Rechtssatz für 3Ob542/92 4Ob200/01t 1O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0057701

Geschäftszahl

3Ob542/92; 4Ob200/01t; 1Ob220/03i

Entscheidungsdatum

01.07.2004

Norm

EheG §81
EheG §83
  1. EheG § 81 heute
  2. EheG § 81 gültig ab 01.07.1978 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 280/1978
  1. EheG § 83 heute
  2. EheG § 83 gültig ab 01.07.1978 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 280/1978

Rechtssatz

Die Sicherung von Vermögen (etwa als erwartetes Erbe) der geschiedenen Ehegatten für ihre aus der geschiedenen Ehe stammenden Kinder ist kein Grundsatz der Aufteilung.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 542/92
    Entscheidungstext OGH 11.03.1992 3 Ob 542/92
    Veröff: RZ 1994/4 S 16
  • 4 Ob 200/01t
    Entscheidungstext OGH 25.09.2001 4 Ob 200/01t
  • 1 Ob 220/03i
    Entscheidungstext OGH 01.07.2004 1 Ob 220/03i
    Beisatz: Die Sicherung von Vermögen der geschiedenen Ehegatten für ihre aus der geschiedenen Ehe stammenden Kinder ist nicht Gegenstand des Aufteilungsverfahrens. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0057701

Dokumentnummer

JJR_19920311_OGH0002_0030OB00542_9200000_003

Rechtssatz für 1Ob10/93; 1Ob39/95; ...

Gericht

OGH, AUSL EGMR

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0022474

Geschäftszahl

1Ob10/93; 1Ob39/95; 1Ob2192/96a; 1Ob2191/96d; 1Ob2047/96b; 1Ob2184/96z; 1Ob267/98s; 1Ob52/00d; 1Ob9/00f; 1Ob306/99b; 1Ob178/00h; 1Ob262/00m; 1Ob138/01b; 1Ob173/02a; 1Ob220/03i; 6Ob303/05k; 4Ob113/10m; 8Ob52/12y; 8Ob104/12w; 7Ob237/12x; 2Ob213/13g; 1Ob79/15x; 3Ob24/16z; 2Ob181/16f; 8Ob57/17s; 10Ob64/17k; 1Ob189/23k; 5Ob33/23y; 1Ob39/24b; 7Ob164/24d; 7Ob165/24a; 16Ok1/24v; 16Ok2/24s

