Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 1038/62

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 2771 F/1962

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

1038/62

Entscheidungsdatum

21.12.1962

Index

32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht
32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Norm

BAO §188 Abs1 litb;
BAO §188 Abs3;
EStG 1953 §15 Abs2;
  1. BAO § 188 heute
  2. BAO § 188 gültig ab 01.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2018
  3. BAO § 188 gültig von 30.12.2014 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2014
  4. BAO § 188 gültig von 18.04.2013 bis 29.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2013
  5. BAO § 188 gültig von 12.01.2013 bis 17.04.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013
  6. BAO § 188 gültig von 15.12.2012 bis 11.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
  7. BAO § 188 gültig von 26.03.2009 bis 14.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2009
  8. BAO § 188 gültig von 19.12.2001 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2001
  9. BAO § 188 gültig von 01.12.1993 bis 18.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 818/1993
  10. BAO § 188 gültig von 19.04.1980 bis 30.11.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 151/1980
  1. BAO § 188 heute
  2. BAO § 188 gültig ab 01.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2018
  3. BAO § 188 gültig von 30.12.2014 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2014
  4. BAO § 188 gültig von 18.04.2013 bis 29.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2013
  5. BAO § 188 gültig von 12.01.2013 bis 17.04.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013
  6. BAO § 188 gültig von 15.12.2012 bis 11.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
  7. BAO § 188 gültig von 26.03.2009 bis 14.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2009
  8. BAO § 188 gültig von 19.12.2001 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2001
  9. BAO § 188 gültig von 01.12.1993 bis 18.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 818/1993
  10. BAO § 188 gültig von 19.04.1980 bis 30.11.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 151/1980

Rechtssatz

Besteht eine offene Handelsgesellschaft aus zwei Gesellschaftern, von denen nur einer im Betrieb tätig ist und die Geschäfte führt, während der andere nicht im Betrieb tätig und an der Geschäftsführung nicht beteiligt ist und ihm nur am Jahresende die vom geschäftsführenden Gesellschafter unrichtig aufgestellten Bilanzen und Gewinnrechnungen und Verlustrechnungen zur Unterschrift vorgelegt werden, dann kann die Finanzbehörde so lange davon ausgehen, daß die von ihr festgestellten Gewinnverkürzungen ausschließlich den Gewinn des geschäftsführenden Gesellschafters erhöhen, bis der andere Gesellschafter nachträgliche Gewinngutschriften erhalten oder die Gewinnverteilung mit Erfolg bekämpft hat.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1962:1962001038.X01

Im RIS seit

21.12.1962

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2016

Dokumentnummer

JWR_1962001038_19621221X01

Rechtssatz für 1038/62

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 2771 F/1962

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

1038/62

Entscheidungsdatum

21.12.1962

Index

32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht

Norm

BAO §184;
BAO §280;
  1. BAO § 280 heute
  2. BAO § 280 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2018
  3. BAO § 280 gültig von 01.01.2017 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2016
  4. BAO § 280 gültig von 01.03.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 13/2014
  5. BAO § 280 gültig von 01.01.2014 bis 28.02.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013
  6. BAO § 280 gültig von 31.12.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 180/2004
  7. BAO § 280 gültig von 09.05.1969 bis 30.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 134/1969

Rechtssatz

Sind anläßlich einer Betriebsprüfung vom Prüfer Mengenrechnungen über die erzeugten und umgesetzten Waren aufgestellt und auf dieser Grundlage Umsatzverkürzungen und Gewinnverkürzungen festgestellt worden, wobei in den vorgefundenen Belegen gewichtsmäßig festgehaltene Verkäufe überhaupt nicht aufscheinen, dann ist auch eine im Rechtsmitelverfahren vorgelegte Kalkulation der Umsätze und Gewinne auf Grund der eingesetzten Gewichtsmengen ohne Beweiskraft.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1962:1962001038.X02

Im RIS seit

21.12.1962

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2016

Dokumentnummer

JWR_1962001038_19621221X02