Rechtssatz für 7Ob89/75 (7Ob90/75) 1Ob7...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0064371

Geschäftszahl

7Ob89/75 (7Ob90/75); 1Ob738/76; 3Ob300/98h; 2Ob2/07v

Entscheidungsdatum

18.01.2007

Norm

KO §20 Abs1

Rechtssatz

Der Grundsatz der Gleichbehandlung aller Konkursgläubiger hat zur Folge, daß nach der Konkurseröffnung weder eine neue Konkursforderung entstehen noch eine bestehende durch spätere Rechtshandlungen irgendeiner Person eine Vorzugsstellung vor anderen Forderungen erlangen kann.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 89/75
    Entscheidungstext OGH 16.05.1975 7 Ob 89/75
  • 1 Ob 738/76
    Entscheidungstext OGH 15.11.1976 1 Ob 738/76
    Veröff: SZ 49/137 = EvBl 1977/153 S 323
  • 3 Ob 300/98h
    Entscheidungstext OGH 20.09.2000 3 Ob 300/98h
    Veröff: SZ 73/145
  • 2 Ob 2/07v
    Entscheidungstext OGH 18.01.2007 2 Ob 2/07v

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0064371

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.07.2015

Dokumentnummer

JJR_19750516_OGH0002_0070OB00089_7500000_001

Rechtssatz für 1Ob738/76 4Ob139/79 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0064332

Geschäftszahl

1Ob738/76; 4Ob139/79; 6Ob621/83; 5Ob318/85; 8Ob25/89; 7Ob618/93; 3Ob300/98h; 6Ob16/02z; 4Ob163/06h; 2Ob2/07v; 8Ob64/12p

Entscheidungsdatum

26.07.2012

Norm

IO §20
KO §20
  1. IO § 20 heute
  2. IO § 20 gültig ab 27.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2021
  3. IO § 20 gültig von 03.01.2018 bis 26.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2017
  4. IO § 20 gültig von 03.01.2018 bis 31.07.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 107/2017
  5. IO § 20 gültig von 01.08.2017 bis 02.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2017
  6. IO § 20 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 69/2014
  7. IO § 20 gültig von 01.07.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2010
  8. IO § 20 gültig von 26.04.2007 bis 30.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 18/2007
  9. IO § 20 gültig von 01.01.1997 bis 25.04.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 753/1996
  10. IO § 20 gültig von 01.01.1915 bis 31.12.1996

Rechtssatz

Die Aufrechenbarkeit ist insbesondere für Fälle ausgeschlossen, in denen die Gegenforderung erst nach der Konkurseröffnung entstanden oder die Forderung gegen den Gemeinschuldner erst nach der Konkurseröffnung an den Schuldner übergegangen ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 738/76
    Entscheidungstext OGH 15.11.1976 1 Ob 738/76
    Veröff: SZ 49/137 = EvBl 1977/153 S 323
  • 4 Ob 139/79
    Entscheidungstext OGH 17.06.1980 4 Ob 139/79
    Veröff: SZ 53/92
  • 6 Ob 621/83
    Entscheidungstext OGH 08.09.1983 6 Ob 621/83
    Auch; nur: Die Aufrechenbarkeit ist insbesondere für Fälle ausgeschlossen, in denen die Gegenforderung erst nach der Konkurseröffnung entstanden ist. (T1) Veröff: SZ 56/128 = RdW 1984,11 = GesRZ 1983,212
  • 5 Ob 318/85
    Entscheidungstext OGH 12.11.1985 5 Ob 318/85
    Veröff: SZ 58/169 = JBl 1986,321
  • 8 Ob 25/89
    Entscheidungstext OGH 12.07.1990 8 Ob 25/89
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Rückgriffsanspruch aus Bürgschaft. - Abfindungsausspruch des Gemeinschuldners infolge Ausscheidens wegen Konkurseröffnung. (T2) Veröff: RdW 1991,13
  • 7 Ob 618/93
    Entscheidungstext OGH 25.05.1994 7 Ob 618/93
    nur T1
  • 3 Ob 300/98h
    Entscheidungstext OGH 20.09.2000 3 Ob 300/98h
    Beisatz: Hier: Konzernverrechnungsklausel. (T3); Veröff: SZ 73/145
  • 6 Ob 16/02z
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 6 Ob 16/02z
    Auch; Beisatz: Der Anspruch der Konkursmasse auf Rückzahlung eines Treuhanderlages entsteht erst mit Rücktritt des Masseverwalters vom Kaufvertrag. Die Aufrechnung mit (nicht im Zusammenhang mit dem Treuhandauftrag entstandenen) Honorarforderungen des Treuhänders ist zwingend ausgeschlossen, weil der Treuhänder als Konkursgläubiger erst nach der Konkurseröffnung Schuldner der Konkursmasse geworden ist. (T4)
  • 4 Ob 163/06h
    Entscheidungstext OGH 21.11.2006 4 Ob 163/06h
    Vgl aber; Beisatz: Hier: Aufrechnung bei eigennütziger Treuhand zulässig. (T5)
  • 2 Ob 2/07v
    Entscheidungstext OGH 18.01.2007 2 Ob 2/07v
    Beisatz: Das Aufrechnungsverbot des §20 KO wirkt auch nach Verwertung durch Forderungsverkauf durch den Masseverwalter weiter. (T6)
  • 8 Ob 64/12p
    Entscheidungstext OGH 26.07.2012 8 Ob 64/12p
    nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0064332

