Rechtssatz für 1Ob183/73; 1Ob143/73; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0045093

Geschäftszahl

1Ob183/73; 1Ob143/73; 5Ob39/74; 6Ob195/74; 5Ob79/75; 1Ob337/75; 7Ob513/76; 8Ob1/76; 3Ob531/76; 6Ob520/76; 5Ob683/76; 1Ob758/76; 3Ob53/78; 2Ob165/78; 6Ob514/79; 6Ob503/79; 8Ob134/79; 1Ob660/79; 6Ob637/79; 6Ob573/80; 2Ob552/80; 5Ob627/80; 5Ob580/81; 5Ob507/82; 8Ob547/82; 4Ob523/82; 4Ob397/82; 2Ob565/83; 4Ob321/83 (4Ob322/83); 2Ob547/84; 6Ob585/84; 2Ob553/86; 8Ob83/97g; 3Ob202/09s

Entscheidungsdatum

22.10.2009

Norm

ABGB §37 A
ABGB §37 C1
ABGB §300 C
  1. ABGB § 37 gültig von 01.01.1979 bis 01.01.1979 aufgehoben durch BGBl. Nr. 304/1978
  1. ABGB § 37 gültig von 01.01.1979 bis 01.01.1979 aufgehoben durch BGBl. Nr. 304/1978
  1. ABGB § 300 heute
  2. ABGB § 300 gültig ab 01.01.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2008
  3. ABGB § 300 gültig von 01.01.1979 bis 31.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 304/1978

Rechtssatz

Die kollisionsrechtliche Frage, welches Recht anzuwenden ist, kann dann offen bleiben, wenn die in Betracht kommenden Rechtsordnungen meritorisch zum gleichen Ergebnis führen (Kegel IPR 3.Auflage 198, SZ 32/120).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 183/73
    Entscheidungstext OGH 19.12.1973 1 Ob 183/73
  • 1 Ob 143/73
    Entscheidungstext OGH 31.10.1973 1 Ob 143/73
  • 5 Ob 39/74
    Entscheidungstext OGH 24.04.1974 5 Ob 39/74
  • 6 Ob 195/74
    Entscheidungstext OGH 10.10.1974 6 Ob 195/74
  • 5 Ob 79/75
    Entscheidungstext OGH 03.06.1975 5 Ob 79/75
    Beisatz: Ausnahmsweise (T1) Veröff: ZfRV 1979,200 (Glosse von Schwimann)
  • 1 Ob 337/75
    Entscheidungstext OGH 14.01.1976 1 Ob 337/75
    Veröff: EvBl 1976/215 S 435 = SZ 49/3
  • 7 Ob 513/76
    Entscheidungstext OGH 30.01.1976 7 Ob 513/76
    Beisatz: Kaufmännische Rügepflicht nach deutschem bzw österreichischem Recht. (T2) Veröff: ZfRV 1979,211
  • 8 Ob 1/76
    Entscheidungstext OGH 04.02.1976 8 Ob 1/76
    Veröff: ZfRV 1977,130 (Glosse von Schwind)
  • 3 Ob 531/76
    Entscheidungstext OGH 30.03.1976 3 Ob 531/76
    Beisatz: Bereicherungsrecht § 812 dBGB, § 1435 ABGB. (T3)
  • 6 Ob 520/76
    Entscheidungstext OGH 08.04.1976 6 Ob 520/76
    Beisatz: Art 1325, 1350 CC (T4) Veröff: JBl 1976,639 = ZfRV 1978,50 mit ablehnender Glosse von Schwind
  • 5 Ob 683/76
    Entscheidungstext OGH 02.11.1976 5 Ob 683/76
  • 1 Ob 758/76
    Entscheidungstext OGH 16.02.1977 1 Ob 758/76
  • 3 Ob 53/78
    Entscheidungstext OGH 05.09.1978 3 Ob 53/78
  • 2 Ob 165/78
    Entscheidungstext OGH 09.01.1979 2 Ob 165/78
  • 6 Ob 514/79
    Entscheidungstext OGH 21.02.1979 6 Ob 514/79
    Beis wie T2
  • 6 Ob 503/79
    Entscheidungstext OGH 25.04.1979 6 Ob 503/79
  • 8 Ob 134/79
    Entscheidungstext OGH 02.07.1979 8 Ob 134/79
    Beisatz: Quotenvorrecht des Versicherungsnehmers nach österreichischem und Schweizer Recht. (T5)
  • 1 Ob 660/79
    Entscheidungstext OGH 13.07.1979 1 Ob 660/79
    Beisatz: Dies ist amtswegig vom Prozessgericht zu erheben und festzustellen. (T6) Veröff: SZ 52/117
  • 6 Ob 637/79
    Entscheidungstext OGH 28.11.1979 6 Ob 637/79
    Beisatz: § 25 HVG - § 89 b dHGB (T7)
  • 6 Ob 573/80
    Entscheidungstext OGH 09.07.1980 6 Ob 573/80
  • 2 Ob 552/80
    Entscheidungstext OGH 24.07.1980 2 Ob 552/80
    Beisatz: Verwahrvertrag (§ 961 ABGB, § 695 BGB, Art 1777 italienisches Zivilgesetzbuch) (T8)
  • 5 Ob 627/80
    Entscheidungstext OGH 02.12.1980 5 Ob 627/80
  • 5 Ob 580/81
    Entscheidungstext OGH 27.10.1981 5 Ob 580/81
    Vgl
  • 5 Ob 507/82
    Entscheidungstext OGH 09.02.1982 5 Ob 507/82
    Auch; Beis wie T3
  • 8 Ob 547/82
    Entscheidungstext OGH 19.05.1983 8 Ob 547/82
  • 4 Ob 523/82
    Entscheidungstext OGH 12.07.1983 4 Ob 523/82
    Veröff: HS XIV/XV/14
  • 4 Ob 397/82
    Entscheidungstext OGH 20.12.1983 4 Ob 397/82
    Beisatz: Hier: § 21 HVG, Art 418a ff OR (T9)
  • 2 Ob 565/83
    Entscheidungstext OGH 31.01.1984 2 Ob 565/83
  • 4 Ob 321/83
    Entscheidungstext OGH 08.05.1984 4 Ob 321/83
    Beisatz: "Konversion" (Umdeutung) eines nichtigen Rechtsgeschäftes im österreichischen und im schweizerischen Recht. (T10) Veröff: ÖBl 1984,90 = GRURInt 1985,129
  • 2 Ob 547/84
    Entscheidungstext OGH 08.05.1984 2 Ob 547/84
  • 6 Ob 585/84
    Entscheidungstext OGH 26.09.1985 6 Ob 585/84
    Vgl auch
  • 2 Ob 553/86
    Entscheidungstext OGH 28.10.1986 2 Ob 553/86
    Veröff: HS XVI/XVII/15
  • 8 Ob 83/97g
    Entscheidungstext OGH 28.08.1997 8 Ob 83/97g
  • 3 Ob 202/09s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 3 Ob 202/09s

