Rechtssatz für 1Ob346/54; 8Ob110/65; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0042418

Geschäftszahl

1Ob346/54; 8Ob110/65; 8Ob283/67; 5Ob59/71; 8Ob95/73; 6Ob158/73; 2Ob514/77; 5Ob533/79; 4Ob119/80; 3Ob689/82; 7Ob1515/85; 3Ob110/88; 6Ob148/00h; 3Ob198/05x; 3Ob7/06k; 3Ob38/06v; 6Ob221/06b; 3Ob138/06z; 2Ob82/08k; 4Ob180/08m; 6Ob46/08w; 6Ob164/09z; 4Ob43/10t; 6Ob112/10d; 3Ob154/11k; 4Ob8/13z; 6Ob6/14x; 3Ob100/14y; 7Ob166/14h; 6Ob63/16g; 7Ob138/16v; 6Ob230/16s; 6Ob53/17p; 6Ob204/18w; 6Ob127/20z; 6Ob134/20d; 6Ob138/20t; 6Ob180/21w; 21Ds4/23k; 6Ob211/23g; 4Ob157/23a; 6Ob121/25z; 6Ob86/25b; 3Ob42/26m

Entscheidungsdatum

26.05.2026

Norm

ZPO §500 Abs2 IIA1
ZPO §502 Abs3 Dh
ZPO §526 Abs3 G
  1. ZPO § 500 heute
  2. ZPO § 500 gültig ab 19.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2013
  3. ZPO § 500 gültig von 01.07.2009 bis 18.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  4. ZPO § 500 gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  5. ZPO § 500 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  6. ZPO § 500 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 526 heute
  2. ZPO § 526 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Eine Bewertung nach Paragraph 500, Absatz 2, ZPO hat nur dann zu erfolgen, wenn der Streitgegenstand einen Geldeswert besitzt. Die vom Berufungsgericht dennoch vorgenommene Bewertung ist jedenfalls gegenstandslos.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 346/54
    Entscheidungstext OGH 19.05.1954 1 Ob 346/54
  • 8 Ob 110/65
    Entscheidungstext OGH 13.04.1965 8 Ob 110/65
    Beisatz: Daher nicht in Ehesachen, Abstammungssachen und Vaterschaftssachen. (T1)
  • 8 Ob 283/67
    Entscheidungstext OGH 17.10.1967 8 Ob 283/67
    Beisatz wie T1
    Anm: Veröff: EFSlg 8940
  • 5 Ob 59/71
    Entscheidungstext OGH 24.03.1971 5 Ob 59/71
    Beisatz: Also nicht in Abstammungssachen. (T2)
  • 8 Ob 95/73
    Entscheidungstext OGH 11.09.1973 8 Ob 95/73
    Beisatz wie T1
    Beisatz: Auch keine Bewertung des Streitgegenstandes im Sinne des § 500 Abs 2 Satz 2 ZPO (idF BGBl 1971/291) bei einer gänzlichen oder teilweisen abändernden Entscheidung des Berufungsgerichtes, wenn es sich um einen solchen handelt, der keinen Geldeswert hat. (T3)
    Anm: Veröff: RZ 1974/54 S 98
  • 6 Ob 158/73
    Entscheidungstext OGH 20.09.1973 6 Ob 158/73
    Beisatz: Vaterschaftssache (T4)
  • 2 Ob 514/77
    Entscheidungstext OGH 03.03.1977 2 Ob 514/77
    vgl auch; Beisatz wie T4
  • 5 Ob 533/79
    Entscheidungstext OGH 06.03.1979 5 Ob 533/79
    nur: Eine Bewertung nach § 500 Abs 2 ZPO hat nur dann zu erfolgen, wenn der Streitgegenstand einen Geldeswert besitzt. (T5)
    Beisatz: Scheidung (T6)
    Anm: Veröff: EFSlg 34481
  • 4 Ob 119/80
    Entscheidungstext OGH 18.09.1980 4 Ob 119/80
    nur T5
    Beisatz: Darf nicht erfolgen in Statussachen oder bei höchstpersönlichen Ansprüchen, die ihrem Wesen nach keine Bewertung in Geld zulassen. (T7)
  • 3 Ob 689/82
    Entscheidungstext OGH 01.12.1982 3 Ob 689/82
    Beisatz wie T7
    Anm: Veröff: SZ 55/186
  • 7 Ob 1515/85
    Entscheidungstext OGH 30.07.1985 7 Ob 1515/85
    Beisatz: Bei Klagen auf Unterlassung ehrenrühriger Behauptungen, denen in der Regel in Geld bewertbare Interessen zugrundeliegen, ist eine Bewertung durch den Kläger vorzunehmen. (T8)
  • 3 Ob 110/88
    Entscheidungstext OGH 07.09.1988 3 Ob 110/88
    auch; nur T5; Beisatz wie T7
  • 6 Ob 148/00h
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 6 Ob 148/00h
    vgl auch; Beisatz: Bei der Verletzung von höchstpersönlichen Rechten, die einer Bewertung durch Geld unzugänglich sind, hat ein Bewertungsausspruch des Gerichtes zweiter Instanz zu entfallen. (T9)
    Anm: Veröff: SZ 73/105
  • 3 Ob 198/05x
    Entscheidungstext OGH 24.08.2005 3 Ob 198/05x
    nur T5; Beisatz wie T9
  • 3 Ob 7/06k
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 3 Ob 7/06k
    nur T5
  • 3 Ob 38/06v
    Entscheidungstext OGH 30.05.2006 3 Ob 38/06v
    vgl auch; nur T5; Beisatz wie T7
  • 6 Ob 221/06b
    Entscheidungstext OGH 12.10.2006 6 Ob 221/06b
    Beisatz: Hier: Anspruch des Klägers auf Unterlassung jeglichen Kontakts des Beklagten mit ihm. (T10)
  • 3 Ob 138/06z
    Entscheidungstext OGH 19.10.2006 3 Ob 138/06z
    auch
  • 2 Ob 82/08k
    Entscheidungstext OGH 28.04.2008 2 Ob 82/08k
    auch; Beisatz wie T9; Beisatz wie T10
  • 4 Ob 180/08m
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 180/08m
    vgl auch
  • 6 Ob 46/08w
    Entscheidungstext OGH 13.03.2008 6 Ob 46/08w
    Beisatz wie T8
  • 6 Ob 164/09z
    Entscheidungstext OGH 18.09.2009 6 Ob 164/09z
    vgl auch; Beisatz wie T8
  • 4 Ob 43/10t
    Entscheidungstext OGH 20.04.2010 4 Ob 43/10t
    vgl; Beisatz: Bewertungsausspruch vorzunehmen bei Eingriff in Recht am eigenen Bild; siehe dazu RS0125855. (T11)
  • 6 Ob 112/10d
    Entscheidungstext OGH 11.10.2010 6 Ob 112/10d
    vgl; Beisatz wie T9
    Beisatz: Bei den Ansprüchen nach dem DSG handelt es sich um höchstpersönliche Ansprüche. (T12)
  • 3 Ob 154/11k
    Entscheidungstext OGH 12.10.2011 3 Ob 154/11k
    vgl; Beisatz wie T8
    Beisatz: Das Bewertungserfordernis gilt auch für auf § 1330 ABGB gestützte Widerrufsbegehren. (T13)
  • 4 Ob 8/13z
    Entscheidungstext OGH 12.02.2013 4 Ob 8/13z
    vgl; Beisatz wie T9
    Beisatz: Bei einem Antrag auf (Löschung der) Anmerkung einer vermögensrechtlichen Klage liegt ein Entscheidungsgegenstand vermögensrechtlicher Natur vor, der zu bewerten ist, wenn sich der Geldeswert nicht unmittelbar aus dem Klagebegehren ergibt. (T14)
    Beisatz: Hier: Anmerkung im Patentregister nach § 45 PatG. (T15)
  • 6 Ob 6/14x
    Entscheidungstext OGH 15.05.2014 6 Ob 6/14x
    auch; nur T5; Beisatz wie T7; Beisatz wie T12
  • 3 Ob 100/14y
    Entscheidungstext OGH 23.07.2014 3 Ob 100/14y
    auch; Beisatz wie T7; Beisatz wie T8; Beisatz wie T9; Beisatz wie T12
    Beisatz: Bei Ansprüchen nach § 1330 ABGB (vgl 7 Ob 1515/85; 6 Ob 46/08w; 6 Ob 164/09z; 3 Ob 154/11k) oder nach § 78 UrhG (4 Ob 180/08m; 4 Ob 43/10t), wird wegen der Verfolgbarkeit im Geld bewertbarer Interessen eine Bewertung verlangt. Dies trifft auch auf die höchstpersönlichen Ansprüche nach dem DSG (vgl aber 6 Ob 112/10d) zu. (T16)
  • 7 Ob 166/14h
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 7 Ob 166/14h
    auch; Beisatz wie T9; Beisatz wie T10
  • 6 Ob 63/16g
    Entscheidungstext OGH 26.04.2016 6 Ob 63/16g
    vgl; Beisatz wie T2
  • 7 Ob 138/16v
    Entscheidungstext OGH 03.08.2016 7 Ob 138/16v
    vgl; Beisatz wie T9; Beisatz wie T10
  • 6 Ob 230/16s
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 6 Ob 230/16s
    vgl; Beisatz wie T8
  • 6 Ob 53/17p
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 6 Ob 53/17p
    vgl; Beisatz wie T8
  • 6 Ob 204/18w
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 6 Ob 204/18w
    vgl; Beisatz wie T8
  • 6 Ob 127/20z
    Entscheidungstext OGH 10.08.2020 6 Ob 127/20z
    Beisatz wie T7; Beisatz wie T9; Beisatz wie T12
    Beisatz: Bei einer Verletzung im Grundrecht auf Datenschutz ist – im Unterschied zur Kreditschädigung nach § 1330 ABGB – ein Bewertungsausspruch nicht vorzunehmen (Ablehnung von 3 Ob 110/14y). (T17)
    Anm: Veröff: SZ 2021/10
  • 6 Ob 134/20d
    Entscheidungstext OGH 10.08.2020 6 Ob 134/20d
    Beisatz wie T7; Beisatz wie T9; Beisatz wie T12; Beisatz wie T17
  • 6 Ob 138/20t
    Entscheidungstext OGH 17.12.2020 6 Ob 138/20t
    vgl; Beisatz wie T17
    Anm: Veröff: SZ 2020/121
  • 6 Ob 180/21w
    Entscheidungstext OGH 02.02.2022 6 Ob 180/21w
    vgl; Beisatz wie T12; Beisatz wie T17
    Beisatz: Hier: Das Auskunftsbegehren nach § 18 Abs 4 ECG ist nicht rein vermögensrechtlicher Natur, weshalb gemäß § 59 Abs 2 AußStrG ein Bewertungsausspruch jedenfalls zu unterbleiben hat. (T18)
  • 21 Ds 4/23k
    Entscheidungstext OGH 29.11.2023 21 Ds 4/23k
    vgl; nur T12; nur T16
  • 6 Ob 211/23g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 20.11.2023 6 Ob 211/23g
    Beisatz wie T7; Beisatz wie T9; Beisatz wie T17
  • 4 Ob 157/23a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung aus anderen Gründen 21.11.2023 4 Ob 157/23a
    vgl; Beisatz wie T7
    Beisatz wie T8: Ansprüche nach dem BGStG sind nicht von vornherein einer in Geld ausgedrückten Bewertung entzogen, zumal auch der Umstand, dass das Gesetz einen Anspruch auf Unterlassung des schadensverursachenden Verhaltens einräumt, hier nichts daran ändert, dass auch jenem Anspruch im Vordergrund stehende in Geld bewertbare Interessen zugrunde liegen, , nämlich nach dem klaren Gesetzeswortlaut der Zugang zu und die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen und die diesbezüglichen (Privat-)Rechtsverhältnisse.
    Anmerkung: die E bezieht sich auf die Rechtslage VOR dem durch die ZVN 2022, BGBl I 2022/61, eingeführten § 502 Abs 6 ZPO. (T19); Beisatz wie T9; Beisatz wie T12; Beisatz wie T16
  • 6 Ob 121/25z
    Entscheidungstext OGH 13.08.2025 6 Ob 121/25z
    Beisatz wie T7; Beisatz wie T9
    Beisatz wie T17: Wird allerdings nicht der Schutz oder die Durchsetzung des Rechts auf Datenschutz an sich, etwa in Form eines Unterlassungs-, Löschungs- oder Auskunftsanspruchs, oder die Feststellung dessen Verletzung verfolgt, sondern ausschließlich der vermögensrechtliche (Geld-)Ausgleich für einen bereits erfolgten Eingriff, so besteht der Entscheidungsgegenstand des Gerichts zweiter Instanz ausschließlich in einem Geldbetrag. (T20)
  • 6 Ob 86/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.05.2026 6 Ob 86/25b
    Beisatz wie T13; Beisatz wie T17; Beisatz wie T20
  • 3 Ob 42/26m
    Entscheidungstext OGH 12.05.2026 3 Ob 42/26m

