Rechtssatz für 2Ob615/87 4Ob17/12x

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0056357

Geschäftszahl

2Ob615/87; 4Ob17/12x

Entscheidungsdatum

27.03.2012

Rechtssatz

Wenn eine behinderte Ehefrau ihre Aufgabe als Ehefrau und Mutter wegen ihrer psychischen und physischen Behinderung nicht erfüllen kann, fehlt es an dem nach Paragraph 49, EheG erforderlichen Verschulden. Es kann ihr auch nicht als Verschulden im Sinne der Paragraph 49, EheG angelastet werden, daß sie am Tag nach ihrer Rückkehr zu den Eltern dem Kläger nicht aus eigenem Antrieb ihre Bereitschaft bekundete, mit ihm außerhalb des Haushaltes seiner Mutter das Eheleben zu führen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 615/87
    Entscheidungstext OGH 07.07.1987 2 Ob 615/87
  • 4 Ob 17/12x
    Entscheidungstext OGH 27.03.2012 4 Ob 17/12x
    Vgl; Beisatz: Zum Wesen der schweren Eheverfehlung gehört die Zurechenbarkeit kraft Verschuldens. (T1)
    Veröff: SZ 2012/37

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0056357

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

15.05.2014

Dokumentnummer

JJR_19870707_OGH0002_0020OB00615_8700000_001

Rechtssatz für 4Ob17/12x

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0127764

Geschäftszahl

4Ob17/12x

Entscheidungsdatum

27.03.2012

Norm

ABGB §94 Abs2
  1. ABGB § 94 heute
  2. ABGB § 94 gültig ab 01.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2013
  3. ABGB § 94 gültig von 01.01.2000 bis 31.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/1999
  4. ABGB § 94 gültig von 01.01.1976 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 412/1975

Rechtssatz

Eine gewisse Mindestdauer der Haushaltsführung ist grundsätzlich keine Voraussetzung für einen Unterhaltsanspruch nach Paragraph 94, Absatz 2, ABGB.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 17/12x
    Entscheidungstext OGH 27.03.2012 4 Ob 17/12x
    Beisatz: Ausgenommen sind aber „Extremfälle“ wie zB eine bloß eintägige Dauer. (T1)
    Bemerkung: Mit ausführlicher Darstellung der zweitinstanzlichen Judikatur. (T2)
    Veröff: SZ 2012/37

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0127764

Im RIS seit

13.06.2012

Zuletzt aktualisiert am

15.05.2014

Dokumentnummer

JJR_20120327_OGH0002_0040OB00017_12X0000_001

Rechtssatz für 10Ob2284/96x 2Ob144/06z...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0106167

Geschäftszahl

10Ob2284/96x; 2Ob144/06z; 1Ob171/09t; 6Ob164/10a; 9Ob29/10w; 10ObS55/11b; 1Ob122/11i; 4Ob17/12x; 3Ob189/12h

Entscheidungsdatum

19.12.2012

Rechtssatz

Die Frage der Unterhaltsberechtigung während aufrechter Ehe ist eine solche im Rahmen der "persönlichen Rechtswirkungen der Ehe".

Entscheidungstexte

  • 10 Ob 2284/96x
    Entscheidungstext OGH 20.08.1996 10 Ob 2284/96x
  • 2 Ob 144/06z
    Entscheidungstext OGH 13.02.2007 2 Ob 144/06z
    Auch; nur: Die Frage des Unterhalts während aufrechter Ehe ist eine solche im Rahmen der "persönlichen Rechtswirkungen der Ehe". (T1)
  • 1 Ob 171/09t
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 1 Ob 171/09t
    Auch
  • 6 Ob 164/10a
    Entscheidungstext OGH 01.09.2010 6 Ob 164/10a
  • 9 Ob 29/10w
    Entscheidungstext OGH 30.03.2011 9 Ob 29/10w
    Vgl auch
  • 10 ObS 55/11b
    Entscheidungstext OGH 28.06.2011 10 ObS 55/11b
    Auch; Veröff: SZ 2011/81
  • 1 Ob 122/11i
    Entscheidungstext OGH 01.09.2011 1 Ob 122/11i
  • 4 Ob 17/12x
    Entscheidungstext OGH 27.03.2012 4 Ob 17/12x
    Vgl auch; Bem: Siehe nunmehr auch das Haager Protokoll über das auf Unterhaltspflichten anzuwendende Recht (HuntStProt). (T2)
    Veröff: SZ 2012/37
  • 3 Ob 189/12h
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 3 Ob 189/12h
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106167

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

15.05.2014

Dokumentnummer

JJR_19960820_OGH0002_0100OB02284_96X0000_001

Rechtssatz für 6Ob679/77 5Ob671/77 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0009749

Geschäftszahl

6Ob679/77; 5Ob671/77; 6Ob722/77; 1Ob786/79; 4Ob2019/96g; 1Ob108/01s; 1Ob182/03a; 6Ob311/05m; 5Ob189/08t; 6Ob70/11d; 4Ob17/12x; 10Ob7/14y; 8Ob49/16p; 9Ob7/20z; 6Ob210/20f

