Rechtssatz für 5Ob2199/96k 5Ob2352/96k

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0106105

Geschäftszahl

5Ob2199/96k; 5Ob2352/96k

Entscheidungsdatum

16.09.1997

Norm

ZPO §30 Abs2
BIG-Gesetz §7
GBG §77
ProkG §2 Abs2
ProkG §4 Abs1
  1. ZPO § 30 heute
  2. ZPO § 30 gültig ab 26.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2017
  3. ZPO § 30 gültig von 01.01.1998 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  4. ZPO § 30 gültig von 01.05.1983 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983
  1. Art. 1 § 7 gültig von 18.07.1992 bis 31.12.2000 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 141/2000

Rechtssatz

Die Vollmacht zum Einschreiten der Finanzprokuratur beruht auf Paragraph 7, BIG-Gesetz - und ist damit in ausreichender Weise dargetan. Einer zusätzlichen Bekräftigung der Einschreiterbefugnis, etwa durch die Berufung auf die erteilte Bevollmächtigung, bedarf es nicht. Daß dies auch der Gesetzgeber so sieht, ergibt sich daraus, daß er der Finanzprokuratur durch Artikel römisch drei, BGBl 1992/763 (im neuen Absatz 2 des Paragraph 2, ProkG) zusätzliche, und zwar fakultative Vertretungsbefugnisse zugewiesen hat, ohne Paragraph 4, Absatz eins, ProkG zu ändern.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 2199/96k
    Entscheidungstext OGH 29.10.1996 5 Ob 2199/96k
    Veröff: SZ 69/242
  • 5 Ob 2352/96k
    Entscheidungstext OGH 16.09.1997 5 Ob 2352/96k
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106105

Dokumentnummer

JJR_19961029_OGH0002_0050OB02199_96K0000_001

Rechtssatz für 5Ob2199/96k 5Ob2352/96k

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0106109

Geschäftszahl

5Ob2199/96k; 5Ob2352/96k

Entscheidungsdatum

16.09.1997

Norm

ABGB §433
GBG §31 Abs1
GBG §31 Abs6
GBG §32 Abs2
GBG §77
ProkG §1 Abs1 Z1
ProkG §2

Rechtssatz

Das Prokuraturgesetz gewährt der Finanzprokuratur primär die Befugnis, die Republik Österreich (und andere in Paragraph 2, ProkG genannte Rechtsträger) vor allen Gerichten und Verwaltungsbehörden zu vertreten (Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer eins, leg cit). Diese Einschreiterbefugnis vergleiche Paragraph 77, GBG) ist von der Verfügungsbefugnis vergleiche Paragraph 31, Absatz 6, GBG) streng zu trennen. Aus der gesetzlichen Vertretungsmacht der Finanzprokuratur, für die Republik Österreich ein Grundbuchsgesuch einzubringen und alle für dieses Verfahren relevanten Prozeßerklärungen abzugeben, ist daher nicht zu folgern, daß sie auch zur Abgabe einer Aufsandungserklärung befugt wäre.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 2199/96k
    Entscheidungstext OGH 29.10.1996 5 Ob 2199/96k
    Veröff: SZ 69/242
  • 5 Ob 2352/96k
    Entscheidungstext OGH 16.09.1997 5 Ob 2352/96k
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106109

Dokumentnummer

JJR_19961029_OGH0002_0050OB02199_96K0000_005

Rechtssatz für 2Ob425/53; 1Ob82/38; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0006693

Geschäftszahl

2Ob425/53; 1Ob82/38; 1Ob420/51 (1Ob421-1Ob431/51); 5Ob417/60; 5Ob137/62; 5Ob132/65 (5Ob133/65-5Ob144/65); 5Ob129/66; 5Ob21/68; 5Ob48/69; 5Ob132/69; 5Ob267/69; 5Ob118/72 (5Ob119/72); 5Ob7/73; 5Ob189/73; 5Ob118/74; 5Ob156/74; 5Ob159/74; 5Ob261/74 (5Ob262/74-5Ob266/74); 5Ob7/76; 5Ob12/76; 5Ob14/76; 5Ob20/78; 5Ob26/81; 5Ob58/82; 5Ob55/83; 5Ob17/84; 5Ob72/85; 5Ob48/91; 5Ob47/92; 5Ob27/92; 5Ob28/92; 5Ob29/92; 5Ob41/92; 5Ob50/92; 5Ob54/92; 5Ob55/92; 5Ob56/92; 5Ob51/92; 5Ob122/92; 5Ob1162/95; 5Ob406/97k; 5Ob2352/96k; 5Ob407/97g; 4Ob130/98s; 2Ob67/99p; 7Ob71/00t; 6Ob180/04w; 5Ob163/06s; 5Ob259/06h; 8Ob116/06a; 5Ob53/08t; 5Ob128/08x; 5Ob158/10m; 5Ob132/10p; 5Ob102/11b; 5Ob46/11t; 5Ob130/11w; 5Ob241/11v; 5Ob242/11s; 5Ob135/13h; 5Ob219/13m; 5Ob57/16t; 5Ob58/16i; 5Ob59/16m; 5Ob165/17a; 5Ob48/18x; 5Ob222/18k; 5Ob134/19w; 5Ob123/21f; 5Ob132/23g

Entscheidungsdatum

16.04.2024

Norm

AußStrG 2005 §2 Abs1 Z3 IA
AußStrG 2005 §2 Abs1 Z3 IE4
AußStrG §9 I
AußStrG 2005 §45 IC2
AußStrG 2005 §45 IC3
AußStrG 2005 §45 IIH
GBG §122 B
GBG §122 C
PSG allg

