Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 91/13/0029

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

91/13/0029

Entscheidungsdatum

22.03.1991

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §33 Abs1;
  1. VwGG § 33 heute
  2. VwGG § 33 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 33 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 33 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 33 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 33 gültig von 05.01.1985 bis 30.06.2008

Rechtssatz

Kein RS.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1991:1991130029.X01

Im RIS seit

22.03.1991

Zuletzt aktualisiert am

26.01.2012

Dokumentnummer

JWR_1991130029_19910322X01

Rechtssatz für 91/13/0029

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

91/13/0029

Entscheidungsdatum

22.03.1991

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §28 Abs1 Z6;
VwGG §42 Abs2;
  1. VwGG § 28 heute
  2. VwGG § 28 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. VwGG § 28 gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 28 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 28 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 28 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 28 gültig von 01.01.1991 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  8. VwGG § 28 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Beachte

Besprechung AnwBl 1991/9, 660;

Rechtssatz

Das gemäß Paragraph 28, Absatz eins, Ziffer 6, VwGG bestimmt zu bezeichnende Begehren kann bei Beschwerden nach Artikel 131, B-VG mit Rücksicht auf die Vorschrift des Paragraph 42, Absatz 2, VwGG nur den Antrag zum Inhalt haben, den angefochtenen Bescheid wegen Rechtswidrigkeit des Inhaltes, Rechtswidrigkeit infolge Unzuständigkeit der belangten Behörde oder Rechtswidrigkeit infolge Verletzung von Verfahrensvorschriften aufzuheben.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1991:1991130029.X02

Im RIS seit

22.03.1991

Zuletzt aktualisiert am

26.01.2012

Dokumentnummer

JWR_1991130029_19910322X02

Entscheidungstext 91/13/0029

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Geschäftszahl

91/13/0029

Entscheidungsdatum

22.03.1991

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof;

Norm

VwGG §28 Abs1 Z6;
VwGG §33 Abs1;
VwGG §42 Abs2;
  1. VwGG § 28 heute
  2. VwGG § 28 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. VwGG § 28 gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 28 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 28 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 28 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 28 gültig von 01.01.1991 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  8. VwGG § 28 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 33 heute
  2. VwGG § 33 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 33 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 33 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 33 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 33 gültig von 05.01.1985 bis 30.06.2008
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Betreff

Senatspräsident Mag. Hofstätter und die Hofräte Dr. Schubert undDr. Graf als Richter, im Beisein des Schriftführers Dr. Cerne, in der Beschwerdesache des Dr. H gegen den Bescheid der Finanzlandesdirektion für Wien, Niederösterreich und Burgenland (Berufungssenat römisch fünf), vom 12. Dezember 1990, Zl. 6/1-1070/90-07, betreffend Einkommensteuer 1987, den Beschluß gefaßt:

Spruch

Das Verfahren wird eingestellt.

Begründung

In der vorliegenden Beschwerde beantragte der Beschwerdeführer "die Aufhebung des angefochtenen Bescheides wegen Rechtswidrigkeit". Mit Verfügung vom 12. Februar 1991 erging an den Beschwerdeführer unter anderem - in Punkt 1 - folgende Aufforderung:

"Es ist ein bestimmtes Begehren (Paragraph 28, Absatz eins, Ziffer 6, in Verbindung mit Paragraph 42, Absatz 2, VwGG) zu stellen."

Dieser Aufforderung entsprach der Beschwerdeführer in einer Beschwerdeergänzung vom 7. März 1991 mit folgenden Ausführungen:

"Das bestimmte Begehren wird dahingehend präzisiert, den Hälftesteuersatz gemäß Paragraph 37, Absatz eins, EStG 1972 auf 67,72 Prozent

der mit Einkommensteuerbescheid des Finanzamtes ... vom

24.1.1990 festgestellten Einkünfte aus selbständiger Arbeit in Anwendung zu bringen. Dieser Prozentsatz ergibt sich aus dem Verhältnis der Honorarsumme laut Anlage 4 zu meiner Einkommensteuererklärung für das Jahr 1987 im Betrage von S 1,000.000,-- zur Gesamtsumme der in diesem Jahr vereinnahmten Honorare im Betrag von S 1,545.200,--. Danach ergäbe sich nach meiner Ausrechnung folgende Berechnung: ...." (es folgt die Darstellung der Berechnung der

nach Auffassung des Beschwerdeführers "verbleibenden Abgabenschuld").

Mit diesen Ausführungen hat der Beschwerdeführer dem oben wörtlich wiedergegebenen Verbesserungsauftrag des Verwaltungsgerichtshofes in der Verfügung vom 12. Februar 1991 in Punkt 1 aus folgenden Gründen nicht entsprochen:

Gemäß dem im Verbesserungsauftrag zitierten Paragraph 28, Absatz eins, Ziffer 6, VwGG hat die Beschwerde "ein bestimmtes Begehren" zu enthalten. Das gemäß Paragraph 28, Absatz eins, Ziffer 6, VwGG bestimmt zu bezeichnende Begehren kann bei Beschwerden nach Artikel 131, B-VG mit Rücksicht auf die Vorschrift des Paragraph 42, Absatz 2, VwGG nur den Antrag zum Inhalt haben, den angefochtenen Bescheid wegen Rechtswidrigkeit des Inhaltes, Rechtswidrigkeit infolge Unzuständigkeit der belangten Behörde oder Rechtswidrigkeit infolge Verletzung von Verfahrensvorschriften aufzuheben (siehe Dolp, Die Verwaltungsgerichtsbarkeit3, Seite 251 Absatz eins und den dort erwähnten Beschluß des Verwaltungsgerichtshofes sowie Dolp, aaO, Anmerkung 6 zu Paragraph 28, VwGG). Im Hinblick auf die oben wörtlich wiedergegebene Aufforderung an den Beschwerdeführer in der Verfügung vom 12. Februar 1991, die das, was unter dem vermißten "bestimmten Begehren" zu verstehen ist, durch den Hinweis auf Paragraph 28, Absatz eins, Ziffer 6, IN VERBINDUNG MIT Paragraph 42, AbS. 2 VwGG deutlich machte, wäre der Verbesserungsauftrag nur mit dem Antrag erfüllt worden, den angefochtenen Bescheid wegen Rechtswidrigkeit des Inhaltes, Rechtswidrigkeit infolge Unzuständigkeit der belangten Behörde oder Rechtswidrigkeit infolge Verletzung von Verfahrensvorschriften aufzuheben. Dadurch, daß der Beschwerdeführer nicht dargetan hat, welche Rechtswidrigkeit im Sinne des Paragraph 42, Absatz 2, VwGG er dem angefochtenen Bescheid vorwirft, hat er Punkt 1 des mehrfach erwähnten Verbesserungsauftrages nicht Rechnung getragen (siehe auch den Beschluß des Verwaltungsgerichtshofes vom 21. Jänner 1991, Zlen. 90/15/0167, AW 90/15/0017). Die mangelhafte Erfüllung des Verbesserungsauftrages vom 12. Februar 1991 führt zur Einstellung des Verfahrens (siehe Paragraph 33, Absatz eins,, Paragraph 34, Absatz 2, VwGG und Dolp, aaO, Seite 523).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1991:1991130029.X00

Im RIS seit

22.03.1991

Zuletzt aktualisiert am

12.03.2012

Dokumentnummer

JWT_1991130029_19910322X00