Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für Ra 2016/02/0015

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

Ra 2016/02/0015

Entscheidungsdatum

14.02.2017

Index

L70308 Buchmacher Totalisateur Wetten Vorarlberg
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

VStG §2 Abs2;
VStG §27 Abs1;
WettenG Vlbg 2003 §15 Abs1 litb;
WettenG Vlbg 2003 §3 Abs6;

Rechtssatz

Bei der Prüfung der Frage, wo der Täter gehandelt hat oder hätte handeln sollen, ist stets auf das betreffende Tatbild Bedacht zu nehmen vergleiche E 17. Oktober 2012, 2010/08/0012).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2017:RA2016020015.L01

Im RIS seit

09.03.2017

Zuletzt aktualisiert am

10.04.2019

Dokumentnummer

JWR_2016020015_20170214L01

Rechtssatz für Ra 2016/02/0015

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

Ra 2016/02/0015

Entscheidungsdatum

14.02.2017

Index

L70308 Buchmacher Totalisateur Wetten Vorarlberg
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

VStG §2 Abs2;
VStG §27 Abs1;
VwGG §42 Abs2 Z1;
WettenG Vlbg 2003 §15 Abs1 litb;
WettenG Vlbg 2003 §3 Abs6;
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Entscheidend für die Erfüllung der Anzeigeverpflichtung gemäß Paragraph 15, Absatz eins, Litera b, in Verbindung mit Paragraph 3, Absatz 6, Vlbg WettenG 2003 ist, dass die entsprechende Anzeige bei jener Behörde, welche den Bewilligungsbescheid erlassen hat eingelangt ist. Erfüllungsort für diese Verpflichtung ist demnach der Sitz dieser Behörde, der damit der Tatort der Unterlassung einer ("unverzüglichen") Anzeige ist vergleiche E 18. Dezember 2012, 2011/07/0171).

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2017:RA2016020015.L02

Im RIS seit

09.03.2017

Zuletzt aktualisiert am

10.04.2019

Dokumentnummer

JWR_2016020015_20170214L02

Rechtssatz für Ra 2016/02/0015

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

Ra 2016/02/0015

Entscheidungsdatum

14.02.2017

Index

L70308 Buchmacher Totalisateur Wetten Vorarlberg
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

VStG §22;
WettenG Vlbg 2003 §15 Abs1 litb;
WettenG Vlbg 2003 §3 Abs6;

Rechtssatz

Beim Delikt der unterlassenen Anzeige eines weiteren Geschäftsführers gemäß Paragraph 15, Absatz eins, Litera b, in Verbindung mit Paragraph 3, Absatz 6, Vlbg WettenG 2003 handelt es sich um ein Dauerdelikt vergleiche E 17. Dezember 1999, 98/02/0078; E 29. September 2000, 98/02/0449).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2017:RA2016020015.L03

Im RIS seit

09.03.2017

Zuletzt aktualisiert am

10.04.2019

Dokumentnummer

JWR_2016020015_20170214L03

Rechtssatz für Ra 2016/02/0015

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

Ra 2016/02/0015

Entscheidungsdatum

14.02.2017

Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
40/01 Verwaltungsverfahren

Rechtssatz

Bei Dauerdelikten sind Anfang und Ende des strafbaren Verhaltens im Spruch des Bescheides anzuführen vergleiche E 10. Juli 1998, 97/02/0528); die Verjährungsfrist beginnt von dem Zeitpunkt an zu laufen, an dem das strafbare Verhalten aufgehört hat vergleiche E 29. Juni 1995, 94/07/0181).

Schlagworte

Rechtsgrundsätze Verjährung im öffentlichen Recht VwRallg6/6 "Die als erwiesen angenommene Tat" Begriff Tatzeit Dauerdelikt

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2017:RA2016020015.L04

Im RIS seit

09.03.2017

Zuletzt aktualisiert am

10.04.2019

Dokumentnummer

JWR_2016020015_20170214L04

Rechtssatz für Ra 2016/02/0015

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

Ra 2016/02/0015

Entscheidungsdatum

14.02.2017

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Rechtssatz

Ungeachtet des Umstands, dass das Fehlen der essentiellen Tatumstände im Spruch durch die Begründung nicht ersetzt werden kann, ist die Begründung zur Auslegung eines unklaren Spruches heranzuziehen; auf die Bescheidbegründung/auf die Begründung des angefochtenen Erkenntnisses) kann daher zur Deutung des Spruches zurückgegriffen werden vergleiche B 29. Oktober 2015, Ra 2015/07/0097).

Schlagworte

Berufungsverfahren Spruch und Begründung Mängel im Spruch Fehlen von wesentlichen Tatbestandsmerkmalen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2017:RA2016020015.L05

Im RIS seit

09.03.2017

Zuletzt aktualisiert am

10.04.2019

Dokumentnummer

JWR_2016020015_20170214L05