Entscheidungsdatum

21.01.2025

Rechtssatz

Der Geschädigte muss nur den Eintritt des Schadens sowie die Übertretung eines Schutzgesetzes durch das Organverhalten beweisen, sofern er seinen Anspruch auf die Verletzung einer solchen Norm stützt; dagegen bedarf es keines strikten Nachweises des Kausalzusammenhanges, weil die Pflichtwidrigkeit vermutet wird.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 10/93
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 25.08.1993 1 Ob 10/93
    Veröff: SZ 66/97 = JBl 1994,185
  • 1 Ob 39/95
    Entscheidungstext OGH 29.08.1995 1 Ob 39/95
  • 1 Ob 2192/96a
    Entscheidungstext OGH 25.06.1996 1 Ob 2192/96a
    Veröff: SZ 69/148
  • 1 Ob 2191/96d
    Entscheidungstext OGH 25.06.1996 1 Ob 2191/96d
    Veröff: SZ 69/147
  • 1 Ob 2047/96b
    Entscheidungstext OGH 22.08.1996 1 Ob 2047/96b
    Veröff: SZ 69/188
  • 1 Ob 2184/96z
    Entscheidungstext OGH 28.01.1997 1 Ob 2184/96z
    Auch
  • 1 Ob 267/98s
    Entscheidungstext OGH 19.01.1999 1 Ob 267/98s
    Beisatz: Steht die Übertretung eines Schutzgesetzes fest, kann sich der Rechtsträger von seiner Haftung nur dadurch befreien, dass er mangelndes Verschulden seiner Organe nachweist oder die Kausalität der Pflichtverletzung ernsthaft zweifelhaft macht. (T1)
  • 1 Ob 52/00d
    Entscheidungstext OGH 28.03.2000 1 Ob 52/00d
    Beis wie T1
  • 1 Ob 9/00f
    Entscheidungstext OGH 28.03.2000 1 Ob 9/00f
  • 1 Ob 306/99b
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 1 Ob 306/99b
    nur: Der Geschädigte muss nur den Eintritt des Schadens sowie die Übertretung eines Schutzgesetzes durch das Organverhalten beweisen, sofern er seinen Anspruch auf die Verletzung einer solchen Norm stützt. (T2)
    Beisatz: Der Geschädigte hat den vom Schutzgesetz erfassten Tatbestand, hier also den konkreten Verstoß gegen Bestimmungen des SchießmittelG und SprengmittelG beziehungsweise der SchießmonopolsV und SprengmittelmonopolsV, zu behaupten und zu beweisen. (T3)
    Veröff: SZ 73/118
  • 1 Ob 178/00h
    Entscheidungstext OGH 19.12.2000 1 Ob 178/00h
    Auch; Beisatz: Wer Schutzgesetze verletzt, kann sich von seiner Haftung nur dadurch befreien, dass er sein mangelndes Verschulden nachweist oder die Kausalität der Pflichtwidrigkeit ernstlich in Zweifel zieht. (T4)
  • 1 Ob 262/00m
    Entscheidungstext OGH 27.03.2001 1 Ob 262/00m
    Beis wie T1; Beis wie T4
  • 1 Ob 138/01b
    Entscheidungstext OGH 27.11.2001 1 Ob 138/01b
  • 1 Ob 173/02a
    Entscheidungstext OGH 26.11.2002 1 Ob 173/02a
  • 1 Ob 220/03i
    Entscheidungstext OGH 01.07.2004 1 Ob 220/03i
    Beis wie T4
  • 6 Ob 303/05k
    Entscheidungstext OGH 06.04.2006 6 Ob 303/05k
    Vgl; Beisatz: Bei Verletzung eines Schutzgesetzes ist kein strenger Beweis des Kausalzusammenhangs erforderlich, spricht doch in diesen Fällen der Beweis des ersten Anscheins dafür, dass der von der Norm zu verhindernde Schaden durch das verbotene Verhalten verursacht wurde. Es obliegt dann dem Beklagten, die Kausalität der Pflichtwidrigkeit - durch Außerkraftsetzung des ihn belastenden Anscheinsbeweises - ernstlich zweifelhaft zu machen. (T5)
  • 4 Ob 113/10m
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 4 Ob 113/10m
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 8 Ob 52/12y
    Entscheidungstext OGH 30.05.2012 8 Ob 52/12y
    Vgl auch; Auch Beis wie T1
  • 8 Ob 104/12w
    Entscheidungstext OGH 24.01.2013 8 Ob 104/12w
    Beis wie T1; Veröff: SZ 2013/9
  • 7 Ob 237/12x
    Entscheidungstext OGH 27.03.2013 7 Ob 237/12x
    Auch; Beis wie T5
  • 2 Ob 213/13g
    Entscheidungstext OGH 28.03.2014 2 Ob 213/13g
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T5
  • 1 Ob 79/15x
    Entscheidungstext OGH 08.07.2015 1 Ob 79/15x
    Beis wie T4; Beis wie T5
  • 3 Ob 24/16z
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 3 Ob 24/16z
    Auch; Beisatz: Hier: Anscheinsbeweis nicht erbracht. (T6)
  • 2 Ob 181/16f
    Entscheidungstext OGH 27.10.2016 2 Ob 181/16f
    Auch; Beis wie T5
  • 8 Ob 57/17s
    Entscheidungstext OGH 28.09.2017 8 Ob 57/17s
    Beis wie T1; Beis wie T5; Veröff: SZ 2017/111
  • 10 Ob 64/17k
    Entscheidungstext OGH 20.02.2018 10 Ob 64/17k
  • 1 Ob 189/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.01.2024 1 Ob 189/23k
    Beisatz wie T1; Beisatz wie T4
  • 5 Ob 33/23y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 05.02.2024 5 Ob 33/23y
    vgl; Beisatz wie T1; Beisatz wie T5
  • 1 Ob 39/24b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.05.2024 1 Ob 39/24b
    nur T5
  • 7 Ob 164/24d
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 20.11.2024 7 Ob 164/24d
    Beisatz wie T5
  • 7 Ob 165/24a
    Entscheidungstext OGH 20.11.2024 7 Ob 165/24a
    vgl; Beisatz nur wie T5
  • 16 Ok 1/24v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 06.12.2024 16 Ok 1/24v
    vgl; Beisatz: In einem Haftungsprozess muss der Geschädigte nur die Verletzung des Schutzgesetzes und den Eintritt ihres Schadens behaupten und beweisen. (T7)
    Anm: Hier: Kartellverstoß
  • 16 Ok 2/24s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.01.2025 16 Ok 2/24s
    vgl; Beisatz wie T7
    Anm: Hier: Kartellverstoß

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0022474

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.02.2025

Dokumentnummer

JJR_19930825_OGH0002_0010OB00010_9300000_002

Rechtssatz für 1Ob10/93; 1Ob39/95; ...

