Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 88/16/0030

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

88/16/0030

Entscheidungsdatum

26.01.1989

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §41 Abs1;
VwGG §42 Abs2 Z1;
  1. VwGG § 41 heute
  2. VwGG § 41 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 41 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 41 gültig von 01.07.2012 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. VwGG § 41 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 41 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Beachte

Besprechung in: ÖStZB 1989, 228;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2034/52 E 17. Februar 1953 RS 1

Stammrechtssatz

Die Beurteilung der Rechtswidrigkeit des angefochtenen Bescheides hat von dessen Rechtsgrundlage auszugehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1989:1988160030.X01

Im RIS seit

11.07.2001

Dokumentnummer

JWR_1988160030_19890126X01

Rechtssatz für 88/16/0030

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

88/16/0030

Entscheidungsdatum

26.01.1989

Index

20/13 Sonstiges allgemeines Privatrecht
32/06 Verkehrsteuern

Norm

BauRG 1912 §2;
GrEStG 1955 §1 Abs1 Z1;
GrEStG 1955 §1 Abs2;

Beachte

Besprechung in: ÖStZB 1989, 228;

Rechtssatz

Anders als die mit obligatorischem Rechtsgeschäft erfolgende Bestellung (Begründung) eines Baurechtes durch den Grundstückseigentümer iSd Paragraph 2, BauRG, die einen Rechtsvorgang gemäß Paragraph eins, Absatz 2, GrEStG 1955 darstellt (Hinweis E 5.7.1960, 2179/56, VwSlg 2269 F/1960, E 1.7.1982, 82/16/0047, VwSlg 5699 F/1982), handelt es sich bei einem obligatorischen Rechtsgeschäft, auf Grund dessen ein bestelltes (begründetes) Baurecht durch den Bauberechtigten einem Dritten übertragen werden soll, um einen Rechtsvorgang nach Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer eins, GrEStG 1955 (Hinweis E 19.5.1983, 2527/80).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1989:1988160030.X02

Im RIS seit

11.07.2001

Dokumentnummer

JWR_1988160030_19890126X02

Rechtssatz für 88/16/0030

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

88/16/0030

Entscheidungsdatum

26.01.1989

Index

32/06 Verkehrsteuern

Norm

GrEStG 1955 §1 Abs1;
GrEStG 1955 §1 Abs2;
GrEStG 1955 §2 Abs2 Z1;

Beachte

Besprechung in: ÖStZB 1989, 228;

Rechtssatz

Der Tatbestand des Paragraph eins, Absatz 2, GrEStG ist ein selbständiger und ein gegenüber den Tatbeständen des Paragraph eins, Absatz eins, GrEStG subsidiärer. Für seine Anwendung liegen die Voraussetzungen also dann nicht vor, wenn die Einräumung der wirtschaftlichen Verwertung lediglich provisorisch vorgenommen und als Ziel der vertraglichen Vereinbarung die Übertragung des gemäß Paragraph 2, Absatz 2, Ziffer eins, GrEStG einem Grundstück gleichstehenden Baurechtes ins Auge gefaßt wurde.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1989:1988160030.X03

Im RIS seit

11.07.2001

Dokumentnummer

JWR_1988160030_19890126X03

Rechtssatz für 88/16/0030

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

88/16/0030

Entscheidungsdatum

26.01.1989

Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
32/06 Verkehrsteuern

Norm

GrEStG 1955 §16 Abs2;
VwRallg;

Beachte

Besprechung in: ÖStZB 1989, 228;

Rechtssatz

Die Steuerschuld entsteht nicht vor Eintritt der Bedingung, wenn das Erwerbsgeschäft vor Eintritt der vereinbarten aufschiebenden Bedingung ausgeführt wird (Hinweis E 14.9.1972, 627/71, VwSlg 4423 F/1972).

Schlagworte

Rechtsgrundsätze Auflagen und Bedingungen VwRallg6/4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1989:1988160030.X04

Im RIS seit

11.07.2001

Dokumentnummer

JWR_1988160030_19890126X04

Rechtssatz für 88/16/0030

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

88/16/0030

Entscheidungsdatum

26.01.1989

Index

32/06 Verkehrsteuern

Norm

GrEStG 1955 §20;

Beachte

Besprechung in: ÖStZB 1989, 228;

Rechtssatz

Wurde die in rechtswidriger Weise erfolgte Festsetzung der GrESt rechtskräftig, so kann diese Festsetzung mangels Vorliegens der im Paragraph 20, GrEStG normierten Voraussetzungen durch eine Maßnahme nach dieser Gesetzesstelle nicht mehr beseitigt werden. Die Begünstigung, die durch Paragraph 20, GrEStG dem StPfl eingeräumt wurde, ist nicht dafür vorgesehen, die materielle und formelle Rechtskraft eines Grunderwerbsteuerbescheides zu durchbrechen (Hinweis auf E 1.6.1964, 0081/64, VwSlg 3092 F/1964).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1989:1988160030.X05

Im RIS seit

11.07.2001

Dokumentnummer

JWR_1988160030_19890126X05