Rechtssatz für 10ObS109/07p 10ObS27/08f...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0122909

Geschäftszahl

10ObS109/07p; 10ObS27/08f; 10ObS146/16t; 10ObS173/19t

Entscheidungsdatum

26.05.2020

Norm

Verordnung (EWG) Nr 574/72 des Rates 31972R074 Wanderarbeitnehmer-Durchführungsverordnung Art10 Abs1 lita
Verordnung (EG) 883/2004 allg
Verordnung (EG) 987/2009 allg

Rechtssatz

Nach der Rechtsprechung des EuGH können Familienleistungen schon von ihrer Natur her nicht als Ansprüche betrachtet werden, die einem Einzelnen unabhängig von seiner familiären Situation zustehen. Dies bedeutet, dass es für die Anwendung der Antikumulierungsregel nicht darauf ankommt, ob es sich bei dem Leistungsberechtigten um einen Familienangehörigen des Arbeitnehmers oder den Arbeitnehmer selbst handelt.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 109/07p
    Entscheidungstext OGH 27.11.2007 10 ObS 109/07p
  • 10 ObS 27/08f
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 10 ObS 27/08f
    Beisatz: Diese Familienbetrachtungsweise führt dazu, dass es irrelevant ist, welcher Elternteil in welchem Staat die Familienleistungen beansprucht. Eine Individualbetrachtung nur des Elternteils, der die Familienleistungen beanspruchen möchte (zB Abstellen auf den betreuenden Elternteil bei Erziehungsleistungen), hat bei verheirateten oder in Lebensgemeinschaft lebenden Eltern nicht zu erfolgen. (T1)
  • 10 ObS 146/16t
    Entscheidungstext OGH 24.01.2017 10 ObS 146/16t
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1
  • 10 ObS 173/19t
    Entscheidungstext OGH 26.05.2020 10 ObS 173/19t
    Vgl; Beisatz: Die Familienbetrachtungsweise spielt nur bei der Anwendung von Art 67 und 68 VO 883/2004 eine Rolle. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122909

Im RIS seit

27.12.2007

Zuletzt aktualisiert am

21.07.2020

Dokumentnummer

JJR_20071127_OGH0002_010OBS00109_07P0000_005

Rechtssatz für 10ObS27/08f; 10ObS117/22m

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0124282

Geschäftszahl

10ObS27/08f; 10ObS117/22m

Entscheidungsdatum

16.05.2023

Norm

Verordnung (EWG) Nr 1408/71 des Rates 37R1408 Wanderarbeitnehmerverordnung allg
KBGG §2
Verordnung (EG) Nr 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates 32004R0883 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit Art68
  1. KBGG § 2 heute
  2. KBGG § 2 gültig ab 30.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2025
  3. KBGG § 2 gültig von 01.11.2025 bis 29.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2025
  4. KBGG § 2 gültig von 31.10.2025 bis 31.10.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2023
  5. KBGG § 2 gültig von 04.03.2025 bis 31.01.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 174/2022
  6. KBGG § 2 gültig von 04.03.2025 bis 30.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2022
  7. KBGG § 2 gültig von 01.11.2023 bis 30.10.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2023
  8. KBGG § 2 gültig von 01.02.2023 bis 31.10.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2023
  9. KBGG § 2 gültig von 01.01.2023 bis 31.01.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 174/2022
  10. KBGG § 2 gültig von 31.12.2022 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 174/2022
  11. KBGG § 2 gültig von 12.03.2022 bis 30.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2022
  12. KBGG § 2 gültig von 01.07.2018 bis 11.03.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2019
  13. KBGG § 2 gültig von 01.03.2017 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2016
  14. KBGG § 2 gültig von 01.01.2017 bis 28.02.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2016
  15. KBGG § 2 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2014
  16. KBGG § 2 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 116/2009
  17. KBGG § 2 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2007
  18. KBGG § 2 gültig von 01.07.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 168/2006
  19. KBGG § 2 gültig von 01.01.2006 bis 30.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2005
  20. KBGG § 2 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2003
  21. KBGG § 2 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2003

