Rechtssatz für 2Ob567/77 4Ob316/78 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0002354

Geschäftszahl

2Ob567/77; 4Ob316/78; 6Ob677/79 (6Ob687/79); 4Ob318/83; 7Ob729/83; 1Ob638/84; 4Ob402/84; 3Ob611/86; 8Ob614/86; 4Ob583/87; 7Ob554/88; 4Ob82/88; 4Ob43/88; 4Ob77/92; 7Ob161/10t; 4Ob187/10v; 7Ob167/13d; 10Ob26/21b

Entscheidungsdatum

13.09.2021

Norm

EO §78
EO §402
ZPO §527 Abs2 B2
  1. EO § 78 heute
  2. EO § 78 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021
  3. EO § 78 gültig von 01.05.2011 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  4. EO § 78 gültig von 01.01.1898 bis 30.04.2011
  1. EO § 402 heute
  2. EO § 402 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021
  3. EO § 402 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  4. EO § 402 gültig von 01.01.1993 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 756/1992
  1. ZPO § 527 heute
  2. ZPO § 527 gültig ab 01.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  3. ZPO § 527 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Paragraph 527, Absatz 2, ZPO gilt zufolge Paragraphen 78 und 402 EO auch im Verfahren zur Erlassung einstweiliger Verfügungen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 567/77
    Entscheidungstext OGH 13.10.1977 2 Ob 567/77
  • 4 Ob 316/78
    Entscheidungstext OGH 04.04.1978 4 Ob 316/78
    ÖBl 1978,92
  • 6 Ob 677/79
    Entscheidungstext OGH 19.07.1979 6 Ob 677/79
    SZ 52/118
  • 4 Ob 318/83
    Entscheidungstext OGH 22.03.1983 4 Ob 318/83
  • 7 Ob 729/83
    Entscheidungstext OGH 17.11.1983 7 Ob 729/83
    Beisatz: An dieser Rechtslage hat auch die Zivilverfahrens-Novelle 1983 nicht geändert. (T1)
    Veröff: EvBl 1984/16 S 48 = RZ 1984/57 S 181
  • 1 Ob 638/84
    Entscheidungstext OGH 19.09.1984 1 Ob 638/84
    Beis wie T1
  • 4 Ob 402/84
    Entscheidungstext OGH 15.01.1985 4 Ob 402/84
  • 3 Ob 611/86
    Entscheidungstext OGH 24.09.1986 3 Ob 611/86
    Auch
  • 8 Ob 614/86
    Entscheidungstext OGH 18.09.1986 8 Ob 614/86
  • 4 Ob 583/87
    Entscheidungstext OGH 20.10.1987 4 Ob 583/87
    Auch
  • 7 Ob 554/88
    Entscheidungstext OGH 14.04.1988 7 Ob 554/88
    Beis wie T1; Beisatz: Die Nennung des § 527 Abs 2 ZPO in § 526 Abs 2 ZPO bezieht sich nicht auf das bloße Unterlassen eines Rechtskraftvorbehaltes. (T2)
  • 4 Ob 82/88
    Entscheidungstext OGH 13.09.1988 4 Ob 82/88
    Beis wie T1
  • 4 Ob 43/88
    Entscheidungstext OGH 13.09.1988 4 Ob 43/88
    Vgl auch
  • 4 Ob 77/92
    Entscheidungstext OGH 15.12.1992 4 Ob 77/92
    Vgl auch
  • 7 Ob 161/10t
    Entscheidungstext OGH 29.09.2010 7 Ob 161/10t
  • 4 Ob 187/10v
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 4 Ob 187/10v
  • 7 Ob 167/13d
    Entscheidungstext OGH 02.10.2013 7 Ob 167/13d
  • 10 Ob 26/21b
    Entscheidungstext OGH 13.09.2021 10 Ob 26/21b

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0002354

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.11.2021

Dokumentnummer

JJR_19771013_OGH0002_0020OB00567_7700000_001

Rechtssatz für 3Ob522/94; 2Ob246/99m; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0043897