Entscheidungsdatum

25.11.2020

Norm

ABGB §94 Abs2
  1. ABGB § 94 heute
  2. ABGB § 94 gültig ab 01.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2013
  3. ABGB § 94 gültig von 01.01.2000 bis 31.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/1999
  4. ABGB § 94 gültig von 01.01.1976 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 412/1975

Rechtssatz

Die Bestimmungen des Paragraph 94, Absatz 2, 1.Satz und 2.Satz ABGB haben das Ziel, dem den Haushalt führenden Ehegatten, der, von geringfügigen Nebenerwerbstätigkeiten abgesehen, infolge seiner Haushaltsführung seinen Unterhalt nicht durch die Erträgnisse einer eigenen Berufstätigkeit sichern kann, einen Unterhaltsanspruch gegen den anderen Ehegatten bei bestehender häuslicher Gemeinschaft und nach ihrer Auflösung - ausgenommen den Fall des Rechtsmissbrauchs - zu gewähren. Der voll berufstätige Ehegatte hat, mag er neben seiner beruflichen Tätigkeit auch noch den Haushalt führen oder geführt haben, keinen Unterhaltsanspruch nach dieser Gesetzesstelle. Das gleiche gilt auch dann, wenn die beiden Ehegatten Pensionisten sind, keiner Erwerbstätigkeit nachgehen und daher nach der Regel des Paragraph 95, 1.Satz ABGB bei der Führung des Haushaltes gemeinsam mitzuwirken haben. In diesen Fällen bleiben die Ehegatten auf den im Paragraph 94, Absatz 2, 3.Satz ABGB normierten Unterhaltsanspruch verwiesen, und zwar unabhängig davon, ob der gemeinsame Haushalt aufrecht besteht oder nicht.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 679/77
    Entscheidungstext OGH 11.08.1977 6 Ob 679/77
    SZ 50/108
  • 5 Ob 671/77
    Entscheidungstext OGH 25.10.1977 5 Ob 671/77
    nur: Die Bestimmungen des § 94 Abs 2 1.Satz und 2.Satz ABGB haben das Ziel, dem den Haushalt führenden Ehegatten, der, von geringfügigen Nebenerwerbstätigkeiten abgesehen, infolge seiner Haushaltsführung seinen Unterhalt nicht durch die Erträgnisse einer eigenen Berufstätigkeit sichern kann, einen Unterhaltsanspruch gegen den anderen Ehegatten bei bestehender häuslicher Gemeinschaft und nach ihrer Auflösung - ausgenommen den Fall des Rechtsmissbrauchs - zu gewähren. (T1) Veröff: EvBl 1978/50 S 154
  • 6 Ob 722/77
    Entscheidungstext OGH 06.10.1977 6 Ob 722/77
    nur T1; Veröff: SZ 50/128 = RZ 1978/16 S 35
  • 1 Ob 786/79
    Entscheidungstext OGH 05.03.1980 1 Ob 786/79
    nur: Die Bestimmungen des § 94 Abs 2 1.Satz und 2.Satz ABGB haben das Ziel, dem den Haushalt führenden Ehegatten, der, von geringfügigen Nebenerwerbstätigkeiten abgesehen, infolge seiner Haushaltsführung seinen Unterhalt nicht durch die Erträgnisse einer eigenen Berufstätigkeit sichern kann, einen Unterhaltsanspruch gegen den anderen Ehegatten bei bestehender häuslicher Gemeinschaft und nach ihrer Auflösung - ausgenommen den Fall des Rechtsmissbrauchs - zu gewähren. Der voll berufstätige Ehegatte hat, mag er neben seiner beruflichen Tätigkeit auch noch den Haushalt führen oder geführt haben, keinen Unterhaltsanspruch nach dieser Gesetzesstelle. In diesen Fällen bleiben die Ehegatten auf den im § 94 Abs 2 3.Satz ABGB normierten Unterhaltsanspruch verwiesen, und zwar unabhängig davon, ob der gemeinsame Haushalt aufrecht besteht oder nicht. (T2) Veröff: EFSlg 35168
  • 4 Ob 2019/96g
    Entscheidungstext OGH 29.05.1996 4 Ob 2019/96g
    nur T1; Veröff: SZ 69/129
  • 1 Ob 108/01s
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 1 Ob 108/01s
    nur T1
  • 1 Ob 182/03a
    Entscheidungstext OGH 14.10.2003 1 Ob 182/03a
    Vgl auch
  • 6 Ob 311/05m
    Entscheidungstext OGH 26.01.2006 6 Ob 311/05m
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Eigeneinkommen des nach § 66 EheG unterhaltsberechtigten Ehegatten, das dieser nur aus Not wegen Unterhaltsverletzungen des anderen Ehegatten erzielen muss, mindert den Unterhaltsanspruch nicht. (T3)
  • 5 Ob 189/08t
    Entscheidungstext OGH 23.09.2008 5 Ob 189/08t
    Vgl; Beisatz: Die Rechtsansicht, auf der Grundlage des § 94 Abs 2 zweiter Satz ABGB sei das (wenngleich zeitlich intensive) Hobby der Beklagten nicht in Geld zu bewerten und diese sei damit nicht auf die Tätigkeit einer landwirtschaftlichen Facharbeiterin „anzuspannen", steht mit höchstgerichtlicher Judikatur nicht im Widerspruch. (T4)
  • 6 Ob 70/11d
    Entscheidungstext OGH 14.04.2011 6 Ob 70/11d
    Vgl
  • 4 Ob 17/12x
    Entscheidungstext OGH 27.03.2012 4 Ob 17/12x
    Auch; nur T1; Beisatz: Die Haushaltsführung muss lediglich als Tatsache bestehen, die ‑ wenigstens ursprünglich ‑ von beiden Partnern (auch in diesem Umfang) akzeptiert worden war. Einer ausdrücklichen Vereinbarung bedarf es ebensowenig wie der tatsächlichen Inanspruchnahme der Leistungen durch den anderen Ehegatten. (T5); Beisatz: Ob der andere Ehegatte sich an der Haushaltsführung beteiligt, spielt an sich keine Rolle, es sei denn er erledigt den Haushalt alleine. (T6)
    Veröff: SZ 2012/37
  • 10 Ob 7/14y
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 10 Ob 7/14y
    Auch; nur T1; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 8 Ob 49/16p
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 8 Ob 49/16p
    Auch; nur: Dies gilt auch dann, wenn die beiden Ehegatten Pensionisten sind, keiner Erwerbstätigkeit nachgehen und daher nach der Regel des § 95 1.Satz ABGB bei der Führung des Haushaltes gemeinsam mitzuwirken haben. (T7)
  • 9 Ob 7/20z
    Entscheidungstext OGH 23.04.2020 9 Ob 7/20z
    nur T1
  • 6 Ob 210/20f
    Entscheidungstext OGH 25.11.2020 6 Ob 210/20f
    nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0009749