Rechtssatz

In jenen Fällen, in denen ein anderer Mitgliedstaat (als Beschäftigungsstaat) vorrangig für die Familienleistungen zuständig ist, während Österreich als nachrangig zuständiger Staat festgestellt wurde, hat Österreich lediglich allfällige Ausgleichszahlungen zu leisten. Darunter ist im Bereich des Kinderbetreuungsgeldes der Differenzbetrag zwischen der Höhe der dem Kinderbetreuungsgeld nach Sinn und Zweck vergleichbaren ausländischen Leistung (hier: das deutsche Bundes- und Landeserziehungsgeld bzw das neue deutsche Elterngeld) und dem Kinderbetreuungsgeld zu verstehen.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 27/08f
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 10 ObS 27/08f
  • 10 ObS 117/22m
    Entscheidungstext OGH 16.05.2023 10 ObS 117/22m
    vgl; Beisatz: Art 68 Abs 2 VO (EG) 883/2004 schließt es nicht aus, auch dann einen Unterschiedsbetrag auf Basis der jeweiligen Gesamtbeträge zu ermitteln, wenn gleichartige Familienleistungen verschiedener Mitgliedstaaten, die im selben Anspruchszeitraum beansprucht werden könnten, in sich gar nicht oder sich nur zum Teil überschneidenden Zeiträumen bezogen werden. (T1)
    Beisatz: Bei Berechnung der Ausgleichszahlung (des Unterschiedsbetrags) ist das insgesamt und nicht nur das im zeitlich kongruenten Zeitraum bezogene Elterngeld zu berücksichtigen. (T2)
    Beisatz: Hier: Tschechisches Elterngeld (Vergleichbarkeit unstrittig). (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0124282

Im RIS seit

14.10.2008

Zuletzt aktualisiert am

04.07.2023

Dokumentnummer

JJR_20081014_OGH0002_010OBS00027_08F0000_001

Rechtssatz für 7Ob295/02m; 10Ob60/03a; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0117828

Geschäftszahl

7Ob295/02m; 10Ob60/03a; 7Ob185/04p; 10Ob29/05w; 6Ob214/06y; 10ObS27/08f; 10Ob36/08d; 10Ob75/08i; 10Ob78/08f; 10Ob83/08s; 10Ob87/08d; 10Ob84/08p; 10Ob107/08w; 10Ob9/09k; 10Ob10/09g; 10Ob18/09h; 10Ob23/09v; 10Ob13/09y; 10Ob33/09i; 10Ob19/09f; 10Ob26/09k; 10Ob41/09s; 10Ob32/09t; 10Ob43/09k; 10Ob6/10w; 10Ob12/10b; 10ObS69/16v; 9ObA98/16a; 10Ob24/22k; 10ObS13/24w; 10ObS64/25x

Entscheidungsdatum

10.07.2025

Norm

Verordnung (EWG) Nr 1408/71 des Rates 371R1408 Wanderarbeitnehmerverordnung Art1 litf Z1
UVG §2 Abs1
Verordnung (EG) Nr 859/2003 des Rates 32003R0859 Ausdehnung der Wanderarbeitnehmerverordnung auf Drittstaatsangehörige allg
  1. UVG § 2 heute
  2. UVG § 2 gültig ab 01.01.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  3. UVG § 2 gültig von 01.07.1989 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 162/1989