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0042418

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.07.2026

Dokumentnummer

JJR_19540519_OGH0002_0010OB00346_5400000_002

Rechtssatz für 4Ob319/84 (4Ob320/84); ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0088931

Geschäftszahl

4Ob319/84 (4Ob320/84); 7Ob658/85; 7Ob701/86; 8Ob665/88; 3Ob2/91; 1Ob39/94; 1Ob535/95; 1Ob42/95; 3Ob80/97d; 1Ob2406/96x; 1Ob16/97b; 3Ob177/97v; 3Ob132/97a; 3Ob214/97k; 3Ob303/97y; 3Ob31/98z; 3Ob115/98b; 3Ob47/98b; 3Ob309/98g; 7Ob364/98z; 7Ob255/99x; 7Ob210/99d; 7Ob333/99t; 7Ob78/00x; 8Ob6/00s; 7Ob16/01f; 7Ob48/01m; 7Ob61/01y; 7Ob107/01p; 8Ob58/02s; 3Ob325/02v; 7Ob186/04k; 3Ob7/06k; 3Ob86/06b; 10Ob13/07w; 6Ob43/07b; 2Ob134/07f; 2Ob81/07m; 7Ob277/07x; 10Ob48/08v; 2Ob178/07a; 3Ob209/08v; 2Ob4/08i; 9ObA13/08i; 9ObA180/08y; 9Ob17/09d; 3Ob26/09h; 9Ob29/08t; 9ObA52/08z; 9ObA125/08k; 9ObA15/09k; 8Ob157/09k; 9ObA69/09a; 3Ob32/10t; 17Ob5/10z; 2Ob41/10h; 2Ob117/10k; 9ObA47/10t; 6Ob221/10h; 6Ob173/10z; 3Ob34/11p; 2Ob202/10k; 2Ob80/10v; 2Ob62/10x; 2Ob91/10m; 1Ob8/11z; 9Ob36/11a; 5Ob142/11k; 2Ob158/11s; 1Ob132/11k; 5Ob40/12m; 1Ob51/12z; 1Ob179/12y; 3Ob169/12t; 9ObA22/12v; 9ObA24/12p; 4Ob5/13h; 9ObA46/13z; 2Ob240/12a; 2Ob164/12z; 4Ob101/13a; 9Ob46/13z; 2Ob1/13f; 10ObS187/13t; 1Ob28/14w; 9ObA89/14z; 2Ob167/14v; 1Ob212/14d; 1Ob220/14f; 2Ob22/14w; 2Ob21/15z; 2Ob89/15z; 2Ob60/15k; 9ObA53/15g; 2Ob106/15z; 4Ob203/15d; 3Ob166/16g; 3Ob147/16p; 4Ob42/17f; 9ObA123/16b; 3Ob10/17t; 1Ob103/17d; 6Ob89/17g; 9ObA5/17a; 6Ob112/17i; 4Ob203/17g; 5Ob37/18d; 3Ob69/18w; 5Ob123/18a; 3Ob146/18v; 10ObS102/18z; 2Ob40/19z; 3Ob95/19w; 3Ob102/19z; 8Ob64/19y; 3Ob244/19g; 2Ob21/20g; 3Ob146/20x; 4Ob116/21v; 4Ob106/21y; 4Ob47/22y; 6Ob108/22h; 2Ob158/22g; 6Ob218/22k; 10Ob32/22m; 2Ob141/23h; 6Ob48/23m; 6Ob171/23z; 5Ob25/24y; 4Ob125/24x; 8ObA28/24m; 1Ob171/24i; 4Ob112/24k; 4Ob178/24s; 1Ob149/24d; 10Ob6/25t; 4Ob187/24i; 7Ob146/25h; 4Ob108/25y; 8Ob85/25w; 9Ob107/25p; 7Ob23/26x; 10ObS115/25x; 10Ob57/25t; 4Ob162/25i; 3Ob67/26p; 3Ob61/26f; 9ObA87/25x; 10ObS22/26x; 10Ob30/26y; 10Ob44/26g

