Rechtssatz für 4Ob60/83; 9ObA97/87; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0058546

Geschäftszahl

4Ob60/83; 9ObA97/87; 9ObA513/89; 9ObA396/97v; 9ObA107/16z; 9ObA34/23z; 10ObS25/25m; 9ObA26/26b

Entscheidungsdatum

31.07.2026

Norm

EFZG §2 Abs1
  1. EFZG Art. 1 § 2 heute
  2. EFZG Art. 1 § 2 gültig ab 01.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2017
  3. EFZG Art. 1 § 2 gültig von 14.11.2017 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2017
  4. EFZG Art. 1 § 2 gültig von 01.01.2001 bis 13.11.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 44/2000
  5. EFZG Art. 1 § 2 gültig von 01.06.1990 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 300/1990

Rechtssatz

Das Gesetz geht in Paragraph 2, Absatz eins, EFZG vom sogenannten Ausfallsprinzip aus, nach welchem der Arbeitnehmer während der Arbeitsverhinderung durch Krankheit oder Unfall grundsätzlich jenes Entgelt zu bekommen hat, das er verdient hätte, wenn er in dieser Zeit gearbeitet hätte.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 60/83
    Entscheidungstext OGH 05.06.1984 4 Ob 60/83
    Veröff: RdW 1984,318 = Arb 10355
  • 9 ObA 97/87
    Entscheidungstext OGH 18.11.1987 9 ObA 97/87
    Vgl auch; Veröff: ZAS 1988/13 S 121 (Andexlinger - Spitzl)
  • 9 ObA 513/89
    Entscheidungstext OGH 20.12.1989 9 ObA 513/89
    Auch; Veröff: SZ 62/217
  • 9 ObA 396/97v
    Entscheidungstext OGH 28.01.1998 9 ObA 396/97v
    Beisatz: Hier: § 5 EFZG (T1)
  • 9 ObA 107/16z
    Entscheidungstext OGH 17.11.2016 9 ObA 107/16z
    Auch
  • 9 ObA 34/23z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.12.2023 9 ObA 34/23z
    vgl
  • 10 ObS 25/25m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 16.09.2025 10 ObS 25/25m
    vgl
  • 9 ObA 26/26b
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 31.07.2026 9 ObA 26/26b

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0058546

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.09.2026

Dokumentnummer

JJR_19840605_OGH0002_0040OB00060_8300000_006

Rechtssatz für 14Ob114/86; 9ObA157/98y; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0052257

Geschäftszahl

14Ob114/86; 9ObA157/98y; 8ObA220/98f; 9ObA8/10g; 9ObA11/13b; 9ObA107/16z; 9ObA10/18p; 1Ob82/23z; 9ObA34/23z; 9ObA17/25b; 9ObA26/26b

Entscheidungsdatum

31.07.2026

Norm

ARG §2 Abs1 Z4
ARG §6 Abs1
KollV für pharmazeutische Fachkräfte in öffentlichen Apotheken und Anstaltsapotheken Österreichs ArtIV Abs14

Rechtssatz

Die Gewährung einer - auf die Normalarbeitszeit anzurechnenden - Ersatzruhezeit für den Nachtdienst ist kein (zusätzliches) Entgelt für die Zurverfügungstellung von Arbeitskraft. Durch die Gewährung der auf die Normalarbeitszeit angerechneten und damit entlohnten Ersatzruhezeit wird die Mehrdienstleistung während der Nacht ausgeglichen. Es kommt dadurch - im Wege eines Zeitausgleichs - nur zu einer anderen Verteilung der Arbeitszeit. Sofern die zunächst erbrachte Mehrleistung und die gewährte Ersatzruhezeit gleichwertige Arbeitszeiten sind, bleibt keine Mehrleistung des Dienstnehmers übrig. Anders kann es bei zeitgleicher Abgeltung ungleichwertiger Arbeitszeiten sein.

