Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2006/18/0138

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

2006/18/0138

Entscheidungsdatum

27.06.2006

Index

E000 EU- Recht allgemein
E2D Assoziierung Türkei
E2D E02401013
E2D E05204000
E2D E11401020
41/02 Asylrecht
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

ARB1/80 Art6
ARB1/80 Art7
EURallg
FPG 2005 §125 Abs1
FPG 2005 §9 Abs1

Beachte


Serie (erledigt im gleichen Sinn):
2006/21/0217 E 21.11.2006
2006/21/0230 E 30.01.2007
2006/21/0234 E 30.01.2007
2006/21/0235 E 30.01.2007

Rechtssatz

Ein erstinstanzlicher Bescheid der Bezirkshauptmannschaft vom 11. August 2003 betreffend Erlassung eines Aufenthaltsverbotes ist im Licht der Übergangsbestimmung des Paragraph 125, Absatz eins, FrPolG 2005 als "Entscheidung nach diesem Bundesgesetz" iSd Paragraph 9, Absatz eins, FrPolG 2005 anzusehen. In Anbetracht des Anwendungsvorranges des Gemeinschaftsrechtes ist es geboten, für türkische Staatsangehörige, denen - wie dem Fremden - die Rechtstellung nach Artikel 6, oder 7 ARB 1/80 zukommt, den Instanzenzug zu einem Tribunal einzurichten und Paragraph 9, Absatz eins, Ziffer eins, FrPolG 2005 anzuwenden.

Schlagworte

Gemeinschaftsrecht Anwendungsvorrang, partielle Nichtanwendung von innerstaatlichem Recht EURallg1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2006:2006180138.X02

Im RIS seit

18.09.2006

Zuletzt aktualisiert am

31.07.2026

Dokumentnummer

JWR_2006180138_20060627X02

Rechtssatz für 2006/18/0285

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

2006/18/0285

Entscheidungsdatum

13.09.2006

Index

E000 EU- Recht allgemein
E2D Assoziierung Türkei
E2D E02401013
E2D E05204000
E2D E11401020
41/02 Asylrecht
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

ARB1/80 Art6
ARB1/80 Art7
EURallg
FPG 2005 §125 Abs1
FPG 2005 §9 Abs1

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2006/18/0138 E 27. Juni 2006 RS 2

Stammrechtssatz

Ein erstinstanzlicher Bescheid der Bezirkshauptmannschaft vom 11. August 2003 betreffend Erlassung eines Aufenthaltsverbotes ist im Licht der Übergangsbestimmung des Paragraph 125, Absatz eins, FrPolG 2005 als "Entscheidung nach diesem Bundesgesetz" iSd Paragraph 9, Absatz eins, FrPolG 2005 anzusehen. In Anbetracht des Anwendungsvorranges des Gemeinschaftsrechtes ist es geboten, für türkische Staatsangehörige, denen - wie dem Fremden - die Rechtstellung nach Artikel 6, oder 7 ARB 1/80 zukommt, den Instanzenzug zu einem Tribunal einzurichten und Paragraph 9, Absatz eins, Ziffer eins, FrPolG 2005 anzuwenden.

Schlagworte

Gemeinschaftsrecht Anwendungsvorrang, partielle Nichtanwendung von innerstaatlichem Recht EURallg1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2006:2006180285.X01

Im RIS seit

21.11.2006

Zuletzt aktualisiert am

30.07.2026

Dokumentnummer

JWR_2006180285_20060913X01

Rechtssatz für 2006/18/0314

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

2006/18/0314

Entscheidungsdatum

29.11.2006

Index

E000 EU- Recht allgemein
E2D Assoziierung Türkei
E2D E02401013
E2D E05204000
E2D E11401020
41/02 Asylrecht
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

ARB1/80 Art6
ARB1/80 Art7
EURallg
FPG 2005 §125 Abs1
FPG 2005 §9 Abs1
FPG 2005 §9 Abs1 Z1

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2006/18/0138 E 27. Juni 2006 RS 2 (hier der zweite Satz; Zuständigkeit des UVS als Berufungsbehörde gemäß § 9 Abs 1 Z 1 FrPolG 2005)

Stammrechtssatz

Ein erstinstanzlicher Bescheid der Bezirkshauptmannschaft vom 11. August 2003 betreffend Erlassung eines Aufenthaltsverbotes ist im Licht der Übergangsbestimmung des Paragraph 125, Absatz eins, FrPolG 2005 als "Entscheidung nach diesem Bundesgesetz" iSd Paragraph 9, Absatz eins, FrPolG 2005 anzusehen. In Anbetracht des Anwendungsvorranges des Gemeinschaftsrechtes ist es geboten, für türkische Staatsangehörige, denen - wie dem Fremden - die Rechtstellung nach Artikel 6, oder 7 ARB 1/80 zukommt, den Instanzenzug zu einem Tribunal einzurichten und Paragraph 9, Absatz eins, Ziffer eins, FrPolG 2005 anzuwenden.