Rechtssatz

In Grundbuchssachen ist die Rekurslegitimation nach Paragraph 9, AußStrG zu beurteilen. Ohne Rechtsschutzinteresse gibt es kein Rekursrecht. Die bekämpfte Anordnung einer Zustellung gibt kein Rekursrecht, da die Zustellung eines Gerichtsbeschlusses für den Empfänger Rechte nicht begründet. Sie setzt nur allenfalls zu Lasten des Empfängers eine Rechtsmittelfrist in Lauf. Die Zustellung kann daher allenfalls Anlass zu einer Beschwerde gegen das sie verfügende Gericht (zum Beispiel wegen Verletzung der Amtsverschwiegenheit) geben, kann aber nicht mit einem Rechtsmittel bekämpft werden, das ja in der Regel auch zu spät kommen würde.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 425/53
    Entscheidungstext OGH 29.07.1953 2 Ob 425/53
    Veröff: SZ 26/203
  • 1 Ob 82/38
    Entscheidungstext OGH 09.02.1938 1 Ob 82/38
    nur: In Grundbuchssachen ist die Rekurslegitimation nach § 9 AußStrG zu beurteilen. (T1)
    Veröff: SZ 20/35; ebenso bereits: SZ 10/195
  • 1 Ob 420/51
    Entscheidungstext OGH 20.06.1951 1 Ob 420/51
    nur T1; Veröff: EvBl 1951/368 S 440 = NZ 1952,94
  • 5 Ob 417/60
    Entscheidungstext OGH 16.11.1960 5 Ob 417/60
  • 5 Ob 137/62
    Entscheidungstext OGH 07.07.1962 5 Ob 137/62
    Beisatz: Der Schriftenempfänger des Rangordnungsbescheides ist nicht Beteiligter. (T2)
  • 5 Ob 132/65
    Entscheidungstext OGH 15.06.1965 5 Ob 132/65
    nur T1
  • 5 Ob 129/66
    Entscheidungstext OGH 08.06.1966 5 Ob 129/66
    nur T1
  • 5 Ob 21/68
    Entscheidungstext OGH 14.02.1968 5 Ob 21/68
  • 5 Ob 48/69
    Entscheidungstext OGH 05.03.1969 5 Ob 48/69
    nur T1; Veröff: SZ 42/38 = EvBl 1969/244 S 355 = NZ 1969,141
  • 5 Ob 132/69
    Entscheidungstext OGH 03.09.1969 5 Ob 132/69
    nur T1
  • 5 Ob 267/69
    Entscheidungstext OGH 10.12.1969 5 Ob 267/69
    nur T1
  • 5 Ob 118/72
    Entscheidungstext OGH 27.06.1972 5 Ob 118/72
    nur T1; Veröff: SZ 45/74 = EvBl 1973/19 S 47
  • 5 Ob 7/73
    Entscheidungstext OGH 02.02.1973 5 Ob 7/73
    nur T1; Veröff: NZ 1973,186 = NZ 1974,74
  • 5 Ob 189/73
    Entscheidungstext OGH 24.10.1973 5 Ob 189/73
    nur T1; Beisatz: Demnach hat ein Rekursrecht nur der, dessen Interessensphäre durch eine Verfügung beschwert wird. (T3)
    Veröff: MietSlg 25459
  • 5 Ob 118/74
    Entscheidungstext OGH 05.06.1974 5 Ob 118/74
  • 5 Ob 156/74
    Entscheidungstext OGH 10.07.1974 5 Ob 156/74
    nur T1
  • 5 Ob 159/74
    Entscheidungstext OGH 18.09.1974 5 Ob 159/74
    nur T1
  • 5 Ob 261/74
    Entscheidungstext OGH 13.11.1974 5 Ob 261/74
    nur T1
  • 5 Ob 7/76
    Entscheidungstext OGH 27.04.1976 5 Ob 7/76
    nur T1
  • 5 Ob 12/76
    Entscheidungstext OGH 25.05.1976 5 Ob 12/76
    nur T1; Beisatz: Gemäß § 32 LiegTeilG auch im Rekursverfahren nach diesem Gesetz. (T4)
  • 5 Ob 14/76
    Entscheidungstext OGH 01.06.1976 5 Ob 14/76
    nur T1; Beis wie T3
  • 5 Ob 20/78
    Entscheidungstext OGH 24.10.1978 5 Ob 20/78
    nur T1
  • 5 Ob 26/81
    Entscheidungstext OGH 29.09.1981 5 Ob 26/81
    nur T1; Beis wie T3
  • 5 Ob 58/82
    Entscheidungstext OGH 01.02.1983 5 Ob 58/82
    nur T1; Beisatz: Hier: Verfahren nach UHG. (T5)
    Veröff: SZ 56/18 = EvBl 1983/104 S 398
  • 5 Ob 55/83
    Entscheidungstext OGH 27.09.1983 5 Ob 55/83
    nur T1; Beisatz: Hier: § 312 LiegTeilG (T6)
  • 5 Ob 17/84
    Entscheidungstext OGH 15.05.1984 5 Ob 17/84
    nur T1; Veröff: NZ 1985,33
  • 5 Ob 72/85
    Entscheidungstext OGH 06.09.1985 5 Ob 72/85
    nur T1
  • 5 Ob 48/91
    Entscheidungstext OGH 11.06.1991 5 Ob 48/91
    nur: In Grundbuchssachen ist die Rekurslegitimation nach § 9 AußStrG zu beurteilen. Ohne Rechtsschutzinteresse gibt es kein Rekursrecht. (T7)
    Veröff: NZ 1991,321 (Hofmeister, 323)
  • 5 Ob 47/92
    Entscheidungstext OGH 07.04.1992 5 Ob 47/92
    nur T7
  • 5 Ob 27/92
    Entscheidungstext OGH 07.04.1992 5 Ob 27/92
    Auch; nur T7
  • 5 Ob 28/92
    Entscheidungstext OGH 07.04.1992 5 Ob 28/92
    nur T7
  • 5 Ob 29/92
    Entscheidungstext OGH 07.04.1992 5 Ob 29/92
    nur T7
  • 5 Ob 41/92
    Entscheidungstext OGH 07.04.1992 5 Ob 41/92
    nur T7
  • 5 Ob 50/92
    Entscheidungstext OGH 28.04.1992 5 Ob 50/92
    nur T7
  • 5 Ob 54/92
    Entscheidungstext OGH 28.04.1992 5 Ob 54/92
    nur T7
  • 5 Ob 55/92
    Entscheidungstext OGH 28.04.1992 5 Ob 55/92
    nur T7
  • 5 Ob 56/92
    Entscheidungstext OGH 26.05.1992 5 Ob 56/92
    nur T7
  • 5 Ob 51/92
    Entscheidungstext OGH 26.05.1992 5 Ob 51/92
    nur T7
  • 5 Ob 122/92
    Entscheidungstext OGH 13.10.1992 5 Ob 122/92
    Vgl; nur T7; Beisatz: Bei einer Eigentumseinverleibung im laufenden Rang gibt es keine Anfechtung durch einen Pfandgläubiger, weil dieser nur durch die Inanspruchnahme eines besseren Ranges und die deshalb drohende Löschung seines Pfandrechtes nach § 57 GBG beschwert sein könnte. (T8)
    Veröff: SZ 65/128 = ÖBA 1993,412
  • 5 Ob 1162/95
    Entscheidungstext OGH 17.11.1995 5 Ob 1162/95
    nur T7; Beisatz: Diese Beschwer fehlt bei antragsgemäßer Entscheidung. (T9)
  • 5 Ob 406/97k
    Entscheidungstext OGH 16.09.1997 5 Ob 406/97k
    nur T1; Beis wie T3; Beisatz: Rekursberechtigung der Eigentümerin gegen die Ersichtlichmachung der Liegenschaft als Naturschutzgebiet. (T10)
  • 5 Ob 2352/96k
    Entscheidungstext OGH 16.09.1997 5 Ob 2352/96k
    Vgl auch; Beisatz: Die Zustellung eines Grundbuchsbeschlusses begründet für sich allein kein Anfechtungsrecht. (T11)
  • 5 Ob 407/97g
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 5 Ob 407/97g
    Auch; nur T1; Beis wie T3; Beis wie T10
  • 4 Ob 130/98s
    Entscheidungstext OGH 26.05.1998 4 Ob 130/98s
    nur T1
  • 2 Ob 67/99p
    Entscheidungstext OGH 30.03.2000 2 Ob 67/99p
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 7 Ob 71/00t
    Entscheidungstext OGH 26.04.2000 7 Ob 71/00t
    nur T1; Beis wie T3
  • 6 Ob 180/04w
    Entscheidungstext OGH 15.12.2004 6 Ob 180/04w
    Vgl auch; Beisatz: Sind dritte Personen berechtigt, Anregungen an das Gericht zu richten, die diese im Rahmen eines amtswegigen Verfahrens sachgerecht zu berücksichtigen hatte, erlangen sie dadurch noch nicht Parteistellung. Auch die Zustellung eines Beschlusses verleiht einem Rekurswerber noch nicht Parteistellung oder sonst ein Recht auf Verfahrensbeteiligung und insbesondere auch keine Rekurslegitimation. (T12)
    Beisatz: Hier: PSG. (T13)
    Veröff: SZ 2004/177
  • 5 Ob 163/06s
    Entscheidungstext OGH 03.10.2006 5 Ob 163/06s
    nur T1; Beis wie T3; Beisatz: Hier: § 138 EO idF EONov 2000. (T14)
    Veröff: SZ 2006/145
  • 5 Ob 259/06h
    Entscheidungstext OGH 29.12.2006 5 Ob 259/06h
    Beis wie T9; Veröff: SZ 2006/194
  • 8 Ob 116/06a
    Entscheidungstext OGH 18.10.2007 8 Ob 116/06a
    Vgl auch; Beisatz: Auch für die Rekurslegitimation wird ein eigenes Rechtsschutzinteresse vorausgesetzt. (T15)
  • 5 Ob 53/08t
    Entscheidungstext OGH 15.04.2008 5 Ob 53/08t
    Vgl; Beisatz: Auch in Grundbuchssachen gibt es ohne Rechtsschutzinteresse kein Rekursrecht. (T16)
  • 5 Ob 128/08x
    Entscheidungstext OGH 26.08.2008 5 Ob 128/08x
    Vgl; Beisatz: Demnach steht ein Rechtsmittel nur demjenigen zu, der durch die Entscheidung in seinen rechtlich geschützten Interessen beeinträchtigt ist. (T17)
  • 5 Ob 158/10m
    Entscheidungstext OGH 02.12.2010 5 Ob 158/10m
    Vgl; Beis ähnlich wie T3; Beis wie T16
  • 5 Ob 132/10p
    Entscheidungstext OGH 24.01.2011 5 Ob 132/10p
    Vgl auch; auch Beis wie T3; Beis wie T9; auch Beis wie T15; auch Beis wie T16; auch Beis wie T17
  • 5 Ob 102/11b
    Entscheidungstext OGH 25.08.2011 5 Ob 102/11b
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 5 Ob 46/11t
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 5 Ob 46/11t
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 5 Ob 130/11w
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 5 Ob 130/11w
    Vgl auch; Beis auch wie T3
  • 5 Ob 241/11v
    Entscheidungstext OGH 17.01.2012 5 Ob 241/11v
    Auch; Beis wie T3
  • 5 Ob 242/11s
    Entscheidungstext OGH 17.01.2012 5 Ob 242/11s
    Auch; Beis wie T3
  • 5 Ob 135/13h
    Entscheidungstext OGH 21.02.2014 5 Ob 135/13h
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 5 Ob 219/13m
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 5 Ob 219/13m
    Auch; Beis ähnlich wie T17; Veröff: SZ 2014/54
  • 5 Ob 57/16t
    Entscheidungstext OGH 20.04.2016 5 Ob 57/16t
    Auch; Beis wie T3
  • 5 Ob 58/16i
    Entscheidungstext OGH 20.04.2016 5 Ob 58/16i
    Auch; Beis wie T3
  • 5 Ob 59/16m
    Entscheidungstext OGH 20.04.2016 5 Ob 59/16m
    Auch; Beis wie T3
  • 5 Ob 165/17a
    Entscheidungstext OGH 26.09.2017 5 Ob 165/17a
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 5 Ob 48/18x
    Entscheidungstext OGH 15.05.2018 5 Ob 48/18x
    Auch; Beisatz: Hier: Rechtsmittellegitimation des Eigentümers zur Abwehr einer angeblich unzulässigen (weil auf angeblich verfassungs- und unionsrechtswidriger Grundlage beruhenden) Anmerkung bejaht. (T18)
  • 5 Ob 222/18k
    Entscheidungstext OGH 13.12.2018 5 Ob 222/18k
    Vgl
  • 5 Ob 134/19w
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 5 Ob 134/19w
    nur T1; Beisatz: Hier: Anmerkung, dass das Vermögen gemäß § 6 SanktG eingefroren ist. (T19)
  • 5 Ob 123/21f
    Entscheidungstext OGH 10.02.2022 5 Ob 123/21f
    nur T1; Beis wie T3; nur T7
  • 5 Ob 132/23g
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 16.04.2024 5 Ob 132/23g
    Beisatz wie T3; nur T7