Entscheidungstexte

  • 14 Ob 114/86
    Entscheidungstext OGH 15.07.1986 14 Ob 114/86
    Veröff: RdW 1986,314 = WBl 1987,44 = Arb 10543
  • 9 ObA 157/98y
    Entscheidungstext OGH 09.12.1998 9 ObA 157/98y
    nur: Die Gewährung einer - auf die Normalarbeitszeit anzurechnenden - Ersatzruhezeit ist kein (zusätzliches) Entgelt für die Zurverfügungstellung von Arbeitskraft. (T1); Beisatz: Diese Erwägungen gelten auch für einen an die Stelle des Freizeitgewährungsanspruches tretenden Geldanspruch. (T2) Veröff: SZ 71/205
  • 8 ObA 220/98f
    Entscheidungstext OGH 26.08.1999 8 ObA 220/98f
    nur T1; Beis wie T2
  • 9 ObA 8/10g
    Entscheidungstext OGH 26.05.2010 9 ObA 8/10g
    nur: Die Gewährung einer - auf die Normalarbeitszeit anzurechnenden - Ersatzruhezeit für den Nachtdienst ist kein (zusätzliches) Entgelt für die Zurverfügungstellung von Arbeitskraft. Durch die Gewährung der auf die Normalarbeitszeit angerechneten und damit entlohnten Ersatzruhezeit wird die Mehrdienstleistung während der Nacht ausgeglichen. Es kommt dadurch - im Wege eines Zeitausgleichs - nur zu einer anderen Verteilung der Arbeitszeit. (T3)
  • 9 ObA 11/13b
    Entscheidungstext OGH 29.05.2013 9 ObA 11/13b
    Auch; nur T3; Veröff: SZ 2013/55
  • 9 ObA 107/16z
    Entscheidungstext OGH 17.11.2016 9 ObA 107/16z
    nur T1
  • 9 ObA 10/18p
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 9 ObA 10/18p
    Auch; nur T3
  • 1 Ob 82/23z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.10.2023 1 Ob 82/23z
    vgl; Beisatz: Hier: Ersatz für Erholungswert der entgangenen Ruhezeiten nach der "Arbeitszeitrichtlinie" 2003/88/EG bzw den entsprechenden Umsetzungsvorschriften im Oö StGBG 2002. (T4)
    Anm: Vgl RS0134543
  • 9 ObA 34/23z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.12.2023 9 ObA 34/23z
    nur T3
    Beisatz: Hier: Zeitguthaben iSd Art V § 3 NSchG-Nov 1992. (T5)
  • 9 ObA 17/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 29.04.2025 9 ObA 17/25b
    nur T3
    Beisatz: Es besteht kein Rücktrittsrecht des Arbeitnehmers von einer Zeitausgleichsvereinbarung im Fall der Erkrankung während des Zeitausgleichs. (T6)
  • 9 ObA 26/26b
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 31.07.2026 9 ObA 26/26b
    nur T3

Schlagworte

Arbeitnehmer

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0052257

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.09.2026

Dokumentnummer

JJR_19860715_OGH0002_0140OB00114_8600000_001

Rechtssatz für 9ObA141/88; 9ObA109/89; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0058728

Geschäftszahl

9ObA141/88; 9ObA109/89; 9ObA513/89; 9ObA166/92; 9ObA137/93; 9ObA365/93; 8ObA2046/96g; 9ObA93/97k; 9ObA169/97m; 9ObA396/97v; 8ObA361/97i; 9ObA27/98f; 8ObA407/97d; 9ObA20/99b; 9ObA295/00y; 8ObA162/01h; 8ObA67/02i; 8ObA10/02g; 9ObA79/04i; 9ObA2/05t; 8ObA28/06k; 8ObS4/07g; 2Ob16/09f; 8ObA23/09d; 9ObA63/09v; 8ObA22/10h; 9ObA121/10z; 8ObA35/12y; 9ObA62/14d; 9ObA20/14b; 9ObA3/16f; 9ObA107/16z; 9ObA151/17x; 9ObA99/21f; 9ObA34/23z; 10ObS25/25m; 9ObA26/26b