Schlagworte

Gemeinschaftsrecht Anwendungsvorrang, partielle Nichtanwendung von innerstaatlichem Recht EURallg1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2006:2006180314.X02

Im RIS seit

13.02.2007

Zuletzt aktualisiert am

29.07.2026

Dokumentnummer

JWR_2006180314_20061129X02

Rechtssatz für 2006/21/0280

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

2006/21/0280

Entscheidungsdatum

27.03.2007

Index

E000 EU- Recht allgemein
E2D Assoziierung Türkei
E2D E02401013
E2D E05204000
E2D E11401020
41/02 Asylrecht
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

ARB1/80 Art6
ARB1/80 Art7
EURallg
FPG 2005 §125 Abs1
FPG 2005 §9 Abs1
FrG 1997 §33 Abs1

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2006/18/0138 E 27. Juni 2006 RS 2 (hier nur zweiter Satz)

Stammrechtssatz

Ein erstinstanzlicher Bescheid der Bezirkshauptmannschaft vom 11. August 2003 betreffend Erlassung eines Aufenthaltsverbotes ist im Licht der Übergangsbestimmung des Paragraph 125, Absatz eins, FrPolG 2005 als "Entscheidung nach diesem Bundesgesetz" iSd Paragraph 9, Absatz eins, FrPolG 2005 anzusehen. In Anbetracht des Anwendungsvorranges des Gemeinschaftsrechtes ist es geboten, für türkische Staatsangehörige, denen - wie dem Fremden - die Rechtstellung nach Artikel 6, oder 7 ARB 1/80 zukommt, den Instanzenzug zu einem Tribunal einzurichten und Paragraph 9, Absatz eins, Ziffer eins, FrPolG 2005 anzuwenden.

Schlagworte

Gemeinschaftsrecht Anwendungsvorrang, partielle Nichtanwendung von innerstaatlichem Recht EURallg1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2007:2006210280.X01

Im RIS seit

15.06.2007

Zuletzt aktualisiert am

14.07.2026

Dokumentnummer

JWR_2006210280_20070327X01

Rechtssatz für 2006/18/0331

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

2006/18/0331

Entscheidungsdatum

11.12.2007

Index

E000 EU- Recht allgemein
E2D Assoziierung Türkei
E2D E02401013
E2D E05204000
E2D E11401020
10/07 Verwaltungsgerichtshof
41/02 Asylrecht
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

ARB1/80 Art6
ARB1/80 Art7
EURallg
FPG 2005 §125 Abs1
FPG 2005 §9 Abs1
VwGG §42 Abs2 Z2
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2006/18/0138 E 27. Juni 2006 RS 2 (Hier: Dem Fremden kommt die Rechtsstellung gemäß Art. 7 zweiter Gedankenstrich ARB 1/80 zu. Es hätte daher über die Berufung nicht die Sicherheitsdirektion, sondern der UVS zu entscheiden gehabt.)

Stammrechtssatz

Ein erstinstanzlicher Bescheid der Bezirkshauptmannschaft vom 11. August 2003 betreffend Erlassung eines Aufenthaltsverbotes ist im Licht der Übergangsbestimmung des Paragraph 125, Absatz eins, FrPolG 2005 als "Entscheidung nach diesem Bundesgesetz" iSd Paragraph 9, Absatz eins, FrPolG 2005 anzusehen. In Anbetracht des Anwendungsvorranges des Gemeinschaftsrechtes ist es geboten, für türkische Staatsangehörige, denen - wie dem Fremden - die Rechtstellung nach Artikel 6, oder 7 ARB 1/80 zukommt, den Instanzenzug zu einem Tribunal einzurichten und Paragraph 9, Absatz eins, Ziffer eins, FrPolG 2005 anzuwenden.

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete Gemeinschaftsrecht Anwendungsvorrang, partielle Nichtanwendung von innerstaatlichem Recht EURallg1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2007:2006180331.X01

Im RIS seit

03.04.2008

Zuletzt aktualisiert am

09.07.2026

Dokumentnummer

JWR_2006180331_20071211X01