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.01.2021

Dokumentnummer

JJR_19770811_OGH0002_0060OB00679_7700000_002

Rechtssatz für 5Ob635/89; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0009772

Geschäftszahl

5Ob635/89; 5Ob569/93 (5Ob570/93); 10Ob93/07k; 6Ob186/09k; 2Ob141/10i; 3Ob43/11m; 4Ob17/12x; 9Ob50/18w; 3Ob7/20f; 9Ob65/23h; 7Ob132/24y; 6Ob155/25z

Entscheidungsdatum

26.11.2025

Norm

ABGB §94 Abs2 Satz2
  1. ABGB § 94 heute
  2. ABGB § 94 gültig ab 01.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2013
  3. ABGB § 94 gültig von 01.01.2000 bis 31.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/1999
  4. ABGB § 94 gültig von 01.01.1976 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 412/1975

Rechtssatz

Der dem den gemeinsamen Haushalt führenden Ehegatten nach Paragraph 94, Absatz 2, Satz 1 ABGB gebührende Unterhalt bleibt diesem Ehegatten gemäß Paragraph 94, Absatz 2, Satz 2 ABGB nach der Aufhebung des gemeinsamen Haushaltes grundsätzlich gewahrt. Den danach unterhaltspflichtigen Ehegatten trifft die Behauptungslast und Beweislast hinsichtlich jener besonderen Umstände, die ein solches Unterhaltsbegehren als Rechtsmissbrauch erscheinen lassen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 635/89
    Entscheidungstext OGH 28.11.1989 5 Ob 635/89
  • 5 Ob 569/93
    Entscheidungstext OGH 07.12.1993 5 Ob 569/93
    Beisatz: Es geht daher zu Lasten des Unterhaltspflichtigen, wenn wesentliche Elemente des geltend gemachten Verwirkungstatbestandes ungeklärt bleiben. (Im gegenständlichen Fall also die Frage, ob die Klägerin den Beklagten "böswillig" (um aus der Ehe auszubrechen) oder "grundlos" (ohne jede Veranlassung durch ein Verhalten des Beklagten) verlassen hat). (T1)
  • 10 Ob 93/07k
    Entscheidungstext OGH 06.11.2007 10 Ob 93/07k
    Veröff: SZ 2007/169
  • 6 Ob 186/09k
    Entscheidungstext OGH 16.10.2009 6 Ob 186/09k
    Vgl aber; Beisatz: Derjenige Ehegatte, der die Ehewohnung verlässt, hat zu behaupten und zu beweisen hat, dass die Aufgabe der ehelichen Lebensgemeinschaft zu Recht erfolgte. (siehe dazu RS0109128) (T2)
  • 2 Ob 141/10i
    Entscheidungstext OGH 24.08.2010 2 Ob 141/10i
    Auch
  • 3 Ob 43/11m
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 3 Ob 43/11m
  • 4 Ob 17/12x
    Entscheidungstext OGH 27.03.2012 4 Ob 17/12x
    Vgl auch; Beisatz: Für eine allfällige rechtsmissbräuchliche Geltendmachung des Unterhalts trifft den Unterhaltsverpflichteten die Behauptungs‑ und Beweislast. (T3)
    Veröff: SZ 2012/37
  • 9 Ob 50/18w
    Entscheidungstext OGH 28.11.2018 9 Ob 50/18w
    nur: Die Behauptungslast und Beweislast hinsichtlich jener besonderen Umstände, die ein solches Unterhaltsbegehren als Rechtsmissbrauch erscheinen lassen, trifft grundsätzlich den unterhaltspflichtigen Ehegatten. (T4)
  • 3 Ob 7/20f
    Entscheidungstext OGH 20.04.2020 3 Ob 7/20f
    nur T4
  • 9 Ob 65/23h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.12.2023 9 Ob 65/23h
    Beisatz: Hier: vorläufiger Unterhalt (T5)
  • 7 Ob 132/24y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.02.2025 7 Ob 132/24y
    nur T4
  • 6 Ob 155/25z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.11.2025 6 Ob 155/25z

