Rechtssatz für 15Os131/95; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0094718

Geschäftszahl

15Os131/95; 12Os45/06v (12Os46/06s); 13Os143/25s; 7Ob225/25a

Entscheidungsdatum

25.03.2026

Norm

StGB §127
StGB §148a
  1. StGB § 127 heute
  2. StGB § 127 gültig ab 01.03.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StGB § 148a heute
  2. StGB § 148a gültig ab 11.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 201/2021
  3. StGB § 148a gültig von 01.01.2016 bis 10.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  4. StGB § 148a gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  5. StGB § 148a gültig von 01.05.2004 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2004
  6. StGB § 148a gültig von 01.10.2002 bis 30.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  7. StGB § 148a gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  8. StGB § 148a gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Eine zweckwidrige Vermögensverschiebung durch Benützung der technischen Möglichkeiten einer automationsunterstützten Datenverarbeitungsanlage fällt in jenen Bereich rechtswidrigen Handelns, der nach dem Willen des Gesetzgebers von der Strafbestimmung des Paragraph 148, a StGB erfasst werden sollte vergleiche JAB 359 BlgNR römisch siebzehn.GP,15), wohingegen bei Schaffung dieser Norm an den Bankomatkartenmissbrauch unbestrittenermaßen nicht gedacht wurde (Schwaighofer in ÖJZ 1990,459; Einhard Steininger in JBl 1992,607).

Entscheidungstexte

  • 15 Os 131/95
    Entscheidungstext OGH 14.12.1995 15 Os 131/95
  • 12 Os 45/06v
    Entscheidungstext OGH 01.06.2006 12 Os 45/06v
    Vgl auch; Beisatz: Hat der Angeklagte - getragen von einem Schädigunsvorsatz und Bereicherungsvorsatz - bei einem Überweisungsautomaten unter Verwendung einer entfremdeten Bankomatkarte Geldüberweisungen vom Konto der Berechtigten auf sein eigenes Bankkonto durchgeführt, erfüllt dieses Vorgehen - mangels einer durch Gewahrsamsbruch erfolgten Sachwegnahme - nicht den Tatbestand des Diebstahles nach § 127 StGB, sondern ist dadurch jener des betrügerischen Datenverarbeitungsmissbrauches nach § 148a Abs 1 StGB infolge der mit der Tatbegehung verbundenen Beeinflussung des Ergebnisses einer automationsunterstützten Datenverarbeitung durch Eingabe von Daten verwirklicht. (T1)
  • 13 Os 143/25s
    Entscheidungstext OGH 18.03.2026 13 Os 143/25s
    vgl; nur T1
  • 7 Ob 225/25a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.03.2026 7 Ob 225/25a
    Beisatz nur wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0094718

Im RIS seit

14.12.1995

Zuletzt aktualisiert am

28.04.2026

Dokumentnummer

JJR_19951214_OGH0002_0150OS00131_9500000_001

Rechtssatz für 7Ob17/08p; 7Ob19/09h; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0123773

Geschäftszahl

7Ob17/08p; 7Ob19/09h; 7Ob135/13y; 7Ob210/14d; 7Ob111/15x; 7Ob191/16p; 7Ob171/18z; 7Ob81/19s; 7Ob153/19d; 7Ob101/21k; 7Ob12/22y; 7Ob220/22m; 3Ob228/22h; 10Ob60/22d; 10Ob64/22t; 9Ob111/22x; 9Ob101/22a; 9Ob112/22v; 17Ob16/23m; 8Ob9/24t; 7Ob215/23b; 4Ob7/24v; 7Ob168/25v; 7Ob225/25a

Entscheidungsdatum

25.03.2026

Norm

ABGB §914 I
ABGB §915
EHVB 1993 allg
KSchG §5j
ARB 2002 allg
UVB 2017 §7a 6.
Leitungswasserschadenversicherung AWBP Art 8

Rechtssatz

Rechtsbegriffe haben in der Rechtssprache eine bestimmte Bedeutung und sind daher in diesem Sinn auszulegen. Dieser Grundsatz kann allerdings nur dann zur Anwendung kommen, wenn den zu beurteilenden Rechtsinstituten nach herrschender Ansicht ein unstrittiger Inhalt beigemessen wird und sie deshalb in der Rechtssprache eine einvernehmliche Bedeutung haben. Dementsprechendes hat nicht nur für die in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen verwendeten Rechtsbegriffe zu gelten, sondern auch für jene Rechtsinstitute, die bei der Prüfung, ob Deckung in den vereinbarten Rechtsschutzbausteinen besteht, unter die Allgemeinen Versicherungsbedingungen subsumiert werden müssen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 17/08p
    Entscheidungstext OGH 02.07.2008 7 Ob 17/08p
    Veröff: SZ 2008/93
  • 7 Ob 19/09h
    Entscheidungstext OGH 01.07.2009 7 Ob 19/09h
    Auch
  • 7 Ob 135/13y
    Entscheidungstext OGH 04.09.2013 7 Ob 135/13y
    Beisatz: Hier: Begriffe „Diebstahl“ und „Raub“ in AVB (KK 2002). (T1)
  • 7 Ob 210/14d
    Entscheidungstext OGH 12.03.2015 7 Ob 210/14d
    Auch; Veröff: SZ 2015/17
  • 7 Ob 111/15x
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 111/15x
    nur: Rechtsbegriffe haben in der Rechtssprache eine bestimmte Bedeutung und sind daher in diesem Sinn auszulegen. Dieser Grundsatz kann allerdings nur dann zur Anwendung kommen, wenn den zu beurteilenden Rechtsinstituten nach herrschender Ansicht ein unstrittiger Inhalt beigemessen wird und sie deshalb in der Rechtssprache eine einvernehmliche Bedeutung haben. (T2)
  • 7 Ob 191/16p
    Entscheidungstext OGH 09.11.2016 7 Ob 191/16p
    Auch; Veröff: SZ 2016/116
  • 7 Ob 171/18z
    Entscheidungstext OGH 31.10.2018 7 Ob 171/18z
    Beisatz: Unter einer kraftfahrsportlichen Veranstaltung im Sinn des Art 6.2 VK 2013 ist die Teilnahme an einem Leistungsvergleich, einer Steigerung oder Zurschaustellung dieser Leistungen zu verstehen, bei welcher gewisse Voraussetzungen zu erfüllen sind, die in Form von Ausschreibungen im Vorhinein festgelegt werden. (T3)
  • 7 Ob 81/19s
    Entscheidungstext OGH 18.09.2019 7 Ob 81/19s
    Beisatz: In Allgemeinen Versicherungsbedingungen verwendete Rechtsbegriffe sind, wenn sie in der Rechtssprache eine bestimmte, unstrittige Bedeutung haben, in diesem Sinn auszulegen. (T4)
  • 7 Ob 153/19d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2020 7 Ob 153/19d
    Beisatz: Hier: Begriff "behördliche Auflagen". (T5)
    Anm: Veröff: SZ 2020/4
  • 7 Ob 101/21k
    Entscheidungstext OGH 15.09.2021 7 Ob 101/21k
    nur: Rechtsbegriffe haben in der Rechtssprache eine bestimmte Bedeutung und sind daher in diesem Sinn auszulegen. Dieser Grundsatz kann allerdings nur dann zur Anwendung kommen, wenn den zu beurteilenden Rechtsinstituten nach herrschender Ansicht ein unstrittiger Inhalt beigemessen wird und sie deshalb in der Rechtssprache eine einvernehmliche Bedeutung haben. Dementsprechendes hat auch für die in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen verwendeten Rechtsbegriffe zu gelten. (T6)
    Beisatz: Hier Art 7.6.4. AHVB 2006: Nach herrschender Ansicht erfasst der Begriff „juristische Person“ nicht auch Personengesellschaften. (T7)
  • 7 Ob 12/22y
    Entscheidungstext OGH 28.04.2022 7 Ob 12/22y
    Beisatz: Hier: Wohnsitzbegriff in Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen. (T8)
  • 7 Ob 220/22m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.02.2023 7 Ob 220/22m
    vgl; Beisatz: Beim Begriff "unter Erdniveau" handelt es sich nicht um einen dem Inhalt nach unstrittigen Rechtsbegriff. (T9)
  • 3 Ob 228/22h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.05.2023 3 Ob 228/22h
    vgl; nur T2
    Beisatz: Hier: Begriff des "Grunds für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens" in AGB. (T10)
  • 10 Ob 60/22d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.06.2023 10 Ob 60/22d
    vgl
  • 10 Ob 64/22t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.06.2023 10 Ob 64/22t
    vgl
  • 9 Ob 111/22x
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 31.05.2023 9 Ob 111/22x
    vgl; nur T2; Beisatz wie T10
  • 9 Ob 101/22a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 31.05.2023 9 Ob 101/22a
    vgl; nur T2; Beisatz wie T10
  • 9 Ob 112/22v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 31.05.2023 9 Ob 112/22v
    vgl; nur T2; Beisatz wie T10
  • 17 Ob 16/23m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.09.2023 17 Ob 16/23m
    nur: Rechtsbegriffe haben in der Rechtssprache eine bestimmte Bedeutung und sind daher in diesem Sinn auszulegen. Dieser Grundsatz kann allerdings nur dann zur Anwendung kommen, wenn den zu beurteilenden Rechtsinstituten nach herrschender Ansicht ein unstrittiger Inhalt beigemessen wird und sie deshalb in der Rechtssprache eine einvernehmliche Bedeutung haben. Dementsprechendes hat auch für die in den AGB verwendeten Rechtsbegriffe zu gelten. (T11)
  • 8 Ob 9/24t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 15.02.2024 8 Ob 9/24t
    vgl
  • 7 Ob 215/23b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 17.04.2024 7 Ob 215/23b
    vgl aber; Beisatz wie T4; nur T6
    Beisatz: Hier: eigenständige Definition des Begriffs "Einbruchdiebstahl" in Versicherungsbedingungen, sodass nicht ohne Weiteres auf den strafrechtlichen Begriffsinhalt abgestellt werden kann. (T12)
  • 4 Ob 7/24v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.05.2024 4 Ob 7/24v
    vgl; Beisatz: Hier hinsichtlich allgemeiner Vertragsbedingungen (nicht spezifisch Versicherungsbedingungen). (T13)
  • 7 Ob 168/25v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.11.2025 7 Ob 168/25v
    Beisatz wie T6; Beisatz wie T4
    Beisatz: Die Begriffe „mut- und böswillig“ haben in der Rechtssprache keine bestimmte, unstrittige Bedeutung. (T14)
    Beisatz: Hier: Begriff "mut- oder böswillige Handlungen" in Art 1.8 AK2 2018. (T15)
  • 7 Ob 225/25a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.03.2026 7 Ob 225/25a
    nur T6; Beisatz wie T4
    Beisatz: Hier: eigenständige Definition des Begriffs "einfacher Diebstahl" in Art 20.4.1.4. ABHP 2011, sodass nicht einfach auf den strafrechtlichen Begriffsinhalt abgestellt werden kann. Der Tatbestand ist dahin auszulegen, dass der Täter eine Sachwegnahme unter Bruch der tatsächlichen Sachherrschaft des Versicherungsnehmers verwirklicht. Dies ist beim Entzug von Kryptowährungsguthaben aus der "Blockchain", einem dezentralen Peer-to-Peer-Netzwerk voneinander unabhängiger Rechner, nicht der Fall. (T16)

Schlagworte

Einbruchsdiebstahl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123773

Im RIS seit

01.08.2008

Zuletzt aktualisiert am

28.04.2026

Dokumentnummer

JJR_20080702_OGH0002_0070OB00017_08P0000_003

Rechtssatz für 7Ob40/94; 7Ob218/97b; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0050063