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0045093

Im RIS seit

19.12.1973

Zuletzt aktualisiert am

19.03.2024

Dokumentnummer

JJR_19731219_OGH0002_0010OB00183_7300000_001

Rechtssatz für 1Ob15/75 4Ob342/75 3Ob6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0005418

Geschäftszahl

1Ob15/75; 4Ob342/75; 3Ob607/76; 4Ob327/77; 4Ob387/77; 3Ob544/78; 2Ob510/78; 4Ob316/78; 4Ob402/78; 1Ob518/79; 4Ob366/79; 4Ob580/79; 4Ob408/79; 7Ob804/81; 7Ob604/85 (7Ob605/85); 4Ob401/87; 4Ob250/03y; 3Ob202/09s; 4Ob145/14y; 4Ob205/14x; 4Ob203/14b

Entscheidungsdatum

18.11.2014

Rechtssatz

1.) Dem Gegner der gefährdeten Partei kann es grundsätzlich nicht verwehrt werden, den von der gefährdeten Partei behaupteten Anspruch durch geeignete Bescheinigungsmittel unglaubhaft zu machen (RSpr 1929/19 = JBl 1929,374 und 1 Ob 171/63), soweit dies mit den Mitteln des Bescheinigungsverfahrens möglich ist (4 Ob 307/59 ua).

2.) Aus der Beschränkung des Bescheinigungsverfahrens auf parate Beweismittel (Paragraph 274, ZPO) und dem summarischen Charakter des Verfahrens lässt sich der Grundsatz ableiten, dass Gegenbescheinigungsmittel nur dann aufzunehmen sind, wenn damit ein einfach gelagerter Sachverhalt glaubhaft gemacht werden soll.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 15/75
    Entscheidungstext OGH 05.03.1975 1 Ob 15/75
  • 4 Ob 342/75
    Entscheidungstext OGH 21.10.1975 4 Ob 342/75
    nur: Dem Gegner der gefährdeten Partei kann es grundsätzlich nicht verwehrt werden, den von der gefährdeten Partei behaupteten Anspruch durch geeignete Bescheinigungsmittel unglaubhaft zu machen (Rspr 1929/19 = JBl 1929,374 und 1 Ob 171/63), soweit dies mit den Mitteln des Bescheinigungsverfahrens möglich ist (4 Ob 307/59 ua). (T1)
  • 3 Ob 607/76
    Entscheidungstext OGH 11.08.1976 3 Ob 607/76
    nur T1; EvBl 1976/270 S 627
  • 4 Ob 327/77
    Entscheidungstext OGH 19.04.1977 4 Ob 327/77
    nur T1
  • 4 Ob 387/77
    Entscheidungstext OGH 27.09.1977 4 Ob 387/77
    nur: Aus der Beschränkung des Bescheinigungsverfahrens auf parate
    Beweismittel (§ 274 ZPO) und dem summarischen Charakter des
    Verfahrens lässt sich der Grundsatz ableiten, dass
    Gegenbescheinigungsmittel nur dann aufzunehmen sind, wenn damit ein
    einfach gelagerter Sachverhalt glaubhaft gemacht werden soll. (T2)
  • 3 Ob 544/78
    Entscheidungstext OGH 14.03.1978 3 Ob 544/78
  • 2 Ob 510/78
    Entscheidungstext OGH 16.03.1978 2 Ob 510/78
  • 4 Ob 316/78
    Entscheidungstext OGH 04.04.1978 4 Ob 316/78
    nur T1; ÖBl 1978,92 = SZ 51/39
  • 4 Ob 402/78
    Entscheidungstext OGH 05.12.1978 4 Ob 402/78
    nur T1; ÖBl 1979,126
  • 1 Ob 518/79
    Entscheidungstext OGH 31.01.1979 1 Ob 518/79
    nur T1
  • 4 Ob 366/79
    Entscheidungstext OGH 10.07.1979 4 Ob 366/79
  • 4 Ob 580/79
    Entscheidungstext OGH 27.11.1979 4 Ob 580/79
  • 4 Ob 408/79
    Entscheidungstext OGH 04.03.1980 4 Ob 408/79
    ÖBl 1980,121
  • 7 Ob 804/81
    Entscheidungstext OGH 18.03.1982 7 Ob 804/81
    nur T1
  • 7 Ob 604/85
    Entscheidungstext OGH 24.07.1985 7 Ob 604/85
    nur T1
  • 4 Ob 401/87
    Entscheidungstext OGH 12.01.1988 4 Ob 401/87
    Auch; nur T2
  • 4 Ob 250/03y
    Entscheidungstext OGH 16.12.2003 4 Ob 250/03y
    nur T1
  • 3 Ob 202/09s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 3 Ob 202/09s
    Auch; nur T1
  • 4 Ob 145/14y
    Entscheidungstext OGH 21.10.2014 4 Ob 145/14y
    nur T2; Beisatz: Hier: Feststellungen zur Frage, ob die konkrete Ausgestaltung des Glücksspielmonopols iSd Entscheidung Pfleger „wirklich das Ziel des Spielerschutzes oder der Kriminalitätsbekämpfung verfolgt und [...] tatsächlich dem Anliegen entspricht, in kohärenter und systematischer Weise die Gelegenheiten zum Spiel zu verringern oder die mit diesen Spielen verbundene Kriminalität zu bekämpfen“. (T3)
  • 4 Ob 205/14x
    Entscheidungstext OGH 18.11.2014 4 Ob 205/14x
    nur T2; Beis wie T3
  • 4 Ob 203/14b
    Entscheidungstext OGH 18.11.2014 4 Ob 203/14b
    nur T2; Beisatz: Hier: Feststellungen zur Unionsrechtswidrigkeit des österreichischen Glücksspielmonopols. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0005418

