Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 83/11/0261

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

83/11/0261

Entscheidungsdatum

18.09.1985

Index

90/02 Kraftfahrgesetz

Norm

KFG 1967 §66 Abs2 litf;
  1. KFG 1967 § 66 gültig von 20.08.1997 bis 31.10.1997 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 120/1997
  2. KFG 1967 § 66 gültig von 08.03.1995 bis 19.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 162/1995
  3. KFG 1967 § 66 gültig von 24.08.1994 bis 07.03.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 654/1994
  4. KFG 1967 § 66 gültig von 28.07.1990 bis 23.08.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 458/1990

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0241/72 E 20. September 1973 RS 2

Stammrechtssatz

Ein Verstoß gegen die für das Lenken eines Kraftfahrzeuges maßgebenden Verkehrsvorschriften unter besonders gefährlichen Verhältnissen oder mit besonderer Rücksichtslosigkeit gegenüber anderen Straßenbenützern kann nur dann vorgenommen werden, wenn zur Verletzung einer bestimmten Verkehrsvorschrift noch ein anderes Sachverhaltselement hinzutritt (Hinweis E 4.7.1963, 1752/62, E 18.2.1971, 0702/70, E 14.6.1973, 2344/71)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1985:1983110261.X01

Im RIS seit

22.02.2005

Dokumentnummer

JWR_1983110261_19850918X01

Rechtssatz für 83/11/0261

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

83/11/0261

Entscheidungsdatum

18.09.1985

Index

90/01 Straßenverkehrsordnung

Norm

StVO 1960 §20 Abs1;
  1. StVO 1960 § 20 heute
  2. StVO 1960 § 20 gültig ab 24.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 17/2026
  3. StVO 1960 § 20 gültig von 01.07.2005 bis 23.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2005
  4. StVO 1960 § 20 gültig von 22.07.1998 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/1998
  5. StVO 1960 § 20 gültig von 01.10.1994 bis 21.07.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 518/1994
  6. StVO 1960 § 20 gültig von 01.03.1989 bis 30.09.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 86/1989
  7. StVO 1960 § 20 gültig von 01.10.1988 bis 28.02.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 573/1987

Rechtssatz

Der Grundsatz des "Fahrens auf Sicht" bedeutet, der Kraftfahrzeuglenker habe seine Fahrgeschwindigkeit so zu wählen, dass er beim Auftauchen eines Hindernisses rechtzeitig sein Fahrzeug zum stehen bringen oder zumindest das Hindernis umfahren kann. Jeder Kraftfahrer muss danach seine Fahrweise so einrichten, dass der Weg des abzubremsenden Fahrzeuges in der Zeit von Ansichtigwerden eines auf der Fahrbahn befindlichen Hindernisses bis zum völligen Stillstand des Fahrzeuges nie länger ist als die durch ihn eingesehene Strecke (Hinweis E 20.6.1984, 82/11/0017).

Schlagworte

Geschwindigkeit Allgemein

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1985:1983110261.X02

Im RIS seit

22.02.2005

Dokumentnummer

JWR_1983110261_19850918X02