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.08.2012

Dokumentnummer

JJR_19761115_OGH0002_0010OB00738_7600000_005

Rechtssatz für 6Ob728/78 4Ob139/79 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0064363

Geschäftszahl

6Ob728/78; 4Ob139/79; 6Ob621/83; 5Ob318/85; 3Ob504/86; 8Ob25/89; 7Ob618/93; 7Ob573/94; 9Ob507/94; 1Ob2231/96m; 1Ob2297/96t; 10Ob2342/96a; 3Ob76/97s; 8Ob52/00f; 3Ob300/98h; 2Ob240/01k; 10ObS233/02s; 2Ob136/03v; 9Ob67/04z; 2Ob2/07v; 8Ob117/07z; 5Ob20/15z

Entscheidungsdatum

24.02.2015

Norm

KO §20

Rechtssatz

Die Aufrechnung im Konkurs setzt voraus, dass die Forderungen einander bereits bei Eröffnung des Konkurses aufrechenbar gegenüberstanden. Diese Voraussetzung ist nicht gegeben, wenn die Forderung erst durch die Konkurseröffnung entstand.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 728/78
    Entscheidungstext OGH 03.11.1978 6 Ob 728/78
  • 4 Ob 139/79
    Entscheidungstext OGH 17.06.1980 4 Ob 139/79
    Veröff: SZ 53/92
  • 6 Ob 621/83
    Entscheidungstext OGH 08.09.1983 6 Ob 621/83
    Veröff: SZ 56/128 = RdW 1984,11 = GesRZ 1983,212
  • 5 Ob 318/85
    Entscheidungstext OGH 12.11.1985 5 Ob 318/85
    Veröff: SZ 58/169 = JBl 1986,321
  • 3 Ob 504/86
    Entscheidungstext OGH 15.10.1986 3 Ob 504/86
    Veröff: RdW 1987,82 = GesRZ 1987,211 = WBl 1987,65 (kritisch König, 52)
  • 8 Ob 25/89
    Entscheidungstext OGH 12.07.1990 8 Ob 25/89
    Auch
  • 7 Ob 618/93
    Entscheidungstext OGH 25.05.1994 7 Ob 618/93
    nur: Die Aufrechnung im Konkurs setzt voraus, dass die Forderungen einander bereits bei Eröffnung des Konkurses aufrechenbar gegenüberstanden. (T1)
  • 7 Ob 573/94
    Entscheidungstext OGH 12.10.1994 7 Ob 573/94
    nur T1; Veröff: SZ 67/169
  • 9 Ob 507/94
    Entscheidungstext OGH 21.11.1994 9 Ob 507/94
    Auch
  • 1 Ob 2231/96m
    Entscheidungstext OGH 25.10.1996 1 Ob 2231/96m
    Veröff: SZ 69/236
  • 1 Ob 2297/96t
    Entscheidungstext OGH 28.10.1997 1 Ob 2297/96t
    nur T1
  • 10 Ob 2342/96a
    Entscheidungstext OGH 25.11.1997 10 Ob 2342/96a
    nur T1
  • 3 Ob 76/97s
    Entscheidungstext OGH 25.11.1998 3 Ob 76/97s
    Auch
  • 8 Ob 52/00f
    Entscheidungstext OGH 11.05.2000 8 Ob 52/00f
    Auch; nur: Diese Voraussetzung ist nicht gegeben, wenn die Forderung erst durch die Konkurseröffnung entstand. (T2); Beisatz: Nach § 20 Abs 1 erster Halbsatz KO ist die Aufrechnung ausgeschlossen, wenn die Verpflichtung des Gläubigers erst nach oder mit der Konkurseröffnung entstanden ist. (T3)
  • 3 Ob 300/98h
    Entscheidungstext OGH 20.09.2000 3 Ob 300/98h
    Auch; Beisatz: Hier: Konzernverrechnungsklausel. (T4); Veröff: SZ 73/145
  • 2 Ob 240/01k
    Entscheidungstext OGH 18.10.2001 2 Ob 240/01k