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0009772

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.02.2026

Dokumentnummer

JJR_19891128_OGH0002_0050OB00635_8900000_001

Rechtssatz für 2Ob193/06f; 10Ob106/07x; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0121740

Geschäftszahl

2Ob193/06f; 10Ob106/07x; 2Ob152/07b; 2Ob183/09i; 4Ob17/12x; 9Ob50/18w; 9Ob7/20z; 9Ob65/23h; 1Ob22/24b; 1Ob160/24x; 7Ob132/24y; 6Ob155/25z

Entscheidungsdatum

26.11.2025

Norm

ABGB §94 Abs2
EheG §68a
  1. ABGB § 94 heute
  2. ABGB § 94 gültig ab 01.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2013
  3. ABGB § 94 gültig von 01.01.2000 bis 31.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/1999
  4. ABGB § 94 gültig von 01.01.1976 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 412/1975
  1. EheG § 68a heute
  2. EheG § 68a gültig ab 01.01.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/1999

Rechtssatz

Vor dem Hintergrund des Paragraph 68 a, Absatz 3, EheG soll auch bei einem auf Paragraph 94, Absatz 2, ABGB gestützten Unterhaltsanspruch die Bejahung der rechtsmissbräuchlichen Geltendmachung nicht mehr nur zur gänzlichen Versagung des Unterhaltsanspruches führen können, sondern auch die Minderung dieses Unterhaltsanspruches möglich sein. Dabei richtet sich die an die Bejahung der - weiterhin nach den in der Rechtsprechung entwickelten Kriterien primär zu prüfenden - Frage rechtsmissbräuchlichen Unterhaltsbegehrens anknüpfende Entscheidung, ob der Rechtsmissbrauch den Verlust oder die Minderung des Unterhaltsanspruches zur Folge hat bzw in welchem Ausmaß der Anspruch allenfalls zu mindern ist, nach den jeweiligen Umständen des Einzelfalles. Es bedarf einer umfassenden Interessenabwägung, in welche - ohne dass ein „theoretisches Unterhaltsverfahren nach Paragraph 68 a, EheG" erforderlich wäre - neben den zur Bejahung des Rechtsmissbrauches führenden Eheverfehlungen jedenfalls auch das Verhalten des unterhaltspflichtigen Ehepartners, die Dauer und die Gestaltung der ehelichen Lebensgemeinschaft, das Wohl vorhandener Kinder sowie der Bedarf des Unterhalt ansprechenden Ehegatten einzubeziehen sind. Diese Grundsätze gelten auch im Provisorialverfahren über das Begehren einstweiligen Unterhalts nach Paragraph 382, Ziffer 8, Litera a, EO.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 193/06f
    Entscheidungstext OGH 07.02.2007 2 Ob 193/06f
    Veröff: SZ 2007/18
  • 10 Ob 106/07x
    Entscheidungstext OGH 18.12.2007 10 Ob 106/07x
    Auch; Beisatz: Im Provisorialverfahren über das Begehren einstweiligen Unterhalts nach § 382 Z 8 lit a EO besteht für eine Interessensabwägung keine Grundlage, wenn der Antragsteller ungeachtet seiner Bescheinigungspflicht weder ein ehewidriges Verhalten des an sich während aufrechter Ehe Unterhaltspflichtigen noch das objektive Fehlen einer Erwerbsmöglichkeit und damit eines Unterhaltsbedarfs seinerseits bescheinigen konnte. (T1)
  • 2 Ob 152/07b
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 152/07b
  • 2 Ob 183/09i
    Entscheidungstext OGH 22.04.2010 2 Ob 183/09i
    Auch; nur: Dabei richtet sich die an die Bejahung der - weiterhin nach den in der Rechtsprechung entwickelten Kriterien primär zu prüfenden - Frage rechtsmissbräuchlichen Unterhaltsbegehrens anknüpfende Entscheidung, ob der Rechtsmissbrauch den Verlust oder die Minderung des Unterhaltsanspruches zur Folge hat bzw in welchem Ausmaß der Anspruch allenfalls zu mindern ist, nach den jeweiligen Umständen des Einzelfalles. Es bedarf einer umfassenden Interessenabwägung, in welche - ohne dass ein „theoretisches Unterhaltsverfahren nach § 68a EheG" erforderlich wäre - neben den zur Bejahung des Rechtsmissbrauches führenden Eheverfehlungen jedenfalls auch das Verhalten des unterhaltspflichtigen Ehepartners, die Dauer und die Gestaltung der ehelichen Lebensgemeinschaft, das Wohl vorhandener Kinder sowie der Bedarf des Unterhalt ansprechenden Ehegatten einzubeziehen sind. (T2); Veröff: SZ 2010/42
  • 4 Ob 17/12x
    Entscheidungstext OGH 27.03.2012 4 Ob 17/12x
    Vgl; Beisatz: Der Einwand des Rechtsmissbrauchs ist auch im Provisorialverfahren über das Begehren einstweiligen Unterhalts möglich. (T3)
    Veröff: SZ 2012/37
  • 9 Ob 50/18w
    Entscheidungstext OGH 28.11.2018 9 Ob 50/18w
  • 9 Ob 7/20z
    Entscheidungstext OGH 23.04.2020 9 Ob 7/20z
    nur T2
  • 9 Ob 65/23h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.12.2023 9 Ob 65/23h
    Beisatz: Eine vollständige Unterhaltsverwirkung setzt regelmäßig einen völligen Verlust oder eine ihm nahekommende Verflüchtigung des Ehewillens des (vormals) unterhaltsberechtigten Ehegatten voraus, der sich schuldhaft über alle Bindungen aus der ehelichen Partnerschaft hinwegzusetzen bereit ist. (T4)
    Beisatz: Hier: tätliche Übergriffe, die zu einstweiliger Verfügung gemäß § 382b Z 2 sowie § 382c Z2 und Z3 EO führten, wobei mehrfach gegen das Kontaktverbot verstoßen wurde. (T5)
    Anm: So bereits 9 Ob 50/18w
  • 1 Ob 22/24b
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 05.03.2024 1 Ob 22/24b
    vgl
  • 1 Ob 160/24x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.01.2025 1 Ob 160/24x
    Beisatz wie T3
  • 7 Ob 132/24y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.02.2025 7 Ob 132/24y
    Beisatz nur wie T3; Beisatz wie T4
  • 6 Ob 155/25z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.11.2025 6 Ob 155/25z
    Beisatz wie T3