Geschäftszahl

7Ob40/94; 7Ob218/97b; 7Ob380/97a; 7Ob148/98k; 2Ob278/98s; 7Ob12/99m; 7Ob372/98a; 7Ob192/99g; 7Ob340/98w; 7Ob231/99t; 7Ob47/00p; 7Ob147/00v; 7Ob95/00x; 7Ob328/99g; 7Ob234/00p; 7Ob93/00b; 7Ob314/00b; 7Ob41/01g; 7Ob69/01z; 7Ob125/01k; 7Ob115/01i; 7Ob103/01z; 7Ob168/01h; 7Ob143/01g; 7Ob56/02i; 7Ob292/01v; 7Ob73/02i; 7Ob120/02a; 7Ob262/02h; 7Ob301/02v; 7Ob31/03i; 7Ob142/03p; 7Ob239/02a; 7Ob162/03d; 7Ob289/03f; 7Ob83/04p; 7Ob107/04t; 7Ob101/04k; 7Ob231/04b; 7Ob250/04x; 7Ob58/05p; 7Ob179/05g; 7Ob106/05x; 7Ob94/06h; 7Ob81/06x; 7Ob191/06y; 7Ob49/06s; 7Ob47/07y; 7Ob152/06p; 7Ob79/07d; 7Ob14/07w; 7Ob89/07z; 7Ob162/07k; 7Ob74/07v; 7Ob259/07z; 7Ob243/07x; 7Ob6/08w; 7Ob136/08p; 7Ob17/08p; 7Ob51/08p; 7Ob146/08h; 7Ob129/09k; 7Ob111/09p; 7Ob139/09f; 7Ob19/10k; 7Ob13/10b; 7Ob79/10h; 7Ob19/11m; 7Ob42/11v; 7Ob82/11a; 7Ob139/11h; 7Ob110/11v; 7Ob216/11g; 7Ob192/11b; 7Ob19/12p; 7Ob81/12f; 7Ob95/12i; 7Ob239/12s; 7Ob227/12a; 7Ob12/13k; 7Ob76/13x; 7Ob43/13v; 7Ob60/13v; 7Ob69/13t; 7Ob82/13d; 7Ob135/13y; 7Ob183/13g; 7Ob182/13k; 7Ob208/13h; 7Ob167/14f (7Ob188/14v); 7Ob184/14f; 7Ob168/14b; 7Ob171/14v; 7Ob195/14y; 7Ob185/14b; 7Ob5/15h; 7Ob16/15a; 7Ob86/15w; 7Ob63/15p; 7Ob33/15a; 7Ob75/15b; 7Ob105/15i; 7Ob67/15a; 7Ob48/15g; 7Ob117/15d; 7Ob132/15k; 7Ob126/15b; 7Ob137/15w; 7Ob227/15f; 7Ob172/15t; 7Ob156/15i; 7Ob41/16d; 7Ob14/16h; 7Ob37/16s; 7Ob78/16w; 7Ob158/16k; 7Ob191/16p; 7Ob226/16k; 7Ob235/16h; 7Ob227/16g; 7Ob206/16v; 7Ob118/17d; 7Ob148/17s; 7Ob190/17t; 7Ob180/17x; 7Ob131/17s; 7Ob195/17b; 7Ob150/17k; 7Ob211/17f; 7Ob36/18x; 7Ob66/18h; 7Ob44/18y; 7Ob75/18g; 7Ob61/18y; 7Ob157/18s; 7Ob171/18z; 7Ob139/18v; 7Ob121/18x; 7Ob159/18k; 7Ob227/18k; 7Ob254/18f; 7Ob111/18a; 7Ob130/18w; 7Ob177/18g; 7Ob28/19x; 7Ob212/18d; 7Ob249/18w; 7Ob25/19f; 7Ob207/18v; 7Ob42/19f; 7Ob115/19s; 7Ob37/19w; 7Ob97/19v; 7Ob132/19s; 7Ob133/19p; 7Ob130/19x; 7Ob182/19v; 7Ob192/19i; 7Ob37/20x; 7Ob141/20s; 7Ob118/20h; 7Ob104/20z; 7Ob133/20i; 7Ob187/20f; 7Ob204/20f; 7Ob17/21g; 7Ob67/21k; 7Ob70/21a; 7Ob75/21m; 7Ob51/21g; 7Ob104/21a; 7Ob134/21p; 7Ob193/21i; 7Ob190/21y; 7Ob172/21a; 7Ob54/22z; 7Ob62/22a; 7Ob2/22b; 7Ob12/22y; 7Ob198/21z; 7Ob85/22h; 7Ob103/22f; 7Ob135/22m; 7Ob155/22b; 7Ob196/22g; 7Ob25/23m; 7Ob153/23k; 7Ob95/23f; 7Ob157/23y; 7Ob144/23m; 7Ob112/23f; 7Ob165/23z; 7Ob180/23f; 7Ob187/23k; 7Ob113/23b; 7Ob170/23k; 7Ob162/23h; 7Ob172/23d; 7Ob3/24b; 7Ob8/24p; 7Ob4/24z; 7Ob7/24s; 7Ob159/23t; 7Ob215/23b; 7Ob69/24h; 7Ob14/24w; 7Ob78/24g; 4Ob7/24v; 7OB92/24s; 7Ob74/24v; 7Ob113/24d; 7Ob148/24a; 7Ob93/24p; 7Ob174/24z; 7Ob140/24z; 7Ob201/24w; 7Ob200/24y; 7Ob187/24m; 7Ob189/24f; 7Ob214/24g; 7Ob6/25w; 7Ob218/24w; 7Ob53/25g; 7Ob33/25s; 7Ob27/25h; 7Ob148/25b; 7Ob175/25y; 7Ob225/25a; 7Ob184/25x; 6Ob78/25a; 7Ob29/26d; 7Ob40/26x; 7Ob192/25y; 7Ob157/25a; 7Ob70/26h

Entscheidungsdatum

24.06.2026

Norm

ABGB §864a
ABGB §914 IIIh
ABGB §915
ABE 2008 Art13
ABE 2010 Art13
ABH 2004 Art25.5
AKB/EA 96 Art6
ABS allg
ABVN Art4.1.3
AKHB 2015 Art8
AVB allg
BUZ allg
ABEH 1996 Art4.5
BUZ Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung §1 Z3
Klausel AEB Nr 266/86 allg
ARB 2001 Art 23.2.1: AUVB 2012 Art15
AUVB 2016 §10
VersVG §1 Abs1
ABBF Art3
ARB 2002 Art23 Pkt2.1
ARB 2007 Art24
ARB 2010 Art7
ARB 2010 Art23
BEFLS Klipp & Klar Art4
AUVB 2006 Art7.1.3.1
AUVB 2006 Art7.1.3.2
AUVB 2005 Art7.6
ARB 2008 Art7.1.6
KK 2002 Art 1.2
EHVB 2004 Abschn A Z1.3.2.
ERV-RVB ÖAMTC 2009 Art 14.1.4.
UVB 2017 §7a 6.
AWB 1986 Art1.1
ABFT 2005 Art2.5
ARB 2013 Art7.1.1.2
Rechtsschutzversicherung allg
Leitungswasserschadenversicherung Art 3 ZGEP
private Unfallversicherung Art 7.15.1 UE00
private Unfallversicherung Art 7.15.3 UE00
Rechtsschutzversicherung Art 17.2.2.1 ARB 2015
Rechtsschutzversicherung Art 9.2 ARB 2000
Rechtsschutzversicherung Art 7.1.11 ARB 2000
Leitungswasserschadenversicherung AEHB 2000 Teil B Art2.2.
Sturmschadenversicherung BB 6808 Art1.3.
Kaskoversicherung KKB 2017 Art1.1.6
Betriebshaftpflichtversicherung AHVB 2005 Art7.1.3
private Unfallversicherung Art21 UB00
private Unfallversicherung Art 6 UB00
private Unfallversicherung Art21 UD00
private Unfallversicherung AUVB 2006 Art K.1.5
Leitungswasserschadenversicherung AWB Art6 Abs2
Vermögensschadenhaftpflichtversicherung AVBW 1994 Art4.I.3.
AKHB 2015 Art21.2.1
AKHB 2015 Art8.2
Kaskoversicherung AK2 2008 Art1.1.2.
Sturmschadenversicherung AStB-P
Sturmschadenversicherung AStB 2002 Art1
Sturmschadenversicherung AStB 2002 Art2.4
Rechtsschutzversicherung ARB Art23.1.1

Rechtssatz

Allgemeine Versicherungsbedingungen sind nach Vertragsauslegungsgrundsätzen auszulegen. Die Auslegung hat sich daher am Maßstab des durchschnittlich verständigen Versicherungsnehmers zu orientieren vergleiche VR 1992/277; VR 1992/284).

Anmerkung

Anm: Dieser Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen. September 2020

