Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 92/15/0188

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 6901 F/1994

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

92/15/0188

Entscheidungsdatum

30.06.1994

Index

32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Norm

EStG 1988 §37 Abs2 Z3;
  1. EStG 1988 § 37 heute
  2. EStG 1988 § 37 gültig ab 19.02.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2026
  3. EStG 1988 § 37 gültig von 22.07.2023 bis 18.02.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2023
  4. EStG 1988 § 37 gültig von 20.07.2022 bis 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2022
  5. EStG 1988 § 37 gültig von 25.07.2020 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2020
  6. EStG 1988 § 37 gültig von 30.12.2014 bis 24.07.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2014
  7. EStG 1988 § 37 gültig von 15.12.2012 bis 29.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
  8. EStG 1988 § 37 gültig von 31.12.2010 bis 14.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  9. EStG 1988 § 37 gültig von 18.06.2009 bis 30.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  10. EStG 1988 § 37 gültig von 27.06.2008 bis 17.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2008
  11. EStG 1988 § 37 gültig von 08.05.2008 bis 26.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2008
  12. EStG 1988 § 37 gültig von 03.08.2006 bis 07.05.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2006
  13. EStG 1988 § 37 gültig von 27.06.2006 bis 02.08.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2006
  14. EStG 1988 § 37 gültig von 31.12.2005 bis 26.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2005
  15. EStG 1988 § 37 gültig von 31.12.2004 bis 30.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 180/2004
  16. EStG 1988 § 37 gültig von 27.08.2003 bis 30.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2003
  17. EStG 1988 § 37 gültig von 21.08.2003 bis 26.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  18. EStG 1988 § 37 gültig von 25.05.2002 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2002
  19. EStG 1988 § 37 gültig von 19.12.2001 bis 24.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2001
  20. EStG 1988 § 37 gültig von 06.01.2001 bis 18.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2001
  21. EStG 1988 § 37 gültig von 30.12.2000 bis 05.01.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  22. EStG 1988 § 37 gültig von 01.06.2000 bis 29.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2000
  23. EStG 1988 § 37 gültig von 15.07.1999 bis 31.05.2000 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 79/2000
  24. EStG 1988 § 37 gültig von 13.01.1999 bis 14.07.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/1999
  25. EStG 1988 § 37 gültig von 31.12.1996 bis 12.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 797/1996
  26. EStG 1988 § 37 gültig von 01.05.1996 bis 30.12.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  27. EStG 1988 § 37 gültig von 01.12.1993 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 818/1993
  28. EStG 1988 § 37 gültig von 01.09.1993 bis 30.11.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 694/1993
  29. EStG 1988 § 37 gültig von 30.07.1988 bis 31.08.1993

Rechtssatz

Von einem freiwilligen Wechsel der Gewinnermittlungsart iSd Paragraph 37, Absatz 2, Ziffer 3, EStG 1988 kann nicht die Rede sein, wenn der Wille eines Abgabenpflichtigen nicht direkt auf die Änderung der Gewinnermittlungsart gerichtet ist, sondern sich diese als eine zwingende Rechtsfolge eines primär auf ein anderes Ziel gerichteten Maßnahme (hier: Betriebsaufgabe) darstellt.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1994:1992150188.X01

Im RIS seit

20.11.2000

Dokumentnummer

JWR_1992150188_19940630X01

Entscheidungstext 92/15/0188

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Sammlungsnummer

VwSlg 6901 F/1994

Geschäftszahl

92/15/0188

Entscheidungsdatum

30.06.1994

Index

32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag;

