Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2576/53

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 3622 A/1955

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

2576/53

Entscheidungsdatum

17.01.1955

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §66 Abs4;
VwGG §41;
  1. VwGG § 41 heute
  2. VwGG § 41 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 41 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 41 gültig von 01.07.2012 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. VwGG § 41 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 41 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Die Zurückweisung einer Berufung bringt zum Ausdruck, dass sich der Entscheidung in der Sache selbst formalrechtliche Hindernisse in den Weg stellen. Im Verfahren vor dem VwGH kann daher nur die Frage aufgerollt werden, ob die Berufungsbehörde die Sachentscheidung wegen eines solchen Hindernisses abgelehnt hat.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1955:1953002576.X01

Im RIS seit

10.11.2004

Zuletzt aktualisiert am

30.09.2010

Dokumentnummer

JWR_1953002576_19550117X01

Rechtssatz für 2576/53

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 3622 A/1955

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

2576/53

Entscheidungsdatum

17.01.1955

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §66 Abs4;
VVG §10 Abs2;
  1. VVG § 10 heute
  2. VVG § 10 gültig ab 01.01.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2022
  3. VVG § 10 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VVG § 10 gültig von 01.09.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2012
  5. VVG § 10 gültig von 01.01.2012 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  6. VVG § 10 gültig von 05.01.2008 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/2008
  7. VVG § 10 gültig von 01.02.1991 bis 04.01.2008

Rechtssatz

Aus der Anordnung des Paragraph 10, VVG, wonach eine Berufung gegen eine Vollstreckungsverfügung nur aus den im Absatz 2, angeführten Gründen erhoben werden kann, folgt, dass eine Sachentscheidung seitens der Berufungsbehörde nur dann möglich ist, wenn der Berufungswerber das Vorliegen eines solchen Berufungsgrundes in der Berufung behauptet. Fehlt es in der Berufung an einem zulässigen Berufungsvorbringen überhaupt, dann kann über die Berufung nicht sachlich abgesprochen, die Berufung muss vielmehr zurückgewiesen werden.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1955:1953002576.X02

Im RIS seit

10.11.2004

Zuletzt aktualisiert am

30.09.2010

Dokumentnummer

JWR_1953002576_19550117X02

Rechtssatz für 2576/53

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 3622 A/1955

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

2576/53

Entscheidungsdatum

17.01.1955

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Rechtssatz

Bei der Ersatzvornahme zur Vollstreckung eines baupolizeilichen Instandsetzungsauftrages darf keine Ausführungsart gewählt werden, derzufolge die Arbeiten über die Wiederherstellung des der Baubewilligung entsprechenden Zustandes hinausgehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1955:1953002576.X03

Im RIS seit

10.11.2004

Zuletzt aktualisiert am

30.09.2010

Dokumentnummer

JWR_1953002576_19550117X03

Rechtssatz für 2576/53

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 3622 A/1955

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

2576/53

Entscheidungsdatum

17.01.1955

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

VVG §10 Abs2;
  1. VVG § 10 heute
  2. VVG § 10 gültig ab 01.01.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2022
  3. VVG § 10 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VVG § 10 gültig von 01.09.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2012
  5. VVG § 10 gültig von 01.01.2012 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  6. VVG § 10 gültig von 05.01.2008 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/2008
  7. VVG § 10 gültig von 01.02.1991 bis 04.01.2008

Rechtssatz

Ein gegen die Bestellung eines Gewerbetreibenden zur Ausführung einer Ersatzvornahme vorgebrachter Grund, fällt nicht unter die nach Paragraph 10, Absatz 2, VVG für zulässig erklärten Berufungsgründe.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1955:1953002576.X04

Im RIS seit

10.11.2004

Zuletzt aktualisiert am

30.09.2010

Dokumentnummer

JWR_1953002576_19550117X04

Rechtssatz für 2576/53

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 3622 A/1955

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

2576/53

Entscheidungsdatum

17.01.1955

Index

L37159 Anliegerbeitrag Aufschließungsbeitrag Interessentenbeitrag
Wien
L80009 Raumordnung Raumplanung Flächenwidmung Bebauungsplan Wien
L80409 Altstadterhaltung Ortsbildschutz Wien
L82000 Bauordnung
L82009 Bauordnung Wien
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

BauO Wr §129 Abs2;
BauO Wr §129 Abs4;
BauRallg;
VVG §4 Abs1;

Rechtssatz

Aus der Bestimmung des Paragraph 4, VVG, wonach die Ersatzvornahme auf Gefahr des Verpflichteten durchgeführt wird, folgt, dass es der Verpflichtete hinnehmen muss, wenn die Kosten der für die Durchführung des baupolizeilichen Auftrages erforderlichen und auch tatsächlich verrichteten Arbeiten höher sind, als sie bei Durchführung der Arbeiten ohne behördliches Dazwischentreten gewesen wären.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1955:1953002576.X05

Im RIS seit

10.11.2004

Zuletzt aktualisiert am

30.09.2010

Dokumentnummer

JWR_1953002576_19550117X05

Rechtssatz für 2576/53

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 3622 A/1955

Rechtssatznummer

6

Geschäftszahl

2576/53

Entscheidungsdatum

17.01.1955

Index

L37159 Anliegerbeitrag Aufschließungsbeitrag Interessentenbeitrag
Wien
L80009 Raumordnung Raumplanung Flächenwidmung Bebauungsplan Wien
L80409 Altstadterhaltung Ortsbildschutz Wien
L82000 Bauordnung
L82009 Bauordnung Wien
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

BauO Wr §129 Abs2;
BauO Wr §129 Abs4;
BauRallg;
VVG §4 Abs1;

Rechtssatz

Der Behörde ist bei der Anordnung der zur Durchführung der Ersatzvornahme erforderlichen Maßnahmen, mithin auch bei der Auswahl der Gewerbetreibenden, völlig freie Hand gegeben, der verpflichteten Partei kommt in dieser Hinsicht kein Mitspracherecht zu.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1955:1953002576.X06

Im RIS seit

10.11.2004

Zuletzt aktualisiert am

30.09.2010

Dokumentnummer

JWR_1953002576_19550117X06