Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 1036/58

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

1036/58

Entscheidungsdatum

27.11.1959

Index

67 Versorgungsrecht

Norm

KOVG 1957 §52 Abs2;
  1. KOVG 1957 § 52 heute
  2. KOVG 1957 § 52 gültig ab 01.07.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2005
  3. KOVG 1957 § 52 gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2001
  4. KOVG 1957 § 52 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/1997
  5. KOVG 1957 § 52 gültig von 01.07.1993 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 110/1993
  6. KOVG 1957 § 52 gültig von 01.01.1992 bis 30.06.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 687/1991
  7. KOVG 1957 § 52 gültig von 01.06.1984 bis 31.12.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 212/1984

Rechtssatz

Die Anwendung der Bestimmung des Paragraph 52, Absatz 2, , erster Satz, zweiter Halbsatz des KOVG 1957 setzt eine für den Rentenanspruch maßgebende Änderung des Leidenszustandes voraus (Hinweis E 28.9.1955, 2046/53, VwSlg 3832 A/1955).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1959:1958001036.X01

Im RIS seit

25.09.2001

Dokumentnummer

JWR_1958001036_19591127X01

Rechtssatz für 1036/58

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

1036/58

Entscheidungsdatum

27.11.1959

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §45 Abs2;
AVG §52;
  1. AVG § 52 heute
  2. AVG § 52 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 52 gültig von 01.01.2002 bis 27.11.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  4. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 52 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 52 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Rechtssatz

Daß die Behörde nicht den beweislos gebliebenen Behauptungen des Beschwerdeführers, sondern dem Gutachten des ärztlichen Sachverständigen folgte, sohin hinsichtlich eines rein medizinischen Beweisthemas der Auffassung eines medizinischen Fachmannes, also einer durch besondere Kenntnisse und Erfahrungen ausgewiesenen Person Gehör gab, ist im Interesse der Ermittlung der objektiven Wahrheit nicht nur vertretbar, sondern auch naheliegend.

Schlagworte

Gutachten Beweiswürdigung der Behörde Gutachten Parteiengehör Parteieneinwendungen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1959:1958001036.X02

Im RIS seit

25.09.2001

Dokumentnummer

JWR_1958001036_19591127X02

Rechtssatz für 1036/58

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

1036/58

Entscheidungsdatum

27.11.1959

Index

67 Versorgungsrecht

Norm

KOVG RichtsatzV 1953 Anl Abschn3 Z1 litd Pkt2;
KOVG RichtsatzV 1953 Anl Abschn3 Z2 litb Pkt1;

Rechtssatz

Ausführungen, daß die Einschätzung der als Folgeerscheinungen der Lungentuberkulose aufgetretenen Bronchiektasien und des Emphysems nach der Richtsatzposition III/2b/1 und nicht nach III/1d/2 zu erfolgen hat.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1959:1958001036.X03

Im RIS seit

25.09.2001

Dokumentnummer

JWR_1958001036_19591127X03

Rechtssatz für 1036/58

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

1036/58

Entscheidungsdatum

27.11.1959

Index

67 Versorgungsrecht

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2711/53 E 25. April 1956 RS 4

Stammrechtssatz

Die Behörde muß im Verfahren nach Paragraph 8, KOVG zunächst objektiv Art und Maß der Anforderungen bestimmen, die ein von ihr als zumutbar erkannter Beruf allgemein an die menschliche Konstitution in seelischer und körperlicher Hinsicht stellt, und danach beurteilen, ob diese Anforderungen das in den Richtsätzen zu Paragraph 7, KOVG bereits berücksichtigte Durchschnittsmaß übersteigen. Ist dies der Fall, dann liegen berufliche Sonderverhältnisse vor. Erst dann ist zu prüfen, ob und wieweit die Tauglichkeit des Beschwerdeführers zur Bewältigung dieser besonderen Verhältnisse durch seine Dienstbeschädigung gemindert ist (Hinweis E 25.11.1955, 2657/54, VwSlg 3896 A/1955).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1959:1958001036.X04

Im RIS seit

25.09.2001

Dokumentnummer

JWR_1958001036_19591127X04

Rechtssatz für 1036/58

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

1036/58

Entscheidungsdatum

27.11.1959

Index

67 Versorgungsrecht

Rechtssatz

Zumutbar ist eine Erwerbstätigkeit, die in ihrer sozialen Geltung dem früheren Beruf oder der Vorbildung wenigstens annähernd gleichkommt.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1959:1958001036.X05

Im RIS seit

25.09.2001

Dokumentnummer

JWR_1958001036_19591127X05

Rechtssatz für 1036/58

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

6

Geschäftszahl

1036/58

Entscheidungsdatum

27.11.1959

Index

67 Versorgungsrecht

Rechtssatz

Bei der Prüfung, ob ein Beruf billigerweise zumutbar ist, kommt nicht nur der soziale Rang der einzelnen Fähigkeiten in Betracht; es ist vielmehr auch auf sonstige Lebensumstände Bedacht zu nehmen (Hinweis E 18.3.1959, 0558/57).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1959:1958001036.X06

Im RIS seit

25.09.2001

Dokumentnummer

JWR_1958001036_19591127X06