Entscheidungsdatum

31.07.2026

Rechtssatz

Diese Bestimmungen gehen vom sogenannten Ausfallsprinzip aus. Demnach hat der Arbeitnehmer während seines Urlaubs oder eines Krankenstandes grundsätzlich jenes Entgelt zu erhalten, das er verdient hätte, wenn er in dieser Zeit gearbeitet hätte.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 141/88
    Entscheidungstext OGH 29.06.1988 9 ObA 141/88
    Veröff: RdW 1988,459 = ZAS 1989/22 S 174 (Andexlinger)
  • 9 ObA 109/89
    Entscheidungstext OGH 13.09.1989 9 ObA 109/89
    Beisatz: Zufolge des Ausfallsprinzips ist zu prüfen, welcher Entgeltanspruch entstanden wäre, wenn die Arbeitsleistung in zu erwartendem Ausmaß erbracht worden wäre. (T1)
    Beisatz: Hier: § 9 Abs 2 ARG. (T2)
    Veröff: RdW 1990,87
  • 9 ObA 513/89
    Entscheidungstext OGH 20.12.1989 9 ObA 513/89
    Auch; Veröff: SZ 62/217 = ecolex 1990,305
  • 9 ObA 166/92
    Entscheidungstext OGH 11.11.1992 9 ObA 166/92
    Beisatz: § 48 ASGG (T3)
    Veröff: ZAS 1993/15 S 184
  • 9 ObA 137/93
    Entscheidungstext OGH 22.12.1993 9 ObA 137/93
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 9 ObA 365/93
    Entscheidungstext OGH 26.01.1994 9 ObA 365/93
    Auch
  • 8 ObA 2046/96g
    Entscheidungstext OGH 30.01.1997 8 ObA 2046/96g
    Beis wie T1; Veröff: SZ 70/20
  • 9 ObA 93/97k
    Entscheidungstext OGH 26.03.1997 9 ObA 93/97k
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T3
  • 9 ObA 169/97m
    Entscheidungstext OGH 11.06.1997 9 ObA 169/97m
    Auch
  • 9 ObA 396/97v
    Entscheidungstext OGH 28.01.1998 9 ObA 396/97v
    Auch; Beisatz: Hier: § 5 EFZG (T4)
  • 8 ObA 361/97i
    Entscheidungstext OGH 29.01.1998 8 ObA 361/97i
  • 9 ObA 27/98f
    Entscheidungstext OGH 01.04.1998 9 ObA 27/98f
    Auch; Beisatz: Hier: UrlG (T5)
    Veröff: SZ 71/64
  • 8 ObA 407/97d
    Entscheidungstext OGH 18.05.1998 8 ObA 407/97d
    Beisatz: Der erkrankte Arbeitnehmer soll im Verhältnis zu den arbeitsleistenden Belegschaftsmitgliedern nicht verkürzt aber auch nicht privilegiert werden. (T6)
  • 9 ObA 20/99b
    Entscheidungstext OGH 14.04.1999 9 ObA 20/99b
    Beis wie T6
  • 9 ObA 295/00y
    Entscheidungstext OGH 07.06.2001 9 ObA 295/00y
    Auch; Beis wie T5
  • 8 ObA 162/01h
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 8 ObA 162/01h
  • 8 ObA 67/02i
    Entscheidungstext OGH 17.10.2002 8 ObA 67/02i
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Der Arbeitnehmer darf durch die Inanspruchnahme des Urlaubes beziehungsweise Krankenstandes keinen Nachteil erleiden. (T7)
  • 8 ObA 10/02g
    Entscheidungstext OGH 19.09.2002 8 ObA 10/02g
    Auch
  • 9 ObA 79/04i
    Entscheidungstext OGH 15.12.2004 9 ObA 79/04i
    Auch; Beisatz: In den Zeiten der Nichtarbeit ist letzten Endes weder eine Entgeltschmälerung noch ein Entgeltausfall eingetreten, sodass das in diesen Zeiträumen bezogene - wenn auch nach dem Ausfallsprinzip bemessene und daher fiktive - Entgelt voll dem Arbeitsentgelt gleichgestellt ist. Für eine „Neutralisierung" dieser Zeiten bei der Berechnung der Abfertigung besteht daher kein Anlass. (T8)
  • 9 ObA 2/05t
    Entscheidungstext OGH 02.02.2005 9 ObA 2/05t
    Vgl auch; Beisatz: Für die Urlaubsersatzleistung nach § 10 UrlG gilt das Ausfallsprinzip, was sich daraus ergibt, dass die Ersatzleistung an die Stelle des ausständigen Urlaubsentgelts tritt (§ 10 Abs 3 UrlG). (T9)
  • 8 ObA 28/06k
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 8 ObA 28/06k
