Rechtssatz für 14Os134/97; 13Os97/00; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0108487

Geschäftszahl

14Os134/97; 13Os97/00; 15Os131/01; 15Os50/03; 14Os57/03; 12Os39/04; 13Os14/05s; 15Os89/05k; 11Os9/06t; 12Os49/06g; 11Os88/07m; 13Os62/07b; 13Os120/08h; 11Os75/10d (11Os109/10d); 11Os108/13m; 12Os10/15k; 15Os69/19i; 14Os90/20x; 14Os138/21g; 15Os34/22x; 14Os37/24h

Entscheidungsdatum

19.06.2024

Norm

StGB §21
StGB §23
StPO §180 Abs2 Z3 lita
  1. StGB § 23 heute
  2. StGB § 23 gültig ab 01.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  3. StGB § 23 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2007
  4. StGB § 23 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/1997
  5. StGB § 23 gültig von 01.01.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 599/1988
  1. StPO § 180 heute
  2. StPO § 180 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  3. StPO § 180 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  4. StPO § 180 gültig von 01.01.1998 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/1997
  5. StPO § 180 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  6. StPO § 180 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  7. StPO § 180 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

"Schwere Folgen"

Der Begriff der "schweren Folgen" im Paragraph 180, Absatz 2, Ziffer 3, Litera a, StPO ist mit jenem der Paragraphen 21 und 23 StGB ident; er umfasst nicht nur die tatbestandsmäßigen Folgen, sondern darüber hinaus alle konkreten Tatauswirkungen in der gesellschaftlichen Wirklichkeit, sohin auch Art, Ausmaß und Wichtigkeit aller effektiven Nachteile sowohl für den betroffenen Einzelnen als auch für die Gesellschaft im Ganzen, ferner die Eignung, umfangreiche und kostspielige Abwehrmaßnahmen auszulösen und weitreichende Beunruhigung und Besorgnisse herbeizuführen; auch der erhebliche soziale Störwert ist zu berücksichtigen (12 Os 34/96, 14 Os 186/93, 10 Os 56/76; Leukauf/Steininger Komm3 Paragraph 21, RN 13 f).

Entscheidungstexte

  • 14 Os 134/97
    Entscheidungstext OGH 01.10.1997 14 Os 134/97
  • 13 Os 97/00
    Entscheidungstext OGH 13.09.2000 13 Os 97/00
    Auch; Beisatz: Schwere Folgen müssen nicht strafrechtlicher Art sein, sondern können auch sozialer Art sein. Dass der Tod eines Menschen - wenn auch fahrlässig herbeigeführt - immer eine schwere Folge darstellt, ist wohl nicht zu bezweifeln. (T1)
  • 15 Os 131/01
    Entscheidungstext OGH 20.09.2001 15 Os 131/01
    Vgl auch
  • 15 Os 50/03
    Entscheidungstext OGH 10.04.2003 15 Os 50/03
  • 14 Os 57/03
    Entscheidungstext OGH 23.04.2003 14 Os 57/03
    nur: Der Begriff der "schweren Folgen" im § 180 Abs 2 Z 3 lit a StPO umfasst nicht nur die tatbestandsmäßigen Folgen, sondern darüber hinaus alle konkreten Tatauswirkungen in der gesellschaftlichen Wirklichkeit, sohin auch Art, Ausmaß und Wichtigkeit aller effektiven Nachteile für die Gesellschaft im Ganzen, ferner die Eignung, umfangreiche und kostspielige Abwehrmaßnahmen auszulösen und weitreichende Beunruhigung und Besorgnisse herbeizuführen. (T2)
  • 12 Os 39/04
    Entscheidungstext OGH 22.04.2004 12 Os 39/04
  • 13 Os 14/05s
    Entscheidungstext OGH 02.03.2005 13 Os 14/05s
  • 15 Os 89/05k
    Entscheidungstext OGH 01.09.2005 15 Os 89/05k
  • 11 Os 9/06t
    Entscheidungstext OGH 14.03.2006 11 Os 9/06t
    nur: Der Begriff der "schweren Folgen" im § 21 StGB umfasst nicht nur die tatbestandsmäßigen Folgen, sondern darüber hinaus alle konkreten Tatauswirkungen in der gesellschaftlichen Wirklichkeit, sohin auch Art, Ausmaß und Wichtigkeit aller effektiven Nachteile sowohl für den betroffenen Einzelnen als auch für die Gesellschaft im Ganzen, ferner die Eignung, umfangreiche und kostspielige Abwehrmaßnahmen auszulösen und weitreichende Beunruhigung und Besorgnisse herbeizuführen; auch der soziale Störwert ist zu berücksichtigen. (T3)
  • 12 Os 49/06g
    Entscheidungstext OGH 01.06.2006 12 Os 49/06g
    Beisatz: Dem Misslingen der gewollten Tatvollendung kommt bei Prüfung der schweren Tatfolgen keine ausschlaggebende Bedeutung zu. (T4)
  • 11 Os 88/07m
    Entscheidungstext OGH 03.08.2007 11 Os 88/07m
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Aufgrund der Verwirklichung der Raubqualifikation „unter Verwendung einer Waffe" in beiden nunmehr verfahrensaktuellen Fällen ist die daraus abgeleitete Befürchtung der Begehung gleichartiger Straftaten mit jedenfalls schweren Folgen im Sinn des Z 3 lit a des § 180 Abs 2 StPO nicht zu beanstanden. (T5)
  • 13 Os 62/07b
    Entscheidungstext OGH 01.08.2007 13 Os 62/07b
    Vgl auch; Beisatz: Die Bedrohung von Familienangehörigen mit dem Tod entspricht der von § 21 StGB angesprochenen Sozialschädlichkeit. (T6)
  • 13 Os 120/08h
    Entscheidungstext OGH 01.10.2008 13 Os 120/08h
    Auch; Beis ähnlich wie T3
  • 11 Os 75/10d
    Entscheidungstext OGH 28.09.2010 11 Os 75/10d
    nur T3
  • 11 Os 108/13m
    Entscheidungstext OGH 20.08.2013 11 Os 108/13m
  • 12 Os 10/15k
    Entscheidungstext OGH 05.03.2015 12 Os 10/15k
    Vgl; Beisatz: Als Prognosetat kommen auch Fahrlässigkeitsdelikte in Betracht. (T7)
  • 15 Os 69/19i
    Entscheidungstext OGH 17.10.2019 15 Os 69/19i
    Beisatz: Hier: Leugnung des Holocausts gegenüber einem begrenzten Adressatenkreis aus Behörden. (T8)
  • 14 Os 90/20x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2020 14 Os 90/20x
    Vgl
  • 14 Os 138/21g
    Entscheidungstext OGH 22.02.2022 14 Os 138/21g
  • 15 Os 34/22x
    Entscheidungstext OGH 27.04.2022 15 Os 34/22x
    Vgl
  • 14 Os 37/24h
    Entscheidungstext OGH 19.06.2024 14 Os 37/24h
    vgl; Beisatz: Die (rechtliche) Beurteilung der Tatfolgen als schwer ist auch dann anhand der tatbestandsmäßigen Folgen und der konkreten Tatauswirkungen in der gesellschaftlichen Wirklichkeit vorzunehmen, wenn sich die Prognose auf Taten im Sinn des § 21 Abs 3 zweiter Satz StGB bezieht. (T9)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108487

