Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2009/12/0092

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

2009/12/0092

Entscheidungsdatum

12.05.2010

Index

L22006 Landesbedienstete Steiermark
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §58 Abs2;
AVG §60;
DBR Stmk 2003 §269 Abs2;
GehG/Stmk 1974 §30a Abs2 idF 1996/076;
LBG Stmk 1974 §2 Abs1;
VwGG §42 Abs2 Z1;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2002/12/0175 E 24. Juni 2005 RS 1

Stammrechtssatz

Für die Beantwortung der Frage, ob eine Belastungszulage nach Paragraph 30 a, Absatz 2, GehG/Stmk (bzw. nach Paragraph 269, Absatz 2, DBR Stmk für die Zeit nach dem 1. Jänner 2003, falls der Beamte nicht in das neue Besoldungssystem optiert hat), dem Grunde nach zusteht, ist auf die Durchschnittsbelastung eines Beamten gleicher dienst- und besoldungsrechtlicher Stellung abzustellen vergleiche das hg. Erkenntnis vom 11. Dezember 2002, Zl. 2001/12/0083, und den hg. Beschluss vom 15. Oktober 2003, Zl. 2002/12/0318). Das erfordert es, im Hinblick auf die Kriterien von Art, Schwierigkeitsgrad und Umfang der Aufgaben am Arbeitsplatz in einer der nachprüfenden Kontrolle durch den Verwaltungsgerichtshof zugänglichen Weise sowohl die Belastungsverhältnisse des Beamten als auch diejenigen ALLER Beamten gleicher dienst- und besoldungsrechtlicher Stellung näher darzustellen. Nur das hätte den vom Gesetz gebotenen umfassenden Vergleich sowohl in sachlicher als auch in personeller Hinsicht ermöglicht vergleiche dazu ausführlich das hg. Erkenntnis vom 21. April 2004, Zl. 2003/12/0178, auf das gemäß Paragraph 43, Absatz 2, VwGG verwiesen wird).

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2010:2009120092.X01

Im RIS seit

06.06.2010

Zuletzt aktualisiert am

26.07.2010

Dokumentnummer

JWR_2009120092_20100512X01

Rechtssatz für 2009/12/0092

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

2009/12/0092

Entscheidungsdatum

12.05.2010

Index

L22006 Landesbedienstete Steiermark
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

DBR Stmk 2003 §172;
DBR Stmk 2003 §269 Abs2;
VwGG §42 Abs2 Z1;
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2002/12/0336 E 24. Juni 2005 RS 3 (hier: nur der erste Satz)

Stammrechtssatz

Voraussetzung für die Prüfung (welcher Verwendungszulage auch immer) ist es, dass die Aufgaben des Arbeitsplatzes (der Verwendung) des Beamten festgestellt werden.

Hier zur Verwendungszulage nach Paragraph 30 a, Absatz eins, Ziffer 3, GehG/Stmk 1974 (Leiterzulage) und nach Paragraph 30 a, Absatz 2, GehG/Stmk 1974 (Belastungszulage).

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2010:2009120092.X02

Im RIS seit

06.06.2010

Zuletzt aktualisiert am

26.07.2010

Dokumentnummer

JWR_2009120092_20100512X02

Rechtssatz für 2009/12/0092

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

2009/12/0092

Entscheidungsdatum

12.05.2010

Index

L22006 Landesbedienstete Steiermark
63/02 Gehaltsgesetz

Norm

DBR Stmk 2003 §172;
GehG 1956 §19a;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 99/12/0112 E 22. November 2000 RS 1 (Hier zu § 172 Stmk DBR 2003)

Stammrechtssatz

Der Verwaltungsgerichtshof hat z.B. in seinem Erkenntnis vom 11. Mai 1994, Zl. 90/12/0009, aber auch im Erkenntnis vom 24. September 1997, Zl. 95/12/0199, ausgesprochen, dass die Behörde bei Prüfung der Voraussetzungen des Paragraph 19 a, GehG 1956 zu ermitteln hat, worin die dienstlichen Verrichtungen des Beamten bestehen, welche äußeren, seine Arbeitsverrichtung beeinflussenden Faktoren gegeben sind (objektive, auf den Arbeitsplatz bezogene Betrachtung ohne Berücksichtigung der spezifisch subjektiven Verfassung des Bediensteten) und ob diese geeignet sind, als besondere Erschwernis (im Sinne der beiden alternativen Anspruchsvoraussetzungen nach Paragraph 19 a, GehG 1956) gewertet zu werden. Als Vergleichsmaßstab sind dabei nach der Rechtsprechung jene Umstände heranzuziehen, unter welchen Beamte der gleichen Besoldungsgruppe typischerweise Dienst zu versehen haben.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2010:2009120092.X03

Im RIS seit

06.06.2010

Zuletzt aktualisiert am

26.07.2010

Dokumentnummer

JWR_2009120092_20100512X03