Rechtssatz für 2Ob871/52 1Ob578/86

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0042069

Geschäftszahl

2Ob871/52; 1Ob578/86

Entscheidungsdatum

03.09.1986

Norm

ZPO §482 B2
  1. ZPO § 482 heute
  2. ZPO § 482 gültig ab 01.05.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983

Rechtssatz

Das erst im Berufungsverfahren angebrachte Vorbringen, daß der Zeuge unglaubwürdig ist, sowie die hiefür vorgebrachten Umstände und Beweise sind als Neuerung anzusehen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 871/52
    Entscheidungstext OGH 20.12.1952 2 Ob 871/52
  • 1 Ob 578/86
    Entscheidungstext OGH 03.09.1986 1 Ob 578/86

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1952:RS0042069

Dokumentnummer

JJR_19521220_OGH0002_0020OB00871_5200000_001

Rechtssatz für 1Ob578/86 1Ob342/97v

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0063487

Geschäftszahl

1Ob578/86; 1Ob342/97v

Entscheidungsdatum

30.06.1998

Rechtssatz

Umsatzrückgang berechtigt den Geschäftsherrn nur dann zur vorzeitigen Lösung des Vertrages, wenn er vom Handelsvertreter verschuldet wurde. Dies ist vom Geschäftsherrn zu beweisen. Ging der Handelsvertreter eine Mindestumsatzverpflichtung ein, kann er die Folgen der vom Geschäftsherrn wegen Nichterreichung des Mindestumsatzes ausgesprochenen vorzeitigen Lösung des Vertrages nur dadurch abwenden, daß er behauptet und beweist, der Umsatz habe aus Gründen, die vom Geschäftsherrn zu vertreten sind, nicht erreicht werden können.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 578/86
    Entscheidungstext OGH 03.09.1986 1 Ob 578/86
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    Beisatz: Diese Grundsätze können auch für das Vertragsverhältnis zwischen Unternehmer (Importeur bzw Zwischenhändler eines großen Fahrzeugherstellers) und Fahrzeug-Vertragshändler fruchtbar gemacht werden und haben dort zur Folge, daß eine längerfristige Nichterreichung der im Kfz-Händlervertrag vereinbarten Verkaufsleistung einen wichtigen Grund für eine vorzeitige Vertragslösung darstellen kann. Die konkrete Behauptung und den Beweis des Vorliegens eines solchen wichtigen Grundes hat der Unternehmer anzutreten. (T1)Beisatz: Hier: HVertG 1993 §22. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0063487

Dokumentnummer

JJR_19860903_OGH0002_0010OB00578_8600000_001

Rechtssatz für 1Ob971/53 1Ob1020/53 3O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0044441

Geschäftszahl

1Ob971/53; 1Ob1020/53; 3Ob399/54; 3Ob689/54 (3Ob690/54); 2Ob293/49; 2Ob58/28; 1Ob239/49; 2Ob410/52; 4Ob172/52; 1Ob132/58; 4Ob501/66; 5Ob133/72; 5Ob531/80; 4Ob514/83; 1Ob578/86; 8Ob69/86 (8Ob70/86); 10Ob127/00z; 5Ob112/02k; 1Ob5/03x; 3Ob173/06x; 6Ob30/09v; 7Ob183/09a; 8Ob74/14m; 7Ob183/16m

Entscheidungsdatum

13.10.2016

Norm

ZPO §530 Abs1 Z7 G3
  1. ZPO § 530 heute
  2. ZPO § 530 gültig ab 01.10.1979 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 140/1979

