Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 0253/80

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

0253/80

Entscheidungsdatum

18.01.1982

Index

32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Norm

EStG 1972 §27 Abs1 Z4;
  1. EStG 1972 § 27 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.2018 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 61/2018
  2. EStG 1972 § 27 gültig von 18.01.1987 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 312/1987
  3. EStG 1972 § 27 gültig von 01.01.1987 bis 17.07.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 325/1986
  4. EStG 1972 § 27 gültig von 21.12.1985 bis 31.12.1986 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 557/1985
  5. EStG 1972 § 27 gültig von 22.12.1984 bis 20.12.1985 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 531/1984
  6. EStG 1972 § 27 gültig von 14.12.1983 bis 21.12.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 587/1983
  7. EStG 1972 § 27 gültig von 01.03.1982 bis 13.12.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 111/1982
  8. EStG 1972 § 27 gültig von 20.12.1980 bis 28.02.1982 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 563/1980
  9. EStG 1972 § 27 gültig von 01.01.1980 bis 19.12.1980 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1979
  10. EStG 1972 § 27 gültig von 09.08.1974 bis 31.12.1979 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 469/1974
  11. EStG 1972 § 27 gültig von 13.12.1972 bis 08.08.1974

Rechtssatz

Der Umstand, daß eine Darlehensschuld entsprechend der zwischen den Parteien getroffenen Vereinbarung RATENWEISE abgetragen wird, steht der Ansehung von nominellen Mehrbeträgen als Wertsicherungszahlungen nicht entgegen vergleiche hg E 10.12.1974, 1328/73). Auch wenn in einer Periode ständiger Kaufkraftverschlechterung formal nicht KapitalTEILrückzahlungen, sondern als Wertsicherungs-Vorschußleistungen gedachte Abschlagszahlungen in Höhe schon eingetretener Indexerhöhungen an den Gläubiger der Darlehensforderung geleistet werden, ist dies mit einer Wertsicherung solange nicht unvereinbar, als dies nicht zu einer Besserstellung des Gläubigers gegenüber einem anderen Gläubiger kommt, dessen Wertsicherungsanspruch erst zusammen mit der auf einaml zurückgezahlten Kapitalsumme abgestattet wird.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1982:1980000253.X01

Im RIS seit

18.01.1982

Dokumentnummer

JWR_1980000253_19820118X01

Rechtssatz für 0253/80

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

0253/80

Entscheidungsdatum

18.01.1982

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §63 Abs1;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1166/65 E 3. Oktober 1967 RS 2

Stammrechtssatz

An die in einem aufhebenden Erkenntnis festgelegte Rechtsansicht ist auch der VwGH bei Prüfung des Ersatzbescheides gebunden, wenn sich die Sach- und Rechtslage seit der Erlassung des seinerzeit aufgehobenen Bescheides nicht geändert hat.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1982:1980000253.X02

Im RIS seit

18.01.1982

Dokumentnummer

JWR_1980000253_19820118X02

Rechtssatz für 0253/80

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

0253/80

Entscheidungsdatum

18.01.1982

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §63 Abs1;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0015/66 E 27. April 1966 RS 2

Stammrechtssatz

Die belangte Behörde ist trotz der Vorschrift des Paragraph 63, Absatz eins, VwGG 1965 berechtigt, den Rechtsfall unter einem neuen rechtlichen Gesichtspunkte zu beurteilen und dementsprechend ihren Bescheid zu fällen. (Hinweis auf E vom 1.3.1956, Zl. 2588/54, VwSlg. 3999 A/1956)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1982:1980000253.X03

Im RIS seit

18.01.1982

Dokumentnummer

JWR_1980000253_19820118X03