damit durchaus im Rahmen des von ihm gewählten Ordnungsprinzips. Dass sich dieses auf Grund der besonderen Umstände des Einzelfalles, also nur aus Unterschieden im Tatsächlichen, unterschiedlich auswirken kann und muss, liegt auf der Hand und ist verfassungsrechtlich nicht bedenklich.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 72/89
    Entscheidungstext OGH 18.04.1989 10 ObS 72/89
    Veröff: SSV-NF 3/44
  • 10 ObS 359/89
    Entscheidungstext OGH 05.12.1989 10 ObS 359/89
    nur: Dem Gesetzgeber steht ein Gestaltungsspielraum verfassungsrechtlich insoweit zu, als er in seinen rechtspolitischen und wirtschaftspolitischen Zielsetzungen frei ist. (T1)
  • 10 ObS 5/90
    Entscheidungstext OGH 27.02.1990 10 ObS 5/90
    nur: Dem Gesetzgeber steht ein Gestaltungsspielraum verfassungsrechtlich insoweit zu, als er in seinen rechtspolitischen und wirtschaftspolitischen Zielsetzungen frei ist. Gerade im Sozialversicherungsrecht ist eine durchschnittliche Betrachtungsweise erforderlich, die auf den Regelfall abstellt und damit Härten in Einzelfällen nicht ausschließen kann. (T2)
    Veröff: SSV-NF 4/21
  • 9 ObA 601/90
    Entscheidungstext OGH 19.12.1990 9 ObA 601/90
    Vgl auch
  • 10 ObS 229/92
    Entscheidungstext OGH 29.09.1992 10 ObS 229/92
    Auch; nur T2; Beisatz: Ob die gesetzliche Regelung in Einzelfällen zu Härten führen kann ist bei Prüfung der Gleichheitswidrigkeit ohne Belang. (T3)
  • 10 ObS 2354/96s
    Entscheidungstext OGH 05.11.1996 10 ObS 2354/96s
    Vgl auch; nur T2; Beis wie T3; Beisatz: Es liegt keine Verletzung des Gleichheitssatzes darin, dass Änderungen der Rechtslage allenfalls plötzlich und intensiv in erworbene Rechtspositionen eingreifen. Gerade in "dynamischen Rechtsgebieten" wie dem in immer kürzeren Abständen Novellen unterworfenen Sozialrecht ist nur das Vertrauen auf die "großen Linien" zu schützen, und sind daher Eingriffe des Gesetzgebers in sozialversicherungsrechtliche Positionen unter anderem etwa auch aus dem Ziel der Entlastung der Budgethaushalte auch vom Verfassungsgerichtshof durchaus anerkannt. (Hier. Übergangsregelungen im BPGG und in den Landes-Pflegegeldgesetzen hinsichtlich Ausgleichszahlungen). (T4)
  • 10 ObS 159/98z
    Entscheidungstext OGH 19.05.1998 10 ObS 159/98z
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 10 ObS 167/98a
    Entscheidungstext OGH 19.05.1998 10 ObS 167/98a
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 10 ObS 261/98z
    Entscheidungstext OGH 18.08.1998 10 ObS 261/98z
    nur: Gerade im Sozialversicherungsrecht ist eine durchschnittliche Betrachtungsweise erforderlich, die auf den Regelfall abstellt und damit Härten in Einzelfällen nicht ausschließen kann. (T5)
    Beis wie T3
  • 10 ObS 289/98t
    Entscheidungstext OGH 01.09.1998 10 ObS 289/98t
    nur T5; Beis wie T3
  • 10 ObS 292/98h
    Entscheidungstext OGH 01.09.1998 10 ObS 292/98h
    nur T5; Beis wie T3
  • 10 ObS 291/98m
    Entscheidungstext OGH 01.09.1998 10 ObS 291/98m
    nur T5; Beis wie T3
  • 10 ObS 298/98s
    Entscheidungstext OGH 01.09.1998 10 ObS 298/98s
    nur T5; Beis wie T3
  • 10 ObS 290/98i
    Entscheidungstext OGH 01.09.1998 10 ObS 290/98i
    nur T5; Beis wie T3
  • 1 Ob 151/98g
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 151/98g
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Diese Gestaltungsfreiheit unterliegt außer bei einem Exzess nicht der verfassungsgerichtlichen Kontrolle und ist insoweit auch nicht mit den aus dem Gleichheitsgrundsatz ableitbaren Maßstäben zu messen. Innerhalb der aufgezeigten Grenzen ist die Rechtskontrolle nicht zur Beurteilung der Rechtspolitik berufen. (T6)
    Beisatz: Dass das AHG den durch Art 23 Abs 1 B-VG eingeräumten Amtshaftungsanspruch in verschiedener Hinsicht einschränkt, ist grundsätzlich nicht zu beanstanden, weil die Einschränkung nicht schrankenlos ist. (T7)
  • 10 ObS 312/98z
    Entscheidungstext OGH 12.01.1999 10 ObS 312/98z
    Vgl auch; Veröff: SZ 72/1
  • 10 ObS 81/02p
    Entscheidungstext OGH 18.07.2002 10 ObS 81/02p
    Vgl auch; Beis wie T6; Beisatz: Der Gesetzgeber hat allerdings auch im Rahmen seiner Gestaltungsfreiheit den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz einzuhalten. Geringfügige Eingriffe gelten dabei allerdings nicht als unverhältnismäßig, sondern als zumutbar (vgl. VfSlg 14867, 14888, 15269 u.a.). (T8)
    Beisatz: Die Gestaltungsfreiheit des Gesetzgebers darf allerdings nicht zu unsachlichen Ungleichbehandlungen führen. (T9)
  • 10 ObS 360/01s
    Entscheidungstext OGH 17.09.2002 10 ObS 360/01s
    Vgl auch; nur T5
  • 10 ObS 205/02y
    Entscheidungstext OGH 12.11.2002 10 ObS 205/02y
    Vgl auch; Beisatz: Dem einfachen Gesetzgeber ist es durch den Gleichheitssatz nicht verwehrt, seine jeweiligen rechtspolitischen Vorstellungen im Rahmen vertretbarer Zielsetzungen auf die ihm geeignet erscheinende Art zu verwirklichen (VfSlg 13743; 7973 mwN ua). (T10)
    Beisatz: Der Gesetzgeber hat im Rahmen seiner Gestaltungsfreiheit den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz einzuhalten. Seine Anwendung setzt eine Abwägung zwischen der gesetzgeberischen Zielsetzung und der Betroffenheit des Normunterworfenen voraus. (T11)
    Veröff: SZ 2002/151
  • 10 ObS 360/02t
    Entscheidungstext OGH 12.11.2002 10 ObS 360/02t
    Vgl auch; Beis wie T10; Beis wie T11
  • 10 ObS 393/02w
    Entscheidungstext OGH 14.01.2003 10 ObS 393/02w
    Auch; nur T5
  • 10 ObS 51/03b
    Entscheidungstext OGH 18.02.2003 10 ObS 51/03b
    Vgl auch; Beisatz: Nicht jede subjektiv als ungerecht empfundene einfachgesetzliche Regelung verletzt den Gleichheitssatz. (T12)
  • 10 ObS 69/04a
    Entscheidungstext OGH 27.07.2004 10 ObS 69/04a
    Vgl auch; nur: Dass sich dieses auf Grund der besonderen Umstände des Einzelfalles, also nur aus Unterschieden im Tatsächlichen, unterschiedlich auswirken kann und muss, liegt auf der Hand und ist verfassungsrechtlich nicht bedenklich. (T13)
    Beisatz: Hier: § 254 Abs 6 ASVG. (T14)
  • 10 ObS 19/05z
    Entscheidungstext OGH 12.04.2005 10 ObS 19/05z
    Vgl auch; Beisatz: Der Verfassungsgerichtshof bringt in ständiger Rechtsprechung zum Ausdruck, dass der Gesetzgeber bei der Verfolgung familienpolitischer Zeile frei ist. Der dem Gesetzgeber grundsätzlich zustehende Gestaltungsspielraum wird durch das Gleichheitsgebot nur insofern beschränkt, als es ihm verwehrt ist, Regelungen zu treffen, für die eine sachliche Rechtfertigung nicht besteht. (T15)
    Beisatz: Hier: § 262 Abs 1 Satz 2 ASVG. (T16)
  • 10 ObS 120/05b
    Entscheidungstext OGH 24.01.2006 10 ObS 120/05b
    Auch; nur T13; Beis wie T10; Beis wie T12; Beisatz: Hier: Gesetzesprüfungsantrag an den VfGH betreffend § 148i Abs 1 Satz 1 und Satz 2 BSVG idF BGBl I 1998/140 und § 148j Abs 2 BSVG idF BGBl I 1998/140. (T17)
  • 8 ObA 19/06m
    Entscheidungstext OGH 11.05.2006 8 ObA 19/06m
    Vgl; nur T1; Beisatz: Hier: Kollektivvertragsparteien. (T18)
  • 8 ObA 53/06m
    Entscheidungstext OGH 19.06.2006 8 ObA 53/06m
    Vgl; nur T1; Beis wie T18
  • 10 ObS 61/08f
    Entscheidungstext OGH 10.06.2008 10 ObS 61/08f
    Vgl auch; Beisatz: Der Gleichheitsgrundsatz verbietet dem Gesetzgeber nur, Differenzierungen zu schaffen, die sachlich nicht begründet sind und verbietet ihm nicht, von einem einmalig gewählten Ordnungsprinzip abzugehen und Sachverhalte ab einem bestimmten Zeitpunkt nach anderen Grundsätzen zu behandeln, wenn innerhalb der Fallgruppen vor bzw nach der Änderung das Gebot der Sachlichkeit verletzende Unterschiede nicht bestehen. Unter diesen Gesichtspunkten liegt eine mit einem bestimmten Zeitpunkt eintretende Neuregelung im Rahmen der dem einfachen Gesetzgeber zustehenden rechtspolitischen Gestaltungsfreiheit. (T19)
