Rechtssatz für 4Ob234/53 4Ob12/58 9ObA...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0028322

Geschäftszahl

4Ob234/53; 4Ob12/58; 9ObA25/98m; 9ObA102/12h; 8ObA5/19x

Entscheidungsdatum

24.05.2019

Norm

ABGB §1151 ID
ABGB §1158 I
AngG §19 Abs1 I3a
AngG §20 Abs1
  1. ABGB § 1151 heute
  2. ABGB § 1151 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1158 heute
  2. ABGB § 1158 gültig ab 01.10.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2017
  3. ABGB § 1158 gültig von 01.01.1917 bis 30.09.2021 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. AngG Art. 1 § 20 heute
  2. AngG Art. 1 § 20 gültig ab 01.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2017
  3. AngG Art. 1 § 20 gültig von 01.01.1993 bis 31.12.2017 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 833/1992

Rechtssatz

Wird ein auf bestimmte Zeit abgeschlossenes Dienstverhältnis lediglich auf Bitten des Dienstnehmers wegen seiner persönlichen Verhältnisse verlängert, so kann darin nicht ein unzulässiger Kettenvertrag erblickt werden.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 234/53
    Entscheidungstext OGH 22.12.1953 4 Ob 234/53
    Veröff: Arb 5888 = SozM IA/a,11
  • 4 Ob 12/58
    Entscheidungstext OGH 15.04.1958 4 Ob 12/58
    Ähnlich
  • 9 ObA 25/98m
    Entscheidungstext OGH 11.03.1998 9 ObA 25/98m
  • 9 ObA 102/12h
    Entscheidungstext OGH 26.11.2012 9 ObA 102/12h
    Vgl auch; Beisatz: Die bloße „Beantragung“ der Verlängerung durch den Dienstnehmer ist dem nicht gleichzusetzen. (T1)
  • 8 ObA 5/19x
    Entscheidungstext OGH 24.05.2019 8 ObA 5/19x
    Vgl aber; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Unzulässige Mehrfachbefristung eines Facharztes nach § 2 Abs 5 VBO 1995, da weder eine Spezialisierung noch eine Additivfachausbildung zu einer besonderen Berufsberechtigung führen. (T2)

Schlagworte

Arbeitnehmer, Kettenarbeitsvertrag, Kettendienstvertrag, Befristung, Verlängerung, Fortsetzen, Weiterbestehen, Angestellte, Ende, Beendigung, Endigung, Auflösung, befristet, Nichtigkeit

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0028322

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.08.2019

Dokumentnummer

JJR_19531222_OGH0002_0040OB00234_5300000_001

Rechtssatz für 9ObA118/88 9ObA167/91 8...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0021818

Geschäftszahl

9ObA118/88; 9ObA167/91; 8ObA1/03k; 9ObA4/18f; 8ObA5/19x; 9ObA25/20x; 9ObA55/20h

Entscheidungsdatum

29.09.2020

Norm

ABGB §1151 ID
VBO Wien 1995 §2 Abs5
  1. ABGB § 1151 heute
  2. ABGB § 1151 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Im allgemeinen ist bereits bei einer einmaligen Verlängerung des Arbeitsvertrages die Frage der sachlichen Rechtfertigung aufzuwerfen; bei einer zweimaligen oder öfteren Verlängerung ist im Hinblick auf die durch die mehrfache Verlängerung verstärkte Erwartung des Arbeitnehmers, es werde zu weiteren Verlängerungen kommen, sowie im Hinblick auf die gegenüber dem Verlust des Kündigungsschutzes immer mehr zurücktretenden Vorteile für den Arbeitnehmer aus der Befristung ein umso strengerer Maßstab der Beurteilung der sachlichen Rechtfertigung anzulegen.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 118/88
    Entscheidungstext OGH 15.06.1988 9 ObA 118/88
    Veröff: RdW 1989,30 = WBl 1989,27
  • 9 ObA 167/91
    Entscheidungstext OGH 23.10.1991 9 ObA 167/91
    nur: Im Allgemeinen ist bereits bei einer einmaligen Verlängerung des Arbeitsvertrages die Frage der sachlichen Rechtfertigung aufzuwerfen. (T1)
    Beisatz: § 48 ASGG (T2)
    Veröff: Arb 10972
  • 8 ObA 1/03k
    Entscheidungstext OGH 16.10.2003 8 ObA 1/03k
    Vgl; Beisatz: Die erstmalige Befristung ist jedenfalls zulässig, ohne dass es einer sachlichen Rechtfertigung bedarf. (T3)
    Veröff: SZ 2003/123
  • 9 ObA 4/18f
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 ObA 4/18f
    Auch
  • 8 ObA 5/19x
    Entscheidungstext OGH 24.05.2019 8 ObA 5/19x
    Beisatz: Hier: Unzulässige Mehrfachbefristung eines Facharztes nach § 2 Abs 5 VBO 1995, da weder eine Spezialisierung noch eine Additivfachausbildung zu einer besonderen Berufsberechtigung führen. (T4)
  • 9 ObA 25/20x
    Entscheidungstext OGH 25.05.2020 9 ObA 25/20x
    Vgl; Beisatz: Hier: Keine Rechtfertigung nach § 4 Z 3 ORF-KV 2014. (T5)
  • 9 ObA 55/20h
    Entscheidungstext OGH 29.09.2020 9 ObA 55/20h
    Beisatz: Hier: Expeditarbeiterin. (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0021818

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.02.2021

Dokumentnummer

JJR_19880615_OGH0002_009OBA00118_8800000_001

Rechtssatz für 9ObA2220/96b 8ObA1/03k...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0105948

Geschäftszahl

9ObA2220/96b; 8ObA1/03k; 8ObA4/06f; 9ObA60/13h; 9ObA4/18f; 8ObA5/19x; 9ObA25/20x; 9ObA55/20h

Entscheidungsdatum

29.09.2020

Rechtssatz

Die erste Befristung eines Arbeitsverhältnisses ist grundsätzlich zulässig. Aber bereits die erste Verlängerung auf bestimmte Zeit ist darauf zu prüfen, ob damit nicht zum Nachteil des Arbeitnehmers die Bestimmungen des Kündigungsschutzes oder (auch) die gesetzlichen Vorschriften über Kündigungsfristen und Kündigungstermine umgangen werden. Paragraph 48, ASGG.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 2220/96b
    Entscheidungstext OGH 30.10.1996 9 ObA 2220/96b
  • 8 ObA 1/03k
    Entscheidungstext OGH 16.10.2003 8 ObA 1/03k
    nur: Die erste Befristung eines Arbeitsverhältnisses ist grundsätzlich zulässig. (T1)
    Beisatz: Ohne dass es außerhalb sondergesetzlicher Regelungen, wie etwa des § 11 Abs 2 Z 4 AÜG oder des § 10a MSchG, einer sachlichen Rechtfertigung bedarf. (T2)
    Veröff: SZ 2003/123
  • 8 ObA 4/06f
    Entscheidungstext OGH 30.03.2006 8 ObA 4/06f
    Vgl auch
  • 9 ObA 60/13h
    Entscheidungstext OGH 27.09.2013 9 ObA 60/13h
    Auch; nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Abschluss eines befristeten Vertragsverhältnisses mit Behinderten. (T3)
  • 9 ObA 4/18f
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 ObA 4/18f
    Beis wie T2
  • 8 ObA 5/19x
    Entscheidungstext OGH 24.05.2019 8 ObA 5/19x
    nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Unzulässige Mehrfachbefristung eines Facharztes nach § 2 Abs 5 VBO 1995, da weder eine Spezialisierung noch eine Additivfachausbildung zu einer besonderen Berufsberechtigung führen. (T4)
  • 9 ObA 25/20x
    Entscheidungstext OGH 25.05.2020 9 ObA 25/20x
    Beisatz: Hier: Keine Rechtfertigung nach § 4 Z 3 ORF-KV 2014. (T5)
  • 9 ObA 55/20h
    Entscheidungstext OGH 29.09.2020 9 ObA 55/20h
    Beisatz: Hier: Expeditarbeiterin. (T6)