Im RIS seit

31.10.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.08.2024

Dokumentnummer

JJR_19971001_OGH0002_0140OS00134_9700000_003

Rechtssatz für 14Os47/02; 14Os21/04; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0116422

Geschäftszahl

14Os47/02; 14Os21/04; 11Os88/07m; 11Os50/10b; 13Os75/11w; 15Os173/11x; 14Os54/13t; 15Os127/13k; 14Os156/13t; 11Os9/14d; 12Os16/14s; 12Os8/15s; 13Os59/15y; 15Os91/15v; 12Os98/15a; 14Os3/16x; 11Os30/16w; 11Os49/16i; 12Os90/16a; 12Os94/16i; 13Os78/16v; 13Os77/16x; 13Os96/16s; 14Os41/17m; 12Os102/17t; 12Os106/17f; 12Os147/17k; 14Os2/18b; 12Os158/17b; 12Os4/18g; 14Os27/18d (14Os28/18a); 12Os64/18f; 14Os82/18t; 12Os13/19g; 12Os51/19w; 15Os112/19p; 14Os18/20h; 11Os44/20k; 15Os54/20k; 15Os49/20z; 15Os61/20i; 12Os30/21k; 14Os4/22b; 15Os11/22i; 13Os30/22v; 15Os36/22s; 15Os108/22d (15Os109/22a); 14Os133/22y; 14Os142/22x; 15Os15/23d; 12Os25/23b; 13Os31/23t; 13Os121/23b; 13Os111/24h; 11Os3/26i

Entscheidungsdatum

23.01.2026

Norm

GRBG §3 Abs1
StPO §180 Abs1
StPO §180 Abs5
  1. StPO § 180 heute
  2. StPO § 180 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  3. StPO § 180 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  4. StPO § 180 gültig von 01.01.1998 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/1997
  5. StPO § 180 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  6. StPO § 180 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  7. StPO § 180 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 180 heute
  2. StPO § 180 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  3. StPO § 180 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  4. StPO § 180 gültig von 01.01.1998 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/1997
  5. StPO § 180 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  6. StPO § 180 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  7. StPO § 180 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Beruft sich die Grundrechtsbeschwerde auf die Erreichbarkeit der Haftzwecke durch gelindere Mittel, hat sie diese konkret zu bezeichnen.