Rechtssatz

Nur die neu aufgefundenen Tatsachen (Paragraph 530, Ziffer 7, ZPO), nicht aber auch die neuen Beweismittel müssen bereits bei Schluss der mündlichen Verhandlung des Hauptprozesses vorhanden gewesen sein.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 971/53
    Entscheidungstext OGH 23.12.1953 1 Ob 971/53
  • 1 Ob 1020/53
    Entscheidungstext OGH 10.03.1954 1 Ob 1020/53
    Beisatz: Mit grundsätzlicher Begründung. (T1)
  • 3 Ob 399/54
    Entscheidungstext OGH 27.08.1954 3 Ob 399/54
  • 3 Ob 689/54
    Entscheidungstext OGH 01.12.1954 3 Ob 689/54
  • 2 Ob 293/49
    Entscheidungstext OGH 19.11.1949 2 Ob 293/49
    Gegenteilig; Beisatz: Auch die Beweismittel. (T2) Veröff: SZ 22/180
  • 2 Ob 58/28
    Entscheidungstext OGH 06.03.1928 2 Ob 58/28
    Ähnlich; Veröff: SZ 10/40
  • 1 Ob 239/49
    Entscheidungstext OGH 17.08.1949 1 Ob 239/49
    Gegenteilig; Beis wie T2; Veröff: EvBl 1950/124
  • 2 Ob 410/52
    Entscheidungstext OGH 21.05.1952 2 Ob 410/52
    Gegenteilig; Beis wie T2; Veröff: JBl 1953,130
  • 4 Ob 172/52
    Entscheidungstext OGH 20.01.1953 4 Ob 172/52
  • 1 Ob 132/58
    Entscheidungstext OGH 26.03.1958 1 Ob 132/58
    Auch; Beisatz: Später eingetretene Tatsachen und die diese angeblich bestätigenden Beweismittel bilden keinen Wiederaufnahmsgrund. (T3)
  • 4 Ob 501/66
    Entscheidungstext OGH 01.04.1966 4 Ob 501/66
    Veröff: RZ 1966,148
  • 5 Ob 133/72
    Entscheidungstext OGH 19.09.1972 5 Ob 133/72
  • 5 Ob 531/80
    Entscheidungstext OGH 13.05.1980 5 Ob 531/80
    Beis wie T3; Beisatz: Falls die Beweismittel Tatsachen beweisen sollen, die schon vorher vorhanden waren. (T4)
  • 4 Ob 514/83
    Entscheidungstext OGH 22.02.1983 4 Ob 514/83
    Auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 578/86
    Entscheidungstext OGH 03.09.1986 1 Ob 578/86
    Auch; Beis wie T3
  • 8 Ob 69/86
    Entscheidungstext OGH 21.05.1987 8 Ob 69/86
    Beis wie T3; Beisatz: Erst nach Schluss der mündlichen Verhandlung entstandene oder benutzbar gewordene Beweismittel können taugliche Wiederaufnahmsgründe sein. (T5)
  • 10 Ob 127/00z
    Entscheidungstext OGH 10.07.2001 10 Ob 127/00z
    Auch
  • 5 Ob 112/02k
    Entscheidungstext OGH 14.05.2002 5 Ob 112/02k
    nur: Die neu aufgefundenen Tatsachen müssen bereits bei Schluss der mündlichen Verhandlung des Hauptprozesses vorhanden gewesen sein. (T6)
  • 1 Ob 5/03x
    Entscheidungstext OGH 28.02.2003 1 Ob 5/03x
    Beisatz: Hier: Die Klägerin beruft sie sich als neue Tatsache darauf, dass in unzulässiger (= sittenwidriger) Weise nicht marktkonforme Zinssätze vereinbart und in Rechnung gestellt worden seien. Die Entscheidung der Europäischen Kommission, in unzulässiger (= sittenwidriger) Weise nicht marktkonforme Zinssätze vereinbart und in Rechnung gestellt worden seien, stellt das-erst nach Schluss der Verhandlung erster Instanz im wiederaufzunehmenden Verfahren entstandene-Beweismittel dar, das sich auf bereits früher vorhandene Tatsachen bezieht. (T7)
  • 3 Ob 173/06x
    Entscheidungstext OGH 19.10.2006 3 Ob 173/06x
  • 6 Ob 30/09v
    Entscheidungstext OGH 05.08.2009 6 Ob 30/09v
    Vgl; Beisatz: Das Berufungsgericht bezieht sich in seiner Begründung nur auf die zweite der beiden Alternativen des § 530 Abs 1 Z 7 ZPO, das Auffinden neuer Beweismittel, die sich nur dann abstrakt als Wiederaufnahmsgrund eignen können, wenn das Beweisthema bereits Gegenstand des Vorprozesses war. Für die erste Alternative des § 530 Abs 1 Z 7 ZPO gilt aber zwangsläufig das Gegenteil. (T8); Beisatz: Neue Tatsachen können schon begrifflich im Vorprozess noch nicht vorgebracht worden sein. Es spielt dabei keine Rolle, ob der Kläger in unverschuldeter Unkenntnis der für seinen Standpunkt wesentlichen Tatsachen im Vorverfahren bloß ein unzureichendes, oder aus Mangel erfolgversprechender Argumente überhaupt kein eigenes Bestreitungsvorbringen erstattet hat. (T9)
  • 7 Ob 183/09a
    Entscheidungstext OGH 18.11.2009 7 Ob 183/09a
  • 8 Ob 74/14m
    Entscheidungstext OGH 23.01.2015 8 Ob 74/14m
    Beisatz: Die neuen Tatsachen müssen im vorangegangenen Verfahren bereits entstanden oder vorhanden gewesen sein. Bei den neuen Beweismitteln kommt es nicht darauf an, wann diese entstanden sind; sie müssen sich nur auf Tatsachen beziehen, die schon vor Verfahrensabschluss erster Instanz vorhanden waren. (T10)
  • 7 Ob 183/16m
    Entscheidungstext OGH 13.10.2016 7 Ob 183/16m
    nur T6; Beis wie T10

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0044441

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.12.2016

Dokumentnummer

JJR_19531223_OGH0002_0010OB00971_5300000_001

Rechtssatz für 3Ob392/54; 3Ob164/56; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0041812

Geschäftszahl

3Ob392/54; 3Ob164/56; 1Ob441/57; 2Ob498/57; 2Ob364/57; 5Ob423/58; 2Ob403/59; 4Ob308/61; 6Ob293/62; 5Ob335/63; 4Ob323/64; 4Ob346/64; 7Ob116/65; 7Ob89/67; 7Ob220/67; 2Ob403/67; 5Ob69/68; 2Ob244/68; 6Ob223/69; 5Ob261/69; 5Ob117/70; 5Ob132/70; 8Ob139/70; 5Ob204/70; 6Ob324/70; 7Ob122/71; 1Ob266/71; 5Ob62/72; 1Ob135/72; 6Ob137/73 (6Ob138/73); 7Ob145/73; 2Ob180/74; 7Ob291/74; 1Ob17/75; 1Ob570/76; 7Ob9/77; 7Ob733/77; 7Ob509/78; 6Ob801/80; 5Ob34/83; 6Ob545/86 (6Ob546/86); 8Ob598/86; 1Ob578/86; 8Ob622/86 (8Ob623/86); 9ObA207/88; 8Ob614/88; 10ObS42/90; 3Ob52/90; 9ObA235/90; 10ObS216/92; 4Ob548/92; 9ObA68/93; 1Ob530/93; 10ObS138/94; 8ObA283/94; 10ObS122/95; 9ObA85/98k; 9ObA77/98h; 10ObS224/98h; 4Ob276/98m; 10ObS39/99d; 10ObS46/99h; 10ObS68/00y; 9ObA217/00b; 7Ob154/01z; 9ObA219/01y; 10ObS20/02t; 10ObS235/02k; 10ObS332/02z; 10ObS127/03d; 9ObA34/04x; 8Ob78/06p; 9ObA36/07w; 4Ob5/10d; 2Ob105/12y; 8Ob111/13a; 3Ob241/13g; 6Ob48/16a; 8ObA75/18i; 2Ob32/20z; 6Ob208/21p; 10ObS20/23y; 8ObA49/23y; 10Ob14/24t