Entscheidungsdatum

14.07.2026

Norm

ZPO §502 Abs4 Z1
ZPO §528 Abs2 Satz1
AußStrG §62 Abs1
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 528 heute
  2. ZPO § 528 gültig ab 01.01.2034 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2025
  3. ZPO § 528 gültig von 01.01.2026 bis 31.12.2033 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2025
  4. ZPO § 528 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  5. ZPO § 528 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  6. ZPO § 528 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  7. ZPO § 528 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  8. ZPO § 528 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Zur Begründung der Zulässigkeit des Rechtsmittels nach diesen Gesetzesstellen bedarf es aber noch der (weiteren) Voraussetzung, dass die Entscheidung von der Lösung der angeführten Rechtsfrage (hier: des Verfahrensrechtes) abhängt.

Anmerkung

Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 319/84
    Entscheidungstext OGH 20.03.1984 4 Ob 319/84
    Veröff: JBl 1985,303
  • 7 Ob 658/85
    Entscheidungstext OGH 28.11.1985 7 Ob 658/85
    Auch
  • 7 Ob 701/86
    Entscheidungstext OGH 26.11.1986 7 Ob 701/86
  • 8 Ob 665/88
    Entscheidungstext OGH 20.10.1988 8 Ob 665/88
    Auch; Beisatz: Hier: Nichterledigung der Rüge von Feststellungsmängeln durch das Berufungsgericht. (T1)
  • 3 Ob 2/91
    Entscheidungstext OGH 30.01.1991 3 Ob 2/91
  • 1 Ob 39/94
    Entscheidungstext OGH 27.03.1995 1 Ob 39/94
    Beisatz: Die angeschnittene Rechtsfrage muss also präjudiziell sein. (T2)
  • 1 Ob 535/95
    Entscheidungstext OGH 19.12.1995 1 Ob 535/95
    Beis wie T2
  • 1 Ob 42/95
    Entscheidungstext OGH 19.12.1995 1 Ob 42/95
    Beis wie T2
  • 3 Ob 80/97d
    Entscheidungstext OGH 21.05.1997 3 Ob 80/97d
  • 1 Ob 2406/96x
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 1 Ob 2406/96x
    Beis wie T2
  • 1 Ob 16/97b
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 1 Ob 16/97b
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 177/97v
    Entscheidungstext OGH 28.08.1997 3 Ob 177/97v
  • 3 Ob 132/97a
    Entscheidungstext OGH 28.08.1997 3 Ob 132/97a
    Beis wie T2
  • 3 Ob 214/97k
    Entscheidungstext OGH 17.09.1997 3 Ob 214/97k
  • 3 Ob 303/97y
    Entscheidungstext OGH 15.10.1997 3 Ob 303/97y
    Beis wie T2
  • 3 Ob 31/98z
    Entscheidungstext OGH 23.02.1998 3 Ob 31/98z
    Beis wie T2
  • 3 Ob 115/98b
    Entscheidungstext OGH 27.05.1998 3 Ob 115/98b
    Beis wie T2
  • 3 Ob 47/98b
    Entscheidungstext OGH 27.05.1998 3 Ob 47/98b
    Beis wie T2
  • 3 Ob 309/98g
    Entscheidungstext OGH 16.12.1998 3 Ob 309/98g
    Auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 364/98z
    Entscheidungstext OGH 28.04.1999 7 Ob 364/98z
    Auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 255/99x
    Entscheidungstext OGH 20.10.1999 7 Ob 255/99x
    Auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 210/99d
    Entscheidungstext OGH 27.10.1999 7 Ob 210/99d
    Auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 333/99t
    Entscheidungstext OGH 23.02.2000 7 Ob 333/99t
    Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Der Oberste Gerichtshof ist nicht verpflichtet, zu bloß unter Umständen möglichen, aber noch nicht feststellungsmäßig gesicherten Fallgestaltungen Stellung zu nehmen. (T3)
  • 7 Ob 78/00x
    Entscheidungstext OGH 26.04.2000 7 Ob 78/00x
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 8 Ob 6/00s
    Entscheidungstext OGH 23.10.2000 8 Ob 6/00s
    Auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 16/01f
    Entscheidungstext OGH 14.02.2001 7 Ob 16/01f
    Beis wie T2
  • 7 Ob 48/01m
    Entscheidungstext OGH 14.03.2001 7 Ob 48/01m
    Auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 61/01y
    Entscheidungstext OGH 30.03.2001 7 Ob 61/01y
    Auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 107/01p
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 107/01p
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 8 Ob 58/02s
    Entscheidungstext OGH 08.08.2002 8 Ob 58/02s
    Auch; Beisatz: Die in der Revision aufgeworfene Frage muss aber, um als Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO gelten zu können, zur Lösung des konkreten Falles erforderlich sein. (T4)
  • 3 Ob 325/02v
    Entscheidungstext OGH 24.04.2003 3 Ob 325/02v
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 186/04k
    Entscheidungstext OGH 08.09.2004 7 Ob 186/04k
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 7/06k
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 3 Ob 7/06k
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 86/06b
    Entscheidungstext OGH 26.07.2006 3 Ob 86/06b
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Exekutionsverfahren. (T5)
  • 10 Ob 13/07w
    Entscheidungstext OGH 27.02.2007 10 Ob 13/07w
    Vgl auch
  • 6 Ob 43/07b
    Entscheidungstext OGH 16.03.2007 6 Ob 43/07b
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Die Vorinstanzen haben die internationale Zuständigkeit für das Sicherungsverfahren übereinstimmend bejaht. (T6)
  • 2 Ob 134/07f
    Entscheidungstext OGH 29.11.2007 2 Ob 134/07f
    Auch
  • 2 Ob 81/07m
    Entscheidungstext OGH 29.11.2007 2 Ob 81/07m
    Vgl; Beis wie T2
  • 7 Ob 277/07x
    Entscheidungstext OGH 23.01.2008 7 Ob 277/07x
  • 10 Ob 48/08v
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 10 Ob 48/08v
    Auch
  • 2 Ob 178/07a
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 178/07a
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 209/08v
    Entscheidungstext OGH 03.10.2008 3 Ob 209/08v
    Auch; Beis wie T2
  • 2 Ob 4/08i
    Entscheidungstext OGH 24.09.2008 2 Ob 4/08i
  • 9 ObA 13/08i
    Entscheidungstext OGH 28.01.2009 9 ObA 13/08i
    Auch; Beis wie T2
  • 9 ObA 180/08y
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 9 ObA 180/08y
    Auch; Beis wie T2
  • 9 Ob 17/09d
    Entscheidungstext OGH 01.04.2009 9 Ob 17/09d
    Auch
  • 3 Ob 26/09h
    Entscheidungstext OGH 19.05.2009 3 Ob 26/09h
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T4
  • 9 Ob 29/08t
    Entscheidungstext OGH 04.08.2009 9 Ob 29/08t
    Auch
  • 9 ObA 52/08z
    Entscheidungstext OGH 04.08.2009 9 ObA 52/08z
    Auch; Beis wie T2
  • 9 ObA 125/08k
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 9 ObA 125/08k
    Vgl auch; Beisatz: Die Rechtsmittelzulässigkeit ist nur dann gegeben, wenn in der Revision zumindest eine erhebliche Rechtsfrage, von deren Lösung die Sachentscheidung abhängt, die also in diesem Sinn „präjudiziell" ist, nachvollziehbar aufgezeigt wird. (T7)