Entscheidungstexte

  • 14 Os 47/02
    Entscheidungstext OGH 02.05.2002 14 Os 47/02
  • 14 Os 21/04
    Entscheidungstext OGH 02.03.2004 14 Os 21/04
    Vgl auch
  • 11 Os 88/07m
    Entscheidungstext OGH 03.08.2007 11 Os 88/07m
  • 11 Os 50/10b
    Entscheidungstext OGH 28.04.2010 11 Os 50/10b
    Auch
  • 13 Os 75/11w
    Entscheidungstext OGH 14.07.2011 13 Os 75/11w
  • 15 Os 173/11x
    Entscheidungstext OGH 12.01.2012 15 Os 173/11x
    Vgl auch; Beisatz: Der Beschuldigte hat konkret darzulegen, worin dem Beschwerdegericht, das die Substituierbarkeit verneint hat, ein Beurteilungsfehler unterlaufen wäre. (T1)
  • 14 Os 54/13t
    Entscheidungstext OGH 25.04.2013 14 Os 54/13t
    Vgl
  • 15 Os 127/13k
    Entscheidungstext OGH 30.08.2013 15 Os 127/13k
    Beis wie T1
  • 14 Os 156/13t
    Entscheidungstext OGH 05.11.2013 14 Os 156/13t
    Vgl auch; Ähnlich Beis wie T1
  • 11 Os 9/14d
    Entscheidungstext OGH 11.02.2014 11 Os 9/14d
    Auch; Beis wie T1
  • 12 Os 16/14s
    Entscheidungstext OGH 25.02.2014 12 Os 16/14s
    Auch; Beis ähnlich wie T1
  • 12 Os 8/15s
    Entscheidungstext OGH 30.01.2015 12 Os 8/15s
    Auch; Beis wie T1
  • 13 Os 59/15y
    Entscheidungstext OGH 17.06.2015 13 Os 59/15y
    Beis wie T1
  • 15 Os 91/15v
    Entscheidungstext OGH 28.07.2015 15 Os 91/15v
    Beis wie T1
  • 12 Os 98/15a
    Entscheidungstext OGH 19.08.2015 12 Os 98/15a
    Auch; Beis wie T1
  • 14 Os 3/16x
    Entscheidungstext OGH 26.01.2016 14 Os 3/16x
    Auch; Beis wie T1
  • 11 Os 30/16w
    Entscheidungstext OGH 22.03.2016 11 Os 30/16w
    Beis wie T1
  • 11 Os 49/16i
    Entscheidungstext OGH 12.05.2016 11 Os 49/16i
    Beis wie T1
  • 12 Os 90/16a
    Entscheidungstext OGH 18.08.2016 12 Os 90/16a
  • 12 Os 94/16i
    Entscheidungstext OGH 18.08.2016 12 Os 94/16i
  • 13 Os 78/16v
    Entscheidungstext OGH 25.07.2016 13 Os 78/16v
    Beis wie T1
  • 13 Os 77/16x
    Entscheidungstext OGH 25.07.2016 13 Os 77/16x
    Beis wie T1
  • 13 Os 96/16s
    Entscheidungstext OGH 06.09.2016 13 Os 96/16s
    Beis wie T1
  • 14 Os 41/17m
    Entscheidungstext OGH 23.05.2017 14 Os 41/17m
    Beis wie T1
  • 12 Os 102/17t
    Entscheidungstext OGH 21.09.2017 12 Os 102/17t
    Beis wie T1
  • 12 Os 106/17f
    Entscheidungstext OGH 21.09.2017 12 Os 106/17f
    Beis wie T1
  • 12 Os 147/17k
    Entscheidungstext OGH 19.12.2017 12 Os 147/17k
    Beis wie T1
  • 14 Os 2/18b
    Entscheidungstext OGH 15.01.2018 14 Os 2/18b
    Beis wie T1
  • 12 Os 158/17b
    Entscheidungstext OGH 18.01.2018 12 Os 158/17b
    Beis wie T1
  • 12 Os 4/18g
    Entscheidungstext OGH 24.01.2018 12 Os 4/18g
    Beis wie T1
  • 14 Os 27/18d
    Entscheidungstext OGH 06.03.2018 14 Os 27/18d
    Beis wie T1
  • 12 Os 64/18f
    Entscheidungstext OGH 13.06.2018 12 Os 64/18f
  • 14 Os 82/18t
    Entscheidungstext OGH 01.08.2018 14 Os 82/18t
    Auch; Beis wie T1
  • 12 Os 13/19g
    Entscheidungstext OGH 13.02.2019 12 Os 13/19g
    Beisatz: Der Verweis auf das Vorbringen in der Haftbeschwerde reicht hierfür nicht aus. (T2)
  • 12 Os 51/19w
    Entscheidungstext OGH 24.04.2019 12 Os 51/19w
    Beis wie T1
  • 15 Os 112/19p
    Entscheidungstext OGH 01.10.2019 15 Os 112/19p
    Vgl; Beis wie T1
  • 14 Os 18/20h
    Entscheidungstext OGH 03.03.2020 14 Os 18/20h
    Vgl; Beis wie T1
  • 11 Os 44/20k
    Entscheidungstext OGH 28.04.2020 11 Os 44/20k
    Vgl; Beis wie T1
  • 15 Os 54/20k
    Entscheidungstext OGH 22.05.2020 15 Os 54/20k
    Vgl; Beis wie T1
  • 15 Os 49/20z
    Entscheidungstext OGH 11.05.2020 15 Os 49/20z
    Vgl
  • 15 Os 61/20i
    Entscheidungstext OGH 15.06.2020 15 Os 61/20i
  • 12 Os 30/21k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2021 12 Os 30/21k
    Vgl
  • 14 Os 4/22b
    Entscheidungstext OGH 26.01.2022 14 Os 4/22b
    Vgl
  • 15 Os 11/22i
    Entscheidungstext OGH 22.02.2022 15 Os 11/22i
    Vgl; Beis wie T1
  • 13 Os 30/22v
    Entscheidungstext OGH 20.04.2022 13 Os 30/22v
  • 15 Os 36/22s
    Entscheidungstext OGH 27.04.2022 15 Os 36/22s
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 15 Os 108/22d
    Entscheidungstext OGH 16.11.2022 15 Os 108/22d
    Beis wie T1
  • 14 Os 133/22y
    Entscheidungstext OGH 14.12.2022 14 Os 133/22y
    Vgl; Beis wie T1
  • 14 Os 142/22x
    Entscheidungstext OGH 16.01.2023 14 Os 142/22x
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 15 Os 15/23d
    Entscheidungstext OGH 21.02.2023 15 Os 15/23d
    Vgl; Beis wie T1
  • 12 Os 25/23b
    Entscheidungstext OGH 28.03.2023 12 Os 25/23b
    vgl; Beisatz wie T1
  • 13 Os 31/23t
    Entscheidungstext OGH 19.04.2023 13 Os 31/23t
    vgl; Beisatz wie T1
  • 13 Os 121/23b
    Entscheidungstext OGH 20.12.2023 13 Os 121/23b
    vgl; Beisatz wie T1
  • 13 Os 111/24h
    Entscheidungstext OGH 18.12.2024 13 Os 111/24h
    vgl; nur T1
  • 11 Os 3/26i
    Entscheidungstext OGH 23.01.2026 11 Os 3/26i
    vgl; Beisatz wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116422

Im RIS seit

01.06.2002

Zuletzt aktualisiert am

02.03.2026

Dokumentnummer

JJR_20020502_OGH0002_0140OS00047_0200000_002

Rechtssatz für 14Os82/03; 14Os115/03; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0117806