Schlagworte

Bem: Zur gegenteiligen alten Judikatur siehe RS0009670.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0121740

Im RIS seit

09.03.2007

Zuletzt aktualisiert am

19.02.2026

Dokumentnummer

JJR_20070207_OGH0002_0020OB00193_06F0000_001

Rechtssatz für 8Ob126/03t; 9Ob23/04d; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0118565

Geschäftszahl

8Ob126/03t; 9Ob23/04d; 1Ob200/05a; 7Ob151/06s; 4Ob153/06p; 1Ob202/09a; 3Ob9/11m; 1Ob13/11k; 2Ob62/10x; 1Ob231/10t; 1Ob200/11k; 4Ob17/12x; 4Ob29/14i; 3Ob119/15v; 1Ob29/16w; 4Ob7/17h; 3Ob155/17s; 3Ob201/20k; 4Ob109/21i; 4Ob113/22d; 5Ob213/22t; 9Ob25/23a; 6Ob131/24v; 7Ob170/25p

Entscheidungsdatum

15.04.2026

Norm

ABGB §94 Abs2
SHG allg
SHG §47
SHG §49
ABGB §231
  1. ABGB § 94 heute
  2. ABGB § 94 gültig ab 01.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2013
  3. ABGB § 94 gültig von 01.01.2000 bis 31.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/1999
  4. ABGB § 94 gültig von 01.01.1976 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 412/1975
  1. ABGB § 231 heute
  2. ABGB § 231 gültig ab 01.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2013
  3. ABGB § 231 gültig von 01.01.2002 bis 31.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  4. ABGB § 231 gültig von 01.07.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2000
  5. ABGB § 231 gültig von 01.01.1978 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 403/1977