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Die Bedingtheit oder Befristetheit einer Forderung schadet nicht. Eine aufrechenbare Forderung braucht im Konkurs auch nicht geltend gemacht zu werden. (T5)
  • 10 ObS 233/02s
    Entscheidungstext OGH 10.12.2002 10 ObS 233/02s
    Beisatz: Der Zeitpunkt der Aufrechnungserklärung ist hingegen nicht maßgebend. (T6)
  • 2 Ob 136/03v
    Entscheidungstext OGH 26.06.2003 2 Ob 136/03v
    Vgl aber; Beisatz: Der Werkbesteller kann gegen die vor Konkurseröffnung begründete Werklohnforderung des Gemeinschuldners mit Ersatzforderungen aus Schäden aufrechnen, die ihm wegen mangelhafter Erfüllung vor Konkurseröffnung entstanden sind, wobei es auf die Fälligkeit der Forderungen in beiden Richtungen nicht ankommt. (T7)
  • 9 Ob 67/04z
    Entscheidungstext OGH 06.04.2005 9 Ob 67/04z
    Vgl auch; Beisatz: Zum Zeitpunkt der Konkurseröffnung noch nicht entstandene oder erst durch diese entstehende Forderungen sind zwar nach § 20 KO von der Aufrechnung ausgenommen, doch sind gem § 19 Abs 2 KO sowohl betagte als auch bedingte Forderungen Gegenstand der Aufrechnung im Konkurs. (T8)
  • 2 Ob 2/07v
    Entscheidungstext OGH 18.01.2007 2 Ob 2/07v
    Beisatz: Das Aufrechnungsverbot des § 20 KO wirkt auch nach Verwertung durch Forderungsverkauf durch den Masseverwalter weiter. (T9)
  • 8 Ob 117/07z
    Entscheidungstext OGH 28.04.2008 8 Ob 117/07z
    Beis wie T5 nur: Die Bedingtheit oder Befristetheit einer Forderung schadet nicht. (T10); Beisatz: Entsteht eine der Forderungen erst durch die oder nach der Konkurseröffnung, fehlt es an dieser Voraussetzung der Aufrechenbarkeit. (T11)
  • 5 Ob 20/15z
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 5 Ob 20/15z
    Auch; nur T1; Beis wie T10

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0064363

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

15.05.2015

Dokumentnummer

JJR_19781103_OGH0002_0060OB00728_7800000_001

Rechtssatz für 1Ob99/65 3Ob242/74 1Ob7...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0064257

Geschäftszahl

1Ob99/65; 3Ob242/74; 1Ob719/83; 10ObS152/01b; 10ObS215/01t; 10ObS375/01x; 10ObS233/02s; 2Ob2/07v; 10ObS59/22g

Entscheidungsdatum

17.01.2023

Norm

GSVG §71 Abs2
KO §19
KO §20
  1. GSVG § 71 heute
  2. GSVG § 71 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  3. GSVG § 71 gültig ab 01.01.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2003
  4. GSVG § 71 gültig von 01.10.1999 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 106/1999
  5. GSVG § 71 gültig von 01.01.1998 bis 30.09.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/1997
  6. GSVG § 71 gültig von 01.01.1986 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 112/1986