Schlagworte

Kettenarbeitsvertrag, Aneinanderreihung, nichtig

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0105948

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.02.2021

Dokumentnummer

JJR_19961030_OGH0002_009OBA02220_96B0000_001

Rechtssatz für 8Ob141/78; 2Ob241/78; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0034648

Geschäftszahl

8Ob141/78; 2Ob241/78; 8Ob81/79 (8Ob82/79); 4Ob122/79; 2Ob25/81 (2Ob26/81); 5Ob563/81; 2Ob506/82; 3Ob508/82; 1Ob514/82; 8Ob87/83; 6Ob683/87; 7Ob17/88; 5Ob562/88; 4Ob558/89; 3Ob531/89; 9ObA10/94 (9ObA11/94-9ObA15/94); 9ObA270/97i; 9ObA295/98t; 1Ob103/07i; 9Ob10/09z; 1Ob211/14g; 9ObA55/18f; 8ObA5/19x; 9ObA42/19w; 9ObA28/22s; 9ObA3/25v

Entscheidungsdatum

22.01.2025

Rechtssatz

Es kommt nicht nur auf die Dauer der Untätigkeit, sondern auch darauf an, ob der Kläger triftige Gründe für sein Zögern in der Fortsetzung des Prozesses ins Treffen führen kann.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 141/78
    Entscheidungstext OGH 25.10.1978 8 Ob 141/78
    Veröff: ZVR 1979/287 S 344
  • 2 Ob 241/78
    Entscheidungstext OGH 30.01.1979 2 Ob 241/78
  • 8 Ob 81/79
    Entscheidungstext OGH 13.09.1979 8 Ob 81/79
  • 4 Ob 122/79
    Entscheidungstext OGH 27.11.1979 4 Ob 122/79
    Veröff: Arb 9834 = IndS 1980,1225
  • 2 Ob 25/81
    Entscheidungstext OGH 12.05.1981 2 Ob 25/81
    Auch
  • 5 Ob 563/81
    Entscheidungstext OGH 15.12.1981 5 Ob 563/81
    Auch
  • 2 Ob 506/82
    Entscheidungstext OGH 09.02.1982 2 Ob 506/82
  • 3 Ob 508/82
    Entscheidungstext OGH 10.03.1982 3 Ob 508/82
  • 1 Ob 514/82
    Entscheidungstext OGH 31.03.1982 1 Ob 514/82
  • 8 Ob 87/83
    Entscheidungstext OGH 22.09.1983 8 Ob 87/83
    Auch
  • 6 Ob 683/87
    Entscheidungstext OGH 12.11.1987 6 Ob 683/87
  • 7 Ob 17/88
    Entscheidungstext OGH 19.05.1988 7 Ob 17/88
    Veröff: VersRdSch 1989,58
  • 5 Ob 562/88
    Entscheidungstext OGH 13.12.1988 5 Ob 562/88
  • 4 Ob 558/89
    Entscheidungstext OGH 26.09.1989 4 Ob 558/89
  • 3 Ob 531/89
    Entscheidungstext OGH 18.10.1989 3 Ob 531/89
    Veröff: JBl 1990,530
  • 9 ObA 10/94
    Entscheidungstext OGH 23.02.1994 9 ObA 10/94
    Auch
  • 9 ObA 270/97i
    Entscheidungstext OGH 05.11.1997 9 ObA 270/97i
    Auch
  • 9 ObA 295/98t
    Entscheidungstext OGH 24.02.1999 9 ObA 295/98t
    Auch
  • 1 Ob 103/07i
    Entscheidungstext OGH 26.06.2007 1 Ob 103/07i
    Auch; Veröff: SZ 2007/103
  • 9 Ob 10/09z
    Entscheidungstext OGH 01.04.2009 9 Ob 10/09z
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
  • 9 ObA 55/18f
    Entscheidungstext OGH 30.08.2018 9 ObA 55/18f
  • 8 ObA 5/19x
    Entscheidungstext OGH 24.05.2019 8 ObA 5/19x
    Beisatz: Hier: Verletzung der Aufgriffsobliegenheit verneint. Unzulässige Mehrfachbefristung eines Facharztes nach § 2 Abs 5 VBO 1995, da weder eine Spezialisierung noch eine Additivfachausbildung zu einer besonderen Berufsberechtigung führen. (T1)
  • 9 ObA 42/19w
    Entscheidungstext OGH 25.06.2019 9 ObA 42/19w
  • 9 ObA 28/22s
    Entscheidungstext OGH 24.03.2022 9 ObA 28/22s
    Beisatz: Hier: Dass bei Ausspruch der Eventualkündigung ein Verfahren über den aufrechten Bestand des Dienstverhältnisses anhängig ist, hindert die Aufgriffsobliegenheit des Arbeitnehmers nicht. (T2)
  • 9 ObA 3/25v
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.01.2025 9 ObA 3/25v

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0034648

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2025

Dokumentnummer

JJR_19781025_OGH0002_0080OB00141_7800000_003

Rechtssatz für 9ObA37/92 (9ObA38/92; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0028233

Geschäftszahl

9ObA37/92 (9ObA38/92; 9ObA39/92); 9ObA270/97i; 9ObA160/99s; 9ObA276/99z; 9ObA322/99i; 9ObA122/00g; 8ObA177/00p; 9ObA342/00k; 9ObA102/02v; 8ObA82/02w; 8ObA224/02b; 8ObA44/03h; 9ObA81/03g; 8ObA123/04b; 9ObA15/05d; 9ObA74/06g; 8ObA48/06a; 9ObA105/06s; 8Ob90/10h; 9ObA116/11s; 8ObA55/12i; 9ObA12/13z; 9ObA142/12s; 9ObA51/13k; 9ObA99/13v; 9ObA109/14s; 8Ob7/17p; 9ObA55/18f; 9ObA13/19f; 8ObA5/19x; 9ObA68/19v; 9ObA42/19w; 9ObA55/20h; 9ObA28/22s; 8ObA24/23x; 9ObA3/25v; 9ObA28/25w; 9ObA71/25v

Entscheidungsdatum

20.11.2025

Norm

ABGB §1162 IV
ABGB §1162b
AngG §29 I
NÖ VBG §26 Abs9
  1. ABGB § 1162 heute
  2. ABGB § 1162 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1162b heute
  2. ABGB § 1162b gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. AngG Art. 1 § 29 heute
  2. AngG Art. 1 § 29 gültig ab 01.08.1971 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 292/1971