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.04.2015

Dokumentnummer

JJR_19750305_OGH0002_0010OB00015_7500000_004

Rechtssatz für 4Ob334/72 1Ob586/76 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0005307

Geschäftszahl

4Ob334/72; 1Ob586/76; 4Ob538/81; 5Ob555/83; 7Ob600/86; 10Ob2433/96h; 2Ob11/98a; 1Ob16/01m; 4Ob67/03m; 1Ob233/05d; 4Ob122/06d; 2Ob169/07b; 3Ob202/09s; 7Ob59/11v; 7Ob53/15t; 3Ob152/16y

Entscheidungsdatum

22.09.2016

Rechtssatz

Da das im Einzelfall anzuwendende ausländische Recht dem Gericht nicht bekannt sein muss, die Ermittlung dieses Rechtes aber geraume Zeit in Anspruch nehmen kann, widerspricht es dem Wesen des auf eine rasche und nur vorläufige Entscheidung abgestellten Provisorialverfahrens, die Ermittlung der rechtlichen Grundlagen dem Gericht zu überlassen. Nur wenn ausschließlich österreichisches Recht anzuwenden ist, kann die EV ohne Bescheinigung der rechtlichen Grundlage erlassen werden (4 Ob 381/71). Wenn aber der geltend gemachte Anspruch nach ausländischem Recht beurteilt werden muss, sind bereits dem Erstgericht nicht nur die tatsächlichen Voraussetzungen des Anspruches, sondern auch dessen rechtliche Grundlage zu bescheinigen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 334/72
    Entscheidungstext OGH 12.09.1972 4 Ob 334/72
    Veröff: SZ 45/94 = EvBl 1973/53 S 129 = ÖBl 1973,19 = JBl 1973,530
  • 1 Ob 586/76
    Entscheidungstext OGH 28.03.1976 1 Ob 586/76
    Beisatz: Jedoch bedürfen jene ausländischen Normen keiner Bescheinigung, die vernünftigerweise nicht in Zweifel gezogen werden können (Hier: für das italienische wie für das Schweizer / allenfalls "internationale Handels- = / Recht für die Verpflichtung, Handelsverträge einzuhalten und für die Verletzung solcher Verträge Schadenersatz zu leisten). (T1)
  • 4 Ob 538/81
    Entscheidungstext OGH 07.07.1981 4 Ob 538/81
  • 5 Ob 555/83
    Entscheidungstext OGH 22.03.1983 5 Ob 555/83
    Vgl aber; Beisatz: Die Angemessenheit der Frist zur Ermittlung des ausländischen Rechts hängt auch von der Dringlichkeit des einzelnen Falles ab. (T2)
  • 7 Ob 600/86
    Entscheidungstext OGH 10.07.1986 7 Ob 600/86
    Vgl auch; Veröff: SZ 59/128 = BankArch 1986,486 (Koziol) = JBl 1987,115 = IPRAX 1988,33 (Morscher,40) = RdW 1986,341
  • 10 Ob 2433/96h
    Entscheidungstext OGH 13.12.1996 10 Ob 2433/96h
    Auch; nur: Da das im Einzelfall anzuwendende ausländische Recht dem Gericht nicht bekannt sein muss, die Ermittlung dieses Rechtes aber geraume Zeit in Anspruch nehmen kann, widerspricht es dem Wesen des auf eine rasche und nur vorläufige Entscheidung abgestellten Provisorialverfahrens, die Ermittlung der rechtlichen Grundlagen dem Gericht zu überlassen. (T3)
    Beis wie T2; Beisatz: Wenn der für die Ermittlung des ausländischen Rechts erforderliche Zeitaufwand den zu sichernden Anspruch vereitelt, die Entscheidung also nicht den geringsten Aufschub verträgt, so hat bereits aus dieser Erwägung heraus jedenfalls für das Provisorialverfahren österreichisches Recht vorrangig zur Anwendung zu kommen. (T4)
  • 2 Ob 11/98a
    Entscheidungstext OGH 12.02.1998 2 Ob 11/98a
    nur: Widerspricht dem Wesen des auf eine rasche und nur vorläufige Entscheidung abgestellten Provisorialverfahrens, die Ermittlung der rechtlichen Grundlagen dem Gericht zu überlassen. (T5)