Rechtssatz

Normzweck des Artikel 42, EG und der aufgrund dieser Bestimmung ergangenen Wanderarbeitnehmerverordnung Nr 1408/71 ist nur die Koordinierung, nicht jedoch die Harmonisierung der verschiedenen sozialrechtlichen Systeme der Mitgliedstaaten für Personen mit grenzüberschreitendem Berufsverlauf; es soll nicht ein einheitliches, gemeinschaftsweit gültiges Sozialversicherungssystem geschaffen, sondern durch Koordinierung nationaler Regeln bloß die Freizügigkeit sichergestellt werden. Ziel der Wanderarbeitnehmerverordnung ist es allein, dem Recht auf Freizügigkeit zum Durchbruch zu verhelfen und sicherzustellen, dass die (im nationalen Recht) nach den anwendbaren Rechtsvorschriften vorgesehenen Familienleistungen unterschiedslos davon zur Auszahlung gelangen, in welchem Land der für die Leistung bezugsberechtigte Familienangehörige wohnt. Mangels einer Verpflichtung des österreichischen Gesetzgebers, jeden nur denkbaren Fall des Entfalles einer Unterhaltsleistung sogleich durch eine Gewährung von Unterhaltsvorschüssen zu substituieren, muss es tatsächlich dem nationalen Gesetzgeber vorbehalten bleiben, an welche Tatbestände er die Auszahlung von Unterhaltsvorschüssen knüpft. Mangelt es aber an einer inländischen Norm, welche die Gewährung eines Unterhaltsvorschusses auch dann aufträgt, wenn der Unterhaltspflichtige bloß arbeitslos ist, ohne jedoch einen Anspruch auf Arbeitslosengeld je geltend gemacht zu haben und auch ohne dass dessen Voraussetzungen feststehen, so muss ein entsprechender Antrag mangels nationaler Anspruchsgrundlage scheitern.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 295/02m
    Entscheidungstext OGH 30.06.2003 7 Ob 295/02m
  • 10 Ob 60/03a
    Entscheidungstext OGH 27.04.2004 10 Ob 60/03a
    Auch; Beisatz: Der danach als Grundvoraussetzung für die Anwendung des Gemeinschaftsrechtes zu fordernde Gemeinschaftsbezug setzt somit voraus, dass Personen, Sachverhalte oder Begehren eine rechtliche Beziehung zu einem anderen Mitgliedstaat aufweisen. Diese Umstände sind in der Staatsangehörigkeit, dem Wohnortoder Beschäftigungsort, dem Ort eines die Leistungspflicht auslösenden Ereignisses, vormaliger Arbeitstätigkeit unter dem Recht eines anderen Mitgliedstaates oder ähnlichen Merkmalen zu sehen. Es muss daher auch für die Gewährung von Unterhaltsvorschussleistungen als Familienleistung nach Art 4 Abs 1 lit h der VO Nr 1408/71 ein grenzüberschreitender Bezug gegeben sein. (T1); Beisatz: Hier: Vater kein Wanderarbeitnehmer im Sinne der VO. (T2)
  • 7 Ob 185/04p
    Entscheidungstext OGH 15.12.2004 7 Ob 185/04p
    Auch
  • 10 Ob 29/05w
    Entscheidungstext OGH 22.03.2005 10 Ob 29/05w
    Vgl auch; Beisatz: In Österreich findet die Verordnung (EG) Nr 859/2003 nur auf Drittstaatsangehörige Anwendung, die die Voraussetzungen des österreichischen Rechts für einen dauerhaften Anspruch auf Familienbeihilfe erfüllen (Anhang II der Verordnung Nr 859/2003). Der als Grundvoraussetzung für die Anwendung des Gemeinschaftsrechts zu fordernde Gemeinschaftsbezug setzt voraus, dass Personen, Sachverhalte oder Begehren eine rechtliche Beziehung zu einem anderen Mitgliedstaat aufweisen. (T3)
  • 6 Ob 214/06y
    Entscheidungstext OGH 09.11.2006 6 Ob 214/06y
    Auch; Beis ähnlich T1; Beisatz: Hier: Die Eltern und der Minderjährige sind deutsche Staatsangehörige, der Vater sitzt in Österreich in Strafhaft - grenzüberschreitender Bezug noch nicht geklärt. (T4)
  • 10 ObS 27/08f
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 10 ObS 27/08f
    Vgl auch; Beisatz: Eine weitere Voraussetzung für die Anwendung der Verordnung ist das Vorliegen eines grenzüberschreitenden Sachverhalts. Diese Voraussetzung ist dahin zu verstehen, dass eine Anwendung der Vorschriften über die Koordination von Leistungen der sozialen Sicherheit nur auf grenzüberschreitende Sachverhalte in Betracht kommt. Der danach als Grundvoraussetzung für die Anwendung des Gemeinschaftsrechts zu fordernde gemeinschaftliche, grenzüberschreitende Bezug setzt also voraus, dass Personen, Sachverhalte oder Begehren eine rechtliche Beziehung zu einem anderen Mitgliedstaat aufweisen. Diese Umstände können in der Staatsangehörigkeit, dem Wohn- oder Beschäftigungsort, dem Ort eines die Leistungspflicht auslösenden Ereignisses, vormaliger Arbeitstätigkeit unter dem Recht eines anderen Mitgliedstaats oder ähnlichen Merkmalen gesehen werden. (T5)