Rechtssatz

Der die Leistungsbereitschaft des Arbeitnehmers voraussetzende Fortsetzungsanspruch kann nicht zeitlich unbegrenzt geltend gemacht werden.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 37/92
    Entscheidungstext OGH 29.04.1992 9 ObA 37/92
    Veröff: WBl 1992,301 = Arb 11023
  • 9 ObA 270/97i
    Entscheidungstext OGH 05.11.1997 9 ObA 270/97i
    Auch; Beisatz: Dies gilt auch für Vertragsbedienstete, obwohl eine Frist zur Geltendmachung des Fortsetzungsanspruches im VBG nicht enthalten ist. (T1)
  • 9 ObA 160/99s
    Entscheidungstext OGH 30.06.1999 9 ObA 160/99s
    Beisatz: Dies wird mit einem Klarstellungsinteresse des Vertragspartners begründet, das aus dem Charakter des Arbeitsverhältnisses als synallagmatisches Dauerschuldverhältnis und aus der Wahlmöglichkeit des Arbeitnehmers zwischen Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses und Geltendmachung entlassungs- bzw. kündigungsabhängiger Ansprüche abgeleitet wird. (T2)
    Beisatz: Auch bei der unzulässigen Beendigung von Arbeitsverhältnissen im Zuge von Betriebsübergängen nach § 3 AVRAG ist der Fortsetzungsanspruch des Arbeitnehmers befristet. (T3)
    Veröff: SZ 72/112
  • 9 ObA 276/99z
    Entscheidungstext OGH 01.12.1999 9 ObA 276/99z
    Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Vehementes Klarstellungsinteresse sowohl des Arbeitgebers als auch der Belegschaft bei Kündigung eines Betriebsratsmitglieds. (T4)
  • 9 ObA 322/99i
    Entscheidungstext OGH 26.01.2000 9 ObA 322/99i
    Beis wie T2; Beisatz: Die zeitliche Grenze ist unter Bedachtnahme auf § 863 ABGB zu ziehen und zu beurteilen, ob das Verhalten des Arbeitnehmers als stillschweigendes Einverständnisses mit der Beendigung bzw als Verzicht auf die Geltendmachung der Unzulässigkeit der Beendigung aufzufassen ist. Die bloße Nichtgeltendmachung durch längere Zeit dokumentiert für sich allein in der Regel noch keinen Verzicht; vielmehr müssen Umstände hinzukommen, die die spätere Geltendmachung als unzulässig erscheinen lassen. (T5)
    Beisatz: Der Anspruch des Arbeitgebers auf alsbaldige Klarstellung der Interessen des Arbeitnehmers, die mit dem Zeitverlauf immer mehr abnehmen, bedingt eine Aufgriffsobliegenheit des Arbeitnehmers, sein Gestaltungsrecht und Interesse an der Aufrechterhaltung des Arbeitsverhältnisses ohne Verzug geltend zu machen. Zur Beurteilung dieser Unverzüglichkeit ist unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalles ein angemessener zur Erkundung und Meinungsbildung objektiv ausreichender Zeitraum heranzuziehen. (T6)
  • 9 ObA 122/00g
    Entscheidungstext OGH 14.06.2000 9 ObA 122/00g
    Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Verschlechternde Versetzungen ohne Zustimmung des Betriebsrates oder deren Ersetzung durch das Gericht. (T7)
  • 8 ObA 177/00p
    Entscheidungstext OGH 26.04.2001 8 ObA 177/00p
    Beisatz: Hat der Arbeitnehmer bereits die Wahl getroffen, anstatt der Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses Ersatzansprüche aus ungerechtfertigter Entlassung geltend zu machen, ist er daran gebunden und kann seine Wahl mehr als ein Jahr nach der Entlassung nicht auf Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses abändern. (T8)
  • 9 ObA 342/00k
    Entscheidungstext OGH 27.06.2001 9 ObA 342/00k
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 9 ObA 102/02v
    Entscheidungstext OGH 22.05.2002 9 ObA 102/02v
    Beis wie T1; Beis ähnlich wie T6; Beisatz: Hier: 11-monatige Untätigkeit - Klage verfristet. (T9)
  • 8 ObA 82/02w
    Entscheidungstext OGH 08.08.2002 8 ObA 82/02w
    Vgl auch; Beis ähnlich T8; Beisatz: Der ungerechtfertigt entlassene Behinderte (§ 8 abs 2 BEinstG) muss das Arbeitsverhältnis nicht fortsetzen und kann wählen, ob er nicht stattdessen seine Entgeltansprüche aus der ungerechtfertigten Entlassung geltend machen will. Hat er aber die Wahl getroffen, ist er daran gebunden. (T10)
  • 8 ObA 224/02b
    Entscheidungstext OGH 23.01.2003 8 ObA 224/02b
    Vgl auch; Beisatz: Eine Verletzung der "Aufgriffsobliegenheit" im Zusammenhang mit der Geltendmachung der Unwirksamkeit der Kündigungserklärung, also dass diese verspätet erfolgt sei, kann nicht angenommen werden, wenn die Klage noch während des aufrechten Dienstverhältnisses erfolgte und die Klägerin im Rahmen des Kündigungsschreibens mit komplexen und umfangreichen Kündigungsgründen konfrontiert wurde. (T11)
  • 8 ObA 44/03h
    Entscheidungstext OGH 25.11.2003 8 ObA 44/03h
    vgl auch; Beisatz ähnlich wie T2
    Beisatz: Es geht also darum, dass der Arbeitnehmer, sein Recht - dessen Geltendmachung ihm freisteht -, die Beendigungserklärung als unwirksam anzufechten, im Hinblick auf die synallagmatische Arbeitsrechtsbeziehung (Geldansprüche, ohne dass dafür Arbeitsleistung erbracht wurde) in angemessener Zeit geltend zu machen hat. Können doch sonst dem anderen Vertragspartner - dem Arbeitgeber -, der auf die Wirksamkeit der von ihm getroffenen Rechtsgestaltung (Kündigung) vertraut, Nachteile entstehen. (T12)
  • 9 ObA 81/03g
    Entscheidungstext OGH 17.12.2003 9 ObA 81/03g
    Beisatz: Die Aufgriffsobliegenheit, die Unwirksamkeit der Beendigung zeitgerecht aufzuzeigen, wird mit einem eminenten Klarstellungsinteresse des Arbeitgebers am Bestand oder Nichtbestand des Arbeitsverhältnisses begründet. (T13)
    Beisatz: Hier: Entlassung des Geschäftsführers durch Gesellschaftermehrheit ohne Beiziehung der Minderheitsgesellschafterin. (T14)
  • 8 ObA 123/04b
    Entscheidungstext OGH 22.12.2004 8 ObA 123/04b
    Vgl auch; Beis wie T13
  • 9 ObA 15/05d
    Entscheidungstext OGH 23.02.2005 9 ObA 15/05d
    Beis ähnlich wie T13
  • 9 ObA 74/06g
    Entscheidungstext OGH 12.07.2006 9 ObA 74/06g
    Beis wie T6
  • 8 ObA 48/06a
    Entscheidungstext OGH 19.06.2006 8 ObA 48/06a
    Beis wie T12; Beis wie T13; Beisatz: Diese Erwägungen sind auch auf den Fall einer „ex lege" Beendigung des Dienstverhältnisses nach § 26 Abs 9 NÖ VBG wegen krankheitsbedingter Verhinderung der Dienstleistung von mehr als einem Jahr zu übertragen, da der Dienstgeber ein genauso großes Interesse an der Klarstellung hat, ob eine „exlege" Beendigung des Dienstverhältnisses wirksam erfolgt ist, wie an der Klarstellung der Wirksamkeit einer von ihm getroffenen Rechtsgestaltung. (T15)
    Beisatz: Hier: Verletzung der Aufgriffsobliegenheit bei erstmaliger Mitteilung an den Arbeitgeber rund 10 Monate nach der Mitteilung des Arbeitgebers von der „ex lege" Beendigung des Dienstverhältnisses gemäß § 29 Abs 6 NÖVBG, über sechsMonate nach Erhalt des Bescheides über die Feststellung seiner Zugehörigkeit zum Kreis der begünstigten Behinderten und 18 Monate nach Antragstellung des Arbeitnehmers beim Bundesministerium für soziale Sicherheit. (T16)
  • 9 ObA 105/06s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 9 ObA 105/06s
    Beisatz: Eine Verletzung der „Aufgriffsobliegenheit" des Arbeitnehmers führt zum Verlust seiner Ansprüche. (T17)
  • 8 Ob 90/10h
    Entscheidungstext OGH 15.07.2011 8 Ob 90/10h
    Beis wie T17
    Veröff: SZ 2011/91
  • 9 ObA 116/11s
    Entscheidungstext OGH 25.10.2011 9 ObA 116/11s
    Beis wie T6; Beis wie T13
  • 8 ObA 55/12i
    Entscheidungstext OGH 13.09.2012 8 ObA 55/12i
    Beis wie T1; Beis wie T5; Auch Beis wie T13; Beisatz: Rücksichtswürdige Gründe für die Untätigkeit sind vom Kläger zu behaupten und zu beweisen. (T18)
  • 9 ObA 12/13z
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 9 ObA 12/13z
    Auch
  • 9 ObA 142/12s
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 ObA 142/12s
    Vgl auch; Vgl auch Beis wie T13
  • 9 ObA 51/13k
    Entscheidungstext OGH 24.07.2013 9 ObA 51/13k
    Vgl; Beis wie T5
  • 9 ObA 99/13v
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 9 ObA 99/13v
    Auch; Beisatz: Eine Aufgriffsobliegenheit des Dienstnehmers besteht jedoch nicht, wenn ein Dienstverhältnis ohne Veränderung des Aufgabenbereichs des Dienstnehmers bei bloßer Änderung der Kündigungsmöglichkeit fortgesetzt werden soll. (T19)
  • 9 ObA 109/14s
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 9 ObA 109/14s
    Auch; Beis ähnlich wie T7
  • 8 Ob 7/17p
    Entscheidungstext OGH 22.02.2017 8 Ob 7/17p
    Auch; Beis wie T17; Beisatz: Der behauptete Anspruch auf Fortsetzung eines Dienstverhältnisses muss innerhalb angemessener Frist durch Klage (Feststellungsklage oder Rechtsgestaltungsklage) geltend gemacht werden. Dies betrifft nicht die Verjährung oder den Verfall der Ansprüche, sondern die Verletzung der Aufgriffsobliegenheit, die zum Verlust der Ansprüche aus der (nicht erfolgten) Fortsetzung des Dienstverhältnisses führt. (T20)
    Beis wie T1 nur: Dies gilt auch für Vertragsbedienstete. (T21)
    Beisatz: Hier: Vertragsbediensteter nach der Wiener VBO 1995. (T22)
  • 9 ObA 55/18f
    Entscheidungstext OGH 30.08.2018 9 ObA 55/18f
    Beis wie T1; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 9 ObA 13/19f
    Entscheidungstext OGH 27.02.2019 9 ObA 13/19f
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T12
  • 8 ObA 5/19x
    Entscheidungstext OGH 24.05.2019 8 ObA 5/19x
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Verletzung der Aufgriffsobliegenheit verneint. Unzulässige Mehrfachbefristung eines Facharztes nach § 2 Abs 5 VBO 1995, da weder eine Spezialisierung noch eine Additivfachausbildung zu einer besonderen Berufsberechtigung führen. (T23)
  • 9 ObA 68/19v
    Entscheidungstext OGH 23.07.2019 9 ObA 68/19v
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T6; Beis wie T13; Beis wie T21; Beisatz: Zur Beurteilung der Unverzüglichkeit ist ein angemessener, zur Erkundigung und Meinungsbildung objektiv ausreichender Zeitraum heranzuziehen. (T24)
  • 9 ObA 42/19w
    Entscheidungstext OGH 25.06.2019 9 ObA 42/19w
    Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T12; Beis wie T13
  • 9 ObA 55/20h
    Entscheidungstext OGH 29.09.2020 9 ObA 55/20h
    Vgl; Beis wie T23; Beisatz: Hier: Fortsetzungsanspruch wegen unzulässiger Mehrfachbefristung. Verletzung der Aufgriffsobliegenheit bei einem Anspruch auf Abfertigung nicht relevant. (T25)
  • 9 ObA 28/22s
    Entscheidungstext OGH 24.03.2022 9 ObA 28/22s
    Beis wie T6; Beisatz: Hier: Dass bei Ausspruch der Eventualkündigung ein Verfahren über den aufrechten Bestand des Dienstverhältnisses anhängig ist, hindert die Aufgriffsobliegenheit des Arbeitnehmers nicht. (T26)
  • 8 ObA 24/23x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 03.08.2023 8 ObA 24/23x
    Beisatz wie T6
  • 9 ObA 3/25v
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.01.2025 9 ObA 3/25v
    Beisatz wie T5; Beisatz wie T6; Beisatz wie T12; Beisatz wie T13
  • 9 ObA 28/25w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.09.2025 9 ObA 28/25w
    Beisatz wie T8
  • 9 ObA 71/25v
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 20.11.2025 9 ObA 71/25v
    Beisatz wie T7