    Beisatz: Hier: § 248c Abs 2 ASVG. (T20)
  • 10 ObS 194/08i
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 10 ObS 194/08i
    Vgl auch; Beisatz: Dem Gesetzgeber ist es nicht verwehrt, von einem einmal gewählten Ordnungsprinzip abzugehen, sofern die betreffende Regelung an sich sachlich begründbar ist und seine jeweiligen rechtspolitischen Vorstellungen im Rahmen vertretbarer Zielsetzungen auf die ihm geeignet erscheinende Art zu verwirklichen. (T21)
    Beisatz: Hier: Keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen § 149d Abs 1 BSVG idF BGBl I 2006/60. (T22)
  • 9 ObA 41/08g
    Entscheidungstext OGH 29.06.2009 9 ObA 41/08g
    Auch; nur T1; Beis wie T10; Beisatz: Der Gleichheitsgrundsatz setzt dem Gesetzgeber insofern verfassungsrechtliche Schranken, als er ihm verbietet, sachlich nicht begründbare Regelungen zu treffen. Er verbietet also willkürliche Differenzierungen, lässt aber unterschiedliche Regelungen dort zu, wo sie durch entsprechende Unterschiede im Tatsächlichen sachlich gerechtfertigt sind. (T23) Beisatz: Hier: Zu § 22a Abs 11 BEinstG. (T24)
  • 8 ObA 32/09b
    Entscheidungstext OGH 19.11.2009 8 ObA 32/09b
    Vgl; Beis wie T18
  • 5 Ob 271/09b
    Entscheidungstext OGH 11.02.2010 5 Ob 271/09b
    Vgl; nur ähnlich wie T1; Beisatz: Hier: Keine unverhältnismäßige Einschränkung der Eigentums‑ und Erwerbsfreiheit durch die Regelung über den Richtwertmietzins nach § 16 Abs 2 MRG. (T25)
  • 2 Ob 33/10g
    Entscheidungstext OGH 22.04.2010 2 Ob 33/10g
    Auch; nur T1; Auch Beis wie T8 nur: Der Gesetzgeber hat allerdings auch im Rahmen seiner Gestaltungsfreiheit den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz einzuhalten. (T26)
    Beisatz: Der Gleichheitssatz schließt einen rechtspolitischen Gestaltungsspielraum nicht aus. Unzulässig sind nur exzessive Regelungen. (T27)
    Beisatz: Kann ein „vernünftiger“ Grund (für eine Ungleichbehandlung) bejaht werden, ist eine Norm gleichheitsrechtlich unbedenklich, wenn sie dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entspricht. (T28)
  • 5 Ob 50/10d
    Entscheidungstext OGH 25.03.2010 5 Ob 50/10d
    nur T1; Beis wie T9; Beis ähnlich wie T25; Beisatz: Hier: Keine sachlich nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung durch die Regelung über den Richtwertmietzins nach § 16 Abs 2 MRG. (T29)
    Beisatz: Der EGMR hat bereits im Fall Mellacher ua gegen Österreich (Nr 13/1988/157/211-213 = ÖJZ 1990, 150) festgehalten, dass den Staaten im Bereich der Wohnungspolitik ein weiter Ermessensspielraum eingeräumt ist, welcher auch für die von ihnen vorgegebenen Richtwerte für die Bemessung und Herabsenkung des Mietzinses gilt. (T30)
  • 5 Ob 124/10m
    Entscheidungstext OGH 23.09.2010 5 Ob 124/10m
    Vgl; nur: Dem Gesetzgeber steht ein Gestaltungsspielraum verfassungsrechtlich insoweit zu, als er in seinen rechtspolitischen und wirtschaftspolitischen Zielsetzungen frei ist. (T31)
    Beis wie T9; Beis wie T28; Beisatz: Hier: Keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die Überwälzbarkeit der Grundsteuer auf die Mieter gemäß § 21 Abs 2 MRG. (T32)
  • 8 ObS 5/10h
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 8 ObS 5/10h
    Vgl auch; nur T5; Beisatz: Hier: IESG. (T33)
  • 10 ObS 179/10m
    Entscheidungstext OGH 01.02.2011 10 ObS 179/10m
    Auch; Veröff: SZ 2011/13
  • 5 Ob 29/11t
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 29/11t
    Auch; nur T1; nur T31; Beis wie T28; Beisatz: Hier: Keine unsachliche Ungleichbehandlung durch § 16 Abs 7 MRG, weil der Gesetzgeber im Interesse des Mieters auf Ausgleich der Nachteile durch eine Befristung eine Regelung schafft, die dem Vermieter einen Anreiz dafür bieten soll, unbefristet zu vermieten. (T34)
    Bem: So auch 5 Ob 240/10w. (T35)
  • 8 ObA 32/11f
    Entscheidungstext OGH 29.06.2011 8 ObA 32/11f
    Vgl auch; Beis wie T18; Beis wie T23
  • 10 ObS 13/12b
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 10 ObS 13/12b
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 10 ObS 71/12g
    Entscheidungstext OGH 05.06.2012 10 ObS 71/12g
    Auch; nur T1
  • 8 ObA 98/11m
    Entscheidungstext OGH 26.07.2012 8 ObA 98/11m
    Vgl auch
  • 9 ObA 66/13s
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 9 ObA 66/13s
    Vgl auch; Beis wie T10; Beis wie T24; Beis wie T27; Beisatz: Hier: Keine Bedenken gegen die Verfassungsmäßigkeit des § 24 Abs 9 VBG. (T36)
  • 5 Ob 125/14i
    Entscheidungstext OGH 25.07.2014 5 Ob 125/14i
    Auch; Beis wie T34
  • 7 Ob 201/14f
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 201/14f
    nur T1
  • 5 Ob 42/15k
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 5 Ob 42/15k
    Vgl auch
  • 10 ObS 68/17y
    Entscheidungstext OGH 14.11.2017 10 ObS 68/17y
    Auch; nur T2
  • 10 ObS 38/19i
    Entscheidungstext OGH 30.07.2019 10 ObS 38/19i
    Vgl auch
  • 10 ObS 47/21s
    Entscheidungstext OGH 27.04.2021 10 ObS 47/21s
    Auch; Beis wie T10
  • 10 ObS 138/21y
    Entscheidungstext OGH 19.10.2021 10 ObS 138/21y
    nur T31; Beisatz: Hier: Anwendbarkeit des § 236 Abs 4b ASVG lediglich auf Pensionsanträge ab dem Stichtag 1.1.2020 nicht gleichheitswidrig. (T38)
  • 10 ObS 141/21i
    Entscheidungstext OGH 19.10.2021 10 ObS 141/21i
    Vgl; Beis nur wie T1; Beis wie T8; Beis wie T9
  • 10 ObS 140/21t
    Entscheidungstext OGH 16.11.2021 10 ObS 140/21t
    nur T1; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Anwendbarkeit des § 236 Abs 4b ASVG lediglich auf Pensionsanträge ab dem Stichtag 1.1.2020 nicht gleichheitswidrig. (T39)
  • 10 ObS 118/21g
    Entscheidungstext OGH 16.11.2021 10 ObS 118/21g
    nur T1; Beis wie T9; Beis wie T39
  • 10 ObS 160/21h
    Entscheidungstext OGH 16.11.2021 10 ObS 160/21h
    nur T1; Beis wie T9; Beis wie T39
  • 10 ObS 175/21i
    Entscheidungstext OGH 22.02.2022 10 ObS 175/21i
    nur T2
  • 10 ObS 26/22d
    Entscheidungstext OGH 24.05.2022 10 ObS 26/22d
    Vgl; Beis nur wie T3
  • 8 ObA 59/22t
    Entscheidungstext OGH 30.08.2022 8 ObA 59/22t
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T12; Beis wie T19; Beisatz: Hier: § 238 DO.B. (T40)
  • 10 ObS 47/22t
    Entscheidungstext OGH 13.09.2022 10 ObS 47/22t
    Vgl; Beisatz: Hier: Keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen § 253 Abs 1 ASVG idF SRÄG 1991, BGBl 1991/157, iVm § 551 Abs 10 ASVG. (T41)
  • 10 Obs 124/22s
    Entscheidungstext OGH 25.04.2023 10 Obs 124/22s
    vgl; Beisatz wie T12
  • 10 ObS 87/23a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.07.2023 10 ObS 87/23a
    nur T2
  • 10 ObS 1/25g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.03.2025 10 ObS 1/25g
    vgl; Beisatz wie T12
  • 10 ObS 72/25y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 10.07.2025 10 ObS 72/25y
    nur T2
    Beisatz: Hier: § 131 ASVG (T42)
  • 9 ObA 102/24a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.10.2025 9 ObA 102/24a
    Beisatz wie T12; Beisatz wie T19; Beisatz wie T21
  • 10 ObS 92/25i
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.10.2025 10 ObS 92/25i
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0053889