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 40/94
    Entscheidungstext OGH 28.06.1995 7 Ob 40/94
  • 7 Ob 218/97b
    Entscheidungstext OGH 24.09.1997 7 Ob 218/97b
    Vgl auch
  • 7 Ob 380/97a
    Entscheidungstext OGH 24.02.1998 7 Ob 380/97a
    Vgl auch; Beisatz: Es ist auf den einem objektiven Betrachter erkennbaren Zweck der Bestimmung abzustellen (VersE 1472; VR 1990/182). (T1)
    Veröff: SZ 71/37
  • 7 Ob 148/98k
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 7 Ob 148/98k
    Beis wie T1
  • 2 Ob 278/98s
    Entscheidungstext OGH 12.11.1998 2 Ob 278/98s
    Auch; nur: Allgemeine Versicherungsbedingungen sind nach Vertragsauslegungsgrundsätzen auszulegen. (T2)
    Beisatz: Es findet deshalb auch die Unklarheitenregelung des § 915 ABGB Anwendung, Unklarheiten gehen daher zu Lasten der Partei, von der die diesbezüglichen Formulierungen stammen, das heißt im Regelfall zu Lasten des Versicherers. (T3)
    Beisatz: Hier: § 3 Abs 2 Satz 2 AKHB 1988. (T4)
  • 7 Ob 12/99m
    Entscheidungstext OGH 23.02.1999 7 Ob 12/99m
  • 7 Ob 372/98a
    Entscheidungstext OGH 12.05.1999 7 Ob 372/98a
    Vgl auch; Veröff: SZ 72/83
  • 7 Ob 192/99g
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 7 Ob 192/99g
    Vgl auch; nur T2; Beis wie T3; Beisatz: Risikoeinschränkende Klauseln besitzen daher in dem Maße keine Vertragskraft, als deren Verständnis von einem Versicherungsnehmer ohne juristische Vorbildung nicht erwartet werden kann. Besondere Bedingungen haben Vorrang vor den Allgemeinen Versicherungsbedingungen. (Dieser Entscheidung lagen die AEB 1986 zu Grunde.) (T5)
  • 7 Ob 340/98w
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 7 Ob 340/98w
    Beis wie T3; Beisatz: Es ist der einem objektiven Betrachter erkennbare Zweck einer Bestimmung zu berücksichtigen. (T6)
    Beisatz: Hier: Bauwesenversicherung (T7)
  • 7 Ob 231/99t
    Entscheidungstext OGH 20.10.1999 7 Ob 231/99t
    Beis wie T3; Beisatz: Hier: Art 5 Abs 1 AHB. (T8)
  • 7 Ob 47/00p
    Entscheidungstext OGH 29.05.2000 7 Ob 47/00p
    Beis ähnlich wie T3; Beisatz: Hier: Begriff der Zulassung im Sinne des Art 3 II.1. der AUVB 1965. (T9)
  • 7 Ob 147/00v
    Entscheidungstext OGH 12.07.2000 7 Ob 147/00v
    Beis wie T3; Beis wie T6
  • 7 Ob 95/00x
    Entscheidungstext OGH 15.09.2000 7 Ob 95/00x
    Beis wie T6
  • 7 Ob 328/99g
    Entscheidungstext OGH 15.09.2000 7 Ob 328/99g
    Auch; Beis wie T3; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: Hier: Art 2.3 und Art 3.2 ARB 1994. (T10)
  • 7 Ob 234/00p
    Entscheidungstext OGH 08.11.2000 7 Ob 234/00p
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T6
  • 7 Ob 93/00b
    Entscheidungstext OGH 08.11.2000 7 Ob 93/00b
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T6
    Veröff: SZ 73/169
  • 7 Ob 314/00b
    Entscheidungstext OGH 23.01.2001 7 Ob 314/00b
    Beis wie T6
  • 7 Ob 41/01g
    Entscheidungstext OGH 14.03.2001 7 Ob 41/01g
    Auch; Beis ähnlich wie T3; Beis wie T6
    Veröff: SZ 74/46
  • 7 Ob 69/01z
    Entscheidungstext OGH 27.04.2001 7 Ob 69/01z
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T6; Beis wie T5 nur: Besondere Bedingungen haben Vorrang vor den Allgemeinen Versicherungsbedingungen. (T11)
    Beisatz: Hier: Bestklausel. (T12)
    Veröff: SZ 74/83
  • 7 Ob 125/01k
    Entscheidungstext OGH 23.05.2001 7 Ob 125/01k
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Pkt 1 der Zusatzvereinbarung Bauherrnhaftpflichtversicherung Vertragsbeilage Nr. 02721. (T13)
  • 7 Ob 115/01i
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 115/01i
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Art 2 Punkt 1.2.3 AVB Betriebsunterbrechungsversicherung freiberuflich Tätiger 1997. (T14)
  • 7 Ob 103/01z
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 103/01z
    Beis wie T1; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Pkt IV Klausel 402 Sonderbedingungen für die Neuwertversicherung industrieller und gewerblicher Anlagen. (T15)
  • 7 Ob 168/01h
    Entscheidungstext OGH 11.07.2001 7 Ob 168/01h
    Auch; nur T2
  • 7 Ob 143/01g
    Entscheidungstext OGH 27.06.2001 7 Ob 143/01g
    Beis wie T3; Beisatz: Hier: Art 6.1 AVB Betriebsunterbrechungsversicherung freiberuflich Tätiger 1995. (T16)
  • 7 Ob 56/02i
    Entscheidungstext OGH 17.04.2002 7 Ob 56/02i
    Beis wie T3; Beis wie T6; Beis wie T11
  • 7 Ob 292/01v
    Entscheidungstext OGH 29.04.2002 7 Ob 292/01v
    Beis wie T5 nur: Risikoeinschränkende Klauseln besitzen daher in dem Maße keine Vertragskraft, als deren Verständnis von einem Versicherungsnehmer ohne juristische Vorbildung nicht erwartet werden kann. (T17)
    Beis wie T6; Beisatz: Hier: Art 3 Punkt 2.1 ABH 1989 - Fahrraddiebstahl aus gemeinschaftlichem, jedoch versperrtem Keller, der nur den Mietern einer Stiege zugänglich war. (T18)
  • 7 Ob 73/02i
    Entscheidungstext OGH 29.04.2002 7 Ob 73/02i
    Beis wie T3 nur: Es findet deshalb auch die Unklarheitenregelung des § 915 ABGB Anwendung. (T19)
    Beis wie T6; Beisatz: Hier: "Herzinfarktklausel" des Art 17 Pkt 8. AUVB 1989. (T20)
  • 7 Ob 120/02a
    Entscheidungstext OGH 26.06.2002 7 Ob 120/02a
  • 7 Ob 262/02h
    Entscheidungstext OGH 11.12.2002 7 Ob 262/02h
    Beis wie T3; Beis wie T6
  • 7 Ob 301/02v
    Entscheidungstext OGH 12.02.2003 7 Ob 301/02v
    Beisatz: Hier: Anerkennungsklausel. (T21)
    Beisatz: Mit der Anerkennungsklausel übernimmt der Versicherer nur die alleinige Umschreibung des Risikos, sodass der Versicherungsnehmer von allen Angaben dazu (ausgenommen arglistig verschwiegene Umstände) befreit ist. Die Klausel nimmt keinen Bezug auf eine Deckung von Vorschäden und soll insbesondere dem Versicherungsnehmer nicht den Beweis des Eintritts des Versicherungsfalles nach Vertragsabschluss abnehmen. (T22)
  • 7 Ob 31/03i
    Entscheidungstext OGH 19.03.2003 7 Ob 31/03i
    Auch; Beisatz: Enthält der Text des Vertragsformulars nur den lapidaren Satz, dass die Allgemeinen Versicherungsbedingungen der Antragstellerin übergeben worden seien, so darf der Versicherungsnehmer annehmen, dass der Versicherer, wenn er ihm entgegen dem Formulartext die AVB eben nicht ausfolgt, zumindest keine den Formulartext einschränkende Versicherungsbedingungen zugrunde legen wollte; jedenfalls darf der Verwender der AVB die "Unterwerfung" seines Vertragspartners unter derartige AVB nicht annehmen (neue Rechtslage seit der VersVG-Novelle 1994). (T23)
  • 7 Ob 142/03p
    Entscheidungstext OGH 30.06.2003 7 Ob 142/03p
    Beisatz: Hier: § 1 Z 3 BUZ. (T24)
  • 7 Ob 239/02a
    Entscheidungstext OGH 28.05.2003 7 Ob 239/02a
    Auch; Beisatz: Auslegung des Begriffes "Zeitwert" einer versicherten Sache. (T25)
  • 7 Ob 162/03d
    Entscheidungstext OGH 05.08.2003 7 Ob 162/03d
    Beisatz: Allg. Einbruchsdiebstahlversicherungsbedingungsklausel (AEB) Nr. 266/86. (T26)
  • 7 Ob 289/03f
    Entscheidungstext OGH 14.01.2004 7 Ob 289/03f
    Beis wie T1; Veröff: SZ 2004/4
  • 7 Ob 83/04p
    Entscheidungstext OGH 26.05.2004 7 Ob 83/04p
    Beis wie 1; Beis wie T19; Beisatz: Als Versicherungsnehmer einer Berufshaftpflichtversicherung für Notare kommen nur Juristen in Frage, denen juristische Vorbildung und Verständnis zu unterstellen ist. (T27)
  • 7 Ob 107/04t
    Entscheidungstext OGH 26.05.2004 7 Ob 107/04t
    Beis wie T19
  • 7 Ob 101/04k
    Entscheidungstext OGH 16.06.2004 7 Ob 101/04k
  • 7 Ob 231/04b
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 7 Ob 231/04b
    Beis wie T19; Beisatz: Hier: Pkt 5.9.a AVB Krankenhaus 1999 Krankenversicherungsleistungen für eine stationäre Aufnahme im Ausland. (T28)
  • 7 Ob 250/04x
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 7 Ob 250/04x
    Auch; Beisatz: Hier: Art 5 Abs 2 lit a EABS. (T29)
  • 7 Ob 58/05p
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 58/05p
    Beis wie T6; Beis wie T3; Beisatz: Hier: § 2 Nr 3 WKV-AVB. (T30)
  • 7 Ob 179/05g
    Entscheidungstext OGH 31.08.2005 7 Ob 179/05g
    Auch; Beis wie T28
  • 7 Ob 106/05x
    Entscheidungstext OGH 28.09.2005 7 Ob 106/05x
    Beis wie T6; Beisatz: Hier: Art 7.4, 7.5 und 7.6 AVB-CMR. (T31)
  • 7 Ob 94/06h
    Entscheidungstext OGH 10.05.2006 7 Ob 94/06h
    Beisatz: Hier: Art 5 ABH; ein gekipptes Fenster ist nicht ordnungsgemäß verschlossen im Sinn des Art 5 ABH. (T32)
  • 7 Ob 81/06x
    Entscheidungstext OGH 21.06.2006 7 Ob 81/06x
    Beis wie T3; Beisatz: Hier: Haftpflichtversicherung für allgemein beeidete gerichtlich zertifizierte Sachverständige und Dolmetscher nach den Vorschriften des SDG; hier strittig, ob eine gutachterliche Tätigkeit vorliegt. (T33)
  • 7 Ob 191/06y
    Entscheidungstext OGH 30.08.2006 7 Ob 191/06y
    Auch; Beisatz: Hier: Klausel 980 - Art 2 Punkt 3.2 ABH: Diese Bestimmung ist dahin auszulegen, dass kein Einbruchsdiebstahl vorliegt, wenn sich der Dieb durch Einbruch in das mitversicherte Kellerabteil einer Wohnung die dort aufbewahrten Originalschlüssel für die Wohnung verschafft und aus der Wohnung Sachen stiehlt. (T34)
  • 7 Ob 49/06s
    Entscheidungstext OGH 30.08.2006 7 Ob 49/06s
    Beisatz: Hier: Art 4.5 ABEH 1996. (T35)
  • 7 Ob 47/07y
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 7 Ob 47/07y
    Beisatz: Hier: Art 3.3 ABH 2002 (Auslegung des Begriffes „vorübergehend"). (T36)
    Beisatz: Sachen zum Zwecke des Kommissionsverkaufes werden in der Regel nicht nur vorübergehend, sondern endgültig aus der Wohnung entfernt. (T37)
  • 7 Ob 152/06p
    Entscheidungstext OGH 17.01.2007 7 Ob 152/06p
    Beisatz: Bei einer Pflichthaftpflichtversicherung ist es jedenfalls unzulässig, aus Anlass einer Klausel, die ausdrücklich eine „Erweiterung" des Versicherungsschutzes bewirken soll, eine den örtlichen Geltungsbereich regelnde Generalklausel (Art 3 ABBF) in einem risikoeinschränkenden Sinn zu interpretieren. (T38)
  • 7 Ob 79/07d
    Entscheidungstext OGH 09.05.2007 7 Ob 79/07d
    Beisatz: Hier: Art 17 Z 9 AUVB 1995. (T39)
  • 7 Ob 14/07w
    Entscheidungstext OGH 30.05.2007 7 Ob 14/07w
    Beisatz: Hier: Art 1 Z 1 AWB 1995. (T40)
    Beisatz: Hier: Art 3 AWB 1995. (T41)
  • 7 Ob 89/07z
    Entscheidungstext OGH 04.07.2007 7 Ob 89/07z
    auch; Beisatz: Hier: Auslegung der Versicherungsbedingungen zum „Erweiterten Produktehaftpflichtrisiko" (Abschnitt A Z 2.4.1.1 EHVB, Z 2 VF50112:03 Besondere Bedingung für Haftpflichtversicherung, Zusatzbaustein „Erweitertes Produktehaftpflichtrisiko"). vormals (T41) nun (T41a)
    Anm: Änderung der versehentlich ein zweites Mal vergebenen T-Nummer "T41" auf "T41a" - Juli 2013 (T41b)
  • 7 Ob 162/07k
    Entscheidungstext OGH 29.08.2007 7 Ob 162/07k
    Beisatz: Hier: Art 5.2.1 AKIB 2005 (Führerscheinklausel). (T42)
    Veröff: SZ 2007/134
  • 7 Ob 74/07v
    Entscheidungstext OGH 16.11.2007 7 Ob 74/07v
    Beis wie T6; Beisatz: Hier: Einbruchsdiebstahl „mit Werkzeugen oder schlossfremden und/oder widerrechtlich nachgemachten Schlüsseln" ist bei funkbetriebenem Garagentor auch mittels „falschem" Ultraschallöffner erfüllt. (T43)
  • 7 Ob 259/07z
    Entscheidungstext OGH 12.12.2007 7 Ob 259/07z
    Beisatz: Hier: Art 6.4.6 AHTB („Überschreitung von Voranschlägen"). (T44)
  • 7 Ob 243/07x
    Entscheidungstext OGH 16.11.2007 7 Ob 243/07x
    Beisatz: Hier: Pkt 2 Bedingungen der Ausfallsversicherung für gerichtlich bestimmte Ansprüche aus Körperschäden. (T45)
    Veröff: SZ 2007/181
  • 7 Ob 6/08w
    Entscheidungstext OGH 07.02.2008 7 Ob 6/08w
    Beis wie T6; Beisatz: Hier: Art 1 Punkt 4 AEBS 1999. (T46)
    Bem: Siehe RS0123409. (T47)
  • 7 Ob 136/08p
    Entscheidungstext OGH 09.07.2008 7 Ob 136/08p
    Beisatz: Hier: Art 16 AUVB 1997. (T48)
  • 7 Ob 17/08p
    Entscheidungstext OGH 02.07.2008 7 Ob 17/08p
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Art 23.2.1. ARB/GEN 2002. (T49)
    Veröff: SZ 2008/93
  • 7 Ob 51/08p
    Entscheidungstext OGH 09.07.2008 7 Ob 51/08p
    Beisatz: Hier: Art 12 ABFT 2001. (T50)
  • 7 Ob 146/08h
    Entscheidungstext OGH 22.10.2008 7 Ob 146/08h
    Beisatz: Hier: Abschnitt A Z 2 Punkt 4.1.1. und 4.1.3 EHVB 1993. (T51)
  • 7 Ob 129/09k
    Entscheidungstext OGH 08.07.2009 7 Ob 129/09k
    Beisatz: Hier: Art 7.1 AUB 99/2002. (T52)
  • 7 Ob 111/09p
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 7 Ob 111/09p
    Auch; Beisatz: Hier: „bewohnter Raum" im Sinn des Art 3 ABH 2005 - bei „Wellness-Raum" in Keller bejaht. (T53)
  • 7 Ob 139/09f
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 7 Ob 139/09f
  • 7 Ob 19/10k
    Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 19/10k
    Beisatz: Hier: Art 7.6. AUVB. (T54)
  • 7 Ob 13/10b
    Entscheidungstext OGH 17.03.2010 7 Ob 13/10b
    Auch
  • 7 Ob 79/10h
    Entscheidungstext OGH 05.05.2010 7 Ob 79/10h
    Auch; Beisatz: Hier: Klausel F 610, Feuerversicherung, mit folgendem Wortlaut: „Nicht versichert sind Abbruchobjekte - ab Beantragung des Abbruches oder bei amtswegiger Verfügung ab Erhalt des Abbruchbescheides.“. Es kann nach Wortlaut, Sinn und Zweck der Klausel nur darauf ankommen, dass ein allfälliger Willensentschluss, das Gebäude abzureißen, durch einen entsprechenden Antrag des Versicherungsnehmers bei der Baubehörde objektiv zum Ausdruck gebracht wurde. Eine vom Kläger behauptete Mentalreservation bei der Anzeige des beabsichtigten Abbruchs an die Baubehörde ist daher unbeachtlich. (T55)
    Beis wie T6
  • 7 Ob 19/11m
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 19/11m
  • 7 Ob 42/11v
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 7 Ob 42/11v
    Beisatz: Hier: Bauhelferversicherung. (T56)
  • 7 Ob 82/11a
    Entscheidungstext OGH 18.05.2011 7 Ob 82/11a
    Beis wie T3
  • 7 Ob 139/11h
    Entscheidungstext OGH 31.08.2011 7 Ob 139/11h
    Beis wie T3
  • 7 Ob 110/11v
    Entscheidungstext OGH 31.08.2011 7 Ob 110/11v
    Auch
  • 7 Ob 216/11g
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 7 Ob 216/11g
    Auch; Beisatz: Hier: Bloßer Verweis auf § 6 Abs 3 VersVG. (T56a)
  • 7 Ob 192/11b
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 7 Ob 192/11b
    Auch
  • 7 Ob 19/12p
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 7 Ob 19/12p
    Beis wie T3; Beis wie T6
  • 7 Ob 81/12f
    Entscheidungstext OGH 30.05.2012 7 Ob 81/12f
    nur T2; Beis wie T1; Vgl auch Beis wie T3; Vgl auch Beis wie T6; Beisatz: Hier: Art 3.3. ABH 2006 Premium. (T57)
  • 7 Ob 95/12i
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 7 Ob 95/12i
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Art 6 Z 2 AUVB 1999; Freizeitunfall. (T58)
  • 7 Ob 239/12s
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 239/12s
    Auch Beis wie T3; Beisatz: „Versperren der Versicherungsräumlichkeiten“ in Art 4 BEFLS ist dahin auszulegen, dass auch die Fenster zu verschließen sind. (T59)
  • 7 Ob 227/12a
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 227/12a
    Auch; Beisatz: Hier: Art 25.5 ABH 2004. (T60)
  • 7 Ob 12/13k
    Entscheidungstext OGH 26.03.2013 7 Ob 12/13k
    Beisatz: Hier: Punkt 2.1 der max 2000: Allergie ist keine Infektion. (T61)
  • 7 Ob 76/13x
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 7 Ob 76/13x
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Art 1 AKKB 2009: Maßgebend für das Vorliegen einer Naturgewalt ist der unmittelbare Übergang eines Blitzes auf die versicherte Sache. (T62)
    Beisatz: Hier: AVB „Parkschadenkasko mit genereller Selbstbeteiligung“: Schäden, die durch Überspannungen entstanden sind, sind von der Ersatzpflicht nach der Klausel „Parkschadenkasko mit genereller Selbstbeteiligung“ nicht erfasst. (T63)
  • 7 Ob 43/13v
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 7 Ob 43/13v