Entscheidungsdatum

09.07.2024

Norm

ZPO §468 Abs2
ZPO §482 Abs2 B1
  1. ZPO § 468 heute
  2. ZPO § 468 gültig ab 01.05.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  3. ZPO § 468 gültig von 01.01.1998 bis 30.04.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  4. ZPO § 468 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 482 heute
  2. ZPO § 482 gültig ab 01.05.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983

Rechtssatz

Die Vorschrift des Paragraph 468, Absatz 2, ZPO bezieht sich nur auf jene Umstände und Beweise, die die angegebenen Berufungsgründe widerlegen sollen. Das neue Vorbringen muss sich daher auf die Berufungsgründe selbst beziehen, nicht aber auf die behaupteten Ansprüche und Gegenansprüche als solche.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 392/54
    Entscheidungstext OGH 14.07.1954 3 Ob 392/54
    Veröff: SZ 27/206 = VersSlg 54
  • 3 Ob 164/56
    Entscheidungstext OGH 02.05.1956 3 Ob 164/56
  • 1 Ob 441/57
    Entscheidungstext OGH 07.08.1957 1 Ob 441/57
    Beisatz: Und zwar nur für die Berufungsgründe der Nichtigkeit oder Mangelhaftigkeit des Verfahrens. (T1)
  • 2 Ob 498/57
    Entscheidungstext OGH 27.11.1957 2 Ob 498/57
    Veröff: JBl 1958,150
  • 2 Ob 364/57
    Entscheidungstext OGH 02.10.1957 2 Ob 364/57
    Veröff: JBl 1957,648
  • 5 Ob 423/58
    Entscheidungstext OGH 26.11.1958 5 Ob 423/58
  • 2 Ob 403/59
    Entscheidungstext OGH 25.09.1959 2 Ob 403/59
    Veröff: JBl 1960,23
  • 4 Ob 308/61
    Entscheidungstext OGH 21.03.1961 4 Ob 308/61
  • 6 Ob 293/62
    Entscheidungstext OGH 15.11.1962 6 Ob 293/62
  • 5 Ob 335/63
    Entscheidungstext OGH 05.12.1963 5 Ob 335/63
    Beisatz: Nur zur Dartuung oder Widerlegung der Berufungsgründe der Nichtigkeit und der Mangelhaftigkeit des Verfahrens. (T2)
  • 4 Ob 323/64
    Entscheidungstext OGH 28.07.1964 4 Ob 323/64
  • 4 Ob 346/64
    Entscheidungstext OGH 24.11.1964 4 Ob 346/64
  • 7 Ob 116/65
    Entscheidungstext OGH 22.04.1965 7 Ob 116/65
    nur: Das neue Vorbringen muss sich auf die Berufungsgründe selbst beziehen, nicht aber auf die behaupteten Ansprüche und Gegenansprüche als solche. (T3)
  • 7 Ob 89/67
    Entscheidungstext OGH 14.06.1967 7 Ob 89/67
    Ähnlich; Beisatz: Mit zahlreichen Belegstellen. (T4)
    Veröff: EvBl 1968/95 S 159 = JBl 1968,89
  • 7 Ob 220/67
    Entscheidungstext OGH 31.01.1968 7 Ob 220/67
    nur T3
  • 2 Ob 403/67
    Entscheidungstext OGH 23.02.1968 2 Ob 403/67
    Beis wie T1
  • 5 Ob 69/68
    Entscheidungstext OGH 03.04.1968 5 Ob 69/68
    Beis wie T1
  • 2 Ob 244/68
    Entscheidungstext OGH 26.09.1968 2 Ob 244/68
    Beis wie T1
  • 6 Ob 223/69
    Entscheidungstext OGH 24.09.1969 6 Ob 223/69
  • 5 Ob 261/69
    Entscheidungstext OGH 12.11.1969 5 Ob 261/69
    Beis wie T1
  • 5 Ob 117/70
    Entscheidungstext OGH 27.05.1970 5 Ob 117/70
    Beis wie T1
  • 5 Ob 132/70
    Entscheidungstext OGH 10.06.1970 5 Ob 132/70
    Ähnlich; Beis wie T1
  • 8 Ob 139/70
    Entscheidungstext OGH 16.06.1970 8 Ob 139/70
  • 5 Ob 204/70
    Entscheidungstext OGH 16.09.1970 5 Ob 204/70
    Beis wie T1
  • 6 Ob 324/70
    Entscheidungstext OGH 08.01.1971 6 Ob 324/70
    Beis wie T1
  • 7 Ob 122/71
    Entscheidungstext OGH 21.07.1971 7 Ob 122/71
  • 1 Ob 266/71
    Entscheidungstext OGH 14.10.1971 1 Ob 266/71
  • 5 Ob 62/72
    Entscheidungstext OGH 25.04.1972 5 Ob 62/72
    Beis wie T1
  • 1 Ob 135/72
    Entscheidungstext OGH 30.08.1972 1 Ob 135/72
  • 6 Ob 137/73
    Entscheidungstext OGH 28.06.1973 6 Ob 137/73
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 145/73
    Entscheidungstext OGH 22.08.1973 7 Ob 145/73
    nur T3; Beisatz: Eine Erweiterung der Beweisgrundlage für den Tatsachenbereich ist im Rechtsmittelverfahren ausgeschlossen. (T5)
  • 2 Ob 180/74
    Entscheidungstext OGH 20.06.1974 2 Ob 180/74
    nur T3
  • 7 Ob 291/74
    Entscheidungstext OGH 16.01.1975 7 Ob 291/74
  • 1 Ob 17/75
    Entscheidungstext OGH 19.02.1975 1 Ob 17/75
    Beis wie T1
  • 1 Ob 570/76
    Entscheidungstext OGH 14.04.1976 1 Ob 570/76
    Beis wie T1
  • 7 Ob 9/77
    Entscheidungstext OGH 03.02.1977 7 Ob 9/77
    Ähnlich; Beis wie T1
  • 7 Ob 733/77
    Entscheidungstext OGH 26.01.1978 7 Ob 733/77
    nur T3; Beis wie T1
  • 7 Ob 509/78
    Entscheidungstext OGH 16.02.1978 7 Ob 509/78
  • 6 Ob 801/80
    Entscheidungstext OGH 28.01.1981 6 Ob 801/80
    Auch; Beisatz: Zur Unterstützung des Berufungsgrundes der unrichtigen Tatsachenfeststellung und unrichtigen Beweiswürdigung dürfen neues Vorbringen und neue Beweismittel nicht vorgebracht werden. (T6)
  • 5 Ob 34/83
    Entscheidungstext OGH 27.09.1983 5 Ob 34/83
    Beis wie T1
  • 6 Ob 545/86
    Entscheidungstext OGH 24.04.1986 6 Ob 545/86
    Auch; Beis wie T6; Beisatz: Diese Ausnahmevorschrift ermöglicht keine Neuerungen zur Stützung oder Widerlegung des Sachantrages, sondern nur solches Vorbringen, das den konkreten Rechtsmittelgrund selbst betrifft. (T7)
  • 8 Ob 598/86
    Entscheidungstext OGH 18.09.1986 8 Ob 598/86
    Beis wie T7
  • 1 Ob 578/86
    Entscheidungstext OGH 03.09.1986 1 Ob 578/86
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T5
  • 8 Ob 622/86
    Entscheidungstext OGH 09.10.1986 8 Ob 622/86
    Auch; Beis wie T7
  • 9 ObA 207/88
    Entscheidungstext OGH 14.09.1988 9 ObA 207/88
    Beis wie T1
  • 8 Ob 614/88