Geschäftszahl

3Ob522/94; 2Ob246/99m; 4Ob148/02x; 7Ob200/06x; 5Ob149/07h; 4Ob200/07a; 2Ob127/07a; 7Ob63/08b; 5Ob273/08w; 3Ob5/09w; 3Ob4/09y; 5Ob103/09x; 6Ob61/10d; 3Ob201/10w; 2Ob11/12z; 8Ob67/12d; 9Ob35/12f; 7Ob160/13z; 7Ob167/13d; 1Ob230/13z; 1Ob31/15p; 9Ob46/15b; 9Ob71/15d; 2Ob32/18x; 3Ob136/18y; 3Ob2/19v; 1Ob101/20i; 9Ob24/25g; 9Ob114/25t

Entscheidungsdatum

20.11.2025

Norm

ZPO §519 Abs1 Z2 H
ZPO §521a Abs1 Z2
AußStrG 2005 §64 Abs1
AußStrG 2005 §68 Abs1
  1. ZPO § 519 heute
  2. ZPO § 519 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 521a heute
  2. ZPO § 521a gültig ab 01.05.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  3. ZPO § 521a gültig von 01.04.2009 bis 30.04.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/2009
  4. ZPO § 521a gültig von 08.08.2001 bis 31.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  5. ZPO § 521a gültig von 01.01.1998 bis 07.08.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  6. ZPO § 521a gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Bei einem Rekurs, der trotz Fehlens des Ausspruches des Berufungsgerichtes, dass der Rekurs an den OGH zulässig ist, erhoben wird und daher unzulässig ist, sieht das Gesetz eine Rekursbeantwortung nicht vor. Diese ist zurückzuweisen.