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.02.2026

Dokumentnummer

JJR_19890418_OGH0002_010OBS00072_8900000_001

Rechtssatz für 4Ob56/75; 4Ob75/75; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0008836

Geschäftszahl

4Ob56/75; 4Ob75/75; 4Ob119/76; 1Ob812/76; 4Ob3/83; 8ObA279/94; 1Ob46/94; 4Ob38/95; 9ObA122/95; 7Ob2075/96i; 7Ob133/01m; 9Ob241/02k; 2Ob39/07k; 5Ob124/13s; 5Ob125/13p; 5Ob126/13k; 9ObA91/14v; 10Ob58/14y; 10ObS26/16w; 9ObA21/17d; 7Ob114/17s; 9ObA135/17v; 5Ob39/18y; 9ObA9/19t; 4Ob93/19h; 5Ob137/20p; 5Ob25/20t; 9ObA71/20m; 10ObS138/21y; 5Ob114/21g; 5Ob5/22d; 10ObS26/22d; 9Ob28/23t; 1Ob101/23v; 9ObA42/24b; 5Ob2/24s; 5Ob183/24h; 4Ob183/24a; 9ObA32/25h; 1Ob48/26d; 10ObS21/26z

Entscheidungsdatum

27.05.2026

Rechtssatz

Bleibt nach Wortinterpretation und logischer Auslegung die Ausdrucksweise des Gesetzes dennoch zweifelhaft, dann ist die Absicht des Gesetzgebers zu erforschen (SZ 22/1; Arb 7174, 6622). Man versucht, den Sinn einer Bestimmung unter Bedachtnahme auf den Zweck der Regelung zu erfassen (objektiv - teleologische Interpretation). Der Auslegende hat die gesetzgeberische Regelung und die darin zum Ausdruck kommenden Wertmaßstäbe selbständig weiter - und zu Ende zu denken.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 56/75
    Entscheidungstext OGH 07.10.1975 4 Ob 56/75
    Veröff: EvBl 1976/53 S 102 = SozM IA/b,95 = Arb 9402 = Ind 1976 H1,975
  • 4 Ob 75/75
    Entscheidungstext OGH 16.12.1975 4 Ob 75/75
    Veröff: Arb 9429
  • 4 Ob 119/76
    Entscheidungstext OGH 09.11.1976 4 Ob 119/76
    Veröff: ZAS 1978/16 S 105 (Mayer - Maly)
  • 1 Ob 812/76
    Entscheidungstext OGH 19.01.1977 1 Ob 812/76
    Vgl auch; Veröff: SZ 50/6 = JBl 1978,372
  • 4 Ob 3/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1983 4 Ob 3/83
    Auch; nur: Man versucht, den Sinn einer Bestimmung unter Bedachtnahme auf den Zweck der Regelung zu erfassen (objektiv - teleologische Interpretation). (T1)
  • 8 ObA 279/94
    Entscheidungstext OGH 27.10.1994 8 ObA 279/94
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 46/94
    Entscheidungstext OGH 27.01.1995 1 Ob 46/94
    Auch; nur: Bleibt nach Wortinterpretation und logischer Auslegung die Ausdrucksweise des Gesetzes dennoch zweifelhaft, dann ist die Absicht des Gesetzgebers zu erforschen. (T2)
  • 4 Ob 38/95
    Entscheidungstext OGH 25.04.1995 4 Ob 38/95
    Auch; nur T2
  • 9 ObA 122/95
    Entscheidungstext OGH 11.10.1995 9 ObA 122/95
  • 7 Ob 2075/96i
    Entscheidungstext OGH 24.09.1996 7 Ob 2075/96i
    Vgl auch
  • 7 Ob 133/01m
    Entscheidungstext OGH 13.06.2001 7 Ob 133/01m
    Vgl auch
  • 9 Ob 241/02k
    Entscheidungstext OGH 23.04.2003 9 Ob 241/02k
    Beisatz: Die verschiedenen Auslegungsmethoden dürfen dabei nicht mechanisch hintereinander angewendet werden; vielmehr hat der Rechtsanwender unter gleichzeitiger Heranziehung aller zur Verfügung stehenden Kriterien in wertender Entscheidung den Sinn der Regelung klarzustellen. (T3)
  • 2 Ob 39/07k
    Entscheidungstext OGH 28.06.2007 2 Ob 39/07k
  • 5 Ob 124/13s
    Entscheidungstext OGH 06.11.2013 5 Ob 124/13s
    Veröff: SZ 2013/105
  • 5 Ob 125/13p
    Entscheidungstext OGH 06.11.2013 5 Ob 125/13p
  • 5 Ob 126/13k
    Entscheidungstext OGH 06.11.2013 5 Ob 126/13k
  • 9 ObA 91/14v
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 9 ObA 91/14v
    Auch; nur T1; nur T2; Beis wie T3
  • 10 Ob 58/14y
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 10 Ob 58/14y
    Auch; Beisatz: Die Gesetzesauslegung darf aber bei der Wortinterpretation nicht stehen bleiben. Der Sinn einer Bestimmung ist unter Bedachtnahme auf deren Zweck zu erfassen (objektiv-teleologische Interpretation). Die gesetzgeberische Regelung und die darin zum Ausdruck kommenden Wertmaßstäbe sind selbständig weiter und zu Ende zu denken. (T4)
    Veröff: SZ 2015/10
  • 10 ObS 26/16w
    Entscheidungstext OGH 10.05.2016 10 ObS 26/16w
    Auch; Beis wie T4
  • 9 ObA 21/17d
    Entscheidungstext OGH 25.07.2017 9 ObA 21/17d
  • 7 Ob 114/17s
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 114/17s
    Veröff: SZ 2017/106
  • 9 ObA 135/17v
    Entscheidungstext OGH 18.12.2017 9 ObA 135/17v
  • 5 Ob 39/18y
    Entscheidungstext OGH 10.04.2018 5 Ob 39/18y
    Auch
  • 9 ObA 9/19t
    Entscheidungstext OGH 27.02.2019 9 ObA 9/19t
    Auch; Beis wie T4; Veröff: SZ 2019/19
  • 4 Ob 93/19h
    Entscheidungstext OGH 13.06.2019 4 Ob 93/19h
    Veröff: SZ 2019/51
  • 5 Ob 137/20p
    Entscheidungstext OGH 12.08.2020 5 Ob 137/20p
    Beis wie T4
  • 5 Ob 25/20t
    Entscheidungstext OGH 03.09.2020 5 Ob 25/20t
    Beisatz wie T4
    Anm: Veröff: SZ 2020/77
  • 9 ObA 71/20m
    Entscheidungstext OGH 21.10.2020 9 ObA 71/20m
    Beisatz: Hier: § 191a Stmk L-DBR; Einstufung als Oberarzt. (T5)
  • 10 ObS 138/21y
    Entscheidungstext OGH 19.10.2021 10 ObS 138/21y
    Beis wie T4
  • 5 Ob 114/21g
    Entscheidungstext OGH 03.03.2022 5 Ob 114/21g
  • 5 Ob 5/22d
    Entscheidungstext OGH 21.04.2022 5 Ob 5/22d
  • 10 ObS 26/22d
    Entscheidungstext OGH 24.05.2022 10 ObS 26/22d
    Vgl
  • 9 Ob 28/23t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.07.2023 9 Ob 28/23t
    vgl; Beisatz wie T4
  • 1 Ob 101/23v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 05.03.2024 1 Ob 101/23v
    vgl; Beisatz: Hier: Der in § 373b StPO vorgesehene Befriedigungsanspruch des Opfers, dem eine Entschädigung "rechtskräftig zuerkannt" wurde, soll auch dann zustehen, wenn das Opfer über seinen Anspruch einen vollstreckbaren Vergleich geschlossen hat. (T6)
  • 9 ObA 42/24b
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.07.2024 9 ObA 42/24b
    nur T2; Beisatz nur wie T4
  • 5 Ob 2/24s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 03.09.2024 5 Ob 2/24s
    nur T2; Beisatz wie T4
  • 5 Ob 183/24h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.12.2024 5 Ob 183/24h
    Beisatz wie T2; Beisatz wie T4
  • 4 Ob 183/24a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.06.2025 4 Ob 183/24a
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T4
  • 9 ObA 32/25h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 17.07.2025 9 ObA 32/25h
  • 1 Ob 48/26d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.05.2026 1 Ob 48/26d
  • 10 ObS 21/26z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.05.2026 10 ObS 21/26z
    nur T2; Beisatz wie T3; Beisatz wie T4
    Beisatz: Hier: Zur Auslegung des § 790 ASVG. (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0008836

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.09.2026

Dokumentnummer

JJR_19751007_OGH0002_0040OB00056_7500000_003

Rechtssatz für 5Ob105/90; 4Ob1047/92; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0042656

Geschäftszahl

5Ob105/90; 4Ob1047/92; 5Ob1063/92; 3Ob1622/92; 9ObA1004/93; 3Ob64/92 (3Ob65/92); 4Ob1084/93; 4Ob1542/94; 7Ob1547/94; 4Ob1077/94; 4Ob1074/94; 3Ob1117/94; 6Ob1620/94; 2Ob1026/95; 6Ob1685/95; 3Ob2088/96x; 4Ob86/97v; 9Ob238/97h; 8Ob259/97i; 8Ob293/97i; 9ObA37/98a; 8ObA296/97f; 5Ob322/98h; 4Ob87/99v; 7Ob106/99k; 9ObA311/99x; 8ObA132/00w; 8ObS200/01x; 9ObA32/01y (9ObA33/01w); 5Ob85/02i; 1Ob155/02d; 10Ob313/02f; 7Ob116/03i; 9ObA74/03b; 5Ob150/03z; 7Ob191/03v; 8ObA6/04x; 3Ob20/04v; 3Ob7/04g; 9Ob110/04y; 10ObS112/04z; 8Ob25/05t; 6Ob135/05d; 6Ob76/06d; 3Ob90/06s; 8Ob82/06a; 6Ob212/06d; 8Ob150/06a; 4Ob223/06g; 9Ob26/07z; 7Ob148/07a; 5Ob7/08b; 8Ob141/07d; 9ObA9/07z; 1Ob137/08s; 5Ob221/08y; 2Ob166/08p; 8ObA80/08k; 2Ob242/08i; 5Ob38/09p; 7Ob282/08h; 2Ob221/08a; 4Ob40/09z; 7Ob106/09b; 3Ob166/09x; 9ObA2/09y; 3Ob203/09p; 4Ob70/09m; 8ObA34/09x; 2Ob162/09a; 3Ob25/10p; 6Ob40/10s; 2Ob59/10f; 4Ob46/10h; 5Ob193/09g; 10ObS38/10a; 6Ob111/10g; 6Ob86/10f; 5Ob69/10y; 1Ob36/10s; 8ObA12/10p; 3Ob200/10y; 8ObS5/10h; 9ObA123/10v; 17Ob18/10m; 8ObA22/10h; 9ObA109/10k; 6Ob221/10h; 6Ob10/11f; 7Ob257/10k; 5Ob16/11f; 8ObS7/11d; 9ObA46/11x; 10Ob36/11h; 4Ob148/11k; 1Ob39/11h; 1Ob228/11b; 10ObS11/12h; 9ObA62/11z; 1Ob24/12d; 1Ob232/11s; 5Ob96/12x; 7Ob66/12z; 10ObS117/12x; 4Ob110/12y; 9ObA154/12f; 4Ob31/13g; 4Ob34/13y; 1Ob44/13x; 4Ob9/13x; 1Ob34/13a; 5Ob209/12i; 10Ob36/13m; 10Ob43/13s (10Ob44/13p); 9ObA88/13a; 1Ob189/13w; 4Ob166/13k; 9ObA135/13p; 5Ob175/13s; 5Ob150/13i; 4Ob200/13k; 4Ob4/14p; 3Ob252/13z; 9Ob3/14b; 1Ob65/14m; 10Ob18/14s; 5Ob77/14f; 1Ob104/14x; 9ObA62/14d; 2Ob137/14g; 6Ob146/14k; 4Ob219/14f; 1Ob238/14b; 4Ob29/15s; 9ObA38/15a; 2Ob101/15i; 10ObS67/15y; 4Ob179/15z; 5Ob88/15z; 7Ob171/15w; 4Ob207/15t; 1Ob208/15t; 1Ob242/15t; 3Ob42/16x; 7Ob161/16a; 8ObS1/16d; 5Ob162/16h; 10ObS20/17i; 8ObA49/16p; 1Ob98/17v; 1Ob75/17m; 2Ob123/17b; 4Ob118/17g; 3Ob126/17a; 4Ob235/17p; 4Ob222/17a; 9ObA117/17x; 8ObS11/17a; 1Ob29/18y; 9ObA35/18i; 7Ob63/18t; 5Ob11/18f; 5Ob179/17k; 7Ob34/18b; 2Ob185/17w; 5Ob179/18m; 4Ob5/19t; 9Ob17/19v; 3Ob111/19y; 8ObA51/19m; 4Ob230/19f; 5Ob206/19h; 2Ob35/20s; 5Ob137/20p; 2Ob120/20s; 10ObS141/20p; 3Ob127/20b; 6Ob17/21z; 10ObS54/21w; 9ObA26/21w; 10ObS84/21g; 10Ob135/21g; 1Ob238/21p; 6Ob208/21p; 6Ob236/21f; 6Ob37/22t; 10ObS186/21g; 10ObS26/22d; 9Ob18/22w; 8ObA40/22y; 10ObS74/22p; 4Ob112/22g; 2Ob162/22w; 8ObS3/22g; 8Ob174/22d; 8ObA89/22d; 10ObS18/23d; 9ObA3/23s; 9ObA129/22v; 8Ob48/23a; 9ObA18/23x; 8ObA66/23y; 9ObA9/24z; 4Ob42/24s; 7Ob57/24v; 8ObA8/24w; 2Ob106/24p; 9ObA69/24y; 8Ob72/24g; 6Ob147/24x; 10ObS137/24f; 9ObA14/25m; 9ObA91/24h; 1Ob67/25x; 3Ob47/25w; 9ObA8/25d; 9ObA34/25b; 1Ob75/25y; 10ObS65/25v; 2Ob222/25y; 9ObA3/26w; 9ObA30/26s

Entscheidungsdatum

25.06.2026

Norm

ZPO §502
ZPO §502 Abs4 Z1
ZPO idF WGN 1989 §502 Abs1
ZPO §528, KBGG §5b
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 528 heute
  2. ZPO § 528 gültig ab 01.01.2034 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2025
  3. ZPO § 528 gültig von 01.01.2026 bis 31.12.2033 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2025
  4. ZPO § 528 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  5. ZPO § 528 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  6. ZPO § 528 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  7. ZPO § 528 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  8. ZPO § 528 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Trotz Fehlens einer ausdrücklichen Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs zu einer konkreten Fallgestaltung liegt dann keine erhebliche Rechtsfrage vor, wenn das Gesetz selbst eine klare, das heißt eindeutige Regelung trifft.