    Vgl auch; Beisatz: Grundlage für die Urlaubsentschädigung bildet das „bezogene Entgelt", unter welchem nach der stRsp der sich aus einer gewissen Regelmäßigkeit wiederkehrender Bezüge ergebene Durchschnitt zu verstehen ist. Dazu gehören auch regelmäßig geleistete Überstunden, soweit durch sie der Normallohn nicht nur in Einzelfällen, sondern mit gewisser Regelmäßigkeit erhöht wurde. (T10)
  • 8 ObS 4/07g
    Entscheidungstext OGH 22.02.2007 8 ObS 4/07g
    Auch; Beis wie T9
  • 2 Ob 16/09f
    Entscheidungstext OGH 25.06.2009 2 Ob 16/09f
    nur: Der Arbeitnehmer hat während seines Urlaubs oder eines Krankenstandes grundsätzlich jenes Entgelt zu erhalten, das er verdient hätte, wenn er in dieser Zeit gearbeitet hätte. (T11)
  • 8 ObA 23/09d
    Entscheidungstext OGH 29.09.2009 8 ObA 23/09d
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T9; Veröff: SZ 2009/128
  • 9 ObA 63/09v
    Entscheidungstext OGH 26.05.2010 9 ObA 63/09v
    Beisatz: Aus § 6 UrlG ergibt sich, dass der Arbeitnehmer durch den Urlaubsverbrauch keinen wirtschaftlichen Nachteil erleiden darf (Ausfallprinzip). Der Arbeitnehmer soll das Entgelt, das er vor dem Urlaubsantritt regelmäßig bezogen hat, in grundsätzlich gleicher Höhe für die Zeit seines im konkreten Fall in Anspruch genommenen Urlaubs weiterbeziehen. (T12)
    Beisatz: Die Bestimmungen des § 6 UrlG über das Urlaubsentgelt sind ‑ abgesehen von hier nicht relevanten kollektivvertraglichen Regelungen iSd § 6 Abs 5 UrlG ‑ unabdingbar. Die Geltung des Ausfallprinzips kann daher nicht zum Nachteil des Arbeitnehmers ausgeschlossen oder eingeschränkt werden. (T13)
  • 8 ObA 22/10h
    Entscheidungstext OGH 21.12.2010 8 ObA 22/10h
    Auch; Beisatz: Das Urlaubsentgelt wird nach dem Ausfallsprinzip berechnet. Der Arbeitnehmer hat grundsätzlich jenes Entgelt zu erhalten, das er aus der Perspektive des Urlaubsbeginns verdient hätte, wenn er in dieser Zeit gearbeitet hätte. (T14)
  • 9 ObA 121/10z
    Entscheidungstext OGH 28.02.2011 9 ObA 121/10z
    Vgl; Beis wie T13
  • 8 ObA 35/12y
    Entscheidungstext OGH 24.10.2012 8 ObA 35/12y
    Auch; Beis wie T14; Veröff: SZ 2012/113
  • 9 ObA 62/14d
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 9 ObA 62/14d
    Auch; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Bemessung der Urlaubsersatzleistung, wenn eine Teilzeitbeschäftigung gemäß § 15j Abs 9 MSchG vorzeitig mit der Inanspruchnahme von Karenz beendet wurde. (T15)
  • 9 ObA 20/14b
    Entscheidungstext OGH 22.07.2014 9 ObA 20/14b
    Beisatz: Die Bestimmungen des § 6 UrlG (Ausfallprinzip) sind dahin zu interpretieren, dass nicht auf das Entgelt in früheren Zeiträumen der Entstehung des Urlaubsanspruchs abzustellen ist, sondern der Arbeitnehmer während seines Urlaubs grundsätzlich jenes Entgelt zu erhalten hat, das er verdient hätte, wenn er in dieser Zeit gearbeitet hätte. (T16)
    Veröff: SZ 2014/67
  • 9 ObA 3/16f
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 9 ObA 3/16f
  • 9 ObA 107/16z
    Entscheidungstext OGH 17.11.2016 9 ObA 107/16z
  • 9 ObA 151/17x
    Entscheidungstext OGH 30.08.2018 9 ObA 151/17x
    Beis wie T9
  • 9 ObA 99/21f
    Entscheidungstext OGH 25.11.2021 9 ObA 99/21f
    Beisatz: Hier: Erschwernis‑, Infektions‑ und Strahlengefährdungszulage gemäß NÖ LVBG für Verdienstentgangsvergütung nach § 32 EpiG. (T17)
  • 9 ObA 34/23z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.12.2023 9 ObA 34/23z
    Beisatz: Hier: Zeitguthaben nach Art V § 3 NSchG-Nov 1992. (T18)
  • 10 ObS 25/25m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 16.09.2025 10 ObS 25/25m
    vgl; Beisatz wie T2
  • 9 ObA 26/26b
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 31.07.2026 9 ObA 26/26b