Schlagworte

vorzeitige Auflösung, Ende, Beendigung, Entlassung, Austritt, Angestellte, Geltendmachung, Frist, Entschädigung, Schadenersatz

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0028233

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.01.2026

Dokumentnummer

JJR_19920429_OGH0002_009OBA00037_9200000_001

Rechtssatz für 4Ob178/53; 4Ob197/53; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0021824

Geschäftszahl

4Ob178/53; 4Ob197/53; 4Ob234/53; 4Ob147/62; 4Ob112/63; 4Ob90/64; 4Ob20/65; 4Ob130/65; 4Ob19/69; 4Ob40/69; 4Ob4/72; 4Ob26/73; 4Ob75/82; 4Ob110/85; 9ObA118/88; 9ObA59/89; 9ObA167/91; 9ObA67/94; 9ObA2126/96d; 9ObA2220/96b; 8ObA2158/96b; 8ObA2347/96x; 9ObA7/98i; 8ObA15/98h; 9ObA195/99p; 9ObA328/00a; 9ObA80/02h; 9ObA89/02g; 8ObA219/02t; 8ObA99/03x; 9Ob124/06k; 9ObA136/07a; 9ObA156/08v; 8ObA87/10t; 9ObA57/11i; 9ObA102/12h; 8ObA32/13h; 8ObA50/13f; 9ObA153/13k; 9ObA154/13g; 8ObA8/14f; 8ObA82/13m; 8ObA13/14s; 9ObA99/16y; 9ObA42/17t; 9ObA4/18f; 8ObA5/19x; 9ObA25/20x; 9ObA94/22x; 9ObA17/24a; 9ObA65/25m; 8ObA14/26f