Geschäftszahl

14Os82/03; 14Os115/03; 14Os128/03; 14Os138/03; 13Os118/03 (13Os119/03); 11Os146/03; 11Os2/04 (11Os6/04); 13Os13/04; 13Os169/03; 15Os34/04; 11Os66/04 (11Os67/04); 14Os104/04; 15Os22/05g; 11Os48/05a; 15Os121/05s; 14Os141/05z; 14Os9/06i; 14Os19/06k; 11Os28/06m; 11Os41/06y; 15Os71/06i; 15Os86/06w; 13Os88/06z; 13Os97/06y; 13Os143/06p; 13Os125/06s; 12Os148/06s; 11Os138/06p; 14Os48/07a; 13Os80/07z; 11Os88/07m; 13Os81/07x; 14Os120/07i; 11Os120/07t; 13Os114/07z; 14Os149/07d (14Os150/07a); 15Os148/07i; 14Os168/07y (14Os5/08d); 12Os148/07t; 15Os151/07f; 13Os160/07i; 14Os13/08f; 11Os31/08f; 11Os29/08m; 14Os28/08m; 14Os31/08b; 11Os84/08z; 15Os60/08z; 12Os29/08v; 15Os110/08b (15Os111/08z); 11Os128/08w (11Os133/08f); 13Os160/08s; 13Os173/08b; 15Os178/08b (15Os179/08z); 14Os168/08z (14Os174/08g); 11Os17/09y; 15Os24/09g; 15Os3/09v; 14Os184/08b; 11Os80/09p; 14Os22/09f (14Os23/09b); 14Os43/09v; 14Os59/09x; 14Os61/09s; 14Os56/09f; 14Os51/09w; 14Os89/09h (14Os90/09f); 11Os140/09m; 15Os16/10g; 12Os7/10m; 14Os16/10z (14Os17/10x); 15Os85/10d; 15Os82/10p; 15Os133/10p; 15Os165/10v; 15Os20/11x; 14Os44/11v; 15Os48/11i; 11Os89/11i; 13Os92/11w; 11Os114/11s; 15Os142/11p; 15Os3/12y; 15Os173/11x; 12Os26/12h (12Os29/12z); 11Os44/12y; 15Os50/12k; 12Os53/12d; 13Os73/12b; 15Os83/12p; 15Os129/12b; 14Os127/12a; 14Os15/13g; 11Os31/13p; 12Os59/13p; 14Os156/13t; 13Os88/13k; 15Os168/13i; 11Os8/14g; 11Os17/14f; 14Os37/14v; 15Os80/14z; 15Os43/15k; 15Os31/15w; 15Os56/16y; 12Os106/17f; 14Os2/18b; 15Os39/20d; 14Os127/20p; 12Os30/21k; 15Os15/23d; 12Os42/23b; 12Os10/24y; 15Os135/24b; 13Os129/22b; 12Os83/25k; 12Os45/26y

Entscheidungsdatum

21.04.2026

Norm

GRBG §2 Abs1
StGB §21
StGB §22
StGB §23
StPO §173 Abs2 B
StPO §180 Abs2
StPO §281 Abs1 Z11 Fall2 B
  1. StGB § 23 heute
  2. StGB § 23 gültig ab 01.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  3. StGB § 23 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2007
  4. StGB § 23 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/1997
  5. StGB § 23 gültig von 01.01.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 599/1988
  1. StPO § 173 heute
  2. StPO § 173 gültig ab 21.01.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 1/2023
  3. StPO § 173 gültig von 28.12.2019 bis 20.01.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2019
  4. StPO § 173 gültig von 01.01.2008 bis 27.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  5. StPO § 173 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.2007
  1. StPO § 180 heute
  2. StPO § 180 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  3. StPO § 180 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  4. StPO § 180 gültig von 01.01.1998 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/1997
  5. StPO § 180 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  6. StPO § 180 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  7. StPO § 180 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Im Rahmen des Grundrechtsbeschwerdeverfahrens überprüft der Oberste Gerichtshof die rechtliche Annahme der im Paragraph 180, Absatz 2, StPO genannten Gefahr (Prognoseentscheidung) darauf, ob sich diese angesichts der zugrunde gelegten bestimmten Tatsachen als willkürlich, mit anderen Worten nicht oder nur offenbar unzureichend begründet darstellt.

