Rechtssatz für 12Os46/80 9Os120/86 15O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0096489

Geschäftszahl

12Os46/80; 9Os120/86; 15Os95/08x

Entscheidungsdatum

16.10.2008

Norm

StGB §302 ff
StGB §304
  1. StGB § 302 heute
  2. StGB § 302 gültig ab 01.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2012
  3. StGB § 302 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  4. StGB § 302 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  5. StGB § 302 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StGB § 304 heute
  2. StGB § 304 gültig ab 01.09.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2023
  3. StGB § 304 gültig von 28.12.2019 bis 31.08.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2019
  4. StGB § 304 gültig von 01.09.2009 bis 27.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2009
  5. StGB § 304 gültig von 01.01.2008 bis 31.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2007
  6. StGB § 304 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  7. StGB § 304 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  8. StGB § 304 gültig von 01.10.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/1998
  9. StGB § 304 gültig von 01.03.1988 bis 30.09.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Keine tätige Reue bei Amtsdelikten schon im Hinblick auf das geschützte Rechtsgut.

Entscheidungstexte

  • 12 Os 46/80
    Entscheidungstext OGH 04.09.1980 12 Os 46/80
  • 9 Os 120/86
    Entscheidungstext OGH 03.12.1986 9 Os 120/86
    Vgl auch; Veröff: SSt 57/91
  • 15 Os 95/08x
    Entscheidungstext OGH 16.10.2008 15 Os 95/08x
    Beisatz: Hier: § 302 Abs 1 StGB. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0096489

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2009

Dokumentnummer

JJR_19800904_OGH0002_0120OS00046_8000000_002

Rechtssatz für 13Os58/89 13Os52/89 13O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0096016

Geschäftszahl

13Os58/89; 13Os52/89; 13Os123/89; 13Os141/89; 16Os38/90; 14Os130/90; 11Os113/98; 12Os70/06w; 15Os52/07x; 15Os95/08x

Entscheidungsdatum

16.10.2008

Norm

StGB §302
  1. StGB § 302 heute
  2. StGB § 302 gültig ab 01.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2012
  3. StGB § 302 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  4. StGB § 302 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  5. StGB § 302 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Ausgehend davon, dass Paragraph 302, StGB als Täter einen "Beamten" nennt, der die Befugnis hat, "Amtsgeschäfte" vorzunehmen, ist auf Paragraph 74, Ziffer 4, StGB zurückzugreifen. Darnach ist Beamter, wer bestellt ist, im Namen der im Paragraph 74, Ziffer 4, StGB aufgezählten Gebietskörperschaften und anderen Körperschaften entweder "Rechtshandlungen" oder sonstige "Aufgaben der Bundesverwaltung, Landesverwaltung oder Gemeindeverwaltung" auszuführen. Bezogen auf Paragraph 302, StGB ergibt sich daraus, dass die dort angeführten "Amtsgeschäfte" (eines "Beamten") den Oberbegriff für "Rechtshandlungen" und für sonstige "Aufgaben der Bundesverwaltung, Landesverwaltung oder Gemeindeverwaltung" bilden. Sowohl aus der - im Konnex der Paragraphen 74, Ziffer 4 und 302 StGB hergestellten - Zusammenfassung unter einem Oberbegriff als auch aus der Gleichordnung in der Zitierweise des Paragraph 74, Ziffer 4, StGB als auch aus der Notwendigkeit, einen Wertungswiderspruch zu vermeiden, folgt, dass die sonstigen Aufgaben der Bundesverwaltung, Landesverwaltung oder Gemeindeverwaltung den Rechtshandlungen wenigstens einigermaßen gleichwertig sein müssen vergleiche im Ansatz JBl 1989,260). Mit dieser Gleichwertigkeitsthese verzichtet der OGH auf den in der Auslegung des Paragraph 302, StGB bisher vielfach verwendeten, verschwommenen Ausdruck "Organhandeln", der nicht als Begriff angesprochen werden kann, weil er sich einer exakten Definition stets entzogen hat. Desgleichen kann auf den infolge seiner terminologischen Überfrachtung letztlich unergiebigen Definitionsversuch des "Amtsgeschäftes" (ÖJZ-LSK 1978/236 ua) verzichtet werden.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 58/89
    Entscheidungstext OGH 06.07.1989 13 Os 58/89
    Veröff: EvBl 1990/5 S 24 = SSt 60/45 = RZ 1990/35 S 77
  • 13 Os 52/89
    Entscheidungstext OGH 28.09.1989 13 Os 52/89
    Beisatz: Gleichwertigkeitsthese. (T1) Veröff: SSt 60/62
  • 13 Os 123/89
    Entscheidungstext OGH 23.11.1989 13 Os 123/89
    Beis wie T1; Veröff: SSt 60/83 = JBl 1990,597 = ZVR 1990/114 S 303
  • 13 Os 141/89
    Entscheidungstext OGH 21.12.1989 13 Os 141/89
    Beis wie T1
  • 16 Os 38/90
    Entscheidungstext OGH 14.12.1990 16 Os 38/90
    Vgl auch; Veröff: EvBl 1991/72 S 318
  • 14 Os 130/90
    Entscheidungstext OGH 26.02.1991 14 Os 130/90
    Vgl aber; Beisatz: Beamte können einen Amtsmissbrauch nur durch die missbräuchliche Vornahme eines Hoheitsaktes im Namen ihres Rechtsträgers oder durch Missbräuche tatsächlicher Art begehen, die wie Organhandlungen zu werten sind. (T2) Veröff: EvBl 1991/119 S 512
  • 11 Os 113/98
    Entscheidungstext OGH 29.06.1999 11 Os 113/98
    Auch
  • 12 Os 70/06w
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 12 Os 70/06w
    Vgl auch
  • 15 Os 52/07x
    Entscheidungstext OGH 11.10.2007 15 Os 52/07x
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Ein Beamter, der ungeachtet seiner Amtspflichten den Geschäftsführer eines Nachtclubs über eine bevorstehende (in seinen Verantwortungsbereich fallende) der Einhaltung fremdenrechtlicher, aber auch verwaltungs- und justizstrafrechtlicher Bestimmungen dienende Kontrolle informiert, setzt damit eine einem Hoheitsakt gleichwertige Handlung, weil auf diese Weise der Zweck der Maßnahme völlig vereitelt wird. (T3)
  • 15 Os 95/08x
    Entscheidungstext OGH 16.10.2008 15 Os 95/08x
    Auch; Beisatz: Der Begriff „Amtsgeschäfte" nach § 302 Abs 1 StGB ist nicht auf Rechtshandlungen beschränkt. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0096016