    Beisatz: Hier: Art 6.3.4.1 Allgemeine Bedingungen für die Berufshaftversicherung für den Finanzdienstleister und Versicherungsvermittler 05/2007. (T64)
  • 7 Ob 60/13v
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 7 Ob 60/13v
    Beisatz: Hier: Abschnitt I) 4. des Excendeten-Versicherungsvertrags der Kammer der Wirtschaftstreuhänder. (T65)
  • 7 Ob 69/13t
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 7 Ob 69/13t
    Beis wie T3; Beisatz: Hier: Art 13 ABE 2008 und 2010: unterirdischer Weinkeller ist mitversichertes Nebengebäude iSv Art 13.2 ABE. (T66)
  • 7 Ob 82/13d
    Entscheidungstext OGH 03.07.2013 7 Ob 82/13d
    Auch Beis wie T6; Beisatz: Hier: Art 7.1.3.1 und Art 7.1.3.2 AUVB 2006. (T67)
  • 7 Ob 135/13y
    Entscheidungstext OGH 04.09.2013 7 Ob 135/13y
    Auch Beis wie T1; Auch Beis wie T3; Beisatz: Hier: Art 1.2 KK 2002. (T68)
  • 7 Ob 183/13g
    Entscheidungstext OGH 16.10.2013 7 Ob 183/13g
    Auch Beis wie T3; Beisatz: Hier: Art 14.1.4. ERV-RVB ÖAMTC 2009. (T69)
  • 7 Ob 182/13k
    Entscheidungstext OGH 29.01.2014 7 Ob 182/13k
    Beisatz: All-risk-Sachversicherung für Seilbahnunternehmen - kein Versicherungsschutz für Schipiste. (T70)
  • 7 Ob 208/13h
    Entscheidungstext OGH 29.01.2014 7 Ob 208/13h
    Auch; Beisatz: Allgemeine Versicherungsbedingungen sind nach ständiger Rechtsprechung nach den Grundsätzen der Vertragsauslegung (§§ 914, 915 ABGB) auszulegen, und zwar orientiert am Maßstab des durchschnittlich verständigen Versicherungsnehmers und stets unter Berücksichtigung des erkennbaren Zwecks einer Bestimmung. (T71)
    Beis wie T3
    Veröff: SZ 2014/7
  • 7 Ob 167/14f
    Entscheidungstext OGH 05.11.2014 7 Ob 167/14f
    Vgl auch; Beis wie T11
  • 7 Ob 184/14f
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 184/14f
    Beis wie T3
  • 7 Ob 168/14b
    Entscheidungstext OGH 10.12.2014 7 Ob 168/14b
    Beis wie T3
  • 7 Ob 171/14v
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 171/14v
    Auch; Veröff: SZ 2014/118
  • 7 Ob 195/14y
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 195/14y
    nur T71
  • 7 Ob 185/14b
    Entscheidungstext OGH 10.12.2014 7 Ob 185/14b
  • 7 Ob 5/15h
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 7 Ob 5/15h
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 16/15a
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 7 Ob 16/15a
  • 7 Ob 86/15w
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 7 Ob 86/15w
  • 7 Ob 63/15p
    Entscheidungstext OGH 30.04.2015 7 Ob 63/15p
    Veröff: SZ 2015/44
  • 7 Ob 33/15a
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 33/15a
    Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 75/15b
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 7 Ob 75/15b
  • 7 Ob 105/15i
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 7 Ob 105/15i
    Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 67/15a
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 7 Ob 67/15a
    Auch
  • 7 Ob 48/15g
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 48/15g
  • 7 Ob 117/15d
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 117/15d
    Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 132/15k
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 132/15k
    Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 126/15b
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 126/15b
    Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 137/15w
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 137/15w
    Beis wie T3
  • 7 Ob 227/15f
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 7 Ob 227/15f
    Beis wie T3
  • 7 Ob 172/15t
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 7 Ob 172/15t
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T71; Veröff: SZ 2016/8
  • 7 Ob 156/15i
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 7 Ob 156/15i
  • 7 Ob 41/16d
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 7 Ob 41/16d
    Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Baurisikoausschlussklausel Art 23.3.1. ARB 1988 ‑ Kein Versicherungsschutz im Haftpflichtprozess, in dem die mangelhafte Planungsleistung der Schuldnerin zu prüfen ist, selbst wenn die Gegenleistung für die Errichtung die Übertragung von Mietrechten ist. (T72)
  • 7 Ob 14/16h
    Entscheidungstext OGH 16.03.2016 7 Ob 14/16h
    Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: Deckungserweiterung in der Sturmversicherung nach Art 3 AStB 2002, St 120, GaN‑2010 (Grundstückseinfriedungen). (T73)
  • 7 Ob 37/16s
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 7 Ob 37/16s
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T6; Veröff: SZ 2016/61
  • 7 Ob 78/16w
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 7 Ob 78/16w
  • 7 Ob 158/16k
    Entscheidungstext OGH 28.09.2016 7 Ob 158/16k
    Beis wie T3; Beisatz: Art 5.10 Krankheitskosten‑ und Krankenhaus‑Tagegeldversicherung 1999: Kein Tagegeld für Klinik, die vornehmlich auf Rehabilitation ausgerichtet ist. (T74)
  • 7 Ob 191/16p
    Entscheidungstext OGH 09.11.2016 7 Ob 191/16p
    Beisatz: Hier: Art 18 Pkt 5 AUVB 2004 (Freeclimbing). (T75); Veröff: SZ 2016/116
  • 7 Ob 226/16k
    Entscheidungstext OGH 25.01.2017 7 Ob 226/16k
    Beis wie T3; Beis wie T6; Beis wie T71
  • 7 Ob 235/16h
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 7 Ob 235/16h
    Beis wie T3; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Pkt R.1. AUVB zur Anrufung der Ärztekommission. (T76)
  • 7 Ob 227/16g
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 7 Ob 227/16g
    Beisatz: Zu den „im Rahmen der Betriebshilfe“ ausgeübten Tätigkeiten gehören auch erforderliche Hilfs‑ und Nebenleistungen (hier: das Nachfüllen von Folien zum Rundballenpressen). (T77)
  • 7 Ob 206/16v
    Entscheidungstext OGH 14.06.2017 7 Ob 206/16v
    Vgl; Beisatz: Hier: Auslegung von „Pilot als Luftfahrzeugführer“. (T78)
  • 7 Ob 118/17d
    Entscheidungstext OGH 21.09.2017 7 Ob 118/17d
    Beis wie T71; Beis wie T3
  • 7 Ob 148/17s
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 148/17s
    Beisatz: Hier: ABL 2014: „ausschließlich landwirtschaftlich genutzte Gebäude“. (T79)
  • 7 Ob 190/17t
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 190/17t
    Beisatz: Hier: Art 23.4 ABEP, Art 20.3 ABHP 2011 ‑ Ausschlüsse bei Umbauten im Zusammenhang mit Sturmversicherung und Katastrophenschutz. (T80)
    Beis wie T3
  • 7 Ob 180/17x
    Entscheidungstext OGH 08.11.2017 7 Ob 180/17x
  • 7 Ob 131/17s
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 131/17s
    Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 195/17b
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 195/17b
    Beisatz: Hier: EHVB 2007 ‑ Bauherrenklausel als speziellere Bestimmung. (T81)
  • 7 Ob 150/17k
    Entscheidungstext OGH 08.11.2017 7 Ob 150/17k
    Beisatz: Art 23 ARB 2010 ist nicht "die Spezialbestimmung" zu Art 7 ARB, sondern enthält den Rechtsschutzbaustein "Allgemeiner Vertrags-Rechtsschutz" und darin die für diesen Baustein maßgebliche primäre Risikobeschreibung. (T82)
  • 7 Ob 211/17f
    Entscheidungstext OGH 24.01.2018 7 Ob 211/17f
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: Art 22.2.1.1 und 22.2.1.2 ARB 2003. (T83)
    Beisatz: Verträge zugunsten Dritter (des Versicherungsnehmers) und Drittschuldnerklagen des geschädigten Versicherungsnehmers gegen den Haftpflichtversicherer des Schädigers sind keine „Verträge des Versicherungsnehmers“. (T84)
  • 7 Ob 36/18x
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 36/18x
    Beis wie T6; Beis wie T71; Beis wie T3
  • 7 Ob 66/18h
    Entscheidungstext OGH 24.05.2018 7 Ob 66/18h
    Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 44/18y
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 44/18y
    Beisatz: Hier: Rechtlich begründete Geldforderung in der Warenkreditversicherung. (T85)
  • 7 Ob 75/18g
    Entscheidungstext OGH 20.06.2018 7 Ob 75/18g
    Beis wie T71; Beis wie T3
  • 7 Ob 61/18y
    Entscheidungstext OGH 04.07.2018 7 Ob 61/18y
    Auch; Beis wie T71; Beis wie T3
  • 7 Ob 157/18s
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 7 Ob 157/18s
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T11; Beis wie T71
  • 7 Ob 171/18z
    Entscheidungstext OGH 31.10.2018 7 Ob 171/18z
    Beis wie T71; Beis wie T3
  • 7 Ob 139/18v
    Entscheidungstext OGH 31.10.2018 7 Ob 139/18v
    Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: Vermögensschadenshaftpflichtversicherung - Kein Versicherungsschutz, wenn ein wesentlicher Teil eines vom Versicherungsnehmer vermittelten Gesamtkonzepts nicht von der Gewerbeberechtigung umfasst ist. (T86)
  • 7 Ob 121/18x
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 7 Ob 121/18x
    Beisatz: Hier: ABBKF 2012: Abzug >>neu für alt<< nach Art 5.2.2 (T87)
  • 7 Ob 159/18k
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 7 Ob 159/18k
    Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 227/18k
    Entscheidungstext OGH 19.12.2018 7 Ob 227/18k
    Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: Art 7.1.6 ARB 2008 ‑ kein Ausschluss für fondsgebundene Lebensversicherungen. (T88)
  • 7 Ob 254/18f
    Entscheidungstext OGH 30.01.2019 7 Ob 254/18f
    Vgl; Beis wie T88
  • 7 Ob 111/18a
    Entscheidungstext OGH 20.03.2019 7 Ob 111/18a
  • 7 Ob 130/18w
    Entscheidungstext OGH 20.03.2019 7 Ob 130/18w
    Beisatz: Aufgrund der Einschränkung der Anerkennungsklausel für den Fall der arglistigen Verschweigung wird deutlich, dass die Klausel vom Versicherungsnehmer nicht bekannt gegebene (arg: „verschwiegen“), nicht aber von vornherein auch ausdrücklich nachgefragte Umstände betrifft. (T89)
    Beisatz: Die Anerkennungsklausel kann schon nach ihrem Wortlaut und dem für einen verständigen Versicherungsnehmer erkennbaren Sinn jedenfalls nicht so verstanden werden, dass sie auch die falsche Beantwortung von ausdrücklichen und genau umschriebenen Fragen, die eine unzweifelhafte und klare Beantwortung erlauben, wie jene nach dem Bewohnen eines Objekts, abdeckt. (T90)
  • 7 Ob 177/18g
    Entscheidungstext OGH 20.03.2019 7 Ob 177/18g
    Beisatz: Hier Art 2.3.1 lit c) und e) HH1-ABH – Einbruchsdiebstahl. (T91)
  • 7 Ob 28/19x
    Entscheidungstext OGH 20.03.2019 7 Ob 28/19x
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: „Brand“ in der Kaskoversicherung. (T92)
  • 7 Ob 212/18d
    Entscheidungstext OGH 29.05.2019 7 Ob 212/18d
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Art 7.4.4 ARB 2011. (T93)
  • 7 Ob 249/18w
    Entscheidungstext OGH 29.05.2019 7 Ob 249/18w
    Auch; Beis wei T71; Beisatz: Münzensammlung - Art 3.3. ZGWO. (T94)
  • 7 Ob 25/19f
    Entscheidungstext OGH 26.06.2019 7 Ob 25/19f
    Auch; Beisatz: Risikoausschluss nach Art 20.10 AUVB 2008 ‑ Downhill‑Mountainbiken. (T95)
  • 7 Ob 207/18v
    Entscheidungstext OGH 29.05.2019 7 Ob 207/18v
    Auch; Beis wie T88; Beisatz: Hier: Art 7.1.1.14 ARB 2011. (T96)
  • 7 Ob 42/19f
    Entscheidungstext OGH 28.08.2019 7 Ob 42/19f
    Beis wie T11; Beisatz: Soforthilfeklausel. (T97)
  • 7 Ob 115/19s
    Entscheidungstext OGH 28.08.2019 7 Ob 115/19s
    Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: Art 24 ARB 2007 Rechtsschutz für Grundstückseigentum und Miete. (T98)
  • 7 Ob 37/19w
    Entscheidungstext OGH 28.08.2019 7 Ob 37/19w
    Beisatz: Hier Art 8 AKHB 2015. Die Verwendung eines Staplerteleskoparms samt Arbeitskorb zur Kirschenernte ist als Verwendung des Fahrzeugs als ortsgebundene Kraftquelle zu qualifizieren. (T99)
  • 7 Ob 97/19v
    Entscheidungstext OGH 18.09.2019 7 Ob 97/19v
    Beis wie T71; Beisatz: Hier: Begriff des Behältnisses in der Einbruchsdiebstahlversicherung. (T100); Veröff: SZ 2019/84
  • 7 Ob 132/19s
    Entscheidungstext OGH 23.10.2019 7 Ob 132/19s
    Beis wie T71; Beisatz: Hier: Reichweite des Verzichts auf den Einwand des groben Verschuldens bei der Herbeiführung des Versicherungsfalls gemäß Art 10.1 AbS. (T101)
  • 7 Ob 133/19p
    Entscheidungstext OGH 23.10.2019 7 Ob 133/19p
    Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: Dynamische Erhöhungsklausel in der Er- und Ablebensversicherung. (T102)
  • 7 Ob 130/19x
    Entscheidungstext OGH 27.11.2019 7 Ob 130/19x
    Beis wie T71; Beisatz: Hier: AHB 2003 zum Begriff "tätliche Gewalt". (T103)
  • 7 Ob 182/19v
    Entscheidungstext OGH 27.11.2019 7 Ob 182/19v
    Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: Art 8 UA00 (Lebensrente) iVm Art 16 UA00 (Frühsommer-Meningoenzephalitis, FSME). (T104)
  • 7 Ob 192/19i
    Entscheidungstext OGH 24.04.2020 7 Ob 192/19i
    Beisatz: Im Rahmen des Art 21.2.2 ARB 2002 besteht kein Versicherungsschutz für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen des Versicherungsnehmers in Verfahren vor Verwaltungsbehörden wegen Entrichtung der Zuschlagsleistung nach § 25 BUAG. (T105)
  • 7 Ob 37/20x
    Entscheidungstext OGH 24.04.2020 7 Ob 37/20x
    Beisatz: Hier: Art 15 AUVB 2015. (T106)
    Beisatz: Ein durchschnittlich verständiger Versicherungsnehmer versteht unter „nachgewiesene Unfallkosten, die innerhalb von 2 Jahren vom Unfalltag an gerechnet entstehen“, das Entstehen einer Zahlungsverbindlichkeit innerhalb dieses Zeitraums. Diesen Zeitpunkt wird er dabei in der Regel mit der Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistung an ihn gleichsetzen, da damit auch für ihn feststeht, dass er, wenn auch allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt, die dafür vereinbarte Gegenleistung (Zahlung) erbringen muss. (T107)
  • 7 Ob 141/20s
    Entscheidungstext OGH 16.09.2020 7 Ob 141/20s
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 118/20h
    Entscheidungstext OGH 16.09.2020 7 Ob 118/20h
    Beis wie T71; Beis wie T3
  • 7 Ob 104/20z
    Entscheidungstext OGH 21.10.2020 7 Ob 104/20z
    Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 133/20i
    Entscheidungstext OGH 21.10.2020 7 Ob 133/20i
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Art 7 AUVB 2013 „Sehkraft“. (T108)
  • 7 Ob 187/20f
    Entscheidungstext OGH 25.11.2020 7 Ob 187/20f
    Vgl; Beis wie T3
  • 7 Ob 204/20f
    Entscheidungstext OGH 17.12.2020 7 Ob 204/20f
    Beis wie T71; Beisatz: AUB 2013 Invaliditätsgrad außerhalb der Gliedertaxe. (T109)
  • 7 Ob 17/21g
    Entscheidungstext OGH 24.02.2021 7 Ob 17/21g
    Auch; Beis wie T71; Beisatz: Art 3.1.c AVBV 1992 – wirtschaftlicher Zusammenhang in der Serienschadenklausel. (T110);
    Beis ähnlich wie T3
  • 7 Ob 67/21k
    Entscheidungstext OGH 28.04.2021 7 Ob 67/21k
    Beis wie T71; Beisatz: Hier: Lenkerschutzversicherung. (T111)
  • 7 Ob 70/21a
    Entscheidungstext OGH 28.04.2021 7 Ob 70/21a
    Beis wie T71; Beisatz: Art 19.1.2 AUVB 2012; Vorsatztat. (T112)
  • 7 Ob 75/21m
    Entscheidungstext OGH 28.04.2021 7 Ob 75/21m
    Beis wie T95; Beisatz: Downhill-Mountainbiken; Art 20.10 AUVB 2008. (T113)
  • 7 Ob 51/21g
    Entscheidungstext OGH 23.06.2021 7 Ob 51/21g
    Beis wie T71
  • 7 Ob 104/21a
    Entscheidungstext OGH 30.06.2021 7 Ob 104/21a
    Beis wie T71; Beis wie T3; Beisatz: Haftpflichtversicherung – versicherte Tätigkeit des Bilanzbuchhalters. (T114)
  • 7 Ob 134/21p
    Entscheidungstext OGH 15.09.2021 7 Ob 134/21p
    Vgl; Beis nur wie T3
  • 7 Ob 193/21i
    Entscheidungstext OGH 15.12.2021 7 Ob 193/21i
    Vgl; Beisatz: Haftpflichtversicherung - Bauträger. (T115)
  • 7 Ob 190/21y
    Entscheidungstext OGH 26.01.2022 7 Ob 190/21y
    nur T71; Beisatz: Art 7.2.3. AUVB 2007 – Berücksichtigung der Prothesentauglichkeit bei der Bestimmung des Invaliditätsgrades. (T116)
  • 7 Ob 172/21a
    Entscheidungstext OGH 15.12.2021 7 Ob 172/21a