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 105/90
    Entscheidungstext OGH 22.03.1991 5 Ob 105/90
  • 4 Ob 1047/92
    Entscheidungstext OGH 01.09.1992 4 Ob 1047/92
    nur: Keine erhebliche Rechtsfrage, wenn das Gesetz selbst eine klare, das heißt eindeutige Regelung trifft. (T1)
  • 5 Ob 1063/92
    Entscheidungstext OGH 15.09.1992 5 Ob 1063/92
    Vgl auch; Veröff: WoBl 1993,140
  • 3 Ob 1622/92
    Entscheidungstext OGH 20.01.1993 3 Ob 1622/92
    Auch; Veröff: RZ 1994/45 S 138
  • 9 ObA 1004/93
    Entscheidungstext OGH 17.03.1993 9 ObA 1004/93
  • 3 Ob 64/92
    Entscheidungstext OGH 28.04.1993 3 Ob 64/92
    nur T1
  • 4 Ob 1084/93
    Entscheidungstext OGH 21.09.1993 4 Ob 1084/93
  • 4 Ob 1542/94
    Entscheidungstext OGH 12.04.1994 4 Ob 1542/94
  • 7 Ob 1547/94
    Entscheidungstext OGH 29.06.1994 7 Ob 1547/94
    nur T1
  • 4 Ob 1077/94
    Entscheidungstext OGH 19.09.1994 4 Ob 1077/94
    nur T1
  • 4 Ob 1074/94
    Entscheidungstext OGH 20.09.1994 4 Ob 1074/94
    nur T1
  • 3 Ob 1117/94
    Entscheidungstext OGH 30.11.1994 3 Ob 1117/94
  • 6 Ob 1620/94
    Entscheidungstext OGH 09.02.1995 6 Ob 1620/94
    nur T1
  • 2 Ob 1026/95
    Entscheidungstext OGH 23.02.1995 2 Ob 1026/95
    Vgl auch; Beisatz: Hier: § 2 KHVG 1987 (T2)
  • 6 Ob 1685/95
    Entscheidungstext OGH 23.11.1995 6 Ob 1685/95
    nur T1
  • 3 Ob 2088/96x
    Entscheidungstext OGH 29.05.1996 3 Ob 2088/96x
  • 4 Ob 86/97v
    Entscheidungstext OGH 18.03.1997 4 Ob 86/97v
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Art 54 LGVÜ. (T3)
  • 9 Ob 238/97h
    Entscheidungstext OGH 27.08.1997 9 Ob 238/97h
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 259/97i
    Entscheidungstext OGH 18.09.1997 8 Ob 259/97i
  • 8 Ob 293/97i
    Entscheidungstext OGH 22.12.1997 8 Ob 293/97i
    Beisatz: Hier: § 70 Abs 1 KO (idF vor dem IRÄG 1997). (T4)
  • 9 ObA 37/98a
    Entscheidungstext OGH 11.02.1998 9 ObA 37/98a
    Beisatz: Hier: § 3 Abs 1 lit b in Verbindung mit § 7 Kärntner Nebenbeschäftigungsgesetz. (T5)
  • 8 ObA 296/97f
    Entscheidungstext OGH 30.03.1998 8 ObA 296/97f
    Beisatz: Hier: § 3 Z 3 Mindestlohntarif (MLT) für private Bildungseinrichtungen. (T6)
  • 5 Ob 322/98h
    Entscheidungstext OGH 22.12.1998 5 Ob 322/98h
    Auch; Beisatz: Hier: Anwendbarkeit des § 18 Abs 5 MRG idF 3. WÄG (T7)
    Beisatz: So, wenn eine Rechtsfrage im Gesetz so eindeutig gelöst ist, dass nur eine Auslegungsmöglichkeit ernstlich in Betracht zu ziehen ist und Zweifel nicht entstehen können. (T8)
  • 4 Ob 87/99v
    Entscheidungstext OGH 13.04.1999 4 Ob 87/99v
  • 7 Ob 106/99k
    Entscheidungstext OGH 28.05.1999 7 Ob 106/99k
    Beisatz: Hier: § 148 ABGB. (T9)
  • 9 ObA 311/99x
    Entscheidungstext OGH 12.01.2000 9 ObA 311/99x
    Beis wie T8; Beisatz: Hier: § 4 Abs 2 VBO. (T10)
  • 8 ObA 132/00w
    Entscheidungstext OGH 23.10.2000 8 ObA 132/00w
    Beis wie T8; Beisatz: Hier: §§ 2, 2a GlbG. (T11)
  • 8 ObS 200/01x
    Entscheidungstext OGH 16.08.2001 8 ObS 200/01x
    nur T1; Beisatz: Hier: Keine Anwendung des § 1 Abs 6 Z 3 IESG, wenn Ansprüche bereits nach § 1 Abs 6 Z 2 IESG ausgeschlossen. (T12)
  • 9 ObA 32/01y
    Entscheidungstext OGH 05.09.2001 9 ObA 32/01y
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Ersatz der Ausbildungskosten nach einer einverständlichen Lösung des Dienstverhältnisses kann nicht dem § 1162d ABGB unterliegen. (T13)
  • 5 Ob 85/02i
    Entscheidungstext OGH 09.04.2002 5 Ob 85/02i
    Auch; Beis wie T8
  • 1 Ob 155/02d
    Entscheidungstext OGH 30.09.2002 1 Ob 155/02d
    Beisatz: Hier: § 25a LMG. (T14)
  • 10 Ob 313/02f
    Entscheidungstext OGH 22.10.2002 10 Ob 313/02f
  • 7 Ob 116/03i
    Entscheidungstext OGH 30.06.2003 7 Ob 116/03i
    nur T1
  • 9 ObA 74/03b
    Entscheidungstext OGH 25.06.2003 9 ObA 74/03b
    Beisatz: Dies gilt gleichermaßen für Kollektivverträge. (T15)
    Beisatz: Hier: Kollektivvertrag Theatererhalterverband/Bühnenmitglieder. (T16)
  • 5 Ob 150/03z
    Entscheidungstext OGH 08.07.2003 5 Ob 150/03z
    Auch; Beisatz: Hier: § 15a ForstG. (T17)
  • 7 Ob 191/03v
    Entscheidungstext OGH 10.09.2003 7 Ob 191/03v
    Vgl auch; Beisatz: Hier: § 12 VersVG. (T18)
  • 8 ObA 6/04x
    Entscheidungstext OGH 26.02.2004 8 ObA 6/04x
    nur T1; Beisatz: Nicht geäußerte Gedanken werden keinesfalls vom Gesetzeswortlaut des § 27 Z 1 AngG (3. Tatbestand) erfasst. (T19)
  • 3 Ob 20/04v
    Entscheidungstext OGH 25.03.2004 3 Ob 20/04v
  • 3 Ob 7/04g
    Entscheidungstext OGH 25.02.2004 3 Ob 7/04g
  • 9 Ob 110/04y
    Entscheidungstext OGH 13.10.2004 9 Ob 110/04y
    Vgl; Beisatz: Ist nun ganz unzweifelhaft, dass der zu beurteilende Sachverhalt jener Norm nicht entspricht, die eine Partei angewendet wissen will, und legt diese Partei auch nicht (nachvollziehbar) dar, aus welchem Grund vernünftiger Weise eine sinngemäße Anwendung der Vorschrift in Betracht kommen könnte, liegt auch dann keine erhebliche Rechtsfrage vor, wenn höchstgerichtliche Entscheidungen zur betreffenden Vorschrift fehlen. (T20)
  • 10 ObS 112/04z
    Entscheidungstext OGH 25.01.2005 10 ObS 112/04z
    Beisatz: Hier: § 261a Abs 2 ASVG idF vor dem ASRÄG 1997. (T21)
  • 8 Ob 25/05t
    Entscheidungstext OGH 17.03.2005 8 Ob 25/05t
    Beisatz: Hier: § 52 erster Satz AußStrG 2005. (T22)
  • 6 Ob 135/05d
    Entscheidungstext OGH 14.07.2005 6 Ob 135/05d
    Auch; Beisatz: Hier: Nach dem klaren Gesetzeswortlaut und Gesetzeszweck stellt § 1 KSchG auf den Abschluss der Rechtsgeschäfte ab. (T23)
  • 6 Ob 76/06d
    Entscheidungstext OGH 06.04.2006 6 Ob 76/06d
  • 3 Ob 90/06s
    Entscheidungstext OGH 17.05.2006 3 Ob 90/06s
    Auch; Beisatz: Einer Sachentscheidung des Obersten Gerichtshofs bedarf es dann nicht, wenn die aufgeworfene Rechtsfrage bereits nach dem Wortlaut der anzuwendenden Norm so eindeutig gelöst ist, dass nur die in der angefochtenen Entscheidung erstmals vorgenommene - im Schrifttum nicht in Zweifel gezogene - Auslegung ernsthaft in Betracht zu ziehen ist. (T24)
  • 8 Ob 82/06a
    Entscheidungstext OGH 03.08.2006 8 Ob 82/06a
    Beisatz: Hier: Antrag auf einstweiligen Unterhalt nach dem Recht des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts des Unterhaltsberechtigten (gemäß Art 4 des Haager Übereinkommens über das auf Unterhaltspflichten anzuwendende Recht vom 2. 10. 1973). (T25)
  • 6 Ob 212/06d
    Entscheidungstext OGH 12.10.2006 6 Ob 212/06d
    Auch; Beis ähnlich wie T8; Beis ähnlich wie T24
  • 8 Ob 150/06a
    Entscheidungstext OGH 18.12.2006 8 Ob 150/06a
    Beisatz: Hier: § 2 Z 5 ZustellG. (T26)
  • 4 Ob 223/06g
    Entscheidungstext OGH 16.01.2007 4 Ob 223/06g
    Beisatz: Hier: § 2 Abs 1 UVG. (T27)
  • 9 Ob 26/07z
    Entscheidungstext OGH 09.05.2007 9 Ob 26/07z
    Beisatz: Hier: § 582 Abs 1 ZPO idF vor dem SchiedsRÄG 2006. (T28)
  • 7 Ob 148/07a
    Entscheidungstext OGH 29.08.2007 7 Ob 148/07a
    Beis wie T28; Beisatz: Hier: § 595 Abs 1 Z 1 ZPO idF vor dem SchiedsRÄG 2006. (T29)
  • 5 Ob 7/08b
    Entscheidungstext OGH 22.01.2008 5 Ob 7/08b
    Auch; Beis ähnlich wie T8; Beisatz: Hier: Auslegung des § 49d Abs 2 MRG. (T30)
  • 8 Ob 141/07d
    Entscheidungstext OGH 28.02.2008 8 Ob 141/07d
    Beisatz: Hier: Auslegung von Punkt 2.13.2. der Ö-Norm A 2060 idF vom 1.1.1983. (T31)
  • 9 ObA 9/07z
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 9 ObA 9/07z
    Auch; Beis wie T15
  • 1 Ob 137/08s
    Entscheidungstext OGH 11.08.2008 1 Ob 137/08s
    Vgl auch; Beisatz: Keine erhebliche Rechtsfrage, wenn im Auslegungsweg ein eindeutiges Ergebnis zu erzielen ist. (T32)
    Beisatz: Hier: § 95 Abs 1 LFG. (T33)
  • 5 Ob 221/08y
    Entscheidungstext OGH 21.10.2008 5 Ob 221/08y
    Bem: Eindeutige Regelung durch § 17 Abs 1a in Verbindung mit § 17 Abs 1 MRG und durch § 21 Abs 1 Z 1a MRG. (T34)
  • 2 Ob 166/08p
    Entscheidungstext OGH 27.11.2008 2 Ob 166/08p
    Vgl; Vgl Beis wie T32
  • 8 ObA 80/08k
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 8 ObA 80/08k
    Beisatz: Hier: Fristenlauf bei einer Kündigungsanfechtungsklage, die an das unzuständige Gericht adressiert worden war (§ 169 ArbVG iVm § 33 AVG und § 89 Abs 1 GOG). (T35)
  • 2 Ob 242/08i
    Entscheidungstext OGH 19.02.2009 2 Ob 242/08i
    Auch
  • 5 Ob 38/09p
    Entscheidungstext OGH 24.03.2009 5 Ob 38/09p
    Bem: Hier: Anwendbarkeit des § 16 Abs 8 dritter Satz MRG auf den Fall der Auflösung eines befristeten Hauptmietverhältnisses. (T36)
  • 7 Ob 282/08h
    Entscheidungstext OGH 29.04.2009 7 Ob 282/08h
    Beisatz: Hier: Allgemeine Versicherungsbedingungen. (T37)
  • 2 Ob 221/08a
    Entscheidungstext OGH 16.04.2009 2 Ob 221/08a
    Auch
  • 4 Ob 40/09z
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 4 Ob 40/09z
    Vgl auch; Beisatz: Nimmt das Gericht zweiter Instanz eine unvertretbare Rechtsansicht iSd Rechtsprechung zur lauterkeitsrechtlichen Fallgruppe „Wettbewerbsvorsprung durch Rechtsbruch" an, so liegt eine erhebliche Rechtsfrage schon dann vor, wenn einschlägige Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs oder - bei einem behaupteten Verstoß gegen verwaltungsrechtliche Normen - des Verwaltungsgerichtshofs fehlt und das Gesetz nicht selbst eine klare, das heißt eindeutige Regelung trifft. (T38)
    Beisatz: Nur wenn die (zumindest implizite) Annahme der objektiven Rechtswidrigkeit von höchstgerichtlicher Rechtsprechung oder dem eindeutigen Gesetzeswortlaut gedeckt ist, fällt die (weitere) Frage, ob die Auslegung durch den Beklagten (nicht nur objektiv unrichtig, sondern auch) unvertretbar war, in den Ermessensspielraum des Gerichts zweiter Instanz. (T39)
  • 7 Ob 106/09b
    Entscheidungstext OGH 01.07.2009 7 Ob 106/09b
  • 3 Ob 166/09x
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 3 Ob 166/09x