  • 9 ObA 15/09k
    Entscheidungstext OGH 16.11.2009 9 ObA 15/09k
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 8 Ob 157/09k
    Entscheidungstext OGH 18.02.2010 8 Ob 157/09k
    Auch
  • 9 ObA 69/09a
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 9 ObA 69/09a
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 32/10t
    Entscheidungstext OGH 26.05.2010 3 Ob 32/10t
    Beis wie T2
  • 17 Ob 5/10z
    Entscheidungstext OGH 05.10.2010 17 Ob 5/10z
    Auch; Beis wie T2
  • 2 Ob 41/10h
    Entscheidungstext OGH 07.10.2010 2 Ob 41/10h
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T7
  • 2 Ob 117/10k
    Entscheidungstext OGH 21.10.2010 2 Ob 117/10k
    Vgl; Vgl Beis wie T2; Vgl Beis wie T4; Vgl Beis wie T7
  • 9 ObA 47/10t
    Entscheidungstext OGH 24.11.2010 9 ObA 47/10t
    Auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 221/10h
    Entscheidungstext OGH 17.12.2010 6 Ob 221/10h
    Vgl
  • 6 Ob 173/10z
    Entscheidungstext OGH 17.12.2010 6 Ob 173/10z
  • 3 Ob 34/11p
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 34/11p
    Vgl auch
  • 2 Ob 202/10k
    Entscheidungstext OGH 27.01.2011 2 Ob 202/10k
    Auch
  • 2 Ob 80/10v
    Entscheidungstext OGH 07.02.2011 2 Ob 80/10v
    Auch; Beis wie T2
  • 2 Ob 62/10x
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 2 Ob 62/10x
    Auch; Beis wie T2; Auch Beis wie T4; Auch Beis wie T7
  • 2 Ob 91/10m
    Entscheidungstext OGH 05.05.2011 2 Ob 91/10m
    Vgl; Vgl Beis wie T2; Vgl Beis wie T4; Vgl Beis wie T7
  • 1 Ob 8/11z
    Entscheidungstext OGH 28.04.2011 1 Ob 8/11z
    Auch; Beis wie T3
  • 9 Ob 36/11a
    Entscheidungstext OGH 27.07.2011 9 Ob 36/11a
    Auch
  • 5 Ob 142/11k
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 5 Ob 142/11k
    Auch; Beis auch wie T2; Beis auch wie T4
  • 2 Ob 158/11s
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 2 Ob 158/11s
    Auch
  • 1 Ob 132/11k
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 1 Ob 132/11k
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T7
  • 5 Ob 40/12m
    Entscheidungstext OGH 09.08.2012 5 Ob 40/12m
    Auch; Beis auch wie T2
  • 1 Ob 51/12z
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 51/12z
    Auch
  • 1 Ob 179/12y
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 179/12y
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 3 Ob 169/12t
    Entscheidungstext OGH 14.11.2012 3 Ob 169/12t
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T7
  • 9 ObA 22/12v
    Entscheidungstext OGH 26.11.2012 9 ObA 22/12v
    Auch; Beis wie T2
  • 9 ObA 24/12p
    Entscheidungstext OGH 17.12.2012 9 ObA 24/12p
    Auch
  • 4 Ob 5/13h
    Entscheidungstext OGH 12.02.2013 4 Ob 5/13h
    Auch
  • 9 ObA 46/13z
    Entscheidungstext OGH 24.07.2013 9 ObA 46/13z
    Auch; Ähnlich Beis wie T2; Beis wie T4
  • 2 Ob 240/12a
    Entscheidungstext OGH 17.06.2013 2 Ob 240/12a
    Auch
  • 2 Ob 164/12z
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 2 Ob 164/12z
    Auch; Beis wie T2
  • 4 Ob 101/13a
    Entscheidungstext OGH 09.07.2013 4 Ob 101/13a
    Vgl; Beisatz: Fehlende Relevanz für die Entscheidung des zu beurteilenden Falls schließt aber das Vorliegen einer erheblichen Rechtsfrage aus. (T8)
  • 9 Ob 46/13z
    Entscheidungstext OGH 29.10.2013 9 Ob 46/13z
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 2 Ob 1/13f
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 2 Ob 1/13f
    Auch; Beis wie T8
  • 10 ObS 187/13t
    Entscheidungstext OGH 28.01.2014 10 ObS 187/13t
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 1 Ob 28/14w
    Entscheidungstext OGH 22.05.2014 1 Ob 28/14w
    Vgl auch; Beis wie T4; Beis wie T8
  • 9 ObA 89/14z
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 9 ObA 89/14z
    Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T8
  • 2 Ob 167/14v
    Entscheidungstext OGH 07.11.2014 2 Ob 167/14v
    Beis wie T2
  • 1 Ob 212/14d
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 212/14d
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 220/14f
    Entscheidungstext OGH 23.12.2014 1 Ob 220/14f
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T8
  • 2 Ob 22/14w
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 2 Ob 22/14w
    Auch; Beisatz: Hier: Ordre‑public‑Widrigkeit des Schiedsspruchs schon wegen der Untrennbarkeit von Abnahmeverpflichtung und Mengenreduktionsklausel zu verneinen. Frage des allfälligen Verstoßes des Schiedsspruchs gegen EU‑Kartellrecht sowie des dabei anzuwendenden Prüfungsmaßstabs daher nicht präjudiziell. (T9)
  • 2 Ob 21/15z
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 2 Ob 21/15z
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T8
  • 2 Ob 89/15z
    Entscheidungstext OGH 08.06.2015 2 Ob 89/15z
    Beis wie T2; Beis wie T8
  • 2 Ob 60/15k
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 2 Ob 60/15k
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beisatz: Hier aber geltend gemachte Leistungen des Übernehmers nicht nach § 1409 ABGB als haftungsbefreiend zu berücksichtigen. (T10)
  • 9 ObA 53/15g
    Entscheidungstext OGH 24.06.2015 9 ObA 53/15g
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T8
  • 2 Ob 106/15z
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 106/15z
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Hier: In Frage kommende Anspruchsgrundlage des konstitutiven Anerkenntnisses nicht herangezogen, sodass es auf relevierte (erhebliche) Frage der Verneinung der einheitlichen Streitpartei nicht ankommt. (T11)
  • 4 Ob 203/15d
    Entscheidungstext OGH 17.11.2015 4 Ob 203/15d
    Vgl; Beis wie T8
  • 3 Ob 166/16g
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 166/16g
    Beis wie T2
  • 3 Ob 147/16p
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 147/16p
    Auch
  • 4 Ob 42/17f
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 4 Ob 42/17f
    Auch
  • 9 ObA 123/16b
    Entscheidungstext OGH 24.03.2017 9 ObA 123/16b
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 10/17t
    Entscheidungstext OGH 07.06.2017 3 Ob 10/17t
    Auch
  • 1 Ob 103/17d
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 103/17d
    Auch; Beis wie T4
  • 6 Ob 89/17g
    Entscheidungstext OGH 07.07.2017 6 Ob 89/17g
    Auch; Beisatz: Hier: Unterhaltsverfahren: Die vom Antragsgegner angestrebte Ermittlung der Bemessungsgrundlage ändert am Ergebnis nichts. (T12)
  • 9 ObA 5/17a
    Entscheidungstext OGH 25.07.2017 9 ObA 5/17a
    Auch
  • 6 Ob 112/17i
    Entscheidungstext OGH 07.07.2017 6 Ob 112/17i