Anmerkung

Vgl zur tw abweichenden Judikatur: RS0124565

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 522/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 3 Ob 522/94
  • 2 Ob 246/99m
    Entscheidungstext OGH 23.09.1999 2 Ob 246/99m
  • 4 Ob 148/02x
    Entscheidungstext OGH 02.07.2002 4 Ob 148/02x
  • 7 Ob 200/06x
    Entscheidungstext OGH 13.09.2006 7 Ob 200/06x
  • 5 Ob 149/07h
    Entscheidungstext OGH 13.07.2007 5 Ob 149/07h
  • 4 Ob 200/07a
    Entscheidungstext OGH 13.11.2007 4 Ob 200/07a
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Beantwortung eines jedenfalls unzulässigen Kostenrekurses an den OGH. (T1)
  • 2 Ob 127/07a
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 2 Ob 127/07a
    Vgl; Beisatz: Die Beantwortung eines jedenfalls unzulässigen Rechtsmittels ist dem Verfahrensgesetz fremd. (T2)
  • 7 Ob 63/08b
    Entscheidungstext OGH 09.04.2008 7 Ob 63/08b
    Ähnlich; Beisatz: Dem Verfahrensgesetz ist die Beantwortung eines jedenfalls unzulässigen Rechtsmittels fremd. (T3)
  • 5 Ob 273/08w
    Entscheidungstext OGH 09.12.2008 5 Ob 273/08w
    Vgl; Beisatz: Das gilt auch für die Beantwortung eines nach § 64 Abs 1 AußStrG jedenfalls unzulässigen Revisionsrekurses. (T4)
  • 3 Ob 5/09w
    Entscheidungstext OGH 21.01.2009 3 Ob 5/09w
    Ausdrücklich gegenteilig; Beisatz: Insbesondere wenn die Frage der absoluten Unzulässigkeit des Rekurses (der bejahendenfalls gemäß § 523 ZPO schon vom Erstgericht zurückzuweisen wäre) nicht schon zweifelsfrei nach dem klaren Gesetzeswortlaut zu beantworten ist, kann eine Rekursbeantwortung durchaus zweckmäßig sein und deren Unzulässigkeit nicht damit begründet werden, dass die absolute Unzulässigkeit des Rekurses von Amts wegen wahrzunehmen ist. (T5)
  • 3 Ob 4/09y
    Entscheidungstext OGH 25.02.2009 3 Ob 4/09y
    Ausdrücklich gegenteilig; Beisatz: Der mehrfach vertretenen Ansicht, eine Rekursbeantwortung wäre im Fall der absoluten Unzulässigkeit des Rekurses unstatthaft, vermag sich der Senat nicht anzuschließen. (T6)
  • 5 Ob 103/09x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 5 Ob 103/09x
    Ähnlich; Beis ähnlich wie T1; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 6 Ob 61/10d
    Entscheidungstext OGH 15.04.2010 6 Ob 61/10d
    Auch
  • 3 Ob 201/10w
    Entscheidungstext OGH 11.11.2010 3 Ob 201/10w
    Ausdrücklich gegenteilig; Beis wie T5; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Rechtsmittelausschluss nach § 519 Abs 1 Z 2 ZPO. (T7)
  • 2 Ob 11/12z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 2 Ob 11/12z
    Vgl; Beis wie T2
  • 8 Ob 67/12d
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 8 Ob 67/12d
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Die Beantwortung eines jedenfalls unzulässigen Rechtsmittels ist daher nach überwiegender Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs zurückzuweisen. (T8)
  • 9 Ob 35/12f
    Entscheidungstext OGH 30.07.2012 9 Ob 35/12f
    Vgl; Beis wie T4
  • 7 Ob 160/13z
    Entscheidungstext OGH 02.10.2013 7 Ob 160/13z
    Vgl; Beis ähnlich wie T2; Beis ähnlich wie T8
  • 7 Ob 167/13d
    Entscheidungstext OGH 02.10.2013 7 Ob 167/13d
    Auch; Auch Beis wie T2; Auch Beis wie T3
  • 1 Ob 230/13z
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 1 Ob 230/13z
    Gegenteilig; Beis wie T5
  • 1 Ob 31/15p
    Entscheidungstext OGH 19.03.2015 1 Ob 31/15p
    Gegenteilig; Beis wie T5
  • 9 Ob 46/15b
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 9 Ob 46/15b
    Vgl; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T8; Beisatz: Hier: Das Rekursgericht ließ den ordentlichen Revisionsrekurs zu. Der Revisionsrekurs war aber jedenfalls unzulässig und daher ‑ wie auch die Revisionsrekursbeantwortung ‑ zurückzuweisen. (T9)
  • 9 Ob 71/15d
    Entscheidungstext OGH 26.11.2015 9 Ob 71/15d
    Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 2 Ob 32/18x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 2 Ob 32/18x
    Auch
  • 3 Ob 136/18y
    Entscheidungstext OGH 14.08.2018 3 Ob 136/18y
    Gegenteilig; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 3 Ob 2/19v
    Entscheidungstext OGH 23.01.2019 3 Ob 2/19v
    Ausdrücklich gegenteilig; Beis wie T6
  • 1 Ob 101/20i
    Entscheidungstext OGH 24.06.2020 1 Ob 101/20i
    Vgl; Beis ähnlich wie T5; Beis ähnlich wie T8; Beisatz: Nutzt der Prozessgegner die Beantwortungsmöglichkeit nicht dazu, um auf die (absolute) Unzulässigkeit des Rechtsmittels hinzuweisen, ist seine Rechtsmittelbeantwortung jedenfalls als unzulässig zurückzuweisen. (T10)
  • 9 Ob 24/25g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung aus anderen Gründen 19.03.2025 9 Ob 24/25g
    vgl; Beisatz wie T10
  • 9 Ob 114/25t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.11.2025 9 Ob 114/25t

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0043897

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.02.2026

Dokumentnummer

JJR_19940713_OGH0002_0030OB00522_9400000_001

Rechtssatz für 2Ob127/07a; 5Ob103/09x; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0123268

Geschäftszahl

2Ob127/07a; 5Ob103/09x; 2Ob11/12z; 8Ob67/12d; 2Ob54/12y; 2Ob23/12i; 7Ob116/13d; 7Ob160/13z; 7Ob167/13d; 9ObA149/13x; 7Ob223/13i; 1Ob230/13z; 2Ob187/13h; 2Ob119/14k; 9ObA96/14d; 2Ob179/14h; 9Ob46/15b; 4Ob165/15s (4Ob171/15y); 4Ob44/16y; 3Ob136/18y; 2Ob143/17v; 9Ob24/25g; 10Ob22/25w; 9Ob114/25t