    Beis nur wie T71; Beisatz: Adäquater Zusammenhang zwischen einem in einem Baumangelprozess unrichtig erteilten Gutachten über das Vorliegen des Baumangels mit dem Baurisiko; Art 7.1.2.2. ARB 2008. (T117)
  • 7 Ob 54/22z
    Entscheidungstext OGH 28.04.2022 7 Ob 54/22z
    Beis wie T71; Beisatz: Hier: Versicherungsbedingungen der Berufsunfähigkeits-Versicherung und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (AVB), insb. § 3 Abs 2 lit a AVB. (T118)
  • 7 Ob 62/22a
    Entscheidungstext OGH 28.04.2022 7 Ob 62/22a
    Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: § 10 AUVB 2016; Fahrt mit Motocross-Maschine in Offroad-Arena außerhalb einer Fahrveranstaltung. (T119)
  • 7 Ob 2/22b
    Entscheidungstext OGH 25.02.2022 7 Ob 2/22b
    Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: Art 22.2. AUVB; Fahrt mit Motocross-Maschine in Offroad-Park außerhalb einer Fahrveranstaltung und außerhalb der Enduro-Strecke. (T120)
  • 7 Ob 12/22y
    Entscheidungstext OGH 28.04.2022 7 Ob 12/22y
    Beis wie T71; Beisatz: Hier: Wohnsitzbegriff in Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen. (T121)
  • 7 Ob 198/21z
    Entscheidungstext OGH 25.05.2022 7 Ob 198/21z
    Beis wie T71
  • 7 Ob 85/22h
    Entscheidungstext OGH 24.08.2022 7 Ob 85/22h
    Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: Versichertes Risiko „Betriebs-Rechtsschutz inklusive Allgemeiner Vertrags-Rechtsschutz für den betrieblichen Bereich Baumeister“. (T122)
  • 7 Ob 103/22f
    Entscheidungstext OGH 24.08.2022 7 Ob 103/22f
    nur T2; Beis wie T71; Beisatz: Hier: AUVB 2005 Art 7.6; Begriff der Berufsunfähigkeit in einen privaten Unfallversicherungsvertrag. (T123)
  • 7 Ob 135/22m
    Entscheidungstext OGH 24.08.2022 7 Ob 135/22m
    Vgl; Beisatz: Hier: Art 1.1 AWB 1986 ‑ undichte Fuge bei einer Duschtasse ist keine angeschlossene Einrichtung. (T124)
  • 7 Ob 155/22b
    Entscheidungstext OGH 09.11.2022 7 Ob 155/22b
    Beis wie T71; Beisatz: Hier: Art 2.5 ABFT; zur Frage, ob ein „Personenschaden wegen einer Heilbehandlung“ eine eigenständige versicherte Gefahr darstellt. (T125)
  • 7 Ob 196/22g
    Entscheidungstext OGH 25.01.2023 7 Ob 196/22g
    Beis wie T71; Beisatz: Hier: COVID-19-Pandemie ist im hier relevanten Zeitraum (Frühjahr 2020) eine Katastrophe im Sinn von Art 7.1.1.2 ARB 2013. (T126)
  • 7 Ob 25/23m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.05.2023 7 Ob 25/23m
    Anm: hier: die Geltendmachung von immateriellen Schäden aus der Datenschutzverletzung beim Kauf eines Hardware-Wallets gegen die Wallet-Herstellerin ist vom allgemeinen Vertrags-Rechtsschutz (Art 23 ARB 2017) umfasst
  • 7 Ob 153/23k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.09.2023 7 Ob 153/23k
    vgl; Beisatz nur wie T71
  • 7 Ob 95/23f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.09.2023 7 Ob 95/23f
    Beisatz wie T71
  • 7 Ob 157/23y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.10.2023 7 Ob 157/23y
    Beisatz: Hier: Art 7.15.1 UE00 und Art 7.15.3 UE00; zur Fälligkeit der Versicherungsleistung; siehe auch RS0134572. (T127)
  • 7 Ob 144/23m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.10.2023 7 Ob 144/23m
    Beisatz: Hier: Art 17.2.2.1 ARB 2015 ("Verkehrsvorschriften"). (T128)
  • 7 Ob 112/23f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.10.2023 7 Ob 112/23f
    Beisatz: Hier: Art 7.1.11 ARB 2000 ("Bauherren-Klausel") und Art 9.2 ARB 2000 (Erfolgsaussichten) sind weder ungewöhnlich nach § 864a ABGB, noch gröblich benachteiligend nach § 879 Abs 3 ABGB oder intransparent nach § 6 Abs 3 KSchG. (T129)
  • 7 Ob 165/23z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.10.2023 7 Ob 165/23z
    Beisatz wie T129
  • 7 Ob 180/23f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.11.2023 7 Ob 180/23f
    Beisatz: Art 4 ZGWO 05/2014; Versperrobliegenheit - Aufenthalt im Garten (T130)
  • 7 Ob 187/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.11.2023 7 Ob 187/23k
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Auslegung von Teil B Art 2.2. AEHB 2000. (T131)
  • 7 Ob 113/23b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.11.2023 7 Ob 113/23b
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: BB 6808 Art1.3 („Eindringen von Witterungsniederschlägen“).
    . (T132)
    Beisatz: Unter einem „Eindringen von Witterungsniederschlägen“ im Sinn von Art 1.3. BB 6808 versteht der durchschnittlich verständige Versicherungsnehmer auch den Fall, dass in einem umschlossenen Hof angesammeltes Niederschlagswasser seinen Weg über Mauerteile ins Gebäude findet. (T133)
  • 7 Ob 170/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.11.2023 7 Ob 170/23k
    vgl; Beisatz: Hier: KKB Art 1.1.6 ("Unfall" in der Kaskoversicherung). (T134)
  • 7 Ob 162/23h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 11.12.2023 7 Ob 162/23h
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Nachbesserungsbegleitschäden in der Betriebshaftpflichtversicherung (versicherungsvertragliche Abweichung von Art 7.1.3 AHVB 2005). (T135)
  • 7 Ob 172/23d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.01.2024 7 Ob 172/23d
    vgl; Beisatz nur wie T71; Beisatz nur wie T3
    Beisatz: Hier: Punkt 9.2.3.4.6 der Rahmenvereinbarung H950 und Punkt 20.7 der Rahmenvereinbarung H970. (T136)
  • 7 Ob 3/24b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 06.03.2024 7 Ob 3/24b
    Beisatz: Hier: Auslegung des Art 21.3 UB00; Der durchschnittliche Versicherungsnehmer versteht die Regelung so, dass unfallfremde Krankheiten oder Gebrechen grundsätzlich zu seinen Lasten gehen, nämlich zu einer Kürzung eines Anspruchs oder einem Abzug von der Gesamtinvalidität führen. (T137)
  • 7 Ob 8/24p
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 06.03.2024 7 Ob 8/24p
    vgl; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Bedingung 12K („optische Schäden bis 10.000 EUR") in der „Sturmversicherung plus" - Wiederherstellungsklausel. (T138)
  • 7 Ob 4/24z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 06.03.2024 7 Ob 4/24z
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Auslegung von Art 24.6.2. ARB 2007 - Versicherungsschutz für eine Ersatzwohnung nach Umzug. (T139)
  • 7 Ob 7/24s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 06.03.2024 7 Ob 7/24s
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Art 21.1.1 AUVB 2019 (Führerscheinklausel, Trial-Motorrad). (T140)
  • 7 Ob 159/23t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 06.03.2024 7 Ob 159/23t
    vgl; Beisatz: Hier: Betriebshaftpflichtversicherung - Beschädigung eines Wechselrichters beim Abladen durch Mitarbeiter der Versicherungsnehmerin. Art 7.5.3. AHVB 2004; Art 7.10.4 AHVB 2006; Besondere Bedingungen (BB) 7857, 7858, 7878. (T141)
  • 7 Ob 215/23b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 17.04.2024 7 Ob 215/23b
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Aufgrund eigenständiger Definition des Begriffs "Einbruchdiebstahl" in den konkreten Versicherungsbedingungen, war das Vorliegen des von §§ 127, 129 Abs 1 StGB geforderten Zueignungs- und Bereicherungsvorsatzes nicht Voraussetzung für die Annahme eines Einbruchsdiebstahls iSd Versicherungsbedingungen. (T142)
  • 7 Ob 69/24h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 17.04.2024 7 Ob 69/24h
    vgl; Beisatz: Hier: Art 21 UD00 (sachliche Begrenzung des Versicherungsschutzes für "Bandscheibenhernien"). (T143)
  • 7 Ob 14/24w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 17.04.2024 7 Ob 14/24w
    vgl; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Auslegung des Rechtsschutzbausteins „Insolvenzrechtsschutz" („Streitigkeiten im Zusammenhang mit dem Insolvenzrecht“). (T144)
  • 7 Ob 78/24g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.05.2024 7 Ob 78/24g
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Art K.1.5 AUVB ("Bewusstseinsstörung"). (T145)
  • 4 Ob 7/24v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.05.2024 4 Ob 7/24v
    Beisatz nur wie T3: Hier: Unklarheiten gehen zu Lasten des Verwenders das heißt im Regelfall zu Lasten des Unternehmers (Klausel zur Nachrangigkeit von Darlehen) (T146)
  • 7 OB 92/24s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 19.06.2024 7 OB 92/24s
    Beisatz wie T71
    Beisatz: hier: Auslegung von Unfallversicherungsbedingungen (Art 19 AUVB 2010 "Unversicherbare Sportarten" und Art 20.10 AUVB "Ausschlüsse") (T147)
  • 7 Ob 74/24v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.08.2024 7 Ob 74/24v
    vgl; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Art 6 Abs 2 AWB (72-Stunden-Klausel). (T148)
  • 7 Ob 113/24d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.09.2024 7 Ob 113/24d
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Brandbegriff nach Art 1.1.1. AFB 2002. (T149)
  • 7 Ob 148/24a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.10.2024 7 Ob 148/24a
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Versicherungsfall Z 2.1 A-PSB (T150)
    Beisatz: Hier: Produktmangel iSd Z 1.4 A-PSB (T151)
  • 7 Ob 93/24p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.10.2024 7 Ob 93/24p
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Art 4.I.3. AVBW 1994 (Rechtsverletzungsklausel und Nichtbeachtungsklausel). (T152)
  • 7 Ob 174/24z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.11.2024 7 Ob 174/24z
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Art 8.2 und Art 21.2.1 AKHB 2015 (Beschädigung eines Anhängers als „Schaden an der versicherten Sache“). (T153)
  • 7 Ob 140/24z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.11.2024 7 Ob 140/24z
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Art 1.1.2. AK2 2018 (Unfall nach Diebstahl eines Kfz; Beweiserleichterung für das Vorliegen eines Kfz-Diebstahls bei späterem Wiederauffinden). (T154)
  • 7 Ob 201/24w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.12.2024 7 Ob 201/24w
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Art 3.3. und Art 3.4. EUVBP 2016 (Invaliditätsgrad anhand Gliedertaxe), Art 11.2. AUVB 2016 (Kürzung bei unfallfremden Mitwirkungsanteil) (T155)
  • 7 Ob 200/24y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 29.01.2025 7 Ob 200/24y
    Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: zu Art 7.9. UE00 Berufsunfähigkeit in der Unfallversicherung (T156)
  • 7 Ob 187/24m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 29.01.2025 7 Ob 187/24m
    vgl; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Art 2.1.1. "Mein Zuhause Einfach Erklärt" (Terrasse nicht als Gebäudeteil in Eigenheimversicherung versichert). (T157)
  • 7 Ob 189/24f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 29.01.2025 7 Ob 189/24f
    Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Auslegung des Begriffs Erdrutsch nach AStB-P (T159)
  • 7 Ob 214/24g
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.02.2025 7 Ob 214/24g
    Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Auslegung des Begriffs Schneedruck nach Art 1.1.3 AStB 2002/Stufe 2 (T160)
    Beisatz: Hier: unmittelbare Einwirkung der versicherten Gefahr „Hagel“ nach Art 1.2.1 AStB 2002/Stufe 2 (T161)
    Beisatz: Hier: Risikoausschluss nach Art 2.4. AStB 2002/Stufe 2 (T162)
  • 7 Ob 6/25w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 19.02.2025 7 Ob 6/25w
    vgl; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Art 6 ARB 2003. (T163)
  • 7 Ob 218/24w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.04.2025 7 Ob 218/24w
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Abgrenzung Privat- und Betriebsbereich nach Art 23.1.1 ARB (Spionageentgelt und Einkünfte aus Miete/Pacht) (T164)
  • 7 Ob 53/25g
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.04.2025 7 Ob 53/25g
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Rechtsschutzversicherung Ansprüche aus culpa in contrahendo (T165)
  • 7 Ob 33/25s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.04.2025 7 Ob 33/25s
    vgl; Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Schadenersatzrechtliche Rückabwicklung eines Liegenschaftskaufs wegen culpa in contrahendo ist von Art 19 ARB (Schadenersatz-Rechtsschutz) umfasst; Deckungsabgrenzungsausschlüsse des Art 19.3.1.3 und Art 19.3.1.4 ARB kommen nicht zur Anwendung (Art 19.2.1 ARB; Art 19.3.1.3 ARB; Art 19.3.1.4 ARB; Art 23.2.1 ARB; Art 24 ARB). (T166)
  • 7 Ob 27/25h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.04.2025 7 Ob 27/25h
    vgl; Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Art 21.1.3 AUVB verstößt gegen § 6 Abs 2 VersVG und § 864a ABGB. (T167)
  • 7 Ob 148/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.11.2025 7 Ob 148/25b
    vgl; Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Art 5.1.5. AUVB (Wiedereinschluss einer krankheitsbedingten Bewusstseinsstörung). (T168)
  • 7 Ob 175/25y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.01.2026 7 Ob 175/25y
    Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Zum Beginn der 12 Monatsfrist nach Art 1.3.13 ABH 2007 (Deckung der Mehrkosten für eine Ersatzwohnung). (T169)
  • 7 Ob 225/25a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.03.2026 7 Ob 225/25a
    Beisatz nur wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Tatbestände des einfachen Diebstahls und des Einbruchsdiebstahls nach ABHP 2011 nicht erfüllt beim Entzug von Kryptowährungsguthaben aus der "Blockchain", einem dezentralen Peer-to-Peer-Netzwerk voneinander unabhängiger Rechner, weil es an der dafür erforderlichen Sachwegnahme unter Bruch der tatsächlichen Sachherrschaft fehlt. (T170)
  • 7 Ob 184/25x
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.01.2026 7 Ob 184/25x
    vgl; Beisatz wie T71; Beisatz wie T3
    Beisatz: Hier: Berghütte ist "gemieteter Raum" im Sinne der Deckungserweiterung HH Top (Plus) 2019 Pkt 33.2. (erweiterte Privathaftpflichtversicherung gegenüber Art 17.7.1. ABH 2006). (T171)
  • 6 Ob 78/25a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.03.2026 6 Ob 78/25a
    vgl; Beisatz wie T3
    Beisatz: Hier: Wertsicherungsvereinbarung in einem Mietvertrag (Individualprozess). (T172)
  • 7 Ob 29/26d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.03.2026 7 Ob 29/26d
    Beisatz wie T71; Beisatz wie T3
    Beisatz: Hier: Auch eine "Aufwärmrunde" fällt unter die Beteiligung an einem motorsportlichen Wettbewerb iSd Art 15.2. AUVB 2015. (T173)
  • 7 Ob 40/26x
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 15.04.2026 7 Ob 40/26x
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Unfallbegriff in der Vollkaskoversicherung. (T174)
  • 7 Ob 192/25y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 15.04.2026 7 Ob 192/25y
    Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Wiederherstellungsklausel. Nur vor dem Versicherungsfall vorhandene Gegenstände können wiederbeschafft, während andere Gegenstände neu angeschafft werden. (T175)
  • 7 Ob 157/25a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.06.2026 7 Ob 157/25a
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Zur Abgrenzung "derselben Ursache" und "gleichartiger Ursachen" in der Serienschadensklausel sowie zum Begriff des "technischen Zusammenhangs" in der Serienschadensklausel. (T176)
  • 7 Ob 70/26h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.06.2026 7 Ob 70/26h
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Aus dem Zweck von Wiederherstellungsklauseln, das subjektive Risiko des Versicherers zu begrenzen, das entstünde, wenn der Versicherungsnehmer die Entschädigungssumme für frei bestimmbare Zwecke verwenden könnte, folgt, dass ihnen das Erfordernis der Gleichartigkeit und Gleichwertigkeit inhärent ist. (T177)