    Vgl; Beisatz: Hier: Ehescheidung: Auch wenn der Beklagten ein bestimmtes Verhalten nicht als schwere Eheverfehlung anzulasten wäre, wäre die Beurteilung des Berufungsgerichts, dass nach den Umständen des Falls gleichteiliges Verschulden an der Zerrüttung anzunehmen ist, jedenfalls vertretbar. (T13)
  • 4 Ob 203/17g
    Entscheidungstext OGH 21.11.2017 4 Ob 203/17g
    Auch
  • 5 Ob 37/18d
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 37/18d
    Beis wie T2
  • 3 Ob 69/18w
    Entscheidungstext OGH 14.08.2018 3 Ob 69/18w
    Auch
  • 5 Ob 123/18a
    Entscheidungstext OGH 28.08.2018 5 Ob 123/18a
    Auch
  • 3 Ob 146/18v
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 3 Ob 146/18v
    Auch; Beis wie T2
  • 10 ObS 102/18z
    Entscheidungstext OGH 20.11.2018 10 ObS 102/18z
    Auch; Beis wie T7
  • 2 Ob 40/19z
    Entscheidungstext OGH 28.03.2019 2 Ob 40/19z
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 95/19w
    Entscheidungstext OGH 23.05.2019 3 Ob 95/19w
  • 3 Ob 102/19z
    Entscheidungstext OGH 23.05.2019 3 Ob 102/19z
  • 8 Ob 64/19y
    Entscheidungstext OGH 27.06.2019 8 Ob 64/19y
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T7
  • 3 Ob 244/19g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2020 3 Ob 244/19g
  • 2 Ob 21/20g
    Entscheidungstext OGH 29.04.2020 2 Ob 21/20g
  • 3 Ob 146/20x
    Entscheidungstext OGH 01.03.2021 3 Ob 146/20x
    Beis wie T2
  • 4 Ob 116/21v
    Entscheidungstext OGH 27.07.2021 4 Ob 116/21v
  • 4 Ob 106/21y
    Entscheidungstext OGH 27.07.2021 4 Ob 106/21y
    Vgl; Beisatz: Hier: Klauseln in Mietverträgen - Verbandsprozess. (T14)
  • 4 Ob 47/22y
    Entscheidungstext OGH 22.04.2022 4 Ob 47/22y
  • 6 Ob 108/22h
    Entscheidungstext OGH 22.06.2022 6 Ob 108/22h
    Vgl; Beisatz: Hier: Haften dem Notariatsakt (der notariellen Beurkundung nach § 54 NO) keine zu dessen Nichtigkeit führenden Mängel an, wäre die Beantwortung der Frage der Heilung mangels Präjudizialität rein hypothetischer Natur. (T15)
  • 2 Ob 158/22g
    Entscheidungstext OGH 27.09.2022 2 Ob 158/22g
  • 6 Ob 218/22k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.03.2023 6 Ob 218/22k
    Beisatz: Hier: keine Bindungswirkung der früheren Entscheidung des Londoner Gerichts, da sich die Eltern auf eine Neuregelung des Kontaktrechts durch das Erstgericht einigten. (T16)
  • 10 Ob 32/22m
    Entscheidungstext OGH 28.03.2023 10 Ob 32/22m
    vgl; Beisatz wie T2; Beisatz wie T4; Beisatz wie T7
  • 2 Ob 141/23h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.07.2023 2 Ob 141/23h
  • 6 Ob 48/23m
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 30.08.2023 6 Ob 48/23m
    vgl; Beisatz nur wie T2
    Beisatz: Stützt das Berufungsgericht seine Entscheidung auf mehrere Begründungen und bekämpft die Revision nur die Hilfsbegründung des Berufungsgerichts, so mangelt es an der Präjudizialität dieser Rechtsfrage. (T17)
  • 6 Ob 171/23z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.09.2023 6 Ob 171/23z
    Beisatz wie T2; Beisatz wie T4; Beisatz wie T17
    Anm: Vgl auch RS0042736.
  • 5 Ob 25/24y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 12.03.2024 5 Ob 25/24y
    Beisatz wie T2; Beisatz wie T8
  • 4 Ob 125/24x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.08.2024 4 Ob 125/24x
    Beisatz: Fehlende Relevanz für die Entscheidung des zu beurteilenden Falls schließt das Vorliegen einer erheblichen Rechtsfrage aus. (T18)
  • 8 ObA 28/24m
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.09.2024 8 ObA 28/24m
    Beisatz wie T2; Beisatz wie T8
  • 1 Ob 171/24i
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 19.12.2024 1 Ob 171/24i
  • 4 Ob 112/24k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.02.2025 4 Ob 112/24k
    vgl
  • 4 Ob 178/24s
    Entscheidungstext OGH 25.02.2025 4 Ob 178/24s
    vgl; Beisatz wie T2: Hier: Bewerbung magistraler Mischungen und die Spürbarkeit damit zusammenhängender Verstöße. (T19)
  • 1 Ob 149/24d
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.01.2025 1 Ob 149/24d
    vgl; Beisatz wie T4; Beisatz wie T8; Beisatz wie T18
  • 10 Ob 6/25t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.06.2025 10 Ob 6/25t
    Beisatz wie T2; Beisatz wie T4; Beisatz wie T8
  • 4 Ob 187/24i
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.06.2025 4 Ob 187/24i
    vgl
  • 7 Ob 146/25h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.09.2025 7 Ob 146/25h
    Beisatz wie T2
    Beisatz: Hier: Das Berufungsgericht begründete die mangelnde Berechtigung der Gegenforderung auch mit der selbständig tragfähigen Begründung, die Gegenforderung sei unschlüssig. Die Beklagte wendet sich in der außerordentlichen Revision nicht gegen diese Begründung und lässt diese unbeanstandet. Schon aus diesem Grund gelingt es ihr nicht, eine für die Entscheidung präjudizielle erhebliche Rechtsfrage aufzuzeigen. (T20)
  • 4 Ob 108/25y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 11.09.2025 4 Ob 108/25y
    vgl
  • 8 Ob 85/25w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.10.2025 8 Ob 85/25w
    Beisatz wie T2; Beisatz wie T4
  • 9 Ob 107/25p
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.01.2026 9 Ob 107/25p
    Beisatz wie T3
    Beisatz: Hier: Außerstreitverfahren. (T21)
  • 7 Ob 23/26x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.02.2026 7 Ob 23/26x
    Beisatz wie T2
  • 10 ObS 115/25x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.11.2025 10 ObS 115/25x
  • 10 Ob 57/25t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 13.01.2026 10 Ob 57/25t
    vgl
  • 4 Ob 162/25i
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.03.2026 4 Ob 162/25i
    Beisatz: Hier: Verhältnis eines rechtskräftigen Unterlassungsanspruchs in Österreich zum hier strittigen Unterlassungsanspruch in anderen EU-Staaten. (T22)
  • 3 Ob 67/26p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 11.05.2026 3 Ob 67/26p
    Beisatz wie T2; Beisatz wie T4
  • 3 Ob 61/26f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 12.05.2026 3 Ob 61/26f
    vgl; Beisatz wie T2; Beisatz wie T4; Beisatz wie T8
  • 9 ObA 87/25x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.04.2026 9 ObA 87/25x
    vgl; Beisatz nur wie T2
  • 10 ObS 22/26x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 14.07.2026 10 ObS 22/26x
    Beisatz wie T4; Beisatz wie T8; Beisatz wie T18
  • 10 Ob 30/26y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 30.06.2026 10 Ob 30/26y
    vgl
  • 10 Ob 44/26g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 30.06.2026 10 Ob 44/26g
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0088931