    Entscheidungstext OGH 09.02.1989 8 Ob 614/88
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T5
  • 10 ObS 42/90
    Entscheidungstext OGH 27.02.1990 10 ObS 42/90
    Beisatz: Gilt auch für Sozialrechtssachen. Bedenken gegen eine Verfassungsmäßigkeit der ungleichen Regelung im Vergleich zu Arbeitsrechtsstreitigkeiten im Sinne § 50 Abs 1 und über den Fortbestand des Arbeitsverhältnisses bestehen nicht. (T8)
    Veröff: SSV - NF 4/24
  • 3 Ob 52/90
    Entscheidungstext OGH 18.04.1990 3 Ob 52/90
    Auch; nur T3; Beis wie T7
  • 9 ObA 235/90
    Entscheidungstext OGH 10.10.1990 9 ObA 235/90
    nur T3; Beis wie T7; Beisatz: § 48 ASGG (T9)
  • 10 ObS 216/92
    Entscheidungstext OGH 15.09.1992 10 ObS 216/92
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 4 Ob 548/92
    Entscheidungstext OGH 10.11.1992 4 Ob 548/92
    Ähnlich; Beis wie T1
  • 9 ObA 68/93
    Entscheidungstext OGH 09.06.1993 9 ObA 68/93
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 1 Ob 530/93
    Entscheidungstext OGH 20.04.1993 1 Ob 530/93
    Ähnlich; nur T3; Beis wie T1; Beisatz: Auf Neuerungen ist - unter anderem - dann Bedacht zu nehmen, wenn damit Nichtigkeitsgründe dargetan oder widerlegt werden sollen, also neue Tatsachen ins Treffen geführt werden, die auch von Amts wegen jederzeit wahrzunehmende Umstände betreffen. (T10)
    Veröff: SZ 66/52
  • 10 ObS 138/94
    Entscheidungstext OGH 28.06.1994 10 ObS 138/94
    nur: Die Vorschrift des § 468 Abs 2 ZPO bezieht sich nur auf jene Umstände und Beweise, die die angegebenen Berufungsgründe widerlegen sollen. (T11)
    Beis wie T8 nur: Gilt auch für Sozialrechtssachen. (T12)
  • 8 ObA 283/94
    Entscheidungstext OGH 14.07.1994 8 ObA 283/94
    Auch; nur T3; Beis wie T1
    Veröff: SZ 67/133
  • 10 ObS 122/95
    Entscheidungstext OGH 05.07.1995 10 ObS 122/95
    Auch; nur T3; Beisatz: § 482 Abs 2 ZPO bringt keine Lockerung des Neuerungsverbotes in Ansehung der Behauptungslage und Beweisgrundlage für die Entscheidung über den Anspruch mit sich. (T13)
  • 9 ObA 85/98k
    Entscheidungstext OGH 15.04.1998 9 ObA 85/98k
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 9 ObA 77/98h
    Entscheidungstext OGH 29.04.1998 9 ObA 77/98h
    Vgl auch; nur T11; Beis wie T2
  • 10 ObS 224/98h
    Entscheidungstext OGH 23.06.1998 10 ObS 224/98h
    Auch; Beis wie T12; Beis wie T13
    Veröff: SZ 71/107
  • 4 Ob 276/98m
    Entscheidungstext OGH 10.11.1998 4 Ob 276/98m
    Auch; Beis wie T10
  • 10 ObS 39/99d
    Entscheidungstext OGH 18.02.1999 10 ObS 39/99d
    Auch
  • 10 ObS 46/99h
    Entscheidungstext OGH 16.03.1999 10 ObS 46/99h
    Auch
  • 10 ObS 68/00y
    Entscheidungstext OGH 18.04.2000 10 ObS 68/00y
    Vgl auch; Beis wie T12
  • 9 ObA 217/00b
    Entscheidungstext OGH 24.01.2001 9 ObA 217/00b
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 7 Ob 154/01z
    Entscheidungstext OGH 11.07.2001 7 Ob 154/01z
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Wirksamkeit einer Zustellung ist von Amts wegen zu überprüfen. (T14)
  • 9 ObA 219/01y
    Entscheidungstext OGH 05.09.2001 9 ObA 219/01y
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 10 ObS 20/02t
    Entscheidungstext OGH 12.02.2002 10 ObS 20/02t
    nur T11; Beis wie T13
  • 10 ObS 235/02k
    Entscheidungstext OGH 18.07.2002 10 ObS 235/02k
    nur: Die Vorschrift des § 468 Abs 2 ZPO bezieht sich nur auf jene Umstände und Beweise, die die angegebenen Berufungsgründe dartun oder widerlegen sollen. Das neue Vorbringen muss sich daher auf die Berufungsgründe selbst beziehen, nicht aber auf die behaupteten Ansprüche und Gegenansprüche als solche. (T15)
    Beis wie T12; Beisatz: Vorlage neuer Befunde über den Gesundheitszustand des Klägers nach Schluss der Verhandlung erster Instanz. (T16)
  • 10 ObS 332/02z
    Entscheidungstext OGH 22.10.2002 10 ObS 332/02z
    Vgl auch; Beis wie T12; Beis wie T13
  • 10 ObS 127/03d
    Entscheidungstext OGH 08.04.2003 10 ObS 127/03d
    Auch; Beis wie T12; Beis wie T13
  • 9 ObA 34/04x
    Entscheidungstext OGH 31.03.2004 9 ObA 34/04x
    Auch; Beis wie T6
  • 8 Ob 78/06p
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 8 Ob 78/06p
    Auch; Veröff: SZ 2006/136
  • 9 ObA 36/07w
    Entscheidungstext OGH 02.03.2007 9 ObA 36/07w
    Auch
  • 4 Ob 5/10d
    Entscheidungstext OGH 23.02.2010 4 Ob 5/10d
    Vgl; Beis wie T2
  • 2 Ob 105/12y
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 2 Ob 105/12y
    Vgl auch
  • 8 Ob 111/13a
    Entscheidungstext OGH 29.11.2013 8 Ob 111/13a
    Auch; Beis wie T10
  • 3 Ob 241/13g
    Entscheidungstext OGH 19.03.2014 3 Ob 241/13g
    Auch; Beis wie T6
  • 6 Ob 48/16a
    Entscheidungstext OGH 27.06.2016 6 Ob 48/16a
  • 8 ObA 75/18i
    Entscheidungstext OGH 25.01.2019 8 ObA 75/18i
    Auch
  • 2 Ob 32/20z
    Entscheidungstext OGH 24.04.2020 2 Ob 32/20z
    Vgl; Beis wie T2; Beis wie T7
  • 6 Ob 208/21p
    Entscheidungstext OGH 02.02.2022 6 Ob 208/21p
    Vgl; Beisatz: Hier: Kündigungsbeschränkungen des § 27 VZKG. (T17)
  • 10 ObS 20/23y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.03.2023 10 ObS 20/23y
    vgl; Beisatz wie T16
  • 8 ObA 49/23y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.03.2024 8 ObA 49/23y
    Beisatz nur wie T6
  • 10 Ob 14/24t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 09.07.2024 10 Ob 14/24t
    vgl; Beisatz wie T2; Beisatz wie T6