Entscheidungsdatum

22.04.2026

Norm

ABGB §1151 ID
ABGB §1158 I
VBO Wien 1995 §2 Abs5
LBedG Vlbg §121 Abs2
  1. ABGB § 1151 heute
  2. ABGB § 1151 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1158 heute
  2. ABGB § 1158 gültig ab 01.10.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2017
  3. ABGB § 1158 gültig von 01.01.1917 bis 30.09.2021 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Der Abschluss von Kettenverträgen ist immer dann wie ein Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit zu behandeln, wenn nicht besondere wirtschaftliche oder soziale Gründe sie gerechtfertigt erscheinen lassen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 178/53
    Entscheidungstext OGH 22.09.1953 4 Ob 178/53
    Veröff: SZ 26/233 = Arb 5823 = JBl 1954,259
  • 4 Ob 197/53
    Entscheidungstext OGH 01.12.1953 4 Ob 197/53
    Veröff: Arb 5964
  • 4 Ob 234/53
    Entscheidungstext OGH 22.12.1953 4 Ob 234/53
  • 4 Ob 147/62
    Entscheidungstext OGH 22.01.1963 4 Ob 147/62
    Veröff: Arb 7715
  • 4 Ob 112/63
    Entscheidungstext OGH 10.12.1963 4 Ob 112/63
    Veröff: ÖBl 1964,80 = Arb 7848
  • 4 Ob 90/64
    Entscheidungstext OGH 06.10.1964 4 Ob 90/64
    Beisatz: Die Umdeutung der mehrfachen befristeten Dienstverträge in ein unbefristetes Dienstverhältnis erfordert auch die Umdeutung der Rechtshandlungen, die der eine oder beide Vertragspartner in irriger rechtlicher Annahme gesetzt haben. In einem solchen Fall ist der auf die veränderte Rechtslage anwendbare Sinn der Rechtshandlung zu erforschen. (T1)
    Veröff: Arb 8003 = SozM IA/a,35
  • 4 Ob 20/65
    Entscheidungstext OGH 23.02.1965 4 Ob 20/65
    Zweiter Rechtsgang zu 4 Ob 90/64
    Veröff: SozM IA/d,611
  • 4 Ob 130/65
    Entscheidungstext OGH 16.11.1965 4 Ob 130/65
    Veröff: SozM IA/a,37
  • 4 Ob 19/69
    Entscheidungstext OGH 22.04.1969 4 Ob 19/69
    Beisatz: Auch sachlich gerechtfertigte Kettenverträge sind aber dort ausgeschlossen, wo sie das Gesetz ausdrücklich verbietet (hier: § 4 Abs 4 VBG). (T2)
    Veröff: EvBl 1969/377 S 576 = Arb 8611 = ZAS 1970/1 S 13 (mit Anmerkung von Erd) = SozM ID/736
  • 4 Ob 40/69
    Entscheidungstext OGH 27.06.1969 4 Ob 40/69
    Ähnlich; Beisatz: Gilt auch dann, wenn schon von vornherein einzelne Dienstverhältnisse von der Dauer je eines Monates aneinandergereiht werden sollten, sodass also ein tatsächlich länger andauerndes Dienstverhältnis in zahlreiche aneinander anschließende Dienstverhältnisse von kurzer Dauer zerlegt wird. (T3)
    Veröff: Arb 8635 = SozM IA/d,865
  • 4 Ob 4/72
    Entscheidungstext OGH 25.01.1972 4 Ob 4/72
    Veröff: ZAS 1973,60 (kritisch Haslinger) = SozM IA/d,1005 = IndS 1973 7/8,873
  • 4 Ob 26/73
    Entscheidungstext OGH 03.04.1973 4 Ob 26/73
    Zweiter Rechtsgang zu 4 Ob 4/72
    Beisatz: Diesbezüglich trifft die Beweislast den Arbeitgeber. (T4)
    Veröff: ZAS 1974/8 S 57 (kritisch Miklau aaO 46 ff) = IndS 1975 1/927,16
  • 4 Ob 75/82
    Entscheidungstext OGH 14.09.1982 4 Ob 75/82
    Veröff: Arb 10149 = DRdA 1985,126 (Pferl)
  • 4 Ob 110/85
    Entscheidungstext OGH 25.03.1986 4 Ob 110/85
    Beisatz: Hier: Ausländerbeschäftigungsbewilligung (T5)
    Veröff: SZ 59/56 = RdW 1986,185 = JBl 1986,672
  • 9 ObA 118/88
    Entscheidungstext OGH 15.06.1988 9 ObA 118/88
    Veröff: RdW 1989,30 = WBl 1989,27
  • 9 ObA 59/89
    Entscheidungstext OGH 10.05.1989 9 ObA 59/89
    Vgl auch; Beisatz: § 48 ASGG (T6)
  • 9 ObA 167/91
    Entscheidungstext OGH 23.10.1991 9 ObA 167/91
    Beis wie T6; Beisatz: Die Aneinanderreihung befristeter Arbeitsverhältnisse ist mit einer für den Arbeitnehmer nachteiligen Unsicherheit für seine weitere berufliche Zukunft verbunden und birgt in hohem Maß die Gefahr der Umgehung zwingender Rechtsnormen. Wenn gesetzliche Bestimmungen mehrere befristete Arbeitsverhältnisse in Aufeinanderfolge zulassen, ist eine auf den Normzweck Bedacht nehmende Interpretation vorzunehmen; es ist daher zu prüfen, ob im konkreten Fall die Vereinbarung mehrerer, sich unmittelbar aneinanderreihender Arbeitsverhältnisse zulässig ist. (T7)
    Veröff: Arb 10972
  • 9 ObA 67/94
    Entscheidungstext OGH 25.05.1994 9 ObA 67/94
    Auch; Beis wie T7
  • 9 ObA 2126/96d
    Entscheidungstext OGH 04.09.1996 9 ObA 2126/96d
    Auch; Beisatz: Hier: Dienstnehmer des Publikumsdienstes. (T8)
  • 9 ObA 2220/96b
    Entscheidungstext OGH 30.10.1996 9 ObA 2220/96b
    Vgl auch; Beis wie T6; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Pilot bei einer Fluggesellschaft. (T9)
  • 8 ObA 2158/96b
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 8 ObA 2158/96b
    Auch
  • 8 ObA 2347/96x
    Entscheidungstext OGH 28.08.1997 8 ObA 2347/96x
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Jeweils mit "Werkvertrag" zur Erledigung eines Auftrages beschäftigter Detektiv. (T10)
    Veröff: SZ 70/167
  • 9 ObA 7/98i
    Entscheidungstext OGH 11.02.1998 9 ObA 7/98i
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beisatz: Das Vorliegen einer Kette befristeter Arbeitsverhältnisse lässt nämlich die innere Wahrscheinlichkeit der Umgehungsabsicht vermuten. (T11)
  • 8 ObA 15/98h
    Entscheidungstext OGH 06.07.1998 8 ObA 15/98h
    Vgl aber; Beisatz: Hier: Verneint bei Beschäftigung eines Medizinstudenten als Sanitätsgehilfe (an 106 überwiegend einzelnen Tagen innerhalb eines Zeitraumes von zwei Jahren). (T12)
  • 9 ObA 195/99p
    Entscheidungstext OGH 26.01.2000 9 ObA 195/99p