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0006693

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.07.2024

Dokumentnummer

JJR_19530729_OGH0002_0020OB00425_5300000_001

Rechtssatz für 5Ob129/66; 5Ob257/68; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0006710

Geschäftszahl

5Ob129/66; 5Ob257/68; 5Ob324/68; 5Ob48/69; 5Ob65/69 (5Ob82/69); 5Ob267/69; 5Ob96/70; 5Ob132/71; 5Ob118/72 (5Ob119/72); 5Ob192/72; 5Ob7/73; 5Ob65/74; 5Ob66/74; 5Ob118/74; 5Ob159/74; 5Ob206/74; 5Ob194/74 (5Ob195/74); 5Ob261/74 (5Ob262/74-5Ob266/74); 5Ob225/75; 5Ob1/76; 5Ob2/76; 5Ob12/76; 5Ob13/76; 5Ob15/76; 5Ob1/78; 5Ob7/78; 5Ob11/78; 5Ob20/78; 5Ob23/78; 5Ob31/79 (5Ob32/79); 5Ob37/79; 5Ob40/79; 5Ob42/79; 5Ob11/80; 5Ob4/81; 5Ob3/81; 5Ob26/81; 5Ob31/81; 5Ob5/82; 5Ob58/82; 5Ob11/83; 5Ob55/83; 5Ob17/84; 3Ob88/84; 5Ob59/85; 5Ob30/88; 5Ob32/88; 5Ob31/88; 5Ob79/88; 5Ob44/89; 5Ob47/89; 5Ob60/89; 5Ob21/90; 5Ob1006/91; 5Ob48/91; 5Ob115/91; 5Ob47/92; 5Ob28/92; 5Ob29/92; 5Ob41/92; 5Ob50/92; 5Ob55/92; 5Ob56/92; 5Ob51/92; 5Ob77/94; 5Ob108/95; 6Ob1636/95; 5Ob2168/96a; 5Ob2416/96x; 5Ob406/97k; 5Ob2352/96k; 5Ob407/97g; 4Ob130/98s; 5Ob198/99z; 5Ob166/99v; 7Ob71/00t; 5Ob119/00m; 5Ob153/01p; 5Ob117/01v; 5Ob182/01b; 5Ob61/02k; 5Ob141/02z; 5Ob163/02k; 5Ob210/02x; 6Ob180/04w; 5Ob93/05w; 5Ob279/05y; 5Ob163/06s; 2Ob132/06k; 5Ob157/07k; 5Ob101/08a; 5Ob128/08x; 5Ob102/08y; 5Ob206/08t; 5Ob117/09f; 1Ob56/10g; 5Ob102/11b; 5Ob225/11s; 5Ob241/11v; 5Ob242/11s; 5Ob13/12s; 5Ob20/12w; 5Ob161/12f; 5Ob20/13x; 5Ob52/13b; 5Ob157/13v; 5Ob219/13m; 5Ob21/14w; 5Ob96/14z; 5Ob87/14a; 5Ob70/15b; 5Ob57/16t; 5Ob58/16i; 5Ob59/16m; 5Ob97/16z; 5Ob96/16b; 5Ob131/17a; 5Ob151/17t; 5Ob24/18t; 5Ob48/18x; 8Ob63/18z; 5Ob134/19w; 5Ob31/20z; 5Ob123/21f; 5Ob111/23v; 5Ob132/23g; 5Ob64/24h; 5Ob30/25k; 5Ob105/25i

Entscheidungsdatum

12.03.2026

Norm

AußStrG 2005 §2 Abs1 Z3 IE4
AußStrG §9 I
AußStrG 2005 §45 IC3
AußStrG 2005 §45 IIH
GBG §122 B
PSG allg

Rechtssatz

Als zum Rekurs in Grundbuchsachen gemäß Paragraph 9, AußStrG (SZ 10/195, SZ 20/35, SZ 26/203) berechtigte Personen kommen nur diejenigen Beteiligten in Betracht, deren grundbücherliche Rechte durch die Eintragung beeinträchtigt werden, sei es, dass diese Rechte belastet, abgetreten, beschränkt oder aufgehoben werden. Die Verletzung schuldrechtlicher Interessen und Ansprüche berechtigt noch nicht zum Rekurs gegen eine grundbücherliche Eintragung (1 Ob 530/50, SZ 3/101).