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0058728

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.09.2026

Dokumentnummer

JJR_19880629_OGH0002_009OBA00141_8800000_003

Rechtssatz für 9ObA213/88; 8ObS3/94; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0051781

Geschäftszahl

9ObA213/88; 8ObS3/94; 9ObA124/12v; 8ObA64/15t; 9ObA107/16z; 9ObA17/25b; 9ObA26/26b

Entscheidungsdatum

31.07.2026

Norm

AZG §10
  1. AZG § 10 heute
  2. AZG § 10 gültig ab 01.09.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2018
  3. AZG § 10 gültig von 01.05.1997 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 46/1997
  4. AZG § 10 gültig von 01.01.1972 bis 30.04.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 238/1971

Rechtssatz

Die Gewährung eines auf die Normalarbeitszeit anzurechnenden Freizeitausgleiches ist kein (zusätzliches) Entgelt für die Zurverfügungstellung der Arbeitskraft.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 213/88
    Entscheidungstext OGH 14.09.1988 9 ObA 213/88
    Veröff: RdW 1989,106 = WBl 1989,125
  • 8 ObS 3/94
    Entscheidungstext OGH 13.04.1994 8 ObS 3/94
  • 9 ObA 124/12v
    Entscheidungstext OGH 29.01.2013 9 ObA 124/12v
    Auch
  • 8 ObA 64/15t
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 8 ObA 64/15t
    Auch
  • 9 ObA 107/16z
    Entscheidungstext OGH 17.11.2016 9 ObA 107/16z
    Auch
  • 9 ObA 17/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 29.04.2025 9 ObA 17/25b
  • 9 ObA 26/26b
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 31.07.2026 9 ObA 26/26b

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0051781

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.09.2026

Dokumentnummer

JJR_19880914_OGH0002_009OBA00213_8800000_002

Rechtssatz für 9ObA47/92; 8ObS3/94; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0051784

Geschäftszahl

9ObA47/92; 8ObS3/94; 9ObA124/12v; 9ObA11/13b; 8ObS4/14t; 8ObA64/15t; 9ObA107/16z; 8ObA7/17p; 9ObA10/18p; 9ObA62/18k; 8ObA16/23w; 9ObA34/23z; 9ObA17/25b; 8ObA61/25s; 9ObA26/26b

Entscheidungsdatum

31.07.2026

Norm

AZG §10
IO §156 Abs1
IO §51 Abs1
AZG §19f Abs2
  1. AZG § 10 heute
  2. AZG § 10 gültig ab 01.09.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2018
  3. AZG § 10 gültig von 01.05.1997 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 46/1997
  4. AZG § 10 gültig von 01.01.1972 bis 30.04.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 238/1971
  1. IO § 156 heute
  2. IO § 156 gültig ab 01.07.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2010
  3. IO § 156 gültig von 01.01.1995 bis 30.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 974/1993
  4. IO § 156 gültig von 01.01.1983 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 370/1982
  1. IO § 51 heute
  2. IO § 51 gültig ab 01.07.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2010
  3. IO § 51 gültig von 01.10.1997 bis 30.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/1997
  4. IO § 51 gültig von 01.01.1983 bis 01.01.1983 aufgehoben durch BGBl. Nr. 370/1982
  1. AZG § 19f heute
  2. AZG § 19f gültig ab 01.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2022
  3. AZG § 19f gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2007
  4. AZG § 19f gültig von 01.05.1997 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 46/1997