Rechtssatz

Die Sozialhilfe ist nicht auf den Unterhaltsanspruch des Ehegatten anzurechnen. Der vertraglich oder gerichtlich festgesetzte Unterhaltsanspruch geht ex lege auf den Sozialhilfeträger über.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 126/03t
    Entscheidungstext OGH 23.01.2004 8 Ob 126/03t
  • 9 Ob 23/04d
    Entscheidungstext OGH 15.09.2004 9 Ob 23/04d
    Vgl; Beisatz: Tiroler SHG. (T1)
  • 1 Ob 200/05a
    Entscheidungstext OGH 13.12.2005 1 Ob 200/05a
    Auch; Beisatz: Nur wenn das jeweilige Sozialhilfegesetz keine den Sozialhilfeempfänger betreffende Rückzahlungsverpflichtung oder keine (aufgeschobene) Legalzession des Unterhaltsanspruchs vorsieht, also die einmal gewährte Sozialhilfe nicht (mehr) zurückgefordert werden kann, ist sie als anrechenbares Eigeneinkommen des Unterhaltsberechtigten anzusehen. (Hier: Wr SHG) (T2)
  • 7 Ob 151/06s
    Entscheidungstext OGH 30.08.2006 7 Ob 151/06s
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Sozialhilfeleistungen, insbesondere Abdeckung von Mietzinsrückständen, nach dem 3. Abschnitt des WHSG („Hilfe in besonderen Lebenslagen"). (T3)
  • 4 Ob 153/06p
    Entscheidungstext OGH 28.09.2006 4 Ob 153/06p
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Sowohl § 11 Tiroler Sozialhilfegesetz als auch § 13 Tiroler Sozialhilfegesetz enthalten eine - in der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs als „aufgeschoben" bezeichnete - Legalzession der Unterhaltsansprüche. (T4)
  • 1 Ob 202/09a
    Entscheidungstext OGH 17.11.2009 1 Ob 202/09a
    Vgl; Beis wie T2
  • 3 Ob 9/11m
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 9/11m
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 13/11k
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 1 Ob 13/11k
    Vgl auch
  • 2 Ob 62/10x
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 2 Ob 62/10x
    Vgl; Beis wie T2
  • 1 Ob 231/10t
    Entscheidungstext OGH 26.01.2011 1 Ob 231/10t
    Auch; Beis wie T2
    Veröff: SZ 2011/8
  • 1 Ob 200/11k
    Entscheidungstext OGH 13.10.2011 1 Ob 200/11k
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Mietbeihilfen und Beiträge zu den Heizkosten nach dem WSHG unterliegen sowohl der Rückzahlungspflicht nach § 26 WSHG als auch der „aufgeschobenen“ Legalzession nach § 27 WSHG. Ebenfalls sind nach dem Wiener Mindestsicherungsgesetz vom 1. 9. 2010, LGBl 2010/38, erbrachte Leistungen für Miete und Heizung ohne Einfluss auf den Unterhaltsanspruch. (T5)
  • 4 Ob 17/12x
    Entscheidungstext OGH 27.03.2012 4 Ob 17/12x
    Vgl auch; Beisatz: Ein Sozialhilfebezug ist kein unterhaltsrechtlich relevantes Einkommen. (T6)
    Veröff: SZ 2012/37
  • 4 Ob 29/14i
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 29/14i
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Siehe auch RS0129380. (T7)
  • 3 Ob 119/15v
    Entscheidungstext OGH 15.07.2015 3 Ob 119/15v
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 29/16w
    Entscheidungstext OGH 28.04.2016 1 Ob 29/16w
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Zum Kindesunterhalt nach § 231 ABGB idF KindNamRÄG 2013. (T8)
    Beisatz: Hier: Sozialleistungen nach dem Steiermärkischen Behindertengesetz ‑ StBHG (stmk BhG) bzw nach dem stmk Mindestsicherungsgesetz ‑ StMSG (stmk MSG). (T9)
  • 4 Ob 7/17h
    Entscheidungstext OGH 21.02.2017 4 Ob 7/17h
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 155/17s
    Entscheidungstext OGH 24.01.2018 3 Ob 155/17s
    Beis wie T2
  • 3 Ob 201/20k
    Entscheidungstext OGH 20.05.2021 3 Ob 201/20k
    Vgl; Beis wie T2; Beis wie T4
  • 4 Ob 109/21i
    Entscheidungstext OGH 22.09.2021 4 Ob 109/21i
    Vgl; Beis wie T2
  • 4 Ob 113/22d
    Entscheidungstext OGH 23.09.2022 4 Ob 113/22d
    Vgl; Beis wie T2; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Auch nach dem OÖ SOHAG und zum Kindesunterhalt. (T10)
  • 5 Ob 213/22t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 31.05.2023 5 Ob 213/22t
    vgl; Beisatz wie T2
  • 9 Ob 25/23a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.04.2024 9 Ob 25/23a
    vgl; Beisatz wie T2; Beisatz wie T8
    Beisatz: Hier: § 23 WMG. (T11)
  • 6 Ob 131/24v
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.08.2024 6 Ob 131/24v
    Beisatz wie T2 nur: Nur wenn das jeweilige Sozialhilfegesetz keine den Sozialhilfeempfänger betreffende Rückzahlungsverpflichtung oder keine (aufgeschobene) Legalzession des Unterhaltsanspruchs vorsieht, also die einmal gewährte Sozialhilfe nicht (mehr) zurückgefordert werden kann, ist sie als anrechenbares Eigeneinkommen des Unterhaltsberechtigten anzusehen. (TXX); Beisatz wie T8
    Beisatz: hier: zum Kärntner Chancengleichheitsgesetz (K-ChG) (T12)
  • 7 Ob 170/25p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 15.04.2026 7 Ob 170/25p
    vgl; Beisatz wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2004:RS0118565

Im RIS seit

22.02.2004

Zuletzt aktualisiert am

29.07.2026

Dokumentnummer

JJR_20040123_OGH0002_0080OB00126_03T0000_001

Rechtssatz für 9Ob299/97d; 9Ob57/98t; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0108449