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 129/66
    Entscheidungstext OGH 08.06.1966 5 Ob 129/66
  • 5 Ob 257/68
    Entscheidungstext OGH 25.09.1968 5 Ob 257/68
    Veröff: JBl 1969,561 = NZ 1969,122
  • 5 Ob 324/68
    Entscheidungstext OGH 18.12.1968 5 Ob 324/68
  • 5 Ob 48/69
    Entscheidungstext OGH 05.03.1969 5 Ob 48/69
    Beisatz: Der Käufer, der durch die angefochtene Entscheidung berührten Liegenschaft hat kein Rekursrecht, wenn er diese erst nachträglich erworben hat. (T1)
    Veröff: SZ 42/38 = EvBl 1969/244 S 355
  • 5 Ob 65/69
    Entscheidungstext OGH 17.04.1969 5 Ob 65/69
    Veröff: NZ 1970,45
  • 5 Ob 267/69
    Entscheidungstext OGH 10.12.1969 5 Ob 267/69
  • 5 Ob 96/70
    Entscheidungstext OGH 17.06.1970 5 Ob 96/70
    nur: Als zum Rekurs in Grundbuchsachen gemäß § 9 AußStrG (SZ 10/195, SZ 20/35, SZ 26/203) berechtigte Personen kommen nur diejenigen Beteiligten in Betracht, deren grundbücherliche Rechte durch die Eintragung beeinträchtigt werden. (T2)
    Veröff: SZ 43/102 = NZ 1972,78 = MietSlg 22027, 22537, 22553
  • 5 Ob 132/71
    Entscheidungstext OGH 07.07.1971 5 Ob 132/71
    nur T2; Veröff: SZ 44/110
  • 5 Ob 118/72
    Entscheidungstext OGH 27.06.1972 5 Ob 118/72
    nur T2; Veröff: SZ 45/74 = EvBl 1973/19 S 47
  • 5 Ob 192/72
    Entscheidungstext OGH 10.10.1972 5 Ob 192/72
    nur T2; Beis wie T1
  • 5 Ob 7/73
    Entscheidungstext OGH 21.02.1973 5 Ob 7/73
    Beisatz: Wurde durch die Entscheidung eine Belastung einer Liegenschaft bewilligt, so sind zum Rekurs dagegen nur der Eigentümer dieser Liegenschaft beziehungsweise jene Personen legitimiert, die an dieser Liegenschaft bücherliche Rechte besitzen. (T3)
    Veröff: NZ 1973,186 = NZ 1974,74
  • 5 Ob 65/74
    Entscheidungstext OGH 08.05.1974 5 Ob 65/74
    nur T2
  • 5 Ob 66/74
    Entscheidungstext OGH 29.05.1974 5 Ob 66/74
    nur T2; Beisatz: Es ist Sache des Rekurswerbers, aufzuzeigen, welche seiner bücherlichen Rechte durch den angefochtenen Beschluss verletzt werden. Aus dem Umstand der Zustellung des erstgerichtlichen Beschlusses allein kann noch kein Anfechtungsrecht abgeleitet werden. (T4)
  • 5 Ob 118/74
    Entscheidungstext OGH 05.06.1974 5 Ob 118/74
    nur: Als zum Rekurs in Grundbuchsachen gemäß § 9 AußStrG (SZ 10/195, SZ 20/35, SZ 26/203) berechtigte Personen kommen nur diejenigen Beteiligten in Betracht, deren grundbücherliche Rechte durch die Eintragung beeinträchtigt werden, sei es, dass diese Rechte belastet, abgetreten, beschränkt oder aufgehoben werden. (T5)
  • 5 Ob 159/74
    Entscheidungstext OGH 18.09.1974 5 Ob 159/74
    nur T5
  • 5 Ob 206/74
    Entscheidungstext OGH 25.09.1974 5 Ob 206/74
    nur T2
  • 5 Ob 194/74
    Entscheidungstext OGH 25.09.1974 5 Ob 194/74
  • 5 Ob 261/74
    Entscheidungstext OGH 13.11.1974 5 Ob 261/74
    nur T5
  • 5 Ob 225/75
    Entscheidungstext OGH 18.11.1975 5 Ob 225/75
    nur T2
  • 5 Ob 1/76
    Entscheidungstext OGH 13.01.1976 5 Ob 1/76
    nur T5; Beis wie T4
  • 5 Ob 2/76
    Entscheidungstext OGH 02.03.1976 5 Ob 2/76
    nur T2
  • 5 Ob 12/76
    Entscheidungstext OGH 25.05.1976 5 Ob 12/76
    nur T2; Beis wie T1
  • 5 Ob 13/76
    Entscheidungstext OGH 15.06.1976 5 Ob 13/76
    nur T5; Veröff: NZ 1977,42
  • 5 Ob 15/76
    Entscheidungstext OGH 13.07.1976 5 Ob 15/76
    Vgl; nur T2
  • 5 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 14.02.1978 5 Ob 1/78
    Beisatz: Mit der Anmerkung oder Löschung des Kautionsbandes werden bücherliche Rechte der Pfandbriefgläubiger oder des Liegenschaftseigentümers nicht begründet oder berührt. (T6)
  • 5 Ob 7/78
    Entscheidungstext OGH 18.04.1978 5 Ob 7/78
    Veröff: ImmZ 1978,270
  • 5 Ob 11/78
    Entscheidungstext OGH 23.05.1978 5 Ob 11/78
    Auch; nur T2
  • 5 Ob 20/78
    Entscheidungstext OGH 24.10.1978 5 Ob 20/78
    nur T5; Beisatz: Keine Veränderung der für ihm eingetragenen Rechte beim Eigentümer des Pfandgutes, wenn eine auf diesem haftende Hypothekarforderung übertragen wird. (T7)
  • 5 Ob 23/78
    Entscheidungstext OGH 01.12.1978 5 Ob 23/78
    nur T2
  • 5 Ob 31/79
    Entscheidungstext OGH 02.10.1979 5 Ob 31/79
    nur T5; Beisatz: Grundbücherliche Eintragungen nach dem grundbücherlichen Interessenstand zur Zeit der angefochten Entscheidung (hier: Exekution gemäß § 331 EO). (T8)
  • 5 Ob 37/79
    Entscheidungstext OGH 23.10.1979 5 Ob 37/79
    nur T2
  • 5 Ob 40/79
    Entscheidungstext OGH 15.01.1980 5 Ob 40/79
    Auch; nur T2; Beisatz: Die Beschwer ergibt sich daraus, dass jemand in seinen bücherlichen Rechten beeinträchtigt worden sein könnte. Ob die tatsächlich der Fall ist, ist eine Frage der meritorischen Berechtigung des Rekurses. (T9)
  • 5 Ob 42/79
    Entscheidungstext OGH 26.02.1980 5 Ob 42/79
  • 5 Ob 11/80
    Entscheidungstext OGH 10.06.1980 5 Ob 11/80
    nur T2; nur: Die Verletzung schuldrechtlicher Interessen und Ansprüche berechtigt noch nicht zum Rekurs gegen eine grundbücherliche Eintragung. (T10)
  • 5 Ob 4/81
    Entscheidungstext OGH 03.03.1981 5 Ob 4/81
    nur T5; Beisatz: Dazu kommen, auch wenn diese Voraussetzung auf sie nicht zutreffen sollte, in einem Antragsverfahren die Antragsteller (Bartsch, GBG 7. Auflage, 602) und in einem von Amts wegen durchzuführenden Verfahren allenfalls jene Personen, deren verbücherungsfähige Rechte das Grundbuchsgericht bei der Anordnung bücherlicher Eintragungen von Amts wegen zu berücksichtigen hat. (T11)
  • 5 Ob 3/81
    Entscheidungstext OGH 03.03.1981 5 Ob 3/81
    nur T5; Beis wie T11
  • 5 Ob 26/81
    Entscheidungstext OGH 29.09.1981 5 Ob 26/81
    nur T5; Veröff: NZ 1982,188
  • 5 Ob 31/81
    Entscheidungstext OGH 22.09.1981 5 Ob 31/81
    nur T5; Beis wie T7
  • 5 Ob 5/82
    Entscheidungstext OGH 23.02.1982 5 Ob 5/82
    Auch; nur T2
  • 5 Ob 58/82
    Entscheidungstext OGH 01.02.1983 5 Ob 58/82
    nur T2; Beisatz: Verfahren nach UHG (T12)
    Veröff: SZ 56/18
  • 5 Ob 11/83
    Entscheidungstext OGH 19.04.1983 5 Ob 11/83
    Auch; nur T2; Beis wie T9
  • 5 Ob 55/83
    Entscheidungstext OGH 27.09.1983 5 Ob 55/83
    nur T5
  • 5 Ob 17/84
    Entscheidungstext OGH 15.05.1984 5 Ob 17/84
    nur T5; Veröff: NZ 1985,33
  • 3 Ob 88/84
    Entscheidungstext OGH 10.10.1984 3 Ob 88/84
    Auch; Beis wie T9; Beisatz: Gültigkeit des Belastungsverbotes (§ 364c ABGB) umstritten. (T13)
    Veröff: NZ 1985,115 (zustimmend Hofmeister) = NZ 1985,116
  • 5 Ob 59/85
    Entscheidungstext OGH 10.09.1985 5 Ob 59/85
    nur T2; Beisatz: Hier: Ein von einem Löschungsantrag nach § 57 GBG Betroffener. (T14)
    Veröff: NZ 1986,136
  • 5 Ob 30/88
    Entscheidungstext OGH 05.04.1988 5 Ob 30/88
    Beisatz: Hier: Verbücherter Nacherbe. (T15)
    Veröff: SZ 61/82
  • 5 Ob 32/88
    Entscheidungstext OGH 05.04.1988 5 Ob 32/88
  • 5 Ob 31/88
    Entscheidungstext OGH 05.04.1988 5 Ob 31/88
    Beisatz: Hier: Verbücherter Nacherbe auf den Überrest. (T16)
    Veröff: EvBl 1989/14 S 52
  • 5 Ob 79/88
    Entscheidungstext OGH 25.10.1988 5 Ob 79/88
  • 5 Ob 44/89
    Entscheidungstext OGH 20.06.1989 5 Ob 44/89
    nur T2; Beisatz: Beziehungsweise verletzt werden könnten. (T17)
    Veröff: NZ 1989,274
  • 5 Ob 47/89
    Entscheidungstext OGH 20.06.1989 5 Ob 47/89
    Veröff: NZ 1989,273 (Hofmeister)
  • 5 Ob 60/89
    Entscheidungstext OGH 14.07.1989 5 Ob 60/89
  • 5 Ob 21/90