Gericht

OGH, AUSL EGMR

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0022469

Geschäftszahl

1Ob10/93; 1Ob39/95; 1Ob220/03i; 1Ob68/09w; 1Ob139/10p; 1Ob129/12w; 1Ob216/16w; 1Ob85/18h; 1Ob184/18t; 1Ob232/22g; 1Ob39/24b; 1Ob71/25k

Entscheidungsdatum

24.06.2025

Rechtssatz

Der Amtshaftungskläger hat nicht bloß die Rechtsverletzung durch das Organ, sondern auch zu behaupten und zu beweisen, dass ihm der geltend gemachte Schaden ohne diese Rechtsverletzung nicht erwachsen wäre.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 10/93
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 25.08.1993 1 Ob 10/93
    Veröff: SZ 66/97 = JBl 1994,185
  • 1 Ob 39/95
    Entscheidungstext OGH 29.08.1995 1 Ob 39/95
    Vgl
  • 1 Ob 220/03i
    Entscheidungstext OGH 01.07.2004 1 Ob 220/03i
    Beisatz: Wird aber eine Schutznorm verletzt, so hat der Geschädigte - auch bei rechtswidriger Unterlassung als behaupteter Schadensursache - nur den Eintritt des Schadens, dessen Höhe und die Normverletzung zu beweisen; die Pflichtwidrigkeit wird hingegen vermutet. Der Schädiger kann sich von seiner Haftung nur dann befreien, wenn er beweist, dass weder ihn noch jene Personen für die er einzustehen hat, ein Verschulden trifft oder wenn er die Kausalität der Pflichtwidrigkeit ernstlich zweifelhaft macht (so schon SZ72/4 ua). (T1)
  • 1 Ob 68/09w
    Entscheidungstext OGH 06.07.2009 1 Ob 68/09w
    Auch; Beisatz: Den Geschädigten trifft auch im Amtshaftungsverfahren grundsätzlich die Beweislast für den Kausalzusammenhang zwischen dem haftungsbegründenden Ereignis und dem eingetretenen Schaden. (T2)
  • 1 Ob 139/10p
    Entscheidungstext OGH 14.09.2010 1 Ob 139/10p
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Vorwurf der Unterlassung (hoheitlicher) Maßnahmen zur Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkung (insbesondere der Verkehrsüberwachung im Rahmen der Verkehrspolizei). (T3)
  • 1 Ob 129/12w
    Entscheidungstext OGH 15.11.2012 1 Ob 129/12w
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 216/16w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 1 Ob 216/16w
    Beis wie T2
  • 1 Ob 85/18h
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 1 Ob 85/18h
    Auch
  • 1 Ob 184/18t
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 1 Ob 184/18t
    Auch
  • 1 Ob 232/22g
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 13.07.2023 1 Ob 232/22g
    Beisatz wie T2
  • 1 Ob 39/24b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.05.2024 1 Ob 39/24b
    Beisatz wie T2
  • 1 Ob 71/25k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.06.2025 1 Ob 71/25k
    vgl

Schlagworte

Beweislast

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0022469

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.12.2025

Dokumentnummer

JJR_19930825_OGH0002_0010OB00010_9300000_001

Rechtssatz für 1Ob178/00h; 9Ob11/02m; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0114544

Geschäftszahl

1Ob178/00h; 9Ob11/02m; 9Ob66/02z; 1Ob220/03i; 3Ob57/05m; 10Ob28/06z; 1Ob201/07a; 6Ob115/08t; 6Ob284/08w; 7Ob233/09d; 8ObA23/11g; 8Ob50/11b; 6Ob108/11t; 9ObA87/11a; 10Ob46/11d; 8ObA70/11v; 6Ob165/12a; 2Ob44/13d; 2Ob235/13t; 8Ob91/13k; 4Ob91/15h; 1Ob101/16h; 9ObA91/16x; 6Ob211/16x; 9Ob23/17y; 9ObA46/18g; 2Ob114/21k; 9Ob58/22b; 9ObA101/24d; 1Ob31/25b; 8ObA19/25i