Entscheidungsdatum

20.11.2025

Norm

ZPO §507 Abs4
ZPO §507a
ZPO §521a
AußStrG 2005 §68 Abs1
  1. ZPO § 507 heute
  2. ZPO § 507 gültig ab 01.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  3. ZPO § 507 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 507a heute
  2. ZPO § 507a gültig ab 01.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  1. ZPO § 521a heute
  2. ZPO § 521a gültig ab 01.05.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  3. ZPO § 521a gültig von 01.04.2009 bis 30.04.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/2009
  4. ZPO § 521a gültig von 08.08.2001 bis 31.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  5. ZPO § 521a gültig von 01.01.1998 bis 07.08.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  6. ZPO § 521a gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Die Beantwortung eines jedenfalls unzulässigen Rechtsmittels ist dem Verfahrensgesetz fremd (so schon 6 Ob 24/05f, 1 Ob 362/97k).

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 127/07a
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 2 Ob 127/07a
  • 5 Ob 103/09x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 5 Ob 103/09x
    Bem: Hier: Beantwortung eines gemäß § 62 Abs 2 Z 1 AußStrG jedenfalls unzulässigen Revisionsrekurses. (T1)
  • 2 Ob 11/12z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 2 Ob 11/12z
  • 8 Ob 67/12d
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 8 Ob 67/12d
    Beisatz: Die Beantwortung eines jedenfalls unzulässigen Rechtsmittels ist daher nach überwiegender Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs zurückzuweisen. (T2)
  • 2 Ob 54/12y
    Entscheidungstext OGH 07.08.2012 2 Ob 54/12y
    Beis wie T2
  • 2 Ob 23/12i
    Entscheidungstext OGH 20.09.2012 2 Ob 23/12i
    Beis wie T2
  • 7 Ob 116/13d
    Entscheidungstext OGH 03.07.2013 7 Ob 116/13d
  • 7 Ob 160/13z
    Entscheidungstext OGH 02.10.2013 7 Ob 160/13z
  • 7 Ob 167/13d
    Entscheidungstext OGH 02.10.2013 7 Ob 167/13d
  • 9 ObA 149/13x
    Entscheidungstext OGH 26.11.2013 9 ObA 149/13x
    Beis wie T2
  • 7 Ob 223/13i
    Entscheidungstext OGH 29.01.2014 7 Ob 223/13i
  • 1 Ob 230/13z
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 1 Ob 230/13z
    Auch
  • 2 Ob 187/13h
    Entscheidungstext OGH 13.02.2014 2 Ob 187/13h
    Beis wie T2
  • 2 Ob 119/14k
    Entscheidungstext OGH 27.08.2014 2 Ob 119/14k
  • 9 ObA 96/14d
    Entscheidungstext OGH 25.09.2014 9 ObA 96/14d
  • 2 Ob 179/14h
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 2 Ob 179/14h
  • 9 Ob 46/15b
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 9 Ob 46/15b
    Beis wie T2
  • 4 Ob 165/15s
    Entscheidungstext OGH 22.09.2015 4 Ob 165/15s
  • 4 Ob 44/16y
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 4 Ob 44/16y
    Gegenteilig; Beisatz: Unter Verweis auf RS0124565. (T3)
  • 3 Ob 136/18y
    Entscheidungstext OGH 14.08.2018 3 Ob 136/18y
    Gegenteilig
  • 2 Ob 143/17v
    Entscheidungstext OGH 30.10.2018 2 Ob 143/17v
    Veröff: SZ 2018/86
  • 9 Ob 24/25g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung aus anderen Gründen 19.03.2025 9 Ob 24/25g
    vgl; Beisatz wie T2
  • 10 Ob 22/25w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung aus anderen Gründen 18.03.2025 10 Ob 22/25w
    Beisatz wie T1; Beisatz wie T2
    Beisatz: Ein einseitiges Verfahren führt noch nicht zwingend zur Zurückweisung der Revisionsrekursbeantwortung. Allerdings ist die Rechtsmittelbeantwortung zumindest dann als unzulässig zurückzuweisen ist, wenn nicht auf die (absolute) Unzulässigkeit des Rechtsmittels hingewiesen wird. (T4)
  • 9 Ob 114/25t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.11.2025 9 Ob 114/25t
    Beisatz wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123268