    Entscheidungstext OGH 24.04.1990 5 Ob 21/90
    Veröff: NZ 1991/110; hiezu Hofmeister NZ 1991/111
  • 5 Ob 1006/91
    Entscheidungstext OGH 29.01.1991 5 Ob 1006/91
    Beisatz: Daher besteht kein Rekursrecht des im Rangordnungsbeschluss bezeichneten Schriftenempfängers und des präsumptiven Käufers der Liegenschaft gegen den Beschluss, mit dem später die Zustellung der einzigen Ausfertigung des Rangordnungsbeschlusses an eine andere Person angeordnet wird. (T18)
  • 5 Ob 48/91
    Entscheidungstext OGH 11.06.1991 5 Ob 48/91
    nur T2; Veröff: NZ 1991,321; hiezu Hofmeister NZ 1991,323
  • 5 Ob 115/91
    Entscheidungstext OGH 22.10.1991 5 Ob 115/91
    nur T10; Beisatz: Die weitergehende Auffassung, auch der an der Verbücherung des ihm zugesagten Pfandrechts interessierte Gläubiger könne Rekurs erheben, wenn das Gesuch des Liegenschaftseigentümers um Pfandrechtseinverleibung abgewiesen wurde ist abzulehnen. (T19)
    Veröff: NZ 1992,158; hiezu Hofmeister NZ 1992,160
  • 5 Ob 47/92
    Entscheidungstext OGH 07.04.1992 5 Ob 47/92
    nur T5
  • 5 Ob 28/92
    Entscheidungstext OGH 07.04.1992 5 Ob 28/92
    nur T5
  • 5 Ob 29/92
    Entscheidungstext OGH 07.04.1992 5 Ob 29/92
    nur T5
  • 5 Ob 41/92
    Entscheidungstext OGH 07.04.1992 5 Ob 41/92
    nur T5
  • 5 Ob 50/92
    Entscheidungstext OGH 28.04.1992 5 Ob 50/92
    nur T5
  • 5 Ob 55/92
    Entscheidungstext OGH 28.04.1992 5 Ob 55/92
    nur T5
  • 5 Ob 56/92
    Entscheidungstext OGH 26.05.1992 5 Ob 56/92
    nur T5
  • 5 Ob 51/92
    Entscheidungstext OGH 26.05.1992 5 Ob 51/92
    nur T5
  • 5 Ob 77/94
    Entscheidungstext OGH 08.11.1994 5 Ob 77/94
    nur T5; Veröff: SZ 67/192
  • 5 Ob 108/95
    Entscheidungstext OGH 29.08.1995 5 Ob 108/95
    Beisatz: Hier: Rekurslegitimation des Fruchtgenussberechtigten; wer selbst zur Antragstellung legitimiert wäre, um ein bücherliches Recht zu erhalten oder von einer bücherlichen Last befreit zu werden, und durch den Verbücherungsantrag eines anderen einen bestimmten Rang für die begehrte Eintragung beanspruchen kann, ist daher zur Wahrung dieses Ranges im Rechtsmittelweg legitimiert. (T20)
    Veröff: SZ 68/150
  • 6 Ob 1636/95
    Entscheidungstext OGH 28.09.1995 6 Ob 1636/95
  • 5 Ob 2168/96a
    Entscheidungstext OGH 28.08.1996 5 Ob 2168/96a
    Vgl auch; Beis wie T20; Beisatz: Hier: Keine Rechtsmittellegitimation, wenn der Rechtsmittelwerber weder Antragsteller ist noch durch die Versagung der Eintragung in seinen bücherlichen Rechten verletzt sein könnte. (T21)
    Veröff: SZ 69/194
  • 5 Ob 2416/96x
    Entscheidungstext OGH 28.01.1997 5 Ob 2416/96x
    Vgl auch; Beis wie T21
  • 5 Ob 406/97k
    Entscheidungstext OGH 16.09.1997 5 Ob 406/97k
    nur T2; Beisatz: Rekursberechtigung der Eigentümerin gegen die Ersichtlichmachung der Liegenschaft als Naturschutzgebiet. (T22)
  • 5 Ob 2352/96k
    Entscheidungstext OGH 16.09.1997 5 Ob 2352/96k
    Vgl auch; Beis wie T21
  • 5 Ob 407/97g
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 5 Ob 407/97g
    nur T2; Beis wie T22
  • 4 Ob 130/98s
    Entscheidungstext OGH 26.05.1998 4 Ob 130/98s
    Auch; nur T2
  • 5 Ob 198/99z
    Entscheidungstext OGH 31.08.1999 5 Ob 198/99z
    Beisatz: Dieser Grundsatz hat auch für die in § 32 zweiter Satz LiegTeilG verwendeten Verfahren zu gelten. Dieser Grundsatz hat auch für die in § 32 zweiter Satz LiegTeilG verwendeten Verfahren zu gelten. (T23)
    Beisatz: Weitere Voraussetzung der Rekurslegitimation ist, dass der Rekurswerber durch den angefochtenen Beschluss in seinen bücherlichen Rechten verletzt sein könnte, sei es auch, dass es sich dabei um verbücherungsfähige Rechte von Personen handelt, auf welche das Grundbuchsgericht bei der Anordnung bücherlicher Eintragungen von Amts wegen Rücksicht zu nehmen hat (5 Ob 3/81, 5 Ob 4/81). (T24)
  • 5 Ob 166/99v
    Entscheidungstext OGH 07.04.2000 5 Ob 166/99v
    nur T5; Beisatz: Daran hat sich auch durch den in § 31 Abs 1 GBG idF des GUG eingefügten Begriff von "Parteien" des Grundbuchsverfahrens nichts geändert, weil eine Erweiterung der Rekurslegitimation nicht beabsichtigt war. Das rechtlich geschützte Interesse muss nach wie vor auf einem bücherlichen Recht beruhen. (T25)
  • 7 Ob 71/00t
    Entscheidungstext OGH 26.04.2000 7 Ob 71/00t
    nur T5; Beis wie T11
  • 5 Ob 119/00m
    Entscheidungstext OGH 16.05.2000 5 Ob 119/00m
    nur T2; Beis wie T12; Beisatz: Hier: Rekurslegitimation der Superädifikatseigentümerin. (T26)
  • 5 Ob 153/01p
    Entscheidungstext OGH 26.06.2001 5 Ob 153/01p
    nur T5
  • 5 Ob 117/01v
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 5 Ob 117/01v
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 5 Ob 182/01b
    Entscheidungstext OGH 21.08.2001 5 Ob 182/01b
    nur T5
  • 5 Ob 61/02k
    Entscheidungstext OGH 12.03.2002 5 Ob 61/02k
    Auch; Beisatz: Eine Rechtsmittellegitimation der Agrarbehörde wird bejaht, wenn das Rechtsmittel auf die Einhaltung von bundesgesetzlichen und landesgesetzlichen Flurverfassungsbestimmungen abzielt, deren Einhaltung die Agrarbehörde mit ihrem Rechtsmittel gewährleisten will (so schon 5 Ob 25/02s). (T27)
  • 5 Ob 141/02z
    Entscheidungstext OGH 25.06.2002 5 Ob 141/02z
    Vgl auch; Beisatz: Zur Anfechtung von Grundbuchsbeschlüssen sind Personen legitimiert, die mit ihrem Antrag nicht oder doch nicht vollständig durchgedrungen sind. (T28)
  • 5 Ob 163/02k
    Entscheidungstext OGH 12.09.2002 5 Ob 163/02k
    Auch; nur T2; Beisatz: Die Rechtsmittellegitimation eines eingetragenen Buchberechtigten ist schon dann zu bejahen, wenn er behauptet, durch die angefochtene Eintragung in seinen bücherlichen Rechten verletzt zu sein. (T29)
    Veröff: SZ 2002/115
  • 5 Ob 210/02x
    Entscheidungstext OGH 15.10.2002 5 Ob 210/02x
    Auch; nur T2; Beisatz: Ob der Rekurswerber in seinen bücherlichen Rechten verletzt sein kann, ist nach dem aktuellen Grundbuchsstand zu beurteilen, ohne auf die Wirksamkeit oder Zulässigkeit der betreffenden Eintragung abzustellen. (T30)
    Beis wie T29
  • 6 Ob 180/04w
    Entscheidungstext OGH 15.12.2004 6 Ob 180/04w
    Vgl auch; Beisatz: Sind dritte Personen berechtigt, Anregungen an das Gericht zu richten, die diese im Rahmen eines amtswegigen Verfahrens sachgerecht zu berücksichtigen hatte, erlangen sie dadurch noch nicht Parteistellung. Auch die Zustellung eines Beschlusses verleiht einem Rekurswerber noch nicht Parteistellung oder sonst ein Recht auf Verfahrensbeteiligung und insbesondere auch keine Rekurslegitimation. (T31)
    Beisatz: Hier: PSG. (T32)
    Veröff: SZ 2004/177
  • 5 Ob 93/05w
    Entscheidungstext OGH 10.05.2005 5 Ob 93/05w
    Beisatz: Eine Liegenschaftseigentümerin kann durch die Löschung von Dienstbarkeiten auf Teilflächen ihrer Liegenschaft in ihrem bücherlichen Eigentum nicht verletzt werden; dieses wird hiedurch nicht belastet, sondern entlastet. (T33)
  • 5 Ob 279/05y
    Entscheidungstext OGH 21.03.2006 5 Ob 279/05y
    Beis wie T3; Beis wie T9; Beis wie T17; Beisatz: Interessen oder Rechte, die noch nicht Gegenstand einer bücherlichen Eintragung geworden sind, fehlt der Rechtsmittelschutz. Demjenigen, der nur einen bloß schuldrechtlichen Anspruch auf Übertragung des Eigentumsrechts hat, steht noch kein Rekursrecht zu. (T34)
  • 5 Ob 163/06s
    Entscheidungstext OGH 03.10.2006 5 Ob 163/06s
