Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 1491/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

1491/79

Entscheidungsdatum

29.05.1980

Index

L85007 Straßen Tirol

Norm

LStG Tir 1951 §5;

Rechtssatz

Ausführungen, dass gegen Paragraph 5, Tir StraßenG keine verfassungsrechtlichen Bedenken bestehen (Ausführungen zur Begründung vom Gemeindeamt).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1980:1979001491.X01

Im RIS seit

11.12.2003

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1979001491_19800529X01

Rechtssatz für 1491/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

1491/79

Entscheidungsdatum

29.05.1980

Index

L85007 Straßen Tirol

Norm

LStG Tir 1951 §4 Abs1;
LStG Tir 1951 §4 Abs2;

Rechtssatz

Nach Paragraph 4, Absatz 2, T StrG sind in erster Linie lediglich jene Verkehrsflächen als Landesstraßen neu zu übernehmen, die den Voraussetzungen des Paragraph 4, Absatz eins, T StrG entsprechen und eine Gemeinde an das allgemeine Verkehrsnetz anschließen. Damit wollte der Gesetzgeber dartun, dass auch die Übernahme anderer Verkehrsflächen als Landesstraße in Betracht kommen kann, wenngleich eine nähere Konkretisierung nicht erfolgte. Dieser zuletzt erwähnte Umstand lässt aber eine Betrachtungsweise zu, wonach auch andere Verkehrsflächen als Landesstraßen neu zu übernehmen sind, sodass größere Bedeutung jenen Überlegungen zukommen kann, aus denen bisher aufgelassene Bundesstraßenteile als Landesstraßen übernommen werden.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1980:1979001491.X02

Im RIS seit

11.12.2003

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1979001491_19800529X02

Rechtssatz für 1491/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

1491/79

Entscheidungsdatum

29.05.1980

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §45 Abs2 impl;
AVG §52 Abs1;
AVG §7 Abs1 Z4;
AVG §7 Abs1;
  1. AVG § 52 heute
  2. AVG § 52 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 52 gültig von 01.01.2002 bis 27.11.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  4. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 52 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 52 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. AVG § 7 heute
  2. AVG § 7 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 7 gültig von 01.01.2008 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 7 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.2007
  1. AVG § 7 heute
  2. AVG § 7 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 7 gültig von 01.01.2008 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 7 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.2007

Rechtssatz

Der Umstand, dass ein Amtssachverständiger des Landes in einem Verfahren, in welchem das Land als Partei beteiligt ist, auftritt, stellt, wenn nicht besondere Umstände hervorkommen, keinen wichtigen Grund im Sinne des Paragraph 7, Absatz eins, Ziffer 4, AVG dar, der geeignet ist, die volle Unbefangenheit des Amtssachverständigen in Zweifel zu setzen. Gemäß Paragraph 52, Absatz eins, AVG hat aber die Behörde dann, wenn die Beweisaufnahme durch Sachverständige notwendig ist, die ihr beigegebenen oder zur Verfügung stehenden amtlichen Sachverständigen beizuziehen.

Schlagworte

Beweismittel Sachverständigenbeweis Besonderes Fachgebiet Befangenheit von Sachverständigen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1980:1979001491.X03

Im RIS seit

11.12.2003

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2011

Dokumentnummer

JWR_1979001491_19800529X03