Geschäftszahl

9Ob299/97d; 9Ob57/98t; 6Ob245/03b; 7Ob184/04s; 10Ob77/05d; 6Ob44/06y; 10Ob48/06s; 3Ob161/07h; 5Ob137/08w; 9Ob92/08g; 2Ob239/09z; 5Ob234/09m; 5Ob22/10m; 6Ob87/10b; 6Ob158/10v; 7Ob52/10p; 10Ob80/10b; 1Ob194/10a; 4Ob232/10m; 3Ob21/11a; 5Ob206/10w; 5Ob188/11z; 9Ob71/11y; 4Ob17/12x; 8Ob52/12y; 8Ob32/12g; 10ObS145/12i; 1Ob57/13h; 5Ob127/13g; 10ObS91/14a; 5Ob180/14b; 3Ob219/14y; 9ObA49/15v; 10Ob24/16a; 2Ob228/16t; 3Ob90/17g; 1Ob99/17s; 3Ob137/17v; 7Ob141/18p; 10Ob74/18g; 8Ob5/19x; 4Ob246/18g; 4Ob70/19a; 5Ob224/18d; 5Ob192/19z; 8Ob47/21a; 1Ob94/21m; 1Ob225/21a; 2Ob24/22a; 6Ob54/23v; 2Ob4/23m; 4Ob129/24k; 7Ob144/24p; 8Ob72/24g; 4Ob177/24v; 4Ob17/25s; 10Ob6/25t; 6Ob111/25d; 7Ob83/25v (7Ob84/25s); 4Ob93/25t; 3Ob179/25g; 6Ob43/26f; 4Ob194/25w; 7Ob45/26g; 6Ob107/26t

Entscheidungsdatum

07.07.2026

Rechtssatz

Die Bekämpfung der Tatsachenfeststellungen mit Revisionsrekurs ist nicht möglich.