Norm

EStG 1988 §37 Abs2 Z3;
  1. EStG 1988 § 37 heute
  2. EStG 1988 § 37 gültig ab 19.02.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2026
  3. EStG 1988 § 37 gültig von 22.07.2023 bis 18.02.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2023
  4. EStG 1988 § 37 gültig von 20.07.2022 bis 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2022
  5. EStG 1988 § 37 gültig von 25.07.2020 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2020
  6. EStG 1988 § 37 gültig von 30.12.2014 bis 24.07.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2014
  7. EStG 1988 § 37 gültig von 15.12.2012 bis 29.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
  8. EStG 1988 § 37 gültig von 31.12.2010 bis 14.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  9. EStG 1988 § 37 gültig von 18.06.2009 bis 30.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  10. EStG 1988 § 37 gültig von 27.06.2008 bis 17.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2008
  11. EStG 1988 § 37 gültig von 08.05.2008 bis 26.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2008
  12. EStG 1988 § 37 gültig von 03.08.2006 bis 07.05.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2006
  13. EStG 1988 § 37 gültig von 27.06.2006 bis 02.08.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2006
  14. EStG 1988 § 37 gültig von 31.12.2005 bis 26.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2005
  15. EStG 1988 § 37 gültig von 31.12.2004 bis 30.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 180/2004
  16. EStG 1988 § 37 gültig von 27.08.2003 bis 30.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2003
  17. EStG 1988 § 37 gültig von 21.08.2003 bis 26.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  18. EStG 1988 § 37 gültig von 25.05.2002 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2002
  19. EStG 1988 § 37 gültig von 19.12.2001 bis 24.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2001
  20. EStG 1988 § 37 gültig von 06.01.2001 bis 18.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2001
  21. EStG 1988 § 37 gültig von 30.12.2000 bis 05.01.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  22. EStG 1988 § 37 gültig von 01.06.2000 bis 29.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2000
  23. EStG 1988 § 37 gültig von 15.07.1999 bis 31.05.2000 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 79/2000
  24. EStG 1988 § 37 gültig von 13.01.1999 bis 14.07.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/1999
  25. EStG 1988 § 37 gültig von 31.12.1996 bis 12.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 797/1996
  26. EStG 1988 § 37 gültig von 01.05.1996 bis 30.12.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  27. EStG 1988 § 37 gültig von 01.12.1993 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 818/1993
  28. EStG 1988 § 37 gültig von 01.09.1993 bis 30.11.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 694/1993
  29. EStG 1988 § 37 gültig von 30.07.1988 bis 31.08.1993

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Mag. Meinl und die Hofräte Dr. Wetzel, Dr. Karger, Dr. Steiner und Dr. Mizner als Richter, im Beisein der Schriftführerin Mag. Eigelsberger, über die Beschwerde des Dr. G in B, vertreten durch Dr. W, Rechtsanwalt in B, gegen den Bescheid der Finanzlandesdirektion für Vorarlberg (Berufungssenat) vom 29. September 1992, Zl. 503-2/92, betreffend Einkommensteuer für das Jahr 1989, zu Recht erkannt:

Spruch

Der angefochtene Bescheid wird wegen Rechtswidrigkeit seines Inhaltes aufgehoben.

Der Bund hat dem Beschwerdeführer Aufwendungen in der Höhe von S 12.950,-- binnen zwei Wochen bei sonstiger Exekution zu ersetzen.