Schlagworte

zuletzt ausgeübte berufliche Tätigkeit

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0050063

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.08.2026

Dokumentnummer

JJR_19950628_OGH0002_0070OB00040_9400000_001

Entscheidungstext 7Ob225/25a

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Entscheidungsart

Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung)

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Fachgebiet

Versicherungsvertragsrecht

Geschäftszahl

7Ob225/25a

Entscheidungsdatum

25.03.2026

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch die Senatspräsidentin Dr. Solé als Vorsitzende und die Hofrätin sowie die Hofräte Dr. Weber, Mag. Fitz, Mag. Jelinek und MMag. Dr. Dobler als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Dr. M* P*, vertreten durch die Aigner Rechtsanwalts-GmbH in Wien, gegen die beklagte Partei E* Aktiengesellschaft, *, vertreten durch die Pilz & Burghofer Rechtsanwalts GmbH in Wien, wegen Leistung, über die Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Wien als Berufungsgericht vom 27. Oktober 2025, GZ 33 R 146/25w-30, mit dem das Urteil des Handelsgerichts Wien vom 6. August 2025, GZ 67 Cg 61/24f-25, bestätigt wurde, zu Recht erkannt:

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Die klagende Partei ist schuldig, der beklagten Partei die mit 2.808,42 EUR (darin enthalten 468,07 EUR an USt) bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens binnen 14 Tagen zu ersetzen.

Text

Entscheidungsgründe:

[1]              Zwischen dem Kläger und der Beklagten bestand ein Haushaltsversicherungsvertrag für die Wohnung des Klägers. Diesem Versicherungsvertrag lagen die „Allgemeinen Bedingungen für die Haushaltsversicherung Sicher Wohnen Plus 2011“ (ABHP 2011, Fassung 1. 9. 2011) zugrunde, welche auszugsweise wie folgt lauten:

Artikel 19 – Welche Sachen und Kosten sind versichert?

1. Versicherte Sachen

1.1. Versichert ist Ihr gesamter Wohnungsinhalt

Dieser umfasst alle beweglichen Sachen die dem privaten Gebrauch oder Verbrauch dienen und in Ihrem Eigentum oder im Eigentum der mit Ihnen in häuslicher Gemeinschaft lebenden Personen (als Nachweis gilt der Meldezettel für den Hauptwohnsitz) stehen.

[…]

Artikel 20 – Welche Gefahren und Schäden sind versichert?

[…]

4. Einbruchdiebstahlversicherung

Versuchter oder vollbrachter Einbruchdiebstahl

Vandalismus

Vandalismus an der Wohnungstür (Selbstbehalt EUR 350,00, ausgenommen für Schlossänderungskosten)

Einfacher Diebstahl

         von Bargeld und Valuten

         von Wohnungsinhalt

bis EUR 365,00

bis EUR 1.450,00

Beraubung

4.1. Versichert sind Schäden durch versuchten oder vollbrachten Einbruchdiebstahl, Vandalismus, einfachen Diebstahl und Beraubung.

4.1.1. Ein Einbruchdiebstahl liegt vor, wenn der Täter in die versicherten Räumlichkeiten

- durch Eindrücken oder Aufbrechen von Türen, Fenstern oder anderen Gebäudeteilen einbricht;

- durch Öffnungen, die nicht zum Eintritt bestimmt sind und ein erschwerendes Hindernis darstellen, einsteigt;

- heimlich einschleicht und aus den abgeschlossenen Räumlichkeiten Sachen entwendet;

- mit Werkzeugen oder falschen Schlüsseln eindringt;

- mit richtigen Schlüsseln eindringt, die er sich durch Einbruch in andere als die versicherten Räume eines Gebäudes oder durch Raub angeeignet hat.

[…]

4.1.4. Einfacher Diebstahl liegt vor, wenn der Täter versicherte Sachen entwendet, ohne dass ein Einbruchdiebstahl gemäß Punkt 4.1.1 oder eine Beraubung gemäß Punkt 4.1.5 vorliegt.

Der einfache Diebstahl ist nur bei Entwendung aus der Wohnung und für die im Freien auf dem versicherten Grundstück und im Stiegenhaus versicherten Sachen gedeckt. Die Haftung für Bargeld und Valuten ist mit EUR 365,00 und für den sonstigen Wohnungsinhalt mit EUR 1.450,00 begrenzt.