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.09.2026

Dokumentnummer

JJR_19840320_OGH0002_0040OB00319_8400000_005

Entscheidungstext 3Ob7/06k

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

3Ob7/06k

Entscheidungsdatum

25.01.2006

Anmerkung

E79721 3Ob7.06k

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Schiemer als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Dr. Zechner, Dr. Prückner, Dr. Sailer und Dr. Jensik als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden und gefährdeten Partei Verein B*****, vertreten durch Teicht Jöchl Rechtsanwälte Kommandit-Partnerschaft in Wien, wider die beklagte Partei und Gegnerin der gefährdeten Partei Verband Ö*****, vertreten durch Radel Stampf Supper Rechtsanwälte OEG in Mattersburg, wegen Feststellung, infolge Revisionsrekurses der klagenden und gefährdeten Partei gegen den Beschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 28. Oktober 2005, GZ 37 R 763/05p-13, in der Fassung des Berichtigungsbeschlusses vom 13. Dezember 2005, AZ 37 R 763/05p, womit der Beschluss des Bezirksgerichts Innere Stadt Wien vom 26. September 2005, GZ 54 C 1085/05t-5, bestätigt wurde, den Beschluss

gefasst:

Spruch

Der Revisionsrekurs und der „außerordentliche Revisionsrekurs" sowie die Revisionsrekursbeantwortung vom 30. Dezember 2005 werden zurückgewiesen.

Die klagende und gefährdete Partei ist schuldig, der beklagten Partei und Gegnerin der gefährdeten Partei die mit 399,74 EUR (darin 66,62 EUR USt) bestimmten Kosten des Revisionsrekursverfahrens binnen 14 Tagen zu ersetzen.

Text

Begründung:

Die klagende und gefährdete Partei (in der Folge nur: klagende Partei oder klagender Verein) ist ein Basketballverein, der 2004 aus 2005, die Damenbundesliga-Meisterschaft gewonnen hatte. Sie war Mitglied bei der beklagte Partei und Gegnerin der gefährdeten Partei (ab nun nur: beklagte Partei oder beklagter Verband), einem weiteren Verein. Die Finanzordnung (FO) der beklagten Partei sieht in ihrem Paragraph eins, Ziffer 6, vor, dass sämtliche Vereine der Österreichischen Basketball Bundesliga (ÖBL) für jede zur Teilnahme an den Bewerben der Bundesliga qualifizierte Mannschaft bis spätestens 31. Mai eine vom 1. Juli des laufenden Jahrs bis 30. Juni des Folgejahrs limitierte finanzielle Sicherstellung (unwiderrufliche Bankgarantie oder auf Überbringer lautendes Sparbuch) von 7.200 EUR für Herrenmannschaften bzw. 3.600 EUR für Damenmannschaften übergeben müssten. Nach Paragraph eins, Ziffer 9, der FO verlieren Vereine, die dieser Pflicht bis 31. Mai nicht Folge leisten, mit sofortiger Wirkung das Recht zur Teilnahme an den Bewerben des beklagten Verbands.

Mit ihrer auf die Feststellung, ihre Mitgliedschaft beim beklagten Verband sei mit allen statutenmäßigen Rechten und Pflichten aufrecht und sie sei in der Saison 2005 aus 2006, an allen Bewerben desselben spielberechtigt, gerichteten Klage verband der klagende Verein das Sicherungsbegehren, der beklagte Verband sei schuldig, ihm bis zur rechtskräftigen Beendigung des (Haupt-)Verfahrens die Teilnahme an seinen Bewerben der Spielsaison 2005 aus 2006, zu gestatten. Die klagende Partei brachte in ihrer Klage im Wesentlichen Folgendes vor:

Für die Spielsaison 2005 aus 2006, der [Basketball-] Damenbundesliga seien ursprünglich nur sieben Mannschaften spielberechtigt gewesen, weshalb der in den Durchführungsbestimmungen der ÖBL festgelegte Austragungsmodus (mit acht Mannschaften) nicht mehr durchführbar gewesen sei. Nachdem die beklagte Partei drei Landesligavereine zur Teilnahme bewegen habe können, hätten sich die Mannschaften der Damenbundesliga ([englisch] abgekürzt AWBL) bei einer Sitzung in St. Pölten am 17. Mai 2005 auf einen geänderten Austragungsmodus der Damenbundesliga für 2005 aus 2006, geeinigt, nach der ersten Phase (in zwei „Pools") ab 15./16. Oktober sollten sechs Mannschaften ab 13. Jänner 2006 um die Play-off-Plätze spielen. Dieser Modus habe der Zustimmung des beklagten Verbands bedurft, weshalb man vereinbart habe, dass die Sicherstellung vierzehn Tage nach Fixierung des Austragungsmodus durch diesen hinterlegt werden könne. Dieser sei einverstanden gewesen und habe für die Sicherstellung eine Frist bis 15. Juni 2005 eingeräumt.

Am 11. Juni sei der klagende Verein vom „Ligasprecher" verständigt worden, dass der viertplacierte Verein der abgelaufenen Saison mit dem vorgeschlagenen Modus nicht einverstanden sei. In weiterer Folge habe das Präsidium der beklagten Partei erst zwei Tage vor Fristablauf, am 13. Juni 2005 den Spielmodus der Damenbundesliga [-Meisterschaft] festgelegt. Es sei mehr als verständlich, dass sie als „regierender Meister" erst nach Fixierung dieses Modus bereit gewesen sei, die finanzielle Sicherheit zu erlegen. Schließlich habe der Verband nach Paragraph eins, Ziffer 7, der FO das Recht, die Sicherheit in voller Höhe zurückzuhalten, wenn eine Mannschaft aus dem Bewerb zurückgezogen werde.

Mit E-Mail vom 16. Juni 2005 habe ihr die beklagte Partei mitgeteilt, dass sie nach der damaligen Beschlusslage die Frist zur Hinterlegung der Sicherstellung versäumt und dadurch für 2005 aus 2006, nicht spielberechtigt sei. In ihrem Antrag an die Hauptversammlung der beklagten Partei vom 23. Juni 2005 habe sie einen Antrag auf Wiederaufnahme gestellt und darauf verwiesen, dass die Sicherstellung in Form eines Sparbuchs bei einem ihr bekannten Anwalt hinterlegt sei. Mit Schreiben vom 28. Juni 2005 an den Verband habe der Klagevertreter erklärt, ein Sparbuch mit 3.600 EUR Einlage sei bei ihm treuhänderisch hinterlegt und werde der beklagten Partei unverzüglich übergeben, sobald diese positiv über die Teilnahme an ihren Bewerben im Spieljahr 2005 aus 2006, entschieden habe. Bei der Hauptversammlung des beklagten Verbands am 9. Juli 2005 sei der Antrag abgewiesen worden.

Wegen der Festlegung des Spielmodus erst zwei Tage vor dem (verschobenen) Fristende sei es ihr nicht mehr möglich gewesen, die geforderte Voraussetzung zu erfüllen. Bedenke man, dass die Meisterschaft erst im Oktober beginne, hätte man ihr eine angemessene Nachfrist setzen müssen. Wegen dieses Versäumnisses und des Nachweises der Hinterlegung der Sicherheit beim Klagevertreter hätte sie der Verband zu seinen Bewerben zulassen müssen. Der beklagte Verband unterliege einem Kontrahierungszwang, der auch dann eingreife, wenn ein Monopolist wie dieser seine faktische Übermacht in unsachlicher Weise ausübe. Noch im Juli 2005 habe er einen slowakischen Verein aufgenommen, was die Willkür ihr gegenüber zeige. Ein Vereinsausschluss, der vorliege, weil der beklagte Verband ihr die Spielberechtigung für 2005 aus 2006, nicht erteilt habe, dürfe nur ultima ratio sein; auf die nicht rechtzeitige Zahlung der Sicherstellung hätte er mit gelinderen Mitteln (zB Nachfristsetzung oder Geldstrafe) reagieren müssen.

