Rechtssatz für 14Os19/94 1Ob18/98y

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht, Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0075874

Geschäftszahl

14Os19/94; 1Ob18/98y

Entscheidungsdatum

09.06.1998

Norm

Türkisches ZGB Art146

Rechtssatz

Nach türkischem Recht wird eine türkische Ehefrau Alleineigentümerin der ihr anläßlich von Heirat und Verlobung gemachten persönlichen Geschenke (zB Schmuck). Sie kann ihre eigenen Vermögensinteressen selbständig und unabhängig von ihrem türkischen Ehemann wahrnehmen. Selbst nach der Scheidung der Ehegatten besteht kein Anspruch auf Herausgabe von Schmuckstücken, die der Ehefrau anläßlich der Hochzeit vom Ehemann bzw dessen Verwandten geschenkt wurden vergleiche dFamRZ 1992,1437; 1993,198).

Entscheidungstexte

  • 14 Os 19/94
    Entscheidungstext OGH 26.04.1994 14 Os 19/94
    Veröff: EvBl 1994/165 S 780
  • 1 Ob 18/98y
    Entscheidungstext OGH 09.06.1998 1 Ob 18/98y
    nur: Nach türkischem Recht wird eine türkische Ehefrau Alleineigentümerin der ihr anläßlich von Heirat und Verlobung gemachten persönlichen Geschenke (zB Schmuck). Selbst nach der Scheidung der Ehegatten besteht kein Anspruch auf Herausgabe von Schmuckstücken, die der Ehefrau anläßlich der Hochzeit vom Ehemann bzw dessen Verwandten geschenkt wurden. (T1)

Schlagworte

*TR*

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0075874

Dokumentnummer

JJR_19940426_OGH0002_0140OS00019_9400000_001

Rechtssatz für 1Ob18/98y

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0110030

Geschäftszahl

1Ob18/98y

Entscheidungsdatum

09.06.1998

Norm

Türkisches ZGB Art146

Rechtssatz

Artikel 146, Türkisches ZGB betrifft nur die Fälle, in denen ein zwischen den Parteien vereinbarter Wahlgüterstand einen Eigentumsübergang bewirkte.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 18/98y
    Entscheidungstext OGH 09.06.1998 1 Ob 18/98y

Schlagworte

*TR*

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110030

Dokumentnummer

JJR_19980609_OGH0002_0010OB00018_98Y0000_001

Rechtssatz für 2Ob565/83; 6Ob666/84; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0042948

Geschäftszahl

2Ob565/83; 6Ob666/84; 2Ob1005/85; 2Ob20/85; 4Ob1527/85; 7Ob610/85; 8Ob28/87; 10Ob1502/87; 6Ob631/86 (6Ob632/86); 6Ob726/87; 4Ob1562/91; 3Ob543/91; 6Ob1694/93; 2Ob58/93; 7Ob617/94; 2Ob35/95; 1Ob2071/96g; 4Ob57/97d; 5Ob538/95; 3Ob116/97y; 1Ob18/98y; 1Ob215/98v; 2Ob297/98k; 7Ob95/98s; 2Ob18/99g; 8Ob64/99s; 7Ob283/98p; 9Ob204/99m; 4Ob136/99z; 2Ob365/99m; 10Ob371/99b; 10Ob12/00p; 7Ob32/00g; 7Ob70/00w; 7Ob183/00p; 8Ob22/00v; 7Ob124/01p; 6Ob15/01a; 8Ob224/01a; 2Ob39/02b; 1Ob62/02b; 1Ob74/02t; 8Ob139/02b; 7Ob256/01z; 2Ob81/02d; 2Ob10/03i; 7Ob167/03i; 6Ob321/02b; 6Ob239/03w; 2Ob234/03f; 7Ob98/04v; 10Ob52/03z; 10Ob21/04t; 7Ob130/04a; 3Ob277/05i; 10Ob9/06f; 2Ob263/05y; 3Ob109/06k; 2Ob84/06a; 8Ob83/06y; 3Ob24/06k; 7Ob270/06s; 8ObA2/07p; 2Ob27/07w; 3Ob212/07h; 10Ob58/07p; 8Ob62/07m; 4Ob65/09a; 2Ob78/09y; 1Ob171/09t; 3Ob10/10g; 7Ob69/10p; 8Ob120/10w; 7Ob233/10f; 7Ob257/10k; 1Ob19/11t; 5Ob164/10v; 4Ob75/11z; 6Ob123/11y; 3Ob98/11z; 5Ob162/11a; 3Ob147/12g; 7Ob164/12m; 4Ob208/12k; 7Ob52/13t; 7Ob198/12m; 4Ob106/13m; 5Ob96/13y; 3Ob120/13p; 6Ob100/13v; 7Ob161/13x; 4Ob109/13b; 2Ob54/13z; 4Ob206/13t; 10ObS16/14x; 1Ob224/14v; 3Ob131/15h; 1Ob110/15f; 6Ob58/15w; 7Ob1/15w; 8Ob52/16d; 2Ob18/17m; 2Ob89/16a; 3Ob55/17k; 1Ob76/17h; 6Ob96/17m; 7Ob13/17p; 7Ob4/18s; 7Ob37/18v; 7Ob220/18f; 4Ob233/19x; 3Ob203/19b; 2Ob76/20w; 9Ob45/20p; 4Ob143/20p; 2Ob50/21y; 4Ob125/21t; 2Ob210/21b; 8ObA2/22k; 9ObA63/22p; 4Ob98/22y; 2Ob119/22x; 2Ob243/22g; 2Ob132/22h; 10Ob9/23f; 2Ob212/23z; 10ObS135/23k; 2Ob200/24m; 2Ob61/25x; 3Ob185/25i; 5Ob117/25d; 7Ob25/26s

Entscheidungsdatum

24.06.2026

Norm

IPRG §3
ZPO §502 Abs4 Z1 HIII6
ZPO §528 Abs1
AußStrG 2005 §62 Abs1
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 528 heute
  2. ZPO § 528 gültig ab 01.01.2034 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2025
  3. ZPO § 528 gültig von 01.01.2026 bis 31.12.2033 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2025
  4. ZPO § 528 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  5. ZPO § 528 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  6. ZPO § 528 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  7. ZPO § 528 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  8. ZPO § 528 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Entspricht die Auslegung der nach den kollisionsrechtlichen Normen anzuwendenden ausländischen Sachnorm durch das Berufungsgericht der ständigen Rechtsprechung des ausländischen Höchstgerichtes und der ausländischen Lehre, so ist das Fehlen einer Rechtsprechung des OGH für die Beurteilung der Rechtserheblichkeit im Sinne des Paragraph 502, Absatz 4, Ziffer eins, ZPO ohne Bedeutung.