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

Entscheidungstexte

  • 14 Os 82/03
    Entscheidungstext OGH 24.06.2003 14 Os 82/03
  • 14 Os 115/03
    Entscheidungstext OGH 09.09.2003 14 Os 115/03
    Vgl auch
  • 14 Os 128/03
    Entscheidungstext OGH 19.09.2003 14 Os 128/03
    Auch
  • 14 Os 138/03
    Entscheidungstext OGH 21.10.2003 14 Os 138/03
    Auch
  • 13 Os 118/03
    Entscheidungstext OGH 24.09.2003 13 Os 118/03
    Beisatz: Einzelne aus Sicht des Beschwerdeführers erörterungsbedürftige Umstände bei dieser Prognose nicht ausdrücklich erwähnt zu haben, kann der angefochtenen Entscheidung nicht als Grundrechtsverletzung vorgeworfen werden. (T1)
  • 11 Os 146/03
    Entscheidungstext OGH 09.12.2003 11 Os 146/03
    Auch
  • 11 Os 2/04
    Entscheidungstext OGH 10.02.2004 11 Os 2/04
    Auch
  • 13 Os 13/04
    Entscheidungstext OGH 19.02.2004 13 Os 13/04
  • 13 Os 169/03
    Entscheidungstext OGH 17.12.2003 13 Os 169/03
    Vgl auch
  • 15 Os 34/04
    Entscheidungstext OGH 31.03.2004 15 Os 34/04
    Auch; Beisatz: Das Gesetz versteht unter dem Begriff der bestimmten Tatsachen des § 179 Abs 4 Z 4 StPO nichts anderes als die deutliche Bezeichnung der den Ausspruch über das Vorliegen entscheidender Tatsachen tragenden Gründe - Gründe also, aus denen diese Prognose rechtsfehlerfrei abgeleitet werden konnte. (T2)
  • 11 Os 66/04
    Entscheidungstext OGH 15.07.2004 11 Os 66/04
    Vgl auch
  • 14 Os 104/04
    Entscheidungstext OGH 25.08.2004 14 Os 104/04
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 15 Os 22/05g
    Entscheidungstext OGH 03.03.2005 15 Os 22/05g
    Beis wie T2; Beisatz: Dabei kann die in der Begründung des Haftbeschlusses zum Ausdruck kommende sachverhaltsmäßige Bejahung oder Verneinung bloß einzelner von mehreren erheblichen Umständen (= bestimmten Tatsachen), welche erst in der Gesamtschau mit anderen die Prognoseentscheidung tragen, nach § 10 GRBG in Verbindung mit § 281 Abs 1 Z 5 StPO nicht in Frage gestellt werden, es sei denn, eine als willkürlich kritisierte bestimmte Tatsache bildete erkennbar eine notwendige Bedingung für die Prognose. (T3)
  • 11 Os 48/05a
    Entscheidungstext OGH 06.05.2005 11 Os 48/05a
    nur: Im Rahmen des Grundrechtsbeschwerdeverfahrens überprüft der Oberste Gerichtshof die rechtliche Annahme der im § 180 Abs 2 StPO genannten Gefahr darauf, ob sich diese angesichts der zugrunde gelegten bestimmten Tatsachen als willkürlich darstellt. (T4)
  • 15 Os 121/05s
    Entscheidungstext OGH 01.12.2005 15 Os 121/05s
    Auch
  • 14 Os 141/05z
    Entscheidungstext OGH 09.01.2005 14 Os 141/05z
    Auch
  • 14 Os 9/06i
    Entscheidungstext OGH 26.01.2006 14 Os 9/06i
    Auch; nur T4
  • 14 Os 19/06k
    Entscheidungstext OGH 08.03.2006 14 Os 19/06k
    Auch
  • 11 Os 28/06m
    Entscheidungstext OGH 24.05.2006 11 Os 28/06m
    nur T4; Beis ähnlich wie T2
  • 11 Os 41/06y
    Entscheidungstext OGH 09.05.2006 11 Os 41/06y
    Vgl auch
  • 15 Os 71/06i
    Entscheidungstext OGH 14.07.2006 15 Os 71/06i
    Auch; nur T4
  • 15 Os 86/06w
    Entscheidungstext OGH 25.08.2006 15 Os 86/06w
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 13 Os 88/06z
    Entscheidungstext OGH 13.09.2006 13 Os 88/06z
    Auch; nur T4; Beisatz: Ein vom Akteninhalt losgelöstes Beschwerdevorbringen stellt den Haftgrund nicht prozessförmig in Frage. (T5)
  • 13 Os 97/06y
    Entscheidungstext OGH 11.10.2006 13 Os 97/06y
  • 13 Os 143/06p
    Entscheidungstext OGH 09.01.2007 13 Os 143/06p
  • 13 Os 125/06s
    Entscheidungstext OGH 20.12.2006 13 Os 125/06s
    Beisatz: Vorbehaltlich der in § 180 Abs 3 StPO genannten Tatumstände, welche jedenfalls in Rechnung zu stellen sind. (T6)
  • 12 Os 148/06s
    Entscheidungstext OGH 25.01.2007 12 Os 148/06s
  • 11 Os 138/06p
    Entscheidungstext OGH 23.01.2007 11 Os 138/06p
  • 14 Os 48/07a
    Entscheidungstext OGH 08.05.2007 14 Os 48/07a
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Die rechtliche Annahme eines Haftgrundes kann dahin überprüft werden, ob die Prognoseentscheidung aus den im angefochtenen Beschluss angeführten bestimmten Tatsachen abgeleitet werden durfte, ohne dass die darin liegende Ermessensentscheidung als willkürlich angesehen werden müsste. (T7)
  • 13 Os 80/07z
    Entscheidungstext OGH 16.07.2007 13 Os 80/07z
    Beis wie T2; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: In der Annahme, aufgrund der mangelnden sozialen Integration des Angeklagten bestehe im Zusammenhalt mit der ihm nach dem - wenngleich noch nicht rechtskräftigen - Urteil und dem gleichzeitig gefassten Widerrufsbeschluss nunmehr konkret drohenden Freiheitsstrafe die Gefahr, er werde flüchten oder sich verborgen halten, ist keine willkürlich begründete Prognose zu erblicken. (T8)