Begründung

Im Beschwerdefall steht zwischen den Parteien des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens allein in Streit, ob der Begriff des "freiwilligen Wechsels" der Gewinnermittlungsart im Sinne des Paragraph 37, Absatz 2, Ziffer 3, EStG 1988 in der Fassung vor dem Steuerreformgesetz 1993, Bundesgesetzblatt Nr. 818, auf den eigentlichen Akt des Wechsels der Gewinnermittlungsart beschränkt ist oder ob ein Durchgriff auf eine vorgelagerte freiwillige Entscheidung - im Beschwerdefall auf die im Jahr 1989 vom Beschwerdeführer getroffene Entscheidung, die von ihm seit dem Jahr 1984 nach Übernahme von seinem Vater weitergeführte Arztpraxis aufzugeben, womit zwingend ein Wechsel von der ab dem Jahr 1985 erfolgten Gewinnermittlung gemäß Paragraph 4, Absatz 3, EStG 1972 bzw. 1988 auf die Gewinnermittlung gemäß Paragraph 4, Absatz eins, leg. cit. verbunden war - zu erfolgen hatte. Die belangte Behörde hielt im angefochtenen Bescheid die Anwendung des gemäß Paragraph 37, EStG 1988 für außerordentliche Einkünfte ermäßigten Steuersatzes auf den vom Beschwerdeführer für das Jahr 1989 ermittelten Übergangsgewinn nicht für zulässig. Für ihre auch in einem Erlaß des Bundesministeriums für Finanzen zum Ausdruck kommende Rechtsansicht spreche insbesondere der Umstand, daß andernfalls ein Steuerpflichtiger, der seinen Betrieb innerhalb von sieben Jahren aufgebe bzw. veräußere, allein durch die seinerzeitige Wahl einer bestimmten Gewinnermittlungsart in den Genuß einer steuerlichen Begünstigung gelangen könnte. Der steuerlichen Begünstigungsregelung liege aber die Überlegung zugrunde, daß erst bei einer erheblichen Zusammenballung von Einkünften - davon könne nach dem Gesetz erst nach Ablauf von sieben Jahren gesprochen werden - eine Minderung der Steuerprogression gerechtfertigt sei. Demgegenüber vertritt der Beschwerdeführer die Rechtsansicht, der freiwillige Entschluß zur Aufgabe eines Betriebes, mit dem zwingend der Wechsel der Gewinnermittlungsart verbunden sei, könne nicht als freiwilliger Wechsel der Gewinnermittlungsart im Sinne des Paragraph 37, Absatz 2, Ziffer 3, EStG 1988 gedeutet werden. Die Beschwerde beantragt die Aufhebung des angefochtenen Bescheides wegen Rechtswidrigkeit seines Inhaltes.

Die belangte Behörde hat die Verwaltungsakten vorgelegt und in ihrer Gegenschrift die kostenpflichtige Abweisung der Beschwerde beantragt.

Der Verwaltungsgerichtshof hat erwogen:

Die im Beschwerdefall maßgebenden Bestimmungen des Paragraph 37, EStG 1988 in der Fassung vor dem Steuerreformgesetz 1993

lauten auszugsweise wie folgt:

"Ermäßigte Steuersätze

Paragraph 37, (1) Der Steuersatz ermäßigt sich

1. für außerordentliche Einkünfte (Absatz 2,)

...

  1. Absatz 2,Außerordentliche Einkünfte sind nur:

...

3. Gewinne, die infolge eines Wechsels der Gewinnermittlungsart entstehen, wenn der Steuerpflichtige überdies im Falle eines freiwilligen Wechsels die Gewinnermittlungsart mindestens sieben Jahre beibehalten hat."

QUANTSCHNIGG-SCHUCH, Einkommensteuer-Handbuch, Tz 10.4 zu Paragraph 37,, sprechen unter Hinweis auf einen Erlaß des Bundesministeriums für Finanzen davon, daß ein freiwilliger Wechsel der Gewinnermittlungsart vorliege, wenn er auf eine freie Willensentscheidung zurückzuführen sei. Die Verwaltungspraxis stehe nach Ansicht der genannten Autoren zu Recht auf dem Standpunkt, daß bei Beurteilung der Freiwilligkeit des Wechsels der Gewinnermittlungsart nicht nur die "direkte" Freiwilligkeit, sondern auch die "indirekte" Freiwilligkeit eine Rolle spiele. Verkaufe jemand freiwillig seinen Betrieb oder gebe er freiwillig seinen Betrieb auf, so nehme er auch einen - dadurch gegebenenfalls erforderlich werdenden - Wechsel der Gewinnermittlungsart freiwillig in Kauf. Es müsse sich allerdings um einen Akt handeln, den der Steuerpflichtige unmittelbar selbst setzen könne, wovon im Gegensatz hiezu bei einem Überschreiten der Buchführungsgrenzen des Paragraph 125, BAO nicht die Rede sein könne.