Anmerkung

Dieser Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 565/83
    Entscheidungstext OGH 31.01.1984 2 Ob 565/83
  • 6 Ob 666/84
    Entscheidungstext OGH 31.01.1985 6 Ob 666/84
    Auch; Beisatz: Für die Rechtsanwendung des fremden Rechtes in seinem ursprünglichen Geltungsbereich fehlt es der Rechtsprechung des Revisionsgerichtes an der im § 502 Abs 4 Z 1 ZPO zugrunde gelegten Leitfunktion. (T1)
    Veröff: EvBl 1985/172 S 757 = IPRE 2/8
  • 2 Ob 1005/85
    Entscheidungstext OGH 26.02.1985 2 Ob 1005/85
    Auch
  • 2 Ob 20/85
    Entscheidungstext OGH 21.05.1985 2 Ob 20/85
  • 4 Ob 1527/85
    Entscheidungstext OGH 10.09.1985 4 Ob 1527/85
    Auch; Veröff: RdW 1986,145
  • 7 Ob 610/85
    Entscheidungstext OGH 07.11.1985 7 Ob 610/85
    Auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 28/87
    Entscheidungstext OGH 03.09.1987 8 Ob 28/87
    Auch; nur: Das Fehlen einer Rechtsprechung des OGH für die Beurteilung der Rechtserheblichkeit im Sinne des § 502 Abs 4 Z 1 ZPO ohne Bedeutung. (T2)
    Beis wie T1; Beisatz: Aus Gründen der Rechtssicherheit wäre das Vorliegen einer qualifizierten Rechtsfrage denn denkbar, wenn ausländisches Recht unzutreffend ermittelt oder eine im ursprünglichen Geltungsbereich des maßgeblichen fremden Rechtes in Rechtsprechung und Lehre gefestigte Ansicht hintangesetzt wurde. (T3)
  • 10 Ob 1502/87
    Entscheidungstext OGH 22.10.1987 10 Ob 1502/87
    Auch; nur T2; Beis wie T1; Beis wie T3 nur: Aus Gründen der Rechtssicherheit wäre das Vorliegen einer qualifizierten Rechtsfrage dann denkbar, wenn eine im ursprünglichen Geltungsbereich des maßgeblichen fremden Rechtes in Rechtsprechung und Lehre gefestigte Ansicht hintangesetzt wurde. (T4)
  • 6 Ob 631/86
    Entscheidungstext OGH 12.11.1987 6 Ob 631/86
    Auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 726/87
    Entscheidungstext OGH 25.02.1988 6 Ob 726/87
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 1562/91
    Entscheidungstext OGH 10.09.1991 4 Ob 1562/91
    Auch; nur T2
  • 3 Ob 543/91
    Entscheidungstext OGH 27.11.1991 3 Ob 543/91
    Beis wie T1; Beisatz: Ablehnung der Meinung Faschings in LB Rz 1890. (T5)
    Veröff: ÖA 1992,166
  • 6 Ob 1694/93
    Entscheidungstext OGH 22.12.1993 6 Ob 1694/93
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 58/93
    Entscheidungstext OGH 28.10.1993 2 Ob 58/93
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 617/94
    Entscheidungstext OGH 10.05.1995 7 Ob 617/94
    nur T2
  • 2 Ob 35/95
    Entscheidungstext OGH 27.06.1996 2 Ob 35/95
    Auch
  • 1 Ob 2071/96g
    Entscheidungstext OGH 04.06.1996 1 Ob 2071/96g
    Vgl
  • 4 Ob 57/97d
    Entscheidungstext OGH 11.03.1997 4 Ob 57/97d
    Auch
  • 5 Ob 538/95
    Entscheidungstext OGH 27.05.1997 5 Ob 538/95
    Vgl auch; nur T2; Beis wie T1; Beis wie T4
  • 3 Ob 116/97y
    Entscheidungstext OGH 28.08.1997 3 Ob 116/97y
  • 1 Ob 18/98y
    Entscheidungstext OGH 09.06.1998 1 Ob 18/98y
    Auch; nur T2
  • 1 Ob 215/98v
    Entscheidungstext OGH 27.10.1998 1 Ob 215/98v
    Vgl auch; Beisatz: Der Mangel einer Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs zum anzuwendenden ausländischen Sachrecht begründet keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO. (T6)
  • 2 Ob 297/98k
    Entscheidungstext OGH 12.11.1998 2 Ob 297/98k
    Auch; nur T2; Beisatz: Die Revision wäre zulässig, wenn eine im ursprünglichen Geltungsbereich des maßgeblichen fremden Rechtes in Rechtsprechung und Lehre gefestigte Ansicht hintangesetzt worden wäre. (T7)
  • 7 Ob 95/98s
    Entscheidungstext OGH 01.12.1998 7 Ob 95/98s
    Vgl auch
  • 2 Ob 18/99g
    Entscheidungstext OGH 28.01.1999 2 Ob 18/99g
    Vgl auch; nur T2; Beisatz: Dies muss umso mehr dann gelten, wenn es sich um eine bereits seit Jahren nicht mehr in Geltung stehende ausländische Rechtsnorm handelt, welche nur aufgrund der besonderen Sachverhaltsgestaltung auf ein einzelnes verfahrensbezogenes Rechtsverhältnis noch Anwendung findet. (T8)
    Beis wie T3
  • 8 Ob 64/99s
    Entscheidungstext OGH 18.03.1999 8 Ob 64/99s
    Vgl auch; Beisatz: Da der Revisionswerber nicht darlegt, dass das ausländische Kollisionsrecht unzutreffend ermittelt oder eine im ursprünglichen Geltungsbereich dieses Rechtes in Rechtsprechung und Lehre gefestigte Ansicht hintangesetzt worden wäre, liegt eine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO nicht vor. (T9)
  • 7 Ob 283/98p
    Entscheidungstext OGH 28.05.1999 7 Ob 283/98p
    Vgl auch; Beisatz: Wird eine Rechtsfrage über die Auslegung einer ausländischen Norm, die bisher noch keinen Entscheidungsniederschlag im Heimatstaat gefunden hat, zum ersten Mal an den Obersten Gerichtshof Österreichs herangetragen, so ist es nicht Aufgabe dieses Höchstgerichtes, einen Beitrag zur Auslegung ausländischen Rechtes zu liefern. (T10)
  • 9 Ob 204/99m
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 9 Ob 204/99m
    Auch; Beis wie T10
  • 4 Ob 136/99z
    Entscheidungstext OGH 23.11.1999 4 Ob 136/99z
    Vgl; Beis wie T3
  • 2 Ob 365/99m
    Entscheidungstext OGH 13.01.2000 2 Ob 365/99m
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Schmerzengeldbemessung nach griechischem Recht. (T11)
  • 10 Ob 371/99b
    Entscheidungstext OGH 25.01.2000 10 Ob 371/99b
    Vgl auch; Beis wie T6
  • 10 Ob 12/00p
    Entscheidungstext OGH 04.04.2000 10 Ob 12/00p
    Auch; nur T2; Beis wie T1
  • 7 Ob 32/00g
    Entscheidungstext OGH 15.03.2000 7 Ob 32/00g
    Vgl; Beis wie T6
  • 7 Ob 70/00w
    Entscheidungstext OGH 29.05.2000 7 Ob 70/00w
  • 7 Ob 183/00p
    Entscheidungstext OGH 15.09.2000 7 Ob 183/00p
    Beis wie T4; Beis wie T6
  • 8 Ob 22/00v
    Entscheidungstext OGH 07.09.2000 8 Ob 22/00v
    Beis wie T6; Beis wie T7
  • 7 Ob 124/01p
    Entscheidungstext OGH 13.06.2001 7 Ob 124/01p
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T9; Beis wie T10
  • 6 Ob 15/01a
    Entscheidungstext OGH 13.09.2001 6 Ob 15/01a
    Vgl auch; Beis wie T7; Beisatz: Es ist nicht Aufgabe des Obersten Gerichtshofes, einen Beitrag zur Auslegung ausländischen Rechtes - noch dazu in einem Fall, wo diese ohnehin bereits das dortige Höchstgericht in eine bestimmte Richtung vorgenommen und gegenteilige Meinungen ausdrücklich abgelehnt hat (vergleiche BGH 9. 3. 1993) - zu leisten. (T12)
  • 8 Ob 224/01a
    Entscheidungstext OGH 25.10.2001 8 Ob 224/01a
  • 2 Ob 39/02b
    Entscheidungstext OGH 13.02.2002 2 Ob 39/02b
    Auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 62/02b
    Entscheidungstext OGH 30.04.2002 1 Ob 62/02b
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beisatz: Dasselbe gilt bei der Auslegung von nicht in die Kompetenz der ordentlichen Gerichte fallenden Rechtsmaterien. (T13)
  • 1 Ob 74/02t
    Entscheidungstext OGH 30.04.2002 1 Ob 74/02t
    Beisatz: Bei der Anwendung ausländischen Rechts kommt es nämlich darauf an, ob die Entscheidung einer im fremden Staat in Rechtsprechung und Lehre gefestigten Ansicht entspricht. Es ist nicht Aufgabe des Obersten Gerichtshofs, einen Beitrag zur Auslegung ausländischen Rechts zu liefern. (T14)
  • 8 Ob 139/02b
    Entscheidungstext OGH 08.08.2002 8 Ob 139/02b
    Vgl; Beis wie T6
  • 7 Ob 256/01z
    Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 256/01z
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T7; Beis wie T10; Beis wie T12; Beis wie T13; Beis wie T14; Beisatz: Steht die angefochtene Entscheidung im Einklang mit einer gefestigten ständigen Rechtsprechung des fremden Höchstgerichtes, ist nämlich eine Wiederholung der Rechtssätze durch den Obersten Gerichtshof entbehrlich. (T15)
  • 2 Ob 81/02d
    Entscheidungstext OGH 10.10.2002 2 Ob 81/02d
    Auch; Beis wie T7
  • 2 Ob 10/03i
    Entscheidungstext OGH 30.01.2003 2 Ob 10/03i
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T6
  • 7 Ob 167/03i
    Entscheidungstext OGH 05.08.2003 7 Ob 167/03i
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T7; Beisatz: Der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes kommt allerdings nicht die Aufgabe zu, die Einheitlichkeit oder gar die Fortentwicklung fremden Rechtes in seinem ursprünglichen Geltungsbereich zu gewährleisten. (T16)
  • 6 Ob 321/02b
    Entscheidungstext OGH 11.09.2003 6 Ob 321/02b
    Vgl; Beis wie T10
  • 6 Ob 239/03w
    Entscheidungstext OGH 23.10.2003 6 Ob 239/03w
    Vgl; Beis wie T12; Beis wie T14
  • 2 Ob 234/03f
    Entscheidungstext OGH 13.11.2003 2 Ob 234/03f
    Beis ähnlich wie T1; Beis wie T9; Beis wie T10; Beis ähnlich wie T12
  • 7 Ob 98/04v
    Entscheidungstext OGH 16.06.2004 7 Ob 98/04v
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T4; Beis wie T7; Beis wie T10; Beis wie T12
  • 10 Ob 52/03z
    Entscheidungstext OGH 12.10.2004 10 Ob 52/03z
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T10
  • 10 Ob 21/04t
    Entscheidungstext OGH 23.05.2005 10 Ob 21/04t
    Vgl auch; Beis wie T14
  • 7 Ob 130/04a
    Entscheidungstext OGH 11.07.2005 7 Ob 130/04a
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T10; Beis wie T12; Beis wie T14; Beis wie T3
  • 3 Ob 277/05i
    Entscheidungstext OGH 15.02.2006 3 Ob 277/05i
  • 10 Ob 9/06f
    Entscheidungstext OGH 28.03.2006 10 Ob 9/06f
    Auch; Beisatz: Hier: Frage des Rückersatzes von Steuerbeträgen nach dem dEStG sowie zu Schuldversprechen nach §§ 780, 781 BGB. (T17)
  • 2 Ob 263/05y
    Entscheidungstext OGH 18.05.2006 2 Ob 263/05y
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T10; Beis wie T12; Beisatz: Hier: Zivilteilung einer Liegenschaft nach französischem Recht. (T18)
  • 3 Ob 109/06k
    Entscheidungstext OGH 30.05.2006 3 Ob 109/06k
    Auch; Beis wie T12 nur: Es ist nicht Aufgabe des Obersten Gerichtshofes, einen Beitrag zur Auslegung ausländischen Rechtes zu leisten. (T19)
  • 2 Ob 84/06a
    Entscheidungstext OGH 12.06.2006 2 Ob 84/06a
    Auch; Beis wie T9
  • 8 Ob 83/06y
    Entscheidungstext OGH 03.08.2006 8 Ob 83/06y
    Auch; nur T2; Beis wie T10
  • 3 Ob 24/06k
    Entscheidungstext OGH 19.10.2006 3 Ob 24/06k
    Auch; Beis wie T19
  • 7 Ob 270/06s
    Entscheidungstext OGH 31.01.2007 7 Ob 270/06s
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T7; Beis wie T10; Beis wie T12; Beis wie T14
  • 8 ObA 2/07p
    Entscheidungstext OGH 31.01.2007 8 ObA 2/07p
    Auch; Beisatz: Das Fehlen einer oberstgerichtlichen Rechtsprechung zu nach kollisionsrechtlichen Bestimmungen anzuwendenden Normen ausländischen Rechts ist für die Frage der Rechtserheblichkeit nach § 528 Abs 1 ZPO (vgl § 502 Abs 1 ZPO) ohne Bedeutung, weil der Oberste Gerichtshof nicht dazu berufen ist, für die Einheitlichkeit oder Rechtsfortbildung fremden Rechtes Sorge zu tragen. (T20)
    Beisatz: Die Revision wäre aus Gründen der Rechtssicherheit nur dann zulässig, wenn ausländisches Recht unzutreffend ermittelt oder eine im ursprünglichen Geltungsbereich des maßgeblichen fremden Rechtes in Rechtsprechung und Lehre gefestigte Ansicht hintangesetzt worden wäre oder hiebei grobe Subsumtionsfehler unterlaufen wären, die aus Gründen der Rechtssicherheit richtiggestellt werden müssten. (T21)
  • 2 Ob 27/07w
    Entscheidungstext OGH 28.06.2007 2 Ob 27/07w
    Auch; Beis wie T19
  • 3 Ob 212/07h
    Entscheidungstext OGH 27.11.2007 3 Ob 212/07h
    Auch; Beisatz: Hier: Fragen des Werkvertragsrechts und der Gehilfenhaftung nach deutschem Recht. (T22)
  • 10 Ob 58/07p
    Entscheidungstext OGH 18.12.2007 10 Ob 58/07p
    Auch; nur T2; Beis wie T1; Beis wie T16
  • 8 Ob 62/07m
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 8 Ob 62/07m
    Beis wie T19; Beisatz: Lediglich wenn ausländisches Recht unzutreffend ermittelt oder eine im ursprünglichen Geltungsbereich des maßgeblichen fremden Rechts in Rechtsprechung und Lehre gefestigte Ansicht hintangesetzt wurde, wäre aus Gründen der Rechtssicherheit das Vorliegen einer qualifizierten Rechtsfrage denkbar. (T23)
    Beisatz: Hier: Auslegung schweizerischen Zivilprozessrechts. (T24)
  • 4 Ob 65/09a
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 4 Ob 65/09a
    Auch; Beis ähnlich wie T21
  • 2 Ob 78/09y
    Entscheidungstext OGH 20.05.2009 2 Ob 78/09y
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T19; Beis wie T20
  • 1 Ob 171/09t
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 1 Ob 171/09t
    Auch; Beis wie T19
  • 3 Ob 10/10g
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 10/10g
    Auch; Beis wie T19
  • 7 Ob 69/10p
    Entscheidungstext OGH 05.05.2010 7 Ob 69/10p
    Auch
  • 8 Ob 120/10w
    Entscheidungstext OGH 21.12.2010 8 Ob 120/10w
    Auch; Beis wie T3; nur T19
  • 7 Ob 233/10f
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 7 Ob 233/10f
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T7; Beis wie T10; Beis wie T12; Beis wie T13; Beis wie T14
  • 7 Ob 257/10k
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 257/10k
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T10; Beis wie T12; Beis wie T13; Beis wie T14
  • 1 Ob 19/11t
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 19/11t
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 5 Ob 164/10v
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 164/10v
    Auch; Beis wie T20; Beis wie T21
  • 4 Ob 75/11z
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 4 Ob 75/11z
    Vgl auch
  • 6 Ob 123/11y
    Entscheidungstext OGH 18.07.2011 6 Ob 123/11y
    Vgl auch; Beis wie T10
  • 3 Ob 98/11z
    Entscheidungstext OGH 24.08.2011 3 Ob 98/11z
    Auch; Beis wie T10
  • 5 Ob 162/11a
    Entscheidungstext OGH 13.12.2011 5 Ob 162/11a
    Auch; Auch Beis wie T16; Auch Beis wie T21
  • 3 Ob 147/12g
    Entscheidungstext OGH 19.09.2012 3 Ob 147/12g
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T16
  • 7 Ob 164/12m
    Entscheidungstext OGH 17.10.2012 7 Ob 164/12m
  • 4 Ob 208/12k
    Entscheidungstext OGH 15.01.2013 4 Ob 208/12k
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T20
  • 7 Ob 52/13t
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 7 Ob 52/13t
    Beisatz: Hier: Auslegung des Begriffs „medizinisch notwendige Heilbehandlung“ in § 192 dVVG und §§ 1 und 4 MB/KK 2009. (T25)