    Beis wie T24; Beisatz: Hier: § 11 HVertrG iVm § 8 Abs 4 HVertrG. (T40)
  • 9 ObA 2/09y
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 9 ObA 2/09y
    Auch; Beis wie T15; Beisatz: § 37i Abs 1 Z 2 DO.A für Verwaltungsangestellte, Pflegepersonal und zahntechnische Angestellte bei den Sozialversicherungsträgern Österreichs. (T41)
  • 3 Ob 203/09p
    Entscheidungstext OGH 25.11.2009 3 Ob 203/09p
    Beisatz: Hier: Keine Rekurslegitimation des Leiters der Einrichtung gegen die Zulässigerklärung einer Freiheitsbeschränkung (§ 16 HeimAufG). (T42)
  • 4 Ob 70/09m
    Entscheidungstext OGH 19.11.2009 4 Ob 70/09m
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T39
  • 8 ObA 34/09x
    Entscheidungstext OGH 19.11.2009 8 ObA 34/09x
    Auch
  • 2 Ob 162/09a
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 2 Ob 162/09a
  • 3 Ob 25/10p
    Entscheidungstext OGH 24.02.2010 3 Ob 25/10p
    Auch; nur T1; Beisatz: Überdies hat sich der Oberste Gerichtshof mit dem Erfordernis von Vollstreckbarkeitsbestätigungen für Schiedssprüche eines inländischen Schiedsgerichts ohnehin bereits auseinandergesetzt, ohne dass dies in der Lehre auf Kritik gestoßen wäre. (T43)
  • 6 Ob 40/10s
    Entscheidungstext OGH 15.04.2010 6 Ob 40/10s
  • 2 Ob 59/10f
    Entscheidungstext OGH 22.04.2010 2 Ob 59/10f
  • 4 Ob 46/10h
    Entscheidungstext OGH 20.04.2010 4 Ob 46/10h
  • 5 Ob 193/09g
    Entscheidungstext OGH 20.04.2010 5 Ob 193/09g
  • 10 ObS 38/10a
    Entscheidungstext OGH 01.06.2010 10 ObS 38/10a
    Beisatz: Hier: § 26a KBGG. (T44)
  • 6 Ob 111/10g
    Entscheidungstext OGH 24.06.2010 6 Ob 111/10g
    Vgl
  • 6 Ob 86/10f
    Entscheidungstext OGH 24.06.2010 6 Ob 86/10f
    Beisatz: Hier: § 19 Abs 1 FBG. (T45)
  • 5 Ob 69/10y
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 5 Ob 69/10y
    Vgl
  • 1 Ob 36/10s
    Entscheidungstext OGH 10.08.2010 1 Ob 36/10s
    nur T1; Beisatz: Hier: § 9 AußStrG 2005, welcher mangels spezifischer sondergesetzlicher Regelungen auch in einem außerstreitigen Wasserrechtsverfahren anzuwenden ist. (T46)
  • 8 ObA 12/10p
    Entscheidungstext OGH 04.11.2010 8 ObA 12/10p
  • 3 Ob 200/10y
    Entscheidungstext OGH 11.11.2010 3 Ob 200/10y
  • 8 ObS 5/10h
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 8 ObS 5/10h
  • 9 ObA 123/10v
    Entscheidungstext OGH 22.12.2010 9 ObA 123/10v
  • 17 Ob 18/10m
    Entscheidungstext OGH 16.12.2010 17 Ob 18/10m
  • 8 ObA 22/10h
    Entscheidungstext OGH 21.12.2010 8 ObA 22/10h
  • 9 ObA 109/10k
    Entscheidungstext OGH 22.12.2010 9 ObA 109/10k
    Auch
  • 6 Ob 221/10h
    Entscheidungstext OGH 17.12.2010 6 Ob 221/10h
    Beisatz: Hier: § 11 Abs 2 WAG aF. (T47)
  • 6 Ob 10/11f
    Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 10/11f
  • 7 Ob 257/10k
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 257/10k
  • 5 Ob 16/11f
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 16/11f
  • 8 ObS 7/11d
    Entscheidungstext OGH 25.05.2011 8 ObS 7/11d
  • 9 ObA 46/11x
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 9 ObA 46/11x
    nur T1
  • 10 Ob 36/11h
    Entscheidungstext OGH 28.06.2011 10 Ob 36/11h
    Auch
  • 4 Ob 148/11k
    Entscheidungstext OGH 19.10.2011 4 Ob 148/11k
    Beisatz: Oder ein Streitfall trotz neuer Sachverhaltselemente bereits mit Hilfe vorhandener Leitlinien höchstgerichtlicher Rechtsprechung gelöst werden kann. (T48)
  • 1 Ob 39/11h
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 39/11h
    Vgl; Beis wie T20; Beisatz: Hier: § 8 Abs 2a und § 8a Abs 1 KMG. (T49)
  • 1 Ob 228/11b
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 228/11b
    Auch
  • 10 ObS 11/12h
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 10 ObS 11/12h
    Auch
  • 9 ObA 62/11z
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 9 ObA 62/11z
  • 1 Ob 24/12d
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 24/12d
    Beis wie T32
  • 1 Ob 232/11s
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 232/11s
    Auch; Beis wie T32; Beisatz: Hier: Vlbg RaumplanungsG 2006. (T50)
  • 5 Ob 96/12x
    Entscheidungstext OGH 12.06.2012 5 Ob 96/12x
    Auch; Beis auch wie T32; Beis auch wie T48
  • 7 Ob 66/12z
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 7 Ob 66/12z
    Vgl auch
  • 10 ObS 117/12x
    Entscheidungstext OGH 02.10.2012 10 ObS 117/12x
    Auch
  • 4 Ob 110/12y
    Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 110/12y
    Beis wie T48
  • 9 ObA 154/12f
    Entscheidungstext OGH 29.01.2013 9 ObA 154/12f
  • 4 Ob 31/13g
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 4 Ob 31/13g
    Auch
  • 4 Ob 34/13y
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 4 Ob 34/13y
    Beis wie T48
  • 1 Ob 44/13x
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 1 Ob 44/13x
    Beis wie T48
  • 4 Ob 9/13x
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 4 Ob 9/13x
  • 1 Ob 34/13a
    Entscheidungstext OGH 21.05.2013 1 Ob 34/13a
    Auch; Beis wie T20; Beisatz: Hier: Keine gesetzliche Grundlage im österreichischen Recht, die Schadenersatzansprüche geschädigter Aktienerwerber bzw -verkäufer in der Insolvenz der Gesellschaft den vorrangigen Ansprüchen der Fremdkapitalgeber nachordnet. Die Schaffung weiterer Fallgruppen von nachrangigen Forderungen ist dem Gesetzgeber vorbehalten. (T51)
  • 5 Ob 209/12i
    Entscheidungstext OGH 06.06.2013 5 Ob 209/12i
  • 10 Ob 36/13m
    Entscheidungstext OGH 12.09.2013 10 Ob 36/13m
    nur T1; Beis wie T8
  • 10 Ob 43/13s
    Entscheidungstext OGH 12.09.2013 10 Ob 43/13s
    Beis wie T32; Beisatz: Hier: § 7 Abs 1 Z 1 UVG. (T52)
  • 9 ObA 88/13a
    Entscheidungstext OGH 29.10.2013 9 ObA 88/13a
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 189/13w
    Entscheidungstext OGH 17.10.2013 1 Ob 189/13w
    Auch
  • 4 Ob 166/13k
    Entscheidungstext OGH 22.10.2013 4 Ob 166/13k
    Auch; Beisatz: Hier: § 4 Abs 3 Z 4a ZÄG. (T53)
  • 9 ObA 135/13p
    Entscheidungstext OGH 26.11.2013 9 ObA 135/13p
  • 5 Ob 175/13s
    Entscheidungstext OGH 27.11.2013 5 Ob 175/13s
    Auch; Beisatz: Lassen sich die relevierten Rechtsfragen somit unmittelbar aufgrund des Gesetzes und seiner Materialien zweifelsfrei lösen, stellt sich insoweit keine Rechtsfrage im Sinn des § 62 Abs 1 AußStrG. (T54)
  • 5 Ob 150/13i
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 5 Ob 150/13i
    Auch; Beisatz: Hier: Entschädigungsfondsgesetz. (T55)
  • 4 Ob 200/13k
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 4 Ob 200/13k
    Auch; Beis wie T48
  • 4 Ob 4/14p
    Entscheidungstext OGH 17.02.2014 4 Ob 4/14p
    Auch; Beis wie T48
  • 3 Ob 252/13z
    Entscheidungstext OGH 19.02.2014 3 Ob 252/13z
    Auch; Beisatz: Hier: KSÜ. (T56)
  • 9 Ob 3/14b
    Entscheidungstext OGH 26.02.2014 9 Ob 3/14b
  • 1 Ob 65/14m
    Entscheidungstext OGH 24.04.2014 1 Ob 65/14m
    Auch
  • 10 Ob 18/14s
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 10 Ob 18/14s
    Beis wie T8
  • 5 Ob 77/14f
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 5 Ob 77/14f
    Beisatz: Hier: § 14 Abs 3 Satz 2 WEG 2002. (T57)
  • 1 Ob 104/14x
    Entscheidungstext OGH 17.06.2014 1 Ob 104/14x
    Vgl
  • 9 ObA 62/14d
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 9 ObA 62/14d
  • 2 Ob 137/14g
    Entscheidungstext OGH 27.08.2014 2 Ob 137/14g
    Beisatz: Hier: Im TKG 2003 (§ 117 Z 1 iVm § 6) ist die konkrete Entscheidung klar der Telekom-Control-Kommission im Verwaltungsverfahren zugewiesen. (T58)
  • 6 Ob 146/14k
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 6 Ob 146/14k
  • 4 Ob 219/14f
    Entscheidungstext OGH 18.11.2014 4 Ob 219/14f
    Beisatz: Hier: § 8 Abs 2 JN. (T59)
  • 1 Ob 238/14b
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 238/14b
    Vgl auch
  • 4 Ob 29/15s
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 4 Ob 29/15s
    Beisatz: Hier: Gesetz über die burgenländischen Landessymbole. (T60)
  • 9 ObA 38/15a
    Entscheidungstext OGH 29.04.2015 9 ObA 38/15a
    Beisatz: Hier: Begriff der „Lehrzeit“ nach § 15a BAG. (T61)
  • 2 Ob 101/15i
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 101/15i
    Vgl auch; Beis wie T48
  • 10 ObS 67/15y
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 10 ObS 67/15y
    Auch
  • 4 Ob 179/15z
    Entscheidungstext OGH 20.10.2015 4 Ob 179/15z
    Beisatz: Hier: § 16a Abs 1 iVm Abs 6 PatAnwG. (T62)
  • 5 Ob 88/15z
    Entscheidungstext OGH 30.10.2015 5 Ob 88/15z
    Vgl auch; Beis wie T20
  • 7 Ob 171/15w
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 171/15w
  • 4 Ob 207/15t
    Entscheidungstext OGH 17.11.2015 4 Ob 207/15t
    Beisatz: Wenn sich für die vom Rechtsmittelwerber vertretene Rechtsansicht keine Anhaltspunkte aus den von ihm herangezogenen Normen finden. (T63)
  • 1 Ob 208/15t
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 208/15t
    Beis wie T48
  • 1 Ob 242/15t
    Entscheidungstext OGH 28.04.2016 1 Ob 242/15t
    Beis wie T32
  • 3 Ob 42/16x
    Entscheidungstext OGH 14.06.2016 3 Ob 42/16x
    Auch; Beisatz: Hier: Geltendmachung von Wildschäden nach dem nöJagdG. (T64)
  • 7 Ob 161/16a
    Entscheidungstext OGH 28.09.2016 7 Ob 161/16a
  • 8 ObS 1/16d
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 8 ObS 1/16d
  • 5 Ob 162/16h
    Entscheidungstext OGH 23.01.2017 5 Ob 162/16h
    Auch; Beisatz: Hier: "Eindeutigkeit" iSd § 5 Abs 3 dritter Satz WEG 2002. (T65)
  • 10 ObS 20/17i
    Entscheidungstext OGH 25.04.2017 10 ObS 20/17i
    Beisatz: Hier: Zu § 60 Abs 1 Z 2 GSVG. (T66)
  • 8 ObA 49/16p
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 8 ObA 49/16p
    Beisatz: Tiroler LBedG. (T67)
  • 1 Ob 98/17v
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 98/17v
  • 1 Ob 75/17m
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 75/17m
  • 2 Ob 123/17b