„Gestützt auf obiges Vorbringen" begehrte der klagende Verein die Erlassung einer einstweiligen Verfügung (EV), wonach die beklagte Partei schuldig sei, ihr die Teilnahme an deren Bewerben in der Spielsaison 2005 aus 2006, bis zur rechtskräftigen Beendigung des gegenständlichen Verfahrens zu gestatten.

Der klagende Verein erleide durch die Nichtteilnahme an den Bewerben einen „drohenden, unwiederbringlichen" Schaden; er beschäftige professionelle Basketballspielerinnen, deren Verträge sonst beendet werden müssten. Er erleide finanzielle Schäden durch den Ausfall der Ticketeinnahmen für Heimspiele und werde seine Sponsorverträge verlieren. Zurückversetzung in den vorigen Stand sei nicht tunlich und Geldersatz könne „entweder nicht geleistet werden oder die Leistung des Geldersatzes sei dem angerichteten Schaden nicht völlig adäquat. Die Ermittlung der für Schadenersatz in Betracht kommenden Faktoren sei nicht absehbar, der Verlust an Bekanntheit dem Verlust des Goodwill eines Unternehmens durchaus vergleichbar. Der von der klagenden Partei angerufene Gerichtshof setzte den von ihr mit 21.000 EUR bewerteten Streitwert mit 5.000 EUR fest und überwies Klage und „Einstweilige Verfügung" an ein Bezirksgericht. Der beklagte Verband, dem eine Äußerung freigestellt wurde, trat dem Antrag im Provisorialverfahren entgegen. Er brachte vor wie folgt:

Unrichtig sei, dass die Vereinsvertreter der AWBL vereinbart hätten, die finanzielle Sicherstellung könne vierzehn Tage nach Fixierung des Austragungsmodus hinterlegt werden, und er sei damit einverstanden gewesen und habe eine Frist bis 15. Juni 2005 eingeräumt. Die klagende Partei sei noch am 25. Mai 2005 daran erinnert worden, dass die Sicherstellung mit 31. Mai zu hinterlegen sei. Da einige Vereine die Frist versäumt hätten, habe ihnen der Finanzreferent die Frist entgegenkommenderweise bis 15. Juni 2005 erstreckt. In einer darauf folgenden Korrespondenz mit der klagenden Partei habe der Finanzreferent dieser unmissverständlich mitgeteilt, dass die Hinterlegung bzw. Barzahlung der Sicherheit bis 24 Uhr des 15. Juni 2005 erfolgen müsse und es keine Ausnahme für einen Verein gebe. Erst am 15. Juni 2005 um 21:39:36 Uhr habe die klagende Partei erstmals mitgeteilt, die Garantie werde erst erlegt, wenn die Zusammensetzung der Meisterschaft feststehe. In der Folge habe die klagende Partei eingeräumt, dass die Vorgangsweise rechtens und durch Bestimmungen gedeckt sei. In der Hauptversammlung vom 9. Juli 2005 habe der Manager der klagenden Partei erklärt, deren - in der Folge abschlägige - Entscheidung zu akzeptieren. Der slowakische Verein nehme „außer Konkurrenz" teil, könne nicht Meister werden und habe zur Abhaltung einer geordneten Meisterschaft engagiert werden müssen. Der klagende Verein könne an anderen Basketball-Bewerben teilnehmen, wie er selbst bekundet habe, dem Verband komme daher keine Monopolstellung zu. Eine Zulassung des Vereins, der sich nicht an die Regelungen gehalten habe, stehe auch der Grundsatz der Gleichbehandlung entgegen. Da der klagende Verein an anderen Bewerben teilnehmen könne, wofür er eine Mannschaft benötige, drohe ihm auch kein unwiederbringlicher Schaden.

Das nunmehrige Erstgericht wies den Antrag auf Erlassung einer einstweiligen Verfügung ab. Es gelangte dazu, ohne einen bestimmten Sachverhalt als bescheinigt anzusehen und ohne Einvernahme der von den Parteien namhaft gemachten Auskunftspersonen, bezog sich aber in seiner rechtlichen Beurteilung auf die vom beklagten Verband vorgelegte Urkunden, wonach doch bescheinigt sei, dass die klagende Partei die Voraussetzungen für eine Teilnahme an der Damenbundesliga nicht erfüllt habe und sie nicht vom Basketballsport an sich ausgeschlossen sei. Aus den Urkunden ergebe sich eine Abhängigkeit des Hinterlegungstermins von der Festlegung des Austragungsmodus nicht. Es sei nicht erkennbar, welchen Anspruch der klagenden Partei, die nicht darlege, weshalb sie den Termin 15. Juni 2005 nicht eingehalten habe, es noch zu sichern gelte.

Das Gericht zweiter Instanz bestätigte diese Entscheidung und sprach zunächst aus, dass der Wert des Entscheidungsgegenstands 4.000 EUR, nicht aber 20.000 EUR übersteige und der Revisionsrekurs nicht zulässig sei.

Das Rekursgericht sah den Hauptanspruch auf Feststellung als durch EV sicherbar an, weil dahinter der Leistungsanspruch auf Ausübung der Mitgliedschaftsrechte stehe. Selbst wenn man von dem bestrittenen Vorbringen des klagenden Vereins ausgehe, wäre die Sicherstellung bis 27. Juni 2005 zu hinterlegen gewesen; dass sie das zu diesem Zeitpunkt getan hätte, habe sie aber selbst nicht behauptet; vielmehr sei das nach eigenem Vorbringen bisher nicht geschehen. Der zu sichernde Anspruch (Teilnahme an den Bewerben des beklagten Verbands in der Spielsaison 2005 aus 2006,) bestehe daher nicht einmal nach dem eigenen Vorbringen der klagenden Partei.

Diese brachte gleichzeitig einen „außerordentlichen" Revisionsrekurs und eine „Revision" (im Rubrum so, in der Folge aber richtig als „Revisionsrekurs" bezeichnet) verbunden mit einem Antrag nach Paragraph 508, ZPO ein.

Auf Grund dieses Antrags änderte das Rekursgericht seinen Ausspruch dahin ab, dass es den ordentlichen Revisionsrekurs für zulässig erklärte und dem beklagten Verband dessen Beantwortung freistellte. Mittlerweile habe das Rekursgericht im Hauptverfahren den Beschluss des ursprünglich angerufenen Gerichtshofs aufgehoben und diesem die Fortsetzung des gesetzmäßigen Verfahrens über die Klage und erforderlichenfalls über den Sicherungsantrag aufgetragen. Es habe die Auffassung vertreten, es sei im weiteren Verfahren von der von der klagenden Partei vorgenommenen Bewertung mit 21.800 EUR auszugehen. Es liege nun keine Rsp zur erheblichen Rechtsfrage vor „ob für die Zulässigkeit des Revisionsrekurses der Ausspruch des Rekursgerichts über den Wert des Entscheidungsgegenstands im Rahmen des Verfahrens auf Erlassung einer EV entscheidend sei oder die Entscheidung eines anderen Gerichts über diesen Wert nach einer unzulässigen Herabsetzung des Streitwerts gemäß Paragraph 60, Absatz eins, JN". Der beklagte Verband erstattete sowohl gegen die „Revision" als auch gegen den „außerordentlichen" Revisionsrekurs jeweils eine Revisionsbeantwortung.

Der Revisionsrekurs ist entgegen dem den Obersten Gerichtshof nach Paragraph 508 a, Absatz eins, ZPO auch im Fall einer nachträglichen Zulassung nicht bindenden Ausspruch des Rekursgerichts (stRsp; Zechner in Fasching/Konecny² Paragraph 508, ZPO Rz 10 mwN) nicht zulässig.