    Beis wie T2; Beis wie T4 nur: Wenn der für die Ermittlung des ausländischen Rechts erforderliche Zeitaufwand den zu sichernden Anspruch vereitelt, so hat bereits aus dieser Erwägung heraus jedenfalls für das Provisorialverfahren österreichisches Recht vorrangig zur Anwendung zu kommen. (T6)
  • 1 Ob 16/01m
    Entscheidungstext OGH 26.06.2001 1 Ob 16/01m
    Vgl; Beisatz: Die sofortige Anwendung österreichischen Rechts ohne vorherige ernsthafte Bemühung, das bedeutsame ausländische Sachrecht zu ermitteln, ist unzulässig. Muss subsidiär schließlich doch österreichisches Sachrecht herangezogen werden, so ist der Vollzug einer einstweiligen Verfügung wegen mangelnder "Richtigkeitsgewähr" nur gegen Sicherheitsleistung anzuordnen. (T7) Beisatz: Das angemessene Ausmaß der Frist zur Ermittlung des ausländischen Rechts hängt auch von der Dringlichkeit des einzelnen Falls ab. (T8)
    Beis wie T6
  • 4 Ob 67/03m
    Entscheidungstext OGH 24.06.2003 4 Ob 67/03m
    Auch; Beisatz: Ist auch das anwendbare fremde Recht nicht als Anspruchsgrundlage zu beurteilen, die der Kläger gemäß § 389 Abs 1 EO zu bescheinigen hat, muss doch der Kläger den anspruchsbegründenden Sachverhalt im einzelnen wahrheitsgemäß darlegen und bescheinigen. Ist ein fremdes Recht anzuwenden, so muss er sich vor Einbringung seines Sicherungsantrags Klarheit darüber verschaffen, welche Tatbestandsvoraussetzungen erfüllt sein müssen, damit der geltend gemachte Anspruch begründet ist. Der Kläger wird daher im Regelfall nicht unzumutbar belastet, wenn er bereits mit dem Sicherungsantrag auch das anwendbare Recht darlegt. (T9)
    Beisatz: Erbringt der Kläger die notwendigen Bescheinigungen nicht, so hat das Gericht das fremde Recht von Amts wegen zu ermitteln, sofern dies ohne weitwendige Nachforschungen und innerhalb eines dem Zweck des Sicherungsverfahrens angemessenen und damit kurzen Zeitraums möglich ist. (T10)
    Beis wie T6
  • 1 Ob 233/05d
    Entscheidungstext OGH 07.03.2006 1 Ob 233/05d
    Auch; Beisatz: Hier: Tschechische Wettbewerbsnormen. (T11)
  • 4 Ob 122/06d
    Entscheidungstext OGH 28.09.2006 4 Ob 122/06d
    Ausdrücklich gegenteilig; Beisatz: Auch in Sicherungsverfahren legt die nunmehr ständige Rsp der gefährdeten Partei keine Behauptungspflicht und Bescheinigungspflicht zum Inhalt der ausländischen Rechtsnormen auf, die auf den zu sichernden Anspruch anzuwenden sind; der besonderen Dringlichkeit dieses Verfahrens ist vielmehr durch eine flexible Anwendung von § 4 Abs 2 IPRG Rechnung zu tragen. (T12)
  • 2 Ob 169/07b
    Entscheidungstext OGH 27.09.2007 2 Ob 169/07b
    Vgl; Beis ähnlich wie T4
  • 3 Ob 202/09s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 3 Ob 202/09s
    Auch; Beis wie T10
  • 7 Ob 59/11v
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 7 Ob 59/11v
    Auch
  • 7 Ob 53/15t
    Entscheidungstext OGH 23.03.2015 7 Ob 53/15t
    Vgl; Beisatz: Die gefährdete Partei hat nicht dargelegt, dass aus der Anwendung ausländischen Rechts für sie ein günstigeres Ergebnis zu erzielen wäre. Eine amtswegige Wahrnehmung hat daher in Hinblick auf die Dringlichkeit der Sache zu unterbleiben. (T13)
  • 3 Ob 152/16y
    Entscheidungstext OGH 22.09.2016 3 Ob 152/16y
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T12

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0005307

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.10.2016

Dokumentnummer

JJR_19720912_OGH0002_0040OB00334_7200000_001

Rechtssatz für 3Ob590/53; 3Ob64/59; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0079468