  • 7 Ob 198/12m
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 7 Ob 198/12m
    Vgl auch; Beis wie T16; Beisatz: Hier: Beurteilung nach deutschem Recht, da ein abstraktes (schuldbegründendes, konstitutives, selbstständiges) Schuldanerkenntnis im Sinn der oder ein deklaratorisches (schuldbestätigendes, kausales) Anerkenntnis vorliegt. (T26)
  • 4 Ob 106/13m
    Entscheidungstext OGH 09.07.2013 4 Ob 106/13m
    Vgl auch; Beis wie T4; Beis wie T7; Beis wie T16
  • 5 Ob 96/13y
    Entscheidungstext OGH 20.06.2013 5 Ob 96/13y
    Auch; Beis wie T3
  • 3 Ob 120/13p
    Entscheidungstext OGH 21.08.2013 3 Ob 120/13p
  • 6 Ob 100/13v
    Entscheidungstext OGH 09.09.2013 6 Ob 100/13v
    Auch; Beisatz: Ob das anwendbare ausländische (im vorliegenden Fall lettische) Recht zutreffend ermittelt wurde, bildet regelmäßig eine Frage des Einzelfalls. (T27)
  • 7 Ob 161/13x
    Entscheidungstext OGH 02.10.2013 7 Ob 161/13x
    Beisatz: Hier: Auslegung von Willenserklärungen nach deutschem Recht (§§ 133, 157 BGB) ‑ schlüssige Annahmeerklärung. (T28)
  • 4 Ob 109/13b
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 4 Ob 109/13b
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beis wie T16; Beisatz: Hier: Chinesisches Patentrecht. (T29)
  • 2 Ob 54/13z
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 2 Ob 54/13z
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T7; Beis wie T21
  • 4 Ob 206/13t
    Entscheidungstext OGH 17.02.2014 4 Ob 206/13t
    Vgl auch; Beis wie T21
  • 10 ObS 16/14x
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 10 ObS 16/14x
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T7; Beis wie T16
  • 1 Ob 224/14v
    Entscheidungstext OGH 23.12.2014 1 Ob 224/14v
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T16; Beis wie T21; Beis wie T23
  • 3 Ob 131/15h
    Entscheidungstext OGH 15.07.2015 3 Ob 131/15h
    Auch; Beisatz: Hier: Umrechnung dynamisierter Titel über den Kindesunterhalt nach § 36 dt. EGZPO. (T30)
  • 1 Ob 110/15f
    Entscheidungstext OGH 18.06.2015 1 Ob 110/15f
    Vgl auch
  • 6 Ob 58/15w
    Entscheidungstext OGH 31.08.2015 6 Ob 58/15w
    Beis wie T19
  • 7 Ob 1/15w
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 1/15w
    Beis wie T3; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 8 Ob 52/16d
    Entscheidungstext OGH 17.08.2016 8 Ob 52/16d
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T9; Beis wie T23
  • 2 Ob 18/17m
    Entscheidungstext OGH 23.02.2017 2 Ob 18/17m
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T21; Beis wie T23; Beis wie T16 nur: Der Oberste Gerichtshof ist nicht zur Fortbildung fremden Rechts berufen. (T31)
  • 2 Ob 89/16a
    Entscheidungstext OGH 23.02.2017 2 Ob 89/16a
    Beisatz: Hier: Verjährung von Schadenersatzansprüchen nach slowenischem Recht. (T32)
  • 3 Ob 55/17k
    Entscheidungstext OGH 10.05.2017 3 Ob 55/17k
    Auch; Beisatz: Da Österreich das UN‑VerjÜbk nicht ratifiziert hat, ist das Fehlen österreichischer Rechtsprechung zu diesem Übereinkommen dem Umstand gleichzuhalten, dass zu dem im konkreten Fall anzuwendenden ausländischen Sachrecht keine Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs vorliegt. (T33)
  • 1 Ob 76/17h
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 1 Ob 76/17h
    Auch; Beis wie T19; Beis wie T31; Beisatz: Hier: Italienisches Schadenersatzrecht. (T34)
  • 6 Ob 96/17m
    Entscheidungstext OGH 29.05.2017 6 Ob 96/17m
    Auch; Beis ähnlich wie T1; Beis wie T6; Beis wie T21; Beisatz: Hier: Gesellschafterhaftung nach deutschem GmbH‑Recht. (T35)
  • 7 Ob 13/17p
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 13/17p
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T14; Beis wie T16
  • 7 Ob 4/18s
    Entscheidungstext OGH 21.02.2018 7 Ob 4/18s
    Beis wie T3; Beis wie T21; Beis wie T23
  • 7 Ob 37/18v
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 37/18v
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 7 Ob 220/18f
    Entscheidungstext OGH 30.01.2019 7 Ob 220/18f
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T21; Beis wie T23
  • 4 Ob 233/19x
    Entscheidungstext OGH 21.02.2020 4 Ob 233/19x
    Beis wie T1; Beis wie T4; Beis wie T21; Beis wie T23; Beisatz: Hier: Schuldenschnitt bei griechischen Anleihen. (T36)
  • 3 Ob 203/19b
    Entscheidungstext OGH 26.02.2020 3 Ob 203/19b
    Beis wie T3; Beis wie T21; Beis wie T23; Beisatz: Hier: Verjährung nach deutschem Recht; erhebliche Rechtsfrage verneint. (T37)
  • 2 Ob 76/20w
    Entscheidungstext OGH 14.10.2020 2 Ob 76/20w
    Beis wie T20; Beis wie T21
  • 9 Ob 45/20p
    Entscheidungstext OGH 29.09.2020 9 Ob 45/20p
    Beis nur T3; Beis wie T37
  • 4 Ob 143/20p
    Entscheidungstext OGH 26.01.2021 4 Ob 143/20p
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T21; Beis wie T23
  • 2 Ob 50/21y
    Entscheidungstext OGH 25.03.2021 2 Ob 50/21y
    Vgl; Beis wie T20; Beis wie T21
  • 4 Ob 125/21t
    Entscheidungstext OGH 21.10.2021 4 Ob 125/21t
    Vgl; Beis wie T3
  • 2 Ob 210/21b
    Entscheidungstext OGH 27.01.2022 2 Ob 210/21b
    Vgl; Beis wie T20; Beis wie T21; Beisatz: Die Rechtsrüge einer außerordentlichen Revision muss bei Anwendung fremden Rechts ein Abweichen des Berufungsgerichts von der ausländischen Entscheidungspraxis bzw Lehre oder grobe Beurteilungsfehler im Einzelfall konkret aufzeigen. (T38)
  • 8 ObA 2/22k
    Entscheidungstext OGH 22.02.2022 8 ObA 2/22k
    Vgl; Beis wie T20; Beis wie T21; Beisatz: Hier: Rückforderung von Arbeitsentgelten gemäß § 812 Abs 1 erster Satz dBGB; nur positive Kenntnis vom Nichtbestehen der Verbindlichkeit schließt eine Rückforderung nach § 814 dBGB aus. (T39)
  • 9 ObA 63/22p
    Entscheidungstext OGH 31.08.2022 9 ObA 63/22p
    Vgl; Beis wie T20; Beis wie T21; Beisatz: Hier: Art 329c und Art 337 Schweizer Obligationenrecht. (T40)
  • 4 Ob 98/22y
    Entscheidungstext OGH 23.09.2022 4 Ob 98/22y
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T21; Beis wie T23
  • 2 Ob 119/22x
    Entscheidungstext OGH 25.10.2022 2 Ob 119/22x
    Beis wie T9; Beis wie T20; Beis wie T21
  • 2 Ob 243/22g
    Entscheidungstext OGH 17.01.2023 2 Ob 243/22g
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 2 Ob 132/22h
    Entscheidungstext OGH 17.01.2023 2 Ob 132/22h
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T7; Beis wie T9
  • 10 Ob 9/23f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 16.05.2023 10 Ob 9/23f
    vgl; Beisatz: Bei der Anwendung von Völkergewohnheitsrecht
    handelt es sich somit um die Anwendung innerstaatlichen Rechts. Die
    Anwendung und Auslegung von Völkerrecht kann daher eine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung iSd § 502 ZPO darstellen (T41)
    Beisatz: Hier: Frage der Behandlung des Auslandseigentums der ehemaligen UdSSR in Österreich und den damit im Zusammenhang stehenden völkerrechtlichen Fragen (T42)
  • 2 Ob 212/23z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 20.02.2024 2 Ob 212/23z
    vgl; Beisatz nur wie T9
  • 10 ObS 135/23k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 16.04.2024 10 ObS 135/23k
    vgl; Beisatz nur wie T20; Beisatz nur wie T23
  • 2 Ob 200/24m
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 12.12.2024 2 Ob 200/24m
    vgl; Beisatz wie T3; Beisatz wie T7; Beisatz wie T16; Beisatz wie T21; Beisatz wie T23
  • 2 Ob 61/25x
    Entscheidungstext OGH 03.06.2025 2 Ob 61/25x
    vgl; Beisatz wie T1; Beisatz wie T2; Beisatz wie T4; Beisatz wie T6; Beisatz wie T16; Beisatz wie T20; Beisatz wie T21; Beisatz wie T38
  • 3 Ob 185/25i
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.02.2026 3 Ob 185/25i
    Beisatz nur wie T3; Beisatz wie T38
    Beisatz: Hier: außerordentlicher Revisionsrekurs im Außerstreitverfahren. (T43)
  • 5 Ob 117/25d
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 29.01.2026 5 Ob 117/25d
    Beisatz wie T20
    Beisatz wie T23: Hier: deutsches Schuldrecht (Gewährleistung) (T44)
  • 7 Ob 25/26s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.06.2026 7 Ob 25/26s
    nur T21