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0041812

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.09.2024

Dokumentnummer

JJR_19540714_OGH0002_0030OB00392_5400000_002

Rechtssatz für 4Ob533/74; 4Ob562/74; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0014378

Geschäftszahl

4Ob533/74; 4Ob562/74; 3Ob55/75; 5Ob189/75; 1Ob580/77; 3Ob619/77; 8Ob573/79; 2Ob564/78; 6Ob652/79; 6Ob651/80; 7Ob818/81; 1Ob734/81; 4Ob335/82; 4Ob81/82; 1Ob709/82; 7Ob630/83; 6Ob713/83; 6Ob669/83 (6Ob670/83); 7Ob641/85; 7Ob642/85; 2Ob536/86 (2Ob537/86); 1Ob578/86; 2Ob661/86; 7Ob640/88; 8Ob1508/89; 3Ob562/88 (3Ob563/88; 3Ob564/88); 9ObA64/89; 5Ob37/90; 6Ob631/91; 3Ob50/92; 9ObA30/93; 9ObA76/94; 6Ob1606/95; 1Ob587/95; 7Ob2034/96k; 9Ob345/97v; 10Ob122/98h; 2Ob46/98y; 5Ob337/98i; 8ObA283/99x; 9Ob38/00d; 5Ob37/06m; 7Ob215/06b; 9ObA140/06p; 9ObA179/07z; 2Ob164/08v; 2Ob221/08a; 7Ob136/09i; 8ObA30/09h; 9ObA61/09z; 7Ob69/11i; 9ObA156/12z; 3Ob133/13z; 8ObA38/14t; 1Ob154/15a; 4Ob185/15g; 9Ob57/16x; 4Ob143/18k; 6Ob163/20v; 4Ob165/20y; 2Ob109/21z; 9Ob76/21y; 18OCg2/21z; 3Ob188/24d