4.1.5. Beraubung liegt vor, wenn tätliche Gewalt gegen Sie, die mit Ihnen in häuslicher Gemeinschaft lebenden Personen, oder andere Personen die berechtigt in den versicherten Räumlichkeiten anwesend sind, angewendet oder angedroht wird, um versicherte Sachen wegzunehmen.

[…]

Artikel 21 – Wo gilt Ihre Versicherung?

1. Die Versicherung gilt in den von Ihnen bewohnten Räumen des Gebäudes auf dem Grundstück, das in der Polizze als versicherter Risikoort angeführt ist.

[…]

[2]              Der Kläger hatte in der Vergangenheit Bitcoins erworben. Für den Zugriff darauf verwendete er zuletzt eine physische Hardware-Wallet. Auf einer solchen Hardware-Wallet sind allgemein die „Blockchain“-Adressen des jeweiligen Kryptoguthabens sowie der sog „Private-Key“ (privater Zugangsschlüssel im Sinn eines PIN-Codes für den Zugriff auf das Kryptoguthaben) gespeichert. Die Bitcoin-Einheiten selbst liegen jedoch nicht auf dem Gerät und sind dort nicht gespeichert, sondern können nur der „Blockchain“ entnommen werden. Im Regelbetrieb muss die Hardware-Wallet für eine Bitcoin-Transaktion an einen PC angesteckt werden. Bei Verlust oder Defekt des Geräts besteht jedoch die Möglichkeit, durch Verwendung einer Wiederherstellungsphrase (sog „Seed-Phrase“, einer Sammlung von 12 bis 24 Worten) die gesamte Krypto-Wallet auch ohne die physische Hardware-Wallet zu nutzen und wiederherzustellen. Bei Eingabe der Wiederherstellungsphrase kann also jederzeit (ohne das physische Gerät oder sonstige Zugangscodes für die Hardware-Wallet) direkt auf die Krypto-Wallet und damit das gesamte Kryptoguthaben auf der Blockchain zugegriffen werden.

[3]              Der Kläger verwahrte seine Hardware-Wallet üblicherweise in seiner Wohnung. Am 14. 3. 2024 steckte er sie an seinen PC an. In weiterer Folge installierte und startete er eine auf der Download-Seite seines Betriebssystems angebotene Software für den Zugriff auf die Hardware-Wallet. Tatsächlich handelte es sich dabei jedoch – was der Kläger zunächst nicht bemerkte – um eine Schadsoftware, die es unbekannten Dritten ermöglichte, auf die Hardware-Wallet des Klägers zuzugreifen. Nachdem der Kläger in einem von der Schadsoftware generierten Fenster aufgefordert worden war, die Wiederherstellungsphrase einzugeben, was er auch tat, erschien eine Fehlermeldung und war ihm ein Zugriff auf die Hardware-Wallet nicht mehr möglich. Im Weiteren war es den Dritten durch die Eingabe der Daten des Klägers möglich, dessen Bitcoins auf Drittkonten zu transferieren.

[4]              Der Kläger begehrt von der Beklagten, ihm 1,47353348 Bitcoins auf seine Wallet zu übertragen, in eventu die Zahlung von 98.929,82 EUR sA und wiederum hilfsweise die Feststellung der Leistungspflicht der Beklagten für das Schadenereignis vom 14. 3. 2024. Der für den Zugriff auf die Bitcoins notwendige Private-Key werde bei einer Hardware-Wallet physisch in dem Gerät integriert. Die Bitcoins seien somit mit der Hardware-Wallet als körperlichem Datenträger verbunden und daher analog zur Einordnung von Software auf Speichermedien als körperliche Sache anzusehen. Ähnlich einem Inhaberpapier sei das Recht aus der Hardware-Wallet – die Verfügung über die Bitcoins – an den Besitz der Hardware-Wallet gebunden. Ohne das Gerät könne nicht über das Kryptoguthaben verfügt werden. Die darin verwahrten Bitcoins seien daher als körperliche Sache zu qualifizieren. Die Bitcoins fielen damit unter den gegenständlichen Versicherungsschutz, der den gesamten Wohnungsinhalt und alle darin befindlichen beweglichen Sachen umfasse. Indem sich ein Unberechtigter durch ein Werkzeug, nämlich die Betrugssoftware, Zugang zum Private-Key des Klägers verschafft und diesen zum Verbringen der Bitcoins verwendet habe, liege ein Einbruchdiebstahl, zumindest aber ein einfacher Diebstahl im Sinn der Versicherungsbedingungen vor. Dem Kläger seien 1,47353348 Bitcoins im Wert von 98.929,82 EUR entwendet worden.

[5]         Die Beklagte beantragt die Abweisung der Klage und wandte – soweit im Revisionsverfahren relevant – ein, die Bitcoins hätten sich nicht in den versicherten Räumlichkeiten des Klägers befunden, sondern in der „Blockchain“, die außerhalb der versicherten Räumlichkeiten auf dezentral domizilierten Servern existiere. In der Hardware-Wallet würden nicht Bitcoins gespeichert, sondern diese Speicherung erfolge in der bezughabenden „Blockchain“. Die Funktion der Hardware-Wallet bestehe allein darin, den privaten Schlüssel (Private-Key) zu generieren und zu verwahren. Die Bitcoins seien daher nicht Wohnungsinhalt gewesen. Es liege auch keine körperliche Sache vor. Nur für solche bestehe aber Versicherungsschutz. Mangels eines physischen Eindringens eines Täters in versicherte Räume sei das versicherte Risiko des Einbruchdiebstahls ohnehin nicht verwirklicht worden. Auch liege keine Verwendung von Werkzeugen oder falscher Schlüssel vor. Es liege damit kein Diebstahl oder Einbruchdiebstahl, sondern ein nicht versichertes Betrugsdelikt oder ein betrügerischer Datenverarbeitungsmissbrauch nach Paragraph 148 a, StGB vor.

[6]              Das Erstgericht wies das Klagebegehren ab.

[7]         Das Berufungsgericht gab der dagegen erhobenen Berufung nicht Folge. Ein Einbruchdiebstahl nach Artikel 20 Punkt 4 Punkt eins Punkt eins, ABHP 2011 sei schon deswegen nicht verwirklicht, weil kein Einbrechen, Einsteigen, Einschleichen oder Eindringen in versicherte Räumlichkeiten vorliege. Ein verständiger Versicherungsnehmer verstehe unter „versicherte Räumlichkeiten“ einen abgegrenzten, durch Wände und Dach umschlossenen Bereich. Zu einem solchen habe sich der Täter jedoch keinen Zutritt verschafft, sondern höchstens zu einem „virtuellen Raum“. Dass auch solche virtuellen Räume unter den Begriff der versicherten Räumlichkeit zu subsumieren seien, lasse sich den Versicherungsbedingungen nicht entnehmen. Der Täter habe für den Zugriff auf das Kryptoguthaben des Klägers auch keinen „falschen Schlüssel“ verwendet, sondern die richtige, durch List bzw Täuschung angeeignete Wiederherstellungsphrase. Darüber hinaus habe sich das Kryptoguthaben nicht in einer in den versicherten Räumlichkeiten befindlichen (physischen) Sache, etwa der Hardware-Wallet des Klägers, befunden. Die Bitcoin-Einheiten könnten nur der „Blockchain“ entnommen werden, die auf einem Peer-to-Peer-Netzwerk außerhalb der Wohnung des Klägers gespeichert sei. Damit scheide auch ein einfacher Diebstahl nach Artikel 20 Punkt 4 Punkt eins Punkt 4, ABHP 2011 aus, setze ein solcher doch eine Entwendung aus der Wohnung voraus. Die Tat sei zudem schon grundsätzlich nicht als (Einbruch-)Diebstahl im Sinn der Versicherungsbedingungen, sondern als Betrugshandlung zu qualifizieren. Der Kläger sei von der Schadsoftware dazu gebracht worden, die Wiederherstellungsphrase einzugeben und dadurch die Vermögensverminderung zu bewirken. Insgesamt habe sich damit keine versicherte Gefahr nach Artikel 20, ABHP 2011 verwirklicht. Zudem seien Kryptowährungen als unkörperliche Sachen nicht vom Sachbegriff des Artikel 19 Punkt eins Punkt eins, ABHP 2011 umfasst, womit auch keine versicherte Sache nach Artikel 19, ABHP 2011 vorliege.

[8]         Die ordentliche Revision sei zulässig, da höchstgerichtliche Rechtsprechung zur Frage fehle, ob Kryptowährungen eine bewegliche Sache nach Artikel 19 Punkt eins Punkt eins, ABHP 2011 seien und ob das Entwenden solcher Kryptowährungen aus der „Blockchain“ des Geschädigten durch eine von ihm heruntergeladene Schadsoftware den Versicherungsfall des (Einbruch-)Diebstahls nach Artikel 20 Punkt 4, ABHP 2011 verwirkliche.

[9]              In seiner dagegen erhobenen Revision beantragt der Kläger die Abänderung des Berufungsurteils dahin, dass dem Klagebegehren vollinhaltlich stattgegeben werde. Hilfsweise stellt er einen Aufhebungsantrag.

[10]          Die Beklagte beantragt in ihrer Revisionsbeantwortung, die Revision als unzulässig zurückzuweisen, hilfsweise ihr keine Folge zu geben.

Rechtliche Beurteilung

[11]          Die Revision ist zur Klarstellung der Rechtslage zulässig, sie ist jedoch nicht berechtigt.

[12]       1. Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) sind nach den Grundsätzen der Vertragsauslegung (Paragraphen 914, f ABGB) auszulegen, und zwar orientiert am Maßstab des durchschnittlich verständigen Versicherungsnehmers und stets unter Berücksichtigung des erkennbaren Zwecks einer Bestimmung (RS0050063 [T71]; RS0112256 [T10]; RS0017960). Die Klauseln sind, wenn sie nicht Gegenstand und Ergebnis von Vertragsverhandlungen waren, objektiv unter Beschränkung auf den Wortlaut auszulegen; dabei ist der einem objektiven Betrachter erkennbare Zweck einer Bestimmung zu berücksichtigen (RS0008901 [insb T5, T7, T87]). Unklarheiten gehen zu Lasten der Partei, von der die Formulare stammen, das heißt im Regelfall zu Lasten des Versicherers (RS0050063 [T3]).

[13]          2. Rechtsbegriffe haben in der Rechtssprache eine bestimmte Bedeutung und sind daher in diesem Sinn auszulegen. Dieser Grundsatz kann allerdings nur dann zur Anwendung kommen, wenn den zu beurteilenden Rechtsinstituten nach herrschender Ansicht ein unstrittiger Inhalt beigemessen wird und sie deshalb in der Rechtssprache eine einvernehmliche Bedeutung haben. Dementsprechendes hat auch für die in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen verwendeten Rechtsbegriffe zu gelten (RS0123773 [T6]). In Allgemeinen Versicherungsbedingungen verwendete Rechtsbegriffe sind daher, wenn sie in der Rechtssprache eine bestimmte, unstrittige Bedeutung haben, in diesem Sinn auszulegen (RS0123773 [T4]).

[14]       3. In Artikel 20 Punkt 4 Punkt eins, ABHP 2011 wird die versicherte Gefahr aus der Einbruchdiebstahlversicherung als Schaden beschrieben, der durch einen versuchten oder vollbrachten Einbruchdiebstahl, Vandalismus, einfachen Diebstahl und Beraubung entsteht. Der Kläger strebt eine Versicherungsleistung an, weil ein Einbruchdiebstahl oder zumindest ein einfacher Diebstahl verwirklicht sei. Der Schutzbereich der Haushaltsversicherung umfasse auch digital vermittelte Angriffsformen auf in der Wohnung vorhandene, dort verwaltete digitale Vermögensgegenstände.

[15]       4. Ein „einfacher Diebstahl“ liegt nach Artikel 20 Punkt 4 Punkt eins Punkt 4, ABHP 2011 vor, wenn der Täter versicherte Sachen entwendet, ohne dass ein Einbruchdiebstahl oder eine Beraubung vorliegt.

[16]       4.1.1. Der Rechtsbegriff des Diebstahls hat in der Rechtssprache zwar grundsätzlich eine bestimmte, unstrittige Bedeutung (7 Ob 140/24z): Nach Paragraph 127, StGB macht sich strafbar, wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen mit dem Vorsatz wegnimmt, sich oder einen Dritten durch deren Zueignung unrechtmäßig zu bereichern. Das Tatbild des Vergehens des Diebstahls nach Paragraph 127, StGB erfordert dabei unter anderem eine Sachwegnahme unter Bruch der tatsächlichen Sachherrschaft des Gewahrsamsinhabers (12 Os 45/06v; 15 Os 65/23g mwN).

[17]       4.1.2. Allerdings enthält Artikel 20 Punkt 4 Punkt eins Punkt 4, ABHP 2011 eine eigenständige Definition des Begriffs „einfacher Diebstahl“, sodass hier nicht ohne Weiteres auf den strafrechtlichen Begriffsinhalt abgestellt werden kann vergleiche 7 Ob 215/23b).