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Befristete Ausübungsbewilligung für Ausländer nach dem ÄrzteG 1984. (T13)
  • 9 ObA 328/00a
    Entscheidungstext OGH 07.06.2001 9 ObA 328/00a
    Vgl auch; Beis wie T4; Beisatz: Hier: § 42b Abs 4 VBG-Vertragslehrer in nicht gesicherter Verwendung, der ausschließlich zur Vertretung aufgenommen und verwendet wird. (T14)
  • 9 ObA 80/02h
    Entscheidungstext OGH 22.05.2002 9 ObA 80/02h
    Auch
  • 9 ObA 89/02g
    Entscheidungstext OGH 04.09.2002 9 ObA 89/02g
    Beisatz: Je öfter die Aneinanderreihung erfolgt, desto strenger sind die inhaltlichen Anforderungen an die Rechtfertigungsgründe. Auch die Dauer der Befristung und die Art der Arbeitsleistung sind in die Überlegungen einzubeziehen. (T15)
    Beisatz: Der Umstand, dass zwischen zwei befristeten Arbeitsverträgen ein zeitlicher Abstand liegt, schließt die Beurteilung der aneinandergereihten Verträge als einheitliches Arbeitsverhältnis nicht aus, wenn sich der Sache nach der zweite Vertrag (oder die folgenden Verträge) als Fortsetzung des (der) vorangegangen erweisen. (T16)
    Beisatz: Hier: Befristete Arbeitsverträge bei einem Zirkusunternehmen. (T17)
  • 8 ObA 219/02t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2003 8 ObA 219/02t
    Auch; Beisatz: Gemäß § 121 Abs 2 LandesbedienstetenG ist ein befristetes Dienstverhältnis auch bei Abschluss eines weiteren befristeten Dienstverhältnisses als von Anfang an auf unbestimmte Zeit begründet anzusehen. (T18)
  • 8 ObA 99/03x
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 8 ObA 99/03x
    Auch; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Kettendienstverträge zwischen Theaterunternehmen und Regieassistenten, sachliche Rechtfertigung durch Saisonende, Spielende eines Stückes; § 29 SchSpG). (T19)
  • 9 Ob 124/06k
    Entscheidungstext OGH 02.03.2007 9 Ob 124/06k
    Auch; Beis ähnlich wie T1
  • 9 ObA 136/07a
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 9 ObA 136/07a
  • 9 ObA 156/08v
    Entscheidungstext OGH 28.01.2009 9 ObA 156/08v
  • 8 ObA 87/10t
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 8 ObA 87/10t
    Vgl; Beisatz: Hier: Qualifikation von auf der Grundlage einer Rahmeneinigung getroffenen Vereinbarungen über einzelne Arbeitseinsätze als befristete Arbeitsverträge, die angesichts der an den Interessen der Klägerin orientierten Gestaltung zu keinem unzulässigen Kettenarbeitsverhältnis führten. (T20)
  • 9 ObA 57/11i
    Entscheidungstext OGH 30.04.2012 9 ObA 57/11i
    Vgl auch
  • 9 ObA 102/12h
    Entscheidungstext OGH 26.11.2012 9 ObA 102/12h
    Vgl auch; Beisatz: Hier: §§ 2 Abs 5, 54 VBO Wien 1995. (T21)
  • 8 ObA 32/13h
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 8 ObA 32/13h
    Auch; Beis wie T20
  • 8 ObA 50/13f
    Entscheidungstext OGH 28.10.2013 8 ObA 50/13f
    Auch; Beisatz: Übersteigt die Dauer der Zeiten der Unterbrechung erheblich die der Beschäftigung, spricht dies tendenziell gegen eine unzulässige Vertragskette. (T22)
  • 9 ObA 153/13k
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 9 ObA 153/13k
    Auch; Beis wie T22
  • 9 ObA 154/13g
    Entscheidungstext OGH 26.02.2014 9 ObA 154/13g
    Auch; Beis wie T22
  • 8 ObA 8/14f
    Entscheidungstext OGH 27.02.2014 8 ObA 8/14f
    Auch; Beis wie T22
  • 8 ObA 82/13m
    Entscheidungstext OGH 24.03.2014 8 ObA 82/13m
    Auch; Beis wie T22
  • 8 ObA 13/14s
    Entscheidungstext OGH 28.04.2014 8 ObA 13/14s
    Auch; Beis wie T22
  • 9 ObA 99/16y
    Entscheidungstext OGH 29.09.2016 9 ObA 99/16y
    Auch
  • 9 ObA 42/17t
    Entscheidungstext OGH 25.07.2017 9 ObA 42/17t
  • 9 ObA 4/18f
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 ObA 4/18f
    Beis wie T4; Beis wie T7; Beis wie T11
  • 8 ObA 5/19x
    Entscheidungstext OGH 24.05.2019 8 ObA 5/19x
    Auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Unzulässige Mehrfachbefristung eines Facharztes nach § 2 Abs 5 VBO 1995, da weder eine Spezialisierung noch eine Additivfachausbildung zu einer besonderen Berufsberechtigung führen. (T23)
  • 9 ObA 25/20x
    Entscheidungstext OGH 25.05.2020 9 ObA 25/20x
    Vgl; Beis wie T7; Beisatz: Teilweise normieren Sondergesetze weitere Beschränkungen (zB § 4 Abs 4 VBG) oder lassen – nach ihrem Wortlaut – wiederholt Befristungen ohne Beschränkungen zu, wie die Bestimmung des § 32 Abs 5 ORF-G. (T24)
    Beisatz: Hier: Keine Rechtfertigung nach § 4 Z 3 ORF-KV 2014. (T25)
  • 9 ObA 94/22x
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.03.2023 9 ObA 94/22x
    vgl; Beisatz wie T7
    Beisatz: § 15 AZHG stellt eine Ausnahmebestimmung des sich aus § 4 Abs 4 VBG 1948 ergebenden Verbot von Kettenarbeitsverträgen dar. Im Anwendungsbereich dieser Bestimmung sind Kettenverträge ohne Prüfung auf deren sachliche Rechtfertigung erlaubt. (T26)
    Beisatz: Der Regelung des § 15 AZHG iVm § 1 KSE-BVG sind sachliche Gründe für die Befristung im Sinn der vom EuGH judizierten Grundsätze immanent. (T27)
  • 9 ObA 17/24a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.07.2024 9 ObA 17/24a
    Beisatz wie T4
  • 9 ObA 65/25m
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.03.2026 9 ObA 65/25m
    Beisatz wie T4; Beisatz wie T15
  • 8 ObA 14/26f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.04.2026 8 ObA 14/26f
    Beisatz wie T1; Beisatz wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0021824