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0042948

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.08.2026

Dokumentnummer

JJR_19840131_OGH0002_0020OB00565_8300000_002

Rechtssatz für 6Ob666/84; 7Ob610/85; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0042940

Geschäftszahl

6Ob666/84; 7Ob610/85; 6Ob726/87; 2Ob29/91; 4Ob1562/91; 3Ob121/92; 3Ob557/94; 7Ob617/94; 1Ob2071/96g; 4Ob57/97d; 3Ob116/97y; 1Ob18/98y; 1Ob215/98v; 2Ob18/99g; 4Ob136/99z; 10Ob371/99b; 10Ob134/00d; 10Ob147/00s; 7Ob183/00p; 8Ob22/00v; 1Ob33/01m; 7Ob124/01p; 1Ob16/01m; 2Ob39/02b; 8Ob139/02b; 7Ob256/01z; 2Ob10/03i; 7Ob167/03i; 8ObA105/03d; 7Ob98/04v; 10Ob52/03z; 1Ob299/04h; 7Ob130/05a; 2Ob170/05x; 2Ob263/05y; 2Ob84/06a; 7Ob270/06s; 8ObA2/07p; 5Ob139/07p; 10Ob58/07p; 17Ob7/08s; 3Ob32/08i; 9Ob27/08y; 1Ob258/08k; 4Ob65/09a; 3Ob35/09g; 7Ob233/10f; 7Ob257/10k; 9Ob29/10w; 5Ob164/10v; 3Ob98/11z; 7Ob160/11x; 1Ob70/11t; 3Ob147/12g; 6Ob145/12k; 5Ob115/12s; 7Ob52/13t; 7Ob198/12m; 4Ob106/13m; 5Ob96/13y; 3Ob120/13p; 6Ob100/13v; 4Ob109/13b; 4Ob206/13t; 10ObS16/14x; 1Ob224/14v; 6Ob178/14s; 1Ob37/15w; 1Ob110/15f; 4Ob98/15p; 2Ob37/15b; 2Ob18/17m; 2Ob89/16a; 1Ob76/17h; 7Ob13/17p; 7Ob4/18s; 2Ob231/17k; 7Ob220/18f; 4Ob233/19x; 3Ob203/19b; 2Ob76/20w; 9Ob45/20p; 4Ob143/20p; 2Ob50/21y; 3Ob152/21f; 2Ob210/21b; 8ObA2/22k; 7Ob38/22x; 9ObA63/22p; 4Ob98/22y; 2Ob119/22x; 2Ob243/22g; 4Ob85/23p; 10ObS135/23k; 2Ob200/24m; 8Ob32/25a; 2Ob61/25x; 5Ob117/25d; 7Ob25/26s