  • 11 Os 88/07m
    Entscheidungstext OGH 03.08.2007 11 Os 88/07m
    Beisatz: Die irrige Annahme eines den Anlasstaten vorangegangenen Schuldspruches bewirkt keine Willkür der Prognoseentscheidung, wenn die vom Oberlandesgericht ins Treffen geführten weiteren Umstände bereits einen formell einwandfreien Schluss auf das Vorliegen des angezogenen Haftgrundes zulassen, und die verfehlte Konstatierung erkennbar keine notwendige Bedingung für Prognoseannahme darstellt. (T9)
  • 13 Os 81/07x
    Entscheidungstext OGH 16.07.2007 13 Os 81/07x
  • 14 Os 120/07i
    Entscheidungstext OGH 02.10.2007 14 Os 120/07i
    Auch; Beis wie T7
  • 11 Os 120/07t
    Entscheidungstext OGH 23.10.2007 11 Os 120/07t
    Auch; Beis wie T6
  • 13 Os 114/07z
    Entscheidungstext OGH 03.10.2007 13 Os 114/07z
    Auch
  • 14 Os 149/07d
    Entscheidungstext OGH 04.12.2007 14 Os 149/07d
    Auch; Beis wie T7
  • 15 Os 148/07i
    Entscheidungstext OGH 17.12.2007 15 Os 148/07i
    Auch
  • 14 Os 168/07y
    Entscheidungstext OGH 30.01.2008 14 Os 168/07y
    Auch; Beisatz: Die rechtliche Annahme einer der von § 173 Abs 2 StPO in der Fassung Strafprozess-Reformgesetz (ab 2008) (§ 180 Abs 2 StPO in der Fassung vor 1. 1. 2008) genannten Gefahren wird vom Obersten Gerichtshof im Rahmen des Grundrechtsbeschwerdeverfahrens dahin überprüft, ob sie aus den in der angefochtenen Entscheidung angeführten bestimmten Tatsachen abgeleitet werden durfte, ohne dass die darin liegende Ermessensentscheidung als unvertretbar angesehen werden müsste. (T10)
  • 12 Os 148/07t
    Entscheidungstext OGH 29.11.2007 12 Os 148/07t
    Auch; Beisatz: Die Beschwerde bekämpft eine unzureichende Würdigung der gegen den Haftgrund der Tatbegehungsgefahr sprechenden Umstände und zieht aus diesen Umständen für den Angeklagten günstigere Schlüsse. Eine willkürliche Annahme des Haftgrundes wird damit nicht dargetan. (T11)
  • 15 Os 151/07f
    Entscheidungstext OGH 08.01.2008 15 Os 151/07f
    Auch; Beisatz: Hier: Auslieferungshaft gemäß § 29 Abs 1 ARHG. Die Beschwerde zeigt keine Willkür der mängelfrei begründeten Annahme der Nichtausschließbarkeit des Haftgrunds der Fluchtgefahr auf. Im Übrigen ist - der Beschwerde zuwider - hiefür die Befürchtung maßgebend, der Angeklagte werde sich der Durchführung der Auslieferung (und nicht einer allfälligen - hier aber nicht aktuellen - österreichischen Strafverfolgung) entziehen. (T12)
  • 13 Os 160/07i
    Entscheidungstext OGH 09.01.2008 13 Os 160/07i
    Auch; Beisatz: Die rechtliche Annahme einer der von § 180 Abs 2 StPO (in der Fassung vor BGBl I 2004/19; vgl nunmehr § 173 Abs 2 StPO) genannten Gefahren wird vom Obersten Gerichtshof im Rahmen des Grundrechtsbeschwerdeverfahrens dahin geprüft, ob sie aus den in der angefochtenen Entscheidung angeführten bestimmten Tatsachen abgeleitet werden durfte, ohne dass die darin liegende Ermessensentscheidung als unvertretbar („willkürlich") angesehen werden müsste. (T13)
  • 14 Os 13/08f
    Entscheidungstext OGH 19.02.2008 14 Os 13/08f
    Auch; Beis wie T13; Beisatz: Solcherart kommt Aktenwidrigkeit nur dann in Betracht, wenn angesichts des aktenwidrig zitierten Beweises unklar bleibt, woraus der Haftgrund (die Prognoseentscheidung) im angefochtenen Beschluss tatsächlich abgeleitet wird. (T14)
  • 11 Os 31/08f
    Entscheidungstext OGH 27.02.2008 11 Os 31/08f
    Vgl auch; Beisatz: Bestimmte Tatsachen, auf die die Sachverhaltsannahme zu einem Haftgrund gegründet sein müssen, können sowohl äußere als auch innere - wie Charaktereigenschaften und Wesenszüge des Beschuldigten - Umstände sein, wobei sie sich jedenfalls aus dem aktuellen Einzelfall ergeben müssen und nicht bloß allgemeine Erfahrungstatsachen darstellen dürfen (WK-StPO § 180 Rz 28). (T15)
  • 11 Os 29/08m
    Entscheidungstext OGH 05.03.2008 11 Os 29/08m
    Auch; Beis wie T10
  • 14 Os 28/08m
    Entscheidungstext OGH 14.03.2008 14 Os 28/08m
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T13
  • 14 Os 31/08b
    Entscheidungstext OGH 19.03.2008 14 Os 31/08b
    Auch; Beis wie T13
  • 11 Os 84/08z
    Entscheidungstext OGH 11.06.2008 11 Os 84/08z
    Auch; Beisatz: Im Rahmen des Grundrechtsbeschwerdeverfahrens ist in Betreff der Sachverhaltsannahmen für die Haftvoraussetzung des dringenden Tatverdachts von denjenigen des - wenngleich angefochtenen - Urteils auszugehen und die rechtliche Annahme der von § 173 Abs 2 StPO genannten Gefahren kann vom Obersten Gerichtshof nur dahin überprüft werden, ob sie aus den angeführten bestimmten Tatsachen abgeleitet werden durften, ohne dass die darin liegende Ermessensentscheidung als willkürlich angesehen werden müsste. (T16)