Geschäftszahl

3Ob590/53; 3Ob64/59; 5Ob85/72; 6Ob152/73; 1Ob77/74; 5Ob29/75 (5Ob100/75); 3Ob580/81; 3Ob625/81; 6Ob540/83; 5Ob508/86; 4Ob606/88; 5Ob506/93 (5Ob507/93; 5Ob508/93); 6Ob1543/94; 10Ob1528/94; 5Ob539/95; 8Ob230/02k; 3Ob35/03y; 3Ob202/09s; 10Ob22/13b; 4Ob201/16m; 8Ob118/17m; 5Ob205/21i; 9Ob104/22t; 6Ob60/22z; 6Ob72/24t

Entscheidungsdatum

06.11.2024

Rechtssatz

Grober Undank im Sinne des Paragraph 948, ABGB setzt lediglich eine nach den Strafgesetzen zu ahnende Tat voraus, ohne dass es darauf ankommt, ob eine strafgerichtliche Verurteilung tatsächlich erfolgt ist. Damit ist aber nicht gesagt, dass jede unter den Wortlaut des Paragraph 948, Satz 2 ABGB fallende strafbare Handlung schon als grober Undank anzusehen ist, der ein Widerrufsrecht des Geschenkgebers begründet. Nur in einer solchen Handlung kann ein grober Undank gelegen sein, die schwer genug erscheint, um die Entziehung des Geschenkes zu rechtfertigen. Dabei darf auch die subjektive Tatseite nicht außeracht gelassen werden.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 590/53
    Entscheidungstext OGH 02.10.1953 3 Ob 590/53
    Veröff: EvBl 1953/510 S 631
  • 3 Ob 64/59
    Entscheidungstext OGH 08.04.1959 3 Ob 64/59
    nur: Damit ist aber nicht gesagt, dass jede unter den Wortlaut des § 948 Satz 2 ABGB fallende strafbare Handlung schon als grober Undank anzusehen ist, der ein Widerrufsrecht des Geschenkgebers begründet. Nur in einer solchen Handlung kann ein grober Undank gelegen sein, die schwer genug erscheint, um die Entziehung des Geschenkes zu rechtfertigen. (T1)
  • 5 Ob 85/72
    Entscheidungstext OGH 28.06.1972 5 Ob 85/72
    nur: Grober Undank im Sinne des § 948 ABGB setzt lediglich eine nach den Strafgesetzen zu ahnende Tat voraus, ohne dass es darauf ankommt, ob eine strafgerichtliche Verurteilung tatsächlich erfolgt ist. (T2)
    Veröff: JBl 1973,204 = NZ 1974,12 = MietSlg 24099
  • 6 Ob 152/73
    Entscheidungstext OGH 06.09.1973 6 Ob 152/73
    nur T1; Veröff: EvBl 1974/39 S 99
  • 1 Ob 77/74
    Entscheidungstext OGH 05.06.1974 1 Ob 77/74
    nur T2
  • 5 Ob 29/75
    Entscheidungstext OGH 17.06.1975 5 Ob 29/75
    nur T2; Veröff: SZ 48/68 = EvBl 1976/33 S 71 = NZ 1976,186
  • 3 Ob 580/81
    Entscheidungstext OGH 18.11.1981 3 Ob 580/81
    Vgl auch; nur T2; Beisatz: Einbringen von Besitzstörungsklagen ist kein grober Undank, zumal dann, wenn sie sich nur gegen einen Geschenkgeber richtet, der die Schenkung entgegen den getroffenen Vereinbarungen nicht mehr wahrhaben will. (T3)
  • 3 Ob 625/81
    Entscheidungstext OGH 09.12.1981 3 Ob 625/81
    nur T2
  • 6 Ob 540/83
    Entscheidungstext OGH 08.03.1984 6 Ob 540/83
    Auch; nur T1; nur: Grober Undank im Sinne des § 948 ABGB setzt lediglich eine nach den Strafgesetzen zu ahnende Tat voraus. (T4)
    Beisatz: In der strafbaren Handlung muss sich grober Undank in der allgemein gebräuchlichen Bedeutung dieser Worte äußern. (T5)
  • 5 Ob 508/86
    Entscheidungstext OGH 24.02.1987 5 Ob 508/86
    nur T4; Beisatz: Zur subjektiven Tatseite des zivilrechtlichen Schenkungswiderrufsgrundes ist auch das Bewusstsein erforderlich, eine verwerfliche Außerachtlassung der Dankbarkeit begangen zu haben. (T6)
    Veröff: NZ 1988,13
  • 4 Ob 606/88
    Entscheidungstext OGH 10.01.1989 4 Ob 606/88
    Auch
  • 5 Ob 506/93
    Entscheidungstext OGH 21.12.1993 5 Ob 506/93
    Vgl auch; Beisatz: Die strafbare Handlung muss einen tadelnswerten Mangel an dankbarer Gesinnung erkennen lassen. Nicht jeder Ehebruch rechtfertigt den Widerruf. (T7)
  • 6 Ob 1543/94
    Entscheidungstext OGH 14.04.1994 6 Ob 1543/94
  • 10 Ob 1528/94
    Entscheidungstext OGH 10.10.1994 10 Ob 1528/94
    Auch; nur T4
  • 5 Ob 539/95
    Entscheidungstext OGH 19.12.1995 5 Ob 539/95
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 8 Ob 230/02k
    Entscheidungstext OGH 23.01.2003 8 Ob 230/02k
    Auch
  • 3 Ob 35/03y
    Entscheidungstext OGH 28.05.2003 3 Ob 35/03y
    Vgl auch; Beisatz: Der Widerruf einer Schenkung setzt auch den Nachweis des Verschuldens des Beschenkten voraus. (T8)
  • 3 Ob 202/09s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 3 Ob 202/09s
    Auch; Beis ähnlich wie T6; Beis wie T8
  • 10 Ob 22/13b
    Entscheidungstext OGH 04.11.2013 10 Ob 22/13b
    Auch; nur ähnlich T2; Beisatz: Wird zu den Vorwürfen keine strafrechtliche Verurteilung behauptet, ist im Zivilverfahren als Vorfrage zu prüfen, ob ein strafbarer Tatbestand gesetzt wurde. (T9)
  • 4 Ob 201/16m
    Entscheidungstext OGH 20.12.2016 4 Ob 201/16m
  • 8 Ob 118/17m
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 Ob 118/17m
    Auch
  • 5 Ob 205/21i
    Entscheidungstext OGH 13.01.2022 5 Ob 205/21i
    Vgl; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 9 Ob 104/22t
    Entscheidungstext OGH 24.01.2023 9 Ob 104/22t
    Vgl; nur T1; Beis wie T9
  • 6 Ob 60/22z
    Entscheidungstext OGH 24.03.2023 6 Ob 60/22z
    vgl
  • 6 Ob 72/24t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 06.11.2024 6 Ob 72/24t
    nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0079468