Entscheidungsdatum

24.06.2026

Norm

IPRG §3
ZPO §502 Abs4 Z1 HIII6
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Aus der nach Paragraph 3, IPRG gebotenen Bedachtnahme auf die Anwendung des maßgeblichen fremden Rechtes in dessen ursprünglichem Geltungsbereich folgt, dass es der Rechtssicherheit widersprechen könnte, würde bei der Entscheidung des Rechtsstreites durch die inländischen Gerichte eine im ursprünglichen Geltungsbereich des maßgeblichen fremden Rechts in Rechtsprechung und Lehre gefestigte Ansicht hintangesetzt. Nur in dieser Hinsicht ist das Vorliegen einer nach Paragraph 502, Absatz 4, Ziffer eins, ZPO qualifizierten Rechtsfrage denkbar.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 666/84
    Entscheidungstext OGH 31.01.1985 6 Ob 666/84
    Veröff: EvBl 1985/172 S 757
  • 7 Ob 610/85
    Entscheidungstext OGH 07.11.1985 7 Ob 610/85
    Auch
  • 6 Ob 726/87
    Entscheidungstext OGH 25.02.1988 6 Ob 726/87
  • 2 Ob 29/91
    Entscheidungstext OGH 29.05.1991 2 Ob 29/91
    Veröff: ZVR 1992/13 S 29
  • 4 Ob 1562/91
    Entscheidungstext OGH 10.09.1991 4 Ob 1562/91
    Auch
  • 3 Ob 121/92
    Entscheidungstext OGH 26.01.1994 3 Ob 121/92
  • 3 Ob 557/94
    Entscheidungstext OGH 07.09.1994 3 Ob 557/94
  • 7 Ob 617/94
    Entscheidungstext OGH 10.05.1995 7 Ob 617/94
  • 1 Ob 2071/96g
    Entscheidungstext OGH 04.06.1996 1 Ob 2071/96g
    Vgl
  • 4 Ob 57/97d
    Entscheidungstext OGH 11.03.1997 4 Ob 57/97d
    Auch
  • 3 Ob 116/97y
    Entscheidungstext OGH 28.08.1997 3 Ob 116/97y
  • 1 Ob 18/98y
    Entscheidungstext OGH 09.06.1998 1 Ob 18/98y
  • 1 Ob 215/98v
    Entscheidungstext OGH 27.10.1998 1 Ob 215/98v
    nur: Aus der nach § 3 IPRG gebotenen Bedachtnahme auf die Anwendung des maßgeblichen fremden Rechtes in dessen ursprünglichem Geltungsbereich folgt, dass es der Rechtssicherheit widersprechen könnte, würde bei der Entscheidung des Rechtsstreites durch die inländischen Gerichte eine im ursprünglichen Geltungsbereich des maßgeblichen fremden Rechts in Rechtsprechung und Lehre gefestigte Ansicht hintangesetzt. (T1)
    Beisatz: Der Oberste Gerichtshof ist nicht dazu berufen, für die Einheitlichkeit oder gar die Fortbildung fremden Rechts Sorge zu tragen. Diese Aufgabe fällt bei Anwendung türkischen Rechts vornehmlich dem Türkischen Kassationshof zu. (T2)
  • 2 Ob 18/99g
    Entscheidungstext OGH 28.01.1999 2 Ob 18/99g
    Vgl auch
  • 4 Ob 136/99z
    Entscheidungstext OGH 23.11.1999 4 Ob 136/99z
    Vgl; Beis wie T2 nur: Der Oberste Gerichtshof ist nicht dazu berufen, für die Einheitlichkeit oder gar die Fortbildung fremden Rechts Sorge zu tragen. (T3)
  • 10 Ob 371/99b
    Entscheidungstext OGH 25.01.2000 10 Ob 371/99b
    Auch
  • 10 Ob 134/00d
    Entscheidungstext OGH 11.07.2000 10 Ob 134/00d
    Auch
  • 10 Ob 147/00s
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 10 Ob 147/00s
  • 7 Ob 183/00p
    Entscheidungstext OGH 15.09.2000 7 Ob 183/00p
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 22/00v
    Entscheidungstext OGH 07.09.2000 8 Ob 22/00v
  • 1 Ob 33/01m
    Entscheidungstext OGH 27.03.2001 1 Ob 33/01m
    nur T1; Beisatz: Dabei kommt es in erster Linie auf die Anwendungspraxis des ausländischen Rechts durch die herrschende (höchstgerichtliche) Rechtsprechung an. Nur wenn dieser Lösungsansatz keine eindeutige Antwort ergibt, ist der herrschenden fremden Lehre zu folgen. (T4)
    Beis wie T3
  • 7 Ob 124/01p
    Entscheidungstext OGH 13.06.2001 7 Ob 124/01p
    Auch; nur T1; Beis wie T3
  • 1 Ob 16/01m
    Entscheidungstext OGH 26.06.2001 1 Ob 16/01m
    Beis wie T4
  • 2 Ob 39/02b
    Entscheidungstext OGH 13.02.2002 2 Ob 39/02b
    Auch
  • 8 Ob 139/02b
    Entscheidungstext OGH 08.08.2002 8 Ob 139/02b
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 256/01z
    Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 256/01z
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 2 Ob 10/03i
    Entscheidungstext OGH 30.01.2003 2 Ob 10/03i
    Auch
  • 7 Ob 167/03i
    Entscheidungstext OGH 05.08.2003 7 Ob 167/03i
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T3
  • 8 ObA 105/03d
    Entscheidungstext OGH 15.04.2004 8 ObA 105/03d
    Auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 98/04v
    Entscheidungstext OGH 16.06.2004 7 Ob 98/04v
    Vgl auch; nur T1; Beis wie T3
  • 10 Ob 52/03z
    Entscheidungstext OGH 12.10.2004 10 Ob 52/03z
    Beis wie T3
  • 1 Ob 299/04h
    Entscheidungstext OGH 25.01.2005 1 Ob 299/04h
    Auch; Beisatz: Fremdes Recht ist nach der ständigen Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs wie in seinem ursprünglichen Geltungsbereich anzuwenden und es kommt in erster Linie auf die Anwendungspraxis nach der Rechtsprechung des betreffenden Auslandsstaats an. (T5)
  • 7 Ob 130/05a
    Entscheidungstext OGH 11.07.2005 7 Ob 130/05a
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T5
  • 2 Ob 170/05x
    Entscheidungstext OGH 19.12.2005 2 Ob 170/05x
    Beis wie T2; Beis wie T3
  • 2 Ob 263/05y
    Entscheidungstext OGH 18.05.2006 2 Ob 263/05y
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Zivilteilung einer Liegenschaft nach französischem Recht. (T6)
  • 2 Ob 84/06a
    Entscheidungstext OGH 12.06.2006 2 Ob 84/06a
    Beis wie T3
  • 7 Ob 270/06s
    Entscheidungstext OGH 31.01.2007 7 Ob 270/06s
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Die Frage der Vollmacht zur Abgabe einer Garantieerklärung nach saudi-arabischem Recht. (T7)
  • 8 ObA 2/07p
    Entscheidungstext OGH 31.01.2007 8 ObA 2/07p
    Auch; Beisatz: Das Fehlen einer oberstgerichtlichen Rechtsprechung zu nach kollisionsrechtlichen Bestimmungen anzuwendenden Normen ausländischen Rechts ist für die Frage der Rechtserheblichkeit nach § 528 Abs 1 ZPO (vgl § 502 Abs 1 ZPO) ohne Bedeutung, weil der Oberste Gerichtshof nicht dazu berufen ist, für die Einheitlichkeit oder Rechtsfortbildung fremden Rechtes Sorge zu tragen. (T8)
    Beisatz: Die Revision wäre aus Gründen der Rechtssicherheit nur dann zulässig, wenn ausländisches Recht unzutreffend ermittelt oder eine im ursprünglichen Geltungsbereich des maßgeblichen fremden Rechtes in Rechtsprechung und Lehre gefestigte Ansicht hintangesetzt worden wäre oder hiebei grobe Subsumtionsfehler unterlaufen wären, die aus Gründen der Rechtssicherheit richtiggestellt werden müssten. (T9)
  • 5 Ob 139/07p
    Entscheidungstext OGH 18.09.2007 5 Ob 139/07p
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T9
  • 10 Ob 58/07p
    Entscheidungstext OGH 18.12.2007 10 Ob 58/07p
    Auch; Beis ähnlich wie T8
  • 17 Ob 7/08s
    Entscheidungstext OGH 07.04.2008 17 Ob 7/08s
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 32/08i
    Entscheidungstext OGH 11.06.2008 3 Ob 32/08i
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Revision zulässig - Darlehen nach deutschem Recht. (T10)
  • 9 Ob 27/08y
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 9 Ob 27/08y
    Auch; Beis wie T8; Beis ähnlich T9; Beisatz: Hier: Zur Frage des Vorliegens einer erheblichen Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO im Zusammenhang mit Unterhaltsansprüchen nach kroatischem Recht; Vorliegen einer erheblichen Rechtsfrage verneint. (T11)
  • 1 Ob 258/08k
    Entscheidungstext OGH 05.05.2009 1 Ob 258/08k
    Auch; Beisatz: Hier: Zur Frage der Abgrenzung von Teilungsanordnung und Vorausvermächtnis nach deutschem Recht; Vorliegen einer erheblichen Rechtsfrage verneint. (T12)
  • 4 Ob 65/09a
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 4 Ob 65/09a
    Auch; Beis wie T3; Beis ähnlich wie T9
  • 3 Ob 35/09g
    Entscheidungstext OGH 19.05.2009 3 Ob 35/09g
    Vgl; Beis wie T4
  • 7 Ob 233/10f
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 7 Ob 233/10f
    Auch; nur T1; nur T3
  • 7 Ob 257/10k
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 257/10k