    Beisatz: Denn § 173 Abs 2 StPO verlangt nur, dass die angezogenen Haftgründe auf bestimmten Tatsachen beruhen, kennt als Vergleichsbasis des Willkürverbots mithin nur die in Anschlag gebrachten bestimmten Tatsachen. Solche können sowohl äußere als auch innere Umstände - wie Charaktereigenschaften und Wesenszüge - sein, die sich aus dem aktuellen Einzelfall ergeben müssen und nicht bloß allgemeine Erfahrungstatsachen darstellen dürfen (WK-StPO § 180 [aF] Rz 28). (T17)
  • 15 Os 60/08z
    Entscheidungstext OGH 08.05.2008 15 Os 60/08z
    Auch; Beis wie T13
  • 12 Os 29/08v
    Entscheidungstext OGH 18.03.2008 12 Os 29/08v
    Auch; Beis wie T13
  • 15 Os 110/08b
    Entscheidungstext OGH 21.08.2008 15 Os 110/08b
  • 11 Os 128/08w
    Entscheidungstext OGH 10.09.2008 11 Os 128/08w
    Auch
  • 13 Os 160/08s
    Entscheidungstext OGH 05.11.2008 13 Os 160/08s
  • 13 Os 173/08b
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 13 Os 173/08b
    Auch
  • 15 Os 178/08b
    Entscheidungstext OGH 09.12.2008 15 Os 178/08b
    Beis wie T3
  • 14 Os 168/08z
    Entscheidungstext OGH 03.12.2008 14 Os 168/08z
  • 11 Os 17/09y
    Entscheidungstext OGH 17.02.2009 11 Os 17/09y
    Beis wie T3
  • 15 Os 24/09g
    Entscheidungstext OGH 04.03.2009 15 Os 24/09g
    Beis wie T7
  • 15 Os 3/09v
    Entscheidungstext OGH 18.02.2009 15 Os 3/09v
    Beis wie T11; Beisatz: Hier: Verdunkelungsgefahr. (T18)
    Beisatz: Denn die Prognose des Oberlandesgerichts, wonach - ungeachtet einer vorangegangenen theoretischen Möglichkeit zur Absprache - aus den im Beschluss näher dargelegten Gründen die Befürchtung einer zukünftigen Zeugenbeeinflussung gegeben sei, wurde ohne Verstoß gegen die Kriterien logischen Denkens und grundlegende Erfahrungen begründet und ist daher nicht willkürlich. (T19)
  • 14 Os 184/08b
    Entscheidungstext OGH 14.01.2009 14 Os 184/08b
  • 11 Os 80/09p
    Entscheidungstext OGH 23.06.2009 11 Os 80/09p
    Beis wie T3
  • 14 Os 22/09f
    Entscheidungstext OGH 24.03.2009 14 Os 22/09f
    Vgl; Beis wie T10; Beis wie T15; Beisatz: Hier: Auslieferungshaft zur Sicherung des Strafvollzugs. (T20)
  • 14 Os 43/09v
    Entscheidungstext OGH 29.04.2009 14 Os 43/09v
    Beis wie T7; Beis wie T13; Beis wie T17; Beisatz: Hier: Frühere Versuche, sich der Strafverfolgung zu entziehen, konnten auch im nunmehrigen Verfahrensstadium in die Erwägungen einbezogen werden, weil die vom Oberlandesgericht thematisierte Sicherung der Strafvollstreckung gleichwertiger Zweck der Untersuchungshaft ist. (T21)
  • 14 Os 59/09x
    Entscheidungstext OGH 04.06.2009 14 Os 59/09x
    Auch; Beis wie T16; Beisatz: Hier: Tatbegehungsgefahr. (T22)
  • 14 Os 61/09s
    Entscheidungstext OGH 10.06.2009 14 Os 61/09s
    Auch; nur T4; Beis wie T2; Beis wie T16; Beisatz: Bei einer - wie hier aufgrund der Strafdrohung des § 75 StGB gegebenen - so genannten „bedingt-obligatorischen" Untersuchungshaft ist zu beachten, dass Umstände, die einen Haftgrund nicht annehmen lassen (§ 173 Abs 2 StPO), nicht gleichzusetzen sind mit solchen, die iSd § 173 Abs 6 StPO sein Vorliegen ausschließen. (T23)
  • 14 Os 56/09f
    Entscheidungstext OGH 26.05.2009 14 Os 56/09f
    Beis wie T1
  • 14 Os 51/09w
    Entscheidungstext OGH 12.05.2009 14 Os 51/09w
    Beis wie T16; Beis wie T17
  • 14 Os 89/09h
    Entscheidungstext OGH 25.08.2009 14 Os 89/09h
    Auch; Beis wie T7
  • 11 Os 140/09m
    Entscheidungstext OGH 22.09.2009 11 Os 140/09m
    Auch; Beis ähnlich wie T3
  • 15 Os 16/10g
    Entscheidungstext OGH 10.03.2010 15 Os 16/10g
    Beis wie T3
  • 12 Os 7/10m
    Entscheidungstext OGH 16.02.2010 12 Os 7/10m
    Vgl; Beis wie T7; Beis wie T15; Beis wie T18
  • 14 Os 16/10z
    Entscheidungstext OGH 02.03.2010 14 Os 16/10z
    Auch
  • 15 Os 85/10d
    Entscheidungstext OGH 21.07.2010 15 Os 85/10d
    Auch; Beis wie T10
  • 15 Os 82/10p
    Entscheidungstext OGH 13.07.2010 15 Os 82/10p
    Beis wie T3
  • 15 Os 133/10p
    Entscheidungstext OGH 13.10.2010 15 Os 133/10p
    Auch
  • 15 Os 165/10v
    Entscheidungstext OGH 23.12.2010 15 Os 165/10v
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T13
  • 15 Os 20/11x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2011 15 Os 20/11x
    Auch; Beis wie T13
  • 14 Os 44/11v
    Entscheidungstext OGH 28.04.2011 14 Os 44/11v
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T13
  • 15 Os 48/11i
    Entscheidungstext OGH 29.04.2011 15 Os 48/11i
    Auch; Beis wie T13
  • 11 Os 89/11i
    Entscheidungstext OGH 14.07.2011 11 Os 89/11i
    Auch; Beis ähnlich wie T11
  • 13 Os 92/11w
    Entscheidungstext OGH 23.07.2011 13 Os 92/11w
    Auch
  • 11 Os 114/11s