Entscheidungsdatum

24.06.2025

Norm

ABGB §863
ABGB §884
ABGB §914
  1. ABGB § 863 heute
  2. ABGB § 863 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 884 heute
  2. ABGB § 884 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 914 heute
  2. ABGB § 914 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Ein einverständliches Abgehen von der vereinbarten Schriftform ist sowohl ausdrücklich als auch stillschweigend jederzeit möglich und zulässig und zwar keineswegs nur für nachträgliche Vereinbarungen. Für vorausgehende und gleichzeitige Nebenabreden gilt der Inhalt der Urkunde als richtig und vollständig, doch ist die Führung des Gegenbeweises für den, der die Nebenabrede behauptet, trotz einer Ausschlussklausel zulässig.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 533/74
    Entscheidungstext OGH 28.05.1974 4 Ob 533/74
    Veröff: MietSlg 26064
  • 4 Ob 562/74
    Entscheidungstext OGH 10.09.1974 4 Ob 562/74
    Veröff: ImmZ 1975,138 = MietSlg 26085
  • 3 Ob 55/75
    Entscheidungstext OGH 10.06.1975 3 Ob 55/75
  • 5 Ob 189/75
    Entscheidungstext OGH 07.10.1975 5 Ob 189/75
  • 1 Ob 580/77
    Entscheidungstext OGH 04.05.1977 1 Ob 580/77
    Beisatz: Denjenigen, der eine vom Wortlaut des schriftlichen Vertrages abweichende Vereinbarung behauptet, trifft hiefür jedenfalls die Beweislast. (T1)
  • 3 Ob 619/77
    Entscheidungstext OGH 29.03.1978 3 Ob 619/77
  • 8 Ob 573/79
    Entscheidungstext OGH 26.01.1979 8 Ob 573/79
    nur: Ein einverständliches Abgehen von der vereinbarten Schriftform ist jederzeit möglich und zulässig und zwar keineswegs nur für nachträgliche Vereinbarungen. (T2)
  • 2 Ob 564/78
    Entscheidungstext OGH 03.04.1979 2 Ob 564/78
    nur: Ein einverständliches Abgehen von der vereinbarten Schriftform ist sowohl ausdrücklich als auch stillschweigend jederzeit möglich und zulässig und zwar keineswegs nur für nachträgliche Vereinbarungen. (T3)
  • 6 Ob 652/79
    Entscheidungstext OGH 19.12.1979 6 Ob 652/79
    nur T3; Veröff: JBl 1981,317
  • 6 Ob 651/80
    Entscheidungstext OGH 11.07.1980 6 Ob 651/80
    Beisatz: Nebenabreden (T4)
  • 7 Ob 818/81
    Entscheidungstext OGH 21.01.1982 7 Ob 818/81
    nur T2; Beisatz: Maßgebend ist immer nur der erkennbare Wille der Parteien, zu dessen Auslegung das gesamte Verhalten der Parteien als einheitliches Ganzes zu berücksichtigen ist. (T5)
  • 1 Ob 734/81
    Entscheidungstext OGH 17.02.1982 1 Ob 734/81
    Auch; nur T2
  • 4 Ob 335/82
    Entscheidungstext OGH 29.06.1982 4 Ob 335/82
    Auch; nur T3; Veröff: ÖBl 1983,68
  • 4 Ob 81/82
    Entscheidungstext OGH 14.09.1982 4 Ob 81/82
    nur T3; Beisatz: Zusätzliche Vereinbarung über den Arbeitsbeginn. (T6) Veröff: Arb 10178
  • 1 Ob 709/82
    Entscheidungstext OGH 15.12.1982 1 Ob 709/82
    Auch
  • 7 Ob 630/83
    Entscheidungstext OGH 07.07.1983 7 Ob 630/83
    nur T3
  • 6 Ob 713/83
    Entscheidungstext OGH 20.10.1983 6 Ob 713/83
    Vgl auch; nur T3
  • 6 Ob 669/83
    Entscheidungstext OGH 26.01.1984 6 Ob 669/83
    Vgl auch; Beisatz: Auch eine bloße Beweisurkunde hat die Vermutung für sich, dass sie den rechtsgeschäftlichen Willen der Parteien richtig und vollständig wiedergibt und andere als die darin enthaltenen Abreden entweder nicht getroffen oder wieder aufgegeben wurden. (T7)
  • 7 Ob 641/85
    Entscheidungstext OGH 21.11.1985 7 Ob 641/85
    nur T2
  • 7 Ob 642/85
    Entscheidungstext OGH 12.12.1985 7 Ob 642/85
    nur T2; Veröff: SZ 58/208
  • 2 Ob 536/86
    Entscheidungstext OGH 22.04.1986 2 Ob 536/86
    nur T2
  • 1 Ob 578/86
    Entscheidungstext OGH 03.09.1986 1 Ob 578/86
    nur T2
  • 2 Ob 661/86
    Entscheidungstext OGH 08.09.1987 2 Ob 661/86
    nur T2
  • 7 Ob 640/88
    Entscheidungstext OGH 29.09.1988 7 Ob 640/88
    nur T2
  • 8 Ob 1508/89
    Entscheidungstext OGH 16.03.1989 8 Ob 1508/89
    Auch; nur T3
  • 3 Ob 562/88
    Entscheidungstext OGH 15.03.1989 3 Ob 562/88
    Auch
  • 9 ObA 64/89
    Entscheidungstext OGH 19.04.1989 9 ObA 64/89
    nur T3; Beisatz: § 48 ASGG (T8)
  • 5 Ob 37/90
    Entscheidungstext OGH 29.05.1990 5 Ob 37/90
  • 6 Ob 631/91
    Entscheidungstext OGH 06.02.1992 6 Ob 631/91
    Veröff: WoBl 1993,132 ( Call )
  • 3 Ob 50/92
    Entscheidungstext OGH 26.08.1992 3 Ob 50/92
    Auch; nur T3
  • 9 ObA 30/93
    Entscheidungstext OGH 31.03.1993 9 ObA 30/93
    Auch; nur T3; Beisatz: Es widerspricht den Grundsätzen des redlichen Verkehrs, wenn ein Vertragsteil dem anderen mündlich bestimmte Zusagen macht und sich hinterher auf eine damit im Widerspruch stehende Klausel der schriftlichen Urkunde beruft. (T9); Beis wie T8