[18]       4.1.3. Artikel 20 Punkt 4 Punkt eins Punkt 4, ABHP 2011 beschreibt als Tathandlung des „einfachen Diebstahls“ die Entwendung einer versicherten Sache. Eine Definition oder nähere Umschreibung, was unter „Entwendung“ zu verstehen ist, enthalten die Versicherungsbedingungen zwar nicht. Auch die weiteren Begriffsdefinitionen zum „Einbruchdiebstahl“ (Artikel 20 Punkt 4 Punkt eins Punkt eins, ABHP 2011) und zur „Beraubung“ (Artikel 20 Punkt 4 Punkt eins Punkt 5, ABHP 2011) enthalten die Begriffe „entwendet“ und „wegzunehmen“, ohne diese näher zu umschreiben. Nach dem Wortlaut des Artikel 20 Punkt 4 Punkt eins Punkt 4, ABHP 2011 sowie unter Bedachtnahme auf den systematischen Zusammenhang mit den übrigen Regelungen der Einbruchdiebstahlversicherung nach Artikel 20 Punkt 4 Punkt eins, ABHP 2011 ist für einen durchschnittlich verständigen Versicherungsnehmer jedoch erkennbar, dass der „einfache Diebstahl“ nach Artikel 20 Punkt 4 Punkt eins Punkt 4, ABHP 2011 ähnlich dem Tatbild des Vergehens des Diebstahls nach Paragraph 127, StGB eine Sachwegnahme unter Bruch der tatsächlichen Sachherrschaft des Versicherungsnehmers erfordert. Schon die in Artikel 20 Punkt 4 Punkt eins Punkt 4, zweiter Absatz ABHP 2011 vorgesehene Deckung bei Entwendung aus der Wohnung und für die im Freien auf dem versicherten Grundstück und im Stiegenhaus versicherten Sachen verdeutlicht den Bezug auf eine tatsächliche Sachherrschaft über die versicherte Sache. Nichts anderes folgt aus der Haftungsbegrenzung für „Bargeld und Valuten“ und „Wohnungsinhalt“, woraus ebenfalls das Erfordernis einer Sachwegnahme unter Bruch der tatsächlichen Sachherrschaft betont wird. Dies folgt auch aus dem allgemeinen Sprachgebrauch der Begriffe „entwenden“ und „wegnehmen“.

[19]       4.1.4. Der Tatbestand des „einfachen Diebstahls“ nach Artikel 20 Punkt 4 Punkt eins Punkt 4, ABHP 2011 ist somit dahin auszulegen, dass der Täter eine Sachwegnahme unter Bruch der tatsächlichen Sachherrschaft des Versicherungsnehmers verwirklicht.

[20]       4.2. Die ständige Rechtsprechung beurteilt die Behebung von Bargeld bei einem Bankomaten mittels unbefugter Verwendung einer fremden Bankomatkarte als (qualifizierten) Diebstahl nach Paragraph 127, StGB vergleiche RS0093560; 15 Os 65/23g mwN). Eine unberechtigt vorgenommene Geldüberweisung vom Konto des Berechtigten auf das Bankkonto des Täters bei einem Überweisungsautomaten unter Verwendung einer entfremdeten Bankomatkarte erfüllt hingegen mangels einer durch Gewahrsamsbruch erfolgten Sachwegnahme nicht den Tatbestand des Diebstahls nach Paragraph 127, StGB; vielmehr ist dadurch der Tatbestand des betrügerischen Datenverarbeitungsmissbrauchs nach Paragraph 148 a, Absatz eins, StGB verwirklicht (12 Os 45/06v = RS0094718 [T1]). Entsprechendes kann im Fall unberechtigter Online-Überweisungen (Tele- oder Netbanking) mittels erschlichenen Überweisungscodes gelten vergleiche 12 Os 71/17h mwN).

[21]       4.3. Vor diesem Hintergrund wird im strafrechtlichen Schrifttum (Flora in Leukauf/Steininger, StGB5 Paragraph 148 a, Rz 19 mwN; Reindl-Krauskopf/Salimi/Stricker, IT-Strafrecht [2018] Rz 2.331; Salimi, Cybercrime 2018 – Kryptowährungen, Internet of Things und Co als Herausforderungen für das Strafrecht, in Lewisch, Jahrbuch Wirtschaftsstrafrecht und Organverantwortlichkeit 2018 [2018] 7 [13]; Papathanasiou, Blockchain und Strafrecht – Herausforderungen und Chancen, ZWF 2022, 178 [181 f]; Kattavenos-Lukan, Angriffe gegen Kryptowerte: Grenzenlose Blockchain – Grenzenlose Strafgewalt? JSt 2024, 350 [351]; Brunsteiner/Taudes, Betrügerisch herausgelockte Kryptowerte: Anknüpfung inländischer Gerichtsbarkeit an physischen Aufenthaltsort des Opfers, JSt 2025, 466 [467 ff]) vertreten, dass das Überweisen von Kryptowerten durch den Täter von einer fremden in eine eigene Krypto-Wallet unter Verwendung zuvor dem Opfer herausgelockter Passwörter und Zugangscodes nicht als Diebstahl, sondern als betrügerischer Datenverarbeitungsmissbrauch nach Paragraph 148 a, StGB zu qualifizieren sei. Begründet wird dies damit, dass es auch in diesem Fall an der für den Tatbestand des Diebstahls nach Paragraph 127, StGB erforderlichen Sachwegnahme unter Bruch fremden Gewahrsams fehle. Die Vermögensverschiebung erfolge vielmehr durch die unbefugte Einflussnahme auf einen automatisierten Datenverarbeitungsvorgang, indem der Täter unter Verwendung der erschlichenen Zugangsdaten eine Übertragung der Kryptowerte auf eine von ihm kontrollierte Krypto-Wallet veranlasse.

[22]       Werden – wie bei den aus dem Bereich des sog „Phishings“ bekannten Vorgehensweisen – in einer ersten Phase unter Verwendung gefälschter Krypto-Webseiten oder fingierter Krypto-Currency-Programme dem Opfer vertrauliche Zugangsdaten, insbesondere Kontodaten, Passwörter und Private-Keys, herausgelockt und diese in einer daran anschließenden Phase zum Nachteil des Opfers verwendet, indem der Täter unter Einsatz der erlangten Daten auf die Krypto-Wallet des Opfers zugreift und die dort befindlichen Kryptowerte auf von ihm kontrollierte Wallets überträgt, wird nach der im Schrifttum vertretenen Auffassung nicht ein Diebstahl nach Paragraph 127, StGB, sondern der Tatbestand des betrügerischen Datenverarbeitungsmissbrauchs nach Paragraph 148 a, StGB verwirklicht (Papathanasiou, ZWF 2022, 178 [181 f]; Kattavenos-Lukan, JSt 2024, 350 [351]; Brunsteiner/Taudes, JSt 2025, 466 [466]; allgemein zum „Phishing“ etwa Komenda/Madl in Hinterhofer, Salzburger Kommentar zum StGB [29. Lfg 2013] Paragraph 148 a, StGB Rz 113; Reindl-Krauskopf/Salimi/Stricker, IT-Strafrecht [2018] Rz 2.271).

[23]          4.4. Diese strafrechtliche Rechtsprechung und Lehre kann hier nutzbar gemacht werden. Der vorliegende Fall ist dadurch gekennzeichnet, dass dem Kläger kein physischer Gegenstand entwendet wurde. Vielmehr wurden bestimmte Einheiten der Kryptowährung Bitcoin von unbekannten Tätern dem Zugriff des Klägers entzogen. Das Kryptoguthaben des Klägers befand sich dabei – worauf bereits das Berufungsgericht zutreffend hingewiesen hat – nicht auf der physischen Hardware-Wallet oder auf dem Computer des Klägers, sondern auf der „Blockchain“, einem dezentralen Peer-to-Peer-Netzwerk voneinander unabhängiger Rechner.

[24]       Die eingesetzte Schadsoftware diente nicht dazu, in die Wohnung des Klägers oder – wie die Revision argumentiert – in einen „virtuellen Raum“ einzudringen. Sie wurde vielmehr verwendet, um dem Kläger zunächst seine Zugangsdaten zum Kryptoguthaben sowie die Wiederherstellungsphrase zu entlocken. Der Zugriff auf das auf der Blockchain befindliche Kryptoguthaben des Klägers erfolgte sodann erst in einem weiteren Schritt durch die Täter selbst unter Verwendung dieser erlangten Daten. Darin liegt jedoch gerade keine Sachwegnahme unter Bruch der tatsächlichen Sachherrschaft und somit kein „einfacher Diebstahl“ nach Artikel 20 Punkt 4 Punkt eins Punkt 4, ABHP 2011.

[25]          Soweit die Revision im Wesentlichen geltend macht, die exklusive Verfügungsmacht über die Bitcoin-Einheiten sei rechtlich wie tatsächlich an die Innehabung und Bedienung der Hardware-Wallet in der Wohnung gebunden gewesen, der faktische Gewahrsamsbruch sowie der endgültige Verlust der Verfügungsmacht über die Bitcoins seien durch Manipulation dieses Geräts eingetreten, und, es liege daher eine Entwendung digital verkörperter Vermögenswerte aus der Wohnung vor, vermag dem nicht gefolgt zu werden. Dies bereits deshalb nicht, weil unstrittig eine physische Wegnahme der Hardware-Wallet nicht erfolgt ist. Darüber hinaus ergibt sich aus den erstgerichtlichen Feststellungen, dass die eigentliche Transaktion der Bitcoins von den Tätern unter Verwendung der zuvor mittels der Schadsoftware erlangten Wiederherstellungsphrase des Klägers durchgeführt wurde, ohne dass hierfür ein Zugriff auf die Hardware-Wallet erforderlich gewesen wäre. Nach Preisgabe der Wiederherstellungsphrase waren die Täter vielmehr in der Lage, auch ohne die Hardware-Wallet unmittelbar auf das gesamte auf der Blockchain befindliche Kryptoguthaben zuzugreifen und die Transaktion vorzunehmen. Die Schädigung des Klägers erfolgte daher nicht durch eine Manipulation dieses Geräts.

[26]       Selbst wenn man davon ausginge, der Kläger habe seine Verfügungsmacht über die Kryptowerte bereits mit der Herausgabe der Zugangsdaten und der Wiederherstellungsphrase verloren, läge kein „einfacher Diebstahl“ nach Artikel 20 Punkt 4 Punkt eins Punkt 4, ABHP 2011 vor. Unter dieser Annahme wäre der Vermögensnachteil nämlich im Sinn einer Selbstschädigung durch das eigene Verhalten des Klägers eingetreten, nicht aber durch eine Tathandlung der unbekannten Täter.

[27]       4.5. Die konkret festgestellte Tathandlung der unbekannten Täter verwirklicht damit bereits deshalb nicht den Tatbestand des einfachen Diebstahls nach Artikel 20 Punkt 4 Punkt eins Punkt 4, ABHP 2011, weil es an der dafür erforderlichen Sachwegnahme unter Bruch der tatsächlichen Sachherrschaft fehlt.

[28]       5.1. Nach Artikel 20 Punkt 4 Punkt eins Punkt eins, ABHP 2011 liegt ein Einbruchdiebstahl vor, wenn der Täter in einer der dort angeführten fünf Begehungsformen in die versicherten Räumlichkeiten einbricht, einsteigt, einschleicht oder eindringt. Diesen mehreren Begehungsformen ist also gemein, dass der Täter in eine versicherte Räumlichkeit gelangt.

[29]       5.2. Die aufgezählten Begehungsweisen sind aus der maßgeblichen Sicht eines durchschnittlich verständigen Versicherungsnehmers erkennbar als Qualifikationstatbestände ausgestaltet, bei denen der Täter einen Diebstahl in einer der dort genannten Formen begeht. Ein (vollendeter) Einbruchdiebstahl nach Artikel 20 Punkt 4 Punkt eins, ABHP 2011 setzt daher nicht nur voraus, dass der Täter in einer der fünf angeführten Begehungsweisen in eine versicherte Räumlichkeit gelangt, sondern darüber hinaus auch, dass eine Diebstahlshandlung gesetzt wird.

[30]       5.3. Da im vorliegenden Fall – wie bereits ausgeführt – eine Diebstahlshandlung nicht vorliegt, ist ein Einbruchdiebstahl nach Artikel 20 Punkt 4 Punkt eins Punkt eins, ABHP 2011 schon aus diesem Grund nicht verwirklicht. Auf die Frage, ob darüber hinaus einer der in den Versicherungsbedingungen genannten Qualifikationstatbestände erfüllt ist, kommt es daher nicht mehr an.

[31]       6. Vor diesem Hintergrund erweist sich die Revision bereits deshalb als nicht berechtigt, weil weder ein einfacher Diebstahl noch ein Einbruchdiebstahl im Sinn des Artikel 20 Punkt 4 Punkt eins, ABHP 2011 vorliegt. Die versicherte Gefahr des Einbruchdiebstahls ist somit nicht eingetreten, sodass der geltend gemachte Versicherungsanspruch schon aus diesem Grund nicht besteht.

[32]       Damit kann auch dahingestellt bleiben, ob die hier transferierten Bitcoin-Einheiten des Klägers überhaupt eine versicherte Sache im Sinn des Artikel 19 Punkt eins, ABHP 2011 darstellen und ob sie dem örtlichen Geltungsbereich der Versicherung nach Artikel 21 Punkt eins, ABHP 2011 unterfallen.

[33]          7. Der Revision war daher nicht Folge zu geben.

[34]       8. Die Kostenentscheidung beruht auf Paragraphen 50, 41, ZPO.

Textnummer

E147256

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2026:0070OB00225.25A.0325.000

Im RIS seit

27.04.2026

Zuletzt aktualisiert am

27.04.2026

Dokumentnummer

JJT_20260325_OGH0002_0070OB00225_25A0000_000