Entscheidungstexte

  • 9 Ob 299/97d
    Entscheidungstext OGH 10.09.1997 9 Ob 299/97d
  • 9 Ob 57/98t
    Entscheidungstext OGH 25.02.1998 9 Ob 57/98t
  • 6 Ob 245/03b
    Entscheidungstext OGH 23.10.2003 6 Ob 245/03b
    Auch
  • 7 Ob 184/04s
    Entscheidungstext OGH 08.09.2004 7 Ob 184/04s
  • 10 Ob 77/05d
    Entscheidungstext OGH 06.09.2005 10 Ob 77/05d
    Vgl auch
  • 6 Ob 44/06y
    Entscheidungstext OGH 09.03.2006 6 Ob 44/06y
  • 10 Ob 48/06s
    Entscheidungstext OGH 17.08.2006 10 Ob 48/06s
    Auch; Beisatz: Soweit im Revisionsrekurs unter Bezugnahme auf ein früheres Sachverständigengutachten versucht wird, die Richtigkeit der maßgebenden Tatsachenfeststellungen der Vorinstanzen zu bekämpfen, kann diesen Rechtsmittelausführungen kein Erfolg beschieden sein. (T1)
  • 3 Ob 161/07h
    Entscheidungstext OGH 16.08.2007 3 Ob 161/07h
  • 5 Ob 137/08w
    Entscheidungstext OGH 14.07.2008 5 Ob 137/08w
    Auch; Beisatz: Auch im Außerstreitverfahren ist der Oberste Gerichtshof nicht Tatsacheninstanz. (T2)
  • 9 Ob 92/08g
    Entscheidungstext OGH 28.01.2009 9 Ob 92/08g
    Auch; Beis wie T2
  • 2 Ob 239/09z
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 2 Ob 239/09z
  • 5 Ob 234/09m
    Entscheidungstext OGH 11.02.2010 5 Ob 234/09m
    Auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 22/10m
    Entscheidungstext OGH 20.04.2010 5 Ob 22/10m
    Beis wie T2
  • 6 Ob 87/10b
    Entscheidungstext OGH 24.06.2010 6 Ob 87/10b
    Auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 158/10v
    Entscheidungstext OGH 01.09.2010 6 Ob 158/10v
    Beis wie T2
  • 7 Ob 52/10p
    Entscheidungstext OGH 22.10.2010 7 Ob 52/10p
    Beis ähnlich wie T2
  • 10 Ob 80/10b
    Entscheidungstext OGH 30.11.2010 10 Ob 80/10b
    Auch
  • 1 Ob 194/10a
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 194/10a
    Auch; Beis wie T2
  • 4 Ob 232/10m
    Entscheidungstext OGH 18.01.2011 4 Ob 232/10m
    Auch
  • 3 Ob 21/11a
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 21/11a
    Auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 206/10w
    Entscheidungstext OGH 08.03.2011 5 Ob 206/10w
    Vgl auch
  • 5 Ob 188/11z
    Entscheidungstext OGH 09.11.2011 5 Ob 188/11z
    Auch; Auch Beis wie T2; Beisatz: Hier: Obsorgeentscheidung. (T3)
  • 9 Ob 71/11y
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 9 Ob 71/11y
    Auch; Beis wie T2
  • 4 Ob 17/12x
    Entscheidungstext OGH 27.03.2012 4 Ob 17/12x
    Veröff: SZ 2012/37
  • 8 Ob 52/12y
    Entscheidungstext OGH 30.05.2012 8 Ob 52/12y
  • 8 Ob 32/12g
    Entscheidungstext OGH 13.09.2012 8 Ob 32/12g
    Auch
  • 10 ObS 145/12i
    Entscheidungstext OGH 23.10.2012 10 ObS 145/12i
    Auch
  • 1 Ob 57/13h
    Entscheidungstext OGH 11.04.2013 1 Ob 57/13h
    Vgl
  • 5 Ob 127/13g
    Entscheidungstext OGH 04.09.2014 5 Ob 127/13g
    Auch
  • 10 ObS 91/14a
    Entscheidungstext OGH 26.08.2014 10 ObS 91/14a
  • 5 Ob 180/14b
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 5 Ob 180/14b
  • 3 Ob 219/14y
    Entscheidungstext OGH 21.04.2015 3 Ob 219/14y
    Auch
  • 9 ObA 49/15v
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 9 ObA 49/15v
    Auch
  • 10 Ob 24/16a
    Entscheidungstext OGH 10.05.2016 10 Ob 24/16a
    Auch; Beis wie T2
  • 2 Ob 228/16t
    Entscheidungstext OGH 19.12.2016 2 Ob 228/16t
    Auch
  • 3 Ob 90/17g
    Entscheidungstext OGH 07.06.2017 3 Ob 90/17g
    Auch
  • 1 Ob 99/17s
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 99/17s
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T2
  • 3 Ob 137/17v
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 3 Ob 137/17v
    Auch
  • 7 Ob 141/18p
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 7 Ob 141/18p
    Veröff: SZ 2018/57
  • 10 Ob 74/18g
    Entscheidungstext OGH 23.10.2018 10 Ob 74/18g
    Beisatz: Die Stellungnahme eines Psychologen der Familiengerichtshilfe ist zwar nicht einem Sachverständigengutachten iSd §§ 351 ff ZPO gleichzusetzen, was im Einzelfall aber nicht ausschließt, dass eine derartige Stellungnahme im Zusammenhalt mit den anderen Beweismitteln eine ausreichende Entscheidungsgrundlage darstellt. Die Frage, ob im Einzelfall zusätzlich auch ein Sachverständigengutachten erforderlich ist, stellt eine vom Obersten Gerichtshof nicht überprüfbare Frage der Beweiswürdigung dar. (T4)
  • 8 Ob 5/19x
    Entscheidungstext OGH 25.01.2019 8 Ob 5/19x
    Auch
  • 4 Ob 246/18g
    Entscheidungstext OGH 29.01.2019 4 Ob 246/18g
    Beis wie T4
  • 4 Ob 70/19a
    Entscheidungstext OGH 28.05.2019 4 Ob 70/19a
    Beis wie T4
  • 5 Ob 224/18d
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 224/18d
    Auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 192/19z
    Entscheidungstext OGH 27.11.2019 5 Ob 192/19z
    Beis wie T4
  • 8 Ob 47/21a
    Entscheidungstext OGH 29.04.2021 8 Ob 47/21a
  • 1 Ob 94/21m
    Entscheidungstext OGH 22.06.2021 1 Ob 94/21m
    Vgl; Beis wie T4
  • 1 Ob 225/21a
    Entscheidungstext OGH 25.01.2022 1 Ob 225/21a
    Vgl; Beis ähnlich wie T4
  • 2 Ob 24/22a
    Entscheidungstext OGH 30.05.2022 2 Ob 24/22a
    Beis wie T4; Beisatz: Hier: vorläufige Entscheidung über den hauptsächlichen Aufenthalt. (T5)
  • 6 Ob 54/23v
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.03.2023 6 Ob 54/23v
    vgl; Beisatz wie T2
  • 2 Ob 4/23m
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.02.2023 2 Ob 4/23m
    Beisatz wie T4
    Anm: So bereits 1 Ob 94/21m.
  • 4 Ob 129/24k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 10.09.2024 4 Ob 129/24k
  • 7 Ob 144/24p
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.10.2024 7 Ob 144/24p
    Beisatz wie T4
  • 8 Ob 72/24g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.09.2024 8 Ob 72/24g
  • 4 Ob 177/24v
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.10.2024 4 Ob 177/24v
  • 4 Ob 17/25s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 07.04.2025 4 Ob 17/25s
    Beisatz wie T2; Beisatz wie T3
  • 10 Ob 6/25t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.06.2025 10 Ob 6/25t
    Beisatz wie T2; Beisatz wie T3; Beisatz wie T4
  • 6 Ob 111/25d
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 03.07.2025 6 Ob 111/25d
    nur T2
  • 7 Ob 83/25v
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.09.2025 7 Ob 83/25v
    Beisatz nur wie T2
  • 4 Ob 93/25t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 11.09.2025 4 Ob 93/25t
    vgl; Beisatz: Die Frage, ob im Einzelfall ein zusätzliches Sachverständigengutachten erforderlich ist, stellt eine vom Obersten Gerichtshof nicht überprüfbare Frage der Beweiswürdigung dar. (T6)
  • 3 Ob 179/25g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.01.2026 3 Ob 179/25g
    Beisatz nur wie T2
  • 6 Ob 43/26f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.03.2026 6 Ob 43/26f
    Beisatz wie T2
  • 4 Ob 194/25w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 19.05.2026 4 Ob 194/25w
    vgl
  • 7 Ob 45/26g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.05.2026 7 Ob 45/26g
    Beisatz nur wie T4
  • 6 Ob 107/26t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 07.07.2026 6 Ob 107/26t
    Beisatz wie T2
    Beisatz: hier: Verfahren über die Rückführung nach dem HKÜ (T7)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108449

Im RIS seit

10.10.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.08.2026

Dokumentnummer

JJR_19970910_OGH0002_0090OB00299_97D0000_001