  • 10 Ob 36/08d
    Entscheidungstext OGH 04.11.2008 10 Ob 36/08d
    Auch; Beis ähnlich wie T5
  • 10 Ob 75/08i
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 10 Ob 75/08i
    Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Der notwendige grenzüberschreitende Bezug kann nicht nur dadurch zustande kommen, dass der Unterhaltsschuldner von der Freizügigkeit als tätiger oder arbeitsloser Arbeitnehmer oder Selbständiger Gebrauch macht oder Grenzgänger ist, sondern auch dadurch, dass dies der Elternteil tut, bei dem sich das Kind aufhält. (T6); Veröff: SZ 2009/11
  • 10 Ob 78/08f
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 10 Ob 78/08f
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beis wie T6
  • 10 Ob 83/08s
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 10 Ob 83/08s
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 10 Ob 87/08d
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 10 Ob 87/08d
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 10 Ob 84/08p
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 10 Ob 84/08p
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 10 Ob 107/08w
    Entscheidungstext OGH 17.03.2009 10 Ob 107/08w
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T6; Beisatz: Türkische Arbeitnehmer und ihre Familienangehörigen haben in gleicher Weise Anspruch auf Unterhaltsvorschuss wie Unionsbürger, sofern sie sich in einem Mitgliedstaat aufhalten. (T7)
  • 10 Ob 9/09k
    Entscheidungstext OGH 21.04.2009 10 Ob 9/09k
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 10 Ob 10/09g
    Entscheidungstext OGH 21.04.2009 10 Ob 10/09g
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 10 Ob 18/09h
    Entscheidungstext OGH 21.04.2009 10 Ob 18/09h
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 10 Ob 23/09v
    Entscheidungstext OGH 21.04.2009 10 Ob 23/09v
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T5; Beis wie T6
  • 10 Ob 13/09y
    Entscheidungstext OGH 16.06.2009 10 Ob 13/09y
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 10 Ob 33/09i
    Entscheidungstext OGH 16.06.2009 10 Ob 33/09i
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T5; Beis wie T6
  • 10 Ob 19/09f
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 10 Ob 19/09f
    Vgl auch
  • 10 Ob 26/09k
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 10 Ob 26/09k
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 10 Ob 41/09s
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 10 Ob 41/09s
    Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Dieser Gemeinschaftsbezug muss nicht in der Person des Leistungsberechtigten vorliegen; für Ansprüche auf abgeleitete Sicherung genügt es, wenn der Gemeinschaftsbezug in der Person eines Familienangehörigen erfüllt ist. (T8)
  • 10 Ob 32/09t
    Entscheidungstext OGH 29.09.2009 10 Ob 32/09t
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 10 Ob 43/09k
    Entscheidungstext OGH 29.09.2009 10 Ob 43/09k
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 10 Ob 6/10w
    Entscheidungstext OGH 09.02.2010 10 Ob 6/10w
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beis wie T6
  • 10 Ob 12/10b
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 10 Ob 12/10b
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beis wie T6
  • 10 ObS 69/16v
    Entscheidungstext OGH 19.07.2016 10 ObS 69/16v
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 9 ObA 98/16a
    Entscheidungstext OGH 28.10.2016 9 ObA 98/16a
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T3; Beisatz: Auch nationale Bestimmungen, die einen Arbeitnehmer, der Staatsangehöriger eines Mitgliedsstaats ist, daran hindern oder davon abhalten, seinen Herkunftsstaat zu verlassen, um von seinem Recht auf Freizügigkeit Gebrauch zu machen, stellen Beeinträchtigungen des Freizügigkeitsrechts dar, auch wenn sie unabhängig von der Staatsangehörigkeit der betreffenden Arbeitnehmer angewandt werden. (T9)
  • 10 Ob 24/22k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.07.2023 10 Ob 24/22k
    Beisatz wie T7
  • 10 ObS 13/24w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 04.06.2024 10 ObS 13/24w
    Beisatz wie T1; Beisatz wie T5
  • 10 ObS 64/25x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 10.07.2025 10 ObS 64/25x
    vgl; Beisatz wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117828