    Entscheidungstext OGH 28.09.2017 2 Ob 123/17b
    Beis wie T48
  • 4 Ob 118/17g
    Entscheidungstext OGH 24.10.2017 4 Ob 118/17g
    Auch; Beis wie T20
  • 3 Ob 126/17a
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 3 Ob 126/17a
  • 4 Ob 235/17p
    Entscheidungstext OGH 21.12.2017 4 Ob 235/17p
    Auch; Beis wie T20
  • 4 Ob 222/17a
    Entscheidungstext OGH 21.12.2017 4 Ob 222/17a
  • 9 ObA 117/17x
    Entscheidungstext OGH 28.11.2017 9 ObA 117/17x
    Auch; Beis wie T20
  • 8 ObS 11/17a
    Entscheidungstext OGH 26.01.2018 8 ObS 11/17a
    Beis wie T54
  • 1 Ob 29/18y
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 1 Ob 29/18y
    Beis wie T54
  • 9 ObA 35/18i
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 ObA 35/18i
    Auch; Beis wie T63
  • 7 Ob 63/18t
    Entscheidungstext OGH 24.05.2018 7 Ob 63/18t
  • 5 Ob 11/18f
    Entscheidungstext OGH 15.05.2018 5 Ob 11/18f
    Beis wie T15; Beis wie T31; Beis wie T37
  • 5 Ob 179/17k
    Entscheidungstext OGH 15.05.2018 5 Ob 179/17k
    Beis wie T32; Beis wie T48
  • 7 Ob 34/18b
    Entscheidungstext OGH 24.05.2018 7 Ob 34/18b
  • 2 Ob 185/17w
    Entscheidungstext OGH 29.11.2018 2 Ob 185/17w
    Beis wie T32
  • 5 Ob 179/18m
    Entscheidungstext OGH 20.02.2019 5 Ob 179/18m
    Beisatz: Hier: § 3 Abs 1 iVm § 5 Abs 2 HeizKG. (T68)
  • 4 Ob 5/19t
    Entscheidungstext OGH 26.03.2019 4 Ob 5/19t
  • 9 Ob 17/19v
    Entscheidungstext OGH 15.05.2019 9 Ob 17/19v
  • 3 Ob 111/19y
    Entscheidungstext OGH 04.11.2019 3 Ob 111/19y
    Beis wie T48
  • 8 ObA 51/19m
    Entscheidungstext OGH 25.10.2019 8 ObA 51/19m
    vgl; Beisatz: Hier: § 176c PatentG. (T68) nunmehr (T68a)
    Anm: Änderung der versehentlich doppelt vergebenen Beisatznummer T68 auf T68a - April 2023
  • 4 Ob 230/19f
    Entscheidungstext OGH 19.12.2019 4 Ob 230/19f
    Beisatz: Hier: Aus dem AMG und dem ÄrzteG ergibt sich eindeutig, dass es bei der Qualifikation als Arzneimittel nicht auf den formalen Umstand einer ärztlichen Verordnung, sondern auf die Eigenschaften des Stoffes ankommt. (T69)
  • 5 Ob 206/19h
    Entscheidungstext OGH 20.02.2020 5 Ob 206/19h
    Beisatz: Hier: § 2 Abs 7 lit e, § 32 Abs 1 lit c Z 2 TGVG 1996. (T70)
  • 2 Ob 35/20s
    Entscheidungstext OGH 07.04.2020 2 Ob 35/20s
    Beisatz: Hier: § 579 Abs 2 ABGB idF ErbRÄG 2015. (T71)
  • 5 Ob 137/20p
    Entscheidungstext OGH 12.08.2020 5 Ob 137/20p
    Beisatz: Hier: § 2 Abs 3 RichtWG. (T72)
  • 2 Ob 120/20s
    Entscheidungstext OGH 17.09.2020 2 Ob 120/20s
    Beisatz: Hier: § 791 Abs 1 ABGB idF ErbRÄG 2015. (T73)
  • 10 ObS 141/20p
    Entscheidungstext OGH 24.11.2020 10 ObS 141/20p
    Beisatz: Hier: Fristenhemmung nach § 2 1. COVID-19-JuBG BGBl I 2020/16 idF BGBl I 2020/24. (T74)
  • 3 Ob 127/20b
    Entscheidungstext OGH 20.01.2021 3 Ob 127/20b
  • 6 Ob 17/21z
    Entscheidungstext OGH 18.02.2021 6 Ob 17/21z
    Vgl; Beis wie T8
  • 10 ObS 54/21w
    Entscheidungstext OGH 19.05.2021 10 ObS 54/21w
    Beisatz: Hier: § 362 Abs 1 und 2 ASVG idF des SRÄG 2012, BGBl I 2013/3. (T75)
  • 9 ObA 26/21w
    Entscheidungstext OGH 24.03.2021 9 ObA 26/21w
    Beis wie T15; Beisatz: Hier: Kollektivvertragliche Verfallsfrist. (T76)
  • 10 ObS 84/21g
    Entscheidungstext OGH 29.07.2021 10 ObS 84/21g
    Beisatz: Hier: § 99 Abs 1, § 100 Abs 1 lit a, § 139 Abs 1 und 2 ASVG und § 29 Abs 1 und 3 der Satzung der Österreichischen Gesundheitskasse. (T77)
  • 10 Ob 135/21g
    Entscheidungstext OGH 14.12.2021 10 Ob 135/21g
    Beisatz: Hier: § 118 Abs 1 und Abs 2 lit g iVm § 35 Abs 3 GSVG. (T78)
  • 1 Ob 238/21p
    Entscheidungstext OGH 21.02.2022 1 Ob 238/21p
    Vgl; Beis wie T48; Beisatz: Hier: Einbringung einer mit einem Fremdwährungskredit finanzierten Liegenschaft in die Ehe. (T79)
  • 6 Ob 208/21p
    Entscheidungstext OGH 02.02.2022 6 Ob 208/21p
  • 6 Ob 236/21f
    Entscheidungstext OGH 18.03.2022 6 Ob 236/21f
    vgl; Beisatz: Hier: § 83b JN erfasst nicht die Geltendmachung von Ersatzansprüchen nach § 25 GmbHG gegen den (Gesellschafter-)Geschäftsführer. (T80)
  • 6 Ob 37/22t
    Entscheidungstext OGH 18.03.2022 6 Ob 37/22t
    Vgl; Beisatz: Hier: § 378 ABGB. (T81)
  • 10 ObS 186/21g
    Entscheidungstext OGH 20.04.2022 10 ObS 186/21g
  • 10 ObS 26/22d
    Entscheidungstext OGH 24.05.2022 10 ObS 26/22d
    Beisatz: Hier: Keine (kaufmännische) Rundung auf ganze Zahlen in Bezug auf das Verhältnis annähernd gleicher Teile iSd § 5b KBGG. (T82)
  • 9 Ob 18/22w
    Entscheidungstext OGH 19.05.2022 9 Ob 18/22w
    Vgl; Beis nur wie T48; Beisatz: Hier: Die Klage eines geschädigten Aktionärs gegen ein Aufsichtsratsmitglied und die Abschlussprüferin. (T83)
  • 8 ObA 40/22y
    Entscheidungstext OGH 29.06.2022 8 ObA 40/22y
    Vgl; Beis wie T15; Beisatz: Hier: Pkt 39 des OS-KV Bord 2015. (T84)
  • 10 ObS 74/22p
    Entscheidungstext OGH 28.07.2022 10 ObS 74/22p
    Vgl; Beis wie T82
  • 4 Ob 112/22g
    Entscheidungstext OGH 30.06.2022 4 Ob 112/22g
    Beisatz: Hier: zur Annexzuständigkeit nach Art 5 EuEheGüVO. (T85)
  • 2 Ob 162/22w
    Entscheidungstext OGH 27.09.2022 2 Ob 162/22w
    Beisatz: Hier: § 34 und § 50 StZLG. (T86)
  • 8 ObS 3/22g
    Entscheidungstext OGH 21.11.2022 8 ObS 3/22g
    Beisatz: Hier: § 3c IESG. (T87)
  • 8 Ob 174/22d
    Entscheidungstext OGH 25.01.2023 8 Ob 174/22d
    vgl; Beisatz: Hier: § 12 Abs 6 BTVG; dass der Treuhänder die Auszahlung der restlichen Kaufpreisraten verweigert, ist schon begrifflich kein Fall einer Verhinderung im Sinn dieser Bestimmung. (T88)
  • 8 ObA 89/22d
    Entscheidungstext OGH 25.01.2023 8 ObA 89/22d
    Beis wie T8; Beis wie T15; Beis wie T24
  • 10 ObS 18/23d
    Entscheidungstext OGH 21.02.2023 10 ObS 18/23d
    Vgl
  • 9 ObA 3/23s
    Entscheidungstext OGH 16.02.2023 9 ObA 3/23s
    Beisatz: Hier: § 78 Abs 2 lit h MDG. (T89)
  • 9 ObA 129/22v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.03.2023 9 ObA 129/22v
    Beisatz: Hier: § 79 Abs 2 Tir LBedG. (T90)
  • 8 Ob 48/23a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 03.08.2023 8 Ob 48/23a
    Beisatz: Der Wortlaut des § 1 Abs 2 Z 1 MRG unterscheidet nicht zwischen öffentlichen und privaten Verkehrsunternehmen oder danach, von wem oder zu welchem Zweck die angebotenen Beförderungsleistungen in Anspruch genommen werden. (T91)
    Beisatz: Hier: Betrieb einer Standseilbahn (T92)
  • 9 ObA 18/23x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.06.2023 9 ObA 18/23x
    vgl; Beisatz: Hier: § 538t Abs 2 ASVG. (T93); Beisatz wie T15
    Beisatz: Hier: § 36 Abs 4 DO.A idF der 90. Änderung zur DO.A, avsv Nr 109/2015. (T94)
  • 8 ObA 66/23y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 13.12.2023 8 ObA 66/23y
    Beisatz: Hier: § 21 Abs 12 BStFG 2015 (T95)
  • 9 ObA 9/24z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 14.02.2024 9 ObA 9/24z
    Beisatz wie T24
  • 4 Ob 42/24s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 19.03.2024 4 Ob 42/24s
    Beisatz: Hier: § 59 Abs 1 AMG und § 57 Abs 1 ÄrzteG 1998 (T96)
  • 7 Ob 57/24v
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.05.2024 7 Ob 57/24v
  • 8 ObA 8/24w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.05.2024 8 ObA 8/24w
    vgl
  • 2 Ob 106/24p
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.07.2024 2 Ob 106/24p
    Beisatz nur wie T48
  • 9 ObA 69/24y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.10.2024 9 ObA 69/24y
    Beisatz wie T48
  • 8 Ob 72/24g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.09.2024 8 Ob 72/24g
    vgl; Beisatz nur wie T48
  • 6 Ob 147/24x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 11.12.2024 6 Ob 147/24x
    Beisatz: Hier: Nach dem klaren Wortlaut des Gesetzes in § 140c Abs 3 NO und der erlassenen Richtlinien vom 21. 10. 1999 für das ÖZTR idgF (ZTR 2000) besteht keine materiell-rechtliche Grundlage für einen Auskunftsanspruch des Erben. (T97)
  • 10 ObS 137/24f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 11.02.2025 10 ObS 137/24f
    Beisatz wie T8
    Beisatz: Hier: Auslegung des § 118 Abs 2 lit a GSVG (T98)
  • 9 ObA 14/25m
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 29.04.2025 9 ObA 14/25m
    Beisatz wie T8
  • 9 ObA 91/24h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.05.2025 9 ObA 91/24h
    Beisatz wie T15
  • 1 Ob 67/25x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.05.2025 1 Ob 67/25x
    Beisatz wie T48
  • 3 Ob 47/25w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.05.2025 3 Ob 47/25w
    vgl; Beisatz: Dass sich ein Treuhänder auch bei offenbarer Unrichtigkeit und/oder Unschlüssigkeit einer Baufortschrittsfeststellung auf diese verlassen dürfe, ist keine „ernstlich in Betracht zu ziehende“ Auslegung des § 13 Abs 2 BTVG. (T99); Beisatz wie T24
  • 9 ObA 8/25d
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.06.2025 9 ObA 8/25d
    Beisatz wie T48
  • 9 ObA 34/25b
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 17.07.2025 9 ObA 34/25b
    Beisatz wie T15
  • 1 Ob 75/25y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.05.2025 1 Ob 75/25y
    vgl
  • 10 ObS 65/25v
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 10.07.2025 10 ObS 65/25v
  • 2 Ob 222/25y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 20.01.2026 2 Ob 222/25y
    Beisatz wie T63: Eine Verpflichtung, den Ehepartner vor Pflichtteilsansprüchen der Kinder zu schützen, ist dem Gesetz nicht zu entnehmen. (T100)
  • 9 ObA 3/26w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.04.2026 9 ObA 3/26w
    Beisatz: Hier: § 56 Abs 1 Satz 2 Oö LVBG. (T101)
  • 9 ObA 30/26s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.06.2026 9 ObA 30/26s
    vgl; Beisatz wie T54
    Beisatz: Hier: Verhältnis von § 3 Abs 11a LVG zu § 15 VBG. (T102)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0042656