Rechtssatz

Der Anspruch aus einer Vereinbarung über Zeitausgleich hat keinen Entgeltcharakter, sondern beruht nur auf einer anderen Verteilung der Arbeitszeit.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 47/92
    Entscheidungstext OGH 26.02.1992 9 ObA 47/92
    Veröff: SZ 65/31 = Arb 11015
  • 8 ObS 3/94
    Entscheidungstext OGH 13.04.1994 8 ObS 3/94
  • 9 ObA 124/12v
    Entscheidungstext OGH 29.01.2013 9 ObA 124/12v
    Auch
  • 9 ObA 11/13b
    Entscheidungstext OGH 29.05.2013 9 ObA 11/13b
    Auch; Veröff: SZ 2013/55
  • 8 ObS 4/14t
    Entscheidungstext OGH 28.04.2014 8 ObS 4/14t
    Vgl auch; Beisatz: Nicht verbrauchtes Zeitguthaben aus Überstunden, das nicht in einen fälligen Geldanspruch umgewandelt wurde, ist nicht „Arbeitsentgelt“. (T1)
    Veröff: SZ 2014/46
  • 8 ObA 64/15t
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 8 ObA 64/15t
    Auch
  • 9 ObA 107/16z
    Entscheidungstext OGH 17.11.2016 9 ObA 107/16z
    Auch; Beisatz: Die Gewährung einer auf die Normalarbeitszeit anzurechnenden Ersatzruhezeit für den Nachtdienst ist kein (zusätzliches) Entgelt für die Zurverfügungstellung von Arbeitskraft. (T2)
  • 8 ObA 7/17p
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 ObA 7/17p
    Beisatz: Soweit Zeitguthaben durch Zeitausgleich unter Anrechnung auf die Normalarbeitszeit verbraucht wurden, liegen daher keine Überstunden vor. (T3)
  • 9 ObA 10/18p
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 9 ObA 10/18p
    Auch; Beisatz: Hier: Vom Dienstgeber im Rahmen der Dienstplangestaltung nach § 76 NÖ LBG bzw § 36 Abs 1 NÖ LVBG iVm § 71 DPL 1972 einseitig angeordneter Zeitausgleich. (T4)
  • 9 ObA 62/18k
    Entscheidungstext OGH 27.02.2019 9 ObA 62/18k
    Auch; Beisatz: Hier: Zeitguthaben nach § 30 NÖ LBG. (T5)
  • 8 ObA 16/23w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 29.08.2023 8 ObA 16/23w
    Beisatz wie T1 nur: Zeitguthaben, die als solche aufgrund einer Zeitausgleichsvereinbarung im Sinne einer anderen Verteilung der Arbeitszeit auszugleichen sind, sind keine Entgeltansprüche und damit auch keine vermögensrechtlichen Ansprüche, die als Insolvenzforderung den Wirkungen eines Sanierungsplans unterliegen. (T6)
  • 9 ObA 34/23z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.12.2023 9 ObA 34/23z
    vgl
  • 9 ObA 17/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 29.04.2025 9 ObA 17/25b
    Beisatz: Es besteht kein Rücktrittsrecht des Arbeitnehmers von einer Zeitausgleichsvereinbarung im Fall der Erkrankung während des Zeitausgleichs. (T7)
  • 8 ObA 61/25s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 20.02.2026 8 ObA 61/25s
    Beisatz wie T2
  • 9 ObA 26/26b
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 31.07.2026 9 ObA 26/26b

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0051784

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.09.2026

Dokumentnummer

JJR_19920226_OGH0002_009OBA00047_9200000_004