Im RIS seit

30.07.2003

Zuletzt aktualisiert am

09.10.2025

Dokumentnummer

JJR_20030630_OGH0002_0070OB00295_02M0000_002

Rechtssatz für 10ObS109/07p; 10ObS27/08f; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0122905

Geschäftszahl

10ObS109/07p; 10ObS27/08f; 10ObS117/14z; 10ObS148/14h; 10ObS146/16t; 10ObS135/16z; 10ObS51/17y; 10ObS42/19b; 10ObS103/18x; 10ObS120/19y; 10ObS173/19t; 10ObS160/19f; 10ObS63/20t; 10ObS164/19v; 10ObS81/20i; 10ObS36/21y; 10ObS133/22i; 10ObS12/23x; 10ObS101/22h; 10ObS117/22m; 10ObS50/23k; 10ObS64/23v; 10obs123/23w; 10ObS26/24g; 10ObS13/24w; 10ObS102/24h; 10ObS100/25s; 10ObS104/25d; 10ObS119/25k; 10ObS99/25v

Entscheidungsdatum

09.12.2025

Norm

Verordnung (EG) Nr 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates 32004R0883 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit Art1 litz
Verordnung (EWG) Nr 1408/71 des Rates 371R1408 Wanderarbeitnehmerverordnung Art1 litu subliti
KBGG §2
KBGG §9
  1. KBGG § 2 heute
  2. KBGG § 2 gültig ab 30.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2025
  3. KBGG § 2 gültig von 01.11.2025 bis 29.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2025
  4. KBGG § 2 gültig von 31.10.2025 bis 31.10.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2023
  5. KBGG § 2 gültig von 04.03.2025 bis 31.01.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 174/2022
  6. KBGG § 2 gültig von 04.03.2025 bis 30.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2022
  7. KBGG § 2 gültig von 01.11.2023 bis 30.10.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2023
  8. KBGG § 2 gültig von 01.02.2023 bis 31.10.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2023
  9. KBGG § 2 gültig von 01.01.2023 bis 31.01.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 174/2022
  10. KBGG § 2 gültig von 31.12.2022 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 174/2022
  11. KBGG § 2 gültig von 12.03.2022 bis 30.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2022
  12. KBGG § 2 gültig von 01.07.2018 bis 11.03.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2019
  13. KBGG § 2 gültig von 01.03.2017 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2016
  14. KBGG § 2 gültig von 01.01.2017 bis 28.02.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2016
  15. KBGG § 2 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2014
  16. KBGG § 2 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 116/2009
  17. KBGG § 2 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2007
  18. KBGG § 2 gültig von 01.07.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 168/2006
  19. KBGG § 2 gültig von 01.01.2006 bis 30.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2005
  20. KBGG § 2 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2003
  21. KBGG § 2 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2003
  1. KBGG § 9 heute
  2. KBGG § 9 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 11/2025
  3. KBGG § 9 gültig von 01.01.2024 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 183/2023
  4. KBGG § 9 gültig von 01.01.2023 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 225/2022
  5. KBGG § 9 gültig von 01.01.2022 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 221/2021
  6. KBGG § 9 gültig von 01.01.2020 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 75/2019
  7. KBGG § 9 gültig von 01.03.2017 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2016
  8. KBGG § 9 gültig von 01.01.2017 bis 28.02.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2016
  9. KBGG § 9 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2013
  10. KBGG § 9 gültig von 01.01.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/2011
  11. KBGG § 9 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 116/2009
  12. KBGG § 9 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2007
  13. KBGG § 9 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2003
  14. KBGG § 9 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2003
  15. KBGG § 9 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2003