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.08.2026

Dokumentnummer

JJR_19920322_OGH0002_0050OB00105_9000000_001

Entscheidungstext 10ObS26/22d

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Fundstelle

SSV-NF 36/30

Geschäftszahl

10ObS26/22d

Entscheidungsdatum

24.05.2022

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den Vizepräsidenten Univ.-Prof. Dr. Neumayr als Vorsitzenden, die Hofräte Mag. Ziegelbauer und Mag. Schober sowie die fachkundigen Laienrichter Mag. Dr. Werner Hallas (aus dem Kreis der Arbeitgeber) und Dr. Wolfgang Kozak (aus dem Kreis der Arbeitnehmer) als weitere Richter in den verbundenen Sozialrechtssachen

1. der klagenden Partei M*, vertreten durch Mag. Paul Gursch, Rechtsanwalt in Wien, gegen die beklagte Partei Österreichische Gesundheitskasse, Haidingergasse 1, 1030 Wien, vertreten durch die Urbanek Lind Schmied Reisch Rechtsanwälte OG in St. Pölten, wegen Partnerschaftsbonus (AZ 27 Cgs 121/21m des Erstgerichts) sowie

2. der klagenden Partei F*, vertreten durch Mag. Paul Gursch, Rechtsanwalt in Wien, gegen die beklagte Partei Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen, Wiedner Hauptstraße 84–86, 1051 Wien, vertreten durch die Urbanek Lind Schmied Reisch Rechtsanwälte OG in St. Pölten (AZ 27 Cgs 122/21h des Erstgerichts), wegen Partnerschaftsbonus, über die Revision der klagenden Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Wien als Berufungsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen vom 29. November 2021, GZ 7 Rs 95/21y-12, mit dem das Urteil des Landesgerichts St. Pölten als Arbeits- und Sozialgericht vom 25. Juni 2021, GZ 27 Cgs 121/21m (27 Cgs 122/21h)-7, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Die Revision wird zurückgewiesen.