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.12.2024

Dokumentnummer

JJR_19531002_OGH0002_0030OB00590_5300000_001

Rechtssatz für 6Ob152/73; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0079367

Geschäftszahl

6Ob152/73; 5Ob29/75 (5Ob100/75); 3Ob625/81; 6Ob540/83; 5Ob506/93 (5Ob507/93; 5Ob508/93); 10Ob1528/94; 5Ob539/95; 10Ob2152/96k; 8Ob230/02k; 3Ob202/09s; 10Ob22/13b; 4Ob201/16m; 8Ob118/17m; 3Ob46/20s; 5Ob205/21i; 9Ob104/22t; 6Ob60/22z; 6Ob72/24t

Entscheidungsdatum

06.11.2024

Rechtssatz

Um das Merkmal des groben Undanks zu erfüllen, muss die Verfehlung des Beschenkten derartig sein, dass sie nach den in den Kreisen, denen beide Teile angehören, herrschenden Anschauungen als eine solche Vernachlässigung der Dankespflicht gilt, die eine Entziehung des Geschenkes rechtfertigt.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 152/73
    Entscheidungstext OGH 06.09.1973 6 Ob 152/73
    Veröff: EvBl 1974/39 S 99 = NZ 1974,123
  • 5 Ob 29/75
    Entscheidungstext OGH 17.06.1975 5 Ob 29/75
    Veröff: SZ 48/68 = EvBl 1976/33 S 71 = JBl 1976,262 = NZ 1976,186
  • 3 Ob 625/81
    Entscheidungstext OGH 09.12.1981 3 Ob 625/81
  • 6 Ob 540/83
    Entscheidungstext OGH 08.03.1984 6 Ob 540/83
    Beisatz: Dabei darf die Beurteilung des zum Anlass des Widerrufes genommenen Verhaltens nicht für sich allein vorgenommen werden; es ist vielmehr eine Gesamtbeurteilung aller Umstände erforderlich. (T1)
  • 5 Ob 506/93
    Entscheidungstext OGH 21.12.1993 5 Ob 506/93
    Beis wie T1; Beisatz: Gefordert wird eine verwerfliche Außerachtlassung der Dankbarkeit und das Bewusstsein des Beschenkten, dem Geschenkgeber eine Kränkung zuzufügen. (T2)
  • 10 Ob 1528/94
    Entscheidungstext OGH 10.10.1994 10 Ob 1528/94
    Auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 539/95
    Entscheidungstext OGH 19.12.1995 5 Ob 539/95
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 10 Ob 2152/96k
    Entscheidungstext OGH 05.11.1996 10 Ob 2152/96k
    Auch; Beis wie T2
  • 8 Ob 230/02k
    Entscheidungstext OGH 23.01.2003 8 Ob 230/02k
  • 3 Ob 202/09s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 3 Ob 202/09s
    Auch; Beis ähnlich wie T2
  • 10 Ob 22/13b
    Entscheidungstext OGH 04.11.2013 10 Ob 22/13b
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 201/16m
    Entscheidungstext OGH 20.12.2016 4 Ob 201/16m
    Beisatz: Eine nach § 107a StGB strafbare beharrliche Verfolgung wird auch dann nicht den Tatbestand des groben Undanks erfüllen, wenn es dem Beschenkten tatsächlich nur darum gegangen wäre, die Lebensgemeinschaft zur Geschenkgeberin wiederherzustellen, zumal darin keine Verletzung der Dankespflicht erblickt werden kann. (T3)
  • 8 Ob 118/17m
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 Ob 118/17m
  • 3 Ob 46/20s
    Entscheidungstext OGH 07.05.2020 3 Ob 46/20s
    Beis wie T2
  • 5 Ob 205/21i
    Entscheidungstext OGH 13.01.2022 5 Ob 205/21i
    Beis nur wie T1
  • 9 Ob 104/22t
    Entscheidungstext OGH 24.01.2023 9 Ob 104/22t
    Vgl; Beis wie T1
  • 6 Ob 60/22z
    Entscheidungstext OGH 24.03.2023 6 Ob 60/22z
    vgl; Beisatz: Hier: Ausreichend gewichtiger Grund für einen Schenkungswiderruf bei einer rechtskräftigen strafgerichtlichen Verurteilung des Beschenkten wegen einer strafbaren Handlung zu Lasten des Vermögens des Geschenkgebers. (T4)
  • 6 Ob 72/24t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 06.11.2024 6 Ob 72/24t
    Beisatz wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0079367