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.05.2026

Dokumentnummer

JJR_19530922_OGH0002_0040OB00178_5300000_001

Rechtssatz für 9ObA118/88; 9ObA268/88; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0028327

Geschäftszahl

9ObA118/88; 9ObA268/88; 9ObA234/93; 9ObA67/94; 8ObA58/98g; 9ObA330/98i; 9ObA329/98t; 9ObA225/01f; 9ObA80/02h; 9ObA89/02g; 8ObA99/03x; 8ObA116/04y; 8ObA53/05k; 9Ob124/06k; 8ObS25/07w; 9ObA136/07a; 9ObA156/08v; 9ObA61/11b; 8ObA34/12a; 9ObA102/12h; 8ObA50/13f; 9ObA154/13g; 8ObA8/14f; 8ObA82/13m; 8ObA13/14s; 9ObA50/14i; 9ObA118/14i; 9ObA133/16y; 9ObA42/17t; 9ObA4/18f; 8ObA75/18i; 8ObA5/19x; 9ObA25/20x; 9ObA84/21z; 9ObA94/22x; 8ObA12/24h; 9ObA17/24a; 9ObA65/25m; 8ObA14/26f

Entscheidungsdatum

22.04.2026

Norm

ABGB §879 CIIo5
ABGB §1151 ID
ABGB §1158 I
AngG §19 Abs1 I3a
AngG §20 Abs1
VBO Wien 1995 §2 Abs5
  1. ABGB § 879 heute
  2. ABGB § 879 gültig ab 01.07.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 275/1992
  1. ABGB § 1151 heute
  2. ABGB § 1151 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1158 heute
  2. ABGB § 1158 gültig ab 01.10.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2017
  3. ABGB § 1158 gültig von 01.01.1917 bis 30.09.2021 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. AngG Art. 1 § 20 heute
  2. AngG Art. 1 § 20 gültig ab 01.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2017
  3. AngG Art. 1 § 20 gültig von 01.01.1993 bis 31.12.2017 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 833/1992