  • 9 ObA 76/94
    Entscheidungstext OGH 25.05.1994 9 ObA 76/94
    Auch; Beis wie T9
  • 6 Ob 1606/95
    Entscheidungstext OGH 22.06.1995 6 Ob 1606/95
    nur T3
  • 1 Ob 587/95
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 587/95
    Auch; nur T2; Veröff: SZ 68/194
  • 7 Ob 2034/96k
    Entscheidungstext OGH 15.05.1996 7 Ob 2034/96k
    Auch; Beis wie T1
  • 9 Ob 345/97v
    Entscheidungstext OGH 22.10.1997 9 Ob 345/97v
    Auch; nur T2
  • 10 Ob 122/98h
    Entscheidungstext OGH 14.04.1998 10 Ob 122/98h
    Auch; nur T2
  • 2 Ob 46/98y
    Entscheidungstext OGH 23.04.1998 2 Ob 46/98y
    Auch; nur: Ein einverständliches Abgehen von der vereinbarten Schriftform ist sowohl ausdrücklich als auch stillschweigend jederzeit möglich und zulässig. (T10); Beisatz: Schriftformklauseln sind nicht nur beim Vertragsabschluss oder der Änderung eines Vertrages von Bedeutung, sondern auch bei einseitigen Rechtsgeschäften (hier: Zustimmung zur Veränderung des Mietgegenstandes). (T11)
  • 5 Ob 337/98i
    Entscheidungstext OGH 20.01.1999 5 Ob 337/98i
    Auch; nur T10
  • 8 ObA 283/99x
    Entscheidungstext OGH 11.11.1999 8 ObA 283/99x
    nur T10
  • 9 Ob 38/00d
    Entscheidungstext OGH 16.02.2000 9 Ob 38/00d
    nur T10; Beis wie T1
  • 5 Ob 37/06m
    Entscheidungstext OGH 07.03.2006 5 Ob 37/06m
    Beisatz: Das gilt selbst für den Fall, dass die Parteien die Schriftform auch für das Abgehen vom Erfordernis der Schriftlichkeit vereinbart haben. (T12)
  • 7 Ob 215/06b
    Entscheidungstext OGH 27.09.2006 7 Ob 215/06b
    Auch; nur T10; Beisatz: Hier: Schlüssige Überlassung von Grünflächen und Parkplatzflächen während des Bestandverhältnisses (Wohnungsmiete). (T13)
  • 9 ObA 140/06p
    Entscheidungstext OGH 01.02.2007 9 ObA 140/06p
    nur T3
  • 9 ObA 179/07z
    Entscheidungstext OGH 07.02.2008 9 ObA 179/07z
    Auch; nur T10
  • 2 Ob 164/08v
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 164/08v
    nur T2; Beis wie T1
  • 2 Ob 221/08a
    Entscheidungstext OGH 16.04.2009 2 Ob 221/08a
    nur T10; Beis wie T12
  • 7 Ob 136/09i
    Entscheidungstext OGH 02.09.2009 7 Ob 136/09i
    Auch; Beisatz: Das gilt nicht nur für eine nachträgliche Vereinbarung, sondern auch für vorausgehende und gleichzeitige Nebenabreden und selbst für den Fall, dass die Parteien die Schriftform auch für das Abgehen vom Erfordernis der Schriftlichkeit vereinbart haben. (T14)
  • 8 ObA 30/09h
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 8 ObA 30/09h
    Auch; nur T10; Beis wie T9
  • 9 ObA 61/09z
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 9 ObA 61/09z
    Auch; nur T10; Beis wie T9; Bem: Parallelverfahren zu 8 ObA 30/09h. (T15)
  • 7 Ob 69/11i
    Entscheidungstext OGH 18.05.2011 7 Ob 69/11i
    Auch
  • 9 ObA 156/12z
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 9 ObA 156/12z
    Auch; nur T10; Beis wie T9; Beisatz: Bereits durch den vom übereinstimmenden Willen beider Vertragspartner getragenen und von beiden Vertragspartnern als bindend erachteten Abschluss einer bestimmten Abrede kann die Abkehr vom Schriftformgebot vollzogen sein. (T16)
  • 3 Ob 133/13z
    Entscheidungstext OGH 29.10.2013 3 Ob 133/13z
  • 8 ObA 38/14t
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 8 ObA 38/14t
    Auch; Beisatz: Nach Maßgabe der Günstigkeit kann auch von einem (zulässigen) kollektivvertraglichen Formgebot, das den Inhalt des Arbeitsvertrages betrifft und auf diesen einwirkt, durch Individualvereinbarung abgegangen werden. (T17)
  • 1 Ob 154/15a
    Entscheidungstext OGH 17.09.2015 1 Ob 154/15a
    Beis wie T9; Beis wie T14
  • 4 Ob 185/15g
    Entscheidungstext OGH 23.02.2016 4 Ob 185/15g
    Auch
  • 9 Ob 57/16x
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 9 Ob 57/16x
    Auch; nur T10; Beis wie T9
  • 4 Ob 143/18k
    Entscheidungstext OGH 26.02.2019 4 Ob 143/18k
    Beisatz: Dies gilt auch für einseitig erklärte Formvorbehalte im vorvertraglichen Bereich. (T18)
  • 6 Ob 163/20v
    Entscheidungstext OGH 28.08.2020 6 Ob 163/20v
    Vgl
  • 4 Ob 165/20y
    Entscheidungstext OGH 10.12.2020 4 Ob 165/20y
    Vgl
  • 2 Ob 109/21z
    Entscheidungstext OGH 05.08.2021 2 Ob 109/21z
  • 9 Ob 76/21y
    Entscheidungstext OGH 17.02.2022 9 Ob 76/21y
    Beisatz: Hier: Anscheinsvollmacht. (T19)
  • 18 OCg 2/21z
    Entscheidungstext OGH 22.09.2021 18 OCg 2/21z
    Vgl
  • 3 Ob 188/24d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.06.2025 3 Ob 188/24d
    vgl; Beisatz nur wie T9