Rechtssatz

Das österreichische Kinderbetreuungsgeld nach dem KBGG ist eine Familienleistung im Sinn der Verordnung (EWG) Nr 1408/71 und deren Durchführungsverordnung.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 109/07p
    Entscheidungstext OGH 27.11.2007 10 ObS 109/07p
  • 10 ObS 27/08f
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 10 ObS 27/08f
    Auch; Beisatz: Das österreichische Kinderbetreuungsgeld ist eine Familienleistung im Sinne des Art4 Abs1 lith der genannten Verordnung und ihrer Durchführungsverordnung. (T1)
    Beisatz: Gleiches gilt für das deutsche Erziehungsgeld, das ebenfalls den Familienleistungen zuzurechnen ist. (T2)
  • 10 ObS 117/14z
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 10 ObS 117/14z
    Auch; Beisatz: Art 1 lit z VO (EG) 883/2004. (T3)
    Veröff: SZ 2015/30
  • 10 ObS 148/14h
    Entscheidungstext OGH 22.10.2015 10 ObS 148/14h
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Dies gilt auch für das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld. (T4)
    Veröff: SZ 2015/120
  • 10 ObS 146/16t
    Entscheidungstext OGH 24.01.2017 10 ObS 146/16t
    Auch; Beis wie T3
  • 10 ObS 135/16z
    Entscheidungstext OGH 21.03.2017 10 ObS 135/16z
    Beis wie T3
  • 10 ObS 51/17y
    Entscheidungstext OGH 10.10.2017 10 ObS 51/17y
  • 10 ObS 42/19b
    Entscheidungstext OGH 28.05.2019 10 ObS 42/19b
  • 10 ObS 103/18x
    Entscheidungstext OGH 07.05.2019 10 ObS 103/18x
  • 10 ObS 120/19y
    Entscheidungstext OGH 19.11.2019 10 ObS 120/19y
    Beis wie T4
  • 10 ObS 173/19t
    Entscheidungstext OGH 26.05.2020 10 ObS 173/19t
    Vgl; Beisatz: Hier: Keine Anwendbarkeit der Koordinierungsnormen für Familienleistungen (Art 67ff VO 883/2004), da die Klägerin keine Grenzgängerin ist und keine Ansprüche geltend macht, die von ihrem Ehemann abgeleitet sind, der Grenzgänger ist. (T5)
  • 10 ObS 160/19f
    Entscheidungstext OGH 26.05.2020 10 ObS 160/19f
    Beis wie T4
  • 10 ObS 63/20t
    Entscheidungstext OGH 24.06.2020 10 ObS 63/20t
    Vgl; Beisatz: Die Beihilfe zum pauschalen Kinderbetreuungsgeld ist eine Annexleistung zu diesem und wird vom sachlichen Anwendungsbereich der VO 883/2004 erfasst. (T6)
  • 10 ObS 164/19v
    Entscheidungstext OGH 28.07.2020 10 ObS 164/19v
    Beis wie T4
  • 10 ObS 81/20i
    Entscheidungstext OGH 28.07.2020 10 ObS 81/20i
    Beis wie T4
  • 10 ObS 36/21y
    Entscheidungstext OGH 25.01.2022 10 ObS 36/21y
    Beis wie T3
  • 10 ObS 133/22i
    Entscheidungstext OGH 22.11.2022 10 ObS 133/22i
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Keine Anwendung von Art 67 und 68 VO (EG) 883/2004, wenn in einem der beiden betroffenen Staaten (hier der Schweiz) kein Anspruch auf eine mit dem Kinderbetreuungsgeld vergleichbare Familienleistung besteht. Die Klägerin kann ihre Ansprüche somit auch nicht von der (inländischen) Erwerbstätigkeit des zweiten Elternteils ableiten. (T7)
  • 10 ObS 12/23x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.04.2023 10 ObS 12/23x
    vgl; Beisatz wie T4
    Beisatz wie T7: Hier: Liechtenstein. (T8)
  • 10 ObS 101/22h
    Entscheidungstext OGH 25.04.2023 10 ObS 101/22h
  • 10 ObS 117/22m
    Entscheidungstext OGH 16.05.2023 10 ObS 117/22m
    Beisatz wie T3
  • 10 ObS 50/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.09.2023 10 ObS 50/23k
    Beisatz wie T3
  • 10 ObS 64/23v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 16.01.2024 10 ObS 64/23v
    Beisatz wie T3
  • 10 obs 123/23w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 16.04.2024 10 obs 123/23w
    Beisatz wie T3
  • 10 ObS 26/24g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 16.04.2024 10 ObS 26/24g
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T4
    Beisatz: Hier: Wohnort in der Schweiz, Beschäftigung in Österreich. (T9)
  • 10 ObS 13/24w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 04.06.2024 10 ObS 13/24w
    Beisatz wie T4
  • 10 ObS 102/24h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.04.2025 10 ObS 102/24h
    vgl; Beisatz wie T3; Beisatz wie T4
  • 10 ObS 100/25s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.10.2025 10 ObS 100/25s
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T4
  • 10 ObS 104/25d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.11.2025 10 ObS 104/25d
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T4
  • 10 ObS 119/25k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.11.2025 10 ObS 119/25k
    vgl; Beisatz: Hier: Wie 10 ObS 100/25s. (T10)
  • 10 ObS 99/25v
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 09.12.2025 10 ObS 99/25v
    Beisatz: Hier: Wie 10 ObS 100/25s und 10 ObS 119/25k. (T11)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122905

Im RIS seit

27.12.2007

Zuletzt aktualisiert am

28.04.2026

Dokumentnummer

JJR_20071127_OGH0002_010OBS00109_07P0000_001