Rechtssatz

Kettenarbeitsverträge sind nur dann rechtmäßig, wenn die Aneinanderreihung einzelner auf bestimmte Zeit abgeschlossener Arbeitsverträge im Einzelfall durch besondere soziale oder wirtschaftliche Gründe gerechtfertigt ist. Für die Annahme eines besonderen - in der Person des Arbeitnehmers gelegenen - sozialen Rechtfertigungsgrundes reicht es nicht aus, dass der Arbeitnehmer durch die nahezu jeden Arbeitnehmer bewegende Sorge um den Arbeitsplatz zur Annahme eines Anbotes des Arbeitgebers, das befristete Arbeitsverhältnis lediglich auf bestimmte Zeit zu verlängern, bewogen wurde. Die Notwendigkeit einer allgemeinen Personalreduktion ist kein besonderer wirtschaftlicher Grund, der es aus betrieblicher Sicht rechtfertigen würde, die befristeten Arbeitsverträge einzelner Arbeitnehmer, deren Arbeitskraft weiterhin benötigt wird, nicht auf unbestimmte Zeit zu verlängern, sondern ihnen die mit einer nur befristeten Verlängerung verbundenen Nachteile aufzubürden.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 118/88
    Entscheidungstext OGH 15.06.1988 9 ObA 118/88
    Veröff: RdW 1989,30 = WBl 1989,27
  • 9 ObA 268/88
    Entscheidungstext OGH 15.03.1989 9 ObA 268/88
    nur: Kettenarbeitsverträge sind nur dann rechtmäßig, wenn die Aneinanderreihung einzelner auf bestimmte Zeit abgeschlossener Arbeitsverträge im Einzelfall durch besondere soziale oder wirtschaftliche Gründe gerechtfertigt ist. (T1)
    Veröff: SZ 62/46 = WBl 1989,376
  • 9 ObA 234/93
    Entscheidungstext OGH 10.12.1993 9 ObA 234/93
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 66/168 = DRdA1994,387 (Mayer - Maly) = WBl 1994,270
  • 9 ObA 67/94
    Entscheidungstext OGH 25.05.1994 9 ObA 67/94
    nur T1; Beisatz: Der Grund für die Unzulässigkeit von Kettendienstverträgen, die auf diese Weise nicht gerechtfertigt werden können, liegt in der Gefahr der Umgehung zwingender, den Dienstnehmer schützenden Rechtsnormen durch den Dienstgeber und in einer darin zum Ausdruck kommenden rechtsmissbräuchlichen Gestaltung von Dienstverträgen. (T2)
  • 8 ObA 58/98g
    Entscheidungstext OGH 25.06.1998 8 ObA 58/98g
    nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Die Berücksichtigung der rechtsgeschäftlichen Privatautonomie des Arbeitgebers einerseits und des Bestandschutzinteresses des Arbeitnehmers andererseits erfordert ein sorgfältiges Abwägen; je öfter die Aneinanderreihung erfolgt, desto strenger sind die inhaltlichen Anforderungen an die Rechtfertigungsgründe. (T3)
  • 9 ObA 330/98i
    Entscheidungstext OGH 10.02.1999 9 ObA 330/98i
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier ist eine ausreichende sachliche Rechtfertigung für die bei Profifußballern vorherrschende Branchenüblichkeit von Kettenarbeitsverträgen gegeben. Sowohl Sportler als auch Vereine sind daran interessiert, sich den Anforderungen des Wettbewerbs möglichst flexibel anpassen zu können. (T4)
  • 9 ObA 329/98t
    Entscheidungstext OGH 24.02.1999 9 ObA 329/98t
    Auch; nur T1; Beis wie T4
  • 9 ObA 225/01f
    Entscheidungstext OGH 20.02.2002 9 ObA 225/01f
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Einer speziellen Rechtfertigung bedarf es nicht, wenn eine positivgesetzliche Regelung eine Verlängerung eines befristeten Dienstverhältnisses ausdrücklich zulässt (hier: § 7 NÖ LVBG). (T5)
  • 9 ObA 80/02h
    Entscheidungstext OGH 22.05.2002 9 ObA 80/02h
    nur T1; Beis wie T3; Beisatz: Es ist eine Überprüfung im Einzelfall erforderlich, wobei die wirtschaftlichen und sozialen Anforderungen an die Rechtfertigung nicht überspannt werden dürfen. (T6)
  • 9 ObA 89/02g
    Entscheidungstext OGH 04.09.2002 9 ObA 89/02g
    nur T1; Beisatz: Je öfter die Aneinanderreihung erfolgt, desto strenger sind die inhaltlichen Anforderungen an die Rechtfertigungsgründe. Auch die Dauer der Befristung und die Art der Arbeitsleistung sind in die Überlegungen einzubeziehen. (T7) Beisatz: Der Umstand, dass zwischen zwei befristeten Arbeitsverträgen ein zeitlicher Abstand liegt, schließt die Beurteilung der aneinandergereihten Verträge als einheitliches Arbeitsverhältnis nicht aus, wenn sich der Sache nach der zweite Vertrag (oder die folgenden Verträge) als Fortsetzung des (der) vorangegangen erweisen. (T8)
    Beisatz: Hier: Befristete Arbeitsverträge bei einem Zirkusunternehmen. (T9)
  • 8 ObA 99/03x
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 8 ObA 99/03x
    Auch; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Hier: Kettendienstverträge zwischen Theaterunternehmen und Regieassistenten, sachliche Rechtfertigung durch Saisonende, Spielende eines Stückes; § 29 SchSpG). (T10)
  • 8 ObA 116/04y
    Entscheidungstext OGH 22.12.2004 8 ObA 116/04y
    Auch; nur T1; Beisatz: Mangels sachlichen Grundes für die Befristung ist von einem unbefristeten Arbeitsverhältnis auszugehen. (T11)
    Veröff: SZ 2004/189
  • 8 ObA 53/05k
    Entscheidungstext OGH 11.05.2006 8 ObA 53/05k
    nur T1
  • 9 Ob 124/06k
    Entscheidungstext OGH 02.03.2007 9 Ob 124/06k
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Jeweils auf ein Jahr abgeschlossene Ausbildungsverträge zwischen einem (minderjährigen) Tennisspieler und einem Landes-Tennisverband. (T12)
  • 8 ObS 25/07w
    Entscheidungstext OGH 28.02.2008 8 ObS 25/07w
    Vgl auch; Beisatz: Ob die Aneinanderreihung von Dienstverträgen unter den konkret gegebenen Umständen gerechtfertigt ist oder nicht, ist eine Frage des Einzelfalls, die keinen Anlass für grundlegende Ausführungen des Obersten Gerichtshofs bietet und die Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO nicht erfüllt. (T13)
  • 9 ObA 136/07a
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 9 ObA 136/07a
    nur T1; Beis wie T2
  • 9 ObA 156/08v
    Entscheidungstext OGH 28.01.2009 9 ObA 156/08v
    Auch; nur T1; Beis wie T13
  • 9 ObA 61/11b
    Entscheidungstext OGH 27.07.2011 9 ObA 61/11b
    Vgl; Beisatz: Hier: Mehrfache Befristung einer Mehrdienstpauschale. (T14)
  • 8 ObA 34/12a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 8 ObA 34/12a
    Vgl auch; Beis wie T13
  • 9 ObA 102/12h
    Entscheidungstext OGH 26.11.2012 9 ObA 102/12h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T6; Beis ähnlich wie T11; Beisatz: Für die sachliche Rechtfertigung einer Verlängerung können auch wirtschaftliche Gründe in Frage kommen; diese kann sich aber nicht in der bloßen Überwälzung des Unternehmerrisikos erschöpfen. (T15)
    Beisatz: Hier: §§ 2 Abs 5, 54 VBO Wien 1995. (T16)
  • 8 ObA 50/13f
    Entscheidungstext OGH 28.10.2013 8 ObA 50/13f
    Auch; nur T1
  • 9 ObA 154/13g
    Entscheidungstext OGH 26.02.2014 9 ObA 154/13g
    Auch; nur T1
  • 8 ObA 8/14f
    Entscheidungstext OGH 27.02.2014 8 ObA 8/14f
    Auch; nur T1
  • 8 ObA 82/13m
    Entscheidungstext OGH 24.03.2012 8 ObA 82/13m
    Auch
  • 8 ObA 13/14s
    Entscheidungstext OGH 28.04.2014 8 ObA 13/14s
    Auch; nur T1
  • 9 ObA 50/14i
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 9 ObA 50/14i
    Vgl
  • 9 ObA 118/14i
    Entscheidungstext OGH 20.03.2015 9 ObA 118/14i
    Auch; Beis wie T13
  • 9 ObA 133/16y
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 9 ObA 133/16y
    Auch; Beis wie T13; Beisatz: Bei mehrmaliger Aneinanderreihung befristeter Arbeitsverhältnisse sind die inhaltlichen Anforderungen an die Rechtfertigung desto strenger zu prüfen, je öfter die Aneinanderreihung erfolgt. (T17)
  • 9 ObA 42/17t
    Entscheidungstext OGH 25.07.2017 9 ObA 42/17t
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T11
  • 9 ObA 4/18f
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 ObA 4/18f
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T6; Beis wie T11; Beis wie T15; Beis wie T17
  • 8 ObA 75/18i
    Entscheidungstext OGH 25.01.2019 8 ObA 75/18i
    Auch; nur T1; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 8 ObA 5/19x
    Entscheidungstext OGH 24.05.2019 8 ObA 5/19x
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T17; Beisatz: Hier: Unzulässige Mehrfachbefristung eines Facharztes nach § 2 Abs 5 VBO 1995, da weder eine Spezialisierung noch eine Additivfachausbildung zu einer besonderen Berufsberechtigung führen. (T18)
  • 9 ObA 25/20x
    Entscheidungstext OGH 25.05.2020 9 ObA 25/20x
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T7; Beis wie T11; Beis wie T17; Beisatz: Hier: Keine Rechtfertigung nach § 4 Z 3 ORF-KV 2014. (T19)
  • 9 ObA 84/21z
    Entscheidungstext OGH 02.09.2021 9 ObA 84/21z
    Vgl; Beis nur wie T8; Beisatz: Von einer (unzulässigen) Kette kann nur bei mehreren Dienstverhältnissen mit einem Dienstgeber die Rede sein. (T20)
  • 9 ObA 94/22x
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.03.2023 9 ObA 94/22x
    vgl; Beisatz: § 15 AZHG stellt eine Ausnahmebestimmung des sich aus § 4 Abs 4 VBG ergebenden Verbot von Kettenarbeitsverträgen dar. Im Anwendungsbereich dieser Bestimmung sind Kettenverträge ohne Prüfung auf deren sachliche Rechtfertigung erlaubt. (T21)
    Beisatz: Der Regelung des § 15 AZHG iVm § 1 KSE-BVG sind sachliche Gründe für die Befristung im Sinn der vom EuGH judizierten Grundsätze immanent. (T22)
  • 8 ObA 12/24h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.04.2024 8 ObA 12/24h
    Beisatz wie T5; Beisatz wie T21; Beisatz wie T22
  • 9 ObA 17/24a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.07.2024 9 ObA 17/24a
    Beisatz wie T13; Beisatz wie T15
  • 9 ObA 65/25m
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.03.2026 9 ObA 65/25m
    Beisatz wie T1; Beisatz wie T2; Beisatz wie T11; Beisatz wie T13
  • 8 ObA 14/26f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.04.2026 8 ObA 14/26f
    nur T11

Schlagworte

Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Kettenverträge, Kettendienstvertrag, Angestellte, Sittenwidrigkeit, Befristung, unbefristet, Zulässigkeit, Rechtsmissbrauch, Verlängerung, Endigung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0028327

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.05.2026

Dokumentnummer

JJR_19880615_OGH0002_009OBA00118_8800000_002