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.12.2024

Dokumentnummer

JJR_19730906_OGH0002_0060OB00152_7300000_003

Rechtssatz für 5Ob29/75 (5Ob100/75); ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0079373

Geschäftszahl

5Ob29/75 (5Ob100/75); 3Ob625/81; 5Ob508/86; 4Ob606/88; 6Ob1543/94; 10Ob1528/94; 5Ob539/95; 3Ob202/09s; 10Ob22/13b; 4Ob201/16m; 8Ob118/17m; 6Ob72/24t

Entscheidungsdatum

06.11.2024

Rechtssatz

Für die Zurechenbarkeit eines sich äußerlich als grober Undank darstellenden Verhaltens des Beschenkten gegenüber dem Schenker ist auch das Bewusstsein des Beschenkten erforderlich, durch sein Verhalten dem Schenker Kränkung zuzufügen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 29/75
    Entscheidungstext OGH 17.06.1975 5 Ob 29/75
    Veröff: SZ 48/68 = EvBl 1976/33 S 71 = JBl 1976,262 = NZ 1976,186
  • 3 Ob 625/81
    Entscheidungstext OGH 09.12.1981 3 Ob 625/81
  • 5 Ob 508/86
    Entscheidungstext OGH 24.02.1987 5 Ob 508/86
    Auch; Beisatz: Bewusstsein des Beschenkten, eine verwerfliche Außerachtlassung der Dankbarkeit begangen zu haben. (T1)
    Veröff: NZ 1988,13
  • 4 Ob 606/88
    Entscheidungstext OGH 10.01.1989 4 Ob 606/88
    Beis wie T1
  • 6 Ob 1543/94
    Entscheidungstext OGH 14.04.1994 6 Ob 1543/94
    Beisatz: Dabei ist eine Gesamtbeurteilung der Umstände erforderlich; insbesondere bei Beleidigungen kommt alles auf die Umstände des Einzelfalls an. (T2)
  • 10 Ob 1528/94
    Entscheidungstext OGH 10.10.1994 10 Ob 1528/94
    Beis wie T1
  • 5 Ob 539/95
    Entscheidungstext OGH 19.12.1995 5 Ob 539/95
    Beis wie T2
  • 3 Ob 202/09s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 3 Ob 202/09s
    Auch
  • 10 Ob 22/13b
    Entscheidungstext OGH 04.11.2013 10 Ob 22/13b
    Beis wie T2
  • 4 Ob 201/16m
    Entscheidungstext OGH 20.12.2016 4 Ob 201/16m
    Beisatz: Eine nach § 107a StGB strafbare beharrliche Verfolgung wird auch dann nicht den Tatbestand des groben Undanks erfüllen, wenn es dem Beschenkten tatsächlich nur darum gegangen wäre, die Lebensgemeinschaft zur Geschenkgeberin wiederherzustellen, zumal darin keine Verletzung der Dankespflicht erblickt werden kann. (T3)
  • 8 Ob 118/17m
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 Ob 118/17m
    Beis wie T2; nur: Dabei ist eine Gesamtbeurteilung der Umstände erforderlich. (T4)
  • 6 Ob 72/24t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 06.11.2024 6 Ob 72/24t
    vgl; Beisatz nur wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0079373

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.12.2024

Dokumentnummer

JJR_19750617_OGH0002_0050OB00029_7500000_002

Rechtssatz für 6Ob22/75; 7Ob200/75; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0041965

Geschäftszahl

6Ob22/75; 7Ob200/75; 7Ob9/77; 7Ob509/78; 6Ob820/83; 7Ob724/88; 8Ob614/88; 4Ob1508/91; 6Ob203/98s; 10ObS17/01z; 10ObS332/02z; 3Ob211/08p; 3Ob202/09s; 5Ob225/10i; 17Ob1/11p; 2Ob30/11t; 4Ob142/12d; 9ObA7/13i; 2Ob229/13k; 3Ob243/13a; 6Ob120/15p; 4Ob64/17s; 4Ob245/17h; 3Ob135/19b; 6Ob97/22s; 8Ob159/22y; 10ObS20/23y; 10ObS53/23a; 8Ob114/22f; 10Ob4/24x; 8ObA49/23y; 4Ob102/23p; 10Ob47/24w; 4Ob173/24f; 10Ob38/25y; 4Ob168/25x

Entscheidungsdatum

28.01.2026

Norm

ZPO §482 Abs2 B2
  1. ZPO § 482 heute
  2. ZPO § 482 gültig ab 01.05.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983