    nur T2; Beisatz: Hier: § 138 EO idF EONov 2000. (T35)
    Veröff: SZ 2006/145
  • 2 Ob 132/06k
    Entscheidungstext OGH 21.12.2006 2 Ob 132/06k
    Auch; Beisatz: Rechtsmittellegitimation eines die Verletzung seiner bücherlichen Rechte behauptenden Vorkaufsberechtigten. (T36)
  • 5 Ob 157/07k
    Entscheidungstext OGH 28.08.2007 5 Ob 157/07k
    nur T2; Beis wie T9
    Veröff: SZ 2007/130
  • 5 Ob 101/08a
    Entscheidungstext OGH 24.06.2008 5 Ob 101/08a
    Beisatz: Die Beschwer in Grundbuchsachen setzt voraus, dass der Betroffene in seinen bücherlichen Rechten verletzt sein könnte, indem bücherliche Rechte durch die bekämpfte Entscheidung belastet, abgetreten, beschränkt oder aufgehoben werden. (T37)
  • 5 Ob 128/08x
    Entscheidungstext OGH 26.08.2008 5 Ob 128/08x
    Vgl; Beis wie T28; Beisatz: Auf Ersichtlichmachungen trifft es jedenfalls nicht generell zu, dass sie auch tatsächlich bücherliche Rechte anderer Personen beeinträchtigen können. In derartigen Fällen steht ein Rechtsmittel demjenigen zu, der durch die Entscheidung in seinen rechtlich geschützten Interessen beeinträchtigt ist. (T38)
    Bem: Zur Rechtsmittellegitimation von Wohnungseigentümern und Verwalter im Zusammenhang mit der Ersichtlichmachung nach § 19 Satz 2 WEG 2002 siehe RS0124072. (T39)
  • 5 Ob 102/08y
    Entscheidungstext OGH 26.08.2008 5 Ob 102/08y
    Vgl auch; Beis wie T36
  • 5 Ob 206/08t
    Entscheidungstext OGH 21.10.2008 5 Ob 206/08t
    Vgl; Beisatz: War die Antragstellerin, für die bereits ein Sachwalter zu ihrer Vertretung vor Gerichten bestellt war, bei Einbringung des Grundbuchsgesuchs nicht durch ihren Sachwalter vertreten und auch der einschreitende Notar nicht von diesem bevollmächtigt, dann folgen daraus Bedenken im Sinn des § 94 Abs 1 Z 2 GBG sowie die Rekurslegitimation der Antragstellerin trotz „antragsgemäßer Bewilligung" des Grundbuchsgesuchs durch das Erstgericht. (T40)
    Bem: Hier: Schenkung von Grundstücken der Antragstellerin. (T41)
  • 5 Ob 117/09f
    Entscheidungstext OGH 13.10.2009 5 Ob 117/09f
    Vgl; Beis wie T9; Veröff: SZ 2009/138
  • 1 Ob 56/10g
    Entscheidungstext OGH 05.05.2010 1 Ob 56/10g
    nur T2
  • 5 Ob 102/11b
    Entscheidungstext OGH 25.08.2011 5 Ob 102/11b
    Vgl auch; Beis wie T28
  • 5 Ob 225/11s
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 5 Ob 225/11s
    Auch; Beisatz: Keine Beschwer durch Einverleibung im laufenden Rang, wenn keine nachteilige Rangverschiebung bewirkt wird, oder vor Rekurs erreichte Einverleibung aufgrund neuen Antrags ohne Rangverschiebung; hier: Eigentumsrecht. (T42)
  • 5 Ob 241/11v
    Entscheidungstext OGH 17.01.2012 5 Ob 241/11v
    Auch; Beis wie T28
  • 5 Ob 242/11s
    Entscheidungstext OGH 17.01.2012 5 Ob 242/11s
    Auch; Beis wie T28
  • 5 Ob 13/12s
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 5 Ob 13/12s
    Vgl auch; Beis wie T28
  • 5 Ob 20/12w
    Entscheidungstext OGH 04.07.2012 5 Ob 20/12w
    Auch; Beis wie T36
  • 5 Ob 161/12f
    Entscheidungstext OGH 14.02.2013 5 Ob 161/12f
    Auch; Auch Beis wie T37; Beis ähnlich wie T22; Beisatz: Hier: Ersichtlichmachung eines Einforstungsrechts. (T43)
  • 5 Ob 20/13x
    Entscheidungstext OGH 21.03.2013 5 Ob 20/13x
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 52/13b
    Entscheidungstext OGH 28.08.2013 5 Ob 52/13b
    Vgl auch; Beis wie T28
  • 5 Ob 157/13v
    Entscheidungstext OGH 21.02.2014 5 Ob 157/13v
    Beis wie T9; Veröff: SZ 2014/13
  • 5 Ob 219/13m
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 5 Ob 219/13m
    Auch; nur T2; Veröff: SZ 2014/54
  • 5 Ob 21/14w
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 5 Ob 21/14w
    Vgl; Beisatz: Hier: Rechtsmittellegitimation einer Gemeinde als Abgabenbehörde mangels des für das Grundbuchsverfahren erforderlichen Nachweises, ob der Wegfall einer Widmung einer Straße als Privatstraße erfolgte, verneint. (T44)
  • 5 Ob 96/14z
    Entscheidungstext OGH 26.09.2014 5 Ob 96/14z
    Vgl auch
  • 5 Ob 87/14a
    Entscheidungstext OGH 18.11.2014 5 Ob 87/14a
    Auch; Beis wie T37; Beisatz: Im vorliegenden Fall bezieht sich die Entscheidung der Parifizierungsstelle nicht erkennbar auf § 56 Abs 1 Satz 3 WEG 2002, sondern auf hier nicht evidente Fälle des § 9 Abs 2 Z 5 WEG 2002 und nach dem für die Gesuchsbeurteilung maßgeblichen Grundbuchstand ist ein dem Miteigentumsanteil des Antragstellers zuzurechnender, im Zubehör-Wohnungseigentum stehender Abstellplatz bücherlich nicht ausgewiesen. Bei dieser Sachlage ist ein durch die Gesuchsbewilligung möglicher Eingriff in bücherliche Rechte der Miteigentümer durch Inanspruchnahme von rechtlich als Allgemeinflächen zu wertenden Liegenschaftsteilen jedenfalls nicht auszuschließen. (T45)
  • 5 Ob 70/15b
    Entscheidungstext OGH 14.07.2015 5 Ob 70/15b
    Auch; Beis wie T34
  • 5 Ob 57/16t
    Entscheidungstext OGH 20.04.2016 5 Ob 57/16t
    Vgl auch; Beis wie T28
  • 5 Ob 58/16i
    Entscheidungstext OGH 20.04.2016 5 Ob 58/16i
    Vgl auch; Beis wie T28
  • 5 Ob 59/16m
    Entscheidungstext OGH 20.04.2016 5 Ob 59/16m
    Vgl auch; Beis wie T28
  • 5 Ob 97/16z
    Entscheidungstext OGH 25.08.2016 5 Ob 97/16z
  • 5 Ob 96/16b
    Entscheidungstext OGH 25.08.2016 5 Ob 96/16b
  • 5 Ob 131/17a
    Entscheidungstext OGH 26.09.2017 5 Ob 131/17a
    Auch
  • 5 Ob 151/17t
    Entscheidungstext OGH 20.11.2017 5 Ob 151/17t
    Auch; nur T10
  • 5 Ob 24/18t
    Entscheidungstext OGH 13.03.2018 5 Ob 24/18t
    Beisatz: Die gemäß § 40 Abs 2 WEG 2002 angemerkten Wohnungseigentumsbewerber sind noch nicht Buchberechtigte und können durch Eintragungen, die die zu ihren Gunsten erfolgte Anmerkung gemäß § 40 Abs 2 WEG 2002 unberührt lassen, nicht in ihrem bücherlichen Recht beeinträchtigt sein (so bereits 5 Ob 279/05y, 5 Ob 70/15b). (T46)
  • 5 Ob 48/18x
    Entscheidungstext OGH 15.05.2018 5 Ob 48/18x
    Auch; Beisatz: Hier: Rechtsmittellegitimation des Eigentümers zur Abwehr einer angeblich unzulässigen (weil auf angeblich verfassungs- und unionsrechtswidriger Grundlage beruhenden) Anmerkung bejaht. (T47)
  • 8 Ob 63/18z
    Entscheidungstext OGH 27.04.2018 8 Ob 63/18z
    Auch; Beis wie T34
  • 5 Ob 134/19w
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 5 Ob 134/19w
    Vgl; Beis wie T38; Beisatz: Hier: Anmerkung, dass das Vermögen gemäß § 6 SanktG eingefroren ist. (T48)
  • 5 Ob 31/20z
    Entscheidungstext OGH 13.07.2020 5 Ob 31/20z
    nur T5; nur T10; Beis wie T34
  • 5 Ob 123/21f
    Entscheidungstext OGH 10.02.2022 5 Ob 123/21f
    Beis wie T9; Beis wie T28
  • 5 Ob 111/23v
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.02.2024 5 Ob 111/23v
    nur T5; Beisatz wie T9; Beisatz wie T37
  • 5 Ob 132/23g
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 16.04.2024 5 Ob 132/23g
    Beisatz wie T28; Beisatz wie T9
  • 5 Ob 64/24h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 14.11.2024 5 Ob 64/24h
    vgl; Beisatz wie T34
  • 5 Ob 30/25k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 02.04.2025 5 Ob 30/25k
    vgl
  • 5 Ob 105/25i
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 12.03.2026 5 Ob 105/25i
    vgl; Beisatz: Hier: Zur Antragslegitimation eines Fruchtgenussberechtigten bei Bestehen einer Rechtsgemeinschaft mit einem anderen Fruchtgenussberechtigten. (T49)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0006710