Rechtssatz

Ein aufrechnungsberechtigter Konkursgläubiger hat eine ähnliche Stellung wie ein Absonderungsgläubiger; er braucht sich - gleichgültig, ob er seine Forderung im Konkurs angemeldet hat oder nicht - mit der Quote, die auf ihn im Konkurs entfiele, nicht zu begnügen. Er kann auch aufrechnen, obgleich ihm ein Absonderungsrecht die Möglichkeit gäbe, sich auch an eine Sondermasse zu halten.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 99/65
    Entscheidungstext OGH 08.07.1965 1 Ob 99/65
  • 3 Ob 242/74
    Entscheidungstext OGH 25.02.1975 3 Ob 242/74
    nur: Ein aufrechnungsberechtigter Konkursgläubiger hat eine ähnliche Stellung wie ein Absonderungsgläubiger; er braucht sich - gleichgültig, ob er seine Forderung im Konkurs angemeldet hat oder nicht - mit der Quote, die auf ihn im Konkurs entfiele, nicht zu begnügen. (T1)
    Beisatz: Der aufrechnungsberechtigte Konkursgläubiger bleibt von einem Nachlaß in einem Zwangsausgleich ausgeschlossen. (T2)
    Veröff: EvBl 1975/248 S 555
  • 1 Ob 719/83
    Entscheidungstext OGH 09.11.1983 1 Ob 719/83
    nur: Ein aufrechnungsberechtigter Konkursgläubiger hat eine ähnliche Stellung wie ein Absonderungsgläubiger. (T3)
  • 10 ObS 152/01b
    Entscheidungstext OGH 04.09.2001 10 ObS 152/01b
    Vgl auch; nur T3; Beisatz: Dem Sozialversicherungsträger steht eine Aufrechnungsbefugnis zugunsten seiner Konkursforderung zu, die ihm eine einem Absonderungsrecht vergleichbare Deckung verleiht. Das Aufrechnungsrecht überdauert auch den Abschluss eines Zwangsausgleichs oder Zahlungsplanes. (T4)
  • 10 ObS 215/01t
    Entscheidungstext OGH 30.10.2001 10 ObS 215/01t
    Vgl auch; nur T3; Beis wie T4
  • 10 ObS 375/01x
    Entscheidungstext OGH 11.12.2001 10 ObS 375/01x
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 10 ObS 233/02s
    Entscheidungstext OGH 10.12.2002 10 ObS 233/02s
    Vgl auch; Beis wie T4 nur: Dem Sozialversicherungsträger steht eine Aufrechnungsbefugnis zugunsten seiner Konkursforderung zu, die ihm eine einem Absonderungsrecht vergleichbare Deckung verleiht. (T5)
  • 2 Ob 2/07v
    Entscheidungstext OGH 18.01.2007 2 Ob 2/07v
    Auch
  • 10 ObS 59/22g
    Entscheidungstext OGH 17.01.2023 10 ObS 59/22g
    Vgl; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Dabei müssen sich in Bezug auf den unpfändbaren Teil der Geldleistung die gegenseitigen Forderungen nicht bereits im Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens aufrechenbar gegenüberstehen, sodass die Aufrechnung in den unpfändbaren Bezugsteil auch dann möglich ist, wenn der Beitragsschuldner erst nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens einen Pensionsanspruch erlangt. (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1965:RS0064257

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.02.2023

Dokumentnummer

JJR_19650708_OGH0002_0010OB00099_6500000_002

Rechtssatz für 2Ob81/75; 4Ob583/76; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032793

Geschäftszahl

2Ob81/75; 4Ob583/76; 2Ob214/76; 7Ob45/79; 3Ob663/79; 3Ob600/80 (3Ob601/80; 3Ob602/80); 8Ob146/83; 7Ob680/85; 1Ob528/86; 9Ob1740/91; 1Ob627/93; 8Ob32/94; 1Ob638/95; 8Ob343/97t; 7Ob313/97y; 3Ob80/05v; 10Ob116/05i; 2Ob2/07v; 8Ob82/09f; 5Ob20/15z; 7Ob12/17s; 7Ob110/17b; 5Ob102/21t; 8Ob58/23x