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0014378

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2026

Dokumentnummer

JJR_19740528_OGH0002_0040OB00533_7400000_001

Rechtssatz für 2Ob3/77; 1Ob578/86; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0039973

Geschäftszahl

2Ob3/77; 1Ob578/86; 9ObA237/88; 9Ob261/99v; 7Ob88/01v; 7Ob166/01i; 7Ob36/02y; 7Ob223/03z; 2Ob35/16k; 6Ob15/21f; 10Ob15/22m; 9ObA83/24g; 16Ok1/26x

Entscheidungsdatum

04.02.2026

Rechtssatz

Von einem unzulässigen Erkundungsbeweis bzw Ausforschungsbeweis ist dann zu sprechen, wenn der Beweisantrag auf die Aufklärung eines rechterzeugenden oder rechtsvernichtenden Sachverhaltes gerichtet ist, dessen Tatbestandselemente der Partei selbst nicht klar waren und die von ihr weder vorgetragen noch konkretisiert wurden. Hingegen wird der Beweis dann nicht als unzulässiger Ausforschungsbeweis anzusehen sein, wenn die antragstellende Partei einen konkreten rechtserheblichen Sachverhalt als Beweisthema vorträgt, selbst wenn sie im Zeitpunkt der Antragstellung von dem Bestand und der Richtigkeit des vorgetragenen Sachverhaltes keineswegs überzeugt ist.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 3/77
    Entscheidungstext OGH 24.02.1977 2 Ob 3/77
  • 1 Ob 578/86
    Entscheidungstext OGH 03.09.1986 1 Ob 578/86
    nur: Von einem unzulässigen Erkundungsbeweis bzw Ausforschungsbeweis ist dann zu sprechen, wenn der Beweisantrag auf die Aufklärung eines rechterzeugenden oder rechtsvernichtenden Sachverhaltes gerichtet ist, dessen Tatbestandselemente der Partei selbst nicht klar waren und die von ihr weder vorgetragen noch konkretisiert wurden. (T1)
  • 9 ObA 237/88
    Entscheidungstext OGH 12.10.1988 9 ObA 237/88
    Auch; nur T1
  • 9 Ob 261/99v
    Entscheidungstext OGH 13.10.1999 9 Ob 261/99v
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 88/01v
    Entscheidungstext OGH 18.04.2001 7 Ob 88/01v
    nur T1
  • 7 Ob 166/01i
    Entscheidungstext OGH 31.07.2001 7 Ob 166/01i
    nur T1
  • 7 Ob 36/02y
    Entscheidungstext OGH 29.04.2002 7 Ob 36/02y
    nur: Hingegen wird der Beweis dann nicht als unzulässiger Ausforschungsbeweis anzusehen sein, wenn die antragstellende Partei einen konkreten rechtserheblichen Sachverhalt als Beweisthema vorträgt, selbst wenn sie im Zeitpunkt der Antragstellung von dem Bestand und der Richtigkeit des vorgetragenen Sachverhaltes keineswegs überzeugt ist. (T2)
  • 7 Ob 223/03z
    Entscheidungstext OGH 15.10.2003 7 Ob 223/03z
    Vgl auch
  • 2 Ob 35/16k
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 2 Ob 35/16k
    Auch; Veröff: SZ 2016/60
  • 6 Ob 15/21f
    Entscheidungstext OGH 15.03.2021 6 Ob 15/21f
  • 10 Ob 15/22m
    Entscheidungstext OGH 18.10.2022 10 Ob 15/22m
    Vgl
  • 9 ObA 83/24g
    Entscheidungstext OGH 26.08.2025 9 ObA 83/24g
  • 16 Ok 1/26x
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 04.02.2026 16 Ok 1/26x
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0039973

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.03.2026

Dokumentnummer

JJR_19770224_OGH0002_0020OB00003_7700000_003