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.04.2026

Dokumentnummer

JJR_19660608_OGH0002_0050OB00129_6600000_001

Entscheidungstext 5Ob2352/96k

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

5Ob2352/96k

Entscheidungsdatum

16.09.1997

Anmerkung

E47704 05A23526

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Klinger als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Floßmann, Dr.Adamovic, Dr.Baumann und Dr.Hradil als weitere Richter in der Rechtssache der Antragstellerin Bundesimmobiliengesellschaft mbH, Neulinggasse 29, 1030 Wien, vertreten durch die Finanzprokuratur in Wien, wegen Einverleibung des Rechts der Fruchtnießung in den EZ 1222 Grundbuch *****, EZ 298 Grundbuch *****, EZZ 294, 1106 Grundbuch *****, infolge Revisionsrekurses der Antragstellerin und der BIG Liegenschaftsverwertungsgesellschaft mbH, Neulinggasse 29, 1030 Wien, beide vertreten durch die Finanzprokuratur in Wien, gegen den Beschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 10.September 1996, AZ 46 R 934/96k, womit der Beschluß des Bezirksgerichtes Floridsdorf vom 31.Mai 1996, TZ 2476 aus 1996,, bestätigt wurde, den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

1. Der Revisionsrekurs der BIG Liegenschaftsverwertungsgesellschaft mbH wird zurückgewiesen.

2. Dem Revisionsrekurs der Antragstellerin wird nicht Folge gegeben.

Text

Begründung:

Das Erstgericht wies den Antrag auf Einverleibung des Rechts der Fruchtnießung zugunsten der Antragstellerin ob den im Eigentum der Republik Österreich stehenden Liegenschaften EZ 1222 Grundbuch *****, EZ 298 Grundbuch ***** sowie EZZ 294 und 1106 Grundbuch *****, ab, weil sich die Finanzprokuratur nicht auf eine ihr erteilte Vollmacht berufen habe und weil die Aufsandungserklärung hinsichtlich der Liegenschaften EZZ 294 und 1106 Grundbuch ***** nicht den Erfordernissen des Paragraph 32, Absatz eins, Litera b, GBG entspreche.