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2009

Dokumentnummer

JJR_19890706_OGH0002_0130OS00058_8900000_001

Rechtssatz für 14Os56/88 13Os58/89 13O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0096888

Geschäftszahl

14Os56/88; 13Os58/89; 13Os52/89; 16Os38/90; 12Os45/96; 13Os16/02; 15Os52/07x; 15Os95/08x; 17Os20/13i; 14Os186/13d; 17Os1/14x

Entscheidungsdatum

11.08.2014

Norm

StGB §302 Abs1
  1. StGB § 302 heute
  2. StGB § 302 gültig ab 01.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2012
  3. StGB § 302 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  4. StGB § 302 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  5. StGB § 302 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Unter den Begriff "Amtsgeschäfte" fallen nicht nur Rechtshandlungen, sondern auch Verrichtungen tatsächlicher Art, wobei diese - um dem für jedes Amtsgeschäft geltenden Erfordernis eines Organhandelns namens des Rechtsträgers zu entsprechen - Rechtshandlungen qualitativ annähernd gleichwertig sein müssen.

Entscheidungstexte

  • 14 Os 56/88
    Entscheidungstext OGH 28.09.1988 14 Os 56/88
    Veröff: SSt 59/68 = JBl 1989,260
  • 13 Os 58/89
    Entscheidungstext OGH 06.07.1989 13 Os 58/89
    Vgl auch; Beisatz: Sowohl aus der - im Konnex der §§ 74 Z 4 und 302 StGB hergestellten - Zusammenfassung unter einem Oberbegriff als auch aus der Gleichordnung in Zitierweise des § 74 Z 4 StGB als auch aus der Notwendigkeit, einen Wertungswiderspruch zu vermeiden, folgt, dass die sonstigen Aufgaben der Bundesverwaltung, Landesverwaltung oder Gemeindeverwaltung den Rechtshandlungen wenigstens einigermaßen gleichwertig sein müssen (vgl im Ansatz JBl 1989,260). Mit dieser Gleichwertigkeitsthese verzichtet der OGH auf den in der Auslegung des § 302 StGB bisher vielfach verwendeten, verschwommenen Ausdruck "Organhandeln", der nicht als Begriff angesprochen werden kann, weil er sich einer exakten Definition stets entzogen hat. Desgleichen kann auf den infolge seiner terminologischen Überfrachtung letztlich unergiebigen Definitionsversuch des "Amtsgeschäftes" (ÖJZ-LSK 1978/236 ua) verzichtet werden. (T1)
    Veröff: EvBl 1990/5 S 24 = SSt 60/45 = RZ 1990/35 S 77
  • 13 Os 52/89
    Entscheidungstext OGH 28.09.1989 13 Os 52/89
    Vgl auch; Beisatz: Gleichwertigkeitsthese wie 13 Os 58/89 (T2)
    Veröff: SSt 60/62
  • 16 Os 38/90
    Entscheidungstext OGH 14.12.1990 16 Os 38/90
    Vgl auch; Beis wie T1
    Veröff: EvBl 1991/72 S 318
  • 12 Os 45/96
    Entscheidungstext OGH 12.09.1996 12 Os 45/96
    Vgl auch
  • 13 Os 16/02
    Entscheidungstext OGH 27.03.2002 13 Os 16/02
  • 15 Os 52/07x
    Entscheidungstext OGH 11.10.2007 15 Os 52/07x
    Beisatz: Ein Beamter, der ungeachtet seiner Amtspflichten den Geschäftsführer eines Nachtclubs über eine bevorstehende (in seinen Verantwortungsbereich fallende) der Einhaltung fremdenrechtlicher, aber auch verwaltungs- und justizstrafrechtlicher Bestimmungen dienende Kontrolle informiert, setzt damit eine einem Hoheitsakt gleichwertige Handlung, weil auf diese Weise der Zweck der Maßnahme völlig vereitelt wird. (T3)
  • 15 Os 95/08x
    Entscheidungstext OGH 16.10.2008 15 Os 95/08x
    Beisatz: Der Begriff „Amtsgeschäfte" nach § 302 Abs 1 StGB ist nicht auf Rechtshandlungen beschränkt. (T4)
  • 17 Os 20/13i
    Entscheidungstext OGH 26.11.2013 17 Os 20/13i
    Vgl; Beisatz: „Gesetzgebung“ und Vorgänge, die „zur Gesetzwerdung“ führen (vgl Art 289 AEUV), sind der Kern der in den Kompetenzbereich eines Abgeordneten fallenden „Amtsgeschäfte“. Der Begriff ist nach ständiger Rechtsprechung mitnichten auf den Abstimmungsvorgang beschränkt, sondern erfasst auch Verrichtungen tatsächlicher Art, soweit sie zum Aufgabenbereich des Amtsträgers gehören und demnach von ihm nur vermöge seines Amtes vorgenommen werden können. (T5)
    Beisatz: Auch eine faktische (informelle) Einflussnahme von Abgeordneten auf andere Abgeordnete, sei es auch außerhalb durch Ausschüsse geschaffener Zuständigkeitsgrenzen kann ein Amtsgeschäft darstellen. (T6)
    Bem: Hier: Mitglied des Europäischen Parlaments; mit ausführlicher Begründung. (T7)
  • 14 Os 186/13d
    Entscheidungstext OGH 25.02.2014 14 Os 186/13d
    Vgl auch; Beisatz: Geht ein Gericht - wie hier - entgegen § 31 Abs 1 StGB von einem zu weiten Strafrahmen aus, begründet dies Nichtigkeit nach § 281 Abs 1 Z 11 erster Fall StPO, auch wenn die verhängte Unrechtsfolge innerhalb des richtigen Strafrahmens liegt. (T8)
  • 17 Os 1/14x
    Entscheidungstext OGH 11.08.2014 17 Os 1/14x
    Auch; Beisatz: Hier: keine hoheitlichen Befugnisse der Gemeinde in Bezug auf regulierte Agrargemeinschaften. (T9)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0096888

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.09.2014

Dokumentnummer

JJR_19880928_OGH0002_0140OS00056_8800000_002

Rechtssatz für 15Os18/89; 14Os10/02; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0090968

Geschäftszahl

15Os18/89; 14Os10/02; 13Os36/04; 14Os80/07g; 15Os95/08x; 17Os21/16s; 14Os14/20w; 14Os141/19w; 14Os149/21z; 14Os62/24k (14Os63/24g); 14Os43/26v