HEIDINGER begründete seine gegenteilige Rechtsansicht schon vorher (ÖStZ 8 aus 1989,, 91) im wesentlichen damit, daß bei grammatikalischer Gesetzesinterpretation das Wort "freiwillig" unmittelbar der Wortfolge "Wechsel der Gewinnermittlungsart" zuzuordnen sei, weswegen es keinen Durchgriff auf die Frage geben könne, ob der Entschluß, der zum gesetzlich zwingenden Wechsel der Gewinnermittlungsart geführt habe, an und für sich selbst freiwillig gewesen sei; auch der Zweck der gesetzlichen Regelung spreche für diese Auslegung, weil die Sieben-Jahresfrist nicht die vom Gesetzgeber geförderte Strukturverbesserung erschweren solle. Eine andere rechtliche Beurteilung beim Überschreiten von Buchführungsgrenzen sei nicht konsequent, weil dieses Ereignis auf den Entschluß des Unternehmers, seinen Umsatz oder Gewinn zu steigern, zurückzuführen sei.

Auch LATTNER (ÖStZ 18 aus 1990,, s 212 f) hält es für unzulässig, jenen Vorgang, der zum Wechsel der Gewinnermittlungsart führt ("zwingt"), in die Betrachtung der Freiwilligkeit des Wechsels der Gewinnermittlungsart einzubeziehen.

HOFSTÄTTER-REICHEL, EStG 1988, römisch drei C, Tz 9 zu Paragraph 37,, vertreten die Rechtsansicht, der Begriff der Freiwilligkeit sollte auf den eigentlichen Akt des Wechsels der Gewinnermittlungsart beschränkt bleiben, weil sonst vom Gesetzgeber wohl kaum beabsichtigte Einschränkungen der Begünstigung des Paragraph 37, Absatz 2, Ziffer 3, EStG 1988 die Folge wären.

Der Verwaltungsgerichtshof schließt sich aus den von Heidinger, Lattner und Hofstätter-Reichel aufgezeigten Argumenten der Rechtsansicht des Beschwerdeführers an, daß von einem freiwilligen Wechsel der Gewinnermittlungsart im Sinne des Paragraph 37, Absatz 2, Ziffer 3, EStG 1988 in der im Beschwerdefall anzuwendenden Fassung nicht die Rede sein kann, wenn der Wille eines Abgabepflichtigen nicht direkt auf die Änderung der Gewinnermittlungsart gerichtet ist, sondern sich diese als eine zwingende Rechtsfolge einer primär auf ein anderes Ziel gerichteten Maßnahme - im Beschwerdefall der Betriebsaufgabe - darstellt. Was die belangte Behörde in ihrer Gegenschrift lediglich für den Fall des Wechsels der Gewinnermittlungsart infolge Überschreitens der Buchführungsgrenzen für richtig hält - nämlich, daß bei entsprechend weiter Zurückverfolgung der Kausalkette letztlich jeder Vorgang einem freien Wille entspringe und im Falle einer derartig überspitzten Interpretation des Begriffes der Freiwilligkeit eine dem Gesetzgeber nicht zuzusinnende Einschränkung des Anwendungsbereiches der Begünstigungsregelung einträte -, muß gleichermaßen auch für den Fall der Betriebsaufgabe gelten.

Aufgrund des Gesagten mußte der angefochtene Bescheid gemäß Paragraph 42, Absatz 2, Ziffer eins, VwGG wegen Rechtswidrigkeit seines Inhaltes aufgehoben werden.

Die Entscheidung über den Aufwandersatz stützt sich auf die Paragraphen 47, ff VwGG in Verbindung mit der Verordung des Bundeskanzlers Bundesgesetzblatt Nr. 416 aus 1994,, insbesondere auf deren Artikel römisch drei, Absatz 2,

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1994:1992150188.X00

Im RIS seit

20.11.2000

Dokumentnummer

JWT_1992150188_19940630X00