Die klagenden Parteien haben die Kosten des Revisionsverfahrens selbst zu tragen

Text

Begründung:

[1] Die Kläger sind die Eltern der am 27. Dezember 2019 geborenen L*. Nach der Geburt von L* bezog die Mutter (in der Folge: Erstklägerin) für 222 Tage und im Anschluss daran der Vater (künftig: Zweitkläger) für 147 Tage Kinderbetreuungsgeld als Ersatz des Erwerbseinkommens. Am 8. März 2021 beantragten sie jeweils die Zuerkennung des Partnerschaftsbonus nach Paragraph 5 b, KBGG.

[2]            Mit Bescheiden vom 16. April 2021 und 6. Mai 2021 wiesen die Österreichische Gesundheitskasse (in weiterer Folge: Erstbeklagte) den Antrag der Erstklägerin und die Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (hinkünftig: Zweitbeklagte) den Antrag des Zweitklägers ab.

[3]            Mit ihren Klagen begehren die Kläger jeweils den Zuspruch des Partnerschaftsbonus von 500 EUR.

[4] Die Vorinstanzen wiesen das Klagebegehren jeweils mit der Begründung ab, dass Eltern der Partnerschaftsbonus nach Paragraph 5 b, in Verbindung mit Paragraph 24 e,) KBGG nur unter der Voraussetzung zustehe, dass sie zu annähernd gleichen Teilen Kinderbetreuungsgeld bezogen hätten, was lediglich dann der Fall sei, wenn die Bezugszeiten in einem Verhältnis zwischen 50 : 50 bis 40 : 60 zueinander stünden. Da die hier vorliegende Relation von 39,84 % (Zweitkläger) zu 60,16 % (Erstklägerin) außerhalb dieser Bandbreite liege, stehe den Klägern kein Partnerschaftsbonus zu. Dass das zulässige Verhältnis nur geringfügig überschritten worden sei, ändere daran nichts und würde auch bei der von den Klägern geforderten kaufmännischen Rundung – etwa bei einer Relation von 39,49 : 60,51 – zu ähnlichen Ergebnissen führen. Eine Rundung finde überdies weder im Wortlaut des Paragraph 5 b, KBGG Deckung noch sei eine solche im Hinblick auf den Willen des Gesetzgebers geboten.

[5] Das Berufungsgericht ließ die Revision zu, weil Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs zur Frage des Bezugs von Kinderbetreuungsgeld zu annähernd gleichen Teilen iSd Paragraph 5 b, KBGG fehle.

Rechtliche Beurteilung

[6]       Die von den Beklagten beantwortete Revision der Kläger ist entgegen dem – den Obersten Gerichtshof nicht bindenden – Ausspruch des Berufungsgerichts mangels einer darin aufgezeigten Rechtsfrage erheblicher Bedeutung nicht zulässig.

[7] 1. Nach Paragraph 5 b, KBGG gebührt jedem Elternteil nach Ende des Anspruchszeitraums ein Partnerschaftsbonus in Höhe von 500 EUR als Einmalzahlung, wenn die Eltern das Kinderbetreuungsgeld für dasselbe Kind zu annähernd gleichen Teilen, mindestens jedoch im Ausmaß von je 124 Tagen, beansprucht haben. Zu annähernd gleichen Teilen beziehen Eltern Kinderbetreuungsgeld nach Paragraph 5 b, Satz 2 KBGG nur dann, wenn der eine Elternteil mindestens 40 % und der andere Elternteil maximal 60 % bezieht.

[8] 1.2. Trotz Fehlens einer ausdrücklichen Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs zu einer konkreten Fallgestaltung liegt keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung vor, wenn das Gesetz selbst eine klare, das heißt eindeutige Regelung trifft (RS0042656). Entgegen der Ansicht der Kläger, die eine (kaufmännische) Rundung des bei ihnen bestehenden Verhältnisses auf ganze Zahlen (von 39,84 : 60,16 auf 40 : 60) anstreben, ist das hier in Bezug auf Paragraph 5 b, KBGG der Fall.

[9] 2. Die Kläger stellen nicht in Frage, dass der Wortlaut des Paragraph 5 b, Satz 2 KBGG keine (kaufmännische) Rundung vorsieht. Die Vorgabe von Werten, die ein Elternteil „maximal“ erreichen darf und der andere „mindestens“ erreichen muss, kann nur als Normierung absoluter Grenzen verstanden werden. Schon der allgemeine Sprachgebrauch versteht unter dem Begriff „maximal“ im Zusammenhang mit Zahlen einen höchstens bzw im Höchstfall zutreffenden Wert und unter dem Begriff „mindestens“ (wieder bezogen auf etwas zahlenmäßig Erfassbares) einen Wert, der auf keinen Fall geringer sein darf.

[10]     3. Soweit die Kläger darauf aufbauend meinen, der Gesetzeswortlaut schließe eine Rundung zumindest nicht aus, ist unter Heranziehung der zur Verfügung stehenden Auslegungskriterien in wertender Entscheidung der Zweck der gesetzlichen Regelung zu ermitteln (RS0008836). Das von den Klägern gewünschte Ergebnis lässt sich auf diesem Weg aber nicht gewinnen:

[11] 3.1. Angesichts des klaren Wortlauts des Paragraph 5 b, Satz 2 KBGG bedürfte die angestrebte Rundung des klaren Nachweises eines in diese Richtung weisenden Gesetzeszwecks, an dem sich die letztlich den Wortlaut korrigierende Auslegung orientieren soll (RS0106113 [T3]). Ein (klar) für die gewünschte Rundung sprechender Zweck ist allerdings nicht zu erkennen:

[12] 3.2. Nach den Gesetzesmaterialien soll durch den mit der Novelle BGBl I 2016/53 geschaffenen Partnerschaftsbonus ein Anreiz für eine partnerschaftliche Aufteilung der Kinderbetreuung und auch des Kinderbetreuungsgeldbezugs geschaffen und Eltern für einen gleich langen Leistungsbezug belohnt werden (ErläutRV 1110 BlgNr 25. Gesetzgebungsperiode 8, ). Das grundsätzliche Ziel des Paragraph 5 b, KBGG ist daher, durch einen finanziellen Anreiz nach schwedischem Vorbild eine zeitlich möglichst gleichmäßig verteilte Kinderbetreuung durch die Eltern zu fördern (Holzmann-Windhofer in Holzmann-Windhofer/Weißenböck, KBGG [2017] Paragraph 5 b, Anmerkung eins, [81]; vergleiche auch Burger-Ehrnhofer, KBGG und FamZeitbG3 Paragraph 5 b, KBGG Rz 2; Schober in Sonntag/Schober/Konezny, KBGG3 Paragraph 5, Rz 1e).

[13] 3.3. Da der Gesetzgeber bei einer (exakt) gleichen Aufteilung jedoch mit praktischen Problemen rechnete, sollte auch zur Vermeidung möglicher Härten ein Bezug von Kinderbetreuungsgeld zu (bloß) annähernd gleichen Teilen ausreichen. Als annähernd gleiche Aufteilung wurde dabei ein Verhältnis innerhalb einer Bandbreite bis 60 : 40 definiert (ErläutRV 1110 BlgNr 25. Gesetzgebungsperiode 8, ). Auch wenn der Korridor den Eltern daher rein faktisch einen gewissen Spielraum bei der Gestaltung der Bezugszeiträume verschafft, besteht sein primärer Zweck nicht darin. In erster Linie bezweckt er, mögliche Härtefälle zu vermeiden, die beim Erreichen des angestrebten Idealfalls einer (genau) gleich langen Kinderbetreuung auftreten können vergleiche Burger-Ehrnhofer, KBGG und FamZeitbG3 Paragraph 5 b, KBGG Rz 4).

[14] 3.4. Dieser Zweck erfordert keine Ausnahme, um (weitere) Härtefälle bei Überschreiten der ohnedies zur Abfederung möglicher Härten vorgesehenen Bandbreite zu vermeiden. Weder das Gesetz selbst noch die Gesetzesmaterialien bieten einen Anhaltspunkt für die Annahme, der Gesetzgeber habe die Möglichkeit, dass sich bei Berechnung des Verhältnisses zwischen den beanspruchten Bezugstagen auch Bruchteile von ganzen Zahlen ergeben können, nicht erkannt und nur deshalb keine Regelung getroffen. Aus den Ausführungen von Holzmann-Windhofer (in Holzmann-Windhofer/Weißenböck, KBGG Paragraph 5 b, Anmerkung 2, Fn 1 [(81]) ergibt sich nichts anderes, wirken sich doch auch nach deren Ansicht Abweichungen im Bereich der Kommastellen auf die Anspruchsvoraussetzungen aus. Rückschlüsse auf den Willen des Gesetzgebers lassen sich daraus ebenfalls nicht ziehen.

[15] 3.5. Der angestrebten, den Wortlaut aus teleologischen Gründen korrigierenden Auslegung des Paragraph 5 b, KBGG stehen daher der eindeutige Gesetzeswortlaut und die erklärte Absicht des Gesetzgebers entgegen.

[16] 4. Stichhaltige Argumente für einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz sind nicht ersichtlich. Der Gleichheitsgrundsatz verbietet unsachliche Differenzierungen (RS0053981; RS0054018 [T2]). Artikel 7, B-VG schließt aber nicht aus, dass der Gesetzgeber von einer Durchschnittsbetrachtung ausgeht und auf den Regelfall abstellt (RS0053509 [T1]). Dass eine Regelung in Einzelfällen zu Härten führen kann, macht sie daher nicht gleichheitswidrig (RS0053889 [T3]). Die in Paragraph 5 b, KBGG vorgesehene Bandbreite mit starren Grenzen ohne Möglichkeit einer Auf- oder Abrundung begegnet vor diesem Hintergrund keinen Bedenken.

[17] 5. Die Auslegung des Paragraph 5 b, Satz 2 KBGG wirft somit keine Rechtsfrage iSd Paragraph 502, Absatz eins, ZPO auf, sodass die Revision zurückzuweisen ist.

[18]     6. Das Erstgericht hat die beiden Verfahren verbunden, obwohl weder auf Klagsseite noch auf Beklagtenseite Parteiidentität besteht. Einer weiteren Auseinandersetzung mit der Frage der Zulässigkeit der Verbindung bedarf es nicht, weil die Parteien das Vorgehen des Erstgerichts nicht gerügt haben.

[19]     7. Die Frage der Passivlegitimation der Beklagten ist kein Thema im Revisionsverfahren.

[20]     8. Aus der Aktenlage sind keine Einkommens- und Vermögensverhältnisse der Kläger ersichtlich, die einen Kostenzuspruch nach Billigkeit rechtfertigen könnten.

Textnummer

E135137

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2022:010OBS00026.22D.0524.000

Im RIS seit

22.06.2022

Zuletzt aktualisiert am

31.07.2024

Dokumentnummer

JJT_20220524_OGH0002_010OBS00026_22D0000_000