Entscheidungsdatum

30.09.2025

Norm

ZPO §182
ZPO §502 HI2
ZPO §502 HII
  1. ZPO § 182 heute
  2. ZPO § 182 gültig ab 01.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  3. ZPO § 182 gültig von 01.05.1983 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Die Frage, ob ein bestimmtes Vorbringen Anlass zu einer Erörterung beziehungsweise Anleitung dieser Partei durch das Gericht geben könnte, ist schon von vornherein so einzelfallbezogen, dass darin keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung im Sinne des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO zu erblicken ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 178/00h
    Entscheidungstext OGH 19.12.2000 1 Ob 178/00h
  • 9 Ob 11/02m
    Entscheidungstext OGH 23.01.2002 9 Ob 11/02m
  • 9 Ob 66/02z
    Entscheidungstext OGH 08.05.2002 9 Ob 66/02z
  • 1 Ob 220/03i
    Entscheidungstext OGH 01.07.2004 1 Ob 220/03i
    Vgl auch
  • 3 Ob 57/05m
    Entscheidungstext OGH 27.04.2005 3 Ob 57/05m
  • 10 Ob 28/06z
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 10 Ob 28/06z
  • 1 Ob 201/07a
    Entscheidungstext OGH 29.01.2008 1 Ob 201/07a
  • 6 Ob 115/08t
    Entscheidungstext OGH 05.06.2008 6 Ob 115/08t
  • 6 Ob 284/08w
    Entscheidungstext OGH 19.02.2009 6 Ob 284/08w
  • 7 Ob 233/09d
    Entscheidungstext OGH 03.03.2010 7 Ob 233/09d
  • 8 ObA 23/11g
    Entscheidungstext OGH 26.04.2011 8 ObA 23/11g
    Auch
  • 8 Ob 50/11b
    Entscheidungstext OGH 25.05.2011 8 Ob 50/11b
  • 6 Ob 108/11t
    Entscheidungstext OGH 16.06.2011 6 Ob 108/11t
    Auch
  • 9 ObA 87/11a
    Entscheidungstext OGH 27.07.2011 9 ObA 87/11a
  • 10 Ob 46/11d
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 Ob 46/11d
    Auch
  • 8 ObA 70/11v
    Entscheidungstext OGH 26.07.2012 8 ObA 70/11v
  • 6 Ob 165/12a
    Entscheidungstext OGH 13.09.2012 6 Ob 165/12a
  • 2 Ob 44/13d
    Entscheidungstext OGH 25.04.2013 2 Ob 44/13d
  • 2 Ob 235/13t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 2 Ob 235/13t
  • 8 Ob 91/13k
    Entscheidungstext OGH 24.03.2014 8 Ob 91/13k
    Vgl auch; Beisatz: Die Grenzen der vom Gericht wahrzunehmenden Anleitungspflicht richten sich stets nach den Umständen des Einzelfalls und begründen gewöhnlich, außer bei grober Fehlbeurteilung, keine in dritter Instanz zu beurteilende erhebliche Rechtsfrage. (T1)
  • 4 Ob 91/15h
    Entscheidungstext OGH 16.06.2015 4 Ob 91/15h
  • 1 Ob 101/16h
    Entscheidungstext OGH 21.06.2016 1 Ob 101/16h
  • 9 ObA 91/16x
    Entscheidungstext OGH 26.07.2016 9 ObA 91/16x
  • 6 Ob 211/16x
    Entscheidungstext OGH 30.01.2017 6 Ob 211/16x
  • 9 Ob 23/17y
    Entscheidungstext OGH 20.04.2017 9 Ob 23/17y
  • 9 ObA 46/18g
    Entscheidungstext OGH 17.05.2018 9 ObA 46/18g
  • 2 Ob 114/21k
    Entscheidungstext OGH 05.08.2021 2 Ob 114/21k
  • 9 Ob 58/22b
    Entscheidungstext OGH 24.11.2022 9 Ob 58/22b
    Vgl
  • 9 ObA 101/24d
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.01.2025 9 ObA 101/24d
  • 1 Ob 31/25b
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 29.04.2025 1 Ob 31/25b
  • 8 ObA 19/25i
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 30.09.2025 8 ObA 19/25i
    vgl; Beisatz: Hier: Zur Frage, ob ein Schreiben ein bloßes Ersuchen um Rechtsauskunft oder bereits eine verbesserungsbedürftige Klage ist. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0114544

Im RIS seit

18.01.2001

Zuletzt aktualisiert am

14.08.2026

Dokumentnummer

JJR_20001219_OGH0002_0010OB00178_00H0000_001