Im RIS seit

23.02.2008

Zuletzt aktualisiert am

19.02.2026

Dokumentnummer

JJR_20080124_OGH0002_0020OB00127_07A0000_001

Entscheidungstext 7Ob167/13d

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

7Ob167/13d

Entscheidungsdatum

02.10.2013

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch die Vizepräsidentin Dr. Huber als Vorsitzende und die Hofrätinnen und Hofräte Dr. Hoch, Dr. Kalivoda, Mag. Dr. Wurdinger und Mag. Malesich als weitere Richter in der Rechtssache der gefährdeten Partei A***** H*****, zuletzt vertreten durch den einstweiligen Sachwalter NÖ Landesverein für Sachwalterschaft und Bewohnervertretung (Vereinssachwalterin Mag. B***** S*****), dieser vertreten durch Mag. Johann Juster, Rechtsanwalt in Zwettl, gegen die Gegnerin der gefährdeten Partei I***** H*****, vertreten durch Mag. Gernot Steier, Rechtsanwalt in Neulengbach, wegen einstweiliger Verfügung gemäß Paragraph 382 e, EO, über den Revisionsrekurs der Gegnerin der gefährdeten Partei gegen den Beschluss des Landesgerichts Krems an der Donau als Rekursgericht vom 13. Juni 2013, GZ 1 R 88/13s-29, mit dem der Beschluss des Bezirksgerichts Gmünd vom 3. April 2013, GZ 7 C 11/13w-15, aufgehoben wurde, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der Revisionsrekurs und die Revisionsrekursbeantwortung werden zurückgewiesen.

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Die gefährdete Partei beantragte für die Geltungsdauer eines Jahres, der Gegnerin den Aufenthalt in einem näher genannten Landespflegeheim zu verbieten und ihr aufzutragen, das Zusammentreffen sowie die Kontaktaufnahme mit ihr zu vermeiden.

Das Erstgericht erließ die beantragte einstweilige Verfügung.

Das von der Gegnerin der gefährdeten Partei angerufene Rekursgericht hob die einstweilige Verfügung auf und trug dem Erstgericht die neuerliche Entscheidung nach Verfahrensergänzung (Einvernahme von Zeugen) auf.

Den dagegen gleichzeitig mit dem Revisionsrekurs eingebrachten Berichtigungs- und Ergänzungsantrag der Gegnerin der gefährdeten Partei wies das Rekursgericht mit Beschluss vom 7. 8. 2013 ab. Der nunmehr vom Erstgericht vorgelegte Revisionsrekurs ist jedenfalls unzulässig.

Paragraph 527, Absatz 2, erster Satz ZPO gilt zufolge Paragraphen 78, 402, Absatz 4, EO auch im Verfahren zur Erlassung einstweiliger Verfügungen (RIS-Justiz RS0002354). Demnach kann die Entscheidung des Rekursgerichts, durch die ein Beschluss erster Instanz aufgehoben und dem Erstgericht eine neuerliche, nach Ergänzung des Verfahrens zu fällende Entscheidung aufgetragen wird, nur dann angefochten werden, wenn das Rekursgericht die Zulässigkeit des Revisionsrekurses ausgesprochen hat. Da der Aufhebungsbeschluss des Rekursgerichts einen solchen Ausspruch nicht enthält, ist er absolut unanfechtbar. Der unzulässige Revisionsrekurs der Gegnerin der gefährdeten Partei ist daher zurückzuweisen.

Aber auch die Revisionsrekursbeantwortung der gefährdeten Partei ist unzulässig, weil dem Verfahrensgesetz die Beantwortung eines jedenfalls unzulässigen Rechtsmittels fremd ist (RIS-Justiz RS0043897 [T2, T3]; RS0123268).

Schlagworte

Exekutionsrecht,Zivilverfahrensrecht

Textnummer

E105922

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2013:0070OB00167.13D.1002.000

Im RIS seit

11.12.2013

Zuletzt aktualisiert am

11.12.2013

Dokumentnummer

JJT_20131002_OGH0002_0070OB00167_13D0000_000