Rechtliche Beurteilung

Aus dem Grundsatz der Einmaligkeit des Rechtsmittels (stRsp; RIS-Justiz RS0041666) folgt, dass die zweite Rechtsmittelbeantwortung der beklagten Partei vom 30. Dezember 2005 als unzulässig zurückzuweisen ist, was allerdings für das zweite der beiden wegen der gleichzeitigen Einbringung als Einheit zu sehenden Rechtsmittel der klagenden Partei nicht gilt (JBl 1981, 387).

Die vom Gericht zweiter Instanz als erheblich bezeichnete Rechtsfrage ist in Wahrheit nicht präjudiziell. Der Oberste Gerichtshof muss sich schon auf Grund der Abänderung des Zulässigkeitsausspruchs auf jeden Fall mit dem Rechtsmittel der klagenden Partei befassen (Paragraph 528, Absatz 2 a, in Verbindung mit Paragraph 508, Absatz 5 und Paragraph 507 b, Absatz eins, ZPO), woran sich auch nichts ändern würde, wäre die in einem formal getrennten Verfahren (über die Klage, die dem Provisiorialantrag zugrunde liegt) ergangene Entscheidung des dem zunächst angerufenen Landesgericht übergeordneten Oberlandesgerichts maßgebend; dann wäre von einem 20.000 EUR übersteigenden Entscheidungsgegenstand zweiter Instanz und damit von der Zulässigkeit eines außerordentlichen Revisionsrekurses auszugehen, der nach Paragraph 528, Absatz 3, ZPO in Verbindung mit Paragraph 507 b, Absatz 3, dem Obersten Gerichtshof vorzulegen wäre. Ob daher der Wert des Entscheidungsgegenstands im Bereich von mehr als 4.000 EUR, nicht aber mehr als 20.000 EUR liegt oder den letztgenannten Betrag übersteigt, wäre im hier gegebenen Fall eines (nachträglich) positiven Zulässigkeitsausspruchs nur für die Zulassung einer Revisionsrekursbeantwortung durch das Rekursgericht maßgebend; in concreto spielt aber auch diese Frage keine Rolle, weil die beklagte Partei diese Beantwortung ohnehin sogleich - ohne eine Entscheidung der zweiten Instanz abzuwarten - einbrachte.

Auch der klagende Verein vermag das Vorliegen erheblicher Rechtsfragen iSd Paragraph 78,, Paragraph 402, Absatz 4, EO in Verbindung mit Paragraph 528, Absatz eins, ZPO nicht darzulegen.

Da die Kognitionsbefugnis des Obersten Gerichtshofs auch gegeben

wäre, wenn eine Bewertung des Entscheidungsgegenstands überhaupt zu

unterbleiben gehabt hätte, weil er nicht vermögensrechtlicher Natur

wäre (zur Rsp dazu s Zechner aaO § 502 Rz 154) - dann wäre § 502 Abs

2 ZPO unanwendbar - , kommt es auf die nach der bisherigen Rsp wohl

zu verneinende Frage (vgl 7 Ob 2314/96m = SZ 69/289; 6 Ob 178/99s; 9

Ob 501/96 = SZ 69/23; 4 Ob 28/05d), ob ein solcher Anspruch hier

vorliegt, nicht an.

Zu Unrecht erachtet es die klagende Partei als unvertretbar, dass das Rekursgericht einen Mangel jeglicher Anspruchsbescheinigung annahm. Anders als im Provisiorialantrag präzisiert sie nunmehr (wie von Paragraph 389, Absatz eins, EO gefordert), dass der zu sichernde Anspruch jener auf Teilnahme an den Bewerben des beklagten Verbands in der Spielsaison 2005 aus 2006, (in erster Instanz formuliert als Feststellung der Spielberechtigung) sei. Damit ist auch - wie schon nach dem Vorbringen und dem Sicherungsantrag zu vermuten - klargestellt, dass die Sicherung der Feststellung der aufrechten Mitgliedschaft beim beklagten Verband (ebenfalls einem Verein) nicht Gegenstand des Provisiorialverfahrens ist. Das begehrte Verbot mittels EV wäre auch mit einem solchen Zweck (s dazu den Einleitungssatz des Paragraph 382, EO) nicht vereinbar, auch wenn im besonderen Fall eine enge Verknüpfung zwischen der Mitgliedschaft und dem Können besteht, sämtliche Kriterien und Bedingungen zu erfüllen, die für die Teilnahme an den von der beklagten Partei veranstalteten Bewerben erforderlich sind (Paragraph 4, Absatz eins, deren Satzung, worauf sich aber nur jene in erster Instanz berief). Dass die Zulassung zu den Bewerben mit der Mitgliedschaft gleichzusetzen sei, wurde nicht geltend gemacht. Dann ist aber das angestrebte Gebot an die beklagte Partei nach Paragraph 382, Ziffer 4, EO, die Teilnahme an den Bewerben der derzeit laufenden Spielsaison zu gestatten, nicht dazu geeignet den behaupteten Anspruch auf Feststellung der Mitgliedschaft zu sichern. In Wahrheit kann die klagende Partei auch keine Argumente für ihre Ansicht vortragen, beschränkt sie sich doch auf den Hinweis, sie habe behauptet, die beklagte Partei bestreite zu Unrecht ihre Mitgliedschaft, in der der Anspruch auf Teilnahme „wurzle". Dass sie die geforderte Sicherstellung bis zur Entscheidung erster Instanz nicht erbrachte, bestreitet sie gar nicht; die Ansicht, dies wäre Voraussetzung für den Anspruch auf Teilnahme an den Bewerben des beklagten Verbands, ist im Licht des Paragraph eins, Ziffer 9, von dessen FO keinesfalls unvertretbar. Wie dargelegt ist es für die Berechtigung des Provisorialantrags unerheblich, ob die Vorgangsweise der beklagten Partei auf einen „kalten Ausschluss" hinausliefe, geht es doch hier gerade nicht um den Ausschluss. Ob ein ausgeschlossenes Vereinsmitglied zur Aufrechterhaltung seines Anspruchs auf Teilnahme am Spielbetrieb desselben sämtliche dafür vereinsintern festgesetzten finanziellen Voraussetzungen zu erfüllen hat, ist nur nach den jeweils geltenden Vereinsstatuten und nicht allgemein zu beantworten, weshalb dies nur jeweils für den Einzelfall beurteilt werden kann. Das schließt aber das Vorliegen einer erheblichen Rechtsfrage iSd Paragraph 528, Absatz eins, ZPO aus. Daran vermag es nichts zu ändern, dass es immer wieder bei Sportverbänden, die Bewerbe veranstalten, zu Lizenzverweigerungen kommen mag. Ausgehend von einer mangelnden Bescheinigung des Anspruchs ist die allgemeine Frage, ob ein solcher Anspruch auf Teilnahme an Bewerben eines Sportverbands durch EV gesichert werden kann, nicht präjudiziell (s dazu Zechner aaO Paragraph 502, ZPO Rz 60 ff mwN). Es ist daher nicht auf die Frage einzugehen, ob zur Zeit der Entscheidung dritter Instanz, welcher der Akt erst drei Tage vor dem in der Klage behaupteten Beginn der zweiten Runde der laufenden Meisterschaft vorgelegt wurde, ein die abweisenden Entscheidungen der Vorinstanzen abändernder Beschluss noch ergehen hätte können. Die Kostenentscheidung gründet sich auf Paragraph 402, Absatz 4, EO in Verbindung mit Paragraph 78, EO und Paragraphen 50, 41, ZPO. Die beklagte Partei machte die Unzulässigkeit des Rechtsmittels geltend.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2006:0030OB00007.06K.0125.000

Dokumentnummer

JJT_20060125_OGH0002_0030OB00007_06K0000_000