Das Rekursgericht gab dem Rekurs der Antragstellerin und der BIG Liegenschaftsverwertungsgesellschaft mbH nicht Folge, sprach aus, daß der Wert des Entscheidungsgegenstandes S 50.000 übersteigt und erklärte den Revisionsrekurs - mangels einschlägiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes - für zulässig. Es führte folgendes aus:

Wie schon ua in 46 R 73/96t dargelegt, sei es zwar richtig, daß sich die Antragstellerin gemäß Paragraph 7, BIG-Gesetz Bundesgesetzblatt Nr. 419 aus 1992,) von der Finanzprokuratur rechtlich beraten und vertreten lassen könne. Hiebei handle es sich jedoch nur um eine fakultative Vertretungsbefugnis, welche die Finanzprokuratur nicht von der auch anderen Einschreitern obliegenden Verpflichtung entbinde, sich ausdrücklich darauf zu berufen, daß die für das Einschreiten jeweils erforderliche Vollmacht zur Anbringung des Grundbuchsgesuches auch dann tatsächlich erteilt worden sei. Durch den Hinweis auf Paragraph 4, Absatz eins, ProkG sei für die Rekurswerberin nichts zu gewinnen, weil es sich nach Paragraph eins, Absatz 2, ProkG bei der Befugnis der Finanzprokuratur zur Vertretung der im Finanzprokuraturgesetz angeführten Rechtsträger um eine ausschließliche handle, die Vertretungsbefugnis hinsichtlich der Einschreiter jedoch nur fakultativ sei. Die in Paragraph 4, Absatz eins, ProkG normierte Befreiung vom Nachweis der Vollmacht beim Einschreiten vor den ordentlichen Gerichten betreffe nur den hier nicht vorliegenden Fall der ausschließlichen Vertretungsbefugnis durch die Finanzprokuratur.

Zu Recht habe das Erstgericht aber auch den Antrag unter Hinweis auf Paragraph 32, Absatz eins, Litera b, GBG mit der Begründung abgewiesen, daß die erforderliche Aufsandungserklärung hinsichtlich der Liegenschaften EZZ 294 und 1106 Grundbuch ***** weder im vorgelegten Vertrag noch im Grundbuchsantrag in der hier gehörigen Form abgegeben worden sei. Die im Grundbuchsantrag enthaltene Erklärung habe folgenden Wortlaut:

"Die Intabulationserklärung wurde in die einzelnen Verträge (zum Teil) noch nicht aufgenommen, damit der jeweiligen Situation zum Zeitpunkt der Einbringung der Grundbuchsanträge jeweils am besten Rechnung getragen werden kann. Die Prokuratur wurde von beiden Vertragsparteien (vom Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten mit Note vom 22.9.1994, Zl 620.240/1-V/10/a/94 - von der Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. mit deren Schreiben vom 23.2. und 9.3.1995), sowie bereits auf Grund des zitierten Bundesgesetzes BGBl. 1992/419 bevollmächtigt, alle zur grundbücherlichen Durchführung erforderlichen Erklärungen, insbesondere auch die Aufsandungserklärungen in grundbuchsfähiger Form abzugeben; ihre Legitimation hierzu ergibt sich aber auch aus dem Prokuraturgesetz, StGBl. 1945/172 igF. (siehe auch Paragraph 4 /, eins, leg.cit.).

Namens der beteiligten Bundesministerien (für Finanzen, für wirtschaftliche Angelegenheiten) sowie der Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. gibt die Prokuratur hiermit die Erklärung ab, daß die im Nachfolgenden beantragten Grundbuchshandlungen durchgeführt und ob den bezeichneten Liegenschaften jeweils das Recht der Fruchtnießung (Paragraph 509, ff ABGB) zugunsten der Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. einverleibt werden kann."

Das Rekursgericht halte an seiner schon in 46 R 73/96t zum Ausdruck gebrachten Rechtsansicht fest, daß das Recht, um dessen Eintragung angesucht werde, sowie die Liegenschaften, ob welcher die Eintragung vorzunehmen sei, ausdrücklich in der Aufsandungsklausel selbst aufzuscheinen hätten. Der Meinung der Einschreiter, daß dem Erfordernis in ausreichendem Maß durch den Verweis auf den Wortlaut des Grundbuchsgesuchs Genüge getan werde, könne nicht gefolgt werden.

Gegen diese Rekursentscheidung richten sich der Revisionsrekurs der Antragstellerin und der BIG Liegenschaftsverwertungsgesellschaft mbH wegen unrichtiger rechtlicher Beurteilung mit dem Antrag, den angefochtenen Beschluß dahin abzuändern, daß die begehrte Einverleibung des Fruchtgenußrechts zugunsten der Antragstellerin bewilligt werde.

Der Revisionsrekurs der BIG Liegenschaftsverwertungsgesellschaft mbH ist unzulässig.

Rechtliche Beurteilung

Das Erstgericht hat aufgrund eines offensichtlichen Versehens die Antragstellerin in seiner abweisenden Entscheidung unrichtig mit der Firma dieser Rechtsmittelwerberin bezeichnet. Die Zustellung eines Grundbuchsbeschlusses begründet für sich allein aber kein Anfechtungsrecht (MGA Grundbuchsrecht4 Paragraph 122, GBG E 38). Die Rechtsmittelwerberin ist weder Antragstellerin noch in ihren bücherlichen Rechten berührt (SZ 68/150; 5 Ob 2168/96a); ihr Rekursrecht ist daher zu verneinen.

Der Revisionsrekurs der Antragstellerin ist zulässig, weil die Rechtsansicht des Rekursgerichts durch die inzwischen zu dg 43 R 73/96t ergangene Entscheidung des erkennenden Senates 5 Ob 2199/96k überholt ist; er ist aber nicht berechtigt.

Die Antragstellerin greift die bereits in 5 Ob 2199/96k behandelten Argumente auf.

Aus dieser Entscheidung ist zunächst hervorzuheben, daß die Finanzprokuratur - entgegen der Ansicht der Vorinstanzen - auch im vorliegenden Fall gemäß Paragraph 4, Absatz eins, ProkG vom Vollmachtsnachweis entbunden ist, weil zwischen der Wahrnehmung ausschließlicher und bloß fakultativer Vertretungsbefugnis insoweit nicht zu unterscheiden ist.

Was die Aufsandungserklärung betrifft, so ist der vorliegende Fall nur hinsichtlich des Einzelvertrages über die Liegenschaften EZ 294 und 1106 Grundbuch ***** mit dem in 5 Ob 2199/96k entschiedenen gleichgelagert, weil insoweit auch hier die Aufsandungserklärung von der Finanzprokuratur im Grundbuchsgesuch abgegeben wurde, während hinsichtlich der übrigen Liegenschaften die Aufsandungserklärung bereits in den betreffenden Einzelverträgen enthalten ist. Zu den erstgenannten Liegenschaften wird ebenfalls auf die eingehenden Ausführungen in 5 Ob 2199/96k verwiesen, in welcher Entscheidung die Form der im Grundbuchsgesuch abgegebenen Aufsandungserklärung nicht beanstandet, die - von der Einschreitervollmacht streng zu trennende - Verfügungsvollmacht der Finanzprokuratur zur Abgabe einer Aufsandungserklärung hingegen vermißt wurde.

Hiezu kommt bei allen drei vorgelegten Einzelverträgen folgendes weitere Eintragungshindernis: Gemäß Paragraph 3, Absatz eins, BIG-Gesetz Bundesgesetzblatt 419 aus 1992, hat der Bundesminister für Finanzen im Einvernehmen mit dem Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten der Gesellschaft (Antragstellerin) das Recht der Fruchtnießung an bestimmten bundeseigenen Liegenschaften zu übertragen. Die vorgelegten Einzelverträge wurden aber namens der Republik Österreich von der Bundesbaudirektion Wien für Wien, Niederösterreich und Burgenland abgeschlossen und vom Baudirektor unterfertigt. Urkunden, die eine Schließung der Lücke zur im Gesetz enthaltenen Vertretungsregelung belegen würden, fehlen.

Im Hinblick auf diese - sich nicht bloß auf besondere Einverleibungsvoraussetzungen beziehenden - Bedenken war der Antragstellerin nicht nur die Einverleibung, sondern - anders als in 5 Ob 2199/96k - auch die Vormerkung des Fruchtgenußrechts zu versagen, weshalb es bei der gänzlichen Abweisung des Grundbuchsgesuches zu bleiben hat.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:0050OB02352.96K.0916.000

Dokumentnummer

JJT_19970916_OGH0002_0050OB02352_96K0000_000