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 9 Ob 29/10w
    Entscheidungstext OGH 30.03.2011 9 Ob 29/10w
    Vgl; Beis wie T3
  • 5 Ob 164/10v
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 164/10v
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T9
  • 3 Ob 98/11z
    Entscheidungstext OGH 24.08.2011 3 Ob 98/11z
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T8
  • 7 Ob 160/11x
    Entscheidungstext OGH 31.08.2011 7 Ob 160/11x
    Auch; nur T1; Beis wie T3; Beis ähnlich wie T8; Beis wie T9
  • 1 Ob 70/11t
    Entscheidungstext OGH 21.07.2011 1 Ob 70/11t
    Vgl auch; Vgl auch Beis wie T5
  • 3 Ob 147/12g
    Entscheidungstext OGH 19.09.2012 3 Ob 147/12g
    Auch; Beisatz: Hier: Deutsches Anfechtungsrecht. (T13)
  • 6 Ob 145/12k
    Entscheidungstext OGH 16.11.2012 6 Ob 145/12k
    Vgl; Beis wie T3
  • 5 Ob 115/12s
    Entscheidungstext OGH 24.01.2013 5 Ob 115/12s
    Vgl
  • 7 Ob 52/13t
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 7 Ob 52/13t
    Beisatz: Hier: Auslegung des Begriffs „medizinisch notwendige Heilbehandlung“ in § 192 dVVG und §§ 1 und 4 MB/KK 2009. (T14)
  • 7 Ob 198/12m
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 7 Ob 198/12m
    Auch Beis wie T3; Beisatz: Hier: Beurteilung nach deutschem Recht, da ein abstraktes (schuldbegründendes, konstitutives, selbstständiges) Schuldanerkenntnis im Sinn der oder ein deklaratorisches (schuldbestätigendes, kausales) Anerkenntnis vorliegt. (T15)
  • 4 Ob 106/13m
    Entscheidungstext OGH 09.07.2013 4 Ob 106/13m
    Auch; Beis wie T3; Beis ähnlich wie T9
  • 5 Ob 96/13y
    Entscheidungstext OGH 20.06.2013 5 Ob 96/13y
    Auch; Beis wie T3
  • 3 Ob 120/13p
    Entscheidungstext OGH 21.08.2013 3 Ob 120/13p
    Auch; Beis wie T9
  • 6 Ob 100/13v
    Entscheidungstext OGH 09.09.2013 6 Ob 100/13v
    Auch; Beisatz: Ob das anwendbare ausländische (im vorliegenden Fall lettische) Recht zutreffend ermittelt wurde, bildet regelmäßig eine Frage des Einzelfalls. (T16)
  • 4 Ob 109/13b
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 4 Ob 109/13b
    Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Chinesisches Patentrecht. (T17)
  • 4 Ob 206/13t
    Entscheidungstext OGH 17.02.2014 4 Ob 206/13t
    Auch; Beis wie T9
  • 10 ObS 16/14x
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 10 ObS 16/14x
    Auch; nur T3
  • 1 Ob 224/14v
    Entscheidungstext OGH 23.12.2014 1 Ob 224/14v
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T9
  • 6 Ob 178/14s
    Entscheidungstext OGH 19.03.2015 6 Ob 178/14s
    Auch; Beis ähnlich wie T4; Beis wie T5
  • 1 Ob 37/15w
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 37/15w
    Vgl auch; Beisatz: Es gibt aber keinen Grund zur Annahme, das Rekursgericht hätte das anzuwendende fremde Recht unvollständig oder unrichtig ermittelt und angewandt, wenn nicht erkennbar ist, inwieweit bei der Anwendung des fremden Rechts eine im Sinn des § 62 Abs 1 AußStrG erhebliche Rechtsfrage zu beantworten wäre. (T18)
  • 1 Ob 110/15f
    Entscheidungstext OGH 18.06.2015 1 Ob 110/15f
    Vgl auch
  • 4 Ob 98/15p
    Entscheidungstext OGH 17.11.2015 4 Ob 98/15p
    Auch; Beis wie T3
  • 2 Ob 37/15b
    Entscheidungstext OGH 17.03.2016 2 Ob 37/15b
    Auch
  • 2 Ob 18/17m
    Entscheidungstext OGH 23.02.2017 2 Ob 18/17m
    Auch; Beis wie T9; Beis wie T2 nur: Der Oberste Gerichtshof ist nicht zur Fortbildung fremden Rechts berufen. (T19)
  • 2 Ob 89/16a
    Entscheidungstext OGH 23.02.2017 2 Ob 89/16a
    Auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 76/17h
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 1 Ob 76/17h
    Auch; Beisatz: Hier: Italienisches Schadenersatzrecht. (T20)
  • 7 Ob 13/17p
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 13/17p
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T9
  • 7 Ob 4/18s
    Entscheidungstext OGH 21.02.2018 7 Ob 4/18s
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T8; Beis wie T9
  • 2 Ob 231/17k
    Entscheidungstext OGH 29.01.2019 2 Ob 231/17k
  • 7 Ob 220/18f
    Entscheidungstext OGH 30.01.2019 7 Ob 220/18f
    Vgl; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T8; Beis wie T9
  • 4 Ob 233/19x
    Entscheidungstext OGH 21.02.2020 4 Ob 233/19x
    Beisatz wie T2; Beisatz wie T8; Beisatz wie T9; Beisatz wie T19
    Beisatz: Hier: Schuldenschnitt bei griechischen Staatsanleihen. (T20a)
    Anm: Die hier irrtümlich doppelt vergebene Zahl T20 wurde auf T20a umgeändert - Feber 2025
  • 3 Ob 203/19b
    Entscheidungstext OGH 26.02.2020 3 Ob 203/19b
    Vgl; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T8; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Verjährung nach deutschem Recht; erhebliche Rechtsfrage verneint. (T21)
  • 2 Ob 76/20w
    Entscheidungstext OGH 14.10.2020 2 Ob 76/20w
    Vgl; Beis wie T8; Beis wie T9
  • 9 Ob 45/20p
    Entscheidungstext OGH 29.09.2020 9 Ob 45/20p
    Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T8; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Verjährung nach deutschem Recht; erhebliche Rechtsfrage verneint. (T22)
  • 4 Ob 143/20p
    Entscheidungstext OGH 26.01.2021 4 Ob 143/20p
    Beis wie T3; Beis wie T9; Beis wie T19
  • 2 Ob 50/21y
    Entscheidungstext OGH 25.03.2021 2 Ob 50/21y
    Vgl; Beis wie T8; Beis wie T9
  • 3 Ob 152/21f
    Entscheidungstext OGH 21.10.2021 3 Ob 152/21f
    Vgl; Beis wie T3
  • 2 Ob 210/21b
    Entscheidungstext OGH 27.01.2022 2 Ob 210/21b
    Vgl; Beis wie T8; Beis wie T9; Beisatz: Die Rechtsrüge einer außerordentlichen Revision muss bei Anwendung fremden Rechts ein Abweichen des Berufungsgerichts von der ausländischen Entscheidungspraxis bzw Lehre oder grobe Beurteilungsfehler im Einzelfall konkret aufzeigen. (T23)
  • 8 ObA 2/22k
    Entscheidungstext OGH 22.02.2022 8 ObA 2/22k
    Vgl; Beis nur wie T8; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Rückforderung von Arbeitsentgelten gemäß § 812 Abs 1 erster Satz dBGB; nur positive Kenntnis vom Nichtbestehen der Verbindlichkeit schließt eine Rückforderung nach § 814 dBGB aus. (T24)
  • 7 Ob 38/22x
    Entscheidungstext OGH 28.04.2022 7 Ob 38/22x
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Widerspruch nach deutschem Vertragsversicherungsrecht. (T25)
  • 9 ObA 63/22p
    Entscheidungstext OGH 31.08.2022 9 ObA 63/22p
    Vgl; Beis wie T8; Beis wie T9; Beisatz: Hier. Art 329c und Art 337 Schweizer Obligationenrecht. (T26)
  • 4 Ob 98/22y
    Entscheidungstext OGH 23.09.2022 4 Ob 98/22y
    Vgl; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T8; Beis wie T9; Beis wie T19
  • 2 Ob 119/22x
    Entscheidungstext OGH 25.10.2022 2 Ob 119/22x
    Beis wie T8; Beis wie T9
  • 2 Ob 243/22g
    Entscheidungstext OGH 17.01.2023 2 Ob 243/22g
    Vgl; Beis wie T9
  • 4 Ob 85/23p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 31.05.2023 4 Ob 85/23p
    Beisatz: Hier: afghanisches Eherecht (afghZGB); Gültigkeit einer (nur) vor dem Mullah 1996 geschlossenen Ehe (T27)
  • 10 ObS 135/23k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 16.04.2024 10 ObS 135/23k
    vgl; Beisatz nur wie T8; Beisatz nur wie T9
  • 2 Ob 200/24m
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 12.12.2024 2 Ob 200/24m
    vgl; Beisatz wie T3; Beisatz wie T9; Beisatz wie T23
  • 8 Ob 32/25a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.04.2025 8 Ob 32/25a
    Beisatz nur wie T4; Beisatz nur wie T5
  • 2 Ob 61/25x
    Entscheidungstext OGH 03.06.2025 2 Ob 61/25x
    vgl; nur T1; Beisatz wie T3; Beisatz wie T8; Beisatz wie T9; Beisatz wie T23
  • 5 Ob 117/25d
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 29.01.2026 5 Ob 117/25d
    Beisatz wie T2; Beisatz wie T8
    Beisatz wie T9: Hier: deutsches Schuldrecht (Gewährleistung) (T28)
  • 7 Ob 25/26s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.06.2026 7 Ob 25/26s
    nur T9