    Entscheidungstext OGH 13.09.2011 11 Os 114/11s
    Vgl auch; Beisatz: Bei schlüssigen Unterlagen herrscht im Auslieferungsverfahren ein formelles Prüfungsprinzip. (T24)
    Beisatz: Hier: Auslieferungsverfahren zur Strafverfolgung. (T25)
    Beisatz: Hier: Zur Frage der Kautionshöhe. (T26)
  • 15 Os 142/11p
    Entscheidungstext OGH 31.10.2011 15 Os 142/11p
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T10; Beis wie T18; Beis wie T22
  • 15 Os 3/12y
    Entscheidungstext OGH 25.01.2012 15 Os 3/12y
  • 15 Os 173/11x
    Entscheidungstext OGH 12.01.2012 15 Os 173/11x
    Auch; Beis wie T13; Beis wie T22
  • 12 Os 26/12h
    Entscheidungstext OGH 13.03.2012 12 Os 26/12h
    Beisatz: Hier: § 173 Abs 2 StPO idF Strafprozess-Reformgesetz (ab 2008). (T27)
    Vgl Beis wie T10
  • 11 Os 44/12y
    Entscheidungstext OGH 03.05.2012 11 Os 44/12y
    Vgl auch; nur ähnlich T4
  • 15 Os 50/12k
    Entscheidungstext OGH 10.05.2012 15 Os 50/12k
    Vgl auch; Auch Beis wie T16
  • 12 Os 53/12d
    Entscheidungstext OGH 23.05.2012 12 Os 53/12d
    Auch
  • 13 Os 73/12b
    Entscheidungstext OGH 10.07.2012 13 Os 73/12b
    Auch; Auch Beis wie T6; Auch Beis wie T13
  • 15 Os 83/12p
    Entscheidungstext OGH 10.07.2012 15 Os 83/12p
    Auch; Auch Beis wie T10
  • 15 Os 129/12b
    Entscheidungstext OGH 17.10.2012 15 Os 129/12b
    Beis wie T13
  • 14 Os 127/12a
    Entscheidungstext OGH 29.01.2013 14 Os 127/12a
    Vgl; Beis wie T16; Beis wie T17
  • 14 Os 15/13g
    Entscheidungstext OGH 14.02.2013 14 Os 15/13g
    Vgl; Beis wie T16; Beisatz: Denn § 173 Abs 2 StPO verlangt nur, dass die angenommenen Haftgründe auf bestimmten Tatsachen beruhen, kennt als Vergleichsbasis des Willkürverbots mithin nur die in Anschlag gebrachten bestimmten Tatsachen, weshalb auch eine bei dieser Prognose unterbliebene Erwägung einzelner aus Sicht eines Beschwerdeführers allenfalls erörterungsbedürftiger Umstände nicht als Grundrechtsverletzung vorgeworfen werden kann. (T28)
  • 11 Os 31/13p
    Entscheidungstext OGH 04.03.2013 11 Os 31/13p
    Auch
  • 12 Os 59/13p
    Entscheidungstext OGH 28.05.2013 12 Os 59/13p
    Auch; Beis wie T27
  • 14 Os 156/13t
    Entscheidungstext OGH 05.11.2013 14 Os 156/13t
    Vgl
  • 13 Os 88/13k
    Entscheidungstext OGH 17.09.2013 13 Os 88/13k
    Auch; Auch Beis wie T1
  • 15 Os 168/13i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2013 15 Os 168/13i
    Beis wie T13
  • 11 Os 8/14g
    Entscheidungstext OGH 11.02.2014 11 Os 8/14g
  • 11 Os 17/14f
    Entscheidungstext OGH 24.02.2014 11 Os 17/14f
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T13
  • 14 Os 37/14v
    Entscheidungstext OGH 09.04.2014 14 Os 37/14v
    Vgl
  • 15 Os 80/14z
    Entscheidungstext OGH 08.07.2014 15 Os 80/14z
    Auch
  • 15 Os 43/15k
    Entscheidungstext OGH 27.03.2015 15 Os 43/15k
    Beis wie T11
  • 15 Os 31/15w
    Entscheidungstext OGH 25.03.2015 15 Os 31/15w
    Auch; Beis wie T1
  • 15 Os 56/16y
    Entscheidungstext OGH 09.06.2016 15 Os 56/16y
    Auch; Beisatz: Hier: Kriterien des § 170 Abs 1 Z 2 - 4 StPO in einer Festnahmeanordnung. (T29)
  • 12 Os 106/17f
    Entscheidungstext OGH 21.09.2017 12 Os 106/17f
  • 14 Os 2/18b
    Entscheidungstext OGH 15.01.2017 14 Os 2/18b
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T11; Beis wie T17; Beis wie T28
  • 15 Os 39/20d
    Entscheidungstext OGH 27.04.2020 15 Os 39/20d
    Vgl
  • 14 Os 127/20p
    Entscheidungstext OGH 15.12.2020 14 Os 127/20p
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T11; Beis wie T28
  • 12 Os 30/21k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2021 12 Os 30/21k
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T17
  • 15 Os 15/23d
    Entscheidungstext OGH 21.02.2023 15 Os 15/23d
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T28 nur: Das Unterbleiben der Erwägung einzelner aus Sicht des Beschwerdeführers allenfalls erörterungsbedürftiger Umstände kann nicht als Grundrechtsverletzung vorgeworfen werden. (T30)
  • 12 Os 42/23b
    Entscheidungstext OGH 26.04.2023 12 Os 42/23b
    vgl; Beisatz wie T11; Beisatz wie T30
  • 12 Os 10/24y
    Entscheidungstext OGH 31.01.2024 12 Os 10/24y
  • 15 Os 135/24b
    Entscheidungstext OGH 25.11.2024 15 Os 135/24b
    vgl; Beisatz wie T28; Beisatz wie T30
  • 13 Os 129/22b
    Entscheidungstext OGH 11.01.2023 13 Os 129/22b
    vgl; Beisatz wie T17
  • 12 Os 83/25k
    Entscheidungstext OGH 15.07.2025 12 Os 83/25k
    vgl; Beisatz wie T10
  • 12 Os 45/26y
    Entscheidungstext OGH 21.04.2026 12 Os 45/26y
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117806

Im RIS seit

24.07.2003

Zuletzt aktualisiert am

07.05.2026

Dokumentnummer

JJR_20030624_OGH0002_0140OS00082_0300000_001