Rechtssatz

Diese Gesetzesstelle verfügt ein Verbot des Vorbringens neuer Tatsachen und Beweismittel zum Anspruch, also ein Neuerungsverbot in Ansehung des Stoffes für die Entscheidung der in erster Instanz gestellten Sachanträge.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 22/75
    Entscheidungstext OGH 24.04.1975 6 Ob 22/75
  • 7 Ob 200/75
    Entscheidungstext OGH 27.11.1975 7 Ob 200/75
  • 7 Ob 9/77
    Entscheidungstext OGH 03.02.1977 7 Ob 9/77
  • 7 Ob 509/78
    Entscheidungstext OGH 16.02.1978 7 Ob 509/78
  • 6 Ob 820/83
    Entscheidungstext OGH 22.12.1983 6 Ob 820/83
    Vgl auch; Beisatz: Das Neuerungsverbot betrifft nur den Tatsachenbereich. (T1)
  • 7 Ob 724/88
    Entscheidungstext OGH 19.01.1989 7 Ob 724/88
  • 8 Ob 614/88
    Entscheidungstext OGH 09.02.1989 8 Ob 614/88
    Veröff: VersRdSch 1990,29
  • 4 Ob 1508/91
    Entscheidungstext OGH 12.02.1991 4 Ob 1508/91
    Vgl auch; Beisatz: Das Neuerungsverbot verwehrt es daher der Partei, ein Beweismittel, auf das sie in erster Instanz verzichtet hat, wieder aufzugreifen. (T2)
    Veröff: EvBl 1991/95 S 423 = RZ 1991/79 S 259
  • 6 Ob 203/98s
    Entscheidungstext OGH 29.10.1998 6 Ob 203/98s
    Auch; Beisatz: Ein Verstoß gegen das Neuerungsverbot liegt nur dann vor, wenn anspruchsbegründende oder anspruchsvernichtende oder hemmende Tatsachen erstmalig im Berufungsverfahren vorgetragen und vom Berufungsgericht berücksichtigt werden. (T3)
  • 10 ObS 17/01z
    Entscheidungstext OGH 30.01.2001 10 ObS 17/01z
    Vgl auch; Beisatz: Die Vorlage eines Privatgutachtens nach Schluss der Verhandlung erster Instanz verstößt gegen das Neuerungsverbot. (T4)
  • 10 ObS 332/02z
    Entscheidungstext OGH 22.10.2002 10 ObS 332/02z
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 211/08p
    Entscheidungstext OGH 19.11.2008 3 Ob 211/08p
    Vgl; Beis wie T4
  • 3 Ob 202/09s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 3 Ob 202/09s
    Auch; Beisatz: Das Neuerungsverbot gilt auch im Sicherungsverfahren. (T5)
  • 5 Ob 225/10i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2010 5 Ob 225/10i
    Auch; Beisatz: Neue Tatsachen, die entstanden sind, nachdem bereits das Neuerungsverbot galt (nova producta) und die den materiellen Anspruch aufheben oder hemmen, können allenfalls mit Oppositionsklage geltend gemacht werden. (T6)
  • 17 Ob 1/11p
    Entscheidungstext OGH 23.03.2011 17 Ob 1/11p
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T3
  • 2 Ob 30/11t
    Entscheidungstext OGH 19.01.2012 2 Ob 30/11t
    Auch Beis wie T3
  • 4 Ob 142/12d
    Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 142/12d
  • 9 ObA 7/13i
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 ObA 7/13i
  • 2 Ob 229/13k
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 2 Ob 229/13k
    Auch; Beis wie T1
  • 3 Ob 243/13a
    Entscheidungstext OGH 19.03.2014 3 Ob 243/13a
  • 6 Ob 120/15p
    Entscheidungstext OGH 20.07.2016 6 Ob 120/15p
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Das Neuerungsverbot bezieht sich nicht auf Rechtsfragen. (T7)
  • 4 Ob 64/17s
    Entscheidungstext OGH 26.09.2017 4 Ob 64/17s
    Auch; Beis wie T7; Veröff: SZ 2017/97
  • 4 Ob 245/17h
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 4 Ob 245/17h
    Auch; Beis wie T7
  • 3 Ob 135/19b
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 3 Ob 135/19b
    Beis wie T7
  • 6 Ob 97/22s
    Entscheidungstext OGH 14.09.2022 6 Ob 97/22s
    Beis wie T5
  • 8 Ob 159/22y
    Entscheidungstext OGH 23.02.2023 8 Ob 159/22y
    Vgl
  • 10 ObS 20/23y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.03.2023 10 ObS 20/23y
    vgl
  • 10 ObS 53/23a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 16.05.2023 10 ObS 53/23a
    vgl; Beisatz nur wie T1; Beisatz nur wie T7
  • 8 Ob 114/22f
    Entscheidungstext OGH 27.06.2023 8 Ob 114/22f
    vgl; Beisatz nur wie T7
  • 10 Ob 4/24x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 13.02.2024 10 Ob 4/24x
    vgl; Beisatz nur wie T5
  • 8 ObA 49/23y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.03.2024 8 ObA 49/23y
    vgl; Beisatz nur wie T4
  • 4 Ob 102/23p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.06.2024 4 Ob 102/23p
  • 10 Ob 47/24w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 19.11.2024 10 Ob 47/24w
  • 4 Ob 173/24f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.06.2025 4 Ob 173/24f
    vgl; Beisatz wie T1; Beisatz wie T3
  • 10 Ob 38/25y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 10.07.2025 10 Ob 38/25y
  • 4 Ob 168/25x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.01.2026 4 Ob 168/25x
    Beisatz wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0041965

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.03.2026

Dokumentnummer

JJR_19750424_OGH0002_0060OB00022_7500000_001