Entscheidungsdatum

30.06.2026

Norm

StGB §28 G
StGB §146 F
StGB §147 Abs3
StGB §148
StGB §302 Abs2
  1. StGB § 147 heute
  2. StGB § 147 gültig ab 11.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 201/2021
  3. StGB § 147 gültig von 01.01.2016 bis 10.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2015
  4. StGB § 147 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  5. StGB § 147 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2009
  6. StGB § 147 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  7. StGB § 147 gültig von 01.05.2004 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2004
  8. StGB § 147 gültig von 01.10.2002 bis 30.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  9. StGB § 147 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  10. StGB § 147 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StGB § 302 heute
  2. StGB § 302 gültig ab 01.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2012
  3. StGB § 302 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  4. StGB § 302 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  5. StGB § 302 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Beim Zusammentreffen eines echten Sonderdeliktes (hier: Paragraph 302, StGB) mit einem allgemein strafbaren Delikt (hier: Paragraphen 146, ff StGB) verdrängt ersteres das letztere dann, aber auch nur dann, wenn sich das allgemeine Delikt wenigstens phasenweise als Ausübung der (damit missbrauchten) Befugnis zur Vornahme von Amtsgeschäften darstellt und es außerdem nicht strenger strafbedroht ist; dies trifft im Fall der Gesetzeskonkurrenz zwischen einem nach Paragraph 302, Absatz 2, StGB (nF) schadensqualifizierten Amtsmissbrauch und dem nach Paragraph 147, Absatz 3, und/oder Paragraph 148, zweiter Fall StGB qualifizierten Betrug zu.

Entscheidungstexte

  • 15 Os 18/89
    Entscheidungstext OGH 14.03.1989 15 Os 18/89
    Veröff: EvBl 1989/125 S 464
  • 14 Os 10/02
    Entscheidungstext OGH 28.05.2002 14 Os 10/02
    Vgl auch; Beisatz: Echte Konkurrenz bei Zusammentreffen von gewerbsmäßig schwerem Betrug nach §§ 146, 147 Abs 1 Z 1, Abs 2, 148 zweiter Fall StGB mit dem Grundtatbestand des § 302 Abs 1 StGB. (T1)
  • 13 Os 36/04
    Entscheidungstext OGH 07.04.2004 13 Os 36/04
    Vgl
  • 14 Os 80/07g
    Entscheidungstext OGH 16.10.2007 14 Os 80/07g
    Vgl auch; Beisatz: Geht einem Missbrauch der Amtsgewalt ein allgemeines Delikt voraus, so liegt echte Konkurrenz vor. (T2) Beisatz: Die Annahme von Scheinkonkurrenz scheitert hier daran, dass die Merkmale des Betruges bei der Begehung des Sonderdelikts nicht mitverwirklicht wurden. (§ 302 Abs 1, Abs 2 2. Fall StGB und §§ 15, 146, 147 Abs 1 Z 1 1. Fall und Abs 3 in Verbindung mit § 12 StGB) (T3)
  • 15 Os 95/08x
    Entscheidungstext OGH 16.10.2008 15 Os 95/08x
    nur: Beim Zusammentreffen eines echten Sonderdeliktes (hier: § 302 StGB) mit einem allgemein strafbaren Delikt (hier: §§ 146 ff StGB) verdrängt ersteres das letztere dann, aber auch nur dann, wenn sich das allgemeine Delikt wenigstens phasenweise als Ausübung der (damit missbrauchten) Befugnis zur Vornahme von Amtsgeschäften darstellt und es außerdem nicht strenger strafbedroht ist. (T4)
  • 17 Os 21/16s
    Entscheidungstext OGH 03.10.2016 17 Os 21/16s
    Vgl aber; Beisatz: Dies ist nicht der Fall, wenn der Beamte durch Amtsgeschäfte einen Beitrag zu einem von einem Nichtbeamten verwirklichten Betrug leistet. (T5)
  • 14 Os 14/20w
    Entscheidungstext OGH 24.03.2020 14 Os 14/20w
    Vgl
  • 14 Os 141/19w
    Entscheidungstext OGH 14.04.2020 14 Os 141/19w
    Vgl
  • 14 Os 149/21z
    Entscheidungstext OGH 22.02.2022 14 Os 149/21z
    Vgl
  • 14 Os 62/24k
    Entscheidungstext OGH 03.09.2024 14 Os 62/24k
    vgl; Beisatz: Verdrängung durch den Scheinkonkurrenztypus (stillschweigender) Subsidiarität. (T6)
  • 14 Os 43/26v
    Entscheidungstext OGH 30.06.2026 14 Os 43/26v
    vgl; Beisatz: Beim Vergleich der Strafdrohungen ist die Strafschärfungsmöglichkeit nach § 313 StGB (als nicht subsumtionsrelevant) nicht einzubeziehen. (T7)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0090968

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.08.2026

Dokumentnummer

JJR_19890314_OGH0002_0150OS00018_8900000_001