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0042940

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.08.2026

Dokumentnummer

JJR_19850131_OGH0002_0060OB00666_8400000_001

Entscheidungstext 1Ob18/98y

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Fundstelle

ZfRV 1999,35 = EFSlg 87.843 = EFSlg 87.863 = EFSlg 87.864 = EFSlg 87.889 = EFSlg 88.162 = EFSlg 88.163

Geschäftszahl

1Ob18/98y

Entscheidungsdatum

09.06.1998

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr.Schlosser als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Dr.Schiemer, Dr.Gerstenecker, Dr.Rohrer und Dr.Zechner als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Atiye A*****, vertreten durch Dr.Franz Hufnagl, Rechtsanwalt in Gmunden, wider die beklagte Partei Danis A***** , vertreten durch Dr.Franz J. Rainer und Dr.Hans-Moritz Pott, Rechtsanwälte in Schladming, wegen Herausgabe von Gebrauchsgegenständen und Schmuckstücken (Streitwert im Revisionsverfahren 60.500 S), infolge Revision der beklagten Partei gegen das Teilurteil des Landesgerichts Leoben als Berufungsgericht vom 9.Oktober 1997, GZ 1 R 193/97t-59, womit infolge Berufung beider Streitteile das Urteil des Bezirksgerichts Schladming vom 28.Mai 1997, GZ 1 C 622/96h-52, teils bestätigt, teils abgeändert und teils aufgehoben wurde, in nichtöffentlicher Sitzung folgenden

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Die Revision wird zurückgewiesen.

Die beklagte Partei ist schuldig, der klagenden Partei die mit 4.871,04 S (darin 811,84 S USt) bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens binnen 14 Tagen zu ersetzen.

Text

Begründung:

Die Klägerin begehrte vom Beklagten, soweit jetzt relevant, die Herausgabe im einzelnen angeführter Gebrauchsgegenstände und Schmuckstücke.

Das Erstgericht hat mit Beschluß (Punkt römisch eins.) die in der Tagsatzung vom 7.Mai 1997 vorgenommene "Klagsausdehnung" in Ansehung einer Uhr im Wert von 420 S unangefochten zugelassen (Punkt römisch eins.a), die "weitere Klagsausdehnung in Form eines Eventualbegehrens auf Wertersatz" des am 12.Dezember 1996 nicht im Haus in Aich vorgefundenen Schmucks im Betrag von insgesamt 127.750 S nicht zugelassen (Punkt römisch eins.b) sowie mit Urteil (Punkt römisch zwei.) den Beklagten zur Herausgabe der unter römisch zwei.a) und b) genannten Gebrauchs- und "derzeit im Hause .. befindlichen" Schmuckgegenstände sowie zur Zahlung von 28.400 S (Punkt römisch zwei.c) verpflichtet sowie ein weitere Schmuckstücke betreffendes Mehrbegehren (Punkt römisch zwei.d) abgewiesen und eine Kostenentscheidung getroffen (Punkt römisch zwei.e).

Die zweite Instanz hat 1) als Rekursgericht unangefochten den erstinstanzlichen Beschluß in seinem Punkt römisch eins.b) aufgehoben und die Rechtssache zur Entscheidung über das Eventualbegehren bis zum Streitwert von 100.000 S (bezirksgerichtliche Wertgrenze) sowie über die Verfahrenskosten erster Instanz an das Erstgericht zurückverwiesen sowie 2) als Berufungsgericht mit Teilurteil und Aufhebungsbeschluß das Ersturteil in Ansehung der Verpflichtung des Beklagten zur Herausgabe von Gebrauchsgegenständen sowie von Schmuckstücken laut Punkten römisch zwei.a) und römisch zwei.b) des Ersturteils sowie in Ansehung der Abweisung des Mehrbegehrens auf Herausgabe weiterer Schmuckstücke laut Punkt römisch zwei.d) - insoweit unangefochten - bestätigt, es im Punkt römisch zwei.c) unangefochten im klagsabweisenden Sinn abgeändert und im Punkt römisch zwei.e) des Erstgerichts (Kosten) wegen der noch offenen Entscheidung über das Eventualbegehren aufgehoben.

Die von der zweiten Instanz mit der Begründung, es fehle eine Rspr des Obersten Gerichtshofs über die Berechtigung eines während aufrechter Ehe türkischer Staatsangehöriger gestellten Herausgabeanspruchs betreffend Schmuckgeschenke und die Aussteuer der Braut zugelassene Revision des Beklagten, der sich gegen das Herausgabebegehren in Ansehung der Gebrauchsgegenstände ("Aussteuer") laut Punkt römisch zwei.a) sowie von Schmuck laut Punkt römisch zwei.b) wendet, ist mangels Vorliegens einer erheblichen Rechtsfrage iSd Paragraph 502, Absatz eins, ZPO nicht zulässig. Als Beurteilungsgrundlage dient folgender, kurz zusammengefaßter Sachverhalt:

Die Streitteile - türkische Staatsangehörige - schlossen am 5.August 1995 vor einem Standesamt in der Türkei die Ehe, nachdem sie sich zuvor am 14.Jänner 1995 in Schwäbisch-Gmünd, Bundesrepublik Deutschland, verlobt hatten. Ihre gemeinsame Ehewohnung war im Haus der Eltern des Beklagten in Aich in Österreich. Ein Ehevertrag wurde nicht geschlossen. Die Klägerin und ihre Eltern brachten kurz vor der Hochzeit der Streitteile diverse, im einzelnen unter Punkt römisch zwei.a) des Ersturteils bezeichnete Gegenstände (ein Moulinex Küchengerät, ein AEG-Staubsauger ua; "Aussteuer" der Klägerin), die sie zum Großteil selbst gekauft, zum kleineren Teil (Handarbeiten) von ihrer Mutter geschenkt erhalten hatte, in das Haus in Aich. Eine Schenkung dieser Gegenstände an den Beklagten ist nicht feststellbar, sie sollten allerdings dem gemeinsamen Gebrauch der Streitteile dienen. Mangels eigenen Haushalts - die Streitteile wohnten bei den Eltern des Beklagten in Aich - wurden die Gegenstände bisher noch nicht verwendet. Die Klägerin brachte den aus der Türkei eingeführten Schmuck in das Haus in Aich und verwahrte ihn doch in einer blauen Schmuckkassette. In Aich lebten die Streitteile vier Monate lang zusammen. Anfang Dezember 1995 fuhren die Streitteile und der Onkel des Beklagten nach Freilassing, um dort einzukaufen. Unterwegs beschlossen der Beklagte und sein Onkel, nach Welzheim zu den Eltern der Klägerin zu fahren. Dort händigte der Beklagte der Klägerin ihren Reisepaß aus und forderte sie auf auszusteigen. Die Klägerin befindet sich seither bei ihren Eltern. Versöhnungsversuche von Verwandten blieben erfolglos. Beim gerichtlichen Ortsaugenschein am 12.Dezember 1996 im Haus in Aich waren von dem der Klägerin geschenkten Schmuck nur fünf Ringe, zwei goldene Halsketten mit Anhänger, eine goldene Armkette und eine Uhr vorhanden.