Entscheidungsdatum

26.06.2024

Rechtssatz

Die Rechtsstellung des Schuldners darf durch eine Zession nicht verschlechtert werden.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 81/75
    Entscheidungstext OGH 30.05.1975 2 Ob 81/75
  • 4 Ob 583/76
    Entscheidungstext OGH 11.01.1977 4 Ob 583/76
    Veröff: SZ 50/1 = EvBl 1977/168 S 392
  • 2 Ob 214/76
    Entscheidungstext OGH 31.03.1977 2 Ob 214/76
    Vgl auch
  • 7 Ob 45/79
    Entscheidungstext OGH 18.10.1979 7 Ob 45/79
    Veröff: SZ 52/149
  • 3 Ob 663/79
    Entscheidungstext OGH 09.04.1980 3 Ob 663/79
  • 3 Ob 600/80
    Entscheidungstext OGH 24.06.1981 3 Ob 600/80
    Vgl
  • 8 Ob 146/83
    Entscheidungstext OGH 23.06.1983 8 Ob 146/83
    Beisatz: Daher wird der Beginn des Laufes der Verjährung durch die Zession nicht verändert. (T1)
  • 7 Ob 680/85
    Entscheidungstext OGH 16.01.1986 7 Ob 680/85
    Beisatz: Er kann insbesondere auch mit Forderungen gegen den Zedenten aufrechnen, die ihm bis zur Verständigung entstanden sind. (T2) Veröff: SZ 59/14
  • 1 Ob 528/86
    Entscheidungstext OGH 05.03.1986 1 Ob 528/86
    Veröff: JBl 1986,383
  • 9 Ob 1740/91
    Entscheidungstext OGH 19.06.1991 9 Ob 1740/91
    Beis wie T2
  • 1 Ob 627/93
    Entscheidungstext OGH 03.05.1994 1 Ob 627/93
  • 8 Ob 32/94
    Entscheidungstext OGH 29.06.1995 8 Ob 32/94
  • 1 Ob 638/95
    Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 638/95
    Vgl; Beis wie T2; Veröff: SZ 69/57
  • 8 Ob 343/97t
    Entscheidungstext OGH 30.10.1997 8 Ob 343/97t
  • 7 Ob 313/97y
    Entscheidungstext OGH 10.02.1998 7 Ob 313/97y
  • 3 Ob 80/05v
    Entscheidungstext OGH 27.04.2005 3 Ob 80/05v
  • 10 Ob 116/05i
    Entscheidungstext OGH 18.10.2005 10 Ob 116/05i
    Beis wie T1
  • 2 Ob 2/07v
    Entscheidungstext OGH 18.01.2007 2 Ob 2/07v
    Beisatz: Aber auch nicht verbessert werden. (T3)
  • 8 Ob 82/09f
    Entscheidungstext OGH 22.04.2010 8 Ob 82/09f
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 5 Ob 20/15z
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 5 Ob 20/15z
    Beis wie T2
  • 7 Ob 12/17s
    Entscheidungstext OGH 17.05.2017 7 Ob 12/17s
    Beis wie T1
  • 7 Ob 110/17b
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 110/17b
  • 5 Ob 102/21t
    Entscheidungstext OGH 16.12.2021 5 Ob 102/21t
    Beis wie T1
  • 8 Ob 58/23x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.06.2024 8 Ob 58/23x

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0032793

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.08.2024

Dokumentnummer

JJR_19750530_OGH0002_0020OB00081_7500000_001

Rechtssatz für 8Ob52/00f; 2Ob2/07v; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0113488

Geschäftszahl

8Ob52/00f; 2Ob2/07v; 17Ob1/26k

Entscheidungsdatum

06.07.2026

Norm

KO §20 Abs1
IO §20 Abs1
  1. IO § 20 heute
  2. IO § 20 gültig ab 27.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2021
  3. IO § 20 gültig von 03.01.2018 bis 26.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2017
  4. IO § 20 gültig von 03.01.2018 bis 31.07.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 107/2017
  5. IO § 20 gültig von 01.08.2017 bis 02.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2017
  6. IO § 20 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 69/2014
  7. IO § 20 gültig von 01.07.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2010
  8. IO § 20 gültig von 26.04.2007 bis 30.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 18/2007
  9. IO § 20 gültig von 01.01.1997 bis 25.04.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 753/1996
  10. IO § 20 gültig von 01.01.1915 bis 31.12.1996

Rechtssatz

Nach Paragraph 20, Absatz eins, erster Halbsatz KO ist die Aufrechnung ausgeschlossen, wenn die Verpflichtung des Gläubigers erst nach oder mit der Konkurseröffnung entstanden ist.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 52/00f
    Entscheidungstext OGH 11.05.2000 8 Ob 52/00f
  • 2 Ob 2/07v
    Entscheidungstext OGH 18.01.2007 2 Ob 2/07v
    Beisatz: Das Aufrechnungsverbot des §20 KO wirkt auch nach Verwertung durch Forderungsverkauf durch den Masseverwalter weiter. (T1)
  • 17 Ob 1/26k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 06.07.2026 17 Ob 1/26k
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113488

Im RIS seit

11.05.2000

Zuletzt aktualisiert am

31.08.2026

Dokumentnummer

JJR_20000511_OGH0002_0080OB00052_00F0000_001