Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2012/17/0304

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

2012/17/0304

Entscheidungsdatum

24.10.2012

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht
32/05 Verbrauchsteuern

Norm

BAO §289 Abs2;
EnergieabgabenvergütungsG 1996 §2 Abs2 Z1;
VwGG §42 Abs2 Z1;
  1. BAO § 289 heute
  2. BAO § 289 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013
  3. BAO § 289 gültig von 26.03.2009 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2009
  4. BAO § 289 gültig von 12.08.2006 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 143/2006
  5. BAO § 289 gültig von 21.08.2003 bis 11.08.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  6. BAO § 289 gültig von 01.01.2003 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2002
  7. BAO § 289 gültig von 26.06.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2002
  8. BAO § 289 gültig von 30.12.1989 bis 25.06.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 660/1989
  9. BAO § 289 gültig von 19.04.1980 bis 29.12.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 151/1980
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Beachte

Serie (erledigt im gleichen Sinn): 2012/17/0305 E 15. November 2012 2012/17/0307 E 15. November 2012 2012/17/0309 E 15. November 2012 2012/17/0308 E 15. November 2012

Rechtssatz

Aus Paragraph 2, Absatz 2, Ziffer eins, EAVG folgt mit hinreichender Deutlichkeit, dass Gegenstand der Entscheidung über die Energieabgabenvergütung der diesbezügliche (ein Kalender- oder Wirtschaftsjahr umfassende) Antrag des Vergütungsberechtigten ist. Über diesen hat die Behörde mit Bescheid abzusprechen; der Antrag und die sich daraus ergebende Vergütungssumme sind sohin "Sache" des Verfahrens vor der Abgabenbehörde erster Instanz. Auch im vorliegenden Beschwerdefall hat die Abgabenbehörde erster Instanz inhaltlich - wenngleich abschlägig - über den Antrag auf Energieabgabenvergütung abgesprochen, wogegen sich die Berufung der Antragsteller richtete. "Sache" des Berufungsverfahrens war somit das (auch nur teilweise) Bestehen oder Nichtbestehen des Anspruches auf Energieabgabenvergütung. Die belangte Behörde (die Berufungsbehörde) war daher nicht gehindert, dem Gebot des Paragraph 289, Absatz 2, erster Satz BAO, nämlich - außer in den Fällen des Absatz eins, - immer in der Sache selbst zu entscheiden, nachzukommen. Da die belangte Behörde dies - ausgehend von einer vom Verwaltungsgerichtshof nicht geteilten Rechtsansicht - unterlassen hat, erweist sich der angefochtene Bescheid insoweit als inhaltlich rechtswidrig. Er war daher gemäß Paragraph 42, Absatz 2, Ziffer eins, VwGG aufzuheben.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2012:2012170304.X01

Im RIS seit

23.11.2012

Zuletzt aktualisiert am

02.04.2013

Dokumentnummer

JWR_2012170304_20121024X01