Rechtliche Beurteilung

a) Ergeben sich wie hier Anhaltspunkte für die Anwendung fremden Rechts, dann sind die für die Anknüpfung an eine bestimmte Rechtsordnung maßgebenden tatsächlichen und rechtlichen Voraussetzungen von Amts wegen festzustellen, soweit nicht nach verfahrensrechtlichen Vorschriften in einem der Rechtswahl zugänglichen Sachgebiet tatsächliches Parteivorbringen für wahr zu halten ist (Paragraph 2, IPRG). Ist fremdes Recht maßgebend, so ist es von Amts wegen und wie in seinem urspünglichen Geltungsbereich anzuwenden (Paragraph 3, IPRG). Das IPRG spaltet die Ehewirkungen in drei Tatbestände: Die namensrechtlichen Wirkungen der Ehe unterliegen Paragraph 13,, die persönlichen Rechtswirkungen der Ehe richten sich zufolge Paragraph 18, Absatz eins, IPRG nach dem letzten gemeinsamen Personalstatut, also dem Recht des Staats, dem die Person angehört (Paragraph 9, Absatz eins, IPRG), wogegen das Ehegüterrecht nach Paragraph 19, IPRG mangels einer ausdrücklichen - hier fehlenden - Rechtswahl der Parteien nach dem zur Zeit der Eheschließung für die persönlichen Rechtswirkungen der Ehe maßgeblichen Recht, hier somit nach türkischem Recht, zu beurteilen ist, weil beide Streitteile türkische Staatsangehörige sind. Eine Rückverweisung (renvoi) auf österr. Recht enthält das türkische Recht insoweit nicht. Vielmehr verweist Artikel 14, des - grundsätzlich an die Staatsangehörigkeit anknüpfenden (Bergmann/Ferid, Internationales Ehe- und Kindschaftsrecht, Türkei 11; vergleiche 1 Ob 577/93 = SZ 66/112 = JBl 1994, 702 = ZfRV 1994,72 = EFSlg XXX/1) - türkischen Gesetzes vom 20.Mai 1982 Nr 2675 über das internationale Privat- und Zivilverfahrensrecht (im folgenden türk IPRG; zweisprachig abgedruckt bei Riering, IPR-Gesetze in Europa, 338 ff) beim Ehegüterrecht auf das Heimatrecht im Zeitpunkt der Eheschließung. Maßgeblich ist insoweit das inhaltlich aus der Schweizer Rechtsordnung mit nur geringfügigen Abweichungen übernommene und 1926 in Kraft getretene türkische Bürgerliche Gesetzbuch (im folgenden nur türk BGB).

Das Fehlen einer Rspr des Obersten Gerichtshofs zu den nach den kollisionsrechtlichen Normen anzuwendenden ausländischen Sachnormen (hier dem türkischen Recht) ist aber für die Frage der Rechtserheblichkeit iSd Paragraph 502, Absatz eins, ZPO ohne Bedeutung (stRspr, zuletzt 3 Ob 116/97y = ZfRV 1997, 244 mwN). Aus der nach Paragraph 3, IPRG gebotenen Bedachtnahme auf die Anwendung des maßgeblichen fremden Rechts in dessen ursprünglichem Geltungsbereich folgt aber, daß es der Rechtssicherheit widersprechen könnte, würde bei der Entscheidung des Rechtsstreits durch die inländischen Gerichte eine im ursprünglichen Geltungsbereich des maßgeblichen fremden Rechts in Rspr und Lehre gefestigte Ansicht hintangesetzt (EvBl 1985/172; ZVR 1992/13, zuletzt ZfRV 1997, 244; RIS-Justiz RS0042940). Daß sich die zweite Instanz über eine im Geltungsbereich des maßgeblichen fremden Rechts in Rspr und Lehre gefestigte Ansicht hinweggesetzt hätte, wurde weder vorgebracht, noch ist dies für den erkennenden Senat sonst wie ersichtlich. Auf den Ausländeranteil, insbesondere auch den Anteil türkischer Staatsangehöriger an der inländischen Bevölkerung in Österreich, auf den sich der Beklagte beruft, kommt es nicht an. Der Oberste Gerichtshof ist nicht dazu berufen, für die Einheitlichkeit oder gar die Fortbildung fremden Rechts Sorge zu tragen; diese Aufgabe fällt im Fall türkischen Rechts vorzugsweise dem türkischen Kassationshof (Yargitay) zu.

b) Die Streitteile sind verheiratet, leben aber infolge eines aus den Feststellungen ersichtlichen Vorfalls, einer in Mitteleuropa unüblichen "Zurückstellung" der Frau an ihre Eltern, getrennt. Eine türkische Ehefrau wird Alleineigentümerin der ihr anläßlich von Heirat und Verlobung gemachten persönlichen Geschenke (zB Schmuck). Selbst nach der Scheidung der Ehegatten besteht kein Anspruch auf Herausgabe von Schmuckstücken, die der Ehefrau anläßlich der Hochzeit vom Ehemann bzw dessen Verwandten geschenkt wurden (14 Os 19/94 = EvBl 1994/165 unter Hinweis auf FamRZ 1992, 1437 und FamRz 1993, 198; RIS-Justiz RS0075874). Die Rechtsmittelauffassung, die anläßlich der Eheschließung gemachten Zuwendungen von Schmuck an die Klägerin wären gleichermaßen für beide Ehegatten bestimmt gewesen, entfernt sich von den Tatsachenfeststellungen.

Neben den Wahlgüterständen Güterverbindung, Gütergemeinschaft und beschränkter Gütergemeinschaft sieht Artikel 170, türk BGB grundsätzlich Gütertrennung vor, sodaß güterrechtliche Ansprüche hier nicht in Betracht kommen können. Artikel 146, türk BGB betrifft nur die Fälle, in denen - anders als hier - ein zwischen den Parteien vereinbarter Wahlgüterstand einen Eigentumsübergang bewirkte vergleiche FamRZ 1997, 1085). Die Gegenstände laut Punkt römisch zwei a.) des Ersturteils hatte die Klägerin zum größten Teil selbst gekauft, zum kleineren Teil (Handarbeiten) von ihrer Mutter geschenkt erhalten. Nur letztere konnten wohl "Mitgift" oder "Aussteuer" der Klägerin iS des (österr.) familienrechtlichen Ausstattungsanspruchs nach Paragraphen 1220, ff ABGB (und nicht als Heiratsgut iSd Paragraph 1218, ABGB oder iS eines mahr oder mehir [Brautgabe, die anläßlich der Eheschließung der Bräutigam an die Braut entrichtet; vergleiche dazu Krüger, Grundzüge des türkischen Verlöbnisrechts in StAZ 1990, 313 ff, 323]) gewesen sein. Aber auch diese Sachen stehen im Eigentum der Klägerin, weil im vorliegenden Fall keine Gütergemeinschaft zwischen den Streitteilen besteht und der Beklagte nichts von Relevanz dazu vorgetragen hat, ihm stünde aus Gesetz oder Vertrag - ohne Übertragungsakt an ihn und ohne, daß diese Sachen jemals im ehelichen Haushalt Verwendung gefunden hätten - Mit- oder Alleineigentum an den Sachen zu.

c) Die Durchsetzung des nach türkischem Recht bestehenden Eigentumsrechts der Klägerin an dem ihr geschenkten Schmuck und an den von ihr zum Großteil selbst gekauften und ihr zum Teil von ihrer Mutter geschenkten Sachen in Österreich (Paragraph 366, ABGB) richtet sich nach österr. Sachrecht. Die ergibt sich sowohl aus der allgemeinen Regel des Paragraph 31, Absatz eins, IPRG - Maßgeblichkeit des Rechts des Staats, in dem sich die Sachen bei Vollendung des dem Verlust zugrunde liegenden Sachverhalts befanden - als auch nach der korrepondierenden Norm des Artikel 23, Absatz eins, türk IPRG, wonach das Eigentumsrecht und die anderen dinglichen Rechte an beweglichen und unbeweglichen Sachen dem Recht des Ortes unterliegen, an dem sie sich befinden (lex rei sitae). Rechtliche Fehler bei Anwendung des Paragraph 366, ABGB in Ansehung der herauszugebenden Sachen, die sich unbestritten in Aich, Österreich, befinden, werden im Rechtsmittel nicht zur Darstellung gebracht.

Erhebliche Rechtsfragen stellen sich demnach nicht zur Beurteilung. Die Kostenentscheidung fußt auf den Paragraphen 41 und 50 ZPO. Die Klägerin hat auf die Unzulässigkeit des gegnerischen Rechtsmittels ausdrücklich hingewiesen.

Textnummer

E50382

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:0010OB00018.98Y.0609.000

Im RIS seit

09.07.1998

Zuletzt aktualisiert am

11.06.2012

Dokumentnummer

JJT_19980609_OGH0002_0010OB00018_98Y0000_000